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1 Juni 2009 Versicherungen, Banken, Fonds Basiswissen Mehr Infos Copyright Szabo-Scheibl Verlag + PR OEG Liebhartsgasse 36, 1160 Wien T (01) F (01) M I Noch mehr Infos 1 nexts

2 Versicherungen, Banken, Fonds Inhalt Basiswissen Seite Zahlt eh die Versicherung 3 Von der Wiege bis zur Bahre versichern 5 Die Herren der Geldwirtschaft 8 Was ist, wenn der Komet nicht kommt? 10 Veranlagen in Fonds 13 Was kostet die Veranlagung in Fonds? 14 Mehr Infos Versichern mit Haken und Ösen 16 Bankgeschäfte heute: Zurück zu den Wurzeln 18 Fondsveranlagungen: Eine völlig neue Welt 22 Fondsmanagement 24 Noch mehr Infos Österreichs Versicherungswirtschaft Autoversicherung in Tschechien 26 Jugendliche Kurzzeit-Sparer 28 Finanzkrise verändert Geldanlageverhalten 29 Copyright Szabo-Scheibl Verlag + PR OEG Liebhartsgasse 36, 1160 Wien T (01) F (01) M I Arbeitsbätter und Aufgabenstellungen 31 2 nexts

3 3 nexts Zahlt eh die Versicherung Die Hoppalas begleiten uns täglich. Ein Blechschaden am Auto, ein Wasserschaden in der Küche, das gebrochene Bein beim Snowbard fahren, der gestohlene MP3 Player. Ereignisse, die nicht nur ärgerlich sind, sondern auch ins Geld gehen können. Bis der Stoßseufzer der Erleichterung kommt: Zahlt eh die Versicherung. Seit wann eigentlich und was eigentlich und warum eigentlich und warum eigentlich nicht? Und welche Aufgaben haben Versicherungen noch? Versichert waren die Menschen schon lang bevor irgend jemand den Begriff Versicherung auch nur kannte. Was ist denn die Vorratshaltung anderes, als die Sicherheit, morgen nicht Hunger leiden zu müssen? Wozu richte ich meinen Schlafplatz neben anderen ein? Weil für die Gruppe das Risiko eines Überfalls (vor allem durch Raubtiere) geringer ist. Welche Sicherheit gibt es aber, wenn Menschen auf sich allein gestellt sind? Den Schutz der Götter, die dafür allerdings Opfer fordern ist das die erste Versicherungsprämie? Das Opfer ist jedoch nur ein Angebot, das die Götter zu nichts verpflichtet, den Sicherheit Suchenden aber zum Bittsteller macht. Das Recht auf Versicherung und Schadenersatz wird etwa Jahre vor unserer Zeitrechnung erstmals belegt. Der Codex Hammurabi des Babylonierkönigs Hammurabi, 1792 bis 1750 v. Chr., klärt Haftungsfragen und unvorhergesehene Ereignisse. Auf der heute noch erhaltenen Gesetzes-Stele findet sich unter anderem folgender Text: Wird beim Einsturz Eigentum zerstört, so stelle der Baumeister wieder her, was immer zerstört wurde; weil er das Haus nicht fest genug baute, baue er es auf eigene Kosten wieder auf. Das kann man natürlich auch den Versuch sehen, schlechtes Bauen zu bestrafen. Antike Die ärmeren Bürger des römischen Reiches kamen mit ihrer collegia funeratica dem modernen Versicherungsbegriff schon näher. Die collegia funeratica sind Sterbekassen, in die Leute einzahlten, die sich die kostspieligen Bestattungszeremonien selbst nicht leisten konnten. Die schon in Griechenland bekannten Seedarlehen sind eine andere Vorform der Versicherung. Ein Kaufmann nimmt Geld für die Ausrüstung seines Schiffes auf, das er aber (mit hohem Zins) nur dann zurück zahlen muss, wenn sein Schiff heil den Heimathafen erreicht. Mittelalter Das Darlehen auf den Schiffsboden, die Bodmerei wird einer der Ausgangspunkte der modernen Sachversicherung. (Lloyds of London, wohl eine der berühmtesten Versicherungsgesellschaften, nahm ihren Anfang ebenfalls bei der Seefahrt). Die Darlehen wurden mit 30 bis 50 Pro- Kuriose Versicherungsfälle Die Drachenkuh Auf einem holländischen Bauernhof konnte eine Kuh die Magensäure nicht mehr auf natürlichem Wege loswerden und blähte auf. Der herbeigerufene Tierarzt wollte ihr mit einer Sonde helfen. Um sich vom Erfolg seiner Behandlung zu überzeugen, hielt er ein brennendes Feuerzeug an das Maul der Kuh, wobei sich das Methan enthaltende Magengas entzündete. Die erschreckte Kuh raste feuerspeiend durch den Stall und steckte Stroh und Heu in Brand, der schliesslich den ganzen Bauernhof in Schutt und Asche legte. Die Versicherung zahlte, doch die Kuh gab fortan keine Milch mehr.

4 4 nexts zent verzinst, was der Kirche, die Eroberungsfeldzüge in den Vorderen Orient begünstigte, ein Dorn im Auge war. Das kanonische Zinsverbot von 1230 (zwischen dem 5. und dem 6. Kreuzzug) steht damit in unmittelbarem Zusammenhang (siehe auch Zinsverbot ). In späterer Folge wird neben dem Darlehen ein weiterer Vertrag errichtet, der gegenüber dem Darlehensgeber ein Zahlungsversprechen abgibt, sollten Schiff und Ware verloren gehen. Die Handwerkergilden heben einen Beitrag ein, um in Not geratenen Mitgliedern oder auch den Witwen helfen zu können. Neuzeit 1591 gründen 100 Brauer den Hamburger Feuerkontrakt, die erste aktive Feuerversicherung. Ende des 17. Jahrhunderts tritt der Versicherungskaufmann, der Einzelversicherer, auf. Versichern heißt kalkulieren Versicherungsgemeinschaften bilden sich, um die möglichen Risiken in möglichst kleine Anteile zu zerlegen. Aber ihr Schutz reicht nur so weit, wie das angesammelte Kapital langt. Ist der entstandene Schaden größer, dann bleibt entweder der Geschädigte über, oder der Schadensverursacher (wenn es einen gibt) wird stärker in die Pflicht genommen. Die Pflicht zur Schadensdeckung trifft die Versicherungsgemeinschaft jedenfalls immer. Der Versicherungskaufmann hingegen kann sein Geschäft den Verkauf von Versicherungsleistungen nur betreiben, wenn er sein Risiko kennt, das anders aussieht, als das Risiko jedes seiner Kunden. Um Versichern zum Geschäft zu machen, braucht man Erfahrungswerte und Statistiken. Wie viele von 100 Schiffen kommen nicht zurück; wie viele der 40jährigen Handwerker sterben (erstmals wurden Sterbetafeln 1662 in London erhoben, sie sind heute noch eine wichtige Datenquelle für jeden Lebensversicherer); wie viele Häuser einer Stadt werden bei Bränden zerstört? Das Rechnen geht weiter: Wie hoch ist die Risikoprämie für den einzelnen Versicherten? Um wie viel erhöht sich mein Risiko mit einer größeren Anzahl von Kunden? Welche Risiken kann ich nicht akzeptieren? Das Seefahrtsrisiko war ohnehin hoch, mit der Ausgabe von Kaperbriefen an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert, mit denen Engländer, Franzosen, Spanier und andere Staaten den Piraten einen Freibrief gaben, wurde es untragbar. Ebenso wurde in der Folge der Franzosenkriege das Kriegsrisiko aus dem Versicherungsschutz genommen. Auch nicht versicherbar sind die Folgeschäden von Katastrophenereignissen. Eine weitere wichtige Frage durfte nicht außer Acht gelassen werden: Wie viel Geld muss ich zurücklegen, um eventuellen Verpflichtungen nachkommen zu können? Mit der Bildung der Schadensreserven übernehmen die Versicherungsanstalten eine weitere volkswirtschaftliche Aufgabe, die Kapitalmarktfunktion. Die Geldreser- Kuriose Versicherungsfälle Knödel-FLAG Auf dem Oktoberfest in Clarksville (Tennessee) stand der alljährliche Höhepunkt an: Das Salutschiessen mit der Knödelkanone. Das Uraltgeschütz aus dem Bürgerkrieg wurde mit Semmelknödeln geladen und krachend abgefeuert. Dadurch wurde ein Phantomjäger zur Notlandung gezwungen. Die Airforce verlangte Dollar Schadensersatz.

5 5 nexts ven der Versicherungen stellen seither einen wesentlichen und wachsenden Teil der Volksersparnisse dar. Umgekehrt ermöglicht erst die Versicherungswirtschaft das Entstehen von Reichtum in einer breiteren Bevölkerungsschicht. Das Geld, das für Vorsorgen aller Art gebunden wäre, kann dank entsprechender Versicherungsverträge ertragreich veranlagt werden. Mit Versicherungsmathematik beschäftigten sich unter anderem der deutsche Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 bis 1716) und der englische Astronom Edmund Halley (1656 bis 1742, der Namensgeber für den Halley schen Kometen). Zitate Eigeninitiative ist für die Unternehmen mit 85 % die wichtigste Eigenschaft, die Berufsanfänger mitbringen müssen, gefolgt von der Fähigkeit zu analytischem Denken. Von der Wiege bis zur Bahre versichern Warum moderne Gesellschaften nicht ohne Versicherung und Versicherer nicht ohne Mathematik auskommen. Der Generaldirektor der Vienna Insurance Group, Dr. Günter Geyer, im Gespräch. Gibt es ein Leben ohne Versicherung? Weder in der modernen Welt noch in der Welt vor hunderten Jahren. Versicherung heißt einfach, dass eine Gruppe von Personen sich gegenseitig im Falle eines Unglücks Unterstützung zusagt. Früher wurde das nach einem Schaden eingelöst, das gibt es heute noch im ländlichen Raum, etwa wenn die Nachbarn nach einem Blitzeinschlag beim Wiederaufbau helfen, oder, moderner, wenn Risiken abgeschätzt werden und jeder seine Prämie leistet. Würde jeder für sich selbst vorsorgen müssen......dann riskiert er möglicherweise seine gesamte Existenz. Eine Versicherung kann den Schadenseintritt nicht verhindern, aber die finanziellen Konsequenzen daraus mindern. Daher gibt es Versicherung auch für alle existentiellen Themen von der Krankenversicherung, über die Lebensversicherung bis zur Altersvorsorge bis hin zur Versicherung aller Sachwerte. Sich zu versichern ist eine freiwillige Angelegenheit. Weshalb gibt es auch eine gesetzliche Vorschrift zur Versicherung? Die gesetzliche Verpflichtung ist der Schutz für Personen, die schuldlos etwa in einen Unfall verwickelt werden. Dr. Günter Geyer, Generaldirektor der Vienna Insurance Group Die gesetzliche Versicherungspflicht stellt sicher, dass sein Schaden abgegolten wird, auch wenn das der Unfallverursacher persönlich gar nicht leisten könnte. Ist Versichern immer noch Gegenstand der Zusage einer gegenseitigen Hilfestellung im Bedarfsfall? Die Urform des Vereins auf Gegenseitigkeit gibt es nach wie vor. Darüber hinaus Petra Spiola

6 6 nexts Zitate gibt es eben auch die Spezialisierung mit dem Versicherungskaufmann. Ihre Versicherungsgesellschaft, die Vienna Insurance Group, ist in den zentralund osteuropäischen Staaten stark vertreten. Worin liegt für Sie der Unterschied zwischen einer reifen Volkswirtschaft und einer Volkswirtschaft, die sich in Bezug auf das Versicherungswesen in einem Entwicklungsstadium befindet? Vorwiegend zwei Elemente. Das ist erstens ein sehr großer Nachholbedarf in 22 % der Personalchefs messen der Arbeit neben dem Studium eine unerlässliche Voraussetzung für die Einstellung zu. den Ländern mit einem starken wirtschaftlichen Aufschwung und zweitens eine sehr positive Aufnahme des Service und der Einstellung westlicher Versicherungsgesellschaften im Unterschied zu den früheren Monopolisten. Wie wird von der Bevölkerung dieser Länder die Idee der Versicherung aufgenommen? Sehr positiv. Das bestätigen die zweistelligen Zuwachsraten bei Versicherungsprämien. Das geht natürlich Hand in Hand mit dem Ansteigen des Lebensstandards. Werte, die man erworben hat, will man auch absichern. Auffallend ist die Autohaftpflicht ist inzwischen auch in diesen Ländern verpflichtend das starke Interesse an der Kaskoversicherung. Vor einiger Zeit waren die westlichen Versicherungsgesellschaften als vertrauenswürdiger angesehen, was ihre Zahlungsfähigkeit im Schadensfall anbetrifft, das ist inzwischen ausgeglichen. Versicherungen haben neben der Funktion als Schadensbegrenzer auch eine wichtige Rolle am Kapitalmarkt. Versicherungen sind Kapitalsammelbekken und dieses Geld stellen sie der Wirtschaft wieder zur Verfügung, sehr oft auch als Finanziers oder Gläubiger der Staaten, die somit in der Lage sind, ihre Vorhaben umzusetzen. Ich glaube nicht, dass die Wirtschaft auf diese Gelder verzichten könnte. Worin liegt der Unterschied zwischen der Interessensgemeinschaft von Versicherungsnehmern, dem Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, und dem Versicherungskaufmann, der Versicherungen so verkauft wie ein anderer Autos oder Häuser? Der Hauptunterschied ist die Kapitalform. Der Versicherungsverein hat einen eingeschränkten Geldgeberkreis, die AG hat die Möglichkeit, sich an den Kapitalmarkt zu wenden. Ein praktischer Grund, warum die Tendenz weg von den Versicherungsvereinen geht, ist die umfassende Thematik in der Versicherungswirtschaft. Es gibt keinen Lebensbereich wo die Versicherung nicht Dr. Günter Geyer Was hat Sie bewogen, sich beruflich der Versicherungswirtschaft zuzuwenden? Der Umstand, dass ich damit faktisch alle Lebensthemen berühren kann. Es gibt unzählige Bereiche, wo Versicherung eine Rolle spielt, abgesehen von der immensen wirtschaftlichen Bedeutung, die sie hat. Es gibt keine bessere Alternative. Dennoch muss man sich auch als Versicherer spezialisieren. Das ist bei mir die Organisation. Was erwartet einen jungen Menschen, der in die Versicherungswirtschaft gehen will? Ich hoffe, dass wir interessante Tätigkeiten bieten wie zum Beispiel Projektarbeit. Also keine monotone Tätigkeit, sondern die Anforderung, sich kreativ einzubringen, Lösungen auch in Frage zu stellen. Das zeigt dann auch für welchen Teil des Unternehmens sich jemand interessiert und eignet. Dann steht es ihm frei sich zu entscheiden: Will er eine sachorientierte oder ein organisatorische Tätigkeit oder eher eine Tätigkeit im wirtschaftlichen Bereich. Wir zum Beispiel sind in 23 Ländern vertreten, da besteht auch die Chance sein Wissen bei Auslandsaufenthalten zu vertiefen. Aus meiner Sicht ist das erstrebenswert, weil es den Horizont erweitert und hilft, Barrieren abzubauen. Habe ich als Absolvent einer HASch oder HAK eine Chance Karriere zu machen, kann ich on the job lernen, oder muss ich schon eine Qualifikation mitbringen, wie zum Beispiel einen akademischen Abschluss? Den brauchen die jungen Leute nicht, sie müssen aber die Bereitschaft zum Lernen mitbringen, neugierig sein, Engagement zeigen. Bei uns werden alle Positionen auch intern ausgeschrieben, jeder kann mit diesen Eigenschaften Karriere machen.

7 7 nexts hinein spielt. Das erfordert in der Praxis eine Spezialisierung, für die Aktiengesellschaften besser geeignet scheinen. Welche Rolle spielt die Mathematik in der Versicherungswirtschaft? In der Lebensversicherung ist sie in allen Bereichen die Grundlage und nicht wegzudenken hat ein Prof. Dr. Josef Salomon im zentraleuropäischen Raum die ersten ernsthaft fundierten Sterbetafeln erstellt mit der Frage: Wie lange leben Menschen? Das wurde damals als Angriff auf die göttliche Vorsehung angesehen. In der Krankenversicherung spielt die Mathematik ebenfalls eine bedeutende Rolle. In der Sachversicherung hat sie, auf Grund der Intensität der mitspielenden Faktoren, noch nicht jene Bedeutung, die sie vielleicht einmal haben wird. Naturereignisse lassen sich nun einmal nicht in gleicher Weise rechnerisch darstellen, wie das bei der Sterbetafel der Fall ist. Für die Unfallversicherung gilt das aber nicht: Wie viele Blechschäden werden von 25jährigen Fahrern verursacht? Das ist richtig und hat auch Auswirkungen auf die Prämienkalkulation. Wie nahe stehen Sie persönlich der Mathematik? Ich bin kein Mathematiker, schätze sie jedoch sehr. Mathematik ist eine bedeutende wissenschaftliche Disziplin. Es ist aber auch beruhigend, manchmal zu sehen, dass sich nicht alles in mathematischen Modellen einfangen lässt. Kuriose Versicherungsfälle Versicherung gegen Frau? Dem Musiker Percy Smith war die Frau durchgebrannt. Er schloss noch am gleichen Tag eine Versicherung von Dollar gegen ihre Rückkehr ab. Ob die Zahlung fällig wurde ist nicht bekannt Versicherungsdichte 2007 in Zentral- und Osteuropa Versicherungsprämien pro Kopf in USD EU-15 A SLO CZ HU SK PL HR CEE BG RO RS UA Quelle: Vienna Insurance Group, Sigma

8 8 nexts Die Herren der Geldwirtschaft Wirtschaft ohne Geld? Schwer vorstellbar, aber möglich. Geld ohne Wirtschaft? Eigentlich sinnlos, wird aber immer wieder versucht. In unserem Wirtschaftssystem sind die Banken die Transformatoren von Wirtschaftsleistung in Geld und von Geld in Wirtschaft wenn sie funktionieren. Wenn die Wirtschaft der Motor des Staatsvehikels ist, dann sind die Banken die Tankstellen, an denen Sprit (Geld) und Schmiermittel (Losgrößen-, Fristenund Risikotransformation) ausgegeben werden. Sind die Tankstellen zu, geht bald gar nichts mehr (das ist auch der Grund dafür, warum es den Staaten in der aktuellen Krise so Geldinstitute beschäftigen sich mit allem, was mit Geld zu tun hat, also mit Geldüberweisungen (Zahlungsverkehr), der Entgegennahme und Verwahrung von Spargeld, der Vergabe von Krediten und dem Handel, der Ausgabe und der Verwahrung von Wertpapieren. Das ist aber nur die eine Seite ihrer volkswirtschaftlichen Leistung. Die zweite ist möglicherweise noch wichtiger. Die Banken bündeln viele kleine Kapitalien zu namhaften Beträgen, die sie den Unternehmen oder den öffentlichen Händen als Kredite zur Verfügung stellen (Losgrößentransformation). Die Bank übernimmt Geld auf zehn Jahre, aber auch nur auf Tage oder Monate zur Veranlagung, genauso deckt sie die Nachfrage nach Geld auf bestimmte Zeit (Fristentransformation). Und schließlich tritt sie gegenüber ihren Kunden in die Verpflichtung, zum Beispiel verwahrtes Geld wieder auszubezahlen, selbst wenn der Kreditnehmer auf der anderen Seite nicht mehr zahlen kann (Risikotransformation). wichtig ist, gerade die Banken aufzufangen). An diesen Zapfsäulen stehen wir alle Schlange: Privatpersonen, Unternehmen, andere Banken, Gemeinden und selbst der Staat. Wir alle brauchen, verbrauchen und sammeln täglich Geld. Vielleicht sogar in größerem Umfang, als dies notwendig wäre, aber schließlich machen uns die Banken das in ihrem eigenen Interesse relativ leicht. Woran Banken verdienen Banken sammeln Geld ein und verleihen es wieder. Für das verliehene Geld bekommen sie Zinsen, für das eingesammelte Geld müssen sie Zinsen zahlen. Ihr Ertrag ist die Differenz zwischen Einlagezins und Kreditzins (die Zinsmarge). Zitate Glücklich sein ist leichter, wenn man Geld hat (Frank Stronach)

9 9 nexts Investor aber unter bestimmten Bedingungen Renditen zumindest über dem Markt versprechen. Was auf Dauer natürlich nicht zu halten ist. Aber selbst Bankgrößen wie der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, saßen dieser Strategie auf. Zuletzt musste auch er erkennen, dass bei einem realen Wirtschaftswachstum von zwei Prozent, nicht zwanzig oder mehr Prozent Rendite zu erwirtschaften sind. Banken in Österreich Ende 2008 gab es in Österreich Bankstellen, davon 867 Hauptstellen (27 in ausländischem Besitz) und Zweigstellen. Statistisch gesehen versorgt jede Bankstelle Einwohner. Quelle: Nationalbank Dienstleistungen wie Kontoführung, oder die Durchführung von Geldüberweisungen lassen sie sich extra bezahlen. Unternehmen (oder auch Private, die größere Investitionen angehen wie etwa einen Hausbau) lassen sich Kreditrahmen einräumen. Dafür, dass die Bank dieses Geld bereit hält (statt es anderweitig zu vergeben) kassiert sie Bereitstellungsgebühren. Das alles ist nicht das große Geld. Richtig Kasse machten die Banken in den letzten Jahren mit dem Handel und der Emission von Wertpapieren und der Vermögensverwaltung (-veranlagung). Es gibt eine Gruppe von Banken, die beinahe ausschließlich auf die Vermögensveranlagung spezialisiert ist, die Privatbanken. Die vergeben für gewöhnlich nicht einmal Kredite, weil sie vom Vermögensmanagement im Auftrag ihrer Kunden ausreichend gut leben können. Die zweite Gruppe von Spezialbanken sind die Investmentbanken, die ziemlich in die Kritik geraten sind. Sie begleiten Unternehmen an die Börse, emittieren selbst Wertpapiere (Zertifikate, Anleihen etc.) und handeln mit Wertpapieren (vor allem mit anderen Banken). Aber ihr primärer Fokus ist nicht die Dienstleistung für die Wirtschaft, sondern das Geldverdienen. Damit kamen in den letzten Jahren immer mehr Finanzprodukte auf den Markt, die mit der realen Wirtschaft nur sehr wenig zu tun haben, dem Die meisten Banken in Europa gehören einer dritten Kategorie an, sie sind Universalbanken. Die James Bonds unter den Banken sozusagen. Mit der Lizenz für jedes Geschäft. Das macht sie aber nicht immer besser, weil sie in den einzelnen Bereichen möglicherweise zu wenig Ressourcen und Kapazität haben (eine Erklärung dafür, dass Spezialbanken doch ihren Platz haben). Zitate Das Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien bietet in den Augen von Personalchefs die besten Karriere- bzw. Aufnahmechancen in den österreichischen Unternehmen. Aus der Studie Uni- und FH-Bewertung durch österreichische Personalverantwortliche.

10 10 nexts Was ist, wenn der Komet nicht kommt? Der Schuster Knieriem im Lumpazi Vagabundus macht es sich einfach: Er vertraut darauf, dass der Komet kommt, also braucht er an seinem Verhalten nichts zu ändern und kann leben, als ob jeder Tag sein letzter wäre. Rudolf Mittendorfer, Chef einer Versicherungsmaklergesellschaft, stellt die Gegenfrage: Was ist, wenn der Komet nicht kommt? Bringt es etwas, zu sparen, oder ist in der Krise ohnehin alles egal? Gegenfrage: Was passiert, wenn der Komet nicht kommt? Sich darauf vorzubereiten ist nicht ganz falsch. Das muss nicht großartig sein. Aber 30 Euro im Monat zu sparen wäre für jeden möglich. Es ist aber nicht schick, sich irgendwo zu beschränken. Reicht das Sparbuch? Ein Sparbuch ist eine Notmaßnahme, kein Instrument zur Vermögensbildung. Langfristig kann man damit nicht einmal die Inflationsverluste wirklich abdecken. Was muss ich anstellen, um bei der Vermögensbildung erfolgreich zu sein? Das Entscheidende: Ich muss ein Ziel haben. Ich denke da an ein Buch von Frank Becker Lebe begeistert und gewinne, der sagt: Gib einem Menschen ein Ziel und er wird Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um es zu erreichen. Ob das die Eigentumswohnung, ein Haus oder ein Auto ist, das ist dann sekundär. Erst mit dem Ziel vor Augen wird man die entsprechenden Schritte gehen. Besprechen Sie das auch mit Ihren Kunden? Das ist ein wichtiger Punkt. Ich muss herausfinden, was der Kunde wirklich denkt. Es gibt zwei Motive, etwas zu tun oder nicht zu tun. Das eine schaut gut aus und das andere ist das, das diesen Menschen wirklich bewegt. Dieses Motiv muss ich herausschälen. Nehme ich das vorgeschobene Motiv als bare Münze, dann ist mein Beratungsansatz nicht erfolgreich. Das heißt, Sie müssen helfen, Ziele zu formulieren. Ich gebe Hilfestellung und die muss auf den Menschen vor mir abgestimmt sein. Ist er von der Lösung nicht überzeugt, dann setzt er sie auch nicht um. Überfordere ich seine finanziellen Möglichkeiten, dann dauert die Begeisterung auch nicht lang. Was ist mit einem durchschnittlichen Lebenseinkommen erreichbar? Ein schuldenfreies Haus oder eine Eigentumswohnung, das ist für jeden mit einem durchschnittlichen Verdienst in Reich- Rudolf Mittendorfer, Versicherungsmakler weite. Das ist in 20 bis 30 Jahren zu schaffen. Dazu etwas Geld auf der hohen Kante, um sich gelegentlich etwas Außertourliches leisten zu können. Eine gewisse Bequemlichkeit, Herr seiner Entscheidungen zu sein und nicht jeden Euro mehrmals umdrehen zu müssen. Ich möchte schnell reich werden. Geht das? Geht natürlich nicht. Ich denke da an einen Werbespot. Ein gut gekleideter Mann,

11 11 nexts der verkündet: Mein Vater hat immer gesagt, lauf dem Reichtum nicht nach, er kommt von selbst zu dir. Das drückt genau diese Haltung aus: Es ist egal was du tust, es gibt ohnehin nur eine Möglichkeit, reich zu werden, nämlich Gewinn im Glücksspiel. Das ist eine total negative Haltung. Wie gehe ich vernünftig vor? Ich komme aus einer bäuerlichen Umgebung. Wir haben früh erfahren, dass jede Entscheidung und alles Handeln Konsequenzen hat. Ich bin nicht sicher, dass dies heute eine allgemeine Erfahrung ist. Wenn ich nicht bereit bin, von dem, was mir heute zur Verfügung steht, etwas zur Seite zu legen, habe ich schlechte Karten für die Zukunft. Natürlich kann der Blitz auch in meine Scheune einschlagen, aber diese Überlegung darf nicht die Vorbedingung für mein Handeln sein. Mit dem Vorsorgen sichere ich mich gegen mögliche oder auch wahrscheinliche negative Ereignisse in der Zukunft ab. Wenn ich das verabsäume, bin ich auf Almosen angewiesen. Für Veranlagungen gilt: Nicht alle Eier in einen Korb. Oder gilt das doch nicht? Alle Eier in einen Korb, das ist die Vorgehensweise von einem Spekulanten. Glücksspiel funktioniert so: Alles oder eben nichts. André Kostolany, ein für seine Sprüche bekannter Börsemann, hat das so formuliert: Wer viel Geld hat, braucht nicht zu spekulieren, wer wenig Geld hat, soll nicht spekulieren, wer kein Geld hat, muss spekulieren. Das sagt ohnehin schon alles. Aber das bezieht sich eben auf Vermögensvermehrung, nicht auf Ziele wie ein Haus oder eine Wohnung. Da muss man sich auf sein Ziel konzentrieren. Was muss/kann man tun, damit die Neben- und Beratungskosten nicht den Ertrag auffressen? Da hat jeder die Antwort parat: Durch Vergleichen der Angebote. Aber das setzt voraus, dass ich das kann und die entsprechenden Unterlagen tatsächlich bekomme. Natürlich müßte der Berater alle Kosten, wie etwa die Kickbacks kennen. Aber die Daten in einer zufriedenstellenden Form oder überhaupt zu bekommen, bedeutet einen enormen Aufwand. Also geht das vielleicht in einem Einzelfall, aber nicht für einen ganzen Markt. Die Veröffentlichungen gehen immer von Ertragszahlen aus, die mit der Wirklichkeit allein deshalb nicht übereinstimmen, weil vom HAK-Absolvent als Unternehmer und Gremialvorstand Rudolf Mittendorfer, heute Geschäftsführer des Versicherungsmaklerunternehmens Verag, Kommerzialrat, Gremialvorsteher der Wiener Gruppe der Versicherungsmakler, ist in der Wachau aufgewachsen (Jahrgang 1955) hat in Krems die HAK absolviert, danach ein Studium begonnen (Deutsch, Geschichte) und abgebrochen, weil es ihn einfach juckte zu arbeiten stieg er endgültig als Makler und Berater in die Finanzbranche ein, 1989 als Gesellschafter in die Verag. So weit, stellt er fest, hat er sich gar nicht von seinen Interessen weg bewegt. Geschichte und Literatur, das sind für Versicherungsmenschen ganz normale Begleiter. Unser Thema ist ja ebenfalls der Lebensentwurf und die Zukunftsplanung. eingezahlten Kapital, bevor es veranlagt wird, schon die diversen Fees abgezogen werden. Ich muss als Anbieter rund 6 Prozent Rendite erwirtschaften, um 4,5 Prozent netto auszahlen zu können. Aber da sind zuvor schon zwei Prozent weggefallen. Der Markt muss also 8 Prozent machen, damit ich als Anleger auf meine 4,5 Prozent komme. Die Frage lässt sich leider nur unbefriedigend beantworten. Man muss selektiv vorgehen und braucht einen wirklich guten Berater. Wie viel Zeit soll/muss ich meinen Veranlagungen widmen? Mindestens so viel, wie ich bereit bin, in einen Autokauf zu investieren. Ich interessiere mich wirklich nicht für Autos, aber als ich vor kurzem eines kaufte, habe ich mir sehr wohl die Zeit genommen, Ausstattung, Leistung und Angebot zu vergleichen. Im Gegensatz dazu sind zu viele Menschen rasch fertig, wenn es darum geht, zum Beispiel eine Entscheidung für die Altersvorsorge zu treffen. Das ist ein

12 12 nexts Gespräch mit einem Bankenvertreter von einer knappen halben Stunde und am Ende ist ein Vertrag unterschrieben. Wir verlangen von unseren Kunden, dass sie zu uns kommen und sich wirklich Zeit nehmen. Da besteht eine gewaltige Diskrepanz im Zeitaufwand für etwas Wichtiges und etwas, das eigentlich zu vernachlässigen ist. Ab welcher Größenordnung ist ein Aktienengagement sinnvoll? Schwer zu sagen. Aber unter Euro stimmt die Relation Ertrag und Kosten nicht wirklich. Da ist ein guter Fonds besser. Was kommt beim Fondssparen wirklich heraus? Das würde ich auch gerne wissen. Das Ergebnis hängt logischerweise von dem Markt ab, in dem sich das Produkt bewegt und auch von den sehr unterschiedlichen Kosten. Bei einem sehr konservativ veranlagenden Fonds muss man sich von vornherein fragen, ob der die Spesen überhaupt erwirtschaften kann. Für gewöhnlich weisen die Berater zuerst auf die Erträge hin. Da muss man sich aber ansehen, ob der Fonds zu dem vorher erstellten vom Berater erstellten Risikoprofil des Anlegers passt. Sehr oft würde das nämlich zeigen, dass der dafür in Frage kommende Fonds die erwarteten Erträge nicht bringen kann. Aber eine der beiden Informationen wird dann ganz gern übergangen. Das wäre allerdings ein schwerer Beratungsfehler. Zwang zum Sparen unterwirft. Es ist auch in Ordnung, dass es bei vorzeitiger Kündigung Sanktionen gibt. Das mag im Augenblick unangenehm sein, aber es stärkt die Spardisziplin. Ich halte wenig von den Forderungen der Konsumentenschützer nach einer Provisionsrückrechnung bei der Vertragsauflösung. Das ist nur ein Teil der Kosten, zudem würde es eine Ungleichbehandlung mit sich bringen. Mache ich einen Grundstückskauf rückgängig, so kriege ich vom Notar die Errichtungskosten für den Vertrags auch nicht zurück. Ich gehe damit gegen die öffentliche Meinung, aber ich stehe dazu. Natürlich muss ich meinem Kunden zuvor klar gemacht haben, dass er eben aus bestimmten Veranlagungen nicht, oder nur unter Verlusten aussteigen kann. Welche Rolle spielen Versicherungen für die Geldanlage? Es ist nach wie vor so, und daran sollten Versicherungen festhalten: Versicherungen sind die größten Kapitalsammelstellen. Auf lange Sicht es gibt Häuser, die existieren schon seit 200 Jahren erwirtschaften Versicherungen für ihre Vertragspartner Erträge über der Inflationsrate. Plus: steuerfrei und sicher. Das ist schon etwas. Mehr kann man sich eigentlich nicht erwarten. Und was die Versicherungen so besonders macht: Sie bieten die einzige Möglichkeit, Leistungen zu erhalten, für die ich noch nicht bezahlt habe. Regelmäßig (monatlich) veranlagen oder auf die großen Chancen warten? Ich bin ein Verfechter des Cost-Average-Effektes. Das heißt nichts anderes, als durch regelmäßiges Einzahlen gleicher Beträge die unterschiedlichen Einkaufskosten am Markt zu glätten. Den einzig richtigen Zeitpunkt zum einsteigen trifft man nie, oder höchstens einmal. Wie wichtig regelmäßige Zahlungen sind, zeigt sich beim Versicherungssparen. Da kommt nur der auf einen grünen Zweig, der sich dem

13 13 nexts Veranlagen in Fonds Na klar ist mit dem Sparbuch nicht wirklich Geld zu verdienen. Aber mit den anderen Dingen kennt man sich nicht so aus. Man weiß, was Aktien, was Anleihen sind, aber es ist doch etwas ganz anderes, wenn man sich eine aussuchen soll. Ist es OMV, ist voestalpine wirklich gut? Oder ist eine Bundesanleihe oder eine Unternehmensanleihe von der Kelag besser? Man hört von Kursanstiegen, von Dividenden, da wär man gern dabei. Umgekehrt sind wir mitten drin in einer schlechten Börsensituation, da haben viele Leute viel Geld verloren. Nein, lieber doch auf der sicheren Seite bleiben. Wenn es doch eine andere Möglichkeit gäbe... Fonds, zum Beispiel Fonds, welcher ist der richtige? Was nach einer Lösung ausschaut, ist in Wahrheit das nächste Problem. Allein in Österreich werden mehr als verschiedene Fonds angeboten, welcher ist für mich der richtige? Wen es beruhigt: Fonds, sagen die Fondsanbieter, werden nicht gekauft, sie werden verkauft. Die Unterteilung in Aktien-, und Anleihefonds, gemischte Fonds und Geldmarktfonds bringt schon einmal Struktur in das Chaos. Dann kann man sich noch die geographische Ecke aussuchen. Österreich, West- oder Osteuropa. Sehr beliebt waren in den letzten Jahren die B.R.I.C.-Fonds, die in Brasilien, Indien, Russland und China investiert sind. Oder andere Emerging Markets -Fonds. Investieren in Wirtschaften, deren Wachstum deutlich höher ist als das der Staaten im alten Europa. Da hat man dann auch was davon. Wer noch immer nicht zu einer Entscheidung gekommen ist, kann auch noch auf Branchen oder Themen setzen: Versorger (wie die Energie- und Ölgesellschaften), Wachstum (wie Pharma und neue Technologien), Finanzdienstleister (Banken, Versicherungen), Immobilien oder anderes. Die Fondsanbieter haben da genügend Phantasie entwickelt. Letztlich schlägt der Berater im Geldinstitut sicher einen geeigneten Fonds vor, das war es dann. In Wahrheit sollte man genau diesen Fonds mit ähnlichen vergleichen, bevor man kauft. Jeder Fonds ist zwar einer bestimmten Gruppe zugehörig, aber einzigartig, was die Zahl der darin Fondsveranlagung Plus und Minus Plus + Nach Auswahl des Fonds geringer Zeitaufwand + Mit kleinen Summen am Kapitalmarkt dabei + große Vermögen (Fonds) sind stabiler als kleine + Zugang zu Märkten, die man als Kleinanleger kaum erreicht + Kapitalertragsteuer erst bei Ausstieg fällig Minus Erträge unter dem möglichen Maximum Hohe Spesen (Management fee, Agio) Intransparent, was die aktuelle Zusammensetzung des Fonds betrifft Ertrag abhängig von der Qualität des Fondsmanagements Nicht geeignet für kurzfristige Veranlagungen enthaltenen Wertpapiere, die Auswahl der Unternehmen, die Gewichtung der Titel, die regionale Zuordnung und den Bargeldanteil betrifft. Also liefern selbst zwei Fonds, die in die gleiche Region oder Branche investiert sind unterschiedliche Ergebnisse. Was in einem Fonds so drin ist. Fast lässt sich die Frage, was ein Fonds ist, aus dem bisher Gesagten beantworten. Ein Fonds ist eine Ansammlung von Wertpapieren. Aber keine zufällige. Den Fonds zu strukturieren ist in der Theorie einfach, in der Praxis eine Herausforderung. Viele Fonds sind so gestaltet (offen), dass dauernd Anlegergeld zu- oder abfließen kann.

14 14 nexts Auch die Zusammensetzung der im Fonds enthaltenen Papiere ändert sich ständig. Vom richtigen Zeitpunkt Die in den Fonds enthaltenen Wertpapiere haben einen Börsekurs. Damit verändert sich täglich auch der Wert des Fonds und der Wert des einzelnen Fondsanteils. Die Gewinnchance/das Verlustrisiko des Anteilszeichners hängt somit von mehreren Faktoren ab. Erstens von der Entwicklung des Fonds, zweitens vom Preis zum Zeitpunkt des Einstiegs und drittens vom Preis, der am Verkaufstag für das Papier bezahlt wird. Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkt sind zwei kritische Momente. Die kann man entschärfen, indem man nicht auf einmal ein größeres Volumen erwirbt, sondern über einen längeren Zeitraum kleinere Volumina anspart (man kann auch ein Drittel oder ein Sechzehntel Fondsanteil erwerben). Im Verkaufsfall empfiehlt es sich zeitgerecht in eine stabile Anlageform umzuschichten, so dass man den Ertrag nicht vielleicht wegen eines schlechten Tagespreises aufs Spiel setzt. Was kostet die Veranlagung in Fonds? In der Regel gibt es bei der Veranlagung in Investmentfonds zwei Kostenblöcke: den einmaligen Ausgabeaufschlag und die laufenden Verwaltungsgebühren. Ausgabeaufschlag (AGA): Diese Gebühr fällt einmalig beim Kauf eines Fonds an und wird vom Anleger an die Vertriebsstelle (Bank, Vermögensberater, Online Broker, etc.) bezahlt. In einer Filialbank wird mit dem AGA sowohl die Beratungsals auch die Vertriebsleistung abgegolten. Die Kostenspanne erstreckt sich von 0,5 % bei Geldmarktfonds bis zu 6 % und mehr bei Aktienfonds. Investiert ein Anleger beispielsweise Euro bei 5 % AGA, werden effektiv nur Euro in den jeweiligen Fonds investiert und 500 Euro von der Bank oder dem Vermögensberater einbehalten. Günstigere Angebote kann der Anleger durch Discount Angebote der Online Broker finden. Vielen Anlegern ist nicht bewusst, dass die AGA nicht Erträge der Fondsgesellschaf- ten sondern Vertriebsprovisionen für Bank- und Vermögensberater sind. Inwieweit für die bezahlten AGA auch eine entsprechende Beratung geboten wird, hängt vor allem von der Kompetenz der Berater bzw. der Fondsverkäufer ab. In Abhängigkeit vom veranlagten Volumen gibt es entsprechenden Verhandlungsspielraum für Anleger um die Höhe des AGA zu reduzieren. Verwaltungsgebühren: Während der AGA nur einmalig anfällt, werden für das Fondsmanagement und die Verwaltung des Fonds durch die Kapitalanlagegesellschaft und Depotbank Kosten verrechnet, die direkt aus dem Fondsvermögen bezahlt werden. Die Verwaltungsgebühr

15 15 nexts wird in Prozent des jeweiligen Fondsvermögens berechnet und beträgt je nach Fondskategorie zwischen 0,15 % und mehr als 2 % pro Jahr. Der Fondsmanager ist für die möglichst optimale Veranlagung des Fondsvermögens verantwortlich. Die Depotbank führt die Konten des Fonds und übernimmt die Abwicklung der Transaktionen und die Koordination der Lagerstellen. Die Kapitalanlagegesellschaft ist auch für die Einhaltung der Bestimmungen des Investmentfondsgesetzes verantwortlich. Seit einigen Jahren wird die prozentuelle Gesamtkostenbelastung bei Fonds in einer eigenen Kennzahl veröffentlicht. Die TER (Total Expense Ratio) wird u. a. im so genannten vereinfachten Prospekt eines Fonds veröffentlicht. Diese Information ist für jeden Anleger über die Internetseiten der Fondsgesellschaften abrufbar. Transaktionskosten, d. h. die Kosten für den Kauf und Verkauf der Wertpapiere im Fonds sind nicht Teil der TER, repräsentieren jedoch in der Praxis den größten Kostenblock. Nachdem jedoch Performancezahlen von Fonds immer netto, d. h. nach Abzug aller Kosten (außer AGA) berechnet und veröffentlicht werden, ist die Höhe der Kosten nur eines von mehreren Entscheidungskriterien bei der Fondsauswahl. Letztendlich zählt für Anleger die erzielte Nettoperformance von Fonds mehr als die Kosten, die mit der Veranlagung verbunden sind. Die TER bietet einen guten Anhaltspunkt zur Bestimmung der Höhe der Verwaltungsgebühren.

16 16 nexts Versichern mit Haken und Ösen Der Versicherungsvertrag ist unter Dach und Fach. Jetzt kann nichts mehr passieren, wenn was passiert? Das ist ein Irrtum, dem sehr viele Menschen aufsitzen. Beim Versicherungsvertrag geht es nicht um eine simple Abmachung über den Schutz des versicherten Gutes oder die Erbringung einer bestimmten Leistung (Schadenswiedergutmachung). Versicherungsverträge (wie die meisten Verträge) kennen viele Wenn und Aber und vorausgesetzt, dass... und mit Ausnahme von... oder ausgenommen sind.... Wer hier vor Überraschungen sicher sein will, tut gut daran, die Geschäftsbedingungen der Versicherungsanstalt und das Kleingedruckte im Versicherungsvertrag zu lesen. Die Einschränkungen sind unterschiedlich bei Sach- oder Personenversicherungen. Generell gilt: Die versicherte Person, die versicherte Sache, der versicherte Tatbestand darf keinesfalls schon vor Gültigkeit des Versicherungsvertrages (oft gilt noch eine zusätzliche Frist nach Inkrafttreten des Vertrages) Krankheiten haben/mängel aufweisen, die Gegenstand der Versicherung sind. Sind solche Defekte dem Versicherungsnehmer bekannt, werden aber nicht gemeldet, so bedeutet das den Ausschluss von der Versicherungsleistung. In Österreich gibt es keinen funktionierenden Zweitmarkt für Lebensversicherungen. Mit der bleibt man also bis zum Ablaufdatum verheiratet. Lebensversicherungen funktionieren nicht als Instrument der Vermögensbildung. Sie schneiden gegenüber Kapitalanlagen immer schlechter ab, was den Ertrag betrifft. Vorteil: Die angesparte Prämie (nominal) kann nicht verloren gehen. Real (was die Kaufkraft betrifft) kann man mit einer Lebensversicherung aber auch Verlust machen. Prämienzahlung: auf Monate aufgeteilt ist die Jahresprämie sicherlich erschwinglicher. Aber um insgesamt um einige Pro- Überraschungen bei Lebensversicherungen Die Provision (bis zu einer Jahresprämie) für den Versicherungsagenten schmälert den Ertrag. Lebensversicherungen sind im Prinzip steuerabzugsfähig bzw. steuerbegünstigt. Bei vorzeitiger Auflösung der Versicherung muss die Steuer nachbezahlt werden. Bei akutem Geldbedarf ist es meist günstiger, die Versicherung zu vinkulieren (zu belehnen) als sie zu verkaufen.

17 17 nexts zent höher als die Einmalzahlung, weil die monatliche Zahlung beim Versicherer mehr Verwaltungsaufwand verursacht. Überraschungen bei Sachversicherungen Die häufigste Überraschung ist die: Sie haben einen Schaden erlitten (z.b. Totalschaden am Auto) und erwarten einen Ersatz. Ersetzt wird aber nicht der Neuwert oder der Gebrauchswert, sondern lediglich der Zeitwert (weshalb eine Vollkaskoversicherung für ein mehrere Jahre altes Fahrzeug eigentlich nichts mehr bringt). Auch wird der Schaden auf die Ursache hin eingegrenzt. So wird bei einem Brand der tatsächlich durch den Brand entstandene Schaden anteilig ersetzt, nicht aber der Wasserschaden, der durch den Einsatz der Feuerwehr verursacht wurde. Bei Wertgegenständen entsteht im Laufe der Zeit die Gefahr der Unterversicherung, wenn nämlich der Gegenstand auf eine bestimmte Summe versichert ist, die Wiederbeschaffung nach einigen Jahren deutlich teurer ist. Die Versicherungssumme sollte also dem wahren Wert des Versicherungsgegenstandes angepasst sein. Überversicherung: Hat man zwei Versicherungen über den gleichen Gegenstand abgeschlossen, so zahlen im Schadensfall keinesfalls beide. Wird die Versicherungssumme auf eine über dem Wert des Gegenstandes liegende Summe abgeschlossen (was auch eine höhere Prämie bedingt) wird im Schadensfall jedoch nur der tatsächliche Wertverlust ersetzt. Befristung von Versicherungsverträgen Die Prämie kommt, bei gleichem Leistungsumfang günstiger, wenn die Versicherung über einen längeren Zeitraum (etwa auf zehn Jahre) abgeschlossen wird. Eine vorzeitige Auflösung des Vertrages ist dann entweder nicht möglich, oder es kommt zu Prämiennachzahlungen. Versicherung von A bis Z A: Ablebensversicherung B: Brandschadenversicherung C: Computerversicherung D: Dachstuhlversicherung E: Erlebensversicherung F: Fahrradversicherung G: Glasbruchversicherung H: Haushaltsversicherung I: Insassenversicherung J: Jagdhaftpflichtversicherung K: Krankenversicherung L: Lebensversicherung M: Maschinenbruchversicherung N: Notarversicherung O: Organhaftpflichtversicherung P: Pensionsversicherung Q: Quotenrückversicherung R: Reiseversicherung S: Sturmschadenversicherung T: Transportversicherung U: Unfallversicherung V: Vollkaskoversicherung W: Wasserschadenversicherung Z: Zukunftsvorsorge

18 18 nexts Bankgeschäft heute Zurück zu den Wurzeln Grenzerfahrungen werden fast eingefordert. Ohne Limitüberschreitung kein Kick. Blöd bloß, wenn einem die Kontrolle entgleitet. Da wird der Akteur zum Objekt, Davonkommen ist Glückssache. Nachher geht man es langsamer an, konservativ. Packt das Designeroutfit ein und das erprobte Handwerkszeug aus. Auch für Banken geht letztlich darum, ihre Aufgabe zu erfüllen. Manfred Huber, Chef und Mitbesitzer der Wiener Euram Bank, über die Wiederentdeckung alter Bankertugenden und die Notwendigkeit einer gemeinsamen Schadensbegrenzung. Den Banken werden weltweit mehrstellige Milliardenbeträge zur Bewältigung der Krise und zur Wiederherstellung der eigenen Finanzkraft zur Verfügung gestellt. Wieso eigentlich, was macht Banken im Wirtschaftsgeschehen so besonders? Einer der Grundaufgaben der Banken ist es, Kredite zu vergeben. Leider wurde in den letzten Jahren oft verabsäumt, eine der wesentlichen Voraussetzungen für die Kreditvergabe zu beachten, nämlich sicher zu stellen, dass Geld nur an Kunden verliehen wird, die es mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit auch zurückzahlen können. Wenn die Krise etwas Gutes hat, dann sicherlich, dass die Beachtung der Grundregeln zur Kreditvergabe wieder in den Vordergrund gestellt werden. Es steht außer Frage, dass die Wirtschaft Banken braucht. Wenn sie dieser Aufgabe nachkommen, ist alles in Ordnung? Grundsätzlich ja. Es passieren aber leider in einer Marktsituation, wie wir sie heute vorfinden, die nächsten Fehler: die Vergabe langfristiger Kredite zu Fixzinsen. Kommt es zu der allgemein erwarteten inflationären Entwicklung, müssen auf der Einlagenseite hohe Sparzinsen gezahlt werden, denen ertragsseitig durch den Fixzinssatz auf Jahre hinaus gebundene niedrige Kreditzinsen gegenüber stehen. Für uns als Privatbank stellt sich dieses Problem nicht, da wir nur Lombardkredite auf gefloateter Basis vergeben. Wären die Banken in unserem System ersetzbar, wenn es zu einem Zusammenbruch kommen sollte? Das ist eine gute Frage. Ich würde sagen: Nein! Auch wenn möglicherweise die Nationalbank Aufgaben wie Geldsammeln und verteilen übernehmen könnte, auf Dauer geht es ohne Banken sicher nicht. Welche Bedeutung hat die einzelne Bank? Da muss man unterscheiden, ob es sich um eine systemrelevante oder eine nicht systemrelevante Bank handelt. Die wichtigen Institute in unserem System sind die RZB, die Erste Bank, die BAWAG und die Bank Austria/UniCredit. Die Euram Bank und andere haben in der Finanzwelt eine wesentliche Bedeutung, sind jedoch nicht systemrelevant. Aber es geht nicht nur um die Bank selbst. Jede Bank hat auch eine Fülle von Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen unterschiedlicher Größe, die durch einen Bankenzusammenbruch nachhaltig geschädigt Euram Bank Manfred Huber, Chef und Miteigentümer der Wiener Euram Bank

19 19 nexts würde. Daher müssen vor allem die systemrelevanten Banken geschützt werden. Was mir ein bisschen fehlt, ist die jeweilige Zweckgebundenheit der Hilfspakete. Kann die Bankenszene eines Landes sich einem internationalen Trend entgegenstellen? Einen Flächenbrand zu löschen ist schwierig. Die Bankenkrise ist nicht von Österreich ausgegangen, die heimischen Banken haben aber ihren Anteil daran. Das liegt zum einen am Engagement in Osteuropa, zum anderen daran, dass die aus dem angloamerikanischen Raum kommenden Produkte der Investmentbanker weltweit nicht nur gekauft, sondern auch kopiert wurden. Aber die Krise hätten die österreichischen Banken so oder so nicht verhindern können. Allein schon, wenn Sie die Vernetzung über den Interbankenmarkt berücksichtigen, ist klar, dass sich einzelne Institute so einer Entwicklung nicht entziehen können. Also alle im selben Boot? Von einer allein durch die Banken ausgelösten Krise zu sprechen, wäre zu einfach. Die Krise ist auch von den Kunden vorangetrieben worden. Wir wurden auch immer wieder auf eine höhere Verzinsung angesprochen. Ein wenig Gier steckt in jedem. Es war ein globaler Trend, mehr und mehr haben zu wollen. Wie fühlt man sich als Private Banker in diesen Tagen? Gerade jetzt hat man die Möglichkeit, verschiedene Entwicklungen im Markt, die über Jahre falsch gelaufen sind, zu korrigieren. Die Euram Bank hat sich immer dazu bekannt, keine gehebelten Produkte zu emittieren oder zu verkaufen. Entsprechend gut stellen sich die Performancezahlen unserer Kundenportfolios dar. Wir hatten in den letzten Monaten keine Mittelabflüsse. Für uns ist die Krise eine Chance. Die Kunden unterscheiden jetzt nicht mehr zwischen groß und klein, sondern zwischen profitabel und nicht profitabel. Da wir auf Grund unseres konservativen Ansatzes sogar Performancezuwächse und keine Mittelabflüsse hatten, geht es uns vergleichsweise gut. Kunden vermeiden derzeit längerfristige Engagements. Das muss man differenziert betrachten. Für den klassischen Retailkunden, der ein Girokonto und ein Sparbuch hat, geht es ausschließlich um die Konditionen. Also vergleicht er die Angebote und zieht seine Konsequenzen. Im Bereich Vermögensverwaltung ist der Bezug zur Bank sehr viel stärker. Privatbanken müssen für den Kunden mehr bieten können als eine klassische Universalbank. Toller Beruf Ich bin 25 Jahre im Bankgeschäft, der Beruf macht mir immer noch großen Spaß. Ich habe 1984 in der Zentralsparkasse angefangen. Da hat es eine Corporate Identidy gegeben, die wir als Mitarbeiter wirklich spüren konnten. Dieses Feeling wollte ich gern auf die Euram Bank übertragen. Das heißt Leute für die Vision des Unternehmens begeistern und jeden einzelnen dazu zu bringen, dass er unternehmerisch denkt. Das ist der wesentliche Karriere-Erfolg. Unsere Mitarbeiter bekommen sehr viel positives Feedback von den Kunden, die mir schon sagen, dass sie die besondere Atmosphäre im Haus spüren. Wir sind aber auch ein bisschen anders. Wir sind derzeit 42, die aus 27 verschiedenen Nationalitäten kommen. Die zweite Voraussetzung ist die Ausbildung. Das muss keine universitäre Ausbildung sein. In letzter Zeit ist die Banklehre mit dem Abschluss Bankkaufmann wieder sehr interessant geworden. Das ist eine fundierte Ausbildung, die drei bis vier Jahre dauert. Dabei lernt man wirklich alle Bereiche des Bankgeschäfts kennen. Für eine kleine Privatbank, wie die Euram Bank ist es natürlich so, dass wir diese Ausbildung nicht selbst bieten können. Aber wir nehmen solche Leute gern auf, weil sie praxisorientiert denken und arbeiten. Für einen jungen Menschen ist es sicherlich eine Herausforderung, in einem der wichtigsten Wirtschaftszweige tätig sein zu können, wo er ein internationales Arbeitsumfeld vorfindet, wo du täglich gemeinsam mit dem Kunden wichtige Entscheidungen vorbereiten kannst. Speziell als Privatbanker hast du keinen Tag, der dem anderen gleicht. Je flexibler einer im Kopf ist, desto mehr wird er diesen Beruf lieben. Ganz wichtig ist es, sich darüber klar zu sein, in welcher Art Bank ich arbeiten möchte und was ich tun möchte. Ich selbst war Privatkundenbetreuer, dann an der Kassa, habe Aktienhandel und Optionshandel gemacht. Das ist das Fundament. Aber dann muss ich mich zeitgerecht spezialisieren. Für alle gilt nach den Erfahrungen des letzten Jahres: Ehrliche Arbeit zahlt sich aus, auch wenn sie im Augenblick als wenig sexy erscheint. Und allen jungen Menschen, die vor einer Berufswahl stehen: Es gab wahrscheinlich kaum eine Zeit, die so spannend war, wie es augenblicklich ist und der Beruf eines Bankers ist einer der spannendsten überhaupt.

20 20 nexts Was genau? Erhöhte Sachkompetenz ist gefragt und auch gefordert. Die können wir wiederum nur mit ausgewähltem Personal erbringen. Nicht jeder Bankangestellte hat das Zeug zum Private Banker. Sie stellen Ihre Bank als konservativ dar. Was heißt das konkret? Wir betreuen ein internationales Publikum, sehr viele Familienunternehmen, vermögende Privatkunden, die selbst ein Unternehmen haben. Der primäre Grund der Vermögensveranlagung ist daher der Vermögenserhalt und nicht die explizite Vermehrung des Vermögens. Oberstes Credo für uns ist, im Bereich des Asset Managements ausschließlich täglich handelbare Produkte einzusetzen. Damit ist die Produktauswahl wesentlich überschaubarer. Wir haben nie Produkte gekauft, die sich über Intransparenz definiert haben, und nicht genau nachvollziehbar war, auf welchem Weg der Anbieter zu seinem Ertrag kam. Ebenso haben wir keine gehebelten Produkte gekauft. Denn so wie ich verstärkt von der Bewegung in die eine Richtung profitiere, verliere ich ungleich mehr als notwendig, wenn es in die andere Richtung geht. So gesehen hat die Krise etwas Positives, es gibt so etwas wie eine 250 Renaissance des klassischen Asset Managers, der zeigt, dass auch unspektakuläre Veranlagungen nachhaltig ihren 200 Wert haben. 150 Das heißt aber auch, dass die Renditen stark zurück gegangen sind? Wir haben das Phänomen selbst erlebt. Wir machen seit etwa einem Jahr für Neukunden Veranlagungsvorschläge mit einer Renditeerwartung von zwei bis sechs Prozent. Vor einem Jahr lagen die Renditeerwartungen der Kunden bei 15 20%. Wir sind unseren Weg einer realistischen Renditeerwartung konsequent weiter gegangen. Dementsprechend freuen wir uns, dass unsere Kunden in den letzten 12 Monaten keine zweistellige negative Performance verzeichnen mussten, und das bei einer Aktienkomponente von bis zu 35 Prozent. Für heuer liegen wir zwischen drei und zwölf Prozent im Plus, weil wir relativ früh auf Corporate Bonds umgestellt haben. Die Spreads der Unternehmensanleihen haben sich im Vergleich zu Staatsanleihen wieder normalisiert. Konservativer Investmentansatz heißt nicht, dass die Veranlagung selbst konservativ sein muss. In der derzeitigen Marktsituation sind Staatsanleihen mit einer Renditeerwartung zwischen zwei und vier Prozent auf die nächsten 10 Jahre nicht attraktiv. Also Hände weg von strukturierten Produkten? Nein, das heißt es nicht. Strukturierte Produkte machen für die jeweilige Marktphase durchaus Sinn. Derzeit erleben wir eine Rallye an den Aktienmärkten. Für Investoren, die der Meinung sind, dass ein baldi- Top Five der österreichischen Banken 222,2 209,2 Bank Austria Gruppe 200,5201,4 Erste Group 137,4 156,9 Raiffeisen Zentralbank Bilanzsumme (Mrd. Euro) 78,6 52,9 Volksbank ,8 41,6 BAWAG P.S.K.

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