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1 Ausgabe Seite 1 In unserem Always on -Zeitalter werden die Konsumenten mittlerweile von Werbebotschaften geradezu überschwemmt. In diesem überfrachteten Umfeld wird es immer schwieriger, die Menschen davon zu überzeugen, eine bestimmte Marke auszuwählen. Hier kommt als dezentes Marketing ins Spiel, um künftige Käufe positiv zu beeinflussen anstatt den Konsumenten mit einer Werbe-Überdosis zu verärgern. Während sich Marketers der Bedeutung von inzwischen durchaus bewusst sind, ist die Entwicklung einer kohärenten Strategie nicht so einfach. Angesichts der Komplexität des Themas überrascht das nicht. Zu klären gilt es, welche Formate eingesetzt werden, auf welchen Kanälen und wie dies alles geräteübergreifend funktioniert und wirkt. Was ist? ist eine Technik, die den Marketing-Faktor minimiert. Der Inhalt sollte informieren, unterhalten oder inspirieren, kann aber nicht marktschreierisch verkaufen, da der heutige kritische Konsument das sofort erkennen und abschalten würde. Durch den Verzicht auf offenkundige Promotion ist das Publikum eher bereit, den Inhalt zu konsumieren, zu teilen, ihn zu kommentieren oder sogar zu kreieren. emarketer Konsumenten nehmen Branded Content besser wahr als Frontalwerbung. Eine Trendwende hin zu ist aber schwierig, denn es erfordert eine Abkehr von der konventionellen Marken- oder Produktpromotion und stärkere Konzentration auf die Produktion von medialen Inhalten. Dies können beispielsweise Videos sein, Whitepapers, ebooks, Infographiken, Fallstudien und nutzwertige Wie mache ich -Anleitungen.

2 Ausgabe Seite 2 Auch wenn die Marketing-Gelder in Richtung Content Marketing verschoben werden, kämpfen Unternehmen bei der Erreichung ihrer Ziele mit einigen Hindernissen. Ascend2 hat im Januar 2014 hierzu weltweit Marketing-Entscheider befragt. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass 48 Prozent der Befragten das Fehlen interner Ressourcen zur Content- Kreation als größte Herausforderung ansehen. Eine weitere kreative Sorge ist es, ob tatsächlich genügend Inhalte geschrieben werden, sagen 41% der Befragten. An dritter Stelle nannten 38 Prozent der Interviewten das generelle Fehlen einer effektiven Strategie. einsetzen Für eine kohärente Content Strategie müssen sich Marketers unter einer großen Anzahl an Formaten, Kanälen und Geräten entscheiden. Natürlich kommen nicht alle immer für alle Kampagnen in Betracht. Allerdings ist man sich darüber einig, dass in unserer heutigen vernetzten Welt Cross- Channel/ Format/Device- Überlegungen essentiell sind. Zum Fundament einer Content Marketing Strategie zählt allerdings Social Media, das die Auslieferung, die Nutzung, die Kommentierung und das Teilen über alle Plattformen ermöglicht. Trotzdem gibt es noch eine ganze Reihe von zusätzlichen Punkten abzuwägen

3 Ausgabe Seite 3 Formate Das Format ist ein Schlüsselelement bei der Entwicklung einer Strategie. Grundsätzlich geht es um die Entscheidung, ob der Inhalt geschrieben oder visualisiert oder eine Kombination aus beidem sein soll. Für visuelle Formate gibt es eine klare Abgrenzung zwischen statischen Visuals wie Infographiken und bewegten wie Videos. Geschriebenes Wort Dies beinhaltet textbasierte Inhalte wie Blogs, Newsletter, Artikel, Whitepaper und dergleichen. Diese Art des s hat sich bereits gut etabliert, besonders in der Business-to- Business (B2B) Kommunikation. Visual statisch Marketers haben lange Zeit die Kraft statischer Bilder einzusetzen gewusst in der Zeitungsund Zeitschriftenwerbung, auf Plakaten und anderen Printformaten. In einer digital beschleunigten Kultur kommen Infographiken und Fotografien noch mit dazu. Visual Video Marketing über statischen visuellen Content hat unbestritten Potenzial, Video-Inhalte aber sind noch viel begehrter. Video ist nicht nur das am häufigsten eingesetzte Instrument, sondern gilt auch als das wirkungsvollste. Kanäle Die verschiedenen Formate können über verschiedene Kanäle ausgeliefert werden und ab diesem Punkt können die Strategien vernetzt und komplexer werden. Traditionelle Kanäle Auch TV, Print und Outdoor können im eine Rolle spielen, allerdings treten sie gegenüber den digitalen Aktivitäten immer häufiger in den Hintergrund. Marken-Website Die Marken-Website, die für die traditionelle Online-Präsenz sorgt, bleibt auch weiterhin wichtig, auch wenn es heutzutage nicht mehr die einzige Möglichkeit ist, online präsent zu sein. Social Media Hierbei handelt es sich um den am meisten verbreiteten Kanal, der ideal für die weite Verbreitung von Inhalten geeignet ist.

4 Ausgabe Seite 4 Devices Jeder kennt inzwischen die Wichtigkeit mobiler Geräte in unserem Leben. Nachdem die meisten von uns die Geräte 80 Prozent des Tages in Reichweite haben, beschäftigt sich ein Erwachsener schätzungsweise eine Stunde 49 Minuten täglich mit seinem mobilen Gerät. Im Jahr 2010 waren dies gerade einmal 15 Minuten. Die Akzeptanz mobiler Medien eröffnet den Content Marketers ein neues digitales Instrument für die Ansprache ihrer Zielgruppen. Besonders mobile Apps ermöglichen den Marken, die mobile Nutzung der Konsumenten zu infiltrieren, oft auch durch kostenlose Apps, in denen die Marken präsent sind. Deshalb sind viele Marketers davon überzeugt, dass die crossmediale Umsetzung, einschließlich Mobile, einer der wichtigsten Faktoren ist, um die Effektivität im Marketing zu steigern. Erfolgskriterien Metriken liefern den besten Erfolgsnachweis. Aber welche Parameter sollen für gemessen werden, um zu entscheiden, ob die richtige Strategie eingesetzt wird? Econsultancy hat eine nützliche Liste von Messwerten zusammengestellt, die sich auf vier Bereiche beziehen: Basic Metriken sind sofort sichtbar und typischerweise leicht zu messen.

5 Ausgabe Seite 5 Engagement Metriken liefern wertvolle Insights über die Nutzer. Positioning Metriken decken Begriffe ab, die für das Search-Ranking relevant sein können, etwa wie die Zielgruppe die Marke wahrnimmt und beschreibt oder wie der Content gegenüber konkurrierenden Angeboten abschneidet.

6 Ausgabe Seite 6 KPIs helfen bei der Beurteilung, wie gut der Inhalt funktioniert und wie erfolgreich er im Vergleich zu anderen Kanälen ist. Fazit Inzwischen gibt es viele Möglichkeiten, zu verpacken und auszuliefern. Die exakte Festlegung, wie das passiert über welche Kanäle und welche Formate ist ein Balanceakt. Ein Weg aber, um eine gute Abdeckung und ein potenziell hohes Engagement zu erreichen, ist der Einsatz verschiedener Social Media Plattformen. Der Erfolg hängt jedoch von folgenden Faktoren ab: Wert des Inhaltes ohne Werbung, den Konsumenten stärker in den Fokus rücken als die Marke, statt nur Text einzusetzen, stärker auf Bilder und Videos setzen, Storytelling, um Interesse zu wecken, etwas Neues anbieten mit interessantem Inhalt, der Vielen gefällt, zur Konversation auffordern und die Menschen dazu bringen, den Inhalt zu teilen, den Content nutzen, um sich als Vordenker zu positionieren.

7 Ausgabe Seite 7 bleibt daher eher eine Kunstform, besonders im Business-to-Consumer (B2C) Bereich. Und die Vorhersage, ob man nun einen viralen Hit oder unsichtbaren Flop landet, ist für die Agenturen oder Marken noch immer wie das Werfen einer Münze. Quellenangaben (auch zu den verwendeten Bildern): emarketer Institute/MarketingProfs Econsultancy Mindshare GmbH Darmstädter Landstraße Frankfurt am Main Tel +49 (0) Fax +49 (0)

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