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1 Was die Weltwirtschaft angeht, so ist sie verflochten. Kurt Tucholsky Wir freuen uns, Ihnen heute die erste Ausgabe unserer regelmäßig erscheinenden Zeitung zu präsentieren, die sich mit den Themen Hanse, Mittelalter und Museologie befasst. Hanse erleben, lernen und weiter erforschen das ist der Grundgedanke des im Bau befindlichen Europäischen Hansemuseums Lübeck. Und somit möchten wir hier Anlass geben, das Phänomen Hanse zu diskutieren: ihren geschichtlichen Hintergrund ebenso wie die Auswirkungen auf unsere heutige Zeit. Wissenschaftler, Experten und Persönlichkeiten aus der Wirtschaft haben ihre Fachkenntnis und ihr Know-how mit uns geteilt und eine interessante Betrachtung unterschiedlicher Blickwinkel und Meinungen zusammengestellt. Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern viel Vergnügen bei der Lektüre und freuen uns, wenn wir Ihnen ein paar Denkanstöße geben können und Sie neugierig gemacht haben auf ein einzigartiges Museumsprojekt. Considering the global economy, it is clear it is interwoven. Kurt Tucholsky We are delighted to present to you our first issue of our regulary pub lished newspaper dealing with the Hanseatic League and museology. The main focus of the European Hansemuseum being built in Lübeck, Germany, is to experience, learn about, and research the Hanseatic League. We therefore want to create a medium to inspire a discussion about this phenomenon: its historical background as well as the impact it had on our present times. Experts from science and business have shared their expertise and knowhow with us and have put together an interesting blend of different viewpoints and outlooks. We hope you enjoy reading our newspaper, that we can provide some food for thought and arouse your curiosity to find out more about an inspiring museum project. Ihr Europäisches Hansemuseum Lübeck Yours faithfully, European Hansemuseum Lübeck exspecto Europäisches Hansemuseum Lübeck EUROPEAN HANSEMUSEUM LÜBECK Ausgabe Issue 1 Januar January 2012 Hanse, Mittelalter, Museologie Zeitung des Europäischen Hansemuseums Hanse, Middle Ages, Museology Newspaper of the European Hansemuseum The Coming Middle Ages The middle of the 21st century will resemble nothing so much as the Middle Ages of the 5th to 15th centuries, from the sacking of Rome by the Visigoths, in 410, to the fall of Constantinople, in This was a long and uncertain period and thus an ideal metaphor to characterize our times. It was an age of plagues and progress, commercial revolutions, expanding empires, crusades, city-states, merchants, and universities. It was multipolar, with expanding empires on the Eurasian landmass, and apolar, with no one global leader. The new Middle Ages synonymous with the age of globalization have already begun. Parag Khanna, New York First let us take the empires. Charlemagne s efforts to resurrect the Roman Empire have been succeeded, over a millennium later, by the multipronged armadas of Brussels Eurocrats steadily colonizing Europe s periphery, in the Baltics, the Balkans, and, eventually, Anatolia and the Caucasus. The Eurocrats book is not the Bible but rather the acquis communautaire: the 31 chapters of the Lex Europea, which is rebuilding EU member states from the inside out. By 2040, even depopulated Russia, with any luck, will be an EU member and the West s front line against the far more populous East. By then, a rebranded, globalizing China will be just a decade shy of the centennial of its civil war s end, in 1949; the Communist Party has long declared that 2050, will mark the country s real coming-out party as a superpower. A half century from now, China may still be the world s most populous country, and if the exploits of its 15th-century explorer statesman Zheng He are any guide, its demographic, commercial, and strategic presence from Africa to Latin America besides its dominance in East Asia will have substantially increased. The world s third center of gravity will be the United States, demographically stable but also more thoroughly amalgamated with Latin America. Almost a century after John F. Kennedy s Alliance for Progress, the country will have rediscovered its southern neighbors, especially Brazil, for an industrial partnership to boost the Western hemisphere s competitiveness against Asia and to achieve energy independence from the Middle East. What then of the Middle East, the current center of geopolitical travails? Monarchies may still support dreams of a caliphate, but a unified Islamic ummah, such as the Abbasid empire attempted, is unlikely to emerge. Global energy resources will be more diversified than they are today, so oil and petrochemicals will sustain only a modest degree of Arabian cultural expansionism, even if they still support a few Islamic crusades. With something of a reformation under way in parts of the Muslim world, one of the most practiced religions on Earth will be ever more fractured and embedded in diverse geographies, much as Christianity is today. Meanwhile, the resurrection of the city-state, the most prominent medieval political unit, will continue. To the current list of global cities Dubai, Hong Kong, London, Los Angeles, Miami, New York, São Paulo, Shanghai, Singapore, and Tokyo we may add additional globalized nodes, such as Alexandria, Istanbul, and Karachi along major trade routes. Now, as then, city-states are commercial hubs. Today s sovereign-wealth funds, fused with citystate savvy, will be tomorrow s Hanseatic League, Das kommende Mittel alter Die Mitte des 21. Jahrhunderts wird vor allem dem Mittelalter ähnlich sein: der Zeit vom 5. bis zum 15. Jahrhundert, von der Plünderung Roms durch die Westgoten im Jahr 410 bis zum Fall Kontantinopels Diese sehr lange und instabile Periode eignet sich ideal als Metapher zur Charakterisierung unserer Zeit. Es war ein Zeitalter der Seuchen und des Fortschritts, wirtschaftlicher Revolutionen, sich ausdehnender Reiche, der Kreuzzüge, der Stadtstaaten, der Kaufleute und der Universitäten. Es war multipolar, mit expandierenden Reichen auf dem eurasischen Kontinent, und apolar, ohne eine globale Führung. Das neue Mittelalter synonym mit dem Zeitalter der Globalisierung hat bereits begonnen. Zuerst zu den Weltreichen. Auf die Bemühungen Karls des Großen, das römische Kaiserreich wieder zu errichten, folgten über ein Jahrtausend später die ausgreifenden Armadas Brüsseler Eurokraten. Sie kolonisierten kontinuierlich die Peripherie Europas, auf dem Baltikum, dem Balkan, und irgendwann Anatolien und den Kaukasus. Das Buch der Eurokraten ist nicht die Bibel sondern eher das aquis communautaire: die 31 Kapitel der Lex Europa, die die EU-Mitgliedstaaten von innen nach außen neu gestalten. Im Jahr 2040 ist das entvölkerte Russland, mit etwas Glück, ein Mitglied der EU und die äußerste westliche Frontlinie gegen den weit dichter bevölkerten Osten. Bis dahin ist ein global vernetztes China in neuem Design kaum ein Jahrzehnt vom hundertjährigen Jubiläum des Endes seines Bürgerkriegs von 1949 entfernt. Die Kommunistische Partei erklärt schon lange, dass das Jahr 2050, das wirkliche Coming-Out Chinas als Supermacht sein wird. In einem halben Jahrhundert ist Chi na möglicherweise noch immer das Land mit der größten Bevölkerungsdichte, und falls die Entdeckungsreisen seines Erforschers Zheng He aus dem 15. Jahrhundert wegweisend sein sollten, wird seine demographische, wirtschaftliche und strategische Präsenz von Afrika bis Lateinamerika neben seiner Dominanz in Ostasien wesentlich stärker sein. Einen dritten Schwerpunkt der Welt bilden die Vereinigten Staaten von Amerika, die, demografisch stabil, noch viel enger mit Lateinamerika verschmolzen sind. Fast ein Jahrhundert nach John F. Kennedys Allianz für den Fortschritt hat das Land seine südlichen Nachbarn wiederentdeckt, um die Wettbewerbsfähigkeit forming capital networks that disperse the newest technologies to nearby regions. 1 der westlichen Hemisphäre gegen Asien voranzutreiben und um von der Energieversorgung aus dem Nahen Osten unabhängig zu sein. Was wird aus dem Nahen Osten, dem augenblicklichen Zentrum geopolitischer Wehen? Vielleicht unterstützen Monarchien noch immer den Traum von einem Kalifat, aber eine vereinigte islamische Ummah, wie sie dem Abbasidischen Reich vorschwebte, ist wohl kaum in Sicht. Da die globalen Energieressourcen breiter gestreut sind als heute, können Öl und Petrochemikalien nur einen bescheidenen Beitrag zur kulturellen Ausbreitung Arabiens leisten, selbst wenn noch immer einige wenige islamische Kreuzzüge Unterstützung finden. Die in Teilen der muslimischen Welt in Gang gesetzte Art der Reformation fragmentiert eine der am häufigsten praktizierten Religionen der Erde immer stärker und bettet sie in unterschiedliche Geographien ein, ähnlich dem heutigen Christentum. Währendessen schreitet die Wiedererrichtung des Stadtstaates, der bedeutendsten politischen Einheit des Mittelalters, fort. Der aktuellen Liste der Global Cities wie Dubai, Hongkong, London, New York, Sao Paulo, Shanghai, Singapur und Tokio, können weltweite Knotenpunkte entlang den Haupthandelsrouten wie Alexandria, Istanbul und Karachi hinzugefügt werden. Heute, so wie damals, sind Stadtstaaten wirtschaftliche Knotenpunkte, die sich aus ihren nationalen Kontexten gelöst haben. Das Know-how der Stadtstaaten, vereinigt mit den Staatsfonds von heute, bildet die Hanse von morgen. Sie entwickelt Vermögensnetzwerke, die die neuesten Technologien auf benachbarte Regionen verteilen. 1 Autoren dieser Ausgabe Authors of This issue Prof. Geir Atle Ersland Professor am Zentrum für Mittelalterliche Studien der Universität Bergen, Norwegen. Professor at the Center for Medieval Studies at the University of Bergen, Norway. Was machte den Erfolg der historischen Hanse aus? What made the historic Hanse succeed? 2 Prof. Dr. Rolf Hammel-Kiesow Stellvertretender Leiter des Archivs der Hansestadt Lübeck / Leiter der Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraums, Lübeck / Vorsitzender des Hansischen Geschichtsvereins / Wissenschaftlicher Leiter des Europäischen Hansemuseums Lübeck / Honorarprofessor am Historischen Seminar der Christian- Albrechts-Universität zu Kiel. Vice Director of the archives of Lübeck / Director of the research center for History of the Hansa and the Baltic Area, Lübeck / Chairman Hanseatic Historical Society / Scientific Director of the European Hansemuseum Lübeck / Honorary professor at the Department of History at Christian-Albrechts-University, Kiel Salz und Heringe für Europas Städte Salt and Herring for the cities of Europe 3 INGer HARLEVi Erste stellvertretende Präsidentin des Städtebunds Die Hanse. First Vice-President of City league The Hanse. Die neue Hanse gewinnt an Stärke New Hansa growing in Strength 2 Andreas Heller Architekt, Inhaber von Andreas Heller Architects & Designers, Hamburg / Achitektur und Ausstellungskonzept für das Europäische Hansemuseum Lübeck. Architect, MD of Andreas Heller Architects and Designers, Hamburg / Architectural design and exhibition concept for the European Hansemuseum Lübeck Inszenierte Geschichte Staging History 6 Dr. Parag Khanna Führender Geo-Wirtschafts- Stratege und internationaler Bestseller-Autor / Wissenschaftlicher Leiter der New America Foundation / Mitarbeiter beim Europäischen Rat für Auslandsbeziehungen / Leiter des Hybrid Reality Institute. Leading geo-strategist and international bestselling author / Senior Research Fellow at the New America Foundation / Senior Fellow at the European Council on Foreign Relations / Director of the Hybrid Reality Institute Das kommende Mittelalter The coming Middle Ages 1 Dr. André Vandewalle Doktor der Geschichte, Ehren-Hauptarchivar zu Brügge, Belgien. Doctor in history, honorary chief archivist of Bruges, Belgium Brügge und die Deutsche Hanse The German Hanse and Bruges Prof. Dr. Hans WiSSkirchen Leitender Direktor der LÜBECKER MUSEEN, Kulturstiftung Hansestadt Lübeck / Vorsitzender des Beirates des Europäischen Hansemuseums. Director of Museums of Lübeck, Cultural Foun dation of the Hanseatic City of Lübeck / Chairman Advisory Board of the European Hansemuseum Museumslandschaft im Weltkulturerbe Museumscape of the world Cultural Heritage Site 7 Europäisches Hansemuseum Lübeck Alle Rechte vorbehalten. Keine Artikel, Bilder oder Teile davon dürfen ohne schriftliche Genehmigung des Europäischen Hansemuseums Lübeck und den Autoren dieser Ausgabe verwendet werden. All rights reserved. No article, picture or part thereof may be used without written permission from the European Hansemuseum Lübeck and the authors of this issue. 1 Dieser Artikel wurde ursprünglich in McKinsey What Matters veröffentlicht, whatmatters.mckinsey.com. Copyright 2011 McKinsey & Company. Alle Rechte vorbehalten. Übersetzung und Abdruck mit freundlicher Genehmigung. This article was originally published in McKinsey What Matters, whatmatters.mckinsey.com Copyright 2011 McKinsey & Company. All rights reserved. Reprinted by permission. 7

2 2 exspecto Europäisches Hansemuseum Lübeck Ausgabe Issue 1 / Jan, Was machte den Erfolg der historischen Hanse aus? Berechenbarkeit und Kontinuität zwei Hauptkonzepte: Das Kontor in Bergen, das die anderen Kontore um hunderte von Jahren überlebt hat es hat sogar die Hanse selbst überlebt ist ein Idealfall, an dem man studieren kann, wie die Hanse mit der Zukunft verschmolzen ist. Über Konflikte und Spannungen zwischen den Kaufleuten der Hanse, den Norwegern und anderen ist viel geschrieben worden. Aus der Sicht des Historikers ist noch viel zu tun, wenn es darum geht, die Kontinuität des Handels im Kontor Bergen zu erforschen. Geir Atle Ersland, Bergen Es gibt wenig andere Orte unter den größeren Hansestädten, in denen die Hanse ein so bleibendes Erbe hinterlassen hat wie im norwegischen Bergen. Hier gründete sie einen ihrer Hauptknotenpunkte Kontor innerhalb eines Netzwerks von Handelsposten, die ganz Nordeuropa umschlossen. Das Kontor in Bergen bestand mehr als vierhundert Jahre, bis es in den sechziger Jahren des 18. Jahrhunderts geschlossen wurde oder vielmehr in ein neues Kontor, das Nordische Kontor transformiert wurde, bevor es endgültig im späten 19. Jahrhundert aufgelöst wurde. Heute ist Bergens berühmtestes kulturelles Erbe der Ort Bryggen. Jahrhundertelang trug er den norwegischen Namen Tyskebryggen (Deutscher Kai). Einerseits kann man behaupten, dass Bergen einen, wenn nicht den, letzten Stand des Handelssystems der Hanse repräsentiert. Andererseits war diese Tatsache der Kern einer Diskussion mit der übergreifenden Frage, in welchem Umfang der Handel der Hanse für das norwegische Königreich, für seine Bewohner und speziell für Bergen ein Unglück war. Will man die Rolle der Hanse einschätzen, darf man dabei nicht übersehen, dass das 15. Jahrhundert, als das Kontor in Bergen in seiner Blüte stand, tatsächlich auch eine Periode des Wachstums für die lokale städtische Gemeinschaft und eine erfolgreiche Ausdehnung der Fischerei in Nordnorwegen darstellte. Aus dieser Perspektive müssen einige besondere Merkmale hervorgehoben werden, die wichtig sind, wenn es darum geht, die Vorherrschaft des Handels der Hanse zu erklären. Ein offensichtlicher Faktor für den Erfolg des norwegischen Handels ist das Geschick der hanseatischen Kaufleute einfache Waren tägliche Nahrung in Form von Trockenfisch an einen anspruchsvollen europäischen Markt zu liefern. Die Norweger brachten den Fisch von Nordnorwegen nach Bergen und verkauften ihn in Bryggen. Durch die Einführung von Krediten in Form von Vorauszahlungen für Lieferungen im darauffolgenden Jahr sicherten die Kaufleute den Handel mit den Norwegern und machten ihn für beide Parteien berechenbar. In Bryggen wurde der Fisch vorbereitet, um ihn entweder noch im Laufe des Jahres oder größtenteils erst im folgenden Jahr durch ihre Kontakte zum Kontinent oder zu den Britischen Inseln zu exportieren. Die Berechenbarkeit und die Verlässlichkeit des Systems basierten auf schriftlichen Verträgen und auf Kontoführung. Ein Schlüsselkonzept hierbei ist der Stave (Hof) aus dem norwegischen Stove. Staven (Höfe) wurde zum Begriff für die Häuser der Kaufleute. Sie wurden mit dem gesamten Anlagevermögen verkauft, genauso wie ein moderner Betrieb. Als Organisationseinheiten existierten die Höfe vom 14. bis ins 19. Jahrhundert. Diese organisatorischen Fähigkeiten der hanseatischen Kaufleute müssen als eine der Hauptursachen für den anhaltenden Erfolg betrachtet werden. Nicht zuletzt wird das durch die Tatsache bestätigt, dass die Kaufleute Bergen nicht verließen als das Hansekontor aufgelöst wurde, sondern sie kauften What Made the Historic Hanse Succeed? Predictability and continuity two main concepts: The Kontor in Bergen, which outlived the other Kontors by hundreds of years, even outlived the Hanseatic League itself, is an ideal case to study how the Hanse merged into the future. From a historian s point of view there is still much to be done when it comes to the research into the continuity of trade at the Bergen Kontor. Much has been written about conflicts and tensions between Hanseatic merchants, Norwegians and others. By There are few other places amongst the larger Hanseatic towns where the Hanse left a more lasting legacy than in Bergen, Norway. Here they established one of their main hubs Kontor in a network of trading posts embracing all of Northern Europe. The Bergen Kontor lasted for more than four hundred years until it closed down in the 1760s or was rather transformed into a new Kontor called the Nordische Kontor, before being finally dissolved in the late 19th century. Today Bergen s most renowned cultural heritage site is Bryggen, which for centuries in Norwegian was called Tyskebryggen (The German Wharf). On the one hand it can be argued that Bergen represents one of the, if not the, last stand of the Hanseatic trading system. On the other hand this fact has been the core of a learned discussion in which the overall question has been to what extent the Hanseatic trade was a misfortune for the Norwegian kingdom, its people and Bergen in particular. In assessing the role of the Hanse, one cannot ignore the fact that the fifteenth century, when the Kontor reached its high point in Bergen, also represented a period of growth for the local urban community and a thriving expansion of the fisheries in Northern Norway. In this perspective there are some distinct features that should be emphasised, and which have also been brought to the fore when it comes to explaining Hanseatic trade supremacy. One obvious factor for the success in the Norwegian trade was the Hanseatic merchants ability to distribute derten. Dieses System eignete sich nicht nur für die lokalen Bedingungen, sondern funktionierte in einem europäischen Umfeld ebenso gut. a basic commodity everyday food in the form of dried fish to a demanding European market. Norwegians brought the fish from Northern Norway to Bergen and sold it at Bryggen. By introducing credit in the form of prepayment on next year s delivery, the Hanseatic merchants secured the trade with the Norwegians and made it predictable for both parties. At Bryggen the fish was prepared for export either later the same year or for the most part next year through their contacts on the Continent or The British Isles. Both the predictability and the reliability of the system were dependent on the use of written contracts and accounts. A key concept here is the Stave from Norwegian stove which was used to name the houses at Bryggen. Such Stavens became the term for the individual merchant houses and they were sold with all their assets in the same way as a modern firm. As organisational units the Stavens existed from the fourteenth and until the nineteenth century. The organisational skills of the Hanseatic merchants must be considered as one of the main explanations for their enduring success. This is particularly supported by the fact that the merchants did not leave Bergen when The Hanseatic Kontor was dissolved but bought the Stavens, took up citizenship in Bergen and became members of the new Nordische Kontor. In this way trade was carried on in the same manner as in previous centuries. It was a system not only adapted to the local preconditions but also functional in a European setting. Salz und Heringe für Europas Städte Handelskonzerne gab es im 14. Jahrhundert noch nicht. Dafür aber einen Händlerverbund: die Hanse. Sie bringt Tücher und Gewürze durch halb Europa. Um die Mitte des 15. Jahrhunderts dominieren die niederdeutschen Kaufleute der»dudeschen hense«den Handel im nördlichen Europa. Innerhalb von rund eineinhalb Jahrhunderten war es ihnen nach der Gründung Lübecks, der ersten deutschen Stadt an der Ostseeküste, gelungen, ihre Konkurrenten zwischen der französischen Atlantikküste und Nordwestrussland gegen die Wand zu drücken. Rolf Hammel-Kiesow, Lübeck Die Hanskaufleute beeindruckten vor allem durch ihre Masse. Aus rund 200 Städten zwischen Niederrhein und Baltikum traten sie nach außen als geschlossene Gruppe auf und konnten daher mehr Handelswaren beschaffen als alle ihre Konkurrenten, mehr exportieren und sich besser durchsetzen. Für die Herrscher in den Zielländern wurden sie unentbehrlich deshalb konnten sie günstige Handelsverträge erzwingen. Die Hansekaufleute erhielten sogar eine eigene Gerichtsbarkeit nur in Streitfällen mit Einwohnern der Gastländer müssen sie sich vor dortigen Gerichten verantworten. Zu tun haben die Kaufleute viel: Die hansischen Kaufleute expandieren ihren Handelsraum im späten 12. und im 13. Jahrhundert in einem Zeitalter enormen Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstums. Sie müssen eine kontinuierlich wachsende Nachfrage des Um- und Hinterlandes ihrer Mitgliedstädte und der Zielländer befriedigen und verbinden dabei erstmals den Land- und Seehandel, die zuvor getrennt voneinander abliefen. Aber es ist nicht leicht, Kaufleute in halb Europa zusammenzuhalten. Wie das funktionierte, zeigt das Beispiel von Hildebrand Veckinchusen (*1426) des hansischen Kaufmanns, über den am meisten bekannt ist. Geboren in Dorpat (Tartu) in Estland, ist er später Lübecker Bürger, lebt aber über ein Vierteljahrhundert in Brügge, wo die wichtigste Auslandsniederlassung der Hanse liegt. Er hat Handelsverbindungen mit mehr als 1000 Handelspartnern. Mitglieder seiner Familie sitzen in den wichtigsten Städten entlang der hansischen Zentralroute von Nordwestrussland nach England und Flandern: in Tallinn, Riga, Danzig, Lübeck, London und Brügge sowie in Köln. In vielen anderen Städten hat er Handelspartner, mit denen er nicht verwandt ist, von Stettin (Szczecin) und Augsburg bis nach Bordeaux, Lucca und Venedig. Er handelt mit Rohstoffen und Lebensmitteln des Nordens und Ostens sowie gewerblichen Fertigprodukten und fernöstlichen Importen des Westens. Handelsgeschäft auf Gegenseitigkeit Hildebrand arbeitet mit seinen Handelspartnern auf eine neuartige Weise zusammen, die die Hanse entwickelt hatte: das Handelsgeschäft auf Gegenseitigkeit. Dabei arbeiten zwei Kaufleute zusammen, die an unterschiedlichen Orten leben. Sie schicken einander Waren, und jeder verkauft an seinem Ort die Waren für den Partner. Für diese Arbeit berechnen sie einander nichts, der Lohn besteht in der Gegenseitigkeit. Ein schriftlicher Vertrag ist nicht nötig. Hildebrands Bücher sind voll davon. Er betreibt zum Beispiel Handelsgeschäfte auf Gegenseitigkeit mit seinem Schwiegervater. Als er sich aber in dessen Testament benachteiligt sieht, berechnet er seinen Verwandten die Arbeitsleistung rückwirkend. Hansekaufleute haben zahlreiche solcher Handelsverbindungen, so dass sich aus vielen dieser zunächst zweiseitig linearen Beziehungen die Struktur eines Netzes ergibt. Auf diese Weise überspannen zahlreiche Netze den die Höfe, wurden Bürger Bergens und Mitglieder des neuen Nordischen Kontors. Auf diese Weise wurde der Handel in derselben Weise fortgesetzt wie in den vergangenen Jahrhungesamten hansischen Wirtschaftsraum. Die Beziehungen zwischen den Mitgliedern dieser Netze sind nicht hierarchisch. Sie haben mit der heutigen Beziehungs-Netzwerk-Ökonomie einiges gemein. Niederlassungen von Lissabon bis Smolensk Wo besonders viele Linien zusammenlaufen, bilden sich Knoten, und zwar personelle und örtliche. Die örtlichen sind die Auslandsniederlassungen, die Kontore; die bedeutendsten davon in Nowgorod in Nordwestrussland, Bergen in Norwegen, London in England und Brügge in Flandern. So können die Hansekaufleute gemeinsam erledigen, was die großen oberdeutschen und italienischen Handelshäuser mit enormem Aufwand jeweils selbst machen müssen: Die Hanse unterhält vier große Kontore und 44 kleinere Niederlassungen von Lissabon bis Smolensk, über die der Handel mit dem jeweiligen Zielland abgewickelt werden muss. Auch die sogenannten Ratssendeboten helfen, das Netzwerk zusammenzuhalten. Das sind Bürgermeister und Ratsherren, die von den Räten ihrer Hansestädte zu den Hansetagen abgeordnet werden einer Art Europäischer Rat der Hanse. So kann die Hanse zum Beispiel 1398 eine eigene Flotte gegen Seeräuber auf den Weg schicken. In Krisenzeiten erlässt der Hansetag bisweilen zeitlich begrenzte Kreditverbote, um hansische Kaufleute, die die komplizierten geldpolitischen Zusammenhänge nicht kennen, zu schützen. Er handelt in diesem Fall wie der Senior eines hierarchisch aufgebauten Handelshauses, der aufgrund seines Überblicks seinen Angestellten Vorschriften macht, wie in welcher Situation zu verfahren sei. Dieser Überblick ist bei den Hansen mehr als gegeben: Denn auf den Hansetagen trifft sich die geballte politische und wirtschaftliche Machtelite der Hanse, die Wirtschaftskapitäne des hansischen Raumes. In den Beratungen laufen Informationen aus dem gesamten hansischen Wirtschaftsraum von Portugal bis Russland zusammen. So können Entscheidungen entstehen, die halb Europa binden. Und die ebenso mühsam ausgehandelt werden wie heute die der Europäischen Union. New Hansa Growing in Strength Die Neue Hanse gewinnt an Stärke Ansicht von London Detail mit der Ansicht des Londoner Stahlhofes. Kupferstich von Matthäus Merian ursprünglich veröffentlicht in Johann Ludwig Gottfried, Neuwe Archontologia Cosmica View of London detail with view of the Steelyard. Copper engraving from Matthäus Merian originally published in Johann Ludwig Gottfried Neuwe Archontologia Cosmica The British Museum Images INGer HARLEVi, Visby Business projects going forward. Tourism still main focus. Since the medieval Hansa network revived in 1980 it has continuously developed its activities. Furthermore, today we can still see an increase in the number of member cities: 42 cities participated in Zwolle at the first Hanseatic Day in modern times, 176 cities in 16 countries are members today. When the Iron Curtain fell, the countries of Eastern Europe were also able to enter the network to which they had once belonged. Shortly after that historical breakthrough, the Hansa decided to help finance the restoration of the St. Nicolas Cathedral in Veliky Novgorod, once the cathedral of the Hanseatic merchants. It was the first joint project that was undertaken by the Hansa, where the involvement of the citizens was crucial for the collection of money. At the Hanseatic Days in Visby, Sweden, the commercial presence was obvious: major companies sponsored the events and commercial seminars were offered. Since then it has been an integral part of this annual event. In Visby also the first work groups were established for tourism and archives. This way of facilitating interested and active cities to come together in work groups has opened doors for the now ongoing Hansa Business Project. At the initiative of the city of Herford in Westfalia, Germany, 26 cities from 8 countries now cooperate to facilitate export for small- and medium-sized enterprises (SMEs). As a start ing point the participating cities have answered a questionnaire to map the current situation of SMEs in the respective cities. According to this analysis, suitable export markets and products will be identified, and marketing measures can be implemented in close cooperation. Discussions have also started in the executive committee of the Hansa as to how our logo could be used as a brand for Hanseatic quality products, in order to support the marketing of Hanseatic products and thus support the growth of Hanseatic SMEs. Tourism is the sector of greatest interest in the Hansa today. The Hansa was appointed Cultural Route by the Council of Europe in 1991, and became the object of further focus in 2007 when it was given the title Major Cultural Route. Now the European Commission and the Council of Europe are cooperating to strengthen the Cultural Routes as a brand for European cultural tourism. To support the development of the routes, two calls for proposals have been offered. 27 cities in 11 countries have signed an agreement to apply for funding and develop Hanseatic Cultural Tourism. The intention is to improve the communication and marketing of the Hansa, enable online booking, search cooperation with flight-carriers and other partners and in doing so facilitate growth of the huge number of SMEs in the Hanseatic cities. The Hansemuseum in Lübeck will be a very important step towards increasing awareness of Hanseatic activities in showing that the Hansa is not only a network with an amazing history, but also has a vital modern life and can facilitate growth in the member cities today. It will be the natural venue for workshops, seminars and events supporting the future development of the Hansa. Geschäftsbeziehungen entwickeln sich. Tourismus einer der Schwerpunkte. Seit das mittelalterliche Hanse Netzwerk 1980 wiederbelebt wurde, hat es kontinuierlich seine Aktivitäten weiter entwickelt. Außerdem können wir heute einen Anstieg der Anzahl seiner Mitgliedsstädte verzeichnen: 42 Städte nahmen am ersten Hansetag der Neuzeit in Zwolle teil, heute sind 176 Städte aus 16 Ländern Mitglieder. Der Fall des Eisernen Vorhangs ermöglichte es den osteuropäischen Ländern, dem Netzwerk, dem sie schon vorher angehört hatten, wieder beizutreten. Kurz nach diesem historischen Durchbruch entschloss sich die Hanse, die Restaurierung der St. Nikolas Kathedrale in Welikij Nowgorod, der einstigen Kathedrale der Hansekaufleute, finanziell zu unterstützen. Dieses Projekt war die erste gemeinsame Unternehmung der neuen Hanse, wobei die Beteiligung der Bürger entscheidend zur Geldbeschaffung beitrug. Am Hansetag in Visby, Schweden, war die wirtschaftliche Präsenz unübersehbar: führende Unternehmen waren Sponsoren der Veranstaltungen und boten Wirtschaftsseminare an. Seitdem sind sie selbstverständlicher Bestandteil dieser jährlich stattfindenden Veranstaltungen. In Visby wurden auch die ersten Arbeitsgruppen für Tourismus und Archivierung gegründet. Die Möglichkeit für interessierte und aktive Städte in Arbeitsgruppen zusammen zu kommen, hat das Hansa Business Projekt ins Leben gerufen. Auf Initiative der Stadt Herford in Westfalen, Deutschland, kooperieren inzwischen 26 Städte aus 8 Ländern, um den Export für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu ermöglichen. Als Ausgangspunkt haben die Teilnehmerstädte einen Fragebogen beantwortet, um die aktuelle Situation der KMU in den infrage kommenden Städten zu erfassen. Aufgrund dieser Analyse werden geeignete Exportmärkte und -Produkte anvisiert, und Marketing Maßnahmen können in enger Zusammenarbeit durchgeführt werden. Im Präsidium der Hanse wird auch darüber diskutiert, wie das Logo als Marke für Qualitätsprodukte der Hanse eingesetzt werden kann, um die Vermarktung der Hanse-Produkte und somit das Wachstum hansischer KMU zu fördern. Der Tourismussektor ist für die Hanse heute von allergrößtem Interesse ist die Hanse vom Europarat zur Europäischen Kulturstraße (Cultural Route) ernannt worden, und 2007 erhielt sie den Titel Major Cultural Route. Inzwischen arbeiten die Europäische Kommission und der Europarat zusammen, um die Cultural Routes als Marke für den Kulturtourismus in Europa zu stärken. Um die Entwicklung der Kulturstraßen voranzutreiben, wurden zwei Ausschreibungen vergeben, an denen die Hanse aktiv beteiligt ist. 27 Städte in 11 Ländern haben ein Abkommen unterzeichnet, um Fördermittel zu beantragen und den Hanse-Tourismus zu entwickeln. Es geht darum, die Kommunikation und das Marketing der Hanse zu verbessern, Online- Buchungen zu erleichtern, die Kooperation mit Fluggesellschaften und anderen Partnern zu suchen, um dadurch das Wachstum der großen Anzahl an KMU in den Hansestädten zu unterstützen. Das Hansemuseum in Lübeck wird von großer Bedeutung für die Bekanntmachung der Hanse und ihrer Aktivitäten sein. Es wird zeigen, dass die Hanse nicht bloß ein Netzwerk mit einer erstaunlichen Geschichte ist, sondern dass sie auch ein vitales Leben hat und Wachstum in den heutigen Mitgliedsstädten ermöglichen kann. Das Museum wird der natürliche Anlaufpunkt für Workshops, Seminare und Veranstaltungen sein und dadurch auch die künftige Entwicklung der neuen Hanse beeinflussen. Salt and Herring for the Cities of Europe Retail groups did not exist as early as the 14th century, but there was a trading network called the Hansa which supplied half of Europe with cloth and spices. In the mid-15th century the Low German merchants of the dudeschen hense (the German Hansa) dominated trade in northern Europe. From the time Lübeck, the first German town on the Baltic coast, was established, German merchants squeezed their trading rivals between the French Atlantic coast and Northwest Russia out of business with amazing speed over the next century and a half. Their strength lay in sheer numbers. Merchants from some 200 towns between the Lower Rhine River and the Baltic Sea outwardly appeared as a cohesive group, acting as one. This enabled them to procure and export more trading goods than their competitors, and to establish themselves in the world of trade. They became indispensable to the rulers of the countries importing their goods, a fact enabling the merchants to negotiate the most favourable trade agreements. Hansa merchants even had their own jurisdiction; they were only required to deal with local courts in cases involving disputes with residents of the host countries. Business flourished, with Hansa merchants expanding their scope of trade in the late 12th and during the 13th century, an age of enormous population and economic growth. In order to satisfy a steadily growing demand in the hinterland of the member cities as well as in the importing countries, overland and sea trade were used jointly for the first time. Holding the merchants of Europe together was no easy feat at this time. How this worked is best shown by the example of Hildebrand Veckinchusen (born 1426), the Hansa merchant about whom the most is known. Born in Dorpat (Tartu) in Estonia, Veckinchusen, who later became a citizen of Lübeck, lived in Bruges for well over 25 years, the most important foreign branch of the Hanseatic League. He maintained trade connections with more than 1,000 trade partners. Members of his family were posted in the leading cities along the central Hanseatic route from Northwest Russia to England and Flanders, i.e. Reval (Tallinn), Riga, Danzig (Gdansk), Lübeck, London, Bruges, and Cologne. In several other cities, among them Szczecin and Augsburg, and farther afield in Bordeaux, Lucca and Venice, Veckinchusen had trade partners who were not relatives, and to whom he sold raw materials, food products from northern and eastern Europe, commercial finished products and goods imported from the Orient Commercial Transactions Based on Reciprocal Arrangements The policy of reciprocal agreements, which developed during the Hansa, entailed a new way of working with trade partners in other cities or countries. The merchants involved sent each other goods from their trading station which the other partner then sold locally. The transaction was not subject to payment, as the reciprocal agreement constituted the remuneration. Written agreements were not considered necessary. Hildebrandt s books are full of such agreements, for example with his father-inlaw. However, when Veckinchusen realised that his father-in-law s last will and testament shortchanged him he retroactively charged his relatives for the task of selling the goods. It was common practice for Hansa merchants to have many trade connections of this type. As a result, what initially began as bilateral linear relations soon took on the structure of a network, and it was not long before numerous networks spanned the entire Hansa economic region. The relations between the members of these networks were not hierarchical and are to a considerable degree similar to the networking common in today s business world. Branches from Lisbon to Smolensk Where many trading lines come together they create a system of nodes, a centre, a human and geographical crossroads. The local knots are the foreign branches or kontore, the most important being the trading stations in Novgorod (Northwest Russia), Bergen (Norway), London (England), and Bruges (Flanders). These trading stations enabled the merchants of the Hanseatic League to work jointly and achieve what the large trade guilds of southern Germany and Italy had to each accomplish on their own operating four main kontore and 44 smaller branches between Lisbon and Smolensk, all of which managed trading with the respective importing country. The Ratssende boten mayors and councilmen chosen by the councilmen of each Hanseatic town and dispatched to the assemblies of the Hansetag as their delegates, a kind of European Council are another factor helpful in keeping the network together. As a result, the Hanseatic League is able to launch its own fleet to fight pirates on their sea trading routes in In times of crisis the Hansetag assembly occasionally issued credit bans to protect Hansa merchants not familiar with the complex monetary aspects, thus acting like knowledgeable, experienced senior partners in a hierarchically structured trading firm telling the subordinates what to do and how to respond in particular situations. The Hansa merchants did in fact have an excellent overview: the political and economic power elite of the Hanseatic League, the business tycoons of the entire Hansa, were present in full force. During the Hansetag proceedings information from every part of the Hansa, from Portugal to Russia, flowed into the negotiations which eventually culminated in the decisions that were to unite half of Europe, decisions that were every bit as tough to negotiate then as those of the European Union are today.

3 4 exspecto europäisches hansemuseum lübeck Ausgabe Issue 1 / Jan, Visualisierung der Eingangsfront des Europäischen Hansemuseums Lübeck, welches im Herbst 2013 eröffnet wird. Wir wollen mit dem Hansemuseum nicht nur Stadtreparatur durchführen, sondern auch ein Signal setzen für urbane, niveauvolle Architektur, sagt Dr. Helmuth Pfeifer, Geschäftsführer der Europäisches Hansemuseum Lübeck gemeinnützige GmbH. Visualisation of the European Hansemuseum Lübeck set to open end Besides the aspect of urban repair we also want to send a signal for high-class urban architecture. sais Dr. Helmuth Pfeifer CEO of the European Hansemuseum ggmbh. Andreas Heller Architects & Designers, Hamburg

4 exspecto 6 Europäisches Hansemuseum Lübeck Ausgabe Issue 1 / Jan, Interview Hanse als Publikumsthema Gespräch mit Renate Menken und Dr. Helmuth Pfeifer. Renate Menken ist Geschäftsführerin des Europäischen Hansemuseums Lübeck und Vorsitzende der Possehl-Stiftung, welche maßgeblich an der Finanzierung des Hansemuseums beteiligt ist. Dr. Helmuth Pfeifer ist Geschäftsführer des Europäischen Hansemuseums Lübeck. exspecto: Wie kam es zu der Idee, ein Museum zum Thema Hanse zu errichten? Renate Menken: In Lübeck ist der hanseatische Gedanke allgegenwärtig und fest in der Geschichte der Stadt verankert. Die Hanse ist ein Teil der Bürger Lübecks, denn die Tradition der Kaufmannschaft pulsiert noch heute in ihren Adern. Lübeck als Haupt der Hanse wurde von allen Beteiligten als der geeignete Standort für ein Hansemuseum gehalten. Herr Professor Hammel-Kiesow, Leiter der Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und der heutige wissenschaftliche Leiter des Europäischen Hansemuseums, beschäftigt sich schon seit dem Jahr 2000 mit dem Thema und dem Vorschlag, so ein Museum hier einzurichten. Und so haben sich die Stadt Lübeck und die Possehl- Stiftung entschlossen, dieses Projekt gemeinsam anzugehen. Was kann das Europäische Hansemuseum für die Entwicklung der Stadt Lübeck bewirken? Dr. Helmuth Pfeifer: Es ist unser Ehrgeiz, mit dem Europäischen Hansemuseum eine wichtige Rolle für die Stadt zu spielen, und wir würden uns freuen, wenn Lübeck durch das Museum auch im internationalen Kontext noch weiter an Bedeutung zunimmt. Ich glaube das Hansemuseum kann für die Stadt Lübeck eine identitätsstiftende Wirkung haben. Es kann ein touristischer Anziehungspunkt werden und die überregionale und internationale Vermarktung der Stadt Lübeck fördern. Ein wesentlicher Ansatzpunk ist auch das Burgtor-Quartier stärker zu beleben. Wir hoffen, mehr Besucher in diese historisch wertvolle Region zu ziehen. Das ist nicht nur ein wirtschaftlicher Gesichtspunkt, sondern auch ein kultureller. Man will hier die Stadtkultur stärker in den Fokus rücken. Wir erhoffen uns, dass die anderen Hansestädte und die Bürger der Stadt Lübeck das Bewusstsein für die Hanse wieder stärker optisch und inhaltlich vor Augen geführt bekommen und erkennen, was für eine grandiose Geschichte sie teilen. Die Possehl-Stiftung ist maßgeblich an der Finanzierung des Europäischen Hansemuseums beteiligt. Welche Bedeutung spielt hier das bürgerschaftliche Engagement? Menken: Bereits zu Zeiten der Hanse war der Gedanke des bürgerschaftlichen Engagements stark ausgeprägt. Unter den Kaufleuten galt es als hanseatisches Selbstverständnis sich an dem allgemeinen Wohl der Stadt zu beteiligen. Die zum Teil sehr reiche Kaufmannschaft engagierte sich bei sozialen und kulturellen Belangen der Stadt. Diese Tradition hat auch Emil Possehl im Jahre 1915 in der Satzung seiner Stiftung aufgenommen. Die Possehl-Stiftung soll der Förderung alles Guten und Schönen sowie der Pflege von Kunst und Wissenschaft in Lübeck dienen. In dem Sinne passt das Hansemuseum in das Konzept, denn es vereint die beiden Grundsätze der Stiftung. Das Hansemuseum kann helfen, das Profil der Hansestadt zu stärken und so einen wichtigen Beitrag zum Wohl Lübecks zu leisten. Ich fühle mich geehrt und stolz, dass ich bei dem Projekt maßgeblich beteiligt sein darf. Welche Bedeutung soll die Wissenschaft und Forschung im Hansemuseum einnehmen? Pfeifer: Das Thema Hanse ist außerordentlich facettenreich. Die Hanse an sich hatte einen zum Teil sehr elitären Charakter. Sie war nicht jedem frei zugänglich, hat aber das Leben aller Bürger der Hansestädte stark beeinflusst. Sie umfasste eine Zeitspanne von rund 500 Jahren. Die Geschichte der Hanse ist interdisziplinär und transnational: Wirtschaft, Glauben, unterschiedliche Kulturen, Sprach- und Kunstwissenschaften wurden von ihr geformt. Die Zielsetzung des Hansemuseums ist zunächst einmal den Gedanken Hanse in all seiner Vielfalt einem allgemeinen Publikum nahezubringen. Ebenfalls von vornherein gefördert war auch die Idee, dass in dem Museum eine internationale Forschungseinrichtung ihre Heimat findet. Die vorbereitenden Forschungsarbeiten zu dem Museum gehen bereits heute über die Inszenierte Geschichte Gedanken zur Präsentation der Hanse Staging History Thoughts on Presenting the Hanse deutschen Grenzen hinaus. Internationale Forscher aus anderen früheren Hansestädten und Kontoren sind in das Projekt mit eingebunden. Wir wollen ein unterrichtendes, fortbildendes und auch lebendig interessantes Museum einrichten, in dem historisch-wirtschaftliche Zusammenhänge mit einem hohen wissenschaftlichen Anspruch vermittelt werden. The history of the Hanse Made Accessible Interview with Renate Menken and Dr. Helmuth Pfeifer. Renate Menken is a director of the European Hansemuseum Lübeck and chairman of the Possehl Foundation which is the main source of funding for the Museum. Dr. Helmuth Pfeifer is a director of the European Hansemuseum Lübeck. exspecto: How did the idea of setting up a museum based around the Hanse come about? Renate Menken: In Lübeck, the concept of the Hanse is omnipresent and firmly anchored in the history of the city. The Hanse is part of every citizen of Lübeck because the merchants tradition still pulses in their veins today. As the former and current capital of the Hanse, Lübeck was the unanimous choice of everyone involved as the best location for a Hansemuseum. Professor Hammel-Kiesow, head of the Research Centre for Hanseatic History and the current senior researcher at the European Hansemuseum, has been researching the subject since the year 2000 along with the proposal to set up a museum here. And so the city of Lübeck and the Possehl Foundation decided to take on this project together. How can the European Hansemuseum benefit the city of Lübeck? Dr. Helmuth Pfeifer: Our ambition is for the European Hansemuseum to play an important role in representing the city and it would be marvellous if the museum was able to raise the international profile of Lübeck too. I believe that by becoming a tourist attraction, the Hansemuseum can help to boost the identity of the city of Lübeck and help with its crossregional and international marketing. From the point of view of town planning, it is essential to enhance the Burgtor quarter. We are hoping to attract more visitors to this historically valuable region as this would not only be economically but also culturally advantageous. We are keen for the focus to be directed more strongly towards our city s culture. We are hoping to send a powerful signal to enhance selfawareness of the Hanseatic cities and the citizens of Lübeck and make them realise what a magnificent history they share. The Possehl Foundation has been the main source of funding for the European Hansemuseum. How important has public commitment been in this? Menken: Back in the days of the Hanse, the idea of public commitment was particularly strong. It was regarded among the merchants as a sort of Hanseatic duty that they would contribute funds in order to improve the general welfare of the city. These merchants, some of whom were very wealthy, were committed to addressing the social and cultural concerns of the city. Emil Possehl also took up this tradition when he set up his foundation in The aim of the Possehl Foundation is to promote everything that is good and beautiful as well as to develop art and science in Lübeck. In that sense, the Hansemuseum fits in perfectly with the idea since it unites the two principles of the foundation. The Hansemuseum can help to strengthen the profile of this Hanseatic city and thus make an important contribution towards the well-being of Lübeck. I feel both honoured and proud to have been able to play such an important part within the project. What role are science and research to play on an international level at the Hansemuseum? Pfeifer: By definition, the theme Hanse is extraordinarily multi-facetted. To a certain degree, the Hanse itself had a highly elitist character. It was not open to everyone though it had a strong influence on the lives of all the citizens of the Hanseatic cities. It covered a period of around 500 years and is interdisciplinary and transnational: it shaped different economies, faiths, cultures, languages and the arts. The primary objective of the Hansemuseum is to present the concept of the Hanse in all its diversity to the general public. The idea that the museum would be home to an international research facility was promoted from the outset. The preparatory research required in setting up the museum has already extended beyond German borders. International researchers from other former Hanseatic cities and kontors have been involved in the project. We want to set up an informative, instructive and also lively and interesting museum where historical and economic information is conveyed to a high scientific standard. The German Hanse and Bruges A festive procession held in Bruges in 1440 in honour of the Duke of Burgundy, Philip the Good, was lead by 136 richly attired Hanseatic merchants on horseback as part of the delegation from the colonies of foreign nations that had been established in the city. They were outnumbered only by the Italians of whom there were 150 in total, with this number comprising individual groups that had originated from various city states such as Venice, Milan, Genoa, Florence and Lucca. Among the procession were also Spaniards from Catalonia and Castille as well as foreign merchants from Portugal and Scotland. André Vandewalle, Brügge The pronounced presence of foreign nations at this auspicious event which served to define the image of Bruges is testament to the fact that international trade contacts were regarded as being the basis of the city s prosperity. Foreign merchants came to Bruges in large numbers all year round in search of business. Merchants from the German Hanse occupied a prominent position among them. This had been the case ever since the rise of Bruges as a centre for trade in the 13th century and today, the structure of the impressive town hall, with its bell tower, on the market square is still the most prominent symbol of this. The Zwin was a factor of essential importance which enabled Bruges to flourish as a centre of commerce. The Zwin was the sea arm that established the city s direct access to the North Sea and turned Bruges into an easily accessible seaport. But there was also a thriving hinterland, the county of Flanders with its strongly developed textile industry and its dense population. The port of Bruges served as a centre for both imports and exports at the same time: the raw wool imported was worked into cloth of renowned high quality which was then exported from the city. As a result, merchants from neighbouring countries, and before long also from farther flung areas, were drawn there and travelled up to Bruges in increasing numbers via the Zwin. Germans from Cologne, Hamburg and Lübeck had been trading in the city since the beginning, though towards the end of the 13th century, the circle of the so called Oosterlingen (Easterlings) expanded to include merchants from Scandinavia and the Baltic States. It is no exaggeration to say that the Hanseatic merchants played a decisive role in the commercial expansion of Bruges. Later on, certainly in the 15th century, the Italians and Spaniards ultimately overtook them. But it is equally true to say that Bruges was crucial to the growth of the Hanse as the dominant trading power in Northern Europe. Bruges itself was not a Hanse city but rather a fixed point of contact for the Hanseatic merchants and an important place to meet merchants from the south. The Italians and Spaniards brought their cargoes of subtropical fruits, exotic products and luxury goods which provided the perfect counter-offer to the raw materials and foodstuffs from the Hanse territory. The complementarity of the goods from all over Europe was the top trump card of the market in Bruges which was described and marvelled at in the diaries of all its foreign visitors. Bruges was not the first Hanse Kontor or trading post to be set up but it gradually became the strongest. It was granted an official charter in It was around this time that the actual Hanseatic League was set up. The first Hanseatic Diet or general assembly of the Hanseatic cities met in 1356 to discuss dissensions with Bruges. At times, the friction between them flared up so much that the Hanse eventually declared a boycott against Bruges and moved its Kontor out of the city. But they kept coming back as there was no better place to meet merchants from the trading cities of western and southern Europe. Hanseatic merchants remained in the city for both short and long periods of time. The merchant Hildebrand Veckinchusen, who hailed from Dortmund but had connections with Lübeck and the Baltic, lived in Bruges with his family for 23 years. The Hanseatic merchants held their religious services in a chapel in the Cloister of the Carmelite Order. Many of them were also buried there. They also held committee meetings in the cloister refectory until the mid-15th century when they acquired their own building in the square that was named after them: the Oosterlingenplein (Easterling s Square). The new prestigious national building that they built in 1478 not only served as a meeting place and office of the Kontor but also provided clear proof of the merchants power and wealth. With its high tower, crowned with the statue of the German kaiser, it was one of the city s most prominent monuments which were referred to collectively as the seven wonders of Bruges. Today, the Oosterlingenhuis is the most important surviving building that serves as a reminder of the Hanse in Bruges although the tower has gone and over the centuries, the structure has been modified significantly so that it no longer reflects the glory of the Hanse. There are still a few traces to be found inside the building. The art collection of the Hanse that was housed in the Carmelite cloister is no longer there either as the cloister was later demolished. Until recently, the archive of the Hanse Kontor in Bruges, Brügge und die Deutsche Hanse that was kept in the cloister and later on moved to the Oosterlingenhuis and then to Antwerp in the 16th century and ultimately to Cologne, remained in the latter city before being lost during the recent collapse of the city archive in Cologne. However, the municipal archive in Bruges itself still houses a large number of records which detail relations between the city and the Hanse. When the commercial prosperity of Bruges waned at the end of the 15th century, this also marked the end of an era as far as the role of the Hanse in the city was concerned. A lot of Hanseatic merchants took their business to Antwerp, the new economic flagship of the Netherlands. However, the Hanse Kontor in Bruges was not officially moved to the city on the Scheldt until In the meantime, the importance of northern European trade had been outstripped by trade from southern Europe and, in particular, Portugal and Spain which were involved in the Great Voyages of Discovery. In einem festlichen Umzug zu Ehren Philipps des Guten, Herzog von Burgund, im Jahre 1440 in Brügge führten 136 reich geschmückte Hansekaufleute zu Pferde die Delegation der fremden Nationen an, die sich in der Stadt aufhielten. Lediglich die Italiener waren mit insgesamt 150 Kaufleuten stärker vertreten, allerdings in Gruppen getrennt, entsprechend der Stadtstaaten, aus denen sie stammten: Venezianer, Milanesen, Genuesen, Florentiner, Lucchesi. Spanier aus Katalonien und Kastilien, Portugiesen und Schotten komplettierten den Zug der ausländischen Kaufleute. Die ausdrückliche Präsenz ausländischer Nationen bei diesem für die Strahlkraft Brügges überaus wichtigen Ereignis zeigt, dass die internationalen Handelskontakte als Grundlage des Wohlstands der Stadt erachtet wurden. Die ausländischen Kaufleute kamen das ganze Jahr hindurch in großer Zahl, um den Markt in Brügge zu besuchen. Unter ihnen nahmen die Kaufleute der Deutschen Hanse eine führende Rolle ein. Diese hatten sie bereits seit dem kommerziellen Aufstieg Brügges im 13. Jahrhundert inne, wovon die zu jener Zeit errichtete eindrucksvolle Stadthalle mit Belfried zeugt. Ausschlaggebend für den Aufstieg Brügges zum kommerziellen Zentrum war die Entstehung des Zwin. Das Zwin war der Meeresarm, der der Stadt einen direkten Zugang zur Nordsee ermöglichte und Brügge zu einem gut zugänglichen Seehafen machte. Doch auch das wohlhabende Hinterland, die Grafschaft Flandern mit ihrer weit entwickelten Textilindustrie und ihrer hohen Bevölkerungsdichte, war für die Entwicklung der Stadt von großer Bedeutung. Brügge war gleichzeitig Einfuhrhafen für die Wolle als Rohstoff und Exportzentrum für das wegen seiner hervorragenden Qualität berühmte Tuch. Dies machte Brügge attraktiv für Kaufleute aus den umliegenden Ländern und alsbald auch aus entlegeneren Gegenden, die in zunehmender Zahl über das Zwin dorthin kamen. Deutsche aus Köln, Hamburg und Lübeck waren hier von Beginn an beteiligt, aber gegen Ende des 13. Jahrhunderts erweiterte sich der Kreis der Oosterlingen auf Kaufleute aus Skandinavien und vom Baltikum. Fortsetzung auf S. 8 Andreas Heller, Hamburg Der Druck auf Museen, Städte und Gemeinden, das kulturelle Erbe touristisch zu vermarkten, wird immer größer. Auf der einen Seite haben Museen mit reduzierten Zuwendungen der öffentlichen Hand zu kämpfen, auf der anderen Seite besteht der Anspruch die betrieblichen Kosten vermehrt durch Erhöhung der Einnahmen, sprich wirtschaftliche Betreibung zu finanzieren. Einher geht diese Entwicklung mit der Tendenz, das geschätzte (Massen-)Publikum in seinem Bedürfnis nach großen Momenten und spannenden Erlebnissen mit der Inszenierung von Kultur vom Besuch zu überzeugen. Die Touristiker wünschen sich darüber hinaus, die wirtschaftlichen Effekte für die Hotelerie und den Einzelhandel zu stärken. In der heutigen Zeit haben sich Auftraggeber, also Kulturbeamte, Bürgermeister, Museums- und Ausstellungsleiter, in erstaunlich gewandter Weise dem Handeln des freien Marktes angepasst: Öffentliche Institutionen wie auch Unternehmen der privaten Wirtschaft suchen, konzipieren und realisieren in immer größerer Eile und mit immer größer werdendem Aufwand das Ereignis, den Ort, die Institution, die, so authentisch wie möglich, das eigene Profil widerspiegeln soll. Die Behauptung oder Unterstreichung des Alleinstellungsmerkmals wird zum Briefing gegenüber Wissenschaftlern, Architekten und Designern. Die eigenen (historischen) Ressourcen werden durchkämmt und vorwiegend unter dem Aspekt analysiert, inwieweit sich das Authentische für die kulturellen und touristischen Ziele nutzen lässt. Konzeptionisten und Gestalter stehen daher vermehrt vor der Aufgabe, Verführungsstrategien zu entwickeln und zu entwerfen, die ein Massenpublikum generieren und die bereits angesprochenen Mehreinnahmen ermöglichen. Wie also nähern sich Kuratoren, Architekten und Designer dieser komplexen Aufgabe? Die oftmals überfordernde Informationsflut verunsichert und fasziniert zugleich. Die Besucher und Besucherinnen suchen Halt in Dingen, die echt sind oder wirken, in wahren Geschichten, die etwas vom Leben erzählen. Sie suchen einen Gegenentwurf zu den künstlichen Räumen der digitalen Welt. Das Camouflierende der virtuellen Welt wird eingetauscht mit der anfassbaren Welt, der Museumswelt. Ein Europäisches Hansemuseum in der Hansestadt Lübeck, der alten, ehrwürdigen Mutter der Hanse, muss daher die Balance finden; zwischen Attraktivität und Ernsthaftigkeit, Unterhaltung und Erlebnis, Wissenschaftlichkeit und Verantwortung dem historischen Erbe gegenüber. Das Axiom lautet: das Europäische Hansemuseum Lübeck ist innovativ, wissens- und forschungsbegierig, zukunftsfähig und, last but not least, unterhaltend. Die Bedeutung und Wirkung von Museen hat gezeigt, dass es eine selbstbewusste Architektursprache, originale Objekte und die komplexen Geschichten von Menschen sind, die faszinieren und die Voraussetzung für eine nachhaltige Besuchserfahrung schaffen. Der Inhalt wird im besten Fall die Stadtidentität unterstützen und im städtebaulichen Umfeld für jedermann sichtbar sein. Die Architektur des Neubaus des Hansemuseums wird ihren Baukörper entlang der baulich-historischen Genese des Standortes an der Trave entwickeln. Im nördlichen Bereich der Altstadtinsel, dem vergessenen Teil des Weltkulturerbes, zeichnet der Entwurf eine klare, der städtebaulichen Kante folgende, Formensprache. Die Kohlebrandziegel der Fassade variieren das steinerne Gedächtnis der hansischen Architektur Lübecks. Die Zeichenhaftigkeit der Gebäudeteile an dem denkmalgeschützten Burgkloster betonen die Baugeschichte des einzigartigen Gebäude-Ensembles aus Burg, Kloster, Kirche und Gefängnis; gebäudeumspannende Wege und Plätze markieren die historische Vielschichtigkeit des Areals. Die Dokumentation und bauliche Integration der archäologischen Grabungen bilden das Fundament zum Verständnis des Ortes. Geschichtliche Aufbereitung der Hanse dient als Folie für eine inszenierte Historienschau. Einzigartige Objekte, wissenschaftliche Berichte, für die Besucher aufbereitete Ontologien sind die Präsentationsmerkmale. Hansegeschichte wird vermittelt als Oxymoron museologischer Umsetzung: wissenschaftlich emotional. Pressure is growing on museums, cities and communities to market their cultural heritage to tourists. Whilst museums are struggling to survive because of reduced grants from public authorities, they are even expected to finance operating costs by increasing their income. In the museum landscape this development coincides with the trend of trying to attract a valued (mass) audience by satisfying its need for great moments and exciting experiences through staging culture. Today, clients including cultural officials, mayors, museum and exhibition directors, have adjusted amazingly well to dealing with a free market: public institutions and private businesses design, plan and implement the event, the site, the institution that authentically reflects their own profile, all with increasing speed and at constantly growing expense. Briefings with researchers, architects and designers focus on the claim or emphasis of the USP (unique selling proposition). The existing (historic) resources are sifted and their authenticity analysed in terms of possible use for cultural and touristic purposes. Hence today, concept developers and designers are confronted to an increasing extent with the task of creating enticing strategies which will appeal to a mass audience and therefore generate the increased income already mentioned above. How then do curators, architects and designers approach this complex task? The often exhausting flood of information can be unsettling, even alienating, yet fascinating all the same. Visitors are seeking support in things which are or seem real, in stories that relate to life. They are seeking a contrast to the artificial rooms of the digital world in a desire to trade the camouflage character of the virtual world for the palpable world of the museum. A European Hansemuseum in the Hanseatic City of Lübeck, the old and venerable mother of the Hanseatic League, must therefore strike a careful balance between attractiveness and seriousness, entertainment and experience, academic approach and responsibility towards its historical heritage. The axiom reads: the European Hansemuseum Lübeck is innovative, eager to learn and research, sustainable and, last but not least, entertaining. The importance and impact of museums has shown that assertive architecture, original objects and intricate, complex stories of people s lives fascinate visitors and are the requisites which make up a lasting visitor experience. At best, the topic of the museum will help reinforce the city s identity and be highly visible within the city s architectural context to all. The architecture of the new museum building is designed to follow the structural-historical genesis of the original site along the River Trave. In the northern section of the historic city centre the forgotten part of the World Heritage Site the blueprint features a clear, solid architectural language along the urban border. The coal-fired brick façade is a variation on the stone theme that dominates Lübeck s hanseatic architectural past. The symbolical character of the structural components of the historical castle monastery emphasises the architectural history of this unique ensemble featuring castle, monastery, church and prison. Pathways surrounding the building complex denote the historic complexity of the area. Documentation and structural integration of the archaeological excavations create the foundation for understanding the site. An historical re-working of the Hanse serves as a transparency for staging an historical exhibition, the features of which include unique objects, scientific reports, and ontologies edited for visitors. The history of the Hanseatic League is being portrayed as an oxymoron of museological translation both academically correct and emotionally moving. Vielfältige Museumslandschaft im Weltkulturerbe The Rich Museumscape of the World Cultural Heritage Site Hans WiSSkirchen, Lübeck Die LÜBECKER MUSEEN sind etwas ganz Besonderes. Sie alle befinden sich in unmittelbarer Nähe zueinander in der zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärten historischen Altstadt und bieten ihren rund Besuchern im Jahr die einzigartige Möglichkeit, die Schätze der Vergangenheit und Gegenwart in einem außergewöhnlichen Kulturparcours zu Fuß zu erkunden. Dabei ist das Spektrum weitgespannt. Da ist die Literatur mit dem Buddenbrookhaus und dem Günter Grass-Haus. Nur Lübeck kann sich rühmen, mit Thomas Mann und Günter Grass zwei Literaturnobelpreisträger in literarischen Museen zu präsentieren, die jährlich mit einer Vielzahl von Sonderausstellungen und wichtigen Beiträgen für die Forschung aufwarten. Da ist die Bildende Kunst, die ihren Anfang im St. Annen-Museum nimmt, wo die einmalige Sammlung von Schnitzaltären aus dem späten Mittelalter in den Mauern einer Klosteranlage authentisch präsentiert wird. In direktem Anschluss an das St. Annen-Museum, auf der Ruine der einst abgebrannten alten Klosterkirche, ist im Jahr 2003 mit Mitteln der Possehl-Stiftung Lübeck eine Kunsthalle errichtet worden, die die Kunstsammlung nach 1945 beheimatet. Im Kunstquartier St. Annen ist somit nicht nur über die Sammlung, sondern auch über die Architektur eine spannungsvolle Begegnung von Alt und Neu, von Vergangenheit und Gegenwart möglich. Die Kunst des 19. Jahrhunderts und der Klassischen Moderne findet sich im Museum Behnhaus Drägerhaus. Auch hier gilt als eine der herausragenden Besonderheiten, dass die Werke von Caspar David Friedrich über Edvard Munch bis hin zu Paula Modersohn-Becker und Lyonel Feininger in zwei miteinander verbundenen Stadtpalais des 18. Jahrhunderts präsentiert werden und dem Betrachter gleichsam ein kulturgeschichtliches Gesamtkunstwerk geboten wird. Die Völkerkundesammlung versammelt fast 30 Tausend Exponate aus aller Welt und macht damit deutlich, dass die von Bürgern für Bürger gesammelten, gestifteten und gekauften Kunstschätze in den LÜ- BECKER MUSEEN einen sehr welthaltigen Charakter haben. Sie sind damit der materielle Beleg für die Beziehungen, die Lübeck seit Hansezeiten nach Europa und auch nach Übersee immer unterhalten hat. Dafür steht auch das Museum für Figurentheater, das einen bundesweit einmaligen Bestand an Theaterfiguren aus vielen Erdteilen und Epochen bewahrt und zeigt. Für Lübecks große Vergangenheit und Gegenwart steht schließlich symbolisch das Holstentor am Eingang der historischen Altstadt, das die stadtgeschichtliche Sammlung beherbergt. In der Philosophie, die die LÜBECKER MUSEEN sich gegeben haben, finden sich das Mittelalter und die Hansezeit als ein zentraler Schwerpunkt. Vor diesem Hintergrund ist es absolut sinnfällig, dass das Burgkloster, das bisher als Kulturforum betrieben worden ist, künftig in das Europäische Hansemuseum Lübeck integriert wird. Die Hanse wird in diesem neuen Museum einen europaweit einzigartigen Ort finden. Dabei speist sich die Kraft, die das neue Museum ohne Frage nach außen ausstrahlen wird, auch aus der starken Museumslandschaft Lübecks. Ich wünsche mir, dass das Europäische Hansemuseum im Gegenzug als Eines unter Gleichen noch mehr Museumsbegeisterte als bisher nach Lübeck und damit auch in die anderen Museen ziehen wird. The Museums of Lübeck (the joined network die LÜ- BECKER MUSEEN), are unique. Situated within very close proximity of each other in the historic Old Town, the UNESCO World Cultural Heritage Site offers close to 300,000 visitors each year the opportunity to discover treasures past and present comfortably by foot in an exceptional cultural environment. The spectrum is most extensive. There is the world of literature at the Buddenbrooks House and Günter Grass House. Lübeck is the only city able to claim two winners of the Nobel Prize in Literature, Thomas Mann and Günter Grass, both of whom are presented in literary museums each featuring a multitude of special exhibitions and making important contributions to research. There is the world of Fine Arts, beginning with St. Annen Museum which houses a unique collection of carved altars dating back to the Late Middle Ages and authentically presented in the setting of an old monastery site. Right next to the St. Annen Museum an art museum was built in 2003, with funds provided by the Possehl Foundation Lübeck, on the remains of the once burnt-down monastery church. It houses the post-1945 art collection. Hence, the art quarter St. Annen connects the old and the new, the past and the present, in a broad spectrum of art and architecture. The Museum Behnhaus Drägerhaus features art from the 19th century and classic modern art. Here too, one of the distinctive features of this museum exhibiting works ranging from Caspar David Friedrich to Edvard Munch and from Paula Modersohn-Becker to Lyonel Feininger is the presentation in two connected city palaces dating back to the 18th century, thus offering the viewer a complete work of art in cultural history. The ethnological collection comprising almost thirty thousand objects from all over the world shows that the art treasures collected, donated and purchased by citizens for citizens and exhibited by the Museums of Lübeck are of global nature and material proof of the relations Lübeck maintained with Europe and overseas countries during the Hanseatic League. The same applies to the Museum for Theatre Figures with its unique collection of theatre figures from all over the world and all ages. Finally, the Holsten Gate at the entrance to the Old Town and home of the city s historical collection, is a symbol of Lübeck s great past and the present. The Middle Ages and the Hanseatic League are a central topic within the philosophy of the Museums of Lübeck. Given this background it is only natural that the Castle Monastery, which until now served as a Culture Forum, is to be integrated into the future European Hansemuseum Lübeck. This new museum will provide a one-of-a-kind home for the Hanseatic League in Europe. The energy this museum will undoubtedly radiate will also be fuelled by the overall strong museum landscape of Lübeck. I hope that the European Hansemuseum as one among equals will, in turn, attract even more visitors to Lübeck and its other museums.

5 8 exspecto Fortsetzung von Seite 7 Es kann ohne Übertreibung behauptet werden, dass die Kaufleute der Hanse bei der wirtschaftlichen Expansion Brügges eine entscheidende Rolle gespielt haben. Später, ganz gewiss aber im 15. Jahrhundert, wurden sie hinsichtlich ihrer Bedeutung von den Italienern und den Spaniern eingeholt und schließlich überflügelt. Gleichermaßen kann festgestellt werden, dass Brügge eine unverzichtbare Stütze bei der Ausbreitung der Hanse als dominierende Handelsmacht in Nordeuropa war. Brügge selbst war keine Hansestadt, für die Hansekaufleute aber ein fester Versammlungsort und eine nicht wegzudenkende Begegnungsstätte mit den Händlern aus den südlichen Ländern. Die von den Italienern und den Spaniern mitgebrachten Südfrüchte, exotischen Produkte und Luxusgüter bildeten ein ideales Gegenangebot zu den Rohstoffen und den Nahrungsmitteln aus den Hansegebieten. Die Komplementarität der Güter aus allen Gegenden Europas, die in allen Handelsbüchern ausländischer Besucher beschrieben und bewundert wurde, war der höchste Trumpf des Handelsplatzes Brügge. Das Kontor in Brügge war nicht das erste der Hanse, doch wurde es nach und nach das wirtschaftlich bedeutendste. Im Jahre 1347 erhält das Kontor zu Brügge ein detailliertes Statut. Um diese Zeit entstand der eigentliche Städtebund der Hanse, die Städtehanse. Beim ersten Hansetag, der allgemeinen Versammlung der Städte, im Jahre 1356 ging es um Streitigkeiten mit der Stadt Brügge. Manchmal spitzten sich die Zwistigkeiten derart zu, dass die Hanse zur Handelsblockade gegen Brügge aufrief und ihr Kontor aus der Stadt auszog. Doch das Kontor kehrte stets wieder zurück, denn es gab keinen Ort, der für die Begegnung mit den west- und südeuropäischen Handelsstädten besser geeignet gewesen wäre. Hansekaufleute verblieben in der Stadt für kurze oder längere Zeiträume. Der aus Dortmund stammende, aber mit Lübeck und dem Baltikum verbundene Kaufmann Hildebrand Veckinchusen wohnte mit seiner Familie 23 Jahre in Brügge. Für ihre Gottesdienste unterhielten die Hanseaten eine Kapelle im Karmeliterkloster, in dem viele von ihnen auch begraben wurden. Im Refektorium des Klosters hielten sie ihre Versammlungen ab, ehe sie Mitte des 15. Jahrhunderts ein eigenes Kontorhaus an dem Platz erwarben, der nach ihnen benannt wurde: Oosterlingenplein (Osterling Platz). Dieses neue, prestigeträchtige Nationenhaus, das sie 1478 errichteten, diente nicht nur als Versammlungsort und Sitz des Kontors, sondern zeugte auch von ihrer Macht und ihrem Reichtum. Mit seinem hohen Turm, bekrönt mit dem Bildnis des deutschen Kaisers, gehörte es zu den bedeutendsten Bauwerken der Stadt, den sieben Wundern von Brügge. Das Oosterlingenhuis (Osterlinghaus) ist heute das wichtigste Relikt der Hanse in Brügge. Allerdings fehlt der Turm und das Bauwerk wurde im Laufe der Jahrhunderte stark beschädigt, sodass es längst nicht mehr den Glanz der Hanse widerspiegelt. Im Inneren sind noch einige Spuren davon zu sehen. Auch der Kunstbesitz der Hanse, der im Karmeliterkloster angesammelt wurde, besteht nicht mehr, da das Kloster später abgerissen wurde. Das Archiv des Brügger Hansekontors wurde zunächst im Kloster, später dann im Oosterlingenhuis aufbewahrt. Im 16. Jahrhundert wurde es nach Antwerpen und schließlich nach Köln gebracht, wo es bis vor Kurzem gelagert wurde. Beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs im März 2009 wurde es aber in Mitleidenschaft gezogen. Im städtischen Archiv Brügges gibt es jedoch noch eine Vielzahl von Dokumenten, die von den Beziehungen zwischen der Stadt und der Hanse künden. Als sich die wirtschaftliche Blüte Brügges mit dem Ausklang des 15. Jahrhunderts langsam dem Ende zuneigte, spielte auch die Hanse in der Stadt eine immer geringere Rolle. Viele Hansekaufleute verlegten ihre Aktivitäten nach Antwerpen, der neuen Drehscheibe des Handels in den Niederlanden. Das Brügger Hansekontor wurde allerdings erst im Jahre 1553 offiziell in die Stadt an der Schelde verlegt. Unterdessen hatte der nordeuropäische Handel gegenüber dem Handel in Südeuropa an Bedeutung verloren, insbesondere gegenüber Portugal und Spanien, die an den großen Entdeckungen beteiligt waren. Lexikalisch Lexical Rolf Hammel-Kiesow, Lübeck Hanse Gruppen von Kaufleuten, die gemeinsam unterwegs waren, nannte man im westlichen Europa hanse. Das gotische und althochdeutsche hansa hatte im 9. Jahrhundert noch die allgemeine Bedeutung bewaffnete Schar, Volksmenge, doch bis zum 12. Jahrhundert engte sich die Bedeutung ein auf eine Gruppe in der Fremde und eine Gruppe fremder Menschen. Schließlich setzte sich die Bedeutung Genossenschaft der Kaufleute, die Fernhandel treiben durch. Außerdem konnte der Begriff noch die Abgabe bezeichnen, die für die Teilnahme am gemeinsamen Handel gefordert wurde, sowie das Recht an der gemeinsam ausgeführten Handelstätigkeit. Aus den hansen der niederdeutschen Kaufleute entwickelte sich im 13. Jahrhundert ein zunächst loser Verband ihrer Herkunftsstädte, der in der Mitte des 14. Jahrhunderts als hense van den dudeschen steden institutionalisiert wurde. Kontor Der Begriff Kontor wurde im 16. Jahrhundert gebräuchlich. Darunter fallen die vier großen, seit dem Mittelalter bestehenden Auslandsniederlassungen in London, Brügge, Bergen und Nowgorod. Neben 44 kleineren Auslandsniederlassungen bildeten sie die Hauptsstützpunkte der Hanse im Ausland. Die Städte, in denen die Kontore lagen waren keine Hansestädte. Die Kontore waren genossenschaftlich organisierte Einrichtungen mit Satzung, Gericht, Kasse, eigenem Wappen und gewählten Älterleuten, den Vorstehern der Kontore. Sie waren im Gegensatz zur Hanse juristische Personen. Die Hansekaufleute waren verpflichtet, sich bei Ankunft beim Ältermann eines Kontors zu melden und den in der Satzung niedergelegten Kontorbestimmungen zu folgen. Die Kontore gewährten dem Kaufmann folglich Schutz in der Fremde und sorgten sowohl dem eigenen Kaufmann als auch dem Gastland gegenüber für die Einhaltung der in den Privilegien festgelegten Rechte und Pflichten. Stapel, Stapelpflicht Der Stapel war meist eine herrschaftliche Zwangsmaßnahme. Sie zwang Kaufleute, die eine bestimmte Region besuchten, ihre Waren an dem mit Stapelrecht versehenen Ort für eine bestimmte Anzahl von Tagen (die von Ort zu Ort und von Ware zu Ware variierten) zum Verkauf anzubieten. Was nicht verkauft wurde, durfte weitergeführt werden. Die Hanse entwickelte einen genossenschaftlichen Stapelzwang, indem sie die hansischen Kaufleute verpflichtete, genau festgelegte Waren an keinem anderen Ort in Flandern als in Brügge zu kaufen (Exportgüter) oder zu verkaufen (Importgüter) Privilegien Ein Privileg war eine nach bestimmten Merkmalen ausgestellte Herrscherurkunde, die ein Recht oder mehrere meist auf Dauer verliehene Rechte zum Inhalt hatte. Die hansischen Kaufleute handelten an den Orten ihrer Niederlassungen Handelsverträge mit den Herrschern der Gastländer aus, die den Vorstellungen der Zeit entsprechend als Privilegien bezeichnet wurden. Die wichtigsten darin verbrieften Rechte betrafen die Handelserlaubnis im Gastland, besitz- bzw. eigentumsrechtliche Bestimmungen, Zollvergünstigungen, Begünstigungen beim Abwickeln der Marktgeschäfte und prozessrechtliche Vergünstigungen. The Hanse Groups of merchants who travelled together were known in Western Europe as hanse. In the ninth century the Gothic and Old High German term hansa meant an armed band or crowd, however, by the twelfth century it had come to mean a group in foreign lands or a group of strangers. Eventually, the term came to mean alliance of merchants trading overseas. The term could also refer to the tax paid for participating in joint trading as well as the right to undertake joint trading activity. From the hansen of the Low German merchants a loose confederation evolved between the merchants' home towns in the thirteenth century which, by the mid-fourteenth century, had developed into the alliance known as the hense van den dudeschen steden. Kontor The four major trading posts or Kontors were those in London, Bruges, Bergen and Novgorod. Alongside of 44 smaller trading posts the four major Kontors constituted the most significant centres of the Hanseatic League outside Germany. The towns where the Kontors were established were not Hanseatic cities themselves and the Kontors, as the trading posts became known from the sixteenth century, were not members of the Hanseatic League. Each Kontor, organised as a cooperative, had its own statutes, court, treasury, seal and elected aldermen, who led the Kontor. In contrast to the Hanse the kontors were legal persons. Hanse merchants were obliged to announce their arrival to the alderman of each Kontor and to comply with the Kontor's statutes. In return, the Kontors protected the merchant's rights, ensuring the safety of his person and his goods by requiring the host country to comply with the rights and duties defined in the privileges. Staple, Staple Right The staple, a right granted by a monarch or other ruler, required merchants to unload their goods in the staple town and display them for sale for a certain period, which varied from town to town and according to the nature of the goods. Only then was the trader allowed to reload his cargo and proceed onwards. The Hanseatic League developed a cooperative staple ordinance requiring Hansa merchants to purchase or sell specified goods (export or import goods) at one location in Flanders only, that being Bruges. Privileges Trading privileges were issued by rulers granting one or several specific rights, usually on a permanent basis. Hanse merchants negotiated trade agreements with the rulers in their host countries, in accordance with the requirements of the period, and called grants of privilege. The most important privileges permitted trading in the host countries, secured rights of property and ownership, and granted exemptions from customs, a more favourable position in market trading and procedural rights at all. Seekarte der Ostsee von 1590 Nautical Chart of the Baltic Sea from 1590 Kupferstich aus Lucas Janß Waghenaer, Van den spieghel der zeevaert, Amsterdam Die Karte ist nach Süden ausgerichtet, oben rechts Lübeck, die Trave und Travemünde. Copper engraving of Lucas Janss Waghenaer, Van den spieghel der zeevaert, Amsterdam The map is facing south, top right Lübeck, the Trave and Travemünde. Impressum Imprint Fotoarchiv der Hansestadt Lübeck / Photo Archive of Lübeck Herausgeber EDitor Europäisches Hansemuseum Lübeck gemeinnützige GmbH Beckergrube 38 52, Lübeck, Germany Tel. +49 (0) , Redaktion EDitING Marina Eismann, Martina Keyser Layout Andreas Heller Architects & Designers, Hamburg Jutta Strauß Übersetzung Translation Brigitte Landes, Julia Penzel, SimConsult Druck Print Dräger + Wullenwever print + media GmbH & Co. KG, Lübeck Beirat Advisory Board Prof. Dr. Hans Wißkirchen (Vorsitz/Chairman), Lübeck Bürgermeister/Mayor Yury Bobryshev, Nowgorod, Björn Engholm, Lübeck, Prof. Geir Atle Ersland, Bergen, Dr. Robert Knüppel, Bonn, Prof. Jack Lohman, London, Bürgermeister/Mayor Patrick Moenaert, Brügge

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