Integrierte Stadtentwicklung Praxis vor Ort

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1 NATIONALE STADT ENTWICKLUNGS POLITIK Integrierte Stadtentwicklung Praxis vor Ort Gute Beispiele zu Vernetzung und Bündelung im Programm Soziale Stadt

2 Integrierte Stadtentwicklung Praxis vor Ort Gute Beispiele zu Vernetzung und Bündelung im Programm Soziale Stadt

3 ImPreSSum Herausgeber Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) Deichmanns Aue Bonn Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) Invalidenstraße Berlin Realisation Gemeinschaftsbearbeitung der Fachkommission Städtebau der Bauministerkonferenz Federführung: Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MBV NRW) Projektleitung und -koordination: Karl Jasper Jürgensplatz Düsseldorf Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) Projektleitung: Martina Kocks Gestaltung und Satz KOMBO MedienDesign Rainer Geyer, Siegburg Druck Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn Bestellungen Stichwort Integrierte Stadtentwicklung Bildnachweis Alle nicht mit Einzelnachweis aufgeführten Abbildungen in den Projektbeschreibungen wurden von der jeweils dort genannten Kommune zur Veröffentlichung bereitgestellt. Die Rechte liegen bei der jeweiligen Kommune. Titelfotos: oben links: Stadtverwaltung Velten; oben rechts: Stadtverwaltung Grafenwöhr; unten links: Stadtverwaltung Essen; unten Mitte: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin; unten rechts: Bezirksamt Hamburg Eimsbüttel S. 32, oben rechts: Jürgen Diemer, S. 33, Mitte: Peter Wieler, EMG, S. 83, oben: Carola Harms, S. 83, unten: Ramona Grünke Nachdruck und Vervielfältigung Alle Rechte vorbehalten. Sonderveröffentlichung ISBN Bonn 2008

4 Vorwort Das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt kann seit seinem Start im Jahr 1999 eine Erfolgsgeschichte verzeichnen. In vielen benachteiligten Stadtquartieren ist eine positive Trendwende erreicht worden. Das Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt stellt über die bauliche Erneuerung hinaus die sozialen und ökonomischen Lebenslagen der Menschen in den Mittelpunkt. Unter Einbindung von Bürgerschaft, Wirtschaft und allen anderen Akteuren vor Ort soll eine Stabilisierung und Aufwertung der Quartiere eingeleitet und gestützt werden. Dieser Ansatz erfordert integrierte Entwicklungskonzepte und fachübergreifendes Handeln, um in den Programmgebieten finanzielle und personelle Ressourcen vieler Beteiligter im öffentlichen und privaten Bereich zu bündeln. Notwendig sind sowohl Investitionen in Gebäude und Wohnungen, in Wohnumfeld und Infrastruktur, also im traditionellen Handlungsfeld der Städtebauförderung, als auch Maßnahmen in anderen Bereichen, mit denen die sozialen Lebenslagen der Stadtteilbewohner verbessert werden: insbesondere der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung, der Jugend- und Bildungspolitik, des Gesundheitswesens und der Kultur. Seit 2006 können solche begleitenden Maßnahmen im Rahmen von Modellvorhaben auch mit Städtebauförderungsmitteln unterstützt werden, z. B. Projekte zur Ausbildung und Qualifizierung, zur Stärkung der lokalen Ökonomie und zur ethnischen und sozialen Integration im Quartier. Für die Umsetzung der integrierten Konzepte ist wichtig, dass ein Quartiermanagement das Handeln von Akteuren und Institutionen und die Einbindung der Bewohner vor Ort koordiniert und unterstützt. Die Erfolge des Programms Soziale Stadt beruhen also vor allem auf einer abgestimmten Ressourcenbündelung und Vernetzung von Akteuren und Bewohnern. In dieser Broschüre werden Gute Beispiele für eine gelungene Bündelung und Vernetzung aus verschiedenen Bundesländern präsentiert, die eine Projektgruppe der Bauministerkonferenz unter Beteiligung des Bundes zusammengestellt hat. Die Beispiele machen die Praxis des Programms Soziale Stadt in seinen zahlreichen Handlungsfeldern anschaulich. Sie zeigen, wie Ressourcenbündelung funktioniert, und sie geben Anregung zur Nach ahmung. Die unterschiedlichen dargestellten Aktions felder machen zugleich deutlich, welche Bandbreite des Handelns gefordert ist, um eine positive Entwicklung im Stadtteil im Zusammenspiel aller Kräfte von Maßnahmen, Akteuren und Finanzmitteln in Gang zu setzen. Wir sind mit der Ressourcenbündelung und der Vernetzung vor Ort auf einem guten Weg. Auch auf Bundesebene ist es gelungen, ergän zende Fördermittel in den Programmgebieten der Sozialen Stadt einzusetzen. So werden aus Programmen des Europäischen Sozialfonds sozialräumlich gezielte Maßnahmen zur Bildungs- und Beschäftigungsförderung für die Quartierbewohnerinnen und -bewohner ermöglicht. Das im Frühjahr 2008 gestartete ESF-Bundesprogramm Soziale Stadt Bil dung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ) ist ein weiterer Meilenstein für benachteiligte Stadtteile und mehr Chancengerechtigkeit in unserer Gesellschaft. Wolfgang Tiefensee Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

5 Vorwort Wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, sozialer Zusammenhalt und nachhaltige Entwicklung sind maßgeblich von gesunden und attraktiven Städten abhängig. Denn in ihnen konzentrieren sich Wirtschaft, Arbeit und kreatives und kulturelles Leben. Daraus resultieren enorme Potenziale, aber auch Herausforderungen: Zurzeit vollziehen sich ökonomische, demografische und gesellschaftliche Veränderungsprozesse, deren Auswirkungen sich insbesondere in den Programmstadtteilen des Bund Länder Programms Die soziale Stadt abbilden. Diese Prozesse verlaufen alles andere als eindimensional: sie betreffen den baulich-infrastrukturellen Bereich, die Ökonomie, Ökologie und das Soziale genauso wie die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. In der Konsequenz erfordert dies gemeinsames Handeln relevanter Akteure auf allen Ebenen und eine ressortübergreifende Förderung. Die Soziale Stadt ist das Programm zur integrativen Entwicklung von Stadtteilen mit komplexen Problemlagen. Die Bündelung von Ressourcen und das gemeinschaftliche Handeln von Akteuren unterschiedlichster Fachdisziplinen haben hier einen besonderen Stellenwert und erzeugen eine breite Wirkung in unterschiedliche Richtungen. Durch die Umsetzung von integrierten Handlungskonzepten werden bauliche, soziale, ökonomische und ökologische Maßnahmen in sogenannten Mehrzielprojekten umgesetzt. Finanzielle Ressourcen unterschiedlicher Ministerien, Dezernate und Ämter werden räumlich in einem Stadtteil gebündelt. Die Stadtteilakteure vor Ort nehmen bei der Bündelung eine entscheidende Rolle ein: oft koordiniert durch das lokale Stadtteilbüro werden die relevanten Akteure vor Ort in gemeinsamen Projekten zusammengebracht. Sie sorgen für innovative Ideen und eine sinnvolle Bündelung von Engagement und finanziellen Ressourcen. Von besonderer Bedeutung ist das private Engagement: gerade in den Stadtteilen der Sozialen Stadt haben wir es mit eine Vielzahl von ehrenamtlich engagierten Akteuren und privaten Investitionen zu tun. Zudem findet mit dem Programm Soziale Stadt unter Federführung der Städtebauministerien eine Bündelung verschiedener Förderangebote von Ländern, Bund und EU statt. Damit wird die erfolgreiche Umsetzung von stadtteilbezogenen integrierten Handlungskonzepten ermöglicht. Ein Garant für die Erfolge der Sozialen Stadt wie der Städtebauförderung insgesamt war und ist der Gebietsbezug. Er fördert den konzentrierten Einsatz von öffentlichen und privaten Finanzmitteln. Nur die auf ein bestimmtes Gebiet begrenzte städtebauliche Gesamtmaßnahme ermöglicht ein integriertes Vorgehen, eine in sich schlüssige Planungskonzeption und die zielgerichtete Koordinierung und Abstimmung von Einzelmaßnahmen (auch mit der gesamtstädtischen Ebene). Das Programm Soziale Stadt konzentriert sich gemäß der Präambel der Verwaltungsvereinbarung der Städtebauförderung auf städtische und ländliche Räume mit erhöhten strukturellen Schwierigkeiten. Aber es kann und muss auch zur Stärkung vorhandener Potenziale und zur strukturellen Qualitätsverbesserung beitragen. Denn zukunftsfähige Aufwertungs- und Entwicklungsprozesse können i. S. der Stadterneuerung nicht künstlich erzeugt werden sondern müssen immer an den vorhandenen Stärken anknüpfen. Um wirklich nachhaltige Ergebnisse im Sinne einer späteren Verstetigung des Erneuerungsansatzes zu erzielen und Anreize für privates Engagement zu geben, müssen folgende Grundsätze stärker als vielleicht in der Ver

6 gangenheit bedacht werden: Integration der Handlungsfelder und integ rierte Entwicklungskonzepte Zusammenführung investiver und nichtinvestiver Maßnahmen Kooperation und Bündelung zwischen den Finanzierungsbereichen stärkere Einbindung (und finanzielles Engagement) der Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft mehr innovative und auch unkonventio nelle Impulse für die zentralen städtischen Herausforderungen z. B. Segregation der Stadtgesellschaft, demografische Entwick lung, Klimawandel, Restrukturierung der lokalen Ökonomie und des Arbeitsmarktes oder für die stadtregionale Kooperation Viele der eben genannten Grundsätze fin den sich im Programm Soziale Stadt bereits umgesetzt. Mit der Zusammenarbeit und Bündelung von Ressourcen im Rahmen des Bund-Länder Programms wird von den han delnden Akteuren oftmals Neuland betre ten, es wird experimentiert und es werden neue Erfahrungen gemacht. Das Ergebnis zeigen die Beispiele dieser Veröffentlichung aus den verschiedenen Bundesländern mit vielseitigen und differenzierten Ansätzen zur baulichen, sozialen, ökonomischen und ökologischen Erneuerung von Stadtteilen. Sie verdeutlichen, dass es für die Lösung lokaler Probleme ein Zusammenführen von Engage ment und Ressourcen sowie innovativer Ideen bedarf. Dabei sind es oft die unkomplizierten oder umgangssprachlich einfachen Ideen, die sichtbare und spürbare Erfolge bringen. Der vorliegende Band will Anregungen für in novative Problemlösungen durch die Bünde lung von Ressourcen geben. Dabei muss nicht immer das Rad neu erfunden werden, denn Die Soziale Stadt versteht sich als lernendes Programm und als Plattform zum Austausch von Ideen und Erfahrungen: In diesem Sinne ist Kopieren also ausdrücklich erlaubt! Oliver Wittke Minister für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen

7 Inhalt Einleitung 10 Kinder, Jugend, Familie und Generationen 13 Berlin-Neukölln, Schillerpromenade YO!22 Bau eines Jugendhauses zur Ausweitung der offenen Jugendarbeit 14 Osterholz-Tenever Kinder- und Jugendfarm Tenever Gemeinschaftliches Naturerlebnis als Kontrast zu gebautem Wohnumfeld 16 Grafenwöhr-Südstadt Neugestaltung und Öffnung der Außenanlagen der katholischen Kindertagesstätte St. Theresia 18 Hamburg-Veddel Kanu- und Segelsport auf der Veddel 20 Köln-Kalk Abenteuerhalle Köln-Kalk Präventionsarbeit mit Jugendlichen in den Bereichen Gewalt, Sucht und Rassismus 22 Saarbrücken-Brebach Interkultureller Stadtteiltreff Gesund und Fein 24 Senftenberg, Westliche Innenstadt Integriertes Gesamtkonzept für die historische Altstadt von Senftenberg 26 Stadt und Arbeit/Lokale Wirtschaftsentwicklung 29 Ahlen-Süd-Ost Gewerbezentrum Lohnhalle/Waschkaue Ahlen-Süd-Ost 30 essen-katernberg Triple Z AG neue Arbeitsplätze auf ehemaligem Zechenstandort in Essen-Katernberg 32 Gelsenkirchen-Bismarck/Schalke-Nord und Gelsenkirchen-Südost Quartiersservice Vermittlung von Langzeitarbeitslosen in gemeinnützige Arbeitsgelegenheiten 34 Nürnberg, Siedlung Nordostbahnhof Projekt Bauhütte Verbesserung der Nahversorgung und soziale Integration Langzeitarbeitsloser durch Beschäftigung und Qualifikation 36 Prenzlau Bau eines Slawenbootes Schaffung einer Infrastruktur mit einer handwerklichen Qualifizierungsmaßnahme 38 Hansestadt Wismar-Alstadt Umbau eines Geschäfts- und Wohnhauses mit sozialintegrativen und beschäftigungsfördernden Maßnahmen für Jugendliche und junge Erwachsene 40 Soziale und kulturelle Infrastruktur 43 Bremen-Gröpelingen Streichelzoo Gröpelingen Wilder Westen Bewohnerinitiative zur Beschäftigung von Jung und Alt 44 münchen-milbertshofen Kulturhaus Milbertshofen Ein Stadtteilkulturzentrum Iiefert Beitrag zur Verstetigung von Kooperationsstrukturen 46 Oberhausen-Knappenviertel Bürgerzentrum Alte Heid Schaffung attraktiver Angebote in ungenutzter Bausubstanz im Oberhausener Knappenviertel 48 Velten-Süd Treffpunkt Bürgerhaus Bündelung sozialer Angebote im Bürgerpark 50

8 Integration im Stadtteil 53 Berlin-Neukölln, Schillerpromenade Stadtteilmütter in Neukölln Qualifizierung von Frauen mit Migrationshintergrund zur aufsuchenden Beratung 54 Bremen-Hemelingen Familienzentrum Mobile Bündelung der Präventions-, Integrationsund Deeskalationsarbeit an einem Ort 56 Dortmund-Nordstadt Platz- und Straßenhausmeister Sicherung von Wohnumfeldqualitäten in der Dortmunder Nordstadt 58 Hamburg-Lohbrügge-Nord (Bergedorf) Sport- und Freizeitzentrum des VFL Lohbrügge Begegnungsstätte für den Stadtteil 60 Schwerin-mueßer Holz Gorodki-Park selbstverwaltetes Sport- und Freizeitzentrum 62 Gesundheit im Stadtteil 65 rostock Besser essen, mehr bewegen in Groß Klein Gesundes Ernährungs- und Bewegungsverhalten für Eltern und ihre Kinder 66 Hamburg-eimsbüttel, Lenzsiedlung Bewegungsräume für Kinder und Jugendliche 68 Neunkirchen-Innenstadt Gesundheit in der Stadt Beratungs- und Förderangebot für Menschen am Rande der Gesellschaft 70 Hansestadt Stralsund-Grünhufe Aufsuchende Sozialarbeit Familienhebammen für Eltern und Mütter mit Kind im Stadtteil Grünhufe KLEEMOBIL 72 Schule und Bildung 75 Berlin-Neukölln, reuterplatz Auf dem Weg zur Kiezschule Verbesserung der Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen in sozialen Brennpunkten 76 Kassel-Nordstadt Stadtteiletage Kassel-Nordstadt Bildungs-und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche 78 Ingolstadt, Piusviertel Schule des praktischen Lernens Ausbau der örtlichen Hauptschule zu einem neuen Treffpunkt 80 Schwedt/Oder Schulhof Am Waldrand Gestaltung und Umnutzung eines Schulhofs unter Beteiligung der Schüler 82 Öffentlicher Raum 85 Berlin-Neukölln, High-Deck-Siedlung Der Heidekampgraben vom Mauerblümchen zur grünen Oase Erneuerung der Grünachse mit einer Beschäftigungs-und Qualifizierungsmaßnahme 86 Brandenburg-Hohenstücken Bürgerhaus und Wohngebietspark Hohenstücken Bündelung von bürgerorientierten Dienstleistungen und Verbesserung der Wegebezeichnungen 88 Bremen-marßel Umbau einer Wohnung zur Polizeistation im Quartier Bremen-Marßel 90 Dortmund-Scharnhorst Neuer Umgang mit Regenwasser Wohnumfeldgestaltung und Gebäudesanierung Dortmund-Scharnhorst 92 Hansestadt Greifswald-Schönwalde II Beteiligung und Ideenfindung mit der Methode Open Space 94

9 Wohnen, Partizipation, Image 97 Brakel-Bökendorfer Grund Wohnsiedlung Bökendorfer Grund (ehemals Lange Wanne) Verbesserung von Wohnqualität 98 Bremen-Blockdiek, Bremen-marßel Aufbau selbsttragender Strukturen in den Bremer Gebieten Blockdiek und Burgdamm/Marßel 100 Cottbus-Sachsendorf-madlow Sozialer Stadtumbau Imagewandel einer Großsiedlung 102 Kempten (AlIgäu), Thingers-Nord Integrative Erneuerung durch investive und nichtinvestive Maßnahmen 104 Neubrandenburg, Nordstadt-Ihlenfelder Vorstadt Integriertes Gesamtkonzept zur baulichen Aufwertung und sozialen Stabilisierung der Ihlenfelder Vorstadt 106 regensburg, Humboldtstraße Regensburg, Humboldtstraße Stadtteilaufwertung durch Modernisierung und Wohnumfeldverbesserung 108 Hansestadt Stralsund-Grünhufe Städtebauliche Gesamtmaßnahme Integrierte Strategien zur Aufwertung der Großwohnsiedlung Stralsund-Grünhufe 110

10 10 Integrierte Stadtentwicklung Praxis vor Ort Einleitung Vernetzung und Bündelung im Programm Soziale Stadt Das Programm Soziale Stadt ist in den 1990er Jahren aus der Erkenntnis entstanden, dass die Verschärfung der sozialen Spannungen und die räumliche Konzentration von Benachteiligungen ein Ausmaß angenommen haben, dem in den betroffenen Stadtteilen mit eindimensionalen Ansätzen (städtebaulicher Politik, Sozialpolitik, Umweltpolitik, Wohnungsbaupolitik, Verkehrspolitik, Arbeitsmarktpolitik) nicht mehr effektiv genug begegnet werden kann. Kernelement der ersten Länderprogramme für städtische Problemgebiete und der Europäischen Gemeinschaftsinitiative URBAN war ein integrierter Politikansatz, mit dem gezielt und ressortübergreifend eine Stabilisierung betroffener Stadtteile und eine nachhaltige Verbesserung der Lebensverhältnisse für die dort lebenden und arbeitenden Menschen erreicht werden sollte. Dieser Politikansatz ist mittlerweile durch das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt, die Gesetzesformulierung des 171 e BauGB, die Europäische Gemeinschaftsinitiative URBAN II, die Regelung in Art. 8 der EFRE-Verordnung mit der Leipzig- Charta zu einem europäischen Standard geworden, um Stadtteile aufzuwerten, in denen sich ökonomische, gesellschaftliche, städtebauliche und ökologische Probleme konzentrieren. Wesentliche Kennzeichen des integrierten Handlungsansatzes sind ein ganzheitlicher Ansatz zur Lösung der örtlichen Probleme anstelle isolierter und fachlich spezialisierter Problembetrachtung, die Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner und die Vernetzung aller Aktivitäten vor Ort sowie die Verknüpfung der politischen Handlungsebenen (Stadtteil, Bezirk, Rat der Stadt, Landesregierung, Bundesregierung, Europäische Kommission). Im Verständnis des ressortübergreifenden Ansatzes des Programms Soziale Stadt ist Voraussetzung, dass auf allen beteiligten Ebenen Aktivitäten, Ressourcen, Personal und Finanzen gebündelt und vernetzt werden. Ob aber Bündelung und Vernetzung tatsächlich gelingen, lässt sich nicht allein an tatsächlich erzielten Beschlüssen auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene, auf die tatsächliche Anzahl eingerichteter Gremien bis zu den runden Tischen auf Stadtteilebene ermessen, sondern letztendlich am besten an tatsächlich erreichten Ergebnissen im Stadtteil dokumentieren. Die Zwischenevaluation des Bund-Länder- Programms Soziale Stadt hat aufgezeigt, dass dieses Programm sich im besten Sinne des Wortes als lernendes Programm versteht. Ein wesentlicher Lerninhalt dieses Programms ist es, regelmäßig mehrere Disziplinen an konkreten Projekten zusammen zu führen und für das jeweilige Interesse am Gelingen konkreter Vorhaben zu werben. Auf diese Weise konnte erreicht werden, die in Grundsatzfragen latent vorhandenen Abwehrmechanismen einzelner Fachdisziplinen (Stadtplanung, Bauingenieurwesen, Wirtschaft, Sozialarbeit, Kinder- und Jugendpflege ) zurück zu drängen. Offensichtlich ist, dass integrierte Entwicklungsansätze direkt im Stadtteil den größten potenziellen Kreis von Beteiligten aufweisen. Wichtig für das Gelingen des Bund-Länder-Programms Soziale Stadt ist eine sehr hohe Beteiligung innerhalb des Stadtteils. Je mehr Vereine, Initiativen, Handwerk, Einzelhandel und Gewerbe, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Schulen, Kindergärten und sonstige private sowie öffentliche Einrichtungen in einen solchen Prozess eingebunden werden, desto größer ist die identitätsstiftende Wirkung, die sich durch eine gemeinsame Arbeit an einem konkreten Projekt im Stadtteil für die Beteiligten ergibt. Die Erfahrungen aus allen Stadtteilen zeigen, dass je nach Identifikation mit dem eigenen Wohnort auch die Verantwortung für eine positive Entwicklung im jeweiligen Stadtteil wächst. Dies hat Auswirkungen

11 Einleitung 11 auf das gesamtgesellschaftliche Klima in einem solchen Stadtteil; je positiver ein solches Klima im Stadtteil ist, um so größer sind die Außenwirkungen für das Gelingen in den unterschiedlichen Handlungsfelder der integrierten Stadtteilkonzepte. Mit diesem Werkstattbericht wird eine Aus wahl unterschiedlichster Projektbeispiele aus den einzelnen Stadtteilen gezeigt, die beispielhaft für folgende Aufgabenberei che der Sozialen Stadt stehen: Kinder, Jugend, Familie und Generationen Stadt und Arbeit/Lokale Wirtschaftsent wicklung Soziale und kulturelle Infrastruktur Integration im Stadtteil Gesundheit im Stadtteil Schule und Bildungn Öffentlicher Raum Wohnen, Partizipation, Image Die Auswahl erfolgte nicht auf Grund quantitativ oder qualitativ messbarer Daten, sondern allein aus dem Grund, dass nach umfangreicher Diskussion in den beteiligten Ländern die Überzeugung bestand, auf diese Projekte sollten die Akteure in allen betroffenen Stadtteilen sowie die interessierte Öffentlichkeit aufmerksam gemacht werden, weil es sich um Projekte handelt, die vorzeigenswert, nachahmenswert und liebenswert sind. Die Broschüre ist gleichzeitig eine Anerkennung und ein Dank an die Menschen, die zum Gelingen dieser Projekte beigetragen haben. Karl Jasper Leiter der Projektgruppe Bündelung in der Fachkommission Städtebau

12 Kinder, Jugend, Familie und Generationen

13 14 Integrierte Stadtentwicklung Praxis vor Ort Eröffnung des YO!22 im September 2006 YO!22 Innenansichten Berlin-Neukölln, Schillerpromenade YO!22 Bau eines Jugendhauses zur Ausweitung der offenen Jugendarbeit Bundesland: Berlin Fläche des Programmgebietes: 95 ha einwohner: Projektbeteiligte: BSG Brandenburgische Stadterneuerungsgesellschaft mbh (Quartiersmanagement) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Räumliche Lage/Problemlage Das Quartier Schillerpromenade ist ein reines Wohngebiet in zentraler innerstädtischer Lage. Es ist durch eine gründerzeitliche, einheitliche Altbaukulisse mit einem repräsentativen Grünzug, der Schillerpromenade, gekennzeichnet und wird durch den Flughafen Tempelhof an der westlichen Seite begrenzt. Das Quartier ist geprägt durch viele einkommensschwache Haushalte, durch Arbeitslosigkeit und durch einen im Stadtvergleich überdurchschnittlich hohen Ausländeranteilanteil von ca. 35 %. Rd. 20 % der Einwohner im Gebiet sind jünger als 18 Jahre. Insbesondere für sie fehlten Freiräume sowie Möglichkeiten einer betreuten Freizeitgestaltung. Integriertes Handlungskonzept/ integrierte Ansätze Das integrierte Handlungskonzept, in dem die Entwicklungsziele des Gebietes formuliert sind, wurde erstmals 1999 vorgelegt und wird jährlich aktualisiert. In der Fortschreibung 2005 wurde die Unterstützung und Verstärkung der Jugend- und Sozialarbeit als eine der Prioritäten im Gebiet gesehen. Daher entwickelte das Quartiersmanagement mit dem Bezirksamt Neukölln das Gesamtkonzept Freiräumliche Angebote für Kinder und Jugendliche im Gebiet Schillerpromenade. Zentraler Baustein war dabei die Errichtung des Jugendhauses YO!22. Projektstruktur/-organisation/-ziele Neben der Ausweitung der offenen Jugendarbeit im Gebiet soll ein lokaler Jugendstandort entstehen. Die Projektsteuerung für die Baumaßnahme übernahm das Quartiersmanagement Schillerpromenade. Träger der betreuten Jugendarbeit im Haus ist OUTREACH e. V. Das Projekt wird in kontinuierlichen Treffen von den Beteiligten begleitet, u. a. von Vertretern des Bezirks, des Senats und des Quartiersmanagements. Projektwerkstätten mit Jugendlichen aus dem Gebiet runden die Projektorganisation ab. Die Schillerpromenade Bauliche Maßnahmen Auf einem rd qm großen brachliegenden Grundstück entstanden ein 350 qm großer Pavillon mit Tanzraum, im Außen

14 Kinder, Jugend, Familie und Generationen 15 bereich ein Street- und Volleyballfeld sowie ein Grillplatz. Begleitende Maßnahmen Neben dem Bau des Jugendstandortes umfasste das Gesamtkonzept Freiräumliche Angebote für Kinder und Jugendliche auch die Aufwertung von Freiflächen und Spielplätzen auf dem Grünzug der Schillerpromenade. Ergänzt wird das Gesamtkonzept durch Angebote für Kinder und Jugendliche zur gesunden Lebensweise, zu Freizeit- und Sportaktivitäten. Finanzierung und Mittelbündelung Der Bau und die gesamte Einrichtung des Jugendhauses YO!22 wurden jeweils zur Hälfte durch das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Die Gesamtsumme betrug Euro. für vielfältige Aktionen. Darüber hinaus führt die Aufwertung des ehemals brachliegenden Grundstücks zu einer positiveren Wahrnehmung des Quartiers. Perspektiven des Projekts/Ausblick Das Jugendhaus YO!22 soll sich zu einem Ort entwickeln, in dem alle Jugendlichen des Quartiers gemeinsam ihre Freizeit verbringen können. Daneben soll es auch Bildungs- und Erlebnisraum sein, der zur Kommunikation und Kreativität anregt. Für die Sommerferien sind u. a. Streetdancekurse für Mädchen und Jungen unterschiedlicher Herkunft geplant. Für die neue Tanzgruppe wird mit Streetwork gezielt bei Jugendlichen geworben, die das Jugendhaus bisher noch nicht besuchen. Der Betrieb des Hauses ist mittelfristig durch das Bezirksamt Neukölln gesichert. Für die Bewirtschaftung des Jugendtreffs stellt der Bezirk Neukölln finanzielle Mittel und Personalressourcen bereit. Vorläufige Bilanz Das Bauprojekt konnte innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden. Im September 2006 wurde das Jugendhaus eröffnet und ist seitdem sehr beliebt bei den Kindern und Jugendlichen im Quartier. Lokale Träger der Kinder- und Jugendarbeit, benachbarte Jugendeinrichtungen und die Schulen im Gebiet nutzen diesen Standort Lage im Stadtteil Spielplatz auf der Schillerpromenade Streetdance im YO!22 Kontakt: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Referat Soziale Stadt Herr Holger Hübner Württembergische Straße Berlin Telefon: 0 30/ Telefax: 0 30/ senstadt.verwaltberlin.de

15 16 Integrierte Stadtentwicklung Praxis vor Ort Kinder- und Jugendfarm Neubau des Ziegenstalls auf der Kinder- und Jugendfarm Bremen, Osterholz-Tenever Kinder- und Jugendfarm Tenever Gemeinschaftliches Naturerlebnis als Kontrast zur gebauten Umwelt Bundesland: Freie Hansestadt Bremen Fläche des Programmgebietes: ca. 254 ha (Tenever, gesamt) (Schwerpunktgebiet der Großsiedlung Tenever im Programmgebiet Soziale Stadt umfasst ca. 78,6 ha. Hier leben ca Menschen.) einwohner: ca Programmaufnahme: 1999 Projektbeteiligte: Der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa St. Petri Kinder und Jugendhilfe Ortsamt und Beirat Osterholz, BRAS e. V. Mütterzentrum Tenever e. V. Projektgruppe Tenever/Amt für Soziale Dienste (Quartiersmanagement) Arbeitskreis Tenever Arbeitsgruppe Jugend Arbeitskreis KinderM u. a. Räumliche Lage/Problemlage Tenever ist ein am östlichen Rand der Stadt gelegener Ortsteil von Bremen Osterholz. Es ist ein Demonstrativbauvorhaben des Sozialen Wohnungsbaus aus den 1970er Jahren mit fünf- bis 22-stöckigen Geschosswohnungsbauten in städtebaulich nicht integrierter Stadtrandlage. Der Anteil an Bewohnern mit Migrationshintergrund ist besonders hoch und liegt bei etwa 75 % aus 80 Nationen. Zudem prägen die überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit und ein hoher Anteil an Beziehern von Transferleistungen die Sozialstruktur des Stadtteils. Integriertes Handlungskonzept/ integrierte Ansätze Im Rahmen der Programme Soziale Stadt und WiN Wohnen in Nachbarschaften vor Ort ist seit 1999 ein Quartiersmanagement vor Ort tätig. Bereits seit 1989 wurde in diesem Gebiet unter Beteiligung der Bevölkerung im Rahmen der Nachbesserung von Großsiedlungen einem kommunalen Programmvorgänger an der Beseitigung von baulichen Missständen gearbeitet. Ebenfalls in Zusammenarbeit mit den Anwohnern wurde ein integriertes Handlungskonzept erstellt, das die zukünftigen inhaltlichen Schwerpunkte der Arbeit benennt. Diese liegen in den Bereichen Bildung, Beschäftigung und Gesundheit, in der Sicherung und Stärkung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens, Unterstützung der sozialen Infrastruktur und Förderung der besonderen sozialen und kulturellen Potenziale. Darüber hinaus sollen das Gewerbe und die lokale Ökonomie gestärkt, die Vernetzung mit anderen Ortsteilen gefördert und die allgemeine Wohnsituation verbessert werden. Projektzielsetzung Der Ortsteil Tenever gilt als sozialer Brennpunkt, unter anderem mit einer vergleichsweise hohen Jugendkriminalitätrate. Hier leben rund Menschen, von denen jeder Dritte jünger als 16 Jahre alt ist, in ca Wohnungen. Tenever ist somit der kinderreichste Stadtteil Bremens. Die von den Kindern und Jugedlichen nutzbaren Freiräume in der Nachbarschaft und ihre Möglichkeit Natur zu erleben, waren in der Vergangenheit stark eingeschränkt. Als Antwort darauf entstand die Idee, einen Kinderbauernhof ins Leben zu rufen. Er trägt maßgeblich dazu bei, das Wohngebiet Tenever für Familien mit Kindern attraktiver zu machen. Der Aufbau des Kinderbauernhofs wurde auf einem ca qm großen städtischen Grundstück umgesetzt. Projektstruktur/-organisation Bereits Ende der 1990er Jahre formierte sich eine Initiative, welche sich die Einrichtung eines Kinderbauernhofes zum Ziel gesetzt

16 Kinder, Jugend, Familie und Generationen 17 hatte. Unterstützt wurde diese Idee von vielen sozialen Einrichtungen und Bewohnergruppen sowie dem Arbeitskreis Tenever, einem Zusammenschluss aller sozialen Einrichtungen und Dienste Tenevers. Unter Ausnutzung unterschiedlicher öffentlicher Förderquellen und privater Spenden wurden die notwendigen investiven Mittel zusammengetragen, die den Bau des Haupthauses, der Ställe und der Werkstatt ermöglichten. Investive Maßnahmen Über das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt wurden mittlerweile neun Einzelprojekte in dieser Einrichtung realisiert. Finanziert wurden z. B. die Projektentwicklung und die vorbereitenden Planungsarbeiten, verschiedene Wegeverbindungen und der Aufbau eine Scheune nach historischem Vorbild. Vorläufige Bilanz des Projektes Der Kinderbauernhof wurde im Oktober 2002 eröffnet und wird aus Mitteln entsprechend dem Bremischen Kinder- und Jugendfördergesetz im Rahmen des Anpassungskonzeptes finanziert. Der Kinderbauernhof Tenever bietet ein offenes, pädagogisch begleitetes, kostenloses Freizeitangebot für alle Kinder, Jugendliche und deren Familien aus Bremen und Umgebung. Oberstes Ziel ist es, den Menschen die Wertschätzung der Natur im aktiven und sozialen Miteinander zu vermitteln. Unter anderem werden hier vom Aussterben bedrohte alte Haustierrassen gehalten, ein großer Bauerngarten bietet die Möglichkeit zum Anbau von Gemüse, Kräutern und Blumen und wird von Gruppen, Mitarbeitern und Farmkindern gepflegt. Durch den ansässigen Kinderbauernhof wird Tenever als Wohngebiet insgesamt aufgewertet. Zusätzlich bietet der Bauernhof eine Chance, dringend benötigte beschäftigungsfördernde Maßnahmen zu schaffen. Erwerbslose können hier in ihrem eigenen Stadtteil die Eingliederung in den Arbeitsprozess erfahren. Diese Arbeitsplätze werden über die Beschäftigungsträger BRAS Bremer Arbeitslosenselbsthilfe e. V. und das Mütterzentrum Tenever e. V. eingerichtet. Darüber hinaus bietet der Kinderbauernhof ein Aufgabenfeld für junge Menschen, die ein Freiwilliges Öko logisches Jahr ableisten wollen. Die soziale Wirksamkeit der Einrichtung konzentriert sich nicht nur auf die Kinder und Jugend lichen, insbesondere Mütter verschiede ner nationaler Herkunft finden hier Treffund Anknüpfungspunkte. Der Aufbau von Nachbarschaftskontakten über die Natio nalitätsgrenzen hinweg wird gefördert. Finanzierung Gesamtkosten: Euro Finanziert aus den Pogrammen Soziale Stadt, WiN Wohnen in Nachbarschaf ten sowie aus Mitteln der Stiftung Wohn liche Stadt, Spenden und Eigenmitteln Finanzierungsanteil Soziale Stadt: Euro Hofplan der Kinder- und Jugendfarm Blick auf den Bauerngarten der Kinder- u. Jugendfarm Totempfahl auf der Kinder- und Jugendfarm Kontakt: Der Senator umwelt, Bau, Verkehr und europa Ansgaritorstraße Bremen Dienstgebäude Contrescarpe 72 Frau Annette Jüngst Telefon: 04 21/ Telefax: 04 21/ bau.bremen.de

17 18 Integrierte Stadtentwicklung Praxis vor Ort Neue Außenanlage Kindergarten St. Theresia Viele Arbeitsstunden in Selbsthilfe wurden zum Bau investiert Grafenwöhr-Südstadt Neugestaltung und Öffnung der Außenanlagen der katholischen Kindertagesstätte St. Theresia Bundesland: Bayern Fläche des Programmgebietes: ca. 33 ha einwohner: Projektbeteiligte: Stadt Grafenwöhr (Projektkoordination) Kirchenstiftung Grafenwöhr (Träger) Bischöfliche Finanzkammer Regensburg Räumliche Lage/Problemlage Das Quartier Südstadt umfasst den kulturellen Bereich der Gesamtstadt (Schule, Kindergärten, evangelische und katholische Kirche mit Jugendheim, Stadthalle) sowie ein Wohngebiet, indem sich Wohnblocks aus den 1950er Jahren befinden, die noch dem Standard der damaligen Zeit entsprechen. Durch die dadurch bedingten geringen Mieten leben in diesem Stadtteil vor allem Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen, unter ihnen viele Spätaussiedler, Ausländer sowie Alleinerziehende. Das Gebiet grenzt an den größten Truppenübungsplatz der US-Armee in Europa. Integriertes Handlungskonzept/ integrierte Ansätze Das integrierte Handlungskonzept wurde nach umfassender Diskussion 2004 beschlossen. Neben der qualifizierten Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in alle anstehenden Themen geht es um eine engere Vernetzung der Akteure, um die Stärkung der vorhandenen Vereine, IG s und Selbsthilfegruppen, um die Unterstützung von Familien und Alleinerziehenden, um Jugendhilfe und Hilfe für Senioren sowie um die Integration von Aus- bzw. Spätaussiedlern und Ausländern. Projektausgangssituation/-ziel/ -struktur/-organisation Die Freispielflächen der Kindertagesstätte waren nicht mehr zeitgemäß und nach heutigen Maßstäben nicht kindgerecht gestaltet. Bei schlechter Wetterlage waren sie nicht nutzbar. Insgesamt fehlten im Stadtteil geeignete Spielflächen für Kinder. Die Anlage sollte für den Stadtteil geöffnet werden und allen Trägern der Kinder- und Jugendarbeit im Bereich der Sozialen Stadt zur Verfügung stehen. Dazu wurde der Außenbereich so umgestaltet, dass er besser und wetterunabhängiger genutzt werden kann. Grundlage dafür war ein mit Unterstützung der Regierung der Oberpfalz überarbeitetes pädagogisches Konzept mit dem Titel Förderung der Integration und Aggressionsabbau durch die naturnahe Umgestaltung des Außenspielbereichs. Alle Träger der Jugendarbeit vor Ort wurden bei der Vorbereitung des Projekts einbezogen. In der Kindertagesstätte wurden Kinderkonferenzen durchgeführt, um die hauptsächlich Betroffenen mit einzubeziehen.

18 Kinder, Jugend, Familie und Generationen 19 Bauliche Maßnahmen Der gesamte Außenbereich der Kindertagesstätte wurde mit dem Ziel einer naturnahen Neugestaltung mit drei inhaltlichen Hauptbereichen (Ruhe- und Versammlungsorte, Lauf- sowie Spielbereiche) verändert. Für jede Gruppe wurde eine ca. 50 qm große Terrasse angelegt, die mit Hecken und duftenden Pflanzen abgeschlossen ist. Für alle Gruppen entstand ein Freilichttheater, ein Sand- und ein Wasser-, Matschbereich mit Bachlauf, Brunnen und einem Kletterhügel. Durch verschiedene Hecken abgegrenzt entstanden Freiräume. Gebaut wurden ein Fußfühlpfad, Gemüsehochbeete, eine Klangecke, ein Schaukelgarten und ein Baumhaus. Ein von der Baufirma gestifteter Bauwagen wurde umgestaltet und dient als Spiel- oder Rückzugsbereich. Außenspielbereich Bündelung von Ressourcen und Mitteln Für die Realisierung der Maßnahme wur den Mittel von folgenden Beteiligten zu sammengeführt: Kirchenstiftung Grafenwöhr (Maßnah menträger): Euro Bischöfliche Finanzkammer Regens burg: Euro Selbsthilfe der Eltern, Erzieherinnen u. a.: Euro Stadt Grafenwöhr: Euro BundLänderProgramm Soziale Stadt: Euro Zusätzlich flossen in die Umsetzung des Projektes viele Arbeitsstunden in Selbst hilfe ein. Mit 795 Stunden wurden ca. 30 % mehr erbracht als geplant. Viele Sachspen den kamen von Eltern, Firmen (nicht nur von den am Bau beteiligten) und darüber hinaus von Personen, die einen Beitrag für diese Umgestaltung leisten wollten. Fantasievoll gestalteter Bauwagen Ergebnis Die Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich wesentlich stärker als erwartet an der Maßnahme. Erzieherinnen, Eltern und nicht zuletzt die Kinder sind von den vielen unterschiedlichen Möglichkeiten der Nutzung begeistert. Die Anlage wird durch Träger der Kinder- und Jugendarbeit genutzt und wird dadurch zu einem zentralen Ort der Kommunikation im Stadtteil. Derzeit gestaltet und erweitert die evangelische Tagesstätte Kunterbunt ihre Außenanlage neu. Kontakt: regierung der Oberpfalz Sachgebiet Städtebauförderung Herr Rudolf Fröschl Emmeramsplatz Regensburg Telefon: 09 41/ Telefax: 09 41/ regopf.bayern.de bayern.de (www.ropf.de)

19 20 Integrierte Stadtentwicklung Praxis vor Ort Bootsanleger Kanu- und Segelsport auf der Veddel Bootshaus Hamburg-Veddel Kanu- und Segelsport auf der Veddel Bundesland: Freie Hansestadt Hamburg Fläche des Programmgebietes: 37 ha einwohner: ca Projektbeteiligte: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Norddeutsche Affinerie Wohnungsunternehmen SAGA/GWG Get the Kick e. V. Räumliche Lage/Problemlage und Potenziale Das innenstadtnahe Fördergebiet Veddel liegt am Südufer der Nordelbe in unmittelbarer Nähe zu den Arbeitsstätten im Hafen und der Industrie und zeichnet sich räumlich durch seinen Insel-Charakter (Elbe, Autobahn, Bahntrasse) aus. Die städtebaulich einzigartige Wohnanlage entstand Anfang der 1920er Jahre auf Grundlage eines Bebauungsplans unter Leitung des damaligen Baudirektors Fritz Schumacher. Die negativen Folgen des wirtschaftlichen Strukturwandels und der demografischen Entwicklung auf der Veddel sind besonders sichtbar. Durch die Veränderungen der Hafenwirtschaft und den einhergehenden Verlust an gewerblichen Arbeitsplätzen hat der Stadtteil an Attraktivität verloren, viele Menschen haben ihn verlassen. Die Einkommen auf der Veddel liegen weit unter dem Durchschnitt. Es gibt einen hohen Anteil an Arbeitslosen und Transfereinkommensbeziehern sowie einen noch immer sehr hohen Ausländeranteil von ca. 55 %. Potenziale der Veddel sind: Die innenstadtnahe Lage und trotz der Insel-Situation gute Verkehrsanbindung, reizvolle Architektur (Gebäude aus den 1920er und 1930er Jahren), hohe Mitwirkungsbereitschaft von örtlichen Institutionen und des Wohnungsunternehmens SAGA/GWG am Aufwertungsprozess. Integriertes Handlungskonzept/ integrierte Ansätze Die Quartiersentwicklung auf der Veddel zielt besonders auf die weitere Verbesserung der Wohnraum- und Wohnumfeldqualität sowie der Infrastruktur. Der einseitigen Sozialstruktur vor allem durch die Zunahme des Immigrantenanteils an der Bevölkerung soll mit geeigneten Maßnahmen entgegengewirkt werden. Einen wichtigen Beitrag hierzu leistet der Zuzug von Studentinnen und Studenten, der durch das wohnungspolitische Sonderprogramm Studenten auf die Veddel gefördert wird. Darüber hinaus soll die lokale Wirtschaft durch Ansiedlung von neuen Gewerbe- und Dienstleistungszweigen bereichert werden. Zahlreiche Projekte und Maßnahmen der Quartiersentwicklung wurden bereits verwirklicht. Projektgegenstand/-ziele Durch die Einrichtung eines Kanuanlegers inklusive Bootshaus und Kiosk am Elbufer (Müggenburger Zollhafen) wird das Sportund Freizeitangebot für Jugendliche auf der Veddel deutlich erhöht. Bootsinstandsetzung, Vermietung und das Betreiben eines Kiosks durch die Jugendlichen selbst dienen einer sinnvollen Freizeitgestaltung und geben zugleich berufsvorbereitende Impulse. Die Wassersportanlage steht der Allgemeinheit zur Verfügung. Sie sorgt zugleich für eine Belebung der bisher un

20 Kinder, Jugend, Familie und Generationen 21 genutzten Wasserfläche und ihrer Umgebung. Ressourcenbündelung Die Finanzierung der Kosten der baulichen Maßnahme in Höhe von ca Euro für Anleger, Bootshaus und Kiosk wurde zum größten Teil ( Euro) durch Programmmittel der Stadtteilentwicklung realisiert. Den verbleibenden Betrag stell ten die NA-Norddeutsche Affinerie sowie das Wohnungsunternehmen SAGA/GWG bereit. Der Trägerverein ist Get the Kick e. V.. Er ist aus der Zusammenarbeit zwi schen Bürgerstiftung Hamburg und dem Jugendamt des Bezirks Hamburg-Mitte entstanden. Außerdem engagieren sich im Rahmen des Projektes das Haus der Ju gend Veddel und die Schule Slomannstieg mit Betreuern. Die Boote stellt die NA- Norddeutsche Affinerie zur Verfügung. Vorläufige Bilanz des Projektes Da das Projekt erst im Herbst 2006 gestartet ist, ist es noch zu früh für eine Zwischenbilanz. Es ist jedoch zu erwarten, dass dieses Projekt einen wichtigen Beitrag zur Begegnung Jugendlicher unterschiedlicher sozialer und ethnischer Herkunft leisten sowie die Veddel attraktiver machen kann. Perspektive des Fördergebietes/ Verstetigung der Projekte Die gebietsbezogene Förderung im Rahmen des Programms Aktive Stadtteilentwicklung endet Es konnten zahlrei- Baustelle che wichtige Projekte realisiert werden. Auf Grund der aktiven Bürgerbeteiligung ist davon auszugehen, dass ein selbsttragender Prozess eingeleitet wurde. Die Aufwertung und Weiterentwicklung der Veddel wird mit Sicherheit auch im Rahmen des Leitprojektes Sprung über die Elbe weitere Dynamik gewinnen. Dieses Leitprojekt hat das Ziel, parallel zur Realisierung des Jahrhundertprojektes Hafen City die Elbinseln Veddel und Wilhelmsburg stärker in die gesamtstädtische Entwicklung einzubinden und die dort vorhandenen Potenziale zur Entfaltung zu bringen. Eine wichtige Rolle wird in diesem Zusammenhang die für 2013 geplante Internationale Bauausstellung spielen. Kontakt: Bezirksamt HamburgMitte Fachamt für Stadt und Landschaftsplanung Herr Gerd Reiske Klosterwall Hamburg Telefon: 0 40/ Telefax: 0 40/ hamburgmitte.hamburg.de

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