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1 januar februar märz april mai juni juli august september 11 oktober november dezember arsenal institut für film und videokunst e.v.

2 2 september 11 inhalt Was ist Kino? jour fixe > 26 Magical History Tour Stimme, Sprache, Sprechen im Film > 19 Flimmern auf dem Eisernen Vorhang Berliner Grenzkinos > 23 Umbruch und Vielfalt Marokkanische Filmtage > 4 Rising Stars, Falling Stars präsentiert von Vaginal Davis > 26 KinoPolska Zu Gast: Dariusz Gajewski > 27 Ulrike Ottinger > 24 Akira Kurosawa > 10 Klassiker nicht nur für Kinder > 27 Die DEFA-Stiftung präsentiert > 25 Living Archive: A Night in the Archives! > 25

3 editorial september 11 3 Neu im Verleih > 28 Die Basis des Make-Up (Nr. 258) > 29 Kalendarium > 30 News > 34 arsenal freundeskreis Sind Sie dabei? > 36 Serviceleistungen > 37 Impressum > 39 Wer kennt es nicht, das Bild des alten Mannes, der im Schneetreiben schaukelt und dabei singt, als sei seine Geduld von endloser Dauer: Nach langer Zeit des Wartens können wir nun eine Retrospektive des japanischen Regisseurs Akira Kurosawa mit nicht weniger als 60 Vorführungen präsentieren. Gemeinsam mit dem Haus der Kulturen der Welt und Neuer Berliner Kunstverein widmen wir den Herbst außerdem der Berliner Künstlerin und Regisseurin Ulrike Ottinger, deren Gesamtwerk voller Entdeckungen steckt. Filmemacher Avi Mograbi, Teilnehmer des Projekts Living Archive, lädt schließlich zu einem Besuch in unser Außenlager in Spandau, wo wir einen mobilen 35mm-Projektor aufstellen und uns in Berge von Zelluloid stürzen. Drei Großprojektionen also, die ein neues Licht auf die Filmgeschichte werfen. Doch wir beginnen in der Gegenwart: Im Rahmen der Marokkanischen Filmtage präsentieren wir Filme, die von den dortigen gesellschaftspolitischen Veränderungen der letzten zehn Jahre zeugen. FilmemacherInnen aus Marokko präsentieren Bilder aus einer Zeit des Umbruchs, die gleichfalls nicht ohne Einfluss auf die Filmgeschichte bleiben werden. After a long wait, we are finally able to present a retrospective of Japanese director Akira Kurosawa comprising no less than 60 screenings. Berlin autumn is also dedicated to artist and director Ulrike Ottinger, whose oeuvre is ripe for discovery. Avi Mograbi, one of the participants of the Living Archive project, is inviting audiences to our external film depot in Spandau, where we will be setting up a portable 35mm projector and plunge into a veritable mountain of celluloid. Three large-scale programs then, all of which throw new light on film history. But we will actually be starting in the present, as the Moroccan Film Days present a group of films from a time of upheaval, that are just as likely to leave their mark on film history. Milena Gregor, Birgit Kohler, Stefanie Schulte Strathaus

4 4 september 11 marokkanische filmtage AL OUYOUNE AL JAFFA / LES YEUX SECS (Cry No More, Narjiss Nejjar, Marokko / Frankreich 2003) ZAMANE ARRIFAK / LE TEMPS DES CAMARADES (Time of Comrades, Mohamed Chrif Tribak, Marokko 2008) Umbruch und Vielfalt Marokkanische Filmtage Schon lange bevor auch Marokko im Zusammenhang mit den aktuellen Protesten in Nordafrika in den Fokus geriet, befand sich das Land im Umbruch. Seit gut 20 Jahren findet hier ein Reform- und Öffnungsprozess statt, in dessen Mittelpunkt die gesellschaftlichen und politischen Partizipationsmöglichkeiten des Individuums stehen. Kunst und Kultur reflektieren diesen Wandel: so die Aufarbeitung der Geschichte der politischen Häftlinge in Marokko, das Leben von Straßenkindern, die Rechte von Frauen, die Auflösung patriarchaler Strukturen, die grassierende Korruption, das Verhältnis zur jüdischen Minderheit und zur Berberkultur sowie Migration und den Traum der jungen Leute von einem besseren Leben auf der anderen Seite der Straße von Gibraltar. Die gemeinsam vom Arsenal und dem Zentrum Moderner Orient veranstalteten Marokkanischen Filmtage präsentieren ein Programm, das von den gesellschaftspolitischen Veränderungen der letzten zehn Jahre in Marokko zeugt. Der Reformprozess, durchaus von Rückschlägen und Widersprüchlichkeiten geprägt, zeichnet sich auch in den Arbeiten der Filmemacher/innen ab. Unsere Auswahl von neun marokkanischen Spiel- und Dokumentarfilmen aus den Jahren 2001 bis 2010 die meisten sind erstmalig in Berlin zu sehen versammelt ein breites Spektrum an Themen und eine Vielfalt künstlerischer Handschriften. Es sind Filme, die Aspekte der jüngeren Geschichte des Landes bearbeiten, sich mit Tabus beschäftigen und die Grenzen von Ausdrucksfreiheit und Zensur austesten. Es sind Filme, die eine Vielfalt ästhetischer Mittel nutzen. Und es sind Filme, die neue Perspektiven eröffnen auf ein arabisches Land im Umbruch. Vielfalt und Vitalität des marokkanischen Kinos kommen nicht von ungefähr. Im Unterschied zu den anderen Ländern des Maghreb werden staatlicherseits große Anstrengungen unternommen, die Filmindustrie des Landes auszubauen. Ausdruck dessen sind z. B. die Neuausrichtung des Centre entre Cinématographique in matographi ue Marocaiseit 2004 mit der Auflage eines Filmförderfonds, die Gründung des Filmfestivals (2001) und der Filmhochschule (2005) in Marrakesch. Die

5 marokkanische filmtage september 11 5 nationale Filmproduktion wächst stetig und ist heute nach Ägypten die zweitgrößte in der arabischen Welt. Eine Bereicherung für die Filmszene Marokkos ist nicht zuletzt die von Filmenthusiasten im Jahr 2006 eröffnete Cinémathèque in Tanger. Wir freuen uns sehr, dass wir vier Filmschaffende aus Marokko im Arsenal begrüßen dürfen: Noufissa Sbaï, Yasmine Kassari, Talal Selhami und Swel Noury sind zu Gast. Neben den Gesprächen im Anschluss an die Vorführungen ihrer Filme werden sie im Rahmen eines Besuchsprogramms eine Woche lang Gelegenheit haben, mit deutschen Verleihern, Regisseuren und Produktionsfirmen in Kontakt zu treten. Außerdem findet am 4.9. eine Podiumsdiskus sion statt, die sich dem gesellschaftlichen und künstlerischen Wandel in Marokko widmet. AL OUYOUNE AL JAFFA / LES YEUX SECS (Cry No More, Narjiss Nejjar, Marokko / F , im Anschluss Gespräch mit der Produzentin Noufissa Sbaï) In einem abgelegenen Berberdorf in den Bergen Marokkos leben ausschließlich Frauen. Sie verkaufen ihre Körper und empfangen Männer nur gegen Geld. Hier regiert die stolze und schroffe Hala was sie sagt, ist Gesetz. Die älteren Frauen mussten fortziehen, Babys und Kinder weggegeben werden. Nach 30 Jahren im Gefängnis kommt Mina in das Dorf der Prostituierten zurück, zusammen mit dem Busfahrer Fahd, den sie als ihren Sohn ausgibt. Die Anwesenheit der beiden bringt einiges in Bewegung. Doch lässt sich der destruktive Kreislauf der Abhängigkeit von sexueller Dienstbarkeit durchbrechen? Gibt es eine andere Zukunft für die mittellosen Frauen? Ausgehend von realen Gegebenheiten bringt LES YEUX SECS in farbenprächtigen, eindringlichen Bildern von Landschaften und Gesichtern ein Tabu-Thema zur Sprache. ZAMANE ARRIFAK / LE TEMPS DES CAMARADES (Time of Comrades, Mohamed Chrif Tribak, Marokko , Einführung: Sophie Wagenhofer, ZMO / SFB 640) Anfang der 90er Jahre in Tétouan. Rahil entschließt sich gegen den Willen ihrer Familie, nach dem Abitur ein Studium zu beginnen. Sie wohnt mit einer Freundin zusammen, besucht Seminare und den Ciné-Club und lässt die Avancen ihres Kommilitonen Saïd zu-

6 6 september 11 marokkanische filmtage nächst kühl ins Leere laufen. Die Stimmung auf dem Campus ist stark geprägt von Auseinandersetzungen zwischen marxistischen und islamistischen Studenten. Letztere gewinnen zunehmend an Einfluss. Beide Gruppierungen liefern sich ausgiebige Wortgefechte. Saïd, der sich eigentlich nicht viel aus Politik macht, verstärkt sein politisches Engagement, um sich Rahils Aufmerksamkeit und Zuneigung zu sichern. Inspiriert vom Tagebuch eines einstigen militanten Studenten, erzählt der Film von gesellschaftlichen Konflikten und politischen Ideen zu Beginn der 90er Jahre. ASHLAA / FRAGMENTS (In Pieces, Hakim Belabbes, Marokko , Einführung: Bettina Dennerlein, Universität Zürich) Warum denn Filme machen? Der Filmemacher wird von Vater und Mutter freundlich getadelt, dass er immer noch nichts zustande gebracht habe. Ein anderer Vater beklagt voller Schmerz das spurlose Verschwinden seines Sohns vor 30 Jahren. Ein ehemaliger politischer Gefangener berichtet von Folter und dem Wunsch nach Reintegration. Ein alter Mann wäscht sich im Freien. Eine Beschneidung. Eine letzte Rasur. Ein bewegender Abschied. Gespräche über Familie, das Leben und den Tod, Erfolg, Scheitern, Verlust und Trauer. FRAGMENTS ist ein autobiografischer Essayfilm, eine Sammlung von Bildern aus zwei Jahrzehnten, die die Beziehung des in den 80er Jahren ausgewanderten Filmemachers zu seiner Familie, seinem Land und dessen Kultur dokumentieren. Das Home-Movie eines In-and-Out-Siders und eine Reflexion über das Vergehen der Zeit. AYYAM AL WAHM / MIRAGES (Talal Selhami, Marokko , im Anschluss Gespräch mit Talal Selhami) Fünf Kandidaten für eine Stelle bei einem in Marokko ansässigen multinationalen Unternehmen wird mitgeteilt, dass sie statt eines Bewerbungsgesprächs einen Test zu absolvieren haben. Sie sollen mit einem Bus an einen unbekannten Ort gefahren werden. Kurz darauf finden sie sich mitten in der Wüste wieder, ohne Fahrer, ohne Handy und mit nur vier Flaschen Wasser im Gepäck. Was nun? Warten, oder versuchen, sich selbst zu helfen? Auf der strapaziösen Odyssee durch die Wüstenlandschaft werden alle unter der sengenden Sonne

7 marokkanische filmtage september 11 7 ASHLAA / FRAGMENTS (In Pieces, Hakim Belabbes, Marokko 2009) AYYAM AL WAHM / MIRAGES (Talal Selhami, Marokko 2010) AMAKINOUNA AL MAMNOUAA / NOS LIEUX INTERDITS (Our Forbidden Places, Leïla Kilani, Marokko / F 2008) von ihrer Vergangenheit eingeholt. Bald geht es nicht mehr um den Job, sondern darum, das nackte Überleben zu sichern. Ein Genrefilm, der Thriller-, Horror- und Fantasy-Elemente nutzt, um von individuellen Ängsten, familiären Strukturen und gesellschaftlichen Verhältnissen zu erzählen. AMAKINOUNA AL MAMNOUAA / NOS LIEUX IN- TERDITS (Our Forbidden Places, Leïla Kilani, Marokko / F , Einführung: Sonja Hegasy, ZMO) Zur Zeit des Regimes von König Hassan II ( ) verschwanden Tausende Menschen spurlos. Im Jahr 2004 setzte sein Sohn, König Mohammed VI., eine Wahrheitskommission ein, um die Menschenrechtsverletzungen dieser bleiernen Jahre aufzuarbeiten. Der Film begleitet vier Familien bei ihrer Suche nach der Wahrheit: einen alten Marxisten, der Internierung und Folter überlebt hat, aber immer noch am Rande der Gesellschaft lebt und seine Nichten, die sein Schweigen nicht akzeptieren wollen; Frau, Tochter und Enkelin eines Gewerkschafters, deren hartnäckige Nachforschungen ergeben, dass dieser ein Freiheitskämpfer war; den Sohn eines Verschwundenen, der sich sein Leben lang als Sohn eines Verräters fühlen musste sowie einen Überlebenden und dessen Mutter, die noch immer nicht versteht, wofür er damals gekämpft hat. Der Prozess der Rekonstruktion von kollektiver und individueller Erinnerung erweist sich als kontrovers und schmerzhaft. ARRAGUAD / L ENFANT ENDORMI (Das schlafende Kind, Yasmine Kassari, Marokko / Belgien , im Anschluss Gespräch mit Yasmine Kassari) Schon die Hochzeit ist vom Abschied geprägt: Am Tag nach dem Fest brechen die Männer des Dorfes auf, um in Spanien Arbeit zu suchen und lassen ihre Frauen im kargen Nordosten Marokkos zurück. Zeinab ist schwanger und beschließt, den Fötus nach einem jahrhundertealten maghrebinischen Brauch in ihrem Körper einschlafen zu lassen und so die Geburt zu verzögern bis zur Rückkehr des Ehemanns. Das Warten ist hart, die Video-Briefe der Männer wenig hoffnungsvoll, und ihr monotoner Alltag lässt Zeinab zusehends verkümmern. Sie steht zwischen ihrer autoritären Mutter und ihrer

8 8 september 11 marokkanische filmtage ARRAGUAD / L ENFANT ENDORMI (Das schlafende Kind, Yasmine Kassari, Marokko / Belgien 2004) LAHDATE DALAM / UNE MINUTE DE SOLEIL EN MOINS (One Minute of Sun Less, Nabil Ayouch, Marokko / F 2002) ABOUAB AL JANNA / LES PORTES DU PARADIS (Heaven s Doors, Swel und Imad Noury, Marokko 2005) selbstbewussten Freundin, die sich gegen die starren Strukturen auflehnt. Ohne viele Worte erzählt der Film über seine Bilder präzise und vielsagend von den Dramen der Migration aus der Perspektive der Zurückgebliebenen. LAHDATE DALAM / UNE MINUTE DE SOLEIL EN MOINS (One Minute of Sun Less, Nabil Ayouch, Marokko / Frankreich , Einführung: Regina Sarreiter, ZMO) Kamel, ein junger Polizist in Tanger, wird mit der Aufklärung des Mordes an einem Drogenhändler beauftragt. Unter dringendem Verdacht steht eine Frau, die zur Tatzeit mit ihrem kleinen, schwerkranken Bruder am Ort des Verbrechens war. Sie übt eine große Anziehung auf den introvertierten Kamel aus, dessen einzige Freundin die transsexuelle Bauchtänzerin Yasmine ist. In Form eines temporeichen, spannenden Krimis mit rasantem Soundtrack und unter Nutzung von experimentellen Kameraperspektiven, Jump-Cuts und ausgebleichten Bildern thematisiert der Film offen Themen wie Kindesmissbrauch, Trans- bzw. Homosexualität, Korruption und Drogenhandel. Das hatte heftige Kritik zur Folge und aufgrund der Intervention der Zensurbehörde blieb die Aufführung des Films in Marokko verboten. CINEMA OUARZAZATE (Ouarzazate Movie, Ali Essafi, Marokko / F ) Die Kleinstadt Ouarzazate im Süden Marokkos Sitz von Filmstudios und Schauplatz zahlreicher internationaler Filmproduktionen gilt als das marokkanische Hollywood. Hitchcock, Pasolini, Huston, Welles, Lean, Scorsese, Scott, Stone u.v.a.m. haben hier gedreht. Wüstenlandschaft, Lehmbauten und Kasbahs bieten eine ideale Kulisse für Bibel-, Sandalen- und Abenteuerfilme. In Ali Essafis Dokumentarfilm werden die Einwohner Ouarzazates, die sich oft ganzjährig ihren Lebensunterhalt als Statisten verdienen, zu den zentralen Protagonisten. Er zeigt, wie sie sich beim Casting mustern lassen, gibt ihren Erfahrungen Raum und entlarvt die bisweilen demütigenden Sitten der Filmbranche. Zum Schluss ein Paradox: Ouarzazate ist zwar ein weltweit beliebter Drehort, doch die Kinos in der Stadt mussten alle schließen. ABOUAB AL JANNA / LES PORTES DU PARADIS (Heaven s Doors, Swel und Imad Noury, Marokko

9 marokkanische filmtage september , im Anschluss Gespräch mit Swel Noury) Drei Geschichten, drei Generationen im heutigen Casablanca: Ney, ein junger Bauarbeiter, kümmert sich um seine blinde Mutter und seine kleine Schwester. Er will nicht wie seine Freunde nach Europa auswandern und lässt sich aus materieller Not von einem lokalen Bandenchef anheuern. Die Amerikanerin Lisa lebt als Kunsthistorikerin nach dem Tod ihres Mannes allein und nimmt widerwillig einen kleinen Jungen bei sich auf. Smail wird nach 15 Jahren Haft als alter Mann aus dem Gefängnis entlassen und sinnt auf Rache. Die drei Handlungsstränge sind lose verbunden zu einem virtuos montierten, mit Vor- und Rückblenden sowie vielen Rhythmuswechseln arbeitenden Film. Im Kreislauf der Gewalt erscheinen Familienbeziehungen in neuem Licht, und schließlich folgt auf Zerstörung, Zerfall und Trauer ein Neuanfang. The Moroccan Film Days present a program that bears witness to the socio-political changes of the last ten years in Morocco. The reform process and the increasing openness it has brought are also clearly apparent in the work of filmmakers. The selection of Moroccan feature films and documentaries from , most of which will be shown in Berlin for the first time, brings together a broad spectrum of different themes and a wide variety of different artistic signatures. These are films which explore aspects of the country s recent history, deal with taboos and test the boundaries of freedom of expression and censorship; films which use a whole range of different aesthetic approaches; films which open up new perspectives on an Arab country in upheaval. With one exception, all of the films will be shown with English subtitles. Eine Veranstaltung von Arsenal Institut für Film und Videokunst und Zentrum Moderner Orient (ZMO). In Kooperation mit dem SFB 640 an der HU Berlin und dem Zentrum für Literaturund Kulturforschung (ZfL). Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft des Königreichs Marokko und des entre Centre in matographi ue Cinématographique Marocain (CCM). Das Besuchsprogramm für die Filmschaffenden wird durch die Unterstützung des Auswärtigen Amt ermöglicht.

10 10 september 11 akira kurosawa RAN (Akira Kurosawa, Japan / Frankreich 1985) WAGA SEISHUN NI KUI NASHI (No Regrets For Our Youth, Akira Kurosawa, Japan 1946) 1946 Toho Co., Ltd. RASHOMON (Akira Kurosawa, Japan 1950) 1950 Kadokawa Pictures, Inc. Akira Kurosawa Sintflutartiger Regen, der auf ein verfallenes Stadttor niedergeht, ein alter Mann, der nachts auf einer Schaukel sitzt, singt und langsam von Schneeflocken bedeckt wird, ein von Pfeilen durchbohrter Samurai-Krieger. Bilder und Szenen wie diese die Liste ließe sich leicht fortsetzen haben sich in das filmhistorische Gedächtnis emblematisch eingeschrieben und suchen dort ihresgleichen. In ihnen scheint der gesamte Film aufzublitzen und sich in seiner stilistischen, kompositorischen und nicht zuletzt atmosphärischen Tiefe zu spiegeln. Es sind Bilder, die Sogcharakter haben und den Zuschauer in das einzigartige Œuvre des nicht nur in Japan als sensei (Meister) oder tenno (Kaiser) verehrten Regisseurs Akira Kurosawa ( ) führen, welches wir im September und Oktober in seiner Gesamtheit, auf 35mm-Kopien und auf der großen Leinwand präsentieren. Zu sehen sind Kurosawas zwischen furioser Dynamik und großer Stilisierung aufgespannten Samurai-Filme RASHOMON (1951), SHICHININ NO SAMURAI (Die sieben Samurai, 1953) oder RAN (1985) ebenso wie seine Gegenwartsfilme wie IKIRU (1952) sowie die kunstvoll-komplexen Literaturadaptionen KUMONOSU-JO (Throne of Blood, 1957) oder DONZOKU (The Lower Depths, 1957). Doch die 60 Vorführungen im Rahmen der Retrospektive geben nicht nur die Möglichkeit der Neu- und Wiederbegegnung mit Kurosawas großen Klassikern, sondern ermöglichen es, weniger bekannte Filme, wie z. B. seine Gegenwartsstücke jenseits von IKIRU oder sein Schaffen in den 40er Jahren zu entdecken, bevor Kurosawa nach der Auszeichnung von RASHOMON mit dem Goldenen Löwen auf dem Filmfestival von Venedig 1951 schlagartig bekannt wurde. Bereits Kurosawas erste Filme deuten die große Fülle von unterschiedlichen Themen, Genres und Stilrichtungen an, zwischen denen er sich 50 Jahre lang scheinbar mühelos von Film zu Film wechselnd bewegte. Sie lassen seinen großen erzählerischen Gestus erkennen, mit dem er bald auch Stoffe von Shakespeare, Dostojewski und Gorki umsetzte und zeigen die für Kurosawa so typische jagende Kamera, seinen dynamischen Bilderfluss und Schnittrhythmus, seine überbordende visuelle Experimentierfreude, die

11 akira kurosawa september er, der eigentlich Maler werden wollte, in jedem Film aufs Neue unter Beweis stellte. Kurosawas Œuvre ist eines der Kontraste, Gegensätze, ein Grenzgang zwischen den verschiedenen Kulturen, zwischen Tradition und Moderne, in dem unterschiedlichste Einflüsse aufeinandertreffen zu entdecken ab dem 5. September im Arsenal. RAN (Japan / Frankreich & 10.9.) Zehn Jahre arbeitete Kurosawa an seiner im Japan des 16. Jahrhunderts angesiedelten Vision der Apokalypse, in der sich Motive aus Shakespeares King Lear ebenso finden wie Figuren aus anderen Filmen Kurosawas, geschichtliches Material oder mythische Grundkonstellationen. Der greise Fürst Hidetora setzt seinen ältesten Sohn als Nachfolger ein, was einen erbarmungslosen Kampf innerhalb der Familie auslöst. RAN (übersetzt: Aufruhr, Chaos, Tumult) gehört zu Kurosawas düstersten, drastischsten Filmen. Faszinierend-irritierend der Prunk der Bilder, die Stilisierung der Bewegungen, der Glanz der Farben. Doch in der Schönheit der Bilder entfaltet sich schonungslos Kurosawas Blick auf eine dem Untergang geweihte Welt, in der das Schlachten und Sterben kein Ende nehmen will. WAGA SEISHUN NI KUI NASHI (No Regrets For Our Youth, Japan & 11.9.) Weibliche Hauptpersonen haben Seltenheitswert in den Filmen von Kurosawa. Ein solcher Ausnahmefilm ist JUGEND OHNE REUE, in dem die Ozu- Darstellerin Setsuko Hara die behütete Tochter eines Universitätsprofessors spielt. Yukis unbeschwertes Leben kommt zu einem Ende, als sich die politische Verhältnisse Ende der 30er / Anfang der 40er Jahre in ihr Leben drängen. Ihr Vater wird verdächtigt, pazifistisches Gedankengut zu verbreiten und verliert seine Arbeit. Zahlreiche Freunde und auch Yuki werden verhaftet. Ihr Mann wird hingerichtet. Aus dem Gefängnis entlassen, legt sie ihre alte Identität ab und beginnt auf dem Land untern Bauern ein neues Leben. Ihre Entscheidung ist so schmerzlich wie unausweichlich, ein verzweifelter Versuch, im Handeln der Krise zu entkommen ein klassischer Topos in Kurosawas Filmen. Die melodramatische Emanzipationsgeschichte gehört zu seinen schönsten Filmen. RASHOMON (Japan & restaurier-

12 12 september 11 akira kurosawa te Kopie des National Film Center / The National Museum of Modern Art) Ein Verbrechen, vier Perspektiven, drei Zeitebenen: Kurosawas erster internationaler Erfolg, durch welchen der japanische Film erstmalig in das Blickfeld des westlichen Publikums trat, ist eine Parabel über Lüge und Wahrheit, Stolz und Ehrgefühl, Vertrauen und Chaos. In Rückblenden und aus vier verschiedenen Perspektiven wird das zentrale Verbrechen ein Mord an einem Samurai und die Vergewaltigung seiner Frau geschildert. Zu Wort kommen der Räuber, die Frau, ein zufälliger Passant und der Samurai mittels Medium doch keine der Versionen hat bei näherem Hinsehen Bestand. Wahr und Falsch, Gut und Böse lösen sich in einer diffusen Welt auf, in der Kurosawas dynamische Kamera alles in Bewegung setzt. IKIRU (Leben / Einmal wirklich leben, Japan & 16.9.) Im Versuch, seinem Leben kurz vor dem Tod noch einen Sinn zu geben, trotzt ein einsamer Kommunalbeamter (Takashi Shimura) der trägen Bürokratie den Bau eines Kinderspielplatzes ab, nach dessen Eröffnung er stirbt. Mit äußerster Zurückhaltung und fast nüchterner Präzision zeichnet Kurosawa seinen stillsten Helden und dessen Entdeckung, was es heißt: zu leben. In zwei Teilen und anhand zahlreicher Rückblenden setzt sich das Innen und Außen des Protagonisten zusammen, zeigt sich eine Abfolge von Missverständnissen, werden Enttäuschungen, Schmerz und ungleichzeitige Gefühle nachvollziehbar. Das anrührende Geschehen, dargestellt ohne jegliche Sentimentalität, wird beatmet vom Hauch des Empfundenen. (Karsten Visarius) YOIDORE TENSHI (Drunken Angel, Japan & 12.9.) Grandioser Gangsterfilm, expressive Milieustudie, soziales Dokument (wer will, kann hier einen Vorläufer von IKIRU erkennen), dunkles Unterweltsdrama: Innerhalb dieser Koordinaten ringen zwei Menschen miteinander und mit sich selbst. Beharrlich drängt der heruntergekommene, alkoholabhängige Arzt Sanada (Takashi Shimura) den jungen Gangster Matsunaga (Toshiro Mifune in seiner ersten Rolle bei Kurosawa), seine lebensgefährliche Lungenerkrankung behandeln zu lassen. Den nicht geführten Kampf gegen seine Krankheit kanalisiert er in

13 akira kurosawa september IKIRU (Leben / Einmal wirklich leben, Akira Kurosawa, Japan 1952) YOIDORE TENSHI (Drunken Angel, Akira Kurosawa, Japan 1948) 1948 Toho Co., Ltd. KUMONOSU-JO (The Throne of Blood, Akira Kurosawa, Japan 1957) 1957 Toho Co., Ltd. einem letzten Aufbäumen gegen seine ehemaligen Komplizen. In Atmosphäre und Stimmung und auch im Stellenwert für das japanische Kino wird Kurosawas Nachkriegswerk mit Rossellinis Paisà oder de Sicas Fahrraddiebe verglichen. KUMONOSU-JO (The Throne of Blood, Japan & 20.9.) Der Pfad des Bösen ist der Weg der Verdammnis. Unaufhaltsam ist sein Lauf heißt es im Prolog und Epilog des Films. Diesen beschreiten, zunehmend gehetzt, zur Zeit des japanischen Mittelalters zwei erfolgreiche Krieger sowie die Frau des einen (Toshiro Mifune, Minoru Chiaki, Isuzu Yamada), befeuert von Weissagungen, persönlicher Machtgier und letztendlich von der Unausweichlichkeit des Zirkels der Gewalt, aus dem es kein Entrinnen gibt. Für seine eng an der Vorlage gearbeitete Version des Shakespeareschen Dramas um den Königsmörder Macbeth schafft Kurosawa großartige Bilder: eine mythische Welt, geisterhafte Nebellandschaften und unbelebte, völlig entleerte Festungsräume, in denen sich die in der Noh- Tradition agierenden Protagonisten im unsichtbaren Netz der Entmenschlichung verfangen. AKAHIGE (Red Beard, Japan & 29.9.) I had something special in mind when I made this film because I wanted to make something so magnificent, that people would just have to see it. (A. K.) Eines der ehrgeizigsten, aufwändigsten und krisengeschütteltsten Projekte Kurosawas und in verschiedener Hinsicht ein Einzelstück. Episodisch wird der Entwicklungs- und Reifeprozess eines jungen Arztes aufgefächert, der im 19. Jahrhundert widerstrebend seine Laufbahn in einem Armenhospital unter dem strengen Vorgesetzten Dr. Niide beginnt. Die anfängliche Auflehnung weicht der Bewunderung für seinen Mentor und dessen Menschlichkeit, Güte und Weisheit. Ein Manifest des Guten, der Lebensweisheiten, des rechten Lebens, eingetaucht in eine grandiose, bis ins kleinste Detail originalgetreue Ausstattung, personifiziert von Kurosawas Alter Ego Toshiro Mifune in einer letzten beeindruckenden Tour de Force. SUBARASHIKI NICHIYOBI (One Wonderful Sunday, Japan & 13.9.) Der Titel klingt anfangs wie der ironische Kommentar eines alles andere als harmonischen Sonntags, den die

14 14 september 11 akira kurosawa AKAHIGE (Red Beard, Akira Kurosawa, Japan 1965) NORA INU (Stray Dog, Akira Kurosawa, Japan 1949) 1949 Toho Co., Ltd. SHUBUN (Skandal, Akira Kurosawa, Japan 1950) beiden Verlobten Yuzo und Masako miteinander verbringen. Es kommt zu Missgeschicken, deprimierenden Zwischenfällen und Prügeleien, ihre mageren 35 Yen fallen in die falschen Hände. Doch Yuzo und Masako sind Meister des Dennochs und stemmen sich ganz Kurosawasche Helden gegen ihr Schicksal. Der schäbigen Realität entfliehen sie in eine selbstgestaltete Inszenierung: Auf einem Trümmergrundstück imaginieren sie ein Kaffeehaus. In Kurosawas japanischer Version eines Trümmerfilms trifft Neorealismus auf Musical, verbinden sich Capra und Griffith. NORA INU (Stray Dog, Japan & 14.9.) Kurosawas Polizeifilm gleicht einem Erkundungsgang durch das großstädtische Labyrinth. Tokio, an einem heißen Sommertag. In einem überfüllten Bus wird dem jungen Polizeidetektiv sein Dienstrevolver gestohlen. Heimlich beginnt er mit der Suche nach seiner Pistole, durchstreift die Stadt, bewegt sich in der Halbwelt, trifft auf Waffenhändler und auf eine Tänzerin. Je länger er in die Welt der Gangster und Verbrecher eintaucht, desto größer die Gefahr, tiefer in diesem anderen Leben zu versinken, sich der Identität des verfolgten Diebs anzunähern. Ein Film noir à la Kurosawa und ein einmalig flirrend-dynamisches Porträt des täglichen Lebens der berüchtigten Tokioter Armenviertel. SHIZUKANARU KETTO (Quiet Duel, Japan & 15.9.) Kurz nach NORA INU entsteht Kurosawas einzige Verfilmung eines zeitgenössischen japanischen Theaterstücks: Ein Arzt infiziert sich bei einer Operation in einem Feldlazarett bei einem an Syphilis erkrankten Patienten. Nach Kriegsende der Arzt hat nach seiner Rückkehr seine Infektion verschwiegen, behandelt sich heimlich und lebt ein Leben der Askese und Pflichterfüllung treffen die beiden erneut zusammen. Es kommt zur Konfrontation. Ein klassischer Arztfilm und Star-Vehikel für Toshiro Mifune in der Rolle des tugendhaften Arztes, dessen still und mit sich allein ausgefochtene Duelle ihn in die Einsamkeit und Isolation treiben. SHUBUN (Skandal, Japan & 16.9.) Ein Protestfilm, in dem Kurosawa die Machenschaften der Skandalpresse anprangert. Ein junger

15 akira kurosawa september Maler (Toshiro Mifune) und eine Sängerin werden Zielscheibe der Boulevardpresse, die ihnen ein Verhältnis unterstellt. Der Rechtsanwalt (Takashi Shimura), der die beiden im Rechtsstreit gegen die Zeitung vertreten soll, lässt sich bestechen, so dass die Verhandlung zu Ungunsten des Malers und der Sängerin auszugehen scheint. Erst der Tod seiner Tochter bringt den Rechtsanwalt zur Einsicht. Wahrheit, Wahrnehmung und Perspektive bilden bereits in diesem Film ein Begriffsdreieck, welches das RASHO- MON-Thema anklingen lässt. HAKUCHI (Der Idiot, Japan & 19.9.) Bekanntermaßen hatte Kurosawa seit Jugendtagen eine besondere Affinität zur russischen Literatur und speziell zu Dostojewski, seinem Lieblingsautor, der mit der größten Aufrichtigkeit über die menschliche Existenz schreibt. (A. K.) DER IDIOT ist das Dokument von Kurosawas Verehrung für den russischen Autor. Behutsam verlegt Kurosawa den Schauplatz des Romans auf die ewig verschneite Insel Hokkaido, platziert dort die Figuren in eine bürgerliche Mittelschicht der Nachkriegszeit. Hier entfaltet sich in zwei Teilen ein melodramatischer Reigen um Liebe und Mitleid, Großmut und Eifersucht. Beeindruckendes Leitmotiv ist der Schnee, der die Szenerie in eine irreale Welt überführt, die wie die Dostojewskische Seelenlandschaft anmutet. SHICHININ NO SAMURAI (Die sieben Samurai, Japan & 26.9.) Kurosawas monumentales Epos, zu sehen in seiner Originallänge von 206 Minuten! Eine zusammengewürfelte Gruppe Samurai-Krieger macht für einen mageren Lohn von täglich drei Mahlzeiten ein Dorf wehrhaft und verteidigt es gegen die alljährlich einfallenden, plündernden Banditen. Der Film endet mit einem Sieg der Bauern über die Räuber, aber auch einem Abgesang auf die Zeit der Samurai, die ihrem Ende entgegengeht. Die Melancholie des Vergehens grundiert den Film, durchbrochen vom schalkhaften Bauer-Samurai Kikuchiyo (Toshiro Mifune) und der Dynamik der Kameras (Kurosawa dreht mit mehreren Kameras gleichzeitig), des Schnitts, der Bewegungen, der Kämpfe. IKIMONO NO KIROKU (I Live in Fear, Japan 1955

16 16 september 11 akira kurosawa HAKUCHI (Der Idiot, Akira Kurosawa, Japan 1951) SHICHININ NO SAMURAI (Die sieben Samurai, Japan 1954) DONZOKU (The Lower Depths, Akira Kurosawa, Japan 1957) 20. & 21.9.) Die Beunruhigung der japanischen Bevölkerung nach den Atombombentests im Pazifik und in der Sowjetunion Anfang / Mitte der 50er Jahre bildet den Hintergrund dieses Familiendramas. Auf Initiative seiner Kinder soll der Großunternehmer Kiichi Nakajima (Toshiro Mifune) entmündigt werden. Er ist überzeugt, dass Japan unmittelbar vor einer Atombombenexplosion steht und das Land bald nicht mehr bewohnbar sein wird. Familie und Fabriken sollen deshalb nach Südamerika umziehen. Der Entmündigung wird stattgegeben, Nakajima verfällt dem Wahnsinn. Nachdrücklich stellt der streng komponierte Film die Frage nach dem schmalen Grat zwischen Normalität und Wahnsinn, berechtigter Angst oder tyrannischem Starrsinn. DONZOKU (The Lower Depths, Japan & 22.9.) Eine weitere Übertragung eines westlichen literarischen Stoffes in ein japanisches Milieu: Figuren und Konstellationen aus Maxim Gorkis Nachtasyl finden sich in der Edo-Zeit wieder, der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In einem Schuppen haust eine Gruppe heruntergekommener Gestalten: Trinker, Spieler, Prostituierte, Die- be. Als im Handgemenge der Besitzer des Schuppens unglücklich stürzt und stirbt, kommt das Geschehen für einen Moment zum Stillstand, um dann in ein musikalisches Unisono, eine Gemeinschaftsimprovisation der Verbliebenen zu münden. Erneut umkreist Kurosawa seine Protagonisten und ihre beengten Lebensumstände mit mehreren Kameras, zeigt ihr Elend und die Ausweglosigkeit ihres Lebens, aber auch die Individualität ihrer Persönlichkeiten. YOJINBO (Der Leibwächter, Japan & 23.9.) In einer japanischen Kleinstadt haben ein Seidenhändler und ein Sakehersteller jeweils Banditen und Abenteurer hinter sich versammelt, die sich erbarmungslos bekriegen. Ziel ist die Vernichtung der gegnerischen Seite. Ein Samurai (Toshiro Mifune) kommt zufällig in die Stadt und verdingt sich als titelgebender Leibwächter erst für die eine, dann für die andere Seite. Im mörderischen Schlagabtausch treibt er die Auseinandersetzung der rivalisierenden Gruppen auf die Spitze. Kurosawa hebelt das klassische Schema Gut vs. Böse aus und ersetzt es durch die Konfrontation zweier niederträch-

17 akira kurosawa september tiger Parteien, in deren Mitte ein unabhängiger Held, eine Mischung aus zynischem Racheengel und desillusioniertem Clown, tritt. Ein Film der klar-geometrischen Kadragen, der starken Helldunkelkontraste und die Vorlage für Sergio Leones Remake Per un Pugno di Dollari (Für eine Handvoll Dollar, Italien 1964). KAKUSHI TORIDE NO SAN AKUNIN (The Hidden Fortress, Japan & 24.9.) Eine schöne und reiche Prinzessin, die sich in einer Festung versteckt hält und auf deren Kopf ein Preis ausgesetzt ist, ein heldenhafter General, zahlreiche zu bestehende Abenteuer und Kämpfe, ein dramatisches, aber glückliches Ende der Stoff, aus dem die Samuraifilme sind. Kurosawa belebt das klassische Genre mit fulminanten Cinemascope-Bildern in unendlichen Grau-Schattierungen und unterläuft es mit einer zweiten Perspektive: die der beiden heimlichen Hauptfiguren des Films, der zerlumpten, derb-komischen Bauern Tahei und Matashichi. TSUBAKI SANJURO (Japan & 30.9.) Das ironisch-komödiantische Pendant zu YOJINBO, ein erneutes Aufmischen des populären Samu- raifilms mit einer Verbeugung vor dem Musical. Ein wieder genüsslich körperbetonter Mifune als unkonventioneller Samurai ist umgeben von einen Gruppe naiver junger Männer, die sich am Aufbegehren gegen eine mächtige Fürstenclique verhoben haben und wiederholt von ihm gerettet werden müssen. WARUI YATSU HODO YOKU NEMURU (The Bad Sleep Well, Japan & 27.9.) Mit seiner ersten Eigenproduktion kehrt Kurosawa filmisch in die japanische Gegenwart zurück. In einer Mischung aus Gangster-, Protestfilm und Melodram attackiert er unverblümt Korruption und verbrecherische Machenschaften in den Chefetagen der Großkonzerne. Mifune als Schwiegersohn und Hamletfigur rennt, von Hass und Rachegefühlen getrieben, gegen die Wirtschaftsmacht an. Beeindruckend die nach strengen Formeln ablaufende Hochzeitszeremonie zu Beginn des Films, die von beißenden Anmerkungen anwesender Journalisten am Rande kommentiert wird. TENGOKU TO JIGOKU (High and Low, Japan & 30.9.) Brillant-stringenter Thriller, der die

18 18 september 11 akira kurosawa TENGOKU TO JIGOKU (High and Low, Akira Kurosawa, Japan 1963) 1963 Toho Co., Ltd. Mechanik des Genres mal in Gang, mal außer Kraft setzt. Die Spannung entspringt dem zu Beginn des Films ausführlich geschilderten moralischen Dilemma eines Produktionsleiters (Mifune), der sich entscheiden muss, ob er den Freund seines Sohnes freikaufen oder seine Karriere retten soll. Die moralisch-metaphysische Parabel über Verantwortung und Korrumpierbarkeit tritt vor dem Hintergrund einer aus den Fugen geratenen modernen Welt umso schärfer in Erscheinung. Auf die Statik des ersten Teils folgt die an Dynamik kaum zu überbietende Geldübergabe aus einem Zug, bei der Kurosawa mit neun Kameras (incl. in 8mm!) gearbeitet hat sowie die hektische Jagd des Verbrechers, im Laufe derer das Psychogramm des Kidnappers und die Topografie der Stadt entstehen. In Zusammenarbeit mit der Japan Foundation Tokyo / Köln im Rahmen der Veranstaltungsreihe 150 Jahre Freundschaft Deutschland und Japan. Dank an Klaus Volkmer und Angela Ziegenbein. Die Retrospektive wird in der zweiten Oktoberhälfte fortgesetzt. We are presenting the unique oeuvre of internationally acclaimed director Akira Kurosawa on the big screen in 35mm (many prints with English subtitles). The series shows the furious energy and high stylization of his monumental samurai films RASHOMON (1951), SHICHININ NO SAMURAI (Seven Samurai, 1953) or RAN (1985), his incisive contemporary dramas such as IKIRU (1952) and his complex, elaborate literary adaptations. The 60 screenings that make up the Kurosawa retrospective are not just an opportunity to get (re)acquainted with his classic films but also allow audiences to discover his less well-known works, such as the other contemporary dramas he made in addition to IKIRU or his productions from the 1940s. Kurosawa s first films already hinted at the great wealth of different themes, genres and styles he was to move between in seemingly effortless fashion over the course of his 50-year career. They reveal his grand narrative gestures and display Kurosawa s typical roving camerawork, the dynamic flow of his images and editing tempo and his joy in visual experimentation.

19 magical history tour september POTO AND CABENGO (Jean-Pierre Gorin, USA / BRD 1980) Magical History Tour Stimme, Sprache, Sprechen im Film Zum zweiten Mal widmen wir unsere Magical History Tour dem Thema Stimme, Sprache und Sprechen im Film. Nicht allein die akustische Beschaffenheit, die Klangfarbe der Schauspielerstimmen und ihre vermeintlich stimmige Einheit mit dem Filmbild verweisen auf die Macht der Stimme im Kino, sondern gerade auch solche Momente, in denen sich Stimmen und Sprache den Bildern widersetzen, beide Elemente auseinanderlaufen und sich voneinander lösen. In vielen der im Folgenden präsentierten Filme wird das formale Spannungsverhältnis zum Grundbaustein und Ausgangspunkt des Plots. Doch auch das Spiel mit der Sprache, die Lust am Sprechen, den exzessiven Einsatz, die besondere Stilisierung, die Konfrontation von Sprachebenen und -stilen wollen wir anhand einiger Beispiele aufzeigen. Durch das bewusste Abrücken von normierten Sprachmustern und das Erzeugen von neuen Sprach- und Stimmlandschaften eröffnen die Filme nicht nur neue Identifikationsmöglichkeiten und Bedeutungsachsen, sondern markieren Verbalität als eigenständiges künstlerisches Ausdrucksmittel, welches weit über seine Funktion als Vehikel eines Textes hinausgeht. POTO AND CABENGO (Jean-Pierre Gorin, USA / BRD , 7. & 12.9.) handelt von den Mädchen Gracie und Ginny Kennedy, Zwillingsschwestern aus San Diego, Kalifornien, die in den 70er Jahren öffentliches Aufsehen erregten, als sie eine eigene Sprache entwickelten. Dem Unbehagen, das diese geschlossene, von der Umwelt abgekoppelte Sprachgemeinschaft bei Fachleuten ebenso wie in der breiten Öffentlichkeit hervorrief, begegnete man mit einem groß angelegten therapeutischen Eingriff, als dessen Resultat nur die sprachliche und damit soziale Wiedereingliederung der Mädchen gelten konnte. Jean-Pierre Gorin fokussiert in seinem Film die sozialen und politischen Dimensionen von Sprache und Kommunikation, indem er das aufgebauschte Medieninteresse an den Mädchen genauso untersucht wie die Umstände, unter denen das Zwillingspaar aufwuchs. L ENFANT SAUVAGE (Der Wolfsjunge, François Truffaut, F & 15.9.) schildert einen historischen Fall: 1797 wird bei Aveyron ein etwa

20 20 september 11 magical history tour L ENFANT SAUVAGE (Der Wolfsjunge, François Truffaut, F 1970) PASTORALI (Otar Iosseliani, UdSSR 1975) LA MAMAN ET LA PUTAIN (Die Mama und die Hure, Jean Eustache, F 1973) zwölfjähriger Junge aufgegriffen, der offenbar seit Jahren im Wald gelebt hat und nur unartikulierte Laute ausstößt. Truffauts Drehbuch stützt sich getreu auf den 1806 veröffentlichten Bericht des jungen Doktor Itard, der sich des Jungen annahm. Itard war, anders als seine Arztkollegen, der Meinung, der Junge sei nur durch mangelnden sozialen Kontakt und die geringen kommunikativen Fähigkeiten zurückgeblieben. Truffaut, der zum ersten Mal eine Hauptrolle als Darsteller übernahm, zeigt die peniblen, manchmal schmerzhaften Schritte, die Itard unternimmt, um dem Jungen das Sprechen beizubringen. PETITS FRÈRES (Jacques Doillon, F & 21.9.) Die 13-jährige Talia flieht vor ihrem Stiefvater, der ihre kleine Schwester missbraucht. Mit ihrem zahmen Pitbull trifft sie in einem ghettoartigen Pariser Vorort auf gleichaltrige Immigrantenkinder und freundet sich mit ihnen an. Heimlich stehlen diese jedoch Talias Hund, um ihn den großen Brüdern für ihre Kampfhundwettkämpfe zu verkaufen. Talia ist verzweifelt und dennoch kämpferisch, und diese Mischung berührt die kleinen Brüder, die nun versuchen, alles wiedergutzumachen. Konstitutiv für das Kino von Jacques Doillon sind die Dialoge und das Sprechen im Film generell. Die Verwendung des rhythmisch aggressiven Vorortslangs der Pariser Banlieue gibt PETITS FRÈRES eine verstärkte soziale Komponente. MA NUIT CHEZ MAUD (Meine Nacht bei Maud, Eric Rohmer F & 20.9.) Winter in Clermont-Ferrand: Der Ich-Erzähler (Jean-Louis Trintignant), ein Ingenieur und gläubiger Katholik, hat sich bei einem Gottesdienst eine schöne Frau zum Heiraten ausgesucht. Ein alter Freund, marxistischer Philosophieprofessor, macht ihn mit der attraktiven, geschiedenen Ärztin Maud, einer emanzipierten Frau, bekannt. Witterungsbedingt verbringt er die Nacht bei ihr. Es entspinnt sich eine lange Debatte über Liebe, Treue, Ehe, Monogamie, Moral, Religion und Blaise Pascal. Die Dialoge sind, wie immer bei Rohmer, wesentliches Element der Szenerie, das Nachdenken über Gefühle, Lebensentwürfe, Enttäuschungen und Sehnsüchte wird stets ausformuliert.

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