VERSICHERUNGSFÄLLE UND LEISTUNGEN AUS DER GESETZLICHEN SOZIAL VERSICHERUNG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "VERSICHERUNGSFÄLLE UND LEISTUNGEN AUS DER GESETZLICHEN SOZIAL VERSICHERUNG"

Transkript

1 VERSICHERUNGSFÄLLE UND LEISTUNGEN AUS DER GESETZLICHEN SOZIAL VERSICHERUNG Krankenversicherung Die Leistungen der Krankenversicherung werden entweder als Sachleistungen oder als Geldleistungen gewährt. Diese Leistungen sind je nach Versicherungsfall entweder Pflichtleistungen, und zwar gesetzliche Mindestleistungen oder satzungsmäßige Mehrleistungen oder freiwillige Leistungen. Leistungen im Versicherungsfall der Krankheit und Arbeitsunfähigkeit infolge von Krankheit Sachleistungen: - ärztliche Hilfe, Anstaltspflege und Heilmittel (Medikamente), - medizinische Hauskrankenpflege und Rehabilitation, - klinische Psychologie, Psychotherapie und Ergotherapie. Geldleistungen: - Krankengeld, Kostenerstattung, ab 2014 Rehabilitationsgeld (siehe auch Pensionsversicherung) Leistungen im Versicherungsfall der Mutterschaft Sachleistungen: - ärztlicher Beistand, Anstaltspflege oder Pflege in einem Entbindungsheim - Hebammenbeistand und Beistand durch diplomierte Kinderkrankenund Säuglingsschwestern Seite 1/60

2 - Heilmittel (Medikamente) und Heilbehelfe. Geldleistungen: - Wochengeld Sonstige Leistungen und Aufgaben der Krankenversicherung Jugendlichenuntersuchungen, Vorsorge-, Gesundenuntersuchungen und die Schwangeren- und Neugeborenenuntersuchungen, Maßnahmen zur Festigung der Gesundheit und Krankheitsverhütung, Maßnahmen zur Erhaltung der Volksgesundheit und Gesundheitsförderung 1 Krankengeld Das Krankengeld hat im Versicherungsfall der Arbeitsunfähigkeit infolge von Krankheit eine Lohnersatzfunktion. Es ersetzt teilweise die Entgelteinbuße während der Zeit der Arbeitsunfähigkeit. Anspruch auf Krankengeld haben: Pflichtversicherte (Dienstnehmer und Lehrlinge), freie Dienstnehmer seit , pauschaliertes Krankengeld für Selbstversicherte bei geringfügiger Beschäftigung, Personen, die bereits aus der Pflichtversicherung ausgeschieden sind, aber noch anspruchsberechtigt sind, Empfänger einer Geldleistung aus der Arbeitslosenversicherung (Näheres unter Punkt 1.8.). Kein Anspruch auf Krankengeld besteht bei bloßer Selbstversicherung in der Krankenversicherung. 1.1 Dauer des Krankengeldanspruchs Krankengeld gebührt ab dem Ende des Entgeltanspruchs gegenüber dem Dienstgeber (frühestens ab dem 4. Tag der Arbeitsunfähigkeit). Besteht Seite 2/60

3 gegenüber dem Dienstgeber nur noch Anspruch auf halbes Entgelt, so gebührt auch halbes Krankengeld. Es gibt gesetzliche Höchstgrenzen der Bezugsdauer des Krankengeldanspruchs: Mindestanspruchsdauer für ein und denselben Versicherungsfall: 26 Wochen, Höchstanspruchsdauer: 52 Wochen, wenn innerhalb der letzten 12 Monate vor Beginn des Krankenstandes eine Vorversicherungszeit von 6 Monaten vorliegt, Satzungsabhängige Verlängerung der gesetzlichen Höchstanspruchsdauer von 52 Wochen um weitere 26 Wochen auf 78 Wochen. Die Krankenversicherungsträger können in der Satzung bestimmen, dass die gesetzliche Höchstanspruchsdauer des Krankengeldanspruchs von 52 Wochen um weitere 26 Wochen als satzungsgemäße Mehrleistung verlängert wird. 1.2 Fortsetzungserkrankung Eine Fortsetzungserkrankung aus dem Versicherungsfall der Arbeitsunfähigkeit infolge von Krankheit liegt vor, wenn innerhalb von 13 Wochen nach Ende des früheren Krankenstandes ein neuerlicher Krankenstand eintritt, wobei beide Krankenstände auf derselben Krankheit beruhen. In diesem Falle gebührt das Krankengeld auch während des 2. Krankenstandes in der ursprünglichen Höhe weiter. Ist die Höchstdauer des Krankengeldanspruchs abgelaufen, so kann ein neuer Anspruch auf Krankengeld infolge der Krankheit, für die der weggefallene Krankengeldanspruch bestanden hat, erst wieder entstehen, wenn der/die Erkrankte in der Zwischenzeit durch mindestens 13 Wochen in einer den Anspruch auf Krankengeld eröffnenden gesetzlichen Krankenversicherung versichert war oder mindestens 52 Wochen eine Leistung der Arbeitslosenversicherung bezogen hat. Nach Ausschöpfung des Krankengeldanspruchs übernimmt die Krankenkasse weiterhin die Kosten der Sachleistungen (ärztliche Hilfe, Medikamente und Spitalspflege etc). Seite 3/60

4 1.3 Bemessungsgrundlage des Krankengeldes Bemessungsgrundlage für das Krankengeld ist das beitragspflichtige Bruttoentgelt des letzten Kalendermonats, für den noch volles Entgelt gebührte, zuzüglich eines Zuschlags von 17% für Sonderzahlungen. Für freie Dienstnehmer wird als Bemessungsgrundlage das durchschnittliche beitragspflichtige Bruttoentgelt der letzten 3 Monate herangezogen. Prozentuelle Bemessung des Krankengeldes: vom 4. Tag bis zum 42. Tag der Arbeitsunfähigkeit 50% der Bemessungsgrundlage, ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit 60% der Bemessungsgrundlage. Für Leistungsbezieher aus der Arbeitslosenversicherung besteht ein Anspruch auf Krankengeld in der Höhe des letzten Leistungsbezuges aus dieser Versicherung. 1.4 Höhe des Krankengeldes (bei Entgeltfortbezug unter 50%) Die Auszahlung des Krankengeldes muss bei der Gebietskrankenkasse beantragt werden. Die Vorlage der vom Dienstgeber ausgestellten "Arbeitsund Entgeltbestätigung" ist notwendig. Die Obergrenze des Krankengeldes ab einem monatlichen Bruttoverdienst von 4.530,- (2014) beträgt pro Kalendertag brutto 103,90 bzw netto 85,44. Das Krankengeld unterliegt der Lohnsteuerpflicht. Das Krankengeld ist bis zu 20,- täglich lohnsteuerfrei. Vom übersteigenden Betrag zieht die Krankenkasse pauschal 22% an Lohnsteuer ab, aber keine Sozialversicherungsbeiträge, da diese bei Arbeitsunfähigkeit von der öffentlichen Hand getragen werden (für ab 1955 Geborene) Höhe des Krankengeldes für Selbstversicherte bei geringfügiger Beschäftigung Für geringfügig beschäftigte Personen, die in die Kranken- und Pensionsversicherung optiert haben, gebührt ab dem 4. Tag einer Arbeitsunfähigkeit ein Krankengeld (im Jahre ,98, das sind 4,33 täglich). Seite 4/60

5 1.5 Vorzeitiges Ende des Krankengeldanspruchs Der Krankengeldanspruch endet in folgenden Fällen vorzeitig: Bei Zustellung des Bescheides über die Zuerkennung einer Alterspension, Invaliditäts-/Berufsunfähigkeitspension vor Ende der 26. Woche des Krankengeldbezuges gebührt das Krankengeld höchstens für 26 Wochen. Bei Zustellung des Bescheides über die Zuerkennung einer Alterspension, Invaliditäts-/Berufsunfähigkeitspension nach Ablauf der 26. Woche des Krankengeldbezuges gebührt das Krankengeld höchstens bis zur Bescheidzustellung. Fällt eine Pension aus den Versicherungsfällen der geminderten Arbeitsfähigkeit erst nach der Bescheidzustellung an, weil die Person die Tätigkeit, aufgrund welcher sie als invalid (berufsunfähig, dienstunfähig) gilt, nicht aufgegeben hat, wird das Krankengeld (unter Beachtung der Maximaldauer) bis zu dem Tag geleistet, an dem die Pension angefallen ist. 1.6 Ruhen des Krankengeldanspruchs Der grundsätzliche Anspruch auf Krankengeld ruht, wenn und solange der Krankenstand der Gebietskrankenkasse nicht gemeldet wird (im Regelfall erfolgt dies durch den behandelnden praktischen Arzt), wenn und solange der/die Versicherte sich einer Kontrolluntersuchung beim Arzt der Gebietskrankenkasse entzieht, wenn wiederholt Bestimmungen der Krankenordnung oder Anordnungen des behandelnden Arztes verletzt wurden, wenn und solange dienstrechtliche Ansprüche (Lohn oder Gehalt) vom Dienstgeber weiterbezahlt werden (halber Lohn-/ Gehalts anspruch bedeutet halbes Krankengeld), wenn und solange der/die Versicherte von seinem Dienstgeber noch eine Urlaubsentschädigung/-abfindung oder Kündigungsentschädigung erhält, Seite 5/60

6 wenn und solange der/die Versicherte Zivildienst oder Präsenzdienst leistet. 1.7 Verwirkung des Krankengeldanspruchs Der Anspruch auf Krankengeld ist in allen Fällen ausgeschlossen, wenn die Arbeitsunfähigkeit durch schuldhafte Beteiligung an einem Raufhandel (rechtskräftige Verurteilung), als unmittelbare Folge des Suchtgiftmissbrauchs, als unmittelbare Folge der Trunkenheit entstanden ist. Grundsätzlich keinen Anspruch auf Krankengeld haben Pensionist Innen und BezieherInnen der bedarfsorientierten Mindestsicherung. 1.8 Krankengeldanspruch von Arbeitslosen Beziehern einer Leistung nach dem AlVG, die während des Leis tungsbezuges erkranken oder sich in Anstaltspflege befinden, gebührt in den ersten 3 Tagen der Erkrankung oder des Aufenthaltes in einer Krankenanstalt die bisher bezogene Leistung weiter. Um einen Doppelbezug von Kranken- und Arbeitslosengeld im Falle einer Fortsetzungserkrankung zu vermeiden, gebührt den Beziehern einer Leistung nach dem AlVG das Krankengeld im Falle einer Fortsetzungserkrankung erst ab dem 4. Tag der Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit. 2 Wochengeld Anspruch auf Wochengeld haben nur weibliche Pflichtversicherte. Seit haben auch freie Dienstnehmerinnen Anspruch auf Wochengeld. Für freie Dienstnehmerinnen besteht sowohl in der Berechnung als auch bezüglich der Gewährung von Wochengeld eine weitgehende Angleichung an echte Dienstnehmerinnen. Besteht die Pflichtversicherung bis zum Beginn der Schutzfrist, ist für den Anspruch auf Wochengeld keine bestimmte Vorversicherungszeit erforderlich. Wochengeld gebührt Seite 6/60

7 für die letzten 8 Wochen vor der voraussichtlichen Entbindung, bzw früher, falls ein medizinischer Grund für eine vorzeitige Freistellung vorliegt (lt Bestätigung des Amtsarztes oder des Arbeitsinspektionsarztes), für den Tag der Entbindung, für die ersten 8 Wochen nach der Entbindung. Mütter nach Frühgeburten, Mehrlingsgeburten oder Kaiserschnittentbindungen erhalten das Wochengeld jedenfalls 12 Wochen nach der Entbindung. Im Falle einer Geburt vor dem errechneten Entbindungstermin wird das Wochengeld um den entsprechenden Zeitraum verlängert. Dies erfolgt allerdings nicht, wenn eine vorzeitige Freistellung vorlag und 16 bzw 20 Wochen Anspruchszeitraum vom Gesamtbezugszeitraum umfasst sind. 2.1 Höhe des Wochengeldes Das Wochengeld ersetzt das aus dem Versicherungsfall der Mutterschaft entfallende Einkommen. Zur Feststellung bzw Berechnung der Wochengeldhöhe benötigt die Gebietskrankenkasse für Dienstnehmerinnen eine "Arbeits- und Entgeltbestätigung für Wochengeld". Diese stellt der Arbeitgeber aus. Die Höhe des Wochengeldes wird vom Nettoarbeitslohn der letzten vollen drei Kalendermonate vor dem Eintritt des Mutterschutzes berechnet. Dieser Arbeitsverdienst ist je nach Ausmaß der gebührenden Sonderzahlungen um 14%, um 17% oder um 21% zu erhöhen. Vom erhöhten Nettoarbeitslohn ist der Tagesdurchschnitt zu errechnen, der als tägliches Wochengeld gebührt. Die Bezieherinnen von Arbeitslosengeld und Notstandshilfe erhalten ein Wochengeld in der Höhe des um 80% erhöhten letzten Bezuges aus der Arbeitslosenversicherung. Grundsätzlich haben auch Bezieherinnen von Kinderbetreuungsgeld Anspruch auf Wochengeld, die Höhe ist vom gewählten Modell des Kinderbetreuungsgelds abhängig. Geringfügig Beschäftigte, die sich in der Kranken- und Seite 7/60

8 Pensionsversicherung selbstversichert (=optiert) haben, erhalten im Jahre 2014 ein Wochengeld in der Höhe von 8,65 pro Tag. 2.2 Ruhen des Wochengeldes Das Wochengeld ruht bei Fortbezug von Sach- und Geldleistungen von mehr als 50% der vollen Sach- und Geldleistungen, bei Ausübung einer Erwerbstätigkeit. Das Wochengeld ruht in der Höhe des aus dieser Erwerbstätigkeit erzielten Einkommens. 3 Rehabilitationsgeld Mit wird für Personen, die ab geborgen sind, das System der Pensionen bei Erwerbsunfähigkeit tiefgreifend geändert. Es gibt keine befristeten Invaliditäts- bzw Berufsunfähigkeitspensionen mehr. Jeder Antrag auf Invaliditäts- bzw Berufsunfähigkeitspension ist nunmehr vorrangig ein Antrag auf Leistungen der medizinischen oder der beruflichen Rehabilitation (siehe auch Pensionsversicherung und Arbeitslosenversicherung). Soweit die Begutachtung durch den Pensionsversicherungsträger ergibt, das eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit (von mehr als sechs Monaten) vorliegt, hat die versicherte Person Anspruch auf Sachleistungen der medizinischen Rehabilitation und für deren Dauer Anspruch auf das Rehabilitationsgeld und auf Betreuung durch Case Manager der Krankenversicherung. 3.1 Voraussetzungen Es muss ein Bescheid des Pensionsversicherungsträgers vorliegen, in dem festgestellt wird, dass Maßnahmen der medizinischen Rehabilitation zweckmäßig und zumutbar sind. Dieser Bescheid wird auch dem zuständigen Krankenversicherungsträger übermittelt, der über das zuständige Case Management mit der versicherten Person Kontakt aufnimmt. 3.2 Höhe des Rehabilitationsgeldes Seite 8/60

9 Die Höhe des Rehabilitationsgeldes entspricht dem Krankengeld. Die Mindesthöhe entspricht dem Ausgleichszulagenrichtsatz (2014: 857,73) 3.3 Dauer des Anspruches Das Rehabilitationsgeld gebührt ab der Ausstellung des Bescheides für die voraussichtliche Dauer der vorübergehenden Erwerbunfähigkeit. Nach einem Jahr hat der Krankenversicherungsträger eine Überprüfung vorzunehmen und soweit erforderlich eine Verlängerung zu bewilligen. Das Rehabilitationsgeld wird mit Bescheid eingestellt, sobald die Arbeitsfähigkeit in ausreichendem Maß wieder hergestellt ist. Die Einstellung hat auch zu erfolgen, wenn die versicherte Person ihre Mitwirkungspflichten (zb im Rahmen des Case Managements) nachhaltig verletzt oder vernachlässigt. Unfallversicherung Die AUVA ist der größte gesetzliche Unfallversicherungsträger Österreichs. Aufgaben und Leistungen der Allgemeinen Unfallver sicherungsanstalt (AUVA): Vorsorge zur Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten Erste-Hilfe-Leistung bei Arbeitsunfällen Unfallheilbehandlung medizinische, berufliche und soziale Rehabilitation Entschädigung nach Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten (Unfallrente, Hinterbliebenenrenten, Integritätsabgeltung) Forschung nach den wirksamsten Methoden und Mitteln zur Erfüllung dieser Aufgaben 1 Versicherungsfälle der Unfallversicherung 1.1 Arbeitsunfälle Seite 9/60

10 Arbeitsunfälle sind Unfälle, die sich im örtlichen, zeitlichen und ursächlichen Zusammenhang mit der versicherten Beschäftigung ereignen. Kindergartenkinder, die im Rahmen des verpflichteten Kindergartenjahres vor Schuleintritt eine Kinderbetreuungseinrichtung im Ausmaß von mindestens 16 Wochenstunden besuchen, wurden seit in die Unfallversicherung einbezogen und damit Schüler Innen gleichgestellt. 1.2 Wegunfälle Als Arbeitsunfälle gelten auch Unfälle zwischen Wohnsitz, Kinderbetreuungsstätte und Arbeitsplatz oder Unfälle auf dem Weg von der Arbeitsstätte zu einem Arzt, wenn der Dienstnehmer während der Arbeitszeit ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen muss. Dies gilt auch für Schülerinnen, Schüler und Kindergartenkinder des verpflichtenden Kindergartenjahres. 1.3 Gleichgestellte Unfälle Gewisse Unfälle sind den Arbeitsunfällen gleichgestellt, selbst wenn sie Personen betreffen, die nicht unfallversichert sind. Dazu gehören Unfälle bei der Rettung eines Menschen aus Lebensgefahr sowie Unfälle beim Einsatz von Mitgliedern oder Helfern der freiwilligen Feuerwehr, des Roten Kreuzes, der Lawinenwarnkommissionen und dgl. Auch Unfälle bei der Tätigkeit als Betriebsratsmitglied sowie beim Besuch beruflicher Schulungs(Fortbildungs- )kurse und dgl sind den Arbeitsunfällen gleichgestellt. 1.4 Berufskrankheiten Als Berufskrankheiten gelten die im ASVG Anlage 1 ausdrücklich verzeichneten Krankheiten (Liste der Berufskrankheiten), wenn sie durch die berufliche Tätigkeit hervorgerufen wurden, zb Erkrankungen durch Lärm, Schadstoffe und dgl. 1.5 Generalklausel Seite 10/60

11 Eine Generalklausel bestimmt, dass auch Krankheiten, die nicht in der Liste der Berufskrankheiten enthalten sind, unter gewissen Voraussetzungen im Einzelfall als Berufskrankheiten anerkannt werden können. 2 Feststellung von Leistungsansprüchen Die Leistungsansprüche werden von der Unfallversicherung von Amts wegen oder, sofern das Verfahren nicht auf diese Weise eingeleitet wurde, auf Antrag festgestellt. 2.1 Unfallmeldung Jeder Arbeitsunfall, durch den eine unfallversicherte Person getötet oder mehr als 3 Tage völlig oder teilweise arbeitsunfähig geworden ist, ist vom Dienstgeber oder den sonstigen meldepflichtigen Personen und Stellen längstens binnen 5 Tagen dem zuständigen Versicherungsträger zu melden. Jede Berufskrankheit ist auf die gleiche Weise, wie ein Arbeitsunfall vom Dienstgeber oder den sonstigen meldepflichtigen Personen und Stellen binnen 5 Tagen nach dem Beginn der Krankheit dem zuständigen Unfallversicherungsträger zu melden. 2.2 Bescheid Über Gewährung oder Ablehnung von Leistungen bzw deren Änderungen wird dem Anspruchswerber binnen 6 Monaten ein Bescheid zugestellt, gegen den er binnen 4 Wochen eine schriftliche oder mündliche Klage beim zuständigen Arbeits- und Sozialgericht einbringen kann. 3 Sach- und Geldleistungen während der Heilbehandlung 3.1 Unfallheilbehandlung Die Unfallheilbehandlung umfasst: ärztliche Hilfe, Seite 11/60

12 Heilmittel, Heilbehelfe, Pflege in Kranken-, Kur- und sonstigen Anstalten. Die Unfallheilbehandlung wird so lange und so oft gewährt, als eine Besserung der Folgen des Arbeitsunfalls bzw der Berufskrankheit oder eine Steigerung der Erwerbsfähigkeit zu erwarten ist oder Heilmaßnahmen erforderlich sind, um eine Verschlimmerung zu verhüten. 3.2 Familien- und Taggeld Gewährt der Unfallversicherungsträger oder ein Krankenversiche rungsträger wegen der Folgen eines Arbeitsunfalls bzw einer Berufs krankheit Anstaltspflege, so gebührt dem Versehrten Familiengeld für seine Angehörigen. Das Familiengeld kann unmittelbar den Angehörigen ausbezahlt werden. Das tägliche Familiengeld aus der Unfallversicherung beträgt für einen Angehörigen 1,6%, für jeden weiteren Angehörigen 0,4%, zusammen jedoch nicht mehr als 2,8% eines Zwölftels der jährlichen Bemessungsgrundlage. Hat der Versehrte keine Angehörigen, gebührt ihm für die Dauer des unfallbedingten Anstaltsaufenthaltes ein Taggeld im Ausmaß von 1% eines Zwölftels seiner Jahresbemessungsgrundlage. 4 Maßnahmen und Geldleistungen der Rehabilitation 4.1 Berufliche Rehabilitation Berufliche Ausbildung (Umschulung) wird so lange gewährt, wie die Erreichung des angestrebten Zieles zu erwarten ist. Um die Fortsetzung der Erwerbstätigkeit zu ermöglichen, werden Zuschüsse und Darlehen gewährt. 4.2 Soziale Rehabilitation Die sozialen Maßnahmen der Rehabilitation umfassen solche Leis tungen, die über die Unfallheilbehandlung und die beruflichen Maßnahmen der Seite 12/60

13 Rehabilitation hinausreichen. Es werden außer einer Sozialberatung und regelmäßigen Nachbetreuung des Versehrten beispielsweise Zuschüsse zur Adaptierung der Wohnung oder zum Ankauf eines PKWs gewährt. Auf Maßnahmen der beruflichen und sozialen Rehabilitation besteht kein Rechtsanspruch. 4.3 Übergangsgeld Das Übergangsgeld nach dem ASVG ist eine Geldleistung, die dem Versehrten gebührt, solange ihm eine Ausbildung im Rahmen der beruflichen Rehabilitation gewährt wird. Das Übergangsgeld beträgt 60% der auf den Monat bezogenen Bemessungsgrundlage und erhöht sich bei Vorhandensein von Angehörigen bis auf 100%. 5 Entschädigungen nach Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten Das ASVG sieht folgende Geldleistungen vor: Versehrtenrente - vorläufige Versehrtenrente und Gesamtvergütung - Dauerrente und Abfindung einmalige Integritätsabgeltung Hinterbliebenenrenten - Witwen-/Witwerrente - Waisenrente - Eltern- und Geschwisterrente einmalige Witwen-/Witwer-Beihilfe Teilersatz der Bestattungskosten. 5.1 Versehrtenrente Seite 13/60

14 Besteht aufgrund eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit länger als 3 Monate eine Erwerbsminderung von mindestens 20%, gebührt eine vorläufige Versehrtenrente. Die Versehrtenrente beginnt ab Ende des Krankengeldbezuges, spätestens jedoch mit Beginn der 27. Woche nach dem Eintritt des Versicherungsfalles. Die Bemessung der Versehrtenrente ist abhängig vom Grad der Minderung der Erwerbsfähigkeit und der Bemessungsgrundlage. Spätestens 2 Jahre nach Eintritt des Arbeitsunfalls stellt die Unfallversicherungsanstalt dann die Dauerrente fest. Die Dauerrente erreicht nicht immer die Höhe der vorläufigen Versehrtenrente. Als Bemessungsgrundlage für die Versehrtenrente gilt in der Regel die Summe der beitragspflichtigen Bruttoentgelte im letzten Jahr vor Eintritt des Versicherungsfalles bis zur Höchstbeitragsgrundlage, geteilt durch 14. Ereignet sich der Versicherungsfall vor dem 30. Geburtstag des Versehrten, wird eine fiktive Bemessungsgrundlage gebildet. Für Schüler und Studenten sieht das ASVG eine nach Lebensalter abgestufte Bemessungsgrundlage vor. Für nicht versicherte Personen, die einen gleichgestellten Unfall erleiden, ist die Bemessungsgrundlage von der Unfallversicherungsanstalt nach Billigkeit festzusetzen. 5.2 Zusatzrente Personen, die durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit mindestens zu 50% in ihrer Erwerbsfähigkeit gemindert sind, gelten als Schwerversehrte. Sie erhalten zu ihrer Versehrtenrente eine Zusatzrente in der Höhe von 20% der Versehrtenrente. Ab einer Erwerbsminderung von 70% beträgt die Zusatzrente 50% der Versehrtenrente. Für jedes Kind, welches das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder in Berufsausbildung steht, steht dem/der Schwerversehrten ein Kinderzuschuss in der Höhe von 10% der Rente (einschließlich der Zusatzrente) zu. 5.3 Rentenleistung Die monatliche Rentenleistung beträgt ein Vierzehntel der Jahres rente. In der Unfallversicherung gebührt so wie in der Pensionsversicherung für die Monate April und September je eine Sonderzahlung. Versehrtenrenten werden jährlich aufgewertet. Versehrten, die infolge eines Arbeitsunfalls Seite 14/60

15 oder einer Berufskrankheit eine Vollrente beziehen und die voraussichtlich für mehr als sechs Monate pflegebedürftig sind, gebührt neben einer Vollrente ein Pflegegeld. Höhe der Versehrtenrente plus Zusatzrente bei einer Erwerbsminderung Prozentsatz der Bemessungsgrundlage von Versehrtenrente Zusatzrente Zusammen 20% 13 1/3% /3% 25% 16 2/3% /3% 30% 20% - 20% 40% 26 2/3% /3% 50% 33 1/3% 6 2/3% 40% 60% 40% 8% 48% 70% 46 2/3% 23 1/3% 70% 80% 53 1/3% 26 1/3% 80% 90% 60% 30% 90% 100% 66 2/3% 33 1/3% 100% 5.4 Gesamtvergütung Seite 15/60

16 Ist zu erwarten, dass nur Anspruch auf eine befristete Versehrtenrente besteht, weil die Minderung der Erwerbsfähigkeit nicht auf Dauer mindestens 20% betragen wird, kann der Unfallversicherungsträger sämtliche zu erwartende Renten auf einmal zur Auszahlung bringen. 5.5 Abfindung von Dauerrenten Mit Zustimmung des Versicherten kann bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit bis zu 25% eine Dauerrente durch Zahlung eines dem Wert der Rente entsprechenden Kapitals abgefunden werden. Bei einer Abfindung der Versehrtenrente, die auf einer höheren als 25%igen Minderung der Erwerbsfähigkeit beruht, muss die zweckmäßige Verwendung des Abfindungskapitals gesichert sein. 5.6 Neufeststellung Bei einer wesentlichen Änderung der Unfallfolgen, die für die Feststellung der Versehrtenrente maßgebend waren, hat der Unfallversicherungsträger auf Antrag oder von Amtswegen die Rente neu festzustellen (Erhöhung, Herabsetzung). Eine Herabsetzung einer vorläufigen Versehrtenrente ist jederzeit möglich, sofern sich die Unfallfolgen gebessert haben. Die Herabsetzung einer Dauerrente darf nur in Abständen von mindestens einem Jahr nach der letzten Feststellung vorgenommen werden. 5.7 Versehrtenrenten von Schülern und Studenten Für die Bemessungsgrundlage der Versehrtenrente für Schüler und Studenten gilt ein fester Betrag. Dieser steigt, sobald der Versehrtenrentner ein bestimmtes Alter erreicht hat. Eine Versehrtenrente gebührt Schülern und Studenten nur bei einer mindestens 50%igen Minderung der Erwerbsfähigkeit. Vor Vollendung des 15. Lebensjahres und während der Zeit des Schulbesuchs oder des Studiums erhalten Schüler und Studenten keine Versehrtenrente. Die Versehrtenrente fällt erst zu dem Zeitpunkt an, zu welchem der Schulbesuch oder das Studium voraussichtlich abgeschlossen gewesen und der Eintritt in das Erwerbsleben erfolgt wäre. 5.8 Ruhensbestimmungen Seite 16/60

17 Trifft der Anspruch auf Krankengeld mit einem Anspruch auf Versehrtenrente zusammen, so ruht die Versehrtenrente im Ausmaß des Krankengeldanspruchs, wenn die Arbeitsunfähigkeit Folge des Arbeitsunfalls oder der Berufskrankheit ist. 5.9 Integritätsabgeltung Die Integritätsabgeltung wird als einmalige Zusatzleistung zur Versehrtenrente in Form einer Kapitalzuwendung gewährt und ist nach Schwere des Integritätsschadens abgestuft. Ihr Zweck ist nicht Einkommensersatz, sondern Entschädigung für erhebliche und dauernde Beeinträchtigungen der körperlichen und geistigen Integrität durch Verunstaltungen und seelische Störungen aufgrund des Arbeitsunfalls oder der Berufskrankheit. Für die Leistung der Integritätsabgeltung sind folgende Voraussetzungen notwendig: Verursachung des Versicherungsfalles (Arbeitsunfall oder Berufskrankheit) durch grob fahrlässige Außerachtlassung von Arbeitnehmerschutzvorschriften durch Dritte; erhebliche und dauernde Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Integrität Versicherter als Folge des Versicherungsfalles; gleichzeitiger Anspruch auf Versehrtenrente wegen der Folgen des Versicherungsfalles Witwen- bzw Witwerrente Sie beträgt im Regelfall 20% der Bemessungsgrundlage. Sie erhöht sich auf 40% der Bemessungsgrundlage, sobald die Witwe das 60., der Witwer das 65. Lebensjahr vollendet hat oder bei der Witwe/dem Witwer eine mindestens 50%ige Minderung der Erwerbsfähigkeit vorliegt. Seite 17/60

18 Bei Wiederverehelichung des überlebenden Ehepartners wird die Hinterbliebenenrente mit dem Betrag der Rente abgefertigt Waisenrente Eine Waisenrente erhalten Kinder des Verunglückten im Regelfall bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, erwerbsunfähige Kinder auf Dauer. In einer Schul- oder Berufsausbildung stehende Kinder erhalten eine Waisenrente, wenn die Schul-/Berufsausbildung ihre Arbeitskraft überwiegend beansprucht und sie das Studium ernsthaft und zielstrebig betreiben. Spätestens erlischt die Waisenrente für Studenten mit Vollendung ihres 27. Lebensjahres. Höhe der Waisenrente: Halbwaisen: 20% der Bemessungsgrundlage, Vollwaisen: 30% der Bemessungsgrundlage Eltern- und Geschwisterrenten Anspruchsberechtigt sind die bedürftigen Eltern (Großeltern) und die unversorgten Geschwister des Versicherten, sofern dieser ihren Unterhalt überwiegend bestritten hat. Zusammen können sie 20% der Bemessungsgrundlage beanspruchen Witwen-/Witwerbeihilfe Sie wird Witwen/Witwern nach Schwerversehrten, deren Tod nicht Folge eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit war, als einmalige Kapitalleistung gewährt. Sie beträgt nach ASVG 40% der Bemessungsgrundlage Teilersatz von Bestattungskosten Bei tödlichen Arbeitsunfällen gebührt ein Teilersatz der Bestattungskosten in der Höhe von 1/15 der konkreten Jahresbemessungsgrundlage, zumindest Seite 18/60

19 aber im Ausmaß von 150% des Ausgleichszulagenrichtsatzes für Alleinstehende. Er gebührt demjenigen, der die Kosten der Bestattung getragen hat, bis zur Höhe dieser Kosten. Pensionsversicherung Das Pensionsharmonisierungsgesetz bringt ab ein einheitliches Pensionsrecht für alle Erwerbstätigen, die zu diesem Zeitpunkt das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. 1 Allgemeines Pensionsgesetz (APG) 1.1 Geltungsbereich Das APG gilt für alle ab dem geborenen Personen. Für Personen mit einem Versicherungsverlauf vor 2005 wird die bisherige Parallelrechnung durch die Kontoerstgutschrift ersetzt. Hinsichtlich der Korridorpension und der Schwerarbeitspension gibt es Übergangsregelungen. Auf dem Pensionskonto des APG werden alle erworbenen Zeiten als Beitragszeiten. Auf alle vom Wirkungsbereich des APG erfassten Personen sind weiter die pensionsrechtlichen Bestimmungen des ASVG, GSVG und BSVG anzuwenden, soweit im APG nichts anderes bestimmt wird. Dies gilt zb für Hinterbliebenenpensionen. Kontoerstgutschrift: Die bereits bestehenden Pensionskonten beginnen neu mit der Gutschrift aller bis erworbenen Anwartschaften. Diese Anwartschaften werden als Kontoerstgutschrift (Gesamtgutschrift) für das Jahr 2013 in das Pensionskonto eingetragen. Ab dem erworbenen Beitragsgrundlagen für Versicherungszeiten werden wie bisher dem Pensionskonto gutgeschrieben. Für alle Personen, die ab dem geboren sind und bis zum mindestens ein Versicherungsmonat erworben haben, ist eine Seite 19/60

20 Kontogutschrift zum zu ermitteln. Dabei werden alle bis erworbenen Anwartschaften berücksichtigt. Keine Kontoerstgutschrift ist zu ermitteln, wenn ausschließlich Versicherungsmonate nach dem APG (ab dem ) vorliegen. Die Kontoerstgutschrift ist als Gesamtgutschrift für das Jahr 2013 bis Ende 2014 in das Pensionskonto aufzunehmen und der/dem Versicherten mitzuteilen. Frühere Teil- und Gesamtgutschriften verlieren damit ihre Gültigkeit und werden durch die Gesamtgutschrift 2013 ersetzt. Eine Bescheiderteilung über die Kontogutschrift erfolgt nur über gesonderten Antrag der/des Versicherten. Dieser ist bis spätestens zu stellen oder innerhalb von 3 Monaten ab Mitteilung der Kontoerstgutschrift. Berechnung der Kontoerstgutschrift: Die Kontoerstgutschrift ist das 14-fache des Ausgangsbetrages. Es sei denn, der Ausgangsbetrag ist niedriger oder höher als die jahrgangsabhängige prozentuelle Ober- oder Untergrenze des Vergleichsbetrages. Ober- und Untergrenze. Daher werden zwei fiktive Alterspensionen (Ausgangsbetrag und Vergleichsbetrag) zum Stichtag ermittelt. Ausgangsbetrag: Als Ausgangsbetrag wird eine fiktive Pension nach dem Altrecht (ASVG) berechnet: Als Bemessungsgrundlage wird die Summe der vom Eintritt in die Pensionsversicherung bis vorliegenden, 336 (= 28 Jahre) höchsten monatlichen Gesamtbeitragsgrundlagen geteilt durch 392 herangezogen. Liegen weniger als 336 Beitragsmonate vor, wird die Bemessungsgrundlage aus allen vorliegenden Gesamtbeitragsgrundlagen gebildet und durch die um ein Sechstel erhöhte Anzahl an vorliegenden Beitragsmonaten geteilt. Die Aufwertung der Gesamtbeitragsgrundlagen hat mit den ihrer zeitlichen Lagerung entsprechenden Aufwertugsfaktoren zu erfolgen. Die dafür gesetzlich festgelegten Aufwertungsfaktoren werden zum mit dem um 30% erhöhten Prozentsatz, der den Anpassungsfaktor für das Jahr 2013 entspricht, vervielfacht. Der Steigerungsbetrag beträgt für je 12 Versicherungsmonate 1,78%. Dabei sind alle ab dem Eintritt in die Pensionsversicherung bis Seite 20/60

1. SOZIALVERSICHERUNG

1. SOZIALVERSICHERUNG 1.1. KRANKENVERSICHERUNG Die Krankenversicherung trifft Vorsorge: 1. SOZIALVERSICHERUNG für die Früherkennung von Krankheiten: Jugendlichenuntersuchungen und Vorsorge-(Gesunden-)untersuchungen; für den

Mehr

SOZIALVERSICHERUNG. Die entsprechenden Anträge sind beim zuständigen Krankenversicherungsträger einzubringen.

SOZIALVERSICHERUNG. Die entsprechenden Anträge sind beim zuständigen Krankenversicherungsträger einzubringen. 1.1. KRANKENVERSICHERUNG Die Krankenversicherung trifft Vorsorge: SOZIALVERSICHERUNG für die Früherkennung von Krankheiten: Jugendlichenuntersuchungen und Vorsorge-(Gesunden-)untersuchungen; für den Versicherungsfall

Mehr

Pensionsantragsteller

Pensionsantragsteller Pensionsantragsteller / innen 19 PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT 1021 Wien, Friedrich-Hillegeist-Straße 1 Telefon: 05 03 03 Ausland: +43 / 503 03 Fax: 05 03 03-288 50 E-Mail: pva@pensionsversicherung.at www.pensionsversicherung.at

Mehr

Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension

Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension 3 PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT 1021 Wien, Friedrich-Hillegeist-Straße 1 Telefon: 05 03 03 Ausland: +43 / 503 03 Fax: 05 03 03-288 50 E-Mail: pva@pva.sozvers.at

Mehr

PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT

PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeits- pension 3 PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT 1021 Wien, Friedrich-Hillegeist-Straße 1 Telefon: 05 03 03 Ausland: +43 / 503 03 Fax: 05 03 03-288 50 E-Mail: pva@pensionsversicherung.at

Mehr

Inhalt. Das ist in Österreich anders 2. Das regelt die EU 2 EG-Verordnung 2 Alterspension 2 Invalidität oder Berufsunfähigkeit 2 Tod 3

Inhalt. Das ist in Österreich anders 2. Das regelt die EU 2 EG-Verordnung 2 Alterspension 2 Invalidität oder Berufsunfähigkeit 2 Tod 3 Inhalt Das ist in Österreich anders 2 Das regelt die EU 2 EG-Verordnung 2 Alterspension 2 Invalidität oder Berufsunfähigkeit 2 Tod 3 So ist die Situation in Österreich 3 Rechtliche Grundlage 3 Versicherungssystem,

Mehr

Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension

Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension 3 PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT 1021 Wien, Friedrich-Hillegeist-Straße 1 Telefon: 05 03 03 Ausland: +43 / 503 03 Fax: 05 03 03-288 50 E-Mail: pva@pva.sozvers.at

Mehr

Inhalt. Das ist in Österreich anders 2. Das regelt die EU 2 EG-Verordnung 2 Alterspension 2 Invalidität oder Berufsunfähigkeit 3 Tod 3

Inhalt. Das ist in Österreich anders 2. Das regelt die EU 2 EG-Verordnung 2 Alterspension 2 Invalidität oder Berufsunfähigkeit 3 Tod 3 Inhalt Das ist in Österreich anders 2 Das regelt die EU 2 EG-Verordnung 2 Alterspension 2 Invalidität oder Berufsunfähigkeit 3 Tod 3 So ist die Situation in Österreich 3 Rechtliche Grundlage 3 Versicherungssystem,

Mehr

Pensionskonto NEU Kontoerstgutschrift

Pensionskonto NEU Kontoerstgutschrift Pensionskonto NEU Kontoerstgutschrift Die in dieser Broschüre angeführten Bestimmungen gelten für Personen, die ab dem 1.1.1955 geboren sind. PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT STAND: 1.1.2014 IN DIESER BROSCHÜRE

Mehr

Leistungsrechtliche Werte in der Sozialversicherung

Leistungsrechtliche Werte in der Sozialversicherung HAUPTVERBAND DER ÖSTERREICHISCHEN SOZIALVERSICHERUNGSTRÄGER Leistungsrechtliche Werte in der Sozialversicherung 2010 Stichtag: 1. Jänner 2010 Rechtsgrundlagen ASVG in der Fassung der 70. Novelle B-KUVG

Mehr

Teil 10. Grundlagen und Praxis der medizinischen Versorgung SS06 Teil X. 1

Teil 10. Grundlagen und Praxis der medizinischen Versorgung SS06 Teil X. 1 Teil 10 Grundlagen und Praxis der medizinischen Versorgung SS06 Teil X. 1 X. Sozialversicherung Grundlagen und Praxis der medizinischen Versorgung SS06 Teil X. 2 1) Gegenstand Gegenstand des Sozial(versicherungs-)rechts

Mehr

Reform des Invaliditätspensionsrechts

Reform des Invaliditätspensionsrechts Reform des Invaliditätspensionsrechts (SRÄG 2012, BGBl. I 3/2013, SVÄG 2013, BGBl I 86/2013) Mit 1.1.2014 tritt eine umfassende Reform des Invaliditätspensionsrechts in Kraft. Ziel dieser Reform ist, Menschen

Mehr

Fragensammlung zum Pensionskonto / epk-öffentlichkeitsarbeit

Fragensammlung zum Pensionskonto / epk-öffentlichkeitsarbeit Fragensammlung zum Pensionskonto / epk-öffentlichkeitsarbeit 1. Fragestellung: Was kann ich aus der Kontomitteilung für meine Alterssicherung ableiten? Die Kontomitteilung ist eine Information über den

Mehr

PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT

PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT Witwen(Witwer)- pension Pension für hinterbliebene eingetragene Partner/innen 4 PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT 1021 Wien, Friedrich-Hillegeist-Straße 1 Telefon: 05 03 03 Ausland: +43 / 503 03 Fax: 05 03

Mehr

Begünstigungen für pflegende Angehörige

Begünstigungen für pflegende Angehörige Begünstigungen für pflegende Angehörige Eine Information über Leistungen anderer Institutionen Folgende Maßnahmen in der Pensionsversicherung und der Krankenversicherung dienen der sozialversicherungsrechtlichen

Mehr

DIE PENSIONSVERSICHERUNG Fachausdrücke im Überblick

DIE PENSIONSVERSICHERUNG Fachausdrücke im Überblick DIE PENSIONSVERSICHERUNG Fachausdrücke im Überblick PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT STAND: 1.1.2014 DIE PENSIONSVERSICHERUNG Fachausdrücke im Überblick Das Sozialversicherungsrecht beinhaltet eine Reihe von

Mehr

einfach. transparent. sicher. Das neue Pensionskonto Alle Informationen zum Service Ihres Pensionsversicherungsträgers

einfach. transparent. sicher. Das neue Pensionskonto Alle Informationen zum Service Ihres Pensionsversicherungsträgers einfach. transparent. sicher. Das neue Pensionskonto Alle Informationen zum Service Ihres Pensionsversicherungsträgers Rechtslage 1. Jänner 2014 Das neue Pensionskonto Seit 1. Jänner 2014 gibt es das neue

Mehr

Menschen mit Behinderung und gesetzliche Pensionsversicherung. Landesstelle Vorarlberg. VKOR/Marzari 1 Informationsabend 8.2.2012

Menschen mit Behinderung und gesetzliche Pensionsversicherung. Landesstelle Vorarlberg. VKOR/Marzari 1 Informationsabend 8.2.2012 Menschen mit Behinderung und gesetzliche Pensionsversicherung Landesstelle Vorarlberg 1 VKOR/Marzari 1 Freiwillige Versicherungen für pflegende Angehörige Weiterversicherung ivm Pflege naher Angehöriger

Mehr

Entwurf. Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (74. Novelle zum ASVG)

Entwurf. Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (74. Novelle zum ASVG) 185/ME XXIV. GP - Ministerialentwurf - Gesetzestext 1 von 7 Entwurf Bundesgesetz, mit dem das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz, das Gewerbliche Sozialversicherungsgesetz, das Bauern-Sozialversicherungsgesetz

Mehr

Die gesetzliche Absicherung der Arbeitskraft in Österreich. WWK Lebensversicherung a.g.

Die gesetzliche Absicherung der Arbeitskraft in Österreich. WWK Lebensversicherung a.g. Die gesetzliche Absicherung der Arbeitskraft in Österreich WWK Lebensversicherung a.g. Inhalte: Grundlagen Pensionsversicherung Demografische Situation in Österreich und Ursachen Voraussetzungen für staatliche

Mehr

einfach. transparent. sicher. Das neue Pensionskonto Alle Informationen zum Service Ihres Pensionsversicherungsträgers

einfach. transparent. sicher. Das neue Pensionskonto Alle Informationen zum Service Ihres Pensionsversicherungsträgers einfach. transparent. sicher. Das neue Pensionskonto Alle Informationen zum Service Ihres Pensionsversicherungsträgers Rechtslage 1. Jänner 2014 Das neue Pensionskonto Seit 1. Jänner 2014 gibt es das neue

Mehr

einfach. transparent. sicher. Das neue Pensionskonto Alle Informationen zum Service Ihres Pensionsversicherungsträgers

einfach. transparent. sicher. Das neue Pensionskonto Alle Informationen zum Service Ihres Pensionsversicherungsträgers einfach. transparent. sicher. Das neue Pensionskonto Alle Informationen zum Service Ihres Pensionsversicherungsträgers Rechtslage 1. Jänner 2014 Das neue Pensionskonto Seit 1. Jänner 2014 gibt es das neue

Mehr

Invalidität - neu. Dr. Johannes Pflug. Invalidität - neu/ Dr. Pflug

Invalidität - neu. Dr. Johannes Pflug. Invalidität - neu/ Dr. Pflug Invalidität - neu Dr. Johannes Pflug Invalidität neu Wegfall befristeter Invaliditäts(Berufsunfähigkeits)pensionen für Personen, die am 1.1.2014 das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet haben (Aufhebung

Mehr

Textgegenüberstellung. Artikel 14 Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes Teil 1

Textgegenüberstellung. Artikel 14 Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes Teil 1 1 von 30 Textgegenüberstellung Ende der Pflichtversicherung Artikel 14 Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes Teil 1 11. (1) 11. (1) (2) Wird ein gerichtlicher oder außergerichtlicher Vergleich

Mehr

Betriebsübergabe. aus arbeits- und sozialversicherungsrechtlicher Sicht. St. Pölten, 5. 3. 2013 Mag. Christa Kocher

Betriebsübergabe. aus arbeits- und sozialversicherungsrechtlicher Sicht. St. Pölten, 5. 3. 2013 Mag. Christa Kocher Betriebsübergabe aus arbeits- und sozialversicherungsrechtlicher Sicht St. Pölten, 5. 3. 2013 Mag. Christa Kocher Betriebsübergang und Mitarbeiter Was ist ein Betriebsübergang? Wirt. Einheit geht über:

Mehr

Berufsunfähigkeit heute - ein verkanntes Risiko

Berufsunfähigkeit heute - ein verkanntes Risiko Berufsunfähigkeit heute - ein verkanntes Risiko Düsseldorf, Juli 2003 Berufsunfähigkeit heute 1 Berufsunfähigkeit heute - ein verkanntes Risiko Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr oder nur noch

Mehr

Alles über die Rente Tagung All inclusive Evang. Akademie Bad Boll

Alles über die Rente Tagung All inclusive Evang. Akademie Bad Boll Alles über die Rente Tagung All inclusive Evang. Akademie Bad Boll 20. 22. Oktober 2010 Juan Victor Coseriu Pisani Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg Projekt Neubau Tel.: 0711 / 848 10 331 Fax:

Mehr

Aktuelle Gesetzesänderungen kurz & bündig

Aktuelle Gesetzesänderungen kurz & bündig Aktuelle Gesetzesänderungen kurz & bündig Geringfügige Beschäftigung 2010 Geringfügige Beschäftigung 1. Was heisst geringfügig beschäftigt? Sie sind dann geringfügig beschäftigt, wenn Ihr Einkommen 2010

Mehr

2013: Neue Beträge in der Sozialversicherung

2013: Neue Beträge in der Sozialversicherung 2013: Neue Beträge in der Sozialversicherung Ab 1. Jänner 2013 gelten folgende neue Beträge in der Sozialversicherung: Höchstbeitragsgrundlagen a) Für den Bereich des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes

Mehr

2015: Neue Beträge in der Sozialversicherung

2015: Neue Beträge in der Sozialversicherung 2015: Neue Beträge in der Sozialversicherung Ab 1. Jänner 2015 gelten folgende neue Beträge in der Sozialversicherung: Höchstbeitragsgrundlagen a) Für den Bereich des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes

Mehr

BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH 1 von 5 BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH Jahrgang 2010 Ausgegeben am 18. August 2010 Teil I 63. Bundesgesetz: Sozialversicherungs-Änderungsgesetz 2010 SVÄG 2010 (NR: GP XXIV RV 628 AB 818

Mehr

Pensionen. Neuauflage 2012. inkl. allen Änderungen. Leitfaden durch ein kompliziertes Regelwerk

Pensionen. Neuauflage 2012. inkl. allen Änderungen. Leitfaden durch ein kompliziertes Regelwerk Pensionen Neuauflage 2012 inkl. allen Änderungen Leitfaden durch ein kompliziertes Regelwerk 2 Kolumnentitel AutorInnen Nurith Wagner-Strauß Nurith Wagner-Strauß Mag. a Isabel Koberwein arbeitet in der

Mehr

Arbeitslosenversicherung Kurzdarstellung der Leistungen

Arbeitslosenversicherung Kurzdarstellung der Leistungen 1 Arbeitslosenversicherung Kurzdarstellung der Leistungen 1. LEISTUNGEN Arbeitslosengeld Notstandshilfe (wenn der Anspruch auf Arbeitslosengeld bzw. Übergangsgeld erschöpft ist und Notlage vorliegt) Bevorschussung

Mehr

INHALTSVERZEICHNIS SOZIALVERSICHERUNG BEITRAGSRECHT, LEISTUNGSRECHT, PRÜFUNGEN ZWEIFELS- UND SPEZIALFRAGEN AUS DER PRAXIS

INHALTSVERZEICHNIS SOZIALVERSICHERUNG BEITRAGSRECHT, LEISTUNGSRECHT, PRÜFUNGEN ZWEIFELS- UND SPEZIALFRAGEN AUS DER PRAXIS INHALTSVERZEICHNIS SOZIALVERSICHERUNG BEITRAGSRECHT, LEISTUNGSRECHT, PRÜFUNGEN ZWEIFELS- UND SPEZIALFRAGEN AUS DER PRAXIS 1. BEITRAGSRECHT von Dr. Stefan Steiger Wer ist nach dem ASVG versichert? o Pflichttatbestände

Mehr

Erwerbstätigkeit. Geldleistung aus der Krankenversicherung. Waisenpension

Erwerbstätigkeit. Geldleistung aus der Krankenversicherung. Waisenpension 2. Soziale Sicherheit aus eigener Leistung 2.1. Arbeitslosengeld 2.2. Notstandshilfe 2.3. Pensionsvorschuss 2.4. Weiterbildungsgeld 2.5. Invaliditäts- oder Berufsunfähigkeits- oder Erwerbsunfähigkeitspension

Mehr

Ihre Rechte der sozialen Sicherheit. in Österreich

Ihre Rechte der sozialen Sicherheit. in Österreich Ihre Rechte der sozialen Sicherheit in Österreich Die Informationen in diesem Leitfaden wurden in enger Zusammenarbeit mit den nationalen Ansprechpartnern des Gegenseitigen Informationssystems für soziale

Mehr

Rentenarten in der gesetzlichen Rentenversicherung + VBL-Rente

Rentenarten in der gesetzlichen Rentenversicherung + VBL-Rente Rentenarten in der gesetzlichen Rentenversicherung + VBL-Rente Im April 2007 wurde das Gesetz zur Anpassung der Regelaltersgrenze an die demografische Entwicklung und zur Stärkung der Finanzierungsgrundlagen

Mehr

FRAUEN UND DAS NEUE PENSIONSKONTO WIE ARBEIT UND FAMILIE IHRE PENSION BEEINFLUSSEN

FRAUEN UND DAS NEUE PENSIONSKONTO WIE ARBEIT UND FAMILIE IHRE PENSION BEEINFLUSSEN FRAUEN UND DAS NEUE PENSIONSKONTO WIE ARBEIT UND FAMILIE IHRE PENSION BEEINFLUSSEN Meistens denken wir nicht an die Pension, wenn wir im Arbeitsprozess stehen. Die Pension ist oft noch so weit weg. Das

Mehr

Richtlinien für die Auslandsversicherung. Abschnitt I. Allgemeines

Richtlinien für die Auslandsversicherung. Abschnitt I. Allgemeines Richtlinien für die Auslandsversicherung Abschnitt I Allgemeines 1 Träger der Auslandsversicherung gemäß 140 ff. SGB VII ist die Berufsgenossenschaft Holz und Metall. 2 (1) Die Kosten der Versicherung

Mehr

Anlage zu 29 der Satzung der DAK -Gesundheit. Wahltarife Krankengeld

Anlage zu 29 der Satzung der DAK -Gesundheit. Wahltarife Krankengeld Anlage zu 29 der Satzung der DAK -Gesundheit Wahltarife Krankengeld Stand: 01.01.2012 Inhaltsverzeichnis Seite ABSCHNITT A 2 Wahltarif, Beginn und Ende 2 ABSCHNITT B 3 Bindungsfrist und Kündigung / Sonderkündungsrecht

Mehr

Pensionskonto NEU. GD-Stv. Jungwirth / Informationsveranstaltungen PKT-Neu Folie 1

Pensionskonto NEU. GD-Stv. Jungwirth / Informationsveranstaltungen PKT-Neu Folie 1 Pensionskonto NEU GD-Stv. Jungwirth / Informationsveranstaltungen PKT-Neu Folie 1 Pensionskonto NEU - Überblick Was ist das? Das Pensionssparbuch transparent verständlich einfach nachvollziehbar Die Ablöse

Mehr

Dass die Altersgrenzen für die verschiedenen Renten hochgesetzt wurden, ist zwischenzeitlich den meisten Menschen bekannt.

Dass die Altersgrenzen für die verschiedenen Renten hochgesetzt wurden, ist zwischenzeitlich den meisten Menschen bekannt. Die Erhöhung der Altersgrenzen bei den Renten Dass die Altersgrenzen für die verschiedenen Renten hochgesetzt wurden, ist zwischenzeitlich den meisten Menschen bekannt. Es gibt jedoch viele Unsicherheiten,

Mehr

Wirtschaftliche Sicherung im Krankheitsfall Gesetzliche Krankenversicherung

Wirtschaftliche Sicherung im Krankheitsfall Gesetzliche Krankenversicherung Wirtschaftliche Sicherung im Krankheitsfall Gesetzliche Krankenversicherung - Krankengeldbezug - AOK PLUS Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen. Angela Runge Wirtschaftliche Sicherung im Krankheitsfall

Mehr

Pension. Wissenswertes für Frauen

Pension. Wissenswertes für Frauen 2011 Pension Wissenswertes für Frauen Frauen Impressum: Herausgeberin FEMAIL FrauenInformations zentrum Vorarlberg e.v., www.femail.at Für den Inhalt verantwortlich Mag a Sabine Kessler Gestaltung grafik

Mehr

Ihre Rechte der sozialen Sicherheit in Österreich

Ihre Rechte der sozialen Sicherheit in Österreich Ihre Rechte der sozialen Sicherheit in Österreich Europäische Kommission Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit Die Informationen in diesem Leitfaden wurden in enger Zusammenarbeit

Mehr

IP Neu für Alle: Die Reform der Invaliditätspension

IP Neu für Alle: Die Reform der Invaliditätspension IP Neu für Alle: Die Reform der Invaliditätspension Ziel: Weniger Invaliditätspensionen, dafür verstärkte Arbeitsmarktintegration von gesundheitlich beeinträchtigten Menschen. Die geringeren Pensionskosten

Mehr

Fragensammlung zum Pensionskonto

Fragensammlung zum Pensionskonto Fragensammlung zum Pensionskonto Frage 1: In welchem Gesetz finde ich die Bestimmungen über das Pensionskonto? Die Bestimmungen über das Pensionskonto sind im Allgemeinen Pensionsgesetz (APG) enthalten.

Mehr

A9 Unfallversicherung

A9 Unfallversicherung A9 Unfallversicherung Inhaltsverzeichnis Das ist in Deutschland anders...2 Das regelt die EU...2 EG-Verordnung... 2 Versicherungspflicht und Leistungserbringung im Beschäftigungsland... 2 Arbeitsunfall...

Mehr

FÜR AK-MITGLIEDER KOSTENLOS! PENSIONSFAHRPLAN. Tipps rund um Ihre Pensionierung. Stand Jänner 2014. ooe.arbeiterkammer.at

FÜR AK-MITGLIEDER KOSTENLOS! PENSIONSFAHRPLAN. Tipps rund um Ihre Pensionierung. Stand Jänner 2014. ooe.arbeiterkammer.at FÜR AK-MITGLIEDER KOSTENLOS! PENSIONSFAHRPLAN Tipps rund um Ihre Pensionierung Stand Jänner 2014 ooe.arbeiterkammer.at TIPPS RUND UM IHRE PENSIONIERUNG Beim Übergang vom Arbeitsleben in die Pension stellen

Mehr

11. Mehrfachversicherungstatbestände

11. Mehrfachversicherungstatbestände 11. Mehrfachversicherungstatbestände Mehrfachversicherungstatbestände Im österreichischen Sozialversicherungssystem gilt der Grundsatz der Mehrfachversicherung. Zur Mehrfachversicherung kann es kommen,

Mehr

Service. Altersrenten - Wer? Wann? Wie(viel)? ISV03t

Service. Altersrenten - Wer? Wann? Wie(viel)? ISV03t Service Altersrenten - Wer? Wann? Wie(viel)? 0 ISV03t Altersrenten - Wer? Wann? Wie(viel)? Überblick Regelaltersrente Altersrente für langjährig Versicherte Altersrente für besonders langjährig Versicherte

Mehr

Individuelle Vorsorgeplanung für. Dr. Maximilian Mustermann, geb. am 01.01.1970 Mag. Petra Mustermann, geb. am 01.07.1975.

Individuelle Vorsorgeplanung für. Dr. Maximilian Mustermann, geb. am 01.01.1970 Mag. Petra Mustermann, geb. am 01.07.1975. Individuelle Vorsorgeplanung für Wien, am 22. November 2014 Ihr persönlicher Berater Thomas Kubala A1220 Wien, Wagramerstr. 4/Bürohaus Top 5 Tel. 01/997112010, Fax 01/997112013 email: thomas.kubala@auricon.at;

Mehr

Die Aufgaben. der. Berufsgenossenschaft

Die Aufgaben. der. Berufsgenossenschaft Die Aufgaben der Berufsgenossenschaft Das duale System im Arbeitsschutz Duales AS-System Staat Träger der der gesetzlichen Unfallversicherung erlässt erlässt laut SGB VII 15 Gesetze Unfallverhütungsvorschriften

Mehr

Krankengeld. KKF-Verlag. Krankengeld 2015. Damit der Lebensunterhalt auch bei Arbeitsunfähigkeit gesichert ist.

Krankengeld. KKF-Verlag. Krankengeld 2015. Damit der Lebensunterhalt auch bei Arbeitsunfähigkeit gesichert ist. Krankengeld Krankengeld 2015 Damit der Lebensunterhalt auch bei Arbeitsunfähigkeit gesichert ist. Sehr geehrte Versicherte, sehr geehrter Versicherter, niemand ist vor längerer Krankheit und einem damit

Mehr

Sichern Sie Ihr Einkommen vor Risiken und Nebenwirkungen. EinkommensSicherungsKonzept

Sichern Sie Ihr Einkommen vor Risiken und Nebenwirkungen. EinkommensSicherungsKonzept Sichern Sie Ihr Einkommen vor Risiken und Nebenwirkungen EinkommensSicherungsKonzept Es reicht nicht, Arbeit zu haben man muss auch arbeiten können Einen gesicherten Arbeitsplatz zu haben zählt heute,

Mehr

MERKBLATT SOZIALVERSICHERUNG

MERKBLATT SOZIALVERSICHERUNG MERKBLATT SOZIALVERSICHERUNG Jänner 2012 Sozialversicherung der Gewerbetreibenden Gewerbetreibende sind in der Kranken-, Pensions-, Unfallversicherung und Selbständigenvorsorge pflichtversichert. Kranken-

Mehr

Beitragsgrundlage nach dem Einheitswert. Mag. Gabriele Hebesberger/Sozialreferat

Beitragsgrundlage nach dem Einheitswert. Mag. Gabriele Hebesberger/Sozialreferat Beitragsgrundlage nach dem Einheitswert Mag. Gabriele Hebesberger/Sozialreferat Stand: Jänner 2014 Inhaltsverzeichnis Pflichtversicherung in der Bauernsozialversicherung besteht ab folgenden selbstbewirtschafteten

Mehr

A. Risiko-Lebensversicherung (Tod infolge von Krankheit oder Unfall) Inhaltsverzeichnis

A. Risiko-Lebensversicherung (Tod infolge von Krankheit oder Unfall) Inhaltsverzeichnis (AVB) für die Risiko-Lebensversicherung (Tod infolge von Krankheit oder Unfall) und die Invaliditäts-Kapitalversicherung (Invalidität infolge von Krankheit) gemäss VVG Ausgabe 01. 09 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Anlage 5a zur DVO. Regelung zur Altersteilzeit. 1 Geltungsbereich

Anlage 5a zur DVO. Regelung zur Altersteilzeit. 1 Geltungsbereich Anlage 5a zur DVO Regelung zur Altersteilzeit 1 Geltungsbereich Diese Altersteilzeitregelung findet Anwendung im Geltungsbereich der DVO. Für die in der Anlage 8 (3.) genannten Personen/Mitarbeiter gilt

Mehr

Die obligatorische Unfallversicherung

Die obligatorische Unfallversicherung 1/7 A M T FÜ R G ES U N D H EIT FÜ R STEN TU M LIEC H TEN STEIN Merkblatt Die obligatorische Unfallversicherung 01.01.2012 9490 Vaduz, Telefon +423 236 73 42 Internet: www.ag.llv.li 9490 Vaduz Liechtenstein

Mehr

Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger. Richtlinien für die Befreiung von der Rezeptgebühr gemäß 31 Abs. 5 Z 16 ASVG (RRZ 2008)

Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger. Richtlinien für die Befreiung von der Rezeptgebühr gemäß 31 Abs. 5 Z 16 ASVG (RRZ 2008) Freigabe zur Abfrage: 30. Jänner 2008, 04.00 Uhr Verlautbarung Nr.: 5 Jahr: 2008 Amtliche Verlautbarung der österreichischen Sozialversicherung im Internet: www.avsv.at Hauptverband der österreichischen

Mehr

INFORMATION zum PENSIONSKONTO (Kontomitteilung)

INFORMATION zum PENSIONSKONTO (Kontomitteilung) INFORMATION zum PENSIONSKONTO (Kontomitteilung) Aufgrund des APG (Allgemeines Pensionsgesetz) ist für alle nach dem 31.12.1954 geborenen Beamten (Bundesbeamte und pragmatisierte Landeslehrer) und Vertragsbediensteten

Mehr

Hey Tina! Was lernt man in diesem Kapitel? Und wozu lernen wir das?

Hey Tina! Was lernt man in diesem Kapitel? Und wozu lernen wir das? SOZIALVERSICHERUNGEN SOZIALVERSICHERUNGEN Hey Tina! Was lernt man in diesem Kapitel? Ganz einfach Tim! Hier lernt man alles rund um die Sozialversicherungen in Österreich. Du lernst welche Versicherungen

Mehr

Rente für Schwerbehinderte

Rente für Schwerbehinderte Rente für Schwerbehinderte Deutsche Rentenversicherung Heike Peters Rentenrechtliche Zeiten und Wartzeit Beitragszeiten Ersatzzeiten Monate aus: Versorgungsausgleich, Rentensplitting geringfügiger vers.freier

Mehr

Rentenreform 2014 Das Gesetz über. Rentenversicherung vom 23.6.2014

Rentenreform 2014 Das Gesetz über. Rentenversicherung vom 23.6.2014 Aktualisierung des Ratgebers Vorzeitig in Rente gehen 3. Auflage 2014, Stand: Juli 2014 Rentenreform 2014 Das Gesetz über Leistungsverbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung vom 23.6.2014 Das

Mehr

Zuverdienstgrenzen Wer darf wie viel dazuverdienen?

Zuverdienstgrenzen Wer darf wie viel dazuverdienen? Zuverdienstgrenzen Wer darf wie viel dazuverdienen? Wie viel darf ich dazuverdienen, wenn ich staatliche Leistungen (zb Kinderbetreuungsgeld, Pensionszahlungen, Arbeitslosengeld etc) erhalte? Der nachfolgende

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Feldkirch Senat 1 GZ. RV/0127-F/03 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Dr. WW, 88131 L, L-Straße 5, vertreten durch die Gantner Steuerberatung GmbH,

Mehr

Erläuterungen. Allgemeiner Teil Zu den Art. 1 bis 6

Erläuterungen. Allgemeiner Teil Zu den Art. 1 bis 6 26/ME XXV. GP - Ministerialentwurf - Erläuterungen 1 von 11 1 von 11 Erläuterungen Allgemeiner Teil Zu den Art. 1 bis 6 Im Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz ist eine Vielzahl

Mehr

3.03 Leistungen der AHV Hinterlassenenrenten der AHV

3.03 Leistungen der AHV Hinterlassenenrenten der AHV 3.03 Leistungen der AHV Hinterlassenenrenten der AHV Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Hinterlassenenrenten sollen beim Tod des Ehegatten oder eines Elternteils verhindern, dass die Hinterlassenen

Mehr

VEREINBARUNG ZUR DURCHFÜHRUNG DES ABKOMMENS ZWISCHEN DER REPUBLIK ÖSTERREICH UND DER BUNDESREPUBLIK JUGOSLAWIEN ÜBER SOZIALE SICHERHEIT

VEREINBARUNG ZUR DURCHFÜHRUNG DES ABKOMMENS ZWISCHEN DER REPUBLIK ÖSTERREICH UND DER BUNDESREPUBLIK JUGOSLAWIEN ÜBER SOZIALE SICHERHEIT VEREINBARUNG ZUR DURCHFÜHRUNG DES ABKOMMENS ZWISCHEN DER REPUBLIK ÖSTERREICH UND DER BUNDESREPUBLIK JUGOSLAWIEN ÜBER SOZIALE SICHERHEIT Auf Grund des Artikels 26 Absatz 1 des Abkommens zwischen der Republik

Mehr

Individuelle Vorsorgeplanung für. Max Muster, geb. am 15.05.1974 Helga Muster, geb. am 20.09.1979. Ronald Felsner. Krems, am 12.

Individuelle Vorsorgeplanung für. Max Muster, geb. am 15.05.1974 Helga Muster, geb. am 20.09.1979. Ronald Felsner. Krems, am 12. Individuelle Vorsorgeplanung für Helga Muster, geb. am 20.09.1979 Krems, am 12. September 2012 Ihr persönlicher Berater Ronald Felsner A-3500 Krems,Ringstraße 2/5 Tel. 0676/975 44 88, Fax 02732/71 940

Mehr

kranken- und pflegeversicherung Wahltarife zum Krankengeld

kranken- und pflegeversicherung Wahltarife zum Krankengeld kranken- und pflegeversicherung Wahltarife zum Krankengeld Wahltarife Krankengeld 3 Hauptberuflich Selbständige sowie unständig und kurzzeitig Beschäftigte können einen gesetzlichen Krankengeldanspruch

Mehr

VA Aktuell 2/00. Berufsunfähigkeit (BU)

VA Aktuell 2/00. Berufsunfähigkeit (BU) VA Aktuell 2/00 Berufsunfähigkeit (BU) Die BU ist neben den Risiken des Alters und des Todes das wichtigste von der berufsständischen Versorgung abgesicherte Risiko. Zwar ist die Zahl der BU-Rentner bei

Mehr

Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz der Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren in Baden-Württemberg

Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz der Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren in Baden-Württemberg Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz der Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren in Baden-Württemberg Allein in den aktiven fast 3.500 Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehren des Landes Baden-Württemberg

Mehr

Sozialgesetzbuch (SGB III), Drittes Buch, Arbeitsförderung

Sozialgesetzbuch (SGB III), Drittes Buch, Arbeitsförderung Sozialgesetzbuch (SGB III), Drittes Buch, Arbeitsförderung 136 SGB III Anspruch auf Arbeitslosengeld (1) Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben Anspruch auf Arbeitslosengeld 1. bei Arbeitslosigkeit oder

Mehr

Tarifvertrag Altersteilzeit (TV ATZ) vom 8. August 2013 in der Fassung des Änderungstarifvertrages Nr. 2 vom 21. April 2015*

Tarifvertrag Altersteilzeit (TV ATZ) vom 8. August 2013 in der Fassung des Änderungstarifvertrages Nr. 2 vom 21. April 2015* Tarifvertrag Altersteilzeit (TV ATZ) vom 8. August 2013 in der Fassung des Änderungstarifvertrages Nr. 2 vom 21. April 2015* Zwischen dem Verband kirchlicher und diakonischer Anstellungsträger in Norddeutschland

Mehr

Krankheit Heilung / GKV-PKV

Krankheit Heilung / GKV-PKV Jürgen Hentzelt Krankheit Heilung / GKV-PKV 1. Verschiedene Versichertengruppen PKV 1.8.1994: Auslaufen der 6-monatigen Lohnfortzahlung GKV 1.1.1999: Keine Beihilfe mehr für Angestellte 1.11.2006: Ende

Mehr

Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt beschlossene Änderungen

Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt beschlossene Änderungen Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt beschlssene Änderungen Eine Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspensin gebührt nur mehr bei dauerhafter Invalidität bzw. Berufsunfähigkeit und anstelle der befristeten

Mehr

Kausalitäts- und Zurechnungszusammenhänge:

Kausalitäts- und Zurechnungszusammenhänge: Kausalitäts- und Zurechnungszusammenhänge: Versicherte Tätigkeit Unfallbringendes Verhalten Unfallgeschehen Gesundheitsschaden zeitlicher/örtlicher/sachlicher Zusammenhang Unfallkausalität: Wesentliche

Mehr

SOZIAL- VERSICHERUNGS- RECHT

SOZIAL- VERSICHERUNGS- RECHT SOZIAL- VERSICHERUNGS- RECHT Stefan STEIGER 10/2015 Nr.: 127 Einführung in das Sozialversicherungsrecht StB Dr. Stefan Steiger 2. Auflage 2015 Oktober 2015 Einführung in das Sozialversicherungsrecht Allgemeiner

Mehr

Gesetz über Leistungsverbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-Leistungsverbesserungsgesetz)

Gesetz über Leistungsverbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-Leistungsverbesserungsgesetz) Gesetz über Leistungsverbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-Leistungsverbesserungsgesetz) - Mütterrente - Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente - Rente mit 63 - Höheres Reha-Budget

Mehr

Länderbericht Österreich

Länderbericht Österreich Länderbericht Österreich Demographische Entwicklung und aktuelle Betrachtung der Bauwirtschaft In der Republik Österreich leben ca. 8,4 Mio. Menschen in 9 Bundesländern. Österreich ist erst seit 1994 Mitglied

Mehr

Leistungen bei Krankheit und Unfall

Leistungen bei Krankheit und Unfall Anhang 4 Leistungen bei Krankheit und Unfall Inhaltsverzeichnis 1. Krankentaggeldversicherung... 2 2. Obligatorischen Unfallversicherung gemäss UVG... 3 3. Zusätzliche Kranken- und Unfall-Taggeldversicherungen...

Mehr

50 ALTERSRENTE Kindererziehung Kindererziehungszeiten sind die Zeiten der Erziehung eines Kindes in den ersten drei Lebensjahren (36 Kalendermonate) bei Geburten vom 1.1.1992 an bzw. in den ersten zwölf

Mehr

Inhaltsverzeichnis: Schema 06: Arbeitsunfallversicherung

Inhaltsverzeichnis: Schema 06: Arbeitsunfallversicherung Inhaltsverzeichnis: Schema 06: Arbeitsunfallversicherung 3.6.1. Arbeitsunfallversicherung Ausgaben 3.6.2. Arbeitsunfallversicherung Finanzierung 3.6.3. Arbeitsunfallversicherung Erläuterungen zu den Ausgaben

Mehr

Das Mutterschutzgesetz sieht vor, dass Mütter in den

Das Mutterschutzgesetz sieht vor, dass Mütter in den Mutterschaftsgeld vor und nach der Geburt Das Mutterschutzgesetz sieht vor, dass Mütter in den sechs Wochen vor der Geburt nicht arbeiten sollen und in den acht Wochen nach der Geburt bei Früh- und Mehrlingsgeburten

Mehr

Hinzuverdienstgrenzen für Rentner

Hinzuverdienstgrenzen für Rentner grenzen für Rentner Rentenart: Regelaltersrente Erreichen der Regelaltersgrenze Anspruch auf die Regelaltersrente besteht ab Erreichen der Regelaltersgrenze. Für vor 1947 Geborene lag diese bei 65 Jahren.

Mehr

der Killer aller guten Vorsätze! und die unterschätze Absicherungsmöglichkeit Vorbereitungskurs FDL 2009 E.Loretz Berufsunfähigkeit 1

der Killer aller guten Vorsätze! und die unterschätze Absicherungsmöglichkeit Vorbereitungskurs FDL 2009 E.Loretz Berufsunfähigkeit 1 der Killer aller guten Vorsätze! und die unterschätze Absicherungsmöglichkeit Vorbereitungskurs FDL 2009 E.Loretz Berufsunfähigkeit 1 Agenda Altersvorsorge (AV) Strategische Vermögensplanung (SV) Staatliche

Mehr

6.02 Leistungen der EO/MSE Mutterschaftsentschädigung

6.02 Leistungen der EO/MSE Mutterschaftsentschädigung 6.02 Leistungen der EO/MSE Mutterschaftsentschädigung Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Erwerbstätige Mütter haben für die ersten 14 Wochen nach der Geburt des Kindes Anspruch auf eine Mutterschaftsentschädigung.

Mehr

UNFALLVERSICHERUNG BEI DER VERWALTUNGS-BERUFSGENOSSENSCHAFT

UNFALLVERSICHERUNG BEI DER VERWALTUNGS-BERUFSGENOSSENSCHAFT UNFALLVERSICHERUNG BEI DER VERWALTUNGS-BERUFSGENOSSENSCHAFT ARBEITSUNFALL, BERUFSKRANKHEIT - WAS NUN? Diese existenzielle Frage stellt sich gerade im Bereich der Berufsgruppe der Architekten, da insbesondere

Mehr

Mitgeteilt von Rechtsanwältin Katrin Vass, Fachanwältin für Sozialrecht, aus der Kanzlei Dr. Ruth Schultze-Zeu & Kollegen

Mitgeteilt von Rechtsanwältin Katrin Vass, Fachanwältin für Sozialrecht, aus der Kanzlei Dr. Ruth Schultze-Zeu & Kollegen Arbeitslosenversicherung 1. Mitgliedschaft Bei der Arbeitslosenversicherung handelt es sich um eine Pflichtversicherung für Arbeitnehmer im sozialversicherungsrechtlichen Sinne. Keine Arbeitnehmer in diesem

Mehr

Leistungen zur Teilhabe durch die Rentenversicherung. Traumatisierungen im beruflichen Alltag - Referent: Frank Hochrein

Leistungen zur Teilhabe durch die Rentenversicherung. Traumatisierungen im beruflichen Alltag - Referent: Frank Hochrein Traumatisierungen im beruflichen Alltag - Interventionsstrukturen in Mittelfranken Dienstag, 20. November 2012 0 Referent: Frank Hochrein Service Leistungen zur Teilhabe durch die Rentenversicherung Überblick

Mehr

Entwurf des RV-Leistungsverbesserungsgesetzes Fragen & Antworten (Stand 23.05.2014)

Entwurf des RV-Leistungsverbesserungsgesetzes Fragen & Antworten (Stand 23.05.2014) Anlage 1 zu Info Nr. 31/2014 Entwurf des RV-Leistungsverbesserungsgesetzes Fragen & Antworten (Stand 23.05.2014) Der am 23.5.2014 vom Bundestag beschlossene Gesetzentwurf beinhaltet im Wesentlichen vier

Mehr

Merkblatt für Case Management-Anbieter: Besonderheiten der Lohnfortzahlung und Beendigung des Arbeitsverhältnisses bei Krankheit und Unfall

Merkblatt für Case Management-Anbieter: Besonderheiten der Lohnfortzahlung und Beendigung des Arbeitsverhältnisses bei Krankheit und Unfall Merkblatt für Case Management-Anbieter: Besonderheiten der Lohnfortzahlung und Beendigung des Arbeitsverhältnisses bei Krankheit und Unfall Stand: 1. Januar 2015 1. Berufs- und Nichtberufsunfallversicherung

Mehr

Pflegegeld PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT

Pflegegeld PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT Pflegegeld 10 PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT 1021 Wien, Friedrich-Hillegeist-Straße 1 Telefon: 05 03 03 Ausland: +43 / 503 03 Fax: 05 03 03-288 50 E-Mail: pva@pva.sozvers.at www.pensionsversicherung.at STAND:

Mehr

Rente mit 67 Anhebung der Altersgrenzen

Rente mit 67 Anhebung der Altersgrenzen HBE PRAXISWISSEN Rente mit 67 Anhebung der Altersgrenzen Handelsverband Bayern e.v. Brienner Straße 45, 80333 München Rechtsanwältin Claudia Lindemann Telefon 089 55118-122 Telefax 089 55118-118 E-Mail

Mehr

DIPLOMARBEIT. Titel der Diplomarbeit. Vergleich der Sozialversicherungssysteme in der Slowakei und in Österreich. Verfasserin / Verfasser

DIPLOMARBEIT. Titel der Diplomarbeit. Vergleich der Sozialversicherungssysteme in der Slowakei und in Österreich. Verfasserin / Verfasser DIPLOMARBEIT Titel der Diplomarbeit Vergleich der Sozialversicherungssysteme in der Slowakei und in Österreich Verfasserin / Verfasser Zuzana Novotova Angestrebter akademischer Grad Magistra/Magister der

Mehr

Bekanntmachung. Merkblatt über die Kranken- und Pflegeversicherung der Studentinnen und Studenten

Bekanntmachung. Merkblatt über die Kranken- und Pflegeversicherung der Studentinnen und Studenten POSTANSCHRIFT Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung, 53108 Bonn Bekanntmachung Gemäß 1 Satz 2 der Verordnung über Inhalt, Form und Frist der Meldungen sowie das Meldeverfahren für die

Mehr