Virtual Work - Die Dynamik der neuen Arbeitswelten

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1 Virtual Work - Die Dynamik der neuen Arbeitswelten Rudi Schmiede Institut für Soziologie TU Darmstadt Ringvorlesung Arbeit der Zukunft Mehr Freiheit oder mehr Stress

2 Fokus Informatisierung und Virtualisierung in der Gesellschaft heute vor allem mit Blick auf die Konsumsphäre sowie Bürgerrechte diskutiert Blick des Vortrags primär auf Arbeit, Organisation und Technik als den Grundlagen der Produktion und Reproduktion der Gesellschaft Nebeneinander von Formalisierung sowie Standardisierung und von Individualisierung und Subjektivierung hier besonders gut zu beobachten These einer neuen Dialektik von Gesellschaft und Individuum und einige Überlegungen zu ihrer Gestaltung 2

3 Virtual Work I Heterogene Fassungen: -- context-oriented provision of knowledge in cooperative, virtual work processes (bio-pro.de) -- different locations can now not only see and hear one another, but also work synchronously on shared, virtual work surfaces (wilkhahn.fr) -- Dies geschieht zum Beispiel durch die Zusammenarbeit in IT-gestützten virtuellen Arbeitsräumen (morgenmacher.de) -- Dank der ständig wachsenden Zahl an Arbeitsplatz-Tools und virtuellen Arbeitsplätzen können Unternehmen heute ihr volles Potenzial erreichen (www-05.ibm.com) -- Arbeitnehmer werden zunehmend in virtuelle Arbeitsumgebungen eingebunden, bei denen die Teams projektbezogen flexibel zusammengestellt werden (Distributed Work Environments) (studiedeutschland-online.de) 3

4 Virtual Work II Wesentliche Elemente: -- IT-basierte oder IT-gestützte Arbeit, setzt verteilte Informationstechnik voraus -- Räumlich verteilte Arbeit ( virtuelle Arbeitsräume ) -- Kontextorientierung, entsprechendes Wissen erforderlich -- Eröffnet neue Kooperationsmöglichkeiten und Produktivitätspotentiale -- In der Regel in Projekten/Teams, erfordert Kommunikation und Kooperation 4

5 Outline Epochenwandel in den letzten vier Jahrzehnten Nachhaltige Veränderungen von Arbeit und Organisation Die neue Dialektik des Individuums/des Subjekts IuK als Schlüsseltechnologien dieses Wandels Rolle und Gestaltung von IuK-Technologien 5

6 Gesellschaft: Epochaler Wandel Wandel der Produktionsweise, der Organisationsformen und der Arbeitsweisen durch Globalisierung Finanzialisierung Informatisierung Informational Capitalism (Castells) Digital Capitalism (Schiller) Knowledge Capitalism (Burton-Jones) 6

7 Globalisierung Verschärfte Weltmarktkonkurrenz in 80er und 90er Jahren Neoliberalismus, Deregulierung Durchsetzung weltweiter differenzierter Märkte, feingliedrige globale Wertschöpfungsketten Ausbreitung transnationaler Unternehmen, auch KMUs Fiktives Geldkapital, Kasinokapitalismus Soziale Polarisierung 7

8 Finanzialisierung Materiale und finanzielle Ströme eng verkoppelt (meist durch ERP-Systeme, z.b. SAP R/3) Zunehmende Dominanz des Finanzkapitals und des Managements durch finanzielle Kennziffern, kurzfristige Perspektiven Verlagerung von Verantwortung und Risiko für die Vereinbarung materialer und finanzieller Prozesse nach unten in Fachabteilungen Enge Orientierung möglichst vieler Aktivitäten möglichst direkt am Markt (neue Unmittelbarkeit der Ökonomie) 8

9 Informatisierung I Ausbreitung der digitalen Informations- und Kommunikationstechniken (Nora/Minc 1979: Die Informatisierung der Gesellschaft) Führende Rolle der Kapital- und Finanzmärkte seit 1970er Jahren Herausbildung der Netzwerktechnologien seit den 1980er Jahren Mit dem Internet und der grafischen Oberfläche seit 1990er Jahren Entstehung globalisierter sozio-technischer Systeme zur Generierung, Kommunikation und Verarbeitung von Informationen in real time Weltweite Verfügung über beliebige Inhalte technisch möglich 9

10 Informatisierung II IuK-Techniken reflexiv: Nicht primär Werkzeuge zur Unterstützung außerhalb ihrer liegender Aufgaben, sondern Bestandteil von Gesamtprozessen, eines Systems (Krämer, Heintz: Computer als universale Maschine) Innovationen werden generiert und in einem kumulativen Rückkoppelungszusammenhang wieder für Innovationen genutzt Riesige neue Produktivitätspotentiale Virtuelle Produktentwicklung, Produktionsplanung und Produktionssteuerung als neuer Schlüsselbereich 10

11 Netzwerkgesellschaft Ausbreitung markt-orientierter Organisationsformen ( neue Unmittelbarkeit der Ökonomie ) Individualisierung/Atomisierung Flache (Lean) Strukturen, neue Formen der flexiblen Bürokratie Netzwerke von Firmen, virtuelle Unternehmen, horizontale Organisationen, oft länderübergreifend Unternehmen und Organisationen ständig in Bewegung, in Veränderung 11

12 Organisationen: Im Netz I Interorganisationelle Netzwerke: Informationsverarbeitende Verbünde (Bsp. Finanzwelt) Produktionsverbünde (Bsp. Autoindustrie) Projekt-orientierte Ein-Zweck-Verbindungen (Bsp. Halbleiterindustrie) Outsourcing und Off-Shoring Stichwort: Reorganization of Value Chains 12

13 Organisationen: Im Netz II Innerorganisationelle Netzwerke: Gruppen-, Team-, Projektarbeit Dezentralisierung, Einebnung von Organisationen Flache Hierarchien, Erosion des Mittelbaus Unternehmen im Unternehmen, profit-centers, Konkurrenzbeziehungen zwischen Unternehmensteilen und Externen Finanzielle statt organisatorischer Trennwände und Strukturen 13

14 Mikrostrukturen: Interpersonale Dimension Wiederentdeckung bzw. neue Aufmerksamkeit für innerorganisatorische Mikrostrukturen Communities of collaboration, of communication, of practice Warum: Bedeutung der Kooperation und Kommunikation im Kleinen wirtschaftlich, organisatorisch und auch technisch wichtiger geworden ( Communities and Technologies, 2003) In der aktuellen Forschung weitgehend noch eine black box Projektarbeit extrem vielfältig Von Mitarbeitern vor allem Flexibilität, Kreativität, soziale Kompetenzen gefordert 14

15 Networking Wachsende Bedeutung des networking in dezentralisierten Organisationen: Kooperation (real und virtuell, innerhalb der Organisation und nach außen), Kommunikation, Dokumentation D.h. auch stetige Nutzung von Informations- und Kommunikationsmitteln Flexible Spezialisierung, Teamarbeit, Projektarbeit Konzentration auf die Kernkompetenzen Neue internationale Arbeitsteilung IuK als Kerntechnologie für diese neue Welt von Arbeit und Organisation 15

16 Übersetzungs-/Vermittlungsarbeiten Finanzialisierung: Arbeit und Organisation werden in der Tendenz eng gekoppelt mit IuK-Strukturen (z.b. SAP R/3) Aber auch structural holes (Burt), die menschliche Verbindungsarbeit erfordern Kontinuierliche Übersetzungs- und Vermittlungsarbeit, Kontextualisierungsbemühungen, Kommunikation über das Verhältnis materielle informationelle (nicht-materielle) Sphären Kontinuierliche Zunahme von Wissensarbeit 16

17 Blick auf die Arbeit: Wissensarbeit Wissensarbeit geläufiger, aber sehr unbestimmter Begriff Warum? Trotz der greifbaren Informatisierung ist Wissen, nicht nur Information ständig bedeutsamer geworden Zunehmende Thematisierung der Wissensgesellschaft anstelle der Informationsgesellschaft, Rolle von Bildung und Wissenschaft Angewachsene Bedeutung des Wissensmanagements trotz Ernüchterung und Unsicherheit Ernüchterung über Reichweite der IT-Unterstützung (z.b. Wissensmanagement, Kommunikation, virtuelle Kooperation) 17

18 Information und Wissen Information ist Rohmaterial: Abstrahierter und formalisierter Inhalt Information ist immer positiv definiert, nur so kann sie technisch modelliert werden Wissen ist an das Subjekt gebunden, immer abhängig von Interpretation und Kommunikation (die auf verschiedensten Erfahrungen, Anerkennung, Sicherheit, Vernunft basiert) Wissen kann nur negativ definiert werden, schließt systematisch Nicht-Wissen (Helmut Willke) ein 18

19 Wissen und Person Wissen kann technisch unterstützt werden, wenn auch immer nur partiell Es wird immer tacit, implicit oder besser personal (Michael Polanyi) bleiben, d.h. gebunden an die Person, an das Subjekt Enge Beziehung zwischen Anerkennung von Wissen und Anerkennung der Person Wissen ist Macht (Francis Bacon) 19

20 Subjektivität Wachsender Bedarf an Subjektivität jeglicher Art in der heutigen Arbeit und Organisationen Flexibilität heißt oft die Mobilisierung von mehr subjektivem Potential des Arbeitsvermögens Soft Management übt einen wachsenden Druck auf den Einsatz der eigenen Subjektivität aus Informatisierung und wachsende Forderung nach Wissen und Subjektivität sind die zwei Seiten derselben Münze 20

21 Subjektivierung von Arbeit Objektivierung und Subjektivierung gleichzeitig Typische Anforderungsmerkmale aus Stellenanzeigen: Hohes Verantwortungsbewusstsein, Organisationsvermögen, Kreativität, Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit, Flexibilität, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Medienkompetenz, Überzeugungsbereitschaft, Reisebereitschaft Zunehmende Eigenverantwortung für Einsetzbarkeit der eigenen Arbeitskraft, Arbeitskraftunternehmer (Voß/Pongratz), unternehmerischer Umgang mit dem Selbst (Bröckling) 21

22 Entgrenzung von Arbeit Erosion der Abgrenzungen zwischen Individuum und Arbeit, die historisch im Jahrhundert bis ca durchgesetzt worden sind (Ambivalenz der Individualisierung) Sichtbar vor allem in der zeitlichen Dimension: Schwinden klar abgegrenzter Arbeitszeiten variable Arbeitszeiten ( Vertrauensarbeitszeit ) Ausdehnung der Arbeitsbereitschaft (hier liegt die Hauptdifferenz zwischen Männern und Frauen) jederzeitige Erreichbarkeit Aber auch: Generelle Entgrenzung der Arbeit gegenüber den anderen Lebenssphären 22

23 Kampf um das Subjekt Förderung und Indienstnahme von Subjektivität der Beschäftigten durch moderne Managementkonzepte als Neuer Geist des Kapitalismus (Schmiede; Boltanski/Chiapello) Re-Subjektivierung soll verregelte und verriegelte Handlungspotentiale freilegen, soll anstelle von Bedürfnisaufschub und instrumenteller Orientierung Leidenschaft und Leidensbereitschaft mobilisieren, teure Kontrollsysteme durch kostenlose und effektivere Selbstkontrolle substituieren, Herrschaft durch Selbstbeherrschung virtualisieren und Planung durch Improvisation flexibilisieren. (Moldaschl/Sauer) 23

24 Beschäftigungsverhältnisse New Employment Contract (Knoke 2001): Ergebnisorientierung, high-performance workplace practices, ergebnisbezogene Löhne, unsichere Beschäftigungsbedingungen Gilt gerade im Hochqualifikations-Sektor Zunehmende Unsicherheit und Unbestimmtheit Beschäftigte als Arbeitskraft-Unternehmer oder als Getriebene (Sennett: drift ) 24

25 Arbeitsbedingungen Flexibilisierung von Arbeit, Erosion des Normalarbeitsverhältnisses Arbeitszeiten, Teilzeit, Zeit- und Leiharbeit Berufschancen, Befristung, wechselnde Tätigkeiten, ständige Veränderung von Qualifikationen und Kompetenzen Biographische Dimension: Das Ende der geradlinigen Berufsbiographie Zunahme der Unsicherheit Gefährdung des Selbstbewusstseins (Sennett: The Corrosion of Character ) 25

26 Arbeitsmärkte Die berufsfachlichen Arbeitsmärkte werden flexibler, stärker nachfrageorientiert Erosion der internen Arbeitsmärkte Ausdehnung der Jedermanns-/Jederfrau- Arbeitsmärkte (von Reinigungs- und Sicherungsjobs bis hin zu click-working) Zunahme der contingent work force, Rückgang der Beschäftigungsdauer Verschiebung der Machtverhältnisse von Lohnarbeit zu Kapital Schwächung der Gewerkschaften, gewerkschaftsfreie Zonen Sozialpathologie der Arbeit überfällig 26

27 Mobilität von Arbeit Interaktive und (z.t. weltweit) verteilte Wertschöpfung Virtuelle Kooperation funktioniert nur, wenn auch reale Kooperation stattfindet Zunahme der Kooperation über Firmengrenzen hinweg Outsourcing von standardisierbaren Wertschöpfungsbestandteilen (Bsp. IBM) Häufigere Wechsel von Stand- und Arbeitsorten Flexible-Office-Konzepte, non-territoriale Büros Verteilter Zugriff auf Daten und Services, Utility Computing 27

28 Gesellschaftliche Spaltung Digital Divide auch innerhalb der Gesellschaft Herausbildung der symbol analysts (Reich 1991) oder knowledge workers (Burton-Jones 1999) einerseits, der degradierten Massenarbeiter andererseits, Erosion der Mitte? Immer verbunden mit Netzwerken, d.h. Machtprozessen, Ein- und Ausschließungsaktivitäten Gesellschaftliche Polarisierungs- und Spaltungstendenzen durch die Beschäftigungsbedingungen (nicht primär wegen der Qualifikation!) Auseinanderentwicklung von Einkommens- und Berufschancen 28

29 Qualifikation und Arbeitskompetenzen Qualifikation (Erwerb, Sicherung, Anpassung, Weiterentwicklung) rückt ins Zentrum der Arbeitnehmerinteressen Noch kein gesellschaftliches Muster für Life-long Learning, obwohl dringend erforderlich Wichtiger Ansatz für gesellschaftliche Reformen Kompetenzen: Kombination aus hohen, sich ständig verändernden Fachkenntnissen und darauf bezogenen Arbeitsund Sozialerfahrungen, Weitergabe meist nicht systematisch, sondern zufällig oder selbst organisiert in informeller Weise 29

30 Neue Organisationsansätze Gerade im Bereich der high-tech-qualifikationen Netzwerke zum Austausch von Erfahrungen und Wissen (Benner: Work in the New Economy, 2002) Entstehung neuer zunftartiger oder professionsorientierter Beschäftigten-Organisationen ( guilds and professional associations ) Öffnung einzelner Gewerkschaften (Benner: Computers in the Wild, 2003) Aber insgesamt fehlende Aufmerksamkeit und schwieriger Zugang für Arbeitnehmer-Interessenvertretung (Individualisierung, Atomisierung) 30

31 Neue Herausforderungen + Chancen Für viele Hochqualifizierte aber auch Anreicherung der Arbeitstätigkeiten, vielfältiger, anspruchsvoller Chancen Flexibilisierung ( Vertrauensarbeitszeit, Projektarbeit, Networking) schafft Handlungspielräume und Gestaltungsmöglichkeiten Die Übersetzungs-/Vermittlungs-/Kontextualisierungsanforderungen verlangen gerade den Einsatz der eigenen Subjektivität, der persönlichen Fähigkeiten Anspruchsvolle Wissensarbeit ohne eigene Motivation nicht zu schaffen Kann auch individuelle oder gruppenbezogene Ansprüche und Machtpositionen begründen 31

32 Neue Dialektik des Subjekts Einerseits durch umfassende Informatisierung (mit all ihren ökonomischen, technischen, gesellschaftlichen und politischen Konnotationen) enormer Systemdruck auf das Individuum (Max Weber sprach vom stählernen Gehäuse der Hörigkeit ); objektiver Rahmen für die Entfaltung und die Grenzen von Subjektivität Andererseits Wissensarbeit in vielen Dimensionen ohne Subjektivität und aktive Kooperation der Individuen nicht denkbar, diese werden ständig gefordert Förderung und gleichzeitige Indienstnahme der Subjektivität der Beschäftigten durch moderne Managementkonzepte und die Funktionserfordernisse der informatisierten Ökonomie und Gesellschaft 32

33 Gefährliche Konstellation Ehrenberg (Das erschöpfte Selbst Depression und Gesellschaft in der Gegenwart 2004, französ. Orig. La Fatigue d'être soi 1998) sieht in dieser Konstellation geradezu den Nährboden für Überforderung und Depression Depression als Krankheit der Verantwortlichkeit, in der Gefühl der Minderwertigkeit vorherrscht; Erschöpfung von der Anstrengung, unter schwieriger gewordenen Bedingungen man selbst werden zu müssen. Zusammenhang mit den Veränderungen der Individualität gegen Ende des 20. Jahrhunderts 33

34 Depression als Krankheit der Überforderung Wenn die Neurose das Drama der Schuld ist, so ist die Depression die Tragödie der Unzulänglichkeit. Sie ist der vertraute Schatten des führungslosen Menschen, der des Projekts, er selbst zu werden, müde ist und der versucht ist, sich bis zum Zwanghaften Produkten oder Verhaltensweisen zu unterwerfen (Ehrenberg S. 12) In einer Gesellschaft, in der vor allem Leistung und individuelles Handeln zählen, in der einen Energieausfälle teuer zu stehen kommen können, weil man fortwährend auf der Höhe sein muss, ist Gehemmtheit eine Funktionsstörung, eine Unzulänglichkeit. Das Individuum wird institutionell gezwungen, um jeden Preis zu handeln und sich dabei auf seine inneren Antriebe zu stützen. Es ist eher initiativ als gehorsam, es fragt eher, was zu tun möglich als was zu tun erlaubt ist. Daher ist die Unzulänglichkeit für die heutige Person das, was der Konflikt für die Person der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war. (Ehrenberg S. 261) 34

35 Nochmals: Kampf um das Subjekt Neue Dimension des Kampfs um das Subjekt: Nicht mehr nur in den bekannten Feldern von Massenkonsum, Marktforschung und Werbung und in der politischen Sphäre (die an Bedeutung keineswegs verloren haben) (in 1920er Jahren Debatte über den Kampf um die Massenseele eher politisch motiviert) Sondern in den traditionell dem eher entzogenen Feldern der Gestaltung und der Ausfüllung von Arbeit, Organisation und Technik; hier wird über Schicksale gestritten und entschieden Verbreitete leider auch in den Sozialwissenschaften populäre Sichtweise von der rückläufigen Bedeutung von Arbeit in der gegenwärtigen Ökonomie und Gesellschaft deswegen völlig abwegig; das Gegenteil ist qualitativ wie quantitativ, weltweit wie vor Ort der Fall 35

36 Gestaltungs- und Handlungsspielräume - eine Teilantwort Prägungsmacht der IuK-Techniken in Arbeit und Alltagsleben kaum zu überschätzen (Bsp. ERP-Systeme, ICD 10 in der Medizin) Kampf gegen eine bestimmte IuK-Technik hat Charakter einer Don Quichotterie Soziale Kämpfe finden wirksam im Vorfeld statt: In der Gestaltung der Grundstrukturen von Informationssystemen Wer Spielräume und Momente von Freiheit trotz ökonomischer Zwänge und manifester Machtinteressen realisieren will, muss sich in die Gestaltung von Organisation und Technik selbst hinein begeben; haben sie Gestalt angenommen, ist die Schlacht meist schon verloren 36

37 Warum Technologien gestalten? Um Spielräume und Freiheitsmomente gegen ökonomische Zwänge und ausgeprägte Machtinteressen durchzusetzen, müssen wir uns auf die Gestaltung von Organisationen und Technologien selbst einlassen Immanente Kritik: Niedrige Effektivität und hohe Kosten von Projekten und Informationssystemen Externe Kritik: Informationssysteme folgen einer den Organisationen und der Arbeit fremden Logik und unterstützen Nutzer nicht angemessen, d.h. verfehlen ihre Zwecksetzung 37

38 Gesichtspunkte Perspektive einer anthropozentrischen Technikentwicklung Flexibilität, Kreativität, Kommunikationsanforderungen in ihrer Vielfalt zu berücksichtigen und zu modellieren Virtuelle Zusammenarbeit von Vertrauensverhältnissen abhängig (Spannungsverhältnis zu betrieblicher Kontrolle), Vertrauensniveaus zu ermöglichen, freie Kooperation zu sichern Deutliche Prägung der Organisationen durch Organisationstechnologie zu berücksichtigen (Technikgestaltung immer auch Gestaltung von Arbeit, Organisation und Gesellschaft) Nur erfolgreich durch Kooperation aller Beteiligten und Betroffenen 38

39 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Rudi Schmiede TU Darmstadt, Institut für Soziologie 39

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