Qualität im regionalen Hilfesystem in die Systemsteuerung einbringen

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1 Qualität im regionalen Hilfesystem in die Systemsteuerung einbringen Svea Bührig Abteilung Stationäre Versorgung Verband der Ersatzkassen, vdek Berlin Forum für Gesundheitswirtschaft Rathaus Schöneberg 24. Februar 2012

2 Welche Rolle spielt das regionale Hilfesystem bei der Entwicklung von QS-Maßnahmen Die Entwicklung von QS-Indikatoren muss so ausgerichtet sein, dass sie geeignet sind, um die Qualität vor Ort sachgerecht zu messen. dass sie sämtliche in einem regionalen Hilfesystem vorhandenen Betreuungsangebote berücksichtigen. dass sie geeignet sind, das Versorgungsgeschehen vor Ort tatsächlich zu optimieren. = Die Qualität muss dort ankommen, wo sie gebraucht wird! 2 Workshop Qualität im regionalen Hilfesystem Svea Bührig vdek Berlin

3 Regelbetrieb und Modellvorhaben Regelbetrieb Fokussiert die stationäre Bhlg. nur neues Entgeltsystem Vergütungssystem steht im Mittelpunkt Morbidität Summe der Bewertungsrelationen Fehlanreiz Leistungsausweitung Modellvorhaben sektorenübergreifende Bhlg. auch neue Versorgungsstrukturen Patient steht im Mittelpunkt Morbidität Patienten, ggf. soziodemografische Faktoren Anreiz Versorgungsoptimierung 3 Workshop Qualität im regionalen Hilfesystem Svea Bührig vdek Berlin

4 Qualitätsindikatoren Auszug aus Beschlussentwurf des GBA vom 10. Januar 2012: Die Besonderheiten psychischer Erkrankungsverläufe bedingen eine sektorenübergreifende Sichtweise. Im Vergleich zu somatisch Kranken ist der Hilfebedarf von Menschen mit psychischen Erkrankungen sehr komplex und betrifft viele Leistungsbereiche. Der so genannte komplementäre Bereich (Leistungen der beruflichten wie sozialen Reha, Pflege etc.) stellt bei der Behandlung vor allem chronisch psychisch Kranker ein wichtiges Versorgungselement dar und muss bei der Betrachtung von Behandlungsverläufen mitbetrachtet werden 4 Workshop Qualität im regionalen Hilfesystem Svea Bührig vdek Berlin

5 Qualitätsindikatoren AQUA wird beauftragt, QS-Indikatoren für einen indikations- und therapieübergreifenden Teil der die Versorgungskette insgesamt abbildet, QS-Indikatoren für einen spezifischen Teil mit besonderem Bezug auf einzelne Krankheitsbilder mit schweren und schwersten Verläufen, Instrumente zum Einbezug der Patienten- und Angehörigen- sowie Betreuerperspektive zu entwickeln. 5 Workshop Qualität im regionalen Hilfesystem Svea Bührig vdek Berlin

6 Qualitätsindikatoren Der Fokus richtet sich auf die Prozess- und Ergebnisqualität! Maßstab zur Sicherung der Strukturqualität geht mit dem Außerkrafttreten der Psych-PV 2017 verloren. Der Kabinettsentwurf sieht vor, das der G-BA Empfehlungen für die Ausstattung der stationären Einrichtungen mit therapeutischem Personal festzulegen hat, dabei hat er sich an Anforderungen der Psych-PV zu orientieren und diese an die gegenwärtigen Rahmenbedingungen anzupassen. Die Umsetzung der Empfehlungen soll Bestandteil der QS- Berichte und damit öffentlich werden. 6 Workshop Qualität im regionalen Hilfesystem Svea Bührig vdek Berlin

7 Konzept der Psych-PV Aufgrund der in den Tätigkeitsprofilen enthaltenen detaillierten Beschreibung der in den Personalvorgaben berücksichtigten Leistungen wird die Grundlage für die Personalbemessung transparent. Mit dieser Art der Personalbemessung wird eine wirksame Qualitätskontrolle möglich. Da die Psych-PV richtungsweisend erstmalig Behandlungsziele definiert hat, eröffnet sich die Chance, qualitätssichernde Maßnahmen und Qualitätskontrollen zu realisieren. 7 Workshop Qualität im regionalen Hilfesystem Svea Bührig vdek Berlin

8 Fazit In der QS haben wir bereits von den regionalen Strukturen gelernt und diese in die Systemsteuerung eingebracht! Die sektorenübergreifenden Ansätze in der QS sollten auch bei den Diskussionen zum Entgeltsystem stärker berücksichtigt werden! Ergebnis-, Prozess- und Strukturqualität müssen gleichermaßen berücksichtigt werden! Die Psych-PV sollte als QS-Instrument keinesfalls entfallen! 8 Workshop Qualität im regionalen Hilfesystem Svea Bührig vdek Berlin

9 Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit! Svea Bührig Abteilung Stationäre Versorgung des vdek e. V. Tel.: 0 30 / , Fax: 0 30 / ,

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