Insights. Vision 2020: Vernetzte Produkte versprechen enormes Wachstum. An Outlook Publication

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Insights. Vision 2020: Vernetzte Produkte versprechen enormes Wachstum. An Outlook Publication"

Transkript

1 Insights 2012, Ausgabe 1 An Outlook Publication Vision 2020: Vernetzte Produkte versprechen enormes Wachstum Von den Besten lernen: Deutsche Telekom, Stadt Erlangen, Whirlpool Corporation

2 Editorial Gerade beginnt eine zweite Internetrevolution. Und dieses Mal haben heimische Unternehmen die besten Chancen, den Markt für vernetzte Produkte zu besetzen. Frank Riemensperger Country Managing Director Accenture Deutschland Klaus Malle Country Managing Director Accenture Österreich Thomas D. Meyer Country Managing Director Accenture Schweiz Das Internet ist die Dampfmaschine des 21. Jahrhunderts vor allem für die USA. Google, Amazon und Facebook erreichen Abermillionen Nutzer über das Netz und generieren Milliardenumsätze. Diese Internet-Champions- League ist für europäische Unternehmen heute unerreichbar, auch wenn mittlerweile jedes fünfte Geschäftsmodell hierzulande in weiten Teilen auf dem Internet basiert. Aber die nächste Revolution kommt gerade in Gang: die Vernetzung von intelligenten Produkten das Internet der Dinge. In wenigen Jahren werden Autos mit Parkleitsystemen kommunizieren und automatisch einen freien Parkplatz ansteuern. Exotische Gewürze im Supermarkt können vor möglichen Unverträglichkeiten mit Medikamenten warnen. Wir werden uns in einer durch und durch vernetzten Welt bewegen. Diese Vision birgt enorme Chancen für uns. Schon heute entwickeln unsere lokalen Experten intelligente Produkte und IT-unterstützte Industriesysteme, die zu den ausgefeiltesten auf dem Weltmarkt zählen. Tüftlergeist und Köpfchen für Technologie haben bei uns Tradition, sie stecken in unseren Autos, medizinischen Geräten, Indus triemaschinen. Damit sind wir gerüstet für den entscheidenden nächsten Schritt: diese Produkte über das Internet zu vernetzen. So entstehen schon jetzt Lösungen, die vorher undenkbar waren, wie unser Artikel auf Seite 4 zeigt. Diese Chancen der neuen IT-Welt müssen High Performance Unternehmen offensiv nutzen, indem sie die globalen Megatrends bedienen. Das zeigen sowohl die neue TOP500 -Studie aus Deutschland und der Schweiz als auch die österreichische Top100 -Studie, in denen Accenture gemeinsam mit führenden Wirtschaftszeitungen analysiert hat, was den Erfolg der am schnellsten wachsenden Unternehmen in Deutschland, der Schweiz und Österreich ausmacht. Man kann hier klare Muster erkennen. So greifen Wachstums-Champions schon früh Mega trends wie Energie, Demografieveränderung und Globalisierung auf und legen dabei ein hohes Innovationsund Markteinführungstempo vor. Zudem lernen diese Unternehmen schnell, mit der Komplexität und Volatilität der Märkte und Kundenanforderungen umzugehen. Accenture unterstützt die führenden Unternehmen dabei, frühzeitig Erfolgspotenziale, aber auch Risiken und Barrieren zu erkennen von der Strategie bishin zur erfolgreichen Umsetzung. In dieser Ausgabe zeigen dies die Fallstudien der Deutschen Telekom, von Whirlpool Corporation und der Stadt Erlangen. 2 Insights 2012, Ausgabe 1

3 Inhalt 4 Vision 2020 In wenigen Jahren leben wir in einer stark vernetzten Welt. Daraus ergeben sich enorme Chancen für Wachstum 7 Management Der CIO kennt das Potenzial neuer Technologien. Daher sollte er in die Strategiefindung einbezogen werden 8 Storage-Konsolidierung Wie die Deutsche Telekom ihre organisatorische Flexibilität mit einem zentralen Storage-System sichert 10 Standort Deutschland Der Staat kann wichtige Impulse für Zukunftsmärkte geben, wenn er seine Infrastruktur konsequent modernisiert 12 E-Government Zehn Jahre lang hat die Stadt Erlangen gezielt Abläufe beschleunigt. Mittlerweile spart sie jährlich Euro 14 Wachstumsstrategie Wer gezielt Innovationen aus anderen Branchen analysiert, erhält Ideen für neue, überraschende Produkte 16 Preisoptimierung Um die Kundenbindung nach dem Kauf zu stärken, setzt Whirlpool Corporation auf transparente Ersatzteilpreise 18 Zukunftsmanagement Die Menge an Daten wächst enorm. Unternehmen werden daher völlig neue Analyseverfahren entwickeln Lesen Sie vergangene Insights-Ausgaben online, und sprechen Sie uns an, wenn Sie die Themen dieser Ausgabe oder älterer Ausgaben diskutieren möchten: 3 Insights 2012, Ausgabe 1

4 Vision 2020 Internet der Dinge Megawachstum mit vernetzten Produkten Intelligente Produkte setzen sich in allen Branchen durch. Sind sie darüber hinaus zu einem System vernetzt, verspricht das enormes Wachstum. Gewinner wird sein, wer die Komplexität dieser Systeme meistert. Eigentlich sollte die neue Technologie die Welt verändern. Kaum hatte Theodore Maiman 1960 den ersten Laser gebaut, erwarteten Wissenschaftler und Marketingexperten, der Laser werde bald Augen heilen, Signale übertragen und Werkstücke schneiden können. Binnen kürzester Zeit beschäftigten sich 500 Unternehmen mit dem Thema und verloren schnell das Interesse, weil sich kein Laserprodukt den vergleichbaren konventionellen Anwendungen überlegen zeigte waren sich die Fachleute einig: Der Laser ist eine Lösung auf der Suche nach einem Problem. Weiter Weg zur Wertschöpfung Über 25 Jahre später schnitt ein Laser in einer Maschine des deutschen Maschinenbauers Trumpf millimetergenau Konturen aus einem Stück Blech und revolutionierte damit die industrielle Blechbearbeitung. Und erst Anfang der Neunzigerjahre hielt der Laser seinen Einzug in CD-Player und die Konsumwelt. Heute, über 50 Jahre nach der Entdeckung, hat die Lasertechnik ihren festen Platz in der industriellen Fertigung und einen globalen Milliardenmarkt geschaffen. Wie der Laser ist auch die IT-Technologie lange im Verborgenen gereift. Softwarelösungen sorgen zwar schon seit Jahrzehnten in vielen Bereichen für Effizienz. Aber erst während des Internetbooms Ende der Neunzigerjahre wurde sichtbar, welche Möglichkeiten die Vernetzung von Inhalten und Personen eröffnet. Und gegenwärtig stößt die IT-Technologie quer durch alle Branchen Umwälzungen an, die ungeahntes Potenzial für wirtschaftliches Wachstum bergen. Bereits heute sorgen intelligente IT- Komponenten für die rasant fortschreitende Automatisierung der industriellen Produktion: 98 Prozent aller in Deutschland produzierten Chips werden mittlerweile in Embedded Systems verbaut und laut Branchenverband Bitkom erreichte ihr Umsatzvolumen 2011 fast 20 Milliarden Euro. Die Wertschöpfung mit Milliarden von vernetzten Geräten ist ein noch unbesetzter Markt. 4 Insights 2012, Ausgabe 1

5 Vision 2020 Internet der Dinge Die Embedded Systems sind buchstäblich die Hidden Champions der deutschen Industrie. Beachtliche Wachstumsraten von jährlich zehn Prozent und mehr lassen sich in diesem Feld erzielen, erklärt Frank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Accenture Deutschland und Präsidiumsmitglied des Bitkom. Und der Weltmarkt für Embedded Systems wird schon jetzt auf über 60 Milliarden Euro geschätzt Tendenz stark steigend. Diese Entwicklung geht für viele unbemerkt vonstatten, denn die Embedded- Systeme arbeiten unsichtbar in Maschinen und Anlagen, um zum Beispiel Motoren für Werkzeuge zu steuern. Sie verrichten aber auch in Autos, Haushaltsgeräten und medizinischen Komponenten ihren Dienst. So hat das Medizintechnikunternehmen Otto Bock ein Kniegelenk entwickelt, das über ein Embedded-System gesteuert wird. Alle 0,02 Sekunden erfassen Sensoren die Belastung des Gelenks und senden die Informationen an einen Mikroprozessor. Der Prozessor erkennt permanent, in welcher Phase des Gehens sich der Träger gerade befindet, und stellt die Prothese in Echtzeit darauf ein. So passt sich das Gelenk an Gehgeschwindigkeit und Bodenverhältnisse an und schützt dank seiner kurzen Reaktionszeit vor Stürzen. Selbst Skilanglauf oder Fahrradfahren sind möglich. Maschinen werden virtuell Doch das ist nur die erste Stufe in der digitalen Transformation der industriellen Produktion. Auch in den kommenden acht bis zehn Jahren können die deutschen Klassiker von der Autobranche bishin zum Maschinenbau ihre globale Führungsposition behaupten, wenn sie den nächsten Schritt wagen, prognostiziert Riemensperger. Der nächste Schritt ist die intelligente Vernetzung industrieller Technologien, bei denen physische und virtuelle Komponenten miteinander verschmelzen. Diese Vernetzung ist voll im Gange: Siemens arbeitet an einer Lösung, welche Daten aus dem Lifecycle- Management mit den Daten aus den Embedded-Systemen aus Fertigungsautomation und Robotern verbindet. Das Lifecycle-Management steuert Produktentwicklung und -design bis hin zu Vertrieb und Wartung, die Daten aus der Fertigung ermöglichen Planung und Überwachung der Fertigungslinie. Der Clou der Lösung: Noch während ein Produkt entwickelt wird, lässt sich schon die zugehörige Produktion am Rechner simulieren. Daher nennt Siemens diese Lösung Fabrik der Zukunft und verspricht: Die neue Fabrik soll die Produktionswege verkürzen, Fehler bei der Produktion eindämmen und die Energieeffizienz verbessern. Und die Zeit von der Idee bis zur Marktreife soll sich halbieren. An der Realisierung solch ausgefeilter Lösungen haben sich Entwickler seit Jahren die Zähne ausgebissen. Denn die virtuelle Darstellung der Fertigung liefert unglaubliche Datenmengen und bislang scheiterten alle Ansätze vor allem an fehlenden Speicher- und Rechnerkapazitäten. Erst die rasanten Fortschritte in der IT machen sie möglich. Jetzt ist die Zeit reif dafür, sagt Bagher Feiz-Marzoughi, Leiter der IT- Abteilung bei Siemens Industrial Automation Systems in Amberg. Erste Produkte sind bereits auf diese Weise entstanden. Der US-Flugzeugbauer Eclipse Aviation beispielsweise hat eine neue Flugzeugklasse auf den Markt gebracht: Very Light Jets. Der sechssitzige Jet und seine Produktionsanlagen wurden komplett bis zu den Nieten mit Software entworfen, das Flugzeug kostet deutlich weniger als ähnliche Maschinen. Mit dem Einsatz intelligenter vernetzter Systeme eröffnet sich ein weites Terrain für neue Geschäftsmodelle. In Zukunft wird Informationstechnologie alle Lebensbereiche viel stärker durchdringen, als wir uns heute vorstellen können, prophezeit Professor Hans- Jörg Bullinger, Präsident der Fraun hofer- Gesellschaft. So werden in vielen Bereichen bisher unvorstellbare Lösungen oder Produkte entstehen, denn die Wertschöpfung mit Milliarden von vernetzten Daten und Dingen ist ein noch unbesetzter Markt. Vernetzung bricht Branchen auf Von der Möglichkeit, Informationen zu verknüpfen, wollen auch Internetprovider und Telekommunikationskonzerne profitieren. Sie planen, das Handy zum Zahlungsmittel aufzuwerten. Diese Unternehmen speichern bereits zahllose Kundendaten und können Leistungen effizient abrechnen. Jetzt nutzen sie eine neue Technik, um diese Kompetenz auf alle Bezahlvorgänge auszuweiten, denn neue Handys und Smartphones sind mittlerweile mit der Nahfunktechnik NFC ausgestattet. Das ermöglicht es, Bezahldaten sicher über Scanner auszutauschen. Das Internet der Dinge führt zu einer Komplexität und zu Datenmengen, gegen die Facebook und andere Waisenknaben sind. 5 Insights 2012, Ausgabe 1

6 Vision 2020 Internet der Dinge Zum Durchbruch verhelfen könnte diesem Geschäftsmodell eine Initiative der Deutschen Bahn, die Ende 2011 ein Handyticket namens Touch&Travel in Deutschland eingeführt hat. Dazu wurden Scannerfelder an Fernbahn höfen aufgebaut, an denen sich Reisende mit ihrem Smartphone anmelden, bevor sie in den Zug einsteigen, und am Zielort wieder abmelden. Das System berechnet die gefahrenen Kilometer und bucht den Ticketpreis vom hinterlegten Bankkonto ab. Mit dem Service kann ich einsteigen und aussteigen, ohne mich um etwas kümmern zu müssen, sagt Nicole Göbel, die die Bahn bei Testbetrieb und Einführung begleitet hat. Sie ist Senior Manager bei Accenture. Jedoch nehmen die Datenmengen mit solchen Produkten exponentiell zu. So soll das Volumen der Unterneh mens daten laut Gartner von 2010 bis 2015 um rund 650 Prozent wachsen. Damit steigt auch die Bedeutung der Datenanalyse, wie unser Artikel Data as a Platform auf Seite 16 zeigt. Auch verschmelzen Produkte und nachgelagerte Services immer mehr zu einer Einheit. Das erfordert optimale Managed Services, um die Prozesse im Kerngeschäft schlank zu halten. Um sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren, lagern High Performance Unternehmen diese Aufgabe wie auch die Datenanalytik an externe Partner aus, erklärt Riemensperger. Diese Partner kennen als Transformationsexperten sehr genau alle Elemente der Wertschöpfungskette und setzen sie zum Nutzen des Geschäftsmodells ein. Dazu, so Riemensperger, gehören nicht nur hervorragende technologische Fähigkeiten, sondern auch umfassendes Branchen- Know-how. Auf der Basis exzellenter Beherrschung von Komplexität gilt es globale Megatrends zu nutzen, erläutert Riemensperger. Diese Trends sind die Kaufkraft der aufstrebenden Schwellenländer, die Energiewende und die höhere Lebenserwartung in den westlichen Gesellschaften. Durch den demografischen Wandel beispielsweise sind Produkte und Dienstleistungen für eine alternde Gesellschaft stark gefragt. Eine große Chance eröffnet sich hier der Automobilindustrie, die intensiv an Fahrassistenzsystemen forscht. Können mit dieser Technologie künftig ältere und behinderte Menschen Auto fahren, dürfte ein milliardenschwerer Markt entstehen. Bereits 2010 belief sich der weltweite Umsatz mit Assistenzsystemen laut dem US-Marktforschungsunternehmen Strategy Analytics auf knapp 800 Millionen Dollar. Bis 2014 soll er sich auf 3,2 Milliarden Dollar vervierfachen. Wer die Komplexität meistert Die Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz wollen sich das Geschäft mit intelligenter Software nicht entgehen lassen und bauen schon seit Jahren IT-Kompetenz auf. Wir müssen auf die hiesigen Topkonzerne schauen, nicht nur auf die IT-Gründungen, betont Riemensperger. Welche Themen stehen dort im Vordergrund? Welche Rolle spielt dort die IT? Siemens beschäftigt mittlerweile Softwareentwickler und ist damit auf Augenhöhe mit SAP und Microsoft. Bosch baut ein eigenes Systemhaus auf, unter anderem mit gezielten Zukäufen von Softwareunternehmen. Auch ABB geht diesen Weg, so hat der Schweizer Industriekonzern 2011 den australischen Softwareentwickler Mincom übernommen. Es war schon immer eine Stärke dieser Unternehmen, komplexe Systeme zu entwickeln. Und jetzt wird das Internet der Dinge Realität werden, sagt Riemensperger. Das führt zu einer Komplexität und zu Datenmengen, gegen die Facebook und andere Waisenknaben sind. Das wird Datenmanagement- und Integrationsprozesse brauchen, Softwareplattformen und Architekturen, die zu einem großen Teil aus unserem Heimatmarkt kommen werden. Lesen Sie in der nächsten Ausgabe von Insights, wie Geschäftsmodelle aussehen können, welche die Wachstumschancen mit vernetzten Produkten realisieren. 6 Insights 2012, Ausgabe 1

7 Management Die neue Rolle des CIO Der IT-Flüsterer Die Digitalisierung ermöglicht es Unternehmen, innovative Produkte zu entwickeln und Abläufe zu verbessern. Derjenige, der das Potenzial der neuen Technologien am besten erkennen kann, ist der CIO. Vor 20 Jahren kroch er unter Schreibtische und verband Rechner mit Netzwerkkabeln. Heute sitzt er auf Augenhöhe in allen Konferenzen, bei denen das Unternehmen an Strategien feilt. Seitdem der passgenaue Einsatz von Informationstechnologie den geschäftlichen Erfolg entscheidend beeinflusst, hat der Chief Information Officer mehr Bedeutung und Verant wortung als je zuvor. Er übernimmt eine zentrale Rolle in der Unterneh mensführung, bringt sich massiv in langfristige Überlegungen ein und gibt mit seinem umfassenden IT Know how nicht nur wertvolle Anstöße für effiziente innerbetriebliche Abläufe, sondern auch für lukrative Aktivitäten. Der CIO versteht, wie stark die Digitalisierung mittlerweile alle Lebens und Arbeitsbereiche durchdringt und welch ungeahnte Möglichkeiten aus den verschiedenen Facetten der Technologie erwachsen, erläutert Ole Winberg, Leiter Technologie und IT Innovation bei Accenture. Damit wird der frühere Verwalter der technischen Infrastruktur zum kreativen Impulsgeber und Gestalter des Unternehmens. Wert der IT genau erfassen Wie nachhaltig der CIO die Zukunft eines Unternehmens beeinflusst, belegt eine Studie von Peter Weill und Jeanne Ross von der Harvard Univer sity. Danach leidet die Performance, wenn er nicht eng in strategische Entscheidungen eingebunden ist. Als ideal erwies sich ein Modell, bei dem die Führungsspitze folgende Fragen beantwortet und dabei das Wissen des CIO abruft: Wie viel Geld soll in IT gesteckt werden, welche Prozesse sollen besonders unterstützt werden und wie sieht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen zentraler IT und flexibler IT aus? Außerdem plädieren die Studienautoren dafür, IT generell als Instrument der langfristigen Geschäftsentwicklung zu betrachten. Dafür sollte der CIO sowohl die Unternehmensstrategie als auch den Blickwinkel seiner Managementkolle gen verstehen und von dieser überge ordneten Warte aus den Wert neuer Technologien belegen, erklärt Winberg. Er muss ihre Vorteile für Produkte sowie Geschäftsprozesse einschätzen und darlegen, wie sich mit ihnen neue Geschäftsfelder erschlie ßen lassen, die profitables Wachstum versprechen. So entwickelt sich der CIO vom Spezialisten zum umfassend denkenden Strategen, der stärker die wertschöpfende Kraft der IT in allen Prozessen und Abläufen verankert. Beispielhaft dafür, wie Führungsstärke und vernetztes Denken in wertschöpfende Projekte münden, ist der Sanitärtechnikkonzern Geberit. Wir wollen verstehen, wie die IT Technolo gie unserem Unternehmen weiterhilft, erklärt CIO Eric van den Berg. Soge nannte Know how-träger aus der IT begleiten die Fachabteilungen wie Finanzen, Sales und Marketing oder Produktion. So verstehen sie die geschäftlichen Abläufe und erkennen, was die IT leisten kann etwa durch die innovative Sprachsteuerung im Geberit Logistik zentrum. Bevor ein Lkw losfährt, packen Lageristen alle Paletten neu, die nicht voll sind. So wird die Ladefläche optimal genutzt. Dabei bestätigen die Mitarbeiter per Sprachsteuerung die Ankunft der Ware aus dem Lager und den Warenausgang. Das Verfahren verkürzt die Bearbeitungszeit erheblich und zeigt, wie IT die Effizienz der Abläufe im Unterneh men verbessert. Neue Aufgaben für den CIO Mit der steigenden Bedeutung von IT und Daten wird der CIO weitere Aufgaben bekommen. Immer mehr IT Verantwortliche rechnen beispiels weise damit, dass sie schon bald die Verantwortung für das Sicherheits und Risikomanagement tragen. Das zeigt die aktuelle Studie State of the CIO, die die US amerikanische Publikation CIO.com jährlich durch führt. Cloud Computing und mobile IT Lösungen sind wichtige Gründe für diese Entwicklung. Weil Mitarbeiter zunehmend diese Technologien nutzen, die ursprünglich für Privatnutzer gedacht waren, wird die Daten sicher heit untergraben. Das erfordert neue Governance-Modelle, die der CIO künftig selbstständig entwickeln soll. 7 Insights 2012, Ausgabe 1

8 Storage-Konsolidierung Deutsche Telekom Der richtige Weg aus dem Datenlabyrinth Unternehmen, die Anwendungen und Daten in einem zentralen Storage-System speichern, erhöhen die Sicherheit und Verfügbarkeit ihrer Daten. Zudem senkt eine Modernisierung der Storage-Infrastruktur die Betriebskosten, indem sie vorausschauend künftige Anforderungen einbezieht. Nichts ist so beständig wie der Wandel diese Erkenntnis des Philosophen Heraklit gilt mehr denn je. Gerade Unter nehmen, die auf rasch wechselnde Kundenwünsche oder permanente technische Innovationen reagieren müssen, betreiben ein kon tinuierliches Veränderungsmanagement bei Produkten und Prozessen. Zudem werden laufend Strategien überdacht, Strukturen angepasst oder neue Services entwickelt. In diesem Umfeld agiert die Deutsche Telekom sehr erfolgreich. Durch wiederholte Umbauten konnte sich der Konzern im harten Wettbewerb gegen aggressive Mitbewerber behaupten und dem Markt seinen Stempel aufdrücken. Projekte in rascher Folge Die hohe organisatorische Flexibilität hat aber ihren Preis. Durch hohes Projektaufkommen in immer kürzeren Abständen entstanden bald Kapazitätsengpässe bei der Datenspeicherung, was zu steigenden Kosten führte, so Gerd Kögler, der den Betrieb der internen IT im Bereich Products and Innovation der Deutschen Telekom verantwortet. Nachdem ersichtlich war, dass die Infrastruktur im Rechenzentrum erneuert und den geänderten Anforderungen angepasst werden musste, begann ein eigenes Team, nach Lösungen zu suchen. Uns wurde allerdings sehr schnell klar, dass wir externe Spezialisten einbinden mussten, um unser Ziel im vorgege benen Zeitrahmen zu erreichen und unsere Fachleute für andere Projekte und interne Linienaufgaben freizuhalten, erinnert sich der verantwortliche Projektleiter von Products and Innovation Hischam Moustafa. Daher engagierte er eine Expertengruppe von Accenture, die darauf spezialisiert ist, Storage-Landschaften an geänderte Anforderungen anzupassen. Dieses Team unter der Leitung von Dr. Rolf Kühn beherrscht die Konsolidierungs- und Umzugsmaßnahmen, die Daten und Anwendungen mit ähnlichen Anforderungen an die Daten s peicherung lassen sich gut in Enterprise-Storage- Systemen verwalten. 8 Insights 2012, Ausgabe 1

9 Storage-Konsolidierung Deutsche Telekom mit solchen Projekten einhergehen. Gemeinsam in einem gemischten Team mit IT-Fachleuten der Telekom und ihren Dienstleistern sollten die Spezialisten von Accenture nun die Sicherheit und Verfügbarkeit der Storage-Lösung erhöhen und gleichzeitig deren Betriebsund Wartungskosten reduzieren. Zunächst analysierte das Projektteam die technischen Gegebenheiten der bestehenden Umgebung und glich diese mit den aktuellen Anforderungen der internen Kunden ab immer unter dem Aspekt des möglichen künftigen Bedarfs. Betrachtet wurden zentrale Services der internen IT wie Fileservice, sowie Contentmanagement- und Archivsysteme. Einbezogen wurden auch die virtualisierten Serverlandschaften, Betriebs- und Monitoringtools und die Datensicherung. Wir haben daraufhin im Team diskutiert, was künftig zentral gespeichert werden soll, erklärt Kühn. Daten und Anwendungen mit ähnlichen Anforderungen an die Datenspeicherung lassen sich gut in Enterprise-Storage- Systemen verwalten. Wenn hohe Leistung gefragt ist Hingegen erfordern außergewöhnliche Anforderungen an Zugriffsgeschwindigkeit und Datensicherheit manchmal eine Nischenlösung. Bei Products and Innovation traf dies etwa auf eine Anwendung zu, die Spielfilme für On- Demand-Angebote in hoher Auflösung aufbereitet. Außerdem identifizierte das Team einige gleichartige Anwendungen, die konsolidiert werden konnten. Somit mussten nicht alle Anwendungen in die neue Umgebung migriert werden. Nachdem geklärt war, welche Anwendungen die Storage-Umgebung aufnehmen sollte, berechnete das Team die nötigen Kapazitäten: Diese setzen sich einerseits zusammen aus dem aktuellen Bedarf der Anwendungen. Andererseits wurde aus den vorliegenden Daten extra poliert, wie viel Speichervolumen ein Mitarbeiter künftig durchschnittlich benötigen würde. Dieses Volumen pro Kopf, multipliziert mit der Zahl der künftigen Mitarbeiter, ergab die zu installierende Kapazität. Gezielt Services auslagern Auf Basis der Informationssammlung zur Istsituation, aktueller Good Practices und bereits abzusehender künftiger Anforderungen entstand in zehn Wochen das Feinkonzept zur technischen Umsetzung und Migration der Daten. In dieser Phase wurde auch geklärt, wie sich die Netzwerkstruktur verändern muss und welche Leistungen künftig von externen Anbietern erbracht werden sollten, etwa das Back-up oder der Betrieb der Virtualisierungsplattform. Für eine zeitnahe und umsichtige Umsetzung wurde vorübergehend das Projektteam erweitert, dem zu dieser Zeit auch Fachleute für Migrationsplanung, Netzwerke und Datensicherheit angehörten. Sie halfen auch, die neue Strategie der internen IT von Products and Innovation umzusetzen, die künftig überwiegend mit virtuellen Servern arbeiten sollte. Seitdem das Projekt Mitte 2010 abgeschlossen wurde, bieten die Rechenzentrumsservices der internen IT von Products and Innovation mehr Sicherheit und höhere Verfügbarkeit zu geringeren Kosten. So hat sich die Wartung der Altsysteme drastisch reduziert was das interne Betriebsteam entlastet. Beispielsweise können die Mitarbeiter dank eines neuen Lösungsdetails versehentlich gelöschte Daten nun selbst mit wenigen Mausklicks wiederherstellen, statt die Hotline bemühen zu müssen. Nicht zuletzt aufgrund solcher Ideen der externen Berater: Der Einsatz eines gemischten Teams mit unseren eigenen IT-Leuten hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir haben auch dieses Projekt in Time und Budget planmäßig beendet, sagt Kögler. Steckbrief Deutsche Telekom AG Unternehmenssitz: Bonn Unternehmensleitung: René Obermann, Vorstandsvorsitzender Mitarbeiter: Umsatz weltweit: 62,4 Milliarden Euro Branche: Telekommunikation Webseite: 9 Insights 2012, Ausgabe 1

10 Standort Deutschland E-Government IT als Zugpferd der Modernisierung Wenn der Staat neue Technologien effektiv einsetzt und seine IT optimal steuert, eröffnen sich enorme Potenziale: Eine moderne Infrastruktur stärkt die Wett bewerbsfähigkeit heimischer Standorte und hilft, Zukunftsmärkte zu entwickeln. Das verbessert letztlich auch die Lebensqualität. Das Internet und die Satellitennavigation verdanken ihre Existenz der öffentlichen Entwicklung. Private Unternehmen hätten diese Anfangsinvestitionen niemals geschultert. Allein die Entwicklungskosten für das europäische Satellitensystem Galileo werden auf 1,6 Milliarden Euro geschätzt. Bis 2020 soll Galileo seinen Dienst vollständig aufnehmen und mit dem US- System GPS konkurrieren dann wird es laut einer Schätzung der EU 5,3 Milliarden Euro gekostet haben. Staat stärkt Zukunftsmärkte Solche Investitionen stellen schließlich Technologien bereit, die eine Chance bieten, gesellschaftliche Herausforderungen besser zu bewältigen. Denn sie geben dem öffentlichen Sektor die Möglichkeit, ein Wachstum zu stimulieren, das völlig neue Produkte und Services hervorbringen kann die wiederum die Lebensqualität nachhal tig verbessern. Der Staat wird zum Key Player für technologiegetriebene Veränderungsprozesse, indem er eine hochwertige Infrastruktur bereitstellt für die kommenden Entwicklungen. Nach dem Einzug des Internets in alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft folgt die beschleunigte Digita lisierung der Infrastruktur, so Dieter Kempf, Präsident des IT Branchenverbands Bitkom. Dazu zählen zum Beispiel intelligente Energienetze, die elektronische Gesundheitskarte sowie der Datenaustausch zwischen Autonavigationsgeräten und Ampelanlagen oder Parkhäusern. Sollen diese Technologien ihr Potenzial entfalten, muss die öffentliche Hand die Voraussetzungen dafür schaffen. IT könnte etwa die Gesundheitsversor gung auf dem Land revolutionieren. So hat Vitaphone, ein weltweit führender Telemedizinprovider aus Deutschland, ein EKG Gerät mit Mobiltelefon kombiniert. Dieses sogenannte Herzhandy sendet Biosignale an einen Facharzt und verlängert damit die Intervalle von Untersuchungen. Das gibt chronisch Kranken mehr Freiheit und verbessert die medizinische Versorgung auf dem Land. Gleichzeitig können die Kosten für Krankenhausaufenthalte chronisch Kranker nach Schätzung der EU Kommission um rund 1,5 Milliarden Euro zurückgehen. 10 Insights 2012, Ausgabe 1

11 Standort Deutschland E-Government Die Hürden im Bemühen, E Health Lösungen flächendeckend zum Einsatz zu bringen, liegen in der föderalen Struktur des Gesundheitssektors und der Vielzahl von Klinikträgern wie Kommunen, Wohlfahrtsverbänden oder privaten Trägern. Schafft es der Staat jedoch, in diesem kleinteiligen Umfeld IT Standards zu setzen, wäre Plura lität ein Vorteil. Im Wettbewerb der Anbieter würden neue Geschäftsmodelle und neue Produkte im Bereich von Connected Health entwickelt, die enorme Chancen für Wachstum und Lebensqualität bergen. Skaleneffekte setzen Mittel frei Auch Bund, Länder und Kommunen würden von stärkerer Standardisierung profitieren. Sie geben pro Jahr 17 Milliarden Euro für IT Leistungen aus, oft für den Betrieb heterogener Systemlandschaften. Hier gilt es, Skaleneffekte zu nutzen. Erfolgreich gegangen sind diesen Weg bereits mehrere norddeutsche Kommunen und Bundesländer: Sie betreiben Dataport, ein Rechenzentrum für Shared IT Services. Professor Tino Schuppan, wissenschaftlicher Direktor am Institut für egovernment in Potsdam, hat errechnet, dass sich mit den Skalen effekten aus solchen Kooperationen bundesweit jährlich 1,4 Milliarden Euro einsparen ließen. Zusätzlich kann der Staat von High Performance Unterneh men lernen. Die stecken 30 Prozent ihres IT Budgets in den laufenden Betrieb, aber 70 Prozent in den Bau neuer, innovativer Systeme. Komplexität erfordert Klarheit Erste Erfolgsbeispiele für technologiegetriebene Veränderungen im öffentlichen Bereich gibt es bereits. So hat die Bundesagentur für Arbeit gemein sam mit Accenture ein hochkomplexes Finanzsystem für Kinder und Arbeitslosengeld erfolgreich eingeführt. Das Projektziel lautete, nur die Mindestanforderungen umzusetzen und die Standardsoftware nicht zu modifi zieren. Am Stichtag stand ein System bereit, das zu Stoßzeiten drei bis vier Millionen Zahlungsfälle pro Stunde verkraftet, erläutert Klaus Vitt, CIO der Bundesagentur für Arbeit. Das zeigt, dass große Projekte erfolgreicher sind, wenn sie sich auf einen Kern fokussieren und das IT Management das deutlich kommuniziert. Vitt: Die klaren Vorstellungen waren wesentlich dafür, dass wir die enorme Komplexität des Projekts meistern konnten. In ihrem Buch Best IT Technologiegetriebene Moder nisierung des Staates zeigen Frank Riemensperger, Catrin Hinkel, Markus Klimmer und Tönnies von Donop, wie die Verwaltung der Zukunft aussehen könnte. Es erscheint Mitte 2012 und stellt anhand konkreter Projektideen dar, welches Potenzial die neuen technologischen Möglichkeiten für öffentliche Dienstleistungen bieten. 11 Insights 2012, Ausgabe 1

12 E-Government Stadt Erlangen Weniger Bürokratie, mehr Vertrauen 2001 begann in Erlangen der strategische Aufbau von E-Government. Ein Jahrzehnt später wurde Bilanz gezogen: Die Abläufe sind heute schneller und die Bürger zufriedener. Außerdem spart die Stadt jedes Jahr Euro ein. Erfolgreiche Politik ist immer plakativ begann Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis, die Verwaltung der Stadt Erlangen durch einen stärkeren Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologie noch bürgernäher und serviceorientierter zu machen. Er versprach damals: Die Daten sollen laufen, nicht die Bürger. Zehn Jahre später lassen sich viele Behördengänge per Mausklick erledigen. Wer ein Buch in der Stadtbibliothek ausgeliehen hat, verlängert die Rückgabefrist via Internet. Wer eine andere Mülltonne braucht, bestellt sie online. Wer einen Antrag stellen will, der seine Unterschrift erfordert, lädt das Formular auf dem Portal der Stadt herunter und faxt es unterzeichnet zurück. Oder er erscheint zumindest gut vorbereitet mit allen Dokumenten auf dem Amt, was die Besuchsdauer deutlich verkürzt. So profitieren alle Bürger vom besseren Service der Stadtverwaltung. Sie können das Onlineangebot der Stadt Erlangen rund um die Uhr an allen Tagen der Woche nutzen, sagt Balleis. Und die Bearbeitung wird auch innerhalb der Verwaltung noch weiter beschleunigt. E-Government ist hier Chefsache Erreicht hat der Oberbürgermeister sein Ziel durch eine sorgfältige strategische Ausrichtung und konsequentes Projektmanagement. Als externe Berater engagierte er dazu vor zehn Jahren die Experten von Accenture. Ein vierköpfiges Team um Bernd Gerbaulet, Experte für E-Government bei dem Beratungsund Technologieunternehmen, entwickelte mit Mitarbeitern der Stadt einen Plan zur schrittweisen Umsetzung schneller und transparenter Verfahren. Dafür wurde ein beim Oberbürgermeister angesiedeltes E-Government-Center geschaffen, das flexibel auf neue Technologien und Chancen reagiert. So bietet die Stadtverwaltung heute beispielsweise auch eine Erlangen-App für mobile und ortsbezogene Onlinedienste an. Mit ihren Bürgern kommuniziert sie intensiv über Facebook und Twitter. 12 Insights 2012, Ausgabe 1

13 E-Government Stadt Erlangen Wir wollten den Mitarbeitern modernste Instrumente geben, um ihre Produktivität zu steigern und Abläufe von unnötigen bürokratischen Aufgaben zu befreien, erinnert sich Gerbaulet. Tatsächlich belegt eine Analyse der Universität Erlangen- Nürnberg, dass Erlangen jedes Jahr Euro Verwaltungsausgaben spart ganz zu schweigen vom Vorteil kurzer Wartezeiten, schneller Entscheidungen sowie zufriedener Mitarbeiter und Bürger. Zu Projektbeginn wurden die Aufgaben und Arbeitsweisen der Stadtverwaltung gleichsam seziert. Viele Tätigkeiten können nicht geändert oder gestrichen werden, da die Kommune gesetzlich dazu verpflichtet ist, beschreibt Gerbaulet eine Besonderheit bei Aufträgen für die öffentliche Hand. In einem mehrstufigen Prozess haben wir untersucht, was wie und vor allem wie oft gemacht wird. Schnell war klar, dass die Umstellung auf moderne Onlineprozesse nicht überall wirtschaftlich ist. Deshalb konzentriert sich Erlangen beim E-Government auf Verwaltungsleistungen, die häufig genutzt werden und bei denen Verbesserungen für die Bürger spürbar sind ein wichtiger Schritt, um High Performance zu erreichen. Schnelle Bearbeitung ist Trumpf So beschweren sich nur wenige Bauherren darüber, dass sie den Antrag direkt beim Bauamt abgeben müssen. Vielmehr ärgern sie lange Wartezeiten bis zur Genehmigung. Also hielt sich das E-Government-Team nicht mit der Entwicklung einer teuren Lösung zur elektronischen Einreichung der oft umfangreichen Anträge auf. Wichtiger war es, die Bearbeitung der Unterlagen in der Verwaltung zu beschleunigen. Mit Erfolg: Workflowfunktionen im geografischen Informationssystem und im Dokumentenmanagementsystem ermöglichen die parallele Bearbeitung von Anträgen in mehreren Ämtern und legen das Fundament für High Performance durch IT. Darum betont Bernd Gerbaulet: Erfolgreiches E-Government ist mehr als ein Onlineportal für Bürger. Viel wichtiger sind oft die unsichtbaren Prozesse und IT-Strukturen dahinter, die schnelles und zuverlässiges Verwaltungshandeln ermöglichen. Steckbrief Stadt Erlangen Einwohner: Mitarbeiter: Bürgermeister: Dr. Siegfried Balleis Finanzhaushalt: 330 Millionen Euro (2011) Branche: öffentlicher Sektor Webseite: 13 Insights 2012, Ausgabe 1

14 Wachstumsstrategie Innovationsmanagement Neue Wachstumsfelder aus dem Chaos filtern Technische Innovationen verwischen zunehmend die Grenzen zwischen den Branchen. High Performance Unternehmen sammeln und analysieren deshalb Informationen weit außerhalb ihres Kerngeschäfts, um überraschende Angebote für neue Märkte zu entwickeln. Zu dieser Vorgehensweise rät auch Dr. Steffen Kinkel, Leiter der Abteilung Industrie- und Serviceinnovationen des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung: Wer über die Grenzen seines Kerngeschäfts hinaus innovativ sein will, muss Produkte und Dienstleistungen gedanklich in ihre Einzelfunktionen zerlegen. Dann müsse er fragen, wie sich die Bestandteile neu kombinieren lassen: Wem könnten die verschiedenen Funktionen noch nutzen und für welche Anwendungsgebiete würden sie sich eignen? Verschwindet die Sonne hinter Wolken oder flaut der Wind ab, liefern Solaranlagen und Windräder nicht genug Strom. Diese Versorgungslücke schließt der Energieanbieter LichtBlick mit 300 Blockheizkraftwerken in deutschen Privatkellern. Diese sogenannten ZuhauseKraftwerke liefern sofort Elektrizität, um die schwankende Einspeisung auszugleichen. Betrieben werden sie von Motoren aus dem Autobau. Mit ihrer Abwärme wird das Haus geheizt, so steigt die Energieeffizienz um 40 Prozent gegenüber klassischer Stromerzeugung. Intelligente Stromnetze erkennen, wenn mehr Strom benötigt als geliefert wird, und lassen die ZuhauseKraftwerke bei Bedarf ans Netz gehen als preiswerte und saubere Alternative zu Großanlagen, die über Stunden hochgefahren werden müssen, bevor sie endlich Strom produzieren. Blick aus dem Silo kultivieren Ein Prototyp für ein Blockheizkraftwerk existierte beim Autobauer Volkswagen schon lange. Der Vorstoß in die Stromerzeugung war geplant. Wir überlegen laufend, welche Anwendungsmöglichkeit es für unsere Motoren gibt, sagt Falko Rudolph, Werkleiter des Volkswagen-Standortes Salzgitter, wo die Minikraftwerke entstehen. Damit aus Ideen marktfähige Angebote werden, sammeln VW-Mitarbeiter weit über die Grenzen der eigenen Branche hinaus Informationen. In Gesprächen mit Kunden, Zulieferern und Experten auf Messen und Kongressen ergab sich der Kontakt zu LichtBlick, der schließlich zur Kooperation und zum Bau und Betrieb der ZuhauseKraftwerke führte. Das war der erste Schritt in einen vielversprechenden Zukunftsmarkt. Wer über die Grenze seines Kerngeschäfts hinaus innovativ sein will, muss Produkte und Dienstleistungen gedanklich in ihre Einzelfunktionen zerlegen. 14 Insights 2012, Ausgabe 1

15 Wachstumsstrategie Innovationsmanagement Innovationsführer beziehen alle Mitarbeiter mit Kundenkontakt ein, etwa durch eine Datenbank oder ein Unternehmens-Wiki. So entsteht ein Überblick, wie Kunden und deren Kunden die Marktentwicklung und die Nachfrage nach neuen Angeboten beurteilen. Aus diesen Möglichkeiten lassen sich über Szenarioanalysen jene Richtungen herausfinden, die besonders interessant sind. Frühindikatoren zeigen auf Basis aktueller Forschungsergebnisse und Marktstudien, welcher Pfad zu welchem Szenario gerade wahrscheinlicher wird. Milliarden sind verbunden Im Überschreiten von Grenzen und im Verbinden bisher getrennter Bereiche sieht auch Professor Klaus Schwab, Gründer des World Economic Forum in Davos, den wesentlichen Trend der nächsten Jahre: Durch Informationstechnologie sind die sieben Milliarden Menschen auf unserem Planeten und ihre Schicksale so stark miteinander verbunden wie nie zuvor. Deshalb lautet 2012 das Motto des Forums: The Great Transformation Shaping New Models. Vor allem die Social and Technological Models, so Schwab, würden Wirtschaft und Gesellschaft tief greifend verändern durch Innovationen in Life-Sciences, künstliche Intelligenz und Nanotechnologie. Das bringt enorme Produktivitätssprünge und gibt dem Leben eine neue Dimension. Das Internet der Dinge etwa werde durch Milliarden von Sensoren einen Informationsaustausch zwischen Menschen, Maschinen und Produkten auslösen, den sich bisher niemand vorstellen kann. Auf diese zu erwartenden Veränderungen müssen sich Unternehmen vorbereiten, um Chancen ergreifen und Risiken erkennen zu können. Dass die Wachstumschampions von morgen dafür bei Technologien und Produkten bewusst die Grenzen ihrer Branche überschreiten müssen, belegt die Studie Deutschlands Top500 von DIE WELT und Accenture. Sie zeigt, dass High Performance Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit externen Partnern kooperieren, um neue Angebote zu entwickeln. In der Regel reicht es nämlich nicht, einfach mit einem unveränderten Angebot allein einen neuen Markt zu betreten. Es gilt, herauszufinden, welche Anpassungen den erkannten Bedarf im Markt optimal erfüllen und was dem eigenen Unternehmen dafür noch fehlt. Dazu ist die Intelligenz der gesamten Organisation gefragt.alle Mitarbeiter müssen mitziehen, wenn es gilt, sich zusätz liches Know-how anzueignen oder neue Werkstoffe und moderne Technologien einzusetzen. Wann ist eine Technologie reif? Um schnell und zielgerichtet agieren zu können, sind viele Informationen über relevante Faktoren und eine klare Marschrichtung erforderlich. Am besten legt ein Unternehmen eigene Durchbruchskriterien fest: Sinkt etwa der Preis für eine Komponente unter eine kritische Marke, ist ihr wirtschaftlicher Einsatz möglich. Dann startet das Unternehmen sein Projekt. Fraunhofer- Experte Kinkel empfiehlt jedoch große Sorgfalt beim Festlegen der Durchbruchskriterien: Die Kunst liegt darin, nicht erst einzusteigen, wenn die Technologie reif ist, sondern ein bisschen früher aber auch nicht zu früh, ansonsten sind Risiken und Kosten zu hoch. 15 Insights 2012, Ausgabe 1

16 Preisoptimierung Whirlpool Corporation Innovativer Ansatz in der Preisgestaltung Mit einem neuen Pricing-Modell senkt Whirlpool Europe die Prozesskosten und steigert seine Geschäftsergebnisse. Die richtigen Preise erhöhen auch das Vertrauen in die Marke eine wichtige Grundlage für High Performance. Wenn die Fernbedienung Ihres drei Jahre alten DVD-Spielers streikt, können Sie für 30 Euro einen Ersatz bestellen. Oder Sie kaufen gleich für 40 Euro das aktuelle Modell inklusive Fernbedienung und werfen Ihren funktionsfähigen Player weg. Aus Sicht des Herstellers mag sich diese Preisgestaltung rechnen. Viele Kunden fühlen sich dadurch aber zu einer Neuanschaffung gezwungen. Sie verstehen weder diese Preise noch steigert es ihre Zufriedenheit. Markenbindung in Gefahr Das Beispiel zeigt, dass die Preisgestaltung für Ersatzteile ein schwieriges Unterfangen ist. Das betrifft alle Hersteller von technischen Geräten auch die Whirlpool Corporation, den weltweit führenden Hersteller von Haushaltsgroßgeräten. Der Konzern vertreibt Waschmaschinen, Kühlschränke und Geschirrspüler international bekannter Marken wie Whirlpool, Bauknecht und Maytag. Für diese Geräte liefert Whirlpool auch sogenannte Captive Spare Parts. Es handelt sich dabei um Teile, die nur der Originalhersteller bereitstellt. Deren Preise wurden jedoch nicht stringent kalkuliert, da sie nicht auf Fakten basierten. Dadurch wurden manche Teile unwissentlich zu preiswert abgegeben. Andere dagegen waren so teuer, dass sich Kunden an die DVD- Spieler-Fernbedienung erinnert fühlten, die fast so viel kostet wie ein neuer Player mit dem Unterschied, dass für hochwertige Haushaltsgeräte nicht 40 Euro fällig werden, sondern schnell mehrere Hundert. Um die Kundenzufriedenheit durch angemessene Ersatzteilpreise steigern und zugleich gute Renditen erzielen zu können, beschloss das Management von Whirlpool 2009, die Preisgestaltung umzustrukturieren. Unsere neue Preispolitik sollte die Markentreue der Kunden erhöhen und den Prozess der Preisfindung vereinfachen, umreißt Luca Marcheselli, Geschäftsführer für Unternehmensentwicklung, das Ziel. Whirlpool Europe entschied sich für Accenture, dessen erprobtes Instrument zur Preisfindung, Accenture Parts Optimization (APO), eine erstklassige Basis für das Vorhaben war. Im Kern geht es darum, mit einem analytischen Ansatz für jedes Ersatzteil den betriebswirtschaftlich erforderlichen Preis inklusive 16 Insights 2012, Ausgabe 1

17 Preisoptimierung Whirlpool Corporation einer vertretbaren Rendite zu ermitteln. Das bildet die Voraussetzung für ein stimmiges und nachvollziehbares Preisgestaltungssystem. Ein APO-Team von Accenture übernahm die industrielle Kategorisierung und erfasste Maße, Gewicht und Material der Teile. Daraus wurde ein Algorithmus entwickelt, der als Grundlage für die Kalkulation dient. Klares Verfahren bringt Effizienz Im Falle einer Kühlschranktür bedeutet dies beispielsweise: Sie wird gemessen, gewogen, fotografiert und in einen Katalog aufgenommen. An dieser Tür orientiert sich dann der Preis für die nächste Tür. Sie kann kleiner sein, aber aufgrund ihres hochwertigeren Materials auch teurer. So vereinfachen die objektiven Kriterien die Preisfindung. Um das System effizient einzuführen, konzentrierte sich das Projektteam auf die A-Teile das sind diejenigen Teile, die ständig vorrätig sein müssen. So überarbeitete das Team bis Dezember 2010 die Preise von Captive Spare Parts, die 70 Prozent des Ersatzteilumsatzes von Whirlpool ausmachen. In zwei nachfolgenden Schritten werden bis Dezember 2012 die Preise für weitere Ersatzteile ermittelt. Die neuen Preise gelten darüber hinaus einheitlich für alle europäischen Landesgesellschaften von Whirlpool. Konnte früher jede Region die Einkaufsgrundpreise selbst definieren, gelten nun zentrale Vorgaben. Die Wirtschaftlichkeitsberechnungen von Accenture belegen, dass normierte Preise effizienter sind. Die Einsparungen ergeben sich dadurch, dass der Preis durchweg auf Faktenbasis ermittelt wird. Whirlpool hat sich vorgenommen, bis Ende 2012 seinen Gewinn aus dem Handel mit Ersatzteilen um 13,4 Millionen US-Dollar zu steigern. Die Rentabilität wird monatlich mit einer festgelegten Bezugsgröße verglichen, wichtige Messzahlen werden wöchentlich kontrolliert. Dazu zählen die Menge der verkauften Ersatzteile, der Rabatt, der auf jedem Markt gewährt wird, und der erzielte Bruttopreis. Parallel unterstützte Accenture das Change Management mit einem Schulungs- und Kommunikationsprogramm für die Kundendienstmitarbeiter von Whirlpool. Die Beschäftigten lernten einen neuen Kundendialog, um besser auf die Anfragen zu reagieren. Ein ausgereifter Service und kompetentere Informationen helfen, die Zufriedenheit der Kunden und damit ihre Loyalität zu steigern. Auch darum sieht Luca Marcheselli die Initiative nach Abschluss von Phase eins auf einem guten Weg. Accenture hat uns geholfen, ein hochmodernes Preisfindungskonzept für unser Ersatzteilgeschäft in ganz Europa zu implementieren. Die Systematik, die dahintersteckt, schafft Vertrauen. Steckbrief Whirlpool Corporation Sitz: Benton Harbor, Michigan, USA Geschäftsleitung: Jeff M. Fettig, Vorsitzender und CEO Mitarbeiter: (2010) Erlöse: 18,4 Milliarden US-Dollar (2010) Branche: große Haushaltsgeräte Website: 17 Insights 2012, Ausgabe 1

18 Zukunftsmanagement Business Analytics Daten liefern das Gerüst für Entscheidungen High Performance Unternehmen werden künftig völlig neue Verfahren entwickeln, um Daten aus unterschiedlichsten Quellen zusammenzuführen und zu analysieren. So werden Daten zur Plattform der Zukunft. Was wäre die Medizin ohne das Mikroskop? Erst durch die vielfache Vergrößerung kleinster Organismen konnten Forscher zahlreichen Krankheitserregern auf die Spur kommen, ihre Funktionsweise verstehen und wirkungsvolle Gegenmittel entwickeln. Vor einer ähnlichen Revolution steht die Unternehmensführung. Die zunehmende Messbarkeit von Informationen dürfte die Wirtschaft umwälzen, davon ist Erik Brynjolfsson überzeugt. Der Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat 179 große Firmen darauf untersucht, wie sich das Sammeln und gezielte Auswerten von Daten auswirkt. Sein Fazit: Wer sogenanntes Data-driven Decisioning einsetzt, also Entscheidungen auf Basis akribisch analysierter Daten fällt, ist um fünf Prozent produktiver als die Konkurrenz. Diese fünf Prozent, betont Brynjolfsson, machten in den meisten Branchen den Unterschied zwischen Gewinnern und Verlierern aus: Das hat enorme Auswirkungen auf Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum. Auf dem Weg zu High Performance setzen Unternehmen daher verstärkt darauf, die verfügbaren Informationen möglichst genau auszuwerten. Dabei gibt es immer mehr zu tun: Laut Gartner-Analyst Dave Cappuccio wird das Volumen der Unternehmensdaten von 2010 bis 2015 um 650 Prozent zunehmen. Und das Marktforschungsunternehmen IDC geht davon aus, dass sich das weltweite Datenvolumen alle 18 Monate verdoppelt. Wertschöpfung im Visier Das ist aber erst der Anfang der Entwicklung. Weit mehr Daten erhalten wir künftig beispielsweise von Gegenständen, wenn sie ihre Position, Temperatur oder Beschaffenheit über das Internet senden können. Wir werden die Welt durch die Datenbrille sehen, prophezeit Michael Gavin, Managing Director Research & Development bei Accenture. In der Studie Accenture Technology Vision 2011, die IT-Trends und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft skizziert, stellt er fest: Diese Daten bilden die neue Plattform für Entscheidungen, ihre Analyse wird uns völlig neue Formeln für Wertschöpfung und Differenzierung liefern. 18 Insights 2012, Ausgabe 1

19 Zukunftsmanagement Business Analytics Den Spuren der Daten folgen Erste Erfolgsbeispiele gibt es bereits. Der Flugzeughersteller Airbus etwa stattete rund Komponenten für sein Modell A350 XWB mit Funkchips aus, um die komplette Wartungs historie der Einzelteile digital zu dokumentieren. So machte Airbus den Lebenszyklus der Komponenten viel transparenter und konnte seine Prozess automation entscheidend verbessern. Die britische Rundfunkanstalt BBC ermittelt Musikcharts nicht mehr allein durch die Verkaufszahlen von CDs. Sie nutzt das Analyseverfahren Sound Index, um die Beliebtheit von Musiktiteln in Netzwerken und Internetportalen wie Myspace und YouTube in Auswertungen einzubeziehen. So kann die BBC frühzeitig neue Trends vorstellen, und die junge Zielgruppe bleibt dem alten Sender treu. Massiv erleichtert werden Analysen im Internet künftig durch die semantische Datenanalyse. Hier werden Informationen aus sozialen Netzwerken und Foren extrahiert, Objekte wie Personen, Orte sowie Firmennamen erkannt, kategorisiert und zueinander in Beziehung gesetzt. Diese Analyse passiert durch maschinelle Lernverfahren, erklärt Stefanie Lindstaedt, Leiterin des Instituts für Wissensmanagement an der TU Graz. Dadurch lassen sich Muster erkennen, Daten zueinander in Beziehung setzen oder Auffälligkeiten aufspüren, die ein Mensch nicht erkennen würde. Bereits heute ist so feststellbar, wer sich im Netz wo und wie über ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Marke äußert. Wertvoll werden diese Daten, wenn sie mit vorhandenen Kundeninformationen des Unternehmens verknüpft werden und so ganz neue Einblicke erlauben. Entscheidend für den erfolgreichen Einsatz solcher Techniken ist der Faktor Zeit, wie Accenture-Experte Gavin erkannt hat: High Performance Unternehmen investieren möglichst früh in flexible Plattformen, um schnell den Umgang mit Komplexität und Menge der Informationen zu erlernen. Das belegt auch die Studie Data Management for BI. Fueling the Analytical Engine with High-Octane Information des US-Marktforschungsinstituts Aberdeen, die besonders erfolgreiche Unternehmen identifizierte. Die besten benötigen nur zwölf Tage, um eine neue Datenquelle in ihr Business-Intelligence-System zu integrieren. Das gelingt ihnen, weil sie in der Regel über etablierte Prozesse für die Bereinigung und Anreicherung von Daten verfügen. Firmen im Mittelfeld brauchten 60 Tage, die Schlusslichter beinahe fünf Monate. Die Folgen von schlechten Daten Der Grund für diese extremen Unterschiede liegt nicht nur in der Technik, sondern auch im Verständnis der Topentscheider für die Bedeutung der Datenanalyse. Daten sind der Rohstoff der Führung im 21. Jahrhundert, betont Hubert Österle, Professor an der Universität St. Gallen und Experte für Datenqualität, und fügt bedauernd hinzu: Das hat erst in wenigen Unternehmen das Management erkannt. Er empfiehlt, neben den Chancen des intensiven Arbeitens mit zusätzlichen Informationen auch die Risiken des Einsatzes von veralteten Informationen in der Chefetage zu diskutieren: Schäden aus schlechten Daten kommen nämlich erst viel später bei den Einnahmen zum Tragen als die erforderlichen Investitionen in bessere Daten bei den Ausgaben was in Zeiten der Kostensenkung leider zu falschen Entscheidungen führt. 19 Insights 2012, Ausgabe 1

20 Über Accenture Accenture ist ein weltweit agierender Managementberatungs-, Technologieund Outsourcing-Dienstleister mit mehr als Mitarbeitern, die für Kunden in über 120 Ländern tätig sind. Als Partner für große Business-Transformationen bringt das Unternehmen umfassende Projekterfahrung, fundierte Fähigkeiten über alle Branchen und Unternehmensbereiche hinweg und Wissen aus qualifizierten Analysen der weltweit erfolgreichsten Unternehmen in eine enge Zusammenarbeit mit seinen Kunden ein. Accenture erwirtschaftete im vergangenen Fiskaljahr (zum 31. August 2011) einen Nettoumsatz von 25,5 Mrd. US-Dollar. Die Internetadressen lauten: Copyright 2012 Accenture All rights reserved. Accenture, its logo, and High Performance Delivered are trademarks of Accenture. Exit

Accenture Clone and Test for Cloud. Personaldaten in SuccessFactors Employee Central kopieren, anonymisieren und testen

Accenture Clone and Test for Cloud. Personaldaten in SuccessFactors Employee Central kopieren, anonymisieren und testen Accenture Clone and Test for Cloud Personaldaten in SuccessFactors Employee Central kopieren, anonymisieren und testen Accenture Software for Human Capital Management unterstützt Unternehmen dabei, die

Mehr

Das Internet der Dinge

Das Internet der Dinge Das Internet der Dinge Peter Mengel 15. September 2015 Definition IoT Geprägt wurde der Begriff 1999 vom britischen Technologie-Pionier und Mitbegründer des Auto-ID-Centers des Massachusetts Institute

Mehr

Trends und Entwicklungen in der ICT Branche Chancen und Herausforderungen. Urs Schaeppi CEO Swisscom AG

Trends und Entwicklungen in der ICT Branche Chancen und Herausforderungen. Urs Schaeppi CEO Swisscom AG Trends und Entwicklungen in der ICT Branche Chancen und Herausforderungen Urs Schaeppi CEO Swisscom AG «Ich sehe eine Schweiz, in der auch besondere Orte das beste Netz haben.» Mehr Möglichkeiten fu r

Mehr

Das Internet der Dinge - Von Bedeutung für eine moderne Verwaltung? Norbert Ender, IBM Schweiz AG, Smarter Cities Leader

Das Internet der Dinge - Von Bedeutung für eine moderne Verwaltung? Norbert Ender, IBM Schweiz AG, Smarter Cities Leader Das Internet der Dinge - Von Bedeutung für eine moderne Verwaltung? Norbert Ender, IBM Schweiz AG, Smarter Cities Leader 1 Einführung 2 Lösungen und Beispiele 3 Schlussfolgerungen für egovernment 1 Einführung

Mehr

Die Waschmaschine, der Elektroherd,

Die Waschmaschine, der Elektroherd, 36 Ihre Zukunft DREI VIERTEL DER GERÄTE REDEN MIT Michael Nilles, Schindler Ich wette, dass in zehn Jahren 75 Prozent aller Industrieprodukte im Internet of Things kommunizieren. Die Waschmaschine, der

Mehr

SAS Analytics bringt SAP HANA in den Fachbereich

SAS Analytics bringt SAP HANA in den Fachbereich Pressemitteilung Hamburg, 08. November 2013 SAS Analytics bringt SAP HANA in den Fachbereich Ergonomie kombiniert mit Leistungsfähigkeit: die BI-Experten der accantec group geben der neuen Partnerschaft

Mehr

Titel spezial. Der CIO verbindet Welten. Wir verbinden seine Möglichkeiten. Big Data Virtualisierungslayer. rsatzinvestitionen. Real-Time-Business

Titel spezial. Der CIO verbindet Welten. Wir verbinden seine Möglichkeiten. Big Data Virtualisierungslayer. rsatzinvestitionen. Real-Time-Business infoline Ausgabe 01 2014 ostensenkung Ressourcenverbrauch E zienzsteigerung Real-Time-Business s- TransformationVertrieb wachsende Standardisierung Datenqualität rsatzinvestitionen HTML5 Evaluierung Titel

Mehr

Infografik Business Intelligence

Infografik Business Intelligence Infografik Business Intelligence Top 5 Ziele 1 Top 5 Probleme 3 Im Geschäft bleiben 77% Komplexität 28,6% Vertrauen in Zahlen sicherstellen 76% Anforderungsdefinitionen 24,9% Wirtschaflicher Ressourceneinsatz

Mehr

Inside. IT-Informatik. Die besseren IT-Lösungen.

Inside. IT-Informatik. Die besseren IT-Lösungen. Inside IT-Informatik Die Informationstechnologie unterstützt die kompletten Geschäftsprozesse. Geht in Ihrem Unternehmen beides Hand in Hand? Nutzen Sie Ihre Chancen! Entdecken Sie Ihre Potenziale! Mit

Mehr

IDC Studie: Deutsche Unternehmen wollen mit Cloud Services Geschäftsprozesse optimieren

IDC Studie: Deutsche Unternehmen wollen mit Cloud Services Geschäftsprozesse optimieren Pressemeldung Frankfurt, 26. Juli 2013 IDC Studie: Deutsche Unternehmen wollen mit Cloud Services Geschäftsprozesse optimieren Die Fachbereiche deutscher Unternehmen fordern von der IT eine bessere Unterstützung

Mehr

Exklusiv-Interview: CRM Spezial: Cyber Security: Game Changer: Informationstechnologie

Exklusiv-Interview: CRM Spezial: Cyber Security: Game Changer: Informationstechnologie Exklusiv-Interview: Klaus-Hardy Mühleck, CIO ThyssenKrupp IT ohne technischen Ballast schnelle Orientierung zu den wichtigsten Trends der Business IT Edgar Aschenbrenner, CIO E.ON SE und Vorsitzender der

Mehr

Artikelserie. Projektmanagement-Office

Artikelserie. Projektmanagement-Office Projektmanagement-Office Projektarbeit ermöglicht die Entwicklung intelligenter, kreativer und vor allem bedarfsgerechter Lösungen, die Unternehmen heute brauchen, um im Wettbewerb zu bestehen. Besonders

Mehr

Unser Weg Verwirklichen, worauf es ankommt

Unser Weg Verwirklichen, worauf es ankommt Unser Weg Verwirklichen, worauf es ankommt 6 Unser Weg WOFÜR stehen wir? WAS zeichnet uns aus? WIE wollen wir langfristig erfolgreich sein? Joe Kaeser Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG Unser Weg

Mehr

Cloud Computing PaaS-, IaaS-, SaaS-Konzepte als Cloud Service für Flexibilität und Ökonomie in Unternehmen

Cloud Computing PaaS-, IaaS-, SaaS-Konzepte als Cloud Service für Flexibilität und Ökonomie in Unternehmen Cloud Computing PaaS-, IaaS-, SaaS-Konzepte als Cloud Service für Flexibilität und Ökonomie in Unternehmen Name: Manoj Patel Funktion/Bereich: Director Global Marketing Organisation: Nimsoft Liebe Leserinnen

Mehr

2 Über Evolaris 3 Industrie 4.0 4 Was wir bieten 5 Lösungen und Vorteile 6 Referenz Infineon 7 Referenz Knapp 8 Referenz AVL 9 Ihr Ansprechpartner

2 Über Evolaris 3 Industrie 4.0 4 Was wir bieten 5 Lösungen und Vorteile 6 Referenz Infineon 7 Referenz Knapp 8 Referenz AVL 9 Ihr Ansprechpartner SEITE INHALT 2 Über Evolaris 3 Industrie 4.0 4 Was wir bieten 5 Lösungen und Vorteile 6 Referenz Infineon 7 Referenz Knapp 8 Referenz AVL 9 Ihr Ansprechpartner Unsere Lösungen und deren Vorteile Seit der

Mehr

Die Cloud, die für Ihr Unternehmen geschaffen wurde.

Die Cloud, die für Ihr Unternehmen geschaffen wurde. Die Cloud, die für Ihr Unternehmen geschaffen wurde. Das ist die Microsoft Cloud. Jedes Unternehmen ist einzigartig. Ganz gleich, ob im Gesundheitssektor oder im Einzelhandel, in der Fertigung oder im

Mehr

Die wahre Entdeckung besteht nicht darin, Neuland zu finden, sondern die Dinge mit neuen Augen zu sehen. Marcel Proust

Die wahre Entdeckung besteht nicht darin, Neuland zu finden, sondern die Dinge mit neuen Augen zu sehen. Marcel Proust Dynamische Rollen Dreh- und Angelpunkt von perbit.insight ist ein intuitiv bedienbares HR Solution Center. Hier stehen alle personalwirtschaftlichen Anwendungen zusammengeführt unter einer einheitlichen

Mehr

PRIMEING IHR PARTNER FÜR MSP IN ENGINEERING UND IT

PRIMEING IHR PARTNER FÜR MSP IN ENGINEERING UND IT PRIMEING IHR PARTNER FÜR MSP IN ENGINEERING UND IT Eckhardt Maier Geschäftsführer der primeing GmbH 02 Als Tochterunternehmen der ABLE GROUP, Deutschlands führenden Konzerns für Engineering- und IT-Dienstleistungen,

Mehr

Hybrid ITSM Because Having Only One Option Isn t An Option

Hybrid ITSM Because Having Only One Option Isn t An Option Hybrid ITSM Because Having Only One Option Isn t An Option Seit über 20 Jahren spezialisiert sich FrontRange Solutions auf die Entwicklung von Software zur Steigerung von IT-Effizienz und Wertschöpfung.

Mehr

Globales Supply Chain Management in der Cloud. Hermes Winands Senior Executive Stuttgart, 02. März 2010

Globales Supply Chain Management in der Cloud. Hermes Winands Senior Executive Stuttgart, 02. März 2010 Globales Supply Chain Management in der Cloud Hermes Winands Senior Executive Stuttgart, 02. März 2010 Logistik wird zunehmend global 2 Die Geschäftsbeziehungen in der Logistik werden zunehmend komplexer

Mehr

individuelle IT-Lösungen

individuelle IT-Lösungen individuelle IT-Lösungen Unternehmensprofil Als kompetenter IT Dienstleister ist HaKoDi EDV-Systeme für kleine und mittelständische Unternehmen in ganz Mitteldeutschland tätig. Wir planen und realisieren

Mehr

Statement ZVEI-Präsident Friedhelm Loh. PK 5. Juni 2013, 9.00 Uhr, Berlin. Sehr geehrte Damen und Herren,

Statement ZVEI-Präsident Friedhelm Loh. PK 5. Juni 2013, 9.00 Uhr, Berlin. Sehr geehrte Damen und Herren, Statement ZVEI-Präsident Friedhelm Loh PK 5. Juni 2013, 9.00 Uhr, Berlin Sehr geehrte Damen und Herren, in drei Monaten wird der neue Bundestag gewählt. Wir entscheiden über die Politik, die Deutschland

Mehr

CODE_n sucht die Big-Data-Avantgarde Internationaler Start-up-Wettbewerb macht Big Data auf der CeBIT 2014 erlebbar

CODE_n sucht die Big-Data-Avantgarde Internationaler Start-up-Wettbewerb macht Big Data auf der CeBIT 2014 erlebbar CODE_n sucht die Big-Data-Avantgarde Internationaler Start-up-Wettbewerb macht Big Data auf der CeBIT 2014 erlebbar Stuttgart, 31. Juli 2013 CODE_n wird Big! In der neuesten Ausgabe des globalen Innovationswettbewerbs

Mehr

AXA VERSICHERUNG. Durch die Optimierung der Geschäftsprozesse mithilfe von Respond EFM konnte AXA die Kundenzufriedenheit um 2 % erhöhen CASE STUDY

AXA VERSICHERUNG. Durch die Optimierung der Geschäftsprozesse mithilfe von Respond EFM konnte AXA die Kundenzufriedenheit um 2 % erhöhen CASE STUDY Durch die Optimierung der Geschäftsprozesse mithilfe von Respond EFM konnte AXA die Kundenzufriedenheit um 2 % erhöhen 2 AXA ist einer der führenden Anbieter für finanzielle Absicherung mit 51,5 Millionen

Mehr

Die Zukunft des webbasierten Talent Managements: Die Haufe Gruppe kauft die umantis AG Neue Marke Haufe.umantis entsteht

Die Zukunft des webbasierten Talent Managements: Die Haufe Gruppe kauft die umantis AG Neue Marke Haufe.umantis entsteht Die Zukunft des webbasierten Talent Managements: Die Haufe Gruppe kauft die umantis AG Neue Marke Haufe.umantis entsteht Name: Hermann Arnold Funktion/Bereich: Geschäftsführer Organisation: umantis AG

Mehr

Social Collaboration als neuer Weg der Zusammenarbeit in Unternehmen

Social Collaboration als neuer Weg der Zusammenarbeit in Unternehmen Agenda IBM Vorträge IBM Sprecher Gastvortrag Anmeldung/Kontakt Social Collaboration als neuer Weg der Zusammenarbeit in Unternehmen Willkommen beim IBM Club of Excellence! Dienstag, 9. Oktober 2012 Brenners

Mehr

W I S S E N S I C H E R N

W I S S E N S I C H E R N W I S S E N S I C H E R N Wissensmanagement als Mittel zum effizienten Ressourceneinsatz Ingenieurbüro für D i p l. - I n g. P e t e r L e h m a c h e r S t e t t i n e r S t r a ß e 1 7, 5 3 1 1 9 B o

Mehr

Auf direktem Weg zum Echtzeitunternehmen mit SAP Business Suite powered by SAP HANA

Auf direktem Weg zum Echtzeitunternehmen mit SAP Business Suite powered by SAP HANA im Überblick SAP Business Suite powered by SAP HANA Herausforderungen Auf direktem Weg zum Echtzeitunternehmen mit SAP Business Suite powered by SAP HANA Mehr erreichen durch Echtzeitdaten Mehr erreichen

Mehr

Mehr als Sie erwarten

Mehr als Sie erwarten Mehr als Sie erwarten Dipl.-Kfm. Michael Bernhardt Geschäftsführer B.i.TEAM Gesellschaft für Softwareberatung mbh BBO Datentechnik GmbH Aus Visionen werden Lösungen B.i.TEAM und BBO bieten Ihnen spezifische

Mehr

Cloud Computing in Industrie 4.0 Anwendungen: Potentiale und Herausforderungen

Cloud Computing in Industrie 4.0 Anwendungen: Potentiale und Herausforderungen Cloud Computing in Industrie 4.0 Anwendungen: Potentiale und Herausforderungen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftsingenieur der Fakultät

Mehr

Agrar insight. Big Data und das Agri-Business Landwirtschaft auf dem Weg in die Digitalisierung. Frankfurt, 17. Juli 2015

Agrar insight. Big Data und das Agri-Business Landwirtschaft auf dem Weg in die Digitalisierung. Frankfurt, 17. Juli 2015 Agrar insight Big Data und das Agri-Business Landwirtschaft auf dem Weg in die Digitalisierung Frankfurt, 17. Juli 2015 Klaus Josef Lutz Vorsitzender des Vorstands der BayWa AG Seite 2 1950 1959 1968 1977

Mehr

Industrie 4.0 umsetzen Wie Modelle der strategischen Organisationsgestaltung dabei unterstützen können

Industrie 4.0 umsetzen Wie Modelle der strategischen Organisationsgestaltung dabei unterstützen können Industrie 4.0 umsetzen Wie Modelle der strategischen Organisationsgestaltung dabei unterstützen können Wien, 12. März 2015 Mag. (FH) Lukas Schober KALUCON GmbH Zukunft vorausdenken und in der Organisation

Mehr

Product Lifecycle Management

Product Lifecycle Management Product Lifecycle Management Interoperabilität in der Produktentstehung Xinnovations 2009 Humboldt-Universität zu Berlin, 14.09.2009 Ulrich Ahle Inhalt 1 Herausforderung 2 Die Antwort 3 Kundennutzen 4

Mehr

Big Data: Nutzen und Anwendungsszenarien. CeBIT 2014 Dr. Carsten Bange, Gründer und Geschäftsführer BARC

Big Data: Nutzen und Anwendungsszenarien. CeBIT 2014 Dr. Carsten Bange, Gründer und Geschäftsführer BARC Big Data: Nutzen und Anwendungsszenarien CeBIT 2014 Dr. Carsten Bange, Gründer und Geschäftsführer BARC Big Data steht für den unaufhaltsamen Trend, dass immer mehr Daten in Unternehmen anfallen und von

Mehr

Das Internet der Dinge und Dienste neue Aufgaben für Verbände

Das Internet der Dinge und Dienste neue Aufgaben für Verbände Industrie 4.0 ein Paradigmenwechsel in der Wertschöpfung Wien, 3. April 2014 Das Internet der Dinge und Dienste neue Aufgaben für Verbände Dr. Klaus Mittelbach Vorsitzender der Geschäftsführung Industrie

Mehr

Digital Leadership Die Transformation beginnt im Kopf und nicht im Computer

Digital Leadership Die Transformation beginnt im Kopf und nicht im Computer Digital Leadership Die Transformation beginnt im Kopf und nicht im Computer Digitale Technologien schaffen neuen Unternehmen! Internet, Mobilfunk und ITV schaffen Plattformen für elektronische Geschäftsprozesse

Mehr

Unternehmen und IT im Wandel: Mit datengetriebenen Innovationen zum Digital Enterprise

Unternehmen und IT im Wandel: Mit datengetriebenen Innovationen zum Digital Enterprise Unternehmen und IT im Wandel: Mit datengetriebenen Innovationen zum Digital Enterprise Software AG Innovation Day 2014 Bonn, 2.7.2014 Dr. Carsten Bange, Geschäftsführer Business Application Research Center

Mehr

Travian Games nutzt Pentaho Datenintegration und Business Analytics zur Optimierung des Spieldesigns

Travian Games nutzt Pentaho Datenintegration und Business Analytics zur Optimierung des Spieldesigns Travian Games nutzt Pentaho Datenintegration und Business Analytics zur Optimierung des Spieldesigns Pentaho ermöglicht Analyse der von den über 120 Millionen registrierten Spielern generierten Datenflut

Mehr

Kompetenz in Enterprise Software Engineering

Kompetenz in Enterprise Software Engineering Kompetenz in Enterprise Software Engineering 02 Getting ideas done Die conplement AG als Technologiepartner renommierter Unternehmen erarbeitet zukunftsfähige Enterprise Software Lösungen auf Basis neuester

Mehr

CODE_n sucht die Big-Data-Avantgarde Internationaler Start-up-Wettbewerb macht Big Data auf der CeBIT 2014 erlebbar

CODE_n sucht die Big-Data-Avantgarde Internationaler Start-up-Wettbewerb macht Big Data auf der CeBIT 2014 erlebbar CODE_n sucht die Big-Data-Avantgarde Internationaler Start-up-Wettbewerb macht Big Data auf der CeBIT 2014 erlebbar Zürich, 2. August 2013 CODE_n wird Big! In der neuesten Ausgabe des globalen Innovationswettbewerbs

Mehr

Neues Managed Print Services Seitenpreiskonzept: alles inklusive.

Neues Managed Print Services Seitenpreiskonzept: alles inklusive. Managed Print Services Neues Managed Print Services Seitenpreiskonzept: alles inklusive. Das heisst für Sie: Runter mit den Druckkosten. Produktivität verbessern, Kosten reduzieren, absolute Verlässlichkeit.

Mehr

Executive Briefing. Big Data und Business Analytics für Kunden und Unternehmen. In Zusammenarbeit mit. Executive Briefing. In Zusammenarbeit mit

Executive Briefing. Big Data und Business Analytics für Kunden und Unternehmen. In Zusammenarbeit mit. Executive Briefing. In Zusammenarbeit mit Big Data und Business Analytics für Kunden und Unternehmen Umfangreiche und ständig anwachsende Datenvolumen verändern die Art und Weise, wie in zahlreichen Branchen Geschäfte abgewickelt werden. Da immer

Mehr

Social-CRM (SCRM) im Überblick

Social-CRM (SCRM) im Überblick Social-CRM (SCRM) im Überblick In der heutigen Zeit ist es kaum vorstellbar ohne Kommunikationsplattformen wie Facebook, Google, Twitter und LinkedIn auszukommen. Dies betrifft nicht nur Privatpersonen

Mehr

Executive Summary BIG DATA Future Chancen und Herausforderungen für die deutsche Industrie

Executive Summary BIG DATA Future Chancen und Herausforderungen für die deutsche Industrie Executive Summary BIG DATA Future Chancen und Herausforderungen für die deutsche Industrie BIG DATA Future Opportunities and Challanges in the German Industry Zusammenfassung Die Menge der verfügbaren

Mehr

IDC Studie: Deutsche Unternehmen verlassen sich auf IT Service Management für die Cloud

IDC Studie: Deutsche Unternehmen verlassen sich auf IT Service Management für die Cloud Pressemeldung Frankfurt, 24. April 2013 IDC Studie: Deutsche Unternehmen verlassen sich auf IT Service Management für die Cloud Unternehmen verlassen sich für das Management ihrer Cloud Services auf IT

Mehr

Zwei Wochen Mobilegeddon : Wie die beliebtesten Online-Shops für Lebensmittel das neue Google-Update verkraftet haben

Zwei Wochen Mobilegeddon : Wie die beliebtesten Online-Shops für Lebensmittel das neue Google-Update verkraftet haben MEDIENINFORMATION Zwei Wochen Mobilegeddon : Wie die beliebtesten Online-Shops das neue Google-Update verkraftet haben Searchmetrics untersuchte Mobile SEO und Desktop SEO für die zehn beliebtesten Lebensmittelshops:

Mehr

IT SERVICE MANAGEMENT IN DEUTSCHLAND 2013

IT SERVICE MANAGEMENT IN DEUTSCHLAND 2013 Fallstudie: REALTECH IDC Market Brief-Projekt IT SERVICE MANAGEMENT IN DEUTSCHLAND 2013 Die cloud als herausforderung realtech Unternehmensdarstellung Informationen zum Unternehmen www.realtech.de Die

Mehr

acatech DEUTSCHE AKADEMIE DER TECHNIKWISSENSCHAFTEN Cloud Computing und der Weg in die digitale Gesellschaft

acatech DEUTSCHE AKADEMIE DER TECHNIKWISSENSCHAFTEN Cloud Computing und der Weg in die digitale Gesellschaft acatech DEUTSCHE AKADEMIE DER TECHNIKWISSENSCHAFTEN Cloud Computing und der Weg in die digitale Gesellschaft Henning Kagermann Fachtagung Future Business Clouds Berlin, 6. Juni 2013 Zwei konvergente Technologieentwicklungen

Mehr

Sie automatisieren die Welt von morgen Wir sorgen für die optimale Verbindung Let s connect. Gerätehersteller

Sie automatisieren die Welt von morgen Wir sorgen für die optimale Verbindung Let s connect. Gerätehersteller Sie automatisieren die Welt von morgen Wir sorgen für die optimale Verbindung Let s connect. Gerätehersteller Wie verändert der Megatrend Urbanisierung die industrielle Welt? Maschinenbau 3,9 Industrie

Mehr

Cloud Computing PaaS-, IaaS-, SaaS-Konzepte als Cloud Service für Flexibilität und Ökonomie in Unternehmen

Cloud Computing PaaS-, IaaS-, SaaS-Konzepte als Cloud Service für Flexibilität und Ökonomie in Unternehmen Cloud Computing PaaS-, IaaS-, SaaS-Konzepte als Cloud Service für Flexibilität und Ökonomie in Unternehmen Name: Klaus Tenderich Funktion/Bereich: Director Automation Services Organisation: Basware GmbH

Mehr

Web Content Management

Web Content Management Web Content Management Informationen sinnvoll aufbereiten und anreichern Lars Onasch Senior Director Product Marketing Open Text Cooperation Copyright Open Text Corporation. All rights reserved. Web Content

Mehr

INDUSTRIE 4.0 IN DEUTSCHLAND 2014

INDUSTRIE 4.0 IN DEUTSCHLAND 2014 Fallstudie: Siemens IDC Multi-Client-Projekt INDUSTRIE 4.0 IN DEUTSCHLAND 2014 Startschuss für die ITK-basierte vierte industrielle Revolution Siemens Fallstudie: Grieshaber GmbH & Co. KG Informationen

Mehr

Aufbruch in die Digitale Wirtschaft: Wertschöpfungskonzepte und Sicherheitsperspektiven

Aufbruch in die Digitale Wirtschaft: Wertschöpfungskonzepte und Sicherheitsperspektiven acatech DEUTSCHE AKADEMIE DER TECHNIKWISSENSCHAFTEN Aufbruch in die Digitale Wirtschaft: Wertschöpfungskonzepte und Sicherheitsperspektiven Henning Kagermann WELT-Konferenz Wirtschaft_digital Berlin, 12.

Mehr

Gesellschaftliche und technologische Trends

Gesellschaftliche und technologische Trends Gesellschaftliche und technologische Trends Demographischer Wandel Knappe Budgets / Schuldenbremse Digitalisierung der Gesellschaft Gesellschaftliche Trends Bevölkerungsrückgang Der öffentliche digitale

Mehr

DATEN - Das Gold des 21. Jahrhunderts? Dr. Oliver Riedel, AUDI AG

DATEN - Das Gold des 21. Jahrhunderts? Dr. Oliver Riedel, AUDI AG DATEN - Das Gold des 21. Jahrhunderts? Dr. Oliver Riedel, AUDI AG Inhalt Globale und unternehmensspezifische Herausforderungen Von Big Data zu Smart Data Herausforderungen und Mehrwert von Smart Data 2

Mehr

Customer Experience in der digitalen Transformation: Status-Quo und strategische Perspektiven

Customer Experience in der digitalen Transformation: Status-Quo und strategische Perspektiven Customer Experience in der digitalen Transformation: Status-Quo und strategische Perspektiven Düsseldorf, 07. Mai 2014 Prof. Dr. Alexander Rossmann Research Center for Digital Business Reutlingen University

Mehr

Bessere Daten durch Stammdatenmanagement

Bessere Daten durch Stammdatenmanagement make connections share ideas be inspired Bessere Daten durch Stammdatenmanagement Mit SAS MDM, bessere Stammdaten für operativen Systeme make connections share ideas be inspired Overview Mit SAS MDM bessere

Mehr

Die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft - die nächsten 5 Jahre

Die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft - die nächsten 5 Jahre Die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft - die nächsten 5 Jahre www.futuristgerd.com www.gerdleonhard.de www.gerdtube.com www.gerdcloud.com @gleonhard ENG @derfuturist DE Wir sind am

Mehr

Die Energiewende als Chance nutzen. Die Deutsche Telekom als Partner der Energiewirtschaft

Die Energiewende als Chance nutzen. Die Deutsche Telekom als Partner der Energiewirtschaft Die Energiewende als Chance nutzen. Die Deutsche Telekom als Partner der Energiewirtschaft Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg, Juli 2012 Andreas Knobloch, Konzerngeschäftsfeld Energie DT Der

Mehr

Swisscom: «Das Beste bieten» Urs Schaeppi, CEO Swisscom ZKB Event in Zürich 13. November 2014

Swisscom: «Das Beste bieten» Urs Schaeppi, CEO Swisscom ZKB Event in Zürich 13. November 2014 : «Das Beste bieten» Urs Schaeppi, CEO ZKB Event in Zürich 13. November 2014 Agenda 2 Fakten als Innovationsführer Markt- Trends Strategie 2020 in Zahlen Finanziell solide und wachsend 3 In Millionen Franken

Mehr

ConWeaver Make Your Data Work

ConWeaver Make Your Data Work ConWeaver Make Your Data Work 2012 ConWeaver Know-how im Bereich Wissensvernetzung seit 1993 2007 Ausgründung aus der Fraunhofer-Gesellschaft (Mit-)Gewinner des Software-Clusters 2010 und des Innovationspreis-IT

Mehr

IDC-Studie: Der deutsche Mittelstand entdeckt Print Management und Document Solutions für sich

IDC-Studie: Der deutsche Mittelstand entdeckt Print Management und Document Solutions für sich Frankfurt am Main, 7. Mai 2012 IDC-Studie: Der deutsche Mittelstand entdeckt Print Management und Document Solutions für sich Die aktuelle IDC-Studie Print Management & Document Solutions in Deutschland

Mehr

Den digitalen Wandel annehmen Wege zur eigenen Strategie 4.0

Den digitalen Wandel annehmen Wege zur eigenen Strategie 4.0 Den digitalen Wandel annehmen Wege zur eigenen Strategie 4.0 Dipl.-Ing. Heinz Rohde Vortrag Husum 2. Juni 2015 www.ebusiness-lotse.sh Digitalisierung überall Digitale Agenda 2014 2017 der Bundesregierung

Mehr

Big, Bigger, CRM: Warum Sie auch im Kundenmanagement eine Big-Data-Strategie brauchen

Big, Bigger, CRM: Warum Sie auch im Kundenmanagement eine Big-Data-Strategie brauchen Big, Bigger, CRM: Warum Sie auch im Kundenmanagement eine Big-Data-Strategie brauchen 01000111101001110111001100110110011001 Volumen 10 x Steigerung des Datenvolumens alle fünf Jahre Big Data Entstehung

Mehr

Namhafte Referenten mit zukunftsweisenden Themen Bundesverband Windenergie übernimmt Schirmherrschaft

Namhafte Referenten mit zukunftsweisenden Themen Bundesverband Windenergie übernimmt Schirmherrschaft Pressemitteilung Windkraft Zulieferer Forum 2014: die Automobilindustrie als Ideengeber für die Windkraftbranche Hannover Messe: Plarad bringt Akteure der Windkraftbranche an einen Tisch für eine erfolgreiche

Mehr

Die virtuelle Welt: Vision und Wirklichkeit

Die virtuelle Welt: Vision und Wirklichkeit Die virtuelle Welt: Vision und Wirklichkeit September 2015 Peter.moser1@swisscom.com Virtualität ist die Eigenschaft einer Sache, nicht in der Form zu existieren, in der sie zu existieren scheint Quelle:

Mehr

Zusammenfassung der Umfrageergebnisse Customer Intelligence in Unternehmen 23.12.2010

Zusammenfassung der Umfrageergebnisse Customer Intelligence in Unternehmen 23.12.2010 Zusammenfassung der Umfrageergebnisse Customer Intelligence in Unternehmen 23.12.2010 Autoren: Alexander Schramm Marcus Mertens MuniConS GmbH Einleitung Unternehmen verfügen heute über viele wichtige Informationen

Mehr

Die Logistik steht vor der Aufgabe, neue, nicht lineare Liefernetzwerke auch bedienen zu können.

Die Logistik steht vor der Aufgabe, neue, nicht lineare Liefernetzwerke auch bedienen zu können. Die Logistik steht vor der Aufgabe, neue, nicht lineare Liefernetzwerke auch bedienen zu können. Name: Funktion/Bereich: Organisation: Herr Bernd Krakau Geschäftsleitungsmitglied der Industriesparte Services

Mehr

SO INTELLIGENT KÖNNEN PRODUKTE SEIN

SO INTELLIGENT KÖNNEN PRODUKTE SEIN it s OWL Clustermanagement GmbH Zukunftsmeile 1 33102 Paderborn Tel. 05251 5465275 Fax 05251 5465102 info@its-owl.de www.its-owl.de/einfach-intelligent GEFÖRDERT VOM BETREUT VOM DAS CLUSTERMANAGEMENT WIRD

Mehr

Die richtige Cloud für Ihr Unternehmen.

Die richtige Cloud für Ihr Unternehmen. Die richtige Cloud für Ihr Unternehmen. Das ist die Microsoft Cloud. Jedes einzelne Unternehmen ist einzigartig. Ob Gesundheitswesen oder Einzelhandel, Produktion oder Finanzwesen keine zwei Unternehmen

Mehr

Potenziale von Industrie 4.0 im Mittelstand Empfehlungen aus der aktuellen BMWi-Studie

Potenziale von Industrie 4.0 im Mittelstand Empfehlungen aus der aktuellen BMWi-Studie Potenziale von Industrie 4.0 im Mittelstand Empfehlungen aus der aktuellen BMWi-Studie Dr. Jürgen Bischoff, agiplan GmbH Synergieworkshop Industrie 4.0 im Mittelstand am 30. Juni 2015 Synergieworkshop

Mehr

Big Data/ Industrie 4.0 Auswirkung auf die Messtechnik. 16.07.2015 Jochen Seidler

Big Data/ Industrie 4.0 Auswirkung auf die Messtechnik. 16.07.2015 Jochen Seidler Big Data/ Industrie 4.0 Auswirkung auf die Messtechnik 16.07.2015 Jochen Seidler Die Entwicklung zur Industrie 4.0 4. Industrielle Revolution auf Basis von Cyber-Physical Systems Industrie 4.0 2. Industrielle

Mehr

become one Agentur für digitales Marketing und Vertrieb www.explido.de

become one Agentur für digitales Marketing und Vertrieb www.explido.de become one Agentur für digitales Marketing und Vertrieb www.explido.de Agentur für digitales Marketing und Vertrieb explido ist eine Agentur für digitales Marketing und Vertrieb. Die Experten für Performance

Mehr

Technologieförderschwerpunkt des BMWi

Technologieförderschwerpunkt des BMWi Forschungsbereich Konvergente IKT - Technologieförderschwerpunkt des BMWi Überblick, Trends, Perspektiven Future Internet PPP 22.5.2013 Dr. Alexander Tettenborn Referatsleiter Entwicklung konvergenter

Mehr

Eingebettete Überwachung mit MIDAS boom

Eingebettete Überwachung mit MIDAS boom Anwenderfall Eingebettete Überwachung mit MIDAS boom IT-Überwachung und das Internet der Dinge". Inhalt Situation... 3 Lösung... 4 Kontakt... 6 Blue Elephant Systems... 6 Copyright... 6 BLUE ELEPHANT SYSTEMS

Mehr

LC Systems. Christian Günther Head of Data Analytics

LC Systems. Christian Günther Head of Data Analytics LC Systems Christian Günther Head of Data Analytics Agenda» Kurzvorstellung LC Systems» Verständnis «Big Data» aus der Sicht LC Systems» Best Practice Ansätze Do s and dont s» Projektbeispiele 2 Über LC

Mehr

CLOUD COMPUTING IN DEUTSCHLAND 2013

CLOUD COMPUTING IN DEUTSCHLAND 2013 Fallstudie: IBM IDC Multi-Client-Projekt CLOUD COMPUTING IN DEUTSCHLAND 2013 business-anforderungen und Geschäftsprozesse mit Hilfe von Cloud Services besser unterstützen ibm Fallstudie: highq Computerlösungen

Mehr

Mehr als Engineering.

Mehr als Engineering. Mehr als Engineering. Automotive Robert Bosch GmbH Daimler AG Automatisierung / Mess- und Prüftechnik Medizintechnik TZM Robert-Bosch-Straße 6 D-73037 Göppingen Fon +49 7161 5023-0 Fax +49 7161 5023-444

Mehr

ABIT Unternehmensportrait

ABIT Unternehmensportrait ABIT Unternehmensportrait Wir arbeiten für Ihren Erfolg Über 1.000 750 Kunden aus vielen Wirtschaftsbereichen haben uns mit ihrem Vertrauen in fast den drei letzten Jahrzehnten zu zu dem gemacht, was was

Mehr

Digital Customer Experience Notwendiges Übel oder überlebenswichtige Notwendigkeit? Datalympics, 2. Juli 2014

Digital Customer Experience Notwendiges Übel oder überlebenswichtige Notwendigkeit? Datalympics, 2. Juli 2014 Digital Customer Experience Notwendiges Übel oder überlebenswichtige Notwendigkeit? Datalympics, 2. Juli 2014 Digitale Realität Die Welt verändert sich in rasantem Tempo Rom, Petersplatz, März 2013 Franziskus

Mehr

Drei Strategien, die First-Call-Resolution zu verbessern

Drei Strategien, die First-Call-Resolution zu verbessern Drei Strategien, die First-Call-Resolution zu verbessern Das Messen von Kennzahlen ist allen Managern im Kunden-Service- Bereich ein Begriff. Die meisten von ihnen messen weit mehr als die branchenüblichen

Mehr

Anforderungen an IT im logistischen Prozess der pharmazeutischen Industrie aus Perspektive der Anbieterseite

Anforderungen an IT im logistischen Prozess der pharmazeutischen Industrie aus Perspektive der Anbieterseite Anforderungen an IT im logistischen Prozess der pharmazeutischen Industrie aus Perspektive der Anbieterseite Michael Barth, Bereichsleiter Anwenderbranchen Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation

Mehr

April 10, 2012 CLOUD SERVICES WEGE ZU EINEM BÜRGERZENTRIERTEN GESUNDHEITSMANAGEMENT

April 10, 2012 CLOUD SERVICES WEGE ZU EINEM BÜRGERZENTRIERTEN GESUNDHEITSMANAGEMENT April 10, 2012 CLOUD SERVICES WEGE ZU EINEM BÜRGERZENTRIERTEN GESUNDHEITSMANAGEMENT Bedeutung der Cloud-Technologie 2 Als neues Schlagwort der Informationstechnik ist "Cloud Computing" in aller Munde,

Mehr

Programm zur Führungskräfteentwicklung des Management Systems Network

Programm zur Führungskräfteentwicklung des Management Systems Network Hans-Gerd Servatius Programm zur Führungskräfteentwicklung des Management Systems Network Düsseldorf 2013 Themenschwerpunkt 1: Strategische Führung, M&A, Organisation (1) 1.1 Wettbewerbsvorteile mit leistungsfähigen

Mehr

10 Wege, wie Sie Ihr Social Media Monitoring ausbauen können

10 Wege, wie Sie Ihr Social Media Monitoring ausbauen können 10 Wege, wie Sie Ihr Social Media Monitoring ausbauen können Folgende Fragen, die Sie sich zuerst stellen sollten: 1. Welche Social-Media-Monitoring-Plattformen (SMM) schneiden am besten ab? 2. Ist dafür

Mehr

Klein Computer System AG. Portrait

Klein Computer System AG. Portrait Klein Computer System AG Portrait Die Klein Computer System AG wurde 1986 durch Wolfgang Klein mit Sitz in Dübendorf gegründet. Die Geschäftstätigkeiten haben sich über die Jahre stark verändert und wurden

Mehr

Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 31. März 2014 6. Mai 2014, 10:00 Uhr

Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 31. März 2014 6. Mai 2014, 10:00 Uhr 6. Mai 2014 - Es gilt das gesprochene Wort - Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG 6. Mai 2014, 10:00 Uhr Guten Morgen, meine Damen und Herren! Im Jahr 2014 stellen wir zwei

Mehr

Industrie 4.0 - Intelligente Vernetzung für die Produktion von morgen. Jörg Nolte Robotation Academy Hannover PHOENIX CONTACT Deutschland GmbH

Industrie 4.0 - Intelligente Vernetzung für die Produktion von morgen. Jörg Nolte Robotation Academy Hannover PHOENIX CONTACT Deutschland GmbH Industrie 4.0 - Intelligente Vernetzung für die Produktion von morgen Jörg Nolte Robotation Academy Hannover PHOENIX CONTACT Deutschland GmbH PHOENIX CONTACT Stammsitz Blomberg Bad Pyrmont 2 / Jörg Nolte

Mehr

INDUSTRIAL DATA SPACE

INDUSTRIAL DATA SPACE E C K P U N K T E A U F D E M W E G Z U M I N D U S T R I A L D ATA S PA C E INDUSTRIAL DATA SPACE D I G I TA L E S O U V E R Ä N I TÄT Ü B E R D AT E N U N D D I E N S T E ECKPUNKTE AUF DEM WEG ZUM»INDUSTRIAL

Mehr

Fallstudie: Intranet-Neukonzeption Vorgehensweise, Methoden und Ergebnisse eines systematischen Konzeptionsprozesses am Beispiel der Knauf Gips KG

Fallstudie: Intranet-Neukonzeption Vorgehensweise, Methoden und Ergebnisse eines systematischen Konzeptionsprozesses am Beispiel der Knauf Gips KG Fallstudie: Intranet-Neukonzeption Vorgehensweise, Methoden und Ergebnisse eines systematischen Konzeptionsprozesses am Beispiel der Knauf Gips KG Das Ziel Ein runderneuertes Intranet für eine (R)evolution

Mehr

PTC Retail PLM Solution

PTC Retail PLM Solution PTC Retail PLM Solution PTC Retail PLM Solution Pünktlich, trendgemäß und budgetgerecht Die PTC Retail PLM Solution kann die kollaborative Planung, das Design, die Entwicklung und Beschaffung von Produkten

Mehr

Top 10 der Business Intelligence-Trends für 2014

Top 10 der Business Intelligence-Trends für 2014 Top 10 der Business Intelligence-Trends für 2014 Das Ende der Datenexperten. Datenwissenschaft kann künftig nicht nur von Experten, sondern von jedermann betrieben werden. Jeder normale Geschäftsanwender

Mehr

Peter Scheurer. Mitglied der Geschäftsleitung SOPRA EDV-Informationssysteme GmbH. Schwerpunkte: Hosting, Technologien, Softwareentwicklung

Peter Scheurer. Mitglied der Geschäftsleitung SOPRA EDV-Informationssysteme GmbH. Schwerpunkte: Hosting, Technologien, Softwareentwicklung Zukunftsfabrik Cloud Computing Was ist das? Modernes Reporting mit OLAP, SQL Server und Powerpivot Rechnungswesen / Controlling Sneak Preview: EVS 3.0 Abschluß Peter Scheurer Mitglied der Geschäftsleitung

Mehr

STORAGE IN DEUTSCHLAND 2013

STORAGE IN DEUTSCHLAND 2013 Fallstudie: NetApp IDC Market Brief-Projekt STORAGE IN DEUTSCHLAND 2013 Optimierung des Data Centers durch effiziente Speichertechnologien netapp Fallstudie: Thomas-Krenn.AG Informationen zum Unternehmen

Mehr

TECHNOLOGIE. SERVICES. BÜROEINRICHTUNG. BÜROBEDARF. LOGISTIK. Die Müller & Höhler GmbH & Co. KG stellt sich vor:

TECHNOLOGIE. SERVICES. BÜROEINRICHTUNG. BÜROBEDARF. LOGISTIK. Die Müller & Höhler GmbH & Co. KG stellt sich vor: TECHNOLOGIE. SERVICES. BÜROEINRICHTUNG. BÜROBEDARF. LOGISTIK Die Müller & Höhler GmbH & Co. KG stellt sich vor: Credo Ein optimal ausgestattetes Büro ermöglicht effektives, effizientes und zufriedenes

Mehr

Willkommen im Wandel. Ihr persönlicher Social ECM Guide

Willkommen im Wandel. Ihr persönlicher Social ECM Guide Willkommen im Wandel. Ihr persönlicher Social ECM Guide Was kann Social ECM? Trends wie Cloud Computing, soziale Netzwerke oder mobiles Arbeiten verändern Bedürfnisse und schaffen neue Herausforderungen

Mehr

Unternehmens- Profil. Philosophie. Leistungen. Kompetenzen. Produkte

Unternehmens- Profil. Philosophie. Leistungen. Kompetenzen. Produkte Unternehmens- Profil Philosophie Produkte Leistungen Kompetenzen 1 1 1Philosophie / Strategie Wir überzeugen 1 durch Qualität und Kompetenz 1 in allem was wir tun! 1 Das ist seit der Firmengründung 2007

Mehr

GET Information Technology. Strategies and Solutions

GET Information Technology. Strategies and Solutions GET Information Technology Strategies and Solutions Seit mehr als 20 Jahren ist es meine Aufgabe, IT-Organisationen in ihren Möglichkeiten zu entwickeln. Als Mitarbeiter war ich in allen Bereichen der

Mehr

Die Revolution der Automation Software

Die Revolution der Automation Software Anwendungsentwicklung Die Revolution der Automation Software Maschinen und Anlagen müssen immer flexibler und effizienter werden. Das Software- Engineering ist dabei ein immer wichtigerer Zeit- und Kostenfaktor.

Mehr