Geschäftsbericht Leistungsbilanz

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1 2008 Geschäftsbericht Leistungsbilanz Thema des Jahres:»Schiffahrts Investment I«

2 Inhalt König & Cie. Geschäftsbericht

3 König & Cie. Geschäftsbericht 2008 Inhalt Inhalt Vorwort Das Unternehmen Das Unternehmen im Überblick Geschäftsführende Gesellschafter König & Cie. Treuhand GmbH Zweitmarktaktivitäten Chronik 2008 Märkte 2008 Schifffahrt Infrastruktur Immobilien Private Equity Zweitmarkt Britische Lebensversicherungen Erneuerbare Energien Aktuelle Projekte Die wichtigsten Projekte des laufenden Jahres Leistungsbilanz 2008 Inhalt Exits Performance Vermerk des Prüfers Impressum 3

4 Vorwort König & Cie. Geschäftsbericht 2008 Am Ende zählt sowieso nur, was un term Strich für unsere Anleger raus kommt. Und da können wir uns über ein sehr respektables Ergebnis freuen. 4

5 König & Cie. Geschäftsbericht 2008 Vorwort Tobias König Geschäftsführender Gesellschafter König & Cie. GmbH & Co. KG Liebe Leserinnen und Leser, sehr geehrte Ge schäftspartner, es hat bereits viele Wirtschaftskrisen gegeben. Jede hatte ihre eigenen Besonderheiten, jede hatte einen anderen Ursprung. Dieses Mal ist die Situation besonders herausfordernd, weil die internationale Finanzwelt davon betroffen ist und weil der Welthandel still steht. Die Schifffahrt wurde mit stärkster Wucht von dieser Entwicklung getroffen. Aber eines ist sicher: Auch diese Finanzkrise wird nicht ewig dauern. So wie einst in der Boom-Phase viele das Auf und Ab der Märkte vergessen hatten und den Blick nur nach oben gerichtet hielten, vergessen heute viele, dass es nicht endlos nach unten gehen wird. Zwar haben die Märkte momentan starke Korrekturen vollzogen. Sachwerte wie ein Schiff oder eine Immobilie werden aber nicht langfristig wertlos sein. Niemand von uns sollte daher den Kopf in den Sand stecken, sondern die Chancen nutzen, die sich aus der neuen Situation ergeben. Seit Sommer 2007 war in Ansätzen spürbar, dass es große Veränderungen geben wird. Wir von König & Cie. haben Konzepte für eine klare Marschroute entwickelt, die unseren Investoren und uns genau diese Chancen ermöglicht. Das Jahr 2008 ist für König & Cie. gut gelaufen. Wir haben zehn neue Fonds emittiert und für unsere Anleger im Bereich Infrastruktur neue Investitionsmöglichkeiten geschaffen. Damit haben wir genau den richtigen Zeitpunkt getroffen, denn im Rahmen staatlicher Konjunkturpakete werden in den nächsten Jahren große Summen in Infrastruktureinrichtungen investiert. Private Investoren sind gefragt, da der Staat alleine das nicht stemmen kann. Eines der Projekte, in das wir über den Zielfonds Global Infrastructure Partners (GIP) der Gründungsgesellschaften General Electric und Credit Suisse investieren, ist der London City Airport. Seit dessen Übernahme durch den Zielfonds hat sich der Flughafen sehr gut entwickelt. Die Passagierzahlen steigen stetig an und die Wachstumsaussichten sind hervorragend, weil im Jahr 2012 die Olympischen Spiele in unmittelbarer Nähe ausgetragen werden. Zwar haben wir im vergangenen Jahr weniger Eigenkapital platziert als im Rekordjahr 2007, aber mit 166 Mio. Euro haben wir immer noch ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht. Vor allem wenn man bedenkt, dass nach der Lehman-Pleite im Herbst die Menschen weltweit verunsichert waren. Aber am Ende zählt sowieso nur, was unterm Strich für unsere Anleger rauskommt. Und da können wir uns über ein sehr respektables Ergebnis freuen, denn im vergangenen Jahr haben wir insgesamt 134 Mio. Euro an unsere Anleger ausgezahlt und damit das Vorjahr 2007 mit Auszahlungen von 101,3 Mio. Euro noch einmal getoppt. Mit unserem neuen Fondskonzept und Thema des Jahres»Schiffahrts Investment I«sind wir in der heutigen Situation gut aufgestellt: Wir bieten einen opportunistisch konzipierten Fonds an. Ähnlich wie bei der von uns erfolgreich geführten Marenave Schiffahrts AG wird das Fondskapital nach und nach in die Schiffsgesellschaften investiert. Wir reagieren mit diesem Konzept optimal auf die Veränderungen an den Schifffahrtsmärkten und können die jetzt beginnende günstige Einkaufsphase nützen. Wie volatil die Märkte sind zeigt, dass sich die Raten bei den Massengutfrachtern seit Ende letzten Jahres schon wieder verdreifacht haben. Dank großer Aufträge aus China sind diese Schiffe derzeit fast ausgebucht. Als nächstes wird der Aufschwung im Tankermarkt folgen. Denn der weltweite Konsum von Ölprodukten steigt weiter an und insbesondere China wird in den nächsten Jahren besonders viel Öl importieren, was Seetransporte erforderlich macht. Der Silberstreif am Horizont ist zu erkennen. Wir brauchen jetzt noch etwas Geduld und müssen richtig reagieren ohne über zu reagieren. König & Cie. verfügt über langjährige Erfahrung und Kenntnisse. Wir haben bereits viele Krisen erlebt und sind bisher immer gestärkt aus Ihnen hervorgegangen. Ihre Investments werden gerade in diesen schwierigen Zeiten mit äußerster Sorgfalt von uns betreut. Ihr Tobias König 5

6 Das Unternehmen König & Cie. Geschäftsbericht 2008 Das Unternehmen Das Jahr 2008 ist für König & Cie. gut gelaufen. Wir haben zehn neue Fonds emittiert und für unsere Anleger im Bereich Infra - struktur neue Investitionsmöglich keiten geschaffen. 6

7 König & Cie. Geschäftsbericht 2008 Das Unternehmen 7

8 Das Unternehmen I Das Unternehmen im Überblick König & Cie. Geschäftsbericht 2008 Mit unserem neuen Fondskonzept und Thema des Jahres»Schiffahrts Investment I«sind wir in der heutigen Situation gut aufgestellt. 8

9 König & Cie. Geschäftsbericht 2008 Das Unternehmen I Das Unternehmen im Überblick Firma König & Cie. GmbH & Co. KG Firmensitz Axel-Springer-Platz 3, Hamburg Gründungsjahr 1999 Geschäftsführende Gesellschafter Tobias König Johannes Bitter-Suermann Klaus Fickert Jens Mahnke Jörn Meyer Mitarbeiter Stand Beteiligungen 127 (Vorjahr: 120) König & Cie. Asset Management GmbH König & Cie. Marine Finance LLP König & Cie. New Energy GmbH König & Cie. Real Estate GmbH König & Cie. Treuhand GmbH Marenave Schiffahrts AG Saxonia Treuhand GmbH Scorship Tankers GmbH & Co. KG 9

10 Das Unternehmen I Geschäftsführende Gesellschafter König & Cie. Geschäftsbericht 2008 Die geschäftsführenden Gesellschafter v.l.n.r.: Klaus Fickert, Jens Mahnke, Johannes Bitter-Suermann, Jörn Meyer und Tobias König 10

11 König & Cie. Geschäftsbericht 2008 Das Unternehmen I Geschäftsführende Gesellschafter Geschäftsführende Gesellschafter Tobias König Tobias König, 46, gründete das Emissionshaus König & Cie. im Jahr Tobias König ist seit 1992 in den Bereichen Schifffahrt und Immobilien unternehmerisch tätig. Nach seiner Ausbildung zum Schifffahrtskaufmann bei der zum Oetker-Konzern gehörenden Reederei Hamburg Süd arbeitete Tobias König bei mehreren Unternehmen der Gruppe im In- und Ausland in den Bereichen Marketing und Sales. Johannes Bitter-Suermann Johannes Bitter-Suermann, 38, ist verantwortlich für Alternative Investments und damit für alle Aktivitäten des Unternehmens in den Bereichen Immobilien, Infrastruktur, Neue Energien, Private Equity und Zweitmarkt Lebensversicherungen. Johannes Bitter-Suermann wurde im Jahr 2006 in die König & Cie.-Geschäftsführung berufen und ist seit 2008 geschäftsführender Gesellschafter. Zuvor war er mehrere Jahre im Immobiliengeschäft der HSH Nordbank im Vertrieb und im internationalen Geschäft tätig. Klaus Fickert Klaus Fickert, 49, gehört dem Unternehmen seit 2002 an und ist verantwortlich für die Bereiche Vertrieb und Kon - zep tion. Klaus Fickert war zuvor selbstständig im Bereich Finanzdienstleistungen sowie im Außendienst bei verschiedenen Unternehmen tätig. Er absolvierte eine kaufmännische Ausbildung. Jens Mahnke Jens Mahnke, 40, ist seit dem Jahr 2008 für König & Cie. tätig und verantwortlich für den Bereich Schifffahrt. Vor seinem Einstieg ins Unternehmen war er mehrere Jahre in der Nordcapital Gruppe tätig, wo er als Partner für den Bereich Projektentwicklungen in der Schifffahrt arbeitete. Jens Mahnke ist gelernter Schifffahrtskaufmann. Nach seiner Ausbildung bei der Hamburger Reederei H. Schuldt war er mehrere Jahre für Schiffsmakler tätig. Zunächst für Skaarup Schiffahrt, danach für die Firma Frachtkontor Junge & Co. Jörn Meyer Jörn Meyer, 49, gehört dem Unternehmen seit 2005 an und zeichnet sich verantwortlich für den Bereich Finanzen. Zuvor war er bei verschiedenen Unternehmen in den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen, Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Controlling und Verwaltung in leitender Position tätig. Jörn Meyer absolvierte eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann in Bremen, studierte Betriebswirtschaftslehre und wurde 1991 zum Steuer berater bestellt. 11

12 Das Unternehmen I König & Cie. Treuhand GmbH König & Cie. Geschäftsbericht 2008 König & Cie. Treuhand GmbH Der Begriff der Treuhand zählt zu den wenigen ethischen Begriffen des Wirtschaftslebens und stellt nach wie vor etwas Besonderes dar, verkörpert er doch das Gegenteil des wirtschaftlichen Egoismus: Der Treuhänder handelt nur für fremde Interessen und darf nie im eigenen Interesse Geschäfte abschließen. Die König & Cie. Treuhand GmbH (KCT) bietet den Service rund um eine König & Cie.-Beteiligung. Sobald ein Anleger einen geschlossenen Fonds bei König & Cie. gezeichnet hat, ist die KCT der direkte Ansprechpartner. Die KCT ist die Schnittstelle zwischen den Anlegern und den einzelnen Partnern: Sie hat den direkten Draht zur Fondsgeschäftsführung, zur Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und zum Beirat. Ihre Hauptaufgaben bestehen in der Vertretung der Anlegerrechte und in der regelmäßigen und umfassenden Berichterstattung. Ganz allgemein gesprochen verwaltet die KCT als Treuhänderin im eigenen Namen fremdes Eigentum oder fremde Rechte. Die Treuhänderin ist an die mit dem Treugeber getroffenen Vereinbarungen und gegebenenfalls daraus erfolgenden Weisungen gebunden. Das Treuhandverhältnis zwischen einem Anleger und der Treuhand beginnt, sobald ein Zeichnungsschein von der Treuhand angenommen wurde. Solange der Anleger Gesellschafter eines geschlossenen Fonds bei König & Cie. ist, bleibt das Treuhandverhältnis bestehen. Der Rahmen für die Zusammenarbeit ist in den Verträgen festgelegt; diese sind Bestandteil des Emissionsprospektes. Die KCT sammelt für den Anleger umfassende Informationen über seine Fonds, stellt diese regelmäßig zur Verfügung und vertritt die Anlegerrechte gegenüber den Fondsgesellschaften. Die wesentlichen Aufgaben der Treuhänderin sind daher: Sie betreut den Beitritt eines Anlegers zu dem von diesem gezeichneten Fonds und führt die Treuhandkonten. Damit ist die KCT Ansprechpartner bei allen Ein- und Auszahlungen. In regelmäßigen Abständen erhalten die Anleger Informationen über ihre Gesellschaft. Dazu zählen u.a. ein ausführlicher Geschäftsbericht, ein Zwischenbericht sowie die Mitteilung über das steuerliche Ergebnis und Hinweise für die persönliche Steuererklärung. Darüber hinaus führt die KCT das technische Abstimmungsverfahren der Gesellschafterversammlung durch. Anleger haben hier die Möglichkeit, die Entscheidungen der Fondsgesellschaft mitzubestimmen. Die KCT informiert rechtzeitig und zuverlässig über sämtliche steuerlichen Aspekte der Fondsbeteiligung. Der Bereich Handelsregister der KCT übernimmt wesentliche formale Aufgaben, wie zum Beispiel die Anteilseintragung in das Handelsregister oder deren Umschreibung im Zusammenhang mit Schenkung, Vererbung oder Veräußerung des Anteils. Die KCT prüft für den Anleger die Entwicklung seines Fonds und kontrolliert die pünktliche und korrekte Auszahlung. Selbstverständlich begleitet die KCT alle Abwicklungen und Verkäufe von Gesellschaftsanteilen. Im Treuhandvertrag ist deshalb festgelegt, dass der Treuhänder seine Entscheidungen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns treffen muss. Die König & Cie. Treuhand GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Emissionshauses König & Cie. Zurzeit verwaltet sie rund Anteile von rund Anlegern und ein Fondskapital von rund. 1,3 Mrd. Euro. Weitere Informationen finden Sie unter 12

13 König & Cie. Geschäftsbericht 2008 Das Unternehmen I Zweitmarktaktivitäten Zweitmarktaktivitäten Geschlossene Fondsgesellschaften sind als langfristige Kapitalanlage konzipiert. Insbesondere bei Schiffsbeteiligungen wird die prospektierte Laufzeit durch die günstige pauschale Tonnagebesteuerung in Verbindung mit guten Charterverträgen häufig überschritten. Es kommt vor, dass Anleger auf Grund veränderter Lebensumstände oder neuer persönlicher Ziele vor Ende der Fondslaufzeit auf ihr Kapital zurückgreifen möchten. König & Cie. arbeitet mit der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG zusammen. Diese ermöglicht den Handel mit Fondsanteilen nach den Regeln der Börse. Die Preise bilden sich auf Grundlage von Angebot und Nachfrage. Aktuelle und gehandelte Preise für den jeweiligen Fonds können unter eingesehen und verfolgt werden. Durch das Listing an der Fondsbörse wird der Zweitmarkthandel überwacht und geregelt. Hierdurch werden Transparenz und Unabhängigkeit, zwei Maxime von König & Cie., sichergestellt. Das bietet dem Anleger die Gewähr, das Renditepotenzial seiner Beteiligung bei einem vorzeitigen Verkauf bestmöglich zu nutzen. Im Jahr 2008 wurden insgesamt 567 Verkäufe mit einem Nominalkapital von rund EUR 24,0 Mio. gehandelt (2007: 490 Verkäufe mit einem Nominalkapital von EUR 26,7 Mio.). Das durchschnittliche Kursniveau 2008 lag bei 101,59% (2007: 96,47%) des Nominalkapitals und die durchschnittliche Beteiligungssumme bei EUR (2007: EUR ). Die Preisspanne lag hierbei zwischen 40% und 162% (2007: zwischen 30% und 152%). Die Anzahl der Beteiligungen, die einen Kaufpreis von mindestens 100% erzielt haben, lag im Berichtszeitraum bei 414 (2007: 270) und damit annähernd bei drei Viertel der gehandelten Beteiligungen. König & Cie. ist Premiumpartner der Fondsbörse. Die Mehrzahl unserer Fondsgesellschaften ist dort gelistet. Mit dem Listing im Premiumsegment verpflichtet sich König & Cie. neben den aktuellen Geschäftsberichten auch alle Informationen unverzüglich bereitzustellen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Preisbildung haben könnten. So werden z.b. neue Charterabschlüsse der Fondsbörse mitgeteilt. Außerdem wird für eine Kaufsumme von EUR pro Tag pro Fondsgesellschaft ein Mindestkaufpreis gestellt, zu dem der Anleger sicher verkaufen kann. Die hohe Liquidität der Fondsbörse spiegelt sich auch in den von König & Cie. initiierten Fondsgesellschaften wider. 13

14 Das Unternehmen I Chronik 2008 König & Cie. Geschäftsbericht 2008 Chronik Quartal Produktentanker-Fonds jetzt auch in Österreich Die im Jahr 2007 in Deutschland an den Start gegangene Serie der Produktentanker-Fonds gibt es jetzt auch in Österreich. Dort ist König & Cie. seit dem Sommer 2007 mit neuen Räumlichkeiten im Herzen Wiens vertreten. Der»Produktentanker-Fonds III«setzt sich aus zwei modernen Doppelhüllen-Tanker-Neubauten der Panamax-Klasse zusammen. Das Konzept des Fonds basiert auf einer Kombination aus Festcharter und Pooleinnahmen. Scorship Tankers erweitert Flotte Die Hamburger Reederei Scorship Tankers übernimmt einen weiteren modernen Doppelhüllen-Rohöl-/Produktentanker von der in Shanghai ansässigen Bauwerft New Times Shipbuilding Co. Ltd. Das auf den Namen»King Duncan«getaufte Schiff tritt noch am Tag der Übergabe die Charter bei der ST Shipping und Transport Pte Ltd., Singapur, an und bildet gemeinsam mit dem MT»King Darius«den»Produktentanker- Fonds III«. Fünf Mio. USD für Oak Hill Capital Partners Der»Private Equity International II«(INPEQ II) gibt eine Investitionszusage in Höhe von fünf Mio. US-Dollar für den Zielfonds Oak Hill Partners III (OHCP III) ab. OHCP ist eines der führenden amerikanischen Private-Equity-Unternehmen im Bereich mittelständischer Buy-Outs. Der INPEQ II ist nun an insgesamt sieben renommierten Zielfonds mit einem Zusagevolumen von EUR 22 Mio. beteiligt.»mezzanine-opportunity US I«schüttet 5% aus Die im Gesellschaftsvertrag vorgesehene 5%-Ausschüttung wird planmäßig erreicht und sogar früher als geplant geleistet.»mezzanine-opportunity US I«bietet privaten Anlegern die Möglichkeit, sich über König & Cie. an drei US-amerikanischen Zielfonds im Bereich Real Estate Mezzanine Opportunity zu beteiligen. 2. Quartal Kinder segeln um den Opti Cup Anfang Mai findet bereits zum fünften Mal die Regatta um den Hamburger König & Cie. Opti Cup in den Klassen Optimist A und B auf dem Mühlenberger Loch statt. Ausgerichtet wird die Regatta vom Mühlenberger Segel Club (MSC), der zusammen mit König & Cie. diese Nachwuchsregatta im Jahr 2004 ins Leben gerufen hat. Insgesamt 100 Kinder kämpfen bei strahlendem Sonnenschein in insgesamt vier Wettfahrten um den Sieg. König & Cie. Polo-Team Im Mai und im Juni findet der deutsche Saisonauftakt mit dem Berenberg Polo Derby statt. König & Cie. ist mit einem Polo- Team dabei und gewinnt das Finale mit 7:6 gegen das Team Lanson. König & Cie. engagiert sich seit 2003 als Sponsor des Polosports. Tobias König, Gründer und Inhaber von König & Cie., fasziniert das Zusammenspiel: Die Bildung einer Einheit zwischen Ross und Reiter, abrupte Wendungen und schnelle Tempowechsel erfordern höchste Konzentration sowie Verständnis füreinander. König & Cie. baut Management aus Zum Beginn der zweiten Jahreshälfte baut König & Cie. das Management auf Gesellschafter-Ebene aus. Jens Mahnke ist für den Bereich Schifffahrt verantwortlich; Johannes Bitter-Suermann verantwortet den Bereich der Alternativen Investments. Das König & Cie.-Management besteht ab sofort aus den fünf geschäftsführenden Gesellschaftern Tobias König, Klaus Fickert, Jörn Meyer, Johannes Bitter-Suermann und Jens Mahnke. König & Cie. sponsert Galopp Derby König & Cie. ist Namensgeber der beiden Rennen König & Cie. Preis und König & Cie. Jagdrennen des Hamburger Galopp Derbys. Im Veranstaltungskalender der Hansestadt Hamburg ist das Derby-Meeting mit einer Tradition von fast anderthalb Jahrhunderten einer der sportlichen Höhepunkte des Jahres. 14

15 König & Cie. Geschäftsbericht 2008 Das Unternehmen I Chronik 2008 Nordex 3. Quartal König & Cie. startet mit»infrastruktur International I«König & Cie. erschließt sich mit einem geschlossenen Infrastruktur-Fonds ein neues Geschäftsfeld. Das Fondskonzept investiert weltweit über die Beteiligung an Zielfonds in Infrastrukturprojekte verschiedener Branchen. Mit der Beteiligung am Zielfonds Global Infrastructure Partners (GIP) wird die erste Investition realisiert. GIP wurde von General Electric und Credit Suisse gegründet und hat zum Beispiel den London City Airport übernommen. Aus Scorship Tankers wird Scorship Navigation Die von König & Cie. und der Scorpio Shipping Company s.a.m., Monaco, gemeinsam gegründete Tanker-Reederei Scorship Tankers weitet ihr Geschäftsfeld aus: Zukünftig werden neben Tankern auch Bulkcarrier bereedert. Aus diesem Grund heißt das Unternehmen ab sofort Scorship Navigation. König & Cie. mit Niederlassung in Mumbai, Indien König & Cie. gründet eine Niederlassung in Mumbai, Indien. Das hundertprozentige Tochterunternehmen ist im Handelsregister Mumbai eingetragen und heißt König & Cie. Asia Advisors Pvt. Ltd. Mit dieser Firmengründung stellt König & Cie. Investoren im asiatischen Raum die Expertise und Erfahrung in den Bereichen Schifffahrt und den Alternativen Investments zur Verfügung. König & Cie. ist Trikotsponsor des UHC Hamburg König & Cie. übernimmt das Trikotsponsoring für die in der ersten Bundesliga spielenden Damen und Herren des Uhlenhorster Hockey-Club. Ein wichtiges Argument für das Engagement seitens König & Cie. ist die systematische und erfolgreiche Jugendförderung des UHC. Der im Norden Hamburgs gelegene UHC ist der älteste und bezogen auf die Anzahl der Mannschaften größte Hockeyclub in Deutschland. 4. Quartal Windpark erfolgreich verkauft Im Dezember wird der Windpark»Herzogtum-Lauenburg«erfolgreich verkauft. Im Ergebnis erhält der Anleger einen Gesamtkapitalrückfluss von mindestens 118%. Mit dem Verkauf wird ein erfolgreicher Schlusspunkt unter ein anspruchsvolles Projekt gesetzt. Noch vor Weihnachten wird der Kaufpreis geleistet und die liquiden Mittel werden direkt im Anschluss an die Gesellschafter des Windparks ausgezahlt. Marenave Schiffahrts AG: alle Bulker verchartert Die Marenave Schiffahrts AG hat bereits jetzt die Zeitcharter für alle vier Massengutfrachter Neubauten geschlossen, die zwischen Dezember 2009 und Dezember 2010 abgeliefert werden. Zwei der Schiffe sind an die Hanjin Shipping Co. Ltd. verchartert, eine der größten Reedereien der Welt mit Sitz in Seoul, Südkorea. Die beiden weiteren Bulker werden an deren hundertprozentiges Tochterunternehmen verchartert, die Hanjin Overseas Bulk Co. Ltd.»International Private Equity I«Erneut Auszahlung an Anleger Der»International Private Equity I«(INPEQ I) schüttet erneut 5% an die Anleger aus. Erst vor einem Jahr war eine Ausschüttung von ebenfalls 5% erfolgt. Somit konnten bis heute 10% des Kommanditkapitals bereits viel früher als erwartet an die Anleger zurückgezahlt werden. Der Folgefonds INPEQ II wird derzeit platziert und setzt das Erfolgskonzept konsequent weiter fort. Erfolgsstory Tankerflotten-Fonds Innerhalb von nur anderthalb Jahren hat König & Cie. fünf Produktentanker-Fonds auf den Markt gebracht. Der fünfte Fonds ist jetzt im Vertrieb. Die Kombination aus hochmodernen Schiffen, einem Beschäftigungsmix aus sicherer Festcharter und chancenreicher Poolbeschäftigung sowie die Zusammenarbeit machen das Konzept so erfolgreich. 15

16 Märkte 2008 König & Cie. Geschäftsbericht 2008 Märkte 2008 In der Vergangenheit bis zum heutigen Tag haben wir von König & Cie. konti nuierlich gezeigt, dass wir gute Schiffe eingekauft haben, diese gut beschäftigt haben und gute Renditen mit ihnen erzielt haben. 16

17 König & Cie. Geschäftsbericht 2008 Märkte

18 Märkte 2008 I Schifffahrt König & Cie. Geschäftsbericht 2008 Wir können die jetzt beginnende günstige Einkaufsphase bei Schiffs preisen und Charterraten nutzen und dadurch ein erhöhtes Renditepotenzial für den Anleger schaffen. 18

19 König & Cie. Geschäftsbericht 2008 Märkte 2008 I Schifffahrt in Kürze Schifffahrt in Kürze Marktentwicklung 2008 Mit einem Anstieg von 3,2 Prozent stieg das weltwirtschaftliche Wachstum nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Jahr 2008 deutlich geringer an als noch im Vorjahr (2007: 5,2 Prozent). Der IWF schätzt, dass u.a. infolge der weltweit zum Einsatz kommenden Konjunkturprogramme, in 2010 mit 1,9 Prozent wieder ein leichtes Wachstum zu verzeichnen sein wird, bevor in den Jahren 2011 bis 2014 die Wachstumsraten wieder über vier Prozent liegen werden. Die angespannte Lage der Weltwirtschaft hat naturgemäß unmittelbare Auswirkungen auf die verschiedenen seeverkehrswirtschaftlichen Teilmärkte. Einige Beobachter erwarten bereits für das Jahr 2010 eine Markterholung, andere gehen eher von einer länger andauernden Krise aus. Neben den direkten konjunkturellen Einflüssen sieht sich die Schifffahrt in vielen Bereichen auch mit Überkapazitäten konfrontiert. Auch im Jahr 2008 setzte sich das Wachstum in der Containerschifffahrt fort, wenngleich die zweistelligen Steigerungsraten der Vorjahre nicht wieder erreicht werden konnten. Das geringer als erwartet ausgefallene Wachstum des Ladungsvolumens führte bei gleichzeitig stark wachsender Transportkapazität in vielen Fahrtgebieten zu einem starken Rückgang des Ladungsvolumens und der Frachtraten. Die rückläufige Entwicklung bei den Frachtraten und dem Ladungsvolumen führte auch auf den Chartermärkten zu starken Einbrüchen. Clarkson Research Services erwartet für 2009 zwar einen Rückgang im weltweiten Containerverkehr in Höhe von 5,5 Prozent, dem könnte aber bereits im kommenden Jahr wieder ein leichter Anstieg um zwei Prozent folgen. Mit 132 Mio. transportierten Containern läge dann 2010 das Niveau über dem des Jahres 2007, die größten Wachstumserwartungen entfallen dabei auf die asiatischen Märkte und hier insbesondere auf China. Auf Jahresbasis war 2008 für Tanker aller Größenklassen ein sehr gutes Jahr. In den ersten Monaten des Jahres 2009 setzte indes ein Ratenverfall ein, ursächlich hierfür waren die konjunkturell bedingt stark einbrechende Nachfrage nach Öl und Ölprodukten, verbunden mit dem Aufbau von umfangreichen Lagerbeständen. Für den Markt der trockenen Massengutschifffahrt war 2008 ein Jahr der Extreme: Die erste Jahreshälfte war von sehr positiven Entwicklungen bei den Charterraten geprägt. Im weiteren Verlauf des Jahres kam es jedoch zu starken Einbrüchen am Markt. Der starke Nachfragerückgang auf den einzelnen seeverkehrswirtschaftlichen Teilmärkten erfolgt zeitgleich mit einem starken Zuwachs an Schiffskapazität. Viele Reeder versuchen vor diesem Hintergrund, sich mit den Werften auf eine spätere Auslieferung der von ihnen bestellten Schiffe zu einigen oder auch Auftragsstornierungen zu erreichen. Die Entwicklung der Neubaupreise verlief im Jahr 2008 uneinheitlich, im ersten Quartal 2009 gingen die Werftpreise bei allen Schiffstypen zurück. Allerdings gab es in diesem Zeitraum keine Neubauaufträge war für den weltweiten Schiffbau ein Rekordjahr. Der aktuelle Auftragsbestand vieler Werften erstreckt sich noch über mehrere Jahre, seit Beginn der Rezession gingen keine Neubauaufträge ein. Ob die Werften das durchhalten, ist mehr als fraglich. 19

20 Märkte 2008 I Interview zum Thema des Jahres König & Cie. Geschäftsbericht 2008 Interview zum Thema des Jahres:»Schiffahrts Investment I«Mit Jens Mahnke, geschäftsführender Gesellschafter König & Cie. GmbH & Co. KG Schildern Sie uns bitte die grundsätzliche Anlageidee, die mit dem Eigenkapitalfonds»Schiffahrts Investment I«verbunden ist. Durch die Situation an den Finanzmärkten treten zunehmend Engpässe bei Finanzierungen auf. Branchenexperten gehen davon aus, dass rund 250 Mrd. USD der aktuell bestellten Schiffsflotte noch nicht finanziert sind. Demgegenüber steht das momentan restriktive Verhalten der Banken bei der Kreditvergabe. Es ist daher vorgesehen, die Schiffe des»schifffahrts Investment I«zunächst mit bis zu 100% Eigenkapital zu erwerben. Die momentan zu beobachtende Lage in der Seeschifffahrt zeigt zum Teil Parallelen zu der großen Schifffahrtskrise Ende der Siebziger-, Anfang der Achtzigerjahre auf. Damals waren es insbesondere griechische Reeder, die durch bewusst antizyklisches Investitionsverhalten vor allem die niedrigen Preise auf den Märkten für gebrauchte Schiffe nutzten und gegen den seinerzeitigen Trend in Schiffe investierten. Lässt sich Ihre Anlageidee mit der seinerzeitigen erfolgreichen Strategie der griechischen Reeder vergleichen? Die Eigenkapitalbasis des Fonds ist ein Vorteil beim Einkauf der Schiffe. Da der Fonds nicht auf Fremdmittel angewiesen ist, kann schnell und flexibel auf Marktbewegungen reagiert werden. Durch das Eigenkapital können wir antizyklisch handeln und zu dem Zeitpunkt investieren, zu dem die Marktsituation besonders günstig ist. Ähnlich wie bei der von König & Cie. erfolgreich geführten Marenave Schiffahrts AG wird das Fondskapital nach und nach in die Schiffsgesellschaften investiert. Wir können die jetzt beginnende günstige Einkaufsphase bei Schiffspreisen und Charterraten nutzen und dadurch ein erhöhtes Renditepotenzial für den Anleger schaffen. Angenommen,»Schiffahrts Investment I«hätte es schon bei der letzten Schifffahrtskrise Anfang des 21. Jahrhunderts gegeben. Haben Sie Vergleichsrechnungen angestellt, wie sich die Rendite eines Portfolios in der Struktur von»schiffahrts Investment I«entwickelt hätte? Wir haben ein Beispielportfolio anhand von erfolgreich emittierten König & Cie.-Schiffsfonds erstellt, das das Konzept des»schiffahrts Investment I«mit realisierten Vergangenheitsergebnissen abbildet. Wir haben vier Schiffe ausgewählt, die in den Jahren 2002 und 2003 von König & Cie. übernommen wurden. Auch in diesen Jahren waren die Auswirkungen einer Finanzkrise auf die Schiffsmärkte zu spüren. Diese Beispiele zeigen eindrucksvoll, wie sich schnelles und antizyklisches Handeln beim Einkauf der Schiffe für den Anleger rentiert. Um zwei zu nennen: Das TEU Multipurpose-Schiff MS»Cape Denison«haben wir zu einem Kaufpreis von 26,4 Mio. USD erstanden. Knapp vier Jahre später lag sein Verkaufswert bei 40 Mio. USD. Für den Handymax-Produktentanker MT»Cape Bon«haben wir 28,5 Mio. USD bezahlt. Vier Jahre später war das Schiff 48,5 Mio. USD wert. Da innerhalb der Fondslaufzeit des Schiffahrts Investment I ein flexibler Verkauf der Schiffe möglich ist, kann ein optimaler Ausstieg in einem guten Nachfragemarkt erzielt werden. Bei der Fondskonzeption des»schiffahrts Investment I«wurde mit einer Zielrendite von 8% kalkuliert. Die tatsächlichen Werte des Beispielportfolios zeigen, dass die Renditechancen diesen Wert weit übersteigen. Was wird sich für»schiffahrts Investment I«ändern, wenn in Zukunft die Fremdkapitalbeschaffung wieder einfacher werden sollte? Für das Konzept des»schiffahrts Investment I«wird sich grundsätzlich nichts ändern. Mindestens in den nächsten fünf Jahren werden sich die Banken noch die Wunden lecken und nicht so freizügig Geld verleihen, wie es in den letzten Jahren der Fall war. Und auch wenn die Kreditklemme vorbei sein wird, werden sicherlich ganz andere Maßstäbe seitens der Banken gesetzt werden. Es wird also auch in mittlerer Zukunft interessant bleiben, auf eine Eigenkapital-basierte Finanzierung zurückzugreifen. Aber auch ohne Kreditklemme ändert sich nichts an dem Konzept von»schiffahrts Investment I«. Mit Eigenkapital kann immer schnell und flexibel auf Marktbewegungen reagiert werden. Und die im Fondskonzept enthaltene Exit-Möglichkeit wird es uns auch in Zukunft ermöglichen, eine erhöhte Rendite für den Anleger zu schaffen. Der Fonds ist flexibel. Wir können uns in verschiedenen Schifffahrtsmärkten engagieren, je nachdem wo wir es für vorteilhaft halten. Wir können auch wieder aussteigen, wenn wir merken, dass wir den Peak erreicht haben und jetzt lieber aus dem Container- in den Tankerbereich gehen wollen. 20

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