Die Zwei-Prozess-Theorie des Vermeidungslernens

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "10.1.3 Die Zwei-Prozess-Theorie des Vermeidungslernens"

Transkript

1 Die Zwei-Prozess-Theorie des Vermeidungslernens Eine Fluchtreaktion ist relativ leicht zu erklären: Durch sie erfolgt eine Veränderung der Stimulation, was als Verstärker dienen kann. Bsp.: Durch Flucht wird ein Elektroschock beendet. Eine Vermeidungsreaktion führt dagegen zu keiner Veränderung der Stimulation. Bsp.: Vor und nach der Vermeidung wird kein Schock präsentiert. => Vermeidungsparadox: Wie kann das Nichteintreten eines Ereignisses als Verstärker dienen? Die Ergebnisse des Experimentes von Brodgen et al. (1938) zeigten klar, dass bei der Möglichkeit zur Vermeidung höhere Reaktionsraten resultieren als ohne diese Möglichkeit. Wie kann das sein? Die erste und bis heute einflussreichste Antwort stammt von Mowrer (1947) und Miller (1951) und ist bekannt unter den Namen Zwei-Prozess-Theorie des Vermeidungslernens. 1 Exkurs: Flooding zur Behandlung von Phobien Durch die Konfrontation mit der für ihn maximal angstauslösenden Situation soll der Patient Angst in maximalem Ausmaß erleben und durchhalten. => Damit erlebt er, dass die von ihm gefürchteten Konsequenzen (umfallen, sterben etc.) nicht eintreten. => Diese Methode erfordert vom Patienten ein hohes Ausmaß an Motivation und Belastbarkeit. Er muss dem Verfahren natürlich zustimmen. [vgl. Reinecker, 1999] Beispiel (Yule et al., 1974): Elfjähriger Junge hatte Angst vor lauten Geräuschen (platzende Luftballons etc.). Sitzung 1: Junge betrat Raum mit Luftballons. => Nervosität; Weinen, als der Therapeut die Ballons zum Platzen brachte. Dann sollte der Junge dabei helfen. Sitzung 2: Junge anfangs noch ängstlich. Aber nachdem er mehrere hundert Ballons zum Platzen gebracht hatte, schien er es fast zu genießen. Folgeuntersuchung nach 25 Monaten: Die Phobie trat nicht wieder auf. 2

2 Experiment von Schiff et al. (1972): Phase 1: Vermeidungstraining Ratten in einer Shuttle-Box konnten einen Schock vermeiden, indem sie bei einem Ton (CS) den Raum wechselten. Phase 2: Blockierung der Reaktion und Darbietung des CS ohne US Eine Barriere verhinderte den Raumwechsel. Der CS wurde ohne US präsentiert. Die Ratten erhielten entweder 1, 5 oder 12 CS-Darbietungen. Der CS wurde dabei jeweils entweder 1, 5, 10, 50 oder 120 s präsentiert. Phase 3: Test Die Barriere wurde entfernt und der CS präsentiert (ohne US). AV: Trialanzahl, bis 3-mal nacheinander mind. 2 min bis zum Raumwechsel gewartet wird. 3 Ergebnis:! Je länger die Dauer der CS- Exposition, desto mehr Extinktion. Dieser Befund steht im Einklang mit der Zwei- Prozess-Theorie (durch Exposition Extinktion von Furcht). Die unabhängige Messung des Ausmaßes an Furcht (mit CER-Paradigma) liefert aber auch der Theorie widersprechende Ergebnisse: Manchmal geht die Vermeidungsreaktion schneller zurück als die Furcht und manchmal die Furcht schneller als die Vermeidungsreaktion.! Vermutlich wirkt noch mind. ein weiterer Faktor. 4

3 Wovon hängt der Effekt der Bestrafung ab? 1) Intensivere oder länger andauernde aversive Reize sind effektiver als kurze oder wenig intensive Reize. 2) Es ist besser, mit einem intensiven Reiz zu beginnen und dann die Bestrafung zu mildern als umgekehrt (anders: Rechtsprechung). Azrin et al. (1963): Stromstoß von 80 Volt nach jedem Tastenpicken reichte aus, um bei Tauben eine völlige Unterdrückung der Reaktion zu erreichen, wenn die 80-Volt von Anfang an eingesetzt wurden. Wenn aber die Bestrafung mit niedrigerer Voltzahl begann und langsam gesteigert wurde, reagierten die Tauben sogar noch bei 130 Volt. 5 3) Reaktionskontingente Bestrafung ist effektiver als eine reaktionsunabhängige Bestrafung. Ein aversives Ereignis kann zu einer allgemeinen Abnahme des aktuellen Verhaltens führen (vgl. CER-Paradigma). Eine Bestrafungskontingenz bewirkt aber, dass ein bestraftes Verhalten deutlich stärker zurückgeht (vgl. Domjan, 2003, S. 304 f.). 4) Bestrafung ist um so effektiver, je unmittelbarer sie auf die Reaktion hin erfolgt (anders: Rechtsprechung). Es ist wahrscheinlich keine gute Strategie, wenn die Mutter die Ungezogenheit ihres Kindes beeinflussen möchte, indem sie warnt: Warte nur, bis dein Vater nach Hause kommt. 6

4 5) Immerbestrafung ist effektiver als intermittierende Bestrafung. 6) Der Effekt der Bestrafung hängt davon ab, von welchem Verstärkungsplan das zu unterdrückende Verhalten aufrecht erhalten wird (nach welchem Plan positiv verstärkt wird). -Bei FI-oder VI-Plänenreduziert die Bestrafung die Häufigkeit, nicht aber die zeitliche Verteilung der Reaktionen (Girlande bei FI, stabile Rate bei VI). -Bei FR-Plänenverlängert Bestrafung die Postreinforcement Pause, hat aber kaum Einfluss auf den Ratio Run. 7) Bestrafung ist effektiver, wenn eine Alternative geboten wird, sich den Verstärker zu beschaffen, der die bestrafte Reaktion positiv verstärkt. Wenn durch Bestrafung z.b. Zankereien unter Kindern beseitigt werden sollen, dann könnte gleichzeitig ein damit unvereinbares Verhalten, wie z.b. kooperatives Spiel, positiv verstärkt werden. 7 8) Die Verhaltensunterdrückung durch Bestrafung kann unter die Kontrolle diskriminativer Reize gebracht werden (problematisch, wenn die Unterdrückung generell sein soll; z.b. Wirkung nur bei dem strengen Lehrer). 9) Bestrafung reduziert nicht immer Verhalten; bisweilen wird Bestrafung aktiv aufgesucht (z.b. Masochismus). Wenn es nur dann zu einer positiven Verstärkung kommt, wenn auch bestraft wird, dann kann der Strafreiz ein Signal für die positive Verstärkung werden. Beispiel: Selbstschädigendes Verhalten führt oft die Verstärker Mitgefühl und Aufmerksamkeit herbei. Damit kann der aversive Aspekt dieses Verhaltens als diskriminativer Hinweisreiz für bevorstehende positive Verstärkung dienen. 8

5 Beispiel 2: Kinder, die in der Schule ausgeschimpft werden, können sich der Aufmerksamkeit ihrer Klassenkameraden sicher sein. => O Leary et al. (1970): Störendes Verhalten nimmt stärker ab, wenn Lehrer die Schüler ermahnen, ohne, dass die anderen Kinder mithören können. 9 Exkurs: Ein paar Beispiele für die Nachteile von Bestrafung (aus Mazur, 2004) Bestrafung kann emotionale Auswirkungen haben (z.b. Angst, Wut), wodurch Lernen und Performanz beeinträchtigt werden können. => Werden Fehler bestraft, können diese auch häufiger auftreten. => Wenn z.b. eine Lehrerin auf die Frage einer Schülerin antwortet: Das ist eine dumme Frage, kann dies ein Rückgang aller Fragen zur Folge haben. Da möglichst eine Immerbestrafung erfolgen sollte, ist eine ständige Überwachung des Verhaltens nötig. Beispiel: Wird ein Kind belohnt, wenn es sein Zimmer aufräumt, wird es selbst dafür sorgen, dass seine Eltern das aufgeräumte Zimmer sehen. Wird das Kind dagegen bestraft, wenn es in seinem Zimmer Chaos anrichtet, wird es die Eltern nicht auf das Chaos hinweisen. Individuen versuchen Tricks anzuwenden, um die Bestrafung zu umgehen. Aszrin & Holz (1966): Kluge Ratte Ratte bekam für Hebeldrücken Futter. Ab und zu wurde Hebeldrücken mit Schock gepaart. Dieser wurde über den Metallboden des Käfigs appliziert. => Die Ratte lernte, sich auf den Rücken zu legen, während sie den Hebel drückte; das Fell diente dabei als Isolierung. 10

6 Beispiel 2 (Prochaska et al., 1974): Neunjähriges, geistig zurückgebliebenes Kind, dass sich mit der Faust bis zu 200-mal pro Stunde ins Gesicht schlug, wenn es nicht fixiert wurde. Versuche, dieses selbstverletzende Verhalten mittels positiver Verstärkung von Alternativverhalten etc. zu unterbinden scheiterten. => Schlagen wurde durch milden Schock am Bein bestraft. => Verhalten ging drastisch zurück. Aber: Keine Generalisierung auf Zuhause und Schule (Schlagen wurde nur in der Klinik bestraft, wenn die Elektroden am Bein befestigt waren). => Elektroschocks über Fernbedienung. => Verhalten verschwand innerhalb von einer Woche. Jetzt Generalisierung auf Zeiten ohne Schock-Generator. => Die Bestrafungsmaßnahme konnte eingestellt werden. => Das Verhalten kehrte nicht zurück. Mit der Beseitigung des Schlagens verbesserten sich auch andere Verhaltensweisen (z.b. hörten die bis dahin häufigen Weinanfälle auf). => Die Eltern konnten das Kind nun an öffentliche Orte (Einkaufszentren, Restaurants etc.) mitnehmen. [In diesem Fall scheint der Schmerz durch einige dutzend Schocks von jeweils einer halben Sekunde hinnehmbar, verglichen mit einem Leben der 11 Selbstverletzung, physischen Ruhigstellung und Isolierung.] Exkurs: Bestrafung automatischen Verhaltens Bsp.: Zähneknirschen (Heller & Strang, 1973) Zähneknirschen im Schlaf wurde durch ein 3 s andauerndes unangenehmes Geräusch bestraft. => Das Zähneknirschen ging bald von 100-mal pro Stunde auf 30-mal zurück. (Das verbleibende Zähneknirschen war zu schwach um das Geräusch zu aktivieren, ansonsten hätte das Zähneknirschen wahrscheinlich weiter nachgelassen.) 12

7 Exkurs: Beispiele für andere Techniken der Verhaltensreduktion Löschung (vgl. Kap. 9) Omission Training (negative Bestrafung) [Wenn R, dann nicht O, wobei O angenehm ist; vgl. Kap. 5] Gebräuchlichste Form: Time-Out (Auszeit) Erwünschte Stimuli (O) werden weggenommen, wenn unerwünschte Verhaltensweisen (R) gezeigt werden. Beispiel (White & Bailey, 1990): Jedes Kind, das im Sportunterricht störte, musste sich sofort für 3 min an den Rand der Turnhalle setzen (=> Entzug einer beliebten Aktivität). => Die Störungen gingen um 95 % zurück. Sättigung Ein Verstärker kann seine Wirksamkeit durch massierte Präsentation verlieren. Beispiel (Ayllon, 1963): Psychiatriepatientin hortete in ihrem Zimmer Handtücher. => Im Rahmen eines Sättigungsprogramms, erhielt sie jeden Tag vom Personal weitere Handtücher. => Nach einiger Zeit beschwerte sich die Frau. Als sie etwa 600 Handtücher im Zimmer hatte, fing sie an, sie wegzuschaffen. Danach wurde kein weiteres Horten mehr beobachtet. 13

Verstärkungspläne. Verstärkungspläne. Verstärkungspläne. Verstärkungspläne. Seminar Lernen und Gedächtnis

Verstärkungspläne. Verstärkungspläne. Verstärkungspläne. Verstärkungspläne. Seminar Lernen und Gedächtnis Seminar Lernen und Gedächtnis Wie kann man vorhersagen, was als Verstärker dienen wird? Definition Bedürfnisreduktions-Hypothese Referenten: Tarek Huzail, Hassan Elkohmri Treibreduktions-Hypothese Transsituationalitätsprinzip

Mehr

6.1.1 Verhältnispläne (Ratio Schedules)

6.1.1 Verhältnispläne (Ratio Schedules) 6.1.1 Verhältnispläne (Ratio Schedules) Hier hängt die Verstärkung nur von der Anzahl der Reaktionen ab. a) Pläne mit fixem Verhältnis (FR; feste Quotenpläne) Beispiel: FR-10! nach jeder 10. Reaktion wird

Mehr

Gliederung. 1.Vermeidung. 1.Vermeidung Zweifaktorentheorie Zweifaktorentheorie. Referat zum Thema: Vermeidung und Erlernte Hilflosigkeit

Gliederung. 1.Vermeidung. 1.Vermeidung Zweifaktorentheorie Zweifaktorentheorie. Referat zum Thema: Vermeidung und Erlernte Hilflosigkeit Gliederung Referat zum Thema: Vermeidung und Erlernte Hilflosigkeit Seminar: Lernen und Gedächtnis Seminarleiter: Dr. Knut Drewing Referentin: Elisabeth Kulka 1.Vermeidung 1.1. Zweifaktorentheorie 1.2.

Mehr

Beispielbild. Lernen & Gedächtnis. Prinzipien der Klassischen Konditionierung. SoSe 2007

Beispielbild. Lernen & Gedächtnis. Prinzipien der Klassischen Konditionierung. SoSe 2007 Beispielbild Lernen & Gedächtnis Prinzipien der Klassischen Konditionierung SoSe 2007 Typen von konditioniertem Verhalten Angst Konditionierte Aversionen Wird durch die konditionierte emotionale Reaktion

Mehr

Operantes Konditionieren - Instrumentelles Lernen

Operantes Konditionieren - Instrumentelles Lernen Operantes Konditionieren - Instrumentelles Lernen 1. Behaviorismus - Blackbox 2. Thorndike - instrumentelles Lernen Skinner - operante Konditionierung 3. Skinnerbox 4. Verstärkung und Bestrafung 5. Extinktion

Mehr

Lernen: 3 Vorlesungen I. Klassische Konditionierung I: Basisphänomene, Grenzen, Interpretation

Lernen: 3 Vorlesungen I. Klassische Konditionierung I: Basisphänomene, Grenzen, Interpretation über Lernen Lernen: Operante Konditionierung II 3 Vorlesungen I. Klassische Konditionierung I: Basisphänomene, Grenzen, Interpretation II. Klassische Konditionierung II: Rescorla-Wagner Modell Operante

Mehr

1. Pawlows Entdeckung und ihre Bedeutung

1. Pawlows Entdeckung und ihre Bedeutung Klassische Konditionierung Grundlagen Referat von Judith Grotzky und Carolin Michel Überblick 1. Pawlows Entdeckung und ihre Bedeutung Pawlow und seine Entdeckung Pawlows Stimulussubstitutionstheorie Vorgänge

Mehr

Experimentelle Untersuchung der klassischen Konditionierung

Experimentelle Untersuchung der klassischen Konditionierung LERNEN 1 Experimentelle Untersuchung der klassischen Konditionierung Ivan P. Pavlov (1849-1936) Speichelsekretion beim Hund 1927 2 klassische Konditionierung Versuchsaufbau von Pavlov 3 klassische Konditionierung

Mehr

Beispielbild. Lernen & Gedächtnis. Operante Konditionierung: Verstärkung. SoSe 2007

Beispielbild. Lernen & Gedächtnis. Operante Konditionierung: Verstärkung. SoSe 2007 Beispielbild Lernen & Gedächtnis Operante Konditionierung: Verstärkung SoSe 2007 Einführung Belohnung ist das einfachste Prinzip, um ein erwünschtes Verhalten häufiger auftreten zu lassen! Oder? Lernen

Mehr

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/86/edvard_munch_-_the_scream_-_google_art_project.jpg 1

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/86/edvard_munch_-_the_scream_-_google_art_project.jpg 1 http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/86/edvard_munch_-_the_scream_-_google_art_project.jpg 1 ANGST Lerneinheit II.24 Definition ANGST Gefühlszustand ohne einen von der betroffenen Person benennbaren

Mehr

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung EREV-Forum Luisentahl 29.22.2012 Die Borderline-Persönlichkeitsstörung Diplom-Psychologe Raphael Hartmann Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut i.a. Inhalt: I. Symptome II. Pathogenese Oder: Wie entwickelt

Mehr

Beeinflussung des Immunsystems

Beeinflussung des Immunsystems Exkurs: Beeinflussung des Immunsystems http://www.quarks.de/dyn/21751.phtml **neu** Lange Zeit wurde angenommen, dass das Immunsystem völlig unabhängig vom Nervensystem ist, wo KK stattfindet. Es lässt

Mehr

Lernen und Gedächtnis

Lernen und Gedächtnis Lernen und Gedächtnis Einführung: Lernen Klassisches Konditionieren Instrumentelles Konditionieren Modelllernen Gedächtnis Handeln und Problemlösen 1 Was ist Lernen? Lernen als lebenslanger Prozess Wir

Mehr

Weitere Informationen und Erfahrungen zum Thema bekommen Sie hier:

Weitere Informationen und Erfahrungen zum Thema bekommen Sie hier: Keine Sorge, es gibt schnelle Hilfe. Überreicht durch: Fest steht: Es bringt gar nichts, einfach nur abzuwarten. Wann? Je früher die Behandlung einsetzt, desto besser eventuell kann es sogar sein, dass

Mehr

Allgemeine Psychologie: Lernen. Sommersemester Thomas Schmidt

Allgemeine Psychologie: Lernen. Sommersemester Thomas Schmidt Allgemeine Psychologie: Lernen Sommersemester 2008 Thomas Schmidt Folien: http://www.allpsych.uni-giessen.de/thomas Zimbardo, Kap. 7 Literatur Formen des Lernens Nichtassoziatives Lernen Habituation Dishabituation

Mehr

International werden Ärzte und Forscher immer mehr darauf aufmerksam, dass viele Menschen mit Fragilem-X-Syndrom auch Symptome von Autismus

International werden Ärzte und Forscher immer mehr darauf aufmerksam, dass viele Menschen mit Fragilem-X-Syndrom auch Symptome von Autismus 1 International werden Ärzte und Forscher immer mehr darauf aufmerksam, dass viele Menschen mit Fragilem-X-Syndrom auch Symptome von Autismus aufweisen. Ob ein Kind mit Fragilem-X-Syndrom auch auf Autismus

Mehr

Schienle Leutgeb. Angst vor Blut und Spritzen. Ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige

Schienle Leutgeb. Angst vor Blut und Spritzen. Ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige Schienle Leutgeb Angst vor Blut und Spritzen Ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige Inhalt Vorwort 7 1 Was ist eine Blut-Spritzen-Verletzungs phobie? 8 11 Wie äußert sich diese? 8 12 Warum spielt Ohnmacht

Mehr

in den Fliesen des Fußbodens, fast überdeckt von dem Teppich, der vor dem Bett lag. Sie ging darauf zu, schob den Teppich zur Seite, fasste mit

in den Fliesen des Fußbodens, fast überdeckt von dem Teppich, der vor dem Bett lag. Sie ging darauf zu, schob den Teppich zur Seite, fasste mit in den Fliesen des Fußbodens, fast überdeckt von dem Teppich, der vor dem Bett lag. Sie ging darauf zu, schob den Teppich zur Seite, fasste mit schmalen Fingern den Rand einer Fliese und hob sie hoch.

Mehr

Merkblatt bei starker Zahnarztangst und Dentophobie

Merkblatt bei starker Zahnarztangst und Dentophobie Merkblatt bei starker Zahnarztangst und Dentophobie Was ist Zahnarztangst bzw. Dentophobie? Unter dem Begriff Dentophobie versteckt sich eine häufig belastende, übersteigerte Angst vor Zahnbehandlungen

Mehr

Trieb und Stress. Trieb und zwanghaftes Verhalten

Trieb und Stress. Trieb und zwanghaftes Verhalten Trieb und Stress Leider ist es schwierig, die Attribute für eine hohe Triebanlage von Stressanzeichen zu unterscheiden. Ein Hund, der energiegeladen und kaum zu bändigen ist, kann sehr gut ein Hund mit

Mehr

FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN

FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN 04 FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, Inhaltsverzeichnis die chronische Erschöpfung, Fatigue, Symptomatik Fatigue 4 Erkenntnisse rund um

Mehr

Die Entwicklung des Kindes von 0 3 Monate Sehvermögen

Die Entwicklung des Kindes von 0 3 Monate Sehvermögen Die Entwicklung des Kindes von 0 3 Monate Sehvermögen Neugeborene können vorerst nur unscharf sehen. Das sogenannte Babyschielen ist bis zum 6.Lebensmonat normal. Mit 3-4 Monaten kann das Baby etwas weiter

Mehr

Ängstliche Patienten Die richtige Patientenführung

Ängstliche Patienten Die richtige Patientenführung Ängstliche Patienten Die richtige Patientenführung Diplom-Psychologin, Coach, Hypnosetherapeutin Beratung / Unterstützung von Patienten beim Zahnarztbesuch Praxisschulungen Vorträge und Artikel Ängstliche

Mehr

Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) Wirksame Therapiestrategien

Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) Wirksame Therapiestrategien Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) Wirksame Therapiestrategien Pharmakologische Intervention: Antidepressiva und Anxiolytika Zur pharmakologischen Behandlung werden am häufigsten Antidepressiva

Mehr

Beobachtungsergebnisse über die Wirksamkeit von Schaukelbewegungen bei Demenzpatienten. Veröffentlicht durch Sagepublications

Beobachtungsergebnisse über die Wirksamkeit von Schaukelbewegungen bei Demenzpatienten. Veröffentlicht durch Sagepublications Beobachtungsergebnisse über die Wirksamkeit von Schaukelbewegungen bei Demenzpatienten Veröffentlicht durch Sagepublications Schaukelstuhltherapie für Demenzpatienten Studie über die Auswirkung auf das

Mehr

Kreativ visualisieren

Kreativ visualisieren Kreativ visualisieren Haben Sie schon einmal etwas von sogenannten»sich selbst erfüllenden Prophezeiungen«gehört? Damit ist gemeint, dass ein Ereignis mit hoher Wahrscheinlichkeit eintritt, wenn wir uns

Mehr

Behandlungsthemen: Hypnose ersetzt keinen Besuch beim Arzt. Wirksam eingesetzt verbessert sie die Symptomatik.

Behandlungsthemen: Hypnose ersetzt keinen Besuch beim Arzt. Wirksam eingesetzt verbessert sie die Symptomatik. Behandlungsthemen: Alkohol kontrollieren und reduzieren Allergische Reaktionen mindern Ängste, Zwänge & Phobien Angstfrei sprechen und kommunizieren Ausgebrannt sein, Burnout Beängstigende Situationen

Mehr

Lerntheoretische und kognitive Modelle

Lerntheoretische und kognitive Modelle Klinische Psychologie I WS 06/07 Lerntheoretische und kognitive Modelle 05.12.2006 Prof. Dr. Renate de Jong-Meyer Entwicklung der klassischen Lerntheorien Thorndike versteht unter LERNEN die Bildung von

Mehr

Die Entwicklung der Gefühle: Aspekte aus der Hirnforschung. Andreas Lüthi, Friedrich Miescher Institut, Basel

Die Entwicklung der Gefühle: Aspekte aus der Hirnforschung. Andreas Lüthi, Friedrich Miescher Institut, Basel Die Entwicklung der Gefühle: Aspekte aus der Hirnforschung Andreas Lüthi, Friedrich Miescher Institut, Basel Wie lernen wir Angst zu haben? Wie kann das Gehirn die Angst wieder loswerden? Angst und Entwicklung

Mehr

Drei Geheimnisse des menschlichen Geistes

Drei Geheimnisse des menschlichen Geistes Drei Geheimnisse des menschlichen Geistes Wenn Sie diese Geheimnisse kennen und anwenden, werden Sie in der Lage sein, Dinge zu erreichen, die Sie heute noch für unmöglich halten. Dr. Norbert Preetz www.hypnose-doktor.de

Mehr

Körperliche Aktivität nach Stammzelltransplantation Must have or nice to have?!

Körperliche Aktivität nach Stammzelltransplantation Must have or nice to have?! Informationstag für Patienten & deren Angehörigen; 22. Juni 2013, Universitätsspital Basel Körperliche Aktivität nach Stammzelltransplantation Must have or nice to have?! Dr. Ruud Knols, PT, Ph.D. Direktion

Mehr

Prosoziales Verhalten

Prosoziales Verhalten Prosoziales Verhalten Drei verwandte Begriffe Hilfreiches Verhalten, prosoziales Verhalten, Altruismus Hilfreiches Verhalten Prosoziales Verhalten Altruismus Prosoziales Verhalten ist dann gegeben, wenn

Mehr

Motivieren durch Erwartungen

Motivieren durch Erwartungen 1.3 Motivieren durch Erwartungen Handlungssituation Sie stellen fest, dass eine Mitarbeiterin in der Probezeit sich bei einem Projekt stark anstrengt. Nachdem Sie sie gut beurteilt haben und sie eine Festanstellung

Mehr

die Karten, die Lebensmittel und die Wasserflasche. Das war schon zuviel: Er würde das Zelt, das Teegeschirr, den Kochtopf und den Sattel

die Karten, die Lebensmittel und die Wasserflasche. Das war schon zuviel: Er würde das Zelt, das Teegeschirr, den Kochtopf und den Sattel die Karten, die Lebensmittel und die Wasserflasche. Das war schon zuviel: Er würde das Zelt, das Teegeschirr, den Kochtopf und den Sattel zurücklassen müssen. Er schob die drei Koffer zusammen, band die

Mehr

Kognitivverhaltenstherapeutisches. Störungsmodell

Kognitivverhaltenstherapeutisches. Störungsmodell Kognitivverhaltenstherapeutisches Störungsmodell Seminar: Zwangsstörungen Dozent: M. Backenstraß Referentinnen: Sarah Malheur, Meike Neubauer Datum: 26.11.07 WS 07/08 1 Gliederung Zwei-Faktoren-Modell

Mehr

Neurofeedback - das Gehirn mit dem Computer trainieren

Neurofeedback - das Gehirn mit dem Computer trainieren Neurofeedback - das Gehirn mit dem Computer trainieren Neurofeedback bei AD(H)S und Lernschwierigkeiten Was ist AD(H)S Fehlfunktion des Aufmerksamkeitssystems Aufmerksamkeits-Prioritätsstörung Störungen

Mehr

Phobien weg in 2 Minuten!

Phobien weg in 2 Minuten! erapeutic CUreTHerapeutic Handelsagentur für den Vertrieb der HOP-AKUPRESSUR-BÄNDER Schweiz/Austria/Italien Phobien weg in 2 Minuten! Ein persönlicher Gedanke vorweg... Als wir die ersten positiven Erfahrungen

Mehr

Dieser PDF-Report kann und darf unverändert weitergegeben werden.

Dieser PDF-Report kann und darf unverändert weitergegeben werden. ME Finanz-Coaching Matthias Eilers Peter-Strasser-Weg 37 12101 Berlin Dieser PDF-Report kann und darf unverändert weitergegeben werden. http://www.matthiaseilers.de/ Vorwort: In diesem PDF-Report erfährst

Mehr

Lassen Sie Ihr Gehör wieder aufleben. Hörgeräte erfolgreich nutzen

Lassen Sie Ihr Gehör wieder aufleben. Hörgeräte erfolgreich nutzen Lassen Sie Ihr Gehör wieder aufleben Hörgeräte erfolgreich nutzen Willkommen zurück in der Welt der Klänge Herzlichen Glückwunsch, Sie haben sich entschieden, Ihr Gehör wieder aufleben zu lassen! Ihr

Mehr

Neugeborenen- Hörscreening Elterninformation zur Früherkennungsuntersuchung. von Hörstörungen bei Neugeborenen

Neugeborenen- Hörscreening Elterninformation zur Früherkennungsuntersuchung. von Hörstörungen bei Neugeborenen Neugeborenen- Hörscreening Elterninformation zur Früherkennungsuntersuchung von Hörstörungen bei Neugeborenen Liebe Eltern, die Geburt Ihres Kindes liegt gerade hinter Ihnen. Die meisten Kinder kommen

Mehr

das außergewöhnliche gesundheits-sportgerät mit österreichischer identität macht mit dir, was du willst!

das außergewöhnliche gesundheits-sportgerät mit österreichischer identität macht mit dir, was du willst! www.dein-choach.at L R 0,5...5kg 2 das außergewöhnliche gesundheits-sportgerät mit österreichischer identität macht mit dir, was du willst! mit dem kauf eines smovey hast du dich für ein schwungvolles

Mehr

Psycho-Onkologie: Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung nach der Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung

Psycho-Onkologie: Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung nach der Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung Psycho-Onkologie: Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung nach der Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung Christiane Viereck, Diplom-Psychologin 9. April 2011 Vortragsinhalte Einführung und

Mehr

HALLUX VALGUS (BALLENZEHE)

HALLUX VALGUS (BALLENZEHE) HALLUX VALGUS (BALLENZEHE) DR. MED. CLAUDE MÜLLER FMH Orthop. Chirurgie und Traumatologie FUSSZENTRUM Klinik Birshof, Reinacherstrasse 28, CH-4142 Münchenstein T +41 61 335 24 24 F +41 61 335 24 14 cmueller@leonardo-ortho.ch

Mehr

Der alte Mann Pivo Deinert

Der alte Mann Pivo Deinert Der alte Mann Pivo Deinert He... Du... Lach doch mal! Nein, sagte der alte Mann ernst. Nur ein ganz kleines bisschen. Nein. Ich hab keine Lust. Steffi verstand den alten Mann nicht, der grimmig auf der

Mehr

www.kinderzentrum-mecklenburg.de

www.kinderzentrum-mecklenburg.de www.kinderzentrum-mecklenburg.de 09:00-09:15 Uhr Eröffnung Elisabeth Jecht, Diplom-Psychologin, Kinderzentrum Mecklenburg 09:15-10:00 Uhr Trennung und Scheidung im Erleben der Kinder Elisabeth Jecht, Diplom-Psychologin,

Mehr

IV. Einsatzbereiche. Inhalt:

IV. Einsatzbereiche. Inhalt: IV. Einsatzbereiche Inhalt: 9. Tiere: Wärme und Kühlung bei Pferden 1. Allgemeines zur Anwendung von Thermoflash 2. Bessere Kühlung mit Thermoflash 3. Aktive Kühlzonen bei Tieren (Pferden) 4. Schnelle

Mehr

Pädagogik. Melanie Schewtschenko. Eingewöhnung und Übergang in die Kinderkrippe. Warum ist die Beteiligung der Eltern so wichtig?

Pädagogik. Melanie Schewtschenko. Eingewöhnung und Übergang in die Kinderkrippe. Warum ist die Beteiligung der Eltern so wichtig? Pädagogik Melanie Schewtschenko Eingewöhnung und Übergang in die Kinderkrippe Warum ist die Beteiligung der Eltern so wichtig? Studienarbeit Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung.2 2. Warum ist Eingewöhnung

Mehr

der Psychologie: Allgemeine Psychologie basierend auf Folien und einem Skript von Prof. Dietrich Albert und Prof.

der Psychologie: Allgemeine Psychologie basierend auf Folien und einem Skript von Prof. Dietrich Albert und Prof. Einführung in die Fächer der Psychologie: Allgemeine Psychologie Dr. Tobias Ley basierend auf Folien und einem Skript von Prof. Dietrich Albert und Prof. Aljoscha Neubauer Allgemeine Psychologie Die Allgemeine

Mehr

Aktive Therapie und Pacing mit Schmerzpatienten

Aktive Therapie und Pacing mit Schmerzpatienten Aktive Therapie und Pacing mit Schmerzpatienten Unsicherheiten der Therapeuten bei Schmerzpatienten Ist da wirklich was kaputt? Darf ich bei Schmerzpatienten die gleichen physiotherapeutischen Techniken

Mehr

Empathie und prosoziales Verhalten

Empathie und prosoziales Verhalten Empathie und prosoziales Verhalten 1. Entwicklungskonzept der Empathie 2. Geschlechterspezifische Unterschiede der Empathie 3. Entwicklungsabhängige Veränderung im prosozialen Verhalten 4. Individuelle

Mehr

Das Fürchten lernen wie geht das?

Das Fürchten lernen wie geht das? Das Fürchten lernen wie geht das? Workshop im Rahmen der Fachtagung: "Mut zur Angst - vom Sinn und Unsinn der Angst 12.11.2015 Mag. Christa Paulinz Dr. Sabine Röckel Das Leben ist immer lebensgefährlich.

Mehr

AOK Pflege: Praxisratgeber Sturzprävention: Gezielte Übungen zur Muskelstärkung

AOK Pflege: Praxisratgeber Sturzprävention: Gezielte Übungen zur Muskelstärkung Gezieltes Training verringert Sturzgefahr Die Gefahr zu fallen wächst mit zunehmendem Alter. Kraft, Beweglichkeit und Reaktionsvermögen lassen nach. Wer schlechter sieht oder hört, kann sich zudem nicht

Mehr

CM-Tool: Überprüfung eines Veränderungs-Vorhabens

CM-Tool: Überprüfung eines Veränderungs-Vorhabens CM-Tool: Überprüfung eines Veränderungs-Vorhabens Seite: 1 CM-Tool: Überprüfung eines Veränderungs-Vorhabens 1. Stellen Sie kurz Ihr Veränderungsprojekt (3-5 Minuten) dar: 2. Wie sieht Ihre Vision zu diesem

Mehr

Verhaltenstherapapie im Kindes- und Jugendalter Grundlagen der Kinderverhaltenstherapie: Verstärkungslernen und Verhaltensanalyse Prof. Dr.

Verhaltenstherapapie im Kindes- und Jugendalter Grundlagen der Kinderverhaltenstherapie: Verstärkungslernen und Verhaltensanalyse Prof. Dr. Verhaltenstherapapie im Kindes- und Jugendalter Grundlagen der Kinderverhaltenstherapie: Verstärkungslernen und Verhaltensanalyse Prof. Dr. Ulrike und Franz Petermann, Universität Bremen Verstärkungslernen

Mehr

Den Inhalt und die Gestaltung dürfen Sie nicht verändern. Hier gibt es die kostenlose Selbsthypnose-Training-mp3 35 min.

Den Inhalt und die Gestaltung dürfen Sie nicht verändern. Hier gibt es die kostenlose Selbsthypnose-Training-mp3 35 min. Selbsthypnose lernen Die vorliegende Anleitung ist kostenlos und darf kostenlos weiter gegeben werden. Sie dürfen Sie zum kostenlosen Sofortdownload auf Ihrer Internetseite anbieten. Den Inhalt und die

Mehr

Herzlich willkommen zur Parallelsession. «Borderline» Die Balance halten im Umgang mit Grenzsituationen. Direktion Pflege, MTD, soziale Arbeit

Herzlich willkommen zur Parallelsession. «Borderline» Die Balance halten im Umgang mit Grenzsituationen. Direktion Pflege, MTD, soziale Arbeit Herzlich willkommen zur Parallelsession «Borderline» Die Balance halten im Umgang mit Grenzsituationen Roland Kaiser Berufsbildungsverantwortlicher Direktion Pflege, MTD, soziale Arbeit Ulrike Kaiser Expertin

Mehr

Dein Ü bungsprogramm

Dein Ü bungsprogramm Dein Ü bungsprogramm Autor: Mirko Thurm Dieses Übungsprogramm wird dich in die Lage versetzen, deine Lesegeschwindigkeit stark zu steigern. Investiere ein paar Minuten in die Übungen, denn dadurch wirst

Mehr

Nachgefragt! - Welche Perspektive haben Menschen nach einem schweren Schlaganfall?

Nachgefragt! - Welche Perspektive haben Menschen nach einem schweren Schlaganfall? Nachgefragt! - Welche Perspektive haben Menschen nach einem schweren Schlaganfall? Ergebnisse einer Nachbefragung von Patienten ein Jahr nach der Frührehabilitation Die Neurologische Frührehabilitation

Mehr

Machen Sie es sich in Ihrer zurückgelehnten Position bequem und schließen Sie Ihre Augen.

Machen Sie es sich in Ihrer zurückgelehnten Position bequem und schließen Sie Ihre Augen. Erkenne dich selbst Astrale Wahrnehmung In dieser Meditationsübung werden wir die Natur unsere eigenen astralen Körpers erforschen und durch unsere astralen Sinne wahrnehmen. Es wird unsere erste Aufgabe

Mehr

Erarbeitet von Prof Martin Dennis (Studienleiter von CLOTS 3 und Vorsitzender des NACS)

Erarbeitet von Prof Martin Dennis (Studienleiter von CLOTS 3 und Vorsitzender des NACS) Leitfaden für Schlaganfall-Einheiten in Schottland hinsichtlich des Einsatzes der Intermittierenden Pneumatischen Kompression bei Schlaganfall-Patienten unter Berücksichtigung der Ergebnisse der CLOTS

Mehr

Brüderchen und Schwesterchen

Brüderchen und Schwesterchen Brüderchen und Schwesterchen (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Einem Mädchen und einem Jungen war die Mutter gestorben. Die Stiefmutter war nicht gut zu den beiden Kindern. Darum sagte der Junge

Mehr

Lernen: Klassische Konditionierung I

Lernen: Klassische Konditionierung I über Lernen Lernen: Klassische I 3 Vorlesungen I. Klassische I: Basisphänomene, Grenzen, Interpretation II. Klassische : RescorlaWagner Modell Operante : Dr. Knut Drewing Uni Gießen Basisphänomene III.

Mehr

SCHNELL-ENTSPANNUNG IM ALLTAG

SCHNELL-ENTSPANNUNG IM ALLTAG SCHNELL-ENTSPANNUNG IM ALLTAG 5 effektive Techniken, mit denen Sie blitzschnell und überall entspannen! Fühlen Sie isch auch oft wie aufgespannt, zwischen Kindern, Haushalt, vielleicht noch Arbeit? Von

Mehr

Rehabilitandenbefragung

Rehabilitandenbefragung (Version J) Rehabilitandenbefragung Rehabilitandenbefragung Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation Fragebogen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre Fragebogen-Version: J Anonymisierungsnummer Hinweise

Mehr

Burnout Müssen Unternehmen sich kümmern?

Burnout Müssen Unternehmen sich kümmern? B A D GmbH Herzlich Willkommen Burnout Müssen Unternehmen sich kümmern? Klaus Dobrindt. Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung B A D GmbH München, 19. Mai 2014 Müssen Unternehmen sich kümmern? 2 Was bedeutet

Mehr

Elterninformation zur Kinderhypnose

Elterninformation zur Kinderhypnose Elterninformation zur Kinderhypnose Sehr geehrte Eltern! Ich gebe Ihnen einige Informationen zur Hypnose im Allgemeinen und zur Kinderhypnose im Speziellen. Hypnose beruht auf dem Prinzip, daß der Therapeut

Mehr

Abschied nehmen am Lebensanfang

Abschied nehmen am Lebensanfang Kompetenzzentrum Pädiatrische Palliative Care Abschied nehmen am Lebensanfang 20. Jahrestagung der GAIMH Universität Zürich 30. Januar 2015 Rosanna Abbruzzese Monteagudo, lic.phil. Fachpsychologin für

Mehr

Der Preis ist heiß bleiben Sie cool!... 10 Ihre Beziehung zum Kunden 1 die Basis für das Preisgespräch. 13 2 Welcher Typ sind Sie?...

Der Preis ist heiß bleiben Sie cool!... 10 Ihre Beziehung zum Kunden 1 die Basis für das Preisgespräch. 13 2 Welcher Typ sind Sie?... Schnellübersicht Auf die Sprache kommt es an! Alexander Christiani.................. 7 Der Preis ist heiß bleiben Sie cool!................ 10 Ihre Beziehung zum Kunden 1 die Basis für das Preisgespräch.

Mehr

Schmerz warnt uns! Der Kopfschmerztyp Migräne. Was sind typische Merkmale des Migränekopfschmerzes?

Schmerz warnt uns! Der Kopfschmerztyp Migräne. Was sind typische Merkmale des Migränekopfschmerzes? Check it out! - Trainingswoche 1 - Schmerz warnt uns! Schmerz hat eine Warnfunktion! Durch Schmerz bemerkst du, dass mit deinem Körper etwas nicht in Ordnung ist, dass du dich zum Beispiel verletzt hast

Mehr

Auswertung der Lernzeit Umfrage

Auswertung der Lernzeit Umfrage Johanna Theilke Oktober 214 Auswertung der Lernzeit Umfrage Inhaltsverzeichnis 1. Datengrundlagen:...2 2. Gesamtnote der Lernzeit:...2 3. Inhaltliche Aussagen zur Durchführung der Lernzeit:...3 3.1 Konzentration

Mehr

5. Untersuchungsdesigns

5. Untersuchungsdesigns Dr. habil. Rüdiger Jacob Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung Vorlesung mit Diskussion 5. Untersuchungsdesigns Experimente als Instrument zur Prüfung von Kausalität Kohortenstudien, Fall-Kontroll-Studien,

Mehr

Attribution. Unterschied zwischen Akteur und Beobachter

Attribution. Unterschied zwischen Akteur und Beobachter Attribution Unterschied zwischen Akteur und Beobachter Christine Faist & Carina Gottwald Seminar: Soziale Kognition 2.Fachsemester Datum: 25.04.2012, 10.00 12.00 Überblick Hypothese Nisbett und Jones Watson

Mehr

Die Behandlung Therapie mit reiner Energie. Es werden keinerlei Medikamente verwendet. Auch die Diagnose erfolgt weniger durch Befragen des

Die Behandlung Therapie mit reiner Energie. Es werden keinerlei Medikamente verwendet. Auch die Diagnose erfolgt weniger durch Befragen des Die Behandlung Therapie mit reiner Energie. Es werden keinerlei Medikamente verwendet. Auch die Diagnose erfolgt weniger durch Befragen des Patienten, sondern hauptsächlich durch Befragen des Körpers selbst.

Mehr

Funktionale Bedingungsmodelle Am Beispiel der Depression

Funktionale Bedingungsmodelle Am Beispiel der Depression Seite 16 Funktionale Bedingungsmodelle Am Beispiel der Depression 1. Diagnose nach ICD 10 F 2. Funktionale Bedingungsmodelle 3. Verhaltentherapeutische Methoden Köln/Berlin im August 2004 Seite 17 1. Mögliche

Mehr

Kapitel 1 Veränderung: Der Prozess und die Praxis

Kapitel 1 Veränderung: Der Prozess und die Praxis Einführung 19 Tradings. Und wenn Ihnen dies wiederum hilft, pro Woche einen schlechten Trade weniger zu machen, aber den einen guten Trade zu machen, den Sie ansonsten verpasst hätten, werden Sie persönlich

Mehr

Du bist da, Léonie. Patenschaft der Stiftung Mütterhilfe

Du bist da, Léonie. Patenschaft der Stiftung Mütterhilfe Du bist da, wie wunderbar! Léonie Patenschaft der Stiftung Mütterhilfe Möchten Sie Patin oder Pate werden? Kinder zu haben ist eine wunderbare Sache und jeder Fortschritt, den ein Kind macht, ist ein Ereignis.

Mehr

Kognitive Verhaltenstherapie bei Panik und Phobien

Kognitive Verhaltenstherapie bei Panik und Phobien Dezentraler Kurs Seite 0 Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Dezentraler Kurs, Culmannstrasse 8 Kognitive Verhaltenstherapie bei Panik und Phobien Teil 2-18.5.2011 Inhaltsübersicht 1. Erfahrungssammlung

Mehr

Die Kooperative Verhaltensmodifikation

Die Kooperative Verhaltensmodifikation Eine Fortbildung für LehrerInnen und ErzieherInnen Bernd Richter 2008 Diplom-Psychologe www.paedboutique.de heißt: Verhalten gezielt und planvoll und mit wissenschaftlichem Hintergrund beeinflussen. Kooperative

Mehr

Gesundheit und Krankheit im Alter. Wenn das Gehör nachlässt

Gesundheit und Krankheit im Alter. Wenn das Gehör nachlässt Gesundheit und Krankheit im Alter Wenn das Gehör nachlässt 122 Gesundheit und Krankheit im Alter Wenn das Gehör nachlässt I n h a l t Wenn das Gehör nachlässt In diesem Kapitel: Woran merken Sie, dass

Mehr

Laufende Forschungen zur "Experimentelle Grundlagenforschung zur Validierung der wingwave-methode" durch den Verein Bahnungsmomente e.v. an der Deutschen Sporthochschule Köln. Das Wingwave-Coaching basiert

Mehr

Pranamat personel training

Pranamat personel training Alles im Fluss von Kopf bis Fuß Pranamat personel training Prana = Lebensenergie eine Kombination aus Akupressur und Reflexzonenmassage auf der Basis der ayurvedischen Tradition Das individuelle Training

Mehr

SalonPro System TECHNOLOGY. clinically tested KLINISCH GETESTETE IPL-TECHNOLOGIE. Für höchste Sicherheit zu Hause

SalonPro System TECHNOLOGY. clinically tested KLINISCH GETESTETE IPL-TECHNOLOGIE. Für höchste Sicherheit zu Hause dauerhafte haarentfernung TECHNOLOGY clinically tested KLINISCH GETESTETE IPL-TECHNOLOGIE Für höchste Sicherheit zu Hause PROFIGERÄT ZUR DAUER- HAFTEN HAARENTFERNUNG Sicher, schnell und zuverlässig SCHNELLSTE

Mehr

Alkohol. Ein Projekt von Marina Honvehlmann und Lisa Vogelsang

Alkohol. Ein Projekt von Marina Honvehlmann und Lisa Vogelsang Alkohol Ein Projekt von Marina Honvehlmann und Lisa Vogelsang Was passiert bei wie viel Promille? Ab 0,1 Promille: Ab 0,3 Promille: Ab 0,8 Promille: Die Stimmung hebt sich, das Gefühl ist angenehm. Konzentration,

Mehr

Psychosomatik und Angst

Psychosomatik und Angst Psychosomatik und Angst Panikstörung und soziale Phobie Erklärungsmodell und therapeutische Implikationen Dr. med. Birgit Anna-Maria Staab Klinik für allgemeine Innere Medizin, Psychosomatik Angst ist

Mehr

Projekt Fatigue. Annina Thöny. Medizinische Kinderklinik Onkologie

Projekt Fatigue. Annina Thöny. Medizinische Kinderklinik Onkologie Projekt Fatigue Annina Thöny Medizinische Kinderklinik Onkologie Ablauf Präsentation Projekt Fatigue bei Kindern und Jugendlichen Strukturen/Hintergrund Zeitplan 2005-2009 Einzelne Projektinhalte Diskussion

Mehr

1. Einführung: Zum allgemeinen Verhältnis von Medizin und Selbsttötung

1. Einführung: Zum allgemeinen Verhältnis von Medizin und Selbsttötung Michael Nagenborg Medizin in der Antike Struktur 1. Einführung: Zum allgemeinen Verhältnis von Medizin und Selbsttötung 2. Die antike Medizin 2.1 Allgemein 2.2 Psychiatrische Erkrankungen 3. Schluss und

Mehr

Fit im Büro. Übungen, mit denen Sie auch im Büro fit bleiben. Abnehmen und dauerhaft Gewicht halten - leicht gemacht. Bonus-Report

Fit im Büro. Übungen, mit denen Sie auch im Büro fit bleiben. Abnehmen und dauerhaft Gewicht halten - leicht gemacht. Bonus-Report Fit im Büro Übungen, mit denen Sie auch im Büro fit bleiben. Bonus-Report Hallo und herzlich Willkommen zu Ihrem Bonusreport Fit im Büro. Ich heiße Birgit, und habe es mir zur Aufgabe gemacht Ihnen bei

Mehr

5 Entwicklungspsychologie

5 Entwicklungspsychologie 5 Entwicklungspsychologie 5.1 Grundlagen Entwicklungspsychologie ist eine Grundlagendisziplin der Psychologie (vgl. Kap. 1). Sie kann auf eine etwa hundertjährige Geschichte zurückblicken. 5.1.1 Begriffsklärung

Mehr

Gutachten. 2x dreidimensionales Sitzen. Dr. med. Peter Schleicher München

Gutachten. 2x dreidimensionales Sitzen. Dr. med. Peter Schleicher München Gutachten 2x dreidimensionales Sitzen Dr. med. Peter Schleicher München I. Pathogenese degenerativer Wirbelsäulenveränderungen Mehr als 60% aller atraumatischen degenerativen Wirbelsäulenveränderungen

Mehr

Übung 7: Xylophon, Modalanalyse, ANSYS

Übung 7: Xylophon, Modalanalyse, ANSYS Übung 7: Xylophon, Modalanalyse, ANSYS Teil I: Modellierung der Eigenfrequenzen und Eigenmoden des Xylophon Tons Fis Wir betrachten ein einfaches handelsübliches Xylophon mit Tonstäben aus Stahl. Durch

Mehr

Vortrag zum Thema. Strafen

Vortrag zum Thema. Strafen Vortrag zum Thema Strafen gehalten anlässlich des 1. Elternstamm Wilen am 27. Oktober 2010, von Katharina Delissen, Schulische Heilpädagogin an der Primarschule Wilen Was bedeuten Strafen? Wann und in

Mehr

Versuche mit Wasser. Name: PH Vorarlberg Seite 1 Waibel Vanessa. cc_waibel

Versuche mit Wasser. Name: PH Vorarlberg Seite 1 Waibel Vanessa. cc_waibel Versuche mit Wasser Name: PH Vorarlberg Seite 1 Waibel Vanessa Forscherauftrag 1 Strom und Energie mit Wasser experimentieren 1 Luftballon 1 Wolldecke oder einen Wollpullover Wasserhahn 1. Blase den Ballon

Mehr

Progressive Muskelrelaxation

Progressive Muskelrelaxation Progressive Muskelrelaxation - Entspannungstechnik nach Edmund Jacobson - Petra Palkies, Astrid J. Strübe, Andra Bulling, Sven Brüggemann Was ist Progressive Muskelrelaxation? sich schrittweise verstärkende

Mehr

Der Angst die Zähne zeigen

Der Angst die Zähne zeigen Der Angst die Zähne zeigen Angstbewältigungsgruppe DentaPsychHH Universität Hamburg Dentalphobien (Zahnbehandlungsängste) mit einem psychologischen Kurzzteittraining überwinden Zahnbehandlungsangst Zahnbehandlungsphobie

Mehr

Sozial-kognitive Lerntheorie (Modelllernen)

Sozial-kognitive Lerntheorie (Modelllernen) Sozial-kognitive Lerntheorie (Modelllernen) Vorlesung H14 Werner Wicki 1 Wurzeln der Theorie: Kritik am Behaviorismus Klassische und operante Konditionierung können zentrale Lernprozesse, wie zum Beispiel

Mehr

Tutorium Klinische Psychologie II. Biofeedback

Tutorium Klinische Psychologie II. Biofeedback Tutorium Klinische Psychologie II Biofeedback Biofeedback Oswald David Kothgassner Entspannungsverfahren Biofeedback (CAB; Computer-Aided Biofeedback) Progressive Muskelentspannung Autogenes Training Imaginative

Mehr

Stressbewältigung im Alltag durch Progressive Muskelentspannung

Stressbewältigung im Alltag durch Progressive Muskelentspannung Kongress Pflege 2015 30. und 31. Januar 2015 Workshop 11 16.30 18.00 Uhr Stressbewältigung im Alltag durch Zuviel Stress macht krank aktuelle Umfrage Rückenschmerzen, Muskelverspannungen 73 Erschöpfung,

Mehr

ANGST- UND PANIKSTÖRUNGEN

ANGST- UND PANIKSTÖRUNGEN FRAGEBOGEN ZU ANGST- UND PANIKSTÖRUNGEN IBL BERATUNG LUZERN FRAGEBOGEN ZU ANGST- UND PANIKSTÖRUNGEN Der folgende Angst Test kann Ihnen erste Hinweise liefern, ob Sie möglicherweise unter einer Angsterkrankung

Mehr

Kognitiv-verhaltenstherapeutische Gruppentherapie für Patienten mit Tinnitus

Kognitiv-verhaltenstherapeutische Gruppentherapie für Patienten mit Tinnitus Kognitiv-verhaltenstherapeutische Gruppentherapie für Patienten mit Tinnitus der kleinen Fächer ganz gross Rheinfelder Tage lic. phil., Klinische Psychologin, Psychotherapeutin Abteilung, Bereich Medizin

Mehr

Lernpsychologie. Abgrenzung von Reifung: kein Lernen, da nicht erfahrungsabhängig gengesteuerte Entfaltung von Funktionen (Motorik, Pubertät)

Lernpsychologie. Abgrenzung von Reifung: kein Lernen, da nicht erfahrungsabhängig gengesteuerte Entfaltung von Funktionen (Motorik, Pubertät) Lernpsychologie Definition von Lernen (ein Satz) / Abgrenzung (Gemeinsamkeit und Unterschied) von Lernen, Reifung und Evolution in 2-3 Sätzen. Arbeitsdefinition Lernen: Mittelfristige Veränderungen von

Mehr