Größere Vielfalt und bessere Konditionen

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1 2/2012 1/2012 Die Zeitung des Rheinmetall-Konzerns Triple-Jubiläum Nicht sieben, aber immerhin drei auf einen Streich der sächsische Standort Hartha der Pierburg Pump Technology GmbH feiert in diesem Jahr ein dreifaches Jubiläum (s. S. 7). Team-Sponsoring Wie man junge Ingenieure für den renommierten Automobilzulieferer KSPG gewinnt, das zeigt ein Projekt mit der Pierburg GmbH (Neuss) als Premium-Sponsor (siehe Seite 12). Sportives Gruppenerlebnis Die Freizeitkicker der KS Kolbenschmidt GmbH aus dem tschechischen Ústí gewannen das 28. Rheinmetall-Fußballturnier nach fulminantem Elfmeterschießen und alle Teilnehmer einmal mehr ein Gemeinschaftserlebnis am KSPG-Firmensitz in Neckarsulm (s. Seite 16). RIS baut das Belegschaftsgeschäft gezielt aus Größere Vielfalt und bessere Konditionen rds Düsseldorf/Monheim. Spätestens vom 1. Oktober 2012 an wird die Rheinmetall Insurance Services GmbH (RIS) das so genannte Belegschaftsgeschäft weiter ausbauen und dabei strukturell wie inhaltlich auf eine breitere, weil organisatorisch durchstrukturierte und angebotsspezifisch vielfältigere Basis stellen. Fachlich kompetenter Partner des RIS-Teams, dessen insgesamt acht Mitarbeiter die Unternehmen des Rheinmetall-Konzerns weltweit schwerpunktmäßig als zentraler Dienstleister in sämtlichen Versicherungsbelangen betreuen, ist die Deutsche Telekom Assekuranz-Versicherungsgesellschaft mbh mit Sitz in Monheim; die im Herbst 1994 gegründete, 100-prozentige Tochter der Deutschen Telekom AG arbeitet als Makler für Privat- und Firmenversicherungen und betreut derzeit aktiv zum Beispiel gut Privatkunden. Wir wollen den Mitabeitern an allen bundesdeutschen Standorten des Rheinmetall-Konzerns in Zukunft eine noch bessere Auswahl und damit vor allem vielfältigere Möglichkeiten für ihren privaten Versicherungsschutz offerieren, unterstreicht RIS-Geschäftsführer Michael Sünger die strategische Ausrichtung der Kooperation, die dem (aktiven wie potenziellen) Versicherungsnehmer unter anderem eine größere Transparenz (auf der Angebotsseite), optimierte Konditionen und Preise (bei Vertragsabschluss) und einen individuell zugeschnittenen Service (im Beratungs- bzw. schadensspezifischen Bedarfsfall) bescheren wird. Sünger: Die Erfahrungen haben uns gezeigt, dass es angesichts einer zunehmend ausufernden Angebotslage auf dem Versicherungssektor durchaus hilfreich sein kann, dem Kunden und damit jedem interessierten Rheinmetall-Mitarbeiter vom Start weg ein konsequent durchstrukturiertes Versicherungsmodell anzubieten, aus dem dieser sich dann zunächst sehr gezielt einen Überblick verschaffen und folgerichtig ein auf seine individuellen Rahmenbedingungen zugeschnittenes Versicherungspaket zusammenstellen (lassen) kann. (Lesen Sie dazu auch das ausführliche Interview mit Michael Sünger auf Profil -Seite 8.) Kompetenter Partner der Rheinmetall Insurance Services GmbH bei diesem Procedere ist die Deutsche Telekom Assekuranz-Versicherungsgesellschaft mbh (DeTeAssekuranz), eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG (Bonn). Das 1994 gegründete Unternehmen, das seit 1999 auch als Makler für Drittkunden (wie die RIS) arbeitet und das nach eigenen Angaben heute rund aktive Kundenbeziehungen im Privatkundengeschäft pflegt, ist in der Branche als ein seit vielen Jahren erfolgreicher, renommierter Anbieter insbesondere von Belegschaftsversicherungen bekannt. Michael Sünger: Unser neuer Partner DeTeAssekuranz bietet den von uns erwarteten hochprofessionellen Service und wird als Garant für unseren Qualitätsanspruch im Belegschaftsgeschäft gesehen. Über diesen Partner wird den bundesdeutschen Mitarbeitern von Rheinmetall eine große Produktvielfalt namhafter Versicherer geboten: Dabei erhalten sie exklusive Versicherungsprodukte von Branchenpartnern (Fortsetzung auf Seite 2) Papperger folgt Eberhardt dp Düsseldorf. Wechsel an der Konzernspitze: Klaus Eberhardt (64) wird mit seinem Eintritt in den Ruhestand Anfang 2013 planmäßig den Vorsitz im Vorstandsgremium der Rheinmetall AG an Armin Papperger (49) übergeben. Dort vertritt Armin Papperger bereits seit Anfang 2012 den Unternehmensbereich Defence. Ebenfalls mit Beginn des Jahres 2013 wird Dr. Herbert Müller (59) auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand von Rheinmetall ausscheiden und sein Amt als CFO des Konzerns an Helmut P. Merch (56) übergeben. Helmut P. Merch, der heute als Finanz vorstand für den Unternehmens bereich Defence Verantwortung trägt, wird mit Wirkung zum 1. Januar 2013 in den Vorstand der Rheinmetall AG berufen. Klaus Greinert, Aufsichtsratsvorsitzender der Rheinmetall AG: Wir freuen uns, ab 2013 mit Armin Papperger einen international erfahrenen Unternehmer an der Spitze von Rheinmetall zu haben, der schon in den vergangenen Jahren entscheidend zur Konzernentwicklung beigetragen hat. Zusammen mit der langjährigen Erfahrung von Helmut Merch als CFO bei Rheinmetall wird das Unternehmen den erfolgreich eingeschlagenen Kurs mit hoher Professionalität und ungebrochener Kontinuität fortsetzen. Foto: shutterstock Das ist beileibe nicht der heiß diskutierte und deshalb auch polarisierende Euro-Rettungsschirm unser Vertreter der Gattung patrocinium lässt niemanden im Regen stehen. Die Rheinmetall Insurances Services GmbH hat sich dieses Sinnbild für Sicherheit auf die operative Fahne geschrieben und bietet im Rahmen des Belegschaftsgeschäfts optimale Versicherungskonditionen, die vor allem auch in stürmischen Zeiten umfassenden Schutz bieten. Frisch imprägniert durch die Kooperation mit der DeTeAssekuranz, einem der renommiertesten Versicherungsmakler auf dem bundesdeutschen Markt, überzeugt die Offerte insbesondere durch ein bemerkenswertes Preis- Leistungs-Verhältnis und serviceorientierte Kundennähe. msc Mannheim. Eine Kooperation der KSPG AG mit der Mannheim Business School soll die Rekrutierung von internationalen Nachwuchsführungskräften unterstützen. Die Zusammenarbeit mit der Mannheimer Hochschule ermöglicht es dem Neckarsulmer Unternehmen, frühzeitig MBA- Studierende aus der ganzen Welt kennenzulernen; sie stärkt außerdem das internationale Renommee von KSPG als attraktiver Arbeitgeber. Besonders im Fokus liegen dabei die stark wachsenden Märkte Brasilien, Indien und China, in denen in den kommenden Jahren ein zunehmender Bedarf an Nachwuchskräften mit einem Hochschulabschluss erwartet wird. Die Stipendien werden ab September dieses Jahres an zehn Studenten vergeben. Da die Wirtschaft zunehmend global agiert, wollen wir interessierte Absolventen entweder direkt für das Land rekrutieren, in dem sie später arbeiten sollen, oder sie zunächst eine Zeit lang in Deutschland mit unserem Unternehmen vertraut machen. Die erste Einstellung eines Absolventen der Business School konnten wir bereits tätigen, erklärt KSPG-Personalleiter Werner Böckle. Das Auswahlverfahren der Kandidaten, die sich für die Stipendien bewerben, erfolgt nicht nur über deren allgemeine Leistung, sondern auch über ein so genanntes Matching Sheet, mit dem richtlinienartig festgestellt wird, welche Studenten zu den Anforderungen von KSPG am besten passen. Bewerber, deren Profil mit diesen definierten Wunschkriterien übereinstimmt, werden bereits von der Business School selbst zur Scholarship-Bewerbung aufgefordert. Der Kontakt zwischen Unternehmen und Stipendiaten erfolgt nach den Auswahlgesprächen bereits während des Studiums durch Besuche an KSPG-Standorten, Einzelgespräche im Rahmen Hochschulkooperation sorgt für den Nachwuchs eines MBA-Specials und einer möglichen Mitarbeit an Teamprojekten. Auf diese Weise lernen sich beide Seiten bereits im Vorfeld kennen, und für die Studenten ergibt sich der Vorteil einer frühzeitigen, strategischen Karriereplanung. Wir als Unternehmen können umgekehrt zu einem frühen Zeitpunkt die berufliche Ausrichtung der Kandiaten erkennen und mit unserem Personalbedarf abgleichen, so Böckle. Die Mannheim Business School bietet drei internationale, komplett englischsprachige Master of Business Administration-Studiengänge an und gilt als eine der renommiertesten Institutionen in diesem Bereich (mehr zum Thema in der nächsten Profil -Ausgabe). Neubau in Neuss fhe Neuss/Nettetal. Die zum Automobilzulieferer KSPG AG gehörende Pierburg GmbH (Neuss) beabsichtigt, ihre beiden nordrhein-westfälischen Produktionsstätten in Neuss und Nettetal künftig an einem neuen Standort Hafenmole in Neuss zu konzentrieren. Dazu hat das Unternehmen jetzt mit der Stadt Neuss einen Vertrag über den Erwerb eines Quadratmeter großen Geländes im Neusser Hafen unterzeichnet. Mit den Vorbereitungsarbeiten für den neuen zentralen Werksstandort soll in Kürze begonnen werden. Von 2014 an beabsichtigt Pierburg, dort Magnetventile, Abgasrückführsysteme und weitere Komponenten für Pkw und Nutzfahrzeuge herzustellen. Ziel von Pierburg ist es, eine möglichst große Zahl an Mitarbeitern aus Nettetal für den neuen Standort zu begeistern. In Nettetal sind zurzeit rund 400 Mitarbeiter, in Neuss etwa 300 Mitarbeiter in der Produktion beschäftigt (siehe S. 2).

2 Fotos (3): Thomas Klink Viel versprechende Perspektive für den neuen Firmenstandort an der Bodenseeallee 3 in Stockach (v.l.n.r.): Matthias Weckbach, Bürgermeister der Gemeinde Bodman-Ludwigshafen, Rheinmetall-Konzernchef Klaus Eberhardt, RSE-Geschäftsführer Wolfgang Kammerlander und Rainer Stolz, Bürgermeister der Stadt Stockach, beim Gruppenbild am neuen Standort der Rheinmetall Soldier Electronics GmbH. rds Stockach. Mit der Eröffnung des neuen Firmengebäudes an der Bodenseeallee 3 im Gewerbegebiet Blumhof in Stockach hat die Rheinmetall Soldier Electronics GmbH (RSE) nach Aussagen ihres Geschäftsführers Wolfgang Kammerlander ein neues Kapitel aufgeschlagen: Es ist ein Vorzeigeprojekt, in dem sich Aufbruchstimmung, Dynamik und Unternehmungslust widerspiegeln. Lobende Worte fand Anfang Mai dieses Jahres anlässlich der offiziellen Eröffnung auch Rheinmetall-Konzernchef Klaus Eberhardt: Der Neubau ist eine Investition in die Zukunft. Mit den Systemen und Komponenten von Rheinmetall Soldier Electronics wird seit einigen Jahren der wachsende Markt für Missionsausstattung mit Hightech-Produkten aus dem Hause Rheinmetall bedient. Damit erschließen sich strategisch neue Möglichkeiten der Infanterieausrüstung. Der Umsatz des Stockacher Unternehmens, das derzeit etwa 100 Mitarbeiter beschäftigt, lag 2011 bei rund 25 Millionen E. Ein Aufbruch mit Dynamik Das Laser-Licht-Modul (LLM) ist mit bisher mehr als Exemplaren das mit Abstand umsatzstärkste Produkt der RSE. Vor rund elf Jahren entschied sich das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr, die Hightech-Lösung aus dem Hause Rheinmetall zu beschaffen. Auch andere deutsche Elite-Einheiten wie die GSG 9 und fast alle europäischen Streitkräfte setzen inzwischen auf das LLM. Daneben bietet das Unternehmen, das aus der ehemaligen Oerlikon Contraves Deutschland hervorgegangen ist, eine Reihe weiterer innovativer Produkte für den wachsenden Markt für Missionsausstattung. Alle Lösungen zeichnen sich durch den modularen Aufbau, hohe Variabilität und herausragende Qualität aus. Im Detail sind dies das Feuerleitvisier (Fel- Vis), die Zielerkennung Freund-Feind (ZEFF), ein lasergestütztes Identifikationssystem für abgesessene Soldaten, das Bedien- und Anzeigegerät (BAG) es dient der Steuerung eines mobilen Computers sowie zur Darstellung von Lageinformationen wie Karten- und Videomaterial, der Laserentfernungsmesser (LEM) sowie der Laserwarner, den es in zwei Varianten gibt (für Fahrzeuge und für Fußsoldaten). Investition am Standort Neuss fhe Neuss/Nettetal. Die Pierburg GmbH beabsichtigt, ihre beiden nordrhein-westfälischen Produktionsstätten in Neuss und Nettetal künftig an einem neuen Standort Hafenmole in Neuss zu konzentrieren. Durch die entstehenden Synergieeffekte wird die Beschäftigtenzahl der zusammengelegten Werke aus heutiger Sicht rund 600 Mitarbeiter betragen, wobei Pierburg erwartet, dass sich die verminderte Gesamtzahl zum großen Teil MINISTERIELLE VISITE: Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (M.) informierte sich kürzlich bei Rheinmetall- Defence in Unterlüß über neueste wehrtechnische Technologien. Der prominente Besucher wurde von Rheinmetall-Vorstandschef Klaus Eberhardt (2.v.l.) und seinem Vorstandskollegen Armin Papperger (r.), in Personalunion Vorstandsvorsitzender von Rheinmetall Defence, empfangen und über das Werksgelände mit seinen vielfältigen Produktionskapazitäten geführt. Im Rahmen einer Live-Vorführung konnte sich de Maizière, der vom CDU-Bundestagsabgeordneten Henning Otte (l.) begleitet wurde, von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens in Bezug auf neueste Technologien überzeugen. Eine Laserkanone, die ihr Ziel wirkungsvoll zerstörte, stand dabei ebenso auf dem Programm wie eine künftige Generation von Maschinenkanonen. Einem bestmöglichen Schutz von Fahrzeugbesatzungen dient auch das präsentierte ADS-System, das eine anfliegende Panzerfaust-Rakete zuverlässig vor dem Erreichen ihres Ziels in diesem Fall eines Transport-Lastkraftwagens zerstörte. oho Auszeichnung der Daimler AG msc Neckarsulm/Neuss. Der Automobilzulieferer KSPG AG hat den begehrten Daimler Supplier Award 2011 erhalten. Vorstandschef Dr. Gerd Kleinert nahm die Auszeichnung kürzlich zusammen mit zwölf weiteren Preisträgern im Rahmen des Daimler Key Supplier Meetings im Mercedes-Benz Center in Stuttgart entgegen. Am KSPG-Standort in Neckarsulm werden für Daimler Kolben und Zylinderkurbelgehäuse produziert. Die Pierburg GmbH in Neuss liefert unter anderem Schubumluftventile und Taktventile zur Wastegatesteuerung für die Motoren des Stuttgarter Premiumherstellers. Mit dem Supplier Award honoriert die Daimler AG einmal jährlich überdurchschnittliche Leistungen ihrer Zulieferer in Sachen Qualität, Kosten, Liefertreue sowie Technologie und Innovation, die auf Basis eines weltweit einheitlichen Systems ermittelt werden. In die Bewertung fließen außerdem die Werte Fairness, Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit hinein. Ausschlaggebend für die Prämierung war eine Neustrukturierung der Geschäftsbeziehungen. durch altersbedingtes Ausscheiden, Altersteilzeiten und andere sozialverträgliche Maßnahmen erreichen lässt. Es wurde außerdem bereits festgelegt, dass es im Rahmen der Zusammenlegung keine betriebsbedingten Kündigungen geben wird. Der Neubau stellt für die KSPG- Firmengruppe eine Investition in zweistelliger Millionenhöhe dar. Für uns ist diese Entscheidung auch ein Zeichen für die Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter und unserer Produktionsstandorte in Deutschland, die ihre Wettbewerbsfähigkeit auch im internationalen Kontext immer wieder unter Beweis stellen müssen. Der KSPG stiftet neue Professur msc Shanghai/Neckarsulm. Am 21. Juni dieses Jahres weihte Dr. Hans-Joachim Esch den KSPG-Stiftungslehrstuhl für Kraftfahrzeug- Motorentechnik an der renommierten Tongji Universität in Shanghai (Volksrepublik China) ein. Inhaber des neuen Lehrstuhls im Fachbereich Powertrain Machinery ist Professor Liguang Li. Mit dem Lehrstuhl setzt KSPG sein Engagement an der Universität fort. Im Rahmen der Kooperation soll Studierenden in China die Möglichkeit eröffnet werden, in der KSPG-Gruppe als einem Unternehmen mit weltweitem Auftritt Praktika zu absolvieren oder Diplomarbeiten zu verfassen und sich gegebenenfalls später auch beruflich zu engagieren. Tongji bedeutet Gemeinsam in einem Boot einen Fluss überqueren, erläuterte Esch, Leiter Forschung und Technologie der KSPG AG. Er forderte die Zuhörer auf, gemeinsam nach neuen Ufern und Erkenntnissen zu streben, um die Weiterentwicklung der Universität und der an ihr beteiligten Unternehmen voranzubringen. neue Standort Neuss unterstreicht zudem, dass industrielle Fertigung auch in Deutschland betriebswirtschaftlich Sinn machen kann, wenn alle Rahmenbedingungen stimmen, so Peter Sebastian Krause, Arbeitsdirektor und Mitglied des Vorstandes der KSPG AG. Pierburg hatte in den vergangenen Monaten in einem sehr aufwändigen Verfahren mehrere Optionen für eine Fortführung seiner Produktion am Standort Niederrhein umfassend geprüft und abgewogen. Zur Diskussion standen dabei neben dem Neusser Hafenareal ein attraktives Gelände in Mönchengladbach sowie zusätzliche Erweiterungsmöglich keiten in Nettetal. Erste Order für Gladius oho Düsseldorf. Der Rheinmetall- Konzern ist jetzt mit der Lieferung hochmoderner Soldatenausstattungen an die Bundeswehr beauftragt worden. Ein entsprechender Vertrag wurde kürzlich beim Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung in Koblenz unterzeichnet. Der Auftrag über rund 50 Millionen E enthält zusätzlich eine Option über weitere Gladius - Systeme im Wert von rund 80 Millionen E, die Anfang 2013 ausgelöst werden soll. Kontingente, die die Bundeswehr in den Jahren 2013 und 2014 nach Afghanistan verlegen wird, sollen die neue Ausrüstung erhalten, die von Rheinmetall entwickelt wurde und die weltweit das modernste System seiner Art darstellt. Die Lieferungen werden bis Ende 2013 abgeschlossen sein. Die nun erfolgte Beauftragung an Rheinmetall ist ein bedeutender Schritt, um die Kräfte der Bundeswehr mit einem zukunftsweisenden System auszustatten und die Fähigkeiten der Streitkräfte auch mit Blick auf künftige Einsätze signifikant zu verbessern. Foto: DeTeAssekuranz Foto: Katja Knöfel Partner: Mit der DeTeAssekuranz baut RIS das Belegschaftsgeschäft gezielt aus. RIS baut das Belegschaftsgeschäft gezielt aus Größere Vielfalt und bessere Konditionen Herausgeber: Rheinmetall AG Verantwortlich: Peter Rücker Chefredaktion: Rolf D. Schneider Anschrift: Redaktion Das Profil Postfach , Düsseldorf (Fortsetzung von Seite 1) mit hoher Reputation, und dies zu sehr guten Konditionen. Ein weiterer wichtiger Benefit ist die individuelle, bedarfsgerechte Beratung, die unter anderem auch die Überprüfung bestehender Konditionen und deren sofern sinnvoll Optimierung beinhaltet. Das über die RIS abrufbare Versicherungsspektrum umfasst aktuell Kranken- und Pflegeversicherungen (Vollkosten und Zusatzversicherungen), darüber hinaus die Versicherungssparten Kfz, Privathaftpflicht, Gebäude, Hausrat und Rechtsschutz. In einer weiteren Ausbaustufe der Kooperation sollen zukünftig so der 51-jährige RIS- Chef ergänzend alle sinnvollen Versicherungslösungen für den privaten Lebensbereich hinzukommen; dazu zählen zum Beispiel die Sparte der Berufsunfähigkeitsversicherungen bzw. Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen, unter Umständen aber auch Lebensversicherungen. Wie die Kundenbetreuung in der täglichen Praxis aussehen wird, erläutert Rechtsanwalt Stefan Heinrich, zusammen mit Brigitte Keisers direkter und koordinierender Ansprechpartner für die DeTeAssekuranz in allen organisatorischen Fragen, die die langfristig ausgelegte Kooperation betreffen: Im konkreten Fall fungiert das Monheimer Unternehmen gewissermaßen als verlängerte Werkbank der RIS, tritt mithin in unserem Namen und unserer Verantwortung gegenüber dem Kunden auf. Für die gesamte Strecke von der Erstberatung bis zum Vertragsabschluss steht das Monheimer Kundenberatungsteam ebenso zur Verfügung wie falls gewünscht beispielsweise im Falle einer notwendigen Schadensregulierung. Mit anderen Worten: In der Beratungspraxis hat der Rheinmetall-Mitarbeiter stets die in Düsseldorf ansässige RIS an der Strippe, auch wenn dahinter tatsächlich das gebündelte fachspezifische Know-how des Monheimer DeTe- Assekuranz-Teams steht. Dass die fachlich enge Kooperation mit dem Monheimer Versicherungsmakler und der damit verbundene Ausbau des Belegschaftsgeschäftes Sinn machen, steht für das Team um Michael Sünger außer Frage: Der Bedarf ist in jedem Fall da, vor allem mit Blick auf individuell zugeschnittene Versicherungslösungen. Mit unserem Gemeinschaftsprojekt streben wir an, dass sich der einzelne (bundesdeutsche) Mitarbeiter von Rheinmetall künftig ermutigt fühlt, verstärkt nach den Angeboten zu schauen und zu prüfen, ob eine zusätzliche Versicherung oder die Umstellung einer bestehenden sinnvoll sein könnte. Dies fällt erfahrungsgemäß leichter, wenn man nicht direkt mit seinem Versicherer sprechen muss zumal dann, wenn man möglicherweise gerade nicht so zufrieden mit selbigem ist. Und noch ein Aspekt sticht heraus: Die Beratungsleistung rückt deutlich mehr in den Mittelpunkt, da der Monheimer RIS-Partner über einen äußerst fundierten Marktüberblick verfügt permanentes Benchmarking der Branchenangebote inklusive (s. S. 8). Drucktermin dieser Ausgabe: 31. Juli 2012 Nachdruck gestattet, Belegexemplar erbeten. Satz: Strack + Storch KG Gladbacher Straße Düsseldorf Druck: Druck & Medienservice Schürfeld Stolper Straße 8a, D Duisburg

3 Collage: shutterstock/f sl Düsseldorf. Die Rheinmetall-Konzernzeitung Das Profil bildet seit vielen Jahren gemeinsam mit dem englischen Pendant Newsline die publizistische Klammer des Düsseldorfer Konzerns. Neben den Mitarbeitern informiert die Zeitung darüber hinaus eine breite Öffentlichkeit aktuell über Entwicklungen und Geschehnisse rund um die beiden Unternehmensbereiche der Rheinmetall AG. Auch in Zeiten von E-Books und Tablets gehört das griffige Gefühl beim Lesen eines Print-Produktes bei den weitaus meisten Menschen zum Alltag. Denn neben dem visuellen Wahrnehmungsvermögen spielt die Haptik beim informativen Schmökern für viele Zeitgenossen nach wie vor eine wichtige Rolle. Interessierte Rheinmetall-Mitarbeiter erhalten die Publikation in der gedruckten Form entweder direkt an ihren Arbeitsplatz oder an den jeweils bekannten Auslagestellen ihres Standortes. Auf den jeweiligen Veröffentlichungstermin weist seit kurzem punktgenau eine Kurzinfo im gate² -Konzernportal unter Profil- Online hin, die zudem eine komprimierte Übersicht über die wichtigsten Themen gibt. Trotz der nach wie vor hohen Beliebtheit von Printprodukten verändern der stetige Ausbau und die Weiterentwicklung moderner Informations- und Kommunikationssysteme besonders auch in den privaten Haushalten notabene die Gewohnheiten der Rezipienten. Ein sichtbarer Beleg dieser Entwicklung ist zum Beispiel die Tatsache, dass laut einer Studie des Bitkom -Branchenverbandes heute bereits 34 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung ein Smartphone nutzen, sich also zum Teil ganz anders und wesentlich zeitnaher als etwa konventionelle Zeitungsleser informieren. Als Technologiekonzern ist Rheinmetall natürlich auch diesbezüglich up to date : Neben der klassischen Druckversion hat jeder Mitarbeiter, der einen PC, ein Smartphone oder ein Tablet-PC mit Internetzugang besitzt, seit längerem die Möglichkeit, Das Profil über die Homepage der Rheinmetall AG (www.rheinmetall.de), die Website des Unternehmensbereiches Defence (www.rheinmetall-defence. de) sowie die Internetpräsenz der KSPG-Firmengruppe (www.kspg-ag. de) direkt als PDF-File aufzurufen und somit unmittelbar am Bildschirm zu lesen. Auf allen drei Portalen ist die digitale Version unter dem Quicklink Informationsmaterial am linken Bildrand und dem Navigationspunkt Konzernzeitung erreichbar. Neben Der QR-Code hat s in sich der aktuellen Ausgabe finden sich im ebenfalls vorhandenen Zeitungsarchiv auch zurückliegende Ausgaben. Das derzeit dreimal im Jahr erscheinende Print- Profil, dessen Schwerpunktthemen insbesondere in jüngster Zeit einen magazin-ähnlichen Charakter aufweisen, findet seine aktuell ausgerichtete Ergänzung seit 30. April 2004 durch das im Rheinmetall-Intranet ( gate²automotive bzw. gate²defence ) eingebettete Informationsmedium Profil-Online. Dort erfährt man in den zum Teil mehrmals wöchentlich wechselnden Beiträgen quasi hautnah Informatives aus dem Konzern und seinem breiten Umfeld. Die IT-Infrastruktur von Profil- Online ermöglicht eine relativ zeitnahe Berichterstattung der Leser bleibt mithin am Puls der Zeit. Auch die Twitter-User oder solche, die es noch werden wollen können natürlich dem offiziellen Konzern-Kanal folgen und werden dort über die so genannten Tweets brandaktuell auf die neueste Profil - Ausgabe hingewiesen. Nicht nur strukturell, sondern auch inhaltlich setzt Das Profil immer wieder zeitgemäße technische Tools ein. So findet sich in dieser Ausgabe erstmals ein so genannter QR-Code. Um diesen aus Pixeln bestehenden, kryptischen Zeichensatz er steht am Textende rechts unten lesen zu können, benötigt man ein Smartphone oder ein Tablet, auf dem ein QR-Scanner oder Barcodereader installiert sein muss; erhältlich ist diese Software im App-, Google-Play- oder sonstigen Stores. Nachdem die Smartphone-Applikation geöffnet wurde, muss der Code mittels der integrierten Kamera gescannt werden. Die App wandelt nun den Zeichensatz in einen Link um, hinter dem sich Bonusmaterial oder weitergehende Informationen zum jeweiligen Thema verbergen. Wer den hier gezeigten Premieren- QR-Code einscannt, der wird mit dem brandneuen Imagefilm der KSPG AG verlinkt. Und darf sich auf eine technologische Zeitreise der besonderen Art freuen: Eine junge Dame namens Luna taucht in die faszinierende Welt der KSPG-Systemtechnik ein, die heute schon die Weichen stellt für zukünftige Aufgabenstellungen vor allem im Hinblick auf Schadstoffreduzierung und Verbrauchsminimierung rund um den Motor. Mit anderen Worten: Morgen wird heute gestern sein, gepaart mit der im Film propagierten, cineastischen Philosophie der Entwickler aus Leidenschaft. Matthias Bente, IT Sicherheitsbeauftragter der KSPG-Gruppe, mit dem firmeneigenen USB-Stick: IT-Sicherheit kann man nicht anordnen, sie muss gelebt werden. Warum Informationssicherheit ein so wichtiges Thema bei der KSPG-Firmengruppe ist, erläutert deren IT-Sicherheitsbeauftragter Matthias Bente: Wir bewegen uns mit rasantem Tempo auf dem Weg zur globalen Informationsgesellschaft. Immer komplexere und schnellere informationstechnische Systeme übernehmen immer weitreichendere Aufgaben. Auch der Erfolg eines Unternehmens hängt in zunehmendem Maße von der Informations- und Kommunikationstechnik ab, da die schnelle Verfügbarkeit von Informationen und die qualifizierte Aufbereitung von Informationen Wettbewerbsvorteile bedeuten und Ressourcen im Unternehmen freistellen. Doch mit den Chancen sind auch die Risiken und die Gefahr wirtschaftlicher Schäden erheblich gewachsen (z. B. durch Informationsdiebstahl oder Spionage). Immer sensiblere Daten werden der Informationstechnik anvertraut. Umso wichtiger ist ein aktives IT-Sicherheitsmanagement, das die Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Verlässlichkeit von Informationen und IT-Systemen gewährleistet. Aus diesem Grund hat die KSPG AG als erstes Unternehmen innerhalb der Neckarsulmer Firmengruppe ihr Informationssicherheits-Managementsystem gemäß der internationalen Norm DIN ISO/ IEC durch das infaz Institut für Auditierung und Zertifizierung GmbH (Neuss) zertifizieren lassen. Bente: Die fortschreitende Globalisierung und die weitreichende Vernetzung machen es heute notwendig, Informationssicherheit ganzheitlich zu managen. Dies gelingt durch den Standard DIN ISO/IEC 27001, der sich auf die IT-Sicherheit in Unternehmen und Institutionen konzentriert. Diese Norm spezifiziert die Anforderungen für die Erstellung, die Einführung, den Betrieb, die Überwachung, die akn Neckarsulm. Den rund 5000 Mitarbeitern aller deutschen KSPG-Standorte sind die Plakate und die verteilten Flyer Mit Sicherheit ein Gewinn oder die Videoansprache von KSPG-Vorstandsmitglied Dr. Peter Merten im Konzernportal gate²automotive in jedem Fall aufgefallen: Die flächendeckend eingesetzten Informationsmedien machen seit einiger Zeit auf das wichtige Thema Informationssicherheit aufmerksam und geben allen bundesdeutschen Beschäftigen des Unternehmens Tipps zu den verschiedenen Bereichen des IT-Arbeitsalltags informieren mithin plakativ und aussagekräftig über Detailaspekte wie Diebstahlschutz, Virenschutz, Informationssicherheit, Surfschutz und schutz. Der Neckarsulmer Automobilzulieferer seinerseits setzt jetzt auf Basis der Rheinmetall-Sicherheitsphilosophie einen weiteren Akzent: Als erstes Unternehmen der Firmengruppe wurde die Holdinggesellschaft KSPG AG in Neckarsulm gemäß der internationalen Norm DIN ISO/IEC zertifiziert; die übrigen bundesdeutschen KSPG-Gesellschaften sollen noch im Laufe dieses Jahres erfolgreich zertifiziert werden. Premiere für den Automotive-Sektor: KSPG AG seit kurzem IT-spezifisch zertifiziert Vorreiter für die genormte Sicherheit MIT SICHERHEIT EIN GEWINN Foto: Ariane Gehlert Wartung und die Verbesserung eines wirksamen Informationssicherheits- Managementsystems. Immer mehr Unternehmen lassen sich deshalb gemäß ISO zertifizieren. Diese Zertifizierung ihrerseits bedeutet, dass sich das Unternehmen und die Mitarbeiter aktiv mit dem Schutz der Daten und Systeme gegen interne und externe Bedrohungen zur Sicherstellung der Datenintegrität, -vertraulichkeit und -verfügbarkeit beschäftigen. Sie ist zudem ein Nachweis für Kunden, Lieferanten und auch die Mitarbeiter, dass die KSPG AG über angemessene interne Prozesse und Maßnahmen verfügt, um ihre Daten zu schützen und potenzielle Sicherheitsrisiken zu minimieren. Dass die Mitarbeiter mit der Umsetzung der IT-Sicherheitsrichtlinien einen außerordentlich wichtigen, aktiven Beitrag zur Verbesserung der Sicherheitsstandards in der KSPG- Gruppe leisten, steht für den 44-jährigen IT-Experten Bente außer Zweifel: Sicherheit kann man nicht anordnen, Sicherheit muss gelebt werden. Mit der Plakat- und Flyer-Kampagne, dem Videoclip sowie den umfangreichen Informationsveranstaltungen wollen wir das gemeinsame Sicherheitsbewusstsein stärken und den Mitarbeitern z.b. nützliche Praxistipps speziell für die IT-Sicherheit am eigenen Arbeitsplatz sowie die sichere Nutzung von mobilen Endgeräten und USB-Sticks geben, um vertrauliche Informationen vor dem Verlust, dem unberechtigten Zugriff Dritter und vor ungewollter Manipulation zu schützen. Partnerschaft jpw Ottawa. Ein Jahr nach seinem großen 25-Jahre-Jubiläum hat Rheinmetall Canada auf der kanadischen Wehrtechnikmesse CanSec 2012 erneut seinen Anspruch bekräftigt, ein wichtiger Partner in Nordamerika zu sein. So war Ende Mai dieses Jahres in Ottawa einer der ersten von 42 modernisierten Leopard-2-Kampfpanzern zu sehen, die Rheinmetall Canada in seinem Firmensitz in St- Jean-sur-Richelieu generalüberholt. Hierzu hat es erhebliche Investitionen in dem Standort gegeben. Dass die kanadischen Streitkräfte weiterhin auf Rheinmetalls Leopard-Expertise setzen, kommt auch darin zum Ausdruck, dass sie bei dem Systemhaus elf Schieß- und zwei Fahrsimulatoren orderten. Rheinmetall steht weiterhin dazu bereit, weitere Simulatoren für die Besatzungsausbildung zu liefern. Eine Weltpremiere feierte 4Seen, eine vergleichsweise preisgünstige Alternative zu einem vollwertigen, komplexen Führungs- und Waffeneinsatzsystem moderner heutiger Kriegsschiffe. Das modular ausgelegte 4Seen-System verbindet die bereits in seegehenden Einheiten eingerüsteten Instrumente wie Radar oder Navigationssysteme mit weiteren Sensoren sowie der Bewaffnung und der Steuerung. So lassen sich Einsatzwert und Selbstschutzfähigkeiten selbst einfacherer Boote und Schiffe nachträglich erheblich erhöhen. Weiterhin stellte Rheinmetall auf der CanSec seinen Vorschlag für das Integrated Soldier System Project (ISSP), den kanadischen Infanteristen der Zukunft, und seine Aktivitäten im Bereich der 40-mm- Infanteriemunition vor. Ein weiterer Anziehungspunkt war ein HX77-Lkw aus britischen Diensten. Mit Fahrzeugen aus den bewährten SX/HX- Baureihen bewirbt sich Rheinmetall MAN Military Vehicles um Kanadas Medium Support Vehicle System Standard Military Pattern. Performance jpw Unterlüß. Andere Länder andere Anforderungen: Als weltweit engagiertes Systemhaus muss Rheinmetall immer Augen und Ohren offenhalten, um auf besondere Bedürfnisse seiner Kunden eingehen zu können. Wie schnell die Mitarbeiter auf außergewöhnliche Anfragen reagieren können, stellten sie jüngst einmal mehr in Unterlüß unter Beweis. So hatte ein Kunde starkes Interesse an der neuen 120-mm-Panzermunition DM11 geäußert. Dabei handelt es sich um eine Patrone, die sich nach dem Laden in die Bordkanone des Panzers programmieren lässt. Das abgefeuerte Geschoss detoniert dann wahlweise beim Auftreffen auf ein Ziel, nach Durchschlagen einer Deckung oder über einem Ziel ( Luftsprengpunkt ). Bundeswehr und US Marine Corps haben diese neuartige Munition bereits eingeführt, um ihre Kampfpanzer flexibler für heutige militärische Operationen zu machen. Der besagte Kunde will seine Außengrenzen unter anderem gegen Angriffe von See her schützen. Daher fragte er an, inwieweit sich die DM11 für solche Vorhaben eigne. Das Rheinmetall-Team organisierte daraufhin eine Vorführung im Erprobungszentrum Unterlüß, der ein entsprechendes Szenario zu Grunde lag. Höhepunkt: Ein Panzerzug verlegte nach Alarmierung aus einem Bereitstellungsraum schnell an einen Strand, um anlandende amphibische Kräfte noch auf See zu bekämpfen. Viel Phantasie zeigten die Rheinmetaller darüber hinaus beim Zielbau: Anhand eines leeren Seecontainers ließ sich die Wirkung des Geschosses nach Durchschlagen eines Zieles demonstrieren. Weiterhin entstanden aus Plastikfolien und Kunststoffröhren Sturmboote, in denen die Pappkameraden plaziert wurden. Das anschließende Panzerschießen geriet dann nicht nur aufgrund der Leistungsfähigkeit der Munition zum Volltreffer.

4 jpw Paris. Alle zwei Jahre wird die französische Hauptstadt Paris zum Treffpunkt der internationalen Landstreitkräfte-Gemeinschaft. Die Eurosatory bietet einen eindrucksvollen Überblick über die aktuellen Entwicklungen bei Rad- und Kettenfahrzeugen, Funk- und Führungssystemen, Waffen, Schutzaufbauten, Ausrüstung, Sensorik und vielem mehr. Für Rheinmetall als führendes wehrtechnisches Systemhaus zählt die traditionsreiche Veranstaltung natürlich zu den wichtigsten Messen überhaupt, so Armin Papperger, seit Anfang dieses Jahres Vorstandsmitglied der Konzernholding Rheinmetall AG. Unter dem Motto Force protection is our mission präsentierte Rheinmetall vom 11. bis zum 15. Juni 2012 einmal mehr einen Ausschnitt seines Produktportfolios. Rheinmetall Defence auf der Eurosatory 2012 in Paris Moderne Systeme für moderne Streitkräfte Fotos (22): Angela Blattner Zu den Premieren zählte der hochmobile Lastkraftwagen HX2 von Rheinmetall MAN Military Vehicles (RMMV). Das Fahrzeug trug zudem eine neue integrierte geschützte Fahrerkabine sowie das aktive Hardkill-Schutzsystem Active Defence System (ADS). Damit ist der HX2 derzeit der einzige Truck, der vor Panzerfaustangriffen schützt. Für Furore sorgte weiterhin das leichte Mehrzweckfahrzeug Amarok M (= Mil itary). Mit dem Pickup-Geländewagen erweitert RMMV konsequent sein Produktportfolio für Commercial off the Shelf -Fahrzeuge in der Gewichtsklasse unter 3,5 Tonnen. Doch nicht nur weitere neue Produkte wie das Gepanzerte Transportkraftfahrzeug (GTK) Boxer in der Gefechtsstand-Variante des deutschen Heeres oder das geschützte Mehrzweckfahrzeug Armoured Multi Purpose Vehicle (AMPV) stießen auf reges Interesse. Rheinmetall zeigte eindrucksvoll, wie sich seit Jahren eingeführte und in Einsätzen bewährte Gefechtsfahrzeuge durch Retrofit -Maßnahmen für die heutigen Einsatzerfordernisse modernisieren lassen. Hierzu rüsteten die Landsystem-Spezialisten zwei alte Schützenpanzer Marder durch neue Panzerungen, Minenschutzsitze, Antriebe und Waffenstationen respektive Türme zu einem Infanteriegruppenfahrzeug und einem mittleren Kampfpanzer um. Mit einer erfreulichen Nachricht ließ sich der Messeauftritt des Infanterist der Zukunft 2 (IdZ-2) verbinden. Noch während der Eurosatory ging die Nachricht ein, dass die Bundeswehr dieses innovative Soldatensystem jetzt unter dem Namen Gladius beschafft. Auch bei den anderen Rheinmetall- Divisions und -Geschäftsfeldern ging es während der fünf Tage im Pariser Norden äußerst informativ und kommunikativ zu: aktive und passive Schutzsysteme, Flugabwehrlösungen einschließlich moderner Radartechnologie, leistungsfähige Munition für Infanterie, Maschinenkanonen, Mörser oder Kampfpanzer, Simulationssoft- und -hardware, elektrooptische Sensoren und Feuerleitsysteme oder Laser-Licht-Module für Handwaffen stießen auf hohes Interesse. Und immer wieder trat der Systemhausgedanke klar hervor. Armin Papperger: Unsere Vielseitigkeit als führendes wehrtechnisches Systemhaus macht uns zum verläßlichen Partner für Streit- und Sicherheitskräfte in Europa und weltweit. Unsere besondere Stärke ist es, neu entwickelte und bereits bewährte Produkte und Systeme zu einem wirksamen Verbund integrieren zu können wir bieten unseren Kunden also Lösungen aus einer Hand. Der Systemhaus-Gedanke spiegelte sich nicht zuletzt im ausgezeichneten Teamgeist der Rheinmetaller wider. Jeder Mitarbeiter war für unsere Gäste ansprechbar und sprang bei Bedarf für Kollegen ein anders hätte es auch nicht funktionieren können, so Ausstellungsleiter Dr. Daniel Berger zufrieden. Und der Teamgeist beschränkte sich nicht nur auf die Präsenz am Messestand. Papperger: Kollegen aus den unterschiedlichsten Geschäftsbereichen erkundeten gemeinsam Paris, trafen sich zum Abendessen oder schauten zusammen EM-Fußballspiele an. Die gute Kollegialität wird sich sicherlich auch für das weitere Zusammenwachsen der in- und ausländischen Gesellschaften unseres Konzerns auswirken.

5 R und 1800 Quadratmeter Ausstellungsfläche, ein Dutzend Großgeräte, 50 Exponatgruppen aus allen Unternehmensbereichen, etliche Premieren, über 130 hochrangige Delegationen sowie ungezählte Fachbesucher aus aller Welt: Der Rheinmetall-Pavillon zählte auch 2012 zu den Anziehungspunkten der Wehrtechnik-Fachmesse Eurosatory in Paris. Rund 130 Rheinmetall- Mitarbeiter aus allen Geschäftsbereichen standen ihren Gästen über die gesamten fünf Messetage zur Verfügung. Sie führten ihre Produkte vor, beantworteten die Fachfragen internationaler Rüstungsexperten, Soldaten und Fachjournalisten, gaben Informationsmaterial aus, stellten weitere Kontakte her oder betreuten Besuchergruppen in einem der acht Konferenzräume. Noch stärker als in den vergangenen Jahren zeigte sich dabei der bewährte Teamgeist. Foto: Angela Blattner

6 Ursachenforschung zwecks Abhilfe: Die Werkstoffprüfung untersucht bei Schadensfällen wie den hier gezeigten haargenau, auf welche Art und Weise Materialteile zum Beispiel gerissen oder gebrochen sind denn nur so lassen sich Rückschlüsse auf Ursachen ziehen und zielgenaue Optimierungen hinsichtlich Konstruktion, Fertigung oder Bedienung vornehmen. P r o fi l :Wenn Sie einmal die schwerpunktmäßig für wehrtechnische Anwendungen genutzten Laboreinrichtungen in Unterlüß zu Rate ziehen auf welchen eher zivilen Sektoren lässt sich die vorhandene Technik bzw. Technologie überhaupt nutzen? Taal: In ihrer gesamten Bandbreite. P r o fi l : Etwas konkreter bitte? Taal: Nehmen wir zum Beispiel die Temperierversuchsanlage zur Klimasimulation: Dort haben wir in der Vergangenheit beispielsweise Fahrkartenautomaten, Frankiermaschinen und in der Automatisierungstechnik eingesetzte Elektroschaltschränke getestet. Für Zulieferer der Automobilindustrie oder den TÜV standen darüber hinaus Standheizungen, Klimasysteme, Autositze und Armaturenbretter auf dem klimaspezifischen Prüfstand. P r o fi l : Auch beim Stichwort elektromagnetische Verträglichkeit (EMV-Halle) gibt es eine lange Referenzliste mit prominenten Branchenkunden. Taal: Jawohl! Geprüft wurden bzw. werden zum Beispiel landwirtschaftliche Maschinen der Firmen Claas, Krone, Amazone und Grimme, Baumaschinen von Komatsu-Hanomag und Volvo-ABG, Reisebusse der Ulmer Firma EvoBus (ehedem Kässbohrer Fahrzeugwerke) und Flurförderfahrzeuge der Firmen Still und MIAG Fahrzeugbau (Braunschweig). Weitere Aufträge ergaben sich aus einer Zusammenarbeit mit dem TÜV Hannover und dem Verband der Elektrotechnik (VDE). P r o fi l : Die Region rund um Celle im nahe gelegenen Wietze (Deutsches Erdölmuseum) wurde 1859 die erste erfolgreiche Ölbohrung der Welt durchgeführt ist europaweit eines der wenigen Zentren für Tiefbohr-Technologie, auch wenn das schwarze Gold dortselbst seit 1963 nicht mehr gefördert wird. Zeigen Sie mit Ihrem Team auch in dieser Branche operativ Flagge? Taal: Selbstverständlich! Im Großraum Celle sind einige wichtige Player aus der europäischen Erdölindustrie präsent man spricht, salopp gesagt, nicht umsonst von Klein-Texas in der Lüneburger Heide. Für die Hauptproduzenten wie auch deren Zulieferer führen wir zum Beispiel Werkstoffprüfungen durch. P r o fi l :Wie sieht es mit der in Unterlüß vorhandenen Transportsimulation aus, zu der auch die unlängst erweiterte Vibrationseinrichtung gehört? Taal: In den Vibrationsprüfeinrichtungen liegt der Schwerpunkt natürlich auf unserer Stärke, Transportsimulationen mit Prüflingen mit Explosivstoffen durchführen zu können. Davon gibt es in der Tat nur wenige Labore in Deutschland. Aber hin und wieder kommen auch Anfragen aus der zivilen Industrie, zum Beispiel zwecks Prüfung von Gastanks oder Batterien. Hier liegt sicherlich noch ein großes Potenzial für weitere Kunden. P r o fi l :Das Labor bietet auch die Durchführung von Aufgaben auf dem Gebiet von Längenmesstechnik an? Taal: Unser Feinmesslabor ist mit vielen hochwertigen Messgeräten ausgestattet, darunter zum Beispiel 3D-CNC-Messtechnik. Wir führen für viele Rheinmetall-Standorte die periodischen Fotos (2): Katja Knöfel rds Unterlüß. Rund 85 Prozent der Projekte, bei denen Dienstleistungen der Unterlüßer Laboreinrichtungen von Rheinmetall Defence gefragt bzw. involviert sind, haben einen wehrtechnischen Hintergrund. Doch auch mit zivil ausgerichteten Branchen und industriellen Marktpartnern hat das Team um Cornelis Taal langjährige Erfahrung, die sich in zahlreichen Projekten und vielen vorzeigbaren Referenzen widerspiegelt. Und weil die Labor-Crew unter Beweis gestellt hat, dass man es kann, will man das auf zivilen Sektoren bisher gewonnene Know-how und erreichte Dienstleistungsspektrum zukünftig noch intensiver offerieren unter anderem auch mit Blick auf den Rheinmetall-Unternehmensbereich Automotive (KSPG AG) mit seinen drei Geschäftsfeldern Hardparts, Mechatronics und Motorservice, die aus Taals Sicht interessante Ansatzmöglichkeiten bieten könnten. Das Profil sprach mit dem im März 1951 im niederländischen Dedemsvaart geborenen Diplomingenieur (Metallkunde), dessen berufliche Karriere Anfang 1975 bei NWM de Kruithoorn (`s-hertogenbosch) begann und der damit nach der Mitte des selben Jahres erfolgten Übernahme des Unternehmens durch Rheinmetall seit nunmehr 37 Jahren in Diensten des Düsseldorfer Wehrtechnik-Spezialisten steht. Profil -Interview mit dem Unterlüßer Laborchef Cornelis Taal Kompetenz auch im Zivilen Kalibrierungen von Messmitteln durch. Diese Fähigkeiten werden immer wieder auch von der Luftfahrt- und Elektroindustrie sowie vom Maschinenbau nachgefragt. Die beiden letztgenannten Branchen, ergänzt durch die Druckindustrie, nutzen übrigens für komplexe Messaufgaben gerne unser hochmodernes Feinmesslabor. Laborchef Cornelis Taal in der neuen Vibro-2-Anlage: Wir haben in Unterlüß ein hochmotiviertes und fachlich versiertes Team, das sich technisch bzw. technologisch auf sehr hohem Niveau bewegt und dessen Fähigkeitspalette sich nicht allein auf Defence-spezifische Fragestellungen beschränkt. Profi l : Zurück zum Stichwort Rheinmetall Automotive : Was genau könn(t)en Sie diesem potenziellen Kunden bieten? Taal: Ich denke, eine ganze Menge. Wir können die Fachkollegen der KSPG-Firmengruppe innerhalb des gesamten Spektrums, also von der Entwicklung über die Fertigung bis hin zum After- Sales-Service, beraten und zwar in Fragen der Materialwahl und Materialeigenschaften ebenso wie hinsichtlich der Maßhaltigkeit von komplexen Komponenten, der Klimabeständigkeit und der hochkomplexen EMV-Thematik. Das gilt natürlich auch für Aspekte wie Transportbelastungseffekte und Röntgenuntersuchungen inklusive Röntgen- Computer-Tomographie. Für Fahrzeuge können wir zudem die EMV-Prüfung nach den gängigen Normenkreisen im Kfz-Bereich anbieten bzw. nach den gültigen EMV-EG-Richtlinien auf dem Kraftfahrzeugsektor. P r o fi l :Wie sieht der Kunden-Benefit in der Prüfpraxis aus? Taal: Unsere Kunden erhalten von uns einen klar strukturierten Untersuchungsbericht mit detaillierten Prüfdurchführungsbeschreibungen, dokumentierten Prüfbedingungen und entsprechenden Prüfergebnissen; wenn möglich bzw. gewünscht, sprechen wir natürlich auch gerne sachund fachkundige Empfehlungen zur Produkt- bzw. Verfahrensoptimierung aus. P r o fi l : Welche Erwartungen knüpfen Sie an die durchaus mögliche Ausweitung des Geschäftes? Taal: Wie bereits skizziert: Wir haben hier ein hochmotiviertes und fachlich versiertes Laborteam, das sich technisch bzw. technologisch auf sehr hohem Niveau bewegt und dessen Fähigkeitspalette sich nicht allein auf Defence-spezifische Fragestellungen beschränkt. Insofern bietet es sich doch geradezu an, dass wir dieses Leistungsportfolio gewissermaßen interdisziplinär auch den in zivilen Märkten engagierten Unternehmen des Rheinmetall-Konzerns zur Verfügung stellen, um zum Beispiel Verfahren und Produkte bereits im Entwicklungsstadium zu optimieren. Dass dieses Engagement uns im Erfolgsfall wiederum in die Lage versetzt, unsere Dienstleistungen kontinuierlich auf höchstem und modernstem Niveau zu halten, liegt in der Natur der Sache. rds Unterlüß. Die im vergangenen Jahr vollzogene Erweiterung der Transportsimulationsanlage am Standort Unterlüß des neuformierten Defence- Geschäftsbereiches Combat Systems ist das bisher jüngste Investitionsprojekt, mit dem der so genannte Laborbereich (der Rheinmetall Waffe Munition GmbH) seinen hohen technischen und technologischen Standard und Stellenwert einmal mehr untermauert. Das aktuelle Vibro2-Projekt, so die Kurzbezeichnung, unterstreicht gleichzeitig den guten Ruf, den die Arbeit des rund 25-köpfigen Expertenteams um Laborchef Cornelis Taal in Deutschland bzw. europaweit genießt und zwar mit Blick auf alle fachspezifischen Dienstleistungen, die am niedersächsischen Rheinmetall- Standort im Rahmen der Klima- und Transportsimulation sowie der mannigfaltigen elektromagnetischen Prüfungen, der Werkstoffana lyse und im Feinmesslabor offeriert und erbracht werden. Wobei die fachliche Expertise nicht nur im Zusammenhang mit wehrtechnischen Aufgaben und Projekten (rund 85 Prozent der erbrachten Leistungen) gefragt ist; auf dieses breit positionierte Know-how und die profunde Erfahrung greifen zunehmend auch zivil ausgerichtete Industriekunden zurück. Spitze im marktrelevanten Vergleich sind die Labor-Dienstleister aus der Südheide, zu deren Hauptarbeitsgebiete die Bereiche Umwelt- und Werkstoffprüfungen sowie Längenmesstechnik zählen, insbesondere bei der Klima- und Transportsimulation sowie bei Prüfverfahren zur elektromagnetischen Verträglichkeit. Was im Detail offeriert wird, wird im Folgenden kurz dargestellt: In der Temperierversuchsanlage (Foto unten) können sämtliche Klimazonen der Welt ebenso simuliert werden wie etwa die Wirkung der Sonne, von Regenschauern und von extremer Vereisung. Das Temperaturspektrum reicht dabei von + 85 Grad bis 46 Grad Celsius. Zu den besonders anspruchsvollen Testsimulationen zählten zum Beispiel ein 33 Tonnen schweres Feuerlöschfahrzeug, das seine ständige Einsatzbereitschaft bei Temperaturen bis minus 33 Grad unter Beweis stellen musste oder ein rund 60 Tonnen schwerer Fahrzeugkran, der im Temperaturbereich von 40 bis + 40 Grad Celsius funktionsgeprüft wurde. Das Programmspektrum beim Stichwort Umwelt reicht von Sand- und Staubprüfungen sowie Höhentests (z.b. für Flugzeugtransporte) über Checks hinsichtlich der Dichtigkeit (z.b. gegenüber Wasser) und der Verträglichkeit mit Flüssigkeiten bis hin zu Langzeittemperaturlagerungen und Salznebelprüfungen. Technisch anspruchsvoll sind auch die Tests zur elektromagnetischen Verträglichkeit in der bis zu 22 Me- Bestens positioniert ter hohen und ebenso breiten EMV- Halle, die Prüflinge bis zu einer Größe wie die der Panzer haubitze 2000 zulässt. Zum breit gefächerten Aufgabenportfolio der Transportsimulation zählen unter anderem Vibrationsprüfungen an bis zu 1000 Kilogramm schweren Prüflingen, bei denen Transporte (z.b. von Munition) in Rad- und Kettenfahrzeugen, Hubschraubern, Flugzeugen, Zügen und Schiffen simuliert werden und zwar im Temperaturbereich von 60 bis + 80 Grad. Zum Prüfspektrum gehören darüber hinaus Fall- und Rangierschocks an Prüflingen mit bis zu 1700 Kilogramm Gewicht. Werkstoffuntersuchungen nimmt das Laborteam an allen technischen Metallen vor. Zum Testspektrum gehören in der Hauptsache Wareneingangs- und Fertigungsprüfungen; sehr anspruchsvoll sind immer auch so genannte Trouble-Shooting - Projekte etwa dann, wenn zum Beispiel Schadensfälle und deren Ursachen untersucht werden. Für Röntgenprüfungen können die Mitarbeiter um Laborleiter Cornelis Taal zum Beispiel auf den 4-MeV-Linearbeschleuniger mit 3-D-Computertomographie zurückgreifen. Die Längenmesstechnik in Unterlüß umfasst unter anderem 3-D-Mess aufgaben, Oberflächenanalysen, Messmittelkalibrierung und Prüfmittelüberwachung. Ausgelastet werden die Laboreinrichtungen am Rheinmetall-Defence-Standort in der Südheide schwerpunktmäßig durch Aufgabenstellungen, die auf dem wehrtechnischen Sektor angesiedelt sind. Zu den Kunden zählen hier neben den zahlreichen Geschäftsfeldern von Rheinmetall Defence (mit seinen drei Divisionen Combat Systems, Electronic Solutions und Wheeled Vehicles) unter anderem das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, sein niederländisches Pendant Defensie Materieel Organisatie, das britische Verteidigungsministerium und das US Marine Corps.

7 Zunächst zur Gründung des Unternehmens vor nunmehr neun Jahrzehnten: Im Jahre 1922 taten sich die Kaufleute Oemig und Sander in Hartha zusammen und begannen an der Dresdner Straße 82, mit 25 Beschäftigten Elektrokleinmotoren herzustellen. Bereits drei Jahre später waren die ersten Betriebsräume der Alfred Oemig & Co. AG schon zu klein geworden. Und so zog der Betrieb am 20. Dezember 1925 das erste Mal um, und zwar in die ehemalige Zigarrenfabrik Gustav Oemig an der Dresdner Straße 99. Mit wachsender Mitarbeiterzahl und größer werdendem Produktionsprogramm war aber auch dort nach einigen Jahren die Grenze der Kapazität erreicht. Im Jahre 1937 vor nunmehr 75 Jahren wurde deswegen an der Sonnenstraße ein neuer Betrieb errichtet; 280 Personen konnten dort beschäftigt werden. Elektromotoren aus Hartha fanden großen Absatz in der In- PPT-Firmenstandort im sächsischen Hartha feiert 2012 ein dreifaches Jubiläum Die WUP wurde zum Erfolgsschlager Hartha/Neuss. Jubiläums-Triple en bloc : Die zur KSPG AG gehörende Pierburg Pump Technology (PTT Neuss) feiert an ihrem Standort Hartha in Sachsen in diesem Jahr gleich ein dreifaches Jubiläum. Die Jahre 1922, 1937 und 1992 markieren wichtige Meilensteine in der Firmengeschichte. Das dreifache Jubiläum wurde vom 24. bis 30. Juni dieses Jahres vor Ort gefeiert unter anderem mit einem Fußballturnier, mit Tagen der Senioren, des Sports und der Jugend und Ausbildung, einem Sommerfest und einem sehr gut besuchten Tag der offenen Tür. Wenn auch die allermeisten der damaligen Unternehmer ihren Besitz und das damit verbundene Vermögen nicht retten konnten, so gelang es doch vielen von ihnen, zumindest den Firmennamen sowie ihre Marken- und Patentrechte in den Westen mitzunehmen und damit ein neues Kapitel Firmengeschichte an einem neuen Standort aufzuschlagen. So gründete auch der bisherige Eigentümer des Werkes Hartha, Paul Groschopp, unter finanzieller Beteiligung der Firma Pferdmenges im Sonnenstraße und in mehreren Zweigwerken in Hartha und Umgebung. Der Fall der Mauer und der wirtschaftliche Bankrott der DDR stürzten den volkseigenen Betrieb in die größte Krise der Firmengeschichte: 1991 wurde der Standort stillgelegt, über die Firma die Gesamtvollstreckung verhängt. Vor exakt 20 Jahren dann der erfolgreiche Neuanfang: Die Neusser Firma Pierburg erwarb 1992 einen Teil des Unternehmens von der Berliner Treuhandanstalt und kam damit in den Pierburg vom Werk in Hartha aus anmeldete. Bereits fünf Jahre später, 2000, verließ das einmillionste Exemplar die Fertigungsstraße, und im Dezember 2007 waren es bereits zehn Millionen Stück. Bis heute wurden mehr als 28 Millionen Einheiten gebaut begann die Serienmontage von Kunststoff-Saugrohren (u.a. für den VW Beetle), gefolgt von einer der neu entwickelten robusten und im Wirkungsgrad optimierten Motor SLP58 im Jahr lief auf einer neu Firmengeschichte im Geschwindschritt (von oben nach unten): Firmen-Mitbegründer Alfred Oemig, ein Belegschaftsteam im Jahre 1935, die Kassettenmotoren-Fertigung in den 1970er Jahren, also zu Zeiten der DDR, dazwischen Paul Oswald Groschopp, Gesellschafter bis 1945, sowie ein Elektromotor aus DDR-Fertigung. Fotos (4): Thomas Klink dustrie des damaligen Deutschen Reiches, aber auch bei der Wehrmacht, so dass dem Betrieb während des Zweiten Weltkrieges eine hohe rüstungswirtschaftliche Bedeutung zukam. Wenige Tage nach Kriegsende 1945 begann im unzerstört gebliebenen Werk in Hartha die Produktion von Schöpflöffeln, Teesieben, Quirlen und anderen Haushaltsgeräten. Aber Ende November desselben Jahres wurde das Werk durch die sowjetischen Besatzer zu 96 Prozent demontiert. Nur noch sechs Beschäftigte durften Güter für den täglichen Bedarf fertigen. Mitte 1946 wurde die Alfred Oemig & Co. AG zugunsten des Landes Sachsen enteignet. rheinischen Rheydt sein Unternehmen neu. Vergeblich versuchten die Machthaber in der DDR auf juristischem und propagandistischem Wege, diese übliche Praxis zu verhindern; Paul Groschopps Unternehmen, die heutige Groschopp AG Drives & More in Viersen, bestand unbehelligt fort. Am Tage der Firmenenteignung begann aber auch an der Sonnenstraße wieder die Fertigung von Elektromotoren, und die Beschäftigtenzahl stieg erneut kontinuierlich an. Als VEM Elektrokleinmotoren- und Gerätewerk Hartha entwickelte sich das Unternehmen zu einem der größten Elektromotorenhersteller in der DDR und beschäftigte zeitweise bis zu 1200 Menschen an der Besitz der bereits seit langem benötigten Kompetenz für Elektromotoren, die sowohl für die elektrische Kraftstoffpumpe als auch später für die Sekundärluftpumpen dringend benötigt wurde. Das erste neue Produkt, das Pierburg in Hartha fertigte, war eine Vakuumpumpe moderner Bauart. Ein Jahr später, im Herbst 1993, verließen die ersten Elektromotoren für elektrische Kraftstoffpumpen das Werk folgten Elektromotoren für Sekundärluftpumpen und kurz darauf ein Produkt, das ein Erfolgsschlager für den Standort werden sollte: die Wasserumwälzpumpe (WUP). Es handelte sich dabei um eine Eigenentwicklung und zugleich um das erste Patent, das Fertigungsalltag in Hartha: Einsteller Stefan Suhrmann in der Endmontage einer CWA 400, sein Fachkollege Daniel Hell (Foto oben) überprüft die Wickeltechnik der 2. WUP-Generation. gebauten Fertigungslinie die Sekundärluftpumpenfertigung an. Im selben Jahr kam die Elektromotorenfertigung dem Schwesterwerk in Berlin zugute, das spezielle Elektromotoren für die neuartige elektronische Drosselklappenregelung EDR-E aus Hartha bezog begann die Serienfertigung von Hauptkühlwasserpumpen (CWA 200). Im Vergleich zur mechanischen Pumpe stellte sie eine echte Innovation dar. Denn da sie nicht mehr über den mittlerweile antiquierten Keilriemen des Motors angetrieben wird, sondern sich bei Bedarf elektronisch zuschaltet, trägt sie maßgeblich zur Senkung des Kraftstoffbedarfs im Fahrzeug bei. Die neueste Variante der Kühlmittelpumpe ist auf den erhöhten Energiebedarf bei Elektrofahrzeugen ausgelegt und damit ein wichtiges Produkt für Pierburg auf dem Weg in die automobile Zukunft jenseits des Ottomotors. Das Werk Hartha gehört seit 2008 zur Pierburg Pump Technology GmbH. Am Standort Sonnenstraße, der seit dem 1. August 2009 von Peter Geißler geleitet wird, werden aktuell 285 Mitarbeiter beschäftigt, die die für den Standort wesentlichen Produkte, die Wasserumwälzpumpen und Kühlmittelpumpen, auf modernsten Fertigungslinien produzieren. Dr. Christian Leitzbach

8 rds Düsseldorf. Eine hohe Beratungskompetenz, gepaart mit bedarfsgerechter und nachhaltig ausgerichteter Betreuung, dazu passgenaue und leistungsstarke Versicherungslösungen zu optimalen vertraglichen Konditionen dies sind die wichtigsten Benefits, die zum Beispiel Rheinmetall-Mitarbeiter an den bundesdeutschen Rheinmetall-Standorten erwarten dürfen, wenn sie sich zukünftig über das Unternehmen privat versichern wollen. Denn die erwähnten Vorteile sind exakt das Kapital, mit dem die in Monheim ansässige DeTeAssekuranz sie ist Kooperationspartner der Rheinmetall Insurance Services GmbH (RIS) beim Belegschaftsgeschäft des Düsseldorfer Konzerns erfolgreich wuchern P r o fi l : Warum werden Sie zukünftig wieder verstärkt ins Belegschaftsgeschäft investieren, also ganz gezielt auf den offenkundig vorhandenen Bedarf der Belegschaft hinsichtlich einer Versicherungsberatung und -betreuung unter dem Rheinmetall-Konzerndach eingehen? Sünger: Dahinter steht vor allem der Anspruch, den bundesdeutschen Konzern-Mitarbeitern eine noch bessere Auswahl und vielfältigere Möglichkeiten an privatem Versicherungsschutz zuteil werden zu lassen. Hier spielt sicher auch die Erkenntnis eine Rolle, dass es zunehmend hilfreich sein kann, der ausufernden Angebotslage in der Branche ein sauber durchstrukturiertes Modell gegenüberzustellen, aus dem sich Interessenten sehr gezielt einen Überblick verschaffen können. Profi l :Wie sind Sie auf die DeTeAssekuranz aufmerksam geworden? Sünger: Die Telekom-Tochtergesellschaft aus Monheim ist in der Branche als ein seit vielen Jahren tätiger und renommierter Anbieter insbesondere von Versicherungen für Belegschaften bekannt. P r o fi l : Was bringt Ihr neuer Partner mit? Sünger: DeTeAssekuranz bietet den erwarteten hochprofessionellen Service und wird als Garant für unseren Qualitätsanspruch im Belegschaftsgeschäft gesehen. Wir haben uns im Vorfeld natürlich einen Überblick über geeignete Partner verschafft, derer es sicherlich mehrere gibt. Letztlich war ausschlaggebend, dass die früh begonnenen Gespräche mit unserem neuen Partner durchweg positiv und konstruktiv verlaufen sind. Profil: Was wird mit Blick auf die von DeTeAssekuranz zum Beispiel ausgelobte Produktvielfalt in Zukunft anders bzw. besser für Rheinmetall-Mitarbeiter, die eine Belegschaftsversicherung via RIS in Anspruch nehmen (wollen)? Sünger: Die große Produktvielfalt namhafter Versicherer, die angeboten wird, haben Sie ja bereits erwähnt. Mitarbeiter erhalten dabei exklusive Versicherungsprodukte von Versicherungspartnern mit hoher Reputation und das alles zu sehr guten Konditionen. Die Kunden aus dem Rheinmetall- Konzern werden zudem individuell und bedarfsgerecht beraten. P r o fi l : Gilt das auch für so genannte Bestandskunden? Sünger: Selbstverständlich. Bei Bestandskunden wird bei Bedarf geprüft, ob eine Produktumstellung für den Mitarbeiter sinnvoll ist. Wenn ja, wird eine Empfehlung ausgesprochen und Fotos (2): Ariane Gehlert eine passende Versicherungslösung angeboten. P r o fi l : Apropos Konditionen: Womit darf ich rechnen, wenn ich mich jetzt bei der RIS in irgendeiner Form privat versichere? Sünger: Die Kunden können grundsätzlich mit einer Optimierung des Preisniveaus sowie besseren Konditionen rechnen. Sie erhalten keine Standardprodukte, sondern immer besondere Produkte mit besonderen Vorteilen also genau auf den individuellen Bedarf zugeschnitten. Im Wesentlichen wird sich begünstigend auswirken, dass DeTeAssekuranz über die großen Vertragsbestände, die insgesamt betreut werden, höhere Rabatte von Versicherer eingeräumt werden, die wiederum an die Versicherungsnehmer weitergereicht werden. P r o fi l :Im Klartext heißt das? Sünger: Solche Rabatte können im Einzelfall zum Beispiel bei Paket-Lösungen über einen Versicherer deutlich stärker als bisher ausfallen. Die Produkte sind ausschließlich über unseren Monheimer Kooperationspartner erhältlich und werden nicht auf dem freien Markt angeboten. P r o fi l :Also absolut exklusiv? will. Über das Gemeinschaftsprojekt sprach Das Profil mit Michael Sünger, Geschäftsführer der 1985 ins Leben gerufenen konzerneigenen Versicherungsgesellschaft. Der 51-jährige Rechtsanwalt, dessen berufliche Laufbahn unter anderem Stationen bei der Gothaer Versicherungsbank (Köln) und dem international renommierten Versicherungsmakler Marsh (Düsseldorf) aufweist, ist seit 1997 bei der RIS an Bord ; 2005 übernahm er die Leitung der 100-prozentigen Rheinmetall-Tochter. Der gebürtige Wipperfürther ist verheiratet, Vater eines Sohnes, arbeitet in seiner Freizeit ehrenamtlich in leitender Funktion beim Neusser Handball-Verein und nennt als Hobbies Radfahren und Schwimmen. Exklusiv zu sehr guten Konditionen RIS-Geschäftsführer Michael Sünger zur neuformierten Kooperation: Unser neuer Partner DeTeAssekuranz bietet den von uns erwarteten hochprofessionellen Service und spiegelt damit unseren Qualitätsanspruch im Belegschaftsgeschäft wider. Sünger: Ja!. Wir bieten passgenaue Versicherungslösungen, die exakt in das Leben des jeweiligen Kunden passen. P r o fi l : Welche Versicherungssparten bieten Sie momentan überhaupt an? Sünger: Kranken- und Pflegeversicherungen (Vollkosten und Zusatzversicherungen) sowie Versicherungen in den Bereichen Kfz, Privathaftpflicht, Gebäude, Hausrat und Rechtsschutz. P r o fi l :Und zukünftig, im Verbund mit DeTeAssekuranz? Sünger: Alle sinnvollen Versicherungslösungen für den privaten Lebensbereich; dazu zählen zum Beispiel die Berufsunfähigkeitsversicherungen/ Koordinieren alle organisatorischen Details der Kooperation mit der DeTeAssekuranz: Brigitte Keisers und Stefan Heinrich von Rheinmetall Insurance Services. Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen und eventuell auch Lebensversicherungen. P r o fi l : Mit welchen Benefits wartet die DeTeAssekuranz aus Ihrer Sicht als RIS-Chef auf? Sünger: Hohe Service-Center-Kompetenz, ein bewährtes und sehr gut eingespieltes Team, hohe Expertise im Belegschaftsgeschäft, regelmäßige Trainings- und Verbesserungsmaßnahmen, Qualitätsaudits sowie Reportings über die Anzahl und Ergebnisse der Kundenkontakte. P r o fi l : Dem (privaten) Kunden aus dem Rheinmetall-Konzern bringt die neue Konstellation im Belegschaftsgeschäft die von Ihnen skizzierten Vorteile. Was bleibt denn für Ihre Gesellschaft unterm Strich? Sünger: Eine ganze Menge: Professioneller Auftritt unter unserem RIS- Logo, der schon erwähnte höhere Nutzen für die Belegschaft, natürlich auch Arbeitsentlastung bzw. Aufgabenverschiebung innerhalb unseres Teams, ein gewisser Mehrertrag und was besonders wichtig ist eine eindeutige, vertraglich fixierte Haftungssituation. P r o fi l :Und was hat Ihr neuer Partner von der Kooperation? Sünger: Da der Bestand der DeTeAssekuranz wächst, entsteht eine verbesserte Verhandlungsposition gegenüber Versicherern. Produkte können auf diese Weise weiter optimiert werden. Darüber hinaus ist der Kunde Rheinmetall natürlich eine sehr gute Referenz. P r o fi l : Für das Belegschaftsgeschäft der RIS sind in Ihrem Team namentlich Brigitte Keisers und Stefan Heinrich zuständig. Was machen die beiden denn konkret? Sünger: Sie sind die direkten Ansprechpartner der DeTeAssekuranz in allen organisatorischen Fragen die Kooperation betreffend, sind also koordinierend tätig. Dies bezieht unter anderem auch die Gestaltung der Angebots- bzw. Preispolitik ein. Beide leisten in Person indes keine Beratung gegenüber interessierten Konzern- Mitarbeitern, sondern kümmern sich darum, dass alles glatt läuft. Wir schalten uns in einzelne Vorgänge zum Beispiel erst dann ein, wenn es Probleme gibt, die nicht auf direktem Wege gelöst werden können. Foto: shutterstock sl Monheim/Düsseldorf. Rheinmetall Insurance Services was kann ich für Sie tun? heißt es künftig montags bis freitags von acht Uhr morgens bis acht Uhr abends, wenn man die in Kürze eingerichtete Hotline (0800 freecall ) anwählt. Denn unter dieser Nummer finden die in Deutschland tätigen Mitarbeiter des Rheinmetall-Konzerns, die sich über das Unternehmen privat versichern wollen oder dies schon sind, zukünftig einen kompetenten und serviceorientierten Ansprechpartner und zwar aus dem Expertenteam der Deutsche Telekom Assekuranz- Vermittlungsgesellschaft mbh mit Sitz in Monheim. Die 100-prozentige Tochter der Deutschen Telekom AG blickt auf mittlerweile knapp zwei Jahrzehnte Erfahrung auf dem Feld der Privat- und Firmenversicherungen zurück und bietet ihre Leistungen seit mehr als zehn Jahren auch Telekom-fremden Partnern an. Als firmenverbundener Versicherungsmakler der Deutschen-Telekom-Gruppe kann die DeTeAssekuranz dabei unter einer Vielzahl von Versicherern auswählen und somit den Kunden ein breites Portfolio an attraktiven und kostengünstigen Versicherungen anbieten. Das Kerngeschäft der Telekom-Tochter bestand neben dem Industriegeschäft ursprünglich aus der Beratung und Betreuung der Mitarbeiter des Bonner Kommunikationskonzerns, deren Ehepartner und Kinder sowie der Ruheständler. Die Ausweitung des Geschäfts auf konzernfremde Unternehmen bescherte dem Versicherungsmakler nach und nach eine erweiterte Verhandlungsposition, mit deren Hilfe man für die eigenen Kunden insgesamt optimierte Konditionen herausholen konnte und kann. Auch das derzeitige private Prämienvolumen von mehr als 45 Millionen jährlich sowie die permanente Beobachtung des Marktes, der Produkte und der Versicherer einschließlich Benchmarking sorgen für ein branchenspezifisch gutes Standing, was unter anderem eine stetige Optimierung des Preis-Leistungs-Verhältnisses mit sich bringt. Der Firmensitz der DeTeAssekuranz, die sich durch den erwarteten Bestandszuwachs seitens Rheinmetall notabene eine verbesserte Verhandlungsposition gegenüber den Marktpartnern in der Versicherungsbranche verspricht, liegt im nordrhein-west- Profi mit Marktüberblick: fälischen Monheim südlich von Düsseldorf. Bei dem 1994 gegründeten Versicherungsmakler kümmert sich ein 70-köpfiges Team um alle Anliegen der Versicherten. Das sind dank hochqualifizierter und serviceorientierter Berater mittlerweile rund Kunden, die eine unabhängige und ganzheitliche Beratung in allen Bereichen der persönlichen Versicherungswelt schätzen. Und die sich gleichzeitig an dem Firmenmotto orientieren, das man sich nicht ohne Grund auf die Fahnen geschrieben hat: Leben mit Sicherheit gestalten. Ihr Partner. Dass die gute Servicequalität des De- TeAssekuranz-Teams zukünftig auch für die Mitarbeiter von Rheinmetall gilt, unterstreicht Ingo Trosiner (Foto unten), Leiter Schadens- und Krankenversicherung sowie Marketing beim Monheimer Spezialisten: Die Kunden werden rundum in allen Versicherungsangelegenheiten betreut. Sie erleben eine unabhängige, schnelle und kompetente Beratung bei einer sehr guten Erreichbarkeit von Montag bis Freitag (8 20 Uhr). Die empfohlenen Versicherungslösungen der DeTe- Assekuranz sind in dieser Form nicht auf dem freien Markt erhältlich. Darüber hinaus profitieren die Rheinmetall-Mitarbeiter insbesondere von folgenden Vorteilen: anbieterunabhängige Empfehlung, hohe Beratungskompetenz, passgenaue Versicherungslösungen, leistungsstarke Versicherungsprodukte zu optimalen Konditionen sowie fachliche Unterstützung in Versicherungsangelegenheiten.

9 Fotos (3): Thomas Klink Berlin. Das Berliner Unternehmen der KSPG-Gruppe ist das Leitwerk für Drosselklappen und Aktuatoren, die am Standort entwickelt und hergestellt werden. Zur Kernkompetenz gehören die mechanische Bearbeitung und Endmontage (mit integrierten Funktionstests) von elektrischen und mechanischen Komponenten. Am Standort arbeiten insgesamt 344 Mitarbeiter, darunter rund 70 Ingenieure, zirka 150 Facharbeiter beziehungsweise Fachkräfte, 28 Auszubildende und Studenten sowie rund 80 Produktionshelfer (Montierer und Maschinenbediener). Um Mitarbeiter aller Altersklassen und Funktionsbereiche entsprechend zu fördern, hat man einen ganzheitlichen Ansatz entwickelt. Dieser umfasst im Wesentlichen eine vorausschauende Personal- und Nachfolgeplanung, die zielgruppengerechte Qualifizierung, die Nachwuchsförderung, das Wissens- sowie ein gezielt eingesetztes Gesundheitsmanagement. Als Entwicklungs- und Produktionsstandort brauchen wir gut ausgebildete, leistungsfähige und motivierte Fachkräfte auf allen Hierarchieebenen. Auch müssen wir sicherstellen können, dass der richtige Mitarbeiter dauerhaft die richtige Stelle hat, ist Personalleiterin Kathrin Brandenburg überzeugt. Mit einer Vorschau von fünf Jahren plant der (seit 1909 in Berlin ansässige) Spezialist für Schadstoffreduzierung seinen Bedarf an Fach- und Führungskräften. Dies ist aber nur ein Teil der Notwendigkeiten: Unsere Aufgabe ist es, die Entwicklung des Personalbestandes genau zu verfolgen und daraus abzuleiten, was man tun muss, um die Leistungsfähigkeit des Standortes nicht nur zu erhalten, sondern auch zu steigern, sagt die 49-jährige Personalleiterin. Bei der Nachfolgeplanung gilt es zum Beispiel zu entscheiden, welche Ausbildungsberufe heute in das Ausbildungsportfolio aufgenommen werden müssen, um nach Abschluss der Ausbildung in dreieinhalb Jahren die richtigen Berufseinsteiger zu haben, oder wie viele duale Studenten in welchen Fachrichtungen ausgebildet werden sollen, um den in drei Jahren anstehenden Ingenieurbedarf decken zu können (lesen Sie dazu auch Profil -Ausgabe 1/2012). Brandenburg: Zukünftig wird der Trend verstärkt zur Ausbildung von elektronischer bzw. mechatronischer Kompetenz gehen, weil sowohl unsere Produkte als auch unsere Anlagen heute zunehmend elektronische Komponenten haben. Schon heute lernen die Hälfte unserer 26 Auszubildenden diesen Ausbildungsberuf des Mechatronikers bzw. studieren dieses Berufsbild. Der Berliner Standort der KSPG AG befasst sich darüber hinaus auch frühzeitig mit der Frage, welche Positionen frei werden und wie diese intern nach besetzt werden könnten. Werden geeignete Kandidaten identifiziert, evaluiert die Personalentwicklung, welcher Qualifizierungsbedarf für diese internen Kandidaten besteht. Die fehlenden Kompetenzen werden durch Trainings, aber auch durch Praktika in anderen Bereichen erworben. So haben beide Seiten Zeit festzustellen, ob die anvisierte Position und der Mitarbeiter zueinander passen, und ob gegebenenfalls weiterer Qualifizierungsbedarf besteht. Stellen extern zu besetzen, ist eine weitere Herausforderung. Wie bei vielen Firmen in Deutschland verändert sich auch bei Pierburg-Berlin die Altersstruktur der Belegschaft. Das Durchschnittsalter liegt heute bei rund 46,5 Jahren, Auszubildende nicht inbegriffen. Die Stelle eines ausscheidenden Mitarbeiters wird nach wie vor in vielen Fällen durch eine neue Fachkraft mittleren Alters ersetzt. Es wird allerdings schwieriger, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Wir wissen jedoch, dass in den nächsten Jahren Fachkräfte altersbedingt ausscheiden werden. Die Konsequenz daraus ist, dass wir zum einen immer mehr Aufwand in die Ausbildung und Rekrutierung stecken, zum anderen uns aber auch bei der Nachfolgeplanung für alle Altersgruppen öffnen müssen. Somit geraten auch 45- bis 55-jährige Mitarbeiter stärker in den Fokus der Besetzungsplanung, erklärt Dr. Michael Mielke, Leiter der BU Aktuatoren und Leiter des Standortes Berlin. Der 47-jährige Standortchef ist überzeugt, dass ältere Mitarbeiter mit ihrem Wissen und ihrem Erfahrungsschatz wertvoll für das Unternehmen Die Herausforderungen ganzheitlich anpacken Fachkräfte werden angesichts einer schrumpfenden und älter werdenden Bevölkerung in Zukunft knapper. Das Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (Bonn) geht z. B. davon aus, dass der allmähliche Personalrückgang bis zum Jahre 2050 dazu führt, dass die Zahl der verfügbaren Fach- und Führungskräfte um fast ein Viertel geringer sein wird als heute. Auch wird sich der Anteil älterer Mitarbeiter in den Firmen deutlich erhöhen. Vorausschauende Unternehmen planen auch deshalb ihren Personalbedarf viele Jahre im Voraus und entwickeln Maßnahmen zur Rekrutierung und Förderung qualifizierter Fachkräfte, darunter zunehmend Mitarbeiter 50plus. Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz nimmt beispielsweise die zur KSPG-Firmengruppe gehörende Pierburg GmbH in Berlin die Herausforderung des demographischen Wandels in Angriff und dies so vielschichtig, wie es die hochkomplexe Problematik verlangt (Seiten 9-11). sein können und für jüngere Mitarbeiter durchaus eine Vorbildfunktion haben. Um den Wissenstransfer von älteren an jüngere Mitarbeiter zu fördern und zu begleiten, wurde 2008 am Standort das Konzept des moderierten Wissensmanagements eingeführt (Bitte lesen Sie dazu auch Potenziale erfahrener Mitarbeiter nutzen ). Aber nicht nur das ist ein Thema. Dr. Mielke ergänzt: Im Zuge unserer weiter zunehmenden Internationalisierung ist es erforderlich, auf allen Beschäftigungspositionen Mitarbeiter zu qualifizieren und für neue beziehungsweise geänderte Aufgaben vorzubereiten. Dies gilt nicht nur für unsere Funktion als Leitwerk, sondern auch für die längerfristige Entsendung von Mitarbeitern zu Auslandsstandorten. So werden im Zuge der Gründung neuer Auslandsstandorte, zum Beispiel in der Volksrepublik China, Einrichter oder Qualitätsmanager vor Ort benötigt. Daher werden zunehmend interkulturelle Trainings auch für diese Zielgruppe angeboten. Eine Voraussetzung für den erfolgreichen Know-how-Transfer des Wissensgebers an den Wissensnehmer ist, dass der Geber bereit ist, sein Wissen auf dem aktuellen Stand zu halten beziehungsweise zu erweitern. Das Konzept des l e b e n s l a n g e n Lernens als Teil des Wissensmanagements wird daher konsequent umgesetzt. Kathrin Brandenburg: Neben jährlichen Qualifizierungsgesprächen mit dem Ziel, den individuellen Qualifizierungsbedarf zu ermitteln und Feedback zu geben, organisieren wir abteilungsinterne Workshops, so genannte Lernstätten, zu verschiedenen Themen. Dabei kann es um organisatorische Fragen gehen, zum Beispiel, wie man Aufgaben verteilt oder Produktionsabläufe optimiert. Indem sich Mitarbeiter mit bestimmten Themen intensiv auseinandersetzen und offen darüber diskutieren, werden sie dafür sensibilisiert, ihr Wissen auszutauschen. Neben einer offenen Feedback-Kultur werden vor allem der Wissenszuwachs und das Lernen von den Besten gefördert. Darüber hinaus werden für alle Altersgruppen regelmäßig fachliche Weiterbildungen organisiert, die für einen Produktions- und Entwicklungsstandort notwendig sind. Die engagierte Personalchefin erläutert: Unsere Anlagen sind heute wesentlich stärker computergesteuert. Gerade für ältere Mitarbeiter kann es mitunter herausfordernd sein, sich an neue Produktionsprozesse und Techniken zu gewöhnen. Umso wichtiger ist es, sie damit vertraut zu machen. Ein weiterer wichtiger Baustein des ganzheitlichen Ansatzes ist das Gesundheitsmanagement, das vor dem Hintergrund steigender Produktivitätsanforderungen und einer zunehmenden Leistungsverdichtung heute eine bedeutende Rolle spielt. Auch führt längere Lebensarbeitszeit dazu, dass Gesundheit länger erhalten werden muss. Pierburg-Berlin setzt dabei vor allem auf präventive Maßnahmen: Beispielsweise werden Trainingsflächen für Entspannungs-und Fitnesskurse in Kooperation mit Fitnessstudios zur Verfügung gestellt. Für Auszubildende werden sechsmal im Jahr Gesundheitstage zu verschiedenen Themen, zum Beispiel Bewegung und Rückengesundheit oder Stressbewältigung und Entspannung, angeboten. Je früher ich bei jungen Menschen mit der Prävention anfange, um so effektiver ist es, ist sich die Personalleiterin, die seit sieben Jahren in dieser Funktion am Standort arbeitet, sicher. Raucherentwöhnungsprogramme sind ein weiteres, altersunabhängiges Angebot. Um Suchtproblemen, zum Beispiel der Alkohol- oder Mediensucht, und der Langzeitüberlastung Burn Out vorzubeugen, nehmen alle Vorgesetzten regelmäßig an entsprechenden Schulungen teil mit dem Ziel, Alarmsignale rechtzeitig zu erkennen und fachgerecht damit umzugehen. Die ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze und die Schaffung eines räumlichen und sozialen Umfelds mit hellen Produktionshallen und Büros sollen darüber hinaus zum Gesundheitserhalt beitragen. Noch einmal Dr. Michael Mielke: Die Mitarbeiter sind unsere wichtigste Ressource, und die Anforderungen steigen ständig weiter. Weder Gesundheit noch Qualifizierung sind ein Selbstläufer. Daher setzen wir uns mit diesen Themen intensiv auseinander und haben entschieden, verstärkt in diese Bereiche zu investieren. Annette Neumann

10 P r o fi l : Warum ist ein ganzheitlicher Ansatz erforderlich, um auf den demographischen Wandel erfolgreich reagieren zu können? Mielke: Wir beschäftigen heute 344 Mitarbeiter, darunter unter anderem Facharbeiter und Ingenieure. Von ihnen werden planmäßig in den nächsten fünf Jahren rund 50 Personen altersbedingt ausscheiden. Das bedeutet für uns, dass wir unseren Personalbestand frühzeitig planen müssen und gleichzeitig gefordert sind, unsere Mitarbeiter zielgerichtet zu qualifizieren. Mit unserem ganzheitlichen Ansatz setzen wir an mehreren Stellen gleichzeitig an. Als Leistungs- und Entwicklungsstandort ist es für uns entscheidend, auf die künftigen Herausforderungen vorbereitet zu sein. Dazu zählen unter anderem längere Lebensarbeitszeiten, eine Verschiebung des Altersgefüges der Mitarbeiter, neue Anforderungen aufgrund geänderter Produkte und Fertigungsverfahren und eine zunehmende Internationalisierung. Standardabläufe, die beschrieben und dokumentiert werden können. Der wesentlich größere Teil umfasst implizites Wissen, das heißt Handlungs- und Erfahrungswissen, das eher unbewusst in den Köpfen der Mitarbeiter steckt und Erfahrungen, Fertigkeiten und innere Einstellungen beinhaltet. Es geht dabei vielfach um Routinehandlungen, die ausgeführt werden, ohne darüber bewusst zu reflektieren. P r o fi l : Genau an diesem Punkt setzen Sie mit Ihrem Ansatz an. Brandenburg: Richtig! Man muss zunächst sagen, dass Wissensmanagement in allen Wechselsituationen (zum Beispiel bei der Übernahme einer anderen Position, bei der bevorstehenden Eltern- oder Pflegezeit usw. ) erforderlich ist. Im Folgenden sprechen wir in erster Linie über den Ausscheidensfall, moderiertes Wissensmanagement (die sogenannte Wissensstafette) wird aber in jeder Wechselsituation durchgeführt. Bei der Wissensstafette handelt es sich um einen Prozess über einen Zeitraum von gegebenenfalls triebswirtschaftlich gesehen kostspielig, aber eine sehr sinnvolle Investition, die sich auszahlt. Denn die Wissensweitergabe hat einen großen Wert für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Leistungsfähigkeit unseres Standortes und trägt zur Stärkung des Mitarbeiterpotenzials bei. Das wiederum führt zu einem wichtigen Wettbewerbsvorteil unseres Unternehmens. P r o fi l : Der Wissenserhalt hat aber noch eine wichtige andere, kommunikative Komponente. Mielke: Genau! Dadurch, dass implizites Wissen weitergegeben wird, entwickelt sich eine offene Feedback- und Vertrauenskultur zwischen Menschen, Interview mit Dr. Michael Mielke und Kathrin Brandenburg von Pierburg-Berlin Wir wollen keine Kopf-Monopolisten ann Berlin. Wenn Mitarbeiter aus dem Unternehmen ausscheiden, kann Wissen verloren gehen. Mit ihrem Ansatz des moderierten Wissensmanagements hat die Pierburg GmbH an der Scheringstraße 2 in Berlin ein zukunftsweisendes System für den Wissenserhalt entwickelt. Das Profil sprach mit Business-Unit- und Standortleiter Dr. Michael Mielke (Foto oben) und Personalleiterin Kathrin Brandenburg (Foto unten) darüber, wie der Wissenstransfer von Alt zu Jung gelingen kann, und warum ältere Mitarbeiter einen großen Wert für den Wissenserhalt und insofern für die Weiterentwicklung der Leistungsfähigkeit des Standortes haben. die sich austauschen, unterstützen und gegenseitig wertschätzen. Dadurch wird die Existenz von Kopf-Monopolisten ausgeschaltet. Brandenburg: Durch den gezielten Austausch verschaffen wir einerseits dem neuen Mitarbeiter eine schnellere Integration in das Unternehmen. Indem wir andererseits dem ausscheidenden Mitarbeiter offiziell den Auftrag P r o fi l :Was ist das denn? Brandenburg: Anhand dieser Karte, die wir gemeinsam mit dem ausscheidenden Mitarbeiter anfertigen, kann er erkennen, welchen Umfang seine Kompetenzen haben. Man kann sich dies wie ein Baum mit vielen Ästen vorstellen, die sich immer weiter verzweigen. Wir fragen den Mitarbeiter zum Beispiel danach, welche Aufgaben er verantwortet, mit welchen Einzeltätigkeiten diese verknüpft sind, welche Ansprechpartner er für verschiedene Bereiche hat und wo welche Informationen dokumentiert sind. Profi l : Interessant! Inwiefern profitiert der Nachfolger von der Wissenslandkarte? Brandenburg: Der Nachfolger oder Wissensnehmer macht sich bewusst, dass er die für den neuen Job benötigten Kompetenzen erlernen kann. Auch ist er motiviert, die eigenen Kompetenzen zu hinterfragen und Lücken bereitwillig zu schließen, ohne die Arbeitsweise seines Vorgängers zu kopieren. Beispielsweise wird aus der Wissenslandkarte ersichtlich, dass der Vorgänger eine bestimmte soziale Kompetenz hat, die sich für ihn als erfolgreich herausgestellt hat. Er findet sich in seinem Aufgabengebiet schneller zurecht. Er erfährt zum Beispiel, welche Strategien in welchem Fall hilfreich oder hinderlich sind. P r o fi l : Der nachfolgende Mitarbeiter wird also danach streben, sich diese Kompetenz auch anzueignen. Brandenburg: Korrekt, aber gleichzeitig versuchen, seinen eigenen Weg zu finden. Wichtig ist uns bei dem Wissenstransfer, dass sich der Nachfolger das Erfahrungs- und Spezialwissen seines Vorgängers aneignet, aber auch gezielt aus dessen Fehlern lernt. Wir erfragen daher auch die Fehler, über die er gestolpert ist. Daraus kann der Nachfolger lernen. P r o fi l :Wie steuert die Personalabteilung den Prozess des Wissenstransfers? Strategische Perspektive: Auch wenn man entgegen der langläufigen sprichwörtlichen Bedeutung die Weisheit bekanntermaßen nicht mit Löffeln (fr)essen kann, so ist ein gezielt moderiertes Wissensmanagement vor allem angesichts der demografischen Entwicklung von großer Bedeutung für den Erhalt und den generationsübergreifenden Transfer von unternehmerisch wichtigem Know-how. Fotos: Thomas Klink (3), Jens Dibbern Profi l : Inwiefern ist das Wissensmanagement ein wichtiger Bestandteil ihres ganzheitlichen Ansatzes? Mielke: Das Durchschnittsalter unserer Mitarbeiter beträgt heute 46,5 Jahre, Auszubildende nicht eingerechnet. In den nächsten Jahren werden uns Fachkräfte verlassen, die wir in vielen Fällen durch jüngere und zunehmend auch ältere ersetzen werden. Die ausscheidenden Fachkräfte haben sich im Laufe ihrer Berufsjahre viel Wissen angeeignet und bringen einen hohen Erfahrungsschatz mit. Diese Wissensressource, in die wir jahrelang investiert haben, wollen wir erhalten. Mit dem Ansatz des moderierten Wissensmanagements haben wir ein effizientes System etabliert, um Wissen von älteren an jüngere Mitarbeiter weiterzugeben und dadurch zu erhalten. P r o fi l :Welches Ziel verfolgen Sie mit dem moderierten Wissensmanagement? Brandenburg: Zunächst muss man verstehen, wie sich Wissen zusammensetzt. Nur ein kleiner Teil beinhaltet explizites Fachwissen. Das sind mehreren Monaten, in denen wir, meine Kollegen und ich aus der Personalabteilung, den ausscheidenden Mitarbeiter dabei unterstützen, sein Wissen zu systematisieren, aufzubereiten und an seine/en Nachfolger weiterzugeben. Wir führen Interviews durch, in denen wir gezielt versuchen, gerade dieses Erfahrungswissen zu erfassen und zu dokumentieren. P r o fi l : Welchen konkreten Nutzen haben die Mitarbeiter und das Unternehmen davon? Mielke: Neben der Entwicklung einer guten Vertrauenskultur geht es um die Stärkung des Mitarbeiterpotenzials und damit um einen Wettbewerbsvorteil. Es geht darum, aus Erfahrung, aus Erfolgen, aber auch aus Misserfolgen zu lernen. Neben der Wissensstafette versuchen wir, dem Wissensträger und seinem Nachfolger eine möglichst lange Übergabezeit für den direkten Wissensaustausch zu gewähren. Das heißt, möglichst sechs Monate für Ingenieure und drei Monate für Facharbeiter. Die vorübergehend doppelte Besetzung der Tandem-Partner ist zwar rein be- erteilen, sein Wissen und Erfahrungspotenzial weiterzugeben, wird ihm bewusst, welche Kompetenzen er hat und dass er für das Unternehmen wertvoll ist. Das Gefühl, nicht mehr zuständig zu sein, wird durch die Bereitschaft ersetzt, das Erreichte an neue Hände weiterzureichen. P r o fi l :Wie läuft der Prozess des Wissenstransfers in der Praxis ab? Brandenburg: Im ersten Schritt führt der Moderator ein Gespräch mit dem Vorgesetzten des ausscheidenden Mitarbeiters. Es geht darum zu klären, welche Schwerpunktthemen aus Sicht des Vorgesetzten an den Nachfolger übergeben werden sollen beziehungsweise müssen. Das ist der Normalfall. Es kann aber auch dabei herauskommen, dass es keinen Nachfolger geben wird, sondern dass verschiedene Aufgaben auf mehrere Mitarbeiter verteilt werden. Dann ist es umso wichtiger, genau zu klären, wer zukünftig welche Gebiete bearbeiten wird. Anschließend wird mit dem ausscheidenden Mitarbeiter eine so genannte Wissenslandkarte erarbeitet. Brandenburg: Nachdem wir beide Beteiligten auf den Wissenstransfer vorbereitet haben, also Notwendigkeiten, Bedürfnisse und Erwartungen geklärt haben, führen wir insbesondere mit dem Ausscheidenden viele Gespräche und als Abschluss mit beiden ein moderiertes Übergabegespräch, indem wir das in der Wissenslandkarte dokumentierte Wissen offiziell übergeben. Bei diesem Gespräch finden wir heraus, wo es weitere Schnittstellen gibt, also welche Ansprechpartner in welchen Abteilungen weitere Informationen übergeben können. Im abschließenden Schritt evaluieren wir den Prozess, um zu prüfen, was bei dem Nachfolger angekommen ist, und wo Schulungsbedarf besteht. Daraus leiten wir dann gegebenenfalls weitere Qualifizierungsmaßnahmen ab. Mit diesem Prozess haben wir ein gutes Werkzeug für den Wissenserhalt entwickelt. Wir dokumentieren Wissen, das nur in den Köpfen existiert. Die Wissensressource, in die wir jahrelang investiert haben, ginge ansonsten verloren.

11 ann Berlin. Im Laufe ihres Arbeitslebens eignen sich Mitarbeiter jede Menge Wissen und Erfahrungen an ein Schatz mithin, vom dem nachfolgende Mitarbeiter enorm profitieren können. Bei der Pierburg GmbH in Berlin wird der Prozess des Wissenstransfers professionell begleitet; alle Beteiligten werden frühzeitig mit einbezogen. Einer der zahlreichen Tandem-Partner ist das Team Reiner Pätzel, Gruppenleiter im Bereich Lager und Versand, und sein Nachfolger Mehmet Güven. Die beiden Pierburg-Mitarbeiter berichten von ihren Erfahrungen bei diesem Prozess. 21 Jahre hat Reiner Pätzel als Lager-Gruppenleiter am Standort Berlin gearbeitet. Im August dieses Jahres wird der heute 60-Jährige in Altersteilzeit gehen. Nachdem er zunächst drei Jahre als Meister in der Montage gearbeitet hat, eignete er sich über viele Jahre hinweg als Gruppenleiter wichtige Kompetenzen an. Sein Erfahrungsschatz wuchs dabei stetig. Unter anderem hat er sich jede Menge Führungserfahrung angeeignet: Zuletzt war er für ein Team von insgesamt 18 Mitarbeitern zuständig, darunter Lagermitarbeiter, Bürokräfte und Mitarbeiter im Bereich Wareneingang und Versandabwicklung.Vor rund einem Jahr wurde der gebürtige Berliner von der Personalabteilung in die Entscheidung miteinbezogen, einen Nachfolger für ihn zu finden. Es hat mich gefreut, dass Mehmet Güven als mein Nachfolger in Erwägung gezogen wurde, denn genau ihn hätte ich auch vorgeschlagen. Wir arbeiten schon viele Jahre zusammen, so dass ich ein Gefühl dafür habe, wo seine fachlichen und persönlichen Stärken liegen und wo er sich noch verbessern kann. In der Übergabezeit will ich ihn vor allem dabei unterstützen, sich als Führungskraft zu etablieren und durchzusetzen. Reiner Pätzel und Mehmet Güven sind bei Pierburg-Berlin Tandempartner par excellence Der wertvolle Schatz der Erfahrung bleibt für das Unternehmen erhalten Sorgen bei der Pierburg GmbH in Berlin als Tandem-Partner dafür, dass der wertvolle Erfahrungsschatz des Älteren an den jüngeren Mitarbeiter weitergegeben und damit für das Unternehmen langfristig gesichert wird: Reiner Pätzel und Mehmet Güven. Während der Übergabephase führte Personalleiterin Kathrin Brandenburg insgesamt vier moderierte Gespräche. Dabei wurde das (Erfahrungs-)Wissen von Reiner Pätzel systematisch erfasst und dokumentiert. Zunächst galt es, seine Hauptaufgaben dazu zählen zum Beispiel die Personalführung und die Qualitätsüberwachung sowie die damit verknüpften Einzeltätigkei- ten (u.a. anderem die Einteilung der Mitarbeiter in zwei Schichten, die Wa- renkontrolle und die Organisation der Zollabwicklung) schriftlich festzuhalten. D e r 60-Jährige er inner t sich daran, wie die Personalleiterin intensiv Tätigkeiten hinterfragt hat. Zum Beispiel besprachen wir, w o r a u f bei der Verzollung der Waren im eigenen Haus geachtet werden muss. Auch war es für ihn sehr hilfreich, dass die Antwor- ten nach jedem der rund eineinhalbstündigen Gespräche schriftlich fixiert und ihm der jeweilige Zwischenstand zur Verfügung gestellt wurde: Im (jeweils) nächsten Gespräch konnten wir darauf aufbauen. Die bereits fixierten Antworten gingen wir noch einmal durch. So rückten mit einem Zeitversatz immer wieder Dinge ins Bewusstsein, die wir an der jeweiligen Stelle vervollständigen konnten. Gerade unbewusste Routinehandlungen oder auch Tätigkeiten, die nicht alltäglich sind, kamen im Gespräch an die Oberfläche: In unserem Bereich ist es zum Beispiel Pflicht, täglich die Sicherheitsschuhe zu tragen. Die Kontrolle ist für mich eine so selbstverständliche Handlung, dass ich sie nicht mehr bewusst wahrnehme. Damit mein Nachfolger diese nicht vergisst, haben wir es in die Checkliste der täglichen Aufgaben aufgenommen. Im Anschluss an jedes Gespräch wurde seine von der Personalabteilung angefertigte Wissenslandkarte gemeinsam weiterentwickelt. Bei der Wissenslandkarte wollte er wirklich alles aufnehmen, was für den Nachfolger von Bedeutung sein könnte. Neben den Aufgabenbereichen und Ansprechpartnern ging es dabei auch um die Weitergabe persönlicher Erfahrungen, also erfolgreiche Herangehensweisen oder auch Misserfolge. Pätzel: Was sich bewährt hat, muss ja nicht neu erfunden werden, und mein Nachfolger soll nicht die gleichen Fehler machen wie ich. Beispielsweise hat er im Laufe seiner Berufsjahre feststellen können, welche Mitarbeiter sich für welche Auf- gaben eignen: Ich habe mit Mehmet darüber gesprochen, wer zum Beispiel ein guter Staplerfahrer ist und wer eher gut darin ist, Waren in den Regalen zu organisieren. Wenn Mitarbeiter das machen, was sie am besten können, und wir sie entsprechend einteilen, vermeiden wir Arbeitsfehler, weiß Pätzel aus Erfahrung. Insgesamt hat der Vater einer erwachsenen Tochter den Prozess als hilfreich und nützlich empfunden: Mit der Wissenslandkarte wurde ich als (meinen Job) Überge- bender im positiven Sinne in die Pflicht genommen, mir alles Wichtige ins Gedächtnis zu rufen und tatsächlich alles weiterzugeben. Als ich meine fertige Wissenslandkarte in der Hand hielt, war ich überrascht, wie komplex und umfassend mei- ne Aufgabe eigentlich ist. Dass ich diese über all die Jahre er- folgreich gemeistert habe, hat mich natürlich auch ein bisschen mit Stolz erfüllt. Zum 1. August 2012 hat Mehmet Güven offiziell den Job seines jetzigen Chefs übernommen. Der 40-Jährige dreifache Familienva- ter türkischer Nationalität arbeitet seit 1989 im Unternehmen. Seine Karriere begann er als Lagerfacharbei- ter; einige Jahre später wurde er zum Schichtführer befördert und sammelte darüber hinaus Erfahrungen in der Warenannahme, in der Versandkoordination und Abwicklung. Nachdem man ihn als Nachfolger für Pätzel, mit dem er seit 1993 zusammenarbeitet, in Betracht gezogen hatte, wurde für ihn ein individueller Entwicklungsplan erstellt. Dieser beinhaltet auch externe Schulungen im Bereich Führung, Kommunikation, Zeitmanagement und Arbeitsrecht, an denen er begleitend zu seinem Job teilgenommen hat. Nachdem das Unternehmen ihn für diese Aufgabe vorgesehen und auch er sich für diese neue Stelle entschieden hatte, wurde der persönlicher Entwicklungsplan mit Zielvereinbarungen weiterentwickelt. Ein wichtiger Teil bei der Vorbereitung auf seine neue Funktion war das Übergabegespräch im Rahmen der Wissensstafette, bei dem die Wissenslandkarte seines Jetzt-noch -Chefs Reiner Pätzel intensiv besprochen wurde: Ich habe jetzt eine Unterlage in der Hand, in der ich auch einmal nachschlagen kann, wenn er nicht mehr da ist. Sowohl Umfang als auch Komplexität der neuen Aufgabe sind mir das erste Mal richtig bewusst geworden und erfüllen mich ein wenig mit Ehrfurcht, sagt Mehmet Güven und ist dankbar, dass ihm das Unternehmen das Vertrauen geschenkt hat, die neue Aufgabe erfolgreich bewältigen zu können. Nach der intensiven viermonatigen Übergabephase mit Reiner Pätzel in diesem Frühsommer erhielt Güven die Gelegenheit, ihm über die Schulter zu schauen: Der Austausch war gezielter, weil mir klar war, wonach ich unbedingt noch fragen musste. Zum Beispiel hat er mir genau erklärt, wie die Statistiken für die Inventur geführt werden müssen und wie ich sie im SAP- System auf- rufen kann. Für mich ist seine Wissenslandkarte ein s e h r informatives Nachschlagewerk, sagt der 40-Jährige und ergänzt: Ich bin froh, dass er mir ehrlich gesagt hat, wo ich mich noch entwickeln kann. Ich hatte zuvor noch nie eine Führungsposition inne und bin für jegliche Tipps, zum Beispiel wie man ein Mitarbeiter-Konfliktgespräch führt, offen. Bestärkt von dem regelmäßigen Feedback der Personalleiterin und der schrittweisen Bewältigung neuer Aufgaben sieht er sich für seinen neuen Job als künftiger Gruppenleiter von insgesamt 18 Mitarbeitern gut gewappnet: Ich werde vieles, was ich während des Wissenstransfers gelernt habe, künftig in meinen Arbeitsalltag integrieren. Es wird für mich wesentlich leichter sein, bereits gemachte Fehler zu vermeiden und an Erfolge anzuknüpfen. Ich habe heute einen guten Überblick über die gesamte neue Funktion und alle damit zusammenhängenden Faktoren gewonnen. Fotos (5): Thomas Klink

12 Ein Dialog, aus dem alle Beteiligten großen Nutzen ziehen: Das Pierburg-Projektteam alias Berthold Herrmann (2.v.l.), Dr. Roland Tscherpel (3.v.l.) und Dr. Andres Tönnesmann (2.v.r.) steht dem E-Team der Uni Duisburg-Essen das sind beim Fototermin Simon Tabke (l.), Kai Zimmermann (3.v.r.) und Dustin Liedtke (r.) beim strategisch ausgerichteten Formula-Student-Projekt mit Rat und Tat zur Seite. Fotos (3): Kornelia Danetzki Neuss. Wie gewinnt man junge Ingenieure für den international operierenden Automobilzulieferer KSPG AG? Eine besonders pfiffige Antwort lautet: Indem man ganz gezielt das E-Team der Universität Duisburg-Essen sponsert. Die Studenten bauen einen offenen Rennwagen mit Elektromotor, der an den Wettbewerben der Formula Student Germany, Kategorie Electric (FSE) teilnimmt KSPG ist der Premium-Sponsor des Teams. Konkret umgesetzt wird das Projekt von der in Neuss ansässigen Pierburg-Firmengruppe. Mitarbeiter der Pierburg GmbH und der Pierburg Pump Technology GmbH arbeiten in dem Formula-Student-Projektteam zusammen. Gesamt-Koordinator ist Dr. Roland Tscherpel, er nennt die Facetten des Sponsorings: Wir geben die nötige finanzielle Starthilfe, fertigen Komponenten in unserem Musterbau, beraten technisch sowie bei der Karriereplanung und stellen Kontakte zu Lieferanten her. Die Begeisterung über das Technologie-Projekt geht mittlerweile weit über die involvierten Mitarbeiter und das Management von Pierburg hinaus. KSPG-Experten unterstützen Studenten-Team der Uni Duisburg-Essen Gezieltes Personalmarketing durch Sponsoring-Engagement Das Team-Sponsoring ist für uns ein effizientes Personalmarketing-Instrument, fasst Norbert Kleinehakenkamp, Leiter der zentralen Entwicklung bei KSPG, die strategische Marschrichtung zusammen: Wir sprechen gezielt zukünftige Wirtschafts- und Maschinenbau-Ingenieure an, die Engagement, Eigeninitiative und Durchhaltevermögen beweisen und eine Affinität zum Automotive-Bereich haben. Durch das Projekt wird das Unternehmen in diesem Fall die Pierburg-Gruppe auch automatisch an der Duisburg-Essener Universität bekannter und interessanter. Dafür sorgt allein schon die Mund-zu-Mund -Propaganda des E- Teams um Simon Tabke, Kai Zimmermann und Dustin Liedtke, die ihr gemeinsames Projekt mit dem Automobilzulieferer gerne kommunizieren. Darüber hinaus hängen Pierburg-Ausschreibungen für Praktika und offene Stellen in der Hochschule aus. Welche Perspektiven ihnen Pierburg in ihrem späteren Berufsleben eröffnen kann, erfahren die angehenden Wirtschafts- und Maschinenbau-Ingenieure durch die enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern in Neuss. Ein gutes Beispiel dafür ist der Musterbau. Dr. Frank Junker, Leiter der Abteilung Muster und Kleinserien-Fabrik, war als Student in den USA selber am Bau eines Hybrid- Rennwagens beteiligt und hat die Duisburger Studenten zusammen mit seinen Mitarbeitern tatkräftig unterstützt Wir haben die Konstruktionspläne der Studenten geprüft, sie bei der Materialauswahl beraten und technisch anspruchsvolle Komponenten (z.b. die Radträger) gefertigt. Dass die Studenten heute mit KSPG einen so profilierten Team-Sponsor an Ihrer Seite haben, geht auf das starke Engagement von Management und Mitarbeitern zurück. Dr. Hans-Joachim Esch, KSPG-Generalbevollmächtigter für Forschung und Technologie, trieb die Sponsoring-Idee gemeinsam mit Dirk Sobosczyk, Mitglied Divisionsleitung Mechatronics und Senior Vice President Human Ressources bei Pierburg, aktiv voran. Erste Erfahrungen als Formula-Student-Sponsor, allerdings in kleinerem Umfang, hatte KSPG in der Vergangenheit bereits unter der Leitung von Professor Eduard Köhler, Fachbereichsleiter Forschung und Technologie in Neckarsulm, gesammelt. Die aktuelle Projektleitung übernahmen Dr. Roland Tscherpel, Dr. Andres Tönnesmann und Berthold Herrmann. Sie knüpften Kontakte zum VDI als Ausrichter der Formula Student Germany, eruierten die Sponsoring-Möglichkeiten, stimmten die Pläne mit dem Management ab und stellten einen Kriterienkatalog für die Evaluation des Studenten-Teams auf, das am besten zu den Ansprüchen und Zielen der Pierburg-Firmengruppe passt. Ausschlaggebend für die Wahl des Duisburger Teams waren die herausgehobene Stellung von KSPG als Premium-Team-Sponsor, die örtliche Nähe der Uni zum Neusser Pierburg- Standort und die Akzeptanz des Projektes bei der Hochschulleitung, den Professoren und den wissenschaftlichen Mitarbeitern in Duisburg-Essen. Für den 2. Mai 2012 organisierte das Pierburg- Projektteam einen Besuchstag in Neuss. Die interessierten E-Team-Mitglieder erhielten projektorientierte Führungen durch für sie relevante Unternehmensabteilungen, wie den Elektronikund Simulationsbereich, das Prüffeld und den Musterbau. Die Miniatur eines offenen Rennwagens mit Steuermann nahmen die zukünftigen Formel Student-Piloten als Geschenk mit auf den Weg. Wir schätzen den Know-how-Transfer ebenso wie die Leidenschaft und Förderbereitschaft, die uns entgegengebracht wird, bedankt sich Simon Tabke vom E-Team freut sich zusammen mit Dr. Frank Junker (r.), Leiter Muster & Kleinserien- Fabrik bei Pierburg, über einen Radträger aus Flugzeugaluminium für den Rennwagen A-40 Electra. Simon Tabke, 1. Vorstand des E-Teams, bei seinen Partnern aus der Industrie und sagt gleichzeitig klipp und klar: Ohne unseren Premium-Sponsor KSPG hätten wir das Formula Student-Projekt nicht realisieren können. Mitglieder des Pierburg-Projektteams werden den Stromflitzer A-40 Electra im Oktober 2012 zusammen mit Studenten des E-Teams den Firmenmitarbeitern in Neuss und Neckarsulm präsentieren als Dankeschön und als gleichzeitiges Signal an die Öffentlichkeit. Denn laut Heinrich Dismon, Leiter Vorentwicklung bei KSPG, hat das Formula Student-Sponsoring eine (nicht nur) unternehmerisch hohe strategische Bedeutung: Wir schaffen damit eine öffentlichkeitswirksame Plattform, auf der wir signalisieren: Pierburg ist aktiv für die Zukunft für den Nachwuchs und für die E-Mobilität. Ulrike Volkmann Duisburg. Die technischen Herausforderungen konnten und können wir gut bewältigen, so Kai Zimmermann, angehender Wirtschaftsingenieur und Teamleiter Wirtschaft im E-Team, aber wie komplex das gesamte Projekt ist, haben wir am Anfang wirklich unterschätzt. Dass sich das E-Team mit seinen rund 50 Mitstreitern trotzdem in das Abenteuer Formula Student gestürzt hat, ist schon jetzt eine großartige Leistung, die alle Studenten zusätzlich zu ihrem zeitaufwändigen Studium erbringen. Seit dem Projektstart im Winter 2010 haben sie es geschafft, ihr Team effizient zu organisieren, den Rennwagen (fast) fertig zu bauen und fortlaufend eine Dokumentation für ihre Nachfolger zu erstellen. Schließlich ist das Formula-Student- Engagement langfristig angelegt, wie übrigens auch das Team-Sponsoring durch KSPG. Gleich zu Beginn fiel die Entscheidung für die Kategorie Formula Student Electric (FSE), denn, so Dustin Liedtke, verantwortlich für PR und Sponsoring im E-Team: In der Elektromobilität liegt die Zukunft, auf diesem Gebiet möchten wir Kompetenzen erwerben. Schnell erkannte die Teamleitung zudem, dass der Weg zum fertigen Rennwagen nur über eine Konzentration auf die Kernkompetenzen führt. Folglich wurde das Design des Rennwagens an den Fachbereich Industrial Design der Folkwang Universität der Künste delegiert. Die Studenten dort bauten ein 1:4-Modell, mit dem die Vision des Rennwagens zum ersten Mal Gestalt annahm. Das Innenleben des Stromflitzers ist technisch auf dem neuesten Stand. Für den Antrieb kaufte das E-Team zwei spiegelsymmetrische, wassergekühlte Elektromotoren mit je 30 kw Nennleistung. Eine elektrische Wasserpumpe CWA 100 der Pierburg Pump Technology ist in den Kühlkreislauf eingebaut. Um Platz und Gewicht zu sparen, entschieden sich die jungen Rennwagenbauer für ein innovatives Planetengetriebe. Mit dem Torque Vectoring, einer Art Stabilitätsprogramm für Rennwagen, wird der Formelflitzer Die Organisation ist die größte Herausforderung in Kurvenfahrten durch die intelligente Verteilung des Drehmoments in die Kurve gedrückt. Das regelt die Steuerungsbox im A-40 Electra. Den Fahrsimulator des Fachbereichs Mechatronik nutzt das E-Team für die Vorbereitung. Als Cockpit dient ein umgebauter Ford Fiesta, dessen Parameter dem A-40 Electra angepasst werden, um Fahrten mit dem Stromflitzer zu simulieren. Mithilfe moderner CAD-Programme und der tatkräftigen Unterstützung wissenschaftlicher Mitarbei- ter konstruierten die Studenten ihren Renner an der Uni. Gleichwohl, so Kai Zimmermann, ist die Zusammenarbeit mit der Uni insgesamt noch ausbaufähig. Montieren müssen die Studenten ihren Renner nämlich derzeit noch in einer auswärtigen Garage, weil die Universität bisher keine Werkstatt zur Verfügung stellt. Sich diese Unterstützung zu erkämpfen, auch das gehört zu den Herausforderungen, vor denen alle Studenten stehen, die an der Formula Student teilnehmen, spornt Dr. Andres Tönnesmann von der Pierburg-Projektleitung die Studenten an. Dustin Liedtke ist zuversichtlich: Unser Projekt ist Werbung für die Uni. Der Bezug zur Heimat steckt sogar im Namen: A-40 steht für die Autobahn, die Duisburg und Essen verbindet, Electra ist eine kreative Wortschöpfung in Anlehnung an die Antriebsart. Auf die Piste kommt der A-40 Electra voraussichtlich Anfang September Dann stehen die ersten Testfahrten an und danach ein erfolgreicher Rennstart, dem alle Projektbeteiligten entgegenfiebern. Auch die weiteren Ziele sind bereits definiert. Simon Tabke: Wir möchten die Formula Student Electric an der Uni dauerhaft etablieren und an den jähr- lichen Events mit einem jeweils neu gebauten Rennwagenmodell teilnehmen. Dafür werden wir neue Mitglieder werben und als Nachfolger einarbeiten. uv

13 Nach dem Sturz Napoleons 1815 erlebte die Königliche Gewehrfabrik einen Auftragseinbruch. Die Ouvrier- Kompanie wurde 1818 aufgelöst, aber Franz Andreas Mauser blieb, nun als einfacher Arbeiter, in Oberndorf. Und mit ihm seine danach geborenen 13 Kinder, darunter die beiden Söhne Wilhelm ( /Foto unten rechts) und Paul ( /Foto unten links), die in der Fabrik im ehemaligen Klostergebäude das Waffenhandwerk erlernten. Schon seit den 1850er Jahren entwickelten sie neuartige Gewehrmodelle auf der Basis moderner Waffentechnik, u.a. eine Hinterladerkanone, die aber nicht den erhofften Anklang beim König von Württemberg fanden. Den Durchbruch erzielten sie schließlich, als die preußische Armee im deutsch-französischen Krieg 1870/71 bittere Erfahrungen mit dem französischen Chassepotgewehr sammeln musste. Am 16. August 1871 entschied sich das junge Deutsche Reich für die Einführung des Mauser-Gewehres M 71, das jedoch in der reichseigenen Gewehrfabrik in Spandau gefertigt wurde. Die Aussicht auf Großaufträge brachte die Brüder Mauser 1872 dazu, ihre eigene Firma, die Gebrüder W. & P. Mauser, zu gründen und die Koppsche Sägemühle zu pachten. Am 23. Dezember 1872 wurde ihre Firma ins Handelsregister eingetragen die Waffenfabrik Mauser war damit vor nunmehr 140 Jahren aus der Taufe gehoben. Bereits 1872 erbauten die Brüder Mauser das so genannte Obere Werk, und zwei Jahre später erwarben sie vom Württembergischen Staat die Königliche Gewehrfabrik, bestehend aus dem Kern des früheren Augustinerklosters ( Mittleres Werk ) und eines nördlich davon gelegenen kleineren Werkes am heutigen Standort, das ca erbaut worden war ( Unteres oder Äußeres Werk ). Diese Investitionen verschlangen allerdings so viel Geld, dass die Brüder den Einstieg der Württembergischen Vereinsbank als Mitgesellschafter akzeptieren mussten wurde die Gesellschaft umgewandelt in die Gebrüder Mauser & Cie und bekam einen Großauftrag über Gewehre vom Königreich Württemberg. Aufträge blieben danach allerdings erst einmal aus; erst 1881 bestellte Serbien Geweh- Im Jahre 1812 baute Franz Mauser das erste Gewehr in der Neckarstadt Oberndorf Zwei Jahrhunderte industrielle Waffenfertigung Oberndorf. Herzog Ludwig von Tieck hätte es wahrscheinlich kaum für möglich gehalten, dass in dem Augustinerkloster, das 1264 in Oberndorf, der von ihm 1250 gegründeten Stadt, errichtet worden war, einmal Waffen hergestellt werden würden. Aber das Kloster war seit dem Jahre 1806 kein Kloster mehr der von Napoleon Bonaparte zum König aufgewertete Friedrich I. ( ) verfügte im Januar des Jahres dessen Aufhebung und ordnete fünf Jahre später, 1811, per Drekret an, die seit kurzer Zeit bestehenden Gewehr- und Gewehrteilefabriken in Ludwigsburg und Christophtal in einer neuen Königlichen Gewehrfabrik in Oberndorf zusammenzulegen. Denn hier war alles vorhanden, was für den Betrieb nötig war: Das Klostergebäude samt Kirche bot ausreichend Arbeitsfläche und Lagerraum, der Neckar lieferte die Energie und der Schwarzwald den Rohstoff Holz, der für das Befeuern der Schmiedeöfen notwendig war. Noch im selben Jahr zogen Mitglieder einer so genannten Ouvrier-Companie, also Militär-Handwerker, in das ehemalige Klostergebäude ein, unter ihnen der Schuhmacher Franz Andreas Mauser aus Sontheim bei Heilbronn, und begannen 1812 mit der Massenproduktion von Gewehren, Säbeln und Bajonetten. Industrie-Werke Karlsruhe-Augsburg (IWKA), übernommen und zum 1. Januar 1898 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt mit Paul Mauser als dem ersten Vorstandsvorsitzenden. Bedeutende Erfindungen machten die Mauser-Waffen in dieser Zeit weltbekannt entstand das Mauser-Gewehr M 1887, das speziell für die Türkei entwickelt wurde. Der deutsche Kunde aber entschied sich 1888 gegen Mauser und führte mit dem M/88 eine Eigenentwicklung der Spandauer Gewehrfabrik als neue Reichswaffe ein. Wegen konstruktiver Mängel erwies sich diese jedoch als nicht brauchbar, und mit Werksanlagen am heutigen Standort bis 1920 auszubauen. In dieser Zeit entstand auch die erste Mittelkaliberwaffe, ein Tankgewehr, das sowohl zur Panzer- als auch zur Tieffliegerabwehr eingesetzt wurde. Der Versailler Vertrag bereitete der Expansion ein vorläufiges Ende. Mauser durfte in den 1920er Jahren nur zivile Güter fertigen: Messmittel, Schieblehren und Mikrometer verließen nun Oberndorf neben Industrienäh maschinen, Automobilen und Rechenmaschi nen. Mit der Wiederaufrüstung Deutschlands begann bei Mauser die Massenfertigung und die Neuentwicklung von Pistolen, Jagd- und Kleinkalibergewehren und seit 1936 von Maschinenkanonen, z. B. der Flak 2 cm 38. Damit ist auch das dunkelste Kapitel in der Unternehmensgeschichte berührt, denn diese Produktionsleistung konnte nicht ne im Kaliber 27 mm, für die 1976 ein Großauftrag zum Einbau in das Nato-Mehrkampfflugzeug MRCA- Tornado gewonnen werden konnte. Diesem folgten Maschinenkanonen im Kaliber 25 und 30 mm (Foto Mitte oben), deren Serienfertigung 1987 begann. Der wachsende Anteil der nunmehrigen Mauser-Werke Oberndorf GmbH in der Wehrtechnik machte das Unternehmen für Rheinmetall interessant. Die Verhandlungen über einen Verkauf scheiterten jedoch, und zum 1. Januar 1979 übernahm die Nürnberger Diehl-Gruppe die Mauser-Werke. gerten BK 27 mit gurtgliedloser Zuführung von Mauser ausgestattet werden sollte. Die konsequente Aufteilung der Aktivitäten des Defence-Bereiches von Rheinmetall in Produktbereiche und die damit verbundene Konzentration auf den Namen Rheinmetall führte im Jahre 2004 dazu, dass der Name Mauser nach 132 Jahren als Firmenname verschwand. Das Wort Mauser wird aber in der Werksbezeichnung weiterleben. Die nunmehrige Rheinmetall Waffe Munition GmbH, Werk Mauser Oberndorf, gehört seit der jüngsten Neustrukturierung von Rheinmetall Defence dem Produktbereich Combat Platforms innerhalb der Division Combat Systems an. Jüngste Entwicklungsschwerpunkte des Unterneh- re in Oberndorf das emsige und unermüdliche Putzen von Klinken hatte sich für den Weltreisenden Wilhelm Mauser endlich bezahlt gemacht. All dies kostete seinen Preis: Kaum aus Belgrad zurückgekehrt, starb Wilhelm Mauser am 13. Januar 1882 im Alter von nur 48 Jahren. Für Paul Mauser kamen weitere Rückschläge. Zwar hatte das Deutsche Reich nun das neue Infanteriegewehr M 71.84, eine verbesserte Version des M 71, eingeführt, aber die Schulden waren so hoch, dass Mauser einwillligen musste, sein Unternehmen 1884 in eine Aktiengesellschaft, die Waffenfabrik Mauser AG umwandeln zu lassen mit der Bank als Mehrheitsgesellschafter verkaufte die Württembergische Vereinsbank ihre Aktienanteile an Ludwig Loewe & Co., und Paul Mauser musste mitziehen. Seitdem war er nur noch ein leitender Angestellter des Unternehmens, das seinen Namen trug. Nur neun Jahre später, 1896, wurde die Waffenfabrik von der Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken (DWM) in Berlin, der späteren der Einführung des M/98 kehrte das Reich zu Mauser zurück. Dabei handelte es sich fraglos um eines der bedeutend sten Gewehre seiner Zeit, da es über ein jederzeit nachladbares Magazin mit fünf Schuss verfügte. Ebenso berühmt wurde die Selbstladepistole C/96, die weltweit erste automatische Pistole mit einem Selbstlademagazin. Sie machte bei einem Versuchsschießen 1896 großen Eindruck auf Kaiser Wilhelm II., und 1898 begann in Oberndorf ihre Massen- fertigung. Kurz vor Ausbruch des 1. Weltkrieges starb Paul Mauser am 29. Mai 1914 im Alter von 76 Jahren. Während des Krieges lieferte Mauser eine Vielzahl an Pistolen und Gewehren und musste dafür auch das Werksgelände am Neckar erheblich erweitern. Der sumpfige Untergrund des Neckartales wurde mittels Holzpfählen befestigt und damit ein Untergrund geschaffen, um die ohne den massenweisen Einsatz von Zwangsarbeitern geschehen. Am 22. Februar 1945 wurden erstmals schwere Luftangriffe auf das Werk in Oberndorf geflogen, und am 20. April besetzten französische Truppen die Stadt und das Werk. Es folgten die Beschlagnahmung aller greifbaren technischen Unterlagen durch die Amerikaner, Internierung und Verhöre von Mitarbeitern, Waffenfertigung für die französischen Besatzer, dann jedoch seit 1947 Demontage und Zerstörung der Werke durch die Franzosen. Aber mit dem Beginn des Kalten Krieges startete im fast schon verschwundenen Unternehmen im Neckartal 1956 wieder die Waffenfertigung diesmal für die neugegründete Bundeswehr. Mauser spezialisierte sich zunächst auf Maschinenpistolen und Flak- Lafetten. Außerdem wurden 1963 die Entwicklung und 1966 die Fertigung von Jagdwaffen aufgenommen angefangen mit dem Gewehr M 66, die dem Unternehmen innerhalb weniger Jahre einen ausgezeichneten Ruf in der ganzen Welt einbrachten gelang der Einstieg in den Mittelkaliber-Bereich: Mauser entwickelte eine Einrohr-Trommelkano- Die veränderte weltpolitische Lage nach dem Mauerfall bescherte Mauser Auftrags- und Umsatzeinbrüche und damit auch rote Zahlen. Um das Unternehmen zu retten, mussten zahlreiche Arbeitsplätze abgebaut werden. Der Bereich Wehrtechnik einschließlich der Jagdwaffen wurde von dem zivilen Bereich, der Messtechnik und dem Maschinenbau, getrennt, als Mauser-Werke Oberndorf Waffensysteme GmbH ausgegründet und in zwei Schritten 1995 und 1996 an Rheinmetall verkauft. Das Geschäft mit den Jagdwaffen erwies sich in den Folgejahren als umsatzschwach und wurde 1999 an die Schweizerische Industriegesellschaft verkauft. Seit den 1990er Jahren machte vor allem das Marine-Leichtgeschütz MLG 27 (Fotoimpression oben) mit der dazugehörigen 27-mm-FAPDS-Munition von sich reden. Außerdem entschied sich 1997 die Bundeswehr in Kooperation mit Großbritannien, Italien und Spanien für die Einführung des Eurofighter 2000, der mit einer leistungsgestei- Die historischen Fotoimpressionen zeigen neben Paul und Wilhelm Mauser unter anderem eine Ortsansicht aus dem Jahr 1817, die erste Produktionsstätte in einem Sägewerk (1872) und die Waffenproduktion in den 1930er Jahren. Quelle: Waffenmuseum der Stadt Oberndorf mens, das aktuell rund 260 Mitarbeiter beschäftigt und das Jubiläum am 14. September 2012 mit einem Festakt feiern wird, sind die Maschinenkanone MK 30-2/ABM mit hochmoderner Air Burst Munition für den Schützenpanzer Puma, Weiterentwicklungen der Marine-Leichtgeschütze sowie leistungssteigernde Anpassungen bei den Flugzeugbordkanonen für das schwedische Jagdflugzeug Gripen. Mit dem leichten Maschinengewehr RMG.50 (Foto links unten) wird künftig ein Schritt in Richtung Infanteriewaffen gemacht, um Bedrohungsszenarien gerecht zu werden, die mit den Out-of-Area Einsätzen der Bundeswehr verbunden sind. Die Bewaffnung von Fahrzeugen, Helikoptern und Schiffen, z.b im Pirateneinsatz vor der Küste Somalias, wird mit dem RMG.50 optimiert werden können. Dadurch ist auch heute der Defence-Standort Oberndorf in der Verteidigungstechnik auf der Höhe der Zeit wie schon zur Zeit König Friedrichs I. und seinen Gewehren für die napoleonische Armee. Dr. Christian Leitzbach

14 Shanghai/Neckarsulm. Manche Menschen können sich gar nicht vorstellen, im Ausland zu leben. Manche tun es und sind froh, wenn ihr mehrjähriger Entsendungsvertrag beendet ist und sie in ihre Heimat zurückkehren können. Dr. Yuejun Huang lebte mehr als 25 Jahre im Ausland, davon 19 Jahre in Deutschland und sechs Jahre in den USA, und empfindet diese Zeit als sehr bereichernd. Im August 2010 kehrte er nach China als Entwicklungsdirektor für die KS Kolbenschmidt Shanghai Piston Co. (KSSP) mit Sitz in Shanghai zurück, um dort das Entwicklungszentrum aufzubauen. Das Erstaunliche: Der gebürtig aus der Jiangsu Provinz nördlich von Shanghai stammende Chinese fühlt sich der deutschen Kultur und seinen Menschen näher als seiner eigenen. Der heute 50-Jährige würde nach Beendigung seines fünfjährigen Vertrages in China gerne wieder in Deutschland oder in einem anderen westlichen Land arbeiten. Die Reise in andere Kulturen ist für ihn noch lange nicht beendet. Nach Deutschland kam Dr. Yuejun Huang 1986 im Alter von 25 Jahren mit seiner chinesischen Frau Hong, die er drei Wochen zuvor geheiratet hatte. Wenige Jahre nach Mao Zedongs Tod und dem Ende der Kulturrevolution (1976) war es damals für viele ein Traum, ins Ausland zu gehen. Mit einem Bachelor-Abschluss in Maschinenbau in der Tasche, ergatterte er eines der begehrten Stipendien des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD): Aus ganz China durften jedes Jahr nur 50 Studenten im Ausland studieren, die die anspruchsvolle Aufnahmeprüfung und den englischen Sprachtest bestanden hatten. Der Staat bestimmte damals, wer in welchem Land studieren sollte. Das Schicksal meinte es gut mit mir, denn ich durfte nach Deutschland gehen. Es war aufregend, als wir Stipendiaten schließlich alle zusammen in einem Flugzeug ausgeflogen und von der Chinesischen Botschaft abgeholt wurden. Jedem von uns wurde als Willkommensgeschenk ein Einhundert-Mark-Schein ausgehändigt, erinnert er sich. Fotos: Thomas Klink Nach einem viermonatigen Sprachkurs in Freiburg nahm er sein Maschinenbau-Studium an der Universität in Kaiserslautern auf. Weil er sich die Grundlagen in Mathematik und Physik schon in China angeeignet hatte, fiel ihm das Hauptstudium relativ leicht. Schon damals war er zielstrebig: Nach einem Semester wechselte er zur Technischen Universität Darmstadt, die seiner Ansicht nach einen besseren Ruf in seinem Fach hatte. Dem im Vergleich zu China besseren Fachwissen der Professoren und der Gabe, den Lernstoff anschaulich zu erklären, sei es zu verdanken, dass er sein Hauptstudium in nur zwei Semestern abschloss. Ganz nebenbei erwähnt er, dass er in dieser Zeit Tag und Nacht gelernt hat; im Anschluss an sein Hauptdiplom begann er seine Promotion im Bereich allgemeiner Maschinenbau und Bruchmechanik. Mein Ziel war es, nach der Promotion möglichst schnell wieder in mein Heimatland zurückzukehren, schmunzelt er darüber, dass danach alles anders kam als geplant. Während seiner Promotion geschah Anfang Juni 1989 in China das Tian anmen-massaker: Studentenproteste wurden durch das chinesische Militär in Peking gewaltsam zerschlagen. Die dadurch ausgelösten politischen Unruhen veranlassten ihn dazu, vorerst nicht nach China zurückzukehren. Bestärkt bei dieser Entscheidung wurde er zusätzlich dadurch, dass seine Frau, die zu jener Zeit Maschinenbau studierte, ihr erstes Kind erwartete wurde ihr Sohn Lizhou als erster chinesischer Junge in Darmstadt geboren: Die Umstände in Deutschland waren sicherer für uns, meine Frau konnte ihr Studium abschließen, und ich konnte mich meiner Promotion und meinem Sohn widmen, den ich täglich in den deutschen Kindergarten brachte. Nach vier Jahren schloss er 1991 seine Promotion ab und bewarb sich an der Universität Hannover für eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter, die er auch antrat: Mein Traum war es immer noch, Professor zu werden. Drei Jahre später kam sein zweiter Sohn Lifi auf die Welt, und dieses für die Familie schöne Ereignis sorgte wiederum dafür, dass er einen anderen Weg einschlug als ursprünglich geplant. Huang: Wir gingen davon aus, dass der chinesische Staat aufgrund der Ein-Kind-Politik es uns nicht erlauben würde, mit zwei Kindern einzureisen. Auch gefiel es uns beiden in Deutschland sehr gut, so dass wir beschlossen, zu bleiben. Gleichzeitig war ihm bewusst, dass er mit dieser Entscheidung seinen Traum, Professor zu werden, nicht verwirklichen konnte. Denn in Deutschland wurde dafür die deutsche Staatsbürgerschaft vorausgesetzt, die er damals noch nicht bekommen konnte. Frustriert war er deshalb nicht: Es scheint Teil meines Lebens zu sein, mich umzuorientieren und immer wieder neue Pfade einzuschlagen, lacht er. So beschloss er, in die Industrie zu gehen, und hat diesen Schritt bis heute nicht bereut. Der zweifache Familienvater bewarb sich auf Stellenanzeigen und bekam mehrere Angebote, darunter auch von KSPG in Neckarsulm: Ich kannte das Unternehmen nur vom Namen her und muss gestehen, dass ich mich für dieses aufgrund der attraktiven Gegend in der Nähe von Heidelberg entschied. Bevor er als (damals) einziger Chinese beim Neckarsulmer Automobilzulieferer 1995 seine Industriekarriere startete, gab es noch einige Hürden zu überwinden: Die Einladung und folglich den Termin zum zweiten Gespräch verpasste ich, weil ich zu jener Zeit im Urlaub weilte. Mein zukünftiger Chef Dr. Kamp, der damals noch Abteilungsleiter in der Vorentwicklung war, reagierte freundlich und schlug einen neuen Termin vor. Bei diesem zweiten Gespräch hatte Dr. Huang kein gutes Gefühl: Kamps Chef stellte sehr gezielte Fragen: Haben Sie schon einmal etwas von Permagliden gehört? Meine Antwort: Nein, habe ich nicht. Darauf entgegnete er: Das können Sie auch nicht, denn das ist ein spezieller Fachbegriff aus unserem Unternehmensbereich. Dass ich ehrlich und locker war, hat ihm wohl gefallen. Noch am selben Tag erhielt ich die Zusage, als Entwicklungsingenieur in der Vorentwicklung anzufangen. Rund ein Jahr später wurde das Joint- Venture-Unternehmen KS Kolbenschmidt Shanghai Piston in Shanghai gegründet, und für Dr. Huang bot sich die Möglichkeit, nach China zu gehen. Weil die politische Lage in der Volksrepublik damals noch nicht stabil war und er außerdem noch mehr Erfahrungen im Stammhaus sammeln wollte, entschied sich der promovierte Ingenieur zu diesem Zeitpunkt gegen dieses Angebot. So blieb er vorerst dem KSPG-Team in Neckarsulm treu, das für ihn wie eine zweite Familie war: In der Freizeit trafen wir uns zum Joggen im Park. Keiner hat mir je das Gefühl gegeben, dass ich als einziger Chinese nicht dazugehöre. Auch in der Nachbarschaft waren meine Familie und ich gut integriert kaufte die Firmengruppe ein Unternehmen im amerikanischen Fort Wayne. Das Unternehmen, das heute unter dem Namen Karl Schmidt Unisia firmiert, entwickelt und produziert Kolben. Auch eine Entwicklungsabteilung sollte aufgebaut werden. Als er von dem damaligen Geschäftsführer der KS Kolbenschmidt GmbH, Dr. Hans- Joachim Esch, gefragt wurde, ob er in den USA die Entwicklung für CAE (Computer Engineering) mit aufbauen wollte, nahm er die Chance, ein weiteres Mal ins Ausland zu gehen, mit Freude an. Innerhalb von sechs Jahren baute er als Leiter für Kolbendesign und Entwicklung eine Abteilung mit insgesamt zehn Mitarbeitern auf. Zweimal wurde sein Vertrag verlängert, und er fühlte sich dort wohl: Die ausgeprägte Servicementalität und das freundliche Wesen der Amerikaner haben mir gefallen. Allerdings wechseln sie häufig ihren Job. Die Treue zum Unternehmen und die Bodenständigkeit meiner deutschen Kollegen schätzte ich daher umso mehr. Als 2006 für den damaligen Simulationschef Deutschland, der in den Ruhestand ging, ein Nachfolger gesucht wurde, fühlte sich Huang sehr geehrt, als man ihm den Posten anbot. Mit seinem Team aus rund 15 Mitarbeitern verantwortete er Simulationsprojekte weltweit. Ich war viel im Ausland unterwegs, darunter USA und Japan, um unseren Kunden auch bei technischen Problemen Hilfestellung zu leisten. Dass sein Verantwortungsbereich über die Jahre kontinuierlich wuchs, hat er auch seinen Vorgesetzten zu verdanken: Dr. Esch, heute Generalbevollmächtigter Forschung und Technologie der KSPG, und Dr. Hartmut Kamp, Leiter der Produkttechnologie bei der KS Kolbenschmidt GmbH, haben mir immer wieder neue Perspektiven aufgezeigt und mir ermöglicht, mit meinen Aufgaben zu wachsen. Wir haben uns nicht nur beruflich ausgetauscht. Sie haben sich auch dafür interessiert, ob es meiner Familie gut geht, und mich über viele Jahre auch moralisch unterstützt wurde das zweite Joint-Venture- Unternehmen in China mit dem Namen Kolbenschmidt Pierburg Shanghai Nonferrous Components gegründet. In der Vorbereitungsphase reiste Dr. Huang häufig mit Horst Binnig, damals Leiter der Unternehmensentwicklung und dann Mitglied und später Vorsitzender der ATAG-Geschäftsführung sowie China-Programm-Manager, in die Volksrepublik China, um ihn bei Verhandlungen mit dem Joint-Venture-Partner SAIC zu unterstützen: Ich war damals mehr Vermittler und kultureller Berater als Dolmetscher. Der direkte deutsche Verhandlungsstil und die Eigenart der Chinesen, bei geschäftlichen Meetings weit auszuholen und nicht gleich auf den Punkt zu kommen, klaffen mitunter sichtbar auseinander. Wie sehr er mittlerweile von der deutschen Kultur und Arbeitsweise geprägt ist, spürt der heute 50-Jährige täglich bei seiner Arbeit. Im August 2010 wurde ihm erneut eine Stelle in China angeboten und dieses Mal wollte er die Chance wahrnehmen, in seine Heimat zurückzukehren. Wobei das Projekt, eine Entwicklungsabteilung für den Geschäftsbereich Kolben in Shanghai aufzubauen, außerordentlich hohe Anforderungen mit sich brachte und immer noch bringt. Das hängt indes weniger mit der Aufgabe selbst zusammen als vielmehr damit, dass das Ausbildungsniveau junger chinesischer Ingenieure im Unterschied zu Deutschland vergleichsweise niedrig ist. Gerade Ingenieure, die frisch von der Universität kommen, bringen einerseits leider nicht das für die hochspezialisierten Kolben benötigte Entwicklungs-Know-how mit, müssen andererseits aber schon nach einer relativ kurzen Einarbeitungszeit voll einsatzfähig sein. Große Projekte stehen an, und seine Ziele für 2012 will Huang in jedem Fall erreichen: Nachdem eine Musterteil- Produktionslinie bereits erfolgreich aufgebaut wurde, stehen für das Jahr Berufliche Laufbahn von KSPG-Entwickler Dr. Yuejun Huang führt um die Welt Die Vermittlung zwischen Kulturen betrachte ich als eine Lebensaufgabe 2012 die Einführung der Simulationskapazität und der Aufbau der Testkapazität auf der Agenda. Die Schulung seiner insgesamt 20 Mitarbeiter ist ein weiteres Thema, das ihn das ganze Jahr über beschäftigen wird: Neben Grundlagenseminaren für junge Ingenieure bietet er alle zwei Monate fachliche Seminare für Mitarbeiter mit Erfahrung an, mit dem Ziel, sie schnell in neuen Projekten einsetzen zu können. Obwohl er als gebürtiger Chinese die kulturellen Eigenheiten seiner Landsleute kennt und die Sprache beherrscht, war der (Rück)Schritt in seine alte Heimat zunächst ein Kulturschock: Nach über 25 Jahren im Ausland war und bin ich von der westlichen Kultur sehr geprägt. Chinesen empfinden mich als zu direkt und perfektionistisch, weil ich sofort Fehler korrigiere, wenn ich sie sehe. Was für ihn immer noch eine große Umstellung ist, ist die Denk- und Verhaltensweise seiner Landsleute: In Deutschland habe ich Mitarbeiter geführt, die alle genau wussten, was sie zu tun haben. In China ist das anders: Meine chinesischen Mitarbeiter sind wirklich sehr engagiert und fleißig. Doch sind sie mitunter zu angepasst, führen zum Beispiel ihre Aufgaben häufig genau nach den Vorgaben ihres Chefs aus. Was mir hier immer wieder fehlt, sind die Fähigkeit, neue Ideen einzubringen, und der Mut, selbstständig Entscheidungen zu treffen. Diese Arbeitsweise ist typisch für mein Heimatland und wenig verwunderlich, schaut man sich das (durch und durch) verschulte Ausbildungssystem in China an. Eigene Projektarbeiten sind an der Universität eine Seltenheit. Vielmehr werden Studenten im Frontalunterricht geschult, mit dem Ziel, ihnen ein möglichst einheitliches Wissen zu vermitteln. Seinen Einsatz in China sieht er als Chance, zwischen beiden Kulturen zu vermitteln und insbesondere seine Landsleute dahingehend zu schulen, mehr Verantwortung für eigene Entscheidungen zu übernehmen: Häufig stelle ich fest, dass meine Mitarbeiter gegenüber Deutschen in höheren Positionen gehemmt sind. Ich lade deutsche Kollegen nach China ein und sende meine Mitarbeiter zur Schulung nach Deutschland. Dadurch lernen beide Seiten die Denkweise der jeweils anderen Kultur besser zu verstehen und werden lockerer im Umgang miteinander. Der Austausch über die Grenzen hinweg fördert nicht nur das Lernen voneinander, sondern auch die Netzwerkbildung. Für die Arbeit eines Entwicklers sind Kontakte zu Fachleuten enorm wichtig: Wenn ich ein Problem bei einem Projekt habe, etwa wenn ein Kolben kaputtgeht, weiß ich genau, welchen Fachmann ich in Deutschland fragen muss, um herauszufinden, warum es passiert ist, und wie sich das Problem beheben lässt. Mein Vorteil ist, dass ich mir in den über 15 Jahren bei KSPG ein gutes Netzwerk mit Kollegen aufbauen konnte, die ich persönlich kenne. Noch einen weiteren Vorteil hat er, den er eher nebenbei erwähnt. Er sei, wie er schmunzelnd erzählt, von Natur aus überaus wissbegierig und mache sich gerne in Eigeninitiative schlau, wenn er etwas nicht versteht: Wenn ich einer Sache auf den Grund gehe, kostet das zwar mitunter viel Zeit, doch am Ende zahlt sich diese Mühe aus. Ist die Chance zu lernen in der westlichen Kultur selbstverständlich, so ist dies für den Sohn einer Bauernfamilie noch immer etwas Besonderes. Als jüngstes von sechs Geschwistern war er der einzige, der studieren konnte. Die Kulturrevolution ( ) hatte seinen älteren Geschwistern den Zugang zur Universität verwehrt. Wie in vielen chinesischen Familien üblich, ist der Zusammenhalt seiner Familie sehr stark: Als ich vor einiger Zeit operiert wurde, sind meine Geschwister zum Teil tagelang mit dem Zug unterwegs gewesen, um mich im Krankenhaus zu besuchen. Das erkenne ich sehr an. Gleichwohl hat sich der Familienvater in Deutschland in mancherlei Hinsicht wohler gefühlt. Neben der Art zu arbeiten, vermisst er in seiner chinesischen Heimat vor allem die saubere Umwelt und die gute Krankenversorgung. Auch empfindet er das Leben in einer chinesischen Großstadt als anonym: Man verschwindet in der Menge. In Deutschland kannte ich mein ganzes Dorf und war als Ausländer etwas Besonderes. Nach Erfüllung seines Auftrages in China würde er gerne wieder im Ausland arbeiten, sei es in Deutschland, in den USA oder in einem anderen Land. Was sein künftiges Aufgabengebiet betrifft, ist er offen: Sowohl Entwicklung als auch Vertrieb kann er sich gut vorstellen. Und dass er sich wieder an eine neue Situation gut anpassen wird, hat er ja häufig genug unter Beweis gestellt. Annette Neumann

15 Hannover/Neckarsulm. Pkw-Oldtimerclubs sind in Deutschland sehr breit vertreten, doch nur wenige Vereine beschäftigen sich darüber hinaus mit Lastkraftwagen. Eine Reihe schöner Fahrzeuge besitzt z. B. die 2005 gegründete Interessengemeinschaft historischer Fahrzeuge e.v. (IEHF) in Wilhelmshaven. Wir haben zurzeit 128 Mitglieder, und in deren Besitz befinden sich auch 20 Nutzfahrzeuge. Die meisten sind von Mercedes-Benz und Magirus Deutz, aber auch ein Henschel-Oldtimer gehört zum Bestand, berichtet Willi Mundt, der 1. Vorsitzende des Vereins. Eines unserer Prachtstücke ist ein etwa 50 Jahre alter Magirus Uranus, der 1966 für die US- Armee gebaut worden ist. Das Fahrzeug galt lange Zeit als verschollen. Vor einiger Zeit hat eines unserer Mitglieder ihn entdeckt, erworben und durch unseren Verein auch restaurieren lassen. Die Restaurierung alter Fahrzeuge und dazu gehören übrigens nicht nur Lkw und Pkw, sondern auch historische Lokomotiven und sogar Schiffe ist eine wichtige Aufgabe des Vereins. Unsere Mitglieder, für die eine solche Restaurierung natürlich im Einzelfall viel zu teuer wäre, verpflichten sich im Gegenzug dazu, dem Verein die Fahrzeuge bis zu 20 Jahre für Vereinszwecke zur Verfügung zu stellen, so Mundt. Die IEHF hat mehrere Firmen in den eigenen Reihen, u.a. auch Speditionen oder Werften, die z. T. unentgeltlich Leistungen oder handwerkliche Arbeiten zur Verfügung stellen. Sonst könnten wir das gar nicht bezahlen, sagt Mundt: Einige Jahre lang gab es auch ein von der EU gefördertes Projekt, über das wir Langzeitarbeitslosen durch den Einsatz in unseren Werkstätten Möglichkeiten bieten konnten, in den ersten Arbeitsmarkt zurückzukehren. Leider ist das Projekt beendet; das ist sehr schade, denn auf diese Weise ist sowohl den Arbeitssuchenden als auch uns sehr geholfen worden. Dass hohe Kosten bei Restaurierungen und Reparaturen für die Freunde alter Nutzfahrzeuge ein großes Problem sind, sieht auch Detlev Stolze, Terminkoordinator der Nutzfahrzeug Veteranen Gemeinschaft (NVG) im westfälischen Holzwickede, so: Das hängt damit zusammen, erklärt er, dass es von vielen früheren Lkw-Typen ohnehin nur noch sehr wenige Fahrzeuge, manchmal nur noch eins oder zwei, gibt. Und deren Reparatur kann einen Besitzer derartiger Fahrzeuge viel Geld kosten. Je nach Fahrzeug muss man schon zwischen zehn- und zwanzigtausend investieren, um ein Brummi-Schätzchen wieder flottzumachen. Eine der Werkstätten, die sich mit der Ersatzteilbeschaffung und der Reparatur betagter Lastkraf t wagen beschäf tigen, ist die Firma NVC-Oberhausen GmbH. Der Lkw-Restaurierer besitzt neben der Werkstatt auch ein großes Lager, in dem es von Kolben über Bundlager, Buchsen, Einspritzpumpen oder Zylinderköpfe alles gibt, was in einen fahr- und natürlich bremstüchtigen Laster gehört. Außerdem arbeitet die NVC auch mit anderen Werkstätten zusammen, die Einzelteile, die auf dem Ersatzteilmarkt nicht mehr zu bekommen sind, auch wieder reparieren oder neu herstellen können. Auf dem Ersatzteilmarkt kann man eigentlich schon sehr viel bekommen, erzählt Mundt: Alles außer einer Dichtung für die Vorderscheibe eines Henschel-Lastwagens. Die war bisher nicht aufzutreiben. Und was man auch überhaupt nicht bekommt, sind Ersatzteile für Autos von Maybach, die müssen alle selbst angefertigt werden Anstrich inklusive. Es ist schon beachtlich, mit welcher Liebe und wie viel Aufwand manche Lkw-Besitzer ihre Oldtimer restaurieren, staunt Reiner Holwein von der Division Motorservice der KSPG AG (Neckarsulm). Selbst ein Fan von Oldtimern, engagiert er sich auch in entsprechenden Clubs und weiß aus eigener Erfahrung, welche Hindernisse und Probleme sich bei Restaurationen ergeben können. Auch bei Motor Service wird oft nach Motorenersatzteilen für die Oldies gefragt, und man freut sich immer, wenn man dem einen oder anderen Interessenten helfen kann, meint Holwein. Oftmals bleibt allerdings nur der Weg über Spezialwerkstätten, die in der Lage sind, die benötigten Ersatzteile in Kleinstserien herzustellen oder nachzubilden. Das ein oder andere Mal ist jedoch auch das gewünschte Ersatzteil im Produktsortiment von Motor Service zu finden. Das Unternehmen beliefert weltweit den Ersatzteilmarkt, und so bestehen gute Chancen, darunter durchaus auch Ersatzteile für ältere Motorgenerationen zu finden. Lkw-Modelle, die in Europa schon längst als Oldtimer bekannt sind, verrichten in anderen Ländern noch täglich ihre Arbeit. Besonders alte Mercedes-, Deutz- und MAN-Motoren sind weltweit unverändert stark vertreten und daher auch heute noch im Produktsortiment von Motor Service zu finden. Wenn man sich, so Willi Mundt, auf ein derartiges Hobby einlässt, weiß man in der Regel auch, was da an Kosten auf einen zukommen kann. Gewöhnlich ist es ja auch so, dass viele unserer Mitglieder, die einen oder mehrere Oldtimer besitzen, auch beruflich damit zu tun haben oder hatten, beispielsweise als Besitzer einer Spedition. Mundt selbst ist übrigens stolzer Besitzer eines Mercedes-Benz 328, der sein berufliches Leben im Fernmeldenotdienst der Post verbracht hatte. Wichtig ist bei solchen Fahrzeugen, wenn sie ein H für historisch auf dem Nummernschild haben wollen, dass sie sich in dem äußeren Zustand befinden, in dem sie seinerzeit gebaut worden sind. Und vielfach gilt das auch für die Innenausstattung. Aber, so Mundt weiter, mancher TÜV akzeptiert es auch, wenn moderne Bremssysteme oder auch eine,versteckte Servolenkung eingebaut sind. Denn letzten Endes sind dies Einbauten, die erheblich zur Verkehrssicherheit der Fahrzeuge beitragen. Dank des Buchstaben H auf dem Nummernschild genießen die alten Fahrzeuge schließlich auch Sonderregeln. Dazu Detlev Stolze vom NVG der Verein versteht sich als ein Dachverband für Oldtimer-Clubs, in dem sich viele dieser Gemeinschaften zusammengeschlossen haben, um für die Durchsetzung ihrer Interessen mit einer Stimme sprechen zu können: Wir haben z. B. durchgesetzt, dass die Autobahn-Mautpflicht für Gutgepflegte Brummi-Schätzchen auf der IAA 2012 in Hannover Lkw-Oldtimer sind ein teures und anspruchsvolles Hobby WIE DAS ORIGINAL die alten Lastwagen abgeschafft wurde, denn am gewerblichen Güterverkehr nehmen diese Fahrzeuge ja gar nicht mehr teil. Außerdem wollen wir erreichen, dass das Sonntagsfahrverbot für die historischen Fahrzeuge nicht gelten soll. Regional besteht diese Regelung bereits, aber längst nicht bundesweit. Für viele Veranstalter von Treffen historischer Laster ist das ein Riesenproblem, wenn die Fahrzeuge dann ausgerechnet am Sonntag, wenn die meisten Besucher kommen, nur rumstehen, erläutert Willi Mundt. Viele der historischen Lkw wird man übrigens auf der diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge in Hannover nicht zu sehen bekommen. Noch einmal Detlev Stolze von der NVG: Früher konnten wir uns in einer ganzen Halle präsentieren, und viele IAA-Besucher sind auch extra wegen der historischen Fahrzeuge gekommen. Denn das muss man ihnen lassen das sind ja echte Hingucker. Leider hat uns der VDA aus Kostengründen viel Platz weggenommen, aber damit müssen wir leben. Wir können deswegen nur eine kleine Auswahl zeigen. Mehr zu sehen gibt es dafür auf der Retro-Classic, die im März 2013 in Stuttgart stattfindet. Willi Mundt und seine Lkw-Freunde aus Wilhelmshaven sind da auf jeden Fall wieder dabei. Dr. Christian Leitzbach Historische Fotos (von oben links im Uhrzeigersinn): Jörg Podehl (MAN Truck & Bus Salzgitter), DAF, Peter Kurze (2), Volkswagen AG, Historisches Archiv Krupp, Ford sowie Norbert Schnitzler. Foto: Thomas Klink rds Marbach. Nicht nur mir tat es richtig in der Seele weh, dass das alte Mercedes-Löschfahrzeug vom Typ L 3500 jahrelang vor sich hin gammelte und immer mehr in seine Einzelteile zerfiel, erinnert sich Wilfried Pribil (2. v. l.), im Hauptberuf Geräteverwalter und Zugführer bei der (Freiwilligen) Feuerwehr in Friedrich Schillers Geburtsstadt Marbach am Neckar. Und so fasste der 49-Jährige vor nunmehr vier Jahren den zunächst einsamen Entschluss, das historische Vehikel irgendwie wieder auf Vordermann zu bringen: Ich habe ein Faible für derartige Fahrzeuge und so legte ich los. Später stießen seine vier Wehrkollegen Dietmar Weichert, Alegsandr Volkov (r.), Klaus Pressel (l.) und Mario Pflanz (2. v. r.) hinzu und dieses kleine, aber feine Team von Experten für Mechanik, Elektrik, Holzteile und Kleinteile/Beschichtung, kompetent und überschaubar, kümmerte sich fortan um die Restaurierung des TLF 15. Zu viele Köche sollten bei diesem Projekt nicht den Brei verderben, resümiert Pribil, aktiver Feuerwehrmann seit Anfang Die Rezeptur, die Pribil und seine restaurierenden Mitstreiter zwischen 2009 und 2012 anrührten, kann sich in der Tat sehen lassen: Das historische Löschfahrzeug, das von 1955 bis 2001 (!) in Diensten der Marbacher Feuerwehr sowie der örtlichen Werkfeuerwerk von ENBW (Energieversorgung Baden-Württemberg) stand und dessen OM-312-Motor mit Kolben von KS Kolbenschmidt ausgestattet ist, wurde komplett wieder in den originalen Lieferzustand anno 1955 versetzt. Pribil: Wir haben den Wagen in alle Bauteile zerlegt und anschließend komplett restauriert. Rund 98 Prozent der Teile mussten wir von Hand anfertigen, und zwar nach Originalplänen der Hersteller; dabei wurden ausschließlich Materialien der damaligen Zeit verbaut bzw. ersetzt. So wundert s auch nicht, dass Pribils projektbezogenes Tagebuch es zählt sage und schreibe 377 eng beschriebene Seiten insgesamt 4500 Stunden Zeitaufwand für die Runderneuerung nennt. Auch diese Zahl ist Statistik, hinter der sich gleichwohl großes Engagement verbirgt: Etwa wurden in Summe ins Fahrzeug gesteckt, finanziert vor allem durch Spenden und die Kameradenkasse. Zum lebensrettenden Einsatz muss das zeitlich schon recht betagte, aber technisch und optisch topfitte Gefährt indes nicht mehr: Heute darf sich der feuerrote Mercedes L 3500 bei Oldtimer-Treffen und feuerwehrinternen Jubiläen von seiner besten, runderneuerten Seite zeigen fahrbereit und voll funktionsfähig, und selbstverständlich mit TÜV und Zulassung.

16 Neckarsulm/Düsseldorf. Eine fast drei Jahrzehnte währende Tradition hat das Rheinmetall-Fußballturnier. Das Sportereignis, das jedes Mal an einem anderen Standort des Düsseldorfer Konzerns stattfindet, wurde am 16. Juni 2012 in Neckarsulm am Hauptsitz des Bereichs Automotive ausgetragen. Das 28. Ereignis seiner Art bot Spannung bis zum Schluss: Die Siegermannschaft KS Kolbenschmidt GmbH aus Ústí, Tschechien, setzte sich in einem fulminanten Elfmeterschießen gegen Neckarsulm 1 durch. Rheinmetall-Fußballturnier N 0 28 Sportives Teambuilding mit spielerischem Spaß Die Vorrundenspiele begannen gleich am Vormittag, da waren die Gemüter noch weitgehend kühl, nur die Mannschaftsbetreuer feuerten ihre Torjäger an. Auf, Männer, gleich wieder vor, rief zum Beispiel Cevat Merdan und verlieh seinen Worten mit Händen und Füßen die nötige Überzeugungskraft: Mehr Druck. Das Team KS Neckarsulm 1 befolgte prompt seinen Rat und gewann gegen die KS Gleitlager GmbH aus St. Leon- Rot mit 1:0. Merdan, der sich neben seiner Tätigkeit in der Qualitätssicherung der Kleinkolben-Gießerei bei KS Kolbenschmidt und als Abteilungsbetriebsrat auch noch als Vorsitzender eines regionalen Fußballvereins engagiert, war vorerst zufrieden. Gemeinsam mit seinem Betriebsratskollegen Mario Kirchner, Werkzeugrichter in der Kleinkolbenbearbeitung, hat er das Fußballturnier organisiert. Diese Mal kamen rund 375 Mitarbeiter aus den Unternehmensbereichen Automotive und Defence nach Neckarsulm, wo sich der Hauptsitz der KSPG-Firmengruppe befindet und die Gesellschaften KS Kolbenschmidt und KS Aluminium- Technologie zu Hause sind; auch die MS Motor Service International mit ihren Tochtergesellschaften BF Germany und Motor Service Deutschland sowie die KS Gleitlager in St. Leon-Rot sind vom KSPG-Stammsitz nicht allzu weit entfernt. Das nördlichste Team ist aus Kiel gekommen: die Rheinmetall Landsysteme. Insgesamt stammen 15 der Mannschaften aus Deutschland, vier weitere aus Österreich, Frankreich, Italien und Tschechien. Jeweils 20 Minuten ohne Seitenwechsel treten die Teams gegeneinander an. Dreißig Schiedsrichter nicht aus dem Konzern, sondern von einer regionalen Fußballorganisation hatten ein Auge auf den ordnungsgemäßen, sportlich-fairen Ablauf innerhalb der Spielzeiten. Das Rheinmetall-Turnier findet seit 2006 in zweijährigem Rhythmus statt. Eigentlich, so berichtet Mario Kirchner, wäre die Neckarsulmer Niederlassung mit der Ausrichtung zum 100-jährigen Bestehen der Rheinmetall-Sparte Automotive beauftragt gewesen. Doch wegen der Krise vor zwei Jahren sei damals die Pierburg Pump Technology aus Hartha eingesprungen, und erst jetzt trage man das Ereignis in Neckarsulm aus. Traditionell ist es so, dass der jeweilige Gewinner das nächste Turnier an seinem Standort ausrichtet. Isabelle Schultz von Rheinmetall Italia S.p.A. war mit Mannschaftsbetreuer Mauro Acciarini aus Rom angereist. Wenn wir gewinnen, müssten in zwei Jahren alle nach Italien kommen, überlegte die gebürtige Rheinland-Pfälzerin. Sie lobte die gute Organisation und freute sich: Die Stimmung innerhalb der Mannschaften ist super, und bei diesem Wetter kann sowieso nichts schief- gehen. Ein erstes Zusammenfinden der Sportbegeisterten fand bereits am Vorabend statt. Die Mannschaften reisten gegen Abend an und wohnten dann der Gruppenauslosung bei. Danach gab es Unterhaltung mit einem DJ. Dass die Laune gut ist, war auch den Organisatoren wichtig, denn die Spiele drehen sich zwar rund um den Ball, aber keinesfalls nur um den sportlichen Wettkampf: Es geht vor allem um den Gemeinschaftsgedanken und darum, dass Mitarbeiter des gesamten Konzerns ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln. Sportliche Fairness ist dabei mindestens ebenso wichtig wie das Gewinnen, erklärte Mario Kirchner. Nachdem den gesamten sonnigen Samstag lang gespielt und gekämpft wurde, stand am Ende fest, dass das Team aus Tschechien die Trophäe mit nach Hause nehmen konnte. Es hatte sich nach Elfmeterschießen 3:1 gegen Neckarsulm 1 durchgesetzt. Das stolze Team bekam schließlich von Rheinmetall-Vorstandsmitglied Armin Papperger, der die Siegerehrung vornahm, den Pokal überreicht. Manuela Schall Das Neckarsulmer Turnier zeichnete sich durch faire sportliche Wettkämpfe aus, die bei den Zuschauern darunter auch Rheinmetall- Aufsichtsratschef Klaus Greinert und Rheinmetall-Vorstandsmitglied Armin Papperger (Foto oben links) auf großen Anklang stießen. Fotos: Thomas Klink (12)/shutterstock

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