Anleitung - Quickguide Multi Application Server (MAS)

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1 MAS - Multi Application Server Produktbeschreibung Der ist ein Hutschienenmodul mit Ethernet, RS485, M-Bus, Funk 868MHz sowie Powerline- Kommunikation und erlaubt das periodische Auslesen unterschiedlicher Verbrauchszähler sowie die Bereitstellung dieser Werte über eine LAN und/oder Internet-Verbindung. Auch ist der Anschluss von Aktoren und Sensoren möglich. Wahlweise kann der Zugang/Anschluss über Homeplug-Powerline oder 10/100Mbit Ethernet erfolgen. Es sind nicht beide Anschlüsse gleichzeitig verfügbar. Die Powerline Datenrate liegt bei max. 85Mbit/s. Über die RS485 Busverbindung lassen sich bis zu 10 Zähler anschließen. Alternativ lässt sich auch ein einzelner Zähler mit optischer Schnittstelle über einen IR-Adapter auslesen (z.b. ehz, elektronische Haushaltszähler mit IEC Mode D Schnittstelle). Über die M-Bus Schnittstelle lassen sich bis zu 10 MBUS Zähler (Slaves) verbinden. Das Gerät enthält außerdem ein 868 MHz FSK Funkmodul mit verschiedenen Protokollen (z.b. wireless M-Bus) zum zentralen Auslesen verschiedener Zähler in Reichweite. Die Darstellung der Verbrauchswerte kann z.b. im Browser tabellarisch erfolgen oder per XML/HTTP abgefragt werden. Gleichzeitig können die Daten an einen Service Provider übertragen werden. Die gemessenen Verbrauchsdaten werden dazu in dem Multi Application Server gespeichert In dem MAS befindet sich die komplette Konfigurationssoftware. Durch den integrierten Web-Server ist keine weitere Software erforderlich. Zugriff, Konfiguration und Wartung erfolgen einfach und sicher mit Standard Web-Browsern. Monitoring und Benchmark von Energieverbräuchen in Gebäuden Transparenz der Energieverbräuche und Kostenzuordnung für Haushalt und Firmen Entwicklung neuer Geschäftsfelder und Servicemodelle auf Basis von weborientierten Lösungen Flexible Ableseintervalle ermöglichen Lastprofile und neue Tarifmodelle Integration unterschiedlicher Zählerbussysteme und Protokolle Visualisierung der Verbrauchsdaten ermöglicht Energiesparen Technische Daten LAN WAN Anschluss 10/100MBit/s Ethernet oder alternativ HomePlug Powerline 85MBit/s mit Spectral Shaping, (VLANfähig) Einfache Inbetriebnahme mit Auto- Konfiguration über DHCP, SSDP Integrierter Embedded Webserver zur Konfiguration und Diagnose Messdatenübertragung über http/xml- Protokolle

2 LAN/WAN Protokolle: PPP, PPPoE, IPv4, UDP, TCP, IGMP, ICMP, ARP, SNTP, STUN, SIP, DNS- Resolve, HTTP, XML, FTP, TELNET, dyndns, SSL3.0, TLS1.0, 802.3, HomePlug 1.0T Crypto-Suites: AES128, RSA, MD5, SHA1, X.509v3 Zertifikate Zähler-Anschluss RS485 (max.10 Zähler), mit Protokoll IEC1107/IEC Mode C, Mode D und MBUS-Protokoll EN MBUS EN Master für bis zu 10 MBUS-Lasten, Protokoll EN Optisch IEC1107/IEC Mode D über IR-Probe 868MHz FSK Funkschnittstelle (verschiedene Funk-Protokolle u.a. Wireless M-Bus) Statusanzeige 6 LEDs (Power ok, LAN-Traffic/Link, HomePlug Traffic/Link, Error/Ok, Meter 1, Meter 2) Versorgung 230V, 1-phasig, typ. 3 Watt, max. 6 Watt Umgebung: -20 bis 45 C, 10-90%rF (nicht kondensierend) Überspannungskategorie III Compliance CE (EN55022, EN55024, EN :2004) SRD Devices EN , EN MAS Software Schnelleinstieg Die Software ist auf dem MAS vorinstalliert und wird komplett über den integrierten Webserver gesteuert, es ist keine separate Installation erforderlich. Zur Konfiguration des MAS wird lediglich ein PC / Laptop o.ä. mit einem gängigen Web-Browser benötigt, z. B. Mozilla Firefox. Diese Kurzübersicht ist als Schnelleinstieg gedacht und ersetzt nicht die ausführliche Anleitung die bei dem Gerät (auf dem USB-Stick) mitgeliefert wird. Das MAS mit einem handelsüblichen Crossover oder Patchkabel mit dem Netzwerkanschluss des PC / Laptop verbinden. Nach ein paar Sekunden müssen die Netzwerkdioden ( Ethernet ) am MAS und am PC / Laptop leuchten. Im Auslieferungzustand hat das MAS die IP , um auf das MAS zugreifen zu können muss sich der PC / Laptop im gleichen IP-Bereich ( x) befinden. Die Netzwerkeinstellungen an Ihrem PC / Laptop können Sie wie folgt einstellen: Start Systemsteuerung Netzwerk LAN-Verbindung Eigenschaften Eigenschaften von Internetprotokoll (TCP/IPv4) ODER über das Netzwerkicon in der Windowstaskleiste LAN- Verbindung Eigenschaften Eigenschaften von Internetprotokoll (TCP/IPv4) Vorhandene Einstellungen merken um die Änderungen nach erfolgter Konfiguration des MAS wieder rückgängig machen zu können. Die folgenden Einstellungen vornehmen: IP-Adresse, z. B Subnetzmaske: Web-Browser (z. B. Firefox) starten und die IP-Adresse des MAS eingeben: , Sie werden zur Eingabe eines Passworts

3 aufgerufen. Im Auslieferungszustand des MAS Benutzer: config, Passwort: meterbridge Es öffnet sich die Standardansicht, in der linken Menüleiste können alle Untermenüs aufgerufen werden. Configuration - Schnelleinsteinstieg zur Konfiguration Unter diesen Menüpunkten werden die Einstellungen des MAS vorgenommen. Details entnehmen Sie bitte der ausführlichen Anleitung die dem MAS auf dem USB-Stick beigefügt ist. Interfaces Im Auslieferungszustand nach Anschluss des MAS ist das Gerät so eingestellt das es kabelbasierte M-Bus Endgeräte automatisch scannt und erkennt, sowohl Funk (868 Mhz) und kabelbasierte M-Bus Endgeräte. Meters Alle gefundenen Geräte werden hier aufgelistet, sollte ein Gerät nicht gefunden worden sein bitte die Kabelführung und Anschluss prüfen. Bei Geräten mit 868 Mhz Funk ist das Gerät evtl. außerhalb der Reichweite. Mit Add Entry können manuell Geräte hinzugefügt werden, hier ist auf die korrekte Zähler-Nr., Zählertyp, Protokoll, Bus / Funk, ggf. Baudrate zu achten! Änderungen werden mit Save gespeichert. In der Spalte Learn sind alle Haken der unterstützen Bussysteme gesetzt, das MAS versucht alle angeschlossenen und in Funkreichweite befindlichen Geräte automatisch zu erkennen. Nach Installation des MAS und Betrieb einiger Minuten (Busgeräte) bzw. Stunden/Tage (Funk 868 Mhz) hat das MAS in aller Regel alle erreichbaren Geräte automatisch erkannt. Die Häkchen unter Learn entfernen und mit Save die Änderung speichern. In der Spalte Delete können unerwünschte Geräte (z. B. aus Nachbargebäuden) gelöscht werden, Haken setzen und mit Save bestätigen.

4 Datalogger Das MAS ist mit zwei verschiedenen Speichern ausgerüstet, einem Festspeicher (FlashROM) und einem flüchtigen Speicher (SRAM). Für die Abrechnung relevante Tages- / Monatswerte werden im FlashROM gespeichert. Kurzzeitwerte (1 h, ¼ h) im SRAM. Der SRAM-Logger ist 128 kb groß, der FlashROM-Logger 512 kb, der Speicher wird nach eingestellten Logintervall auf die Anzahl der Zähler aufgeteilt. Im FlashROM gespeicherte Werte sind vor Stromausfällen sicher, das SRAM ist bis zu 24 h gesichert. Das MAS richtet den Datenlogger automatisch ein, hierfür werden für die Abrechnung relevante Daten einbezogen, z. B. Wasservolumen (WaterVolume) bei Wasserzählern. Es können manuelle Einträge hinzugefügt werden z. B. wenn der Durchfluss (Waterflow) geloggt werden soll. Gewünschten Zähler im Ausklappmenü hinzufügen mit Add Device. Unter Datapoint den gewünschten Datenpunkt aussuchen, Intervall einstellen und mit Add DP hinzufügen. Ab sofort wird der gewünschte Datenpunkt gespeichert. Mit Remove können nicht benötigte Datenpunkte entfernt werden. Network Die voreingestellte IP-Adresse können Sie nach Ihren Vorgaben einstellen, sowie Gateway (meistens die IP-Adresse des DSL-Routers) und DNS-IP-Adress (meistens die IP-Adresse des DSL-Routers). Für den Fernzugriff über das Internet muss ein DYNDNS Account eingerichtet werden, die Einstellungen im Internet-Router und die Einträge unter DynDNS Domain und DynDNS Registerhost eingetragen werden. Da es mittlerweile eine unüberschaubare Vielzahl von Routern gibt bitte die entsprechende Bedienungsanleitung der Geräte zu Rate ziehen oder Ihren Administrator / IT-Dienstleister. Vorgenommene Änderungen mit Save speichern.

5 Passwords Einstellung Benutzername und Passwörter für Webzugriff und DYNDNS Dienst. Bitte geänderte Usernamen und Passwörter einprägen da sonst kein Zugriff mehr auf die Daten möglich ist! Status Die oberen Menüpunkte sind für den Abruf der Zustände, Werte der Zähler und Abruf der Loggerdaten. Hier können keine Einstellungen vorgenommen werden. Meters Zählerliste und Zählerstände. Devices Betriebszustands und Betriebstemperaturen des MAS. System Systeminformationen des MAS, Betriebsdauer, Speicher usw. Datalogger Abruf der geloggten Daten, tabellarisch oder als CSV Datei zur Weiterverarbeitung z. B. mit Excel. Interfaces Übersicht der konfigurierten IP-Adressen und Schnittstellen.

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