Ablauf der 1. gemeinsamen Abschlusssitzung (Veranstaltg. nach dem Schulbesuch), Zeit: 16.00Uhr Uhr (1,5 Std.)

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1 Ablauf der 1. gemeinsamen Abschlusssitzung (Veranstaltg. nach dem Schulbesuch), Zeit: 16.00Uhr Uhr (1,5 Std.) Verfasst und durchgeführt von Lucy Urich, Camilla Granzin, Katinka Bräunling / PH Freiburg Zeit Phase Inhalte Begrüßung h :30h 15` 16:30 16:45Uhr Einstiegsphase: Wiedereinfinden im Seminar Arbeitsphase I: Besprechen der Fragentabelle Erfahrungsaustausch, methodischer Schwerpunkt Inhalte der Sitzungen am und am vorstellen Ablauf der Sitzung vorstellen AA zur Vorstellung der Beobachtungsprotokolle Anknüpfen an die letzte Sitzung EW ( ethnographisches Beobachten) Die Studierenden berichten kurz, in welcher Schule sie waren und welche Klassen/Schüler_innen sie beobachtet haben Der Erfahrungsaustausch kann schriftlich auf einem Flipchart oder aber mündlich erfolgen 1. Einzelarbeit: Analyse des eigenen Protokolls anhand von Analysefragen 2 1 Siehe hierzu Tabelle, S. 4 2 Siehe hierzu Analysefragen 1

2 35` h h Arbeitsphase II: Besprechen der Beobachtungs-protokolle Abschlussrunde Blitzlicht Plenum Die auf Flipchart /Pinnwand gesammelten Fragen zur Beschreibung und Analyse des Protokolls nutzen - Was wurde beobachtet? - Wer wurde beobachtet? - Wann wurde beobachtet? - Welche Beobachter_innenperspektive wurde eingenommen? - Wie wird hier das Geschlecht hergestellt? Ausblick auf die letzte Sitzung Präsentationen, Gruppendiskussion und Fragebogen zum ganzen Seminar Präsentation (ca. 15min., je nach Anzahl der TN) - Die eigenen Notizen strukturieren, - Was nehme ich mit aus der Theorie und Praxis? - Unter welcher Fragestellung habe ich meine Notizen sortiert? - Plakat, Collage, PPT, Szene nachspielen - Welches Verständnis von Gender habe ich? - Was nehme ich für meine Schulpraxis mit? 2

3 Hinweise zur Sitzung Erziehungswissenschaften I) Beobachtungsprotokolle Wir haben uns der Aufgaben, ein oder mehrere Beobachtungsprotokolle zu verfassen, gewidmet. In der kommenden Woche werden Ihre Feldnotizen Gegenstand der Sitzung sein. Damit wir uns ein wenig darauf vorbereiten können, bitten wir Sie eines der von Ihnen verfassten Beobachtungsprotokolle bis spätestens per an uns zu schicken: ( -Adresse angeben). Das Protokoll sollte etwa Wörter umfassen und nach Möglichkeit detailliert die von Ihnen beobachtete Situation beschreiben. Die Analyse und Interpretation werden wir dann gemeinsam im Seminar vornehmen. Zusätzlich bitten wir Sie, die folgende Tabelle ausgefüllt zusammen mit dem Beobachtungsprotokoll an uns zu schicken: Allgemeine Informationen zu meinen Feldforschungen Wann habe ich beobachtet? (Datum/Woche) Wo habe ich beobachtet? (Schultyp, Klassenstufe) Was habe ich beobachtet (Situation, Interaktion)? Wie habe ich meine Beobachtungen dokumentiert? (Dokumentationsform, Zeittabelle, Notizen, Stichpunkte)? Wen habe ich beobachtet, (Schüler_innen, Lehrkräfte)? Die Studierenden schreiben in die jeweilige Spalte, wann, wo und was sie beobachtet hatten. Bei was kann bspw. ein U-Gespräch zw. LK und S stehen. Bei der Frage nach dem wie geht es um die Dokumentation. Wie wurde die Beobachtung dokumentiert und festgehalten. Welche Schwierigkeiten haben sie erlebt soll nur in Stichpunkten notiert werden. Im Anschluss an die Schreibphase wird kurz berichtet, was aufgeschrieben wurde. Alternative 1: Dozierende könnten die Tabelle ausfüllen, währen die Studierenden die einzelnen Fragen im Plenum berichten. Das Berichten, was aufgeschrieben wurde, fällt hier weg, da bereits im Plenum angesprochen. Alternative 2: Jede/r TN bekommt für jede Frage ein anders farbiges Blatt Papier, worauf sie mit Edding die Antwort notiert. Die Antworten werden dann an der Pinnwand gesammelt. 3

4 Wie haben Sie sich selbst wahrgenommen? Wie haben Sie die Lehrkraft wahrgenommen? 4

5 Analysefragen für Ihr Beobachtungsprotokoll Wie/Was haben Sie beobachtet? War es möglich das `doing gender` zu beobachten? Wenn ja, wie hat es sich situativ gezeigt? Welche Geschlechterzuschreibungen werden in dieser Situation sichtbar? Wie wird Geschlecht aktualisiert? Wie werden Geschlechterstereotypen verstärkt? 5

6 Reflexives Ethnografisches Moment: Wie habe ich mich als Beobachterin im Praxisfeld erlebt? Welche Wahrnehmungskategorien zeigen sich in Ihrem Protokoll? Wie beschreibe ich die von mir beobachteten Interaktionen, welche Begriffe habe ich gewählt? Sonstiges Wenn ich an die Situation zurückdenke, fallen mir noch weitere Dinge ein? Mit welchem Vorwissen sind sie zur Hospitation gekommen? Welche Rolle habe ich als Lehrkraft bei der Herstellung des Geschlechts? Zur Beobachtungs- und Leitfragenmethode: Ist die Methode geeignet, um sich Herstellungsprozesse von Geschlecht bewusst zu machen? Ebenen der Analyse: Interaktion Schule und Schulkultur, Unterricht Mein theoretisches Genderwissen 6

7 Abschluss (10 Minuten) 1. Kurzes Blitzlicht: Fragen an Flipchart hängen, 1 Minute Nachdenkzeit Spontane, kurze Antwort (1 Minute je Teilnehmerin) auf folgende Fragen geben (es müssen nicht alle Fragen beantwortet werden): Was war für mich die wichtigste Erkenntnis der heutigen Sitzung? Welche Frage(n)/ Anregung / Idee nehme ich aus der (gesamten) Veranstaltung mit in meinen Alltag? Gibt es etwas, dass mir (heute) gefehlt hat? 2. Ausblick auf letzte Sitzung: Jede Teilnehmerin soll eine 15 minütige Präsentation vorbereiten Art der Präsentation: alles ist erlaubt, lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf (Plakat, Film, Collage, Geschichte, szenisches Spiel, Power Point, Inhalt: Rückgriff auf Lerntagebuch, Inhalte der einzelnen Veranstaltungen (hier kann auch nur ein einzelner Schwerpunkt herausgegriffen werden) Hauptanliegen: Verknüpfung von Theorie und Praxis Leitfragen: Was bedeutet für mich Gender? Hat sich etwas verändert (vor dem Seminar, zum Ende des Seminars)? Was nehme ich aus dem Seminar für meine eigene (Schul-)Praxis mit? 7

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