ÄRZTEBLATT. 03/2009 Brandenburgisches. Ärztestatistik 2008: Mehr Mediziner im Land Brandenburg aber auch mehr Ärzte im Ruhestand

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1 A Jahrgang März 2009 Brandenburgisches ÄRZTEBLATT Offizielles Mitteilungsblatt der Landesärztekammer Brandenburg 03/2009 Frühjahrsakademie 2009 der Landesärztekammer Brandenburg veranstaltet von der Akademie für ärztliche Fortbildung Medizin in einer sich verändernden Gesellschaft Freitag, 20. März 2009, 14 bis 20 Uhr, fx.center Babelsberg in der Medienstadt Ärztestatistik 2008: Mehr Mediziner im Land Brandenburg aber auch mehr Ärzte im Ruhestand 4iMEDIA

2 Anzeige Impressum Brandenburgisches Ärzteblatt Inhaber und Verleger: Herausgeber: Landesärztekammer Brandenburg Präsident: Dr. med. Udo Wolter Dreifertstraße 12, Cottbus, Telefon (0355) , Telefax (0355) Dr. med. Udo Wolter Zuschriften redaktioneller Art bitten wir, nur an den Herausgeber zu richten. Für mit Autorennamen gekennzeichnete Beiträge wissenschaftlicher und standespolitischer Art sowie Artikel, die die Kennzeichnung Pressemitteilung von enthalten, wird keine Verantwortung übernommen. Die darin geäußerten Ansichten decken sich nicht immer mit denen des Herausgebers. Sie dienen dem freien Meinungsaustausch innerhalb der Ärzteschaft. Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck ist nur mit schriftlicher Genehmigung statthaft. Rücksendung nicht verlangter Manuskripte erfolgt nur, wenn ein vorbereiteter Umschlag mit Rückporto beiliegt. Mit der Annahme von Originalbeiträgen zur Veröffentlichung erwirbt der Herausgeber das uneingeschränkte Verfügungsrecht. Änderungen redaktioneller Art bleiben vorbehalten. Redaktion: 4iMEDIA Agenturgruppe für journalistische Kommunikation Parzellenstraße 10, Cottbus, Tel. (0355) oder (0341) , Fax (0341) , Repro, Satz, Druck, Herstellung, Verlagswesen: DRUCKZONE GmbH & Co. KG An der Autobahn 1, Cottbus, Telefon (0355) , Telefax (0355) Vertrieb: AVZ GmbH Storkower Straße 127a, Berlin, Telefon (030) Anzeigenverwaltung: Götz & Klaus Kneiseler GbR Uhlandstraße 161, Berlin, Telefon (030) , Telefax (030) , Zur Zeit gilt Preisliste Nr. 19, gültig ab Bankverbindung: Postbank Berlin, Kto.-Nr , BLZ Das Brandenburgische Ärzteblatt erscheint monatlich. (Doppelnummer Juli/August). Bezugsgebühr: jährlich 40,20; ermäßigter Preis für Studenten 30,15. Einzelpreis 3,35. Bestellungen bitte an die AVZ GmbH, Storkower Straße 127a, Berlin. Die Kündigungsfrist für Abonnements beträgt 6 Wochen zum Ende des Kalenderjahres. Für die Mitglieder der Brandenburgischen Ärztekammer ist der Bezugspreis mit dem Mitgliedsbeitrag abgegolten. Hinweise für die Autoren: Wenn Sie Ihren Text im Word erfassen, achten Sie bitte darauf, die Texte im txt- oder doc-format für DOS abzuspeichern. Bitte legen Sie einen Ausdruck des Artikels dazu. Texte können Sie mit entsprechender Betreffzeile per übermitteln. Verwenden Sie Bilder für Ihren Artikel, bitte die Vorlagen separat zusenden und im Text vermerken, wo das Bild stehen soll. Am besten sind Fotos geeignet (Aufsichtsvorlagen).

3 Inhalt Editorial Kammerinformationen/Gesundheitspolitik Vorstandssitzung findet im März in Potsdam statt Ärztestatistik: Anzahl der Mediziner im Land Brandenburg steigt Eröffnung des Gesundheitszentrums Hoppegarten: Gesundheitszentren sind in Zukunft ein wesentlicher Bestandteil der ambulanten medizinischen Versorgung Wie gestaltet sich die ambulante medizinische Versorgung in Deutschland kurz- und mittelfristig aus der Sicht der Landesärztekammer? (aus dem Festvortrag von Dr. Udo Wolter) Im aktuellen Interview Dipl.-Med. Hubertus Kruse: Wenn wir eine Punktlandung oder ein kleines Plus erzielen, sind wir zufrieden Arzt und Recht Aus der Fallsammlung der norddeutschen Schlichtungsstelle Heute: Rasche Re-Operation nach Mitralklappenrekonstruktion Handlungsempfehlungen zur Pendlerpauschale Rufbereitschaft mit enger Vorgabe der Eintreffzeit gilt als Bereitschaftsdienst Aktuell , 13, 16, 27 Fortbildung Fortbildungsveranstaltungen Ausschreibung: Posterpreis der Akademie für ärztliche Fortbildung der Landesärztekammer Brandenburg Fortbildungszertifikat jetzt beantragen Brandenburger Schmerztherapeuten rufen zum Aktionstag auf: 11. März steht im Zeichen des Tumorschmerzes Frühjahrsakademie 2009 der Landesärztekammer Brandenburg: Medizin in einer sich verändernden Gesellschaft Medizingeschichte August Bier ( ) Rezeption und Erbe. Bestandsaufnahme 60 Jahre nach seinem Tode Rezensiert Personalia , 19, 23 Tagungen und Kongresse KVBB informiert Qualitätsmanagement Kollegen helfen Kollegen? Landesgesundheitsamt Präventions- und Hygienemaßnahmen zur Vermeidung von Infektionsübertragungen durch Vancomycin-resistente Enterokokken (VRE) sowie durch Clostridium difficile (CDAD) in stationären Einrichtungen Kleinanzeigen/Stellenangebote , 13, 16, 17, 21, 25, 27, 28, 29, 30, 31, 32, U2-U4 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/ Jahrgang 1

4 Editorial Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen! ich habe mir noch einmal das Ulmer Papier, welches auf dem 111. Deutschen Ärztetag im vergangenen Jahr beschlossen wurde und wo die gesundheitspolitischen Leitsätze der Ärzteschaft formuliert wurden, durchgelesen und habe dabei ein Zitat des Medizinhistorikers Herrmann Kerschensteiner ( ) gefunden: Der ärztliche Beruf ist wunderlicher Natur, und immer wieder haben geistvolle Köpfe darüber nachgedacht, was eigentlich an diesem Gemisch von Wissenschaft, Kunst, Handwerk, Liebestätigkeit und Geschäft das Wesentliche ist. Wie könnte man diese Frage in der heutigen Zeit in Deutschland beantworten? Wissenschaft und Handwerk spielen nach wie vor eine große Rolle. Kunst und Liebestätigkeit haben meiner Ansicht nach an Bedeutung verloren, das Geschäft ist allerdings immer mehr in den Mittelpunkt gerückt. Die Krankheiten der Patienten sind zum Geschäftsgegenstand geworden. Die Tätigkeit der Ärztinnen und Ärzte sowie der Angehörigen der Gesundheitsberufe dienen immer mehr dazu, den merkantilen Gewinn zu erhöhen. Das eigentlich im Vordergrund stehende Ziel der Tätigkeit, nämlich die Genesung der Kranken, droht zweitrangig zu werden. Es ist mittlerweile ein immenses Vorschriften- und Kontrollsystem entstanden, das immer mehr Zeit in Anspruch nimmt, die eigentlich der Patientenversorgung zur Verfügung stehen sollte. Der Rationalisierungsdruck wird immer mehr erhöht. Es muss endlich wieder der Patient im Mittelpunkt stehen und nicht mehr der Geschäftsgegenstand Diagnose. Liebe Kolleginnen und Kollegen, das Bundeskabinett hat am 27. Januar 2009 mit dem Gesetz zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland das Konjunkturprogramm II mit einem Gesamtvolumen von 50 Milliarden Euro beschlossen. Innerhalb dieses Konjunkturprogramms sind auch Maßnahmen geplant, die den Kliniken in Deutschland zugute kommen sollen, zum Beispiel in der Initiative zur Förderung neuer Zukunftsinvestitionen im Umfang von zirka 10 Milliarden Euro. Unter Berücksichtigung der Trägerpluralität ist vorgesehen, dass prinzipiell alle Kliniken in das Programm einbezogen werden. Die Bundesländer sollen in diesem Zusammenhang einen Co-Finanzierungsanteil von zirka 25 Prozent der durch den Bund vorgesehenen Finanzhilfen übernehmen. Es bleibt zu hoffen, dass auch für dringend notwendige Sanierungen Finanzmittel den Kliniken zeitnah zugeleitet werden, insbesondere wenn man weiß, dass der tatsächliche Finanzierungsbedarf der Kliniken ein Vielfaches dieser Summe beträgt. 3,55 Milliarden sind zu wenig Am 13. Februar 2009 fand eine Sitzung des Bundesrates statt, in der das Krankenhausfinanzierungsreformgesetz zur Diskussion stand. Dieses Gesetz war ja schon am 18. Dezember 2008 vom Deutschen Bundestag beschlossen worden. Mit dem Gesetz werden die Krankenhäuser ab dem Jahr 2009 insgesamt in Höhe von 3,55 Milliarden Euro entlastet. Alle Beteiligten stimmen darin überein, dass die Summe viel zu gering ist und die Probleme der Krankenhäuser nicht lösen kann. Es gibt jedoch auch ein paar positive Aspekte, dazu zählen die Streichung des so genannten Sanierungsbeitrages und die anteilige Berücksichtigung der Tariflohnsteigerung. Positiv ist auch, dass die bisherige Bindung der Budgetsteigerung an die Grundlohnrate entfällt und durch einen neuen realistischeren Orientierungswert ersetzt wird. Bei dem Dauerthema Arbeitszeitrichtlinie wurde im Europäischen Parlament ein sehr wichtiger Etappensieg errungen. Die Parlamentarier stimmten für den Grundsatz, dass die ärztlichen Bereitschaftsdienste Arbeitszeit sind und eine Differenzierung in aktive und inaktive Zeiten nicht möglich ist. Leider liegen gerade in dieser wichtigen Frage die Positionen von Europäischem Parlament und Europäischem Rat nach wie vor sehr weit auseinander, so dass die endgültige Entscheidung immer noch aussteht. Diese wenigen Beispiele zeigen, dass auch das Jahr 2009 sehr spannend zu werden verspricht. Dr. med. Jürgen Fischer 2 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/ Jahrgang

5 Kammerinformationen/Gesundheitspolitik Vorstandssitzung findet im März in Potsdam statt Am 21. März tagt der Vorstand der Landesärztekammer Brandenburg (LÄKB) in Potsdam. Kammerangehörige, die Probleme oder Fragen vorbringen möchten, können dies vor Ort tun. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung bei der Büroleiterin des Präsidenten, Heike Wetterau, unter der Telefonnummer , gebeten. Bei ihr kann auch der genaue Ort und Zeitpunkt der Sitzung erfragt werden. AJÜ Ärztestatistik: Anzahl der Mediziner im Land Brandenburg steigt Ärzte waren Ende des letzten Jahres bei der Kammer gemeldet Der Blick auf die Ärztestatistik des Jahres 2008 zeigt: Insgesamt Mediziner waren bei der Landesärztekammer Brandenburg (LÄKB) eingetragen so viele wie noch nie. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutete das einen Anstieg von 341 Ärzten. Doch worin war das Wachstum begründet? Darauf gibt es drei Antworten: mehr Mitarbeiter in Medizinischen Versorgungszentren, mehr Assistenzärzte sowie mehr Mediziner im Ruhestand. in den vergangenen Jahren mehr Frauen als Männer den Arztberuf ausübten weibliche standen männlichen Medizinern gegenüber. Interessant dabei aber: Ärztinnen dominierten mit zirka 56 Prozent Ambulanter Bereich den niedergelassenen Bereich, während im Krankenhaus mehr männliche Mediziner (53 Prozent) tätig waren. Anja Jüttner, 4iMEDIA Bei letzteren zeigt sich die Entwicklung deutlich: Waren es im Jahr 2007 noch Ärzte, die nicht mehr im Berufsleben standen, so stieg die Zahl im vergangenen Jahr auf an. Damit setzte sich die Tendenz der vergangenen Jahre fort. Brandenburg ist besonders für Ärzte im Ruhestand ein attraktives Land. Für die medizinische Versorgung ist das allerdings beunruhigend: Ärzte zieht es nicht zu uns, weil sie hier arbeiten möchten, sondern erst wenn sie nicht mehr im Berufsleben stehen. Doch gerade die Berufstätigen benötigen wir dringend, erklärt Dr. Udo Wolter, Präsident der LÄKB. 44 % 1542 weibliche Ärzte männliche Ärzte % Den größten Zuwachs unter den tätigen Medizinern erfuhr im Jahr 2008 der stationäre Bereich. Geschuldet war das den Assistenzärzten. Insgesamt waren in brandenburgischen Krankenhäusern beschäftigt 100 mehr als noch Ein positives Zeichen in Richtung Weiterbildung? Die Zahlen zeigen, dass die Weiterbildung in Brandenburg eine wichtige Säule der beruflichen Bildung darstellt und dies auch so von den Verantwortlichen wahrgenommen wird. Über die Qualität der Weiterbildungsmaßnahmen werden wir uns Ende des Jahres 2009 ein Bild machen können, wenn die Ergebnisse der Evaluation der Weiterbildung vorliegen, sagt Dr. Wolter. Im ambulanten Bereich verzeichneten die Angestellten in Medizinischen Versorgungszentren den größten Anstieg: Von 200 im Jahr 2007 erhöhte sich deren Anzahl auf % 2244 Stationärer Bereich weibliche Ärzte männliche Ärzte % Frauen dominierten niedergelassenen Bereich Die Verteilung der brandenburgischen Mediziner verdeutlicht, dass im Jahr 2008 wie Brandenburgisches Ärzteblatt 3/ Jahrgang 3

6 Kammerinformationen/Gesundheitspolitik LANDESÄRZTEKAMMER BRANDENBURG Körperschaft des öffentlichen Rechts Anzahl Ärztinnen/Ärzte nach Haupttätigkeit Stand Ambulant / Praxis Gesamtanzahl weiblich männlich proz. Anteil Einzelpraxis ,20% Gemeinschaftspraxis ,04% Medizinisches Versorgungszentrum ,94% Praxisgemeinschaft ,01% Privatpraxis ,11% Praxisassistent ,70% Summe ,00% 30,91% Stationär / Krankenhaus Gesamtanzahl weiblich männlich proz. Anteil Leitender Arzt / Chefarzt (auch kommissarisch) ,85% Ärztlicher Direktor ,04% Oberarzt / Funktionsoberarzt ,33% Arzt, Assistenzarzt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter ,19% Sonstige Tätigkeit im Krankenhaus ,58% Summe ,00% 37,52% Behörden / Körperschaften Gesamtanzahl weiblich männlich proz. Anteil Beamter ,98% Angestellter ,14% Sanitätsoffizier ,84% Sonstige Tätigkeit in Behörden ,04% Summe ,00% 2,18% Sonstige ärztliche Tätigkeit Gesamtanzahl weiblich männlich proz. Anteil Praxisvertreter ,82% Gutachter ,12% Notarzt ,42% Angestellter - Pharmazie ,23% Angestellter - Arbeitsmedizin ,76% Sonstige ärztliche Tätigkeit ,64% Summe ,00% 3,19% Summe berufstätige Ärzte Ohne ärztliche Tätigkeit Gesamtanzahl weiblich männlich proz. Anteil Ruhestand ,93% Haushalt ,94% Berufsfremd ,60% Arbeitslos ,55% Elternzeit 2 2 0,07% Berufsunfähig ,85% Altersteilzeit (Freistellungsphase) 1 1 0,03% Sonstiger Grund ,04% Summe ,00% 26,20% Gesamtsumme Anzahl weibliche Ärzte ,61% Anzahl männliche Ärzte ,39% Arztdichte (Einwohner je berufstätigem Arzt) Brandenburgisches Ärzteblatt 3/ Jahrgang

7 Kammerinformationen/Gesundheitspolitik Gesundheitszentren sind in Zukunft ein wesentlicher Bestandteil der ambulanten medizinischen Versorgung Die ambulante medizinische Versorgung im Umkreis von Hoppegarten zu stützen und aufrecht zu erhalten das ist das erklärte Ziel von Dr. Hans-Joachim und Dr. Anita Demmig. Beide haben dafür einen neuen Weg gewählt: die Gründung eines Gesundheitszentrums unter ärztlicher Trägerschaft das Gesundheitszentrum Hoppegarten. Am 1. Januar fiel der Startschuss für die Arbeit der dort ansässigen Mediziner, am 14. Februar erfolgte im Beisein vieler Kollegen der Region die offizielle Eröffnung mit einem Symposium. Der Weg dorthin begann jedoch viel früher. Die Gründer des Gesundheitszentrums Hoppegarten, Dr. Anita und Dr. Hans-Joachim Demmig, mit ihrem Beschützer Dr. Wuff. Foto: Dr. Udo Wolter Es wurde eng in der Praxisgemeinschaft von Dr. Hans-Joachim und Dr. Anita Demmig im brandenburgischen Hoppegarten. Seit 1990 war das Internisten-Ehepaar dort ansässig. Mit den Jahren wurde das Wartezimmer immer voller und die Patienten standen regelrecht Schlange. Wir mussten handeln, denn mit unseren gegebenen Kapazitäten war das Behandlungspensum nicht mehr zu schaffen. So konnten wir unsere Praxis im Jahr 2003 durch eine internistisch-hausärztliche Kollegin erweitern, indem wir Dipl.-Med. Petra Sohr zur Mitarbeit gewinnen konnten. In den Jahren darauf kamen weitere zwei Kollegen hinzu. Daraus ergab sich jedoch das nächste Problem: Die Praxisräume platzten förmlich aus allen Nähten, erzählt Dr. Anita Demmig. Bürgermeister vermittelt leerstehendes Gebäude Zusammen mit ihrem Mann entschied sie sich nach vielen Überlegungen zu einem ungewöhnlichen Schritt: Ein Gesundheitszentrum musste gebaut werden. Wir fragten den Bürgermeister um Rat, wo wir für dieses geeignete Räumlichkeiten finden könnten. Er hat uns schließlich eine alte leerstehende Villa vermittelt. Das Gute: Diese war praktisch nur um die Ecke, sagt die Ärztin. Anfangs noch skeptisch, ob das ehemalige Mietshaus wirklich das Richtige ist, nahm das Projekt Gesundheitszentrum Hoppegarten immer konkretere Formen an. Im Jahre 2007 fand die Planung statt und im März 2008 begann schließlich der Bau so erhielt die alte Villa beispielsweise einen Anbau und endete im Dezember Das Gesundheitszentrum teilt sich in drei Gebäude auf, in denen insgesamt acht Praxen sowie eine Apotheke, ein Orthopädiefachgeschäft, eine Physiotherapie und eine Hebammenpraxis angesiedelt sind. Im April wird eine weitere Praxis für Psychotherapie ihre Arbeit aufnehmen, so Dr. Demmig. Bis es aber überhaupt zur Eröffnung kam, hatten die Demmigs mit einem ganz unerwarteten Problem zu kämpfen: Ein Run auf die Praxisräume begann, nachdem sie ihre Idee öffentlich machten. Sehr viele Ärzte wollten Teil des Gesundheitszentrums werden, und dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung: Viele wollen nicht mehr als Einzelkämpfer in der Niederlassung arbeiten, sondern suchen den direkten Kontakt zu den Kollegen, um sich austauschen zu können. So zu arbeiten macht viel mehr Spaß, meint die Internistin aus eigener Erfahrung. Ihr Ziel In der Lindenallee in Dahlewitz-Hoppegarten befindet sich das neu gegründete Gesundheitszentrum. Foto: Dr. Demmig Stichwort Gesundheitszentrum Hoppegarten Folgende Einrichtungen sind in dem Zentrum ansässig: 1 Praxis für hausärztliche und Sportmedizin (Dr. med. Herbert Steudel) 1 Praxisgemeinschaft für Neurologie/Psychiatrie (Dipl. Med. Renate Wedl/Dr. med. Martin Delf) 1 Praxisgemeinschaft für Innere Medizin (Dr. med. Hans-Joachim Demmig, Dr. med. Anita Demmig, Dr. med. Heike Olthoff, Dipl.-Med. Petra Sohr) 1 Gemeinschaftspraxis für Augenheilkunde (Dr. med. Stephan Kilias, Urte Fetter) 1 Praxis für Physiotherapie (René Korsch) 1 Hebammenpraxis (Susanne Grundmann) 1 Apotheke (Stephan Kunze) 1 Fachgeschäft für Orthopädietechnik (OTB) ab 1. April: 1 Praxis für Psychotherapie (Dr. Christine Hanke) ist es, die Kooperation zwischen den einzelnen Praxen im Gesundheitszentrum in Zukunft noch weiter zu fördern. Regelmäßige Teambesprechungen sind dafür eine Möglichkeit. Doch was ist, auf den Punkt gebracht, das Besondere an der neuen Einrichtung? Ganz klar: Die Patienten haben kurze Wege und der Austausch unter den Kollegen wird gefördert. Gerade letzteres ist eine andere Form der ärztlichen Fortbildung. Für mich steht fest: Gesundheitszentren sind in Zukunft ein wesentlicher Bestandteil der ambulanten medizinischen Versorgung. Wie sieht die Zukunft der ambulanten medizinischen Versorgung aus? Genau diese stand auch im Mittelpunkt des kleinen gesundheitspolitischen Forums zur Zentrumseröffnung am 14. Februar. Neben dem Vorsitzenden des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB), Dr. Hans-Joachim Helming, nahm daran auch der Präsident der Landesärztekammer Brandenburg (LÄKB), Dr. Udo Wolter, teil. Dieser hielt einen Vortrag, in dem er über die Zukunft der ambulanten medizinischen Versorgung aus Sicht der Kammer sprach. Lesen Sie im Folgenden Ausschnitte daraus. Anja Jüttner, 4iMEDIA Brandenburgisches Ärzteblatt 3/ Jahrgang 5

8 Kammerinformationen/Gesundheitspolitik Wie gestaltet sich die ambulante medizinische Versorgung in Deutschland kurz- und mittelfristig aus der Sicht der Landesärztekammer? (aus dem Festvortrag) Ich habe die Einladung für die Landesärztekammer zur Eröffnung des Gesundheitszentrums Hoppegarten gern angenommen, da die Form dieses Hauses der entspricht, die die Berufsordnungsgremien der Bundesärztekammer im Sinne hatten, als sie Vorschläge zur Zusammenarbeit von Ärzten in der Berufsordnung anboten. Für die Landesärztekammer Brandenburg steht fest, dass die Einzelpraxis nach wie vor eine sinnvolle Einrichtung zur wohnortnahen ambulanten medizinischen Versorgung ist und bleiben wird. Es wäre für viele gerade ältere Kranke katastrophal, wenn man sie kaputtspielen würde. Die Kooperationsformen spielen vorwiegend in Ballungszentren und Großstädten eine wichtige Rolle. Hier haben die Ärztinnen und Ärzte eine sinnvolle Alternative, um ihre finanziellen Mittel gut einzusetzen, um Zweitmeinungseffekte besser zu nutzen, um Geräte besser gemeinsam auszunutzen und auch den neuesten medizinischen Fortschritt besser anwenden zu können. Alles das finden wir hier im Berliner Randbereich, auch von vielen Speckgürtel genannt. Es besteht eine große Einwohnerdichte, auch bedingt durch die ineinander übergehenden Ortschaften. Deshalb begrüßen wir als Landesärztekammer Ihre Entscheidung, hier in Hoppegarten ein medizinisches Zentrum zu eröffnen, um alle die genannten Vorteile zu nutzen. Eine Prognose zur ambulanten medizinischen Versorgung in Deutschland ist aus Sicht der ärztlichen Selbstverwaltung, der Landesärztekammer, nur schwer abzugeben. Nach wie vor ist das Gesundheitswesen zu sehr zentral getriggert. Es geht hier nicht um gute qualitätsgesicherte medizinische Versorgung von Menschen, es geht hier den meisten Politikern um Beitragssatzstabilität, um möglichst intensive Ausbeutung der Leistungserbringer. Der Ärztemangel ist erst in der Anfangsphase, auch in Brandenburg. Versuche, mit Einwanderern, Gemeindeschwestern u.a. dem entgegenzuwirken, werden kläglich scheitern. Es gibt andere europäische Länder, die Ähnliches gemacht haben und aufgeben mussten. Ich wünsche diesem ambulanten medizinischen Zentrum Erfolg und einen großen Patientenzustrom. Dr. Udo Wolter Präsident der Landesärztekammer Brandenburg Im aktuellen Interview: Wenn wir eine Punktlandung oder ein kleines Plus erzielen, sind wir zufrieden. Dipl.-Med. Hubertus Kruse Wofür die Landesärztekammer Brandenburg (LÄKB) wie viel Geld ausgibt, wird jedes Jahr im Haushaltsplan festgehalten. Für dessen Erstellung und Überwachung ist der Ausschuss Haushalts- und Beitragsangelegenheiten zuständig. Dessen Vorsitzender, Dipl.-Med. Hubertus Kruse, gibt im Interview einen Einblick in die Arbeit. 1. Herr Kruse, Sie sind im November 2008 wieder in den Ausschuss Haushalts- und Beitragsangelegenheiten gewählt worden und betreuen ihn als Vorsitzender. Warum haben Sie gerade für diese Aufgabe so großes Interesse? Ich unterstütze die Arbeit bereits seit 1992, habe mich damals entschlossen, dort mitzuarbeiten. Mit den Jahren konnte ich viele Erfahrungen sammeln, so dass ich den Vorsitz auch weiter gerne übernehmen wollte. Damals im Jahr 1992 hatten sich die brandenburgischen Marburger Bündler zusammengesetzt und überlegt, in welchen Ausschüssen sie mitarbeiten wollten. Der Haushalt der Kammer ist eine verantwortungsbewusste Aufgabe, der ich mich gerne stellen wollte. Somit hatte ich kandidiert und bin bestätigt worden. 2. Für was genau ist der Ausschuss zuständig? Er regelt den Haushalt der Ärztekammer, ist für dessen Erstellung und auch Überwachung zuständig, so dass keine Gelder für nicht geplante Posten ausgegeben werden und sparsam gewirtschaftet wird. Der Ausschuss befasst sich mit allen Einnahmen und Ausgaben der Landesärztekammer immer unter dem Aspekt, Deckungsgleichheit zu erzielen. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass das nie hundertprozentig klappt. Wenn wir eine Punktlandung oder ein kleines Plus erzielen, sind wir zufrieden. 3. Wodurch wird der Haushalt der Kammer finanziert? Die Mittel, die wir benötigen, um die Geschäfte der ärztlichen Selbstverwaltung am Laufen zu halten, werden zu etwa 70 Prozent aus Beiträgen der Kammerangehörigen finanziert. Hinzu kommen noch Gebühren für die Ausstellung zum Beispiel von Urkunden oder Arztschildern, die jede andere Verwaltung auch erheben würde. Die Beiträge 6 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/ Jahrgang

9 Kammerinformationen/Aktuell der Mitglieder müssen den Bedarf, der durch die Arbeit der Landesärztekammer entsteht, decken. Dabei haben wir es mit einem Spagat zu tun: Einerseits zahlt niemand gern Beiträge da nehme ich mich nicht aus, andererseits muss die Selbstverwaltung aber am Laufen gehalten werden. Und es ist wichtig, dass der Haushalt der Kammer über die Jahre stabil bleibt. 4. Für die Erstellung des Haushaltsplanes muss der Ausschuss intensiv mit der Inneren Verwaltung der Kammer zusammenarbeiten, oder? Ja, das ist richtig. Die eigentlichen Details des Haushaltsplans erarbeitet auch die Geschäftsstelle, sprich die Innere Verwaltung. Mit dieser tauschen wir uns aus und schließlich kommt die Planung in den Ausschuss. Im nächsten Schritt legen wir sie dem Vorstand vor, bevor letztlich die Kammerversammlung darüber entscheidet. 5. Ist die Vorbereitung des Haushaltsplanes für das kommende Jahr nicht immer auch mit Schätzungen verbunden? Ja, wir arbeiten mit den Werten und Erfahrungen aus den vergangenen Jahren, was sich bewährt hat. Wir müssen entscheiden, wofür wir Mittel benötigen. Ein Beispiel: der elektronische Arztausweis. Ob er kommt oder nicht dafür muss trotzdem erstmal ein Posten eingeplant werden. Ein weiteres Beispiel ist die Mitgliedschaft der Kammer in der norddeutschen Schlichtungsstelle. Hier bezahlen wir einen Pauschalbeitrag, und was nicht verbraucht wird, bekommen wir zurück. Solche nicht verbrauchten Mittel gehen dann immer in das Jahresergebnis ein. Entweder kommen sie in den nächsten Jahreshaushalt, in die Betriebsmittelrücklage oder sie werden zur Schuldentilgung verwendet. 6. Wie oft kommen die Mitglieder des Ausschusses zusammen? Der komplette Ausschuss trifft sich etwa drei bis vier Mal im Jahr, wobei jeweils im Sommer die Jahresplanung für das kommende Jahr vorbereitet wird. Doch nicht nur die einzelnen Sitzungen machen die Arbeit des Ausschusses aus, es gehört für alle Mitglieder viel Vorbereitung dazu, diese am Laufen zu halten. 7. Seit November 2008 sind mit Dr. Braunsdorf und Dr. Becker zwei neue Mitglieder dabei. Was bedeutet das für die weitere Arbeit? Zunächst einmal besteht unser Ausschuss jetzt aus vier niedergelassenen Ärzten und einem angestellten Mediziner. Damit sind der ambulante wie stationäre Bereich vertreten, was immer von Vorteil ist. Die beiden neuen Mitglieder sind für uns eine Bereicherung, um nicht betriebsblind zu werden. Es läuft also nicht nach der Devise: So haben wir es immer gemacht, so läuft es weiter. Die Kollegen bringen neue Aspekte in die Arbeit mit ein und fragen Dinge nach, die man nach so vielen Jahren im Ausschuss schon für selbstverständlich gehalten hat. In unserem ersten gemeinsamen Treffen haben wir demnach erst einmal grundlegende Dinge geklärt, die für unsere weitere Arbeit von Bedeutung sind. 8. Welche Aufgaben kommen konkret als nächstes auf den Ausschuss zu? Im Mai werden wir den Revisionsbericht des Jahres 2008 vom Revisionsverband entgegennehmen und prüfen. Wir rechnen ZUR PERSON: Dipl.-Med. Hubertus Kruse ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie. Seit 1992 gehört er der Kammerversammlung der LÄKB an. Am 6. September 2008 wurde er zum zweiten Mal in den Kammervorstand gewählt. Dipl.- Med. Hubertus Kruse ist seit 2007 Mitglied des Aufsichtsausschusses der Ärzteversorgung Land Brandenburg. Ausschuss Haushalts- und Beitragsangelegenheiten: Dipl.-Med. Hubertus Kruse, Forst (Vorsitzender) Dipl.-Med. Ilona Weinmann, Jüterbog (stellvertretende Vorsitzende) Dr. Helge Steffen, Königs Wusterhausen Dr. Torsten Braunsdorf, Calau Dr. Johannes Becker, Ruhland hier mit einem Plus. Sollte das so sein, müssen wir uns Gedanken über die Verwendung dieses Geldes machen und unsere Vorschläge dem Vorstand vorlegen. Des Weiteren prüfen wir im Frühjahr den Haushaltsabschluss des vergangenen Jahres. Und auf der Kammerversammlung Ende des Jahres wollen wir den Haushalt des nächsten Jahres einbringen und zur Abstimmung stellen. Mit Dipl.-Med. Hubertus Kruse sprach Anja Jüttner, 4iMEDIA. Aktuell Die Charité wird 300: Ehemalige gesucht Im Jahr 2010 feiert die Berliner Charité jetzt Charité-Universitätsmedizin Berlin ihr 300-jähriges Bestehen. Ein Festprogramm wird verschiedene Aspekte und Zeitabschnitte der Charité-Geschichte der Öffentlichkeit bekannt machen. Mit nationalen und internationalen Kongressen, Ausstellungen sowie Schul- und Kunstprojekten will die Charité auf ihr Jubiläum aufmerksam machen. Derzeitige und ehemalige Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen in die Feierlichkeiten einbezogen werden. In diesem Rahmen ist für die Ehemaligen aller Standorte der Charité-Universitätsmedizin im Oktober 2010 (voraussichtlich am ) ein Alumni-Treffen geplant, welches die Bindungen zur Charité, aber auch untereinander auffrischen soll. Auf diesem Wege wollen wir auf diese Veranstaltung aufmerksam machen und bitten alle interessierten Alumni/Ehemaligen, sich bei uns zu melden. Wir erhoffen ein breites positives Echo und versichern, dass alle, die sich gemeldet haben, das vorgesehene Programm auch persönlich zugesandt bekommen. Neben diesem zentralen Alumni-Treffen haben einige Charité-Absolventen der Examensjahrgänge 1959 und 1962 den Wunsch geäußert, für ihren Jahrgang noch ein gesondertes Treffen zu veranstalten. Auch dazu bitten wir um Rückmeldungen. Wir wünschen uns zahlreiche Kontaktaufnahmen und freuen uns schon auf ein Wiedersehen! Prof. Dr. Ingrid Reisinger für den Alumni- Club und das Festkommitee Charité300 Kontakt: Alumni-Club der Charité Südring 5 Charité-CVK Augustenburger Platz 1, Berlin Tel: , Fax: Mail: Internet: Brandenburgisches Ärzteblatt 3/ Jahrgang 7

10 Arzt und Recht Aus der Fallsammlung der norddeutschen Schlichtungsstelle Heute: Rasche Re-Operation nach Mitralklappenrekonstruktion Kasuistik Die 67-jährige Patientin wurde nach einem im September 2004 erlittenen Hinterwandinfarkt, der interventionell behandelt wurde, rezidivierend linksherz-insuffizient. Die Ursache dafür sah man in einer deutlichen Einschränkung der linksventrikulären Funktion (EF Prozent) sowie in einer zunehmenden Mitralinsuffizienz, die im Verlauf als viertgradig mit sekundärpulmonaler Hypertonie eingestuft wurde. Deshalb riet man der Patientin zu einer operativen Behandlung der Mitralklappe. Die stationäre Behandlung erfolgte im Dezember 2004 in einer herzchirurgischen Abteilung. Nach den üblichen Vorbereitungen wurde die Mitralklappenrekonstruktion vorgenommen. Zur Implantation kam ein im Durchmesser 28 Millimeter messender Physioring. Gleichzeitig wurde ein Venenbypass auf den Ramus intraventrikularis anterior genäht. Intraoperativ erfolgte die Testung der rekonstruierten Klappe mittels Wasserprobe sowie durch die transösophagiale Sonde (TEE). Für letztere Untersuchung wurde der Druck und die Kontraktilität des Herzens mit Suprarenin erhöht. Unter allen Bedingungen war die Klappe kompetent. Der postoperative Verlauf war weitgehend unauffällig. Es trat zwar ein Vorhofflimmern auf, das jedoch medikamentös in einen Sinusrhythmus konvertiert werden konnte. Außerdem wurde ein HIT II diagnostiziert und entsprechend behandelt. In den beiden Echokontrollen während der stationären Behandlung fielen die schlechte linksventrikuläre Funktion sowie eine Mitralinsuffizienz I auf, was bei Rekonstruktionen jedoch als normal gilt. Kurz vor Weihnachten wurde die Patientin mit reizlosen Wundverhältnissen, unauffälligen Leukozyten sowie mit typisch postoperativ veränderten CRP-Werten direkt in die Anschlussheilbehandlung verlegt. Während der Rehabilitationsphase trat eine erneute Linksherzinsuffizienz auf, so dass die Patientin in die operative Abteilung zurückverlegt und unter der Diagnose Mitralinsuffizienz III IV 30 Tage nach der Erstoperation re-operiert wurde. Intraoperativ kam der Verdacht auf ein infektiöses Geschehen auf. Die genommenen Abstriche blieben aber steril. Zur Implantation gelangte eine Mosaik-Bioprothese Größe 21 unter Auffädelung der erhaltenen Reste des posterioren Mitralsegels. Die Patientin war der Ansicht, dass der Operateur der Erstoperation die entzündete Herzklappe übersehen habe, und dass sich zu viele Bakterien im Blut befunden hätten. Auch die zweite Operation sei fehlerhaft gewesen, da ein Teil der alten Herzklappe in situ belassen worden war. Aus dem Gutachten Der von der Schlichtungsstelle beauftragte externe Gutachter kommt zu folgender Bewertung: 1 Die Operation sei indiziert gewesen, die rezidivierende Linksdekompensation hätte eine weitere konservative Therapie wenig erfolgversprechend erscheinen lassen. 2 Der Vorwurf, der Operateur habe eine Entzündung der Mitralklappe beziehungsweise das präoperative Auftreten zu vieler Bakterien im Blut übersehen, sei aus den Unterlagen nicht nachvollziehbar. Alle mehrmals kontrollierten Entzündungsparameter wären normal gewesen. Auch die echokardiographischen Kontrollen sprächen gegen eine Entzündung. 3 Die Entscheidung zur Mitralrekonstruktion wäre als sachgerecht anzusehen, denn allgemein gelte: Rekonstruktion vor Klappenersatz. Bei technischer Möglichkeit zur Rekonstruktion sei die eigene Klappe jeder Kunstklappe überlegen. 4 Die intraoperative Testung der rekonstruierten Klappe habe dem geltenden Standard entsprochen. 5 Die postoperative Betreuung wäre fachgerecht gewesen. Die mehrmals durchgeführten echokardiographischen Untersuchungen würden keine Dysfunktion der rekonstruierten Klappe belegen. Die Laborparameter hätten keinen Anhalt für entzündliches Geschehen gezeigt. 6 Die technische Durchführung der Revisionsoperation am sei nicht zu beanstanden. Die primär vermutete Entzündung an der Klappe hätte sich bakteriologisch nicht nachweisen lassen. Der Erhalt eines Teils des Halteapparates der Mitralklappe sei üblich. Damit werde die Langzeitprognose verbessert. Das Verfahren sei nicht als fehlerhaft zu beurteilen, sondern sollte immer angewandt werden. Zusammenfassend schließt der Gutachter einen Behandlungsfehler aus. Ausrisse sind in der gesamten Chirurgie bekannt. Chirurgisch kann nur das Gewebe nahttechnisch benutzt werden, das vorliegt. Vor diesem Hintergrund kann es zu Narbenbrüchen, Klappenausrissen beziehungsweise Nahtaneurysmen kommen. Neben intra- und postoperativen Faktoren spielen auch endogene Faktoren wie Kollagenstoffwechselstörungen eine Rolle, so dass es im Einzelfall unmöglich ist zu entscheiden, warum es zum Ausriss gekommen ist. Die Schlichtungsstelle schloss sich der Bewertung des Gutachters an. Bei der hier vorliegenden Schädigung handelt es sich um eine Komplikation, die auch auftreten kann, wenn ärztlicherseits fehlerfrei vorgegangen wurde. Allein das Auftreten der Komplikation kann deshalb nicht als Beweis für fehlerhaftes ärztliches Vorgehen gewertet werden. Die Schlichtungsstelle hielt deshalb einen Haftungsanspruch für nicht begründet. Anschrift des Verfassers: Professor Dr. med. Knut Leitz Ärztliches Mitglied der Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern Hans-Böckler-Allee Hannover HINWEIS: Weitere Fälle aus der norddeutschen Schlichtungsstelle finden Sie im Internet unter Rubrik Arzt Kasuistiken. Lesen Sie zum Beispiel: - Antikoagulanzienblutung - Fehlerhaft unterlassene Hospitalisierung bei Suizidgefährdung - Iatrogene Oesophagusperforationen AJÜ 8 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/ Jahrgang

11 Arzt und Recht Handlungsempfehlungen zur Pendlerpauschale Torsten Feiertag Foto: Treuhand Hannover Durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Pendlerpauschale sind rückwirkend ab dem 1. Januar 2007 Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte oder Betrieb wieder vom ersten Kilometer an steuerlich zu berücksichtigen. Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) hatte unmittelbar nach Bekanntgabe des Urteils eine schnelle Umsetzung zugesagt. In einigen Fällen besteht Handlungsbedarf, um die Vorteile der Rechtsprechung zu erhalten. Die gute Nachricht zuerst: In den meisten Fällen, bei denen schon ein Einkommensteuerbescheid für 2007 ergangen ist, müssen die Betroffenen nichts unternehmen. Der Vordruck der Einkommensteuererklärung bei Arbeitnehmern (Anlage N) sah trotz der beschränkten Abzugsfähigkeit der Fahrtkosten die vollständige Angabe der Entfernung zur Arbeitsstätte vor. Die Kürzung um die ersten 20 Kilometer wurde programmgesteuert vorgenommen. Die Änderung dieser Bescheide wird die Finanzverwaltung also ohne Weiteres vornehmen können, zumal die Bescheide einen Vorläufigkeitsvermerk enthielten. Anders sieht es aus, wenn im Vertrauen auf die gesetzliche Regelung ein Arbeitnehmer keine Angaben gemacht hat, z.b. weil er nur 18 Kilometer täglich zur Arbeit fuhr. In diesem Fall muss er bei seinem Finanzamt seine Erklärung ergänzen und sollte einen Änderungsantrag stellen. Das BMF hat laut einer Pressemitteilung die Finanzämter angewiesen, eine Änderung auch dann vorzunehmen, wenn ein Bescheid keinen entsprechenden Vorläufigkeitsvermerk enthielt. Die Angaben sollten natürlich auch ergänzt werden, wenn noch kein Bescheid ergangen ist, damit eine richtige Steuerfestsetzung erfolgen kann. Auch bei Selbständigen sind rückwirkend ab dem 1. Januar 2007 die Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb wieder ab dem ersten Kilometer gewinnmindernd zu berücksichtigen. Die der Einkommensteuererklärung beigefügte Gewinnermittlung enthielt aber nicht zwingend Angaben zur bisherigen Berechnung der abgezogenen bzw. nicht abgezogenen Fahrtkosten. Deshalb kann das Finanzamt unter Umständen nicht erkennen, ob und inwieweit der Gewinn nun zu vermindern ist. Deshalb muss dem Finanzamt mitgeteilt werden, welche weitere Gewinnminderung aufgrund des Urteils vom 9. Dezember 2008 vorzunehmen ist. Bei Gewerbetreibenden hat dies auch positiven Einfluss auf die Höhe der Gewerbesteuer. Ein gesonderter Antrag ist wegen der Gewerbesteuer nicht erforderlich. Aufgrund der verfassungswidrigen Regelung konnten ab 2007 Arbeitgeber Erstattungen an Arbeitnehmer für Fahrtkosten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte erst ab dem 21. Kilometer mit 15% pauschal versteuern. Die Pauschalversteuerung führt zur Sozialversicherungsfreiheit. Wurden Fahrtkosten auch für die ersten 20 Kilometer erstattet, erhöhte diese Erstattung den Bruttoarbeitslohn und war sozialversicherungspflichtig. Wer einen Dienstwagen vom Arbeitgeber gestellt bekommen hatte, musste ebenfalls die ersten 20 Kilometer als Bruttoarbeitslohn der Steuer und Sozialversicherung unterwerfen. Auch insoweit besteht nun die Möglichkeit einer rückwirkenden Änderung ab Januar 2007, wenn der Arbeitgeber nachträglich die Pauschalversteuerung auch für die ersten 20 Kilometer wählt. Nimmt der Arbeitgeber nach Ausstellung und Übermittlung der Lohnsteuerbescheinigungen 2007 und 2008 nachträglich die Pauschalversteuerung vor, muss er dem Arbeitnehmer bescheinigen, dass und in welcher Höhe er einen bisher im jeweiligen Jahr individuell besteuerten Arbeitslohn nunmehr pauschal besteuert hat. Der Arbeitnehmer kann dann mit der Bescheinigung des Arbeitgebers im Rahmen seiner Einkommensteuerveranlagung 2007 und 2008 eine entsprechende Minderung des Arbeitslohns gegenüber seinem Finanzamt geltend machen. Die pauschal versteuerten Fahrtkostenerstattungen mindern dann natürlich die im Rahmen der Entfernungspauschale anzusetzenden Werbungskosten. Aufgrund der nachträglichen Pauschalversteuerung entsteht insoweit auch ein sozialversicherungsrechtlicher Erstattungsanspruch für die zurückliegenden Beschäftigungszeiträume. Erstattungsanträge sind in der Regel aber nicht notwendig. Die Arbeitgeber können eine Verrechnung der zu Unrecht gezahlten Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung vornehmen. Ausnahmsweise ist eine Verrechnung über den Zeitraum von 24 Monaten hinaus zulässig. Sie muss aber bis zum Dezember 2009 erfolgt sein. Die Verrechnungsmöglichkeit ist zudem davon abhängig, dass für den betreffenden Arbeitnehmer zwischenzeitlich keine entgeltabhängigen Leistungen durch Sozialversicherungen gewährt worden sind. Andernfalls sind gesonderte Erstattungsanträge bei der jeweiligen zuständigen Einzugsstelle notwendig. Torsten Feiertag, Steuerberater Kontakt: Treuhand Hannover GmbH Steuerberatungsgesellschaft, Niederlassung Berlin Joachimstaler Str Berlin Tel.: 030/ Fax: 030/ Angeschlossene Regionalbüros in Bernau (Tel.: 03338/45564), Luckenwalde (Tel.: 03371/610927) und 2 Mal in Neuruppin (Tel.: 03391/ und 03391/4500-0). Weitere Infos unter Anzeige Brandenburgisches Ärzteblatt 3/ Jahrgang 9

12 Arzt und Recht/Fortbildung Rufbereitschaft mit enger Vorgabe der Eintreffzeit gilt als Bereitschaftsdienst Das Landesarbeitsgericht Köln hat am in einem Berufungsurteil (Az. 3 Sa 1453/07) entschieden, dass das Sich- Zur-Verfügung-Halten eines Arztes im Rahmen der Rufbereitschaft, bei welcher durch Vereinbarung eine Eintreffzeit von maximal 15 Minuten vorgegeben ist, als Bereitschaftsdienst gilt. In dem zu Grunde liegenden Fall hatte ein unfallchirurgischer Oberarzt gegen den Krankenhausbetreiber geklagt, nachdem er monatelang Rufbereitschaftszeiten übernommen hatte, die entsprechend geringer vergütet worden waren. Er machte geltend, dass diese Zeiten als Bereitschaftsdienstzeiten anzusehen sind, da er insbesondere durch die 15-minütige Eintreffzeit in seiner räumlichen Beweglichkeit erheblich eingeschränkt sei und der Arbeitgeber so mittelbar seinen Aufenthaltsort bestimme. Das Gericht bestätigte, dass die freie Bestimmung des Aufenthaltsortes das wesentliche Fortbildung und entscheidende Kriterium für die Abgrenzung der Rufbereitschaft von Bereitschaftsdienstzeiten sei. Nur wenn der Arbeitnehmer die Möglichkeit habe, persönliche und familiäre Angelegenheiten zu erledigen, an sportlichen und kulturellen Veranstaltungen teilzunehmen usw., handele es sich tatsächlich um einen Fall der Rufbereitschaft. Die Bewertung dieses Kriteriums müsse anhand räumlicher und zeitlicher Umstände erfolgen. Werde von dem Arbeitnehmer verlangt, binnen eines kurzen Zeitraums dienstlich zur Verfügung zu stehen, so schränkt dies zwingend seine räumlichen Verfügungsmöglichkeiten in deutlicher Weise ein. Dies treffe auf den vorliegenden Fall zu. Die festgelegte maximale Eintreffzeit von 15 Minuten stelle eine derart enge zeitliche Bindung des Klägers dar, dass von einer Bereitschaftsdienstanordnung durch den Arbeitgeber ausgegangen werden müsse. Die Bereitschaftsdienstzeiten seien entsprechend zu vergüten. Das Urteil folgt damit einer älteren Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom (Az. 6 AZR 214/00), worin dieses bereits klargestellt hatte, dass es mit dem Wesen der Rufbereitschaft nicht zu vereinbaren sei, wenn der Arbeitnehmer verpflichtet werde, nach maximal 20 Minuten die Arbeit am Arbeitsplatz aufzunehmen. Anders als das Bundesarbeitsgericht geht das Landesarbeitsgericht Köln nun aber zugleich davon aus, dass der Arbeitnehmer bei Umsetzung der Zeitvorgabe tatsächlich Bereitschaftsdienste leistet und der Arbeitgeber deshalb verpflichtet ist, die entsprechend höhere Vergütung nachzuzahlen. Die Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Köln hat damit richtungweisende Bedeutung. Zu beachten sind bei der Geltendmachung von Nachzahlungsansprüchen in jedem Falle tariflich bestehende Ausschlussfristen. Nach Fristablauf verfallen die Ansprüche. Dr. jur. Daniel Sobotta Justiziar der Landesärztekammer Brandenburg Fortbildungsseminar Medizin und Ökonomie Krankenhausökonomie, allgemeine Einführung in die Finanzierungsgrundlagen (45 Std.) 30. März bis 3. April 2009, Bundesärztekammer, Berlin Das Verständnis betriebswirtschaftlicher Abläufe in der stationären und ambulanten Versorgung ist für Ärztinnen und Ärzte in ihrer täglichen Arbeit von großer Bedeutung. Um ökonomische Prozesse zu verstehen und aktiv mit zu gestalten, sind fundierte Kenntnisse im Bereich der Ökonomie notwendig. Die Veranstaltung der Bundesärztekammer ist Bestandteil einer Fortbildungsreihe, die sich mit ökonomischen Aspekten der ärztlichen Tätigkeit befasst, und wendet sich an Ärzte in Klinik und Praxis, die Interesse daran haben, ihre Kompetenzen auf diesem Gebiet zu erweitern. Ziel der Fortbildung ist die Vermittlung von aktuellen ökonomischen Rahmenbedingungen in der stationären Versorgung. Themen: Allgemeine Rahmenbedingungen des deutschen Gesundheitssystems Einführung in die Grundlagen der Betriebswirtschaft Grundlagen und Besonderheiten der Finanzierung im stationären Sektor: G-DRG Fallpauschalenvergütung MDK-Prüfung, Stichproben Neugestaltung der Krankenhausgesetzgebung und -rahmenbedingungen: Änderungen seit dem Zukunft der stationären Versorgung; Entwicklung der Trägerstrukturen, wirtschaftliche Aspekte Medizinische Versorgungszentren Change Management Perspektiven des Gesundheitswesens, aus betriebswirtschaftlicher Sicht, aus Sicht der Ärzteschaft, eines Krankenhausbetreibers und eines GKV-Vertreters Round Table-Gespräch Moderation: Prof. Dr. Schlüchtermann, Universität Bayreuth, Dr. Bartmann, Ärztekammer Schleswig-Holstein Nähere Informationen erhalten Sie bei der Bundesärztekammer, Dezernat 1, Leiterin Frau Dr. Engelbrecht, Telefon: 030/ , 10 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/ Jahrgang

13 Fortbildung Fortbildungsangebot Akademie für ärztliche Fortbildung Qualifikationskurs für Transfusionsbeauftragte/Transfusionsverantwortliche 16 P 20./21. März 2009 in Cottbus Kursleiter: Dr. med. E. Grünelt, Dr. med. G. Haring, Cottbus Teilnehmergebühr: 180 Sozialmedizin gemäß Weiterbildungsordnung der LÄKB Grundkurs A (I/II - AB) 80 P 20. bis 30. April 2009 Aufbaukurs D (VII/VIII - GH) 80 P 21. Sept. bis 2. Okt Grundkurs B (III/IV - CD) 80 P 2. bis 13. Nov Ort: Bernau Teilnehmergebühr: je 440 Kursleiter: Prof. Dr. med. J.-U. Niehoff, Potsdam Sonographie-Kurse Abdomen je 30 P nach den Richtlinien der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der DEGUM Grundkurs 26. bis 29. März bis 29. Nov Ort: St. Josefs-Krankenhaus Potsdam Kursleiter: Dr. med. B. Kissig, Potsdam 26. bis 29. März bis 17. Mai 2009 Ort: Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam Kursleiter: Prof. Dr. med. J. Hierholzer, Potsdam Aufbaukurs Theorie: 31. Okt./1. Nov. 09 Praxis: Gruppe A - 29./30. Okt. 09 Gruppe B - 2./3. Nov. 09 Ort: St. Josefs-Krankenhaus Potsdam Kursleiter: Dr. med. B. Kissig, Potsdam 12. bis 15. Nov Ort: Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam Kursleiter Prof. Dr. med. J. Hierholzer, Potsdam Teilnehmergebühr: 340 Psychosomatische Grundversorgung (80 Stunden) gemäß Weiterbildungsordnung der LÄKB laufender Kurs 28./29. März P 25./26. April P 6./7. Juni P 5./6. Sept P Ort: Potsdam Teilnehmergebühr: 920 Forum für den Hausarzt und das Praxispersonal 8 P 17. Okt in Neuruppin Teilnehmergebühr: 80, für Praxispersonal 35 Leitung: Dr. med. R. Schrambke, Schorfheide Suchtmedizinische Grundversorgung 50 P gemäß Weiterbildungsordnung der LÄKB in Zusammenarbeit mit dem AISS (Angermünder Institut für Suchttherapie und Suchtmedizin) und der Suchtakademie Berlin- Brandenburg e.v.) Block I - Alkohol, Nikotin und Versorgung 4./5. Sept Block II - Drogen- und Medikamentenprobleme, Missbrauch, Abhängigkeit, Substitution, Notfälle, Toxikologie 9./10. Okt Block III - Motivierende Gesprächsführung in der Sprechstunde und Klinik, Motivationales Interview nach Miller/Rollnick 6./7. Nov Ort: Potsdam Teilnehmergebühr: 180 /Block Leitung: PD Dr. med. G. Richter, Angermünde; Prof. Dr. med. U. Schwantes, Humboldt-Universität Berlin Weiterbildungskurs Allgemeinmedizin gemäß Weiterbildungsordnung der LÄKB Block 1: 3./4. April P Block 14: 13. Juni P Block 18: 9./10. Okt P Block 19: 28. Nov P Ort: Potsdam Teilnehmergebühr: 10 /Stunde Kursleiter: Dr. med. R. Schrambke, Schorfheide; OMR Dr. med. V. Puschmann, Storkow Intensivvorbereitung auf die Facharztprüfung Allgemeinmedizin 8 P jeweils bis Uhr 29. April Okt Ort: Potsdam Teilnehmergebühr: 80 Kursleiter: Dr. med. R. Schrambke, Schorfheide Kompaktkurs Notfallmedizin 80 P gemäß Weiterbildungsordnung der LÄKB (anerkannte Bildungsfreistellungsveranstaltung) Voraussetzung für die Zulassung 18 Monate Tätigkeit in der stationären Patientenversorgung (Nachweis bitte einreichen) 8. bis 15. Juni bis 28. Sept Teilnehmergebühr: je 500 Ort: Potsdam Kursleiter: Dr. med. E.-G. Stellke, Beeskow; Dr. med. A. Nippraschk, Neuruppin Seminar Leitender Notarzt 40 P gemäß Richtlinie der LÄKB zur Qualifikation des Leitenden Notarztes 30. Nov. bis 4. Dez Ort: Cottbus Teilnehmergebühr: 700 Kursleiter: A. Nippraschk, Neuruppin Qualifikationskurs Verkehrsmedizinische Begutachtung 16 P 23./24. Okt Ort: Potsdam Teilnehmergebühr: 250 Leitung: MR Dr. med. T. Kayser, Potsdam; MR PD Dr. sc.med. W. Mattig, Potsdam Fortbildung für Arzthelferinnen 13. Mai Nov jeweils Uhr Ort: Neuruppin Teilnehmergebühr: je 30 Leitung: Dr. med. H. Wiegank, Neuruppin Grundkurs Palliativmedizin 40 P gemäß Weiterbildungsordnung der LÄKB 22. bis 26. Juni 2009 Ort: Potsdam Teilnehmergebühr: 540 Kursleitung: B. Himstedt-Kämpfer, Potsdam; Dr. med. I. Schade, Neuruppin; Dipl.-Med. K. Wendt, Beeskow Spezielle Schmerztherapie (80 Stunden) 80 P gemäß Weiterbildungsordnung der LÄKB 15./16. Mai /27. Juni /12. Sept /10. Okt Beginn: jeweils 9.00 Uhr Teilnehmergebühr: 195 /Block Kursleitung: Dr. med. G.-J. Fischer, Teltow; Dr. med. U. Böhme, Eisenhüttenstadt Kurse im Strahlenschutz gemäß Röntgenverordnung Grundkurs im Strahlenschutz 17 P 4./5. Nov Spezialkurs im Strahlenschutz 17 P 6./7. Nov Ort: Cottbus Teilnehmergebühr: je 280 Röntgen-Akualisierungskurs (8 Stunden) je 9 P 20. Juni 2009 in Cottbus 21. Nov in Dahlewitz Teilnehmergebühr: je 120 Leitung: Doz. Dr. med. habil. C.-P. Muth, Cottbus Erwerb der Sachkunde gemäß 4 Medizinprodukte-Betreiberverordnung (40 Stunden) Fortbildung für Arzthelferinnen 17./18. April und 12./13. Juni 2009 in Potsdam 9./10. Okt. und 13./14. Nov in Potsdam Beginn ist jeweils am Freitag um 9.00 Uhr Teilnehmergebühr: je 360 Auskunft: Landesärztekammer Brandenburg, Referat Fortbildung, Postfach , Cottbus Telefon: (0355) , Fax: (0355) , Ihre Anmeldung richten Sie bitte an die Landesärztekammer Brandenburg, Referat Fortbildung, Postfach , Cottbus, Fax (0355) , Internet Brandenburgisches Ärzteblatt 3/ Jahrgang 11

14 Fortbildung Ausschreibung Posterpreis der Akademie für ärztliche Fortbildung der Landesärztekammer Brandenburg Die Akademie für ärztliche Fortbildung der Landesärztekammer Brandenburg vergibt anlässlich ihrer alljährlichen Frühjahrsakademie erstmals 2010 einen mit Euro dotierten Preis für die Präsentation eines wissenschaftlichen Posters an junge Ärztinnen/Ärzte im Land Brandenburg. Voraussetzung ist eine Mitgliedschaft in der Landesärztekammer Brandenburg, die Altersgrenze beträgt 35 Jahre. Die Arbeit darf noch nicht veröffentlicht sein. Wir ermuntern ausdrücklich auch zu unkonventionellen Denkansätzen. Fachliche Schwerpunkte sind nicht vorgegeben. Das Thema ist aus dem gesamten Bereich der Medizin frei wählbar. Der Preis wird durch eine Jury aus den Mitgliedern des Vorstandes der Akademie für ärztliche Fortbildung in einem Auswahlverfahren, zu dem die eingereichten Arbeiten anonymisiert werden, verliehen. Der/die Preisträger/innen werden im Januar des betreffenden Jahres bekannt gegeben. Die drei am höchsten bewerteten Poster werden im Brandenburgischen Ärzteblatt abgedruckt und in einer moderierten Postersitzung der Frühjahrsakademie vorgestellt. Postertexte/-abbildungen sollen in siebenfacher Ausfertigung ggf. in elektronischer Form eingereicht werden. Das vorgesehene Format des Posters ist DIN A0 (841 x1189 mm). Das Poster soll in Problemhintergrund, Fragestellung, Methodik, Ergebnisse, Schlussfolgerungen gegliedert sein. Dazu kommen eine deutsche Zusammenfassung und eine englischsprachige Zusammenfassung (abstract). Kontakt: Landesärztekammer Brandenburg Akademie für ärztliche Fortbildung Dreifertstraße 12, Cottbus Telefon: (0355) Fax: (0355) Prof. Dr. Dr. Kurt J.G. Schmailzl Ruppiner Kliniken GmbH Medizinische Klinik A Fehrbelliner Straße 38, Neuruppin Telefon: (03391) Fax: (03391) Fortbildungszertifikat jetzt beantragen Wir erinnern an den Termin der Abgabe des Fortbildungszertifkates bei der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg bis zum 30. Juni Alle Vertragsärzte und Psychotherapeuten sowie ermächtigte Ärzte und angestellte Ärzte, Psychotherapeuten (bei einem Vertragsarzt/Vertragspsychotherapeuten beziehungsweise nach 211 oder MVZ) sowie niedergelassene und an Krankenhäusern ermächtigte Fachwissenschaftler der Medizin, die zum 30. Juni 2004 bereits zugelassen beziehungsweise vertragsärztlich tätig waren, müssen diesen Nachweis erbringen. Die Ausstellung des Fortbildungszertifkates erfolgt ausschließlich auf Antrag (schriftlich oder telefonisch) bei der Landesärztekammer Brandenburg. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen das Referat Fortbildung der Landesärztekammer Brandenburg. Doris Piesker Referatsleiterin Fortbildung der Landesärztekammer Brandenburg Foto: 12 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/ Jahrgang

15 Fortbildung/Aktuell I ABS-Netz Spezielle Schmerztherapie Brandenburg e.v. Brandenburger Schmerztherapeuten rufen zum Aktionstag auf 11. März steht im Zeichen des Tumorschmerzes Die Internationale Vereinigung zum Studium des Schmerzes (IASP) führt im Jahr 2009 ihr Global Year Against Cancer Pain (Globales Jahr gegen den Krebsschmerz) durch. Damit möchte sie weltweit die Aufmerksamkeit auf Schmerzen und Leiden bei Krebspatienten lenken. Auch Brandenburger Schmerztherapeuten engagieren sich intensiv: Sie haben die Initiative Krebsschmerz in Therapie ins Leben gerufen, die am 11. März für Krebspatienten und deren Angehörige den Aktionstag Tumorschmerz organisiert. Dieses Informationsangebot wird wohnortnah von den Leitern der interdisziplinären Schmerzkonferenzen (ISK) durchgeführt. Konkret wird es gemeinsam mit den kooperierenden Leitern der ISK Veranstaltungen für Patienten und deren Angehörige an verschiedenen Orten geben. Darüber hinaus werden im Jahr 2009 mehr als 100 krebsschmerzspezifische Fortbildungsveranstaltungen für Psychologen und Ärzte in den ISK im Land Brandenburg angeboten. Nähere Informationen dazu gibt es unter Unterstützung aller Beteiligten ist gefragt Der Aktionstag selbst entstand auf eine Anregung der Arbeitsgemeinschaft Tumorschmerz der Deutschen Gesellschaft zum Aktuell Goldenes Doktordiplom für 50 Jahre Promotion Studium des Schmerzes hin. Diese stellt allen Interessierten ein Curriculum zu diesem Thema auf der Internetseite zur Verfügung. Die Linderung von Tumorschmerz ist nicht nur ein ethisches, sondern auch ein wirtschaftliches Problem und bedarf daher der Unterstützung aller hier beteiligten Kräfte. Wie die Brandenburger Schmerztherapeuten es belegt haben, ist der Tumorschmerz als Problem lösbar aber nur gemeinsam, dann aber auch in ganz Brandenburg, betont Dr. Knud Gastmeier vom Interdisziplinären Arbeitskreis Brandenburger Schmerztherapeuten e.v. Hintergrund: Bei mehr als Menschen in Brandenburg wird jährlich die Diagnose Krebs gestellt. Der Tumorschmerz ist dabei ein ernstes Problem. 37 Prozent der Krebspatienten leiden schon in den Frühstadien in den Spätstadien mehr als 70 Prozent. Werden diese Schmerzen nicht konsequent nach den Richtlinien der modernen Schmerztherapie behandelt, führt dies zu krankheitsbegleitendem, sinnlosem Leiden. Selbst wenn der Krebs therapierbar ist, bleibt der Schmerz unter diesen Voraussetzungen jahrelang, wenn nicht sogar zeitlebens bestehen. Befragung von Krebspatienten: Nach Meinung der Brandenburger Schmerztherapeuten ist es für ein flächendeckendes Krebsschmerztherapieangebot wichtig, sich ein möglichst genaues Bild zu verschaffen, wo und in welchem Maße Probleme bei der Versorgung von Krebspatienten auftreten. Aus diesem Grund führt die Initiative Krebsschmerz in Therapie eine Befragung unter Patienten in Brandenburg mit Hilfe eines anonymen Fragebogens durch. Wir bitten daher alle, die mit Krebspatienten beziehungsweise Krebspatienten betreuenden Personen Kontakt haben, diese Patienten auf den Fragenbogen aufmerksam zu machen und sie zur Mithilfe anzuregen. Der Fragebogen kann im Internet unter heruntergeladen werden. Dr. Knud Gastmeier Anja Jüttner, 4iMEDIA Anzeige Die Charité Berlin ehrt seit vielen Jahren ihre Alumni, die vor 50 Jahren an der Charité promoviert haben, mit der Vergabe einer Goldenen Doktorurkunde. In diesem Jahr soll die Auszeichnung nun zum dritten Mal in Folge wieder im Rahmen eines großen Festaktes im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte vorgenommen werden. Infolge der Wirren der Nachkriegs- und Vorwendezeit ist der Kontakt zu so manchem Kollegen leider verloren gegangen. Sollten Sie vor etwa 50 Jahren in Berlin promoviert haben oder jemanden kennen, auf den das zutrifft, melden Sie sich bitte im Promotionsbüro der Charité Universitätsmedizin Berlin unter der Telefonnummer oder Dekanin Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich Kontakt: Charité Universitätsmedizin Berlin Promotionsbüro Manuela Hirche Hindenburgdamm 30, Berlin Brandenburgisches Ärzteblatt 3/ Jahrgang 13

16 Fortbildung Frühjahrsakademie 2009 der Landesärztekammer Brandenburg veranstaltet von der Akademie für ärztliche Fortbildung MEDIZIN IN EINER SICH VERÄNDERNDEN GESELLSCHAFT zertifiziert von der Landesärztekammer Brandenburg mit 8 Fortbildungspunkten Kategorie A Freitag, : Uhr, Filmpark Babelsberg, Potsdam Wissenschaftliche Leitung: K.J.G. Schmailzl 14:00 14:45 Uhr Öffentliche Ringvorlesung (moderiert von U. Wolter) Wie viel Gesundheit können wir uns noch leisten? Standpunkte J.-D. Hoppe, W. Alber 14:45 15:00 Uhr Ideenecke: Ausschreibung Posterpreis (moderiert von S. Wischke) Posterpreis für junge Ärzte/innen (Altersgrenze 35) aus Brandenburg (Auslobung eines Preisgeldes für das beste Poster: Prämierung bei der Frühjahrsakademie 2010) 15:00 16:00 Uhr Themenschwerpunkt (moderiert von R. Schrambke) Diabetologie kompakt: die weltweite Zunahme diabetischer Erkrankungen und ihre Auswirkungen in den einzelnen Fachgebieten und für die Hausarztpraxis A.F.H. Pfeiffer Diabetologie: quo vadis? C. Gerhardt Was ist gesichert in der Therapie des Diabetes mellitus Typ II? Z. Chaoui Vermeidbare Amputationen?! 16:00 16:30 Uhr Industrieausstellung: Pharmazeutische Industrie, Medizintechnische Industrie, IT im Gesundheitswesen Stellenbörse: Krankenhäuser, Gemeinden und Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg stellen sich vor und bieten freie Stellen an/ eine Stellenbörse, auf der sich junge Interessenten einen Überblick über das Angebot verschaffen können. 16:30 18:30 Uhr Congress Highlights der vergangenen 12 Monate (moderiert von K.J.G. Schmailzl) Jeweils ein Vertreter eines Fachgebietes stellt das herausragende Highlight der vergangenen 12 Kongressmonate auf seinem Fachgebiet in jeweils 10 min dar (moderiert) 12 Fachgebiete insgesamt 1. Diabetologie K.-P. Ratzmann, Erkner 2. Gastroenterologie H. Hemeling, Eberswalde 3. Gynäkologie und Geburtshilfe M. Budner, Bad Saarow 4. Herz-,Thorax- und Gefäßchirurgie A. Liebold, Rostock 5. Plastische und ästhetische Chirurgie M. Ghods, Potsdam 6. Kardiologie J. Krülls-Münch, Cottbus 7. Kinder- und Jugendmedizin Th. Erler, Cottbus 8. Neurologie und Neurochirurgie A. Bitsch, Neuruppin 9. Orthopädie und Unfallchirurgie A. Domagk, Cottbus 10. Psychologie, Psychiatrie, Psychosomatische Medizin G. Danzer, Neuruppin 11. (Bildgebende und interventionelle) Radiologie R. Parsche, Neruppin 12. Urologie Th. Enzmann, Brandenburg 18:30 19:00 Uhr Industrieausstellung: Pharmazeutische Industrie, Medizintechnische Industrie, IT im Gesundheitswesen Stellenbörse: Krankenhäuser, Gemeinden und Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg stellen sich vor und bieten freie Stellen an/ eine Stellenbörse, auf der sich junge Interessenten einen Überblick über das Angebot verschaffen können. 19:00 20:00 Uhr Debatten & Kontroversen (moderiert von K.J.G. Schmailzl) Zu einem ausgewählten Thema wird die aktuelle Debatte bzw. eine laufende Kontroverse aufgerollt (Schlussabstimmung) F.-W. Gerstengarbe: Medizin und Klimawandel Ab 20:00 Uhr Filmpark Babelsberg Der Kongress: Hinter den Kulissen Ihre Anmeldung richten Sie bitte an die Landesärztekammer Brandenburg, Referat Fortbildung, Postfach , Cottbus, Fax (0355) , Internet. 14 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/ Jahrgang

17 Medizingeschichte August Bier ( ) Rezeption und Erbe. Bestandsaufnahme 60 Jahre nach seinem Tode Unter diesem Titel wird am 12. März 2009, dem 60. Todestag August Biers, vom Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) im Gutshof Sauen Begegnungsstätte der Berliner Kunsthochschulen (ehemaliges Wohnhaus der Familie Bier) ein wissenschaftliches Symposium unter Leitung von Herrn Prof. Dr. phil. Hartmut Schröder (Vorstand des Institutes) und PD Dr. med. Stefan Koch (Beiratsmitglied des Institutes) durchgeführt. August Bier gehörte in der Zeit seines aktiven Schaffens, dem Ausgang des 19. Jahrhunderts und dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts, zu den bedeutendsten Chirurgen Deutschlands und war international bekannt und geschätzt. Auch heute, 60 Jahre nach seinem Tod, lebt sein Werk als Chirurg in vielfältiger Weise fort. August Bier hat das Fachgebiet Chirurgie nach seiner Ausbildung bei Friedrich von Esmarch ( ) in Kiel in seinen Wirkungsstätten Greifswald, Bonn und Berlin um innovative Operations- und Therapieverfahren bereichert. Die Entwicklung von Operationsverfahren zur Behandlung der Knochenund Gelenktuberkulose, zur Gestaltung funktionell nutzbarer Extremitätenamputationsstümpfe, zur Behandlung von Aneurysmen, Verfahren zur Herstellung von Darmnähten u.v.a.m. gehören zu seinen Verdiensten wie auch die Entwicklung und Einführung der Lumbalanästhesie oder seine Mitwirkung an der Schaffung eines Stahlhelmes für Angehörige deutscher Streitkräfte. 25 Jahre leitete er die Chirurgische Universitätsklinik der Berliner Charité in der Ziegelstraße. Seine Klinik stand Ärztinnen und Ärzten aus der ganzen Welt für Hospitationen zur Verfügung. Als Hochschullehrer faszinierte August Bier bis zum letzten Tag seiner Berufstätigkeit im Jahre 1932 Generationen von heranwachsenden Studierenden der Medizin. Zeitgenossen schildern August Bier trotz seines hervorragenden internationalen Rufes und seines hohen öffentlichen Bekanntheitsgrades als einen bodenständigen, mit den besten ärztlichen Tugenden ausgestatteten, einfühlsamen, zurückhaltenden Menschen mit hoher ärztlichdiagnostischer und operativer Kompetenz. Seit frühester Jugendzeit galt Biers besondere Aufmerksamkeit der Naturbeobachtung. So verfolgte er natürliche Phänomene in der Zoologie, Botanik und speziell der Forstwissenschaft bis an sein Lebensende sehr aufmerksam. Davon zeugt sein bis in die Gegenwart erhaltenes, im Jahre 1912 begonnenes forstwissenschaftliches Experiment des ökologischen Waldumbaus im Sauener Forst (heutiger Landkreis Oder-Spree nahe der Kreisstadt Beeskow), in dem sich auch seine Grabstätte befindet. Bemerkenswert ist, dass August Bier als Vertreter einer operativen medizinischen Disziplin, die in den meisten Fällen durch solide chirurgische Interventionen Patientenleben zu erhalten oder zu verlängern im Stande ist, dadurch also eine überzeugende Effizienz vorweisen kann, auch die Nutzung nicht-chirurgischer Therapieverfahren, die wir heute der Komplementär- oder Alternativmedizin zuordnen, ernsthaft einer wissenschaftlichen und praktischen Prüfung unterzog und den Medizinern seiner Zeit zur Anwendung empfahl. So löste sein Aufsatz Wie sollen wir uns zu der Homöopathie stellen? im Jahre 1925 eine lebhafte Diskussion zwischen Anhängern und Kontrahenten aus. Bier versuchte insbesondere auf der Grundlage seiner großen Lebens- und Berufserfahrung als Arzt das komplexe Verständnis natürlicher Phänomene wie das der menschlichen Krankheiten in seine therapeutischen Überlegungen einzubeziehen. So hat er sich wie kaum ein anderer Arzt seiner Zeit mit der vorsokratischen materialistischen Philosophie, insbesondere mit der des Heraklit von Ephesos und des Hippokrates von Kos, auseinandergesetzt und daraus wesentliche Impulse für seine ärztliche Tätigkeit, aber auch für die als Forstwirt bezogen. Symposium zum 60. Todestag Auf dem Symposium soll der Versuch einer Analyse der medizinhistorischen Rezeption August Biers 60 Jahre nach seinem Tode unternommen werden. Seine bekannten philosophischen und weltanschaulichen Positionen werden von der zeitgenössischen medizinhistorischen Forschung kritisch diskutiert. Schließlich wird der Beitrag Biers zur Prävention und Gesundheitssystementwicklung aber auch zur Homöopathie betrachtet. Am Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften wird mit dem Sommersemester 2009 ein Masterstudiengang Komplementäre Medizin Kulturwissenschaften Heilkunde eröffnet. Dieser orientiert sich an August Bier ( ) Foto zur Verfügung gestellt von der Stiftung August Bier der hohen Inanspruchnahme alternativer und komplementärer Verfahren durch Patientinnen und Patienten mit chronischen Krankheiten. Indem er die Kompetenz der Ärztinnen und Ärzte für diese Methoden verbessern wird, dient er ebenfalls dem strukturierten Dialog zwischen universitärer Medizin und komplementären Medizinrichtungen. Diesem Ziel hatte sich bereits August Bier gewidmet. Das Programm des Symposiums finden Sie auf der Homepage des Instituts für transkulturelle Gesundheitswissenschaften: weitere Nachfragen bitte an: Prof. Dr. phil. Hartmut Schröder PD Dr. med. Stefan Koch HINWEIS: Nähere Informationen über Leben und Wirken von August Bier gibt es bei der Stiftung August Bier im Internet unter Brandenburgisches Ärzteblatt 3/ Jahrgang 15

18 Aktuell Ambulante Palliativversorgung in Brandenburg Netzwerk Brandenburg-Lehnin-Belzig setzt auf regionale Arbeitsgruppen Palliativnetzwerke im Land Brandenburg verfolgen das Ziel, die ambulante palliative Versorgung von Krebskranken zu verbessern. Die Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg e.v. (LAGO) initiierte gemeinsam mit mehreren Partnern Netzwerke in Potsdam, Brandenburg-Lehnin-Belzig sowie in der Niederlausitz. Wie sich deren Arbeit gestaltet, was bisher erreicht werden konnte und welches die Ziele für die Zukunft sind, darüber möchte das Brandenburgische Ärzteblatt in drei Folgen berichten. In der Februarausgabe ging es um das Palliativnetzwerk Potsdam, heute steht Brandenburg-Lehnin-Belzig im Mittelpunkt fiel der Startschuss für das zweite Palliativnetzwerk Brandenburg-Lehnin-Belzig (kurz BLB) in Brandenburg/Havel. Anlass dafür war eine gesetzliche Regelung, die am 1. April 2007 in Kraft trat: Für jeden schwerstkranken Patienten wurde gesetzlich das Recht verankert, seine letzte Lebensphase zu Hause verbringen zu können. Daraus wiederum ergaben sich vielfältige Herausforderungen für die ambulante Versorgung. Für die LAGO war das Anstoß, auf Initiative einiger Ärzte ein Treffen von Medizinern, Einrichtungen und Diensten, die sich in der Region Brandenburg/Havel, Belzig, Lehnin und Umgebung für die Versorgung sterbender Menschen und ihrer Angehörigen einsetzen, zu organisieren. Unser gemeinsames Ziel war es wie auch schon in Potsdam, ein Netzwerk zur Verbesserung der ambulanten Palliativversorgung in der Region zu planen und aufzubauen, sagt Dr. Gudrun Thielking-Wagner, Geschäftsführerin der LAGO. Hilfestellung dabei bot das Palliativnetzwerk in Potsdam, das wertvolle Vorarbeit leistete. Da es bereits seit 2005 bestand, konnten Brandenburg, Lehnin und Belzig dessen Erfahrungen für die eigene Arbeit nutzen. Der Einzugsbereich ist hier im Vergleich zu Potsdam allerdings viel größer. Aus diesem Grund hatten die Beteiligten sich entschlossen, kleinere regionale Arbeitsgruppen zu bilden. Bei den zentralen Netzwerktreffen findet dann ein Austausch zwischen diesen statt, erklärt die LAGO-Geschäftsführerin. Aufklärungsangebote für Betroffene erweitern Das erste Treffen des Netzwerkes fand schließlich am 22. August 2007 in Brandenburg/ Havel statt, an dem 33 Ärzte, Pflegende sowie Vertreter psychosozialer und anderer Berufsgruppen teilnahmen. Unter der Moderation des Hospizes Brandenburg/Havel standen das gegenseitige Kennenlernen und der Erfahrungsaustausch im Vordergrund aber auch die Erwartungen, die die Teilnehmer mit dem Netzwerk verknüpfen. Dabei an erster Stelle: Wie kann noch mehr Aufklärung erfolgen und wie lassen sich lokale Angebote miteinander verbinden und für die Betroffenen transparent machen? Die Teilnehmer favorisierten die Bildung von spezialisierten regionalen Palliative Care Teams, die eine 24-Stunden-Rufbereitschaft integrierten, so Dr. Thielking-Wagner. Obwohl es um die Verbesserung der ambulanten palliativen Versorgung ging und auch weiterhin geht, sieht das Netzwerk in den stationären Einrichtungen einen Kooperationspartner. So besteht gerade mit Hospizen in Brandenburg/Havel und Lehnin eine intensive Zusammenarbeit. Hausärzte müssen ins Boot geholt werden Neben dem Kontakt zum stationären Bereich nimmt die ambulante Medizin im Speziellen die Hausärzte eine wichtige Position ein. Gerade hier ist aber noch Handlungsbedarf: Erklärtes Ziel des Palliativnetzwerkes ist es, mit den Hausärzten verstärkt ins Gespräch zu kommen. Zu den einzelnen Treffen werden sie immer wieder eingeladen, allerdings muss das Zusammenspiel noch intensiviert werden. Aus den Erfahrungen heraus mussten wir feststellen, dass die Hausärzte bislang noch nicht ausreichend darüber informiert sind, was Palliativversorgung alles beinhaltet, weiß die Geschäftsführerin der LAGO. Gelegenheit für Gespräche bietet sich beim nächsten Treffen am 22. April 2009 in Lehnin. Grafik: 4iMEDIA Kontakt: Für mehr Informationen über die Palliativnetzwerke in Potsdam, Brandenburg-Lehnin- Belzig und in der Niederlausitz steht die LAGO zur Verfügung: LAGO Brandenburg e.v. Gregor-Mendel-Str. 10/11, Potsdam Tel.: , Fax: Internet: Fortsetzung: Das Brandenburgische Ärzteblatt stellt in der nächsten Ausgabe das Palliativnetzwerk Niederlausitz näher vor. Anja Jüttner, 4iMEDIA PRO PATIENT Medien GmbH Kostenfreie Marketingberatung für Ärzte zu den Themen: Kammerrecht und Werbung Was ist der Arztpraxis erlaubt, was ist verboten? Internet-Ärzteverzeichnisse Warum Patienten nur die Wettbewerber finden. So vermeiden Sie falsche und fehlende Praxiseinträge. Google und Co. Worauf es bei Suchmaschinen wirklich ankommt. Wie lässt sich die Position für die eigene Homepage verbessern? Eine Aktion der Pro Patient Medien GmbH Westfälische Strasse Berlin Tel.: Fax: Anzeige 16 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/ Jahrgang

19 Rezensiert Orthopädische Handchirurgie Manual für Klinik und Praxis A. K. Martini 2. überarbeitete Auflage, Steinkopff Verlag 2008 ISBN: Preis: 79,95 Prof. Martini aus Heidelberg hat ein Buch vorgelegt, welches sich als vereinfachter Operationsatlas für Handchirurgie versteht, ohne jedoch ein umfassendes Lehrbuch sein zu wollen. Im Vorwort zur 2. Auflage wird betont, dass ein hoher Anteil der Handpatienten nicht in Spezialabteilungen versorgt wird. Für den nicht-handchirurgischen Kollegen bietet das vorliegende Buch einen Überblick über die prinzipiell verfügbaren Therapiemöglichkeiten. Die Orthopädische Handchirurgie ist in der Erwähnung der an der Hand möglichen OP-Methoden sehr umfassend. Von den (auch seltenen) teilversteifenden und versteifenden Handgelenksarthrodesen über gängige Sehnenplastiken und fortgeschrittene motorische Ersatzplastiken bis hin zur Nagelbett-Transplantation wird kein operatives Feld der Handchirurgie vernachlässigt. Wertungsfrei und umfassend werden zum Beispiel auch alle Möglichkeiten der Karpaldach- Spaltung, offen und endoskopisch, gegenübergestellt. Ein Lehrbuch für Studenten oder Assistenten, die sich auf dem Gebiet der Handchirurgie fortbilden möchten, ist es keinesfalls. Dazu fehlen wichtige grundlegende Erklärungen zur funktionellen Anatomie, die gerade den Gebieten der karpalen Chirurgie oder den motorischen Ersatzplastiken vorausgehen sollten. Als Operationsatlas für fortgeschrittene und erfahrene Handchirurgen oder Kollegen angrenzender Fachgebiete, die viel Handchirurgie betreiben, begibt sich das vorgelegte Buch hingegen in schwer zu übertreffende Konkurrenz aus hervorragenden und deutlich besser aufbereiteten Büchern. Welcher erfahrene Handchirurg wäre nicht längst im Besitz des Rüdiger, des Schmidt/Lanz oder des Pechlaner? Insgesamt fällt auf, dass das Buch etwas sorglos redigiert wurde. Manche Leser haben möglicherweise den Wunsch, die Pathophysiologie der traumatischen Handgelenksarthrose und damit zusammenhängende Begriffe wie DISI, SNAC und SLAC schlüssig erklärt zu bekommen, bevor sie sich an teilversteifende Handgelenks-OPs wagen. Bei diesen Begriffen wird man aber an einem Druckfehler im Index schon scheitern, der SLAC mit scaphonate nicht wirklich erklären kann. Wir haben die Lösung... bei Entzündungen der ableitenden Harnwege Uvalysat Bürger Flüssigkeit Uvalysat Bürger: Anwendungsgebiete: Entzündliche Erkrankungen der ableitenden Harnwege. Zusammensetzung: 10 g Uvalysat Bürger enthalten als Wirkstoff: 3,9-7,1 g Auszug aus Bärentraubenblättern (1:0,54-0,99), entsprechend 0,56 g wasserfreiem Arbutin (HPLC). Auszugsmittel: Wasser : Calciumoxid (44:1). Sonstige Bestandteile: Ethanol 96% (VIV), Trinkwasser. Gegenzeigen: Uvalysat Bürger ist bei Alkoholkranken nicht und bei Leberkranken nur nach Rücksprache mit einem Arzt anzuwenden. In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Uvalysat Bürger, auch wegen des Alkoholgehaltes, nicht angewendet werden. Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden. Warnhinweis: Enthält 22 Vol.-% Alkohol. Johannes Bürger Ysatfabrik GmbH Herzog-Julius-Straße Bad Harzburg Tel Fax Auch das Fehlen jeglicher Bildunterschriften verstärkt den Eindruck der Sorglosigkeit bei der Bucherstellung. Die Zeichnungen sind zudem teilweise sachlich falsch und irreführend. Folgte man der abgebildeten Durchflechtungstechnik nach Pulvertaft auf Seite 14, so würde noch während der OP die Durchflechtung ausreißen. Der entscheidende Schritt, das Versetzen der Durchflechtungsrichtung um 90, ist übergangen worden. Auch im Text muss der Autor sich mit den Therapie-Standards anderer großer Kliniken für Handchirurgie wie in Würzburg, Tübingen, Hamburg und Wien vergleichen lassen, von denen keine einzige die Ruhigstellung in der Gipsschiene nach einer Karpaltunnel- OP auf ganze zehn Tage ausdehnen würde. Im Rahmen der Zusammenführung der Facharztrichtungen für Orthopädie und Unfallchirurgie und damit der Zunahme von Ärzten, die ohne explizite handchirurgische Zusatzausbildung Handpatienten operieren werden, kann das vorliegende Buch einen hilfreichen Überblick über mögliche Therapiestrategien geben. Wer sich aber auf dem Gebiet der Handchirurgie intensiver fortbilden möchte, dem sei dringend dazu geraten, auch die bereits vorhandenen Klassiker dieser Literatur zu prüfen, bevor er sich zum Kauf des Martini entscheidet. Dr. Renate Schuster, Strausberg Praxis der Orthopädie und Unfallchirurgie Carl Joachim Wirth/ Wolf Mutschler (Hg.) Georg Thieme Verlag, Stuttgart , überarbeitete und erweiterte Auflage, 963 Seiten, gebunden. (D) 199,95 ISBN Das neue Fachgebiet Orthopädie und Unfallchirurgie lässt grüßen. Bereits 1 Jahr nach Erscheinen des von mir vorgestellten Buches erscheint die 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Neben den in der 1. Auflage erläuterten Inhalten werden unter Berücksichtigung der zusätzlichen Weiterbildungsmöglichkeiten in der 2. Auflage angeboten: Handchirurgie, Kinderorthopädie, Notfallmedizin, orthopädische Rheumatologie und physikalische Medizin und Sportmedizin. Sie haben ein Lernbuch der Orthopädie und Unfallchirurgie mit dem kompletten Weiterbildungswissen auf dem neuesten Stand. Sie haben für die Praxis konkrete Handlungsanweisungen für eine rationelle Diagnostik und Therapie. Und diese wurden zusammengetragen und erarbeitet von einem namhaften Herausgeber- und Autorenteam. Dr. Udo Wolter, Neuruppin Brandenburgisches Ärzteblatt 3/ Jahrgang 17

20 Personalia Foto: CDU-Landesverband Brandenburg Der Hartmannbund (Verband der Ärzte Deutschlands e.v.) Landesverband Brandenburg trauert um MR Dr. med. Peter Wagner, der am 25. Januar 2009 im Alter von 62 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist. Dr. Wagner war einer der ersten Stunde, der unmittelbar nach der Wende begann, Strukturen für ein freies Gesundheitswesen in den neuen Bundesländern aufzubauen. Bereits 1980 trat er in die Ost-CDU ein, war von 1990 bis 1993 Kreistagsmitglied des Landkreises Potsdam und wurde 1990 zum stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Landesverband Brandenburg gewählt. Von 1994 bis 1997 war Dr. Wagner Vorsitzender der CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag. Im Oktober 1998 gab er seinen Verzicht auf den Landesvorsitz bekannt, den Jörg Schönbohm schließlich im Januar 1999 übernahm. Er engagierte sich sehr bald im Hartmannbund, als Delegierter der Landesdelegiertenversammlung und seit 2000 auch als Mitglied der Hartmannbund-Fraktion in der Kammerversammlung der Landesärztekammer Brandenburg. Nachruf: Delegierter der Kammerversammlung, MR Dr. med. Peter Wagner, ist verstorben Stets war er ein Mann des Ausgleiches, der mit Besonnenheit in emotional geführten berufspolitischen Debatten zu vermitteln wusste. Bei allem politischen und berufspolitischen Engagement hat für ihn immer das Wohl seiner kleinen Patienten im Vordergrund gestanden. Dr. Wagner war mit Leib und Seele Kinderarzt in eigener Niederlassung, zuerst in seiner Kinderarztpraxis in Kleinmachnow und zuletzt in Stahnsdorf. Seine besonderen Anstrengungen galten auch jederzeit den Sorgen und Nöten seiner niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen, auch als Mitglieder der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, deren Interessen er kompetent und leidenschaftlich vertrat. Wer ihn näher kannte, der weiß, mit wie viel unbeugsamem Willen er an diese Aufgaben heranging. Wir werden dem Menschen Dr. Peter Wagner immer ein ehrendes Andenken bewahren. Elke Köhler Dr. Peter Wagner war Träger der Friedrich-Thieding-Plakette des Hartmannbundes. Engagiert in der Kammerversammlung der Landesärztekammer Brandenburg: MR Dr. Peter Wagner Fotos: Brandenburgisches Ärzteblatt Vorsitzende des Hartmannbund-Landesverbandes Brandenburg 18 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/ Jahrgang

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