Studie. e-crime. Computerkriminalität in der deutschen Wirtschaft mit Kennzahlen für Österreich und Schweiz. Forensic

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1 Studie Forensic e-crime Computerkriminalität in der deutschen Wirtschaft mit Kennzahlen für Österreich und Schweiz

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3 e-crime Inhalt Vorwort e-crime aus sicht des Bundeskriminalamtes Wesentliche ergebnisse der studie für Deutschland eckdaten zur studiendurchführung risikoprofil und Kosten von e-crime Prävention, entdeckung und reaktion Branchenfokus Finanzdienstleistungen Länderfokus Österreich und schweiz Ausblick

4 4 e-crime Vorwort KPMG veröffentlicht nach 2010 nunmehr zum zweiten Mal eine umfassende Untersuchung zum Thema e-crime. Auch für die vorliegende studie wurden wieder entscheider aus 500 deutschen Unternehmen befragt, die explizit keine direkte it-verantwortung haben, um eine stärker geschäftsorientierte sicht auf das Themengebiet zu erlangen. Wie bei der Vorgängeruntersuchung wurden die Unternehmen nach Größe und Branche unterschieden. im Fokus standen folgende Fragen: Wie nehmen die entscheider in den Unternehmen die Gefahren der Ausnutzung von schwachstellen der informations- und Kommunika tionstechnik in der Wirtschaft im Ganzen, im eigenen Unternehmen und bei den Kunden (e-crime) wahr? Was tun sie, um sich gegen das risiko der teils erheblichen schäden zu wappnen? reichen die bisher getroffenen Maßnahmen aus, um die Gefahren von e-crime für die Unternehmen einzudämmen? Welche Kosten entstehen durch schäden und in welchen Bereichen soll zukünftig investiert werden? seit dem erscheinen unserer letzten studie haben sich die Bedrohungslage und die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit in Bezug auf e-crime stark gewandelt. Die zurückliegenden 36 Monate waren geprägt durch spektakuläre Datenverluste und systemeinbrüche, die neben dem eigentlichen schaden teilweise auch mangelhaftes Krisenund Kommunikationsmanagement bei den betroffenen Unternehmen offenbarten. Auch das Bekanntwerden komplexer und lange geplanter Angriffe auf industrieinfrastrukturen, wie zum Beispiel durch stuxnet oder Flame, hat die sichtweise auf die tatsächliche Bedrohungslage und die Fähigkeiten der Programmierer von Angriffswerkzeugen grundlegend geändert. Dabei wird das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit gängiger Abwehrmaßnahmen dadurch erschüttert, dass selbst it-unternehmen und auch die it-sicherheitsindustrie empfindlich angegriffen wurden. Daten befinden sich bei cloud services nicht mehr an einem klar definierten ort, Anwender haben weitreichende Zugriffsrechte, die Grenzen zwischen geschützten und ungeschützten netzbereichen verschwimmen, soziale netzwerke sind Bestandteil der täglichen Kommunikation geworden und werden der mittelfristig den rang ablaufen auf all diese neuen situationen müssen die Verantwortlichen in den Unternehmen Antworten haben. Welchen Wert informationen und Daten besitzen, zeigte sich in den zurückliegenden Monaten auch bei der Aufklärung von informations- und Datendiebstahl in regierungsorganisationen und öffentlichen einrichtungen in Deutschland. Unbefugter Zugriff auf vertrauliche informationen stellt mittlerweile in jeder Branche ein risiko dar. Die Perspektive auf Deutschland wird dieses Mal erweitert durch einen Blick in die nachbarländer Österreich und schweiz. im Ländervergleich ergeben sich interessante sichtweisen auf die Bedrohungs- und schadenssituation. Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich Aussagen in der Hauptstudie allein auf deutsche Unternehmen. ergebnisse zu den Unternehmen in Österreich und der schweiz werden entweder in der Hauptstudie deutlich gekennzeichnet oder auf den jeweiligen Fokusseiten der beiden Länder dargestellt. Die von e-crime besonders stark betroffene Finanzdienstleistungsbranche ist zudem in der aktuellen studie erstmals in größerem Umfang vertreten. ich wünsche ihnen viel spaß und interessante erkenntnisse beim Lesen dieser studie. Alexander Geschonneck Partner, Forensic KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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