Alternative Methoden

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1 Praxis naturnaher Gestaltung Grundlagen und Erfahrungen Was zeichnet ein naturnah gestaltetes Gelände aus? Ort zum Leben für uns Menschen: Renate Froese-Genz Fachbetrieb für naturnahe Grünplanung In dem Natur erlebt werden kann und alle unsere Sinne angesprochen werden Prinzipen einer naturnahen Gestaltung von Firmengeländen Verwendung überwiegend heimischer Wildpflanzen - in Mitteleuropa stehen Wildpflanzen zur Auswahl Gebaut mit regionalen Baustoffen - Verzicht auf Produkte aus Übersee, Transportwege gering halten, Materialien recyceln Pflege möglichst gering halten und ohne Herbizide auskommen - Alternative Methoden wie z.b. Abbrennen anwenden

2 Warum heimische Wildpflanzen? Das Beispiel Wildrosen: 103 Insektenarten leben an diesen Rosen Darunter 31 Kleinschmetterlinge und 33 Blattwespen Die Brennessel Lebensraum für 25 Schmetterlingsraupenarten wie: -Kleiner Fuchs -Tagpfauenauge -Landkärtchen -Nachtfalter und -Kleinschmetterlinge Der ökologischer Wert heimischer Sträucher Vogelbeere 63 Vogelarten Holunder 62 Vogelarten Wildkirsche 48 Vogelarten Weißdorn 32 Vogelarten Kleiner Fuchs z.b. nicht heimisch Feuerdorn 4 Vogelarten Forsythie 1 Vogelart

3 Nachhaltigkeit als Prinzip für die Gestaltung von Firmengeländen Vögel im Freigelände:...sie können nicht chinesisch essen! Regionales Potential von Boden und Baustoffen Schonender Material- und Energieeinsatz Naturnahe statt technische Bauweisen An Standort und Nutzung angepasste Ansaaten und Bepflanzungen Natürliche Vermehrung durch Aussaat oder Ausläufer Langlebige (heimische Wild-)Pflanzen oder naturnahe sich selbst erneuernde Sorten Pflanzen mit hohem ökologischen Wert für Tiere Dynamische Entwicklung und Veränderung Fachlich fundierte begleitende Pflege (Reinhard Witt, Vortrag Grünberg 2013) neue Einblicke _ Praxisbeispiele Wiesen statt Schurrasenflächen Pflege 2 x jährlich

4 Sandtrockenrasen auf sehr mageren Standorten 1- Blumenwiesen auf eher mageren Standorten Pflege 1-2 x jährlich Feuchtwiesen auf frischen Standorten Feuerwehrzufahrten mit bunt blühender Schotterrasenmischung begrünen

5 Magere Blühstreifen statt intensiv gemähter Rasenflächen Parkplatz_ bunter Saum Nährstoffreiche Grünflächen Nutzung des vorhandenen Oberbodens Einmalige Rasenaussaat Neuanlage preiswert Magerstandorte Falls sehr nährstoffreich: Entfernen des nährstoffreichen Oberbodens Einmalige Blumenwiesenaussaat Bei mageren Standorten: Neuanlage etwas teurer, bei Bodenabtrag teuer Häufiges, fast wöchentliches Mähen 2 x jährliche Mahd Mehr Mähschäden an Bäumen Teure Dauerpflege, viel Mahdgut Durch hohen Grasanteil ökologischer Wert begrenzt (vgl. Reinhard Witt, Vortrag Grünberg 2013) Weniger Baumschäden Weniger Mahdgut, günstige Dauerpflege Hoher ökologischer Wert durch Artenreichtum Hervorragend für das Ökokonto geeignet Rest- und Abstandsflächen naturnah begrünen

6 Wildstaudenpflanzungen im Schatten Schattsäume bei großen Flächen Heimische Sträucher mit Hochstaudensäumen Rund um die Gebäude Anlegen von pflegeleichten, bunt blühenden Wildstaudenaussaaten- und Pflanzungen

7 Wildblumenmischpflanzungen Wildstaudenmischpflanzungen, attraktiv vom Frühling bis in den Herbst Dachbegrünung Mittagspause im Bunten: Wildstaudenmischpflanzung Totholz

8 und erfreuen uns an ihrer Schönheit Landschaftsarchitektin Renate Froese-Genz Naturgärten Neue Wege in die Zukunft...Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Jetzt ist Gelegenheit Fragen zu stellen!

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