reiff.arch.2010_2 TEIL1: RECHERCHE

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1 COMPUTER AIDED ARCHITECTURAL DESIGN C A A D RWTH-AACHEN LEHRGEBIET COMPUTERUNTERSTÜTZTES PLANEN IN DER ARCHITEKTUR BETREUUNG: PROF. PETER RUSSELL BEARBEITUNG: STEFANIE GONNERMANN reiff.arch.2010_2 TEIL1: RECHERCHE BEGLEITENDE ARBEIT IN DREI TEILEN SOSE 2004 ZUM VERTIEFUNGSENTWURF UMBAU DES REIFFANBAUS

2 Aufbau der Arbeit Motivation Teil 1: Recherche Kommunikation Informationsaustausch - Wie kommunizieren wir? Schrift Büroformen Organisationsstrukturen Lean Office/Management PPM Office/Business-Club Umgesetzte Organisationsstruktur am Beispiel:e-place bei ibm in Stuttgart Architektonische Umsetzung mit der Idee:.Telekooperatives Gebäude Entwicklung des Bürobedarfs der Zukunft Ergonomie die Arbeitswissenschaft Ergonomie und Design Fazit Teil 2: Projekt Reiff.arch ein Umbau Das Projekt - Organisation und Nutzungsentwurf Vorschlag zur Umgestaltung des Reiffs Primärstruktur Erschließung +Multiraum Sekundärstruktur Lärm-+Sonnenschutz Haustechnik Nebenräume Tertiärstruktur Ausstattung von Arbeitsplatz und ArbeitsrauM Mobilar IT Quartierstruktur die günstigen Voraussetzungen schaffen Flächenausnutzung Teil 3: Pläne Übersichtsschema im Querschnitt Grundrisse in Version 1 und Version 2 Längs- und Querschnitt, Ansichten 3d-Einblick und Details von Arbeitstisch und Container-Ladestation

3 Einführung Motivation Ziel dieser Arbeit ist, einen Vorschlag für den studentischen Arbeitsplatz der Zukunft zu entwickeln. Im Speziellen widme ich mich der Umgestaltung und Umnutzung der Fakultät für Architektur, genauer gesagt des Reiff-Anbaus aus den 70er Jahren. Zum Einstieg in das Thema blicke ich auf die Kommunikation, und deren Entwicklung in unserer "zivilisierten" Welt. Kommunikation ist die Basis von Verständigung, und damit die Basis für ein Zusammenleben. Auch im Tierreich gibt es sie. Kommunikation zwischen Menschen kann auf die unterschiedlichsten Weisen funktionien. Wichtig ist, daß Kommunikatoren und Rezipienten über den gleichen Zeichenvorat verfügen. Dabei spielt die Schrift für die Zivilisierung der Völker eine entscheidende Rolle. Grundsätzlich gilt: je einfacher, desto effektiver. Die Umsetzung von Kommunikation in der Arbeitswelt, genauer der Schreibtisch- oder Bürowelt werde ich anschließend in den verschiedenen Büroformen betrachten. Wir befinden uns an einem Punkt, an dem die Bürostruktur sich wandelt. Die Theorien dazu sind zum Teil schon 20 Jahre alt, aber die Erkenntnis vom Nutzen einer Umstrukturierung setzt sich erst jetzt langsam durch. Der Wert der Geistesenergie läßt sich eben schwer beweisen, und erst durch mutige Pilotprojekte sichtbar machen. Außerdem setzt die rasante Entwicklung in der Technologie neue Maßstäbe mit neuen Möglichkeiten, die ein Umdenken bei dem Thema der Büro- und Kreativ-Arbeit erforderlich machen. Der Sprung in den Entwurf ist eingebettet in die Erfordernisse der Ergonomie. Auf der Suche nach dem idealen Arbeitsplatz der Zukunft stellen sich die Fragen: Gibt es einen idealen Arbeitsplatz? Wird die Arbeit von der Technologie unterstüzt, oder schafft sie neue Probleme? Was hat der studentische Arbeitsplatz mit der zu erwartenden Arbeitsumgebung seines Berufs zu tun? Wie können universitäre Organisationsstrukturen auf den Arbeitsmarkt vorbereiten? und speziell: wie kann ich den mir zur Verfügung stehenden Platz optimal nutzen?

4 Teil 1: Recherche Kommunikation zunächst die Definition: aus Brockhaus 1993: Kommunikation [lat. Unterredung, Mitteilung] alle Prozesse der Übertragung von Informationen durch Zeichen aller Art unter Lebewesen (...) und/oder techn. Einrichtungen (...) durch techn., biolog., psych., soziale u. a. Informationsvermittlungssysteme. Zum Kommunikationsprozess gehören Verschlüsselung (...), Entschlüsselung(...) und Übermittlung(...). Kommunikation als Grundnotwendigkeit menschlichen Lebens geschieht in 3 Hauptfromen: 1. intrapersonale Kommunikationals der Austausch, der innerhalb eines Individuums, z. B. Bei der Aufnahme von Umweltdaten, abläuft, 2. interpersonale Kommunikation als Austausch von mindestens 2 Individuen (...) 3. mediengebundene Kommunikation als Austausch zwischen der (kleinen) Gruppe von Kommunikatoren(z. B. Journalisten) und der (häufig umfangreichen) Gruppe von Reziptienten (z. B. Leser einer Tageszeitung). Mediengebundene Kommunikation wird deshalb auch als Massen-Kommunikation bezeichnet. Die Kommunikation innerhalb einer organisierten Gruppe (...) heißt Gruppen-Kommunikation. Auf der Basis intrapersonalen Austausches bauen sich die Ebenen der sozialen (...) Kommu auf, die ihrereseits untereinnder in Wechselbeziehung stehen (...). im Feld der sozialen Kommunikation werden 4 Faktoren unterschieden: 1. Kommunikator (Quelle der Information) 2. Aussage (Information) 3. Medium (materieller Träger der Information) 4. Rezipient (Empfänger der Information) Unterscheiden möchte ich die direkte und die indirekte Arten von Kommunikation. Informationsaustausch direkt Bei der direkten Kommunikation verständigen sich die Menschen mit Hilfe unmittelbar ohne Zwischenablage durch autitiven, visuellen oder haptischen Kontakt. Dabei können auch Hilfsmittel zum Einsatz kommen. Gesprächskreis in einer Schule Die Schüler nehmen die Informationen über das gesprochene Wort des Lehrers auf, unterstützt durch seine Gestik. Bild:www ch

5 Treffen fremder Kulturen Hier tritt die Gestik in den Vordergrund. Der Klang der Sprache, z. B. ruhig und bestimmend, kann helfen die Gesten zu verstehen, wenn die Sprachbarriere nicht zu überwinden ist. Bild:www.einsatz-bundeswehr.de Fingeralphabet Es ergänzt die umfangreiche internationale Gebärdensprache für Gehörlose. Die Gestik ist das entscheidende Verständigungsmittel. Bild: Alles in Ordnung Die Sprache der Tauche r ist sehr speziell. Sie beruht auf vereinbarten Zeichen. Mann muss sie nur beherrschen, wenn man diesen Sport ausüben möchte. Ein Beispiel für eine Verständigungslösung in einem Nischenbereich. Bild:www.vsgcottbus.de

6 Manche Situationen versteht jeder, egal aus wechem Kulturkreis er kommt. Ein schreiender, wild paddelnder, nach Luft ringender Mensch ertrinkt ohne Hilfe. Hilfe! Die Verwedung moderner Arbeitsmittel ermöglicht auch einen intesiven Kontakt zu weit entfernten Personen. Videokonferenz Bild:www.t-systems.de indirekt Die indirekte Form der Kommunikation bedient sich einer Art Zwischenablage oder auch Informationsdepot. Person A hinterläßt ein Zeichen für Person B, um diese Person entweder zu informieren oder zu einem bestimmten Handeln zu veranlassen. Dieses Zeichen kann mannigfaltig ausfallen. Wichtig ist nur, das beide Personen es gleich deuten. Dies setzt eine Vereinbarung voraus, die ganz speziell sein kann (Geheimcodes oder sehr persönliche Erinnerungen), im allgemeinen aber auf der Kultur beruht in die diese Menschen eingebunden sind. Es gilt: je allgemeingültiger und einfacher ein Zeichen ist, desto mehr Menschen verstehen es un desto informativer ist es. Zeichen die Regeln sind Eine weltweit möglichst einheitliche Regelung des Verkehrs auf Straße mindert die darauss hervorgehende Gefahr. Bild:www.fahrschule-brunberg.de Zeichen und Piktogramme sind international, jedoch in ihrer Aussagekraft begrenzt im Gegensatz zur Sprache, die als Schrift niedergelassen, die Informationen besser beschreibt und konserviert. Idealere Bedingungen bietet die Kombination von Schrift und Bild.

7 Schrift - Historischer Überblick aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie: Schrift ist eine erlernte sprachspezifische Technik, die mithilfe eines Systems von festgelegten Zeichen (siehe Alphabet) oder Symbolen Informationen auf einem Träger oder Medium festhält. Die Schrift wird durch Schreiben erzeugt und durch Lesen - üblicherweise mit den Augen - wahrgenommen, und auf die gleiche Art und Weise geistig verarbeitet, wie andere (bildhafte) visuelle Reize. Schrift ist jedes System zur Lesbarmachung der gesprochenen Sprache. Für Sehbehinderte und Blinde gibt es die Brailleschrift, die es ihnen ermöglicht, Informationen mit den Fingern abzutasten und zu»lesen«. (...) Definition Man unterscheidet: Alphabetschrift - die grundlegende Beziehung hier ist: ein Zeichen entspricht einem Laut (bzw. Phonem) Silbenschrift - hier entspricht weitgehend ein Zeichen einer Silbe Logogramme - ein Zeichen steht hier in der Regel für ein Wort Alphabet- und Silbenschriften sind mehr oder weniger phonologisch, also lautbasiert. Logogramm- oder Ideogramm-Schriften sind hingegen eher bedeutungsbasiert: das Schriftzeichen entspricht eher einer bestimmten Bedeutung als einem bestimmten Laut. Beispiele für eine solche Schrift sind die arabischen Ziffern (1,2,3...), mathematische Symbole, Verkehrszeichen, Pictogramme. Diese sind international verständlich. (...) Diese Karte gibt einen Überblick über verschieden Schriften, die an sehr unterschiedlichen und weit entfernten Orten unabhängig voneinander entstanden sind.

8 Als Vorlaufer der Schrift gelten die Höhlenmalereien und die Kerbhölzer, sowie die Knotenschrift der Inkas. Die Knotenschrift Quipu (= Knoten) drückt nur Ziffern aus. Bild: Bild: Bild:www.bildungsservice.at Unklar ist bislang noch, ob die Inka nicht auch noch eine weitere Schriftart besaßen. Tocapu, als Muster auf deren historischen Edelgewändern bekannt, könnte eine Art Schrift aus sich wiederholenden Zeichen sein. Bild: Die Sumerische Keilschrift, entwickelt v. Chr., gilt als die älteste bekannte Schrift. Leider wird sie auf der oben abgebildeten Karte nicht erwähnt. Aus einfachen Piktogrammen, die mit der Zeit miteinander verkknüptt wurden, entstant eine komplexe Schrift aus Ideogrammen mit fester Bedeutung. Im Laufe der Jahrhunderte verloren diese langsam ihre urspüngliche Bedeutung und über Entwicklungsschritte, die die Zeichen unterschiedlich deuteten, gelangte man bis hin zu einer Phonetisierung der Zeichen. Replik einer Tontafel mit Keilschrift Bild:www.wikipedia.de

9 Die ägptischen Hieroglyphen sind nach wie vor umstritten. Einige Lehrmeinungen gehen von einer eigenständigen Entwicklung aus, während andere von einem Import ausgehen. Allgemein wird ihre Entstehung auf v. Chr. datiert. Sie werden unterschieden in die Hieroglyphen, die auf den Bauwerken zu finden sind, und denen, die als Schrift (Hieratisch) auf Papyros mit Tinte geschrieben wurden. Hieroglyphen in Altägyptisch Bild:www.kaligraphie.de Hieroglyphen und bilder im Karnak-Tempel Bild: Die einzig bekannte Schrift im präkolumbianischen Amerika ist die der Maya. Sie basiert auf Bildsymbolen. Die Schriftzeichen können sich aus Logogrammen und Silbenzeichen zusammensetzen, aber auch getrennt voneinader stehen. Schriftzeichen auf einem steinernen Kalender in Tikal Bild:www.wikipedia.de weitere Schriften, die auf Bildern beruhen Japan Indianer Nordamerikas

10 Schriften, die sich aus Zeichen zusammensetzen griechisch kyrillisch altdeutsch Dieser kurze Abriss ist sicherlich nicht vollständig. Er erhebt auch nur den Anspruch eines kurzen Überblicks über die unterschiedlichen Möglichkeiten, die die verschiedenen Kulturen gefunden haben, um etwas für längere Zeit festzuhalten. Dahinter steckt das Bewußtsein, eine Zivilisation zu haben, die auf das Wissen und die Erfahrungen der vorangehenden Generationen aufbaut. In unseren Breitengraden entwickelt sich diese Art der Zivilisation erst spät. Wir übernehmen und entwickeln schon vorhandene Schriften weiter. Einen wesentlichen Schritt nach vorne tun wir erst mit Karl dem Großen (um 800), der die Pflege und Verbreitung der christlichen Liturgie den Klöstern überträgt und eine einheitliche Schrift einführt. Die Verbreitung von Wissen erfolgt nun nicht mehr nur mündlich. Der nächste wichtige Schritt ist die Erfindung Gutembergs der Buchdruck (1445). Bis zur Erfindung der Schreibmaschine bliebt die handschriftliche Nierdlegung daneben weiter die wichtigste Art der Dokumentation in Bank, Handel und Recht. Erst die Comuter lösen in den letzten Jahrzehnten den Stift mehr und mehr ab. Ein Bürobetrieb würde ohne sie gar nicht mehr funktionieren.

11 Büroformen im Überblick Schema: Besprechung Zellen Flur Erschließung san. Anlagen Beschreibung: Zellenbüro Vorteile: ruhige Arbeitsumgebung für hohe Konzentration individuelle Arbeitsplatzgestaltung individuelles Raumklima Nachteile: sehr statisch mangelnde Kommunikation erschwerte soziale Kontakte erschwerte Teamarbeit Hoher Flächenverbrauch Gruppenbüro Gruppenbüro Vorteile: sozialer Kontakt (begrenzt) Teamarbeit möglich geringerer Flächenverbrauch Nachteile: statische Gruppengröße keine Rückzugsmöglichkeit Raumklima nur nach Absprache Einzelarbeitsplatz Großraumbüro Vorteile: hohe Flexibilität niedriger Flächenverbrauch sozialer Kontakt Nachteile: extreme soziale Kontrolle - kein Rückzug möglich Lärmemissionen - erschwerte Konzentration Teambesprechungen stören andere

12 Besprechung Zellen Material/Archiv Kombi-Büro Vorteile: kombiniert die Vorteile des Zellen und Großraumbüros fexible Teamgrößen möglich sozialer Kontakt/Kontrolle niedriger Flächenverbrauch sozialer Kontakt individuelle Arbeitsplatzgestaltung individuelles Raumklima Nachteile: schwierige Gestaltung der Gruppenarbeitsplätze im Mittelbereich keine optimale Auslastung der Zellen Einzelarbeitsplätze Rückzug Material/Archiv Besprechung Non-territoriales Büro Vorteile: Aufhebung der Hirarchie, damit Aufwertung des Einzelnen höchst Flexibilität intensiver sozialer Kontakt/Kontrolle sehr niedriger Flächenverbrauch durch desksharing Nachteile: kein individuelles Raumklima oder Raumgestalten möglich kaum Rückzugsmöglichkeit Hohe technische Ausstattung des Einzelnen erforderlich

13 Organisationsstrukturen in der Büroarbeit In den letzen Jahrzehnten wurde vieles, was bislang für Büroarbeit selbstverständlich war neu durchdacht. Eine strenge Hierarchie, Einzelarbeit und "Geheimniskrämerei". Das Zellenbüro war, und ist eigentlich noch die vorherrschende Büroform. Aber langsam setzt ein Wandel in der Bürolandschaft ein. Seit den 80ern gibt es Literatur, die scih mit dem Thema befasst. Die neuen Organisationsstrukturen setzen insgesamt mehr auf Kommunikation und Informationsfluss. Die Erkenntniss, das es auch eine wertwolle Geistesenergie bei den Mitarbeitern gibt, setzt sich durch. Geistesenergie ist das, was den Menschen antreibt freiwillig und mit Interesse mehr zu leisten als vorher, wenn die entsprechenden Anreize gegeben werden. Geistesenergie entwickeln wir, wenn wir uns mit einer Sache identifizieren können. Wenn die Arbeit zur Lieblingsbeschäftigung wird, kann der Arbeitgeber davon nur profitieren. Neue Arbeitsformen und -Umgebungen sollen diese vernachlässigte Ressource fördern. Die Technologie soll dabei unterstützen. Im folgenden werde ich einige dieser Organisationsformen umreißen, und Umsetzungsbeispiele aufzeigen. Lean Office/Management Lit.: Lean Office, VDI-Berichte 1013, 1992 Begriff: Der Begriff beruht aus der Denkweise der lean production (Begriff von John F. Krafcik), die in der japanischer Autoindustrie als Philisophie des Toyota Production Systems entstand. Dahinter steckt die Ablösung der arbeitsteiligen Massenproduktion und der dazugehörigen Management-Denkweise. Man erkannte, das diese zu starr, zu komplex und zu kostenträchtig ist. Bessere Erfoge sind mit verantwortungsvollen und motivierten Mitarbeitern zu erreichen, statt mit strengen Hierarchien und unterforderten, schlecht informierten Untergebenen. Ziel: Durch minimalen Einsatz an Personal, Zeit und Investitionen soll dem Kunden der maximale Wert für sein Geld als Gegenleistung erbracht werden.die folgende Tabelle (Vgl. Lean Office, VDI- Berichte 1013, 1992, Abbildung 1) beschreibt die unterschiedlichen Begrifflichkeiten und Einordnungen in traditioneller und schlanker Denkweise. Hieraus geht deutlich die grundsätzlich positivere Einstellung im lean management hervor. Beispiel traditionell lean Unternehmensziele Wettbewerber schlagen Kunden gewinnen Orientierung Product-out Market-in Management-Kultur Feuerwehr Vorbeugend Fokus Ergebnis Prozess und Ergebnis Mitrbeiter Kosten Potential MA-Beurteilung Schwächen Stärken Führung Boss Coach Richtlinien Unveränderbar Dynamisch Problemsatz Wer? Wie? System Fehler Ausfall Lernquelle Gewerkschaften Toleriert Partner

14 Standards: Mit dem Lean Management werden neue Standards definiert, die sich in folgenden Voraussetzungen beschreiben lassen: 1. Kundenorientierung überall Alle Leistungen, auch, und besonders, die internen, haben einen Kunden (Kollegen, Abteilungen, usw.). Die Beziehungen zu den Kunden sind zu pflegen, was eine intensive Kommunikation und Kooperation bedeutet. Außerdem verlangt eine schnelle Anpassungsfähigkeit an den internen, sowie externen Markt eine hohe Flexibilität in der strukturellen Organisation und im Einsatz der Mitarbeiter. 2. Mitarbeiterorientierung Die Mitarbeiter haben ein Potential, das entwickelt werden soll. Eine starke Einbindung durch große Offenheit (Information und Feedback) und Vertrauen (Delegation von Aufgaben, Verantwortung und Controlling) steigert die Motivation und Leistungen der Mitarbeiter. Die Lernbereitschaft und Selbstorganisation (auch Gruppenorganisation) sind Voraussetzungen für das lean management im Büro. 3. Qualität zuerst Hier setzt das lean management-system fest, daß der Kunde entscheidet, was Qualität ist. Der Kunde wiederum, ist genau wie oben auch intern zu verstehen. Wo kein Kunde ist, kann Qualität nicht entstehen. Qualität soll in allen Leistungesprozessen entwickelt werden und unterliegt der ständigen Kontrolle und der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten. 4. Verschwendung reduzieren Verschwendung ist alles, was nicht zur Wertsteigerung beiträgt. Dazu gehört: Materialverschwendung, mangeldes Engagement der Mitarbeiter, Auftreten von Fehlern, ungenaue Ziele, Nichteinhaltung von Zusagen, langsame Prozesse, Verzettelung, Schnittstellenprobleme, ungenutzte Kreativität, ungenaue Aufgabendefinitionen, Abstimmungsfehler, Kundenferne PPM PPM (Partizipatives Produktivitätsmanagement) ist prinzipiell eng verwand mit dem Lean Management. Es bedeutet eine enge Mitarbeit der Einzelnen von der Projektplanung bis zur Nachbesprechnung. Eine sehr flache Hierarchie und Teamwork stehen hier im Vordergrund. Die Arbeitsgruppe bestimmt das Ziel und kontrolliert sich durch ständiges Feedback selbst. Projektarbeit Für jeden neuen Auftrag wird ein neues Team zusammengestellt. Das Team erstellt für jedes neue Projekt einen Plan. Darin wird festgelegt, welches Ergebniss dem Normalfall entspricht, aber auch was das Minimum und Maximum ist. Ziel ist selbstverständlich immer das Erreichen des gestellten Maxi mums. Feedback Beim PPM wird jedes Projekt auch im Nachhinein genau in seinem Ablauf hinterfragt. Die Gruppe lernt ihre Stärken zu erkennen und an ihren Schwächen zu arbeiten. Jeder Mitarbeiter bekommt auf diese Weise auch ein Feedback für seine geleistete Arbeit.

15 Office/Business-Club "Vom intelligent Building zur Telekooperation" Dissertation von Dipl. Ing. Kay Friedrichs an der Fakultät für Architektur Aachen, 2000 Der office club verfolgt die Philosophie des lean office und die des non-territorialen Büros. Keine festen Arbeitsplätze für den Einzelnen garantieren eine hohe Flexibilität und Flächenausnutzung. Es werden Arbeitsplätze verschiedenster Qualität angeboten, vom ruhigen Einzelarbeitsplatz über Gruppenarbeitsplätze bis hin zur geschäftigen Espressobar. Auch die Arbeit außerhalb ist möglich und erwünscht. Die Kommunikation und der Informationsfluß stehen immer im Vordergrund. Die auf Zusammenarbeit von Spezialisten in Forschung und Entwicklung hin weiterentwickelte Form des Office Clubs ist der Business Club. Dynamisch konfigurierte Arbeitsumgebungen stellen den Spezialisten eine möglichst effizienten Bewegungsraum zur Verfügung. Der Einsatz von Telekooperationstechniken verstärkt die hohe Dynamik durch die sich der Business-Club auszeichnet. Das bedeutet, das ein eng miteinander verbundenes Arbeiten losgelöst von einem Gebäude möglich ist und sogar zum Regelfall wird. Das Virtuelle Büro wird dabei zum Verbindungsglied. Es ist als eine Methapher, ähnlich der des Desk-Tops zu verstehen, das verstärkt die Orientierung und Koordinierung unterstützt. Hier ist der Raum, an dem der aktuelle Stand des Projektes abgelegt und dokumentiert jederzeit für alle Teilnehmer einzusehen ist. Es kann weiterhin als Diskusionsplattform dienen. Hochwertige Telekooperationstechniken können zu einem wesentlichen Zeit- und Energiesparfaktor werden, wenn sie z. B. als Konferenzsysteme eingesetzt werden, die Besprechungen, unabhängig vom realen Zusammentreffen die Teilnehmer, via Videokonferrenz ermöglichen. Umgesetzte Organisationsstrukturen Was bedeutet das lean office/management, PPM und Office/Business-Club für meine Suche nach dem idealen Arbeitsplatz? Diese Forderungen stammen aus den frühen 90ern, haben aber weiterhin Gültigkeit. Zu überlegen ist nun, wie die neuste Technologien diese Forderungen unterstützen können, und wie sie sich auf den Arbeitsplatz der Zukunft auswirken und schon ausgewirkt haben. Die Entwicklung des non-territorialen Büros ist sicherlich ein Kind dieser Philosophie. Das folgende Beispiel IBM beschreibt eine Umstrukturierung der Büroorganisation vom hierarchischen Aufbau zum gemeinsamen Arbeiten aller. Beispiel: e-place bei IBM in Stuttgart Die erforlgreiche Einführung eines neuen Bürokonzeptes Vgl. Good Practice, Kurt Landau (Hrsg), ergonomia Verlag 2003 Ziele: Schneller und effizienter Austausch von Erfahrungen und Kenntnissen zur erfolgreichen Kundenwerbung und -bedienung bei gleichzeitiger Reduzierung der Kosten. Aber auch für die Mitarbeiter sollte insgesamt ein gefühlter Mehrwert entstehen in Bezug auf die Qualität der Arbeitsumgebung. Umgesetzt werden soll eine sehr flexible Struktur, die das Arbeiten in Projektteams fördert. Weitere Teilziele waren die Herstellung einer die Kommunikation und Teamarbeit fördernden Arbeitsumgebung, der Abbau der hierarchischen Strukturen, und die Realisierung funktionaler, ergonomischer und technologisch angemessener Lösungen.

16 Umsetzung: Zur Umsetzung des Vorhabens zog IBM die professionellen Arbeitswissenschaftler vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation hinzu. Diese hatten beratende, beobachtende und auswertende Funktionen übernommen. Eine arbeitswissenschaftliche Beurteilung des vorliegenden Pilotkonzeptes im Hinblick auf Raumkonzept, Arbeitsorganisation, Arbeitsprozesse, Funktionalität Ergonomie und Wohlbefinden der Mitarbeiter sollte erstellt werden. Die Moderation im Evaluierungsprozess erfolgte über anonyme Mitarbeiterbefragungen. Da die bisherige Bürostruktur die Projektarbeit nur schlecht unterstützt, wurde von einem Projektteam ( IAO, Management IBM, Mitarbeiter Funktionsbereich, Vertreter des Betriebsrates) beschlossen ein non-territoriales Konzept in der Abteilung Liegenschaften in Böblingen für ein halbes Jahr zu testen und zu optimieren. Dieses Projekt, mit dem Namen e- place, greift die Idee des desk-sharing auf, die der Konzern für die kundennah arbeitenden Mitarbeiten bereits seit Anfang der 90er praktiziert. Desk-sharing verabschiedet sich von dem Gedanken, daß jeder Mitarbeiter einen fest zugewiesenen Arbeitsplatz benötigt. Statt dessen werden die Mitarbeiter mit einem Laptop und einem mobilen Telefon ausgestattet. Als Hersteller solcher Technologie war dies natürlich auch kein großer Aufwand für das Unternehmen. Jeder Mitarbeiter nimmt also sein persönliches Arbeitsgerät jeweils zum aktuellen Arbeitsplatz seines derzeitigen Projektteams mit. Ein Arbeiten außer Haus wird auf diese Weise ebenfalls gefördert. Die Identifikation mit dem Platz entfällt auf diese Weise, sie wird jedoch ersetzt durch die Identifikation mit dem Team. In der Abteilung Liegenschaften sollte ein Verhältnis von 10 Plätzen auf 12 Mitarbeiter realisiert werden. Die Inbetriebnahme des Testbüros erfolgte im Juli Auf 320 m² entstanden für 41 Mitarbeiter 32 Arbeitsplätze. Architektonisch wurde das ehemalige Zellebüro von den Innenwände größtenteils befreit. Nur einige kleine Zellen wurden beibehalten, um im Bedarfsfall ein ruhig, konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen. Im so entstandenen freien Raum wurden im Mittelbereich die allgemeinen Dinge, wie zentrale Ablagen und Schränke angeordnet, um die an den Fenstern gelegenen allgemeinen Arbeitsplätze gruppiert wurden. Außer der Sekretärin und behinderten Mitarbeitern hatte niemand Anspruch auf einen fest zugeordneten Arbeitsplatz. Somit waren auch die Manager auf einer Ebene mit Ihren Mitarbeitern. Abbildung pilotfläche e-place

17 Ergebnisse Nach einer Eingewöhnungsphase von 3-6 Monaten war die Akzeptanz durch die Mitarbeiter gut. Insbesondere den gute Informationsfluß, die signifikant verbesserte Kommunikation und die erleichterte Erreichbarkeit des Managements wurde beiderseits gelobt. Nach eigenem Empfinden steigerten die Mitarbeiter auch Ihre Arbeitseffektivität. Schritt für Schritt wurde das neue Konzept nach diesem erfolgreichen Testlauf auch auf die übrigen Teile der IBM-Hauptverwaltung angewandt. Die Erfahrungswerte hatten gezeigt, dass das Konzept nur mit räumlich nahen Rückzugsräumen zum konzentrierten Arbeiten und mit kleineren 4-6-Personen-Besprechungsräumen gut funktioniert. Alles Andere wurde standardisiert aus dem Pilot übernommen. Abbildung einer Standard-Bürofläche bei IBM Beim Desk-Sharing wurde eine für die unterschiedlichen Mitarbeitergruppen jeweils optimierte Sharing-Ratio festgelegt, die auf alle umgerechnet im Endeffekt 1:1,4 betrug. Damit standen Mitarbeitern Arbeitsplätze zur Verfügung. Einer des wesentlichen Punkte, die zum klaren Erfolgt des e-place geführt haben, war die Bereitschaft der Führungskräfte, weitestgehend auf die Statussymbole, insbesondere das eigene Büro zu verzichten zugunsten einer effektiven Kommunikation. Meßbar war als Kostenfaktor beim Pilotprojekt zunächst der um 40% gesunkene Flächenbedarf. Die Einsparung der Liegenschaftskosten betrug auch am Ende 40%. Die Gesamteinsparung bei 25%, wegen des gehobenen technischen Anspruchs des Konzepts. Inzwischen hat IBM dieses Konzept auch für alle weltweiten Niederlassungen beschlossen und möchte es nach und nach umsetzen. vgl. auch Die neue Art der Kommunikation - IBM-Tower im Hamburger BTC

18 Architektonische Umsetzung Das Telekooperative Gebäude "Vom intelligent Building zur Telekooperation" Dissertation von Dipl. Ing. Kay Friedrichs an der Fakultät für Architektur Aachen, 2000 Das Telekooperative Gebäude ist des Bürogebäude der Zukunft, das all diesen Organisationsstrukturen gerecht wird. Der Lösungsansatz zur Entwicklung eines solchen Gebäudes geht über ein modulares System. Dieses modulare Konzept ermöglicht eine dynamische Anpassungsfähigkeit des Gebäudes. Aufbau Um der Umsetzung in gebaute Architektur näher zu kommen, werden die Komponenten des Gebäudes nach ihrer voraussichtlichen Standzeit in Primär- bis Quartiärstrukturen unterteilt. Die Primärstruktur umfaßt alle Komponenten mit einer mittleren Nutzungsdauer von etwa 50 Jahren. Hierunter fallen die konstruktiven Elemente des Tragwerks und des Rohbaus, sowie der notwendigen Erschließung und den Schächten, die für Installationen vorgesehen sind. In der Sekundärstruktur sortieren sich die Komponenten mit einer mittleren Nutzungsdauer von Jahren ein. Dazu gehören die Gewerke des technischen, und des Innenausbaus. Es sind die Voraussetzungen für die Nutzung der Primärstruktur Die Tertiärstruktur umfaßt nun die mobilen Einrichtungen mit einer Nutzungsdauer von 3-6 Jahren. Damit sind das Mobilar, der leichte Innenausbau, Telefone, Kopierer, Computer, usw.. Die Quartiärstruktur ist die kurzlebigste. Hierunter ist die von den Arbeitsgruppen benötigte Hard- und Software zu verstehen, wie auch die Struktur des Virtuellen Büros. Nach 6-18 Monaten wird diese jeweils neu angepasst und programmiert. Die Quartierstruktur ist die sehr wichtig, weil eine Arbeitsgruppe auch ohne feste Primär- Sekundär- und Tertiärstruktur funktionieren kann. Diese sind dazu da, die optimalen Rahmenbedingungen zu schaffen. Durch die hohe Flexibilität des Gebäudes lässt Raum für zukünftige Entwicklungen, auch für solche, von denen heute noch nichts zu ahnen ist. Das modulare System kann im Bedarfsfall das Gebäude, auch in Teilen, vom Rohbauzustand aus, den Anforderungen entsprechend umgebaut werden.

19 Ausblick auf die Entwicklung des Bürobedarfs Die oben beschriebenen Arbeitsformen kollidieren mit dem derzeit noch vorherrschenden Büroformen, insbesondere dem Zellenbüro. Die Telearbeit, das System Desk-Sharing und die noch wenig erprobten, aber aussichtsreichen virtuellen -Büros lösen sich von dem zentralen Ort, und werden in Zukunft keine neuen Büroflächen mehr erforderlich machen, eher den bestehenden Bestand reduzieren. Dem entgegen steht der wachsende Dienstleistungssektor und die prozentuale Zunahme an Büroarbeit. Wahrscheinlich werden sich diese in der Waage halte, sodass insgesamt der Büroflächenbedarf stagniert. Allerdings ist der Umbau der alten Büroflächen an die neuen Bedürfnisse nötig. In jedem Fall muß das Bürogebäude der Zukunft den Anforderungen des mobilen und globalen Arbeitens, mit seinen ständig ändernden Zeiten und Orten, und den neuen Entwicklungen der Informationstechnologie gewachsen sein. Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien machen uns immer unabhängiger von Zeit und Ort. Das bringt viele Vorteile, kann aber die Wirkung des Zusammengehörigkeits- Gefühls, dass sich in der Corporate Identity ausdrückt nicht ersetzen. Frage: Gibt es den allgemein gültigen idealen Arbeitsplatz? Wahrscheinlich nicht! Das maximal Erreichbare, das ich mir vorstellen kann, ist der auf eine bestimmte Person oder Gruppe, mit deren interlektuelle und physische Voraussetzungen, zugeschnittene Arbeitsplatz. Und selbst dieser Platz kann nicht als ideal betrachtet werden, wenn die aktuelle Tagespsyche nicht berücksichtigt bleibt. Um mich der Aufgabe weiter zu nähern, beschäftigte ich mich daher erst einmal mit dem Basiswissen von der den Arbeitswissenschaften zugeordneten Disziplin der Ergonomie.

20 Ergonomie Definitonen: aus Brockhaus 1993: [grch] Teilgebiet der Arbeitswissenschaft;beschäftigt sich mit der Anpassung der Arbeit (sbedingungen) an die Eigenschaften des menschlichen Orgnismus. Aus (Juli 2004) Der Begriff Ergonomie setzt sich aus den griechischen Wörtern ergon (= Arbeit, Werk) und nomos (= Gesetz, Regel) zusammen. Die Ergonomie ist die Wissenschaft von der Verbesserung der Schnittstelle zwischen Benutzer (=Mensch) und Objekt (=Maschine). Hauptgebiete sind Schnittstellen des Menschen zu Gegenständen und (Computer-) Benutzungsoberflächen (GUIs). Die Ergonomie ist nach Wandmacher eine angewandte wissenschaftliche Disziplin der Analyse und Optimierung menschlicher Tätigkeiten und Leistungen unter Einbeziehung subjektiver und objektiver Faktoren und Prozesse. Das Ziel der Ergonomie ist die Anpassung der Arbeitsbedingungen und Werkzeuge an den Menschen. Seit der bewussten Verwendung des Begriffs Design wird die Ergonomie zunehmend fortentwickelt; erste Ansätze entstanden am Bauhaus. Konsequent und umfassend wurde sie jedoch von Henry Dreyfuss, dem amerikanischen Produktdesigner, und seinem Designbüro entwickelt und angewandt. Heute ist die Beachtung und Anwendung ergonomischer Erkenntnisse nicht nur eine für den Benutzer sinnvolle Ergänzung von Produkten, sondern auch ein Marktvorteil gegenüber der Konkurrenz. Vom Statischen und Dymnamischen Ein leicht ablesbarer Unterschied zwischen den beiden Definitonen ist der Einfluß der Informationstechnologie auf das Verständnis des Begriffes. Kaum zu glauben ist, dass zwischen beiden gerade mal 11 Jahre liegen. Gut, vielleicht ein unfährer Vergleich, da ja auch die Quellen der Information sehr unterschiedlicher Prägung sind. Der Brockhaus als gebundenes schweres Buch hat einen ganz anderen Anspruch an die Gültigkeit und Dauer, als die schnelllebige Information aus dem Internet von Wikipedia trotzdem: das ist die Richtung in die wir uns bewegung und auch das passende Tempo. Immer neue Technologie, in immer kürzeren Abständen bedeutet einen hohen Anspruch an Flexibilität in jeder Hinsicht. Dabei dürfen Grundlagen aber nicht vergessen werden. Sie müssen die Basis sein, auf der die Neuerungen sich erst mal austoben und beweisen können. Das bedeutet, dass wikipedia.de den Brockhaus nicht so leicht ersetzen kann. Brockhaus als schlichtes Basiswissen, um bei dem Beispiel zu bleiben, erlaubt einem Portal wie wikipedia einen Spielraum mit Deutungsfreiheiten, die zum Teil ihre Gültigkeit auf Dauer noch zu beweisen haben Zurück zur Ergonomie Deren Ziel ist die Anpassung der Arbeitsbedingungen und Arbeitsmittel, an den Menschen. Unter Arbeitsmittel ist all das Werkzeug und Mobilar zu verstehen, was einen Einfluß auf unseren Körper bei der Arbeit hat. Wegen der Fülle verschiedener freizeit- oder berufsbedingten Tätigkeiten ist das Arbeitsgebiet der Ergonomie nahezu unerschöpflich. Daher beschränke ich mich hier in erster Lienie auf die, die Büroarbeit betrefffen. Selbstverständlich gibt es dazu einige Regelwerke.

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