Lesen, Schreiben, Erzählen digital und vernetzt

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1 Lesen, Schreiben, Erzählen digital und vernetzt Abschlusstagung des LOEWE-Schwerpunkts Kulturtechniken und ihre Medialisierung Justus-Liebig-Universität Gießen, Juni 2012 Kurzabstracts und Kurzbiographien der Referent/innen Olaf Breidbach (Jena): Wissen im Netz Vernetzt scheint heute selbst die Schlacke vormaliger Wissensbestände zu neuem Leben zu erwachen. Im Netz verbunden ist das Einzelne in einen Bezug gesetzt, der aus der Verzahnung mit einer Vielfalt von Elementen dieses Einzelne nur als einen ersten Positionshalter des Ganzen zu benennen scheint, welches in ihm sein Exemplum findet. So erscheint das Einzelne in Bezug auf ein Ganzes begriffen, das sich in der offenen Anlage eines immer neue Wissensbestände vereinnahmenden Verweisgefüges nur im Ungefähren positioniert. Derart scheinen die Bastionen des schon immer Gewissen denn auch aufgelöst und nur noch vordergründig in den Wissenssystemen klassischen Zuschnitts eingefangen. Allerdings offeriert jedes Netz auch immer ein Gefüge, in dem etwas gefangen und gehalten wird. Der Verweis des Einzelnen auf das je Andere zurrt dies im Gesamtkomplex der Relationen fest. Expertensysteme gründen auf den daraus entstehenden Verweisketten, in denen die grundlegenden Relationen nicht einfach nur in Bezügen, sondern auch in Hierarchien fixiert sind. Die bloße Assoziation bleibt gegenüber solch festen Bestimmungen zurückgestellt. Schließlich lassen sich in ihnen Wissensordnungen zwar andeuten, aber eben nicht anlegen. Das Dynamische erscheint so als bloßes Dekorum eines Wissensgefüges, das in seiner technischen Realisierung im Grundkode einer mathematisch stringenten Steuerung des mit solchen Assoziationen Machbaren schon im Ansatz her versteinert ist. Prof. Dr. Dr. Olaf Breidbach ist Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte der Naturwissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Direktor des Instituts für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik, Direktor des Museums Ernst-Haeckel-Haus sowie Leiter des Bereichs Theoretische Biologie an der Biologisch-Pharmazeutischen Fakultät der Universität Jena. Von 1999 bis 2002 war er Direktor des Theorielabors - Forschungsstelle für Strukturdynamik und Strukturevolution ; seit 1998 ist er Mitglied des Vorstands des Sonderforschungsbereichs Ereignis Weimar-Jena - Kultur um Zu seinen aktuellen Forschungsschwerpunkten zählen: Theorie der Geschichte der Wissenschaften, Systemtheorie, Wissenschaftskultur um 1800, Wissenschaftspopularisierung, Naturphilosophie, Wissenschaftswahrnehmungen. Annina Klappert (Erfurt): Schreiben mit Zettel und Link Der Beitrag setzt sich mit gegenwärtigen Verfahren des Schreibens auseinander, die vor dem Schreiben einsetzen: dem Exzerpieren und dem Vorsortieren des Schreibmaterials. Verschiedene elektronische Systeme wie Endnote oder Bibliographix unterstützen mittlerweile diese Art des Arbeitens und sind für viele zu einem unverzichtbaren Bestandteil vor allem des wissenschaftlichen, aber auch des literarischen Schreibens geworden. Der Beitrag möchte diese Bibliogaphierund Zettelkastensysteme mit Bezug auf ihre nichtdigitalen Referenzmodelle vorstellen. Sie stehen 1

2 in der langen Tradition des Exzerpierens, wobei etwa das Exzerptsystem Jean Pauls oder der Zettelkasten Niklas Luhmanns Beispiele dafür sein können, wie die Vorvertextung von Schreibmaterial mit Zettel, Verweis und Link funktionieren kann. Es sollen aber nicht die gegenwärtigen Modelle zur Rückschau auf diese Traditionen dienen, sondern die papierenen Modelle sollen vielmehr dabei helfen, die Unterschiede digitaler Systeme besser zu verstehen. Vorrangig soll es daher darum gehen, die Verschiedenheit aktueller Bibliographiersoftware vorzustellen und deren Unterschiede in einer Typologie deutlich zu machen. Deren unterschiedliche technische Einstellungen führen nämlich, so die These, zu derart unterschiedlichen Möglichkeiten des Schreibens, dass bei der Auswahl des eigenen Schreibsystems das man sich in der Regel auf Jahre einrichtet eine gute Vorüberlegung angezeigt scheint. Der Beitrag legt somit seinen Fokus auf mögliche Unterscheidungskriterien zur Reflexion auf das eigene Schreiben mit digitalen Bibliographiersystemen. Dr. Annina Klappert ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Erfurt. Sie studierte Germanistik in Bonn, arbeitete von am FK/SFB Medien und kulturelle Kommunikation in Köln und promovierte zu einem Strukturvergleich von Jean Pauls Texten und Hypertexten (Die Perspektiven von Link und Lücke. Sichtweisen auf Jean Pauls Texte und Hypertexte, Diss., Aisthesis: Bielefeld 2006). Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Literatur des 18. Jahrhunderts und in der Gegenwartsliteratur sowie in Fragen der Medialität, Referentialität und Virtualität. In ihren jüngsten Publikationen arbeitete sie zu Thomas Glavinic (Die Ökonomie der Lebendigkeit in Das Leben der Wünsche, 2012), Jakob Hein (Der Abbau aller Adressen in Herr Jensen steigt aus, 2012), Jorge Luis Borges (Störung durch Auflösung in El libro de arena, 2012), zur literarischen Fußnote ( Nichts dahinter. Anmerkungen ohne Referenz, 2012) sowie zum Konzept der Gegenwartsliteratur ( Gegenwartsliteratur unter anderem. Epochenkonstruktion als Reihe, 2010). Maja Bärenfänger (Gießen): Leser(brief)kommunikation im digitalen Wandel Mit dem Vortrag soll ein Diskussionsbeitrag zu den Fragestellungen in der Sektion Lesen und Schreiben geleistet werden. Am Gegenstand Leserbrief bzw. Leserkommentar soll beleuchtet werden, wie digitale Medien den Lese- und Schreibprozess verändern. Durch die digitalen Medien hat sich die Leser(brief)kommunikation in den letzten Jahren von einer durch die kommunikativen Rahmenbedingungen beschränkten zu einer nahezu unbeschränkten dialogischen Kommunikationsform gewandelt. In der gedruckten Leserbriefkommunikation gibt es zwar einen Dialog eines einzelnen Lesers mit einer Zeitungsredaktion, ein Dialog zwischen Lesern findet dagegen nur in extrem eingeschränkter Form statt. Ursächlich hierfür ist in erster Linie die asynchrone, durch den redaktionellen Arbeitsprozess bestimmte Kommunikationssituation, die dazu führt, dass Reaktionen auf Leserbriefe in Form anderer Leserbriefe entweder mit einer zeitlichen Verzögerung von mindestens ein paar Tagen, teilweise sogar Wochen publiziert werden oder auch gar nicht (vgl. Heupel 2007; Mlitz 2008). Ein echter (ungefilterter) Dialog mit mehreren sich aufeinander beziehenden Dialogzügen findet demnach nur selten statt. Die Kommunikationssituation auf Online- Zeitungsportalen ist dagegen gänzlich anders: Zeitungsartikel und Leserkommentare können direkt nach ihrer Veröffentlichung auf dem Zeitungsportal rezipiert und durch einen eigenen Kommentar kommentiert werden, ohne dass es zwischen Rezeption, Produktion und Veröffentlichung eine große zeitliche Verzögerung gäbe. Im Gegensatz zu Print-Leserbriefen beziehen sich Leserkommentare möglicherweise auch deshalb häufiger aufeinander als auf einen Zeitungsartikel. 2

3 Dr. Maja Bärenfänger ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsgebiet Angewandte Sprachwissenschaft und Computerlinguistik am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen. Nach erfolgreichem Abschluss der ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Haupt- und Realschulen mit den Fächern Deutsch und Musik, studierte sie von 2000 bis 2003 an der Justus-Liebig-Universität Gießen Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Deutsche Sprachwissenschaft, Musikwissenschaft und Computerlinguistik. Ihre Magisterarbeit verfasste sie zum Thema Möglichkeiten einer digitalen, annotierten und hypertextualisierten Edition von Holocaust-Literatur am Beispiel der Lodzer Getto Chronik. Von 2004 bis 2006 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Flexible Weiterbildungsangebote für Lehrer durch personalisierte elearning-module am Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) tätig. Ihre im November 2010 abgegebene, im März 2011 verteidigte und mit dem Dissertationspreis 2011 der Justus- Liebig-Universität Gießen ausgezeichnete Dissertation trägt den Titel Ebenen des Themas. Zur Interaktion von Thema, Text und Wissen. Andrew Patten (Berlin): The Quality of Quantity: (Pre)Reading Work, Network, and Extratextuality This project reconsiders the function of reading and textual interpretation in light of changes in media and technology, specifically in terms of online-bookselling algorithms which use data mining to group and recommend titles based on the purchasing patterns of readers (perhaps known best by its name at Amazon.com: Customers Who Bought This Item Also Bought.). The function of this software is an inadvertent visualization tool for the operative factors of literary interpretation. Clicking on a work of literature at Amazon produces a series of recommended texts, each bound to the core text by mathematically driven associations. These recommendations form an alternative archive, a previously unseen mode of knowledge organization, and a network of textual relationships. Amazon displays texts that are purchased before they are read, revealing a group of texts bound by associations that are based on each text s structural position within the network, or their extratextual relationships. By considering maps of these networks, I present the idea that the emergent literary network represents these active interpretive constraints. I argue that Amazon networks function as both an accurate visualization tool for literary norms and a formative force in producing the norms themselves. Andrew Patten is a PhD candidate in German Studies and Comparative Literature at the University of Minnesota, Twin Cities. He is currently working on his dissertation while on an academic exchange at the Freie Universität Berlin. Jana Klawitter (Gießen): Kategorisierungen in webbasierter Wissenschaftskommunikation: Metaphernkonzepte und Denkkollektive Kollektive Denkmuster enthalten nicht-reflektierte Selbstverständlichkeiten und dienen Gemeinschaften als Orientierungssysteme. Konventionalisierte Metaphernkonzepte, Sinnformeln, Schlüsselwörter, Prototypen oder Stereotypen finden sich in jeder Art der Kommunikation von Denkkollektiven wieder so auch in webbasierten Schreib- und Leseprozessen. Denkmuster sind umso wirkmächtiger, je weniger sie bewusst wahrgenommen werden ist die Wirkmächtigkeit maximal, sind Denken und Handeln nur noch in Dimensionen der jeweiligen den Denkstil prägenden Konzepte möglich. Das Aufbrechen eines disziplinären Denkzwangs kann beispielsweise durch interfachliche Kontroversen oder den Wissenstransfer an eine nicht-wissenschaftliche Gemein- 3

4 schaft bewirkt werden, wie zum Beispiel im Rahmen von inter- und transdisziplinärer Kommunikation. Konventionalisierte Begriffe werden ebenfalls für Kategorisierungen von Webinhalten eingesetzt und dienen daher sowohl menschlichen als auch software-basierten Leser/innen und Schreiber/innen als Grundlage für Wissens- und Entscheidungsprozesse. Im Vortrag wird das Potential der Konzeptuellen Metapherntheorie sowie der Idealized Cognitive Models (ICM) zur Aufdeckung von wissenschaftlichen Denkkollektiven anhand von Kategorisierungen in webbasierter Wissenschaftskommunikation erläutert. Hierfür werden Modelle und Theorien der Kognitiven Semantik mit der wissenschaftstheoretischen Methodologie der Denkstile und Denkkollektive auf Basis von Ludwik Fleck ( ) in Beziehung gesetzt: Parallelen und Ergänzungsmöglichkeiten der Ansätze lassen sich hinsichtlich der erkenntnisfördernden und erkenntnishemmenden Wirkung von Analogien und Metaphern herausstellen sowie damit verbundener sozio-kognitiver Aspekte wissenschaftsbezogener Kommunikationspraxis. Jana Klawitter studierte Linguistik und Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität Berlin und war von 2008 bis 2011 Wissenschaftliche Geschäftsführerin des LOEWE-Schwerpunkts Kulturtechniken und ihre Medialisierung am Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit 2011 ist sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt Die Ordnung von Wissen in Texten Textgliederung und Strukturvisualisierung als Quellen natürlicher Wissensontologien des LOEWE- Schwerpunkts und in der Wissenschaftlichen Geschäftsführung für den Bereich Publikationen tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Kognitiven Semantik und der webbasierten interdisziplinären Kommunikation, ihr Promotionsprojekt trägt den Titel Kategorisierungen inter- und transdisziplinärer Denkkollektive. Metaphern und Leitbilder in webbasierter Wissenschaftskommunikation aus kognitivsemantischer Perspektive. Mirco Limpinsel (Berlin): Volltextsuche und der philologische Habitus Viele der spezifischen Kompetenzen, die der Philologie lange Zeit ihre gesellschaftliche Funktion und ihr disziplinäres Selbstbewusstsein gesichert haben, beziehen sich unmittelbar auf die Benutzung von Büchern. Vor allem die digitale Volltextsuche bietet aber eine Alternative zum klassischen Zugang zu aufbewahrtem Wissen, der immer an lesende Menschen gebunden war. Es war erforderlich, Bücher relativ unabhängig von ihrem Inhalt interessant zu finden und so möglichst einen Überblick über das Ganze zu gewinnen. August Boeckhs bekannte Formel, Philologie sei die Erkenntnis des Erkannten, formuliert dies auch methodologisch. Allgemein kann man sagen, dass die philologische Methodologie immer an solchen habituellen, nicht regelhaft lehr- und lernbaren Kompetenzen orientiert war; gefordert waren Taktgefühl, Liebe zum Text, Spürsinn für authentische Lesarten und dergleichen mehr. Wenn es nun eine Alternative zum philologischen Leser gibt, die dem philologischen Habitus zudem geradezu diametral entgegensteht, so stellt sich die Frage, wie die Philologie methodologisch darauf reagieren kann. Wie verändert sich der philologische Habitus, wenn die Philologie das Monopol verliert, das sie durch ihr besonderes Textwissen lange hatte? Mein Beitrag soll auf dieses Problem hinweisen und Lösungsvorschläge zur Diskussion stellen. Dr. des. Mirco Limpinsel studierte Germanistik, Musikwissenschaft und Philosophie in Gießen und Berlin und promovierte anschließend an der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien der Freien Universität Berlin. Seine Dissertation behandelt in historischer und systematischer Perspektive den hermeneutischen Topos der Angemessenheit, also die methodologisch folgenreiche Vorstel- 4

5 lung, eine Interpretation müsse dem Text, auf den sie sich bezieht, angemessen sein. Weitere aktuelle Forschungsfelder sind die soziologische Systemtheorie und ihre Anwendung auf die Literatur, das Konfinium von Literaturwissenschaft und Linguistik am Modell der Korpusanalyse sowie die Literaturgeschichte des 19. Jahrhunderts. Peter Hoeres (Gießen): Public History online Geschichte digital erzählen Hat sich das Lesen von Geschichtstexten im Netz und auch das Schreiben über Geschichte dort durchgesetzt, so hat die Forschung zur Public History online erst begonnen. Über viele Aspekte der Content-Produktion, des Schreibprozesses und der Auswirkungen auf das Geschichtsbewusstsein besteht noch Unklarheit. Was bedeutet etwa pseudonyme oder anonyme Autorenschaft für den Schreibprozess? Was ergibt sich aus der kollaborativen Arbeitstechnik? Wer entscheidet über die Qualität und Freischaltung der Artikel? Wie werden wissenschaftliche Erkenntnisse rezipiert, wie Wissenschaftler und ihre Texte eingeführt und geframed? Diese Fragen sollen in einem Vortrag erörtert werden, der auf einem experimentellen Seminar basiert, das ich im Wintersemester 2011/12 an der Justus-Liebig-Universität veranstaltet habe. Darin wurden historische Artikel in Wikipedia neu angelegt und bestehende Texte überarbeitet, vor allem aber die Struktur und Argumentation bei der Überarbeitung, Diskussion, Sperrung, Löschung und Sichtung von Artikeln untersucht und die Ergebnisse mit den bisherigen Erkenntnissen der Forschung zu Wikipedia konfrontiert und in Portfolios festgehalten. Die Ergebnisse sollen theoretisch eingeordnet und mit einem Ausblick auf die gegenseitige Veränderung von Geschichtswissenschaft und digitaler Public History verbunden werden. PD Dr. Peter Hoeres vertritt seit dem Wintersemester 2011/2012 die Professur für Fachjournalistik Geschichte am Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen. Zuvor war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Essen, Münster und Gießen und habilitierte im Jahr Seine Forschungsschwerpunkte sind Mediengeschichte, Internationale Beziehungen, Kultur-, Ideen- und Wissenschaftsgeschichte. Veröffentlichungen u. a.: Krieg der Philosophen. Die deutsche und die britische Philosophie im Ersten Weltkrieg, Paderborn 2004; Die Kultur von Weimar. Durchbruch der Moderne, Berlin 2008; Außenpolitik, Öffentlichkeit, öffentliche Meinung. Deutsche Streitfälle in den langen 1960er Jahren, in: HZ 291 (2010), Heft 3, S ; Außenpolitik und Öffentlichkeit. Massenmedien, Meinungsforschung und Arkanpolitik in den deutsch-amerikanischen Beziehungen (erscheint 2013). John David Seidler (Rostock): Digitale Detektive: Verschwörungstheoretische Geschichtsschreibung im Internet Eine besondere Popularität von Verschwörungstheorien war in der jüngeren Vergangenheit offensichtlich. Ungeklärt ist bisher, inwiefern digitale Medien jenseits ihrer Distributionsfunktion einen Anteil an dieser Konjunktur von Verschwörungstheorien hatten. Der verschwörungstheoretische Diskurs zum 11. September 2001 stellt ausreichend Material bereit, um diese Erzählkategorie nach ihrer Medialisierung zu befragen. Der Beitrag skizziert, inwiefern Produktion, Distribution und Rezeption der Verschwörungserzählungen zu 9/11 mit spezifischen digitalen Innovationen verknüpft sind. Vorläufige Forschungsergebnisse verweisen hier auf eine von digitaler Medialität geprägte, hoch attraktive, detektivische Laienarbeit, die den investigativen Gestus analoger Verschwörungserzählungen potenziert. Neben dem klassischen whodunit kriminalistisch fokussierter Erzählungen, sorgt hier insbesondere der vernetzte Versuch einer hochkomplexen Aufdeckung 5

6 des whatreallyhappened für einen interaktiven Sog, der augenscheinlich Massen mobilisiert. Der verschwörungstheoretische Diskurs als Gegenmodell zu einem Wissen des Mainstreams liest dabei unter den Vorzeichen einer paranoischen Vernunft ausgerechnet den Informations- und Bilderkanon der etablierten Massenmedien aus. Als Evidenz dunkler Mächte und geheimer Verschwörungen müssen stets gut sichtbare und medial populär aufbereitete Phänomene dienen. Am deutlichsten im Medium des semidokumentarischen Onlinefilms zu erkennen, entsteht so eine Darstellungsform, die auf eigenes Material weitestgehend verzichtet und stattdessen primär vorhandene Bilder neu erzählt. Die Autoren der Verschwörungstheorie so eine These des Beitrags explorieren hier ihre eigene medientechnische Aufrüstung. John David Seidler studierte von 2003 bis 2009 Medienkulturwissenschaft, Medienpsychologie und Politikwissenschaft an der Universität zu Köln. Von 2009 bis 2011 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Verbundprojekt TRUSTnet am Institut für Theater,- Film- und Fernsehwissenschaft der Universität zu Köln. Seit 2011 ist er Promotionsstipendiat am Department Wissen Kultur Transformation der Universität Rostock. Sein Promotionsprojekt trägt den Titel (Vorstellungs-)Bilder von geheimem Wissen und medialen Strukturen in Verschwörungstheorien. Seit 2011 ist er darüber hinaus Freier Dozent an der Bergischen Universität Wuppertal. Rebecca Hagelmoser, Jonas Ivo Meyer (Gießen): Corporate Identity und Storytelling auf Social Network Sites. Wie sich Marketingstrategien und -techniken durch das Aufkommen von Social Media verändern Die zunehmende Wichtigkeit von Social Media führt auch dazu, dass sich die Marketingstrategien und Techniken der digitalen Medienumgebung anpassen müssen. In diesem Vortrag soll es vor allem um die Technik des Corporate Storytelling gehen, die sich mit dem Eintritt in Social Media stark verändert. Posts auf Social Network Sites müssen kurz sein, Rezipienten sollen dazu angeregt werden, die Inhalte zu teilen, es können interaktive Elemente wie Spiele (z. B. Alternate Reality Games) oder andere Programme benutzt werden die Zeit der nicht-interaktiven Werbeanzeigen und Werbefilme scheint sich dem Ende zuzuneigen. Es sollen daher anhand einiger Beispiele Fragen beantwortet werden wie: Auf welche Weise unterscheidet sich die Selbstdarstellung von Firmen in den Social Media von der Selbstdarstellung auf einer Firmenwebsite? Wie verändert sich das Corporate Storytelling durch Social Media? Welche Rolle spielt dabei die Möglichkeit des Viral Marketing? Wie werden Social-Network-Nutzer in Werbekampagnen involviert? Welche Auswirkungen hat der Einsatz von mobilen Geräten wie Smartphones auf die Darstellungsstrategien der Firmen? Rebecca Hagelmoser studierte an der Justus-Liebig-Universität Gießen Komparatistik, Anglistik und Psychologie. Sie ist Mitarbeiterin im Teilprojekt Narrative Kompetenz und ihre Medialisierung des LOEWE- Schwerpunkts Kulturtechniken und ihre Medialisierung am Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) in Gießen und promoviert zum Thema Corporate storytelling: Formen und Funktionen narrativer Selbstrepräsentation der Automobilbranche im Internet. Sie ist zudem Mitglied im International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) und im International PhD Programme (IPP) Literary and Cultural Studies der Justus-Liebig-Universität Gießen. Jonas Ivo Meyer studierte Literaturwissenschaft, Germanistik und Angewandte Sprachwissenschaft an der Universität Siegen und der Washington University in St. Louis. Seit 2009 promoviert er an der Justus-Liebig- Universität Gießen und ist dort Mitglied des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) 6

7 und des International PhD Programme (IPP) Literary and Cultural Studies. Er arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) in Gießen im Teilprojekt Narrative Kompetenz und ihre Medialisierung des LOEWE-Schwerpunkts Kulturtechniken und ihre Medialisierung. Sein Dissertationsthema lautet Life writing als life/live posting im digitalen Zeitalter: Parameter und Möglichkeiten von Selbstdarstellung auf social network sites. Alexander Scherr (Gießen): Die living novel im Cyberspace? Aspekte der ästhetischen Illusionsbildung im Browsergame TwinKomplex Das Browsergame TwinKomplex (www.twinkomplex.com) hat in den wenigen Monaten nach seiner Veröffentlichung im November 2011 ein breites Medienecho auf sich gezogen. Von der Entwicklerfirma Ludic Philosophy als living novel beschrieben, entzieht sich das Spiel eindeutigen Gattungszuschreibungen und präsentiert sich als hybride, nicht-lineare Erzählform aus Thriller und Social Game. Der Spieler wird zum Agenten einer in Berlin ansässigen Geheimagentur (der DIA) und arbeitet im Verbund mit drei Mitspielern an der Rekonstruktion von Kriminalgeschichten, die durch die Analyse verschiedener Beweisstücke und Methoden der Informationsbeschaffung vorangetrieben werden. Der Vortrag möchte anhand einer kurzen Vorstellung von TwinKomplex erläutern, inwiefern das Spiel das Internet als Erzählmedium funktionalisiert und damit zugleich neue Möglichkeiten der Illusionsbildung und Spannungserzeugung erschließt, wobei ebenso potentielle Problemstellen im Spielprinzip berücksichtigt werden sollen. Das ständige Verschwimmen der Grenzen zwischen Fiktion und Realität, das für TwinKomplex typisch ist, soll ausgehend von der Annahme beleuchtet werden, dass die Entstehung von ästhetischer Illusion wesentlich den Eindruck von Wirklichkeitsnähe oder Lebensechtheit beim Rezipienten voraussetzt. Bedenkt man, dass das Internet längst Teil unserer alltäglichen Erfahrungswirklichkeit geworden ist, so stellt sich als eine im Rahmen des Vortrags zu behandelnde Frage, inwiefern die Grenzen des Spiels infolge der Einbindung von Diensten wie Google Maps / Google Street View, Internet- Suchmaschinen oder -Kommunikation nach außen hin offen gestaltet sind, so dass der fiktionale Raum immer auch als Teil unserer Lebensrealität im Hinblick auf die aktive Nutzung des World Wide Web erscheint. Alexander Scherr studierte Anglistik, Musikwissenschaft und Philosophie in Bonn. Seit 2011 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Anglistik der Justus-Liebig-Universität Gießen und Doktorand am International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) sowie im International PhD Programme Literary and Cultural Studies (IPP) ebendort. Er promoviert im Bereich der englischen und amerikanischen Kulturwissenschaft und beschäftigt sich in seiner Dissertation mit Formen und Funktionen der Repräsentation biowissenschaftlichen Wissens in zeitgenössischen britischen und US-amerikanischen Romanen. Vor Beginn seines Promotionsstudiums in Gießen im Oktober 2011 arbeitete Alexander Scherr zwei Jahre als Sprachkursmanager am Sprachlernzentrum der Universität Bonn. Roberto Simanowski (Basel): Elektronische Bücher und digitale Helden: Zum produktions- und rezeptionsästhetischen Umbau des Narrativen in neuen Medien Das elektronische Buch ersetzt nicht nur ein haptisches Medium aus Papier durch einen kühlen Bildschirm, es untergräbt auch eine Kulturtechnik, die aus diesem Medium resultierte: die konzentrierte Lektüre, ungestört von den Dingen der realen Welt. Im elektronischen Buch ist jeder lineare Text implizite ein Hypertext mit vielfältigsten Absprungversuchungen. Aber schon die neu- 7

8 en Wahrnehmungspraktiken online das Multitasking und Power-Browsing ersetzen Deep- Attention durch Hyper-Attention und bedeuten ein Angriff auch auf die traditionelle Lektüre eines Buchs. Hirnforscher und Kulturtheoretiker prophezeien sogar, dass mit dem deep reading auch das deep thinking verlorengeht. Zugleich eröffnen die neuen Medien neuen Formen des literarischen Ausdrucks bzw. entwickeln bekannte Formen weiter: Die Hyperfiction bricht den linearen Text in alternativ navigierbare Segmente auf, die Vernetzung der Internet-User revitalisiert das kollaborative Schreiben, die Prozessierung von Text durch den Computer kinetisiert die konkrete Poesie, computergenerierte Texte greifen die Tradition der Nonsensdichtung auf der Basis hochkomplexer Programmierung und Datenbankanalysen auf und Twitter führt zum Come Back des Aphorismus. Daneben gibt es SMS-Romane und locative fiction, die per GPS-Daten die Textpräsentation von der geografischen Position der Rezipienten abhängig machen, es gibt Formen der Narration, die textliche Readymades aus dem Netz online oder offline zusammenstellen, individuelle Daten als automatisierte Autobiografien archivieren oder die Narration gänzlich durch die Datenbank ersetzen. Der Vortrag illustriert und diskutiert die Facetten einerseits des anderen Lesens in und durch die neuen Medien, andererseits des Lesens anders erzählter Texte in den neuen Medien. Prof. Dr. Roberto Simanowski ist Extraordinarius am Institut für Medienwissenschaft der Universität Basel. Von war er Assistant Professor am Department of German Studies der Brown University, Providence, zuvor lehrte er als Vertretungsprofessor für Medienwissenschaft und Kulturtheorie digitaler Medien am Institut für Medienwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena und als Lehrbeauftragter am German Department der University of Wahington, Seattle. Zu seinen aktuellen Forschungsschwerpunkten zählen: Medientheorie, Kulturwissenschaft, Ästhetik, Kultur, Soziologie und Kunst Neuer Medien; Intermediale und interaktive Kunst- und Kulturformen; Mediengeschichte des Buchs; Nationalismus, Multikulturalismus, Globalisierung. Jan Hodel (Aarau): Copy/paste a shattered history? Das Erstellen von Geschichtsreferaten unter den Bedingungen narrativer Fragmentierung Thomas und Claudia stehen zwei Jahre vor dem Abitur. Sie erhalten wie der Rest ihrer Klasse den Auftrag, eine Hausarbeit über ein Thema des Kalten Krieges zu verfassen. Die Geschichtsdidaktik versteht Geschichte als gegenwärtiges Konstrukt, in dem Zeiterfahrungen im Hinblick auf Erwartungshorizonte zu sinnstiftenden Deutungen geformt werden. Auf Dantos geschichtsphilosophischen Überlegungen gründend, wonach Erzählungen in der Geschichte eine Form wissenschaftlicher Erklärung darstellten, hat Rüsen in seiner Historik die Erzählung als genuine Form historischer Sinnbildung etabliert. Thomas und Claudia erstellen folglich bei der Ausführung des schulischen Auftrags eine historische Narration. Dabei sind sie mit widersprüchlichen Anforderungen konfrontiert. Einerseits sollen sie selbständiges historisches Denken zeigen und hierfür eine genuine Narration. Zugleich sollen sie sich an historischen Basis-Narrativen orientieren an gesellschaftlich breit anerkannten Wissensbeständen über Geschichte. Deren korrekte Verarbeitung impliziert eine Nacherzählung, die möglichst genau der Vorlage entspricht. Unter den Bedingungen des Internet und seiner miscellaneous order (Weinberger) verfolgen Thomas und Claudia im Umgang mit diesem Handlungsproblem unterschiedliche Strategien. Daraus resultieren zwei exemplarische Typen historischer Narration digitaler Prägung. Claudia erstellt ein Copy/Paste- Konstrukt, in welchem sie verschiedene Vorlagen narrativ kondensiert. Thomas kompiliert eine 8

9 unsequenzierte Anordnung narrativer Fragmente, die er mit dem Geflecht historischer Darstellungen im Internet verknüpft. Jan Hodel studierte Geschichte, Journalistik, Geografie und Biologie an der Universität Freiburg (Schweiz), der Technischen Universität Berlin und der Universität Basel, Lizenziat 1995 an der Universität Basel. Bis 2004 leitete er die Sparte Web bei ecos, Kommunikationsagentur für nachhaltige Entwicklung in Basel. Er ist Mitbegründer von hist.net und war von 2000 bis 2002 Co-Leiter des Projekts history toolbox (gemeinsam mit Peter Haber). Seit 2004 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Forschung und Entwicklung der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). In seinem laufenden Dissertationsprojekt beschäftigt er sich mit dem Thema Geschichtslernen im Zeitalter von Social Software. Annika Dix, Lisa Schüler, Jan Weisberg (Gießen): Strategien der computergestützten Textproduktion: Überlegungen zum Zusammenhang von Ordnungsprozessen und Schreibflüssigkeit beim wissenschaftlichen Schreiben Die computergestützte Textproduktion bietet die Möglichkeit, Textproduktionsprozesse ganzheitlich zu erforschen. Ein bisher wenig beachteter Aspekt betrifft den Zusammenhang von Ordnungsprozessen und Schreibflüssigkeit beim Verfassen wissenschaftlicher Texte. Speziell beim wissenschaftlichen Schreiben stellt das Ordnen bzw. die Konzeption des Textes eine besondere Herausforderung dar, weil hier ein ständiger Wechsel zwischen der Rezeption unterschiedlicher Fachtexte und der Produktion des eigenen Textes notwendig ist. Gelungene Ordnungsprozesse, so kann man annehmen, hinterlassen Spuren im Text und beeinflussen den weiteren Produktionsprozess. Ob und inwiefern sie zur Produktion von guten und flüssigen Texten führen, ist Gegenstand des Beitrags. Dazu werden mediale Schreiblernprozesse in der webbasierten Lernumgebung Skola (Schreibkontroversenlabor) untersucht. Die Lernumgebung bildet einen Mikrokosmos des wissenschaftlichen Schreibens: Aus unterschiedlichen Quellen zu einem kontroversen Thema muss unter einer neuen Fragestellung ein eigener Text in Form eines Kontroversenreferats verfasst werden. Dazu müssen die Schreibenden die Bezugstexte lesen und wesentliche Positionen auswählen, das ausgewählte Material restrukturieren, ordnen und in die eigene Darstellung integrieren. Dies erfordert wichtige Schlüsselkompetenzen des wissenschaftlichen Schreibens, deren Verfügbarkeit sich in der Flüssigkeit von Schreibprozess und Schreibprodukt ausdrückt. Anhand von Fallstudien werden unterschiedliche Strategien beim Verfassen eines Kontroversenreferats gezeigt. Dabei wird sowohl auf Prozess- als auch Produktdaten zurückgegriffen. Annika Dix studierte Germanistik sowie Politik und Wirtschaft für das Lehramt an Haupt- und Realschulen an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit Oktober 2009 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Germanistische Linguistik und Sprachdidaktik an der Justus-Liebig-Universität Gießen. In ihrem Dissertationsprojekt beschäftigt sie sich mit textdidaktischen Gattungen im Deutschunterricht. Lisa Schüler studierte Medien- und Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Pädagogik sowie die Fächer Deutsch und Werte und Normen für das Lehramt an Gymnasien an der Georg-August-Universität Göttingen. Seit Mai 2010 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Sprach- und Mediendidaktik an der Justus-Liebig-Universität Gießen. In ihrem Dissertationsprojekt beschäftigt sie sich mit konzeptionellen Prozessen beim Verfassen wissenschaftlicher Texte. Jan Weisberg studierte Sprachwissenschaften, Medienwissenschaften und Politikwissenschaften an der Leibniz Universität Hannover und an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Von De- 9

10 zember 2008 bis April 2012 war er Wissenschaftliche Hilfskraft am Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen. Darüber hinaus ist er als Lehrbeauftragter des Studiengangs Darstellendes Spiel an der Leibniz Universität Hannover tätig. In seinem Dissertationsprojekt beschäftigt er sich mit der Wirkung von Problemen und Routinen auf die Flüssigkeit von Schreibprozessen. Susanne Göpferich, Bridgit Nelezen (Gießen): Die Sprach(un)abhängigkeit von Textproduktionskompetenz: Translation als Werkzeug der Schreibprozessforschung und Schreibdidaktik Die wenigen bereits vorliegenden Studien zur Textproduktion in der L1 im Vergleich zur L2 deuten darauf hin, dass Textproduktion in der L2, wenn man von den zusätzlichen Problemen im Bereich Lexik und Grammatik durch die Verwendung einer Fremdsprache einmal absieht, ähnlich verläuft wie Textproduktion in der L1. Arndt (1987: 258) stellt hierzu fest: It is the constraints of the composing activity, or of the discourse type, which creates problems for students writing in L2, not simply difficulties with the mechanics of the foreign language. Trifft dies zu, so sollten die nach funktionalistischen Kriterien erstellten deutschsprachigen Versionen (L1), die Studierende von einem Text verfassen, den sie selbst in ihrer L2 Englisch produziert haben, in ihrer textlinguistischrhetorischen Qualität nicht signifikant besser sein als die Ausgangstexte. Um dies zu prüfen, wurden Masterstudierende der Anglistik aufgefordert, eine deutsche Fassung eines einseitigen englischsprachigen populärwissenschaftlichen Artikels zu verfassen, den sie in Zweierteams mit mehreren Feedback-Schleifen erstellt hatten. Dabei mussten sie laut denken. Ihr Schreibprozess wurde mit dem Schreib-Logging-Programm Translog aufgezeichnet. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen die Ergebnisse eines Vergleichs der Qualität der englisch- und deutschsprachigen Versionen hinsichtlich textlinguistischer Kriterien wie Kohäsion/Kohärenz, Implizitheit, funktionale Satzperspektive und rhetorische Schlagkraft, in den sowohl die Produkte als auch die Prozesse einbezogen werden. Dabei werden auch die Besonderheiten reflektiert, die sich aus der Translationsaufgabe ergeben. Prof. Dr. Susanne Göpferich ist Professorin für Angewandte Linguistik am Institut für Anglistik und Direktorin des Zentrums für fremdsprachliche und berufsfeldorientierte Kompetenzen (ZfbK) der Justus-Liebig- Universität Gießen. Von 1997 bis 2003 hatte sie eine Professur für Technische Kommunikation und Dokumentation an der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft inne, von 2003 bis 2010 einen Lehrstuhl für Translationswissenschaft an der Karl-Franzens-Universität Graz. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die fachsprachliche Textlinguistik, die Übersetzungs- und Transferwissenschaft, die Verständlichkeitsforschung sowie die Schreibforschung, wobei ihr besonderes Interesse prozessorientierten Forschungsansätzen sowie Fragen der Translations- und Schreibdidaktik gilt. Bridgit Nelezen schloss 2006 ihr Bachelorstudium an der University of Wisconsin-Milwaukee in den Fächern Linguistik, Politik und Internationale Beziehungen ab und lehrte im Anschluss daran für ein Jahr im Rahmen des JET-Programms Englisch in Japan. Im Januar 2012 beendete sie ihr Masterstudium mit der Fachrichtung Moderne Sprachen und Sprachwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität. Seit März 2012 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Angewandte Linguistik am Institut für Anglistik der Justus-Liebig-Universität Gießen. Ihre Forschungsinteressen gelten der Schreibforschung und -didaktik. 10

11 Florian Radvan (Bochum): Besser schreiben mit dem Computer? Eine komparative Lehrwerksanalyse zur Vermittlung medial gestützten Schreibens Lehrwerke sind ein Leitmedium des Deutschunterrichts. Obwohl sie im Bereich des Schreibens vielfach auf die prozessorientierte Schreibdidaktik rekurrieren, ist die Vermittlung eines medial gestützten Schreibens noch kein integraler Bestandteil der Deutschbücher. Dabei wird in einer alltäglichen Schulpraxis schnell deutlich, dass zum Beispiel Textrevisionen mit dem Computer nicht nur Korrekturen an der Textoberfläche begünstigen, sondern auch tiefergehende strukturelle Bearbeitungen wie Redigierungen und Reformulierungen. Wie wird Textproduktion mit dem Computer in Deutschbüchern thematisiert? soll deshalb als Leitfrage für eine Schreibtischinspektion dienen, in der untersucht wird, ob und in welchen Bereichen die Schreibkompetenz von Schülerinnen und Schülern gezielt durch den Einbezug digitaler Medien gefördert wird. Im Fokus steht dabei die dritte Phase des Schriftsprachenerwerbs vom 10. bis zum 14. Lebensjahr: Sie ist bereits von komplexen Schreibaufgaben, jedoch auch der zunehmenden Verwendung von Textmustern, z.b. Erzählgrammatiken und Kohärenzmitteln, und dem bewussten Einsatz thematischen Wissens geprägt. Als Analysekategorien bieten sich unter anderem die vier Wissenstypen und ihre Anwendung im Bereich der Schreibkompetenz an: In welcher Weise ist das medial gestützte Schreiben auf die Vermittlung von deklarativem, prozeduralem, Problemlöse- und metakognitivem Wissen ausgerichtet? Und welche Schlussfolgerungen könnten aus der Renaissance von Schriftlichkeit bei Jugendlichen, wie ihn die Digitalisierung der Lebenswelt ermöglicht hat, für Deutschlehrwerke im Allgemeinen gezogen werden? Florian Radvan, PhD ist abgeordneter Lehrer an der Ruhr-Universität Bochum (Deutschdidaktik). Er studierte Germanistik, Anglistik und Komparatistik an den Universitäten Bayreuth, Bonn und Norwich (England) und promovierte bei W.G. Sebald an der University of East Anglia. Anschließend war er als Dozent an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe und der Universität Köln sowie als Studienrat an einem Gymnasium in Leverkusen tätig. Seine Forschungs-, Lehr- und Interessenschwerpunkte liegen in den Bereichen Literaturdidaktik, Lehrwerke im Deutschunterricht, Schreibdidaktik, Theatergeschichte und szenisches Spiel. 11

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