Prüfungs- und Studienordnung der Universität Erfurt für das Magister-Programm Psychologie

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1 Prüfungs- und Studienordnung der für das Magister-Programm in der Fassung vom 29. Mai 2007 Hinweis: Die formale Ausfertigung der Ordnung erfolgt durch die Unterschrift des Präsidenten. Das Ausfertigungsdatum ist unter der Überschrift ausgewiesen. In der Kopfzeile sind zudem das Datum der amtlichen Veröffentlichung und die Registernummer des Verkündungsblattes der zu dieser Ordnung vermerkt. Die Satzung ist wie folgt zu zitieren: [Titel der Ordnung] in der Fassung vom [Ausfertigungsdatum], (VerkBl. UE RegNr.: ) Die Wiedergabe dieser Ordnung als PDF-Datei im WWW erfolgt in Ergänzung ihrer amtlichen Veröffentlichung im Verkündungsblatt der. Einarbeitungsvorschläge oder Kommentierungen bitte an: Bearbeitungsstand: Az.: A0E10/111 1

2 Prüfungs- und Studienordnung der für das Magister-Programm in der Fassung vom 29. Mai 2007 Gemäß 3 Absatz 1 des Thüringer Hochschulgesetzes (ThürHG) vom 21. Dezember 2006 (GVBl. S. 601) in Verbindung mit 9 Absatz 2 Nummer 5 und 39 Absatz 1 der Grundordnung der (Grundordnung) vom 3. Juli 2001 (Gemeinsames Amtsblatt des Thüringer Kultusministeriums und des Thüringer Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst 7/2002 S. 296), zuletzt geändert durch die Erste Änderungssatzung zur Grundordnung vom 16. Juni 2003 (Gemeinsames Amtsblatt des Thüringer Kultusministeriums und des Thüringer Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst 8/2003 S. 342), erlässt die folgende Prüfungs- und Studienordnung für das Magister-Programm ; der Senat hat diese Ordnung am 23. Februar 2005 und am 14. Februar 2007 beschlossen. Sie ist mit ihrer Ausfertigung durch den Präsidenten der am 29. Mai 2007 genehmigt. 1 Geltungsbereich, Bezeichnungen (1) Diese Prüfungs- und Studienordnung regelt, Ablauf und Verfahren der Prüfungen in dem konsekutiven Magister-Programm. Sie ergänzt die Rahmenprüfungsordnung der für den Magister-Studiengang (MA-RPO) in der Fassung vom 15. Dezember 2004 (VerkBl. UE Reg. Nr.: ). Die Anlage 1 und 2 sind Bestandteil dieser Satzung. (2) Alle nachfolgend aufgeführten Status- und Funktionsbezeichnungen werden von Frauen in der weiblichen und von Männern in der männlichen Form geführt. Dies gilt entsprechend für die Verleihung von Hochschulgraden und akademischen Bezeichnungen. 2 Gegenstand (1) Das Magister-Programm ermöglicht eine vertiefte Beschäftigung mit den wissenschaftlichen Grundlagen der und ihren nicht-klinischen Anwendungsformen. Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung von vertieftem Wissen über und Methoden der Allgemeinen und der Instruktionspsychologie mit ihren Anwendungen im Lehr- und Lernkontext, der Differenziellen und der Persönlichkeitsforschung mit ihren Anwendungen in der psychologischen Diagnostik und Evaluation, der Entscheidungs- und Urteilsforschung mit ihren Anwendungen im wirtschaftlichen und organisationalen Kontext sowie der Entwicklungspsychologie mit ihren Anwendungen auf individueller und Gruppenebene. Die Vielseitigkeit dieser und Methoden erlaubt den n die Spezialisierung auf unterschiedliche Wissensbereiche, Forschungs- und Anwendungsfelder. (2) Aufgrund der bestandenen Magisterprüfung wird der akademische Grad Magister Scientiae bzw. Magistra Scientiae (abgekürzt M.Sc.) verliehen. 3 Ziel des Studiums Das Studium vermittelt die Wissensgrundlagen und die Methodenkompetenz zur selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit in der. Zugleich werden die psychologischen Wissensgrundlagen und das methodische Instrumentarium zur Analyse komplexer Problemstellungen im Bereich des Lehrens und Lernens und zur Diagnose und Steuerung von Entwicklungsprozessen, Lehr/Lernprozessen und von Entscheidungsprozessen in wirtschaftlichen und organisationalen Kontexten vermittelt. Das Magister-Programm erfüllt nicht die Voraussetzungen für die postgraduale Weiterbildung nach dem Psychotherapeutengesetz. 4 Zweck der Prüfungen Die studienbegleitenden Prüfungen dienen dem Nachweis - vertiefter Kenntnisse der Problemstellungen und Konzepte, der Arbeits- und Forschungsmethoden sowie Bearbeitungsstand: Az.: A0E10/111 2

3 der Lösungsansätze der, - der Beherrschung zentraler Forschungsmethoden der, - vertiefter Kenntnisse der psychologischen Grundlagen für die nicht-klinische Diagnostik und Intervention sowie - der Fähigkeit zur wissenschaftlichen Arbeit, die insbesondere durch die Magisterarbeit nachgewiesen wird. 5 Programmbezogene Zugangsvoraussetzungen (1) Zum Magister-Programm erhält Zugang, wer einen fachlich einschlägigen Bachelor-, Masteroder Diplomstudiengang mit einer Note besser als 2,4 abgeschlossen hat und aufgrund seines Bewerbungsschreibens (Absatz 4) als geeignet eingestuft worden ist. Erlaubt das Bewerbungsschreiben keine eindeutige Entscheidung über die Eignung des Bewerbers, so wird die Entscheidung über die Eignung nach einem Bewerbungsgespräch getroffen. (2) Als fachlich einschlägig gelten Studiengänge der sowie andere Studiengänge mit psychologischen Anteilen im Leistungsumfang von sechs Semestern der BA-Hauptstudienrichtung Lehr-, Lern- und Trainingspsychologie der nach Einzelfallprüfung. (3) Sechs Semester der BA-Hauptstudienrichtung Lehr-, Lern- und Trainingspsychologie entsprechen einem Studienumfang von 84 LP, d.h. etwa 40 SWS an psychologischen und methodischen oder 2400 Arbeitsstunden (workload). Sie entsprechen inhaltlich Kenntnissen der Allgemeinen und Differentiellen, der Entwicklungs- und Sozialpsychologie, der Psychologischen Diagnostik und Methodenlehre, der Statistik und der empirisch-psychologischen Forschung. Eine eigene empirische Forschungsarbeit (die auch als Gruppenarbeit angefertigt sein kann) ist nachzuweisen (z. B. Baccalaureusarbeit). (4) Inhalt des Bewerbungsschreibens und ggf. des Bewerbungsgesprächs sind die bisherigen Studieninteressen und Studienleistungen, die im Studium erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten sowie die Studien- und Forschungspläne des Bewerbers für das Magister-Programm. Für die Entscheidung besonders wichtig sind die Möglichkeiten des Fachgebiets, den Bewerber mit seinen Studien- und Forschungsinteressen angemessen betreuen und fördern zu können, und die begründete Aussicht, ob der Bewerber ein methodisch anspruchsvolles, forschungsorientiertes Studium erfolgreich bewältigen kann. Im Bewerbungsschreiben und ggf. im Bewerbungsgespräch muss der Bewerber glaubhaft machen, dass er in seinem bisherigen Studium Kenntnisse der psychologischen Forschungsmethoden erwarb, die ihn zum empirischen Arbeiten befähigen. Dies kann z. B. durch Nachweis einer selbst durchgeführten und statistisch ausgewerteten Forschungsarbeit im Rahmen eines empirisch-psychologischen Praktikums oder einer Qualifikationsarbeit geschehen. (5) Das Bewerbungsschreiben muss bis zum 1. Mai desjenigen Jahres beim MA-Prüfungsausschuss der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät eingereicht werden, in dem der Zugang zum MA-Programm beantragt wird. Das Bewerbungsgespräch ist in den darauffolgenden Monaten Juni und Juli zu führen. Es findet als halbstündiges Einzelgespräch vor mindestens einem Hochschullehrer und einem promovierten Mitglied des Lehrkörpers der an der statt. Über das Gespräch und die anschließende Bewertung ist eine Niederschrift anzufertigen. (6) Nach der Bewertung des Bewerbungsschreibens bzw. nach Abschluss des Gesprächs erhält der Bewerber eine schriftliche Mitteilung, aus der hervorgeht, ob bis auf die Note des einschlägigen Vorstudiums die programmbezogenen Zugangsvoraussetzungen vorliegen. Diese Mitteilung ist zusammen mit dem Antrag auf Feststellung der Zugangsvoraussetzungen / auf Einschreibung ( 6) einzureichen. 6 Zugang zum Studium (1) Der Antrag auf Feststellung der Zugangsvoraussetzungen/auf Einschreibung zum Magister-Programm ist über die Abteilung Studium und Lehre beim MA-Prüfungsausschuss einzureichen (vgl. 7 Absatz 3 und 17 Absatz 1 MA-RPO). (2) Der MA-Prüfungsausschuss entscheidet über das Vorliegen der Zugangsvoraussetzungen nach Anhörung eines zuständigen Fachvertreters (Hochschullehrers) und (ggf.) nach dem Protokoll des Bewerbungsgespräches. Wenn Zugangsvoraussetzungen nach 5 nicht erfüllt sind, kann der Prüfungsausschuss den Zugang mit Auflagen verbinden. Diese dürfen den Leistungsumfang von zwei Semestern in der Qualifikationsphase der Bearbeitungsstand: Az.: A0E10/111 3

4 BA-Hauptstudienrichtung der nicht überschreiten. Die Studienzeit verlängert sich in diesem Falle um die zur Erfüllung der Auflagen notwendigen Semester. 7 Studienstruktur (1) Das Magister-Programm ist auf eine Studiendauer von vier Semestern angelegt und kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden. (2) Es gliedert sich in eine dreisemestrige Studienphase, in der fünfzehn Studienmodule durch Prüfungsleistungen nachzuweisen sind, und in eine Abschlussphase von einem weiteren Semester, in dem die Magisterarbeit (30 LP) anzufertigen ist. (3) Das Studium wird strukturiert durch ein system gemäß 4 MA-RPO. 8 Allgemeiner Studienaufbau (1) Das Magister-Programm umfasst einen Pflichtbereich und einen Wahlpflichtbereich. (2) Der Pflichtbereich besteht aus folgenden Modulen, in denen jeweils sechs erworben werden: PSY320 Statistik PSY330 Mechanismen der menschlichen Entwicklung (Grundlagenvertiefung) PSY340 Lernen, Gedächtnis und Denken (Grundlagenvertiefung) PSY350 Entwicklung und Regulation der Persönlichkeit (Grundlagenvertiefung) PSY360 Entscheiden und Urteilen (Grundlagenvertiefung) PSY382 Praktikum PSY410 Forschungsmethoden PSY420 Modelle mit latenten Variablen PSY481 Psychologische Didaktik (3) Der Wahlpflichtbereich besteht aus folgenden Modulen, in denen jeweils 6 erworben werden können und von denen insgesamt vier Module absolviert werden müssen: PSY430 Erfassung von Entwicklungsprozessen (Spezielle Forschungsfelder) PSY440 Lehr- und Lernforschung (Spezielle Forschungsfelder) PSY450 Potenzialmanagment (Spezielle Forschungsfelder) PSY460 Adaptives Entscheiden (Spezielle Forschungsfelder) PSY435 Optimierung individueller Entwicklungsprozesse (Anwendungen) PSY445 Instruktionsdesign (Anwendungen) PSY455 Diagnostische Technologien (Anwendungen) PSY465 Präskriptive Entscheidungsforschung (Anwendungen) Zur Wahl stehen ferner folgende Module PSY471 Selbstständige Vertiefungsarbeit: Praktische Methodenanwendung in der PSY472 Selbstständige Vertiefungsarbeit: Überblicksarbeit zu einem ausgewählten Thema der (4) Die erfolgreiche Teilnahme an einer Lehrveranstaltung ist durch eine bestandene Lehrveranstaltungsprüfung, die aus einer, zwei oder drei Prüfungsleistungen, d. h. aus konkreten Prüfungsvorgängen, bestehen kann, nachzuweisen. In der sind die folgenden Prüfungsleistungen zugelassen: 1. mündliche Prüfung (20 Minuten), 2. Klausur (90 Minuten), 3. schriftliche Arbeit. (5) In der sind den Pflichtveranstaltungen die folgenden und Lehrveranstaltungsprüfungen zugeordnet: Pflichtveranstaltungen zugelassene Lehrveranstaltungsprüfungen 4 Abs. 3 MA-RPO 9 Abs. 1 MA-RPO Vorlesung: PSY3201 Statistik 6 Klausur : PSY3301 Bio-psycho-soziale Entwicklung 6 über die Lebensspanne : PSY3401 Gedächtnis- und 6 Bearbeitungsstand: Az.: A0E10/111 4

5 Wissensmodelle : PSY 3501 Entwicklungs- und Regulationsmodelle 6 der Differntiellen : PSY 3601 Grundlagen der Entscheidungs- 6 und Urteilsforschung Praktikum: PSY 3821 Praktikum 6 : PSY 4101 Forschungsmethoden 6 : PSY 4811 vermitteln 6 : PSY 4201 Modelle mit latenten Variablen 6 a) schriftliche Arbeit b) mündliche Prüfung c) Klausur schriftliche Arbeit (6) In der erwerben die n weitere aus Wahlpflichtveranstaltungen. Für die Wahlpflichtveranstaltungstypen gilt folgende Zuordnung von n und Lehrveranstaltungsprüfungen: Wahlpflichtveranstaltungstypen zugelassene Lehrveranstaltungsprüfungen 4 Abs. 3 MA-RPO Vorlesung Abs. 1 MA-RPO a) schriftliche Arbeit b) mündliche Prüfung c) Klausur Selbständige Verstiefungsarbeit 6 schriftliche Arbeit 9 Veranstaltungsformen (1) Die Arbeitsformen der Studienphase des Magisterstudiums sind Vorlesung,, selbstständige Vertiefungsarbeit, Praktikum in einem studiumsbezogenen Berufsfeld und Tätigkeit als Lehrassistent in Veranstaltungen der psychologischen Studiengänge. Andere Formen sind nicht ausgeschlossen. In jedem Studienmodul werden 6 erworben. (2) Von den Modulen der Studienphase können bis zu zwei aus Selbstständigen Vertiefungsarbeiten (PSY471 und PSY472) bestehen, deren sich aus einem parallel belegten der Module PSY430 bis PSY465 ableiten und zwischen dem n und dem leiter abzusprechen und schriftlich festzulegen sind. Die Selbstständigen Vertiefungsarbeiten bestehen aus selbstständiger Lektürearbeit oder selbstständiger Methodenanwendung und werden von dem leiter durch wenigstens drei Konsultationen betreut, die in Gesprächs- oder Kolloquiumsform während der Vorlesungszeit stattfinden. Sie werden durch eine schriftliche Arbeit abgeschlossen. (3) Unterrichtssprache ist Deutsch oder Englisch. Prüfungsleistungen können in Ausnahmefällen mit Einverständnis des Prüfers auch in anderen Sprachen abgelegt werden. (4) Ist für ein Semester eine Zulassungszahl festgelegt und sind die Studienplätze ausgeschöpft, können anderer Magister-Programme nicht zu den und Prüfungen des Magister-Programms zugelassen werden. 10 In-Kraft-Treten Diese Ordnung tritt am ersten Tage des auf ihre Bekanntmachung im Verkündungsblatt der folgenden Monats in Kraft und gilt erstmals für, die ihr Studium zum Wintersemester 2007/08 aufnehmen. Anlagen zur Ordnung: 1) Empfohlenen Studienplan 2) Modulbeschreibungen Der Präsident der Bearbeitungsstand: Az.: A0E10/111 5

6 Empfohlener Studienplan Magister-Programm 1. Semester: Grundlagenvertiefung Modul Titel Bemerkungen PSY320 Statistik [P] PSY330 Mechanismen der menschlichen Entwicklung (Grundlagenvertiefung) [P] PSY340 Lernen, Gedächtnis und Denken (Grundlagenvertiefung) [P] PSY350 Entwicklung und Regulation der Persönlichkeit (Grundlagenvertiefung) [P] PSY360 Entscheiden und Urteilen (Grundlagenvertiefung) [P] Insgesamt müssen alle 5 Module zu jeweils 6 und insgesamt 30 LP absolviert werden. [P] = Pflicht, [WP] = Wahlpflicht 2. Semester: Methodenvertiefung und inhaltliche Spezialisierung Anlage 1) Modul Titel Bemerkungen PSY382 Praktikum [P] Kann frühestens im 1. Semester und muss spätestens Ende des 2. Semesters absolviert sein PSY481 Psychologische Didaktik [P] Kann frühestens im 2. Semester und muss spätestens zum Ende des 3. Semesters absolviert sein PSY410 Forschungsmethoden [P] PSY430 Erfassung von Entwicklungsprozessen (Spezielle Forschungsfelder) [WP] PSY440 Lehr- und Lernforschung (Spezielle Forschungsfelder) [WP] PSY450 Potentialmanagment (Spezielle Forschungsfelder) [WP] PSY460 Adaptives Entscheiden (Spezielle Forschungsfelder) [WP] PSY471 Selbstständige Vertiefungsarbeit: Praktische Methodenanwendung in der [WP] Insgesamt müssen 5 Module zu jeweils 6 und insgesamt 30 LP absolviert werden 3. Semester: Anwendung und methodische Spezialisierung Es müssen mindestens zwei Module absolviert werden. zur Wahl stehnen noch PSY471 und PSY472 Modul Titel Bemerkungen PSY420 Modelle mit latenten Variablen [P] PSY435 Optimierung individueller Entwicklungsprozesse (Anwendungen) [WP] PSY445 Instruktionsdesign (Anwendungen) [WP] PSY455 Diagnostische Technologien (Anwendungen) [WP] PSY465 Präskriptive Entscheidungsforschung (Anwendungen) [WP] PSY472 Selbstständige Vertiefungsarbeit: Überblicksarbeit zu einem ausgewählten Thema der [WP] PSY481 Psychologische Didaktik [P] Insgesamt müssen 5 Module zu jeweils 6 und insgesamt 30 LP absolviert werden. 4. Semester: Magisterarbeit (30 LP) Es müssen mindestens zwei Module absolviert werden. Zur Wahl stehen noch PSY471 und PSY472 Bearbeitungsstand: Az.: A0E10/111 6

7 Anlage 2) Modulbeschreibungen: PSY320 Statistik PSY320 Magister- keine verfügen über gefestigte Fähigkeiten, auch bei abstrakten n analytisch zu denken, methodisch zu reflektieren und folgerichtig zu argumentieren. - verstehen elementare und kennen fortgeschrittene Methoden der deskriptiven und der Inferenzstatistik und ihre Voraussetzungen, - überblicken Zusammenhänge zwischen verwandten Konzepten der Statistik, - verstehen die Notwendigkeit eines sorgfältigen und kritischen Umgangs mit dem statistischen Instrumentarium, - beherrschen die Anwendung elementarer und fortgeschrittener Methoden der deskriptiven und der Inferenzstatistik. Deskriptive Statistik im Überblick - besonders: exploratorische Datenanalyse Wahrscheinlichkeitstheorie und Inferenzstatistik im Überblick - besonders: wichtige Prüfverteilungen und ihre Zusammenhänge Allgemeines lineares Modell (ALM) - Einführung in die Matrixalgebra - Modell der einfachen und der multiplen Regression - nichtlineare Regression, Moderatormodelle - Varianzanalyse (auch) als Spezialfall des ALM Möglichkeiten der punktuellen Vertiefung: - nicht-orthogonale Varianzanalyse - Versuchspläne mit Messwiederholungen - Kovarianzanalyse - logistische Regression - log-lineare Modelle - Bayes-Statistik Vorlesung: Statistik (PSY3201) Beschreibung der zugehörigen PSY3201 Statistik #01 Vorlesung (mit Tutorium) Aktuelle Lehrbücher, z.b. Bortz, J. (2005). Statistik für Sozialwissenschaftler (6. Aufl.). Berlin: Springer. Freund, R. J. & Wilson, W. J. (2003). Statistical methods (2nd ed.). San Diego, CA: Academic Press. Moosbrugger, H. (2002). Lineare Modelle: Regressions- und Varianzanalysen (3.Aufl.). Bern: Huber. 30 Stunden Vor- und Nachbereitung 120 Stunden Prüfungsvorbereitung (inkl. Tutorium) und Prüfungsleistung keine Lehrveranstaltungsprüfung Klausur Bearbeitungsstand: Az.: A0E10/111 7

8 PSY330 Mechanismen der menschlichen Entwicklung PSY330 Magister- (Grundlagenvertiefung) keine verfügen über gefestigte Fähigkeiten, - Theorien und Forschungsinhalte zu verstehen, methodisch zu reflektieren, begründet und folgerichtig zu argumentieren sowie strukturiert zu präsentieren, - verstehen grundlegende Theorien und klassische Befunde der Forschung zu menschlichen Entwicklungsprozessen unter der Perspektive lebenslanger Entwicklung und des Zusammenspiels biologischer, psychischer und sozialer Entwicklungsprozesse, - überblicken komplexe, forschungsleitende Modelle und empirische Befunde zur menschlichen Entwicklung in verschiedenen Funktionsbereichen - besitzen die Fähigkeit, diese Modelle und Befunde geordnet und differenziert in mündlicher und schriftlicher Form darzustellen und kritisch zu diskutieren. - Theorien, Methoden und Befunde der Entwicklungspsychologie. - komplexe Modelle und Befunde zur Selbststeuerung in der Entwicklung. : Bio-psycho-soziale Entwicklung über die Lebensspanne (PSY3301) Beschreibung der zugehörigen PSY3301 Bio-psycho-soziale Entwicklung über die Lebensspanne #01 Hintergrundliteratur: Aktuelle Lehrbücher, z.b. Oerter, R. & Montada, L. (2002). Entwicklungspsychologie. Weinheim/München: Beltz/PVU. Vertiefungsliteratur: Klassische Originalarbeiten 40 Stunden studium/selbststudienzeit Bearbeitung schriftlicher Hausaufgaben oder Referat Lehrveranstaltungsprüfung a) Schriftliche Arbeit b) Klausur c) mündliche Prüfung Bearbeitungsstand: Az.: A0E10/111 8

9 PSY340 Lernen, Gedächtnis und Denken PSY340 Magister- (Grundlagenvertiefung) keine verfügen über gefestigte Fähigkeiten, - Theorien und Forschungsinhalte zu verstehen, methodisch zu reflektieren, begründet und folgerichtig zu argumentieren sowie strukturiert zu präsentieren, - verstehen grundlegende Theorien und klassische Befunde der Forschung zu den Forschungsbereichen des Lernens, des Gedächtnisses und des Denkens - überblicken aktuelle forschungsleitende Modelle und empirische Befunde zu diesen Bereichen - besitzen die Fähigkeit, diese Modelle und Befunde geordnet und differenziert in mündlicher und schriftlicher Form darzustellen und kritisch zu diskutieren. - Neuere Lern- und Gedächtnistheorien - Aktuelle Arbeiten zum Wissens- und Fertigkeitserwerb - Entwicklung von Expertise und Leistung - Denken und Problemlösen : Gedächtnis- und Wissensmodelle (PSY3401) Beschreibung der zugehörigen PSY3401 Gedächtnis- und Wissensmodelle #01 Hintergrundliteratur: Aktuelle Lehrbücher, z.b. Domjan, M.P. (2000). The principles of learning and behavior (5 th edition). Pacific Grove: Brooks/Cole Publishing Company. Baddeley, A. (1998). Human memory. Needham Heights, MA: Allyn and Bacon. Vertiefungsliteratur: Klassische Originalarbeiten 40 Stunden studium/selbststudienzeit Bearbeitung schriftlicher Hausaufgaben oder Referat Lehrveranstaltungsprüfung a) schriftliche Arbeit b) Klausur c) mündliche Prüfung Bearbeitungsstand: Az.: A0E10/111 9

10 PSY350 Entwicklung und Regulation der Persönlichkeit PSY350 Magister- (Grundlagenvertiefung) Erzienhungswissenschaftliche Fakultät keine verfügen über optimierte Fähigkeiten, - Theorien und Forschungsinhalte zu verstehen, methodisch zu reflektieren, begründet und folgerichtig zu argumentieren sowie strukturiert zu präsentieren, - verstehen aktuelle forschungsleitende Theorien und zentrale Befunde der Differentiellen und der Persönlichkeitsforschung - besitzen die Fähigkeit, diese Modelle und Befunde geordnet und differenziert in mündlicher und schriftlicher Form darzustellen und kritisch zu diskutieren. - können eigene Untersuchungsfragestellungen zur Überprüfung theoretisch relevanter Forschungsfragen entwickeln. - aktuelle theorien und Befunde zur empirischen Persönlichkeitsforschung - die theoretische und praktische Bedeutung der vermittelten Ansätze und Methoden - gegenwärtige arbeitsweisen der empirischen Forschung im Bereich der Differentiellen und Persönlichkeitspsychologie : Entwicklungs- und Regulationsmodelle der Differentiellen (PSY3501) Beschreibung der zugehörigen PSY3501 Entwicklungs- und Regulationsmodelle der Differentiellen #01 Hintergrundliteratur: Aktuelle Lehrbücher, z.b. Caprara, G. V. & Cervone, D. (2000). Personality. Determinants, dynamics, and potentials. Cambridge: Cambridge University Press. Mischel, W. (1999). Introduction to personality. Sixth edition. Fort Worth: Harcourt Brace. Wiggins, J. S. (Ed.). (1996). The five-factor model of personality. Theoretical perspectives. New York: Guilford Press. Vertiefungsliteratur: Klassische Originalarbeiten 40 Stunden studium/selbststudienzeit Bearbeitung schriftlicher Hausaufgaben oder Referat oder Moderation einer sitzung Lehrveranstaltungsprüfung schriftliche Arbeit Bearbeitungsstand: Az.: A0E10/111 10

11 Magister- PSY360 Entscheiden und Urteilen (Grundlagenvertiefung) keine PSY360 verfügen über gefestigte Fähigkeiten, - Theorien und Forschungsinhalte zu verstehen, methodisch zu reflektieren, begründet und folgerichtig zu argumentieren sowie strukturiert zu präsentieren, - verstehen grundlegende Theorien und klassische Befunde der Entscheidungs- und Urteilsforschung - überblicken aktuelle forschungsleitende Modelle und empirische Befunde zum Entscheiden und Urteilen - besitzen die Fähigkeit, diese Modelle und Befunde geordnet und differenziert in mündlicher und schriftlicher Form darzustellen und kritisch zu diskutieren. - Strukturelle Theorien des Entscheidens, u.a. Nutzentheorie und deren Weiterentwicklungen - Prozessmodelle des Entscheidens, u.a. Entscheidungsstrategien und adaptives Entscheiden - Forschungsparadigma und zentrale Befunde der Entscheidungsforschung - Urteilsheuristiken und Urteilsfehler - Theorien und Forschungsbefunde zur Beurteilung von Wert, Häufigkeit, Risiko und zu probabilistischen Inferenzen : Grundlagen der Entscheidungs- und Urteilsforschung (PSY3601) Beschreibung der zugehörigen PSY3601 Grundlagen der Entscheidungs- und Urteilsforschung #01 Hintergrundliteratur: Aktuelle Lehrbücher, z.b. Baron, J. (2000). Thinking and deciding. Cambridge: Cambridge University Press. Funke, H.-J., Betsch, T. & Plessner, H. (in Vorbereitung). Denken, Entscheiden und Urteilen. Berlin: Springer Verlag. Hastie, R., & Dawes, R.M. (2001). Rational choice in an uncertain world. Thousand Oaks: Sage. Vertiefungsliteratur: Klassische Originalarbeiten 40 Stunden studium/selbststudienzeit Bearbeitung schriftlicher Hausaufgaben oder Referat Lehrveranstaltungsprüfung a) schriftliche Arbeit b) Klausur c) mündliche Prüfung Bearbeitungsstand: Az.: A0E10/111 11

12 PSY382 Praktikum PSY382 Magister- keine (innerhalb des ersten Jahres) verfügen über die Fähigkeit die Anwendungen psychologischer Erkenntnisse zu reflektieren, zu diskutieren und struktureirt zu präsentieren. bilden ihre Persönlichteit im außeruniversitären beruflichen Kontext. erhalten Einblicke und gewinnen praktische Erfahrungen mit den nicht klinischen Anwendungsformen der - die nicht klinischen Anwendungen der : z. B. in Kontexten des Lehren und Lernens, der psychologischen Diagnostik und Evaluation und der Unterstützung von Entscheidungs- und Entwicklungsprozessen Praktikum (PSY3821) Beschreibung der zugehörigen PSY3821 Praktikum #01 Praktikum 160 Präsenzstunden in der Praxis 20 Anfertigung der Prüfungsleistung keine Lehrveranstaltungsprüfung schriftliche Arbeit (Praktikumsbericht) Bearbeitungsstand: Az.: A0E10/111 12

13 Magister- PSY410 Forschungsmethoden PSY410 PSY 320 verfügen über optimierte Fertigkeiten, - des analytischen Denkens und der methodischen Reflektion, - wissenschaftliche Methoden zu verstehen, zu reflektieren, begründet und folgerichtig zu argumentieren sowie strukturiert zu präsentieren, - Forschungsliteratur selbstständig zu beschaffen und zu verarbeiten - verstehen fortgeschrittene Forschungsmethoden der - sind vertraut mit mindestens einer speziellen Methode - besitzen die Fertigkeit, diese Methode anzuwenden und differenziert in mündlicher und schriftlicher Form darzustellen und kritisch zu diskutieren. Qualitative Methoden, z. B.: - Befragungs- und Beobachtungsmethoden - Inhaltsanalyse, Kontrolle der Beurteilerübereinstimmung Skalierungsverfahren, z. B.: - BTL-Modell, Multidimensionale Skalierung, Conjoint Measurement besondere Techniken der Stichprobenziehung und Datenerhebung, z. B.: - Stichprobenpläne, sequentielles Testen, indirekte Messverfahren Multivariate Methoden, z. B.: - exploratorische Faktorenanalyse, Clusteranalyse, Diskriminanzanalyse - Möglichkeiten und Probleme der Veränderungsmessung : Forschungsmethoden (PSY4101) Beschreibung der zugehörigen PSY4101 Forschungsmethoden #01 Hintergrundliteratur: Aktuelle Lehrbücher, z.b. Backhaus, K., Erichson, B., Plinke, W. & Weiber, R. (2003). Multivariate Analyseverfahren (10. Aufl.). Berlin: Springer. Bortz, J. & Döring, N. (2003). Forschungsmethoden und Evaluation (3. Aufl.). Berlin: Springer. Mayring, P. (2003). Qualitative Inhaltsanalyse (8. Aufl.). Weinheim: Beltz. Vertiefungsliteratur: Originalarbeiten zu speziellen Forschungsmethoden 30 Stunden Vor- und Nachbereitung 120 Stunden Prüfungsvorbereitung und Prüfungsleistung Bearbeitung schriftlicher Hausaufgaben oder Referat oder Moderation einer sitzung Lehrveranstaltungsprüfung schriftliche Arbeit Bearbeitungsstand: Az.: A0E10/111 13

14 PSY420 Modelle mit latenten Variablen PSY420 Magister- PSY410 beherrschen es, wissenschaftliche Methoden zu reflektieren, begründet und folgerichtig zu bewerten und sowie strukturiert und kritisch zu präsentieren. - überblicken Modelle mit latenten Variablen in der, - kennen und verstehen ansatzweise ein ausgewähltes Modell Die inhaltliche Vertiefung kann am Beispiel folgender Modelle geschehen: Modelle der Item-Response Theorie, z.b. - Latent-Class-Modelle - dichotomes Rasch-Modell, logistische Modelle - Erweiterungen des Rasch-Modells Strukturgleichungsmodelle, z. B. - konfirmatorische Faktorenanalyse - Pfadanalyse (kombiniert mit Messmodellen) - Latent Growth Curve Modeling : Modelle mit latenten Variablen (PSY4201) Beschreibung der zugehörigen PSY4201 Modelle mit latenten Variablen #01 Hintergrundliteratur: z.b. Embretson, S. E. & Reise, S. P. (2000). Item response theory for psychologists. Mahwah, NJ: Erlbaum. Kline, R. B. (2004). Principles and practice of structural equation modeling (2nd ed.) New York: Guilford. Rost, J. (2004). Lehrbuch Testtheorie Testkonstruktion (2. Aufl.). Bern: Huber. 40 Stunden studium/selbststudienzeit a) schriftliche Hausaufgaben b) Referat oder Moderation einer sitzung Lehrveranstaltungsprüfung schriftliche Arbeit Bearbeitungsstand: Az.: A0E10/111 14

15 Magister- PSY430 Erfassung von Entwicklungsprozessen (Spezielle Forschungsfelder) PSY 320 bis PSY 360 PSY430 verfügen über optimierte Fertigkeiten, - Theorien und Forschungsinhalte zu verstehen, methodisch zu reflektieren, begründet und folgerichtig zu argumentieren sowie strukturiert zu präsentieren, - verstehen aktuelle forschungsleitende Modelle und zentrale Befunde über individuelle und soziale Entwicklungsprozesse, - besitzen die Fertigkeit, diese Modelle und Befunde geordnet und differenziert in mündlicher und schriftlicher Form darzustellen und kritisch zu diskutieren, - haben einen Überblick über Methoden der Veränderungsmessung - können eigene Untersuchungsfragestellungen zur Überprüfung theoretisch relevanter Forschungsfragen entwickeln. - Entwicklung über die Lebensspanne - Längsschnittstudien - Entwicklungskontexte - Mehr-Perspektiven-Designs - Mehr-Ebenen-Designs : Erfassung von Entwicklungsprozessen (PSY4301) Beschreibung der Lehrveranstaltung PSY4301 Erfassung von Entwicklungsprozessen #01 Einschlägige Lehrbuchtexte und aktuelle Originalarbeiten. 40 Stunden studium/selbststudienzeit Bearbeitung schriftlicher Hausaufgaben oder Referat oder Moderation einer sitzung Lehrveranstaltungsprüfung schriftliche Arbeit Bearbeitungsstand: Az.: A0E10/111 15

16 PSY435 Optimierung individueller Entwicklungsprozesse PSY435 Magister- (Anwendungen) PSY 320 bis PSY 360 ein Semester verfügen über optimierte Fertigkeiten, - Theorien und Forschungsinhalte und deren Anwendungen zu verstehen, methodisch zu reflektieren, begründet und folgerichtig zu argumentieren sowie strukturiert zu präsentieren, - verstehen Verfahren der Intervention bei Entwicklungsverläufen auf individueller und Gruppenebene, - besitzen die Fertigkeit, ein ausgewähltes Verfahren sachgerecht durchzuführen, auszuwerten, zu interpretieren und weiter zu entwickeln, - besitzen die Fertigkeit, die Verfahren geordnet und differenziert in mündlicher und schriftlicher Form darzustellen und kritisch zu diskutieren. - Interventionsansätze auf individueller Ebene in unterschiedlichen Entwicklungsbereichen (z.b. Kognitiv, Sozialverhalten, elterliche Kompetenzen) - Interventionsansätze auf Gruppenebene (z.b. Familienberatung, Paarberatung) : Planung, Implemen-tierung und Evaluation von entwicklungsbezogenen Interventionensansätzen (PSY4351) Beschreibung der zugehörigen PSY4351 Planung, Implementierung und Evaluation von entwicklungsbezogenen #01 Interventionensansätzen aktuelle Originalarbeiten. Lehrveranstaltungsprüfung 40 Stunden studium/selbststudienzeit praktische Übungen, schriftliche Hausaufgaben oder Referat oder Moderation einer sitzung schriftliche Arbeit Bearbeitungsstand: Az.: A0E10/111 16

17 PSY440 Lehr- und Lernforschung PSY440 Magister- (Spezielle Forschungsfelder) PSY 320 bis PSY 360 verfügen über optimierte Fertigkeiten, - Theorien und Forschungsinhalte zu verstehen, methodisch zu reflektieren, begründet und folgerichtig zu argumentieren sowie strukturiert zu präsentieren, - verstehen aktuelle forschungsleitende Theorien und zentrale Befunde der der Lehr- und Lernforschung, - kennen insbesondere zentrale Untersuchungsmethoden und praktizierte Instruktionsformen der Lehr- und Lernforschung, - besitzen die Fertigkeit, diese Modelle und Befunde geordnet und differenziert in mündlicher und schriftlicher Form darzustellen und kritisch zu diskutieren, - können eigene Untersuchungsfragestellungen zur Überprüfung theoretisch relevanter Forschungsfragen entwickeln. - Instruktionstheorien im Vergleich - Förderung entdeckenden und selbst regulierten Lernens - Förderung effektiven kooperativen Lernens - Exemplar- und fehlerbasiertes Lernen : Instruktionspsychologie (PSY 4401) Beschreibung der zugehörigen PSY4401 Instruktionspsychologie #01 Hintergrundliteratur: z.b. Weinert, F. E. (1996). Lerntheorien und Instruktionsmodelle. In F. E. Weinert (Hrsg.). Enzyklopädie der - Pädagogische. Bd II: des Lernens und der Instruktion (S. 1-48) Göttingen: Hogrefe. Bruning, R. H., Schraw, G. J. & Ronning, R. R. (1999). Cognitive psychology and instruction (3rd ed.). Upper Saddle River, NJ: Merrill. Rosenshine, B. & Stevens, R. (1986). Teaching functions. In M. C. Wittrock (Ed.), Handbook of research on teaching (pp ). New York: McMillan. Vertiefungsliteratur: Aktuelle Originalarbeiten 40 Stunden studium/selbststudienzeit Bearbeitung schriftlicher Hausaufgaben oder Referat oder Moderation einer sitzung Lehrveranstaltungsprüfung schriftliche Arbeit Bearbeitungsstand: Az.: A0E10/111 17

18 PSY445 Instruktionsdesign PSY445 Magister- (Anwendungen) PSY 320 bis PSY 360 verfügen über optimierte Fertigkeiten, - Theorien und Forschungsinhalte und deren Anwendungen zu verstehen, methodisch zu reflektieren, begründet und folgerichtig zu argumentieren sowie strukturiert zu präsentieren, - verstehen Verfahren der angewandten Lehr- und Lernforschung, - besitzen die Fertigkeit, ein ausgewähltes Verfahren sachgerecht durchzuführen, auszuwerten, zu interpretieren und weiter zu entwickeln, - besitzen die Fertigkeit, die Verfahren geordnet und differenziert in mündlicher und schriftlicher Form darzustellen und kritisch zu diskutieren. - Instruktionspsychologische Planung von Lernumgebungen und Lehr- und Lernverläufen - Entwicklung, Erprobung und Bewertung von Lernumgebungen, auch mediengestützt - Erprobung und Evaluation computergestützter Lernumgebungen : Entwicklung, Implementierung und Evaluation von Lernumgebungen (PSY4451) Beschreibung der zugehörigen PSY4451 Entwicklung, Implementierung und Evaluation von Lernumgebungen #01 Hintergrundliteratur, z.b. Niegemann, H. M. (2001). Neue Lernmedien. Konzipieren, entwickeln, einsetzen. Bern: Huber. Reigeluth, C. M. (Ed.). (1999). Instructional-design theories and models. Mahwah, NJ: Erlbaum. 40 Stunden studium/selbststudienzeit Praktische Übungen, schriftliche Hausaufgaben oder Referat oder Moderation einer sitzung Lehrveranstaltungsprüfung schriftliche Arbeit Bearbeitungsstand: Az.: A0E10/111 18

19 Magister- PSY450 Potenzialmanagement (Spezielle Forschungsfelder) PSY450 PSY 320 bis PSY 360 verfügen über gefestigte Fertigkeiten, - Theorien und Forschungsinhalte zu verstehen, methodisch zu reflektieren, begründet und folgerichtig zu argumentieren sowie strukturiert zu präsentieren, - verstehen das Anliegen, die Bedeutung und die Möglichkeiten der Talent- und Potenzalanalyse, - kennen Methoden und Verfahren der Potentialdiagnostik,des Assesment und der Talentförderung bzw. Personalentwicklung, - können einfache Verfahren zur Potenzialanalyse und Potenzialentwicklung erstellen, bewerten und sachgerecht einsetzten - aktuelle Theorien und Befunde zur empirischen Persönlichkeitsforschung - die theoretische und praktische Bedeutsamkeit der vermittelten Ansätze und Methoden - gegenwärtige Arbeitsweise der empirischen Forschung im Bereich der Differentiellen und Persönlichkeitspsychologie : Entwicklungs- und Regulationsmodelle der Differentiellen (PSY4501) Beschreibung der zugehörigen PSY4501 Entwicklungs- und Regulationsmodelle der Differentiellen #01 Hossiep, R. & Mühlhaus, O. (2005). Personalauswahl und entwicklung mit Persönlichkeitstests, Göttingen; Hogrefe. Kirbach, C. et al. (2004). Recruiting and Assessment im Internet; Göttingen; Vandenbroeck & Ruprecht. Westhoff, K. et al (Hrsg.); Grundwissen für die Berufsbezogene Eignungsbeurteilung nach DIN Lengerich: Pabst. Erpenbeck, J.& v. Rosenstiel, L. (Hrsg.) Handbuch Kompetenzmessung, Stuttgart: Schäffer-Poeschel, u. a. 40 Stunden studium/selbststudienzeit Bearbeitung schriftlicher Hausaufgaben oder Referat oder Moderation einer sitzung Lehrveranstaltungsprüfung a) schriftliche Arbeit b) Klausur c) mündliche Prüfung Bearbeitungsstand: Az.: A0E10/111 19

20 PSY455 Diagnostische Technologie PSY455 Magister- (Anwendungen) PSY 320 bis PSY 360 verfügen über optimierte Fertigkeiten, - Theorien und Forschungsinhalte und deren Anwendungen zu verstehen, methodisch zu reflektieren, begründet und folgerichtig zu argumentieren sowie strukturiert zu präsentieren, - verstehen Verfahren der psychologischen Diagnostik und Evaluation, - besitzen die Fertigkeit, ein ausgewähltes Verfahren sachgerecht durchzuführen, auszuwerten, zu interpretieren und weiter zu entwickeln, - besitzen die Fertigkeit, die Verfahren geordnet und differenziert in mündlicher und schriftlicher Form darzustellen und kritisch zu diskutieren. Können einfache Verfahren selbst entwickeln und diagnostische Prozesse gestalten. - Ansätze zur Beschreibung und Klassifikation von Merkmalen und Personen, zur Erklärung und Prognose von Verhalten und zur Vorbereitung von Treatmententscheidungen - psychodiagnostische Untersuchungs- und Messverfahren, - Theorien zum Verlauf diagnostischer Prozesse - entscheidungstheoretische Grundlagen diagnostischer Strategien zur selbstständigen Konstruktion eigener Verfahren - Qualitätskriterien für diagnostische Methoden und die Standards für psychodiagnostische Untersuchungen - Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement : Entwicklung, Implementierung und Evaluation diagnostischer Verfahren (PSY4551) Beschreibung der zugehörigen PSY4551 Entwicklung, Implementierung und Evaluation diagnostischer Verfahren #01 Hintergrundliteratur, z.b. Amelang, M. & Zielinski, W. (2002). Psychologische Diagnostik und Intervention (3. Auflage). Berlin: Springer. Kubinger, K. D. & Teichmann, H. (Hrsg.). (1997). Psychologische Diagnostik und Intervention in Fallbeispielen. Weinheim: PVU. Westhoff, K., Hellfritsch, L. J., Hornke, L. F. Kubinger, K. D., Lang, F., Moosbrugger, H., Püschel, A. & Reimann, G. (Hrsg.). (2004). Grundwissen für die berufsbezogene Eignungsbeurteilung nach DIN Lengerich: Pabst. 40 Stunden studium/selbststudienzeit praktische Übungen, schriftliche Hausaufgaben oder Referat oder Moderation einer sitzung Lehrveranstaltungsprüfung schriftliche Arbeit Bearbeitungsstand: Az.: A0E10/111 20

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