Kreismedienzentrum Reutlingen Medienliste

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1 Kreismedienzentrum Reutlingen Medienliste Jeans - Baumwolle im Zeichen der Globalisierung Fast jedes Kind trägt Jeans und damit ein Produkt aus Baumwolle. In Jeans verknüpfen sich Produktionsstränge aus vielen Ländern und Kontinenten. Die Baumwolle wird in verschiedenen Ländern versponnen, verwebt und vernäht. Im Zeichen der Globalisierung verändern sich die Produktionsorte ständig. Der Film will die Auswirkungen der Globalisierung am Beispiel der Jeans in Deutschland, Tansania und Russland für Kinder und Jugendliche verständlich machen f 2002 S1(Sch 7); BB; J(L 12); Q Kleiderspenden für die Dritte Welt - Ein Beitrag zum Nord-Süd Konflikt? Der Weg der Altkleiderspenden aus den Industrieländern bis ins hinterste Afrika wird zum Lehrstück über einen Globalisierungsprozess, der die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der ärmeren Länder beeinflusst. Im Rahmen der filmischen Reportage über die Verwandlung eines abgetragenen T- Shirts in ein begehrtes Kleidungsstück für afrikanische Kids, erläutern Weltbankvertreter, US- Wirtschaftsexperten und Investmentbanker aus Sambia die Regeln der globalen Wirtschaft und ihre Konsequenzen für die Dritte Welt. 21 min + f 2001 S1(Sch 7); J(L 16-18); Q Profit, nichts als Profit "Das Streben nach Geld treibt die Welt an". Der Filmemacher Raoul Peck hat sich zum Ziel gesetzt, diesen allgemein gültigen Grundsatz zu untersuchen. Der Autor wirft grundlegende, gesellschaftskritische Fragen auf: Wie erscheint die globalisierte Wirtschaft beispielsweise den Einwohnern von Port-à-Piment, einem Fischer- und Bauernstädtchen auf Haiti, dessen einzige Perspektiven Bankrott und gesellschaftlicher Zerfall sind? Wie gehen Reich und Arm heutzutage miteinander um? Wie ist es um die Solidarität, die großen humanistischen Ideale, die New Economy, das soziale Gefälle, den Umweltschutz und das kollektive Gedächtnis bestellt? 57 min. + f 2001 S1(Sch 9); S2(Sch 11); J(L 18); Q Unsere globale Verantwortung Entwicklungspolitik geht uns alle an Kein Teil der Welt kann heute ohne den anderen leben. Handel, Wirtschaft und Medien sind global vernetzt. Doch profitieren alle von der Offenheit, Vielfalt und Farbigkeit der Welt? Reichtum und Chancen sind ungleich verteilt. Die Folgen von Armut, Konflikten oder Umweltverschmutzung machen nicht an Grenzen halt. Aber es gibt Lösungen für die weltweiten Probleme. Entwicklungspolitik geht uns alle an. - Das ist die Kernaussage dieses Films, der eine elementare Einführung in das Politikfeld des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gibt f 2002 A(ab 10); Q Globalisierung um jeden Preis? Ein Zuckerrübenanbauer in Deutschland erntet die Rüben vollmechanisch mit einem Rübenroder und bringt sie mit einem LKW in die Zuckerfabrik. Dort werden sie zu Weisszucker verarbeitet und die Tüten abgefüllt. Der Zuckerrübenbauer und ein Vertreter der Zuckerindustrie verteidigen den hohen Verbraucherpreis in der EU und wenden sich gegen billige Zuckerimporte. In Brasilien wird ein Landarbeiter vorgestellt, der auf einer Plantage Zuckerrohr mit der Machete schneidet. Das Zuckerrohr wird in einer Farbrik verarbeitet, die nicht EU-Standards entspricht. Der Landarbeiter beklagt seine aussichtslose wirtschaftliche Situation, während ein Vertreter der brasilianischen Zuckerindustrie den ungehinderten Zugang zum EU-Markt fordert.(s.a ) 15 + f A(ab 8); SO

2 % Baumwolle Made in India Baumwollerzeugung und -verarbeitung in Südindien führen zu einer Katastrophe für Mensch und Umwelt: Hochgiftige, in Europa längst verbotene Chemikalien, vertrieben von westlichen Chemiekonzernen, ruinieren die Menschen gesundheitlich und finanziell und vergiften das Grundwasser und Böden der Region. Auf dem europäischen Markt finden diese Billigprodukte guten Absatz, obwohl ökologisch einwandfreie Baumwolle erhältlich wäre f 2003 A(ab 8); SO Jeans - Baumwolle im Zeichen der Globalisierung Am Beispiel der Herstellung von Mustang-Jeans wird der gegenwärtige Strukturwandel der Wirtschaft gezeigt. Der Hersteller nutzt - marktwirtschaftlich konsequent - nahezu weltweit Vorteile zur möglichst billigen Produktion von Jeans. In der Produktionskette von der Erzeugung des Rohstoffs Baumwolle bis zur fertigen Hose werden aber auch die negativen Auswirkungen der Globalisierung sichtbar. Wegen des Themas und der komplexen Machart ist dieser Film vor allem ab Klassenstufe 10 in Realschulen und Gymnasien gut geeignet. 19 min f 2002 A(7-13); BB; J(12-18); Q Mama Massai - Mission in der Steppe Einst waren die Massai die Könige der Steppe, doch das traditionelle Leben der stolzen Krieger als Hirten und Nomaden ist nicht mehr möglich; die Massai-Kultur Ostafrikas ist durch die Globalisierung in ihrem Wesen bedroht. Im Mittelpunkt des Films steht Angelika Wohlenberg, Hebamme, Krankenschwester und Missionarin, die seit 25 Jahren nicht nur für das Seelenheil der Massai kämpft, sondern auch um das Überleben ihrer Kultur. Die Schülerinnen und Schüler können durch die DVD nachvollziehen, was es heißt, im Kontext der Globalisierung den christlichen Glauben in eine fremde Kultur zu vermitteln und sich mit Hilfe von vertiefendem Arbeitsmaterial und von Hintergrundinformationen damit auseinandersetzen, wie ein partnerschaftliches Verständnis von christlicher Mission im 21. Jahrhundert aussehen kann. Zusatzmaterial: Unterrichtsmaterialien. 30 min f 2008 A(7-13); J(14-18) Mosambik - Ein Land im Aufbruch Mosambik ist noch immer eines der ärmsten Länder der Welt und doch Hoffnungsträger und Vorbild für den afrikanischen Kontinent. Im Mittelpunkt der DVD steht die Darstellung der wirtschaftlichen Entwicklung und der damit verbundenen Probleme des Landes. Beispielhaft wird auf die Cashew- Produktion, die Zucker-Industrie und auf das Vorzeigeprojekt "Mozal", die größte Aluminiumschmelze, eingegangen. Darüber hinaus werden die Folgen der dramatischen Überschwemmungskatastrophen am Sambesi dokumentiert und Projekte der Entwicklungszusammenarbeit vorgestellt. Zusatzmaterial ROM- Teil: Arbeitsblätter; didaktische Hinweise; Ergänzende Unterrichtsmaterialien. 23 min f 2008 A(7-13); Q Produktionstechnologie - Das Geheimnis erfolgreicher Produkte Fließbandfertigung war gestern - kundenorientierte Produktion, Just in Time/Sequenz, optimierte Prozesse und Qualität sowie kontinuierliche Produkt- und Verfahrensentwicklung sind Merkmale, die heute eine erfolgreiche und zukunftsfähige Produktion auszeichnen. Mit den neuen Fertigungsvorgaben hat sich vieles im Arbeitsalltag geändert. Flexible Mitarbeiter, die viele Varianten beherrschen, im Team Produktionsgruppen organisieren, EDV beherrschen und ständig an der Optimierung mitarbeiten, sind gefragt. Der Film zeigt die Prozesse und Bedingungen moderner Industrieproduktion, wobei im Einführungsfilm allgemein und in den Firmenbeispielen differenziert auf die veränderten Abläufe eingegangen wird. Zusatzmaterial: Exeperteninterviews; zwei Ausbildungsporträts; Unterrichtsmaterialien. 74 min f A(8-10); BB

3 Singapur - Global City und Tigerstaat Der kleine Insel- und Stadtstaat Singapur ist geographisch gesehen nur ein Zwerg - aus wirtschaftlicher Sicht bereits ein Riese. Kein anderes Land in Südostasien verkörpert die rasante Entwicklung der sogenannten Tigerstaaten besser. Der Film stellt Singapur als multiethnisches Handels-, Finanz- und Wirtschaftszentrum Asiens vor, das seinen Aufstieg nicht zuletzt seiner günstigen geographischen Lage und seiner dynamischen Wirtschaft verdankt. Er gibt einen Überblick über die weiteren Tigerstaaten. Anhand von Film, Bildern und Grafiken werden die wichtigsten Themen beleuchtet. Zusatzmaterial ROM- Teil: (interaktive) Arbeitsblätter, didaktische Hinweise, ergänzende Unterrichtsmaterialien. ca. 31 min f A(8-13) Der Hamburger Hafen Der Hamburger Hafen ist Deutschlands Tor zur Welt, das über die Elbe auch an die Binnenwasserstraßen angeknüpft ist. Porträtiert wird dieser bedeutende deutsche Überseehafen als Umschlagplatz für Massenund Stückgüter sowie Container, als Arbeitsplatz, internationales Logistikzentrum und wichtiger Industriestandort. Behandelt wird auch die räumliche Umstrukturierung mit Bauprojekten in der "HafenCity". Zusatzmaterial: 7 Grafiken; 2 Karten; DVD-ROM-Teil: 9 Arbeitsblätter pdf-format; 9 Arbeitsblätter Word; 2 Interaktionen; Hinweise zur Verwendung im Unterricht; 20 Bilder; 7 Grafiken; 5 Karten; 1 Tabelle/Tafel; Filmkommentar; Begleitheft; Linkliste. ca. 21 min f 2011 A(5-10) Kakao aus Ghana Afrika Fast zehn Kilogramm Schokolade isst jeder bei uns pro Jahr. Doch wo kommt die Schokolade eigentlich her? Die FWU-Produktion verfolgt den langen Weg vom Anbau der Kakaobohnen in Ghana zur Herstellung in einer Schokoladenfabrik in Deutschland und nimmt dabei auch Bezug auf Aspekte der Globalisierung und des fairen Handels. Gezeigt werden der Anbau und die Ernte, der Handel und der Transport sowie die Verarbeitung. Zusatzmaterial: 4 Grafiken, 1 Karte; ROM-Teil: 8 Arbeitsblätter (pdf/word); 1 Interaktion, Hinweise zur Verwendung im Unterricht; 5 Grafiken; 4 Karten, Filmkommentar/Filmtext; Begleitheft; 8 pdf-arbeitsblätter zum Ausfüllen. ca. 16 min f A(5-10) London Städte in Europa London ist die größte und wohl auch die teuerste Stadt Europas - bunt, modern und lebendig. Kein Wunder: Fast acht Millionen Menschen aus 160 Nationen leben hier zusammen. Im Großraum London sind es sogar fast 14 Millionen. Die Produktion beleuchtet die historische Entwicklung, strukturelle Besonderheiten, soziale Probleme und die Bedeutung Londons als globales Dienstleistungs- und Finanzzentrum. Zusatzmaterial: 2 Grafiken; 4 Karten; ROM-Teil: 20 Arbeitsblätter (PDF); 20 Arbeitsblätter (Word); 1 Interaktion; 1 Bild; 3 Grafiken; 5 Karten; 2 Filmkommentare/Filmtexte; Begleitheft; Internet- Links. ca. 18 min f A(7-10) Brasilien Brasiliens Wirtschaft boomt. Der 'grüne Riese' gilt als Wirtschaftsmotor Südamerikas und wird laut Prognosen schon bald in die Top Five der größten Wirtschaftsmächte der Erde aufsteigen. Doch das rasante Wachstum birgt auch Schattenseiten. Dieses Medium gibt einen Überblick über die aufstrebende Rohstoffmacht Brasilien und stellt insbesondere deren wachsende wirtschaftliche Bedeutung sowie damit verbundene Umweltaspekte in den Mittelpunkt. Zusatzmaterial: 3 Grafiken; 3 Karten; ROM-Teil: 14 Arbeitsblätter (PDF/Word); 1 Interaktion; Vorschlag zur Unterrichtsplanung; 5 Grafiken; 3 Karten; Filmkommentar/Filmtext; Begleitheft; Internet-Links, 7 Arbeitsblätter (PDF). ca. 20 min f A(7-13)

4 Vietnam Vietnam, das Land der Reisfelder und zugleich das jüngste Wirtschaftswunderland Asiens steht im Mittelpunkt dieser Produktion. Der ehemalige Kriegsschauplatz ist heute ein Land im Aufbruch. Seine Wirtschaft wächst derzeit so schnell wie die des großen Nachbarn China. Staatsgründer und Kommunistenführer Ho Chi Minh wird noch immer verehrt, aber Vietnam verabschiedet sich in rasantem Tempo von alten Traditionen und sucht mit aller Macht Anschluss an den Weltmarkt. Zusatzmaterial: Kurzfilm; Grafiken; Karten; ROM-Teil: 8 Arbeitsblätter (pdf/word); Hinweise zur Verwendung im Unterricht, Interaktion; 3 Grafiken; 2 Karten; 1 Tabelle/Tafel; Filmkommentar/Filmtext; Begleitheft; 7 pdf-arbeitsblätter zum Ausfüllen. ca. 25 min f A(8-13) Der ökologische Fußabdruck Die Menschen brauchen die Natur und ihre Ressourcen. Aber ist ihnen auch bewusst, wie viel Fläche der Natur sie nutzen und wie viel ihnen tatsächlich zur Verfügung steht? Dieser Frage geht der ökologische Fußabdruck auf den Grund. Es wird der Umfang und die Auswirkungen des menschlichen Einflusses auf die biotischen Ressourcen der Umwelt im regionalen und globalen Kontext gezeigt und setzt sich mit dem Konzept der Nachhaltigkeit auseinander. Zusatzmaterial: 2 Grafiken; 3 Karten; ROM-Teil: 12 Arbeitsblätter (PDF/Word); 2 Interaktionen; Vorschlag zur Unterrichtsplanung; 1 Grafik; 4 Karten; Filmkommentar/Filmtext; Begleitheft; Internet-Links; 6 Arbeitsblätter (PDF). ca. 25 min f A(8-13); Q New York New York ist eine Stadt der Superlative: fast 20 Millionen Menschen leben im Großraum, die Börse an der Wall Street dominiert den weltweiten Finanzmarkt. Gleichzeitig ist die Stadt Schmelztiegel verschiedenster Nationalitäten und Kulturen, ein Magnet für Zuwanderer und Touristen und Trendsetter für Mode und Kultur. Diese Produktion zeichnet ein facettenreiches Bild dieser bevölkerungsreichsten Stadt der USA. Zusatzmaterial: 6 Karten; 16 Arbeitsblätter (Word); 1 Interaktion; Vorschlag zur Unterrichtsplanung; 9 Grafiken; 1 Filmkommentar/Filmtext; 1 Programmstruktur; 1 Begleitheft; 16 Arbeitsblätter (PDF). ca. 25 min f 2013 A(7-13) Globalisierung - Der Preis des Wohlstands Im Zentrum steht der Kurzfilm "Five Ways to Kill a Man", Gewinner des Deutschen Menschenrechts- Filmpreises (Kategorie Bildung). Dem Protagonisten Sam begegnen im Laufe des Tages Menschen aus fernen Ländern, die mit ihm aufgrund seines Lebensstils in Verbindung stehen. Sie begleiten ihn, lachen und essen gemeinsam, kommen sich näher. Am Ende des Tages steht Sam vor der Frage, was er mit seinen neuen Bekannten tun soll. Er trifft eine drastische Entscheidung. Der Film bietet die Möglichkeit zu einer vielschichtigen Auseinandersetzung mit dem Thema Globalisierung und fordert zur ethischen Reflexion heraus. In Bildern thematisiert er die Verantwortung des Einzelnen in kollektiven Zusammenhängen, die "Kollateralschäden" unseres Konsumverhaltens und unseren Umgang mit unbequemen Wahrheiten.<br />Zusatzmaterial: 3 Filmclips; 8 Bilder; ROM-Teil: 12 Arbeitsblätter (PDF/Word); Hinweise zur Verwendung im Unterricht; 2 Filmkommentare. ca, 54 min f 2013 A(8-13); J(14-18); Q Eine anständige Firma - Nokia made in China Der finnische Elektronik-Hersteller NOKIA schickt seine "ethischen Unternehmensberater" zu einem Zulieferbetrieb nach China, um dessen Arbeitsstandards zu prüfen. Denn fragwürdige Zustände bei den Partnerfirmen in Billiglohnländern sind problematisch und können dem eigenen Image erheblichen Schaden zufügen. Vor allem, wenn sich die Medien dazu entschließen, einen derartigen Fall aufzudecken. Das weibliche Beraterteam trifft nicht nur auf die männliche Führung des chinesischen Unternehmens, sondern erlebt auch die Diskrepanz zwischen Anspruch und marktpolitischer Realität. Zusatzmaterial: DVD-ROM-Teil: Unterrichtsmaterialien. 56 min f 2004 A(10-13); J(16-18); Q

5 Unterwegs in die Zukunft Der Klimawandel und andere ökologische Krisen bedrohen die Ökosysteme der Erde und ihre Pflanzenund Tierarten. Die Folgen einer nicht nachhaltigen Wirtschaftsweise sind überall auf der Welt spürbar und die Begrenztheit der Ressourcen ist mittlerweile ein geopolitisches Sicherheitsrisiko. Diese Krisen und Konflikte betreffen die arme Bevölkerung in den Ländern des Südens besonders hart. Eine zukunftsfähige Entwicklung verlangt in erster Linie einen Kurswechsel in Industrieländern wie Deutschland. 12 Filme beleuchten die Probleme aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Zusatzmaterial ROM-Teil: Medienpädagogisches Begleitmaterial; Arbeitsmappen. ca. 205 min A(5-13); J(12-18); Q Chronik einer Plünderung - Memoria del saqueo In Memoria del saqueo "Chronik einer Plünderung" hat Fernando Solanas ein Protokoll der zwei Jahrzehnte dauernden sozioökonomischen und politischen Entwicklung verfasst, die zur schwersten Wirtschaftskrise in der Geschichte Argentiniens geführt hat. Im Zentrum der Kritik stehen die Folgen von neoliberaler Politik und Globalisierung. Mit Hilfe von Archivmaterial sowie zahlreichen Interviews mit Experten und Menschen auf der Straße thematisiert Solanas Korruption und Verschwendung öffentlicher Gelder. Er setzt bei den Volksaufständen in Argentinien vom Dezember 2001 an, um zurückzublenden auf die Geschichte, die das reiche Land ruiniert hat, und um aufzuzeigen, wie die Welt jener Globalisierer funktioniert, die einzig an der kurzfristigen Gewinnmaximierung für sich interessiert sind. 114 min f 2004 A(9-13); Q Die fetten Jahre sind vorbei Dass die Güter dieser Welt ungerecht verteilt sind, ist allen klar, wie das zu ändern ist hingegen nicht so ganz. Die Freunde Jan und Peter haben ihren eigenen Weg gefunden: nachts brechen sie in Villen ein, nicht um zu klauen, sondern um das Mobiliar auf den Kopf zu stellen. Die Botschaften, die sie hinterlassen, lauten: Die fetten Jahre sind vorbei oder Sie haben zu viel Geld - unterzeichnet mit "Die Erziehungsberechtigten". Doch plötzlich wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt: Peters Freundin Jule und Jan verlieben sich ineinander. Im Überschwang der Gefühle steigen die beiden zu zweit in eine Villa ein und werden dabei vom Besitzer überrascht. Dafür haben die selbsternannten Erziehungsberechtigten keinen Plan - und plötzlich werden sie zu Entführern wider Willen... Zusatzmaterial: Funny Scenes; Bildergalerie; Kinotrailer. ca. 126 min f 2004 A(8-13); J(14-18); Q We feed the world (de) Ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse - ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in Bildern Einblick in die Produktion von Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat. Zu Wort kommen neben Fischern, Bauern, Agronomen, Biologen und Jean Ziegler auch der Produktionsdirektor des weltgrößten Saatgutherstellers Pioneer sowie Peter Brabeck, Konzernchef von Nestlé International, dem größten Nahrungsmittelkonzern der Welt.Zusatzmaterial: Interview mit Erwin Wagenhofer; Gedanken von Jean Ziegler; Trailer; Schul- und Unterrichtsmaterialien; Making Of. ca. 90 min f 2005 A(7-13); J(14-18); Q Unsere Welt Die Dokumentation des grünen Umwelt-Aktivisten und Regisseurs Nicolas Hulot aus Frankreich stellt die existenziellen Fragen unserer Zeit: Wie groß kann die Kluft zwischen Überfluss-Gesellschaft und extremer Verarmung noch werden? Kann die Erde den fatalen Auswirkungen der menschlichen Ausbeutung und Zerstörung standhalten? Mit Filmsequenzen aus allen Erdteilen, immer im globalen Zusammenhang thematisiert sie Aspekte wie Überbevölkerung, Ressourcenverschwendung, Naturzerstörung und Massenarmut, aber auch kulturelle Globalisierung, Besitzgier, Wachstumsfetischismus und die gängige, fragwürdige Definition von Fortschritt. Zusatzmaterial: Im Gespräch mit Nicolas Hulot; Outtakes; Teaser; Trailer. ca. 93 min f A(9-13); J(14-18); Q

6 Water makes Money Zwei französische Konzerne sind die Platzhirsche der privaten Wasserversorgung. Jahrzehntelang haben die Franzosen den Konzernen vertraut. Jetzt blubbert die Wahrheit an die Oberfläche: mit falsch berechneten Kosten und mangelhafter Wartung generieren die Konzerne millionenschwere Extraprofite. Korruption scheint zum Geschäft zu gehören. Mit diesem Methoden und Gewinnen expandieren die Konzerne nach Brüssel, Berlin, Braunschweig und in die ganze Welt. Nicht nur in Frankreich wächst das Bewusstsein, die Melkkuh der Konzerne zu sein. Auch andernorts steht die Rückkehr des Wassers in die Hände der Bürgerinnen und Bürger auf der Tagesordnung!<br />Zusatzmaterial: Trailer; 7 Kurzfilme. ca. 90 min f A(8-13) Globalisierung um jeden Preis? Ein Zuckerrübenanbauer in Deutschland erntet die Rüben vollmechanisch mit einem Rübenroder und bringt sie mit einem LKW in die Zuckerfabrik. Dort werden sie zu Weisszucker verarbeitet und in Tüten abgefüllt. Der Zuckerrübenbauer und ein Vertreter der Zuckerindustrie verteidigen den hohen Verbraucherpreis in der EU und wenden sich gegen billige Zuckerimporte. In Brasilien wird ein Landarbeiter vorgestellt, der auf einer Plantage Zuckerrohr mit der Machete schneidet. Das Zuckerrohr wird in einer Farbrik verarbeitet, die nicht EU-Standards entspricht. Der Landarbeiter beklagt seine aussichtslose wirtschaftliche Situation, während ein Vertreter der brasilianischen Zuckerindustrie den ungehinderten Zugang zum EU-Markt fordert.(s.a ) 15 + f k.a. S1(Sch 9); Q Darwins Alptraum In den 1960-ern wurde ein neue Spezies im Viktoriasee ausgesetzt: Der Nilbarsch, ein gefräßiger Räuber, merzte fast den gesamten Bestand einheimischer Fische aus. Unternommen wird dagegen jedoch nichts, denn die weißen Filets des Nilbarsches sind ein weltweiter Exportschlager. Riesige Flugzeuge treffen täglich ein um den Fischfang gegen Kalaschnikows und Munition zu tauschen. So hat die multinationale Fisch- und Waffenindustrie ein Bündnis am Ufer des Binnensees geschaffen: eine Armee einheimischer Fischer, Weltbankvertreter, Straßenkinder, afrikanischer Minister, EU-Kommissare, tansanischer Prostituierter und russischer Piloten. Zusatzmaterial: Trailer; Spot; Musikvideo. ca. 107 min f 2004 A(9-13); J(12-18); Q Wäre die Welt ein Dorf Was wäre, wenn die Welt ein Dorf mit 100 Einwohnern wäre? Dann würden 22 Bewohner Chinesisch reden, 20 hätten weniger als einen Euro pro Tag, 17 könnten weder lesen und schreiben und nur 24 hätten ein Fernsehgerät. So beschreibt der Film eindrucksvoll und anschaulich, wie sich das Miteinander auf der Erde in einem kleinen Dorf entwickeln würden. Zusatzmaterial: Materialsammlung. 23 min f 2005 A(3-4); SO Wasser unterm Hammer Der Film beschäftigt sich mit den Problemen, die durch die Privatisierung der Wasserversorgung in Europa entstanden sind. Befürworter und Gegner einer Privatisierung kommunaler Aufgaben kommen zu Wort, wobei kritische Untertöne überwiegen. Die Nachteile einer Betrachtungsweise, die nur auf Gewinnmaximierung bedacht ist, werden anhand von Beispielen aus Kiel, Hamburg, Berlin und London vor Augen geführt: Leckende Wasserrohre, leere Reservoirs, Entlassungen. Am Beispiel der Londonerin Susanne Baker wird u.a. deutlich, wie wenig Interesse gerade internationale Konzerne an einzelnen Personen zeigen, zumal an solchen, die wenig solvent sind. Sie wohnt in London im fünften Stock. Wenn sie morgens aufsteht, schaut sie als erstes, ob Wasser aus dem Hahn kommt. Die Wasserversorgung in England ist seit 1989 privatisiert. Rohre reparieren ist extrem teuer und bringt keinen Gewinn. So versickert die Hälfte des Trinkwassers in Londons Untergrund. Die maroden Zuleitungen bersten zu oft bei normalem Wasserdruck. So senkte ihn Thames Water (RWE) ab mit der Folge, dass das Wasser schon seit Jahren nicht immer und überall in die oberen Stockwerke steigt. 58 min f 2003 A(8-13)

7 Globalisierung in der Zuckerdose Enthalten sind folgende Filme:SÜSSHUNGER (43 min): Eine Reportage über Rübenbauern im Zeitalter der Globalisierung. Über drei Jahre waren die Autoren in Deutschland, Frankreich, Dominikanischer Republik, Mexiko und den USA unterwegs auf der Suche nach Siegern und Verlierern im globalen Zuckergeschäft. SÜSSHUNGER CONTINUED... (7 min): Der Film beschäftigt sich mit der Reform der europäischen Zuckermarktordnung der Jahre Zusatzmaterialien: Weiterführende Texte; Grafiken; Tabellen; Landkarten; Fotos; Originaldokumente; Videomaterialien; Internetlinks. 50 min f 2006 A(11-13); Q Fair trade (de) Der Kurzspielfilm erzählt von einer deutschen Frau, die sich auf illegalem Weg ein Baby aus Marokko verschaffen will. Beim Versuch, diesen Säugling über die Meerenge von Gibralter zu schmuggeln, kommt es zu einem Zwischenfall: Aus Angst vor einer Kontrolle durch ein Patrouillenboot werfen die Menschenhändler die Tasche mit dem Kind ins Meer. ca. 15 min f 2006 A(9-13); J(16-18) Und du bist raus - Wie Investoren die Traditionsfirma Grohe auspressen Globalisierung anhand eines konkreten Beispiels: Texas Pacific Group, ein Finanzinvestor, hat die Firma Grohe übernommen. Grohe ist ein sauerländisches Familien-Unternehmen, welches Badezimmerarmaturen herstellt. Das Ergebnis: Grohe hat über eine Milllarde Schulden und über 1000 Arbeitsplätze in Deutschland gestrichen. Die Produktion soll nach Thailand verlegt werden. Autor Hubert Seipel zeigt in seinem Dokumentarfilm anschaulich, wie der Weltmarkt heute funktioniert - und dies ist nur der Anfang. Zusatzmaterial: Materialsammlung als pdf-dateien. ca. 44 min f 2006 A(9-13); Q Weltbevölkerung und Globalisierung Anhand von Realaufnahmen, Grafiken und Interviews werden die folgenden Schwerpunkte dargestellt: Bericht über Menschliche Entwicklung der Vereinten Nationen und Index der menschlichen Entwicklung (Human Development Indes oder HDI); Internationale Verflechtung, Marktwirtschaft und Lebensqualität; Handel, Investitionen und multinationale Unternehmen; Folgen für die Umwelt; Fallbeispiel für die Chancen und Risiken eines liberalisierten Weltmarktes und des globalen Standortwettbewerbs: die Republik Irland. Zusatzmaterial: Bilder; Begleitmaterial. ca. 25 min f 2008 A(8-13); Q Monsanto - Mit Gift und Genen "Monsanto" ist mit seinen Niederlassungen in sechsundvierzig Ländern weltweiter Marktführer für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) geworden. Darüber hinaus ist das Unternehmen aber auch eines der umstrittensten der Industriegeschichte. Seit ihrer Entstehung im Jahr 1901 ist die Firma aufgrund der Giftigkeit ihrer Produkte in zahllose Prozesse verwickelt. Doch Monsanto präsentiert sich heute als ein Unternehmen der "Wissenschaft des Lebens", das sich von nun an der nachhaltigen Entwicklung widmet. Anhand ganz neuer Unterlagen sowie Zeugenaussagen von Opfern, Wissenschaftlern und Politikern rekonstruiert der Film die Entstehungsgeschichte eines Industrieimperiums, das mit reichlicher Zuhilfenahme von Täuschungen, Druckmitteln und Bestechungsversuchen sowie abgekartetem Spiel mit amerikanischen Behörden zum größten Saatguthersteller weltweit avanciert ist. Diese Position machte es möglich, dass sich die GVO-Kulturen auf der ganzen Welt ausbreiten konnten, ohne dass ihre Auswirkung auf die Natur und die Gesundheit der Menschen ernstlich kontrolliert wurde. ca. 109 min f 2008 A(8-13); BB; J(16-18); Q Globalisierung & Weltwirtschaft Filmlexikon der Wirtschaft kompakt 5 Modulfilme zum Thema "Globalisierung der Wirtschafts- und Finanzmärkte: Die großen Ströme - Arbeit, Unternehmen, Kapital; Sinn und Zweck des Welthandels; Globale Finanzwelt; Chancen der Globalisierung; Gewinner und Verlierer der Globalisierung. Zusatzmaterial: 10 Grafiken; 5 Arbeitsblätter ca. 20 min f A(9-13); BB; Q

8 Auf Messers Schneide - Innenansichten aus dem Medical Valley Vor mehr als 140 Jahren begründeten die ersten Instrumentenbauer in Tuttlingen, einem beschaulichen Städtchen im Schwabenland, die Tradition der handwerklichen Herstellung medizinischer Instrumente. Seither steht Tuttlingen als Synonym für Medizintechnik. Heute verändern die internationalen Verflechtungen der Globalisierung die schwäbische Stadt und die sie prägende Branche auf dramatische Weise. In dem überschaubaren Milieu Tuttlingens finden sich alle Kräfte und Größen, die in der globalisierten Wirtschaft wirken. Hier sind sie konzentriert, auf engstem Raum, nicht nur bildlich gesprochen in unmittelbarer Nachbarschaft. Sie haben Gesichter, sind Personen, Konsequenzen resultieren aus persönlichen Entscheidungen. Die Menschen, ihre Orte, die Strategien und Institutionen, mentalitätsbedingte Eigenarten, Tradition und Moderne, Handwerk und Hightech bilden ein umfassendes Mosaik unserer Zeit, dessen Gültigkeit weit über Tuttlingen hinausreicht. Gleichzeitig portraitiert der Film eine Region, in der sich vieles, was sie weit über hundert Jahre lang geprägt hat, im Herbst befindet und schon in wenigen Jahren so nicht mehr erfahrbar sein wird. ca. 84 min f Q Let's make money (de) "Let's make MONEY" blickt hinter die Kulissen der bunten Prospektwelt von Banken und Versicherern. Was hat unsere Altersvorsorge mit den Machenschaften der Immobilien-Haie in Spanien zu tun? Wir müssen dort kein Haus kaufen, um dabei zu sein. Sobald wir ein Konto eröffnen, klinken wir uns in die weltweiten Finanzmärkte ein - ob wir wollen oder nicht. Die meisten von uns interessiert es auch nicht, weil wir gerne dem Lockruf der Banken folgen: "Lassen Sie Ihr Geld arbeiten!" Doch Geld kann nicht arbeiten: Arbeiten können nur Menschen, Tiere oder Maschinen. Zusatzmaterial: Interview; Making Of; Kinotrailer ca. 107 min f 2008 J(12-16), Q Kapital: Mensch Der Film zeigt drei Schicksale während ihres Kampfes durch die globale Arbeitswelt: Um Geld verdienen zu können, geht Chamila Alvis von Sri Lanka nach Zypern. Sie kämpft mit der Trennung von ihren Kindern und der Heimat und versucht, in der fremden Welt zurecht zu kommen... Dirk Wagner und Volker Nebelung versuchen, der Bauflaute in Ostdeutschland zu entrinnen. Sie bereiten sich auf die Reise zur größten Baustelle Europas in London vor... Jay Gaines, Headhunter in New York, sucht innerhalb der Wall Street-Szene verzweifelt nach Kandidaten für den Chefposten eines gigantischen Unternehmens. Findet er nicht bald "Mister Perfect", verliert er nicht nur Hunderttausende von Dollars, sondern auch seinen guten Ruf... ca. 52 min f 2004 A(9-13); SO; Q Globalisierung als Herausforderung Der Film beleuchtet die Auswirkungen der Internationalisierung der Wirtschaft und das Entstehen eines weltweiten Markts für die Unternehmen und Arbeitnehmer am Standort Deutschland. An wenigen Orten lässt sich dies so klar veranschaulichen wie an der schwäbischen Kleinstadt Tuttlingen. Die Stadt erwirtschaftet rund die Hälfte des weltweiten Umsatzes mit chirurgischen Instrumenten - doch dieser Anteil schrumpft. Die pakistanische Stadt Sialkot hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem ernsthaften Konkurrenten entwickelt. Der Film zeigt beide Seiten der Globalisierung: Hier die schwäbischen Handwerker und Händler, dort die Unternehmer aus Pakistan. Zusatzmaterial: Begleitmaterial als PDF-Datei; Interview. ca. 48 min f A(10-13); Q Bananenanbau heute & Banana Farming Today (de, en) Der Betreiber einer Bananenplantage beschreibt, wie die "gelbe Frucht" angebaut wird und die Bananen behandelt werden. Dass jede Ernte zu hohen Pestizid-Belastungen und Müllbergen führt wird ebenso erläutert, wie seine heutige Situation als Farmer mit hohen Steuerabgaben für Düngemittel und gestiegenen Dieselpreisen. Zusatzmaterial: Filmtext; Arbeitsblätter; Fotos. ca. 9 min f A(7-10)

9 Produktionsfaktoren im heutigen China (Kreislizenz /*Online) Die Millionenstadt Wenzhou verdankt ihren sichtbaren Reichtum der Schuhindustrie, die von den wirtschaftspolitischen Entscheidungen des Staates profitierte. Exemplarisch werden an einer großen Schuhfabrik Produktionsabläufe, Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter und Arbeiterinnen sowie die Sozialleistungen des Betriebes gezeigt. Der Fabrikdirektor und ein Vorarbeiter berichten über ihren persönlichen Werdegang, der sich mit der Wirtschaftsentwicklung Chinas deckt. Ein aus Deutschland zurückgekehrter Import-Export-Kaufmann möchte am chinesischen Wirtschaftswunder teilhaben und nennt Gründe für den wirtschaftlichen Erfolg. Zusatzmaterial: Zusätzliche Filmclips; Arbeitsblätter; Schaubilder; Texte; Fotos; Texttafeln; Karten; interaktive Arbeitsblätter. ca. 16 min f A(7-13) Total global! (Kreislizenz) Am Beispiel Handy zeigt das Medium in sechs Filmmodulen "wie viel Welt in unseren Handys steckt". In drei Schritten wird die Globalisierung behandelt: Der Begriff der Globalisierung; internationale Arbeitsteilung und Standortfaktoren, Wirtschaft und Gesellschaft. Zusatzmaterial: Grafiken; Bilder; Lexikon. ROM-Teil: Arbeitsblätter mit Lösungsblättern; Stundenentwürfe; Bilder; Booklet. GLOBAL... WAS?! (ca. 5 min) WELTBÜRGER HANDY (ca. 5 min) GESICHTER DER GLOBALISIERUNG (ca. 11 min) IN BOCHUM GEHEN "ALLE LICHTER" AUS (ca. 7 min) AUSBEUTUNG IM KONGO (ca. 6 min) WAS TUN? (ca. 7 min) ca. 41 min f A(7-10) Food, Inc. - Was essen wir wirklich? Glückliche Kühe, auf grünen Wiesen - daran möchten die Konsumenten glauben, wenn sie täglich Fleisch zu sich nehmen. Doch die Wirklichkeit der ''natürlichen'' Nahrungsmittelproduktion in Industrienationen sieht um einiges düsterer aus. Genmanipuliertes Getreide, mit Medikamenten versetztes Tierfutter, hormonbehandeltes Mastvieh - die Liste des Schreckens ist lang und kaum ein landwirtschaftlicher Bereich, der nicht schon von einem Skandal betroffen gewesen wäre. Der Film zeigt, wie eine Handvoll Konzerne darüber bestimmt, was gegessen wird und was über das Essen gewusst werden darf. Und wie verantwortungslos die Lebensmittelindustrie handelt und zur Wahrung des eigenen Profits die Lebensgrundlage zahlreicher Landwirte und die Gesundheit der Konsumenten aufs Spiel setzt... Zusatzmaterial: ROM-Teil: Didaktisches Material. ca. 90 min f A(7-12); SO; J(16-18); Q Der Außenhandel Wirtschaft Reportage: IMPORT, EXPORT, GLOBALISIERUNG - WIE DAS FAHRRAD ZUR BREMSE KOMMT (11:12 min): Bei Rotor werden Fahrräder nach Kundenwunsch montiert. Ohne eine zuverlässige globale Logistik wäre dies nicht möglich. Welches Ausmaß die nötigen weltweiten Waren- und Güterströme annehmen, wird im modernsten Containerterminal der Welt deutlich. Grafisch animierte Erklärfilme: DER AUSSENHANDEL UND SEINE BEDEUTUNG (2:56 min) DER DEUTSCHE AUSSENHANDEL (3:51 min) KONTROLLE DES AUSSENHANDELS (3:48 min) Was Außenhandel ist, wie er sich entwickelt hat und welche Möglichkeiten und Probleme sich aus dem globalen Handel ergeben, wird hier behandelt. Zusatzmaterial: Basisaufgaben + Materialien; Weiterführende Aufgaben + Materialien; Zusatzaufgaben + Materialien; Unterricht begleitendes, medienpädagogisches Audioprojekt. ca. 11 min f 2011 A(8-10)

10 Blaues Gold Gezeigt werden die immer gravierender werdenden Folgen der Privatisierung von Wasserressourcen. Im Gegensatz zum Öl, das für den Menschen zur Lebenserhaltung nicht wirklich nötig ist, ist Wasser ein unverzichtbarer Grundstoff, um den in Zukunft womöglich erbitterter gekämpft werden wird, als heute um Öl. Schon heute werden durch Großkonzerne, private Anleger und korrupte Regierungen politische Kämpfe um das "Blaue Gold" ausgetragen. Es ist ein Wettrennen um schwindende Ressourcen auf dem Rücken von Millionen von Menschen. Der Zugang zu sauberem Trinkwasser sollte ein Menschenrecht sein, aber das Wasser wurde von wenigen mächtigen globalen Interessengruppen zum Handelsgut erklärt, die die weltweite Wasserversorgung unter sich aufgeteilt haben. Zusatzmaterial: Trailer; Deleted Scenes; Interview mit Sam Bozzo und Mark Achbar; Bildergalerie. KAPITEL: Kapitel 1: Einführung - Geschichte und Erfahrung eines Mannes der 7 Tage ohne Wasser durch die Wüste ging Kapitel 2: Die Krise Kapitel 3: Die Politik Kapitel 4: Mexiko City Kapitel 5: Grosse Seen: Potentieller Käufer NESTLE Kapitel 6: Wasser in Entwicklungsländern Kapitel 7: Die Wasserkriege Kapitel 8: Der Weg nach vorne ca. 87 min f 2008 A(8-10); Q Singapur - Die Schweiz Asiens NZZ Format Singapur ist ein Stadtstaat mit 5 Millionen Einwohnern û gelegen auf einer kleinen tropischen Insel von der Grösse Hamburgs an der Spitze der Malaiischen Halbinsel. Der Flughafen von Singapur gilt als bester der Welt und sein Seehafen ist weltweit der größte. Das Pro Kopf Bruttoinlandsprodukt von Singapur liegt nur noch unwesentlich hinter demjenigen Deutschlands. Nirgends ausser in Monaco gibt es einen höheren Prozentsatz von Millionären und aufgrund der Zusammensetzung seiner Bevölkerung gilt Singapur als das am meisten globalisierte Land der Welt. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es Schweizer in Singapur und in den letzten Jahren hat sich ihre Zahl verdoppelt. Singapur wird zunehmend attraktiv: Nicht nur als Finanzplatz, sondern auch für die Forschung und als Firmen-Hauptquartier für die rasch wachsenden Märkte Asiens. Was ist das Erfolgsgeheimnis von Singapur und warum sind die Beziehungen zwischen Singapur und der Schweiz so eng? Zusatzmaterial: Bonusfilme: Kishore Mahbubani, Dean, Lee Kuan Yew School of Public Policy, Singapore (englisch, 20 Min.), Tommy Koh, Botschafter im Aussenministerium Singapur und Jörg Al. Reding, Schweizer Botschafter (englisch, 15 Min.), Die Vision einer vollautomatisierten Wohnung der Zukunft von A*Star Singapur (2 Min). ca. 66 min f 2011 A(11-13); Q Essen im Eimer Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll. Das meiste schon auf dem Weg vom Acker in den Laden, bevor es überhaupt unseren Esstisch erreicht: jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das entspricht etwa Lkw-Ladungen pro Jahr. Bis zu 20 Millionen Tonnen Lebensmittel werden jedes Jahr allein in Deutschland weggeworfen. Und es werden immer mehr. Der Film geht auf die Suche nach den Ursachen - in Supermärkten, Bäckereien, Großmärkten. Minister, Bauern und EU-Politiker kommen zu Wort. ca. 30 min f A(8-13); Q Gekaufte Wahrheit Árpßd Pusztai und Ignacio Chapela haben zwei Dinge gemeinsam: Sie sind bedeutende Wissenschaftler und ihre Karrieren sind ruiniert. Beide Wissenschaftler arbeiten im Bereich der Gentechnik. Beide machten wichtige Entdeckungen. Beide sind gefährdet, weil sie die Mächtigen in Forschung und Industrie kritisieren, die dadurch ihre Investitionen bedroht sehen. Aussagen von Wissenschaftlern selbst belegen, dass 95% der Forscher im Bereich Gentechnik von der Industrie bezahlt werden. Nur 5% der Forscher sind unabhängig. Die große Gefahr für Meinungsfreiheit und Demokratie ist offensichtlich. Kann die Öffentlichkeit den Wissenschaftlern noch trauen? Zusatzmaterial DISC 2: Trailer; ausgewählte Kurzfilmen (ca. 96 min). ca. 88 min f A(9-13)

11 Behind the screen (OmU) Weltweit werden derzeit pro Sekunde 7 Computer produziert, aber nur 4 Menschen geboren. Alltägliche Handlungen, wie der Kauf eines Computers, erzeugen immer globale Auswirkungen auf sozialer und ökologischer Ebene. Nach Schätzungen werden 25 Prozent des Elektronikschrotts in der Europäischen Union gesondert eingesammelt. Schätzungsweise 75 Prozent des Elektronikschrotts der Europäischen Union landen in den Ländern des Südens. Mit katastrophalen Folgen für die dort lebenden Menschen. Der Film gibt den Menschen hinter dem Elektronik-Produkt ein Gesicht und stellt dadurch die schwer einsehbaren Verbindungen eines dezentralisierten Wirtschaftssystems anhand realer Abläufe dar. Die wesentlichen Stationen, die ein Computer während seines Lebens durchläuft werden thematisiert: Abbau von Gold in Westafrika, Elektronikfertigung durch ArbeiterInnen in der Tschechischen Republik, Computernutzung in der reichen westlichen Welt und die Endlagerung ausgeschiedener Computer auf den Elektronik-Müllhalden Ghanas. Zusatzmaterial: Trailer. DVD-ROM: Gesetzesgrundlage 17 S.; Entsorgung eines Computers 4 S.; Internet-Links; Bilder; Glossar; Pressetext zum Film; Rohstoffe im Handy 7 S.; Rohstoffstrategie der Bundesregierung 27 S.; 1 Karte. ca. 60 min f 2011 A(10-13) Wirtschaft & Globalisierung Enthalten sind folgende Filme zum Thema "Wirtschaft und Globalisierung": NACHHALTIGE FORSTWIRTSCHAFT (ca. 6 min) KAFFEE - GENUSS AUF KOSTEN DER PRODUZENTEN (ca. 8 min) KAKAO AUS DEM REGENWALD (ca. 5:30 min) SCHOKOLADE - VOM ANBAU BIS ZUM FERTIGEN PRODUKT (ca. 6 min) EIN KINDERGARTEN IN KAPSTADT (ca. 4 min) WEIL ES ALLEN HILFT - DEUTSCHE ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT (ca. 4:30 min) LÄNDLISCHE ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT (ca. 6:30 min) DAS DEUTSCHE INSTITUT FÜR ENTWICKLUNGSPOLITIK (ca. 4 min) Zusatzmaterial ROM-Teil: 50 Arbeitsblätter; Bildergalerie; Zusätzliche Informationen. ca. 45 min f A(8-13) Cotton made in Africa Der Film thematisiert die Arbeitsbedingungen von Baumwollfarmern in Afrika sowie die Themen Hilfe zur Selbsthilfe und Fair Trade. Im Zentrum steht die Initiative "Cotton made in Africa" der Aid by Trade Foundation. Cotton made in Africa will einen entscheidenden Beitrag zu Armutsbekämpfung und Nachhaltigkeit in Afrika leisten, indem die Initiative den nachhaltigen Anbau und den Absatz afrikanischer Baumwolle fördert. So werden die Lebensbedingungen der Kleinbauern und ihrer Familien verbessert. Zusatzmaterial: Didaktisches Informationsmaterial. Print-Material: Begleitheft mit Informationsmaterial, 40 S. ca. 30 min f A(8-13) Arbeitsbedingungen in Asiens Textilindustrie Sehr viele Jeans, T-Shirts und auch andere Textilien, die es zu kaufen gibt, werden in Asien produziert. Übervolle Fabrikhallen mit Näherinnen und Nähern sowie ein chinesischer Textilproduzent, der über den Preisdruck klagt, vermitteln einen ersten Eindruck von Asiens Textilindustrie. Europäische Kontrolleure besuchen Fabriken in Indien, China und Bangladesch. Sie stoßen bei der Kontrolle von Sozialstandards auf Kinderarbeit und falsche Lohnabrechnungen. Gesundheitsgefährdende Arbeit in den Webereien und Wäschereien, ungeklärte Abwässer und verbotene Sandstrahltechnik belegen mangelhafte Umweltstandards. Auch die Sicherheitsstandards bei der Feuersicherheit entsprechen nicht immer den Vorschriften. Zusatzmaterial ROM-Teil: Filmsequenzen; Filmclips; Schaubilder; Texttafeln; Texte; Fotos; Arbeitsblätter; Interaktive Arbeitsblätter. Printmaterial: Begleitheft, 16 S. ca. 16 min f 2013 A(8-13); SO

12 Arbeitskampf auf Mexikanisch (Sammelmedium / 2 Sendungen) Arbeitskampf auf Mexikanisch DAVID GEGEN GOLIATH - DER KAMPF MEXIKANISCHER INDIANER GEGEN CONTINENTAL (ca. 15 min): Ende 2001: Das 1998 eröffnete Werk von Continental wird geschlossen, allerdings ohne die gesetzlichen Bestimmungen zu beachten. Nach mexikanischem Recht dürfen Firmen ihre Werke nur in einer wirtschaftlichen Notlage schließen, die es bei Euzkadi aber nicht gibt. Die Arbeiter fordern die Wiedereröffnung der Fabrik, zumindest aber eine gerechte Abfindung. In ihrem Existenzkampf werden sie von Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen unterstützt. Drei Jahre lang keine Krankenversicherung, keine neue Kleidung, kein Telefon. Drei lange Jahre streiken sie und gewinnen Mexikanische Gerichte geben ihnen Recht und erklären die Schließung des Continental-Werkes Euzkadi für rechtswidrig. WENN DIE RÄDER WIEDER ROLLEN (ca. 15 min): Der Streik ist vorbei, das Reifenwerk im mexikanischen El Salto gerettet. Die Arbeiter konnten ihre Arbeitsplätze erkämpfen, wurden Miteigentümer der Fabrik. Sie haben sich in der Kooperative TRADOC - abgekürzt für "Demokratische Arbeiter des Westens" zusammen geschlossen. Nach drei Jahren Stillstand wollen sie das Reifenwerk nun wieder zum Leben erwecken. Aber aller Anfang ist schwer: Zunächst gibt es keinen Strom, ein Großteil der Maschinen ist unbrauchbar. Freiwillig und ehrenamtlich machen sich die Reifenarbeiter daran, die Fabrik auf Vordermann zu bringen. Als die ersten Reifen vom Band rollen, ist das ein unvergesslicher Augenblick. 2 x 15 min A(9-13) Kein Brot für Öl - Biosprit-Boom in Kolumbien Tausende Kleinbauern wurden in Kolumbien von großen Unternehmen von ihrem Grund und Boden illegal vertrieben. Jetzt wollen die Bauern ihr Land zurück, aber auf ihren Feldern reiht sich inzwischen Palme an Palme. Mit dem aus ihnen gewonnenen Öl machen die Firmen auf dem Weltmarkt ein einträgliches Geschäft, von dem auch die Regierung profitiert. Der größte Teil wird nach Europa exportiert, für Waschmittel, Margarine und Süßigkeiten. Und der größte Boom steht erst noch bevor: Biosprit. Schon jetzt explodieren in Kolumbien die Lebensmittelpreise und die Menschen müssen hungern. ca. 15 min f A(9-13) Hühner für Afrika - Der globale Handel und die Folgen Die deutschen und französischen Konsumenten haben sich eindeutig entschieden. Nirgendwo wird so viel Hähnchenbrust gegessen wie bei uns. Die Industrie bedient diesen Trend allzu gerne, denn das Filet wirft den höchsten Profit ab. Doch wohin mit dem Rest? Er wird weltweit verschoben. Dabei landen diese Hühnerteile häufig in afrikanischen Ländern. Die Folge: Lokale Märkte werden dort zerstört, Menschen erkranken an dem minderwertigen Fleisch, denn in Afrika gibt es weder Kühlschränke noch Lebensmittelkontrollen. Am Beispiel von Ghana und Togo wird deutlich, welche Auswirkungen die Exporte auf die Märkte und die Menschen in Afrika haben. Die Dokumentation gibt aber auch einen Einblick in ein Geschäft, in dem täglich Hunderttausende Hühner vom Schnabel bis zur Kralle verarbeitet werden. Der Druck auf die Hühnerzüchter wächst nicht nur in Afrika: Seit dem Trend zur fettarmen Ernährung werden nirgendwo so viele Hähnchenbrüste gegessen wie in Deutschland. Die Industrie bedient diesen Trend, denn er wirft ordentlich Profit ab. Die Hühnerreste werden dann tiefgekühlt weltweit verschoben und landen häufig in Afrika. Der Film dokumentiert am Beispiel von Ghana und Togo, welche Auswirkungen die Exporte auf die örtlichen Märkte und die Gesundheit der Menschen dort haben. Denn viele erkranken von dem minderwertigen Fleisch? es gelten keine Hygienevorschriften. ca. 15 min f A(9-13) Gnadenlos billig - Der Handyboom und seine Folgen Laut Statistik besitzt jeder Deutsche vier Handys. Längst hat sich das Mobiltelefon vom Luxusgut zum Wegwerfartikel gewandelt. Der Film macht sich unter anderem in Indien auf die Suche nach den Hintergründen des Handybooms: In der Hafenstadt Chennai montieren junge Wanderarbeiter für 35 Cent in der Stunde Mobiltelefone. Die europaweite Kampagne "Make IT fair" will das ändern und drängt auf gerechtere Arbeits- und Umweltbedingungen. Die Sendung zeigt auch, was mit dem illegal importierten Elektroschrott passiert. ca. 30 min f A(9-13); Q

13 Markt oder Moral Was können Verbraucher mit gutem Gewissen kaufen und was nicht? Eine Entscheidung, die immer schwerer wird, denn viele Produkte entstehen mit Kinderarbeit, Niedriglöhnen, Umweltzerstörung. Während in Europa strengere Gesetze und Umweltauflagen gelten, nutzen viele international tätige Konzerne den niedrigen Rechtsstandard in den armen Ländern - und machen Milliardengewinne. Der Film berichtet auch von Initiativen deutscher Unternehmen, soziale Verantwortung zu übernehmen und beispielsweise in der Textilproduktion in armen Ländern faire Produktionsbedingungen zu etablieren. Europäische Menschenrechts- und Umweltorganisationen kämpfen jetzt für neue, verbindliche Gesetze, die der Bevölkerung in den armen Ländern Klagerechte gegen die Konzerne in den Herkunftsländern ermöglichen sollen. Auch die EU-Kommission hat inzwischen neue Richtlinien zur Transparenz der ökologischen und sozialen Produktionsbedingungen vorgelegt. ca. 30 min f A(9-13)

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