ungeschminkt Landesverbandstag 2013 SEPA - Wie wird s gemacht? Empfang im Kanzleramt Ausgabe August 2013

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1 ungeschminkt Das Magazin des Landesverbandes Hessischer Amateurbühnen e. V. Ausgabe August 2013 Landesverbandstag 2013 SEPA - Wie wird s gemacht? Empfang im Kanzleramt ungeschminkt August

2 IMPRESSUM Herausgeber: Landesverband Hessischer Amateurbühnen e.v. Mitglied im BDAT Georg-Büchner-Str Niddatal Verantwortlich: Vorsitzender: Norbert Deforth (nd) Tel.: Im Internet unter: Redaktionsleiter/ Verantwortlicher Redakteur (V.i.S.d.P.): Frank Weymann (fw), Königsberger Str Schauenburg Tel.: Fax: Lektorat: Antje Hörl (ah) Teichecke Bad Emstal Tel.: Nachdruck, mit Quellenangabe und gegen Übersendung eines Belegexemplars an die Redaktion gestattet. Auflage 1000 Stck. Die Zeitschrift erscheint zweimal jährlich (Februar / August) Anzeigenpreise: 1/1 Seite: 120,00, 1/2 Seite: 60,00, 1/4 Seite: 30,00 Letzte Seite (außen): 180,00 Layout, Satz und Bildbearbeitung: Frank Weymann, Schauenburg Die nächste Ausgabe erscheint im August 2013 Redaktionsschluss: 05. Januar 2014 Druck: flyeralarm GmbH, Alfred-Nobel-Str. 18, Würzburg Titelfoto: Jurij Sacharow, als Clown in der Inszenierung Ansichten eines Clowns des Theaters Mimikrija aus Tyumen/Georgien, bei den Theatertagen Eurpäischer Kulturen in Paderborn Seminare des LV Hessen Hinweis: Unsere Seminare werden gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Termin Titel Ort Referent Betreuer/in Jugendtheatercamp 2013 Für Jugendl. ab 14 Jahren Die Maske rundet die Figur erst ichtig ab Jugendburg Hohensolms Inhalt Jörg Dreismann Simon Isser J. Dreismann S. Isser JH Lauterbach Sonja Tham Heiner Kraft Seniorentheater JH Hoherodskopf Eckhard Friedl I. Suhr Schauspieltraining JH Lauterbach Thomas Hof J. Dreismann Dramaturgie/Regie (ausgebucht) JH Hoherodskopf Markus Herlyn I. Suhr Musical Werkstatt Haus der Jugend, Ffm. Brigitte Leistikow I. Suhr Die aktuellen Seminare findet ihr stets auf unserer Homepage: Die aktuellen Ausschreibungen für unsere Seminare findet ihr im Internet unter: Ansprechpartnerin: Künstlerische Beratung/Lehrgangkoordination, Ingrid Suhr, Tel.: Impressum / Seminare / Inhalt 2 Twiste: Dracula / Das kleine Gespenst 20 Editorial 3 Taunusbühne: Im weißen Rössl 21 Neues aus der Vorstandsarbeit 4 Theatertage Europäischer Kulturen Jubilare / Jubiläen 5 FAT: Die acht Frauen 24 LV Tag 2013 in Eltville 6-7 VBE: Nichts als Kuddelmuddel 25 SEPA - so wird s gemacht... 8 StattTheater: Herren im Haus 26 Kulturstall Deute: Sommernachtstraum 9 StattTheater: Das Traumpaar 27 Seminar: Sprechtechnik mit B. Leistikow 10 Die Mühlengeister. Jugendtheatertage Bad Camberg: Das Geld liegt auf der Bank 11 Somon Isser: Drama in Education 30 Seminar: Brecht mit Ulrich Schwarz 12 Empfang im Kanzleramt 31 Taunusbühne, Jugend / die hannemanns 13 Verena Pressler: Leben wie Onkel Wanja 32 Neu im Vorstand - Kirsten Henckkel 14 LG Metze: Wann ist ein Held ein Held? 33 Neu im Vorstand - Harald Soldan 15 Termine 34 Mitte-Ost Treffen in Wettenberg 16 feelx und der nackte Wahnsinn 35 Lampenfieber: Wir Kinder der Sonne 17 Dellerlecker Dillenburg: Uhrwerk Orange 36 Dellerlecker: Da waren es nur noch neun ungeschminkt August 2013

3 Editorial Liebe Theaterfreunde, wusstet Ihr, dass die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm seit ihrem Erscheinen vor 200 Jahren in über 160 Sprachen übersetzt worden sind? Oder dass Georg Büchner vor zweihundert Jahren geboren wurde? Den meisten fällt als berühmter Hesse zunächst Johann Wolfgang von Goethe ein. Dabei werden die Brüder Grimm als hessische Denker oft übersehen. Ihre Werke sind allerdings weltweit noch verbreiteter als die Goethes. Außerdem steht ihre Märchensammlung auf der Liste des UNESCO-Weltdokumentenerbes. Dort werden wertvolle Buchbestände, Handschriften, Partituren, Unikate, Bild-, Ton- und Filmdokumente aufgenommen. Zwei Daten sind Anlass dafür, dass Hessen Georg Büchner feiert und an den revolutionären Dichter, Naturwissenschaftler und Philosophen aus Goddelau erinnert: Am 17. Oktober 2013 ist sein zweihundertster Geburtstag. Und am 19. Februar 2012 jährte sich sein Todestag bereits zum 175. Mal. Nun, auch Bühnen des Landesverbands Hessischer Amateurbühnen hatten Grund zum Feiern: Im Rahmen von Vereinsjubiläen konnten im ersten Halbjahr 38 Vereinsmitglieder mit der Silbernen Ehrenadel des BDAT, für 25 Jahre ehrenamtliche Theaterarbeit und 6 Vereinsmitglieder mit der Goldenen Ehrennadel des BDAT, für 40 Jahre ehrenamtliche Theaterarbeit ausgezeichnet werden. Jeweils eine Golden Maske - wegen besonderer Verdienste im Verein und für das Amateurtheater - wurden an Reiner Maurer von den Sandbachmimen und an Kurt Hardt von der Theatergemeinschaft Ober-Schmitten, verliehen. Allen Jubilaren nochmals herzlichen Dank für die unermüdliche Schaffenskraft und ihr Engagement für das Amateurtheater. Weiterhin viel Spaß und Freude mit und bei eurer Theaterarbeit (Eine Auflistung der Geehrten findet ihr auf Seite 4 der dieser Ausgabe) Zum Abschluss darf ich euch noch die beiden Neuen im Vorstand des Landesverbands vorstellen. Es handelt sich um Kirsten Henckel, sie ist 47 Jahre alt und übernimmt die Bereichsleitung Hessen Nord. Dorothea Weymann - bisherige Bereichsleitung Hessen Nord - sprechen wir nochmals von dieser Stelle unseren ausdrücklichen Dank und Anerkennung für ihre Arbeit im Landesverband aus. Außerdem haben wir mit Harald Soldan als stellvertretenden Schatzmeister, einen sehr erfahrenen und idealen Partner für die Verwaltung unserer Schätze gefunden! Beiden Neuen wünschen wir viel Erfolg und Freude mit ihrer neuen Aufgaben im Landesverband. Bitte merkt euch vor: Landesverbandstag am Samstag, den 22. März 2014, in Ehringshausen. Ausrichtende Bühne: Ehringshäuser Laienspielgruppe, Vorsitzender Winfried Kessler. Der Theatergruppe im Sport- u. Kulturclub Deutsche Bundesbank, die den LV-Tag 2013 ausgerichtet hat, nochmals herzlichen Dank für das wunderbare Ambiente und den herzlichen Empfang und die tolle Organisation durch Wolfgang Drescher (früher LV- Vorstand). Wir wünschen euch allen für eure Theaterarbeit, die ja nach den Ferien bei den meisten Bühnen wieder stärker in den Vordergrund rücken wird, innovative und kreative Gelassenheit, gelungene Inszenierungen und natürlich immer ausverkaufte Säle, toi, toi, toi Euer Norbert Deforth ungeschminkt August

4 Aus der Vorstandsarbeit... NEWS NEWS NEWS Wir freuen uns sehr über bereits 7 weitere Bühnen-Neuzugänge in 2013 und heißen sie herzlich in unserer Theatergemeinschaft willkommen. Leider haben wir wegen Auflösung des Vereins, auch einen Bühnenabgang zu vermelden. Im LVHA sind damit 208 Mitgliedsbühnen organisiert und wir hoffen, dass es noch viel mehr werden (siehe auch Seite xy der ungeschminkt )!xxxxxxx Zwischenzeitlich haben wir das Lastschriftverfahren für den Beitragseinzug mit 134 Bühnen eingeführt und konnten damit über 2/3 unseres Beitragsvolumens geruch- und geräuschlos vereinnahmen und buchen. Zwischenzeitlich liegen weitere Lastschrifteinzugserklärungen vor und wir hoffen, dass die 64 manuellen Bühnen noch ihr Einverständnis zur Abbuchung im März 2014 geben. In diesem Zusammenhang weisen wir gerne nochmal darauf hin, dass am das Lastschriftverfahren durch das SEPA- Vom 03. bis 06. Oktober 2013 Lastschriftverfahren abgelöst und alle Nationalen Zahlverfahren abgeschaltet werden. IBAN und BIC werden dann die Kontonummer und Bankleitzahl ersetzen. Um unsere Vereine bei der Umstellung zu unterstützen, haben wir auf Seite 8 unserer ungeschminkt ein paar grundlegende Verfahrensweisen / Tipps abgedruckt. Mit großem Erfolg und mit zumeist aus- bis überbuchten Lehrgängen konnte unsere Seminarreihe im ersten Halbjahr abgeschlossen werden. Die Seminarreihe für das zweite Halbjahr ist bereits sehr gut gebucht und die Nachfrage steigt zunehmend. Für 2014 planen wir deswegen die Anzahl der Lehrgänge auf 13 zu erhöhen, was aber nur mit einer Anpassung der Lehrgangsgebühr möglich ist! Deshalb werden wir die Lehrgangsgebühr ab 2014 erhöhen und damit weitere qualifizierte Theaterlehrgänge durchführen können. Weiter auf Seite 5 --> 30. Hanauer Internationale Theatertage Elf Theatergruppen aus ganz Deutschland und dem Ausland werden in diesem Jahr als Gäste des hist(o)erischen theaters hanau e.v. erwartet. Zu sehen sind viele interessante Stücke für jede Altersgruppe auf verschiedenen Bühnen. Das Programm ist ab September unter einzusehen. Zitat allerdings muss zugegeben werden, dass wir das Stück unter besonders ungünstigen Umständen gesehen haben. Der Vorhang war offen. Quelle : Aus einer Theaterkritik Herzlich Willkommen! Wir begrüßen alle neuen Mitglieder ganz herzlich und freuen uns auf eine gedeihliche Zusammenarbeit zum Wohle aller. Den ausgeschiedenen Mitgliedern wünschen wir weiterhin eine spannende Theaterarbeit und alles Gute. Der Vorstand Neue Mitglieder im Landesverband Nr. Bereich Name 017 Ost Kleine Bühne Gießen 159 Nord HeLiLa aus Hessisch Lichtenau 184 West Für Garderobe keine Haftung GbR (FGkH) aus Wiesbaden S= Süd, M= Mitte, MO= Mitte/Ost, N= Nord Nicht mehr im Landesverband: Nr Theater Frischluft 4 ungeschminkt August 2013

5 So ist z.b. geplant, den Regiegrundkurs mit dem Anschlusskurs für Fortgeschrittene zusätzlich aufzunehmen. Gleichzeitig werden wir aber auch den Grundkurs weiter anbieten! Der Bundestag hat am ein Gesetzespaket zur Stärkung des Ehrenamtes verabschiedet! Das Gesetz kommt Sportvereinen, Stiftungen und gemeinnützigen Organisationen (also auch Theatergruppen) zugute. Kernpunkt ist die deutliche Anhebung von Pauschalen im Steuerrecht. Übungsleiter können künftig Euro jährlich steuerund sozialversicherungsfrei erhalten ( 3 Nr. 26 EStG). Bisher waren es Euro. Alle anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten werden durch die Ehrenamtspauschale von 720 Euro (bisher 500 Euro) begünstigt 3 Nr. 26a EStG). Die Umsatzgrenze von sportlichen Veranstaltungen eines Vereins als Zweckbetrieb wird auf Euro angehoben. Auch dadurch werden die Vereine im Bereich des Breitensports von Bürokratie befreit. Außerdem sieht der Gesetzentwurf eine Beschränkung der Haftung von ehrenamtlich tätigen Vereinsmitgliedern und den Vereinsvorständen vor. Bitte beachtet auch die neue Spendenbescheinigung, die man bei der Finanzverwaltung via Download ausdrucken kann. Erwähnt sei noch mein Besuch am 8. Juli 2013 im Bundeskanzleramt, wo rund 50 Theaterschaffende zumeist die Vorstände und Jugendvertreter der Landesverbände- zu einem Empfang auf der Terrasse des Kanzleramts eingeladen waren. (Siehe PM des BDAT auf Seite 31) In wirklich sehr angenehmer Atmosphäre, direkt über den Büroräumen der Bundeskanzlerin, konnten alle Teilnehmer - neben allen wichtigen nationalen und internationalen Projekten unseres Dachverbandes BDAT- über die besonderen Ereignisse, Schwerpunkte und Projekte in ihren Landesverbänden mit dem Staatsminister sprechen. So konnte ich auch über unsere Projektschwerpunkte berichten und um Unterstützung für unsere Anliegen bei der Hessischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst werben. Berlin ist ja -wie bekannt- immer eine Reise wert, und hat sich für alle Teilnehmer mit Sicherheit gelohnt. nd Jubiläen Ehrennadeln des BDAT erhielten folgende Mitglieder: Sport- u. Kulturclub D. Bundesbank TG Hannelore Bock (Silber) Hannelore Marks (Silber) Karin Hedrich (Silber) Margrit Jung (Silber) Monika Drescher (Silber) Udo Rausch (Silber) Wolfgang Drescher (Silber) Volksbühne Bad Emstal Wieland Beinert (Silber) Helga Teinzer (Silber) Franz Teinzer (Silber) Sandbachmimen TSV Pfungstadt Achim Hinkel (Silber) Thorsten Fischer (Silber) Reiner Maurer (Gold + Goldene Maske) Theatergemeinschaft Ober-Schmitten Erich Becker (Silber) Ursula Kliehm (Silber) Monika Liebich (Silber) Carola Ruf-Schmitt (Silber) Hans Wilhelm Schäfer (Silber) Gunter Schmidt (Silber) Sandra Wirth-Tischer (Silber) Anke Vorwerk (Silber) Martin Wöll (Silber) Anne-Rose Hardt (Gold) Kurt Hardt (Gold + Goldene Maske) Herbert Jung (Gold) Harald Kliehm (Gold) Herbert Stoll (Gold) Theatergruppe Salmünster e.v. Michaela Becker (Silber) Manfred Goldbach (Silber) Volker Kalms (Silber) Andreas Knoll (Silber) Irene Meyer (Silber) Heike Pfundel (Silber) Karla Seipel (Silber) Klaus Seipel (Silber) Sandra Seipel (Silber) Dieter Simon (Silber) Melanie Stetz (Silber) Jürgen Wallenta (Silber) Eckehardt Wolter (Silber) Laienbühne Griedel e.v. Sigrun Kitler (Silber) Regina Milde (Silber) Eckard Stowasser (Silber) Theatergruppe Delkenheim e.v. Siegfried Hastrich (Silber) ungeschminkt August

6 Landesverbandstag 2013 Die Hessischen Amateurtheater trafen sich in Eltville am Rhein Am 16. März 2013 um 10:30 Uhr begann der Verbandstag 2013 des Landesverbandes Hessischer Amateurbühnen e.v. Der ausrichtende Verein war die Theatergruppe im Sport- und Kulturclub der Deutschen Bundesbank, dessen Vorsitzender Wolfgang Drescher ein langjähriges Mitglied im Vorstand des Landesverbandes Hess. Amateurbühnen war. Versammlungsort war, dank der Fürsprache Wolfgang Dreschers, das Tagungszentrum der Deutschen Bundesbank in Eltville am Rhein. Das Tagungszentrum ist wunderbar am Rhein gelegen und bietet alle erforderliche technische Ausrüstung und ist zudem auch mit komfortablen Zimmern ausgestattet, die eine entspannende Nachtruhe sicherstellten. Auch für Essen und Trinken war bestens gesorgt und an dieser Stelle sei noch einmal Dank gesagt an die Mitglieder der Theatergruppe der Bundesbank, die dafür sorgten, dass alles Wichtige vorhanden war. Es waren ca. 60 Personen aus 35 Mitgliedsvereinen anwesend, was an sich nicht schlecht ist, wenngleich wir uns natürlich eine höhere Beteiligung wünschen. Nach der Begrüßung der Versammlung durch den Vorsitzenden, Norbert Deforth, sprachen auch der Vorsitzende der Theatergruppe, Wolfgang Drescher, sowie der Vorsitzende des Sportund Kulturclubs der Deutschen Bundesbank, Bernd Topitz, einige Grußworte und wünschten der Versammlung einen guten Verlauf. Unter reger Beteiligung der Mitglieder wurde dann der Landesverbandstag durchgeführt, wobei auch die ausgelobten Preise an die Gewinner des KiJU Preises 2011 überreicht wurden. Die Preisverleihung wurde vom Vorsitzenden gemeinsam mit dem langjährigen Landesjugendreferenten Felix Carl-Emil Wiedergrün, der als Initiator des Preises gelten kann, durchgeführt. Die Preise wurden von Vertretern der jeweiligen Vereine entgegen genommen. (Fotos rechts) Die Preise waren dotiert mit 1500 für den ersten, 1000 für den zweiten und 500 für den 3. Preis. Der nächste KiJu-Preis soll im Jahre 2014 vergeben werden und aufgrund der gemachten Erfahrungen bei unserer ersten Preisverleihung sind wir sicher, dass beim nächsten mal der Abstand zwischen Einreichen der Wettbewerbsbeiträge bis zur Siegerehrung wesentlich kürzer sein wird. Die Preisträger erhielten auch in Eltville sehr viel Applaus und nahmen hocherfreut ihre Preise entgegen. Sicherlich sind wir mit diesem KiJu-Preis auf einem guten Weg, weshalb dies auch künftig im Zweijahresrhythmus durchgeführt werden soll. Helles und freundliches Ambiente erwartete die Teilnehmer des LV Tages im Seminarzentrum der Deutschen Bundesbank in Eltville. Wachablösung: Die bisherige Bereichsleiterin Nordhessen, Dorothea Weymann (rechts), im Gespräch mit ihrer Nachfolgerin Kirsten Henckkel. 6 ungeschminkt August 2013

7 Ein weiterer wichtiger Punkt des Verbandstages waren die Neuwahlen des Vorstandes. Nachdem Wolfgang Drescher als Wahlleiter gewählt worden war, verlief die Vorstandswahl auch völlig problemlos und der neugewählte Vorstand konnte mit seiner Arbeit beginnen. Der neue Vorstand war in weiten Teilen der gleiche wie der alte, lediglich die Bereichsleitung Nord wechselte von Dorothea Weymann (Volksbühne Bad Emstal) in die Hände von Kirsten Henckel vom Wehlheider Hoftheater in Kassel, Bernd Herche (Theatergruppe Die Mühlengeister, Merkenfritz) wurde als Bereichsleiter Ost gewählt, und Harald Soldan (1. Anspacher Kultur Theater) wurde Stellvertr. Schatzmeister. Gewinner des 1. Preises, Wehlheider Hoftheater mit dem Stück Creeps. Mario Gesiarz (ReziBabbel) hat die Teilnehmer des Landesverbandstages mit seinen Mundartgeschichten aufs trefflichste unterhalten. Nachdem dann auch der Tagesordnungspunkt Verschiedenes abgearbeitet war, gab es einen Unterhaltungsteil, der von unserem Mitglied Mario Gesiarz (ReziBabbel) aus Frankfurt in seiner bekannten und gekonnt vorgetragenen Sprache dargeboten wurde. Für die aus Nordhessen angereisten Mitglieder war es sicher nicht immer ganz einfach, den Ausführungen und Erkärungen zu folgen, aber ein Riesenspaß für uns alle war es allemal. Deshalb auch ein herzliches Dankeschön an Mario, der seine Zuschauer und -hörer immer wieder begeistert. Er ist in Frankfurt sehr bekannt und macht dort auch Stadtteilführungen in seinem einzigartigen Frankfurter Dialekt. Des Abends saßen wir dann gemeinsam in fröhlicher Runde in einem Eltviller Weinlokal und ließen den Tag ausklingen. Am anderen Morgen stand noch eine konstituierende Vorstandssitzung auf dem Programm und danach ging es dann wieder nach Hause. fw Gewinner des 2. Preises, Theaterclub Elmar aus Offenbach, mit dem Stück Herr der Fliegen. Gewinner des 3. Preises, Freilichtbühne Twiste aus Twistetal, mit dem Stück Emil und die Detektive Fotos: Frank Weymann ungeschminkt August

8 - so wird s gemacht Am wird das Lastschriftverfahren durch das SEPA-Lastschriftverfahren abgelöst und alle Nationalen Zahlverfahren abgeschaltet werden. IBAN und BIC werden dann die Kontonummer und Bankleitzahl ersetzen. IBAN = I nternational B ank A ccount N umber 22 Stellen: Länderkennzeichen (2 Stellen), Prüfziffer (2 Stellen), Bankleitzahl (8 Stellen), Kontonummer (10 Stellen mit Vornullen) BIC = B usiness I dentifier C ode Besteht aus 8 oder 11 Stellen; enthält in Kurzform Institutsname, Land, Ort und ggf. die Filiale Nachstehend ein paar grundlegende Verfahrensweisen / Tipps: 1. Gläubiger-ID beantragen Um am SEPA-Lastschriftverfahren teilnehmen zu können, braucht jeder Verein eine Gläubiger-ID. Diese muss online bei der Bundesbank beantragt werden (www.glaeubiger-id.bundesbank.de) und ist notwenig für den Abschluss der Inkassovereinbarung. 2. SEPA Inkassovereinbarung abschließen Voraussetzung für die Teilnahme am neuen Lastschriftverfahren ist eine entsprechende Vereinbarung mit dem Geldinstitut des Vereins. 3. IBAN + BIC der Mitglieder vom Geldinstitut ermitteln lassen Die Kontonummer und Bankleitzahl müssen in IBAN und BIC konvertiert werden. Nicht konvertierbare Kundenkennungen müssen bei den Vereinsmitgliedern vom Verein angefordert werden. 4. Zahlungsverkehrsprogramm prüfen bzw. anpassen Da SEPA ein vollkommen anderes Dateiformat einsetzt, muss zunächst geprüft werden, ob die aktuelle und bisher verwendete Zahlungsverkehranwendung bereits SEPA-fähig ist oder ein Update eingesetzt werden muss. Falls ein solches Software-Update nötig ist, muss dieses beim Software- Lieferant nachgefragt / bestellt werden. 5. Künftige Beitragsfälligkeiten festlegen und Mitgliederinformationen regeln Im Gegensatz zu den bisherigen Einzugsermächtigungslastschriften, haben SEPA-Lastschriften eine feste Fälligkeit, die dem Zahlungspflichtigen mind. 14 Tage vorher mitgeteilt werden muss. Diese Fälligkeit könnte zusammen mit der jährlichen Einladung zur Mitgliederversammlung mitgeteilt werden. 6. Interne Prozesse an die SEPA-Einrichtungsfristen anpassen Folgende Einreichungsfristen sind bei SEPA Basis-Lastschriften zu beachten: Erstlastschriften = 5 Tage vor Fälligkeit Folgelastschriften = 2 Tage vor Fälligkeit Weitere Details können in der neuen Inkassovereinbarung nachgelesen werden. 7. Vereinsbriefbögen auf SEPA-Anforderung umstellen Eigene IBAN, BIC und - wenn vom Verein als sinnvoll erachtet die Gläubiger-ID - in den Vereinsbriefbogen aufnehmen. 8. Information an alle Mitglieder über den erstmaligen Einzug im SEPA-Verfahren Sofern der Zahlungspflichtige der Änderung der Lastschriftbedingungen nicht widerspricht, kann die bestehende Einzugsermächtigung als sogenanntes SEPA-Mandat für die SEPA-Basis-Lastschrift weiter genutzt werden. Die Vereinsmitglieder müssen im Vorfeld über den Zeitpunkt des ersten Einzugs mittels SEPA-Lastschrift informiert werden; dies könnte über die in der Satzung festgelegten Kommunikationswege oder zusammen mit der Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgen. Außerdem muss in dieser Info den Mitgliedern auch die Gläubiger- ID und Mandatsreferenz mitgeteilt werden. 9. Archivierung der Einzugsermächtigungen / SEPA-Mandate Gemäß den SEPA-Regelbüchern müssen SEPA-Mandate (Belege) bis zu 14 Monate nach dem letzten Einzug im Original aufbewahrt werden, da es Rückforderungen geben könnte. Quelle: lsb h - Newsletter ungeschminkt August 2013

9 Ein Sommernachtstraum Kulturstall Deute Der Sommernachtstraum....ist für viele Literatur- und Theaterliebhaber wohl DAS Shakespeare-Identifikationsstück und wird immer wieder gern gespielt. Nun, mein Lieblingsstück von Shakespeare ist ein anderes aber gespielt vom Kulturstall Deute in einer Inszenierung von Schauspieler Thomas Hof war der Sommernachtstraum trotzdem wieder einmal absolut sehenswert! Dabei spielten die Jungen die Alten glatt an die Wand. Welche Lebendigkeit, welche Mimik selbst auf einer Freilichtbühne, welche Professionalität vor allem von diesen vier jungen Leuten. Alle diese Attribute trugen wesentlich dazu bei, dass die witzige und mit einfallsreichen Regieeinfällen nur so gespickte Inszenierung trotz der schwierigen Anfangsszene (Egeus und Theseus hätte man ein klein wenig mehr Textsicherheit gewünscht) so sehr gelang und so viel Spaß machte! Nicht unerwähnt bleiben darf in dieser Riege jedoch der zwischen Dämon, unartigem Gör und Poltergeist ein wenig hyperaktiv agierende Puck (ich habe sehr sehr lange keinen besseren gesehen), der zwischendurch auch mal das Publikum gelinde erschreckte. Eine tolle Kostümierung, eine gelungene Maske! Die Mischung zwischen Originalsprache und moderner Adaption war ebenfalls äußerst gelungen, das Bühnenbild mit einem einfachen großen Podest wirkte vor der Zauberburg -Kulisse im Gudensberger Stadtpark genau richtig alles mehr wäre zuviel gewesen vor diesem märchenhaften Hintergrund. Auch verstanden es die Schauspieler, die begehbare Burg optimal ins Spiel einzubeziehen, obwohl der Sommernachtstraum an mehreren verschiedenen Orten u. a. auch im Saal gespielt wurde/ wird (weitere Aufführungen siehe unten). Eventuell könnte an der langen Schlussszene noch ein bisschen handwerklich gefeilt werden. Sie auch wieder mit Textunsicherheiten trübte ein ganz klein wenig den Spaß, den das Publikum vorher zusammen mit Oberon und Titania samt ihrem Elfenvolk sowie den jungen Menschen Hermia, Helena, Demetrius und Lysander hatte. Aber alles in allem ein sehr gelungener Abend! Vielen Dank, Kulturstall Deute und Thomas Hof! ah PS: Thomas Hof wird im Oktober zum ersten Mal ein Spielerseminar für den LV leiten (siehe Seminarplan). Wir sind sehr gespannt! Die weiteren Aufführungstermine für Der Sommernachtstraum : , 20:00 Uhr Kulturscheune Fritzlar , 20:00 Uhr Bahnhof Wabern , 20:00 Uhr Bürgerhaus Gudensberg Fotos: Kathrin Kerber ungeschminkt August

10 Seminar Regieseminar mit Brigitte Leistikow Sprechtechnik mit Brigitte Leistikow in Weilburg die Sprache schmecken und essen Vom 12. bis 14. April 2013 kamen 17 Amateurschauspieler/innen aus allen Teilen Hessens im Amt für Lehrerbildung in Weilburg zusammen, um eines (noch besser) zu lernen: Sprechen! Als Referentin hatte der Landesverband die hochqualifizierte Powerfrau Brigitte Leistikow (u.a.: Stimm,- Musik-, Bewegungs- und Tanzpädagogin, Regisseurin für Theater, Musical ) aus Frankfurt eingeladen, die die Stimmen der Teilnehmer/ innen mit einem intensiven Hochleistungstraining von Grund auf (heraus-)forderte. Am Freitag begann das Seminar nach der Vorstellungsrunde und einem Gedichte-Lesen zum Kennenlernen der Stimmen mit einem ausführlichen Theorieteil über unsere Sprech-, Stimm- und Atemwerkzeuge, die uns unser Körper zur Verfügung stellt und über die sich im Alltag kaum jemand Gedanken macht: Wie wichtig die Atmung (nicht nur) für unsere Stimme ist, dafür gab es d a s Wort: M o t o r, auch: Klangerreger! Sie ist auch ein direkter Spiegel unserer Befindlichkeit (Einflüsse: z.b. Bewegung, Angst, ). Dass unsere Atmung in 3 Phasen verläuft und die Nasenatmung im Alltag die bessere ist als die Mundatmung wurde uns (neu) bewusst. Am nächsten Tag ging s weiter mit Atem(wahrnehmungs)übungen, wir erarbeiteten, welche Mittel uns bei einer Texterarbeitung zur Verfügung stehen (Sprachmelodie, und rhythmus, Pausen, Tonhöhe, Stimmresonanz, Lautstärke, Lebendigkeit ). Ach!: Flaschenkorken dienen nicht nur zum Verschließen der Flaschen, sondern auch zu (möglichst) täglichen Sprechübungen (z.b. aus dem kleinen Hey oder einfach mit Texten aus der Tageszeitung)! Samstagabend dann in Kleingruppen arbeiten: Auseinandersetzung mit Sprache, also: szenische Erarbeitung 10 ungeschminkt August 2013 von Ernst-Jandl-Texten ( Ottos Mops, Etüde in f, ), und anschließend jagte ein glanzvoller Höhepunkt den nächsten: Szenische, großartige und phantasievolle Darbietungen derselben im Theatersaal. Höchst erstaunlich, was alles aus experimentell-lyrischen Kurztexten (nach nur 30 Minuten Vorbereitungszeit) herausgeholt werden kann und auf welch unterschiedlichste Weise sie theatralisch-mitreißend, dramatisch, witzig, tiefgründig interpretiert und dargebracht werden können!!! Heftiger Applaus!!! Sonntagmorgen: Arbeit an einem Satz aus der eigenen Rolle unter den äußerst wachsamen Augen und Ohren der Referentin (Schwerstarbeit! ) Fazit: ein super-lehrreiches, lebendiges, nicht unanstrengendes Wochenende, von dem jede/r nicht nur für die Bühne(narbeit), sondern auch fürs tägliche Atmen und Sprechen reichund nachhaltig profitieren kann und konnte!!! Der herzliche Dank aller TeilnehmerInnen gebührt nicht nur der hochmotivierten Referentin, sondern auch der vorausschauenden und kompetenten Lehrgangsleiterin Ingrid Suhr, die uns durch das intensive, viel zu schnell vorbeigeflogene Wochenende begleitet hat! Langlotz

11 Camberger Festspiele Das Geld liegt auf der Bank Einen köstlichen Theaterabend bescherte uns das Schauspielstudio im Verein Bad Camberger Festspiele: Mit dem Stück von Curth Flatow: Das Geld liegt auf der Bank unter der Regie von Brigitte Voigt hat die Truppe so richtig ins Schwarze getroffen: Eine freundliche Familie mit zwei lieben Buben und einem Vater mit einem ungewöhnlichen Hobby. So ab und an muss er aus seinem langweiligen Alltag ausbrechen und einen schönen Bankraub begehen. Damit die zwei Buben auch diszipliniert etwas lernen, nimmt er sie immer mit und hart heran. Irgendwann geht es mal nicht so glatt und er schwört in seiner Not, dass er die nächsten 40 Jahre in keine Bank mehr einbricht. Die Zeit wird ihm schrecklich lang, doch endlich ist der Tag da, der alte Herr ist nun 80 Jahre und das Leben beginnt für ihn endlich wieder Natürlich ist die Familie entsetzt und versucht ihn mit allerlei Tricks von seinem Vorhaben abzuhalten. Aber sie ahnen nicht, wozu der Alte noch fähig ist. Und wie sie das machen und wie der Alte sie austrickst und wie der Alte zu Ruhm und Anerkennung durch Polizei und Bankdirektor kommt sei hier nicht verraten. Ein amüsantes, turbulentes Stück, dessen Ausgang man auch mit viel Fantasie nicht erraten kann. Die Rollen waren super besetzt. Außer dass das Stück ein wenig lang war, war hier alles stimmig. Brigitte Voigt, die eine gute Hand für die Regie bewies, sagte dazu, dass sie schon sehr viel gestrichen hat. Ein dickes Lob und Anerkennung dem Darsteller des Bruder Alfred als Erwachsener Stephan Krause, eigentlich der Lichtmann der Gruppe, der innerhalb von 3 Tagen!!! seine Rolle lernte, natürlich flankiert und unterstützt mit Blicken und Gesten von seinen Schauspieler- Kollegen und vor allem seinem Bruder Wolfgang, der ihn an die richtigen Stellen bugsiert. Und das alles ohne dass es den Zuschauern aufgefallen wäre. Wenn das mal keine Leistung ist. Wir sind schon auf die nächste Aufführung gespannt. Im Sommer gibt s Don Camillo und Peppone im Amthof in Bad Camberg. Text u. Foto: K.+W. Hartmann ungeschminkt August

12 B. Brecht Foto: Wikipedia Seminar Stanislawski, Shakespeare und nun BRECHT Alle guten Dinge sind drei J so konnten wir in diesem Jahr ein weiteres Mal Ulrich Schwarz Regisseur, Schauspieler und Seminarleiter aus Dresden - in Hessen begrüßen. In diesem Jahr brachte er das Thema Brecht episches Theater mit. Vorangegangen waren die Shakespeare-Epoche sowie Schauspielmethoden von Stanislawski. Während bei Stanislawski das Dramatische Theater im Vordergrund steht - was sich darin auszeichnet, so zu spielen, dass der Zuschauer sich in die Gefühlswelt der Person versetzt und alle Höhen und Tiefen miterlebt - erzeugt Brecht im Epischen Theater eine gegensätzliche Darstellung. Durch die kritische Distanz auf die Geschehnisse schafft er einen Effekt der Fassungslosigkeit bei den Zuschauern, was sie anregen soll kritisch über das Stück nachzudenken. Weinen und Lachen stehen im Gegensatz zueinander. Wie sich die Gegensätze bei den Zuschauern anfühlen, konnten wir Seminarteilnehmer erleben. Unter Anleitung von Ulrich Schwarz inszenierten wir Sequenzen und führten uns diese gegenseitig auf. Fassungslosigkeit in den Gesichtern, Betroffenheit, Gänsehaut oder einfach nur Verwirrtheit waren die Folge. Effekte wie Taschenlampenblitzen im abgedunkeltem Raum, dramatisch paradoxe Musikeinspielungen, Kostüme und andere Kleinigkeiten, die Ulrich in seinem Requisitenkoffer mitbrachte, unterstützten unser Spielgefühl, ließen uns kreativ sein, erleben und fühlen. Wie sieht die Wirklichkeit aus? Wer gut und echt spielen will, braucht nur die Menschen im Alltag zu beobachten. Diese Übung, die jede Theatergruppe für sich ausprobieren kann, setzten wir beim Mittagessen um. Eine Gruppe Wanderer und Jugendlicher wurde gründlich inspiziert. Anschließend spielte jeder eine Person mit ihren Eigenschaften und Ticks nach: Geselligkeit, Schweigen, gerade Sitzhaltung, Zappeln, Wippen, Herumstochern im Essen, gierig in sich hineinschaufeln - die Vielfalt kannte keine Grenzen. Setzt man nun die imitierten Personen nebeneinander an einen Tisch und lässt sie leben, entsteht eine wunderbare Komposition. Von uns allen ein großes DANKESCHÖN, lieber Ulli, für den Ausflug in die verschiedenen Theaterwelten! Verena Pressler Berthold Brecht mit Ulrich Schwarz LACHEN ÜBER WEINEN WEINEN ÜBER LACHEN (Wochenende mit BB ein Arbeitsbericht) Ein Wochenende voller Überraschungen und Entdeckungen mit Brecht. - Am ersten Abend zeigten uns Gedichte, wie vielfältig und voller Leben einer der größten deutschen Dramatiker war: der Mops, der in der Küche Eier klaut und ein brutales Ende findet, wird betrauert, belacht, ist eine Reportage wert und eine Predigt. Uns wird begründet, wie harmlos Alkohol ist und was mit Engeln im Hausflur angestellt werden kann. - Und immer wieder Beobachtungsübungen: wach werden für Umwelt und Mitspieler. Ist schon beachtenswert, wie unterschiedlich Menschen essen! Im Mittelpunkt immer wieder der V-Effekt, die Verfremdung, das praktische Kernstück der Brechtschen Schauspiellehre. Da ist in der Szenenarbeit mehr Analyse als Einfühlen gefragt. Episches Theater, das den Zuschauer auf Zustände aufmerksam machen soll mit unterhaltsamer Belehrung. Kein Zeigefinger, sondern: vorführen, zeigen eine Spielweise, die Amateuren sehr nahe kommt. Ein Spiel, immer auf den Zuschauer gerichtet: der soll lachen, wenn die Figur weint und weinen, wenn die Figur lacht. Wir benutzen dafür Brecht-Übungsstücke, Einakter, Analogien von Tabori und Fo. Am letzten Tag noch eine Anwendung des Erfahrenen an einer Szene aus Träume von Günter Eich. Überraschende Striche, um die Verfremdung auf die Spitze zu treiben: was ich spielen kann, muss ich nicht sagen! --> 12 ungeschminkt August 2013

13 Damit endet die Workshop-Trilogie Stanislawski Shakespeare Brecht. Am Anfang der bedeutendste Vertreter und Lehrer des dramatischen Theaters, am Ende der bedeutendste Lehrer und Dramatiker des epischen Theaters. Dazwischen das Volkstheaters Shakespeares, von dem beide ihre Kraft schöpften. Und die Erkenntnis des dialektischen Wechselspiels aller drei, wobei überraschend war, wie viel Brecht schon in unser Theater eingeflossen ist bzw. schon lange vorhanden war. THEATER Ins Licht treten Die Treffbaren, die Erfreubaren, die Änderbaren. B.Brecht Das Wochenende hat mich aufgetankt und ich habe Lust auf mehr! -Ulli Schwarz- (Workshop-Dozent) Mrs.Toodles Theatergruppe, die junge Truppe der Taunusbühne Bad Schwalbach zeigt Endstation Es ist ganz enorm, zu welchen Leistungen Jugendliche fähig sind, wenn sie ihr eigenes Stück in eigener Verantwortung, aber in Begleitung einer einfühlsamen Regisseurin, schreiben und auf die Bühne bringen dürfen. Und welches Thema sie wählten!! Dass sie sich mit dem Tod befassen erscheint schon ziemlich abwegig. Doch die Umsetzung ist hochdramatisch und spannend. Der Tod als ständiger, unnachgiebiger, aber auch freundlich dargestellter Begleiter in einer S-Bahn. Es hielt den Zuschauer in Bann und Atem. Wen würde der Tod mitnehmen? Jeder hatte einen Grund, es nicht zu sein. Dass er am Ende ausgerechnet eine Schwangere mitnimmt, erscheint dem Zuschauer besonders tragisch. Doch wen hätte man ausgewählt, was wäre gerecht? Dass es nicht nach diesen unseren menschlichen Maßstäben geht, kam knallhart rüber. Dass sich Jugendliche darüber Gedanken machen, dass der Tod immer plötzlich und unerwartet kommt nie gerecht ist ist ganz erstaunlich und super umgesetzt worden. Man spürte hier die sanfte, aber energische Hand der Regisseurin Ines Müller. Interessant waren auch die Videoeinspielungen, die das frühere Schicksal der Protagonisten wiedergaben und so zum Verständnis beitrugen. Das Stück ist natürlich hervorragend für das eigene Kleinkunsttheater geeignet. K. Hartmann Besuch des Altweiberfrühlings bei den hannemanns in Kronberg Ein lang gehegter Traum unserer Theaterfreundin Pia Sondergeld ging mit diesem Stück in Erfüllung. Es ist ein Stück von Stefan Vögel nach dem Film Die Herbstzeitlosen. Am sollte Premiere sein und all die vielen Schwierigkeiten, die die Theatergruppen so kennen gab es hier reichlich und obendrein brach sich noch ca. 2 Wochen vor der Premiere eine Hauptdarstellerin den Fuß und konnte nicht auf die Bühne. Kurzerhand übernahm die Regisseurin Pia die Rolle. Man hat das vor der Aufführung auch angesagt und das war fair so. Natürlich hatte sie einige Hänger, die sie aber in ihrer erfahrenen und liebenswerten Art geschickt managte. Auch die anderen hatten hin und da mal kleine Lücken. Das tat dem ganzen temperamentvoll und liebenswerten Spiel keinen Abbruch. Theatergruppe die hannemanns Sind es doch oft die kleinen Unwägbarkeiten, die wir bei den Amateuren lieben. Die Profis dürfen sich das nicht leisten. Man spürte direkt mit welchem Spaß und Schwung hier geprobt wurde. Der Funke sprang vom ersten Moment an bei dieser Premiere von den Spielern auf das Publikum über. In dem Stück zeigten sich die Alten ganz schön frech und widerspenstig und hatten den Mut, auch betagt noch einen Traum zu leben. Hier war es eine Dessous-Boutique die sich Martha, die Mutter des Pfarrers von Kronstein, im alten Tante-Emma-Laden zusammen mit ihren Freundinnen einrichtete. Sehr zum Entsetzen des ganzen Dorfes. Dürfen die das denn... und in dem Alter? Das Publikum des vollbesetzten Saales hat sich jedenfalls sehr amüsiert. ungeschminkt August

14 Kirsten Henckel Bereichsleitung Nord NEU im Vorstand Liebe Theaterfreunde Mein Name ist Kirsten Henckel und ich bin am in Kassel geboren. Seit 29 Jahren arbeite ich in dem Bereich der medizinischen Fachangestellten, davon über 20 Jahre in dem Bereich der Kinderheilkunde und Kinderpsychiatrie. Seit Februar 2010 bin ich Jugendleiterin am Wehlheider Hoftheater und seit März nun auch in den Vorstand des Landesverbandes als Bereichsleitung der nordhessischen Amateurbühnen gewählt worden. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön! Ja, wie fing eigentlich alles an mit meinem großen Hobby, der Theaterwelt Meine Liebe zum Theater war schon immer groß, dabei zu sein konnte ich mir jedoch nicht wirklich vorstellen. Wie durch einen Zufall bin ich durch meine damalige Arbeitskollegin zum Wehlheider Hoftheater gekommen. Mein großes Hobby ist die Näherei gewesen und so konnte ich durch das Nähen von fantasievollen Kostümen für mich meine kleine Theaterwelt auf der Bühne verwirklichen. Nach und nach kam immer mehr dazu, die Maskenbildnerei, Bühnenbau, Bühnenmalerei, Souffleuse und vieles mehr, was man so hinter den Kulissen alles machen kann. Im wahrsten Sinne des Wortes Ein Mädchen für alles. Jedoch einmal auf der Bühne zu stehen und zu spielen, konnte ich mir nicht vorstellen. Man soll nur nie nie sagen. Eine Spielerin sagte ab und ich wurde gefragt, ob ich nicht mal spielen möchte.und was glaubt ihr, in welchem Stück ich meine erste Rolle bekommen habe...? Es war: Ein Mädchen für alles! Na wenn das kein Zufall ist. Die Rolle, die ich spielen sollte, war eine spanische Liebhaberin mit spanischem Text Nun hieß es, Text übersetzen, damit man versteht, was gespielt werden muss, und sich der Rolle annehmen und dann auch noch einigermaßen die spanische Aussprache beherrschen. Dazu hatte ich genau ganze fünf Proben, eine echte Herausforderung. So habe ich jedoch die Hürde genommen mich doch einmal auf die Bühne zu trauen. Nach und nach habe ich immer einmal kleine Nebenrollen bekommen, wenn einmal eine Spielerin ausgefallen ist. Im Laufe der Jahre habe ich viele Seminare besucht und mich immer weiter gebildet, auf verschiedenste Weise im Theaterleben. Es folgte bei mir die erste Regieassistenz bei Gerd Brückmann mit dem Piraten- Kindermusical Haifischkacke. Mit Gerd zusammen zu arbeiten bereitete mir sehr große Freunde, aber nicht nur das, ich habe von seiner Regiearbeit, seiner Gelassenheit, inneren Ruhe und Motivation viel mitnehmen können. Hier noch einmal ein großes Dankeschön, sonst hätte ich mich in der Theaterwelt nie so viel getraut.im letzen Jahr habe ich dann mit meinem Lebensgefährten Peter Herborg die Regie für unser Weihnachtsmärchen Hinter verzauberten Fenstern von Cornelia Funke übernommen. Es war nicht immer einfach für mich, denn es sollte perfekt sein, so wie ich es mir vorstellte. Mit vielen Hindernissen während der Proben haben wir es dann doch zu einem tollen Stück gebracht, doch ohne unser Team und die Bühnenbauer Jochen und Marlene Holstein hätten wir das nie geschafft. Und während dieser Produktion liefen außerdem schon die Proben für die Midlife-Fahrstuhl-Komödie 4 nach 40, wo ich meine erste große Rolle spielen durfte, auch dies habe ich Gerd Brückmann zu verdanken. Leider ist am letzen Wochenende unser Fahrstuhl wieder im Erdgeschoss angekommen, denn ich muss sagen, ich habe nie bei einer Produktion so ein tolles Team erlebt. Schade, dass er nicht noch ein wenig länger stecken geblieben ist. Doch im Herbst spielen wir das Stück noch einmal in Bad Arolsen in der BAC, worauf ich mich sehr freue. Bis dahin schauen wir mal, wie mein großes Hobby das Theaterleben weiter geht. Jetzt plane ich erst einmal das erste nordhessische Amateurtheatertreffen in meiner Amtszeit und freue mich sehr darauf und hoffe, dass viele Bühnen erscheinen werden zu einem gemütlichen Treffen und Austausch. Herzliche Theater Grüße Kirsten Henckel 14 ungeschminkt August 2013

15 Harald Soldan Stellvertretender Schatzmeister Liebe Theaterfreunde, mein Name ist Harald Soldan. Mich gibt es seit dem 13. August Anschließend habe ich die ersten 20 Jahre in meiner Geburtsstadt Wuppertal (genau, die Stadt mit der Schwebebahn) zugebracht, um danach in Bonn (richtig, das ehemalige Bundeshauptdorf!) Mathematik zu studieren. Ich gehöre also zu der Spezies von Menschen, die zwar nicht besser Kopfrechnen können als andere, aber dafür mehr Spaß an und mit Zahlen haben. Insofern empfinde ich für mich das künftige Schatzmeisterdasein als eine harmonische Verbindung von Lust und Leidenschaft, also von Mathematik und Theater. Die Lust zur Mathematik ist jedem in die Wiege gelegt. Die meisten frönen ihr jedoch nicht oder leugnen sie sogar. Die Leidenschaft für das Theater hingegen muss erst geweckt werden. Das haben in meinem Fall eindeutig meine beiden Klassenlehrer zu verantworten. Sie unterrichteten nicht nur Deutsch, sie inszenierten auch gerne Theaterstücke und requirierten das erforderliche darstellende Personal mit Vorliebe aus den eigenen Schulklassen. Auf diese Weise kam auch ich in das Rampenlicht. Allerdings hat mich dort die ansonsten verborgene Welt der Technik noch mehr fasziniert. Ich hätte ja so gerne diese meterlangen Schieberegler bedient, aber als Darsteller durfte ich das nie, sondern musste Texte auswendig lernen. Aber immerhin, das unbewusste Verlangen, im Hintergrund zu arbeiten, war zwar geweckt worden, aber es sollte allerdings für die nächsten 25 Jahre ruhen. Denn erst vor 10 Jahren erhielt ich einen Wink des Schicksals: das ATW (Amateur Theater Wehrheim) benötigte Unterstützung auf der Bühne, zum Spielen und zum Kulissenschieben! Da war sie wieder, die Verlockung der Bühne und diesmal sogar verbunden mit der Erlaubnis, auch hinter dem Vorhang aktiv werden zu dürfen wurde ich dann eher beiläufig ein Gründungsmitglied des Ersten Anspacher Kult(ur) Theaters (1.AKT). Jetzt hieß es nicht nur Kulissen schieben, sondern sie zuvor auch zu bauen. Und natürlich wieder Text lernen. Wenn man in so einem kleinen Ensemble technische und organisatorische Aufgaben anspricht, rennt man offene Türen ein und darf sich gleich selbst darum kümmern. So habe ich also gelernt Requisiten anzufertigen, Bühnen zu bauen und zu zerlegen, um sie an den verschiedenen Auftrittsorten wieder zusammenzusetzen, Licht & Ton zu gestalten und im Notfall auch mal die Regie zu übernehmen und, natürlich, Text zu lernen. Da das Ensemble aktuell nur 14 Personen umfasst, ist es ganz normal, dass eigentlich jeder mehrere Aufgaben übernimmt. Zu fast allen Themen konnte ich Seminare des Landesverbandes besuchen und lernte auf diese Weise die Aufgaben eines Dachverbandes kennen und schätzen. Als sich dann die Möglichkeit ergab im Verbandshintergrund mit Zahlen zu agieren, forderte auch die Lust ihren Anteil und ich bewarb mich um die Schatzmeisterlaufbahn. Danke, dass Ihr mich gewählt habt. Aber Text lernen darf ich auch weiterhin. Theatralische Grüße Harald Soldan NEU im Vorstand ungeschminkt August

16 Bereichstreffen am 13. April 2013 beim Wettenberger Sammelsurium Am 13. April 2013 trafen sich einige Vereinsvertreter beim Mitte-Ost-Treffen in Wettenberg. Dank galt zunächst dem Wettenberger Sammelsurium für die tolle Ausrichtung dieses Bereichstreffen Mitte-Ost, quasi im Westen des Bereiches. Bernd Herche, als Bereichsleiter, ging zunächst hinsichtlich des neu gebildeten Bereiches im Landesverband hessischer Amateurbühnen ein und bat um Verständnis, dass dieses Treffen im äußersten Westen stattfand. Seine Intention ist es, auch solche Veranstaltungen im Bereich Alsfeld, Fulda, Gelnhausen stattfinden zu lassen, damit wie er sagte wir auch diese Amateurschauspielgruppen erreichen!. Der Besuch dieses Treffens war zwar nicht überwältigend, aber die Diskussionsfreudigkeit umso größer. Themen waren: - Mitgliedsausweise (können über die Bereichsleitung für die einzelnen Mitglieder abgefordert werden). - Seminare Bernd Herche stellte die geplanten Seminare 2013 vor und appellierte an die Gruppen, diese zu nutzen. Sehr informativ und letztendlich für die Vereine günstig, da 1/3 das Land und 1/3 der Landesverband bezahlt. Seminarwünsche waren Kostüme und Licht-/Tontechnik. - JugendCamp - Ehrungen hier stellte Bernd Herche die Möglichkeiten von Ehrungen über Bundes- bzw. Landesverband vor. - Vereinsjubiläen bitte rechtzeitig an die Bereichsleitung melden. - ungeschminkt dies ist eine gute Plattform den einzelnen Verein darzustellen. Bernd Herche bittet die Berichte über ihn einzureichen. Die einzelnen Redaktionsschlusstermine sind immer dem Heft ungeschminkt zu entnehmen. - Homepage über die Homepage des Landesverbandes können auch die Aufführungen eingestellt werden. Bitte über die Bereichsleitung einreichen. - Der Bereichsleiter wies auf den Versicherungsschutz der Mitgliedsvereine hin und hier insbesondere auf die Möglichkeit Schlüssel separat abzusichern. Oftmals werden Schlüssel von Bürgerhäusern usw. für Veranstaltungen an sich genommen. Was ist, wenn ein Schlüssel verloren geht evtl. ist dann ein gesamtes Schließsystem auszutauschen, was sehr teuer werden kann. Für ca. 60,-- kann man sich hier dagegen versichern. - Ausleihen von Bühnenteilen oder Kostümen wer welche verleiht, sollte dies bitte an den Bereichsleiter melden. Er wird dann dies über den -Verteiler Mitte-Ost veröffentlichen. - Der Bereichsleiter bat auch die anwesenden Vereinsvertreter Adressen von nicht dem Verband angehörenden Theaterbühnen zwecks Akquise an ihn zu melden. - Der Bereichsleiter möchte sehr gerne im Laufe der Zeit alle Amateurschauspielgruppen persönlich kennen lernen und bittet deshalb um Mitteilung der Veranstaltungstermine. Zum Schluss bat er alle, immer die aktuellen -Adressen der Vereine an ihn unter zu melden. Somit ist eine Kommunikation unter einander sehr unkompliziert darstellbar. Das nächste Treffen findet am bei der Ehringshäuser Laienspielgruppe statt. Das Treffen wird dann im Großen von Mitte-West, Süd und Mitte-Ost veranstaltet. Alle Bereichsleiter freuen sich bereits heute darauf. Liebe Theaterfreunde! Aus gegebenem Anlass bitten wir uns Änderungen von -Anschriften oder einen Vorstandswechsel umgehend mitzuteilen, damit wir Euch weiterhin aktuell mit Informationen versorgen können. Bernd Herche, Bereichsleitung Mitte-Ost Theatergruppe Die Mühlengeister e.v., Aufeldstr. 30, Nidda, Tel.: Fax: ungeschminkt August 2013

17 Wir Kinder der Sonne Das Theater Lampenfieber inszeniert Kinder der Sonne von Maxim Gorki nach einer Bearbeitung des Deutschen Theaters. Das Stück stellt den Ernst des Lebens in all seinen Absurditäten dar. Es ist einerseits eine Milieustudie, die aufzeigt wie weit entfernt Privilegierte den Benachteiligten der Welt sind und andererseits ein Kammerspiel über leidvolle Liebesbeziehungen. Eine Diskussion im Rahmen des Stückes dreht sich zudem darum, wie weit sich der Mensch durch seine geistigen Errungenschaften von den anderen Tieren entfernt hat. Die Figur Jegors, dem groben Hausmeister des Hauses Fjodorowitsch, scheint dabei darauf hinweisen zu wollen, dass noch sehr viel Tier im Menschen steckt. Es lässt sich aber auch die Frage stellen, ob es überhaupt gut ist sich vom Tier zu entfernen. Ein hochkomplexer Geist kann sich fehlentwickeln und leicht aus dem Gleichgewicht geraten. So sind komplexe Krankheiten beim Menschen vorfindbar. Andererseits ist eine Krankheit oftmals eine Andersheit, die nützlich ist und mit besonderen Fähigkeiten einhergehen kann. Dieser Zusammenhang wird im Stück durch die Figur der Lisa thematisiert. Lisa ist eine Bewohnerin des Hauses und scheint dem Wahnsinn verfallen zu sein. Sie oszilliert zwischen klarem Blick, Halluzination und Vision. Sie leidet unter Ängsten und Einsamkeit. Ihre Warnungen werden von ihrem Umfeld nicht ernst genommen und sie wird als Kranke stigmatisiert. Doch vielleicht fehlen ihr nur die Abwehr mechanismen der anderen. Boris, ein junger Tierarzt, teilt Lisas negative Weltsicht und fühlt sich ihr in Liebe verbunden. Er ist so verbittert, dass er den Glauben an einen Sinn verloren hat und ihn in Lisa wiederfinden will. Pavel hingegen, der Besitzer des Hauses, Wissenschaftler und Lisas Bruder, beschäftigt sich lieber mit seinen Forschungen als mit seinen Mitmenschen. Jelena, seine vernachlässigte Ehefrau, bändelt daher mit Pavels Freund Wagin an. Wagin der Künstler ist gerade auf der Suche nach einem neuen Kunstprojekt und verliebt sich flugs in sie. Melanja, Boris Schwester, befindet sich ebenfalls auf der Suche nach Liebe, obwohl sie eigentlich mehr nach einem Sinn in ihrem Leben zu suchen scheint. Objekt ihrer Begierde ist Pavel. Hausmeister Jegor hat ebenfalls etwas für Pavel übrig, denn er sieht, dass dieser etwas Besonderes ist. Während Pavel seine Frau nur vernachlässigt, schlägt Jegor die seinige. Doch beide erwarten dafür, dass ihre Frauen sie lieben und stützen. Sie alle sind also auf der Suche nach Liebe und Anerkennung, doch sie wollen auch noch die Welt verändern. Pavel mit Gen- Mais, Wagin mit Kunst und Lisa mit Güte. Doch können sie der großen weiten Welt dort draußen helfen, ohne sich von ihrem Platz fortzubewegen? Ist ihre Lebenswelt nicht wie eine geschlossene Anstalt mit begrenztem Kontakt zur Aussenwelt, die sich selbst genügt? Diese und weitere Fragen lassen sich in der ersten und zugleich letzten Folge der Seifenoper des Hauses Protassow bestaunen. Und zwar an den folgenden Terminen (2013): Im Olof-Palme-Haus in Hanau: Sa Uhr (Premiere), So Uhr Sa Uhr, So Uhr Sa Uhr, So Uhr Im Alten Pfarrheim in Kahl: Sa Uhr, So Uhr Weitere Informationen und Kartenvorbestellung unter Theatergruppe Lampenfieber Gruppenfoto Boris und Lisa stoßen an auf den Weltfrieden an ungeschminkt August

18 Dellerlecker Agatha Christie: Da waren Leichen im Keller Theatergruppe Dellerlecker e.v. entstaubte Christie-Krimi Mit der Redensart Ich habe Leichen im Keller räumt der Sprecher metaphorisch recht drastisch in der Regel keinen Mord ein. Das sprachliche Bild meint vielmehr, in der Vergangenheit eine Schuld auf sich geladen zu haben, die bislang entweder ungesühnt ist oder das Gewissen nachhaltig belastet. Beide dieser Punkte gelten auch für die Akteure in Agatha Christies Krimithriller Da waren es nur noch Neun, den die Hobbyschauspieler der Dillenburger Theatergruppe Dellerlecker e.v. im November des letzten Jahres in der heimischen Stadthalle zeigten. Sie alle haben sich schuldig gemacht, jeden plagt den einen mehr, den anderen weniger - das schlechte Gewissen. Die Leichen im Keller sind im Falle der Figuren in Christies spannender Erzählung aber nicht bloß sprichwörtliche, hat unter den Zehnen doch jeder mindestens einen Mord begangen. Christie beginnt mit heiterer Verwirrung. Zehn einander Fremde folgen der Einladung zu einer Party auf eine abgeschiedene Insel, auf der es weder einen Gastgeber gibt, noch die Möglichkeit, wieder zum Festland zurück zu kehren. Die Hausangestellten (Mario Leitloff und Sylvia Heinz) bedauern, dass weder Boote noch Telefon vorhanden sind, obendrein beginnt es bald zu stürmen. Es wird also nicht einmal der bigotten Lady Emily (Rita Sucharda-Sydor) etwas anderes übrig bleiben, als sich mit den Fremden zu arrangieren. Noch ahnen die Gäste nicht, dass die buchstäblichen Leichen in ihrem Keller der rote Faden sind, der sie alle miteinander verbindet. So hat der ehemalige Staatsanwalt Wargrave (Ansgar Wehnge) einen Unschuldigen an den Galgen gebracht, während die heitere Partynudel Patricia Marston (Bettina Hart) im Vollrausch zwei Kinder überfahren hat. Ein solcher Rausch nun auch das gemeinsame Wochenende erträglicher machen: Die Weinkennerin schenkt ein und stimmt Zehn kleine Zinnsoldaten an ein Kinderlied, dessen Noten sie auf dem Klavier gefunden hat. Aus dem gelösten Gesang jedoch werden bald Schreie des Entsetzens, als einer der Gäste tot umfällt vergiftet, wie man bald feststellt. 18 ungeschminkt August 2013

19 Dillenburg es nur noch Neun... Als auch ein Zweiter stirbt und man schließlich den Dritten ermordet auffindet, wächst eine vage Vermutung zu markerschütternder Sicherheit heran: Unter den Anwesenden befindet sich ein kaltblütiger Psychopath, der seine Morde nach den Strophen des Kinderliedes gestaltet und nicht aufhören wird zu töten, bis jeder der Gäste für seine Tat gebüßt hat. Die Suche nach dem Mörder beginnt. Jeder ist verdächtig, mit jedem Mord wächst die blanke Angst und das Misstrauen. Zuschauer, die Agatha Christie, kannten, waren von Da waren es nur noch Neun in der modernisierten Fassung der Dillenburger Amateurspieler überrascht. Zwar entbehrt die beklemmende Erzählung nicht des augenzwinkernden Humors, den man an Christie schätzt und der ihrer berühmten Heldin Miss Marple zu Weltruhm verholfen hat. Kombinationsbegabte Detektive, an deren Hand das Publikum dem Täter auf die Schliche kommt, sucht man hier aber vergebens. Mit ihrer Inszenierung von Da waren es nur noch Neun zeigten die Dellerlecker eine stimmungsund spannungsgeladene Interpretation des Stoffes, mehr Psychothriller als klassischer Krimi, und warfen den Zuschauer genauso orientierungslos in den Wirbel aus Verdächtigungen und Schuldzuweisungen wie die handelnden Figuren. Bis der Mörder am Ende endlich gefunden war, servierte Regie-Neuling Claus Wolf einen zweistündigen schonungslosen Blick in menschliche Abgründe. Das war zuweilen Christie sei Dank befreiend komisch, aber immer wieder auch schockierend und vor allem ungeheuer spannend. Vier ausverkaufte Vorstellungen lassen die Dellerlecker nun motiviert in die Zukunft blicken. Im Juni diesen Jahres wagen die Dillenburger sich an besonders harten Tobak und inszenieren eine Bühnenfassung des blutigen Zukunftsromans A Clockwork Orange von Anthony Burgess. Informationen über vergangene und aktuelle Projekte der Gruppe finden Theaterfreunde unter Fotos: Martina Klein ungeschminkt August

20 Dracula Es war eine beeindruckende Kulisse, in der die Spieler der Freilichtbühne Twiste die schaurige, und doch schöne Geschichte des Grafen Dracula auf die Bühne brachten. Der junge Gehilfe Jonathan Harker (Thomas Funke) kommt im Auftrag seiner Firma nach Transsylvanien, um einem gewissen Graf Dracula (Bernd Störmer) das alte Anwesen Carfax in der Nähe von London zu verkaufen. Harker ahnt nicht, dass er schon bald als Gefangener des Grafen auf dessen geheimnisvoller Burg verweilen muss, während sich Graf Dracula auf Reisen nach Carfax begibt. Als Gentleman getarnt, begegnet der Schlossherr dort Mina (Vanessa Stallmann), der Verlobten von Jonathan. Sie verbringt mit Freunden ihre Ferien auf Carfax. Niemand ahnt, dass der Graf persönlich hinter den plötzlich beginnenden mysteriösen Vorfällen steckt. Als Lucy (Karolin Schäfer), Minas beste Freundin, von einer rätselhaften Krankheit befallen wird und sich Dr. Jack Seward (Helmut Isenberg), Leiter der benachbarten Irrenanstalt, der jungen Frau annimmt, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Den Regisseuren Jörg Dreismann und Karin Schäfer ist es gelungen, die Geschichte in die beeindruckende Kulisse, der Waldbühne Twiste einzubauen. Der gruselige Friedhof neben der Burg und die alten Grabsteine und die Särge erzeugen die passende Atmosphäre. Auch die im Irrenhaus spielenden Szenen trugen zum gruseligen Ambiente des Stückes bei. Ich allerdings fand, es hätten getrost eine, oder zwei dieser Szenen weniger sein können. Das kleine Gespenst Etwa 50 Proben, 30 Gesangsstunden und unzählige Stunden Kulissenarbeit waren erforderlich, um das Kindertheaterstück der Freilichtbühne Twiste auf die Bühne zu bringen. Zur Eröffnung ertönte Gruselmusik, und das kleine Gespenst schwebte auf die Bühne. Das einsame Leben war ihm auf die Dauer zu langweilig geworden, und so beschließt das Gespenst, die Welt auch einmal tagsüber zu erleben. Eines Tages springt es mittags aus seiner Truhe. Schwarz verfärbt vom Sonnenstrahl, sorgt es als Ungeheuer in dem Städtchen Eulenberg für Unruhe. Durch diesen Spuk versetzt nicht nur eine Schulklasse in Angst und Schrecken, sondern verwandelt auch die 325-Jahr-Feier der Belagerung Eulenbergs in eine Katastrophe. Verfolgt und gejagt, sehnt sich das Gespenst schließlich in sein Leben bei Nacht zurück. Der weise Uhu macht für das Unglück die falsch gestellte Rathausuhr verantwortlich, die daraufhin kurzerhand umgestellt wird. Wieder in der Nacht erwacht und vom Mondstrahl getroffen, verfärbt sich das Gespenst wieder weiß und das Glück ist vollkommen. Außer der Eintrittskarte zur Waldbühne bekamen die jungen Gäste eine Gutenacht-Brille und konnten das Theaterstück aktiv miterleben. Sobald die Uhr von der Sonne zum Mond wechselte, setzten sie sich mit großem Vergnügen die Gutenacht-Brillen auf und erwarteten gespannt den Sonnenaufgang. Das Stück war lebendig und kurzweilig inszeniert, die Zuschauer fühlten sich bestens unterhalten und sparten am Ende auch nicht mit Applaus. fw Fotos: Frank Weymann 20 ungeschminkt August 2013

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