Die Wahl der richtigen Büroform. Prof. Dr.-Ing. Dieter Lorenz Fachhochschule Gießen-Friedberg Wiesenstr. 14, D Gießen

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1 Die Wahl der richtigen Büroform Prof. Dr.-Ing. Dieter Lorenz Fachhochschule Gießen-Friedberg Wiesenstr. 14, D Gießen 1. Markt- und Kundenorientierung: Die Veränderung der Arbeit im Büro Unter einem Büro versteht man im allgemeinen abgeschlossene Räume mit speziellen Einrichtungen und geeigneten Arbeitsmitteln zur Durchführung von Verwaltungstätigkeiten allgemeiner Form. Dieser klassischen Definition von Büro haftet der Aspekt des Statischen und Unproduktiven an. Im Gegensatz zur Fabrik, in der Wertschöpfungsprozesse ablaufen, wird im Büro nur verwaltet, um Ordnung und Überblick zu behalten. In Wirklichkeit hat sich eine gewaltige Veränderung in der Bürowelt vollzogen. Das Büro hat sich immer mehr zur markt- und kundenorientierten Dienstleistungs- und Ideenwerkstatt entwickelt. Kein Wunder, dass unter den neuen Bedingungen von Büroarbeit und den unterschiedlichen Anforderungen an die räumlichen Strukturen Bauherren und Architekten sich intensiv die Frage stellen: Welches ist die richtige Büroform? Grundsätzlich hat eine Büroform keinen Selbstzweck. Die Büroform dient dazu, die Prozesse in einem Unternehmen zu unterstützen, den Menschen geeignete Raumstrukturen zu bieten, in denen sie produktiv und effektiv arbeiten können, ihre Gesundheit geschützt wird und sie sich wohlfühlen können. Die unterschiedlichen Einflussfaktoren auf die Wahl der Büroform sind in Bild 1 (siehe nächste Seite) dargestellt. So unterschiedlich wie die Gewichtung der Einflussfaktoren auf die Wahl der Büroform, so vielschichtig werden auch die Büroformen sein. Es gibt nicht die allheilbringende Büroform, die immer und überall und für jeden das Optimum gewährleistet: In erfolgreichen Unternehmen werden Teams gebildet, deren Ziel es ist, neue innovative Produkte zu entwickeln, immer wieder aufs neue jeden Bereich des Unternehmens zu durchleuchten, Chancen der Kunden- und Produktivitätsorientierung zu nutzen, die Qualität der Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens zu steigern und jede Form der Verschwendung zu bekämpfen. Hierfür steht der ständige Informations- und Erfahrungsaustausch im Vordergrund: Kommunikationsförderliche Räume

2 2 Unternehmung Policies Corporate Identity Strategien Führungsstil Aussen- und Innendarstellung Kosten Organisation Aufgaben/ Tätigkeiten Ablauf / Prozess / Team Vertraulichkeit Technik / Pools Sonderflächenbedarf I- + K-Technologie Telearbeit Büroform Architektur Großraum Gruppenraum Zellenbüro Kombi-Büro Reversibles Büro Nonterritoriales Büro Mitarbeiter Grundstück Bebauungsvorschriften Flächennutzung Raumeindruck Natureinbindung Transparenz Repräsentativität Trends Privatheit Territorialität Einflussnahme Kommunikation Störfreiheit Funktionalität Attraktivität Bild 1: Einflussfaktoren auf die Wahl der Büroform

3 3 Die im Team erarbeiteten Konzepte müssen jedoch auch konkretisiert werden. Hierfür werden Arbeitsräume benötigt, in denen der Einzelne frei von Kommunikation und Störung Detaillierungsarbeit leisten kann: Konzentrationsförderliche Räume. Die Frage muss daher lauten: Welche Anforderungen stellt das Unternehmen / die Abteilung und welche Büroform wird diesen am besten gerecht? Gut möglich, ja sogar eher wahrscheinlich, dass unterschiedliche Unternehmungen oder Abteilungen unterschiedliche Anforderungen stellen. Dann sind auch in einem Bürogebäude unterschiedliche Büroformen unter zu bringen. Da sich Architekten und Bauherren immer wieder mit der Wahl der Büroform beschäftigen müssen, werden im folgenden die gebräuchlichsten Büroformen beschrieben und verglichen. Aufgrund der Komplexität der Fragestellung hat diese Darstellung keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Jeder Einzelfall bedarf der sorgfältigen Prüfung, welche Büroform geeignet ist. 2. Die heutigen Büroformen:, Eignung und Bedeutung 2.1 Das Großraumbüro Aus der ursprünglichen Struktur der Fabriken um die Jahrhundertwende ist der Vorläufer des Großraumbüros, der in Nordamerika entstandene Bürosaal, hervorgegangen. Die Mitarbeiter sitzen - ähnlich der Klassenzimmeranordnung früherer Zeiten - in Reih und Glied auf den Chef ausgerichtet, der seine Untergebenen ständig im Blickkontakt hat. Geeignet für...? Dennoch gibt es Tätigkeiten mit einem Anforderungsprofil, für die kaum eine andere Büroform besser geeignet erscheint. Aufgrund der notwendigen, spontanen Totalkommunikation werden z.b. Börsenhandelsarbeitsplätze sehr gut in einem Großraumbüro betrieben. Auch Callcenter können bei geeigneten akustischen Maßnahmen flächenwirtschaftlich in Großraumbüros untergebracht werden. In Nordamerika entwickelte sich diese sehr hierarchische Besiedelungsform weiter zu den auch bei uns bekannten Ausprägungen, den Bürolandschaften und Raum-in- Raum-Systemen. Die Anfang der sechziger Jahre in Deutschland geplanten Großraumbüros wurden mit dem Anspruch möglichst großer Variabilität und Funktionalität gebaut. Die technische Versorgung erfolgt zumeist aus dem Doppelboden. Kostenintensivere Flexibilitätsanforderungen an Fassade, Beleuchtung und Klima entfallen beim Großraumbüro, da der Raum i.d.r. als Gesamtheit ohne technische Untergliederung betrieben wird. Die Erreichbarkeit der KollegInnen auf dem Geschoss wird

4 4 mehr genutzt als über Stockwerke. Die Anordnung von Bildschirmarbeitsplätzen führt oft zu Direktblendung (Blickrichtung zu Fenster) oder Reflexblendung (Spiegelung von Fenstern auf dem Bildschirm) bei beliebiger Anordnung der Arbeitsplätze im Raum; die Verwendung von Stellwänden wird damit notwendig, um die gesetzlich geforderten Bedingungen am Bildschirmarbeitsplatz zu gewährleisten. Dabei dürfen die Stellwände laut Arbeitsstättenverordnung den Blick des Mitarbeiters durch das Fenster ins Freie nicht behindern. Arbeitsplätze am Fenster haben einen höheren Status als solche in der Raummitte. In USA werden daher die Verkehrswege oft an der Fensterfront geführt, um keinem Mitarbeiter einen Arbeitsplatz am Fenster anbieten zu können. Die ursprünglich als kommunikationsförderlich angesehene Struktur schlug jedoch aufgrund der Überdimensionierung ins Gegenteil um. Die Organisation, Technik und vor allem die Mitarbeiter fordern heute in der Regel andere Büroformen als das Großraumbüro. Als besonders problematisch wird seitens der Mitarbeiter die extreme Ungleichwertigkeit der Arbeitsplätze angesehen. Höchste Attraktivität haben fensternahe, tagesbelichtete Arbeitsplätze. In den Kernzonen möchte kaum jemand arbeiten. In Verbindung mit dem zunehmenden Ökologie- und Gesundheitsbewusstsein der Mitarbeiter werden die notwendige Vollklimatisierung und die nur bedingten Möglichkeiten der individuellen Einflussnahme bemängelt. Die sicherlich teilweise unsachlich und wissenschaftlich nicht exakt geführte Diskussion gipfelte in Pressemittelungen: "Großraumbüros machen krank". Auch die heute noch unter dem Stichwort "Sick-Building-Syndrom" geführten Diskussionen haben ihren Betrachtungsgegenstand häufig in Großraumbüros. Die Mehrzahl der in Deutschland betriebenen Großraumbüros werden daher häufig auch als Sanierungsfälle angesehen. 2.2 Das Gruppenbüro Veränderte Organisationsprinzipien forderten Ende der siebziger, Anfang der achtziger Jahre, dass die Abteilung- oder Gruppenstruktur der Aufbauorganisation sich in eigenen Räumen wiederfinden sollten. Das Gruppenbüro war geboren: Eine deutlich verkleinerte Ausgabe des Großraumbüros. Geeignet für...? Zusammengehörige Organisationseinheiten, Teams und Gruppen lassen sich gut im Gruppenbüro abbilden und diese Zuordnung unterstützt die gemeinsame Aufgabenerledigung. Gerade die schnelle Kommunikation und Abstimmung zwischen den Mitarbeitern ist eine Stärke dieser Büroform. Die technische Versorgung erfolgt zumeist aus dem Hohlraumboden. Neben der Allgemeinbeleuchtung findet in vielen Gruppenbüros heute auch das Konzept der zonierten arbeitsplatzbezogenen Beleuchtung Anwendung. Neuere organisatorische Konzepte für Gruppenbüros sehen im Erschließungsbereich (Aufzüge, Treppenhaus), der meist mehrere Gruppenbüros horizontal und vertikal erschließt, auf jeder Ebene sogenannte Service-Center vor. Dort sind für ein oder mehrere Gruppenbüros zentrale Technikpools (Postverteilung, Kopieren, Fax etc.) Besprechungs- und Regenerationsbereiche verkehrsgünstig angeordnet. Bei Gruppenbüros dieses Typs

5 5 wurden meist auch lebhafte Architekturkonzepte verwirklicht. Die Gebäude haben eine vielgliedrige Fassadenstruktur, um möglichst viel Tagesbelichtung in den Büros zu ermöglichen. Treppenhäuser werden bei flacher Bauweise mit 4 bis 6 Geschossen als Kommunikationsbereiche entdeckt. Aufzüge werden bewusst im Hintergrund gehalten, während interessant gestaltete Verbindungsbereiche oder einladende Treppen in begrünten Innenhöfen als kommunikationsförderndes Auf und Ab zur Benutzung animieren und damit Begegnung und Kommunikation noch zusätzlich fördern. Eine weitere Ausprägung des Gruppenbüros ist - wenn auch selten entstanden das sogenannte "Milieubüro". Hier wirkt das gesamte Haus mit Arbeitsplätzen, Erschließungsbereichen, Verkehrswegen und Sonderflächen auf den Betrachter als Ganzheit, als Milieu. Die Geschossebenen sind z.b. in Split-Level-Architektur zueinander versetzt und eröffnen vielfältige Ein-, Aus und Durchblicke. Es gibt keine abgeschlossenen Räume oder Bereiche. Und doch vermittelt jeder Bereich, jede Ecke, jeder Winkel seine eigene räumliche Geborgenheit, vernetzt mit dem Ganzen. Es gibt dort Gruppenbereiche ebenso wie Einzelnischen. Klimatechnisch gesehen bildet das Haus eine einzige Hülle. Von jedem Arbeitsplatz aus hat man Ausblick nach draußen und zugleich einen Einblick in die Innensituation mehrerer Geschossebenen und Gebäudeteile, ohne dass man sich am einzelnen Arbeitsplatz beobachtet vorkommt. Auch hier kann sich - wie in den Großraumbüros die Aufstellung von Bildschirmen schwierig gestalten. Um die sich ergebenden Probleme der Direkt- und Reflexblendung zu begrenzen, müssen häufig Raumgliederungselemente verwendet werden. Vorteilhaft ist die nicht erforderliche Vollklimatisierung und - aufgrund der geringeren Raumtiefen - die größere Zahl von Arbeitsplätzen in Fensternähe. 2.3 Zellenbüro Das Zellenbüro ist der "Klassiker " unter den Büroformen und hat derzeit noch die größte Verbreitung in Deutschland. Trotz intensiver Diskussion um transparentere und kommunikationsförderlichere Büroformen wird das eher kommunikationsfeindliche Zellenbüro immer wieder gebaut. Geeignet für...? Diese Büroform ist vor allem als Einzelbüro für vertrauliche Gespräche mit Kunden oder Mitarbeitern, hochkonzentrierte Einzelarbeit und hohem persönlich zugeordnetem Archivbedarf (persönliche Akten und Nachschlagwerke) geeignet. Eine Besiedlung mit zwei oder drei Personen kann dann sinnvoll sein, wenn die beiden Mitarbeiter unmittelbar zusammen arbeiten und immer über die Aktionen des anderen informiert sein sollen. Kommunikation soll in dieser Büroform über Technik (Telefon, , etc.) erfolgen oder geplant im Besprechungsraum durchgeführt werden. Jede Zelle ist quasi autark, was Technik und Ablage betrifft. Die Arbeitsplätze sind überwiegend fensternah angeordnet, das Klima lässt sich individueller regulieren, als in den größeren Bürostrukturen und der Raum kann individuell von den Mitarbeitern gestaltet werden.

6 6 Im Standardzellenbüro sind feste Trennwände zwischen den Räumen. Im Komfortzellenbüro lassen sich die Trennwände leichter zerstören bzw. versetzen. Teils bilden raumhohe Schrankwände die Trennung zwischen den Zimmern und dem Flur. In Verbindung mit größeren Raumtiefen entsteht der Drei-Personenraum. Bei Verbindung von Zwei- oder Dreipersonenzellenbüros entsteht ein Mehrpersonenraum für bis zu circa sechs Mitarbeitern. Eine teilweise von Behörden bekannte Besonderheit der Zellenstruktur ist die innere Verbindungstür zwischen den Zimmern ( Innere Beamtenlaufbahn ). Dadurch werden im Gebäude gleich drei Verkehrswege parallel zueinander angeordnet. Nämlich der eigentliche Flur sowie links und rechts die parallel verlaufenden Verbindungswege. Die in den Zellenbüros an sich relativ geringen Störpotentiale werden dadurch stark erhöht. Diese innere Verbindungsstruktur zeigt jedoch auch die Notwendigkeit, über die Zelle hinaus zu kommunizieren und beteiligt sein zu wollen. Durch den hohen Grad der Abschirmung in Verbindung mit Privatheit und Gewohnheit (viele Mitarbeiter wurden im Zellenbüro sozialisiert) ist diese Büroform bei den Mitarbeitern sehr beliebt. Wesentlichster Nachteil des Zellenbüros ist und bleibt der ausgeprägte Mangel an Kommunikation und Transparenz. Bei einer Besiedelung mit zwei und mehr Personen erhöht sich das akustische Störpotential durch die Gespräche mit anderen (Ablenkung) erheblich. 2.4 Kombi-Büro Das aus Skandinavien übernommene Konzept des Kombi-Büros wurde oft als Modeerscheinung tituliert und konnte erst Ende der achtziger und Anfang der neunziger Jahre in Deutschland Fuß fassen. Geeignet für...? Das Kombi-Büro erlaubt die konzentrierte Arbeit im Arbeitsraum ebenso wie Gruppenarbeit und Kommunikation im Multiraum. Die herausragenden Merkmale des Kombi-Büros liegen im raschen Wechsel von konzentrierter und kommunikativer Arbeit, verbunden mit Transparenz und Offenheit. Diese Büroform besteht aus individuell gestaltbaren Einzelbürozellen, die um einen innenliegenden "Allraum" bzw. Multiraum angeordnet sind. Das Konzept ist durchaus vergleichbar mit der Struktur einer Kleinstadt. Um den Marktplatz herum sind die Häuser angeordnet. Der Marktplatz ist Kommunikationstreffpunkt und dient der zentralen Versorgung (Kommunikation und Handel mit Informationen). Die Häuser bieten schützenden Rückzug und Individualität (konzentrierte Einzelarbeit in der Zelle). Im Marktplatz (Multiraum) des Kombi-Büros wird der Brunnen durch den Kopierer ersetzt und die zentrale Versorgung sind das Fax-Gerät, die Ablage und sonstige Bürotechnik. Die Vorteile des Kombi-Büros bestehen in der räumlichen Trennung von Arbeitsräumen und Multiraum. Sowohl die Konzentrations- als auch die Kommunikationsarbeit

7 7 finden ideale Bedingungen. Angefeindet wird das Konzept vor allem wegen der geringen Raumgröße von 9 bis 12 qm pro Zelle. Die notwendige Glaswand zum Multiraum (beteiligt sein, Tageslicht im Multiraum) wird noch viel zu oft mit Assoziationen wie "Schaufenster", "Zoologischer Garten" oder ähnlichem verbunden. Bei richtiger Gestaltung des Kombi-Büros treten derartige Probleme gar nicht auf. Es ist stets darauf zu achten, dass innerhalb einer Kombi-Büroetage kein Durchgangsverkehr stattfindet. Nur die Mitarbeiter des jeweiligen Bereichs sollten sich in dem Kombi- Büro aufhalten. Sie kennen sich und sind die Zusammenarbeit gewohnt. Damit empfehlen sich für die Einrichtung von Kombi-Büros sogenannte Kammlösungen oder die Gebäudeenden eines Bürohauses. Häufig wird dem Kombi-Büro auch eine geringe Flächenwirtschaftlichkeit nachgesagt aufgrund des 6 bis 8 m tiefen Multiraums. Bei richtiger Planung übernimmt der Multiraum vieles an Bürozusatz- und Sonderflächen. Auch seltener genutzte Arbeitsplätze können hier untergebracht werden. Fensternähe, individuelle Beeinflussung von Klima, Licht und Akustik sind nur einige der mitarbeiterorientierten Vorteile dieser Büroform. 2.5 Das reversible Büro Die zunehmende Dynamik in der Organisation, flachere Führungsstrukturen, stärkere marktwirtschaftliche Orientierung in den Unternehmungen, Teamarbeit, rasch wechselnde Kommunikations- und Konzentrationsanforderungen und vieles mehr fordern ein Maximum an Variabilität und Flexibilität von den Bürogebäuden. So vielschichtig wie die in einem Büro zu erledigenden Aufgaben, so vielschichtig sollten auch die Büroformen sein. Da es nicht eine Büroform geben kann, die allen Aufgaben einer Unternehmung gerecht werden kann, entstand Anfang der 90er Jahre vom Autor dieses Beitrages mitentwickelt und in dem Buch Lean-Office vorgestellt - das Konzept des reversiblen Büros. Geeignet für...? Unternehmen, die sich unter dem Druck des Marktes ständig verändern, benötigen Büroformen, die mit geringem Aufwand an die jeweiligen organisatorischen Erfordernisse angepasst werden können. Auch für Investoren wird es immer wichtiger ein Gebäude zu erstellen, das es dem oft während der Planungs- und Bauphase unbekannten Nutzer zu jedem Zeitpunkt der Nutzung ermöglicht, die Büroform zu wählen, die für seine Unternehmung am besten geeignet erscheint. Grundlage ist ein Baukörper, der sowohl als Gruppenbüro, Ein- bis Mehrpersonenzellenbüro oder Kombi-Büro ausgeführt werden kann. Damit ergibt sich ein multifunktionales Bürogebäude, das mit hoher Wahrscheinlichkeit den Anforderungen der Zukunft gerecht werden kann. Aufgrund der unternehmungsspezifischen Anforderungen kann nun auf jeder Etage eine andere Büroform realisiert werden: Ein Gruppenbüro im Erdgeschoss, ein Kombi-Büro im ersten Obergeschoss und eine Struktur aus Zellenbüros im zweiten Obergeschoss. Aus der Weiterentwicklung dieses Baukörpers und der Notwendigkeit, die Vorteile unterschiedlicher Büroformen auf einer Etage nutzen zu wollen, entstand das Mischbüro, eine Sonderform des reversiblen Büros. Bei dieser Büroform werden alle bisher beschriebenen Büroformen auf einer Etage gemischt. Das Mischbüro ist somit quasi

8 8 Gruppenraum, Mehrpersonen- und Zellenbüro sowie Kombi-Büro in einem. Der Autor hat dieses Konzept in der AIT Ausgabe 10/1998 detailliert vorgestellt. Je nach notwendiger Anpassungsgeschwindigkeit kann das reversible Büro von einer Ausprägungsform in eine andere kurzfristig umgestaltet werden. Die erwartete Veränderungsdynamik bestimmt dabei auch die Art des Innenausbaus. So werden hochflexible Raumgliederungs- und Trennwandsysteme dann wirtschaftlich eingesetzt, wenn häufige Anpassungen der Raumstrukturen notwendig sind. Bei selteneren Veränderungen können die bekannten flexiblen Ausbausysteme verwendet werden. Nach vorliegenden Berechnungen sind flexible, wiederverwendbare Ausbausysteme in der Regel ab der zweiten Umbaumaßnahme die kostengünstigere Alternative. Hinzu kommt, dass keine speziellen Handwerker dafür notwendig sind und die Büroarbeit nicht durch Lärm und Schmutz bei der Umgestaltung behindert wird. Flexible, wiederverwendbare Raumgliederungssysteme bieten darüber hinaus zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten im reversiblen Büro. So können horizontal segmentierte Raumgliederungssysteme unterschiedliche Grade der Strukturierung und Abschirmung verwirklichen. Vom reinen Sichtschutz im Sitzen oder Gehen bis hin zur deckenhohen Trennung werden unterschiedlich abgestufte Lösungen möglich. Schiebeelemente gliedern einen Teamraum in Kombi-Bürozellen oder lassen Räume, je nach Bedarf, wachsen oder schrumpfen. Damit können kleinere Besprechungsbereiche vergrößert (zu Lasten der Arbeitsplatzbereich) oder verkleinert werden (sobald die Einzelarbeit wieder zunimmt). 2.6 Das nonterritoriale Büro Die ersten nonterritorialen Büros entstanden Ende der 80er Jahre in Skandinavien. Vorreiter waren Unternehmen aus der IT-Branche (Digital, Ericsson, u.a.). Hier wurden sehr mutig neue Lösungen von Büros erdacht und erprobt (Businesslounge). Seit einigen Jahren haben derartige Konzepte auch in Deutschland Verbreitung gefunden (IBM, Siemens, DVG). Geeignet für...? Flexible, markt- und kundenorientierte Organisationskonzepte führen dazu, dass die Mitarbeiter eines Unternehmens immer seltener am eigenen, persönlich zugewiesenen, Arbeitsplatz ihre Aufgaben erledigen. Die Aufgabenerledigung findet in Besprechungsräumen, beim Kunden, unterwegs oder - im Zusammenhang mit der sich rasch verbreitenden Telearbeit zu Hause statt. Die Nutzungszeiten des eigenen Arbeitsplatzes werden dabei so gering, dass es unwirtschaftlich wäre, jedem Beschäftigten dauerhaft einen Arbeitsplatz vorzuhalten. Bei Anwesenheitszeiten eines Mitarbeiters von nur zwei bis drei Tagen pro Woche im Unternehmen oder sporadischer Nutzung des Arbeitsplatzes über den Tag, ist die Einführung eines nonterritorialen Büros sinnvoll. Hier können in den unterschiedlichsten Büroraumformen Arbeitsplätze von verschiedenen Beschäftigten auf Zeit (Desk-Sharing = mehrere Mitarbeiter teilen sich einen Arbeitstisch, Room-Sharing = die Mitarbeiter einer Abteilung teilen sich die Arbeitsplätze eines Gebäudeabschnitts, Building-Sharing = die Mitarbeiter suchen sich losgelöst von organisatorischen Zugehörigkeiten einen beliebigen Arbeitsplatz im Bürohaus) genutzt werden. In der Regel sind die Räume mit Arbeitstischen ausgestattet, die sich die Mitarbeiter nach unterschiedlichen Kriterien aussu-

9 9 chen (gewünschte Nähe zum Kollegen, aufgabenspezifische Anforderungen, o.ä.). Die benötigten persönlichen Unterlagen werden vom Mitarbeiter in Form von Rollcontainern oder Aktenkoffern mit an den Arbeitsplatz gebracht. Auch die Verlängerung der Betriebszeiten eines Unternehmens (nicht mehr 9 bis 17 Uhr, sondern 6 22 Uhr oder rund um die Uhr) erhöhen die Notwendigkeit der Einführung nonterritorialer Büros aus wirtschaftlichen Gründen. Grundsätzlich können alle bisher beschriebenen Büroformen auch für das nonterritoriale Büro genutzt werden. Transparente und offene Bürostrukturen (Gruppenbüro, Kombi-Büro, reversibles Büro) sind jedoch eher zu empfehlen, da die Kommunikation der Mitarbeiter von diesen eher unterstützt wird als von abgeschlossenen Büroformen (Zellenbüro). Wenn die Mitarbeiter schon nicht mehr ständig im Büro sind, kommt der Kommunikation eine besondere Bedeutung zu. Das reversible Büro als Mischbüro hat sich dabei weitgehend durchgesetzt, da in dieser Büroform unterschiedliche Raumangebote (offenen Bereiche im Gruppenbüroteil, abgeschlossene Bereiche in der Kombi-Bürozelle oder als Besprechungszimmer) für spezifische Nutzungen zur Verfügung gestellt werden können. Eine Sonderform des nonterritorialen Büros ist das Just-In-Time-Büro. Auf Anforderungen der Mitarbeiter werden einzelne Räume oder ganze Bürobereiche auf Zeit eingerichtet. Just-In-Time-Büros sind häufig bei Unternehmensberatungen anzutreffen, um den Anforderungen der Consultants projektspezifisch die geeigneten Räumlichkeiten und Ausstattungen anbieten zu können. In nonterritorialen Büros ist die fehlende Zuordnung von Arbeitsplatz, Arbeitsmittel und Unterlagen zu genau einem Mitarbeiter konzeptspezifisch. Dies führt häufig dazu, dass Pflege, Ordnung und verantwortlicher Umgang mit Arbeitsplatz, Arbeitsmittel und Unterlagen gegenüber territorialen Konzepten zurückgehen. Seitens der Beschäftigten, für die ein eigener Arbeitsplatz noch immer ein Statussymbol darstellt, gibt es häufig starke Widerstände gegen nonterritoriale Büros. Den Bedürfnissen der Beschäftigten nach Territorialität, Privatheit und Geborgenheit am eigenen Arbeitsplatz ist im nonterritorialen Büro auch nicht einfach Rechnung zu tragen. Sollen derartige Konzepte nicht frühzeitig an der Ablehnungshaltung der Beschäftigten scheitern, ist auf einen Werteausgleich zu achten. Der Verlust des eigenen Arbeitsplatzes wird dann leichter verschmerzt, wenn gleichzeitig der Gewinn neuer wichtigerer Aspekte zu verzeichnen ist, wie z.b. flexiblere Arbeitszeit, Selbstbestimmung bei der Arbeitsausführung, Telearbeit u.ä.. Seit der Orgatec 2000 gibt es auch zusammenklappbare fahrbare Arbeitsplätze, die wie bisher mit den Rollcontainern verfahren, im Raum aufgestellt werden. Die fahrbaren Arbeitsplätze sind nun wieder persönlich zugeordnet, können individuell ausgestaltet werden und gewährleisten damit höhere Identität für den Arbeitsplatzinhaber (zum Beispiel Office). Die hierbei wieder erreichte persönliche Zuordnung von Arbeitsplatz und - mittel wirkt sich vermutlich positiv auf Ordnung und verantwortlichen Umgang mit Arbeitsplatz und -mittel aus. Die Einrichtung eines nonterritorialen Büros ist in der Regel keine Aufgabe für sich, sondern steht immer in Verbindung mit organisatorischen Veränderungen in einem Unternehmen oder veränderter Wertebetrachtung in einer Gesellschaft. Vor allem in Verbindung mit Telearbeit ist das nonterritoriale Büro eine sinnvolle und akzeptierte Büroform. Vom Grundsatz her wird Telearbeit dann sinnvoll sein, wenn nachfolgende Randbedingungen weitestgehend gegeben sind:

10 10 papierarme Bearbeitung der Arbeitsaufgaben mit Rechnerunterstützung, Aufgabenbearbeitung losgelöst von spontanem persönlichen Kontakt zu Kollegen, einfache Erreichbarkeit der Beschäftigten über Telefon oder Datenleitung bei physischer Präsenz im Bürohaus in vertretbarer Zeit (ca. 1 Stunde) in Krisenfällen Mitarbeiter mit Selbstverantwortung und Selbstorganisation Erreichbarkeit für Kunden auch außerhalb üblicher Bürozeiten Flexibilität von Arbeitszeit und Arbeitsort. 3. Ausblick und Trends Viele Einflussfaktoren und größen bestimmen letztendlich die Entscheidung einer Unternehmung für die Wahl der einen oder anderen Büroform. Aufgrund sich ständig ändernder Märkte, schnell wachsender und schrumpfender Unternehmungen oder Abteilungen, sowie sich ständig ändernder Arbeitsaufgaben und immer neuer technischer Lösungen im IT-Bereich sollte das Bürohaus ein Optimum an Flexibilität und Wirtschaftlichkeit anbieten. Daneben stellen jedoch auch die Mitarbeiter hohe Anforderungen an die Qualität ihrer Arbeit, der Räume und Arbeitsplätze zur Erfüllung der Arbeitsaufgaben. So werden die im Bild aufgezeigten mitarbeiterbezogenen Anforderungen in vielen Unternehmen einen höheren Stellenwert bekommen als dies heute der Fall ist, vor allem, um hochqualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und halten zu können. Auch zukünftige, hoch flexible Arbeitsformen, wie die Telearbeit werden Bürohäuser nicht überflüssig machen, sie werden diese jedoch beeinflussen und verändern. So überraschen die Forschungsergebnisse der GIM (Grundwert Immobilien Management GmbH, Dresdner Bank Immobiliengruppe) aus dem Jahr 1999 nicht. Danach wird sich das Nachfrageverhalten nach Büroraumformen wie folgt verändern: Großraumbüro: zukünftig 5,1% heute 6,6% Gruppenbüro: zukünftig 11,7% heute 12,7% Zellenbüro: zukünftig 37,6% heute 80,7% Kombi-Büro: zukünftig 43,1% heute 26,4% Reversibles Büro: zukünftig 40,6% heute 11,2% Damit wird die bisherige Vormachtstellung des Zellenbüros mit derzeit 80,7% abgelöst vom Kombi-Büro und reversiblen Büro mit zukünftig zusammen 83,7%. Da auch das Kombi-Büro eine Ausprägung des reversiblen Büros ist, dürfte das Kombi-Büro zukünftig den Platz 1 in der Rangliste der nachgefragten Büroformen einnehmen.

11 11 Verwendete Literatur Daniels, K.; Schneider, F.; Sommer, H.; Struhk, H. (1998): Das Kombi-Büro: Büroraumkonzept mit Zukunft. Akzente Studiengemeinschaft, Pfaffenkogelweg 26, Bischofswiesen, 1996 GIM (Hrsg.) (1999): Zukunftsorientierte Bürokonzepte Eine Betrachtung aus der Sicht der Immobilienentwicklung. GIM, Bettinastr , Frankfurt, Lorenz, D. (1996): Mensch und Bildschirmarbeit - Systemische Arbeitsplatz- Analyse nach der EU-Richtlinie Arbeit an Bildschirmgeräten. Akzente Studiengemeinschaft, Pfaffenkogelweg 26, Bischofswiesen, Lorenz, D. (1998): New Work, New Work: Das Büro der Zukunft Anforderungen und Planung. In: AIT, 10, Ausgabe ABIT Büro heute, Seite Lorenz, D.; Schneider, F.; Struhk, H. (1994): Lean-Office. Die ganzheitliche Optimierung des Büros. Akzente Studiengemeinschaft, Pfaffenkogelweg 26, Bischofswiesen,1994. Schütz, U. (1994): Projektentwicklung von Verwaltungsgebäuden. Renningen-Malmsheim 1994.

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