Sehr geehrte Damen und Herren,

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1 NR. 266 I 11. KW I I ISSN I KOSTENLOS PER INHAL TSVERZEICHNIS Editorial 1 MIPIM 2012: Deutschland als safe haven - Statements zur MIPIM 3 Kreditverkäufe: Banken unter Verkaufsdruck Kommentar: Der Staat als Finanzanlagen-Besserwisser? (Zitelmann) Scope: Emissionsflaute bei geschlossenen Fonds Interview: Stefan Loipfinger über persönliche Vergangenheit und Zukunft BVI: Mittelzuflüsse im Jahresvergleich eingebrochen Wohnen: Preise rutschen in den Keller - Deutschland nicht betroffen Savills: tiefgreifende Veränderungen deutscher Büromärkte erwartet Swisslake: doch nicht nur Core bei Fonds GSW: Spreizung am Berliner Wohnungsmarkt JLL: Hotels in EMEA gefragt 23 G&C: Köln wird zur Immobilienmetropole Corpus: Renditechancen abseits der Top-Lagen Hamburg: Neuer Glanz für 24 Sophienstrasse (Hoffmann) London: Top-Wohnungen 25 werden immer teurer Wohnen Deutschland: 25 Hohe Preise - keine Blase Wohnen: Hamburg holt auf 27 Risiko Bestandsimmobilie: 28 Mit welchen Kosten ist zu rechnen? (Prein) Impressum 30 Immobilienbrief Köln 31 Immobilienbrief Ruhr 32 Ihr direkter Weg zu uns: Sehr geehrte Damen und Herren, dieses Editorial wurde durch Produktplatzierungen unterstützt. Die Mipim hat mich in ein 1-Sterne Hotel eingeladen. Das tut sie schon seit 16 Jahren. Ich hatte nur noch nie ein schlechtes Gewissen. Für meine Kollegen zahle ich aber alles bis auf den Eintritt selber. Hat es sich gelohnt? Die Frage stelle ich mir von Jahr zu Jahr mehr. Die Freude an neuen Kontakten wird ersetzt durch die Freude am Wiedersehen. Beim Immobilienmanager Award habe ich allein an meinem Tisch mehr Visitenkarten an Neukontakte verteilt als auf der Mipim. Ansonsten habe ich kein Glas Champagner auf keinem Schiff an keinem Strand getrunken. Das hätte ich auch in Gelsenkirchen gekonnt. Le(e)hrreich waren dagegen Polit- Pressekonferenzen, in denen in jedem gesagten Satz der Begriff Immobilienwirtschaft gleichermaßen sinnvoll durch Frauenpolitik ersetzbar gewesen wäre. Für die international vernetzten Player war die Mipim wohl ein voller, arbeitsintensiver Erfolg im stillen Kämmerlein. Manche Mipim-Beilagen renommierter Medien verdienten dagegen den Namen nicht mehr. Inserenten haben kein Mipim-Interesse. Bei uns ist dafür das Mipim-Brancheninteresse abgekühlt. Der Spaß ist raus. Es rechnet sich so nicht mehr. Der Weg zur Arbeitsmesse ist programmiert. Das ist auch die Tendenz unseres kleinen Potpourris an Branchenstatements (Seite 3). Natürlich sind wir auch nächstes Jahr dabei. Aber wir werden später kommen, früher fliegen und einen vollen Terminkalender bereits mitbringen. Wenn der Spaß raus ist, gibt es nur noch drei Fragen zur Terminvereinbarung: Hat die Aktivität hohes Leserinteresse? Bekommen wir einen relativen Wettbewerbs-/Informationsvorteil? Können wir etwas gemeinsam machen? Dabei kommt der Spaß für die Branche doch zurück. Die Internationalen sind wieder da! Vielleicht wird es nicht ganz so lustig wie beim letzten Mal. Manchmal atmet sogar das Dämlichkeits- Universum ein. Andererseits ist die safe haven / Core Annahme bei deutschen Mega-Büros und Shopping Centern genauso fehlerfördernd wie zu billig -Annahmen beim letzten Mal. Geld ist aber wieder jede Menge da. Wo soll man das sonst hinpacken. Wie blöd können Ratingagenturen sein? In der Vorbereitung der Finanzkrise übersahen Ratingagenturen völlig die kumulierenden self-fulfilling-prophecy Zusammenhänge. Jetzt wissen wir das eigentlich. Aber gestern stufte Fitch Griechenland um vier Stufen hoch. Das ist der Lohn für Bankrott. Fakt ist: Griechenland kommt seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nach. Private Gläubiger verlieren ca. 80% bei einer Euroland-Kapitalanlage, die bei Emission von der ganzen Welt als sicher eingestuft wurde, für die Versicherungen auch nach brandaktuellem Solvency II auf Grund der hohen Sicherheit keinerlei Eigenkapital vorhalten müssen und für die die Bundesregierung und Europa parallel zum ersten Rettungsschirm eine verbale Liquiditätsgarantie bis ins nächste Jahr gaben, um die Märkte zu beruhigen und private Anleger zu locken. Der Vorteil: Solvency II hat sich schon vor Druck der Richtlinien als Altpapier lächerlich gemacht. Es ist sicherlich eine bodenlose Unverschämtheit der Politschwätzer, die Anleger-Enteignung als Meilenstein oder sogar historischen Schritt zu bezeichnen. Das Hauptproblem ist aber das Zünden einer ökonomischen Zeitbombe durch Populismus. Das setzt Europa aufs Spiel. Wer kann jetzt noch nach den Rettungsbeteuerungen der Bundesregierung und der wenigen zuvor noch glaubwürdigen Länder auf Staatsanleihen vertrauen? Mit dem Tabu-Bruch wurde Rechtssicherheit und Vertrauen mit Füßen getreten. Die Kosten dieser Sparaktion können ins Unermessliche steigen. Für die hochqualifizierten Fach leute der Ratingagenturen kann man sich nur schämen. Jetzt weiß jeder Schuldenstaat incl. deutscher Heilsbringer, wie man seine Schulden loswird. Besonders idiotisch: Griechenland ist so nicht geholfen. Ein Schuldenschnitt könnte dagegen Irland, Portugal, Spanien, Italien usw. mit funktionierenden Ökonomien helfen. Einmal ist keinmal, meint Europa. Gilt das pro Land? Werner Rohmert, Herausgeber

2 NR. 266 I 11. KW I I ISSN I SEITE 2 Dankeschön! Wir danken den Partnern und Sponsoren der heutigen Ausgabe: aurelis Real Estate, Bilfinger Berger, Catella Real Estate AG, Deka Immobilien Investment, Deutsche Postbank AG, E&P Real Estate GmbH & Co. KG, Fairvesta, Garbe Group, Postbank RWE Energiedienstleitung GmbH und RA Klumpe, Schröder & Partner. MIPIM 2012 Deutschland als safe haven Geteilte Meinung bei deutschen Teilnehmern Personalien Bonn: IVG verstärkt seinen Presse- und Marketingbereich mit Oliver Stumm (44), der ab 15. März 2012 als Leiter Media Relations & Marketing die Öffentlichkeitsarbeit der IVG führen wird. Er berichtet an Dr. Wolfgang Schäfers, Sprecher des Vorstands der IVG Immobilien AG, und Martin Praum, der zukünftig als Leiter Corporate Communication & Capital Markets die gesamte Konzernkommunikation, Investor Relations & Capital Markets und das Corporate Office verantworten wird. Zuletzt war Stumm Leiter Kommunikation und Presse sowie Leiter des Tourismusund Kongressmarketings bei der HA Hessen Agentur, Wiesbaden. Wien: Patrick Kanters, Managing Director Global Real Estate, APG Asset Management, ist zum Vorsitzenden des europäischen Fondsverbands Inrev berufen worden. Er tritt die Nachfolge von Michael Morgenroth an, der von Gothaer Asset Management zur Signa Unternehmensgruppe gewechselt war. Werner Rohmert, Hrsg. Der Immobilienbrief, Immobilienspezialist Der Platow Brief und André Eberhard, Chefredakteur Der Immobilienbrief Vergangene Woche fand die Gewerbeimmobilienmesse Mipim in Cannes statt. Das Wetter war nur bedingt geeignet, die übliche Sonnwendfeier-Stimmung heraufzubeschwören. Deutschland gewann dafür mit dem MainTor-Projekt des Frankfurter Immobilieninvestors DIC Asset AG und dem Refurbishment-Projekt "Alte Post" der Alstria Office Reit AG und Quantum in Hamburg zwei der renommierten Mipim- Awards. Die schon im Vorfeld geäußerten geteilten Eindrücke blieben auch im Messeverlauf z. B. zwischen gefühlter Besucherdichte und Stimmung sowie offiziellen Statements bestehen. Für uns war es der wohl 17. Messebesuch von mittlerweile 23 Messen in Cannes. Da leuchten die Augen vielleicht etwas weniger. Am Hauptkampftag war zudem das Wetter gut, so dass sich die Besucher besser verteilen konnten. Aber das war es in den Vorjahren auch. Nahezu ausnahmslos äußerten unsere Gesprächspartner den Eindruck einer um 10 oder 15% verringerten Besucherpräsenz. Vielleicht lag es auch an einer verkürzten Verweildauer, die wir in Gesprächen feststellten. Die Engländer waren wieder dominierend. Die Homepage von Daily und Sunday Express stellt dazu fest, dass eine Armee von britischen Politikern, Rathaus Bonzen und Quangocrats vier Tage mit Wein und Speisen neben Tycoons und Prostituierten verbrachten, während der Steuerzahler zu Hause mit der Schließung von Bibliotheken, Freizeitzentren und öffentlichen Toiletten zu kämpfen habe. Für die deutschen Besucher galt das wohl eher nicht. Dazu war die Messe zu glatt und zu geschäftig. Es fehlten die großen Botschaften, aber gearbeitet wurde dennoch. Die Golfbags auf den Gepäckbändern gehörten denn auch eher zu Urlaubs Golf-Flights als zu Messebesuchern. Aus Sicht der der deutschen Immobilienwirtschaft zeigen die Pfeile nach oben. Tenor der Messe war safe haven Deutschland. Das Lemminge-Gen der Immobilienwirtschaft treibt die Herde wieder nach Deutschland. Die Flucht in die Sachwerte und die Stabilität nach der Krise machen Deutschland zum sicheren Hafen für neues OPM (Other People Money), von dem es für Core-Immobilien genug gibt. Aus Investitionssicht ist ein sicherer Hafen da, wo langfristig die großen Schiffe anlegen und nicht da, wo man vorübergehend Zuflucht vor dem Sturm sucht. Aktuell machen Finanzierungsumfeld und Core-Fixierung auch den Messeteilnehmern Sorgen. An der Finanzierungsfront gibt es keine Entwarnung. Der Core-Begriff dagegen wird immer mehr gedehnt. Bei Fonds macht sich langsam auch eine Core-Müdigkeit bemerkbar. Vielleicht reift hier die Erkenntnis, dass es schwer ist, mit ausgereizten Renditen und ohne Nachfragedruck an breiter Front mit Immobilien Geld zu verdienen, die nur einmal als Single Tenant Neubau-Erstbezug Core sind und danach mit Nachvermietungsproblemen einer Gebrauchtimmobilie in einem gut ausgebauten Markt zu

3 NR. 266 I 11. KW I I ISSN I SEITE 3 Palais de Festival Foto: AE kämpfen haben. Bedenken Sie, viele der heutigen safe haven Botschafter sind vor 5 Jahren nach Deutschland gekommen, um an den niedrigen Preisen, der viel zu geringen Eigentumsquote bei Wohnen und der viel zu hohen Eigentumsquote bei Gewerbeimmobilien und an dem zu erwartenden Zyklus zu verdienen. Während das für die Dealmaker noch meist gut ging, verloren die OPM Spender meist große Teile ihres Einsatzes. Jetzt zieht die genau gegenteilige Argumentation. Wohl rund Messebesucher kamen nach Cannes. Das dürften am Ende wohl gut 5% mehr als im Vorjahr sein. Die Zahlen des letzten Tages fehlen noch. Allerdings berichtet auch die gut vernetzte Immobilien Zeitung, dass die Teilnehmer die gefühlte Präsenz niedriger einschätzen. Die Messe war ruhiger als in den Vorjahren, von den Boomjahren ganz zu schweigen. Ca deutsche Besucher waren dabei (Vj.: knapp 2 200). Die Zahl der ausstellenden Unternehmen aus Deutschland hat sich von 199 auf 217 erhöht. Insgesamt waren Vertreter von 752 Unternehmen in Cannes. Die Ausstellungsfläche soll von gut qm auf knapp qm gewachsen sein. Obwohl Deutschland in diesem Jahr Country of Honour war, hat sich am deutschen Zahlenwerk wenig getan. Statements deutscher Teilnehmer Das Bild bei den deutschen Teilnehmern war zwiespältig. Während offizielle Stimmen wie die von ZIA- Präsident Andreas Mattner in das Loblied auf Deutschland mit einstimmen à la Deutschland hat sich den Titel als Country of Honour` redlich verdient, und Die Zeichen stehen auf Aufschwung. Deutschland bleibt auch mittelfristig ein sicherer Hafen für internationale Investo- VIELE ANFORDERUNGEN EINE LÖSUNG: RWE RWE ENERGIEDIENSTLEISTUNGEN. EDIENSTLEISTUNGEN. Unser Leistungsspektrum ist so vielseitig wie Ihre Anforderungen. Holen Sie sich ein maßgeschneidertes Angebot: oder we-energiedienstle istung en.de ENERGIEAUSWEIS KÄLT E - LIEFERUNG KRAFT- WÄRME-KOPPLUNG WÄRMELIEFERUNGRUNG PROJEKT: GEPRÜFT: Ihre Effizienz Ma DIE ENERGIEOPTIMIERER DRUCKLUFT U PROZESSDA,MPF

4 NR. 266 I 11. KW I I ISSN I SEITE 4 Personalien Tübingen: Florian Rathgeb ist bei der von der FMA beaufsichtigten fairvesta Vermögensverwaltung International AG in Liechtenstein als Leiter Institutional Clients für Österreich und Italien verantwortlich. Berlin: Christoph Lang (Foto), bisher Leiter der Abteilung Unternehmenskommunikation/ PR bei der Wirtschaftsförderung Berlin Partner GmbH, verstärkt ab dem 1. April 2012 das Team von stöbe mehnert Agentur für Kommunikation GmbH. ren, war Siemens Real Estate Chef Dr. Zsolt Sluitner eher verhalten. Der Flächendruck durch verringerten Flächenverbrauch von Unternehmen in Deutschland gehe weiter. Unternehmen brauchen da Flächen, wo die Märkte und Kunden sind. Das sei immer weniger Deutschland. Fast einhellig war jedoch die Meinung, dass die MIPIM immer mehr zur Expo Real wird. Etwas weniger Glanz und Glamour, dafür mehr bread and butter, so Dr. Matthias Danne von der Deka. Gefühlt etwas weniger Besucher als früher, dafür aber mehr Qualität und realistische Erwartungsebenen. Die Stimmung war gut und das ernsthafte Interesse spürbar, etwas unternehmen zu wollen. Insgesamt werden sichere Häfen gesucht, wo man investieren kann, allen voran Deutschland und UK. Die Deka hat in diesem Jahr bereits gut verkauft und gerät in den ausländischen Märkten, in denen sie aktiv ist, als Immobilienfinanzierer immer mehr in den Fokus, weil Wieder einer der beliebtesten Stände - Frankfurt auf der MIPIM 2012 (Foto: AE) Konkurrenten sich vom Markt verabschieden." Doch auch der US-Markt spielte eine Rolle. So ist Jamestown-Chef Christoph Kahl von einer kurzfristigen Rückkehr des US-Marktes überzeugt. Jetzt sei die Zeit für den richtigen antizyklischen Markteintritt. Auch Laurent Rucker, Leiter Immobilien Ausland bei Hannover Leasing sieht verhaltenen Optimismus für den Immobilienmarkt Europa und besonderen Optimismus für die USA. Viele Immobiaurelis Bei uns finden Sie citynahe Grundstücksflächen vorwiegend in Metropolen und Metropolregionen. Nutzen Sie diese letzten städtebaulichen Freiräume für Ihre Projektentwicklung! Oder mieten Sie bei uns: Wir bieten Ihnen individuelle Lösungen für gewerbliche Nutzungen. Mit QR-Reader abfotografieren aurelis Real Estate GmbH & Co. KG Mergenthalerallee Eschborn Tel.: +49 (0) Fax: +49 (0)

5 NR. 266 I 11. KW I I ISSN I SEITE 5 Personalien Frankfurt: Jens Böhnlein übernimmt ab 15. April in der Position des Associate Director die Leitung des Project Managements von Cushman & Wakefield (C&W) in Deutschland. Zuletzt war er Principal Project Manager bei Jones Lang LaSalle. Frankfurt: John Forrester, seit Sommer 2011 Vorstands-Chef von DTZ, ist zum CEO des DTZ- Geschäftsbereichs Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) berufen worden. Mainz: Der Aufsichtsrat der Westdeutschen ImmobilienBank AG hat Claus- Jürgen Cohausz mit Wirkung zum 27. April 2012 zum Vorstandsvorsitzenden und Christiane Wolff mit Wirkung zum 16. März 2012 zum neuen Mitglied des dreiköpfigen Gremiums bestellt. Jürgen Cohausz folgt Peter Knopp, der die Bank zum 27. April 2012 verlassen wird, um sich neuen Herausforderungen zu stellen. München/Zürich: Alexander Gebauer ist neuer Chief Executive Officer (CEO) der Allianz Suisse Immobilien AG. Er übernimmt das Amt von Stefan Brendgen, der in den Verwaltungsrat der Gesellschaft wechselt. Frankfurt: Michael H. Reisert (42) ist neuer Niederlassungsleiter Frankfurt der RGM Facility Management. lienexperten sind verhalten optimistisch für den Immobilienmarkt Europa, da die Arbeitslosigkeit tendenziell abnimmt und weiterhin niedrige Zinsen gute Voraussetzungen für Investitionen schaffen, so Rucker. Die europäische Finanzkrise hemmt natürlich eine nachhaltige Erholung erheblich, da auch finanzierende Banken eher verhalten mit neuen Finanzierungen sind. Man ist also zusammenfassend noch weit davon entfernt von Euphorie zu sprechen, da Griechenland als dunkle Gewitterwolke nach wie vor über Europa schwebt. Die Amerikaner - von Natur aus ja eh viel optimistischer - sind mehr optimistisch. Ihre Kernimmobilienmärkte (NY, Washington, Boston, San Francisco, Seattle) werden sehr positiv gesehen. Die Preise steigen, es werden deutliche Mietsteigerungen erwartet. Die Luft nach oben ist gegeben. IVG Researcher Dr. Thomas Beyerle, der auch in der Jury Schiff oder Stand? In Punkto Schönheit der MIPIM-Awards saß, sieht die dürfte das Schiff gewinnen. (Foto: AE) Mipim endlich als Arbeitsmesse. Um ehrlich zu sein - ein sinnfreieres Wort gab es nie. Denn warum ist man sonst dort? Zumindest dadurch wurden alle diejenigen entlarvt welche das Ganze als Partyeröffnungszeremonie im Frühling betrachteten inkl. Rechtfertigungsdruck zu Hause. Vielleicht lag es ja am Gaststatus den Deutschland dieses Jahr hatte, dass es effizienter, organisierter, strukturierter und letzte zielorientierter wurde - "deutsch" in der höchsten Ausprägung und mit den Entscheidern die man sich wünscht. Ferner fiel auf, das die Unterschiede zwischen "leeren" Ständen und "Traubenbildung" an einigen wenigen noch nie so groß war. Doch wenn wir es nüchtern betrachten spiegelte sich an den 3 Messetagen - mehr denn je - die unsichere Situation "da draußen", also auf den Finanz- und Kapitalmärkten auf der Messe wider. Hin- und hergerissen zwischen notwendigen Finanzierungserfordernissen aber dem Bewusstsein einer "hohen Attraktivität von Immobilien als sicherer Investmenthafen" ist die traditionell positive Sichtweise nach der Messe denn auch wirklich gerechtfertigt. Die Frage der letzten Jahre "Kommt da noch was" wurde abgelöst durch "wir wollen gemeinsam etwas bewegen". Award Gewinner Ulrich Höller, DIC-Vorstandsvorsitzender, kommentiert die Preisverleihung mit folgenden Worten: Wir freuen uns sehr über diesen Preis. Es zeigt sich, dass wir eine außergewöhnliche Stadtquartiersentwicklung gestalten und ein Projekt von Premium-Qualität realisieren. Die Auszeichnung ist aber auch ein großes Kompliment an die Stadt Frankfurt, die sich für eine Fortentwicklung ihres Stadtbildes auf hohem Niveau stark macht. Zwar konnte das andere Projekt, die Alte Post von Quantum und alstria nicht gewinnen, bekam jedoch den Special Jury Award. Für Michael Denk, zuständig bei der Catella KAG für die Betreuung von High Net Worth Individuals und die Region Schweiz sieht auf den Mipim-Gesprächen die Bestätigung für die zunehmende Bedeutung des Nachhaltigkeitsaspektes in der Immobilienkapitalanlage. Klaus Franken, Chef der Maklergesellschaft von Catella, betont, noch nie soviel Interesse ausländischer Investoren am deutschen Immobilienmarkt erlebt zu haben wie auf dieser Mipim. Dr. Joachim Wieland, Chef der aurelis Real Estate sah die Messe weniger frequentiert als im Vorjahr. Ausgewählte Stände, bspw. die der Metropolregionen Frankfurt oder München, hatten lebhaften Zulauf, so Wieland. Die Gespräche jedoch verliefen für uns sehr konstruktiv. Auch mit den anwesenden Kommunen konnten wir Fortschritte erzielen eine wichtige Basis, um die Planungsprozesse auf unseren Flächen voranzutreiben. Wieland sieht vor allem den deutschen Wohnungsmarkt als zukunftsträchtig.

6 FOCUS NORDIC CITIES DER IMMOBILIENFONDS DES NORDENS Setzen Sie auf einen Partner, der den nordeuropäischen Raum als seinen Heimatmarkt bestens kennt, und profitieren Sie von den Chancen eines breit diversifizierten Immobilienportfolios: verschiedenste Regionen und Nutzungsarten bonitätsstarke Mieterstruktur breit gestreute Mietvertragslaufzeiten Kontakt: Alter Hof 5, München, +49(0) ,

7 NR. 266 I 11. KW I I ISSN I SEITE 7 Deutsche und zunehmend auch ausländische Investoren fragen verstärkt nach Wohnbauflächen in den Ballungszentren, so Wieland. Dabei sind sie an Standorten mt hohem Nachfragedruck sogar wieder bereit, ein höheres Risiko zu akzeptieren und geeignete Grundstückflächen noch ohne gesichertes Planungsrecht zu erwerben. Anders bei Grundstücken für Büronutzung. Hier wird in der Regel nicht spekulativ investiert. Knackpunkt sei die Finanzierung von Projekten. Die Bereitschaft von Kreditinstituten, Finanzierungen abzuschließen, ist grundsätzlich da. Zwei Aspekte haben sich jedoch deutlich verfestigt: Zum einen ist ein erheblicher Eigenkapitalanteil vorzuweisen und zum anderen sind die Prüfungsprozesse bis zur Kreditzusage komplexer und dauern länger als in der Vergangenheit, so Wieland abschließend. Die diesjährige MIPIM bot die Bestätigung dafür, dass Deutschland ungebrochen als Investitionsstandort im Fokus steht, meint Bernd-Uwe Willer, Head of Germany Managing Director bei Savills. Hierbei spielt die Suche nach sogenannten Core Objekten die Hauptrolle. Daneben belebt sich aber auch die Nachfrage nach Objekten, die nicht in allen Kriterien in diese Kategorie fallen. Dies gilt für Leerstände und Mietvertragslaufzeiten aber auch für die Standorte der Objekte. Es war zu beobachten, dass Städte aus dem MDAX der Immobilienwirtschaft verstärkt Aufmerksamkeit finden. Es bleibt nun abzuwarten, ob dieser Trend sich auch in nennenswerten Transaktionen Trotz Sonnenschein war Schalpflicht (Foto: AE) nieder schlägt und dies hängt wiederum auch von der Bereitschaft der Banken ab, solche Investments zu begleiten. Aus deutscher Sicht kann man festhalten, dass die Gespräche größten Teils konstruktiv waren und die Stimmung, ähnlich dem Wetter, durchwachsen mit einer positiven Tendenz war. Bf

8 Werte Geschlossene Immobilienfonds von einem der erfahrensten deutschen Initiatoren. Im Portfolio einige der besten Adressen Deutschlands, im Visier neue attraktive Objekte, in Arbeit Projektentwicklungen für große Investoren, im Geschäft seit mehr als 40 Jahren. Im Vertrauen: Das macht uns so schnell keiner nach! E&P Real Estate GmbH & Co. KG Aachener Str Köln Ihr Gesprächspartner: Joachim Buhr Telefon Telefax

9 NR. 266 I 11. KW I I ISSN I SEITE 9 Zusammenarbeit Frankfurt: Die energetische Optimierung von Immobilien ist der Geschäftszweck einer Kooperation zwischen Jones Lang LaSalle und RWE. Partner der Kooperation sind bei Jones Lang LaSalle der Geschäftsbereich Real Estate Advisory Services und bei RWE die RWE Energiedienstleistungen GmbH. Nutzer, Eigentümer, Investoren und Projektentwickler sollen gleichermaßen von der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen profitieren können. Für Dr. Thomas Herr, Chef von Valteq war die Messe eher enttäuschend. Und daran war nicht nur Blick aus dem Pavillon Region Paris (Foto: AE) das kalte Wetter schuld. Obwohl die Veranstalter eine leicht gestiegene Besucherzahl berichten, fühlten sich sowohl das Palais als auch die Croisette leerer als in den Vorjahren an. Besonders peinlich waren zahlreiche leere, nur notdürftig möblierte Ausstellungsflächen. Auch Deutschland hat sich als "Country of Honor" nicht besonders hervorgetan. Anstelle einer konzertierten Aktion aller beteiligten Städte und Regionen hat sich Hamburg von Berlin und in ein halbleeres Zelt verabschiedet. Lediglich an den benachbarten Ständen von Frankfurt und München kam die gewohnte Stimmung auf. Auch die Befindlichkeit der Beteiligten war alles andere als euphorisch. Zwar machen die meisten gute Geschäfte, aber die gefühlte Agonie der Banken trübt die Zukunftsperspektiven ein. Dennoch bleibt für Deutschland das versöhnliche Fazit, dass die hiesigen Immobilien auch in diesem Jahr zu den besonderen Lieblingen der internationalen Investoren gehören." Für Dr. Markus Beaumart, Partner bei DLA Piper, gab die diesjährige MIPIM die Eindrücke wieder, die DLA auch beim sonstigen Marktgeschehen feststellt. Die Investoren sind - auch getrieben durch striktere Anforderungen der finanzierenden Banken - stark an Das fairvesta Fv Erfolgsprinzip: Vermögen statt Unvermögen. Prognostiziert, realisiert und ausbezahlt: 12,37 % Rendite p.a. Unser Know-how ist Ihr wertvollstes Kapital. Vertrauen Sie auf herausragende Branchenexpertise: fairvesta ist eines der erfolgreichsten und am schnellsten wachsenden Unternehmen im deutschen Immobilienmarkt. Ob unsere Premium-Fonds Chronos, Lumis und Mercatus oder die Top-Anleihe Maximus: Als Anleger profitieren Sie von überdurchschnittlichen Renditen sowie einem Höchst maß an Sicherheit und Flexibilität. Die beste Adresse für Ihr Investment: Übrigens: Zum 30. Juni 2011 wurde der Immobilien-Beteiligungsfonds fairvesta II aus der Mercatus-Reihe vertragsgemäß und pünktlich ausgezahlt. Die Anleger konnten sich dabei über eine hervorragende Rendite von 12,37 % p.a. freuen. Einsteigen und aufsteigen: wir suchen Führungskräfte als Direktoren für ausgewählte Regionen in Deutschland und Österreich sowie Vertriebspartner! fairvesta International GmbH, Konrad-Adenauer-Str. 15, D Tübingen, Telefon: +49 (0) / ,

10 NR. 266 I 11. KW I I ISSN I SEITE 10 Sicherheit und Nachhaltigkeit interessiert. Nicht zuletzt darauf beruht das diesjährige starke Interesse an Investitionen in Deutschland. Gefragt sind in Deutschland nach wie vor Investitionen in Einzelhandelsobjekte und zunehmend auch in Logistik. Das Problem der seit Jahren erwarteten "Refinanzierungsblase" wird von den Banken nach wie vor vorsichtig und mit Augenmaß behandelt. Soweit Banken sogenannte "non-performing" Portfolios in Ihren Kreditbeständen haben und dies durch Abverkauf bereinigt werden soll, ist zunehmend die Erkenntnis, dass es klüger sein mag, die Objekte individuell und selektiv zu vermarkten, als große Portfolios öffentlich anzubieten. Für letzteres ist derzeit der Markt wohl nicht geeignet. Insgesamt eine im Vergleich zu früheren Jahren erneut ruhigere MIPIM. Auf die Qualität der Gespräche hatte dies aber auch einen positiven Einfluss." Für Schleiff Geschäftsführer Georg Wilms war die Messe rundum ein Erfolg. Auch wenn der Award in der Kategorie Best German Project nicht an Schleiff ging, war für Wilms allein die Nominierung ein Erfolg. Als kleiner Projektentwickler konnten wir durch die Nominierung unser Netzwerk ausbauen und viele Kontakte zu Investoren knüpfen, so das Fazit von Wilms. Vor allem der NRW Stand war für Wilms einer der gelungensten Messeauftritte. Der Stand war diesmal noch näher an eine begehrte Fensterfont gerückt und hatte eine eigene Terasse zu bieten. Der Stand erwies sich auch aus unserer Sicht als sehr kommunikativ. Fazit: Die Hat es sich gelohnt -Frage ist nach 17 Messejahren schwer zu beantworten. Hier haben es die jungen Kollegen, die bisher weniger argumentatorischen Wellen ausgeliefert waren, einfacher. Auch für Platow steht für das kommende Jahre die Vorbereitung eines gefüllten Messeterminkalenders eher auf dem Kalender als die bisher gepflegte Flexibilität zur Ausnutzung der Croisette-Stimmung und kurzfristiger Gesprächsgelegenheiten. Schade. Wir haben schon dieses Jahr nicht ein Glas Champagner auf den gemieteten, schwimmenden Statussymbolen der Immobiliendienstleister getrunken. Sitz in Deutschland. Weltweit aktiv. Investitionsfokus: Premium-Objekte! Sie haben interessante Bestandsobjekte in hochwertigen Lagen anzubieten? Dann sprechen Sie mit einem der führenden deutschen Investoren! Mit einem verwalteten Immobilien-Vermögen von rund 20,5 Mrd. Euro und einem Bestand von über 430 Immobilien in 23 Ländern auf vier Kontinenten ist Deka Immobilien der richtige Ansprechpartner für Sie! Nehmen Sie Kontakt auf! Deka Immobilien GmbH

11 NR. 266 I 11. KW I I ISSN I SEITE 11 Deka-Deals Hamburg: Die Deka Immobilien GmbH erwirbt für einen Immobilien-Spezialfonds das Suite Novotel - Hotel von iii-investments. Die 2003 fertig gestellte Immobilie bietet auf rund qm 186 Hotelzimmer sowie ein Restaurant. Hilden: Advantech Europe B.V. mietet ca. 450 qm Bürofläche im Geschäftshaus Berliner Str. 44/Hochdahler Str. 14 von Deka Immobilien, die das Objekt für den Offenen Immobilien- Publikumsfonds WestINvest InterSelect verwaltet. Savills war vermittelnd tätig. Kreditverkäufe in Europa überspringen 2012 die 20 Mrd.-USD Hürde 2012 werden in Großbritannien und Kontinentaleuropa für über 20 Mrd. USD Kredite verkauft werden. Die Preise nähern sich den Immobilienwerten an. Portfolio-Verkäufe nehmen zu. Banken geraten zunehmend unter Verkaufsdruck. Jones Lang LaSalle (JLL) erwartet, dass 2012 in Großbritannien und Kontinentaleuropa für über 20 Mrd. USD Kredite verkauft werden. Zum einen werden größere Portfolio- Verkäufe zunehmen und zum anderen erwartet JLL, dass die Recovery Rates, das ist der Teil des ausstehenden Kredites, der auch bei Ausfall des Kreditnehmers durch die Verwertung von Kreditsicherheiten, wiedererlangt werden kann, auf Höhe oder sogar über den Buchwerten liegen werden. Grund für die vorsichtigen Kaufpreise ist der zunehmende Druck der europäischen Kreditgeber, ihre hohen Kreditvolumina, die 2012 und 2013 zur Refinanzierung anstehen, abzubauen. Die Durchschnittsgröße der offenen Forderungen wird bei ca. 50 Mio. USD liegen. Gleichzeitig werden auch Portfolio-Transaktionen in einer Größenordnung von 350 Mio. USD bis über 1 Mrd. USD zunehmen. Die Kreditverkäufe verschieben sich von vorwiegend von notleidenden hin zu vertragsgemäß bedienten Krediten. Die Verkäufer gehen heute nach JLL-Ansicht bei ihren Angeboten strategischer vor als in der letzten Verkaufsperiode nach der vorletzten Krise. Sie teilen ihre Portfolios nach Produktart, geografischer Lage und Eigentümergruppen ein. Kapital steht lt. JLL für alle Kreditarten, also für notleidende, ausfallgefährdete und vertragsgemäß bediente Kredite zur Verfügung. Das war bereits 2011 in den USA zu beobachten. In den vergangenen Realis Er setzt auf Grün, und Sie? Was zählt für Mieter und Investoren im Büroimmobilienmarkt zu den Top-Vorteilen? Natürlich Nachhaltigkeit! Green Buildings bieten ökologisch, wirtschaftlich und sozial ein langfristig hohes Ertrags- und Wertpotenzial. Mit dem Real I.S. Green Office Fund investieren institutionelle Anleger jetzt in einen spezialfondsfähigen Themenfonds mit klarer Strategie. Der Anlagefokus liegt auf zertifizierten und zertifizierbaren Core- und Core+ -Immobilien im Euro-Raum, insbesondere in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. Bei einer langfristigen Fondslaufzeit von 10 bis 12 Jahren sind prognostizierte Ausschüttungen in Höhe von durchschnittlich 5,0 % p. a. angestrebt. Real I.S. Green Office Fund : von Natur aus Chancen für Ihr Portfolio.

12 NR. 266 I 11. KW I I ISSN I SEITE 12 Monaten ist der Markt in den USA sehr schnell gereift. Es konnten Preise erzielt werden, die sich zunehmend dem Immobilienwert näherten. JLL rechnet damit, dass sich dieses Muster nun auch in europäischen Ländern entwickeln wird. Die Krise in der Eurozone und die Volatilität an den Kreditmärkten veranlassen immer mehr Investoren, auch Kreditnehmer mit guter Bonität intensiv unter die Lupe zu nehmen. Das dürfte wie auch 2004/2005 nach unseren Erfahrungen dazu führen, dass sich Kreditnehmer trotz ordnungsgemäßer Abwicklung des Kredites bei einem professionellen NPL-Manager ohne Kundenbindungsperspektive wiederfinden. Während günstig gekaufte Portfolis damals auch dem Kreditnehmer Chancen boten, durch Umfinanzierung die Kreditlast zu senken, dürfte bei der von JLL erwarteten Preisbildung diese Chance deutlich geringer sein. Aufgrund der gestiegenen Liquidität werden 2012 mehr Kredit-Verkäufe auf den Markt kommen, meint Jere Lucey, Mitglied im Notes Sales Team bei JLL in den USA. Einige Fonds haben Kapital beschafft, um von den Möglichkeiten aus notleidenden Krediten zu profitieren. Sie zielen nun für Kreditkäufe auf Märkte, in denen Assetpreise noch als niedrig eingeschätzt werden. (WR) Der Staat als Finanzanlagen-Besserwisser? Ein Kommentar von Dr. Rainer Zitelmann aus Immobilien-News der Woche (10. KW) Künftig soll die Stiftung Warentest nach dem Willen der Bundesregierung sukzessive zu einem Finanz-TÜV ausgebaut werden. Als ersten Schritt bekommt die Stiftung nunmehr 1,5 Mio. Euro, um Finanzprodukte künftig noch besser unter die Lupe zu nehmen. Verbraucherschützer kritisieren, dieser Betrag sei viel zu gering. In der Tat kann man die Frage stellen, wie denn mit 1,5 Mio. Euro zusätzlichem Geld das von der Verbraucherschutzministerin Aigner proklamierte Ziel umgesetzt werden soll, die Vergleichbarkeit von Finanzprodukten zu gewährleisten und die Aussagen der Anbieter über Geldanlagen sowie die Qualität von Finanzprodukten zu prüfen. Garbe Konzepte auf Lager Die GARBE Logistic AG ist europaweit erste Wahl, wenn es um hochwertige Immobilien, intelligente Infrastruktur und innovative Fonds im Logistiksektor geht. Wir schnüren Allround-Pakete inklusive Konzeption, Realisierung und Asset Management mit ökonomischem Denken für reelle Profite. Unser Erfolg basiert darauf, dass wir die Flexibilitätsansprüche unserer Kunden ebenso verlässlich erfüllen, wie die langfristigen Renditeerwartungen unserer Investoren. Nutzen Sie unseren Info-Service unter fon: +49 (0) CLASS A IMMOBILIEN KONZEPTION REALISIERUNG SALE AND LEASEBACK ASSET MANAGEMENT

13 NR. 266 I 11. KW I I ISSN I SEITE 13 Hahn kauft SB-Haus Bergisch Gladbach: Die Hahn Gruppe erwirbt für einen Immobilienfonds ein SB-Warenhaus mit qm Mietfläche in Würselen- Broichweiden von einer Fondsgesellschaft der Helaba Landesbank Hessen- Thüringen. Der Verkäufer wurde von SKIM Schüler Knedel Immobilienmanagement beraten. arina consult war bei der Transaktion vermittelnd tätig. Das Objekt ist an ein toom SB-Warenhaus und zu einem Drittel an Toys 'R' Us untervermietet. Die Maßnahme reiht sich ein in die anderen hilflosen Aktionen der Politik, mit denen sie behauptet, Konsequenzen aus der Finanzkrise gezogen zu haben. Als Paradebeispiel mussten dafür stets die Lehmann-Zertifikate herhalten. Hatte die Stiftung Warentest denn seinerzeit vor diesen Zertifikaten gewarnt? Nein. Warum denn auch? Wer sollte vor 2008 auf die Idee kommen, dass eine der mächtigsten Investmentbanken pleite geht? So soll nun im Rahmen der Stiftung Warentest ein Finanz-TÜV etabliert werden, um künftig ähnliche Fälle zu verhindern. Die Alternative zu diesem Tropfen auf den heißen Stein, nämlich ein mit hohen Mitteln und Kompetenzen ausgestatteter staatlicher Finanz-TÜV, wie er von SPD, Grünen und Linkspartei gefordert wird, wäre jedoch noch sehr viel schlechter. Ein quasistaatliches Qualitätssiegel für Finanzprodukte wäre aus meiner Sicht die größte Irreführung der Verbraucher. Der Staat sollte Vorschriften für die Transparenz von Finanzprodukten erlassen, sich ansonsten jedoch aus diesem Thema heraushalten und es den Bürgern und dem Markt überlassen, welche Produkte sich durchsetzen. Denn die staatliche Kompetenz mit Blick auf Finanzanlagen muss bezweifelt werden. Hier einige Belege für diese These: Das unseriöseste Finanzprodukt überhaupt ist die umlagenfinanzierte staatliche Rentenversicherung, die stets viel mehr versprochen hat als sie halten kann. Alle negativen Eigenschaften, die ein Finanzprodukt überhaupt nur haben kann, sind hier vereint: Eine lächerlich niedrige Rendite, mangelnde Transparenz, unseriöse Finanzierung und Vorspiegelung von Sicherheit, wo es in Wahrheit keine gibt. Die beiden bevorzugten Lieblingskinder des deutschen Staates im Bereich privater Vorsorge, die mit Fördermitteln und Steuervorteilen in Milliardenhöhe gefördert wurden, waren über viele Jahrzehnte Kapitallebensversicherungen und Bausparverträge beides Im SDAX notiert WKN Gute Vermietung. Starkes Assetmanagement. Portfolio auf Wachstumskurs.

14 NR. 266 I 11. KW I I ISSN I SEITE 14 Retail City Scout 2011 Zugreifen kann man da nur sagen: bereits in der 7. Auflage ist nun brandneu und komplett überarbeitet der Retail City Scout Deutschland von Jones Lang LaSalle erschienen. Der Scout ist eigentlich mehr als nur das, er ist das Kompendium der wichtigsten Einkaufstraßen Deutschlands und hebt sich von anderen vergleichbaren Publikationen auch durch seine Übersichtlichkeit ab. Das Buch stellt mehr als 300 Shoppingmeilen in mehr als 160 Städten mit dem originalgetreuen (!) Straßenverlauf dar, benennt alle Mieter unter Angabe der exakten Adresse. Spitzenmieten, Filialisierungsgrade, Einwohnerzahlen sowie Kaufkraft und Zentralitätskennziffern runden die Darstellung der 1a- Lagen ab. Damit macht sich der Scout eigentlich unentbehrlich bei Maklern, Investoren, Projektentwicklern und einschlägigen PR-Agenturen. Das Bonbon: Der Retail City Scout 2011 ist kostenlos verfügbar und kann im Research-Bereich der Website des Unternehmens als pdf-datei heruntergeladen werden. Ebenso zu empfehlen: Der Retail City Guide Rhein-Main 2012, ebenfalls aus dem Haus Jones Lang LaSalle. KK nicht gerade Produkte, die sich durch hohe Transparenz, bescheidende Provisionen, attraktive Renditen und vorbildliche Anlegerfreundlichkeit einen Namen gemacht haben. Die überwiegend zu Recht kritisierten Steuersparprodukte der 90er Jahre waren ein direkter Ausfluss staatlicher Steuergesetzgebung. Riester-Produkte, die nach strikten staatlichen Vorgaben gestrickt sind, wurden zu Recht immer wieder wegen hoher Kosten, niedriger Rendite und mangelnder Transparenz kritisiert. Also: Zeichen dafür, dass der Staat besonders klug wäre, wenn es um die Themen Finanzen und Geldanlage geht, sind beim besten Willen nicht zu erkennen. Natürlich können und sollen auch die Mitarbeiter der Stiftung Warentest ihre Meinung zu Finanzprodukten sagen. Aber in der Vergangenheit kam die fachlich fundierteste Kritik nicht von dieser Seite, sondern von unabhängigen Journalisten und Analysten. Ich erinnere hier nur an Stefan Loipfinger, den viele in der Fondsbranche nicht mochten, dem man jedoch zugestehen muss, dass viele der aktuellen Entwicklungen (z. B. bei offenen Immobilienfonds oder auch bei geschlossenen Fonds mit währungsinkongruenter Finanzierung) seine Kritik im Nachhinein bestätigt haben. Natürlich: Auch Journalisten und Analysten können sich irren und irren sich auch. Aber da jeder das weiß, relativiert sich deren Urteil damit auch. Die Stiftung Warentest genießt jedoch gerade wegen ihrer staatlichen Finanzierung ein Maß an Vertrauen, das ihrem Urteil in den Augen der staatsgläubigen Deutschen ein ganz anderes Gewicht gibt. Aus dieser Perspektive finde ich: Die 1,5 Millionen Euro seien der Stiftung gegönnt. Anders als die Rettungspakete für die südeuropäischen Schuldenstaaten werden sie uns Steuerzahler nicht arm machen. Man sollte es aber dabei belassen. Scope - Geschlossene Fonds mit Emissionsflaute zum Jahresbeginn Das Jahr 2012 beginnt für den Markt der Geschlossenen Fonds ganz schwach. Initiatoren halten sich mit Neuemissionen zurück. Im Segment Schiffsfonds gibt es seit vier Monaten keinen neuen Fonds. Die schlechten Meldungen von der Fondsbranche hatten sogar übersehen lassen, dass der Geschlossene Immobilienfonds mit deutschen Immobilien einen 10-Jashresrekord im vergangenen Jahr hatte. Leider war das einer der wenigen Lichtblicke. Im laufenden Jahr geht es auch eher schleppend weiter. Das prospektierte Emissionsvolumen im Markt der Geschlossenen Beteiligungen betrug lt. Scope in den ersten beiden Monaten dieses Jahres im Durchschnitt nur rund 235 Millionen Euro Eigenkapital. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr kamen monatlich immerhin Fonds mit einem Eigenkapitalvolumen von durchschnittlich 460 Millionen Euro auf den Markt. Besonders schwach war der Februar. In diesem Monat wurden insgesamt nur fünf Fonds emittiert. Im Durchschnitt des vergangenen Jahres waren es noch 18 Fonds pro Monat. Nahezu das gesamte Emissionsvolumen in diesem Jahr entfiel bislang auf Immobilien- und Energiefonds. In den Segmenten Schiffe, Flugzeuge und Private-Equity gab es in diesem Jahr noch überhaupt keinen neuen Fonds. Besonders dramatisch sieht es bei den Schiffsfonds aus. Der letzte Fonds in diesem Segment wurde im Oktober von der BaFin gestattet. Seit vier Monaten gibt es hier keine Emissionsaktivitäten. Die Initiatoren halten sich bei den derzeit weiterhin ungünstigen Rahmenbedingungen in der Schifffahrtsbranche mit neuen Beteiligungsmodellen zurück. Scope geht allerdings davon aus, dass die Emissionstätigkeit mittelfristig wieder deutlich zunehmen werde.

15 Grabener Verlag Fachverlag der Immobilienwirtschaft seit 1984 Haben Sie Ihr Netz fein genug geknüpft? Wir helfen Ihnen, Ihre Ziele zu erreichen. Informationen: grabenerverlag.de Kommunikation in der Immobilienwirtschaft Kundenbindung mit den richtigen Konzepten Kompetenz aus einer Hand Marketing mit Langzeitwirkung Unternehmerischen Erfolg nachhaltig sichern Grabener Verlag GmbH Niemannsweg Kiel T F

16 NR. 266 I 11. KW I I ISSN I SEITE 16 Portfolio Ausbau Der FFO der DIC Asset AG lag mit 40,6 Mio. Euro im prognostizierten Zielkorridor (2010: 44,0 Mio. Euro). Auch der Konzernüberschuss lag mit 10,6 Mio. Euro im Plan (2010: 16,5 Mio. Euro). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist vor allem drei Faktoren geschuldet, die in den Planungen für 2011 entsprechend berücksichtigt waren: Die Übertragung von Immobilien in den Spezialfonds sowie ein höheres Verkaufsvolumen im Jahr 2010 reduzierten das Immobilienportfolio zu Jahresbeginn 2011 um rd. 300 Mio. Euro (ca. -15%). Das Beteiligungsergebnis aus Co-Investments fiel geringer aus, und die Verkaufsaktivitäten wurden 2011 vor dem Hintergrund des angestrebten Portfoliowachstums bewusst auf einem niedrigen Niveau gehalten. Die Leerstandsquote konnte um nahezu 2 Prozentpunkte auf 12,4% deutlich verbessert werden. Ebenfalls besser als geplant entwickelten sich auch die like-for-like Mieteinnahmen mit einer Steigerung von +1,7% (2010: +0,5%). DIC zahlt Aktionären eine Dividende wie im Vorjahr von 0,35 Euro. Ulrich Höller, Vorstandsvorsitzender: Die DIC Asset AG liefert ihren Aktionären auch 2011 ein hohes operatives Ergebnis. Dies schafft die Basis für eine attraktive Dividendenrendite. Mit einem kräftigen operativen Ergebniswachstum in 2012 stellt sich die DIC weiterhin als attraktives Investment dar. Erfreulich bleibt das Immobiliensegment, das in den ersten beiden Monaten des neuen Jahres zwei Drittel des emittierten Eigenkapitals ausmachte. Dennoch ist das Emissionsvolumen auch hier rückläufig. Im Dezember kamen noch Fonds mit einem Eigenkapitalvolumen von insgesamt 330 Millionen Euro an den Markt, im Januar waren es 220 Millionen Euro, im Februar dieses Jahres waren es nur noch 85 Millionen Euro. Grund für das rückläufige Emissionsvolumen bei Immobilienfonds sind lt. Scope die zunehmenden Schwierigkeiten in der Objektbeschaffung. Vor allem ausländische Investoren drängen nach Deutschland. Dies treibt die Preise. Im vergangenen Jahr unterschritten die prognostizierten Renditen von Immobilienfonds Inland im Durchschnitt erstmals die Fünf-Prozent-Marke. In den vergangenen fünf Jahren fielen die prospektierten Renditen um 0,67 Prozentpunkte auf durchschnittlich 4,99 Prozent. Ein weiteres Problem ist die schwierige Finanzierungssituation. So ist es derzeit für zahlreiche Initiatoren schwer, eine Eigenkapital-Zwischenfinanzierung zu bekommen. Auch bei Objektfinanzierungen gehen die Kreditinstitute sehr selektiv vor. (WR) Im Gespräch Stefan Loipfinger über das Ende von charitywatch.de, den VGF und wie es für ihn weitergeht 2007 verabschiedete sich der Fondsjournalist Stefan Loipfinger (Foto) aus der Szene der geschlossenen Beteiligungsmodelle, um sich der Beurteilung gemeinnütziger Organisationen zu widmen. Dieses Projekt musste er vor ein paar Wochen einstellen. Der Immobilienbrief : Vor ein paar Jahren verabschiedeten Sie sich vom Fondsjournalismus um über wohltätige Organisationen zu schreiben. Wann entschieden Sie sich den geschlossenen Beteiligungsmodellen den Rücken zu kehren und warum haben Sie sich gerade für wohltätige Organisationen entschieden? Stefan Loipfinger: Die Entscheidung für den Themenwechsel viel 2007, als ich noch vor dem Ausbruch der Finanzkrise die Gelegenheit hatte, die jährliche Gesamtmarktstudie der Beteiligungsmodelle an Feri zu verkaufen und das fondstelegramm an den Welther-Verlag abzugeben. Parallel dazu begannen die Überlegungen, mich kritisch mit gemeinnützigen Vereinen auseinander zu setzen. Die Idee dazu ist aber schon viele Jahre alt. Denn Ende der 90er Jahre habe ich privat entschieden, die Kirchensteuer jährlich zu spenden, weshalb ich damit begann, die Verwendung meiner eigenen Spenden zu hinterfragen. Der Immobilienbrief : Vor ein paar Wochen dann kam das Ende für Ihre Plattform charitywatch.de. Wie kam es dazu? Loipfinger: Hier kamen mehrere Faktoren zusammen. Da waren beispielsweise richtige Bedrohungen von Leib und Leben für mich und meine Familie. Die skrupellosen Geschäftemacher, denen ich mit meiner Berichterstattung Millionen kostete, betrieben auch systematischen Rufmord. Außerdem wurde ich an meiner journalistischen Arbeit dadurch gehindert, dass ich unentwegt mit rechtlichen Auseinandersetzungen beschäftigt war. Unseriösen Vereinen ist es eben egal, ob sie tausende von Euro Spendengeld für Anwälte ausgeben. Bei mir summierten sich aber die Kosten so stark, dass ich mit CharityWatch.de in vier Jahren rund eine Viertel Million Euro Verluste anhäufte.

17 NR. 266 I 11. KW I I ISSN I SEITE 17 Der Immobilienbrief : Welche Erfahrungen nehmen Sie ganz persönlich durch charitywatch.de mit? Loipfinger: In den 4 Jahren habe ich persönlich so viel gelernt wie vorher in 15 Jahren als Fachjournalist für Beteiligungsmodelle. Es ist sehr lehrreich, seine Grenzen kennenzulernen. Auch die Verhaltensweisen anderer Menschen sind mir bewusster geworden. Nur den wenigsten Leuten würde ich heute noch abnehmen, dass sie Zivilcourage haben. Der Immobilienbrief : Welche Parallelen gibt es zwischen Charity-Organisationen und der Fondsbranche? Was können beide voneinander lernen? Loipfinger: Beide versuchen an das Geld anderer Leute zu kommen. Je mehr Emotionen dabei geweckt werden, desto besser gelingt dies. Wer hingegen ehrlich und im Sinne der Sache agiert, hat es sehr schwer sich durchzusetzen. In beiden Bereichen tun die seriösen Marktteilnehmer zu wenig, um sich von Scharlatanen abzugrenzen. Pb Freiraum Der Immobilienbrief : Haben Sie die Fondsbranche in der Zwischenzeit weiter verfolgt? Wie sind Ihre Eindrücke von der Szene? Loipfinger: Als Überzeugungstäter kann ich ein 15 Jahre gelebtes Thema nicht hundertprozentig ausblenden. Deshalb habe ich durchaus verfolgt, was in der Branche passierte. Obwohl viele Anbieter geschlossener Fonds ums nackte Überleben kämpfen, ist man zu wenig bereit, Dinge zu verändern und aus Fehlern zu lernen. Der VGF macht als Branchenverband meines Erachtens keine gute Figur. Wo sind seine Lösungsansätze? Geradezu peinlich halte ich die Aktion Kleines Wirtschaftswunder. Das wird im Grunde nur noch getoppt von den offenen Immobilienfonds. Obwohl einige nun die Wahrheit zeigen müssen, tun andere immer noch so, als ob es die Finanzkrise nicht gegeben hätte. Der Immobilienbrief : Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus? Beabsichtigen Sie wieder über geschlossene Fonds zu schreiben? Gewerbliche Immobilienfinanzierung. So individuell Ihr Vorhaben auch ist: Als starker, zuverlässiger Partner geben wir Ihnen den nötigen Freiraum und liefern Ihnen maßgeschneiderte Finanzierungsmodelle sowie schnelle, kompetente Betreuung durch unsere Spezialisten (9 Cent/Min.)* Firmenkundenbetreuung PB Firmenkunden AG, Bonn Loipfinger: Derzeit weiß ich absolut noch nicht, wohin mich mein Weg führen wird. Ich will erst einmal die noch offenen Rechtsstreitigkeiten abwickeln und etwas Abstand gewinnen. Dann werde ich in Ruhe überlegen, womit ich mich zukünftig beschäftigen möchte. Ihre Pläne. Unsere Lösungen. * Der Preis bezieht sich auf Anrufe aus dem deutschen Festnetz; Mobilfunktarif maximal 42 Cent/Minute. Das Gespräch führte André Eberhard

18 NR. 266 I 11. KW I I ISSN I SEITE 18 News Paris: Eine Gruppe französischer Investoren erwirbt das Bürogebäude Axe France mit rd qm vermietbarer Fläche für rd. 166 Mio. Euro von Deka Immobilien. Das Objekt war im Jahr 2004 für den offenen Immobilien- Publikumsfonds Deka- ImmobilienGlobal erworben worden. Für den Käufer war DTZ und für den Verkäufer BNP Paribas Real Estate beratend tätig. Frankfurt: Die RFR Holding und Co-Investor Stenham Property erwerben das Westendgate gegenüber der Messe aus dem Portfolio des offenen Immobilienfonds Degi Europa. Dadurch erhöht sich die Liquiditätsquote des in Auflösung befindlichen Fonds um rund 6% auf 16%. Das 160 m hohe Objekt beherbergt auf insgesamt ca qm das größte Marriott Hotel Deutschlands mit ca. 600 Zimmern und ca qm Büroflächen hatte Aberdeen das Objekt für den offenen Immobilienfonds Degi Europa (damals noch Grundwert- Fonds) erworben. Der Verkäufer wurde beraten von Jones Lang LaSalle und Clifford Chance. Der Käufer wurde von FPS und Jebens Mensching beraten. Frankfurt: Die Excellent Business Centers mietet rd qm Bürofläche im Tower 185 von CA Immo. BVI sieht Januar-Mittelzuflüsse nur bei 1/7 von 2009 Investmentfonds mit deutlichem Rückgang bei Netto-Mittelaufkommen Der BVI legt seine Investmentstatistik für Januar 2012 vor. Offene Immobilienfonds konnten sich im Vergleich mit anderen Investmentfonds sogar noch gut halten. 592 Mio. Euro füllten die Kassen der Offenen Immobilienfonds auf, von denen der BVI derzeit 45 in seiner Statistik führt. Damit liegen Offene Immobilienfonds über dem Wert von Dezember 2011 (427 Mio. Euro), jedoch unter den Werten von Januar 2011 (599 Mio. Euro). Im Januar 2010 (1.718 Mio. Euro) und Januar 2009 (788,7 Mio. Euro) sah es nochmals deutlich besser aus. Im Vergleich zur Gesamtbranche haben sich die OIF aber gut gehalten. Lt. BVI flossen lediglich im Januar rd. 2,765 Mrd. Euro in Investmentfonds. Im Dezember 2011 waren es noch 6,082 Mrd. Euro; im Vergleichsmonat Januar 2011 gingen ebenfalls knapp 6 Mrd. Euro auf die Konten der Investmentfonds. Im Januar 2010 und 2009 lagen die Zahlen mit 13,5 Mrd. Euro bzw. 19,4 Mrd. Euro bei Faktor 5 und 7. Vor allem das Volumen an Spezialfonds ging von 11,8 Mrd. auf 2,1 Mrd. Euro deutlich zurück. Publikumsfonds konnten insgesamt 1,4 Mrd. Euro einsammeln. Unter den Publikumsfonds laufen derzeit Aktienfonds am besten. Sie konnten 1,192 Mio. Euro Netto-Mittelaufkommen verbuchen. Verlierer sind Geldmarktfonds. Sie verloren 1,1 Mrd. Euro. Auch wertgesicherte Fonds zeigten Rückgaben von 0,6 Mrd. Euro. Der Bestand liegt mit Mio. Euro nahezu unverändert. Bei Publikumsfonds haben die Aktienfonds mit Mio. Euro den größten Bestand aufzuweisen. Offene Immobilienfonds liegen bei Mio. Euro. (AE) Wohnimmobilienpreise in weltweiter Trendwende nach unten Die aktuellen Untersuchungen von Knight Frank zum weltweiten Wohnimmobilienmarkt zeigen die unterschiedliche Zyklik zwischen Deutschland und großen Teilen des Restes der Welt auf, die auch die Bundesbank im Februar Monatsbericht zur Gefahr einer Blasenbildung auf deutschen Wohnimmobilienmärkten untersuchte. Während im 4. Quartal 2011 nach Recherche von Knight Frank (KF) ein großer Teil der zuvor prosperierenden Wohnungsmärkte bzw. insgesamt 60% der untersuchten 52 Länder ins Minus rutschten, trumpfte Deutschland noch einmal mit einem Quartalsplus von 2,7% auf. Die Preise für Wohnimmobilien sind im 4. Quartal 2011 weltweit durchschnittlich um 0,3% gefallen. Das Gesamtjahr hat aber noch positiv im Durchschnitt aller mit einem Plus von 0,5% abgeschlossen. Die aktuellen Ergebnisse seien die schwächsten seit dem zweiten Quartal 2009, resümiert KF. Eine schnelle Erholung sei unwahrscheinlich, da eine Verbesserung erst eintreten könne, wenn die Schere zwischen Hauspreisen und den beiden Schlüsseldeterminanten Einkommen und Mieten wieder kleiner werde. Zudem müsse das Überangebot, das in vielen Ländern in den Boomjahren vor 2008 entstanden sei, absorbiert werden könnte der Index 2012 insgesamt leicht ins Minus rutschen, da dann auch das schwächere Wachstum Asiens Auswirkungen habe. Im asiatisch-pazifischen Raum bremsen Regierungsmaßnahmen bewusst die Preisspirale. Gerade die Ergebnisse in Asien wirken sich stark auf den Index aus. Außerhalb von Europa und Asien hat Brasilien mit einem Zuwachs von 26% die Spitzenposition erobert. Auf den letzten zwölf Plätzen im Ranking stehen ausschließlich europäische Länder. Im Durchschnitt sind die Preise in Europa im letzten Quartal um 0,8% gefallen. Irland belegt mit einem Jahresverlust von -17% den letzten Platz. (WR)

19 NR. 266 I 11. KW I I ISSN I SEITE 19 Savills erwartet tief greifende Veränderung deutscher Büromärkte Vier Trends, die unser Denken verändern Savills hat 4 Trends herausgearbeitet, die in Deutschland die Büromärkte langfristig verändern werden. Der Trend gehe zu flexibleren Mietverträgen. Nachhaltigkeitsaspekte spielten bei der Anmietungsentscheidung eine immer größere Rolle und immer mehr Unternehmen ließen sich bei der Anmietung von Büroflächen umfassend beraten. Hinzu komme eine abnehmende Volatilität der Büromärkte, die ebenfalls einen Einfluss auf die strategische Positionierung von Eigentümern und Mietern habe. Savills geht davon aus, dass diese Tendenzen auf absehbare Zeit anhalten und sich zum Teil sogar beschleunigen würden. Der Trend gehe tendenziell zu kürzeren Mietvertragslaufzeiten als den bisher üblichen fünf Jahren. Ursächlich hierfür sei vor allem der technologische Wandel sowie sich zunehmend verändernde Arbeitswelten. Diese Entwicklung beobachten wir periodisch seit 30 Jahren. Bei Überangebot ist die Bereitschaft der Vermieter größer. Bei Knappheit bzw. in knappen Segmenten und bei Neufinanzierungserfordernissen haben Vermieter dagegen weniger Chancen oder Notwendigkeiten, den Flexibilitätsansinnen entgegenzukommen. Im Bereich der Nachhaltigkeit hat auch Der Immobilienbrief festgestellt, dass sie in der Realität angekommen ist (vgl. Nr. 265). In Bezug auf Corporate Real Estate Services setzten lt. Savills Unternehmen bei der Suche nach Büroflächen verstärkt auf umfassende Beratungsmandate. Für große Konzerne galt das schon lange. Inzwischen würden aber auch immer häufiger auch kleinere Unternehmen auf den Service zurückgreifen. Natürlich wurden auch früher gerade auch von kleineren Unternehmen Makler eingeschaltet, jedoch waren deren Leistungen weniger auf Beratungsniveau angesiedelt. Last but not least sei eine zunehmende Marktstabilität zu beobachten. So gab es bei den Mieten in den vergangenen drei Jahren nur verhältnismäßig wenig Bewegung. Ursächlich für diese Entwicklung seien die deutlich gesunkenen Flächenfertigstellungszahlen. Wir hatten Ihnen den Unterschied der letzten beiden Schwächephasen 2009 auf dem Höhepunkt der letzten Krise herausgearbeitet und auf zu erwartende Stabilität hingewiesen. Wurden zwischen 2000 und 2005 in den sechs größten deutschen Büromärkten lt. Savills knapp 9 Mio. qm Büroflächen fertiggestellt, waren es in den folgenden sechs Jahren 2006 bis 2011 nur noch etwa halb so viel. Insofern liegt Der Immobilienbrief mit Savills in der Summe auf einer Wellenlänge. (WR) A198 GENUG VON HEISSER LUFT? AGENTUR 19. AUGUST

20 NR. 266 I 11. KW I I ISSN I SEITE 20 Opus verkauft Frankfurt: Die HIH Hamburgische Immobilien Handlung erwirbt für einen von ihr als Asset Manager betreuten Immobilien-Spezialfonds der Warburg - Henderson Kapitalanlagegesellschaft für Immobilien das Bürogebäude Opus mit qm Fläche im Westend, Schumannstraße 27. Die Immobilie wurde aus dem Bestand eines Projektentwicklungsfonds der Hamburger HCI veräußert. Die Transaktion wurde auf Seiten der HIH von der Kanzlei Ashurst begleitet. Doch nicht nur Core bei Fonds Werner Rohmert, Hrsg. Der Immobilienbrief, Immobilienspezialist Der Platow Brief Deutschland wird sowohl von Investoren, als auch Immobilienfondsmanagern als sicherer Hafen innerhalb Europas gesehen. Knapp 20% aller weltweit im Jahr 2011 aufgelegten Fonds wollen lt. Swisslake in Deutschland investieren. In Bezug auf die Zielvolumina planen diese Fonds Investitionen mit einem Gesamtvolumen von ca. 20 Mrd. Euro für Deutschland. Das entspricht 10,2 Mrd. Euro Eigenkapital bzw. 41% der gesamten für Europa vorgesehenen Allokation und ist der höchste Wert seit Damals wurde eine Zielallokation von 27% in der Spitze erreicht, wobei das Ziel-Eigenkapitalvolumen mit 47,0 Mrd. Euro damals sehr viel höher war. Bei Fonds scheint sich doch der Weg von Core zu mehr Risikoappetit durchzusetzen. Das ermittelt Swisslake. In Bezug auf die Risikoklassen ergäbe sich ein verändertes Bild. Hätten Sie uns doch schon früher gelesen! Eigenanzeige

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