Mittelstandsanleihen in Deutschland Februar 2015 Ein Zwischenfazit und Ausblick

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1 Mittelstandsanleihen in Deutschland Februar 2015 Ein Zwischenfazit und Ausblick

2 AGENDA Sektion 1 Übersicht der Emissionen und Refinanzierungsbedarf Sektion 2 Insolvenzen und Restrukturierungen Sektion 3 Zwischenfazit und Ausblick Anhang Best Practice Guide der Deutschen Börse 2

3 MARKTUMFELD MITTELSTANDSANLEIHEN (1/4) Seit 2010 sind 162 Mittelstandsanleihen mit einem aggregiertem Volumen von 7,5 Mrd. emittiert worden FV Entry Prime Entry BondM MM maccess PM Dü Anzahl Emissionen Neuemissionen nach Börsenlisting 2,00 1,98 1,88 1,12 0,40 0,08 0,02 0, Ø Volumen in Mio. 25 Übersicht Mittelstandsanleihen seit 2010 (162 Emissionen)¹, ² 77 Gesamtvolumen in Mrd ,39 1,68 1, Anzahl Emissionen Neuemissionen nach Industrie Neuemissionen nach Jahren Ø Volumen in Mio ,20 1, Gesamtvolumen in Mrd. 0,79 1,93 1,14 1,38 0,08 0,15 2,04 Konsum Industrie Energie Immobilien Landwirtschaft Finanzen Sonstige Anzahl Emissonen Ø Volumen in Mio. Gesamtvolumen in Mrd. Quelle: Eigene Analyse Fussnoten: 1) beinhaltet alle 162 Mittelstandsanleihen inklusive Freiverkehr (FV), die zwischen und mit einem aggregierten Volumen von 7,5 Mrd. emittiert wurden, exklusive Anleihen von DAX Unternehmen wie Deutsche Börse AG und RWE; 2) Mittelstandsanleihe ist definiert als Unternehmensanleihe mit einem Emissionsvolumen von üblicherweise Mio

4 Kupon in % MARKTUMFELD MITTELSTANDSANLEIHEN (2/4) Kupons von Neuemissionen bewegen sich in einer Bandbreite von 6-9%; Renditeanforderungen bzw. Kupons zeigen keine klare Korrelation zum Rating bzw. Risikoprofil der Emittenten Koupons von Mittelstandsanleihen zum Zeitpunkt der Emission 11% 85,80% der Kupons von Neuemissionen liegen zwischen 6-9% 9% 7% 5% 3% ungewichtet: 6,99% gewichtet: 7,64% ungewichtet: 7,16% gewichtet: 7,16% ungewichtet: 7,20% gewichtet: 6,77% ungewichtet: 7,48% gewichtet: 6,77% ungewichtet: 6,71% gewichtet: 5,46% 1% 1 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 1 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 1 Q4 Q1 Q2 Q3 Q Quelle: Eigene Analyse 4

5 Preis per MARKTUMFELD MITTELSTANDSANLEIHEN (3/4) 2014 wurden nur ca. 56% der Anzahl der Vorjahresemissonen herausgegeben; es gab eine Reihe von Emissionen mit Immobilienbezug sowie Aufstockungen schon gehandelter Anleihen Neuemissionen in 2014 Σ= 28 Emissionen Volumen: 1,49 Mrd SEMPER DUERR NEUE ZWL WITTEN/HERD TAG IMMOBILIEN VEDES ADLER UBM REALITAETEN BEATE UHSE DEWB AIR BERLIN STEILMANN FCR IMMOBILIEN GERMAN PELLETS DEMIRE KTG AGRAR KSW IMMOBILIEN PENELL SENATOR 6B47 REST INCITY IMMOBILIEN HANSEYACHT SENIVITA GEWA Quelle: Eigene Analyse Nach Börsenlisting PM Düsseldorf Prime 7% Standard 11% Entry Standard 32% FV 50% Mode 7% Energie 11% Nach Industrie Sonstige 25% Immobillien 36% Industrie 21% Nach Rating n.v. 48% B+ 8% BB 8% BB- 15% BBB- BBB 7% 7% BB+ 7% 5

6 MARKTUMFELD MITTELSTANDSANLEIHEN (4/4) Aufgrund der zahlreichen Emissionen mit 5-jähriger Laufzeit, sollten bis MA bzw. 6,9 Mrd. refinanziert werden Fälligkeitsende der Mittelstandsanleihen Σ= Fälligkeitsprofil Mittelstandsanleihen Volumen der Mittelstandsanleihen nach Fälligkeitsende Σ=6.897 T Anzahl der Fälligkeiten Fälligkeit in T Quelle: Eigene Analyse 6

7 FAZIT 2014 NEUEMISSIONEN (1/2) Im Jahr 2014 wurden in Deutschland 28 Mittelstandsanleihen mit einem prospektierten Emissionsvolumen von ca. 1,5 Mrd. (Vorjahr: 2,2 Mrd.) begeben. Die Gesamtzahl der Mittelstandsanleihen erhöhte sich somit auf 162 Emissionen und einem platzierten Gesamtvolumen von rund 7,5 Mrd. Mit Ausnahme kleinerer Emissionen am Mittelstandsmarkt in Düsseldorf fanden sämtliche Neuemissionen in Frankfurt und dem Freiverkehr statt. Die Hälfte der Neuemissionen wurde 2014 im Freiverkehr emittiert. Auf Grund der formloseren Auflagen (kein Rating notwendig) wächst dieser Markt rasant. Der Marktplatz der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime und Entry), an dem mit einem Emissionsvolumen von fast 4 Mrd. ca. 54% des gesamten Neuemissionsvolumens platziert wurde, hat sich damit erneut als klarer Marktführer etabliert. Über sogenannte Aufstockungen haben sich im Jahr 2014 mehr als zehn bestehende Emittenten weiteres Kapital über ihre existierenden Anleihen geholt. Tendenziell handelte es sich dabei um Anleihen, die über Pari notierten. Das Instrument Aufstockung belegt damit das weitere Investoreninteresse am Mittelstandssegment, jedoch selektiv und bei solchen Unternehmen, die mit positiven Unternehmenszahlen und einem stabilen Ausblick überzeugen können. Fakten zu Neuemissionen 2014: 28 neue Anleihen (Volumen: 1,5 Mrd.) Frankfurter Börse weiterhin Marktführer Trend zu Emissionen am Freiverkehr ohne Rating hält an 7

8 FAZIT 2014 NEUEMISSIONEN (2/2) Erkennbar ist, dass auch in 2014 weiterhin einige mittelständisch geprägte Immobilienunternehmen die Mittelstandsanleihe als sinnvolle und adäquate Finanzierungsquelle für sich erschließen. Seit Bestehen des Marktsegments für Mittelstandsanleihen wurden von mittelständischen Immobilienunternehmen und Projektentwicklungsgesellschaften 30 Anleihen mit einem Volumen von 1,38 Mrd. emittiert, das entspricht nach Volumen ca. 19% des Gesamtmarktes. Unverändert bewegen sich die Kupons bei Neuemissionen in einer Bandbreite zwischen 6 und 9%. Die Mittelstandsanleihesegmente sind offensichtlich deutlich weniger von makroökonomischen Entwicklungen, als von der individuellen Bonität und Anleihebedingungen der emittierenden Unternehmen getrieben. Die Emissionen sind häufig viel zu illiquide und kleinvolumig, um von großen institutionellen Investoren überhaupt als Investment betrachtet zu werden. In der Regel werden die Anleihen größtenteils bei kleinen institutionellen, semi-institutionellen Investoren und Privatanlegern platziert. Die Motivation dieser Investoren, Mittelstandspapiere zu kaufen, ist in den Zeiten geringer Renditen häufig vom Mangel an Investmentalternativen getrieben. Fakten zu Neuemissionen 2014: Mehr als 1/3 aller Neuemissionen von Firmen aus dem Immobiliensektor Kupon bewegt sich weiterhin zwischen 6 und 9%, wobei es 2014 einige großvolumige Anleihen mit geringeren Kupons gab. Anleihen häufig bei Kleininvestoren platziert 8

9 AGENDA Sektion 1 Übersicht der Emissionen und Refinanzierungsbedarf Sektion 2 Insolvenzen und Restrukturierungen Sektion 3 Zwischenfazit und Ausblick Anhang Anhang-Best Practice Guide der Deutschen Börse 9

10 INSOLVENZEN VON MITTELSTANDSANLEIHEN (1/2) Im Jahr 2014 ist die Anzahl der Insolvenzen von Mittelstandsanleihen signifikant gestiegen;. besonders häufig sind MA betroffen, die im FV notierten und in erneuerbaren Energie aktiv sind lmmobilien 4% Konsum Dienstleistung 4% 4% E-Commerce 4% Tourismus 5% Maschinenbau /Bau 13% Nahrung 9% Nach Industrie Erneuerbare Energien 44% Mode 9% Nach Jahr der Insolvenz MM 9% Nach Börsenlisting MB 4% Entry Standard 9% PM DÜS BondM 4% 4% FV 70% Nach Volumen in Mio % % 5% % % Nach Rating bei Emission % % % A n.v. CCC+ 4,55% 8,70% BB 4,55% 22,73% BBB- 13,64% BBB 27,27% BB+ 13,64% BBB+ 13,64% Quelle: Eigene Analyse n.v.= nicht vorhanden 10

11 INSOLVENZEN VON MITTELSTANDSANLEIHEN (2/2) Mit den 13 Insolvenzen in 2014 ist die Gesamtanzahl von Ausfällen auf 25 gestiegen; dieses macht mehr als 15% nach Anzahl bzw. 12% nach Volumen aller MA Emissionen aus Nr. Unternehmen Branche Volumen Rating bei Emission Jahr der Emission Jahr der Insolvenz 1 Alpine Holding 12/17 Baudienstleister 100 n.v FV MUC & Wien 2 bkn biostrom AG Erneuerbare Energien 8 BBB MSB 3 Centrosolar Group AG Erneuerbare Energien 50 BBB Bondm 4 FFK Environment GmbH Erneuerbare Energien 16 BB FV DÜS 5 getgoods.de AG E-Commerce 40 BBB FV S 6 Golden Gate GmbH 2011/2014 Immobilien 30 BBB Entry Standard 7 Günther Zamek GmbH & Co. KG Nahrungsmittel 45 BB mstm DÜS 8 hkw Persona lkonzepte G mbh Dienstleistung 10 BBB FV DÜS 9 MIFA Mitteld. Fahrrad. AG Fahrräder 25 BBB Entry Standard 10 Mox Telecom AG Telekommunikation 24 BBB FV S 11 MS Deutschland Tourismus 60 A Entry Standard 12 MT-Energie GmbH Erneuerbare Energien 14 BBB mstm DÜS 13 RENA GmbH I Maschinenbau 43 BB FV S 14 RENA GmbH II Maschinenbau 34 BB FV FRA 15 Rena Lange Mode 10 BB PM DÜS 16 S.A.G. Solarstrom AG Erneuerbare Energien 42 BBB FV FRA 17 S.A.G. Solarstrom AG II Erneuerbare Energien 50 BBB FV FRA 18 SCHNEEKOPPE ANL. 10/15 Ernährung 10 n.v FV FRA & DÜS 19 SIAG Schaaf lndustrie AG Erneuerbare Energien 12 CCC FV FRA 20 SiC Processlng GmbH Techn./Erneuerba re Energien 80 BBB FV S 21 Solar Millennium AG 2011/2016 Erneuerbare Energien 50 BBB Bondm 22 Solen AG (vorm. Payom Solar) Erneuerbare Energien 28 BBB FV S 23 Strenesse Mode 12 BB FV FRA 24 Windreich AG I Erneuerbare Energien 50 BBB FV S 25 Windreich AG II Erneuerbare Energien 75 BBB FV S Gesamtvolumen in Mio. 918 Börse 11

12 MÖGLICHKEITEN DER REFINANZIERUNG BZW. RESTRUKTURIERUNG Entscheidend für eine erfolgreiche Refinanzierung/Restrukturierung ist die frühzeitige Einbindung von Experten und Erarbeitung eines fairen und umsetzbaren Konzeptes Beispiele Refinanzierung Restrukturierung Insolvenz Instrumente Anleihen Darlehen Schuldschein Mezzanine/Hybrid Genussrechte Eigenkapital Debt to Equity Swap Zuführung v. frischem Kapital Umtausch/Neue Anleihe Kapitalschnitt MEP Eigenverwaltung Insolvenzplan Debt to Equity Swap Übertragene Sanierung Regelinsolvenz Konzept Neuemission/ Ablösung Konsenuale Restrukturierung Restrukturierung in der Insolvenz 12

13 FAZIT INSOLVENZEN VON MITTELSTANDSANLEIHEN (1/2) Die Anzahl der Insolvenzen von Unternehmen mit einer Mittelstandsanleihe hat im Jahr 2014 dramatisch und überproportional zugenommen. Alleine im Jahr 2014 mussten 8% aller ausstehenden Mittelstandsanleihen bzw. 13 Unternehmen Insolvenz anmelden. Diese Entwicklung ist konträr zu der allgemein geringen bzw. zurückgehenden Anzahl der Insolvenzen in Deutschland. Es fällt auf, dass Unternehmen insbesondere im Bereich Erneuerbare Energien von Insolvenzen betroffen sind und dass im Schnitt bereits nach weniger als 2 Jahren nach der Emission eine Insolvenz angemeldet wurde. Des weiteren ist erkennbar, dass 70% der betroffenen Unternehmen im Freiverkehr gehandelt wurden. Der Freiverkehrmarkt, mit seinen geringeren Eintrittsbarrieren, stellt für viele mittelständliche Unternehmen eine geeignete Finanzierungsmöglichkeit dar. Die Ursachen für die Insolvenzen sind vielfältig und haben neben akuten Marktverwerfungen, wie z.b. in der Erneuerbaren Energie Branche, aber auch andere Gründe. Fakten zur Insolvenzwelle: 13 MA melden in 2014 Insolvenz an Besonders betroffen sind Unternehmen aus dem Bereich Erneuerbare Energien 70% aller Insolvenzen im Freiverkehr gehandelt 13

14 FAZIT INSOLVENZEN VON MITTELSTANDSANLEIHEN (2/2) Bedingt durch die hohe Anzahl und Geschwindigkeit der Insolvenzen, liegt die Vermutung nahe, dass bei der Emission nicht immer das gesamte wirtschaftliche Bild bzw. Risikoprofil des Unternehmens für den Investor erkennbar ist. Gerade durch ein Umfeld mit wenigen Möglichkeiten hohe Renditen zu erzählen, erscheinen die Mittelstandsanleihen besonders für private Anleger mit einer Affinität zu Finanzmarktinstrumenten als sehr attraktiv. Marktteilnehmer und Investoren machen folgende Beobachtungen bzw. stellen folgende Mängel fest: i) zu optimistische Planung und Ausblick, ii) fehlende Werthaltigkeit des Ratings, iii) fragwürdige Qualität von Eigenemissionen, iv) fehlende Transparenz/Kommunikation, insbesondere auch nach der Emission, v) geringe Leistingstandards, und vi) fehlende Selektion und Qualitätskontrolle seitens der Berater / begleitenden Banken. Es stellt sich die Frage, inwieweit solche Fälle in der Zukunft vermieden werden können und inwieweit den Investoren im Falle von Restrukturierungen/Insolvenzen mehr Einfluss ermöglicht werden kann. Rechtliche und technische Themen erschweren Restrukturierungen bei den notwendigen Anleihen. Fakten zur Insolvenzwelle: Hohe Renditen sehr reizend für Anleger Ratings oft sehr optimistisch und Transparenz ungenügend Anleger können nur limitierte Einschätzungen vornehmen 14

15 AGENDA Sektion 1 Übersicht der Fälligkeiten und Refinanzierungsbedarf Sektion 2 Insolvenzen und Restrukturierungen Sektion 3 Zwischenfazit und Ausblick Anhang-Anhang-Best Practice Guide der Deutschen Börse 15

16 AUSBLICK UND EMPFEHLUNGEN (1/3) NEUEMISSIONEN Die Professionalisierung und Standardiseriung des Mittelstandsmarktes schreitet weiter voran. Durch das Umdenken aller Markteilnehmer sieht man heute steigende Qualitätsstandards bei Mittelstandsanleihen. Somit sollte sich das Segment nach Bereinigung, wenn auch geprägt durch weitere Insolvenzen, hoffentlich weiter positiv entwickeln. Durch die Neuaufstellung der Mittelstandsbörse in Düsseldorf und der dortigen bewussten Abgrenzung des negativ behafteten Begriffes Mittelstandanleihe, wurde die neue Phase bereits eingeleitet. Der Prozess der Konsolidierung hat bereits begonnen. Die Börse Stuttgart wird die im Segment bondm notierten Anleihen lediglich auslaufen lassen, aber keine neuen Anleihen mehr annehmen. Aus Investorensicht lässt sich festhalten, dass neben der üblichen Selektion und Diversifikation von Investments auch andere Strukturen geprüft und gegebenenfalls gefordert werden sollten. Bei der Emission von Anleihen sollte verstärkt über die Verwendung von Besicherungen und Financial Covenants nachgedacht werden, so wie es auch bei anderen internationalen non-investment grade Emissionen üblich ist. Umstrukturierung des Marktes: Börse Stuttgart und Düsseldorf schließen ihr Segment für Mittelstandsanleihen Konsolidierung des Marktes Markt für MA wird weiterhin gebraucht, jedoch höhere Qualität notwendig 16

17 AUSBLICK UND EMPFEHLUNGEN (2/3) NEUEMISSIONEN Das könnte zum einen die Risikoaufschläge reduzieren und zum anderen dazu beitragen, die Anleihen erfolgreich zu platzieren. Dem Wunsch nach einer Anpassung des formalen Regelwerkes für Mittelstandsanleihen wurde mit der Entwicklung und Veröffentlichung des Best Practice Guides der Deutsche Börse AG Rechnung getragen. Doch letztendlich handelt es sich hierbei lediglich um Empfehlungen und keine feststehenden Regularien. Was der Markt für Mittelstandsanleihen dringend braucht, sind top-geratete mittelständische Unternehmen mit bereits langfristig nachgewiesenen Wachstums-Stories, die auch deutlich niedrigere Kupons von 4-5% rechtfertigen würden. Bei solchen Emittenten steht der Mittelstandsanleihemarkt jedoch in direkter Konkurrenz mit Banken und dem Schuldscheinmarkt. Mittelstandsanleihe darf nicht ausschließlich High-Yield bedeuten, sondern muss einen Querschnitt durch den Mittelstand darstellen. Gerade in Anbetracht der zunehmenden Eigenkapitalvorschriften für Unternehmen, sollten Mittelstandsanleihen weiterhin als eine Quelle der Finanzierung dienen. Empfehlungen: Best Practice Guide der Deutschen Börse Topgeratete MA werden benötigt Transparenz, Transparenz und Transparenz 17

18 AUSBLICK UND EMPFEHLUNGEN (3/3) REFINANZIERUNG Da viele Mittelstandsanleihen mit einer Laufzeit von 5 Jahren begeben wurden, wird ab dem Jahr 2015 das Refinanzierungsvolumen rapide ansteigen. Per Stand heute werden zwischen 2015 und 2019 über 147 Mittelstandsanleihen im Volumen von 6,9 Mrd. fällig. Grundvoraussetzung hierfür wäre, dass der Markt für Mittelstandsanleihen intakt und aufnahmefähig bleibt und die Emittenten eine stabile wirtschaftliche Entwicklung aufweisen konnten bzw. sehr bonitätsstark sind. Es gibt positive Beispiele von Emittenten, wie beispielweise Helma, Constantin, Uniwheels, Dürr oder DIC Asset, die ihre Anleihen vorzeitig gekündigt und refinanziert haben. Natürlich ist eine Refinanzierung der Anleihe über einen Bankkredit oder andere Finanzierungsinstrumente wie z.b. Schuldscheindarlehen, bilaterale Darlehen oder Kapitalerhöhungen denkbar. Jedoch müssen dann stringentere Kriterien erfüllt werden, die nur ein gewisser Prozentsatz heute erfüllt. Für den Rest sind kreative Lösungen zu suchen von zusätzlichem Eigenkapital durch private Investoren oder Alternatives Kapital bis hin zu einem Börsengang mit Tauschoption für die Bondholder ist hier alles denkbar. Als Empfehlung lässt sich klar festhalten, dass die Emittenten sich frühzeitig um die Refinanzierung kümmern und mögliche Alternativen prüfen sollten. Empfehlungen: Frühzeitige Einbindung von Experten und professionellen Beratern Erarbeitung eines fairen und umsetzbaren Konzeptes Richtige und umfassende Kommunikation 18

19 AUTOR: APOLLO CORPORATE FINANCE Ein sehr erfahrenes und komplementäres Team mit einem breitem internationalem Netzwerk und besonderer Expertise in M&A und Finanzierung Corporate Finance M&A Die apollo corporate finance GmbH ( acf ) gehört zur weltweiten Immobiliengruppe NAI apollo group mit 375 Standorten weltweit. Die acf ist spezialisiert auf die nationale und internationale Finanzierungsberatung (Debt Advisory) für den deutschen Mittelstand und den Kauf und Verkauf (M&A Sell- und Buy-Side) von Unternehmen und Immobilienportfolien. Die acf ist ein von Kapitalgebern unabhängiger Berater. Unser Headoffice befindet sich in Frankfurt am Main. Das acf Team in Frankfurt besteht aus 11 Mitarbeitern und verfügt über eine lange Erfolgsgeschichte in der Begleitung von grossen sowie kleineren M&A- und Finanzierungstransaktionen. Die Corporate Finance Beratung umfasst: Finanzierungsberatung (Debt Advisory), u.a. bei Refinanzierung Wachstum Akquisition LBO/MBO/MBI Asset based/trade finance Restrukturierungsberatung (Financial Restructuring) Finanzierungsmandat (ongoing) Ausgewählte Transaktionen: Sell-side M&A eines Logistik Immobilienportfolios (closed) ca. 200 m Die M&A Beratung umfasst u.a.: Beratung bei Unternehmensverkäufen Beratung bei Unternehmenskäufen (Acquisitions) Fusionen (Mergers) Leveraged Buyouts/MBO/MBI Beratung bei Nachfolgelösungen Finanzierungsmandat (ongoing) Finanzierungsmandat/ Finetrading 19

20 AUTOR: MOUNTAINPEAK CAPITAL AG Specialist Advisory Firm focused on financing for small and medium enterprises, including special situations and restructurings MountainPeak Capital is a private, independent financial advisory firm providing capital and structured financial solutions to small and mediumsized companies. MountainPeak Capital advises and assists corporate and investment teams in strategic initiatives and supports them in implementing an effective capital structure. We are providing customised advice and assistance to complex, comprehensive and strategic financial situations. Typically, these financial situations involve the provision of debt or equity capital and require a structured process or tailored solution. All financing instruments: Unbiased approach to all available corporate finance instruments All investor types: Close and trusted relationships with senior executives of virtually all relevant equity and debt investors Fast and efficient process: Process management skills, investor understanding and direct access to institutional debt and equity investors enable fast transaction The team has a successful track record of leading both principal investment and advisory financing transactions globally in excess of 20 billion Financing situations and services (Re)financing (incl. ABS / Receivable / SL) Growth / expansion financing MBO/ LBO / Acquisition finance Recapitalisation/ Distressed IVS Group Financial Adviser 150M Growth Finance AEG Power Solutions Financial Adviser 50M Growth Finance Selected transactions Silk Group Financial Adviser 25M Senior Finance Petrolium International Financial Adviser CHF 25M Asset Finance Kussnacht Practise Financial Adviser CHF 20M Growth Finance Travel E-Commerce Financial Adviser 25M Growth Finance 20

21 AGENDA Sektion 1 Übersicht der Emissionen und Refinanzierungsbedarf Sektion 2 Insolvenzen und Restrukturierungen Sektion 3 Zwischenfazit und Ausblick Anhang Best Practice Guide der Deutschen Börse 21

22 BEST PRACTICE GUIDE DER DEUTSCHEN BÖRSE Als Reaktion auf die zahlreichen Unternehmensinsolvenzen und Restrukturierungsprozesse der Emittenten, die zu einer nachhaltigen, spürbaren Verunsicherung der Investoren am Mittelstandsanleihemarkt und einem starken Rückgang des Neuemissionsgeschäfts geführt haben, hat die Deutsche Börse AG im April 2014 einen "Best Practice Guide" für Unternehmensanleihen im Entry Standard der Börse Frankfurt herausgegeben. Er enthält Empfehlungen für idealtypische Voraussetzungen bei Anleiheemissionen und soll die Einhaltung eines Mindeststandards an Transparenz fördern. Die Deutsche Börse AG erhofft sich, durch die Einhaltung dieser Qualitätsstandards verlorengegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Erstellt wurde der Guide von der Deutsche Börse gemeinsam mit ausgewählten Deutsche Börse Listing Partnern, der DVFA (Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management) und dem DIRK (Deutscher Investor Relations Verband). Zu den wesentlichen Finanzkennzahlen gehören u.a.: Kennzahlen zur Kapitaldienstdeckung (vor/nach Anleiheemission): Der Kapitaldienst sollte vor und nach der Anleihe gewährleistet sein. Verhältnis von Jahresüberschuss vor Zinsen und Steuern (EBIT) zu Zinsen und ähnlichen Aufwendungen (Interest Coverage). Empfehlung: Faktor von mindestens 1,5x. Kennzahlen zur Verschuldung (vor/nach Anleiheemission): Die Verbindlichkeiten des Unternehmens sollten vor und nach der Emission der Anleihe seiner Verschuldungsfähigkeit angemessen sein. Verhältnis von Nettoverbindlichkeiten zu Jahresüberschuss vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf das materielle und immaterielle Anlagevermögen (Total Net Debt/EBITDA). Empfehlung: Faktor von maximal 5x. Kennzahlen zur Kapitalstruktur (vor/nach Anleiheemission): branchenabhängig, die Eigenkapital-Quote sollte mindestens 15% betragen (inklusive Eigenkapital-ähnlicher Positionen wie Mezzanine- oder Nachrangkapital sogar mindestens 30%). Eigenkapitalähnliche Positionen sollten immer eine längere Laufzeit als die Anleihe haben, damit diese aus Sicht der Gläubiger tatsächliches Eigenkapital darstellen. Die Deutsche Börse AG folgt mit diesen Empfehlungen den Usancen, die schon seit vielen Jahren bei der Vergabe von großvolumigen Bankdarlehen oder Mezzaninekapital zur Anwendung kommen. Wobei diese Finanzkennzahlen für den Mittelstandsanleihemarkt bislang lediglich als Empfehlungen für Emittenten und Investoren ausgesprochen werden. 22

23 KONTAKTDATEN MountainPeak Capital Capital AG AG Arbachstrasse Baar, Switzerland Baar, Switzerland apollo corporate finance finance GmbH GmbH Grüneburgweg 2 D Frankfurt am 2 Main D Frankfurt am Main Gero A. Wendenburg Partner T Ingo Rösinger Geschäftsführer T. +49 (0) E. Urban Schwerzmann Partner T Holger Diefenbach Geschäftsführer T. +49 (0) E. Milad Arzani Associate T. +49 (0) E.

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