Themenheft Maßnahme beendet und dann? Ausbildungsabbrüche vermeiden und Jugendliche nachgehend unterstützen

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1 0. Einleitung Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen, liebe Leser, für viele Jugendliche bleibt trotz Bewerbermangels in manchen Regionen die Suche nach einem Ausbildungsplatz schwierig oder sogar erfolglos. Gelingt es einem jungen Menschen jedoch einen Ausbildungsvertrag zu unterschreiben, überwiegt ein Gefühl von Stolz, Freude, Sicherheit und Selbstwert. Dennoch sind die Zahlen von Ausbildungsabbrüchen alarmierend. Nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) bricht in Deutschland jeder vierte Auszubildende seine Ausbildung vorzeitig ab häufig schon im ersten Jahr. Die Gründe dafür sind vielfältig. Im Vordergrund stehen persönliche Probleme, fehlende Lernmotivation, Prüfungsangst, mangelnde Sozialkompetenz und in einigen Fällen auch falsche Vorstellungen vom Ausbildungsberuf. Inhalt 0. Einleitung 1 1. Hilfreiche Beratung bei drohendem Ausbildungsabbruch. Ansatzpunkte zur Ausgestaltung des Beratungsprozesses Prof. Dr. M. Rübner 3 2. Ausbildungsabbrüche in der dualen Berufsausbildung... Prof. Dr. Frey, Prof. Dr. Ertelt, P. Terhart Im Tandem zum Erfolg: Projekt VerA stärkt Auszubildende Birgit Schneider Wenn unterschiedliche Probleme auftreten, dann sind unsere Paten da, um das aufzufangen. Interview mit C. Meuer- Mergenthaler, Projekt Ausbildungspaten Links, Empfehlungen und Impressum 33 Dass hier Handlungsbedarf besteht ist offensichtlich. Alle Fachkräfte aus den beiden niedersächsischen Landesprogrammen Jugendwerkstätten und Pro-Aktiv-Centren arbeiten bereits daran, junge Menschen erfolgreich in eine Ausbildung zu integrieren. Doch was geschieht, wenn die Maßnahme in der Jugendwerkstatt beendet ist oder wenn der Prozess des Case Managements im Pro-Aktiv-Center abgeschlossen wird? Die neue Förderphase sieht vor, dass auch Jugendwerkstätten Nachgehende Betreuung durchführen sollen und somit junge Menschen, die eine Ausbildung oder Arbeitsstelle aufgenommen haben, unterstützen. Wie Jugendliche mit Förderbedarf vor einem Ausbildungsabbruch geschützt werden können, wie man frühzeitig handeln kann bzw. wie eine weiterführende Unterstützung erfolgen kann, möchten wir daher in dem aktuell vorliegendem Themenheft Maßnahme beendet und dann? - Ausbildungsabbrüche vermeiden beleuchten. 1

2 Hierzu konnten wir zahlreiche Expert/innen gewinnen, die uns ihre Arbeitsansätze und Handlungsempfehlungen aufzeigen. Den Anfang macht Prof. Dr. Matthias Rübner, Professor für Integrationsmanagement an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit mit seinem Beitrag Hilfreiche Beratung bei drohendem Ausbildungsabbruch. Ansatzpunkte zur Ausgestaltung des Beratungsprozesses. Anschließend legen Prof. Dr. Andreas Frey, Professor für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Prof. Dr. Bernd-Joachim Ertelt, Professor für Wirtschaftspädagogik und Beratungswissenschaft sowie Philipp Terhart, Berufsberater der Agentur für Arbeit, Problembeschreibung und Möglichkeiten der Prävention dar, um Abbrüche zu vermeiden. Ein etwas anderes Praxisbespiel gibt uns Birgit Schneider von der Initiative VerA mit ihrem Artikel Im Tandem zum Erfolg. Unter dem Leitmotiv Alt hilft jung wird in diesem Projekt zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen ehrenamtlich gearbeitet. Diesem Ansatz haben wir in unserem Themenheft Raum gegeben, um darzustellen, welche Alternativen Jugendliche möglicherweise haben, wenn die Betreuung durch Fachkräfte aus Jugendwerkstätten und Pro-Aktiv-Centren nicht mehr gewährleistet werden kann. Auf dieser Idee baut auch unser letzter Bericht im vorliegenden Heft auf. Wir konnten Constance Meuer-Mergenthaler, Projektleiterin der Ausbildungspaten vom Freiwilligenzentrum Hannover, für ein Interview gewinnen, in welchem sie uns von dem Hintergrund und der Umsetzung der Ausbildungspaten berichtet. Wie immer finden Sie am Ende dieser Ausgabe zahlreiche Links und Empfehlungen zu dem Thema Maßnahme beendet und dann? - Ausbildungsabbrüche vermeiden und Jugendliche nachgehend unterstützen. Wir hoffen, dass Sie einige Aspekte für sich und Ihre Arbeit aus diesem Themenheft herausziehen können und wünschen Ihnen aufschlussreiche Anregungen beim Lesen. Das Referat Pro-Aktiv-Centren und Jugendwerkstätten der LAG JAW dankt allen Autorinnen und Autoren herzlich für ihre Beiträge sowie Antworten im Interview. 2

3 1. Hilfreiche Beratung bei drohendem Ausbildungsabbruch Ansatzpunkte zur Ausgestaltung des Beratungsprozesses Autor: Prof. Dr. Matthias Rübner, Professor für Integrationsmanagement an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit, Dipl.-Soziologe, Case-Management-Ausbilder (DGCC) 1 Einleitung 1 Die Ausbildungsphase stellt eine wichtige Etappe auf den Weg von der Schule in das Berufsleben dar. Betrieb und Berufsschule treten an die Stelle des vertrauten allgemeinbildenden Schulsystems. Mit dem Übergang ins berufliche Bildungs- und Beschäftigungssystem sind neue Anforderungen, Regeln und Beziehungsmuster verbunden. Dabei kann die Ausbildungsphase auch als ein Realitätstest für die vorangegangene Berufswahl angesehen werden: Inwieweit passen die persönlichen Erwartungen und Voraussetzungen mit den gestellten Anforderungen und Möglichkeiten der Ausbildung und späteren Tätigkeit zusammen? Sind die gegebenenfalls eingegangenen Kompromisse bei der Berufs- und Betriebswahl ausreichend tragfähig? Wie stellt sich die Ausbildungsrealität dar? In den letzten Jahren sind verstärkte Anstrengungen zu beobachten, durch frühzeitige Interventionen die Berufswahl von jungen Menschen besser vorzubereiten, den Berufseinstieg zu begleiten und damit auch das spätere Abbruchrisiko zu reduzieren. Vertiefte, teils mit Kompetenzfeststellungen und berufspraktischen Phasen verbundene Berufsorientierungen sowie niedrigschwellige, teilweise auf Jahre angelegte personelle Betreuungsangebote sollen signifikante Verbesserungen in den Zielbereichen Berufswahlkompetenz, Ausbildungsreife und berufliche Eingliederung bewirken und Ausbildungsabbrüche reduzieren (Lippegaus-Grünau, Mahl & Stolz, 2010). Auch die Maßnahmen des Übergangssystems, die den höchsten Kostenfaktor bei den Förderinstrumenten an der 1. Schwelle ausmachen, zielen darauf, nachhaltige Integrationen in Ausbildung zu realisieren. Vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit fin- 1 Der Beitrag stellt eine aktualisierte und überarbeitete Version eines früheren Beitrags dar (Rübner, 2012a) 3

4 den nach wie vor Maßnahmen, die auf die Bearbeitung von Problemen während der Ausbildung gerichtet sind, zum Beispiel in Form von Stabilisierungs- oder Wiedereingliederungsmaßnahmen. Die Bedeutung von präventiven, stabilisierenden und kurativen Angeboten der Ausbildungsförderung wird dadurch unterstrichen, dass ein Ausbildungsabbruch eine der wichtigsten Ursachen dafür ist, ohne Berufsabschluss zu bleiben, insbesondere für Jugendliche mit maximal Hauptschulabschluss und mit Migrationshintergrund (Autorengruppe Bildungsberichterstattung, 2014). Im vorliegenden Beitrag soll keine spezielle Einzelmaßnahme zur Unterstützung von abbruchgefährdeten Auszubildenden vorgestellt werden. Es geht vielmehr darum, Gestaltungsmöglichkeiten von Beratung zu skizzieren, die darauf gerichtet sind, mit dem Jugendlichen die bestehenden Abbruchtendenzen und Abbruchrisiken zu klären und Bewältigungsperspektiven zu entwickeln. Beratung kann darüber hinaus eine wichtige Brückenfunktion für die Planung, Anbahnung und Begleitung von Maßnahmen bieten, die der beruflichen Stabilisierung oder Neuorientierung dienen. 2 Fundamente einer hilfreichen Beratung Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung ist auf die Bearbeitung von Herausforderungen spezialisiert, die sich im Kontext sozial typischer Lebenslagen und Lebensphasen des Erwerbszyklus stellen. Sie bietet dabei keine fertigen Lösungen an, sondern erarbeitet in der Interaktion mit dem Ratsuchenden Möglichkeiten zur Erreichung berufsbiographischer Ziele. Drei Grundbausteine einer hilfreichen Beratung sollen dabei unterschieden werden (zum Hintergrund Rübner & Göckler, 2014, S. 249ff.): 1. Beraterische Klärung: Wirksame Beratung zielt darauf, dem Ratsuchenden ausreichend Gelegenheit zu gehen, sich über seine aktuelle Situation, seine Ziele und bevorzugten Lösungsansätze klar zu werden. Durch geeignete Methoden wird der Ratsuchende zum Erzählen, Explorieren und Überdenken von Ereignissen, Selbsteinschätzungen und Handlungsoptionen aus unterschiedlichen Perspektiven angeregt. Diese Vorgehensweise eröffnet die Chance, dass der Ratsuchende seine aktuellen Situation und die damit verbundenen Probleme in einem anderen Licht betrachten kann und zur Entwicklung eigener Ziele und Ideen angeregt wird. Von diesem reflexionsorientiertem Ansatz ist ein stärker diagnostischer Ansatz zu unterscheiden, der die individuelle Situation des Ratsuchenden im Lichte diagnostischer Konzepte analysiert (z.b. Klärung der Ausbildungsreife oder Berufseignung). Beide Zugänge beraterischer Klärung sollen aber dazu beitragen, dass der Jugendliche ein differenziertes 4

5 Verständnis seiner Situation gewinnt und zur weiteren Exploration von Handlungsmöglichkeiten ermutigt wird. 2. Ressourcenaktivierung und Ermutigung: Gerade in Handlungssituationen, die als belastend und komplex wahrgenommen werden, erscheint das Prinzip der Ressourcenaktivierung von besonderer Bedeutung. Eine hilfreiche Beratung zielt darauf, dass sich der Ratsuchende in seinen Stärken und positiven Seiten erfahren kann. Eine ressourcenorientierte Beratung von abbruchgefährdeten Jugendlichen ist in dem Sinne direktiv, dass sie ihre Fragen, Reflexionsimpulse und Erhebungsinstrumente auf die vorhandenen Stärken, Fähigkeiten, Gewohnheiten, Einstellungen und Ambitionen richtet, die für den Veränderungsprozess gezielt genutzt werden können, etwa im Rahmen einer berufliche Neuorientierung oder konstruktiven Form der Konfliktbewältigung. Darüber hinaus stellt die Förderung eines Problembewusstseins, also die wahrgenommenen Diskrepanzen zwischen eigenen Werten und aktuellem Handeln, eine psychologisch wichtige Triebfeder für die Entwicklung von Veränderungsmotiven und die Aktivierung von Kompetenzen dar (Miller & Rollnick, 2004). Elementar ist in diesem Zusammenhang auch, dass der Jugendliche seinen Gesprächspartner als unterstützend, ermutigend und ihn in seinem Selbstwertgefühl positiv bestätigend erlebt. Ressourcenaktivierung kann insoweit als ein durchgängiges Handlungsprinzip verstanden werden, dass die gesamte Beratung durchzieht. 3. Aktive Hilfe zur Problembewältigung: Mit aktiver Hilfe ist gemeint, dass der Berater den Ratsuchenden mit geeigneten Maßnahmen darin unterstützt, mit einem bestimmten Problem besser fertig zu werden. Im Kontext der Beratung von abbruchgefährdeten Jugendlichen ist entscheidend, dass der Jugendliche die reale Erfahrung macht, besser mit der betreffenden Situation zurechtzukommen. Wie dies am besten erreicht werden kann, hängt von der spezifischen Problematik und den situativen Umständen ab. Hier muss die Fachkraft über ein reichhaltiges problemlösungsorientiertes Erfahrungswissen verfügen, um Jugendliche bei der Bewältigung ihrer Situation zu unterstützen. 3 Prozess der Beratung Beratung ist ein methodisch angeleitetes Interventionskonzept der Problemlösung, d.h. sie leitet einen Prozess der Problembearbeitung ein und begleitet diesen. In den meisten Beratungsansätzen werden drei grundlegende Phasen der Beratung unterschieden: Situationsanalyse Zielfindung Lösungsstrategien (Rübner & Göckler, 2014, S. 253ff.). 5

6 Situationsanalyse: Übergeordnetes Thema der Situationsanalyse ist die Klärung der Ausgangssituation und Anliegen des Ratsuchenden. In fast allen Beratungskonzepten wird von der Annahme ausgegangen, dass eine erfolgreiche Bearbeitung von Handlungsproblemen und ungenutzten Möglichkeiten ein ausreichend präzises Verständnis der Beteiligten über die Ausgangssituation voraussetzt. Klärungsprozesse, gemeinsame Analyse und strukturiertes Feedback sind Hauptbestandteile dieser Phase. Zielfindung: In der Phase der Zielfindung geht es um die Entwicklung und Absprache konkreter Veränderungsziele und angestrebter Ergebnisse. Dabei sollten diese als möglichst spezifische Ziele mit ausreichendem Anspruchscharakter formuliert werden. Die in den Beratungsprozess eingebrachte Zielorientierung unterstützt den Ratsuchenden dabei, mögliche Problemfixierungen aufzulösen und sich auf ein angestrebtes Zukunftsszenario zu konzentrieren. Lösungsstrategien: Das übergeordnete Thema dieser Phase ist die konkrete Entwicklung von Ansatzpunkten zur Erreichung dieser Ziele. Ratsuchende wissen häufig recht genau, worin der Handlungsbedarf in ihrer aktuellen Situation besteht und haben bestimmte Ziele. Was ihnen hingegen fehlt, sind konkrete und wirksame Strategien zur Zielerreichung. Gerade in der Beratung von Risikogruppen im Bereich der beruflichen Bildung reichen die angestrebten Ziele deutlich über das aktuelle Gespräch hinaus. Insofern ist die Entwicklung und Planung spezifischer Lösungsstrategien über das Gespräch hinaus Teil der Gesprächsagenda. In jeder Phase der Beratung sollen a. die Ratsuchenden ermutigt werden, ihre Überlegungen und Ideen einzubringen, b. die eingebrachten Themen und Anliegen mit Hilfe der feldspezifischen und methodischen Kompetenz der Fachkraft weiter ausgearbeitet werden und c. konkrete Ansatzpunkte für das weitere Vorgehen in geeigneter Weise festgehalten werden. Der beschriebene Prozess wird nicht in jedem Gespräch vollständig und in aller Ausführlichkeit durchlaufen werden können, insbesondere dann nicht, wenn die zu bearbeitenden Probleme komplexer oder grundsätzlicher Natur sind. Mit dem Prozessmodell werden vielmehr grundlegende Handlungsaufgaben von Beratung beschrieben und ein Orientierungsrahmen 6

7 für die Planung, Durchführung und Auswertung von Beratungsgesprächen bereitgestellt. Die Frage nach der methodischen Ausgestaltung der einzelnen Phasen muss die Fachkraft von den Voraussetzungen der spezifischen Beratungssituation (Person des Ratsuchenden, Rahmenbedingungen, eigene Expertise) abhängig machen. Insoweit verstehen sich die nachfolgenden Ausführungen als strukturierende Anregungen zur Gestaltung von Beratungsgesprächen mit abbruchgefährdeten Auszubildenden. Da hier nicht auf einen speziellen institutionellen Kontext (zum Beispiel öffentliche Arbeitsverwaltung, Jugendhilfe, Bildungsträger) oder ein spezielles fachliches Profil (Berufsberatung, Ausbildungsberatung, Fallmanagement) abgestellt wird, geht es primär um die Darstellung von grundlegenden Gestaltungsoptionen des Beratungsprozesses. 4 Ansatzpunkte für die Beratung bei drohendem Ausbildungsabbruch 4.1 Situationsanalyse Dieser Phase kommt eine Schlüsselrolle zu, denn sowohl auf der inhaltlichen Ebene als auch auf der Beziehungsebene muss eine gemeinsame Verständigungsbasis zwischen dem Jugendlichen und dem Berater gefunden werden. Aufgabe der Fachkraft ist es, ein Klima zu fördern, das eine konstruktive Zusammenarbeit ermöglicht. Die differenzierte Klärung der aktuellen Situation des Jugendlichen und die gemeinsame Sondierung des Beratungs- und Unterstützungsbedarfs fordern zudem einen sorgfältigen und vertraulichen Umgang mit den Informationen, die der Jugendliche gibt und den Rückschlüssen, die daraus gezogen werden. Die zentralen Funktionen der Situationsanalyse lassen sich wie folgt umreißen: Herstellung einer positiven Arbeitsbeziehung, die den weiteren Beratungsprozess trägt und einen Rahmen bietet, in dem sich der Jugendliche zu seinem Anliegen und seinen Erfahrungen frei äußern kann; Erzielung eines gemeinsamen Verständnisses über das Anliegen des Jugendlichen; Verständigung über den Stand im Prozess, insbesondere hinsichtlich der Frage, ob bereits definitive Vorentscheidungen getroffen worden sind (z.b. Berufs- oder Betriebswechsel); Erstellung einer differenzierten Ausgangsanalyse durch Klärung der relevanten Abbruchtendenzen und Gründe für einen möglichen Ausbildungsabbruch; Förderung der Selbsteinschätzung des Jugendlichen, Klärung und Bewusstmachung von Ressourcen; 7

8 gemeinsame Ableitung konkreter Ansatzpunkte für die Problembearbeitung. Für die fachliche Einordnung der Abbruchtendenzen von Jugendlichen soll ein Systematisierungsvorschlag unterbreitet werden, der fünf Problem- und Handlungsfelder unterscheidet. Für die Beratungssituation bietet diese Differenzierung die heuristische Möglichkeit, hinter den berichteten Schwierigkeiten einige grundlegende Problemstellungen zu erkennen. Auf dieser Grundlage kann der Berater zudem entscheiden, ob er bereits über ausreichend Informationen verfügt, um mit dem Jugendlichen in die Zielklärungs- und Lösungsphase einzusteigen. 1. Ausbildungs- und betriebsspezifische Rahmenbedingungen: Die Gründe für Abbruchtendenzen können primär im Zusammenhang mit den ausbildungs- und betriebsspezifischen Rahmenbedingungen stehen, in denen sich der Jugendliche bewegt. Als mögliche Abbruchgründe kann zwischen Arbeitsbedingungen im Betrieb bzw. der Berufsschule einerseits und zwischenmenschlichen Schwierigkeiten während der Ausbildung andererseits unterschieden werden: a. Arbeitsbedingungen: schlechte Arbeitsbedingungen, schlechte oder zu lange Arbeitszeiten, zu viele fachfremde Tätigkeiten, mangelnde Qualität der Ausbildung. b. Zwischenmenschliche Schwierigkeiten: Konflikte mit Ausbildern, dem Chef, Mitarbeitern, Lehrkräften, Kursleitern und anderen Lernenden. Von diesem ersten Problemkomplex abzugrenzen sind Fragen der Berufswahlreife, der beruflichen Eignung sowie der Ausbildungsreife eines Jugendlichen (vgl. Rübner & Höft, 2012b). 2. Berufswahlreife: Bei der Beurteilung der Berufswahlreife eines Jugendlichen geht es um die Frage, ob dieser die Bereitschaft und Fähigkeit ausgebildet hat, seine eigenen Werte, Interessen und Leistungsfähigkeit einzuschätzen, mit Berufen realitätsnah in Verbindung zu bringen und in eine Entscheidung zu überführen. Insoweit kann gefragt werden, ob die aktuellen Probleme des Jugendlichen im Ausbildungsprozess darauf zurückzuführen sind, dass er sich im Vorfeld seiner Entscheidung nicht ausreichend bzw. realitätsgerecht mit wichtigen Fragen der Berufswahl beschäftigt hat und nun auf eine Berufsrealität stößt, die nicht zu seinen individuellen Vorstellungen und Interessen passt. In diesem Fall ist in der Beratung zu prüfen, ob die berichteten Probleme Anlass dafür sind, den Berufswahlprozess noch einmal neu aufzurollen und neue Zielberufe zu finden oder ob die nachholende Aufklärung über Inhalt und Entwicklung des gewählten Ausbildungsberufes ausreichend ist. 8

9 3. Berufliche Eignung: Bei der Beurteilung der beruflichen Eignung geht es um die Frage, ob der Jugendliche einerseits den beruflichen Anforderungen der gewählten Ausbildung gerecht werden kann und ob er andererseits ein ausreichend hohes Befriedigungspotential daraus ziehen kann. Eine erfolgreiche Berufsausübung ist dann gefährdet, wenn diese beiden Kriterien nicht hinreichend erfüllt sind. Die in Frage stehende Eignung kann sich im Hinblick auf das berufsspezifische Anforderungsprofil als Über- aber auch als Unterforderung darstellen. Zudem treffen viele Jugendliche auf eine regionale Angebotsstruktur, die sie zu Kompromissen hinsichtlich ihres Wunschberufs zwingen, die in der Ausbildungsrealität aber in einem anderen Licht und als nicht mehr akzeptabel erscheinen können (vgl. Beicht & Ulrich, 2008). Vor dem Hintergrund der beruflichen Eignung kann geprüft werden, inwieweit die kommunizierten Probleme während der Ausbildung auf eine unzureichende Passung von persönlichen Voraussetzungen und Ausbildungsberuf zurückzuführen sind. In der Beratung ist im Rahmen dieses Handlungsfeldes insbesondere zu klären, ob die Diskrepanzen zwischen der Person des Jugendlichen und dem Beruf so hoch sind, dass ein Abbruch bzw. eine Neuorientierung sinnvoll erscheint, oder ob durch geeignete Unterstützungsmaßnahmen eine erfolgreiche Ausbildung möglich sein sollte. 4. Ausbildungsreife: Im Zusammenhang mit der Ausbildungsreife werden die allgemeinen Merkmale der Bildungs- und Arbeitsfähigkeit beurteilt. Neben schulischen Grundkenntnissen und psychologischen Leistungsmerkmalen stehen hier insbesondere Sozial-, Methoden- und Personalkompetenzen im Mittelpunkt. Von spezifischen Anforderungen einzelner Berufe wird abgesehen, stattdessen werden die allgemeinen Anforderungen von Ausbildungsberufen im dualen System als Bezugsmaßstab herangezogen (Nationaler Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland, 2006). Eine auf die Ausbildungsreife abstellende Leitfrage für die Beratung lautet: Sind die berichteten Schwierigkeiten während der Ausbildung auf eine nicht ausreichend entwickelte Ausbildungsreife zurückzuführen, d.h. erscheint der Jugendliche zum gegenwärtigen Zeitpunkt generell mit den allgemeinen Anforderungen einer Berufsausbildung überfordert? In diesem Handlungsfeld geht es insoweit weniger um Probleme mit einem spezifischen Beruf, sondern um einen generellen Handlungsbedarf im Zusammenhang mit der Bewältigung der Anforderungen in dualen Ausbildungsberufen. Je nach Ausprägungsgrad des festgestellten Handlungsbedarfs kommen unterschiedliche Optionen in Frage, die in der Beratung besprochen werden können: z.b. die Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses durch ausbildungsbe- 9

10 gleitende Hilfen oder eine Neuorientierung durch eine berufsvorbereitende Maßnahme zur Entwicklung der Ausbildungsreife und neuer Berufsfelder. 5. Privates und familiäres Handlungsfeld: Schließlich sind noch das private und familiäre Handlungsfeld des Jugendlichen zu nennen, z.b. wenn in der Beratung Drogenprobleme, psychische Belastungen oder Schulden angesprochen werden. Ohnehin können Belastungssituationen in diesem Handlungsfeld die eigentliche Ursache für Probleme in der Ausbildung sein, ohne dass diese sogleich benannt oder erkannt werden (vgl. Mahlberg-Wilson, Mehlis & Quante-Brandt, 2008). Hier zeigt sich, dass sich das erforderliche Fachwissen und kommunikative Know-how nicht allein auf berufliche Fragen beschränken kann, sondern auch Problemstellungen einbezogen werden müssen, die die sozialen Rahmenbedingungen und die persönliche Entwicklung von jungen Menschen betreffen. Typischerweise sind eine schrittweise Klärungsarbeit und längere Betreuungszeiträume erforderlich, um die aus Sicht des Jugendlichen und der Fachkraft relevanten Themen zu besprechen und zu bearbeiten. 4.2 Zielfindung Diese Phase nimmt eine Brückenfunktion zwischen der Phase der Situationsanalyse und der Lösungsstrategien ein. Es geht darum, auf der Grundlage der erarbeiteten Sachverhalte Zielmarken für die weitere Problembearbeitung abzustecken, d.h. zu klären, worauf sich die möglichen nächsten Schritte eigentlich richten. Aus interaktionistischer Sicht zentral ist, dass sich Fachkraft und Jugendlicher auf gemeinsame Ziele der Problembearbeitung einigen, insoweit also eine Verständigungsbasis für die weitere Arbeit erreichen. Für die Konkretisierung von Handlungszielen bei drohendem Ausbildungsabbruch können die folgenden drei übergeordneten Zielsetzungen eine Orientierung geben: 1. Stabilisierung des bestehenden Ausbildungsverhältnisses im Hinblick auf den Leistungsstand, das Lern- und Arbeitsverhalten, zwischenmenschliche Konflikte, private Probleme. 2. Klärung einer offenen Entscheidungssituation über den weiteren Ausbildungsverlauf im Hinblick darauf, ob die aktuelle Ausbildung abgebrochen oder weitergeführt werden soll, ein Betriebs- oder Berufswechsel sinnvoll ist. 3. Neuorientierung bei absehbarem oder definitivem Ausbildungsabbruch: Erarbeitung einer neuen beruflichen Zielposition, Suche eines neuen Ausbildungsbetrieb im weiteren Umkreis. 10

11 Sind in der Beratung als Abbruchgründe Konflikte mit Lehrkräften, schlechte Noten und zugleich finanzielle Probleme thematisiert worden, kann unzweifelhaft von einer komplexen Situation mit akutem Abbruchrisiko gesprochen werden. Die intensive Auseinandersetzung mit Zielen ist in Fällen wie diesen von besonderer Bedeutung. Es sind dann Überlegungen erforderlich, worin die unterschiedlichen Zielfelder bestehen, was Nah- und Fernziele sind und wie eine sinnvolle Priorisierung aussehen könnte. Ist die Ausgangssituation des Jugendlichen hingegen klar umschrieben, etwa weil ein Berufswechsel bereits fest eingeplant und vorbereitet worden ist, kann die Brücke von der Situationsanalyse zu den Lösungsstrategien mit weniger Aufwand geschlagen werden. Dennoch sollte auch in diesen Fällen eine kurze Verständigung über die Handlungsziele erfolgen, um die gegenseitigen Erwartungen an die weitere Beratung abzustimmen. Eine maximale Konkretisierung von Haupt- und Teilzielen, wie sie etwa durch die bekannte SMART-Formel nahegelegt wird (vgl. Bamberger, 2006), ist mit dieser Phase nicht intendiert und erscheint in vielen Fällen auch realitätsfern. Die Entscheidung über den Detaillierungsund Konkretisierungsgrad sollte vielmehr im Einzelfall erfolgen. Entscheidend ist, dass der weitere Problembearbeitungsprozess eine für beide Seiten ausreichend klare Zielrichtung erhält. Ohnehin ist die Zielarbeit mit dem ersten Beratungsgespräch häufig nicht abgeschlossen. 4.3 Lösungsstrategien Für die Phase der Lösungsstrategien sollen drei grundlegende Aspekte unterschieden werden: die Sondierung von Lösungsmöglichkeiten; die Auswahl und der Einsatz geeigneter Lösungsstrategien; die Planung und Vereinbarung der Umsetzung. Dadurch soll der Lösungsprozess als gemeinsame Aufgabe angestoßen und schrittweise konkretisiert werden. Ein kompetenz- und ressourcenorientierter Beratungsansatz achtet darauf, dass die aktive Beteiligung des Jugendlichen ein durchgängiges Handlungsprinzip darstellt. In diesem Sinne stellt die Beratungsfachkraft dem Jugendlichen Bearbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung, die ihn in seiner Bereitschaft und Fähigkeit zur Bewältigung der aktuellen Situation bestärken sollen. Aufgrund der Bandbreite möglicher Handlungsbedarfe, die im Zusammenhang mit Abbruchrisiken auftreten können, ist es hier nicht möglich, alle möglichen Varianten von Lösungsstra- 11

12 tegien auszuarbeiten. Perspektivisch dürfte es aber ratsam sein, für die drei genannten Zielbereiche jeweils verschiedene Beratungsangebote auszuarbeiten und entsprechende Handlungskompetenzen zu erwerben. I. Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses: 1. Unterstützung bei der Vermittlung in betrieblichen Konfliktsituationen (z.b. Vorbereitung auf entsprechende Gespräche oder Mediationsverfahren) 2. Unterstützung bei der Auswahl und Anbahnung berufsbegleitender Angebote und Maßnahmen (z.b. ausbildungsbegleitende Hilfen, sozialpädagogische Begleitung) 3. Unterstützung bei der Bearbeitung privater Problemstellungen, die den Ausbildungserfolg tangieren (z.b. bei finanziellen oder familiären Problemen) II. Klärung einer offenen Entscheidungssituation über den weiteren Ausbildungsverlauf: 1. Unterstützung beim Entscheidungsprozess und der Bewältigung von Ambivalenz (z.b. ob eine Ausbildung nun abgebrochen oder fortgeführt werden sollte) 2. Unterstützung bei der Klärung der beruflichen Eignung für den gewählten Ausbildungsberuf III. Neuorientierung bei absehbarem oder definitivem Ausbildungsabbruch: 1. Unterstützung bei der Verarbeitung von Frustration und Demotivation aufgrund des (drohenden) Ausbildungsabbruchs 2. Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung 3. Unterstützung bei der Suche nach einer neuen Ausbildung bzw. einem neuen Ausbildungsbetrieb 4. Unterstützung bei der Auswahl und Einmündung in eine passende Übergangsmaßnahme (z.b. zur Herstellung von Ausbildungsreife) Im Folgenden werden einige Ansatzpunkte für die Gestaltung der Lösungsphase skizziert. Sondierung von Lösungsmöglichkeiten: Auch wenn der Jugendliche Unterstützung bei der Bewältigung seiner aktuellen Situation benötigt, kann grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass er über eine Reihe von Ideen und Ressourcen verfügt, um seinen Zielen näher zu kommen. Mit dieser Grundeinstellung und Fragen nach eigenen Ideen aktiviert die Fachkraft das Lösungspotenzial des Jugendlichen und stärkt dessen Selbstwirksamkeit. Für die angeleitete Sondierung erweisen sich bestimmte Leitfragen als instruktiv: Ausgangspunkte: Welche Ideen und Wege zur Zielerreichung sind bekannt? Ressourcen: Welche Person- und Umweltressourcen des Jugendlichen erweisen sich als förderlich (unter Einbeziehung der Erkenntnisse aus der Situationsanalyse)? Netzwerke: Wer kann helfen (informelles und formelles Netzwerk)? 12

13 Programme: Gibt es spezielle Programme oder Maßnahmen mit passender Zielrichtung? Prioritäten: Was kann und muss sofort, was später getan werden? Auswahl und Einsatz geeigneter Lösungsstrategien: Bei der Auswahl und dem Einsatz konkreter Lösungsstrategien kann zwischen unmittelbar personenbezogenen und gegenstandsbezogenen Hilfen unterschieden werden (vgl. MASQT, 2000, S. 107). Zu den unmittelbar personenbezogenen Hilfen zählen alle in der Beratung selbst eingesetzten Strategien und Methoden zur Problembearbeitung. Nicht alle Handlungsprobleme, die mit einem Ausbildungsabbruch verbunden sind, können aber in der Beratung selbst bearbeitet werden. Zu denken ist etwa an Lernprobleme, schlechte Ausbildungsbedingungen, gesundheitliche Probleme oder fehlende Ausbildungsreife. In diesen Fällen ist der Einsatz zusätzlicher Instrumente erforderlich (z.b. Trainings, Lernprogramme, Mediation, Begutachtung, Lernbegleitung). Gegenstandsbezogene Hilfen dieser Art weisen insoweit über die Beratung hinaus, werden aber in der Beratung abgestimmt und geplant. Basis für eine person- und sachgerechte Auswahl, Planung und Anbahnung gegenstandsbezogener Hilfen sind die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse der Situationsanalyse und der Zielfindung. Je nach institutioneller Einbindung kann die Fachkraft entsprechende Hilfen darstellen, vermitteln oder auch zugänglich machen. Für Auswahl und Einsatz geeigneter Lösungsstrategien kann sich an folgenden gedanklichen Leitfragen orientiert werden: Passt die Lösungsstrategie zur aktuellen Problemsituation und zu den Veränderungszielen des Jugendlichen? Passt sie zu seinen kognitiven und kommunikativen Fähigkeiten? Ist die Lösungsstrategie in Art und Umfang realistisch dimensioniert? Ist die Lösungsstrategie effektiv und zielführend? Planung und Vereinbarung der Umsetzung: In diesem die Lösungsphase abschließenden Schritt werden konkrete Aktivitäten geplant und vereinbart. Häufig kommt dabei ein mehr oder weniger umfassender Planungsbogen zum Einsatz, in denen entsprechende Aktivitäten und Etappenziele aufgelistet, zeitlich dimensioniert und in Bezug auf die Hauptziele priorisiert werden. Bei geplanten Folgekontakten kann eine Unterschrift den Vereinbarungs- und Verbindlichkeitscharakter erhöhen. Der Formalisierungsgrad der Vereinbarung hängt vom Beratungsanlass ab. Ziel ist es, eine klare und für beide Seiten transparente Aktivitätenplanung zu erreichen, die einen intersubjektiven Verbindlichkeitsgrad aufweist und im Falle von Folgekontakten als systematischer Anknüpfungspunkt fungiert. Mit der Ausformulierung über- 13

14 prüfbarer Aktivitäten bekommt der Jugendliche zugleich eine Bewertungsgrundlage an die Hand, die er selbstständig nutzen kann. 5 Ausblick Die aus der Forschung bekannten Problemfelder von Auszubildenden mit erhöhtem Abbruchsrisiko sind vielfältig und treten nicht selten in kombinierter Form auf. Für die kompetente Bearbeitung dieser Probleme können unterschiedliche fachliche Spezialisierungen und Institutionen erforderlich werden. Ein klassischer Ansatz zur Bearbeitung von Problemstellungen, die sich um einen potentiellen Ausbildungsabbruch drehen, stellt die Berufsberatung dar. In Deutschland ist sie im Recht der Arbeitsförderung (3. Buch Sozialgesetzbuch, SGB III) geregelt. Sie umfasst u.a. die Erteilung von Auskunft und Rat zur Berufswahl, beruflichen Entwicklung und zum Berufswechsel ( 30 SGB III) und ist von der Bundesagentur für Arbeit als flächendeckendes, individualisiertes Angebot vorzuhalten ( 29 Abs 1 SGB III). Eher zum Randbereich der institutionellen Berufsberatung gehört die Stabilisierung einer bestehenden Berufsausbildung ( 31 Abs 2 SGB III), insbesondere wenn es um die in der Literatur häufig genannten betrieblichen Gründe für potentielle Ausbildungsabbrüche geht (unzureichende Ausbildungsbedingungen, zwischenmenschliche Konflikte). Insgesamt gesehen kann die Beratung von abbruchgefährdeten Jugendlichen jedoch auf etablierte Ansätze der Berufsberatung zurückgreifen (vgl. Rübner & Sprengard, 2010). Die Befundlage zu den Abbruchtendenzen von Jugendlichen verdeutlicht aber auch, dass eine Konzentration auf eine berufliche Kurzberatung in vielen Fällen nicht ausreicht. In einer Studie zur Beratung und Vermittlung bei Konflikten in der dualen Berufsausbildung wird eine durchschnittliche Anzahl von 5,2 Beratungsgesprächen pro Ratsuchendem angegeben, für 50% der Auszubildenden wurden vier bis zehn, bei 4% sogar deutlich mehr als zehn Gesprächstermine vereinbart (Mahlberg-Wilson, Mehlis & Quante-Brandt, 2008, S. 29). Für Jugendliche, die in mehreren Problemfeldern einen Handlungsbedarf aufweisen und mithin ein erhöhtes Risiko haben, ohne Berufsabschluss zu bleiben, erscheint ein über die Berufsberatung hinausweisendes Case Management eine vielversprechende Option zu sein. Die beiden Hauptakzente des Case Managements liegen dabei in der Entwicklung eines Ressourcen- Netzwerks und der Befähigung des Klienten, dieses auch erreichen und nutzen zu können. Insoweit kann die Ausarbeitung innovativer Methoden der Beratung von abbruchgefährdeten Jugendlichen auf Methoden des Case Managements zurückgreifen, z.b. auf die Netzwerkarbeit mit dem Klienten oder die Entwicklung einer kleinteiligen Hilfeplanung. Es ist aber auch zu berücksichtigen, dass die wirksame Unterstützung in komplexen Fällen über die Betreuung des Einzelfalls hinausweist und institutionelle Weichen gestellt werden müssen, um die 14

15 Weiterentwicklung des lokalen Versorgungssystems zu fördern (z.b. gemeinsam getragene Einrichtungen aus Jugendhilfe, Berufsberatung und Grundsicherungsstellen). Auf dieser Grundlage können sich dann Arbeitsweisen der Berufsberatung (Kompetenzfeststellung, Bewerbungsunterstützung, Stellenvermittlung usw.) mit sozialpädagogischen Hilfen (z.b. aufsuchende Arbeit, Einzelfallbetreuung, Case Management) gewinnbringend verbinden. Literatur Autorengruppe Bildungsberichterstattung (2014). Bildung in Deutschland Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zur Bildung von Menschen mit Behinderungen. Bielefeld: Bertelsmann. Bamberger, G,. (2005). Lösungsorientierte Beratung. Tübingen: Psychologie Verlagsunion. Beicht, U. & Ulrich, J. G. (2008a). Ausbildungsverlauf und Übergang in Beschäftigung. Teilnehmer/-innen an betrieblicher und schulischer Berufsausbildung im Vergleich. Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, 3, Lippegaus-Grünau, P., Mahl, F. & Stolz, I. (2010). Berufsorientierung Programme und Projekte von Bund und Ländern, Kommunen und Stiftungen im Überblick (Wissenschaftliche Texte). München: DJI & INBAS. Mahlberg-Wilson, E., Mehlis, P. & Quante-Brandt, E. (2008). Dran bleiben Sicherung des Ausbildungserfolgs durch Beratung und Vermittlung bei Konflikten in der dualen Berufsausbildung. Eine empirische Studie. (Bremer Beiträge zur Praxisforschung). Bremen: Akademie für Arbeit und Politik der Universität Bremen. MASQT (Hrsg.) (2000): Modellprojekt Sozialbüros NRW. (Endbericht). Düsseldorf: Ministerium für Arbeit und Soziales, Qualifikation und Technologie. Miller, W. R. & Rollnick, S. (2004). Motivierende Gesprächsführung. Freiburg im Breisgau: Lambertus. Nationaler Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland (2006). Kriterienkatalog zur Ausbildungsreife. Ein Konzept für die Praxis. Nürnberg, Berlin. Abgerufen unter: [ ]. Rübner, M. & Sprengard, B. (2010). Handbuch für Berufsberaterinnen und Berufsberater. Beratungskonzeption der Bundesagentur für Arbeit. (Band I). Nürnberg: Bundesagentur für Arbeit. 15

16 Rübner, M. (2012a). Beratung von Auszubildenden mit erhöhtem Abbruchsrisiko. Konzeptionelle Überlegungen zur Ausgestaltung des Beratungsprozesses. In Baumeler, C., Ertelt, B.J. & Frey, A. (Hrsg.), Diagnostik und Prävention von Ausbildungsabbrüchen in der Berufsbildung (S ). Landau: Verlag Empirische Pädagogik. Rübner, M./Höft, S. (2012b). Berufliche Eignungsdiagnostik im Übergang Schule- Beruf. In Stadt Offenbach, Amt für Arbeitsförderung (Hrsg.), Berufsorientierung und Kompetenzen. Methoden Tools Projekte (S ). Gütersloh: wbv. Rübner, M. & Göckler, R. (2014): Beratung in der Arbeitsförderung und Grundsicherung. In: Göckler, R., Rübner, M., Kohn, K.-H., Jäger, U. & Franck, M.: Beschäftigungsorientiert beraten und vermitteln. Standards für die Arbeitsförderung (SGB III) und Grundsicherung (SGB II) (S ). Regensburg: Walhalla. 16

17 2. Ausbildungsabbrüche in der dualen Berufsausbildung Problembeschreibung und Möglichkeiten einer Prävention Autoren: Prof. Dr. phil. habil. Andreas Frey, Prof. für Berufs- und Wirtschaftspädagogik an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit, Prof. Dr. Bernd-Joachim Ertelt, Lehrbeauftragter an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit sowie Philipp Terhart, Berufsberater der Agentur für Arbeit In Deutschland ist seit Jahren die Abbrecherquote in der Berufsausbildung konstant auf hohem Niveau. Dies betrifft nicht nur Berufe im dualem Ausbildungssystem, sondern auch diejenigen im vornehmlich schulischen Ausbildungssystem. Ein Ausbildungsabbruch hinterlässt meist bei allen beteiligten Personen ein Gefühl des Scheiterns und birgt sowohl erwerbsbiografische als auch sozial- und arbeitsmarktpolitische Risiken. Bei den beteiligten Betrieben, vor allem den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), hinterlässt ein Abbruch oft nicht nur wirtschaftlichen Schaden, sondern auch abnehmende Ausbildungsbereitschaft. Viele innovative Maßnahmen und Strategien auf Bundes- und Länderebene belegen, dass der Ausbildungsabbruch ein aktuelles Thema ist. Es fällt aber auf, dass der Fokus mehrheitlich auf Maßnahmen und Strategien nach Ausbildungsabbruch gerichtet ist. Case Management, Betreuungsdienste und weitere Angebote, die Ausbildungsabbrecher auffangen helfen, sowie Werkzeuge und Prozesse, die Jugendliche zur Wiederaufnahme einer Ausbildung bewegen wollen, sind in fast in jedem Bundesland zu finden. Präventivmaßnahmen, die Jugendliche bereits noch während der Schulpflicht auf die weiterführenden Ausbildungen vorbereiten oder im ersten Ausbildungsjahr potenzielle Ausbildungsabbrecher gezielt erfassen, sind noch selten bzw. kommen jetzt langsam in die praktische Umsetzung. 17

18 In Europa haben nur Irland und Dänemark ein flächendeckendes System, in dem alle gefährdeten Jugendlichen vor Ausbildungsabbruch erfasst werden sollen und Norwegen zielt mit dem Schulfach Educational Choices auf eine breite Sensibilisierung der Jugendlichen für unterschiedliche Ausbildungen und deren Anforderungen. Eine Dropout-Quote von unter 10% belegt für Dänemark und Finnland, wie effektiv Präventivmaßnahmen sein können 2. Problembeschreibung In Deutschland lag 2012 die Abbrecherquote bei etwa 24%. Dies entspricht bundesweit ca Ausbildungsverträge, die vorzeitig gelöst wurden. Statistisch erfasst wird dabei jeweils die Lösung des Ausbildungsvertrages; nicht erfasst wird bisher, ob eine Ausbildung ohne Unterbrechung oder auch zu einem späteren Zeitpunkt, in einem anderen Betrieb, aber im gleichen Beruf fortgesetzt oder in einem anderen Beruf begonnen wird. Die Beendigung des Ausbildungsverhältnisses kann durch den Auszubildenden oder durch den Betrieb veranlasst werden. Des Weiteren ist eine Lösung im gegenseitigen Einvernehmen möglich. Bei mehr als der Hälfte der Fälle trifft der Jugendliche die Entscheidung zu einem Ausbildungsabbruch. Ein Drittel der Vertragslösungen geschieht auf Wunsch des Betriebs. Jeder fünfte Vertrag wird im gegenseitigen Einvernehmen gelöst. Die Abbrecherquote liefert ebenso keine Informationen darüber, in welche qualitative Richtung eine Ausbildung vom Jugendlichen abgebrochen worden ist. Je nach Verbleib des Jugendlichen nach einer Vertragsauflösung, unterteilt man sie in drei Gruppen (siehe Abb. 1). Ein Abbruch nach oben bedeutet, dass der Jugendliche im Bildungssystem verbleibt und eine höhere Qualifikation anstrebt, z.b. ein Studium. Ein horizontaler Abbruch meint, dass der Jugendliche im Bildungssystem verbleibt, allerdings eine berufliche Umorientierung vornimmt, z.b. durch die Wahl eines anderen Ausbildungsberufs bzw. durch die Rückkehr in die Berufsvorbereitung. Ein Abbruch nach unten intendiert demgegenüber ein ersatzloser Ausstieg aus der beruflichen oder allgemeinbildenden Qualifizierung. 2 Jäger, D.A. (2009). Dropouts Maßnahmen im internationalen Kontext. Panorama, 9/2009, S

19 Abbildung 1: Arten von Ausbildungsabbrüchen 3 Um echte Abbrecher handelt es sich somit dann, wenn begonnene formale berufliche Ausbildungen ersatzlos vor der Abschlussprüfung beendet werden, wenn auf eine weitere berufliche Ausbildung verzichtet wird oder wenn der Jugendliche auch nur zeitweise den Status des An- oder Ungelernten oder Arbeitslosen inne hat. Betrachtet man die Zeiträume, in denen Vertragslösungen vorgenommen werden, so finden im ersten Ausbildungsjahr ca. 60% und im 2. Ausbildungsjahr ca. 25% der Ausbildungsabbrüche statt (siehe Abb. 2). Obwohl die Zahl der Abbrecher mit 5% vor Beginn der Ausbildung eher als gering bezeichnet werden kann, ist sie aus der Sicht der Betriebe mit ihren Folgen doch sehr groß, da zu diesem Personenkreis oftmals Jugendliche mit höherwertigen Bildungsabschlüssen, wie Abitur oder Fachhochschulreife zählen und diese Lehrstellen meist nicht mehr adäquat besetzt werden können. Die Abbrüche im ersten Ausbildungsjahr lassen oftmals auf eine verfehlte Berufswahl mit nicht erfüllten Vorstellungen bei den Jugendlichen schließen. Hierzu kann auch eine fachliche Unter- bzw. Überforderung innerhalb der Ausbildung führen. Im weiteren Verlauf der Ausbildung sinkt zwar das Abbruchverhalten deutlich ab, der entstandene wirtschaftliche, zeitliche und persönliche Schaden auf Seiten der Betriebe und der Jugendlichen ist aber nicht mehr zu kompensieren. 3 Faßmann, H. (1998). Das Abbrecherproblem die Probleme der Abbrecher. Zum Abbruch der Erstausbildung in Berufsbildungswerken. Nürnberg: Institut für empirische Soziologie. 19

20 Abbildung 2: Zeiträume der Vertragslösungen Der Prozess, der zu einem Abbruch führt, hängt von den beteiligten Personen ab. Als sicher gilt nur, dass es sich in den meisten Fällen nicht um eine ad-hoc Entscheidung handelt. So vergeht im Vorfeld eines Ausbildungsabbruchs meist ein Zeitraum von zwei Wochen bis zu acht Monaten, bis die Vertragslösung endgültig vorgenommen wird. Hieraus kann man schließen, dass nicht leichtfertig abgebrochen wird und eine Vorlaufzeit vorhanden ist, in der Warnsignale wahrgenommen werden müssen und somit präventive Maßnahmen eingeleitet werden können. Verschiedene Studien 4 belegen, dass Ausbildungsabbrüche nur zu einem geringeren Teil durch fachliche Defizite der Lernenden verursacht werden. Eine Hauptursache liegt vielmehr in mangelnden überfachlichen Kompetenzen der Jugendlichen, die viel mit Berufsreife zu tun haben. Im Einzelnen sind damit soziale und personale Kompetenzen sowie Methodenkompetenzen gemeint. Diese überfachlichen Kompetenzen bilden nicht nur die Basis für präventive Maßnahmen während der Ausbildung, sondern auch für eine wirksame Berufsorientierung vor der Einmündung (1. Transition) sowie für den Übergang ins Erwerbsleben nach der Berufsausbildung (2. Transition). Neben einer Vielzahl an präventiven Maßnahmen, die im Vorfeld und im Verlauf einer Berufsausbildung, z.b. durch vertiefte Berufsorientierung in der Schule, Einzelberatungsgespräche für Jugendliche durch Berufsberater und Schulsozialarbeiter, Jobscouts, Ausbildungslotsen, Berufs- und Studienwahlpass, Praktika, Elternabende und Elternberatung, Berufseinstiegsbegleiter, Ausbildungsbegleiter der Verbände oder durch Case Management organisiert und durchgeführt werden können, kommt der Diagnose und Rückmeldung von überfachlichen Kompetenzen, der Messung eines potenziellen Abbruchrisikos bei Jugendlichen in der dualen Ausbildung eine zentrale Bedeutung zu. 4 z.b. Deuer, E. & Ertelt, B. (2001). Früherkennung und Prävention von Ausbildungsabbrüchen. In Informationen für Beratungs- und Vermittlungsdienste (Hrsg.), Ausbildungsabbruch- Situation und Handlungsstrategien (S ). Nürnberg: Bundesagentur für Arbeit. 20

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