Übung Datenbanksysteme I Relationale Algebra. Thorsten Papenbrock

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Übung Datenbanksysteme I Relationale Algebra. Thorsten Papenbrock"

Transkript

1 Übung Datenbanksysteme I Relationale Algebra Thorsten Papenbrock

2 Übersicht: Relationale Algebra 2 Unäre Operatoren Binäre Operatoren Operator Beschreibung Operator Beschreibung (pi) (erweiterte)projektion Schnittmenge (sigma) Selektion Vereinigung (delta) (rho) Duplikateliminierung Umbenennung Differenz (auch \ ) Kreuzprodukt (tau) Sortierung Natürlicher Join (gamma) Gruppierung Theta-Join Left outer Join Right outer Join Full outer Join Semijoin

3 Aufgabe: Kardinalitäten bestimmen 3 Gegeben: Relation R mit m Tupeln Relation S mit n Tupeln Gesucht: Die minimale und die maximale Anzahl von Tupeln in folgenden Ausdrücken: Ausdruck minimal maximal R S R S C (R) S L (R) S

4 Lösung: Kardinalitäten bestimmen 4 Gegeben: Relation R mit m Tupeln Relation S mit n Tupeln Gesucht: Die minimale und die maximale Anzahl von Tupeln in folgenden Ausdrücken: Ausdruck minimal maximal R S R S C (R) S L (R) S max(m,n) m + n 0 m n 0 m n 0 m

5 Übersicht: Relationale Übungsschemata 5 Modellnummer Typ (laser, ink-jet, bubble) Prozessorgeschwindigkeit [MHz] Preis [Euro] Festplattengröße [GB] Geschwindigkeit und Typ des Laufwerks Bildschirmauflösung

6 Aufgabe: 6 Anfrage: Welche PC-Modelle haben eine Geschwindigkeit von mindestens 1000 MHz?

7 Lösung: 7 Anfrage: Welche PC-Modelle haben eine Geschwindigkeit von mindestens 1000 MHz? model ( speed 1000 (PC))

8 Aufgabe: 8 Anfrage: Welche Hersteller bauen Laptops mit einer Harddisk von mindestens 10 GB Größe?

9 Lösung: 9 Anfrage: Welche Hersteller bauen Laptops mit einer Harddisk von mindestens 10 GB Größe? maker ( hd 10 (Product Laptop))

10 10 Aufgabe: Farbe [true, false] Typ [laser, ink-jet, bubble] Anfrage: Finde die Modellnummern aller Farblaserdrucker.

11 11 Lösung: Farbe [true, false] Typ [laser, ink-jet, bubble] Anfrage: Finde die Modellnummern aller Farblaserdrucker. model ( color=true type= laser (Printer))

12 Aufgabe: 12 Anfrage: Finde die Modellnummer und den Preis aller Produkte (jeden Typs), die von Hersteller Apple gebaut werden.

13 Lösung: 13 Anfrage: Finde die Modellnummer und den Preis aller Produkte (jeden Typs), die vom Hersteller Apple gebaut werden. Warum? model,price ( maker= Apple (Product ( model,price (PC) model,price (Laptop) model,price (Printer))))

14 Aufgabe: 14 Anfrage: Finde alle Hersteller, die Laptops, aber keine PCs herstellen.

15 Lösung: 15 Anfrage: Finde alle Hersteller, die Laptops, aber keine PCs herstellen. Nötig? δ( maker (Product Laptop)) δ( maker (Product PC))

16 Aufgabe: 16 Anfrage: Finde alle Harddisk-Größen, die in mehr als zwei PCs vorkommen.

17 Lösung: 17 Anfrage: Finde alle Harddisk-Größen, die in mehr als zwei PCs vorkommen. hd ( Anzahl>2 ( hd,count(model) Anzahl (PC)))

18 Aufgabe: 18 Anfrage: Finde alle Paare von PCs, die die gleiche Geschwindigkeit und die gleiche Hauptspeichergröße haben. Vermeide dabei doppelte Paare.

19 Lösung: 19 Anfrage: Finde alle Paare von PCs, die die gleiche Festplattengröße und die gleiche Hauptspeichergröße haben. Vermeide dabei doppelte Paare. PC1 (PC) PC1.HD=PC2.HD PC1.RAM=PC2.RAM PC1.model<PC2.model ( PC2 (PC))

20 Aufgabe: relationale Algebra Deutsch 20 Anfrage: D.a ( A.b=B.b A.a=C.b B.a=D.b C.a=D.a ( A(a,b,c,d,e,f) (Laptop) B(a,b,c,d,e,f) (PC) C(a,g,h) (Product) D(a,g,h) (Product)))

21 Lösung: relationale Algebra Deutsch 21 model model D.a ( A.b=B.b A.a=C.b B.a=D.b C.a=D.a ( A(a,b,c,d,e,f) (Laptop) B(a,b,c,d,e,f) (PC) C(a,g,h) (Product) D(a,g,h) (Product))) D.a ( A.b=B.b C.a=D.a ( ( A(a,b,c,d,e,f) (Laptop) C(a,g,h) (Product)) ( B(a,b,c,d,e,f) (PC) D(a,g,h) (Product)))) D.a ( A.b=B.b ( ( A(a,b,c,d,e,f) (Laptop) C(a,g,h) (Product)) C.a=D.a maker speed maker ( B(a,b,c,d,e,f) (PC) D(a,g,h) (Product)))) Finde alle Hersteller, die mindestens einen Laptop und einen PC anbieten, deren Prozessoren dieselbe Taktfrequenz haben.

Datenbanksysteme I Übung: Relationale Algebra. Jana Bauckmann

Datenbanksysteme I Übung: Relationale Algebra. Jana Bauckmann Datenbanksysteme I Übung: Relationale Algebra Jana Bauckmann Anfragen der relationalen Algebra 2 model number processor speed [MHz] size of hard disk [GB] speed and type of removeable disk (CD, DVD) screen

Mehr

DBS ::: SERIE 5. Join Right Semi- Join Left Semi-Join Projektion Selektion Fremdschlüssel. Kreuzprodukt

DBS ::: SERIE 5. Join Right Semi- Join Left Semi-Join Projektion Selektion Fremdschlüssel. Kreuzprodukt DBS ::: SERIE 5 Die Relation produkt enthält Hersteller, Modellnummer und Produktgattung (pc, laptop oder drucker aller Produkte. Die Modellnummer ist (der Einfachheit halber eindeutig für alle Hersteller

Mehr

Datenbanksysteme I Relationale Algebra. Felix Naumann 11.5.2011

Datenbanksysteme I Relationale Algebra. Felix Naumann 11.5.2011 Datenbanksysteme I Relationale Algebra Felix Naumann 11.5.2011 Überblick 2 Einführung Basisoperatoren Operatoren auf Multimengen Erweiterte Operatoren Einführung 3 Bisher Relationenschemata mit Basisrelationen,

Mehr

Übung Datenbanken in der Praxis. Relationale Algebra

Übung Datenbanken in der Praxis. Relationale Algebra Relationale Algebra Folie 16 Relationale Algebra - Aufgabe 1 Gegeben seien die Relationen R1, R2 und R3. Erstellen Sie die Ergebnisrelationen für folgende Operationen und bestimmen Sie jeweils den Grad

Mehr

Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Institut für Informatik Datenbanken und Informationssysteme. Johannes Kessler

Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Institut für Informatik Datenbanken und Informationssysteme. Johannes Kessler Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Institut für Informatik Datenbanken und Informationssysteme Übungstool für relationale Algebra Bachelor-Arbeit Johannes Kessler betreut von Michael Tschuggnall, MSc

Mehr

1. Übungsblatt 3.0 VU Datenmodellierung

1. Übungsblatt 3.0 VU Datenmodellierung 1. Übungsblatt 3.0 VU Datenmodellierung 9. Oktober 2013 Allgemeines In diesem Übungsteil werden Sie den Entwurf einer kleinen Datenbank üben, deren Überführung in das Relationenschema, sowie die relationale

Mehr

Grundlagen von Datenbanken

Grundlagen von Datenbanken Agenda: Grundlagen von Datenbanken SS 2010 3. Relationale Algebra Prof. Dr. Stefan Böttcher Universität Paderborn mit Material von Prof. Dr. Gregor Engels Grundlagen von Datenbanken - SS 2010 - Prof. Dr.

Mehr

Einleitung Projektion Selektion Join Mengenop. Vollst.keit. Einleitung Projektion. Selektion Join. Vollst.keit. Einleitung Projektion Selektion Join

Einleitung Projektion Selektion Join Mengenop. Vollst.keit. Einleitung Projektion. Selektion Join. Vollst.keit. Einleitung Projektion Selektion Join Parsen der Anfrage (SQL) Transformation in eine Standardform (Relationenalgebra) Logische Optimierung Transformation in alternative Zugriffspläne, Physische Optimierung Ausführung des gewählten Zugriffsplans

Mehr

Grundlagen: Datenbanken WS 15/16

Grundlagen: Datenbanken WS 15/16 Grundlagen: Datenbanken WS 15/16 2. Zentralübung / Wiederholung / Fragestunde Harald Lang gdb@in.tum.de Diese Folien finden Sie online. Die Mitschrift erhalten Sie im Anschluss. Termine Klausur 24.02.2016,

Mehr

TU München, Fakultät für Informatik Lehrstuhl III: Datenbanksysteme Prof. Alfons Kemper, Ph.D.

TU München, Fakultät für Informatik Lehrstuhl III: Datenbanksysteme Prof. Alfons Kemper, Ph.D. TU München, Fakultät für Informatik Lehrstuhl III: Datenbanksysteme Prof. Alfons Kemper, Ph.D. Übung zur Vorlesung Einsatz und Realisierung von Datenbanksystemen im SoSe14 Moritz Kaufmann (moritz.kaufmann@tum.de)

Mehr

Nachtrag: Farben. Farbblindheit. (Light und Bartlein 2004)

Nachtrag: Farben. Farbblindheit. (Light und Bartlein 2004) Nachtrag: Farben Farbblindheit (Light und Bartlein 2004) 1 Vorgeschlagene Farbskalen (Light and Bartlein 2004) Farbkodierung metrisch skalierter Daten Unterscheide: 1. Sequential Data (ohne Betonung der

Mehr

Einführung in Datenbanken

Einführung in Datenbanken Einführung in Datenbanken Vorlesungsmanuskript Dr. Josef Templ Universität Salzburg SS 2006 http://www.cs.uni-salzburg.at/~josef.templ/ (c) Copyright Josef Templ, 2003-2006; Alle Rechte vorbehalten. Teil

Mehr

Übung Datenbanksysteme I Transaktionen, Selektivität und XML. Thorsten Papenbrock

Übung Datenbanksysteme I Transaktionen, Selektivität und XML. Thorsten Papenbrock Übung Datenbanksysteme I Transaktionen, Selektivität und XML Thorsten Papenbrock Übersicht: Übungsthemen 2 Transaktionen Selektivität XML Thorsten Papenbrock Übung Datenbanksysteme I JDBC Transaktionen:

Mehr

Mathematik 45 Alternative Zählsysteme 01 Name: Vorname: Datum:

Mathematik 45 Alternative Zählsysteme 01 Name: Vorname: Datum: Mathematik 45 Alternative Zählsysteme 01 Name: Vorname: Datum: Aufgabe 1: Römische Zahlen sind an ganz verschiedenen Orten zu finden: Auf Zifferblättern, auf Gebäuden, auf Grabsteinen und zum Teil sogar

Mehr

Inhalt. Datenbanken 1. Inhalt. Literatur und Quellen. Relationale Algebra

Inhalt. Datenbanken 1. Inhalt. Literatur und Quellen. Relationale Algebra Inhalt Datenbanken 1 Nikolaus Augsten nikolaus.augsten@sbg.ac.at FB Computerwissenschaften Universität alzburg 1 Erweiterte http://dbresearch.uni-salzburg.at ommersemester 2015 Version: 29. Juni 2015 Augsten

Mehr

Übung Datenbanksysteme II Anfrageausführung. Thorsten Papenbrock

Übung Datenbanksysteme II Anfrageausführung. Thorsten Papenbrock Übung Datenbanksysteme II Anfrageausführung Thorsten Papenbrock Einleitung: Themen 3 Iterator-Operatoren Algorithmen-Klassen ort-basierte Hash-basierte Index-basierte Algorithmen-chwierigkeitsgrade One-Pass-Algorithmen

Mehr

Query Languages (QL) Relationale Abfragesprachen/Relational

Query Languages (QL) Relationale Abfragesprachen/Relational Relationale Algebra Relationale Abfragesprachen/Relational Query Languages (QL) Abfragesprachen: Daten aus einer Datenbank zu manipulieren und abzufragen (retrieve information) Das relationalle Modell

Mehr

Dieser Foliensatz darf frei verwendet werden unter der Bedingung, dass diese Titelfolie nicht entfernt wird.

Dieser Foliensatz darf frei verwendet werden unter der Bedingung, dass diese Titelfolie nicht entfernt wird. Thomas Studer Relationale Datenbanken: Von den theoretischen Grundlagen zu Anwendungen mit PostgreSQL Springer, 2016 ISBN 978-3-662-46570-7 Dieser Foliensatz darf frei verwendet werden unter der Bedingung,

Mehr

Grundlagen von Datenbanken. Relationale Algebra und algebraische Optimierung

Grundlagen von Datenbanken. Relationale Algebra und algebraische Optimierung Grundlagen von Datenbanken Relationale Algebra und algebraische Optimierung Relationale Algebra Überblick Selektion: σ Projektion: π Mengenoperationen:,,,, Kartesisches Produkt: Verbund (Join): Umbenennung:

Mehr

Das relationale Modell

Das relationale Modell Das relationale Modell Das relationale Modell VO Datenmodellierung Katrin Seyr Institut für Informationssysteme Technische Universität Wien Katrin Seyr Seite 1 Das relationale Modell 1. Überblick Überblick

Mehr

Das Relationale Modell

Das Relationale Modell Kapitel 3 Das Relationale Modell 1 / 50 Generelle Anmerkungen Wurde in den Siebzigern von E.F.Codd entwickelt (er bekam den Turing Award dafür) Im Moment das am weitesten verbreitete Datenmodell Hat die

Mehr

Kapitel 3: Datenbanksysteme

Kapitel 3: Datenbanksysteme LUDWIG- MAXIMILIANS- UNIVERSITY MUNICH DEPARTMENT INSTITUTE FOR INFORMATICS Skript zur Vorlesung: Einführung in die Informatik: Systeme und Anwendungen Sommersemester 2015 Kapitel 3: Datenbanksysteme Vorlesung:

Mehr

FachPraktikum 1590 Erweiterbare Datenbanksysteme. Aufgaben Phase 1

FachPraktikum 1590 Erweiterbare Datenbanksysteme. Aufgaben Phase 1 FachPraktikum 1590 Erweiterbare Datenbanksysteme Aufgaben Phase 1 Wintersemester 2004/2005 Ralf Hartmut Güting, Dirk Ansorge, Thomas Behr, Markus Spiekermann Praktische Informatik IV, Fernuniversität Hagen

Mehr

Daten-Definitionssprache (DDL) Bisher: Realwelt -> ERM -> Relationen-Modell -> normalisiertes Relationen-Modell. Jetzt: -> Formulierung in DDL

Daten-Definitionssprache (DDL) Bisher: Realwelt -> ERM -> Relationen-Modell -> normalisiertes Relationen-Modell. Jetzt: -> Formulierung in DDL Daten-Definitionssprache (DDL) Bisher: Realwelt -> ERM -> Relationen-Modell -> normalisiertes Relationen-Modell Jetzt: -> Formulierung in DDL Daten-Definitionssprache (DDL) DDL ist Teil von SQL (Structured

Mehr

1. LPC - Lehmanns Programmier Contest - Lehmanns Logo

1. LPC - Lehmanns Programmier Contest - Lehmanns Logo Aufgabe ist die Entwicklung einer vereinfachten Variante der beliebten Programmiersprache Logo. Die Aufgabe ist in drei Stufen zu erledigen, von der wir zunächst nur die erste Stufe bekannt geben. Die

Mehr

Universität Augsburg, Institut für Informatik WS 2006/2007 Dr. W.-T. Balke 27. Nov. 2006 M. Endres, A. Huhn, T. Preisinger Lösungsblatt 5

Universität Augsburg, Institut für Informatik WS 2006/2007 Dr. W.-T. Balke 27. Nov. 2006 M. Endres, A. Huhn, T. Preisinger Lösungsblatt 5 Universität Augsburg, Institut für Informatik WS 2006/2007 Dr. W.-T. Balke 27. Nov. 2006 M. Endres, A. Huhn, T. Preisinger Lösungsblatt 5 Aufgabe 1: Projektion Datenbanksysteme I π A1,...,A n (π B1,...,B

Mehr

SQL. Abfragesprache Datenmanipulation - DML

SQL. Abfragesprache Datenmanipulation - DML SQL Abfragesprache Datenmanipulation - DML SQL DML-Operationen DML = Data Manipulation Language Sprache zur Veränderung der Daten Operationen Daten selektieren Daten einfügen Daten ändern Daten löschen

Mehr

Datenbanksysteme I Anfragebearbeitung und -optimierung. 27.6.2011 Felix Naumann

Datenbanksysteme I Anfragebearbeitung und -optimierung. 27.6.2011 Felix Naumann Datenbanksysteme I Anfragebearbeitung und -optimierung 27.6.2011 Felix Naumann Anfragebearbeitung Grundproblem 2 Anfragen sind deklarativ. SQL, Relationale Algebra Anfragen müssen in ausführbare (prozedurale)

Mehr

β Ζ φ ε = δ δ = + = = = = = ρ ρ γ γ γ γ γ γ γ = = = = = = + + = = = + + = = = = $ σ r ( ) K r = = = O M L r M r r = = O M L r M r r = = = = = = = = ( ) ( ) = ( ) = ± ( ) ( ) = ± ( ) = ± (

Mehr

Oracle 10g Einführung

Oracle 10g Einführung Kurs Oracle 10g Einführung Teil 6 Vertiefung Relationale Algebra Anzeigen von Daten aus mehreren Tabellen Timo Meyer Administration von Oracle-Datenbanken Timo Meyer Sommersemester 2006 Seite 1 von 22

Mehr

5. Basisalgorithmen für DB-Operationen

5. Basisalgorithmen für DB-Operationen 5. Basisalgorithmen für DB-Operationen Datenbankparameter Komplexität von Grundalgorithmen Unäre Operationen (Scan, Selektion, Projektion) Binäre Operationen: Mengenoperationen Berechnung von Verbunden

Mehr

4. Relationen. Beschreibung einer binären Relation

4. Relationen. Beschreibung einer binären Relation 4. Relationen Relationen spielen bei Datenbanken eine wichtige Rolle. Die meisten Datenbanksysteme sind relational. 4.1 Binäre Relationen Eine binäre Relation (Beziehung) R zwischen zwei Mengen A und B

Mehr

SQL als Zugriffssprache

SQL als Zugriffssprache SQL als Zugriffssprache Der Select Befehl: Aufbau Select- und From-Klausel Where-Klausel Group-By- und Having-Klausel Union Join-Verbindung Order-By-Klausel Der Update-Befehl Der Delete-Befehl Der Insert-Befehl

Mehr

SQL Teil 2. SELECT Projektion Selektion Vereinigung, Schnitt, Differenz Verbund Komplexer SELECT-Ausdruck

SQL Teil 2. SELECT Projektion Selektion Vereinigung, Schnitt, Differenz Verbund Komplexer SELECT-Ausdruck SELECT Projektion Selektion Vereinigung, Schnitt, Differenz Verbund Fahren fort mit SQL Befehlen. Bilden Relationenalgebra auf SQL ab. So Umsetzung von Anfragen an die DB (bzw. Tabellen) möglich. SELECT

Mehr

Anfragebearbeitung. Kapitel 7. Anfragebearbeitung 285 / 520

Anfragebearbeitung. Kapitel 7. Anfragebearbeitung 285 / 520 Kapitel 7 Anfragebearbeitung 285 / 520 Übersicht Anfrage Übersetzer Ausführungsplan Laufzeitsystem Ergebnis 286 / 520 Übersetzung Übersetzung SQL ist deklarativ, irgendwann muß Anfrage aber für Laufzeitsystem

Mehr

Kapitel 10: Relationale Anfragebearbeitung

Kapitel 10: Relationale Anfragebearbeitung Ludwig Maimilians Universität München Institut für Informatik Lehr- und Forschungseinheit für Datenbanksysteme Skript zur Vorlesung Wintersemester 201/2016 Kapitel 10: Relationale Anfragebearbeitung Vorlesung:

Mehr

3. Grundlagen relationaler Datenbanksysteme

3. Grundlagen relationaler Datenbanksysteme 3. Grundlagen relationaler Datenbanksysteme Hier nur kurze Rekapitulation, bei Bedarf nachlesen 3.1 Basiskonzepte des Relationenmodells 1 Darstellung der Miniwelt in Tabellenform (DB = Menge von Relationen

Mehr

Null-Werte in Relationalen Datenbanken

Null-Werte in Relationalen Datenbanken Seminar: Imperfektion in Datenbanken WS03/04 Null-Werte in Relationalen Datenbanken Thomas Bierhance Einführung Null-Werte in DBen sind notwendiges Übel, da... (1) das Wissen über die tatsächliche Welt

Mehr

Adress-Details des Projekt-Teams: 1 Statistik für Standby 3 Statistik für PC und Laptop 3. PC Typ: Gamer Betriebssystem: Windows 7 3

Adress-Details des Projekt-Teams: 1 Statistik für Standby 3 Statistik für PC und Laptop 3. PC Typ: Gamer Betriebssystem: Windows 7 3 Inhalt Adress-Details des Projekt-Teams: 1 Statistik für Standby 3 Statistik für PC und Laptop 3 PC Typ: Gamer Betriebssystem: Windows 7 3 Statistik für Laptops 4 Lap-Top Typ: Littlebit Betriebssystem:

Mehr

Datenbankmodelle 2. Das relationale Modell

Datenbankmodelle 2. Das relationale Modell Datenbankmodelle 2 Das relationale Modell Datenbankmodelle ER-Modell Netzwerkmodell hierarchisches Modell relationales Modell objektorientierte Modelle Relationales Modell - 2 relationales Modell basiert

Mehr

Gruppe A Bitte tragen Sie SOFORT und LESERLICH Namen und Matrikelnr. ein, und legen Sie Ihren Studentenausweis bereit.

Gruppe A Bitte tragen Sie SOFORT und LESERLICH Namen und Matrikelnr. ein, und legen Sie Ihren Studentenausweis bereit. Gruppe A Bitte tragen Sie SOFORT und LESERLICH Namen und Matrikelnr. ein, und legen Sie Ihren Studentenausweis bereit. PRÜFUNG AUS DATENMODELLIERUNG (184.685) GRUPPE A MUSTERLÖSUNG 20.03.2015 Matrikelnr.

Mehr

Inhalts- und Methodencurriculum Informatik

Inhalts- und Methodencurriculum Informatik Inhalts- und Methodencurriculum Informatik Jahrgangsstufe 8 Inhaltsfeld / Schwerpunkte (e) Material Methode(n) Einführung in die Arbeit mit dem Computer Einführung in den Umgang mit den Computern. Einführung

Mehr

Seminar 1 SQL Abfragen DML. MatrNr Name Vorname Age Gruppe Schmidt Hans Meisel Amelie

Seminar 1 SQL Abfragen DML. MatrNr Name Vorname  Age Gruppe Schmidt Hans Meisel Amelie Seminar 1 SQL Abfragen DML Studenten MatrNr Name Vorname Email Age Gruppe 1234 Schmidt Hans schmidt@cs.ro 21 331 1235 Meisel Amelie meisel@cs.ro 22 331 1236 Krause Julia krause@cs.ro 21 332 1237 Rasch

Mehr

Computeria Urdorf. Treff vom 18. Juni 2014. Von Windows XP zu Windows 8

Computeria Urdorf. Treff vom 18. Juni 2014. Von Windows XP zu Windows 8 Computeria Urdorf Treff vom 18. Juni 2014 Von Windows XP zu Windows 8 Verteilung der Betriebssysteme (Mai 2014) Windows XP Woher der Name XP? Windows, the new experience! (die neue Erfahrung) War Nachfolger

Mehr

2.5 Relationale Algebra

2.5 Relationale Algebra 2.5 Relationale Algebra 2.5.1 Überblick Codd-vollständige relationale Sprachen Relationale Algebra Abfragen werden durch exakte Angabe der auf den Relationen durchzuführenden Operationen formuliert Relationenkalküle

Mehr

5. Was ist ein CPU, wie wird die Geschwindigkeit angegeben? 6. Nennen Sie 4 Elemente die sich direkt auf einem Mainboard befinden.

5. Was ist ein CPU, wie wird die Geschwindigkeit angegeben? 6. Nennen Sie 4 Elemente die sich direkt auf einem Mainboard befinden. Informatik Übung Grundlagen Informatik Fragen: 1. Nennen ie vier Eingabegeräte. 2. Was ist die Aufgabe des RAM? 3. Nennen ie Eigenschaften des ROM. 4. Wozu dient das Bussystem? 5. Was ist ein CPU, wie

Mehr

Datenbanksysteme SS 2007

Datenbanksysteme SS 2007 Datenbanksysteme SS 2007 Frank Köster (Oliver Vornberger) Institut für Informatik Universität Osnabrück Kapitel 6b: Das relationale Modell Das Relationale Modell (vgl. Lerneinheit 6a) Wertebereiche (Domänen):

Mehr

Datenbanken und SQL. Springer Vieweg. Eine praxisorientierte Einführung mit Anwendungen in Oracle, SQL Server und MySQL.

Datenbanken und SQL. Springer Vieweg. Eine praxisorientierte Einführung mit Anwendungen in Oracle, SQL Server und MySQL. Edwin Schicker Datenbanken und SQL Eine praxisorientierte Einführung mit Anwendungen in Oracle, SQL Server und MySQL 4., überarbeitete Auflage Springer Vieweg Inhaltsverzeichnis 1 Übersicht über Datenbanken

Mehr

Raumbezogene Datenbanken (Spatial Databases)

Raumbezogene Datenbanken (Spatial Databases) Raumbezogene Datenbanken (Spatial Databases) Ein Vortrag von Dominik Trinter Alexander Christian 1 Inhalte Was ist ein raumbezogenes DBMS? Modellierung Abfragen Werkzeuge zur Implementierung Systemarchitektur

Mehr

Logische Optimierung. Im Allgemeinen wird keine optimale Lösung erzielt, sondern nur eine Verbesserung. Logische Optimierung

Logische Optimierung. Im Allgemeinen wird keine optimale Lösung erzielt, sondern nur eine Verbesserung. Logische Optimierung Logische Optimierung Höhere, nichtprozedurale Abfragesprachen (SQL, QBE,...) verlangen keine Kenntnisse des Benutzers über die Implementierung, müssen aber in prozedurale Form (z. B. Relationenalgebra)

Mehr

ROPit-R8. ROP-IRMA & ROP-FiBu TECHNISCHE INFORMATIONEN

ROPit-R8. ROP-IRMA & ROP-FiBu TECHNISCHE INFORMATIONEN ROPit-R8 ROP-IRMA & ROP-FiBu TECHNISCHE INFORMATIONEN Softwarelösung Gastronomie Event-Management Catering Gemeinschaftsverpflegung Stand 05/2010 INHALT Installationsvarianten 3 ROPit R8 als Einzelplatzlösung

Mehr

Eine völlig andere Form Abfragen zu erstellen ist, sie mit Hilfe der Datenbankabfragesprache SQL zu gestalten.

Eine völlig andere Form Abfragen zu erstellen ist, sie mit Hilfe der Datenbankabfragesprache SQL zu gestalten. Einführung SQL 2010 Niko Becker Mit unseren Übungen zu ACCESS können Sie Aufbau und Struktur einer relationalen Datenbank kennenlernen. Wir zeigen Ihnen wie Sie Tabellen, Formulare und Berichte erstellen

Mehr

TU München, Fakultät für Informatik Lehrstuhl III: Datenbanksysteme Prof. Alfons Kemper, Ph.D.

TU München, Fakultät für Informatik Lehrstuhl III: Datenbanksysteme Prof. Alfons Kemper, Ph.D. TU München, Fakultät für Informatik Lehrstuhl III: Datenbanksysteme Prof Alfons Kemper, PhD Blatt Nr 2 Übung zur Vorlesung Grundlagen: Datenbanken im WS5/6 Harald Lang, Linnea Passing (gdb@intumde) http://www-dbintumde/teaching/ws56/grundlagen/

Mehr

Anfrageoptimierung. Bernhard Seeger Fachbereich Mathematik und Informatik Universität Marburg. Seite 1

Anfrageoptimierung. Bernhard Seeger Fachbereich Mathematik und Informatik Universität Marburg. Seite 1 Anfrageoptimierung Bernhard Seeger Fachbereich Mathematik und Informatik Universität Marburg Seite 1 Voraussetzungen Organisation Datenstrukturen und Algorithmen Java Wünschenswert: Datenbanksysteme I,

Mehr

Notebookkauf. Helene Swaton, h.swaton@aon.at, KMSI Sechshaus, 1150 Wien Informatik, Geographie und Wirtschaftskunde

Notebookkauf. Helene Swaton, h.swaton@aon.at, KMSI Sechshaus, 1150 Wien Informatik, Geographie und Wirtschaftskunde Notebookkauf Erstellt von Fachbezug Schulstufe Handlungsdimension Relevante(r) Deskriptor(en) Zeitbedarf Material- und Medienbedarf Helene Swaton, h.swaton@aon.at, KMSI Sechshaus, 1150 Wien Informatik,

Mehr

Indexstrukturen in SQL

Indexstrukturen in SQL Indestrukturen in SQL Anlegen eines Primärinde in SQL: Anlegen eines Sekundärinde in SQL: Bsp: create table Dozenten ( DNr integer primary key, Name varchar(0), Geburt date, ) create [Unique] inde indename

Mehr

TU München, Fakultät für Informatik Lehrstuhl III: Datenbanksysteme Prof. Alfons Kemper, Ph.D.

TU München, Fakultät für Informatik Lehrstuhl III: Datenbanksysteme Prof. Alfons Kemper, Ph.D. TU München, Fakultät für Informatik Lehrstuhl III: Datenbanksysteme Prof. Alfons Kemper, Ph.D. Blatt Nr. 7 Übung zur Vorlesung Grundlagen: Datenbanken im WS13/14 Henrik Mühe (muehe@in.tum.de) http://www-db.in.tum.de/teaching/ws1314/dbsys/exercises/

Mehr

Grundlagen von Datenbanken. 4. Übung: Algebraische Optimierung

Grundlagen von Datenbanken. 4. Übung: Algebraische Optimierung Grundlagen von Datenbanken 4. Übung: Algebraische Optimierung Algebraische Optimierung Ziel Effiziente Ausführung eines algebraischen Ausdrucks Minimierung der Größe von Zwischenergebnissen (das Endergebnis

Mehr

Datenbanksysteme SS 2007

Datenbanksysteme SS 2007 Datenbanksysteme SS 2007 Frank Köster (Oliver Vornberger) Institut für Informatik Universität Osnabrück 1 Kapitel 6a: Das relationale Modell 2 Das Relationale Modell Wertebereiche (Domänen): D 1, D 2,,...,

Mehr

Wiederholung VU Datenmodellierung

Wiederholung VU Datenmodellierung Wiederholung VU Datenmodellierung VU Datenbanksysteme Reinhard Pichler Arbeitsbereich Datenbanken und Artificial Intelligence Institut für Informationssysteme Technische Universität Wien Wintersemester

Mehr

Java Einführung Operatoren Kapitel 2 und 3

Java Einführung Operatoren Kapitel 2 und 3 Java Einführung Operatoren Kapitel 2 und 3 Inhalt dieser Einheit Operatoren (unär, binär, ternär) Rangfolge der Operatoren Zuweisungsoperatoren Vergleichsoperatoren Logische Operatoren 2 Operatoren Abhängig

Mehr

Wir lösen Ihr IT-Problem

Wir lösen Ihr IT-Problem Wir lösen Ihr IT-Problem... 0251-66 66 60 wiemer computer IT-SYSTEME UND LÖSUNGEN Lieferprogramm-Übersicht Notebooks & Tablet PCs Notebook Zubehör Stand: 09.03.2015 Logilink Notebookschloss LogiLink Schlüsse

Mehr

Modul. Lehrveranstaltung. Betriebssysteme, Rechnerarchitekturen. EDV-Nr: 00000 Prüfungsvorl.: PA Prüfungsleist.: K90 Dozent: ra,ri,pt ECTS 10

Modul. Lehrveranstaltung. Betriebssysteme, Rechnerarchitekturen. EDV-Nr: 00000 Prüfungsvorl.: PA Prüfungsleist.: K90 Dozent: ra,ri,pt ECTS 10 IT1 Informationstechnik 1 Prüfungsvorl.: PA Prüfungsleist.: K90 ra,ri,pt Modul ECTS 10 9 Betriebssysteme, Rechnerarchitekturen bl Kenntnis aktueller Betriebssysteme und Rechnerarchitekturen. Befähigung

Mehr

Kapitel 6. Datenmalipulation (DML) d. h. insert, update, delete, select im Relationenmodell (in Oracle)

Kapitel 6. Datenmalipulation (DML) d. h. insert, update, delete, select im Relationenmodell (in Oracle) Kapitel 6 Datenmalipulation (DML) d. h. insert, update, delete, select im Relationenmodell (in Oracle) 1 Datenmanipulationssprache (DML) SQL Einfügen: Insert-Statement Ändern: Update-Statement Löschen:

Mehr

Lenovo ThinkPad Edge E530 NZQCGMZ

Lenovo ThinkPad Edge E530 NZQCGMZ LENOVO ThinkPad Edge E530 Intel i5-2520m, 4GB, 500GB, 15.6" 1366x768, DVD-SM, W7-Pro64, Intel GMA HD4000 shared Grafik, Giga-LAN, WLAN (300 Mbps), Bluetooth, Webcam, Fingerprintreader, 2 Jahre Garantie

Mehr

SQL. Ziele. Grundlagen von SQL. Beziehung zur relationalen Algebra SELECT, FROM, WHERE. Joins ORDER BY. Aggregatfunktionen. dbis.

SQL. Ziele. Grundlagen von SQL. Beziehung zur relationalen Algebra SELECT, FROM, WHERE. Joins ORDER BY. Aggregatfunktionen. dbis. SQL Lehr- und Forschungseinheit Datenbanken und Informationssysteme Ziele Grundlagen von SQL Beziehung zur relationalen Algebra SELECT, FROM, WHERE Joins ORDER BY Aggregatfunktionen Lehr- und Forschungseinheit

Mehr

SQL. Fortgeschrittene Konzepte Auszug

SQL. Fortgeschrittene Konzepte Auszug SQL Fortgeschrittene Konzepte Auszug Levels SQL92 Unterteilung in 3 Levels Entry Level (i.w. SQL89) wird von nahezu allen DBS Herstellern unterstützt Intermediate Level Full Level SQL DML 2-2 SQL92 behebt

Mehr

Datenbanksysteme. Prof. Dr.-Ing. Sebastian Michel TU Kaiserslautern. Wintersemester 2015/16. smichel@cs.uni-kl.de

Datenbanksysteme. Prof. Dr.-Ing. Sebastian Michel TU Kaiserslautern. Wintersemester 2015/16. smichel@cs.uni-kl.de Datenbanksysteme Wintersemester 2015/16 Prof. Dr.-Ing. Sebastian Michel TU Kaiserslautern smichel@cs.uni-kl.de Verschachtelte (Engl. Nested) Anfragen Wieso und wo gibt es verschachtelte Anfragen? ˆ Unteranfragen

Mehr

Moderne Technik. Herzlich willkommen. Thema: Vom Handy zum Desktop PC Dienstag, 12. März 2013. Moderne Technik 1

Moderne Technik. Herzlich willkommen. Thema: Vom Handy zum Desktop PC Dienstag, 12. März 2013. Moderne Technik 1 Moderne Technik Herzlich willkommen Thema: Vom Handy zum Desktop PC Dienstag, 12. März 2013 Moderne Technik 1 Begrüssung Dank an Gemeinde Windisch für Lokal Heidi Schmid Kuchenbäckerin Claire Mattenberger

Mehr

20.01.2015 Fabian Grimme und Tino Krüger 1 INDREX. Evaluierung von H2O. Enterprise Data Management Beuth Hochschule für Technik

20.01.2015 Fabian Grimme und Tino Krüger 1 INDREX. Evaluierung von H2O. Enterprise Data Management Beuth Hochschule für Technik 20.01.2015 Fabian Grimme und Tino Krüger 1 INDREX Evaluierung von H2O Enterprise Data Management Beuth Hochschule für Technik 20.01.2015 Fabian Grimme und Tino Krüger 2 INDREX im Überblick In-Database

Mehr

Abschnitt 3: Mathematische Grundlagen

Abschnitt 3: Mathematische Grundlagen Abschnitt 3: Mathematische Grundlagen 3. Mathematische Grundlagen 3.1 3.2 Induktion und Rekursion 3.3 Boolsche Algebra Peer Kröger (LMU München) Einführung in die Programmierung WS 14/15 48 / 155 Überblick

Mehr

Einführung in die Spezialisierungsrichtungen

Einführung in die Spezialisierungsrichtungen Einführung in die Spezialisierungsrichtungen SQL Dr. Matthias Baumgart 23. November 2012 Einführung Logische Datenbankorganisation Die logische Datenbankorganisation erfolgt in drei Schritten: 1 Aufstellen

Mehr

Rückblick: Datenbankentwurf

Rückblick: Datenbankentwurf Rückblick: Datenbankentwurf Entity-Relationship-Modell für konzeptuellen Entwurf Entitytypen (entity types) (z.b. Studenten) Beziehungstypen (relationships) (z.b. hören) Attribute beschreiben Gegenstände

Mehr

SQL structured query language

SQL structured query language Umfangreiche Datenmengen werden üblicherweise in relationalen Datenbank-Systemen (RDBMS) gespeichert Logische Struktur der Datenbank wird mittels Entity/Realtionship-Diagrammen dargestellt structured query

Mehr

Kapitel 3: Datenbanksysteme

Kapitel 3: Datenbanksysteme LUDWIG- MAXIMILIANS- UNIVERSITY MUNICH DEPARTMENT INSTITUTE FOR INFORMATICS Skript zur Vorlesung: Einführung in die Informatik: Systeme und Anwendungen Sommersemester 2008 Kapitel 3: Datenbanksysteme Vorlesung:

Mehr

Programmiertechnik Operatoren, Kommentare, Ein-/Ausgabe

Programmiertechnik Operatoren, Kommentare, Ein-/Ausgabe Programmiertechnik Operatoren, Kommentare, Ein-/Ausgabe Prof. Dr. Oliver Haase Oliver Haase Hochschule Konstanz 1 Was sind Operatoren? Ein Operator ist eine in die Programmiersprache eingebaute Funktion,

Mehr

3 Mengen, Logik. 1 Naive Mengenlehre

3 Mengen, Logik. 1 Naive Mengenlehre 3 Mengen, Logik Jörn Loviscach Versionsstand: 21. September 2013, 15:53 Die nummerierten Felder sind absichtlich leer, zum Ausfüllen beim Ansehen der Videos: http://www.j3l7h.de/videos.html This work is

Mehr

Universität Augsburg, Institut für Informatik WS 2005/2006 Prof. Dr. Werner Kießling 21. Nov M. Endres, A. Huhn, P. Preisinger Lösungsblatt 4

Universität Augsburg, Institut für Informatik WS 2005/2006 Prof. Dr. Werner Kießling 21. Nov M. Endres, A. Huhn, P. Preisinger Lösungsblatt 4 Universität Augsburg, Institut für Informatik WS 2005/2006 Prof. Dr. Werner Kießling 21. Nov. 2005 M. Endres, A. Huhn, P. Preisinger Lösungsblatt 4 Datenbanksysteme I Aufgabe 1: Relationale Vollständigkeit

Mehr

Übung Datenbanksysteme II Physische Speicherstrukturen. Thorsten Papenbrock

Übung Datenbanksysteme II Physische Speicherstrukturen. Thorsten Papenbrock Übung Datenbanksysteme II Physische Speicherstrukturen Thorsten Papenbrock Organisatorisches: Übung Datenbanksysteme II 2 Übung Thorsten Papenbrock (thorsten.papenbrock@hpi.uni-potsdam.de) Tutoren Alexander

Mehr

1. Funktionen und Datenflüsse; Tabellenkalkulationssysteme

1. Funktionen und Datenflüsse; Tabellenkalkulationssysteme Grundwissen Informatik 1. und Datenflüsse; Tabellenkalkulationssysteme Zellbezug relativer Zellbezug absoluter Zellbezug iterative Berechnungen Datentypyen z. B. A4 A ist der Spaltenbezeichner 4 ist die

Mehr

Wissenschaftliches Arbeiten Quantitative Methoden

Wissenschaftliches Arbeiten Quantitative Methoden Wissenschaftliches Arbeiten Quantitative Methoden Prof. Dr. Stefan Nickel WS 2008 / 2009 Gliederung I. Motivation II. III. IV. Lesen mathematischer Symbole Wissenschaftliche Argumentation Matrizenrechnung

Mehr

Informatik II Datenorganisation Datenbanken

Informatik II Datenorganisation Datenbanken Informatik II Datenorganisation Datenbanken Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (2. Semester) Prof. Dr. Sabine Kühn Tel. (0351) 462 2490 Fachbereich Informatik/Mathematik skuehn@informatik.htw-dresden.de

Mehr

Wiederholung: Relationale Algebra

Wiederholung: Relationale Algebra Vorlesung Datenbanksysteme vom 1.11.016 Wiederholung: Relationale Algebra Relationale Algebra Join-Operatoren Eigenschaften der relationalen Operatoren Grundlagen des relationalen Modells Seien D1, D,,

Mehr

Relationales Datenmodell

Relationales Datenmodell Relationales Datenmodell Ein Datenmodell hat zwei Bestandteile: Eine mathematische Notation zur Darstellung von Daten und Beziehungen. Operationen auf den Daten, um Abfragen und andere Manipulationen zu

Mehr

Brother HL-5450DNT - Drucker s/w Laser/LED-Druck dpi - 3

Brother HL-5450DNT - Drucker s/w Laser/LED-Druck dpi - 3 Brother HL-5450DNT - Drucker s/w Laser/LED-Druck - 1.200 dpi - 3 Allgemeine Informationen Artikelnummer ET2803803 EAN 4977766706483 Hersteller Brother Hersteller-ArtNr HL5450DNTG1 Hersteller-Typ HL-5450DNT

Mehr

Inhaltsverzeichnis Vorwort zur vierten Auflage Vorwort zur dritten Auflage Vorwort zur zweiten Auflage Vorwort zur ersten Auflage Hinweise zur CD

Inhaltsverzeichnis Vorwort zur vierten Auflage Vorwort zur dritten Auflage Vorwort zur zweiten Auflage Vorwort zur ersten Auflage Hinweise zur CD Vorwort zur vierten Auflage 11 Vorwort zur dritten Auflage 13 Vorwort zur zweiten Auflage 15 Vorwort zur ersten Auflage 17 Hinweise zur CD 19 1 Datenbanken und Datenbanksysteme 21 1.1 Zentralisierung der

Mehr

ACCESS SQL ACCESS SQL

ACCESS SQL ACCESS SQL ACCESS SQL Datenbankabfragen mit der Query-Language ACCESS SQL Datenbankpraxis mit Access 34 Was ist SQL Structured Query Language Bestehend aus Datendefinitionssprache (DDL) Datenmanipulationssprache

Mehr

Leistungsverzeichnis zur Ausschreibung von PC s, Notebooks, Monitore, und Tastaturen

Leistungsverzeichnis zur Ausschreibung von PC s, Notebooks, Monitore, und Tastaturen 1 Leistungsverzeichnis zur Ausschreibung von PC s, Notebooks, Monitore, und Tastaturen Für alle in der Leistungsbeschreibung aufgeführten Positionen gilt folgendes: Die Lieferung ist frei Lagerraum, Kaiserstraße

Mehr

G S Z Grundschulzentrum Inhalte: G S Z www.grundschulzentrum.de Kirchplatz 2, 88250 Weingarten, Telefon (0751) 501-8205

G S Z Grundschulzentrum Inhalte: G S Z www.grundschulzentrum.de Kirchplatz 2, 88250 Weingarten, Telefon (0751) 501-8205 Tutorial Inhalte: Verbindung des PCs mit dem Beamer Einstellungen am PC Beamer an einen PC anschließen Tobias Giesen Kirchplatz 2, 88250 Weingarten, Telefon (0751) 501-8205 1 Verbindung des PCs mit dem

Mehr

Datenbanksysteme I WS 2015/16. Übungsblatt 12: Lösungsvorschlag

Datenbanksysteme I WS 2015/16. Übungsblatt 12: Lösungsvorschlag Ludwig-Maximilians-Universität München Institut für Informatik Prof. Dr. Christian Böhm Sebastian Goebl DATUM Datenbanksysteme I WS 2015/16 Übungsblatt 12: Lösungsvorschlag Abgabe bis ABGABE BEMERKUNG

Mehr

Kapitel 3: Das relationale DB-Modell & SQL

Kapitel 3: Das relationale DB-Modell & SQL Vorlesung " WS 98/99 Kapitel 3: Das relationale DB-Modell & SQL Relationales Datenmodell (RDM) Netzwerk- und Hierarchisches Datenmodell (NDM, HDM) Objektorientierte Datenmodelle (OODM) Objektrelationale

Mehr

2. Übungsblatt 3.0 VU Datenmodellierung

2. Übungsblatt 3.0 VU Datenmodellierung 2. Übungsblatt 3.0 VU Datenmodellierung 2. Dezember 2015 Allgemeines In diesem Übungsteil sollten Sie Aufgabenstellungen aus den Bereich SQL und Normalformentheorie bearbeiten. Lösen Sie die Beispiele

Mehr

Workplace Client Portfolio

Workplace Client Portfolio Workplace Client Portfolio Stand: Juli 2015 Fokus: Flottenlösungen 2 Die Workplace Client Systeme eignen sich als Flottenlösung für Unternehmen: Wert auf Sicherheit und Qualität legen Eine standardisierte

Mehr

Mai 2006. Hauptseminar: Nichtrelationale Datenbanken Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung Universität zu Köln

Mai 2006. Hauptseminar: Nichtrelationale Datenbanken Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung Universität zu Köln Hauptseminar: Nichtrelationale Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung Universität zu Köln Mai 2006 Was ist eine Datenbank? Erweiterung relationaler um eine Deduktionskomponente Diese

Mehr

Systemanforderungen Daten und Fakten

Systemanforderungen Daten und Fakten Daten und Fakten NTConsult GmbH Lanterstr. 9 D-46539 Dinslaken fon: +49 2064 4765-0 fax: +49 2064 4765-55 www.ntconsult.de Inhaltsverzeichnis 1. für die Online-Dokumentation... 3 2. Server... 3 2.1 Allgemein...

Mehr

IMPLEMENTIERUNG VON OPERATIONEN AUF RELATIONEN

IMPLEMENTIERUNG VON OPERATIONEN AUF RELATIONEN Joins 1 IMPLEMENTIERUNG VON OPERATIONEN AUF RELATIONEN Literatur Priti Mishara, Maragaret H. Eich, Join Processing in Relational Databases, ACM Computing Surveys, Vol. 24, No. 1, March 1992 Goetz Graefe,

Mehr

WS 2010/11 Datenbanksysteme Fr 15:15 16:45 R Vorlesung #4. SQL (Teil 2)

WS 2010/11 Datenbanksysteme Fr 15:15 16:45 R Vorlesung #4. SQL (Teil 2) Vorlesung #4 SQL (Teil 2) Fahrplan Eine weitere Aggregation: median Geschachtelte Anfragen in SQL Korrelierte vs. Unkorrelierte Anfragen Entschachtelung der Anfragen Operationen der Mengenlehre Spezielle

Mehr

SCHEIDBACH Computerhandel KG EDV-FACHBETRIEB MIT PERSÖNLICHER BERATUNG ASUS - LENOVO - TOSHIBA FUJITSU - HP. Notebook Preisliste. JUNI/Juli 2015-1 ***

SCHEIDBACH Computerhandel KG EDV-FACHBETRIEB MIT PERSÖNLICHER BERATUNG ASUS - LENOVO - TOSHIBA FUJITSU - HP. Notebook Preisliste. JUNI/Juli 2015-1 *** SCHEIDBACH Computerhandel KG EDV-FACHBETRIEB MIT PERSÖNLICHER BERATUNG ASUS - LENOVO - TOSHIBA FUJITSU - HP Notebook Preisliste JUNI/Juli 2015-1 *** Achtung: wir verkaufen unsere Notebooks ausschließlich

Mehr

Notebookkauf. Du möchtest ein neues Notebook kaufen und hast 5 verschiedene Angebote zur Auswahl.

Notebookkauf. Du möchtest ein neues Notebook kaufen und hast 5 verschiedene Angebote zur Auswahl. Notebookkauf AUFGABENSTELLUNG Du möchtest ein neues Notebook kaufen und hast 5 verschiedene Angebote zur Auswahl. Begründe, weshalb du das jeweils angebotene Notebook kaufen oder nicht kaufen würdest!

Mehr

Systemanforderungen Daten und Fakten

Systemanforderungen Daten und Fakten Daten und Fakten buchner documentation GmbH Lise-Meitner-Straße 1-7 D-24223 Schwentinental Tel 04307/81190 Fax 04307/811999 www.buchner.de Inhaltsverzeichnis 1. für die Online-Dokumentation... 3 2. Server...

Mehr