Rückkaufsproblematik in der Lebensversicherung: Zweitmarkt als Ausweg? (Folie 1)

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1 Einführung: Rückkaufsproblematik in der Lebensversicherung: Zweitmarkt als Ausweg? (Folie 1) Lebensversicherungsverträge werden mit einer durchschnittlichen Laufzeit von rund 28 Jahren abgeschlossen. Es ist wegen dieser langen Laufzeit zwangsläufig, dass nicht alle Verträge bis zum Ablauf durchgehalten werden. Damit stellt sich automatisch die Frage nach der Höhe der Rückvergütung bei Storno des Vertrages. Vor allem bei Storno in der Anfangszeit steht die Rückvergütung in (sehr) ungünstigem Verhältnis zu den gezahlten Beiträgen. Die Gründe: - Zunächst müssen die Abschlusskosten getilgt werden - degressive zusätzliche Stornoabschläge (u.a. Selektion) - Schlussüberschusssystem (Volatile Erträge) Die Diskussion der Verbraucherschützer geht vorwiegend in die Richtung, die Situation für die stornierenden Kunden zu verbessern was zwangsläufig zu Lasten des verbleibenden Bestandes gehen muss. Meines Erachtens liegt die Stornoproblematik aber vor allem darin, dass viele Verträge vorzeitig abgebrochen werden und damit die eigenverantwortliche Vorsorgeplanung Schaden nimmt. Die Lösung der Stornoproblematik besteht deshalb vorrangig darin, Storno zu verhindern, statt den Stornofall erträglich zu gestalten. In Zukunft werden immer mehr Menschen selbst für ihr Alter vorsorgen müssen. Sie werden früh damit beginnen müssen, um die Belastungen tragen zu können. Sie werden Konsumverzicht üben und die einmal begonnene Vorsorge über lange Jahre durchhalten müssen, um das angestrebte Ziel tatsächlich erreichen zu können. Dies gilt auch für Personen, die bisher für eine eigenverantwortliche Vorsorgeplanung weniger aufgeschlossen sind. Die steuerliche Behandlung der Lebensversicherung ist darauf angelegt, die langfristige Vorsorge zu begünstigen. Deshalb wurde schon in der Vergangenheit ein Storno in den ersten 12 Jahren der Laufzeit steuerlich sanktioniert. Künftig gilt dies sogar bis zum 60. Lebensjahr. Bei den neuen steuerlich geförderten Produkten wird sogar die vorzeitige Verwertung des Vertrages ausgeschlossen. Damit wird man zwar immer noch nicht die Fortführung des Vertrages erreichen, aber es wird ein deutliches Signal gesetzt, dass ein Vertragsabbruch keine Lösung sein kann. 1

2 Storno ist leider eine Realität in der Lebensversicherung; viel zu viele Kunden geben ihre Verträge vorzeitig auf. Die Stornoquote hat mit 4,2 % bezogen auf die Bestandsstückzahl ein trauriges Hoch in 2004 erreicht. Die volkswirtschaftlichen Schäden sind immens. Jeder Vorschlag zur Reduktion des Stornos sollte daher ernsthaft geprüft werden auch der Lösungsvorschlag Sekundärmarkt. 1. Ein paar Zahlen zum Storno in > Folien 2, 3 Zunächst möchte ich Ihnen das Stornoproblem in seinem Volumen darstellen. - Von den über 90 Millionen Verträgen wurden im Jahr 2004 rund 4 Millionen Verträge gekündigt (4,2 %). Die Quote in Bezug auf die laufenden Beiträge betrug sogar 5,5 % (Trend zu steigenden Beiträgen pro Vertrag). Da die jüngeren Verträge stärker stornoanfällig sind, ist diese Quote höher. Die Quote bezüglich der Versicherungssumme müsste eigentlich noch höher sein, sie ist aber mit 5,3 % niedriger wegen der rückläufigen Kalkulationszinsen (aktuell 2,75 %, im Bestandsdurchschnitt rund 3,5 %). - Die Rückkaufsleistungen betrugen rund 12,5 Milliarden Euro. - Interessant sind die Relationen zur abgehenden Versicherungssumme bzw. zum abgehenden Jahresbeitrag: - 10,6 % (bezogen auf die Versicherungssumme) % (bezogen auf den Jahresbeitrag) Daraus errechnet sich eine mittlere Bestandsdauer bei Storno von rund 6 7 Jahren. Demgegenüber beträgt die durchschnittliche Vertragsdauer rund 28 Jahre. Fazit 1: Storno findet relativ früh statt und die Rückkaufswerte sind dementsprechend niedrig, Ø-RKW: Euro Interessant ist der Vergleich zu cash.life. Die Relation der Kaufpreise zum Jahresbeitrag liegt in der Größenordnung 2000 % (gegenüber 368 %) und der durchschnittliche Wert liegt bei Euro! (gegenüber 3000 Euro im Branchenmittel) Fazit 2: Die von cash.life übernommenen Verträge repräsentieren in keiner Weise die stornierten Verträge in der Branche. Dies zeigt die nächste Folie (Folie 4) noch deutlicher: Es gibt zwar viele Einflussgrößen auf das Storno, dominierend aber ist die Abhängigkeit von der zurückgelegten Vertragsdauer. Hier ist eine starke Degression festzustellen. 2

3 1. Drittel der Laufzeit: 70 % der Storni 2. Drittel der Laufzeit: 20 % der Storni 3. Drittel der Laufzeit: 10 % der Storni (Dies ist sehr grob und entspricht einer früher mal festgestellten Verteilung; es ist nicht sicher, dass dies heute noch so zutrifft. Sicher stimmt aber noch die klare Dominanz im 1. Drittel.) Also Fazit: In der Branche haben wir es ganz überwiegend mit dem Phänomen des Frühstornos zu tun. 2. Weshalb werden Verträge storniert? (Folie 5) cash.life nennt selbst die Gründe und beruft sich dabei auf eine von ihr beauftragte Allensbach-Studie. Die genannten Gründe sind insofern überraschend, als sie meist plausibel erscheinen, wenn bereits nennenswerte Rückkaufswerte vorhanden sind. Dem widersprechen jedoch die tatsächlichen Stornostückzahlen, nach denen sich Storno ganz überwiegend in der Anfangszeit ereignet. Ich vermute deshalb, dass die Allensbach-Studie eher zur Erklärung der Spätstornofälle geeignet ist. Das niedrige Storno gegen Ende lässt sich psychologisch leicht erklären, weil diejenigen, die durchgehalten haben, jetzt keine Veranlassung sehen, kurz vor Zielerreichung aufzugeben. Die wirtschaftliche Betrachtung stärkt dieses Verhalten: Die Zuwächse im Vertragswert nehmen natürlich gegen Ende überproportional zu, so dass es wirtschaftlich töricht wäre, auf diese Zuwächse zu verzichten (siehe unten). Umgekehrt verhält es sich in der Anfangsphase: Die Gewöhnung an die lange Laufzeit ist noch nicht eingetreten, der Wert des Vertrages ist gering, das Ziel noch sehr, sehr weit. Die Abbruchquote ist in dieser Phase zwangsläufig höher. Dies wird verstärkt, wenn die Entscheidungsgründe bei Vertragsabschluss vielleicht nicht so ganz klar waren, die Konsequenzen des langjährigen Konsumverzichts nicht so deutlich, die Suggestion im Verkaufsgespräch vielleicht rosiger als die Realität. Hinzu kommen natürlich viele andere äußere Beweggründe (nicht absehbare Veränderungen im persönlichen Umfeld, gute Tipps von Freunden, Abwerbungen durch andere Produktanbieter/Vermittler). 3

4 Ich möchte dies nicht erschöpfend abhandeln kann es auch nicht sondern statt dessen einfach mal an Hand eines Vertragsverlaufes die wirtschaftlichen Folgen eines Stornos beleuchten. Die beiden Beispiele (Vertragslaufzeit 30 Jahre, Vertragslaufzeit 12 Jahre) sind so ausgewählt, dass sie im 1. Beispiel eine markttypische Konstellation zeigt und im 2. Beispiel eine für cash.life bedeutendere kurze Vertragslaufzeit. Die Beiträge sind auf 1000 Euro Jahresbeitrag bezogen (= Durchschnitts-Beitrag in der Branche). Es handelt sich um eine Vertragsgestaltung mit garantierten Rückkaufswerten (vorherrschende Form im Bestand). Das Überschusssystem ist mit sehr hoher Schlussgewinnbeteiligung ausgewählt (korrespondierend zu garantierten RKW). Die Beispielrechnungen sind zu Demonstrationszwecken an Hand eines Überschusssystems mit eher untypisch hohen Schlussgewinnanteilen ausgewählt. Der Kalkulationszins für die Beitragsberechnung ist mit 2,75 % angesetzt, entspricht also nicht den Bestandsgegebenheiten (Durchschnitts-Zins rund 3,5 %), wurde aber gewählt, weil auch der Einfluss niedrigerer Zinsen auf den garantierten Rückkaufswert dargestellt werden sollte. Beispiel 1: (Folien 6, 7) Im Beispiel: Ablaufrendite: 3,86 % (Reine Beitragsrendite) Im Verlauf ergibt sich eine permanent ansteigende Fortsetzungsrendite. Dies wegen: - Zillmerung der Abschlusskosten - Degressiven Stornoabzügen - Progressiver Zunahme der Schlussgewinnbeteiligung Der Rückgang der Fortsetzungsrendite 5 Jahre vor Ablauf erklärt sich daraus, dass es sich hier um eine Konstruktion mit flexiblem Ablauf handelt: ab Alter 60 wird der Rückkauf wie ein Vertragsablauf behandelt. Fazit: Sehr beachtliche Fortsetzungsrendite in den letzten Jahren. Daneben: Geringe Risiken, weil die Rückkaufswerte garantiert sind, wie dies immer noch ganz überwiegend der Fall ist. Beispiel 2: (Folien 8, 9) Zeigt einen noch progressiveren Verlauf der Fortsetzungsrendite bis zum Ablauf, weil der flexible Ablauf nicht greift. In dem gewählten Überschussmodell wird der wesentliche Teil des Schlussüberschussanteils tatsächlich erst bei Ablauf fällig. Kurze Laufzeiten wie in diesem Beispiel sind für cash.life von besonderer Bedeutung, weil innerhalb der 12-Jahresfrist für den Verkäufer der Police im Gegensatz zum Rückkauf keine Kapitalertragsteuer anfällt. 4

5 Es zeigt sich: Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten wird eine Stornierung eines Vertrages von Jahr zu Jahr unvorteilhafter. Dies ist den Kunden wohl in der Regel auch intuitiv klar, so dass das Storno gegen Ende mit 1 2 % sehr gering ist. 3. Zweitmarkt als Lösung des Stornoproblems? 3.1 Funktionsweise des Zweitmarktes (Folie 11) - Aufkauf und Weiterführung der Verträge bis zum Ablauf - Kaufpreis für Police ca. 7 % über RKW, bis zu 15 % bei zusätzlichen Steuereffekten (nach Angabe von cash.life) - Es werden nur Policen gekauft mit höchstens 15 Jahren Restlaufzeit (früher 10 Jahre) und hoher Fortsetzungsrendite; besonders interessant sind kurzlaufende Policen mit weniger als 12 Jahren Bestandsdauer (Kapitalertragsteuer) - Es werden nur Policen gekauft von bonitätsstarken Versicherungsunternehmen oder Unternehmen mit starker Akzentuierung der Schlussüberschussbeteiligung - Der Todesfallschutz bleibt teilweise erhalten. BU-Schutz?? Nicht klar ist, was unter der im Geschäftsbericht von cash.life erwähnten Optimierung des Vertrags nach Vertragsübernahme zu verstehen ist. - Policen werden häufig an Fonds weiterverkauft (z.b. cash.life, Administration bleibt bei cash.life gegen Gebühr) - Durch professionelle Selektion der Policen mit hoher Fortsetzungsrendite/hoher Bonität/vorteilhaftem Überschusssystem der Versicherungsunternehmen können hohe Renditen erzielt werden. Wegen der garantierten Leistungen bleibt das Anlagerisiko begrenzt. - Die Fortsetzungsrendite des Vertrages muss offenbar hoch sein, damit daraus finanziert werden kann: o Die Vertriebskosten des Käufers (Logistik, Werbung, Aufbau Verkäufernetzwerk, Provisionen für Vermittler, Verwaltung der Verträge) o Bei Weiterveräußerung an einen Fondsbetreiber die Kosten des Fondsmanagement und die Gewinnerwartungen der Fondsgesellschaft o Die Renditeerwartungen der Anleger nach Steuer (Wertzuwächse im Fonds sind vom Anleger zu versteuern) 5

6 3.2 Zweitmarkt aus Sicht des Versicherungsnehmers (Folie 12) - Die Kündigung eines Vertrages ist wirtschaftlich (immer) nachteilig für den Kunden. Außerdem bricht er den langfristigen Vorsorgeprozess zu Gunsten kurzfristigen Konsums bzw. kurzfristiger Alternativverwendung ab. - Storno kann deshalb nur die ultima ratio sein. Alternativen sind in der Regel aus Kundensicht attraktiver (Vertragsanpassungen, Beitragsstundung, Beleihung) - Für das typische Frühstorno (1. Drittel der Laufzeit) 70 % des Stornos wird vom Sekundärmarkt (bisher) keine Lösung angeboten (zu niedrige Rendite, zu hohes Risiko) - Im Betätigungsfeld des Sekundärmarktes, dem Spätstorno (3. Drittel der Laufzeit) ist das Storno aus Kundensicht besonders ineffizient, da es kaum attraktivere Alternativen für den Kunden geben kann (Rendite + Sicherheit + Steuervorteil) - Wenn man Kunde bei einer bonitätsschwachen Gesellschaft ist, gibt es kein Angebot - Für viele Vertragskonstellationen gibt es auch in der Spätphase kein Angebot - Für niedrige Versicherungssummen gibt es auch in der Spätphase kein Angebot - Der Kaufpreis ist für den Kunden völlig intransparent, da es keine Vergleichsangebote gibt; ob er über die Vorteile einer Vertragsfortführung und über Überbrückungshilfen informiert wird, ist höchst ungewiss (z.b. zinsgünstige Policendarlehen) - In den meisten Fällen des Sekundärmarktes würde eine kundenbezogene Beratung mit konventionellen Lösungsansätzen (Vertragsanpassung, Beitragsstundung oder Beleihung) zu besseren Alternativen für den Kunden führen - Selbst in den Fällen, in denen eine Lösung gefunden ist, wird der langfristige Ansparprozess für die Altersversorgung abgebrochen; der Versicherungsschutz geht teilweise verloren (BUZ?). Falls die freiwerdenden Mittel dann noch alternativ angelegt werden, entstehen nochmals Abschlusskosten zu Lasten des Kunden. Fazit: Der Sekundärmarkt löst also das Stornoproblem meist nicht (Frühstorno, Vertragsgestaltung, Höhe der Versicherungssumme, Bonität des Versicherers) 6

7 3.3 Zweitmarkt aus Sicht des Investors (Folie 13) - Bei professioneller Auswahl von geeigneten Policen und Versicherungsgesellschaften mit speziellem Überschusssystem können derzeit relativ hohe Renditen bei relativ hoher Sicherheit erzielt werden. In der Nachsteuerbetrachtung sieht das allerdings schlechter aus - Fungibilität der Beteiligung an einem Fonds ist vermutlich gering (Bindungsdauer Jahre) - Um die Vorteile (Rendite, Sicherheit) tatsächlich realisieren zu können, muss der Fondsinvestor (bzw. Policenkäufer) ein striktes Rosinenpicken betreiben das heißt umgekehrt, dass tendenziell die Unwissenheit oder Notlage von Kunden ausgenutzt wird, um dies zu erreichen - Die Renditeerwartungen der Anleger dürften in näherer Zukunft nur teilweise erfüllt werden. o Sinkende Überschussbeteiligung o Zunehmende Nachfrage erzwingt den Kauf weniger attraktiver Policen - Der Ertrag aus der Fondsanlage muss beim Anleger versteuert werden. 3.4 Zweitmarkt aus Sicht der Versicherungswirtschaft - Die Position der Unternehmen kann zusammengefasst beschrieben werden mit Reserviert bis ablehnend - Die Versicherungswirtschaft ist an dauerhaften Vertragsverhältnissen interessiert. - Vorzeitige Vertragsauflösungen stören ein optimales Asset-Liability- Management zur Erzielung der erforderlichen Sicherheit der Leistungen und der geforderten Rendite über lange Vertragslaufzeiten. Deshalb kann bei Storno zum Schutz des Versichertenkollektivs immer nur ein angemessener Zeitwert des Vertrages zur Verfügung gestellt werden (Abschlusskosten, Selektionswirkungen, Störung der Kapitalanlage). - Kunden und Vertriebe werden möglichst deutlich darauf hingewiesen, dass ein Storno immer nachteilig für den Kunden ist - Unmittelbare wirtschaftliche Nachteile für das Versicherungsunternehmen und seine Kunden sind mit einem Aufkauf von Policen nicht verbunden, eher sogar das Gegenteil: Die Weiterführung der Verträge stört das Leistungs- und Kapitalanlagegefüge nicht. - Der von cash.life behauptete besondere Vorteil (geringere Stornoquote, positive Auswirkungen auf Kosten) ist aber zumindest derzeit absolut marginal 7

8 - Der große Nachteil aus Sicht der Versicherungswirtschaft: Der Kunde und die aus der Kundenbeziehung weiter resultierenden Geschäftsmöglichkeiten gehen verloren (Ablaufbearbeitung) und die Gefahr des Missbrauchs, der systematischen, nicht am Kundeninteresse orientierten Abwerbung ist relativ hoch. Auch intakte Beziehungen (Kunde, Vermittler, Versicherungsunternehmen) können durch unangemessene Fremdvermittleraktivität zerstört werden. - Sozialpolitisch ist der Sekundärmarkt aus unserer Sicht höchst bedenklich, da systematisch langjährige Verträge vor Erreichen der Zielsetzung zusätzliches Einkommen im Alter aufgelöst und in den Konsum bzw. die kurzfristige Verwertbarkeit gelenkt werden. 4. Zusammenfassende Beurteilung des Zweitmarktes (Folie 14, 15) - Zweitmarkt löst heute die Stornoproblematik nicht; im Gegenteil: der Sekundärmarkt produziert faktisch zusätzliches Storno, weil Kunden animiert werden, ihre Vorsorge frühzeitig zu beenden. Für die eigentliche Stornophase (Frühstorno) kann der Zweitmarkt nach seinem Geschäftsmodell keine Lösung anbieten - Die Renditen für Anleger werden tendenziell niedriger und unsicherer, mit zunehmender Transparenz des Marktes die Kunden weniger bereit, ihre hochrentablen Verträge zu verhökern - In den nächsten Jahren ist allerdings mit weiteren Zuwächsen zu rechnen, da die Fortsetzungsrendite der Verträge zum aktuellen Zinsniveau relativ attraktiv bleibt und durch die hohen Garantieleistungen auch mit stabilen Ergebnissen zu rechnen ist. Die anfallende Kapitalertragsteuer bei zurückgelegten Laufzeiten unter 12 Jahren erhöht den Verkaufspreis zusätzlich gegenüber dem Rückkaufswert. Das Image des Zweitmarktes bleibt problematisch, da er letztlich häufig die Notlage von Kunden in Verbindung mit einer mangelnden Transparenz des Kaufangebots (bzw. der fehlenden Darstellung von Alternativen) nutzt. Der systematischen Fehlberatung aus Provisionsgründen und Geschäftsinteressen von Vermittlern wird Tür und Tor geöffnet. - Eine Pflicht zur Information über die Möglichkeiten des Zweitmarktes wäre verbraucherpolitisch höchst kontraproduktiv o In den meisten Fällen kann keine Lösung angeboten werden o Bei den neuen geförderten Formen der Altersversorgung ist eine Verwertung gar nicht möglich, ähnliches gilt für eine ganze Reihe spezieller Vertragsformen; das Problem von Zusatzversicherungen ist nicht gelöst o In den Fällen eines Angebotes ist die Gefahr der Fehlberatung immens; wirtschaftlich vernünftig wäre in diesen Fällen (fast) immer die Weiterführung des Vertrages 8

9 o Beim Zweitmarkt handelt es sich um ein typisches Arbitragegeschäft, das in der Regel keinen Nutzen stiftet. 5. Lösungsansätze der Versicherungswirtschaft - Zunächst nochmals die Problemsituation: Wir haben überwiegend ein Frühstorno -Problem - Im Spätstornofall ist die Fortsetzung des Vertrages die wirtschaftlich vernünftigste Lösung, weil die Fortsetzungsrendite sehr hoch ist und die Risiken sehr gering sind. Die klassischen Methoden der Stornoverhinderung sind vor allem beim Spätstorno passend und wirkungsvoll. - Eine drastische Verminderung des Frühstornos ist realistischer Weise nicht zu erreichen, da einfach nicht alle Menschen den Entschluss Konsumverzicht für notwendiges Einkommen im Alter durchhalten. Lösungsansätze für die Frühstornoproblematik - Strikt bedarfsgerechte Produkte; strikt bedarfsgerechte Beratung (u.a. Produkt, Lebenssituation, finanzielle Belastung), keine überzogenen Erwartungen wecken; Transparenz" Instrumente: Beratungs- und Dokumentationspflichten des Vermittlers (Vermittlerrichtlinie); bessere, verständlichere Verkaufsunterlagen; realistischere Beispielrechnungen (siehe Verbandsempfehlungen). - Ausbau der allgemeinen Information über Vorsorge, Vorsorgeprodukte und ihre Besonderheiten. Insbesondere: Verstehen der Wirkungsweise der Lebensversicherung. Instrumente: Allgemeine und gezielte Pressearbeit im Rahmen der Implementierung der Neuen Altersvorsorge. Intensive Bemühungen der Branche zur Verbreitung der neuen Formen der politisch erwünschten Altersvorsorge Riester-Rente, Betriebliche Altersvorsorge, Basisrente. Diese Produkte sehen keine vorzeitigen Verwertungsrechte vor. Diese Vorstellung wird sich auch auf die sonstigen Produkte übertragen. - Neben dem Trend zur politisch gewollten und steuerlich geförderten lebenslangen Rente: Angebot von Produkten mit überschaubarem Anlagehorizont. Lebensabschnittsdeckungen. Instrument: Seit größere Gestaltungsspielräume für Produktentwickler wegen geringerer steuerlicher Restriktionen. 9

10 - Neben dem absolut primären Ziel der Stornovermeidung wird derzeit im Rahmen der anstehenden VVG-Reform geprüft, inwieweit die Lasten des Stornos anders als bisher verteilt werden können, ohne dadurch das primäre Ziel der Stornovermeidung zu konterkarieren. Instrumente: Derzeit in Diskussion. Noch keine endgültigen Aussagen möglich. Lösungsansätze für Spätstorno - Bessere jährliche Information über den Versicherungsvertrag Instrumente: o Standmitteilungen mit Hochrechnung entsprechend aktueller Situation (Unternehmen, Markt - gemäß Vorgehensweise einiger Unternehmen und Empfehlung des GDV) o Eigenvorsorgereport analog BfA, mit der der bestehende Vorsorgegrad und ggf. die Lücken jährlich dargestellt werden: voraussichtlich ab 2006 Nicht übertragbare Regelungen - Übertragungsabkommen zur Direktversicherung. Ein Übertragungsabkommen setzt eine weitgehende Produktstandardisierung (u.a. bezüglich Laufzeit) und objektive Wechselereignisse voraus. - Übertragungswert wie bei Riester (geht nur bei Verträgen mit Verwertungsausschluss ) Kontraproduktive Vorschläge - Forderung nach garantierten Rückkaufswerten und Mindestrückkaufswerten o Besser: Strikte Orientierung am Zeitwert und erhöhte Transparenz führen zu besseren Ergebnissen; die heute noch auftretenden Diskontinuitäten im Vertragsverlauf sind überwiegend auf die garantierten Rückkaufswerte zurückzuführen. Zeitwerte führen vor allem in der 2. Vertragshälfte zu einer besseren Glättung der Rückkaufswerte o Mindestrückkaufswerte erhöhen tendenziell das Storno - Verteilung der Abschlusskosten über die gesamte Laufzeit Hinweise: - Direktvertrieb hat sich bei kapitalbildenden Versicherungen nicht durchgesetzt (Beratungsbedarf; Marktanteil weniger als 3 %), 10

11 - Riester-Verträge an völlig unzureichender Provision gescheitert; deshalb auch Gesetzesänderung in der 2. Version. Damit wäre eine Finanzierung des Vertriebes kaum noch möglich; sie würde die weitere Qualifizierung der Beratung wegen fehlender finanzieller Mittel verhindern. - Zweitmarkt propagieren und in Informationspflicht einbeziehen, weil dies eher das Storno fördern als einschränken würde. Unsere Lösungsvorschläge für das Früh- und Spätstorno erscheinen nicht sonderlich progressiv. Sie sind aber kurzfristig umsetzbar. Sie werden das Stornoproblem dennoch erst mittel-/langfristig mit dem Fortschreiten des allgemeinen Bewusstseins Lebensversicherung ist zweites Bein der künftigen Einkommenssicherung im Alter entschärfen. Langfristiger Konsumverzicht wird trotz aller Bemühungen nicht allen gelingen. 11

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