ECHO. Nr. 159 TURNERSCHAFTS AUS DEM INHALT

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1 TURNERSCHAFTS ECHO Vereinsmitteilungen für Mitglieder und Freunde der Turnerschaft Göppingen v u e.v. Nr. 159 AUS DEM INHALT Berichte aus dem Vereinsleben Jugendjahresfeier 2014 Der neue Vorstand stellt sich vor Große Turnerschaftler: die neue Reihe

2 Banking wie ich es will Kostenloses Girokonto VR-GiroOnline Attraktive Guthabenverzinsung Keine Kontoführungsgebühren Kein monatlicher Mindesteingang erforderlich Günstige Sollzinsen Jetzt informieren unter:

3 INHALT EDITORIAL 2 INTERN 3 Zur Lage des Vereins: Grundsatz- Statement des Vorsitzenden 3 Bericht des Geschäftsführers 6 Vorstellung des neuen Vorstandes 13 Kurzportraits der Vorstände und des Protokollführers 13 NACHRUF 15 Ein Leben für den Sport Turner Kurt Schleicher verstorben 15 JUGEND-JAHRESFEIER 16 AIKIDO 18 Aikido Training für Körper und Geist 18 BASKETBALL 19 Herren 1: Bloß keine Veränderungen 19 Herren 2: Alles wie gehabt 20 Jugend 21 JUDO 23 Männermannschaft der ungeschlagen 23 Judo-Männer im guten Mittelfeld 23 Turnerschaft behauptet den 4. Platz 23 Judo Frauen 24 Jugendbereich 24 Dank an Herbert Gmähle 27 Verabschiedung Werner Schmidt 28 FECHTEN 29 Fechten Stauferland-Turnier in der EWS Arena 31 GESUNDHEITS- UND PRÄVENTIONSSPORT 33 HANDBALL 34 Rückblick Handball 2013/ LEICHTATHLETIK 36 Die Leichtathletikabteilung informiert 36 MÄNNERRIEGE 41 STADIONDIENST 43 TURNERSCHAFT IM SCHNEE 44 FRIESENKAMPF 45 DR. BARBARA OETTINGER IM VORSTAND DER FÜHRUNGS- AKADEMIE DES DOSB 45 TERMINE JAHRE TS Jahre Turnerschaft eine Würdigung 46 GROSSE TURNERSCHAFTLER 48 Folge eins: Wolfgang Reinhardt 48 DER BLICK ÜBER DEN ZAUN 50 Interview mit Klaus Tappeser, Präsident des WLSB 50 DER BLICK AUF UNS VON AUSSEN 52 Die Turnerschaft Ansichten von außen 52 GEBURTSTAGE Wir gratulieren! 53 UNSERE VERSTORBENEN MITGLIEDER 55 KONTAKT 56 Erreichbarkeit Vorstandschaft 56 Erreichbarkeit Vereinsrat 56 BEITRAGSORDNUNG DER TURNERSCHAFT GÖPPINGEN E.V. 61 BEITRITTSERKLÄRUNG 63 KINDER- UND JUGENDSPORT 35 Kinder- und Jugendsportabteilung 35 Grundlagenturnen 35 Gerätturnriege der Turnerschaft 35 1

4 EDITORIAL Liebe Turnerschaftler, liebe Mitglieder und Freunde unseres Vereins Eins, zwei, drei, im Sauseschritt eilt die Zeit wir eilen mit. Wilhelm Busch hat s gesagt, und der ist ja dafür bekannt, kluge Dinge von sich gegeben zu haben. Und recht hat er, auch auf uns Turnerschaftler bezogen. Zwei Jahre sind tatsächlich schon vergangen, seit das bislang letzte Turnerschafts-Echo vorgelegt wurde, nämlich im Herbst Damals erschien die 158. Ausgabe der Vereinszeitschrift unseres Traditionsvereins. Es ist nun keineswegs so, dass in den beiden letzten Jahren gar nichts berichtenswertes passiert wäre in unserem Verein, ganz und gar nicht. Vielmehr waren die vergangenen Jahre geprägt durch viele Ereignisse, sportliche Höhe- (und gelegentlich auch Tief-) punkte, aber auch durch vielfältige Änderungen sowohl in personeller als auch in struktureller Hinsicht. In dieser 159. Ausgabe des TS-Echos wollen wir die sportlichen Höhepunkte der letzten beiden Jahre noch einmal Revue passieren lassen. Wir wollen aber auch über die mannigfaltigen Änderungen berichten, die sich seither ergeben haben. Die Turnerschaft gehört ganz sicherlich zu den Vereinen und da reden wir nicht nur von Sportvereinen die sich in einer Phase des Wandels befinden. Das hängt mit einer Vielzahl von Faktoren zusammen, auf die wir nur zum Teil Einfluss nehmen können. Der von vielen beschworene gesellschaftliche Wandel, um einmal dieses Schlagwort zu bemühen, macht auch vor den Vereinen nicht halt, auch nicht vor uns. Gewohnheiten verändern sich in allen Bereichen des Lebens. Sport wird für viele zusehends entweder zum Zuschauersport oder zum Ausdruck der persönlichen Individualität, der sehr eng an persönlichen Bedürfnissen und Wünschen ausgerichtet ist. Klassischer Wettkampfsport, sicherlich immer eine Domäne der Turnerschaft, nimmt in seiner Bedeutung ab, selbst in Sportarten wie Handball und Fußball, wo viele Vereine nur dadurch den Wettkampfbetrieb aufrecht erhalten können, dass sie mit anderen Vereinen Start- und Spielgemeinschaften gründen. Mit anderen Worten: das, was in früheren Jahren einen klassischen Mehrsparten-Verein wie die Turnerschaft auszeichnete, nämlich starke Abteilungen, die erfolgreich Wettkampf-Sport bis zu einem sehr hohen Niveau betreiben konnten, ist heutzutage kein Selbstläufer mehr. Im Grunde muss sich die Turnerschaft ein Stück weit neu erfinden angesichts der veränderten Rahmenbedingungen in unserer Gesellschaft, angesichts der starken Konkurrenz durch kommerzielle Anbieter, angesichts des veränderten Freizeitverhaltens jüngerer und älterer Menschen, angesichts des knapper werdenden Zeit-Budgets von Schülern, die zunehmend in das Zeitkorsett von Ganztagesschulen eingepasst sind, angesichts finanzieller Engpässe, die nicht nur uns, sondern viele andere Vereine in ähnlicher Situation betreffen. Über all dies und noch viel mehr möchten wir in dieser 159. Ausgabe des TS-Echos berichten. Wir werden natürlich nicht nur über Probleme berichten, nein, es gibt auch viel Positives zu vermelden. Außerdem wollen wir in einem gewissen Maß auch die Gestaltung unserer Vereinszweitschrift an veränderte Lesegewohnheiten und Layout-Praktiken anpassen, was unsere Leser gleich beim veränderten Format erkennen können. Redaktionell soll Bewährtes erhalten bleiben, zum Beispiel die Berichte aus den Abteilungen und die wichtigen Übersichts-Seiten über unsere Angebote und die Trainer bzw. Übungsleiter. Wir wollen in bestimmten Teilbereichen aber auch neue Wege gehen, wollen zum Beispiel eine Reihe von neuen Rubriken einrichten, die, wenn sie gut angenommen werden, zur Dauereinrichtung werden sollen. Wir stellen unseren Lesern heute die folgenden neuen Reihen vor: 1. Große Turnerschaftler, im Bewusst sein, dass die Turnerschaft in Ihrer langen Geschichte herausragende Sportler, Trainer und Vereinslenker hervorgebracht hat. 2. Der Blick über den Zaun, der Versuch, die Welt des Sports außerhalb unseres Vereins durch besonders bedeutsame Medienbeiträge in der überregionalen Presse noch besser zu verstehen. 3. Der Blick auf uns von außen, der Versuch, das Phänomen Turnerschaft durch die Augen von Menschen erlebbar zu machen, die entweder nicht Mitglied unseres Vereins sind oder deren Lebensmittelpunkt sich so eindeutig von Göppingen wegbewegt hat, dass sie als Außenstehende gelten können, auch wenn sie, vielleicht aus alter Verbundenheit, uns die Treue gehalten haben und immer noch Mitglied sind. Ich empfehle nun Ihrer Aufmerksamkeit und Ihrem Interesse nicht nur diese neuen Reihen, sondern dieses Heft ganz allgemein. An Ihrer Reaktion und Ihrer Rückmeldung zum vorliegenden Heft sind wir außerordentlich interessiert! Bitte beachten Sie auch die Annoncen unserer Inserenten. Ihr Hans-Dieter Mayer Vorsitzender 2

5 INTERN Zur Lage des Vereins: Grundsatz-Statement des Vorsitzenden Wenn man im Leben etwas Besonderes erleben will, dann ist eine Möglichkeit, sich in einem Verein ehrenamtlich zu engagieren. Gerne auch im Vorstand oder als Vorsitzender. Da wird einem nie langweilig, da ist immer was los, und das alles auch noch zu einem sehr günstigen Tarif. Es kostet nämlich nix. Außer unzählige Stunden der eigenen Freizeit, ziemlich viel Schweiß, manchmal auch so etwas wie Tränen (frei nach Winston Churchill). Nein, liebe Turnerschaftler, ich will in diesem Beitrag kein Klagelied singen. Schließlich macht man ja das, was man für den Verein tut, freiwillig und in vollem Bewusstsein dessen, was man auf sich nimmt, was auf einen zukommt. Und der Verein liegt einem ja auch am Herzen. Sehr sogar. Viele Turnerschaftler sind, so wie ich, emotional mit diesem Verein ganz eng verbunden. Viele von uns haben dem Verein auch durchaus viel zu verdanken. Das gilt ganz sicherlich auch für mich. Ich konnte in diesem Verein in jungen Jahren unter Gleichgesinnten meinen Sport, meine geliebte Leichtathletik erfolgreich ausüben, fand später hier ein geeignetes Forum, um als ehrgeiziger Trainer sportliche Erfolge meiner Schützlinge anzustreben und zu erarbeiten. Da war die Sportstätte, die uns zur Verfügung stand, und da waren Menschen, die uns unterstützt haben. Kurzum, Leute wie ich haben der Turnerschaft sportlich und menschlich viel zu verdanken, und Leute wie ich sind dann auch bereit, dem Verein etwas zurückzugeben und sich für eine (oder mehrere) der zahlreich zu verteilenden Aufgaben zur Verfügung zu stellen. Sie meinen, das wäre eigentlich eine Selbstverständlichkeit? Na ja, nicht ganz. Klar, die Turnerschaft ist immer noch ein vitaler Verein, der vielen Menschen die Möglichkeit bietet, den Sport zu betreiben und auszuüben, bei dem sie sich wohl fühlen und bei dem sie mit Gleichgesinnten zusammentreffen. Und es gibt erfreulicherweise immer noch zahlreiche Menschen, die sich für den Verein und seine Mitglieder engagieren. Und dennoch gehen die strukturellen Probleme, die vielen Sportvereinen in unserem Land sehr zu schaffen machen, auch an der Turnerschaft nicht einfach vorbei. Bitte lassen Sie mich thesenartig die wesentlichen Problemfelder ansprechen und mit Bezug auf unseren Verein beleuchten. Die Welt, in der wir leben, ist einem stetigen Wandel unterworfen. Das ist natürlich eine Binsenweisheit, das weiß jeder. Für Vereine aller Art, nicht nur für Sportvereine, hat dieser gesellschaftliche Wandel jedoch spürbare Auswirkungen. Das Freizeitverhalten hat sich insgesamt verändert, vor allem in einer der Hauptzielgruppen der Vereine, den Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis ca. 25 oder 30 Jahren. War es vor gar nicht allzu langer Zeit gerade für den aktiven Teil der Menschen in unserem Land nahezu selbstverständlich, einen Teil seiner Freizeit in einer Organisation wie zum Beispiel einem Sportverein, einem Musikverein, beim Roten Kreuz oder etwas Ähnlichem zu verbringen, so ist diese Quote gerade in der erwähnten Hauptzielgruppe deutlich zurück gegangen. Konkurrierende Angebote, zum Beispiel in der Medienlandschaft, die sich ja geradezu dramatisch verändert hat und immer noch verändert, haben zu einem ganz anderen Freizeitverhalten geführt. Weitere Faktoren, wie zum Beispiel eine veränderte Schullandschaft (als Beispiel sei nur das G8 genannt) verstärken diesen Trend: weniger verfügbare freie Zeit trifft auf ein extrem ausgeweitetes Freizeitangebot, was zu einem grundsätzlich veränderten Freizeitverhalten führt. Die Vereine kriegen das zu spüren, im übrigen nicht nur bei der Zahl der aktiven Mitglieder, sondern auch bei der Bereitschaft, sich für den Verein in einer Funktion, in einem Vereinsamt, zumal wenn es ehrenamtlich ist, einzubringen. Die Mitgliedschaft in einem Verein hat immer auch etwas mit sozialer Bindung zu tun. Man trifft sich mit Freunden und Gleichgesinnten, übt und trainiert gemeinsam, nimmt vielleicht sogar gemeinsam an Wettkämpfen und Wettbewerben teil. So etwas führt natürlich geradezu zwangsläufig zu starken Bindungskräften, verbunden mit dem Gefühl, füreinander da zu sein, füreinander einzustehen. Aber genau das wollen viele Menschen gar nicht (mehr). Viele von denen zum Beispiel, die sich fit halten wollen, wollen trainieren, ohne irgendwelche zusätzlichen Verpflichtungen oder soziale Bindungen einzugehen. Das lassen sie sich gern auch etwas mehr (oder deutlich mehr) kosten, als sie in einem Verein an Mitgliedsbeitrag bezahlen müssten. Kommerzielle Anbieter haben dieses Potenzial längst erkannt. Die Zahl der Anbieter für solche Dienstleistungen hat sich in den vergangenen Jahren vervielfacht, einfach deshalb, weil es dafür einen nach wie vor wachsenden Markt gibt. Für die Sportvereine sind diese Anbieter, wie zum Beispiel professionelle Fitness-Studios, zu einer ganz massiven Konkurrenz geworden. Ganz am Rande: Es wirkt nahezu wie Ironie, dass nun viele dieser professionellen Anbieter sich lauthals über die Vereine und deren (scheinbaren) Vorteil der Gemeinnützigkeit beschweren, vor allem dann, wenn solche Vereine die Herausforderung annehmen und sich neu aufstellen, Mut zum Risiko haben, in die eigene Zukunft investieren und dadurch wieder deutlich attraktiver werden. Es ist eine Besonderheit des deutschen Vereinsrechts, dass Vereine 3

6 INTERN unter bestimmten Voraussetzungen den Status der Gemeinnützigkeit erhalten können. Die Turnerschaft zum Beispiel ist ein im Vereinsregister eingetragener gemeinnütziger Verein. Das entlastet den Verein steuerlich ganz erheblich, setzt aber andererseits bei der Generierung finanzieller Mittel sehr enge Grenzen. Der sogenannte wirtschaftliche Geschäftsbetrieb ist ganz strengen Regeln unterworfen, deren Einhaltung von den Finanzbehörden auch streng überwacht wird. Darüberhinaus gibt es heutzutage kaum noch Mäzene (Gönner, die zum Beispiel einen Verein unterstützen ohne dafür eine Gegenleistung zu fordern, einfach, weil sie die gemeinnützige Idee und den Vereinszweck gut finden und unterstützen wollen), sondern günstigstenfalls Sponsoren, die ganz selbstverständlich eine entsprechende Gegenleistung einfordern, und auch Sponsoren stehen bei einem normalen Verein wie die Turnerschaft einer ist nicht gerade Schlange. Wenn man dann noch bedenkt, dass die Beiträge, die der Verein seinen Mitgliedern abverlangt, auch nicht beliebig nach oben angepasst werden können, dann wird schnell klar, dass Vereine wie wir im Grunde genommen chronisch unterfinanziert sind, denn natürlich müssen alle Rechnungen zum Beispiel beim Gebäudeunterhalt pünktlich bezahlt werden, und natürlich brauchen die Abteilungen finanzielle Mittel zur Erreichung ihrer Ziele, und natürlich gibt es immer weniger Übungsleiter und Trainer, die dies völlig selbstlos und ehrenamtlich tun. Auch das ist ein Kostenfaktor. Es wird eine der zentralen Aufgaben der Vereinsführung sein und bleiben, die Finanzen auch weiterhin stabil und gesund zu erhalten und nach Möglichkeit neue Finanzierungsmöglichkeiten zu erschließen. Und eines ist auch klar: größere Maßnahmen wie zum Beispiel eine Generalsanierung unserer in die Jahre gekommenen Gebäude (Gaststätte, Reveri-Halle...) oder auch Neubaumaßnahmen aller Art können wir nur stemmen, wenn wir starke Partner an unserer Seite wissen, wie etwa die Stadt Göppingen oder den Württembergischen Landessportbund (WLSB). Die Turnerschaft ist ein klassischer Mehrspartenverein, wie er durchaus typisch ist für die Sportlandschaft in Württemberg. In einem solchen Verein sammeln sich viele verschiedene Abteilungen gleichsam unter einem Dach, um, jede Abteilung für sich, ihre Sportart zu betreiben. Dabei ist völlig klar, dass die Interessen weit auseinander gehen zwischen den einzelnen Abteilungen, die naturgemäß sehr unterschiedliche Strukturen aufweisen. Ein wesentliches und zentrales Phänomen ist dabei, dass sehr viel Engagement, sehr viel Wissen und Können ganz selbstverständlich in den Abteilungen gebunden ist. Und das ist ja auch völlig klar und leicht zu erklären: ein engagierter und motivierter Judoka, Handballer oder Leichtathlet zum Beispiel hat, wenn er sich nach seiner aktiven Einer für alle. Alle für einen. Wir für Sie! s-kreissparkasse Göppingen Mirko Doll, Immobilienberater bei der Kreissparkasse in Uhingen, trainiert in seiner Freizeit u.a. die E-Jugend des TSGV Wäschenbeuren. Hier erlebt er immer wieder, dass Teamgeist den entscheidenden Beitrag zum Spielerfolg leistet. Für Ihren Erfolg in allen Finanzangelegenheiten, engagieren sich unsere Mitarbeiter in über 60 Filialen. Darüber hinaus setzen wir uns ein für Kultur, Sport, Vereine, Bildung, Soziales und vieles mehr. Ohne die Kreissparkasse gäbe es vieles nicht was das Leben in unserer Region lebens- und liebenswert macht. Kreissparkasse Göppingen. Gut. Für die Region. Gut. Für Sie. 4

7 INTERN Zeit mit seinen Fähigkeiten einbringen will, zunächst eine große Nähe zu seiner eigenen Sportart, ganz abgesehen davon, dass er hier natürlich auch besonders kompetent ist. Also wendet er sich erst einmal dort hin, klar. Dabei entsteht aber ein Problem, das vielen gar nicht bewusst ist. Es besteht nämlich die große Gefahr, dass auf diese Weise die Belange des Gesamtvereins, des Hauptvereins, wie wir ihn nennen, tendenziell auf der Strecke bleiben. Es ist außerordentlich schwierig, für die Aufgaben, die eben nicht den Sportbetrieb in den Abteilungen, sondern den Gesamt-Rahmen, den der Hauptverein seinen Abteilungen bietet, Mitarbeiter zu finden, die erkennen, dass das Wohl und Wehe ihrer Abteilung eben auch vom Wohl und Wehe des Hauptvereins abhängt. Allzu leicht gerät nämlich in Vergessenheit, dass letzten Endes die Abteilungen für sich selbst auch nicht glücklich werden können, wenn es dem Hauptverein nicht gut geht. Die Formel muss deshalb lauten: lasst uns alle zusammen den Hauptverein stark und damit handlungsfähig erhalten, denn dann wird es auch allen Abteilungen unter dem Dach des Hauptvereins gut gehen. Das aber setzt voraus, dass wir für das Fortbestehen und das Gedeihen des Gesamtvereins mehr Menschen finden, die bereit sind, sich dieser Herausforderung, dieser Verantwortung zu stellen. Die Alternative dazu, das müssen alle Abteilungen erkennen, ist nämlich ein Hauptverein, der durch personelle Unterbesetzung und die Unfähigkeit, die vorhandenen Lasten auf möglichst viele Schultern zu verteilen geschwächt wird, seine Handlungsfähigkeit zumindest teilweise einbüßt und dadurch die Service-Leistungen, die die einzelnen Abteilungen schlicht und einfach brauchen, nicht mehr zur Verfügung stellen kann. Das wäre dann, um bei dem vorhin geprägten Bild zu bleiben, ein Dach, durch das es durchregnet. Was das letzten Endes bedeutet? Nun, wir von der Turnerschaft müssen erkennen, und zwar ganz gleich, aus welcher Abteilung wir stammen, dass wir letzten Endes alle in einem Boot sitzen, dass wir zwar verschiedenen Abteilungen angehören, dass wir uns aber alle gleichzeitig auch als Turnerschaftler verstehen und entsprechend handeln müssen. Wenn wir das schaffen haben wir eine Chance auf eine auch weiterhin erfolgreiche Zukunft. Wenn wir das nicht schaffen, dann wird es sehr, sehr schwierig. Es ist gar nicht meine Absicht, die Zukunft der Turnerschaft in allzu düsteren Farben zu malen. Die Turnerschaft ist, durchaus auch im Vergleich mit anderen Vereinen (übrigens: die Zahl der Sportvereine in Württemberg sinkt seit Jahren kontinuierlich!), immer noch gut aufgestellt. Unsere Finanzen sind solide, das Vereinsleben ist vielfältig und vital, und dazu haben wir dieses schöne Stadion und mehrere Gebäude, die uns gehören, also unsere Liegenschaften. Die sind zwar ein ganz erheblicher Kostenfaktor, und sie werden den Verein in kommenden Jahren durch Unterhalts- und Sanierungskosten zunehmend finanziell belasten, aber sie machen unseren Verein auch zu etwas ganz Besonderem. Dennoch ist klar: wenn wir uns den Herausforderungen nicht stellen, wenn wir den Kopf in den Sand stecken, wenn wir immer nur nach dem Motto Weiter so! handeln, dann wird es, und ich wiederhole mich ganz bewusst, sehr, sehr schwer. Hans-Dieter Mayer, Vorsitzender Forstbetrieb Hald - Baumpflege Alle Arbeiten im Wald: - Spezialfällungen - Holzernte - Rodungen - Pflanzung - Gartenpflege - Jungbestandspflege - Holzschnitzereien - Kultursicherung - Motorsägenkurs - Wertästung Forstbetrieb Hald Heldenbergstr Ottenbach Tel.: Handy:

8 INTERN Wie fit kann die Turnerschaft für die Zukunft werden? offene Gedanken des Geschäftsführers Liebe Mitglieder, ich bin nun seit Geburt Mitglied bei der Turnerschaft Göppingen und habe unser Vereinsleben aus verschiedenen Perspektiven erlebt und wahrgenommen. Erst als aktiver Sportler im Schüler- und Jugendbereich, dann als Trainer und nach verschiedenen Ämtern als Beisitzer im Vereinsrat, Abteilungsleiter Leichtathletik, stellvertretender Vorstand 2012 nun seit 2013 als Geschäftsführer des Hauptvereins. Unsere Turnerschaft hat mich also Zeit meines Lebens begleitet. Seit meinem Entschluss, mich im Vorstand zu engagieren, habe ich aber erst konkret die Verpflichtung erkannt, dass wir uns alle um die Zukunft unseres Vereins kümmern müssen und dass wir dafür zu sorgen haben, dass die Turnerschaft auch in Zukunft noch da ist. Es war für mich zuvor immer selbstverständlich, dass unsere Turnerschaft gibt. Meine bisherigen Erfahrungen insbesondere als Geschäftsführer lehrten mich allerdings sehr schnell, dass es eben nicht selbstverständlich ist und dass es schon genug harte Arbeit ist, den Verein nur am Leben zu erhalten und uns die Ausrichtung auf die Zukunft aber wirklich alles abverlangt. Natürlich ist dies ein wunderbarer Auftrag, den zu erfüllen und gestalten es im Team richtig Spaß macht, jedoch ist die Gefahr, an der Größe der Aufgabe zu scheitern ständig präsent, da sehr viele sich gegenseitig bedingende wirtschaftliche, administrative und organisatorische Fragen ständig in Betracht gezogen werden müssen und dabei noch eine Reihe von Befindlichkeiten unsere Arbeit erschweren. Als ich das Amt des Geschäftsführers antrat war mir von vorne herein klar, dass ich in große Fußstapfen trete. Mein Amtsvorgänger Hans Sautter hatte über so viele Jahrzehnte den Verein maßgeblich als Geschäftsführer geprägt, dass sicherlich niemand einen so umfassenden Einblick in die Turnerschaft Göppingen hatte wie er. Hans Sautter hat dies nur mit einem auf ihn und den langjährigen Vorstand Walter Schiller hervorragend abgestimmten System bewältigen können. Noch bevor Hans Sautter auf eigenen Wunsch 2013 nicht mehr zur Wiederwahl antrat, war uns in der Vorstandschaft klar geworden, dass wir ihn natürlich nicht einfach durch eine Einzelperson ersetzen können und somit ein komplett neues Verwaltungssystem implementieren müssen, welches aber auf ein ganzes Mitarbeiterteam ausgelegt werden muss. Ich denke, niemand aus der Vorstandschaft hat damals absehen können, wie einschneidend die Änderungen für uns alle sein werden und dass diese nach meiner Überzeugung für uns als Verein so überlebensnotwendig werden würden. Es war für uns somit zur Aufgabe geworden, unserem Verein ein neues Gesicht zu geben. Allerdings hat aber auch niemand wirklich ahnen können, wie mühsam es sein würde, alle auf dem Weg mitzunehmen. Es war von Anfang an sehr viel Überzeugungsarbeit erforderlich, um unseren eingeschlagenen Weg zu formulieren und darzulegen, so dass sich alle damit auseinandersetzen können. Ich bin leider zur Einsicht gekommen, dass wir nicht jeden von unserem Ansatz überzeugen können, was ich aber durchaus akzeptieren kann. Insbesondere die Frage, wie viel Veränderung überhaupt erlaubt ist, hatten wir vermutlich durchaus unterschätzt. Es war von vorne herein nicht der Ansatz, dass alles geändert werden muss aber die zeitliche Dringlichkeit und die Verschachtelung der Aufgaben ineinander war so umfangreich, dass dies nicht ausblieb. Von Bedeutung war für uns aber, dass die Veränderungen dann auch bitte positiv nachhaltig sein sollten. Insbesondere dem Charisma und Mut von Cornelius Schlenger als damaligem Vorsitzenden und Vordenker ist es zu verdanken, dass wir den Aufbruch 2013 überhaupt gewagt haben und auch tatsächlich angegangen sind. Wir haben sehr viele Stunden aufgewendet, die wir mit Planungen und Überlegungen verbracht haben, was wohl der beste Weg für den Verein wäre und wie wir dies bewerkstelligen könnten. Oberste Prämisse war für uns immer die Transparenz unserer Entscheidungen. Wir sind uns darüber klar geworden, dass wir im Sinne des Qualitätsmanagements zunächst alle zu erledigenden Aufgaben erfassen, labeln und dann gemäß einem Geschäftsverteiler deren Zuständigkeiten neu festzulegen haben. Wir haben die Vorgänge allerdings nicht nur erfasst, sondern auch sogleich auf den Prüfstand gestellt, ob wir die Vorgänge gleich abarbeiten wollen oder andere Wege beschreiten müssen. Diesen Geschäftsverteiler dann auch mit Leben zu erfüllen war und ist bis heute nicht einfach. Eben diesen somit auch geänderten Schwerpunkten und anderen Strukturen mussten wir Rechnung tragen und für uns war die Einrichtung einer mehrfach wöchentlich besetzten Geschäftsstelle ein erfolgsqualifizierendes Element. Die 2013 neu eingerichtete Geschäftsstelle ist aus der jetzigen Vereinsverwaltung nicht mehr wegzudenken. Ohne unsere Mädels Steffi Herzer, Sabine Gösele, Daniela Meier, Carola Tinger und Lynne Jupe könnten wir den Geschäftsbetrieb nicht aufrechterhalten. Die Steffi und die Dani kümmern sich federführend um Finanzen, die Sabine ist für die 6

9 INTERN Mitgliederverwaltung zuständig und die Carola und die Lynn erledigen die weiteren Querschnittsaufgaben wie zum Beispiel die Fertigung und Übersendung von Mitgliederschreiben und Geburtstagskarten und entlasten somit insbesondere den geschäftsführenden Vorstand. Meinen ganz herzlichen Dank an dieser Stelle an unsere Mädels von der Geschäftsstelle! Damit auch alle nun einen aktuellen und zeitgleichen Zugriff auf die zur Arbeit erforderlichen Dokumente haben wurde ein Zentralserver eingerichtet und damit eine gemeinsame Ablage geschaffen, wobei wir uns bemühen, eine so papierlose Verwaltung wie möglich zu haben. Was in der Vereinsverwaltung einen wirklich großen Aufwand verursacht ist die Zusammenarbeit mit den Verbänden und sonstigen Institutionen. Wir haben an die Verbände z.b. Bestandsmeldungen von Mitgliederzahlen, Meldungen in Zusammenhang mit Übungsleitern, Schadensmeldungen in Versicherungsfällen, Bauförderanträge, Ehrungen oder aktuelle Erhebungen zu übersenden. Mit der Stadt Göppingen, dem Landratsamt Göppingen, einzelnen Schulen oder dem Sportkreis Göppingen und dem Stadtverband Sport sind wir wegen unserer Belegung von Trainingsplätzen oder der Nutzung unserer Liegenschaften durch die Schulen in engem Kontakt. Der Bürokratieaufwand ist hier immens groß und erfordert oftmals ein umfangreiches Erfahrungswissen, wie welcher Vorgang zu behandeln ist. Selbstverständlich sind auch Pflichttermine gegenüber Ämtern, wie zum Beispiel dem Finanzamt mit Hilfe des Steuerbüro Schillers einzuhalten. Alleine die ordnungsgemäße Abrechnung aller unserer knapp 50 Übungsleiterinnen und Übungsleiter nimmt viel Zeit in Anspruch. Durch den großen Mitgliederflow von durchschnittlich 200 Ein- und Austritten pro Jahr ist die Mitgliederverwaltung ebenso sehr aufwändig. Auch hier haben wir auf eine Online-Version umstellen müssen, damit zeitgleich mehrere Nutzer in dem Programm arbeiten können. Bei unseren über Mitgliedern gibt es natürlich ebenso viele Änderungen, die eingepflegt werden müssen. Unterjährig müssen wir deshalb auch mehrere Buchungsläufe machen, bei denen dann Mitgliedsbeiträge der Neumitglieder abgebucht werden. Unschön dagegen ist, wenn wir immer wieder Mitglieder anschreiben müssen, da Beitragsabbuchungen nicht möglich sind. Aktuell sind wir zum Beispiel dabei, all diejenigen Mitglieder mit Familienmitgliedschaft anzuschreiben, deren Kinder A NWALTSHAUS K ELLER \ S CHLENGER & H ENKE \ J ÄCKEL R e c h t s a n w ä l t e i n B ü r o g e m e i n s c h a f t ANWALT HAUS Pflegstraße Nr Göppingen Telefon: / Fax: / Daniel Keller(1) Fachanwalt für A rbeitsrecht Cornelius Schlenger(2) Fachanwalt für B ank- u. Kapitalmarktrecht Michael Henke(2) Fachanwalt für F amilienrecht Patricia Deertz(1) Fachanwältin für F amilienrecht Marc Frederic Jäckel(3) Dr. Walter Keller(1)(4) (1) Rechtsanwälte Keller & Kollegen (2) Rechtsanwälte Schlenger & Henke (3) Rechtsanwaltskanzlei Jäckel (4) freier Mitarbeiter Arbeitsrecht Bankrecht Baurecht Betreuungsrecht Erbrecht Familienrecht Gesellschaftsrecht Handelsrecht Immobilienrecht Inkassowesen Insolvenzrecht Kapitalmarktrecht Kaufrecht Medizinrecht Miet- u. Pachtrecht Nachbarrecht Ordnungswidrigkeitenrecht Sozialrecht Strafrecht Urheberrecht Vereinsrecht Verkehrsrecht Vertragsrecht Verwaltungsrecht Wettbewerbsrecht Wirtschaftsrecht Wohnungseigentumsrecht Zwangsvollstreckungsrecht 7

10 INTERN nun volljährig sind und nicht mehr von einer Familienmitgliedschaft erfasst sind. In diesem Zusammenhang möchte ich alle Mitglieder darum bitten, dass der Geschäftsstelle auch Änderungen von persönlichen Verhältnissen zeitnah mitgeteilt werden. Erfreulicherweise bekommen wir immer sehr viele Anfragen von möglichen Neumitgliedern zu unseren Vereinsangeboten. Hier haben wir eine neue Angebotsübersicht erstellt, die wir zu Jahresbeginn auch als Flyer neu herausgeben wollen und in dieser Ausgabe des Echo auch eingearbeitet ist. Diese ist auch immer auf unserer Homepage unter de aktuell eingestellt, wo auch alle Trainingsorte und Ansprechpartner hinterlegt sind. Wir stellen fest, dass der Online-Zugriff auf unsere Homepage immer stärker wird. Wir werden Anfang 2015 auch eine Aktualisierung der Homepage angehen, wobei das Ziel sein soll, alle 7 Homepages der Abteilungen und des Hauptvereins zu einer zentralen Homepage zusammenzuführen, auf der alle Informationen zum Verein dann aktuell abrufbar sind. Dies erfordert aber viel Computerkenntnisse, eine solche Homepage neu zu konfigurieren und wenn wir die Erstellung extern vergeben würden, würde uns dies etwa EUR kosten. Bei der aktuellen Homepage haben wir allerdings das Problem, dass diese so veraltet ist, dass sie auf Smartphones oder Tablets nicht angezeigt werden kann (Fachbegriff: kein responsive webdesign ). Eine weitere Änderung haben wir auch in der gesamten Abteilungsstruktur vollzogen. Wir hatten bislang einerseits eigenständige Abteilungen und dazu noch knapp 30 direkt an den Hauptverein angegliederte Trainingsgruppen. Dies war aus der Sicht der aktuellen Vereinsleitung im Handling und in der Übersichtlichkeit nicht klar genug. Es sind nun alle Trainingsgruppen Abteilungen zugeordnet, wobei die wesentliche Änderung ist, dass wir nun 2 neue Abteilungen gegründet haben, nämlich die Abteilungen von Kinder- und Jugendsport und die von Gesundheits- und Präventionssport. Wir haben damit auch unsere bisherigen freie Kurse in die neue Struktur überführt, wobei es mehrere Kurse gab, bei denen eine Vereinsmitgliedschaft nicht zwingend vorgeschrieben war. Laut unserer Vereinssatzung setzt die Nutzung von Vereinsangeboten allerdings auch eine Vereinsmitgliedschaft voraus, wodurch mehrere Kursteilnehmerinnen und teilnehmer Vereinsmitglieder werden mussten. Insgesamt können wir durch diese Änderung nun viele organisatorische Synergieeffekte nutzen. Neben der Neuordnung der Abteilungsstruktur haben wir auch die Finanzordnung angepasst. Nach der Vereinssatzung war es von jeher schon Aufgabe des Hauptkassiers gewesen, eine Haushaltsplanung vorzulegen. Aufgrund der Tatsache jedoch, dass die Abteilungen eigene Abteilungskassen hatten, war dieser Überblick so schwerlich zu bekommen. Es gab vereinsintern über 20 Kassen, deren Zusammenführung zu einem Jahresabschluss immer im Januar erfolgte und vor dem Jahreswechsel immer viel Arbeit für die Abteilungskassiere und natürlich auch für den Hauptkassier war. Nun wurden die Vereinsfinanzen zentralisiert und der komplette Rechnungs-, Überweisungs- und Buchungslauf erfolgt direkt über die Geschäftsstelle, welche nun monatlich die Abrechnung übers Steuerbüro macht. Die Abteilungen haben natürlich weiterhin noch ihre Finanzhoheit, indem sie über ihre zugeteilten Abteilungsetats selbstständig verfügen können. Einmal jährlich werden dazu nun die Abteilungsetats in einem Workshop abgestimmt, wo nun abteilungsübergreifend Transparenz geschaffen wird, welche Abteilung wie viel Geld bekommt Eben dieses Mehr an Transparenz ist uns von der aktuellen Vorstandschaft überaus wichtig und wir legen großen Wert darauf, dass alle Vereinsmitglieder und die Entscheidungsgremien wie der Vereinsrat und vor allem auch die Mitgliederversammlung alle notwendigen Parameter und Facetten eines Vorgangs bekommen, um ein fundiertes Votum abgeben zu können. Wir wünschen uns sogar, dass sich die Vereinsmitglieder in ihren Verein mehr einbringen. Hier wollen wir uns als Vereinsführung nicht über die Mitglieder stellen, sondern wir wollen nur das umsetzen, was uns die Mitglieder in ihrer Mehrheit auftragen eben als direkte Form der Demokratie, wie wir sie schon 2012 in unser Leitbild aufgenommen haben. Süffisant könnte man sagen, dass dieses viel mehr an Informationen auch lästig sein könnte, aber dies möge jeder selbst entscheiden. Ausfluss dessen sind natürlich nicht selten auch dreistündige Sitzungen der Abteilungsleiterrunde oder auch die der Mitgliederversammlung, aber dies und die umfangreichere Kommunikation nehmen wir gerne in Kauf. Auch sollen diese Entscheidungen immer dokumentiert werden. Nicht nur bei der jährlichen Mitgliederversammlung, sondern auch bei den Vereinsratssitzungen und bei den Vorstandssitzungen werden Protokolle gefertigt, die alle durch unseren Protokollführer Max Friedrich fleißig gefertigt werden. Diese Protokolle sind dann jeweils (ausschließlich) dem Kreis des jeweiligen Gremiums zugänglich. Im Falle der Mitgliederversammlung 2015 wollen wir das Protokoll spätestens ab Mitte Januar schon in der Geschäftsstelle zur Einsichtnahme auslegen, damit dieses dann auf der 171. Mitgliederversammlung am nicht extra vorgelesen werden muss. Dieses Vorgehen ist vom Notar so bestätigt und entsprechend 8

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