Der Mann mit den zwei Augen Roman

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Der Mann mit den zwei Augen Roman"

Transkript

1 Matthias Zschokke Der Mann mit den zwei Augen Roman WALLSTEIN VERLAG

2 4

3 Eine rumänische Pflegerin hob den Hörer ab und gab ihn weiter an die Frau im Liegestuhl. Die murmelte:»io dormo, io dormo.«der Mann mit den zwei Augen lachte und sagte:»seit wann können Sie Italienisch? Ich bin s, hören Sie? Sie schlafen nicht, Sie telefonieren mit mir.«daraufhin bekam sie einen Hustenanfall, und er verabschiedete sich. Io dormo, io dormo waren ihre letzten Worte gewesen. Am Abend starb sie. Einen Tag vorher war auch ihre einundzwanzigjährige Katze gestorben. Das hatte der Mann ihr eigentlich mitteilen wollen. Die Katze war ihr als halbwüchsiges, verwildertes Tier zugelaufen und blieb bis zuletzt schmal und scheu. Sie hatte auffallend große, fast durchsichtige Ohren und machte nur selten, völlig unerwartet, zwei, drei Schritte auf Menschen zu, um sich dann ohne übertriebene Eile wieder von ihnen zu entfernen. Den Mann mit den zwei Augen hatte sie grundsätzlich nicht beachtet. Nur ein einziges Mal hatte sie sich ihm vorsichtig genähert, war ihm ums rechte Bein gestrichen und danach mit senkrecht erhobenem Schwanz davongegangen. Wie es dazu gekommen war, lässt sich nicht rekonstruieren. Er freute sich jedenfalls sehr darüber und dachte, nun hätte er sie für sich gewonnen. Als junges Tier hatte sie eine porzellanzarte, rosarote Nase. Manchmal vergaß sie, die Zungenspitze ins Maul zurückzuziehen. Den Ausdruck ihres Gesichts hätte man dann als leicht besorgt umschreiben können. Sie erweckte ihr ganzes Leben lang den Eindruck, schwere Verantwortung zu tragen zu haben. Was für ein Ernst! Was für ein zierlicher Körper! Was für kühle, weiche 5

4 Pfoten! Wer keine Katzen mag, wird verständnislos den Kopf schütteln über diese Zeilen. Der Mann mit den zwei Augen konnte nicht anders, ihm gefielen Tiere. In deren Umgebung war ihm wohl, und die Freude, am Leben zu sein, flammte jeweils kurz in ihm auf. Von Pferden zum Beispiel wusste er, dass sie schlecht schlafen, wenn man sie nachts allein draußen lässt. Pferde bewachen wechselseitig ihren Schlaf. Dies zu wissen beglückte ihn.»es ist am besten, das Boot nur dann auszuschöpfen, wenn es nötig ist.«das war die einzige Weisheit, welche die Frau, die im Liegestuhl verstorben war, gekannt hatte. Sie zitierte sie zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit, so oft, bis schließlich auch der Mann mit den zwei Augen anfing, sie zu zitieren. Er hatte sich mit den Jahren an die Frau gewöhnt. Er liebte es, an ihrer linken Seite durch die Straßen zu gehen und ihre Hand zu halten. Dann fiel ihm aber meistens nichts zum Sagen ein. Wie der Frieden und das Glück hatten sie beide nicht allzu viele Worte und Geschichten zu ihrer Verfügung. Wenn sie den Satz mit dem Boot sagte, dachte er jeweils für sich: Wie recht sie hat; am besten ist es, das Boot nur dann auszuschöpfen, wenn es nötig ist. Nun war sie also tot. Freiwillig aus dem Leben geschieden, wie die offizielle Bezeichnung dafür lautete. Er wünschte sich nicht, Gottes Blitz möge in all jene fahren, die ihr das Leben verleidet hatten. Der Blitz war viel zu rein dazu. Würde er in sie fahren, würde er zeitlebens stinken, der Blitz, weil er mit diesem Bastardgezücht in Berührung gekommen wäre, mit diesen siechen Hämlingen, die alles niedermachen, was in die Höhe träumt. Er wusste nicht genau, wen er meinte mit dem Wort Bastardgezücht. Alle halt. Er wusste nicht einmal, wo er das Wort her hatte. Auch sieche Hämlinge waren ihm unbe- 6

5 kannt. Sie schossen nach der ersten Betäubung, die auf die Todesnachricht folgte, ohne jeden Zusammenhang in sein Hirn und verdunkelten ihm das Gemüt. Die Katze lag, in eine weiße Tischdecke eingewickelt, in der Küche auf dem Fußboden. Nachdem er die Frau am Telefon nicht hatte fragen können, was er mit dem Leichnam machen solle, schob er ihn in einen blauen Müllsack aus Plastik und trug ihn in den Keller, wo in der hintersten linken Ecke, solange er hier wohnte, eine rostige Kohlenschaufel an der Wand lehnte, die ein Vormieter dort hatte stehen lassen. Die Schaufel steckte er zur Katze in den Sack und ging damit in den nahegelegenen Stadtpark, einen kleinen Mischwald mit Lichtungen, Wegen, Grünflächen, Blumenbeeten, Kinderspiel- und Grillplätzen. Vormittags war dort meistens niemand unterwegs, außer in den Schulferien, im Hochsommer, die aber längst vorüber waren. Am Rand einer Rasenfläche grub er im Unterholz ein Loch die Erde war dunkel, feucht und weich, das Graben ging leicht, in welches er die in die Tischdecke eingewickelte Katze legte. Er schaufelte das Loch zu und schob Laub darüber. Dann stand er da, mit hängenden Armen, und schaute auf den kleinen Hügel. Leise sagte er:»mach s gut, Bisibisi.«Er hatte keine Ahnung, wie er auf dieses Bisibisi gekommen war. Er überlegte, ob in einem Film oder im Fernsehen vor kurzem mal eine Katze mit einem solchen Namen aufgetaucht sei, konnte sich aber an keine erinnern. Er schüttelte den Kopf, als umsirre ihn eine Mücke, steckte die Kohlenschaufel zurück in die blaue Plastiktüte und ging davon. Nach Beerdigungen nimmt man normalerweise ein Leichenmahl zu sich, dachte er. Das würde die Frau, die am Telefon io dormo, io dormo gesagt hat, jetzt bestimmt vorschlagen. Er ging also in die Breite Straße zu Mario, 7

6 um dort Nudeln mit Schinken und Speck zu essen. (Schließlich ahnte er zu diesem Zeitpunkt ja noch nichts vom Tod der Frau, der erst am späten Abend eintrat und ihm erst am folgenden Morgen mitgeteilt wurde.) Die Schaufel in der blauen Plastiktüte stellte er unterwegs neben einen Abfalleimer. Das Restaurant war leer bis auf einen Gast, der mit dem Gesicht zur Eingangstür an der Fensterfront saß und ihm bekannt vorkam. Der Mann mit den zwei Augen hatte nicht die Größe, sich mit einer knappen Verbeugung von diesem ihm seiner Meinung nach Bekannten fernzuhalten und den Tisch in der Nische rechts neben der Eingangstür zu wählen, um dort in Ruhe über die Gerichtsreportage, an der er gerade arbeitete, und darüber, ob es überhaupt noch einen Sinn habe, solche Gerichtsreportagen zu verfassen, nachdenken und speisen zu können, so wie er sich das vorgenommen hatte. Er errötete, die Wut stieg kurz in ihm empor, die Wut darüber, nicht allein bleiben zu dürfen. Doch er konnte nicht anders: Als ob er magnetisch angezogen würde, ging er quer durch den Raum und fragte:»ist dieser Platz noch frei?«der fremde Gast schaute von seinem Teller auf, deutete mit vollem Mund auf die vielen freien Stühle im Restaurant und fragte, warum er sich ausgerechnet zu ihm an den Tisch setzen wolle.»weil wir einander meines Erachtens kennen«, antwortete der vor ihm stehende Mann mit den zwei Augen.»Wenn man sich kennt, ist es doch beinahe eine Verpflichtung, sich in der Situation, in der wir uns hier befinden, zu begrüßen und zueinander an den Tisch zu setzen, oder etwa nicht?ich kenne Sie nicht. Aber bitteschön, setzen Sie sich. Sie scheinen das Bedürfnis nach Gesellschaft zu haben?aber sind Sie nicht der und der? Kennen wir einander nicht von da und da?«8

7 »In der Tat, der und der bin ich, und da und da verkehre ich. Doch kann ich mich beim besten Willen nicht an Sie erinnern.das kann gut sein. Mir wurde schon oft gesagt, ich hätte einen sparsamen Gesichtsausdruck; meine Erscheinung sei nicht besonders einprägsam; man vergesse mich schnell. Aber haben Sie etwa nicht unlängst von einem, an den ich Sie erinnere, wenn Sie mich genau anschauen, behauptet, er sei ein Blender?! Und sind nicht Sie es, den ich umgekehrt für einen ebensolchen halte, einen Heuchler und Schmarotzer?! Deswegen war ich im ersten Moment ja auch versucht, mich nicht an Ihren Tisch zu setzen, aus Angst davor, von Ihnen zur Verstellung verführt und in den Sumpf hinuntergezogen zu werden.in welchen Sumpf denn?in den des höflichen Miteinander-Umgehens, um nicht zu sagen, in den der Schmeichelei und der Lüge. Gerade gestern Mittag habe ich beispielsweise wieder einmal in der Kantine des Chemiewerks, in der ich jeweils meine Kaffeepause mache, weil sie in der Nähe meines Büros liegt, ein paar Elemente beieinander sitzen sehen, über denen eine stinkende Wolke giftiger Gase dräute. Jeder von ihnen, für sich allein genommen, macht einen vernünftigen und erträglichen Eindruck. Zusammen jedoch sind sie unausstehlich dumm und laut und verführen einander zu übler Nachrede, blöder Häme und feiger Anbiederei. Ich muss eben feststellen: Mir ist bei Ihrem Anblick jeglicher Appetit vergangen; ich verspüre das dringende Bedürfnis, nach Hause zu gehen, mich hinzulegen und auszuruhen. Sie verzeihen.«er deutete eine knappe Verbeugung an, machte auf dem Absatz kehrt und verließ das Restaurant. Ein Mädchen spielte mit seiner Freundin im Hof des Mietshauses, in dem der Mann mit den zwei Augen 9

8 wohnte. Der Hof war ein enges asphaltiertes Quadrat mit einer rostigen Teppichstange mittendrin. Die Sonne, die seit mehreren Tagen schien was in dieser Region im Spätherbst ungewöhnlich war, fiel das ganze Jahr über niemals bis auf dessen Grund. In den Ecken war der Asphalt deswegen ewig feucht und dunkelgrün bemoost. Immer wenn das Tor zur Straße geöffnet wurde und jemand hereinkam oder hinausging, wurde es kurz hell im Hof, und eine Welle warmer Luft schwappte herein. Dann verharrten die Mädchen reglos und ließen ihre nackten Beine davon umspülen. Die eine, sie hieß Filine, hätte ihrer Freundin Ulrike gern vorgeführt, wie wohlbekannt sie im Haus war und wie gut sie sich mit den Bewohnern verstand. Deswegen schaute sie jeden, der vorüber ging, herausfordernd an, hob ihr Kleid und machte einen Knicks. Filine ist ein seltener Name. Vielleicht ist es gar keiner, sondern eine Erfindung. Ihren Eltern wäre das zuzutrauen gewesen. Sie waren künstlerisch veranlagt, wohnten parterre und hatten sich ihre Räume romantisch eingerichtet. Als Filine zur Welt gekommen war, hatte ein frisch gemachtes Kinderzimmer mit blauen Möbelchen auf sie gewartet und eine himmelblaue Tapete voller weißer Schäfchenwolken. Das hatte man von der Straße aus durch die Fenster sehen können. Filine schaute also jeden, der vorüber ging, herausfordernd an, hob ihr Kleid und machte einen Knicks. Die Mieter und Mieterinnen erkannten das Mädchen zu dessen Leidwesen nicht. Es war schnell gewachsen. Das letzte Mal, als sie es gesehen hatten, lag es noch im Kinderwagen. Sie schauten irritiert hin, verzogen das Gesicht zu einem starren Lächeln und sagten:»hallo ihr beiden, na?«mehr fiel ihnen nicht ein. Sie gingen unsicher weiter, zögerten, überlegten, was sie sonst noch 10

9 hätten sagen können, blickten zurück, wandten sich dann entschieden dem Ausgang zu und verließen das Haus, oder sie stiegen die Treppe empor und verschwanden rasch in ihren Wohnungen. Filine war enttäuscht. Sie hätte Ulrike zu gern gezeigt, auf welch sicherem Boden sie sich hier bewegte. Endlich wurde sie von einem der Heimkehrenden gefragt, nachdem sie ihren Knicks gemacht hatte:»kannst Du tanzen?«er hatte zwei Augen, mit denen er so schaute. Das war alles, an was sich Filine später, wenn sie nach ihm gefragt wurde, noch erinnern konnte. Sie antwortete:»ich gehe in den Ballettunterricht und kann einen Knicks machen, zum Verbeugen.«Der Mann mit den zwei Augen verstand nicht, was sie damit sagen wollte. Für seine Begriffe war sie verwirrend zart gebaut und zu klein für ihr Alter. Das ist so eine Redensart: zu klein für ihr Alter. Der Mann wusste nicht, wie alt sie war, aber er hielt sie eindeutig für zu klein dafür. Aus dem Keller kroch eiskalte Luft und strich um ihre Unterschenkel. Die Haut darauf zog sich zusammen und wurde grieselig.»schau, du hast Haut wie Schmirgelpapier. Mit deinen Beinen könnte man eine ganze Kirchenbank glattpolieren.«filine schaute den Mann an, dann ihre nackten Beine, dann rannte sie in den dunklen Hausflur, Ulrike hinter ihr her. Im Hausflur machten beide Pliers. Der Mann kniff die Augen zusammen und schaute ihnen nach. Er machte einen erschöpften Eindruck. In seinem Rücken war ein Nerv eingeklemmt. Den Kopf konnte er nur noch nach rechts drehen. Außerdem hatte er Hunger. Ich möchte auch wieder einmal hüpfen, dachte er, folgte den beiden in den dunklen Flur und fragte:»könnte ich das wohl auch, was ihr da macht?nein«, sagte Filine.»Meine Mutter hört alles durchs offene Fenster. Wenn ich rufe, kommt sie sofort. In der 11

10 Wohnung ist es zu kalt zum Spielen, darum sind wir draußen im Hof. Gestern habe ich vor Leuten getanzt. Am Schluss hob ich die Hände über den Kopf, und dann habe ich mich verbeugt, so «Sie machte vor, was sie gesagt hatte. Dass dies keine Geschichte war, wussten alle drei sehr genau. Aber so fangen sie an, die Geschichten. Und plötzlich steckt man mitten drin in einer, und Blut fließt, oder weiße Kleidchen sind zerrissen. Er verdiente sein Geld als Gerichtsreporter und kannte das. Filine hatte dünnes Haar, riesige Augen und zu große Ohren. Sie besaß einen Hamster, der Motte hieß, Motte oder Moppel oder so ähnlich. Der Mann sagte, sie solle ihre Mutter um einen zweiten Hamster bitten, weil der eine allein sonst traurig werde und sterbe. Dann stieg er die Treppe zu seiner Wohnung hinauf, nicht ohne zum Abschied gesagt zu haben:»das ist schön, wie du tanzt. Was für mehlige, schlanke Beine«, wonach er sich räusperte, weil ihm seine Stimme belegt vorkam. Ulrike schaute und hörte den beiden stumm zu. Sie wird sich daran gewöhnen müssen, nicht beachtet zu werden neben Filine, dachte der Mann, während er die Treppe hinaufstieg. Es ist angenehm, nicht beachtet zu werden. Man kann sich dabei ausruhen und träge werden wie Teig. Filine hingegen wird in ihrem Leben kaum jemals träge werden können wie Teig. Sie wird weitertanzen und weitertanzen, immer im Zentrum des Interesses, und bald wird sie zu Tode erschöpft sein davon. Dann kommt die eisige Kälte aus dem Keller gekrochen und setzt sich auf sie drauf. Männer träumen davon, zum Aus-der-Haut-Platzen groß und stark zu sein. Meistens sind sie das aber nicht. Der Anblick von dünnen, zarten Kinderkörpern erinnert 12

11 sie an ihre Träume. Manchmal gelingt es einem von ihnen dann nicht mehr, sich zu beherrschen, und er packt so einen kleinen Körper, um seine Größe und Stärke an diesem zu messen. Für einen kurzen Moment ist er dann tatsächlich zum Aus-der-Haut-Platzen groß und stark. Fast immer weinen die Kinder während der Beweisführung, wodurch dem Mann auffällt, dass es sich um solche handelt, und dass der Größenunterschied naturgegeben ist. Das macht ihn traurig und gefährlich. Am späteren Nachmittag ging er die Treppe wieder hinunter. Die beiden Mädchen spielten nicht mehr im Hof. Der Mann mit den zwei Augen spürte, wie sich angesichts des leeren Quadrats große Mattigkeit in ihm ausbreitete. Er fühlte sich zerschlagen, müde und verbraucht. Er empfand das dringende Bedürfnis, eine Weile an nichts mehr denken zu müssen. Das Büro und die Entscheidung darüber, ob er den ganzen Gerichtsreportagenbettel hinschmeißen wolle, konnten bis morgen warten. Ein Frisör namens Türschmidt hatte vor ein paar Tagen drei Häuser weiter seinen Salon eröffnet. Er warb im Schaufenster mit besonders günstigen Einführungspreisen für seine Dienste. Der Mann mit den zwei Augen entschloss sich, ihn aufzusuchen. Er ging am benachbarten Feinschmeckerrestaurant vorüber, das immer erst abends öffnete, stellte sich vors Schaufenster des neuen Frisörs, studierte die Liste mit den Einführungspreisen und trat dann ein. Nach kurzem kam ein eleganter Herr aus dem hinteren Raum nach vorne. Seine Schritte waren kaum wahrzunehmen. Es sah aus, als ob er schwebte. Seine geraden, sandfarbenen Haare, die ihm millimetergenau sorgfältig geschnitten vom Kopf hingen, waren leicht und biegsam wie Spinnfäden. Sie reflektierten das einfallende Tageslicht und glänzten matt bei jeder Bewe- 13

12 gung. Der Mann mit den zwei Augen fragte:»herr Türschmidt?Ja.Haben Sie gerade Zeit für mich? Falls nicht, wäre das kein Unglück. Ich wohne nur ein paar Schritte weiter und kann ohne Probleme noch einmal nach Hause gehen und später wiederkommen.nein, nein«, sagte Herr Türschmidt. Er sprach angenehm leise und sanft.»sie haben Glück. Genau in diesem Moment klafft eine Lücke in meinem Terminkalender. Verzeihen Sie meine Neugierde: Darf ich fragen, wie Sie auf mich gestoßen sind? Haben Sie meine Anzeige in der Tageszeitung gelesen? Es interessiert mich aus Marktforschungsgründen.Ich sagte doch, ich wohne drei Häuser weiter. Ich laufe täglich mehrmals an diesen Fenstern vorbei und habe darin Ihre Werbung gesehen.ach so, Verzeihung, natürlich, das sagten Sie in der Tat. Sie müssen verstehen, bei so einer Geschäftseröffnung möchte man möglichst alles richtig machen und denkt von früh bis spät nur darüber nach, was man noch verbessern könnte. Dabei wird man unaufmerksam für das, was im Moment passiert und gesagt wird, weil man in Gedanken dauernd in der Zukunft oder in der Vergangenheit steckt. Jetzt aber zu Ihnen. Wünschen Sie eine Typberatung? Ich habe einen Kurs besucht und bin von unserem Berufsverband legitimiert, jedem Kunden zu sagen, welche Frisur am besten zu ihm passt. Oder haben Sie möglicherweise klare eigene Vorstellungen, was Ihr Aussehen betrifft?eigentlich wollte ich bloß ein bisschen nachschneiden und den Nacken ausputzen lassen. Sie sehen ja, wie ich ausschaue. Ungefähr so möchte ich auch nach Ihrem Eingriff noch ausschauen, dann allerdings weniger mitgenommen und wieder mehr in mir selbst ruhend, abgeklärter. Nichts Auffälliges oder Gewolltes schwebt mir vor. Mein Kopf soll Ausgeglichenheit ausstrahlen, Vertrauenswürdigkeit, so dass niemand, 14

13 der mich sieht, anfängt, sich Gedanken zu machen über mich oder darüber, wie es in mir drin ausschaut, am allerwenigsten ich selbst.gut, ich will s versuchen. Setzen Sie sich hier vors Waschbecken. Ich darf Ihnen die Haare doch bitte zuerst waschen? Nicht dass sie mir schmutzig vorkämen, im Gegenteil, es ist nur so, dass sich feuchte Haare besser schneiden lassen als trockene.«der Mann mit den zwei Augen setzte sich auf den angewiesenen Stuhl, ließ den Kopf nach hinten ins Becken kippen und überließ sich Herrn Türschmidt, der mit angenehm kräftigem Druck anfing, die Haare zu waschen und den Haarboden zu massieren. Der Mann mit den zwei Augen dachte an die Frau, die gemurmelt hatte, io dormo, io dormo. Er kannte sie nun schon sehr lange und wusste, wie gern sie schlief. Eine warme Welle überrollte ihn, und ein Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. Herr Türschmidt fragte, ob es erlaubt sei zu erfahren, worüber er lächle. Der Mann mit den zwei Augen erklärte, dass er vormittags mit einer Frau telefoniert hätte, die gesagt habe, sie schlafe, dabei habe sie doch mit ihm gesprochen! Dazu müsse man wissen, dass die Frau nichts lieber tue in ihrem Leben als zu schlafen. Er wisse das, weil er sie bereits seit Jahrzehnten kenne. Sie lebe mit ihm zusammen in derselben Wohnung. Herr Türschmidt lachte und sagte, das sei in der Tat lustig. Dann sagte er:»wenn Sie sich jetzt bitte aufrichten und auf den Stuhl nebenan setzen möchten.«nachdem er die tropfenden Haare kurz mit einem Frottiertuch durchgerubbelt hatte, begann er sie zu schneiden. Das tat er vorsichtig, Haar für Haar fast, während seine Wangen sich langsam röteten. Er sah aus wie ein alter Engel, so als hätte er nie gelebt. Die Haut in seinem Gesicht war ganz glatt, die dünnen Haare hingen pagenartig um das helle 15

14 Oval und schimmerten bei jeder Bewegung, die er machte, wie das Fell eines zwei Wochen alten Lamas. Draußen vor dem Fenster fielen die letzten Strahlen der untergehenden Sonne auf die gegenüberliegende Fassade. Herr Türschmidt schnitt ein Härchen nach dem anderen. Alles war ruhig und friedlich. Er atmete kaum hörbar und schaute konzentriert und liebevoll auf seine schneidenden Hände. Die abgeschnittenen Haarspitzen tanzten in den Lichtreflexen wie Goldstaub zu Boden. Der Mann mit den zwei Augen schlief ein. Als er aufwachte, begriff er zuerst nicht, wen er im Spiegel vor sich sah. Er meinte, es sei Herr Türschmidt, und wollte sich schon bei ihm entschuldigen dafür, dass er kurz eingenickt sei. Da sah er, dass er selbst es war, der ihm in der Dämmerung entgegenblickte. Das Gesicht des Frisörs war über seinem eigenen zu erkennen. Mit einem fragenden Ausdruck schaute der Meister ihn an, einen kleinen, runden Spiegel in der Hand haltend, mit der er ihm seinen Nacken zeigte. Der Mann mit den zwei Augen sagte:»sehr schön, danke, sehr sauber. Jünger komme ich mir vor. Wie neu gekauft. Nicht mehr ganz ich selbst zwar. Eher wie Sie sehe ich nun aus. Schauen Sie uns beide im Spiegel an: wie Zwillinge. Offenbar mögen Sie Ihre eigene Frisur am allerliebsten und können die am besten schneiden?«herr Türschmidt verstand den in der Bemerkung verborgenen Sinn nicht. Er lachte verlegen und sagte:»ja, ja Ich hoffe, Sie sind zufrieden mit meiner Arbeit. Was für ein Coupe so nennen wir einen Haarschnitt unter Kollegen von Ihrem letzten Frisör gemeint gewesen war, konnte ich beim besten Willen nicht herausspüren. Ich vermute, Sie haben sich Ihre Haare seit längerem nicht mehr schneiden lassen oder gar selbst Hand an sie gelegt? Da Sie schliefen, mochte ich Sie nicht stören und nach Ihren Wünschen fragen, sondern folgte meiner In- 16

15 tuition und tat, was ich für richtig hielt. Ich finde, es ist gut herausgekommen; Sie sehen blendend aus. Es würde mich freuen, wenn Sie meinen Salon wieder beehren und ihn vielleicht sogar weiterempfehlen möchten.ich werde es mir durch den Kopf gehen lassen. Sie müssen mir aber schwören, dass Sie nicht nur diese eine Frisur beherrschen. Sonst laufen in unserer Straße demnächst lauter Türschmidts herum.«der Frisör lachte wieder verlegen und sagte ja, ja. K aum zu glauben, dass dies derselbe Mann sein soll wie jener, der vor mehreren Tagen bei Mario Nudeln mit Schinken und Speck essen wollte und sich danach die Haare hatte schneiden lassen, welcher nun, schlecht rasiert, übernächtigt und mit schwarzen Ringen unter den Augen, hier in der Dunkelheit stand und suchend um sich blickte. Doch er war es. Die Frau, die auf dem Liegestuhl eingeschlafen und erstickt war, hatte ihm vor Jahren erklärt, falls er sich einmal erschöpft fühlen sollte, müsse er nach Harenberg fahren, dort in der Unterführung links gehen und dann die Treppe hinauf, da würden mehrere Hotels nebeneinander stehen, in denen man sich gut erholen könne. Er war dieser Anweisung gefolgt, doch die Straße, auf die er gelangte, war düster, und nirgends war ein Hotel zu sehen. Weil sein Koffer schwer wog, mochte er nicht umkehren und die Treppe wieder hinuntersteigen. Lieber glaubte er daran, dass die Auskunft richtig gewesen sei und er bloß ein paar Schritte weiterzugehen brauche, um die Hotels zu finden. Der Nieselregen verrichtete überdies sein entmutigendes Geschäft mit so großem Ernst, dass allein der Gedanke an eine Umkehr ihn zur Verzweiflung getrieben hätte. 17

Der alte Mann Pivo Deinert

Der alte Mann Pivo Deinert Der alte Mann Pivo Deinert He... Du... Lach doch mal! Nein, sagte der alte Mann ernst. Nur ein ganz kleines bisschen. Nein. Ich hab keine Lust. Steffi verstand den alten Mann nicht, der grimmig auf der

Mehr

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun!

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun! unseren Vorstellungen Angst. Ich liebe, was ist: Ich liebe Krankheit und Gesundheit, Kommen und Gehen, Leben und Tod. Für mich sind Leben und Tod gleich. Die Wirklichkeit ist gut. Deshalb muss auch der

Mehr

Brüderchen und Schwesterchen

Brüderchen und Schwesterchen Brüderchen und Schwesterchen (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Einem Mädchen und einem Jungen war die Mutter gestorben. Die Stiefmutter war nicht gut zu den beiden Kindern. Darum sagte der Junge

Mehr

in den Fliesen des Fußbodens, fast überdeckt von dem Teppich, der vor dem Bett lag. Sie ging darauf zu, schob den Teppich zur Seite, fasste mit

in den Fliesen des Fußbodens, fast überdeckt von dem Teppich, der vor dem Bett lag. Sie ging darauf zu, schob den Teppich zur Seite, fasste mit in den Fliesen des Fußbodens, fast überdeckt von dem Teppich, der vor dem Bett lag. Sie ging darauf zu, schob den Teppich zur Seite, fasste mit schmalen Fingern den Rand einer Fliese und hob sie hoch.

Mehr

Das Waldhaus. (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm)

Das Waldhaus. (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Das Waldhaus (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Es war einmal. Ein armer Waldarbeiter wohnt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in einem kleinen Haus an einem großen Wald. Jeden Morgen geht

Mehr

Das Schwein beim Friseur Drehbuch Szene Personen Text Spielanweisung Requisite/Musik

Das Schwein beim Friseur Drehbuch Szene Personen Text Spielanweisung Requisite/Musik Das Schwein beim Friseur Drehbuch Szene Personen Text Spielanweisung Requisite/Musik 0 Erzähler Schon seit Wochen hingen dem kleinen die Haare über den Kragen, und seine Mutter überlegte sich, wie sie

Mehr

Die Höhle ist ein großes, tiefes Loch im Felsen.

Die Höhle ist ein großes, tiefes Loch im Felsen. Das tapfere Schneiderlein (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Es war einmal. Es ist Sommer. Die Sonne scheint schön warm. Ein Schneider sitzt am Fenster und näht. Er freut sich über das schöne Wetter.

Mehr

Die drei??? Band 29 Monsterpilze

Die drei??? Band 29 Monsterpilze Die drei??? Band 29 Monsterpilze Erzähler: Es war gerade mal sieben Uhr, als Justus Jonas müde aus seinem Bett kroch und zum Fenster trottete. Eigentlich konnte ihn nichts aus den Träumen reißen, außer

Mehr

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: ich weiß wer ich bin! Ich bin das Licht Eine kleine Seele spricht mit Gott Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!" Und Gott antwortete: "Oh, das ist ja wunderbar! Wer

Mehr

Das ägyptische Medaillon von Michelle

Das ägyptische Medaillon von Michelle Das ägyptische Medaillon von Michelle Eines Tages zog ein Mädchen namens Sarah mit ihren Eltern in das Haus Anubis ein. Leider mussten die Eltern irgendwann nach Ägypten zurück, deshalb war Sarah alleine

Mehr

Lenis großer Traum. Mit Illustrationen von Vera Schmidt

Lenis großer Traum. Mit Illustrationen von Vera Schmidt Lenis großer Traum Lenis großer Traum Mit Illustrationen von Vera Schmidt Leni ist aufgeregt! Gleich kommt ihr Onkel Friedrich von einer ganz langen Reise zurück. Leni hat ihn schon lange nicht mehr gesehen

Mehr

... im. Filmstar. Fieber. Unterstützt von

... im. Filmstar. Fieber. Unterstützt von ... im Filmstar 2327 9933 Fieber Unterstützt von KAPITEL 1 Tarik räumte gerade zwei Perücken von der Tastatur des Computers, als Antonia und Celina in das Hauptquartier der Bloggerbande stürmten. Das Hauptquartier

Mehr

Lauren Oliver. Liesl & Mo und der mächtigste Zauber der Welt

Lauren Oliver. Liesl & Mo und der mächtigste Zauber der Welt Lauren Oliver erzählendes Programm Kinderbuch i Erfolgsautorin Lauren Oliver hat mit Liesl & Mo ein bezauberndes, fantasievolles Kinderbuch vorgelegt, das das Zeug zum modernen Klassiker hat. Liesl lebt

Mehr

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern-

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern- Janine Rosemann Es knarzt (dritte Bearbeitung) Es tut sich nichts in dem Dorf. Meine Frau ist weg. In diesem Dorf mähen die Schafe einmal am Tag, aber sonst ist es still nach um drei. Meine Frau ist verschwunden.

Mehr

Pädagogische Arbeitsblätter zu Band 224: Friedl Hofbauer, Die Glückskatze

Pädagogische Arbeitsblätter zu Band 224: Friedl Hofbauer, Die Glückskatze Kreuze die richtige Antwort an! Wo wohnt die kleine Katze zu Beginn der Geschichte? o In einer Stadtwohnung o Im Wald o Auf einem Bauernhof o In einer Tierhandlung Wie sieht sie aus? o Sie ist schwarz

Mehr

Für Precious, der so viele Fragen hat, für Sadeq und all die anderen.

Für Precious, der so viele Fragen hat, für Sadeq und all die anderen. Für Precious, der so viele Fragen hat, für Sadeq und all die anderen. Franz-Joseph Huainigg Inge Fasan Wahid will Bleiben mit Illustrationen von Michaela Weiss 8 Es gab Menschen, die sahen Wahid komisch

Mehr

Das bringt nichts. Trotzdem. Mach doch, was du willst. Mach ich auch. Wo sind die drei eigentlich hin gefahren? Emmett will sich neue PS3-Spiele

Das bringt nichts. Trotzdem. Mach doch, was du willst. Mach ich auch. Wo sind die drei eigentlich hin gefahren? Emmett will sich neue PS3-Spiele Etwas Schreckliches Alice und Bella saßen in der Küche und Bella aß ihr Frühstück. Du wohnst hier jetzt schon zwei Wochen Bella., fing Alice plötzlich an. Na und? Und ich sehe immer nur, dass du neben

Mehr

Berlin Potsdamer Platz

Berlin Potsdamer Platz BERNWARD SCHNEIDER Berlin Potsdamer Platz GMEINER Original Ein 30er-Jahre-Krimi Leben machen mussten, Ihnen im nächsten zugutekommen werden. Wenn alles auf die rechte Weise geschieht, werden Sie sogar

Mehr

Schwarz... Ein schöner Abend. Das sollte es werden. Ich ahnte nicht, was. Nina M. Meyer Magie

Schwarz... Ein schöner Abend. Das sollte es werden. Ich ahnte nicht, was. Nina M. Meyer Magie Schwarz... Ein schöner Abend. Das sollte es werden. Ich ahnte nicht, was mich wirklich erwartete. Sie machte im Rahmen ihres Studiums ein Praktikum an ihrer ehemaligen Schule. Ein junger Mann aus der Oberstufe

Mehr

Das Weihnachtswunder

Das Weihnachtswunder Das Weihnachtswunder Ich hasse Schnee, ich hasse Winter und am meisten hasse ich die Weihnachtszeit! Mit diesen Worten läuft der alte Herr Propper jeden Tag in der Weihnachtszeit die Strasse hinauf. Als

Mehr

Wollt ihr wissen, wie ich zu meiner Freundin, der Katze Elefant, gekommen bin? Danach erzähle ich euch, was die Katze Elefant kann, ihr werdet ganz

Wollt ihr wissen, wie ich zu meiner Freundin, der Katze Elefant, gekommen bin? Danach erzähle ich euch, was die Katze Elefant kann, ihr werdet ganz 1. Wollt ihr wissen, wie ich zu meiner Freundin, der Katze Elefant, gekommen bin? Danach erzähle ich euch, was die Katze Elefant kann, ihr werdet ganz schön staunen. Aber eins nach dem anderen. Diese Geschichte

Mehr

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch Mimis Eltern trennen sich... Eltern auch Diese Broschüre sowie die Illustrationen wurden im Rahmen einer Projektarbeit von Franziska Johann - Studentin B.A. Soziale Arbeit, KatHO NRW erstellt. Nachdruck

Mehr

Die kleine Katze aus: Wolf, Winfried; Wensell, Ulises (1998). Warum die Eisbären schwarze Nasen haben und andere Geschichten, Ravensburger Verlag.

Die kleine Katze aus: Wolf, Winfried; Wensell, Ulises (1998). Warum die Eisbären schwarze Nasen haben und andere Geschichten, Ravensburger Verlag. aus: Wolf, Winfried; Wensell, Ulises (1998). Warum die Eisbären schwarze Nasen haben und andere Geschichten, Ravensburger Verlag. Die kleine Katze Ein Junge wünschte sich sehnlichst eine Katze. Klein sollte

Mehr

Black Butler: Auf der Suche nach Liebe

Black Butler: Auf der Suche nach Liebe Black Butler: Auf der Suche nach Liebe von Akina-chan online unter: http://www.testedich.de/quiz36/quiz/1429216615/black-butler-auf-der-suche-nach-l iebe Möglich gemacht durch www.testedich.de Einleitung

Mehr

GEHEN SIE ZUR NÄCHSTEN SEITE.

GEHEN SIE ZUR NÄCHSTEN SEITE. Seite 1 1. TEIL Das Telefon klingelt. Sie antworten. Die Stimme am Telefon: Guten Tag! Hier ist das Forschungsinstitut FLOP. Haben Sie etwas Zeit, um ein paar Fragen zu beantworten? Wie denn? Am Telefon?

Mehr

Sprüche für die Parte und das Andenkenbild

Sprüche für die Parte und das Andenkenbild (1) Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, ist nicht tot, nur fern! Tot ist nur, wer vergessen wird. (7) Wir sind nur Gast auf Erden und wandern ohne Ruh`, mit mancherlei Beschwerden der ewigen Heimat zu.

Mehr

So ich glaub, das war s. Heut kommt keiner mehr. Es ist ja auch schon dunkel. Da ist bestimmt niemand mehr unterwegs.

So ich glaub, das war s. Heut kommt keiner mehr. Es ist ja auch schon dunkel. Da ist bestimmt niemand mehr unterwegs. Kategorie Stichwort Titel Inhaltsangabe Verfasser email Einmal im Monat Krippenspiel Der von Bethlehem Rollenspiel zur Weihnachtsgeschichte Doris und Tobias Brock doris.tobias.brock@t-online.de Der Kaiser

Mehr

Deine Kinder Lars & Laura

Deine Kinder Lars & Laura Bitte Hör auf! Deine Kinder Lars & Laura Dieses Buch gehört: Dieses Buch ist von: DHS Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. Westring 2, 59065 Hamm Tel. 02381/9015-0 Fax: 02381/9015-30 e-mail: info@dhs.de

Mehr

Des Kaisers neue Kleider

Des Kaisers neue Kleider Des Kaisers neue Kleider (Dänisches Märchen nach H. Chr. Andersen) Es war einmal. Vor vielen, vielen Jahren lebte einmal ein Kaiser. Er war sehr stolz und eitel. Er interessierte sich nicht für das Regieren,

Mehr

Und das ist so viel, es nimmt alle Dunkelheit von Erfahrung in sich auf.

Und das ist so viel, es nimmt alle Dunkelheit von Erfahrung in sich auf. Gedanken für den Tag "Es ist was es ist" zum 25. Todestag von Erich Fried. 1 Ich weiß noch, wie ich mich fühlte, als ich es zu ersten Mal gelesen habe. Es war vor einer Hochzeit. In mir wurde es ganz stumm

Mehr

die taschen voll wasser

die taschen voll wasser finn-ole heinrich die taschen voll wasser erzählungen mairisch Verlag [mairisch 11] 8. Auflage, 2009 Copyright: mairisch Verlag 2005 www.mairisch.de Umschlagfotos: Roberta Schneider / www.mittelgruen.de

Mehr

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1)

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Name: Datum: Was passt? Markieren Sie! (z.b.: 1 = d) heisst) 1 Wie du? a) bin b) bist c) heissen d) heisst Mein Name Sabine. a) bin b) hat c) heisst d) ist Und kommst

Mehr

die Karten, die Lebensmittel und die Wasserflasche. Das war schon zuviel: Er würde das Zelt, das Teegeschirr, den Kochtopf und den Sattel

die Karten, die Lebensmittel und die Wasserflasche. Das war schon zuviel: Er würde das Zelt, das Teegeschirr, den Kochtopf und den Sattel die Karten, die Lebensmittel und die Wasserflasche. Das war schon zuviel: Er würde das Zelt, das Teegeschirr, den Kochtopf und den Sattel zurücklassen müssen. Er schob die drei Koffer zusammen, band die

Mehr

Wie wir einen Neuen in die Klasse bekommen, der heißt Französisch und ist meine Rettung

Wie wir einen Neuen in die Klasse bekommen, der heißt Französisch und ist meine Rettung 1. Kapitel Wie wir einen Neuen in die Klasse bekommen, der heißt Französisch und ist meine Rettung Und ich hatte mir doch wirklich fest vorgenommen, meine Hausaufgaben zu machen. Aber immer kommt mir was

Mehr

Liebe Konfi 3-Kinder, liebe Mitfeiernde hier im Gottesdienst, Ansprache beim Konfi 3-Familiengottesdienst mit Abendmahl am 23.2.2014 in Steinenbronn

Liebe Konfi 3-Kinder, liebe Mitfeiernde hier im Gottesdienst, Ansprache beim Konfi 3-Familiengottesdienst mit Abendmahl am 23.2.2014 in Steinenbronn Ansprache beim Konfi 3-Familiengottesdienst mit Abendmahl am 23.2.2014 in Steinenbronn Liebe Konfi 3-Kinder, liebe Mitfeiernde hier im Gottesdienst, Ich möchte Ihnen und euch eine Geschichte erzählen von

Mehr

Aschenputtel. (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm)

Aschenputtel. (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Aschenputtel (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Es war einmal ein liebes und fleißiges Mädchen. Das lebte bei seinen Eltern. Eines Tages wurde die Mutter sehr krank. Sie rief ihre Tochter zu sich

Mehr

In das LEBEN gehen. Kreuzweg der Bewohner von Haus Kilian / Schermbeck

In das LEBEN gehen. Kreuzweg der Bewohner von Haus Kilian / Schermbeck In das LEBEN gehen Kreuzweg der Bewohner von Haus Kilian / Schermbeck In das LEBEN gehen Im Haus Kilian in Schermbeck wohnen Menschen mit einer geistigen Behinderung. Birgit Förster leitet das Haus. Einige

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Also: Wie es uns geht, das hat nichts mit dem zu tun, ob wir an Gott glauben.

Also: Wie es uns geht, das hat nichts mit dem zu tun, ob wir an Gott glauben. Liebe Schwestern und Brüder, Ich möchte mit Ihnen über die Jahreslosung dieses Jahres nachdenken. Auch wenn schon fast 3 Wochen im Jahr vergangen sind, auch wenn das Jahr nicht mehr wirklich neu ist, auch

Mehr

Kater Graustirn. (Nach einem russischen Märchen)

Kater Graustirn. (Nach einem russischen Märchen) Kater Graustirn (Nach einem russischen Märchen) Es war einmal. Ein alter Bauer hat drei Söhne. Der erste Sohn heißt Mauler. Der zweite Sohn heißt Fauler. Der dritte Sohn heißt Kusma. Mauler und Fauler

Mehr

Land des Regenbogens. Daumen fuhr sanft über ihre Wangenknochen.

Land des Regenbogens. Daumen fuhr sanft über ihre Wangenknochen. Matt bleib ganz ruhig. Er hatte es ja geahnt! Ja das kann man, Alex. Denn sie ist genau das was du gesagt hast, sie ist eine verlorene Tochter. Aber sie ist nicht meine Tochter, sondern meine Schwester.

Mehr

Das Märchen von der verkauften Zeit

Das Märchen von der verkauften Zeit Dietrich Mendt Das Märchen von der verkauften Zeit Das Märchen von der verkauften Zeit Allegro für Srecher und Orgel q = 112 8',16' 5 f f f Matthias Drude (2005) m 7 9 Heute will ich euch von einem Bekannten

Mehr

»Wann sind sie eigentlich draufgekommen, dass da etwas nicht stimmt?nachdem wir vier Wochen lang nichts mehr von ihm gehört hatten, wollte ich

»Wann sind sie eigentlich draufgekommen, dass da etwas nicht stimmt?nachdem wir vier Wochen lang nichts mehr von ihm gehört hatten, wollte ich »Wann sind sie eigentlich draufgekommen, dass da etwas nicht stimmt?nachdem wir vier Wochen lang nichts mehr von ihm gehört hatten, wollte ich gestern nach dem Rechten sehen und bin zu ihm nach Hause gefahren.

Mehr

Dann nimmt sie seine Hand

Dann nimmt sie seine Hand 1 Dann nimmt sie seine Hand Nach all der Anstrengung, der Angst, der Hitze ist seine Hand so leicht und kalt. Der Ring glänzt unversehrt. Sie trägt den gleichen. Tausendmal hat sie ihn gedreht in den letzten

Mehr

Liedtexte zum Ausdrucken & Mitsingen

Liedtexte zum Ausdrucken & Mitsingen Liedtexte zum Ausdrucken & Mitsingen Hallo, Hallo, schön, dass du da bist Die Hacken und die Spitzen wollen nicht mehr sitzen, die Hacken und die Zehen wollen weiter gehen Die Hacken und die Spitzen wollen

Mehr

Aschenputtel, was willst du hier in der Stube, du dummes Ding? Wer essen will, muss arbeiten. Geh in die Küche und arbeite.

Aschenputtel, was willst du hier in der Stube, du dummes Ding? Wer essen will, muss arbeiten. Geh in die Küche und arbeite. Ganz Ohr: Aschenputtel Programmanus Personen Erzähler Aschenputtel ihre Stiefmutter zwei Stiefschwestern Vater ein Prinz Täubchen Es war einmal ein Mädchen. Seine Mutter war gestorben, als es noch ein

Mehr

Der Mann stand, hinter einem Busch gut versteckt, dem

Der Mann stand, hinter einem Busch gut versteckt, dem Vom Vierundzwanzigsten auf den Fünfundzwanzigsten Der Mann stand, hinter einem Busch gut versteckt, dem Haus gegenüber. Er war ganz in Schwarz gekleidet. Er schaute auf die Ausfahrt, den Garten, das Haus.

Mehr

Angela Gerrits Kusswechsel

Angela Gerrits Kusswechsel Leseprobe aus: Angela Gerrits Kusswechsel Mehr Informationen zum Buch finden Sie hier. (c) 2005 by Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek Eins Es gibt ein absolut sicheres Rezept, wie aus einer besten Freundin eine

Mehr

Deutsch Satzglieder / Subjekte Wiederholungsheft 4

Deutsch Satzglieder / Subjekte Wiederholungsheft 4 Deutsch Satzglieder / Subjekte Wiederholungsheft 4 Ich erkenne Subjekte sicher. Ich kann die Verschiebeprobe erklären und anwenden. Ich kann Satzglieder sicher bestimmen. Ich erkenne Verben und Verbzusätze

Mehr

Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J.

Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J. Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J. Bahar S. und Jessica J. besuchen das Berufskolleg im Bildungspark Essen. Beide lassen sich zur Erzieherin ausbilden. Im Interview

Mehr

Was passt zusammen? hoher Blutdruck. niedriger Blutdruck. Das Gesicht ist sehr rot. Das Gesicht ist blass (weiß).

Was passt zusammen? hoher Blutdruck. niedriger Blutdruck. Das Gesicht ist sehr rot. Das Gesicht ist blass (weiß). Was passt zusammen? Schneiden Sie aus und ordnen Sie zu! hoher Blutdruck niedriger Blutdruck Das Gesicht ist sehr rot. Das Gesicht ist blass (weiß). Wenn ich mich anstrenge, atme ich sehr schwer. Mir ist

Mehr

Anton ist tot. 1. Das ist Anton

Anton ist tot. 1. Das ist Anton Anton ist tot 1. Das ist Anton Kennst du meinen kleinen Bruder Anton? Gerne möchte ich dir von ihm erzählen. Ich heiße Steffi und bin 16 Jahre alt. Ich bin Antons große Schwester. Anton ist ein Junge mit

Mehr

1 Der geheimnisvolle Fund

1 Der geheimnisvolle Fund 1 Der geheimnisvolle Fund Kommst du, Schatz? Das Frühstück ist fertig! David schreckte auf. Wer wagte es, ihn beim Schlafen zu stören? Es waren doch Ferien! Ja Mum, ich komme gleich!, murmelte er. Eigentlich

Mehr

Sind 365 Fragen genug? Fragen (nicht nur) zum Jahreswechsel

Sind 365 Fragen genug? Fragen (nicht nur) zum Jahreswechsel Sind 365 Fragen genug? Fragen (nicht nur) zum Jahreswechsel https://sebastiants.wordpress.com/grosse-spiele/ubergangsfragen/365-2/ 1. Sind 365 Fragen genug? 2. Tut mir Zweifel gut? 3. Wo will ich ankommen?

Mehr

Wahlaufgabe Literarischer Text. Name: Den hat es erwischt. Beate Günther

Wahlaufgabe Literarischer Text. Name: Den hat es erwischt. Beate Günther Name: Den hat es erwischt Beate Günther 5 10 15 20 25 30 Was ist denn das? fragte ich Thorsten und zeigte auf seine ausgebeulte Schultasche. Was soll es schon sein? sagte er, doch er wurde puterrot im

Mehr

Bis vor ein paar Jahren war Mark noch ein

Bis vor ein paar Jahren war Mark noch ein Bis vor ein paar Jahren war Mark noch ein durchschnittlicher hart arbeitender Mann, der sich und seine Familie mit seiner Arbeit über Wasser halten musste. Aber das war schwer. Heute ist das Leben von

Mehr

David Almond. Mein Papa kann fliegen. Übersetzt aus dem Englischen von Ulli und Herbert Günther. Illustriert von Polly Dunbar ISBN: 978-3-446-23304-1

David Almond. Mein Papa kann fliegen. Übersetzt aus dem Englischen von Ulli und Herbert Günther. Illustriert von Polly Dunbar ISBN: 978-3-446-23304-1 David Almond Mein Papa kann fliegen Übersetzt aus dem Englischen von Ulli und Herbert Günther Illustriert von Polly Dunbar ISBN: 978-3-446-23304-1 Weitere Informationen oder Bestellungen unter http://www.hanser.de/978-3-446-23304-1

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Die Bibliothek sei genau der Ort den ich ohnehin habe aufsuchen wollen Schon seit längerem Schon seit Kindsbeinen Die Bemerkung hätte ich mir sparen

Die Bibliothek sei genau der Ort den ich ohnehin habe aufsuchen wollen Schon seit längerem Schon seit Kindsbeinen Die Bemerkung hätte ich mir sparen Und einmal war ich in einem berühmten medizinischen Institut Wie ich dahin kam weiss ich nicht mehr Das heisst doch Ich weiss schon wie Ich weiss nur nicht mehr Warum Ich war aufgestanden und hatte ein

Mehr

Lebensweisheiten. Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall.

Lebensweisheiten. Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall. Lebensweisheiten Glück? Unglück? Ein alter Mann und sein Sohn bestellten gemeinsam ihren kleinen Hof. Sie hatten nur ein Pferd, das den Pflug zog. Eines Tages lief das Pferd fort. "Wie schrecklich", sagten

Mehr

DOCH EINEN SCHMETTERING HAB ICH HIER NICHT GESEHEN

DOCH EINEN SCHMETTERING HAB ICH HIER NICHT GESEHEN DIE INTERNETPLATTFORM FÜR DARSTELLENDES SPIEL LILLY AXSTER DOCH EINEN SCHMETTERING HAB ICH HIER NICHT GESEHEN Eine Collage über Kinder und Jugendliche in Konzentrationslagern unter Verwendung authentischen

Mehr

German Continuers (Section I Listening and Responding) Transcript

German Continuers (Section I Listening and Responding) Transcript 2013 H I G H E R S C H O O L C E R T I F I C A T E E X A M I N A T I O N German Continuers (Section I Listening and Responding) Transcript Familiarisation Text Heh, Stefan, besuchst du dieses Jahr das

Mehr

1. Der Pilot.. das Flugzeug nach London geflogen. a) ist b) hat c) bist d) habt

1. Der Pilot.. das Flugzeug nach London geflogen. a) ist b) hat c) bist d) habt I. Válaszd ki a helyes megoldást! 1. Der Pilot.. das Flugzeug nach London geflogen. a) ist b) hat c) bist d) habt 2. Wessen Hut liegt auf dem Regal? a) Der Hut von Mann. b) Der Hut des Mann. c) Der Hut

Mehr

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 Volkshochschule Zürich AG Riedtlistr. 19 8006 Zürich T 044 205 84 84 info@vhszh.ch ww.vhszh.ch SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 WIE GEHEN SIE VOR? 1. Sie bearbeiten die Aufgaben

Mehr

»POESIE GEHÖRT FÜR MICH ZUM LEBEN WIE DIE LIEBE OHNE GEHT ES NICHT!« Frage-Zeichen

»POESIE GEHÖRT FÜR MICH ZUM LEBEN WIE DIE LIEBE OHNE GEHT ES NICHT!« Frage-Zeichen Barbara Späker Barbara Späker, am 03.10.1960 in Dorsten (Westfalen) geboren, unternahm nach Ausbildung zur Verkäuferin eine Odyssee durch die»wilden 70er Jahre«, bis sie 1979 die große Liebe ihres Lebens

Mehr

Zsuzsa Bánk Die hellen Tage

Zsuzsa Bánk Die hellen Tage Unverkäufliche Leseprobe des S. Fischer Verlags Zsuzsa Bánk Die hellen Tage Preis (D) 21,95 (A) 22,60 sfr. 33,50 (UVP) ISBN 978-3-10-005222-3 544 Seiten, gebunden S. Fischer Verlag Alle Rechte vorbehalten.

Mehr

Dissertationsvorhaben Begegnung, Bildung und Beratung für Familien im Stadtteil - eine exemplarisch- empirische Untersuchung-

Dissertationsvorhaben Begegnung, Bildung und Beratung für Familien im Stadtteil - eine exemplarisch- empirische Untersuchung- Code: N03 Geschlecht: 8 Frauen Institution: FZ Waldemarstraße, Deutschkurs von Sandra Datum: 01.06.2010, 9:00Uhr bis 12:15Uhr -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mehr

Adverb Raum Beispielsatz

Adverb Raum Beispielsatz 1 A d v e r b i e n - A 1. Raum (Herkunft, Ort, Richtung, Ziel) Adverb Raum Beispielsatz abwärts aufwärts Richtung Die Gondel fährt aufwärts. Der Weg aufwärts ist rechts außen - innen Ort Ein alter Baum.

Mehr

Die Engelversammlung

Die Engelversammlung 1 Die Engelversammlung Ein Weihnachtsstück von Richard Mösslinger Personen der Handlung: 1 Erzähler, 1 Stern, 17 Engel Erzähler: Die Engel hier versammelt sind, denn sie beschenken jedes Kind. Sie ruh

Mehr

Stefan Leichsenring. Hans-Joachim Klevert

Stefan Leichsenring. Hans-Joachim Klevert Stefan Leichsenring Hans-Joachim Klevert Ich möchte diesen Menschen vergessen. Seit dreißig Jahren möchte ich Hans-Joachim Klevert vergessen, überwinden, loswerden. Aber ich kann nicht. Hans-Joachim Klevert

Mehr

Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4

Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4 Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4 Kapitel 1 S. 7 1. Was macht Frau Tischbein in ihrem Haus? 2. Wer ist bei ihr? 3. Wohin soll Emil fahren? 4. Wie heisst die

Mehr

2008 riva Verlag, München Alle Rechte vorbehalten.

2008 riva Verlag, München Alle Rechte vorbehalten. Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek: Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliothek; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über

Mehr

Meine Füße sind der Rollstuhl M 2

Meine Füße sind der Rollstuhl M 2 Meine Füße sind der Rollstuhl M 2 Margit wird jeden Morgen um sieben Uhr wach. Sie sitzt müde im Bett und beginnt sich allein anzuziehen. Das ist schwer für sie. Sie braucht dafür sehr lange Zeit. Dann

Mehr

AN DER ARCHE UM ACHT

AN DER ARCHE UM ACHT ULRICH HUB AN DER ARCHE UM ACHT KINDERSTÜCK VERLAG DER AUTOREN Verlag der Autoren Frankfurt am Main, 2006 Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das der Aufführung durch Berufs- und Laienbühnen, des öffentlichen

Mehr

Gebete von Anton Rotzetter

Gebete von Anton Rotzetter Gebete von Anton Rotzetter Mach mich zur Taube In Dir Gott ist Friede und Gerechtigkeit Mach mich zur Taube die Deinen Frieden über das große Wasser trägt Mach mich zum Kanal der Dein Leben in dürres Land

Mehr

simon mason Die Quigleys obenauf

simon mason Die Quigleys obenauf Drinnen mit Papa Die Quigleys wohnen in einem ziemlich kleinen Haus. Das ist nicht so schlimm. Man kann in kleinen Häusern Dinge tun, die in großen nicht gehen. Im Haus der Quigleys kann man, wenn man

Mehr

Es war einmal ein Müller, der hatte eine Tochter und einen Kater.

Es war einmal ein Müller, der hatte eine Tochter und einen Kater. 1 2 Märchen-Salat als Einschlaf-Geschichte. Reklamieren die Kinder nicht mehr, sind sie eingeschlafen. Es war einmal ein Müller, der hatte eine Tochter und einen Kater. Von der Tochter plagierte er, dass

Mehr

10. A. Ich gehe nach Hause. B. Ich gehe von Hause. C. Ich gehe aus Hause. D. Ich gehe in Hause. 11. A. Bücher B. Hefte C. Stühler D.

10. A. Ich gehe nach Hause. B. Ich gehe von Hause. C. Ich gehe aus Hause. D. Ich gehe in Hause. 11. A. Bücher B. Hefte C. Stühler D. JĘZYK NIEMIECKI Test uplasowania językowego poziom A1 Dla przykładów 1-20 wybierz jeden poprawny punkt A-D. 1. A. Peter kann nicht gut schwimmen. B. Peter nicht gut schwimmen kann. C. Peter schwimmt nicht

Mehr

HORIZONTE - Einstufungstest

HORIZONTE - Einstufungstest HORIZONTE - Einstufungstest Bitte füllen Sie diesen Test alleine und ohne Wörterbuch aus und schicken Sie ihn vor Kursbeginn zurück. Sie erleichtern uns dadurch die Planung und die Einteilung der Gruppen.

Mehr

Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach.

Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach. Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach. Tom und seine Teddys In Toms Kinderzimmer sah es wieder einmal unordentlich aus. Die Autos, Raketen, der Fußball und die Plüschtiere lagen

Mehr

Rosenmontag, 2010,, im Zwinger vom Rosendahl

Rosenmontag, 2010,, im Zwinger vom Rosendahl Rosenmontag, 2010,, im Zwinger vom Rosendahl Ich beobachtete gestern schon den gesamten Vormittag Vorberei orberei- tungen,, die mir bekannt vorkamen: Christa und Klaus wollten weg. Da hieß es, in der

Mehr

Segensprüche und Gebete für Kinder

Segensprüche und Gebete für Kinder Segensprüche und Gebete für Kinder Segensprüche für Kinder 1. Nicht, dass keine Wolke des Leidens über Dich komme, nicht, dass Dein künftiges Leben ein langer Weg von Rosen sei, nicht, dass Du niemals

Mehr

Überraschungsbesuch Written by Sebastian Unger, alias Codedoc

Überraschungsbesuch Written by Sebastian Unger, alias Codedoc Überraschungsbesuch Written by Sebastian Unger, alias Codedoc None www.planetcat.de oder PN an Codedoc auf www.hoer-talk.de First Draft 08.09.2014 SZENE 1 Der Fernseher läuft und spielt irgendeinen Werbespot.

Mehr

weiter. Der nächste Schritt ist der schwerste, Jakob versucht ihn, doch vergeblich. Sein Ärmel sitzt fest im Türspalt, der Mensch, der in das Zimmer

weiter. Der nächste Schritt ist der schwerste, Jakob versucht ihn, doch vergeblich. Sein Ärmel sitzt fest im Türspalt, der Mensch, der in das Zimmer weiter. Der nächste Schritt ist der schwerste, Jakob versucht ihn, doch vergeblich. Sein Ärmel sitzt fest im Türspalt, der Mensch, der in das Zimmer zurückgekommen ist, hat ihn gefesselt, ohne die geringste

Mehr

Nachts in der Stadt. Andrea Behnke: Wenn es Nacht wird Persen Verlag

Nachts in der Stadt. Andrea Behnke: Wenn es Nacht wird Persen Verlag Nachts in der Stadt Große Städte schlafen nie. Die Straßenlaternen machen die Nacht zum Tag. Autos haben helle Scheinwerfer. Das sind ihre Augen in der Dunkelheit. Auch Busse und Bahnen fahren in der Nacht.

Mehr

Es war einmal ein kleiner Junge, der hieß Arthur. Dieser Arthur war ein nor maler kleiner Junge, neun Jahre alt und einen Meter zwanzig groß.

Es war einmal ein kleiner Junge, der hieß Arthur. Dieser Arthur war ein nor maler kleiner Junge, neun Jahre alt und einen Meter zwanzig groß. Es war einmal ein kleiner Junge, der hieß Arthur. Dieser Arthur war ein nor maler kleiner Junge, neun Jahre alt und einen Meter zwanzig groß. Er wohnte mit seinen Eltern in einem Haus in der Stadt. Aber

Mehr

Koffer mit Klamotten in gedeckten Farben für eine Woche Hamburg, stolperte Susan direkt in die Arme von»ich bin Sandro!«, einem gutgelaunten, prallen

Koffer mit Klamotten in gedeckten Farben für eine Woche Hamburg, stolperte Susan direkt in die Arme von»ich bin Sandro!«, einem gutgelaunten, prallen Koffer mit Klamotten in gedeckten Farben für eine Woche Hamburg, stolperte Susan direkt in die Arme von»ich bin Sandro!«, einem gutgelaunten, prallen Glatzkopf mit sympathischen Lachfältchen um die Augen.

Mehr

Die ganze Wahrheit Carsten Tsara hat Besuch

Die ganze Wahrheit Carsten Tsara hat Besuch Franz Specht Die ganze Wahrheit Carsten Tsara hat Besuch Deutsch als Fremdsprache Leseheft Niveaustufe B1 Hueber Verlag Worterklärungen und Aufgaben zum Text: Kathrin Stockhausen, Valencia Zeichnungen:

Mehr

Lukas 7,36-50. nach NGÜ

Lukas 7,36-50. nach NGÜ Lukas 7,36-50 36 Ein Pharisäer hatte Jesus zu sich zum Essen eingeladen, und Jesus war gekommen und hatte am Tisch Platz genommen. 37 In jener Stadt lebte eine Frau, die für ihren unmoralischen Lebenswandel

Mehr

Die Dschungelprüfung

Die Dschungelprüfung Leseprobe aus: Geronimo Stilton Die Dschungelprüfung Mehr Informationen zum Buch finden Sie auf rowohlt.de. Copyright 2013 by Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg DIE Dschungelprüfung Rowohlt Taschenbuch

Mehr

Leseprobe aus: Geronimo Stilton. Der große TV-Coup. Mehr Informationen zum Buch finden Sie auf rowohlt.de.

Leseprobe aus: Geronimo Stilton. Der große TV-Coup. Mehr Informationen zum Buch finden Sie auf rowohlt.de. Leseprobe aus: Geronimo Stilton Der große TV-Coup Mehr Informationen zum Buch finden Sie auf rowohlt.de. Copyright 2013 by Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg Der Mäusebrüller Es war ein heißer Morgen

Mehr

T: Genau. B: Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Entscheidungen von Eltern, Freunden beeinflusst wurde?

T: Genau. B: Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Entscheidungen von Eltern, Freunden beeinflusst wurde? 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 Interview mit T B: Ich befrage Sie zu vier Bereichen, und vorweg

Mehr

Ich nickte.»dann gehen Sie zu einem von denen. Die machen so ziemlich alles, wenn das Honorar stimmt.können die auch eine Leiche aus dem Grab wecken,

Ich nickte.»dann gehen Sie zu einem von denen. Die machen so ziemlich alles, wenn das Honorar stimmt.können die auch eine Leiche aus dem Grab wecken, Ich nickte.»dann gehen Sie zu einem von denen. Die machen so ziemlich alles, wenn das Honorar stimmt.können die auch eine Leiche aus dem Grab wecken, die schon zweihundert Jahre dort liegt?«ich schüttelte

Mehr

DIE INTERNETPLATTFORM FÜR DARSTELLENDES SPIEL AD DE BONT ANNE UND ZEF. Deutsch von Barbara Buri

DIE INTERNETPLATTFORM FÜR DARSTELLENDES SPIEL AD DE BONT ANNE UND ZEF. Deutsch von Barbara Buri DIE INTERNETPLATTFORM FÜR DARSTELLENDES SPIEL AD DE BONT ANNE UND ZEF Deutsch von Barbara Buri Niederländischer Originaltitel: Anne en Zef Verlag der Autoren Frankfurt am Main, 2009 Alle Rechte vorbehalten,

Mehr

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki EINSTUFUNGSTEST A2 Name: Datum: Bitte markieren Sie die Lösung auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Antwort. 1 Sofie hat Paul gefragt, seine Kinder gerne in den Kindergarten gehen. a) dass b)

Mehr

Die letzte Weihnacht für Opa Hansen

Die letzte Weihnacht für Opa Hansen 1 Inhaltsverzeichnis Die letzte Weihnacht für Opa Hansen 3 Ich wünsche mir eine Schreibmaschine, Oma! 7 Heiligabend auf der Segeljacht 10 Christkind, ich wünsche mir unsere Liebe zurück 15 Sie waren noch

Mehr

Predigt zur Osternacht 2014 in St. Ottilien Erzabt Wolfgang Öxler OSB. Auferstehung - Glaube an ein Leben danach

Predigt zur Osternacht 2014 in St. Ottilien Erzabt Wolfgang Öxler OSB. Auferstehung - Glaube an ein Leben danach Predigt zur Osternacht 2014 in St. Ottilien Erzabt Wolfgang Öxler OSB Auferstehung - Glaube an ein Leben danach Christus ist auferstanden. Mit diesem Ruf (Christós Anésti) begrüßt man sich in der orthodoxen

Mehr

Lyrikbändchen Klasse 9b. -Liebeslyrik -

Lyrikbändchen Klasse 9b. -Liebeslyrik - Lyrikbändchen Klasse 9b -Liebeslyrik - Mein Herz Es schlägt in meiner Brust. Jeden Tag, jede Nacht. Es ist das, was mich glücklich macht. Es macht mir Lust. Mein Herz, mein Herz. Es ist voller Schmerz.

Mehr

rotkäppchen Mag. Claudia Leiner Seite 1 rotkäppchen

rotkäppchen Mag. Claudia Leiner Seite 1 rotkäppchen Oje, in diesem Märchen wurden alle Wörter kleingeschrieben. Unterstreiche alle Namenwörter und Satzanfänge. Mache nach jeder Seite eine Pause! Suche zu 20 Namenwörtern ein verwandtes Wort! rotkäppchen

Mehr

Orientierungsarbeiten Jahrgangsstufe 2. Deutsch - Leseverständnis (18. Mai 2004) Die Stadtschnecke

Orientierungsarbeiten Jahrgangsstufe 2. Deutsch - Leseverständnis (18. Mai 2004) Die Stadtschnecke Orientierungsarbeiten Jahrgangsstufe 2 Deutsch - Leseverständnis (18. Mai 2004) Klasse: 2 Name: Schüler-Nr: Punkte: Die Stadtschnecke Eine Waldschnecke wollte nicht mehr im Wald leben, weil sie dort nichts

Mehr