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30 28 HOSPIZ Leverkusen Es ist meine Achtsamkeit, die es mir ermöglicht wahrzunehmen, was mir gut tut, was mich erfüllt oder aber was mir Energie nimmt und wovor ich mich schützen muss. Es ist die umfassende Wahrnehmung und Achtung meiner selbst, meiner Gefühle, Gedanken und Bedürfnisse. In dem Moment der kommentarlosen Selbstbeobachtung praktiziere ich Selbstakzeptanz. Erst dadurch gebe ich mir selbst die Möglichkeit zur Veränderung, da der Verstand mich nicht mehr in der Hand hat. Ich kann nur gut für mich sorgen, wenn ich weiß, was ich brauche. Um das zu erkennen, muss ich wissen, wer ich bin. Um mich selbst kennen zu lernen und nicht die Person, dich ich aus mir gemacht habe, damit andere mich toll finden, muss ich mir überhaupt erst einmal erlauben zu sein, wer/wie ich bin. Nur wenn ich aufmerksam und achtsam mit mir umgehe, kann ich dies auch anderen gegenüber sein. Achtsamkeit braucht Training. Frage: Wie sieht mein Alltag aus? Gefühle, Gedanken, Innehalten, Augen schließen, Aufmerksamkeit auf mein Inneres richten. So wird mir bewusst, wie es in mir selbst aussieht.

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