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1 ÖPAG Pensionskassen AG Das Geschäftsjahr 2005 Annual Report 2005 ÖPAG Pensionskassen Aktiengesellschaft, A-1090 Wien, Rögergasse 36, Telefon 01/ , Fax 01/ HG Wien - FN 73686m DVR

2 ÖPAG Geschäftsbericht 2005 Inhalt

3 Inhalt Table of Contents Vorwort des Aufsichtsrats-Vorsitzenden Foreword of the Chairman of the Supervisory Board 4 Vorwort des Vorstandes Foreword of the Management Board 6 ÖPAG Pensionskassen AG - Who is Who? Who is Who? 8 Aktionäre Shareholders 9 ÖPAG-Tochterunternehmen Subsidiaries 10 Erfolgsbilanz der ÖPAG-Gruppe List of Successes of the ÖPAG Group 12 Unsere Qualität im Asset Management Our Quality in Asset Management 14 Bericht über die Lage der Gesellschaft 2005 Management Report Ausblick 2006 Outlook /35 Bilanz zum Balance Sheet as per December 31, /40 Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2005 Income Statement for the Business Year /42 Anhang zum Jahresabschluss per Exhibit to the Annual Accounts as per December 31, KPMG Bestätigungsvermerk KPMG Verification of Accounts 48 Bericht des Aufsichtsrates Report of the Supervisory Board 50 Glossar Glossary 52 ÖPAG Annual Report 2005 Contents

4 4 Vorwort des Aufsichtsrats-Vorsitzenden Sehr geehrte Damen und Herren! 15 Jahre ÖPAG - ein Grund zum Feiern Anlässlich des 15jährigen Bestandsjubiläums der ÖPAG ist auch ein Blick zurück erlaubt. Denn immerhin sind diese 15 Jahre das Fundament für die Zukunft. Im Jahr 1990 erhielt die ÖPAG als erste Pensionskasse Österreichs die Konzession vom Bundesministerium für Finanzen. Bereits im selben Jahr wurde der erste Pensionskassen-Vertrag abgeschlossen und Im Veranlagungsbereich nimmt die ÖPAG eine der erste Geschäftsplan führende Position ein. entwickelt. Doch seit damals hat sich viel verändert. Umfasste das verwaltete Vermögen im Jahr 1990 lediglich EUR 647,-, waren es per Ende 2005 bereits 2,3 Milliarden Euro. Hinsichtlich der Begünstigten hat sich die ÖPAG von damals zwei Begünstigten auf derzeit mehr als Begünstigte vergrößert. Eines ist allerdings über all die Jahre unverändert geblieben: der engagierte Einsatz der ÖPAG-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Belange ihrer Kunden. Betrachtet man das wichtigste objektive Vergleichsinstrument für die Qualität einer Pensionskasse die Veranlagung nimmt auch hier die ÖPAG sowohl im langfristigen Vergleich als auch im Jahr 2005 eine führende Position ein. So liegt der Wertzuwachs der ÖPAG im langfristigen Vergleich über den Zeitraum von 1998* bis 2005 um 11,6 %-Punkte über dem Durchschnitt der übrigen fünf überbetrieblichen Pensionskassen (Wertzuwachs der ÖPAG: 52,9 %; Wertzuwachs der übrigen überbetrieblichen Pensionskassen: 41,3 %). Zahlreiche Neuerungen im Jubiläumsjahr 2005 war für die ÖPAG allerdings nicht nur ein Jubiläumsjahr. Es war auch ein Geschäftsjahr, das von zahlreichen Änderungen und Neuerungen geprägt war. So wurde beispielsweise eine umfassende Novelle zum Pensionskassengesetz wirksam. Darin wurden unter anderem neue Veranlagungsvorschriften und Informationsstandards festgelegt sowie die grenzüberschreitende Verwaltung betrieblicher Altersvorsorgesysteme ermöglicht. All diese Gesetzesänderungen führten zu einer Reihe von ÖPAG-internen Maßnahmen, die bereits im Vorfeld vorbereitet bzw. umgesetzt wurden. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand der ÖPAG für 15 Jahre hervorragende Leistung sowie für ihr persönliches Engagement und ihren Arbeitseinsatz gegenüber dem Unternehmen und dessen Kunden. Angesichts dieser Leistungsbereitschaft bin ich zuversichtlich, dass die kommenden Jahre in Punkto Erfolg an die vergangenen 15 Jahre anschließen. Dr. Walter Rothensteiner Aufsichtsrats-Vorsitzender *) Beginn der OeKB- Berechnungsmethode ÖPAG Geschäftsbericht 2005 Vorwort Inhalt

5 Foreword by the Chairman of the Supervisory Board 5 Ladies and Gentlemen! 15th anniversary of ÖPAG - a reason to celebrate On the occasion of ÖPAG s 15th anniversary, it is certainly allowed to briefly look back to the past. After all, these 15 years have laid the foundation for the company to successfully move ahead into the future. In 1990, ÖPAG was established as the first Austrian pension fund to be granted a licence by the Ministry of Finance. In the same year, the first pension fund contract was concluded, and the first business plan was developed. However, a lot has changed since ÖPAG has a leading that time. In 1990, position in generating an the assets managed by ÖPAG increase in value. amounted to a mere EUR 647, which have increased to EUR 2.3 billion in the meantime. The number of beneficiaries served by ÖPAG has climbed from just two people to more than 100,000 at present. One thing has remained unchanged over the years: the commitment and dedication of ÖPAG employees on behalf of our customers. If one closely examines the return on investments, considered the most important objective, comparative instrument determining the quality of a pension fund, the conclusion is that ÖPAG has achieved a leading position on the market, both in 2005 and on a long-term basis. During the period 1998*-2005, the multi-year comparison demonstrates that ÖPAG generated an increase in value which was 11.6 percentage points higher than the average of the five other intercompany pension funds (value increase by ÖPAG: 52.9 %; other five intercompany pension funds: 41.3 %). Numerous changes in our anniversary year The year 2005 was not only a time for ÖPAG to celebrate. It was also a business year marked by a large number of changes and improvements. For example, a comprehensive amendment to Austria s law on pension funds took effect, defining new investment regulations and information standards, as well as enabling the cross-border management of company retirement benefits. All these legal changes resulted in a series of internal ÖPAG measures, which were already prepared or carried out in advance. I would like to thank the employees as well as the Management Board of ÖPAG for 15 years of outstanding performance, as well as for their personal commitment and hard work on behalf of the company and its customers. In the light of their motivation, I am confident that the upcoming years will continue the success achieved over the past 15 years. Dr. Walter Rothensteiner Chairman of the Supervisory Board *) Begin of the calculation method defined by OeKB. ÖPAG Annual Report 2005 Foreword

6 6 Vorwort des Vorstandes Sehr geehrte Damen und Herren! Das Jahr 2005 war ein bewegendes Jahr sowohl für die ÖPAG als auch für ihre Kunden und Begünstigten. Gleich mehrere positive Ereignisse konnten gefeiert werden. So begrüßten wir im Vorjahr den Begünstigten der ÖPAG-Gruppe, die ÖPAG feierte ihr 15jähriges Jubiläum, zahlreiche technische und organisatorische Änderungen konnten realisiert werden und last but not least verzeichneten wir eine überdurchschnittlich hohe Performance. Überdurchschnittliche Performance Mit hat die ÖPAG im Durchschnitt aller bei ihr bestehenden Veranlagungs- und Risikogemeinschaften eine Performance von 11,81 % erreicht. Das bedeutet bspw. bei einem Kapital von EUR 1.000,- zum einen Wertzuwachs von nahezu EUR 120,- auf beinahe EUR 1.120,- zum Die Bandbreite der Performance einzelner Veranlagungs- und Unsere Assetmanager haben Risikogemeinschaften liegt zwischen wieder einmal hervorragende Arbeit geleistet. neun und fast 20 %. Mit diesem Ergebnis wurden selbst die positiven Werte der Jahre 2003 und 2004 übertroffen. Die Kunden konnten sich freuen, denn es wurden alle unbefristeten beitragsorientierten Pensionen erhöht. Unsere Assetmanager haben wieder einmal hervorragende Arbeit geleistet. Seit es die Vergleichsdaten der überbetrieb- lichen Pensionskasse gibt (1998), hat die ÖPAG im langjährigen Vergleich pro Jahr eine um mehr als 1 %-Punkt bessere Performance als der Durchschnitt der fünf anderen überbetrieblichen Pensionskassen erwirtschaftet (ÖPAG: 5,45 % p.a.; die übrigen überbetrieblichen Pensionskassen: 4,41 % p.a.). Im Jahr 2005 hat die ÖPAG mit einer Performance von 11,81 % diesen Vorsprung noch weiter ausgebaut (Performance der fünf übrigen Marktteilnehmer: 10,21 %). Dieses gute Ergebnis wird überdies die Schwankungsreserven unserer Kunden weiter auffüllen, um in mageren Jahren die Schwankung der eigenen Pensionsleistung abzufedern sowie um auf die Entwicklung der zunehmenden Lebenserwartung entsprechend vorbereitet zu sein. Details zur Veranlagung der ÖPAG entnehmen Sie bitte einem Bericht auf den Seiten Herzlichen Dank Ein besonderer Dank gilt unseren Kunden für ihr Vertrauen in die ÖPAG. Nur der ständige Dialog mit ihnen gibt uns die Möglichkeit, unsere Dienstleistungen laufend zu verbessern. Menschen bewegen. Ein herzliches Dankeschön unseren qualifizierten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die wesentlich zum Erfolg der ÖPAG beitragen. Mag. Dr. Johannes Ziegelbecker Vorsitzender des Vorstandes Dir. Rudolf Böhm Mitglied des Vorstandes ÖPAG Geschäftsbericht 2005 Vorwort

7 Foreword of the Management Board Ladies and Gentlemen! 2005 was an exciting year for ÖPAG as well as for our customers and beneficiaries, due to the fact that we simultaneously achieved a number of milestones. For one thing, the number of people eligible for benefits surpassed the 100,000 mark. At the same time, ÖPAG celebrated its 15 th anniversary, and numerous technical and organisational changes were successfully implemented. Last but not least, we achieved an above-average performance. Above-Average Investment Performance As at December 31, 2005, all the investment and risk groups served by ÖPAG achieved a performance of %. For example, taking EUR 1,000 in invested capital as the starting point, an increase in value amounting to close to EUR 120 was generated, to reach a level of almost EUR 1,120 at December 31, The performance of the individual investment and risk groups ranged from 9 % to close to 20 %. Our asset managers With these business results, ÖPAG did an outstanding job once again. even surpassed the positive performance levels recorded in the years 2003 and Our customers had every reason to be satisfied: all unlimited contributionoriented pensions were raised. In this regard, our asset managers did an outstanding job once again. Since comparative data for inter-company pension funds was first made available in 1998, a long-term comparison demonstrates that ÖPAG has generated an annual performance which is more than 1 percentage point higher than the average return of the five other pension plans. (ÖPAG: 5.45 % p.a. vs % p.a. for the other intercompany pension funds). ÖPAG further expanded its competitive edge, thanks to a performance of % during the 2005 business year, compared to % for the other market participants. In addition, these solid results will serve to further boost the claims equalisation reserve set aside on behalf of our customers. This is designed to cushion against fluctuations in the performance of our pension funds in times of unfavourable market conditions, as well as to optimally be prepared for the increasingly higher life expectancy of retirees. For details on ÖPAG s investment strategy, refer to pages in this annual report. Sincere thanks We would like to sincerely thank our customers for their confidence in ÖPAG. Only an ongoing dialogue with them provides us with the basis to continually improve our services. In addition, we extend our heartfelt appreciation to our qualified and committed employees, who are making a vital contribution to the success of ÖPAG. Mag. Dr. Johannes Ziegelbecker Chairman of the Management Board Dir. Rudolf Böhm Member of the Management Board 7 ÖPAG Annual Report 2005 Foreword

8 ÖPAG Pensionskassen AG Who is Who 8 AUFSICHTSRAT SUPERVISORY BOARD Vorsitzender Chairman: Gen.Dir. Dr. Walter Rothensteiner (Wien) 1. Stv.Vors. 1 st Vice-Chairman: Gen.Dir.-Stv. Alfred Kemptner (Linz) 2. Stv.Vors. 2 nd Vice-Chairman: Vst.Dir. Komm.Rat Mag. Dr. Christian Sedlnitzky (Wien) Mitglieder Members: Gen.Dir.-Stv. Johannes Coreth (Wien) Gen.Dir. Komm.Rat Dr. Georg Doppelhofer (bis ; Graz) Gen.Dir. Komm.Rat Helmut Jonas (ab ; Wien) Gen.Dir.-Stv. Mag. Emil Lauß (Linz) Vst.Dir. Karl Unger (Wien) Vertreter der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten: Representatives of the persons entitled in expectancy or eligible for benefits: Dr. Heinrich Brauner (Wien) Prof. Heinz Fiedler (Wien) Christa Holtermann (Wien) Mag. Franz Hummel (Wien) Prok. Mag. Dr. Gottfried Sapetschnig (Klagenfurt) Dipl.Ing. Wolfgang Zwickl (Wien) BEIRAT ADVISORY BOARD Vorsitzender Chairman: Vst.Dir. Komm.Rat Mag. Dr. Christian Sedlnitzky (Wien) 1. Stv.Vors. 1 st Vice-Chairman: Vst.Vors. Dr. Karl Waltle (Bregenz) 2. Stv.Vors. 2 nd Vice-Chairman: Vst.Dir. Patrick Butler (Wien) Mitglieder Members: Gen.Dir.-Stv. Johannes Coreth (Wien) Gen.Dir. Komm.Rat Dr. Georg Doppelhofer (bis ; Graz) Vst.Dir. Johann Hainisch (ab ; Salzburg) Gen.Dir. Komm.Rat DDr. Manfred Holztrattner (bis ; Salzburg) Gen.Dir. Komm.Rat Helmut Jonas (Wien) Gen.Dir.-Stv. Alfred Kemptner (Linz) Gen.Dir. Komm.Rat Dr. Gernot Krenner (Linz) Gen.Dir.-Stv. Mag. Emil Lauß (Linz) Gen.Dir. Mag. Markus Mair (ab ; Graz) Gen.Dir. Dr. Julius Marhold (Eisenstadt) Vst.Dir. Komm.Rat MMag. Reinhard Mayr (bis ; Innsbruck) Gen.Dir. Dr. Klaus Pekarek (Klagenfurt) Vst.Dir. Mag. Dr. Gerhard Rehor (Wien) Gen.Dir. Dr. Günther Reibersdorfer (ab ; Salzburg) Gen.Dir. Dr. Walter Rothensteiner (Wien) Gen.Dir. Komm.Rat Mag. Dr. Ludwig Scharinger (Linz) Vst.Dir. Dr. Hannes Schmid (ab ; Innsbruck) Vst.Dir. Komm.Rat Felix Steinocher (bis ; Salzburg) Vst.Dir. Karl Unger (Wien) Vst.Dir. Dr. Gottfried Wanitschek (Wien) STAATSKOMMISSÄR STATE COMMISSIONER Ministerialrat Dr. Alexander Mazurkiewicz (Wien) STAATSKOMMISSÄR-STELLVERTRETER DEPUTY STATE COMMISSIONER Dr. Markus Chmelik (Wien) VORSTAND BOARD Vorsitzender Chairman: Mag. Dr. Johannes Ziegelbecker (Wien) Mitglied Member: Dir. Rudolf Böhm (Wien) PROKURISTEN COMPANY OFFICERS WITH SIGNING AUTHORITY Dir. Ferry Haberlehner (Wien) Mag. Dr. Hartwig Sorger (Wien) Mag. Thomas Wondrak (Wien) PRÜFAKTUAR REVIEW ACTUARY Dir. Helmut Holzer (Leopoldsdorf/Wien) AKTUAR ACTUARY Prok. Mag. Dr. Hartwig Sorger (Wien) ÖPAG Geschäftsbericht 2005 Who is Who

9 Aktionäre Shareholders Banken: Banks: Raiffeisen Zentralbank Österreich AG Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG Raiffeisen-Landesbank Steiermark Raiffeisenlandesbank Vorarlberg Waren- und Revisionsverband reg. Gen.m.b.H. Raiffeisenlandesbank Burgenland und Revisionsverband reg. Gen.m.b.H. 9 Raiffeisenverband Salzburg reg. Gen.m.b.H. Raiffeisen-Landesbank Tirol AG Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft Raiffeisenlandesbank Kärnten - Rechenzentrum und Revisionsverband reg. Gen.m.b.H. Bankhaus Schelhammer & Schattera AG Oberösterreichische Landesbank AG Volkskreditbank AG Versicherungen: Insurance companies: UNIQA Versicherungen AG Oberösterreichische Versicherung AG Die Niederösterreichische Versicherung Erste n.oe. Brandschaden- Versicherungsaktiengesellschaft ÖPAG Annual Report 2005 Aktionäre

10 ÖPAG-Tochterunternehmen 10 PlanPension Vorsorgeberatung GesmbH Die PlanPension Vorsorgeberatung GesmbH bietet kompetente Unterstützung in allen Bereichen der betrieblichen Vorsorge. Ihr Tätigkeitsbereich kann grob in folgende Bereiche zusammengefasst werden: Erstellung von versicherungsmathematischen Gutachten für Pensions-, Abfertigungs- und Jubiläumsgeldrückstellungen nach nationalen und internationalen Standards Entwicklung betriebswirtschaftlicher Vergleichsrechnungen für mehrere Finanzierungsalternativen der betrieblichen Altersvorsorge Entwicklung speziell auf das Unternehmen abgestimmter Vorsorgekonzeptionen Betreuung betrieblicher Vorsorgeunternehmen (betriebliche Pensionskassen) und berufsständiger Versorgungswerke aktuarische Tätigkeiten Seit einigen Jahren veröffentlicht die PlanPension gemeinsam mit der ÖPAG das Gesetzesbuch CheckIt Gesetze für die betriebliche Altersvorsorge. Aufgrund der regen Nachfrage und der zahlreichen gesetzlichen Änderungen wurde das Gesetzesbuch heuer erneut aktualisiert. Damit steht wieder ein umfassendes Nachschlagewerk der aktuellen Gesetzestexte und Erläuterungen zur betrieblichen Altersvorsorge zur Verfügung. Kontaktmöglichkeiten: BAV Pensionskassen AG Die BAV ist eine Pensionskasse innerhalb der ÖPAG Firmengruppe. Sie wurde 1995 unter dem Namen VERBUND Pensionskasse AG als betriebliche Pensionskasse und Konzerngesellschaft des Verbund- Konzerns gegründet. Seit März 2002 ist die Pensionskasse in Besitz der ÖPAG. Per erfolgte die Änderung des Firmenwortlauts auf BAV Pensionskassen AG. Die BAV Pensionskassen AG verwaltet derzeit die Pensionskassenzusagen des VERBUND Konzerns. Kontaktmöglichkeiten: ÖVK Vorsorgekasse AG Seit Einführung der Abfertigung Neu ( ) besteht die ÖVK Vorsorgekasse AG. Zu den Aktionären der ÖVK zählen neben der ÖPAG die Raiffeisen Bankengruppe sowie die UNIQA Versicherungen AG. Die ÖVK Vorsorgekasse AG steht für Zuverlässigkeit und Convenience. Sie bietet Full Service bei der Leistung vom Angebot bis zur laufenden Betreuung aller Kundengruppen sowie All-inclusive-Preise und damit höchste Transparenz und Übersichtlichkeit. Mit diesen Attributen nimmt sie kurzund langfristig eine führende Position unter den Mitarbeitervorsorgekassen Österreichs ein. Kontaktmöglichkeiten: ÖPAG Geschäftsbericht 2005 Tochterunternehmen

11 Subsidiaries PlanPension Vorsorgeberatung GesmbH PlanPension Vorsorgeberatung GesmbH offers competent support in all issues related to company pension plans. Basically speaking, its business activities focus on the following areas: Preparation of actuarial appraisals concerning the provisions to be made for retirement benefits, severance payments and jubilee bonus payments, in line with national and international standards Development of comparative economic calculations for several financing alternatives in regards to company pension plans Development of special pension plans tailored to a company s specific requirements Management of company pension funds and companies specialising in managing company pension plans as well as pension schemes for professional groups Actuarial activities For the last few years, PlanPension and ÖPAG have jointly published a legal guidebook (in German) entitled CheckIt Gesetze für die betriebliche Altersvorsorge focusing on laws pertaining to company pension plans. Due to strong demand and several changes in the law, this book was once again updated in the past business year. As a result, people have renewed access to a comprehensive reference book on binding legal regulations and commentary on company pension plans. For further information, contact: BAV Pensionskassen AG BAV is a pension fund within the ÖPAG Group. It was established in 1995 under the name Verbund Pensionskasse AG as a company pension plan doing business as a subsidiary of the utility company Verbund Group. The pension fund was acquired by ÖPAG in March Effective January 1, 2003, the company has been operating as BAV Pensionskassen AG, a fully-owned ÖPAG subsidiary. BAV Pensionskassen AG currently manages the pension fund contracts of the Verbund Group. For further information, contact: ÖVK Vorsorgekasse AG The occupational pension fund ÖVK Vorsorgekasse AG has been operating since the new severance payment law took effect as at January 1, In addition to ÖPAG, shareholders of the company are Raiffeisen Banking Group and the insurance company UNIQA Versicherungen AG. ÖVK Vorsorgekasse AG stands for reliability and convenience. It offers full service support from the initial offer to ongoing customer care for all customer groups as well as all-inclusive prices and thus the highest level of transparency and comprehensibility. On the basis of these strengths, ÖVK is achieving both a leading position among Austria s employee pension fund schemes, both in the short run as well as on a long-term basis. For further information, contact: 11 ÖPAG Annual Report 2005 Subsidiaries

12 Erfolgsbilanz der ÖPAG-Gruppe List of Successes of the ÖPAG Group Begünstigte Persons eligible Anzahl Figure Number of persons eligible 12 Im Jahr 2005 durfte die ÖPAG den hunderttausendsten Begünstigten begrüßen. Bereits Anwartschafts- und Leistungsberechtigte kommen in den Genuss einer Pensionskassenlösung bei der ÖPAG-Firmengruppe. In the year 2005, ÖPAG welcomed its 100,000 th beneficiary. In the meantime, a total of 101,340 current and future beneficiaries benefit from a pension fund solution developed by the ÖPAG Group. Vermögen Assets in Mio. Euro in million Euros , , , , , , , , , , , ,0 Assets Verwaltetes Vermögen in Mio. Euro Assets in million Euros Das verwaltete Pensionsvermögen betrug im Jahr ,3 Mio. Euro. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von mehr als 15 %. In 2005, the pension fund assets managed by ÖPAG amounted to EUR 2,474.3 million. This represents a rise of 15 % in comparison to the preceding year. ÖPAG Geschäftsbericht 2005 Erfolgsbilanz

13 Contracts Verträge Contracts Anzahl Figure Mit Verträgen betreut die ÖPAG-Gruppe etwa 40 % 1) der in Österreich bestehenden Pensionskassenverträge. Nähere Informationen über die Kunden erhalten Sie in der diesem Geschäftsbericht beiliegenden Referenzliste. With its 4,632 pension insurance contracts, the ÖPAG Group manages approximately 40 % 1) of all pension insurance contracts concluded in Austria. For more details about ÖPAG s customers, refer to the customer reference list incorporated in the annual report. 13 Laufende Beiträge in Mio. Euro Running Contributions in million Euros Running contributions without one-time contributions Laufende Beiträge Running contributions in Mio. Euro in million Euros , , , , , , , , , , , ,5 exkl. Einmalbeiträgen without one-time contributions Die laufenden Beiträge wurden seit Gründung der ÖPAG kontinuierlich gesteigert. Somit liegt der Marktanteil im Sektor der überbetrieblichen Pensionskassen inzwischen bei etwa 30 % 1). ÖPAG has continually increased the total amount of ongoing contributions since the company was first established. As a result, ÖPAG has a market share of around 30 % 1) in the field of inter-company pension funds. 1) Zahlenquelle für die Daten der überbetrieblichen Pensionskassen: Fachverband der Pensionskassen 1) Source for data on inter-company pension funds: Austrian Pension Fund Association ÖPAG Annual Report 2005 Successes

14 Unsere Qualität im Asset Management 14 Eines der wesentlichen Ziele unseres Unternehmens ist es, durch überdurchschnittliche Leistungen im Asset Management auf lange Sicht Mehrwert für unsere Anwartschafts- und Leistungsberechtigten zu erzielen. Dabei steht die Erreichung der Rechnungsparameter jeder einzelnen Veranlagungs- und Risikogemeinschaft naturgemäß im Vordergrund. Darüber hinaus streben wir eine risikoadjustierte Outperformance gegenüber der Peer Group an. So ist es uns gelungen, mit einem Risiko, das in etwa dem der Branche der überbetrieblichen Pensionskassen entspricht, einen nennenswerten Performancevorsprung zu generieren. Eine ständige Fortentwicklung im Asset Management ist nur dann möglich, wenn wir uns laufend mit den neuesten internationalen Trends im Pensionskassenmarkt Jeder einzelne Investmentfonds wird nach qualitativen und deren Relevanz im auseinandersetzen und quantitativen Kriterien Hinblick auf unser analysiert. Unternehmen prüfen. Ein vertieftes Risiko Management sowohl auf VRG- als auch Fondsebene ist dabei unerlässlich. Insbesondere dann, wenn man sich wie die ÖPAG zum aktiven Managementstil bekennt. So analysieren wir nicht nur die Auswirkungen der Aufnahme neuer Assetklassen auf das Ertrags-/Risiko-Profil der uns anvertrauten Vermögenswerte, sondern jeden einzelnen Investmentfonds nach qualitativen und quantitativen Kriterien, um etwaige Kritikpunkte frühzeitig zu erkennen und in einen fundierten Dialog mit dem externen Fondsmanager eintreten zu können. Allgemeine Wirtschafts- und Marktbedingungen Der Kapitalmarkt 2005 war auf der Rentenseite im Euroraum per Saldo durch eine Seitwärtsbewegung mit freundlichem Unterton sowie eine sehr positive Performance an den internationalen Aktienmärkten gekennzeichnet. Weitere kalkulierbare Zinserhöhungen des Federal Reserve und gegen Jahresende hin leicht steigende Euro-Geldmarktzinsen bedingten ein insgesamt freundliches Umfeld für Kapitalanlagen. Das lässt sich am Beispiel der Entwicklung der Performance der einzelnen Anlageklassen (in EUR), repräsentiert durch ihre Indizes, festmachen. Wertzuwachs von 1998 bis 2005 Capital appreciation 1998 to ,84 % 41,33 % ÖPAG ø Überbetriebliche Pensionskassen ohne ÖPAG-Gruppe per Dezember 2005 ø Inter-company pension funds without ÖPAG Group per December 2005 ÖPAG Geschäftsbericht 2005 Asset Management

15 Our Quality in Asset Management One of the main goals of our company is to generate above-average returns in the field of asset management, and thus to ensure long-term added value for customers eligible for benefits as well as future pension beneficiaries. The priority is to achieve the specified performance parameters for each individual investment and risk group. Furthermore, we strive to achieve a risk-adjusted outperformance within the peer group benchmark. As a result, we have succeeded in generating an impressive competitive edge in performance, but we have done so on the basis of a level of risk corresponding to what is commonly practiced by other intercompany pension funds. An ongoing further development in asset management is only possible if we continually confront the latest international trends in the pension fund market, and evaluate these changes to determine their relevance for our company. It is essential to implement a more comprehensive risk management system, both in terms of the investment and risk We evaluate each individual investment fund groups as well according to qualitative as on the fund and quantitative criteria. level in particular if one professes to embody an active management approach, as ÖPAG does. For this reason, we do more than just analyse the impact of incorporating new asset classes on the risk and return profile of the assets entrusted in our care. We also evaluate each individual investment fund according to qualitative and quantitative criteria, in order to identify potential problem areas at an early stage, and, as a consequence, engage in an extensive dialogue with our external fund managers. Overall business environment In terms of fixed income investments, the capital market in the eurozone during the year 2005 was characterised, on balance, by a lateral trend with a favourable undertone, as well as by a very positive performance on international stock markets. Further calculable increases in interest rates set by the Federal Reserve along with a slight rise in euro money market rates combined to bring about a conducive business environment for capital investments. 15 ÖPAG Annual Report 2005 Asset Management

16 So legte die Benchmark für Anleihen Euro im Jahr 2005 um 5,51 %, jene der Assetklasse Aktien Euro um 26,07 % zu. Auf Grund von USD-Währungsgewinnen befanden sich Aktien Non- Euro, deren Marktkapitalisierung im Verhältnis zu Aktien Euro eine höhere ist, mit + 26,48 % ebenfalls weit in positivem Terrain. In den geringer gewichteten Neben-Assetklassen konnte ebenfalls ein Zuwachs verzeichnet werden ( Anleihen High Yield : + 3,07 %; Aktien Emerging Markets : + 54,72 %). Auch die Assetklasse Renten Non- Euro lag mit 9,64 % auf Grund der positiven USD-Kursentwicklung im Plus. Ausbau qualitativer und quantitativer Analysen Ab erhielten die Pensionskassen auf Grund der letzten umfassenden Pensionskassengesetz-Novelle (BGBl. I Nr.8/2005) den gesetzlichen Auftrag, ein qualifiziertes Risiko Management zu implementieren. Bereits lange vor der gesetzlichen Verpflichtung zum Ausbau des Risiko Managements hatte sich die ÖPAG wie bereits oben angemerkt dazu entschlossen, vermehrt ihr Augenmerk auf den Ausbau des Risiko Managements zu richten. Strategische und taktische Anlageentscheidungen werden seit geraumer Zeit einem Prozess unterworfen, in dessen Mittelpunkt ex-ante und ex-post-risikoanalysen stehen. Ziel ist die Zuordnung eines Risikobudgets zu den einzelnen Assetklassen. Gleichzeitig wurde das qualitative und quantitative Fonds- Screening weiter ausgebaut, das eine umfassende Analyse der Managerleistung gestattet. 16 Top-Performance bei offenen Veranlagungs- und Risikogemeinschaften ( ) Top-performance with open investment and risk groups ( ) 51,04% 42,66% 39,86% 37,30% ø der überbetrieblichen Pensionskassen ø Inter-company pension funds 34,10% 33,66% 39,51% ÖPAG die übrigen fünf überbetrieblichen Pensionskassen Österreichs per Dez the other five inter-company pension funds in Austria per Dec Berechnung für die Jahre 1998 bis 2005 auf Basis der von einem unabhängigen Consulter an die Medien weitergegebenen Abweichungen vom Durchschnitt. Der Durchschnitt wurde errechnet als Unterschiedswert zwischen dem arithmetischen Mittel der OeKB-Performance der drei Allg.VRGen der ÖPAG und dem für die ÖPAG angegebenen Wert der Abweichung vom Durchschnitt. Calculation for the years 1998 to 2005 on the basis of deviations from average as disclosed to the media by an independent consulter. The average was calculated as difference between the arithmetic mean of the OeKB performance of the three general investment and risk groups of ÖPAG and the level of deviation from average stated for ÖPAG. Alle publizierten Performance-Daten wurden nach der Methode der Oesterreichischen Kontrollbank ermittelt. ÖPAG Geschäftsbericht 2005 Asset Management

17 This can be demonstrated by taking a look at the performance of individual investment classes (in Euro), as represented by their indices. In this regard, the benchmark for Eurobonds added 5.51 % in value in the year 2005, whereas the asset class of euro equities recorded an increase of %. Due to currency gains vis-à-vis the US dollar, non-euro equities, which feature a higher market capitalisation than euro equities, also posted a highly impressive increase of %. The lower weighted second tier asset classes also achieved an increase in value: high yield bonds climbed by 3.07 %, and emerging markets equities rose by %. On the basis of the positive share price developments in US dollars, non-euro pension funds also posted a gain of 9.64 %. Expansion of qualitative and quantitative analyses On the basis of the latest amendment to the Austrian Pension Fund Act (Pensionskassengesetz-Novelle, as published in the Federal Law Gazette I, 8/2005), effective September 23, 2005, pension funds in Austria are now legally required to implement a qualified risk management system. However, long before this legal obligation to extend risk management was imposed, ÖPAG had already decided as explained above to turn its attention to expanding its risk management processes. For a fairly long time, strategic and tactical investment decisions have been subject to a process featuring ex-ante and ex-post risk analyses. The aim is to allocate a risk budget to each asset class. At the same time, qualitative and quantitative fund screening instruments have been further expanded, as the basis for carrying out a comprehensive analysis of a manager s performance. 17 All performance data in this subject were determined according to the method of the Austrian Control Bank. ÖPAG Annual Report 2005 Asset Management

18 Bericht über die Lage der Gesellschaft im Jahr 2005 Vertragspartner bei Pensioszusagen Contract partner in pension fund commitments ÖPAG die fünf überbetrieblichen Pensionskassen the other five inter-company pension funds Zum ist die ÖPAG bei mehr als 40 % der Pensionskassenzusagen Vertragspartner. 1) As per December 31, 2005 more than 40 % of the pension fund commitments had been signed up with ÖPAG as contract partner in. 1) 18 I. ENTWICKLUNG DER ÖPAG PENSIONSKASSE Im Jahr 1989/90 wurde die ÖPAG gegründet. Das Grundkapital betrug im Geschäftsjahr ,2 Millionen Euro. Die ÖPAG ist im Firmenbuch beim Handelsgericht Wien (FN 73686m) unter dem Firmennamen ÖPAG Pensionskassen Aktiengesellschaft eingetragen. Die Aktionäre setzen sich aus führenden Österreichischen Banken und Versicherungen zusammen (eine detaillierte Aufstellung der Aktionäre entnehmen Sie bitte Seite 9). Ergebnis Die ÖPAG zählt zu den führenden Pensionskassen Österreichs und ist ein gefragter Geschäftspartner. Sie betreut per (+ 2,8 % gegenüber 2004) Pensionskassen- Verträge und ist somit für zahlreiche Unternehmen von internationalen Top-Konzernen bis hin zu Familienbetrieben ein verlässlicher Vertragspartner. Mit Ende 2005 war die ÖPAG für insgesamt Anwartschaftsberechtigte (+ 4,1 % gegenüber 2004) zuständig. Sie werden nicht nur die übliche ASVG-Pension erhalten sondern zusätzlich eine ÖPAG ÖPAG-Begünstigte Pension (14 x jährlich). haben ihre Zusatzpension ÖPAG-Anwartschafts- und Leistungs- durch freiwillige Eigenbeiträge erhöht. Der Staat gewährt ihnen dafür steuer- diese Zusatzpension berechtigte haben liche Begünstigungen. auch noch durch freiwillige Eigenbeiträge erhöht. Der Staat gewährt ihnen dafür steuerliche Begünstigungen. An laufenden Beiträgen hat die ÖPAG im Geschäftsjahr Millionen Euro erhalten. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Steigerung um Millionen Euro (6,0 %). In den Genuss einer ÖPAG-Betriebspension kamen per Jahresende 2005 bereits Personen (+ 10,1 % gegenüber 2004). Für diese wurden 2005 laufende Pensionen in Höhe von 45,7 Millionen Euro (+ 13,5 % gegenüber 2004) ausgezahlt. Einrichtung einer neuen Veranlagungs- und Risikogemeinschaft Im Zuge der Vertragsabschlüsse zwischen Unternehmen der Papierindustrie und der ÖPAG wurde Ende 2004 eine spezielle Veranlagungs- und Risikogemeinschaft eingeführt. Diese wurde im Jahr 2005 als weitere allgemeine Veranlagungs- und Risikogemeinschaft für Neukunden geöffnet. In der ÖPAG bestehen somit per Ende 2005 vier allgemeine (offene) und 22 geschlossene Veranlagungsund Risikogemeinschaften. Neugeschäft Im Vorjahr sind Offertanfragen und Abschlüsse neuer Pensionskassenverträge über die Vertriebspartner aus dem Aktionärskreis partiell zurückgegangen, was auf ein Abwarten von näheren Informationen zur Betrieblichen Kollektivversicherung zurückzuführen war. Trotz dieses schwierigen Umfeldes beliefen sich die vertraglichen Neuabschlüsse im Mengengeschäftsbereich in der Größenordnung der Vorjahre. Gemessen am laufenden Beitrag verzeichneten wir eine Steigerung von 10 %. Die Tendenz zu Auslagerungen von direkten Leistungszusagen anlässlich der Beendigung des Dienstverhältnisses, insbesondere bei Pensionierung, hält an. Bei derartigen Übertragungen beginnt meist kurz nach Vertragsbeginn die Auszahlung der Leistungen. An Neukunden konnten wir im Jahr 2005 vor allem Klein- und Mittelbetriebe begrüßen. Nähere Details zu unseren Kunden entnehmen Sie bitte der beiliegenden Referenzliste. ÖPAG Geschäftsbericht 2005 Lagebericht

19 Management Report 2005 I. HISTORICAL DEVELOPMENT OF ÖPAG PENSIONSKASSE ÖPAG was founded in the year 1989/90. The share capital of the company in the 2005 business year amounted to EUR 10.2 million. ÖPAG is registered under the company name ÖPAG Pensionskassen Aktiengesellschaft in the Commercial Register maintained by the Commercial Court of Vienna (FN 73686m). The shareholders are comprised of leading Austrian banks and insurance companies. (For a detailed listing of the shareholders, please refer to page 9). Business results ÖPAG ranks among the leading pension funds in Austria, and is a sought-after business partner. As at December 31, 2005, the company managed 4,614 pension fund contracts (+ 2.8 % compared to 2004), and is considered a reliable contractual partner by numerous companies, ranging from top multinationals to family-owned enterprises. At the end of 2005, ÖPAG was responsible for a total of 90,252 employees classified as future 27,608 ÖPAG beneficiaries have inciaries (+ 4.1 % com- pension beneficreased their supplementary pension are not only entitled pared to 2004). They payments by making to receive their additional voluntary normal retirement contributions to their benefits in line with own pension plans, the General Social which in turn qualifies Insurance Act, but them for preferential will receive a supplementary ÖPAG tax treatment. pension (14 x annually). Moreover, a total of 27,608 current and future pension fund beneficiaries have increased their supplementary pension payments by making additional voluntary contributions to their own pension plans, which in turn qualifies them for preferential tax treatment. In the 2005 business year, pension fund contributions paid to ÖPAG totalled EUR 138,698 million. This represents an increase of 6 %, or EUR 7,832 million. At the end of 2005, 6,934 retirees received pension payments (up 10.1 % from 2004). In the year under review, a total of EUR 54.7 million were disbursed to current pension beneficiaries (a rise of 13.5 % in comparison to 2004). Setting up of a new investment and risk group In the course of the contractual agreements concluded between companies in the paper industry and ÖPAG, a special investment and risk group was inaugurated at the end of In 2005, this was opened as an additional general investment and risk group for new customers. At the end of the 2005 business year, ÖPAG managed four general (open) as well as 22 closed investment and risk groups. New business In the year under review, the number of inquiries about pension funds as well as the number of new contracts concluded by our sales partners within our shareholder group partially declined. This trend can be attributed to the wait and see approach taken by potential customers in regards to more detailed information about collective pension schemes. Despite this challenging business environment, the number of new contracts in the retail segment basically matched the performance achieved in As measured by the current level of pension contributions, the company recorded an increase of 10 %. The tendency to outsource guaranteed payments distributed directly to employees on the occasion of terminating their working relationships, e.g. Anteil an Begünstigten Share in beneficiaries ÖPAG die fünf überbetrieblichen Pensionskassen the other five intercompany pension funds Zum Bilanzstichtag verwaltete die ÖPAG Pensionskassen AG Zusagen für beinahe ein Drittel der Begünstigten. 1) As per closing date ÖPAG Pensionskassen AG managed commitments for nearly one third of all beneficiaries. 1) 19 1) Die Marktvergleiche beziehen sich auf den Markt der überbetrieblichen Pensionskassen Österreichs. 1) The market comparisons refer to the market of inter-company pension funds in Austria. ÖPAG Annual Report 2005 Management Report

20 20 Die für eine Periode von acht Jahren ermittelte Performance nach OeKB bescheinigt der ÖPAG einen Vorteil von mehr als 1 %-Punkt jährlich. 1 Wertentwicklung ergibt sich aus den von einem unabhängigen Consulter an die Medien weitergegebenen Daten Performance 2005 Das wesentlichste Qualitätsmerkmal einer Pensionskasse ist die erfolgreiche Veranlagung des Pensionskapitals. Dieser Erfolg lässt sich mittels der Performance nach OeKB (Oesterreichische Kontrollbank) objektiv messen. Die ÖPAG nimmt langfristig betrachtet in diesem Bereich eine Spitzenstellung ein, die sie im Jahr 2005 nachhaltig ausgebaut hat. Für das Jahr 2005 haben wir über alle Veranlagungs- und Risikogemeinschaften eine Performance von 11,81 % erwirtschaftet. Mit diesem Topergebnis ist es uns wieder gelungen, die nachhaltige Wertentwicklung der Ansprüche der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten fortzuführen und insbesondere die Schwankungsrückstellung zur Absicherung zukünftiger Entwicklungen weiter auszubauen. Top-Performance im langfristigen Vergleich Die für eine Periode von acht Jahren ( ) ermittelte Performance nach OeKB bescheinigt der ÖPAG einen Vorteil gegenüber den fünf übrigen Marktteilnehmern von mehr als 1 %-Punkt jährlich (ÖPAG: 5,45 % p.a.; die übrigen überbetrieblichen Pensionskassen: 4,41 % p.a.). Marktführer bei Veranlagung in offenen Veranlagungs- und Risikogemeinschaften Bei der langfristigen Veranlagung in den offenen Veranlagungs- und Risikogemeinschaften erweist sich die ÖPAG wie bereits in den vergangenen Jahren ebenfalls als Marktführer. Bereits zur nächstgereihten überbetrieblichen Pensionskasse besteht in der Zeit von 1998 bis 2005 eine Differenz von 8,38 %-Punkten. Die durchschnittliche Performance der überbetrieblichen Pensionskassen liegt sogar um 11,53 %-Punkte hinter der ÖPAG. Gegenüber der letztgereihten Pensionskasse weisen die offenen Veranlagungs- und Risikogemeinschaften der ÖPAG in diesem Zeitraum im Bei der langfristigen Veranlagung in den offenen Veranlagungs- und Risikogemeinschaften erweist sich die ÖPAG als Marktführer. Durchschnitt eine um 17,38 %-Punkte bessere Performance auf. 1 Auswahl der Vermögenswerte nach ethischen, ökologischen und/oder sozialen Kriterien Dem Thema des ethischen/ökologischen/sozial verantwortlichen Investierens stehen wir mit Sympathie gegenüber und verfolgen in diesem Zusammenhang einen pragmatischen Ansatz. Dies bedeutet, dass wir immer dann den Einsatz forcieren, wenn sich daraus eine Verbesserung des Risiko- Ertrags-Profils in der Veranlagungs- und Risikogemeinschaft ergibt. Dabei favorisieren wir grundsätzlich Fonds, die einen Best of Class -Ansatz verfolgen, also innerhalb der einzelnen Sektoren die unter Nachhaltigkeitsaspekten besten Unternehmen herausfiltern. Risikomanagement Bei der Veranlagung der Pensionskassenbeiträge legen wir höchsten Wert auf Sicherheit und Rentabilität. So ist es uns gelungen, mit einem Risiko, das dem Marktdurchschnitt entspricht, eine Performance zu erwirtschaften, die weit über diesem Durchschnitt liegt. Wir achten nicht nur bei der Aufnahme neuer Asset-Klassen auf deren Ertrags-/Risiko-Profil. Auch bestehende Investmentfonds werden dynamisch überwacht um somit frühzeitig etwaige negative Verläufe zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen zu setzen. ÖPAG Geschäftsbericht 2005 Lagebericht

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