Positionen Marktinformation 1/2008 zur Informationspflichtenverordnung

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1 Positionen Marktinformation 1/2008 zur Informationspflichtenverordnung Das Produktinformationsblatt zur Informationspflichtenverordnung Übersichtlich, individuell und passgenau

2 Das Ziel: Transparenz und Individualität Zum tritt die Informationspflichtenverordnung (VVG-InfoV) des Versicherungsvertragsgesetzes vollständig in Kraft. Die dort geforderten individuellen Vertragsinformationen sollen den Verbraucherschutz erhöhen und für mehr Transparenz sorgen. Der Versicherungskunde soll die wesentlichen Inhalte und Vertragsumstände seines künftigen Versicherungsschutzes rechtzeitig vor Vertragsabschluss kennen und verstehen. Auf den nachfolgenden Seiten haben wir die Umsetzung der Verordnung bei der Continentale Krankenversicherung und bei der Continentale Lebensversicherung für Sie übersichtlich zusammengefasst. Produktinformationsblatt für alle Sparten Ab erforderlich. Inhalte und deren Reihenfolge gemäß 4 VVG-InfoV. Gibt insbesondere Informationen zur Vertragsart, zu Leistungen und Ausschlüssen, zum Beitrag, zu Obliegenheiten, zur Dauer und Beendigung des Vertrages. Zusätzlich erfolgt der Ausweis von Abschluss-, Vertriebs- sowie weiteren Kosten in der substitutiven Krankenversicherung und bei Lebensversicherungsprodukten. Information zum Versicherungsvertrag für alle Sparten Inhalte gemäß 1 VVG-InfoV. Gibt insbesondere Informationen zu Anschriften, zur Geschäftstätigkeit des Versicherers, zu Bedingungen, zur Beitragszahlung, zum Widerspruchsrecht, zu Beschwerden und Vertragslaufzeiten. Weitere individuelle Vertragsinformationen Neue Informationspflichten Die Anforderungen Rechtzeitige Übermittlung vor Antragstellung. Vergleichbarkeit durch festgelegte Reihenfolge und Inhalte. Präzise Informationen passend zum individuellen Antrag. Übersichtliche Darstellung. Krankenversicherung Zusätzlich erforderlich ist die Information zur Krankenversicherung, wenn der Vorschlag mindestens einen substitutiven Tarif beinhaltet. Inhalte gemäß 3 VVG-InfoV. Gibt insbesondere Informationen zur künftigen Beitragsentwicklung, zur Beitragsbegrenzung im Alter, zum Wechsel PKV/GKV und PKV/PKV. Darstellung von historischen Beitragsverläufen. Lebensversicherung Zusätzlich müssen die individuellen Vertragsinformationen bei Lebensversicherungen mit Sparvorgang eine Modellrechnung mit Angabe der möglichen Ablaufleistung mit 3 vorgeschriebenen Zinssätzen beinhalten.

3 Besonderheiten in der Krankenversicherung Um eine möglichst hohe Transparenz für die Kunden sicherzustellen, fordert der Gesetzgeber mit der Informationspflichtenverordnung für einen substitutiven Krankenversicherungsschutz auch die Darstellung von Kosten und von historischen Beitragsverläufen. Produktinformationsblatt in der Krankheitskostenvollversicherung Im Neugeschäft wird automatisch das Produktinformationsblatt individuell zum Versicherungsvorschlag mit der Beratungssoftware ContiSoft erstellt. Es beinhaltet präzise Informationen passend zum Angebot die individuellen Vorschlagsdaten werden automatisch übernommen. Für den substitutiven Krankenversicherungsschutz werden unter Punkt 3 jeweils in Euro - einmalige Abschluss- und Vertriebskosten - laufende Abschluss- und Vertriebskosten als monatsbezogener Betrag sowie - laufende Verwaltungskosten als monatsbezogener Betrag ausgewiesen. Es werden keine Kosten für einzelne Tarife, sondern für das komplette substitutive Angebot gefordert. Der Ausweis erfolgt daher in Summe. Produktinformationsblatt in der Ergänzungsversicherung Für die Zusatz- und Ergänzungsversicherung stehen Ihnen neben der Beratungssoftware unsere praktischen und handlichen Kompaktanträge zur Verfügung. Diese beinhalten alle relevanten individuellen und sonstigen Vertragsinformationen: Zahnersatz (#2679) Ergänzungslinie (#2676) Pflegezusatz (#2680) Der besondere Vorteil: Sie kommen komplett ohne eine technische Unterstützung aus, sowohl im Neu- als auch im Bestandsgeschäft. Sie müssen lediglich den Beitrag und den Tarif in das Produktinformationsblatt eintragen. Substitutiver KV-Schutz: Arbeitgeberzuschussfähige private Krankenversicherung, die den gesetzlichen Schutz ersetzen kann. Darstellung historischer Beitragsverläufe Anhand von historischen Beitragsverläufen soll der Versicherungsnehmer einschätzen können, wie sich die Beiträge seines beantragten Versicherungsschutzes entwickeln könnten. Zu diesem Zweck soll in der Information zur Krankenversicherung ein Beitragsverlauf für 10 Jahre unter folgenden Annahmen dargestellt werden: Darstellung des Beitragsverlaufs einer Person gleichen Geschlechts, die bereits vor 10 Jahren mit 35 Jahren den Krankenversicherungsschutz beantragt hat. Beitragsentwicklung für ein komplettes substitutives Angebot (kein Einzelausweis je Tarif). Bestehen die beantragten Tarife noch keine 10 Jahre, müssen außerdem Beitragsverläufe für einen vergleichbaren Schutz abgebildet werden. Die Continentale Krankenversicherung stellt daneben auch den Verlauf des Höchstbeitrags in der gesetzlichen Krankenversicherung dar.

4 Besonderheiten in der Lebensversicherung Die individuellen Vertragsinformationen für die Lebensversicherung enthalten bereits seit Garantiewertetabellen. Ab neu zu beachten ist das Produktinformationsblatt. Produktinformationsblatt In der Lebensversicherung werden die Produktinformationsblätter wie auch die Versorgungsvorschläge je Tarif erstellt. Das heißt, bei Versorgungsvorschlägen mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung und einer Fondsgebundenen Rentenversicherung werden zwei Produktinformationsblätter erzeugt: Auch hier werden die Informationen aus dem Versorgungsvorschlag übernommen. Umfang und Grenzen des Versicherungsschutzes werden tabellarisch aufgeführt - welche Bausteine konkret versichert sind, wird mit Ja oder Nein gekennzeichnet. Ebenfalls unter Punkt 3 des Produktinformationsblattes werden die einmaligen Abschlussund Vertriebskosten und die weiteren jährlichen Kosten als Wert in Euro ausgewiesen. Modellrechnung bei Lebensversicherungen Bestandteil der individuellen Vertragsinformationen ist bei Lebensversicherungen, die eine Überschussbeteiligung vorsehen, die Modellrechnung. Hier müssen Beispielrechnungen über die mögliche Ablaufleistung mit drei vorgegebenen Zinssätzen beigefügt werden. Höchstrechnungszinssatz x 1,67, also 3,7575 %. ± 1 % (also, 2,7575 % und 4,7575 %). Ohne Schlussanteil. Ohne Bewertungsreserven. Weiterhin muss eine Tabelle der Garantiewerte abgebildet werden. Achtung bei Fondsgebundenen Versicherungen ohne Garantieleistungen! Da hier nie ein garantierter Wert ausgewiesen werden kann, steht hier immer eine 0 für jedes Jahr.

5 Unsere Vertriebsunterstützung Die Umsetzung der Informationspflichtenverordnung wirkt sich auf den Abschlussprozess aus, da dem Kunden zusätzlich die individuellen Vertragsinformationen rechtzeitig vor Antragstellung übermittelt werden müssen. Dies soll Ihren Vertriebsalltag ungeachtet aller Vorteile für den Kunden so wenig wie möglich belasten. Hierbei unterstützen wir Sie. Beratungssoftware ContiSoft individuell und konkret! Die Beratungssoftware bietet Ihnen für Ihre Versicherungsanträge folgenden Komfort: Automatische Erzeugung erforderlicher Infoblätter mit der Vorschlagserstellung. Übernahme der individuellen und relevanten Vorschlagsdaten z.b. Beitrag, Versicherungsumfang, Bedingungen, Anschriften, Obliegenheiten, Beitragszahlung etc. Anzeige der relevanten Informationsblätter. Ausdruck oder elektronische Übermittlung per E- Mail, CD-ROM oder USB-Stick. Wir sind für Sie da: Service der Kundendienst-Centren Ihr zuständiges Kundendienst-Centrum bietet als Ergänzung zu unserer Vorschlagssoftware, insbesondere bei Bestandsänderungen in der Krankenversicherung, umfassende Unterstützung an: 12 regionale Kundendienst-Centren. Kompetente Ansprechpartner. Servicezeiten: Mo-Do von 8-19 Uhr, Fr von 8-18 Uhr.

6 Positionen 1/2008 Marktinformation zur Informationspflichtenverordnung Mit dieser Fax-Antwort können Sie sofort weitere Informationen anfordern: p Ich wünsche eine Kontaktaufnahme mit dem/der zuständigen Berater/in. p Bitte schicken Sie mir: p p Chancen 2008 Verkaufen nach der VVG- Reform mit der Continentale ganz einfach Gesetzestext zur Informationspflichtenverordnung 1-7 (pdf-format) p Bitte informieren Sie mich über dieses Thema in Zukunft auch per . VEP-Nr.: Telefon-Nr.: Firma: Ansprechpartner: Adresse: Platz für Ihren Firmenstempel: Maklerdirektion Berlin Fax Maklerdirektion Dortmund Fax Maklerdirektion Düsseldorf Fax Maklerdirektion Hamburg Fax Maklerdirektion Hannover Fax Maklerdirektion Karlsruhe Fax Maklerdirektion Köln Fax Maklerdirektion Leipzig Fax Maklerdirektion München Fax Maklerdirektion Nürnberg Fax Maklerdirektion Stuttgart Fax Maklerdirektion Wiesbaden Fax Besuchen Sie uns im Internet: Herausgeber: Versicherungsverbund Die Continentale Vertrieb Makler Ruhrallee 92, Dortmund Internet:

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