Rückkaufsproblematik in der Lebensversicherung: Zweitmarkt als Ausweg? (Folie 1)

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Rückkaufsproblematik in der Lebensversicherung: Zweitmarkt als Ausweg? (Folie 1)"

Transkript

1 Einführung: Rückkaufsproblematik in der Lebensversicherung: Zweitmarkt als Ausweg? (Folie 1) Lebensversicherungsverträge werden mit einer durchschnittlichen Laufzeit von rund 28 Jahren abgeschlossen. Es ist wegen dieser langen Laufzeit zwangsläufig, dass nicht alle Verträge bis zum Ablauf durchgehalten werden. Damit stellt sich automatisch die Frage nach der Höhe der Rückvergütung bei Storno des Vertrages. Vor allem bei Storno in der Anfangszeit steht die Rückvergütung in (sehr) ungünstigem Verhältnis zu den gezahlten Beiträgen. Die Gründe: - Zunächst müssen die Abschlusskosten getilgt werden - degressive zusätzliche Stornoabschläge (u.a. Selektion) - Schlussüberschusssystem (Volatile Erträge) Die Diskussion der Verbraucherschützer geht vorwiegend in die Richtung, die Situation für die stornierenden Kunden zu verbessern was zwangsläufig zu Lasten des verbleibenden Bestandes gehen muss. Meines Erachtens liegt die Stornoproblematik aber vor allem darin, dass viele Verträge vorzeitig abgebrochen werden und damit die eigenverantwortliche Vorsorgeplanung Schaden nimmt. Die Lösung der Stornoproblematik besteht deshalb vorrangig darin, Storno zu verhindern, statt den Stornofall erträglich zu gestalten. In Zukunft werden immer mehr Menschen selbst für ihr Alter vorsorgen müssen. Sie werden früh damit beginnen müssen, um die Belastungen tragen zu können. Sie werden Konsumverzicht üben und die einmal begonnene Vorsorge über lange Jahre durchhalten müssen, um das angestrebte Ziel tatsächlich erreichen zu können. Dies gilt auch für Personen, die bisher für eine eigenverantwortliche Vorsorgeplanung weniger aufgeschlossen sind. Die steuerliche Behandlung der Lebensversicherung ist darauf angelegt, die langfristige Vorsorge zu begünstigen. Deshalb wurde schon in der Vergangenheit ein Storno in den ersten 12 Jahren der Laufzeit steuerlich sanktioniert. Künftig gilt dies sogar bis zum 60. Lebensjahr. Bei den neuen steuerlich geförderten Produkten wird sogar die vorzeitige Verwertung des Vertrages ausgeschlossen. Damit wird man zwar immer noch nicht die Fortführung des Vertrages erreichen, aber es wird ein deutliches Signal gesetzt, dass ein Vertragsabbruch keine Lösung sein kann. 1

2 Storno ist leider eine Realität in der Lebensversicherung; viel zu viele Kunden geben ihre Verträge vorzeitig auf. Die Stornoquote hat mit 4,2 % bezogen auf die Bestandsstückzahl ein trauriges Hoch in 2004 erreicht. Die volkswirtschaftlichen Schäden sind immens. Jeder Vorschlag zur Reduktion des Stornos sollte daher ernsthaft geprüft werden auch der Lösungsvorschlag Sekundärmarkt. 1. Ein paar Zahlen zum Storno in > Folien 2, 3 Zunächst möchte ich Ihnen das Stornoproblem in seinem Volumen darstellen. - Von den über 90 Millionen Verträgen wurden im Jahr 2004 rund 4 Millionen Verträge gekündigt (4,2 %). Die Quote in Bezug auf die laufenden Beiträge betrug sogar 5,5 % (Trend zu steigenden Beiträgen pro Vertrag). Da die jüngeren Verträge stärker stornoanfällig sind, ist diese Quote höher. Die Quote bezüglich der Versicherungssumme müsste eigentlich noch höher sein, sie ist aber mit 5,3 % niedriger wegen der rückläufigen Kalkulationszinsen (aktuell 2,75 %, im Bestandsdurchschnitt rund 3,5 %). - Die Rückkaufsleistungen betrugen rund 12,5 Milliarden Euro. - Interessant sind die Relationen zur abgehenden Versicherungssumme bzw. zum abgehenden Jahresbeitrag: - 10,6 % (bezogen auf die Versicherungssumme) % (bezogen auf den Jahresbeitrag) Daraus errechnet sich eine mittlere Bestandsdauer bei Storno von rund 6 7 Jahren. Demgegenüber beträgt die durchschnittliche Vertragsdauer rund 28 Jahre. Fazit 1: Storno findet relativ früh statt und die Rückkaufswerte sind dementsprechend niedrig, Ø-RKW: Euro Interessant ist der Vergleich zu cash.life. Die Relation der Kaufpreise zum Jahresbeitrag liegt in der Größenordnung 2000 % (gegenüber 368 %) und der durchschnittliche Wert liegt bei Euro! (gegenüber 3000 Euro im Branchenmittel) Fazit 2: Die von cash.life übernommenen Verträge repräsentieren in keiner Weise die stornierten Verträge in der Branche. Dies zeigt die nächste Folie (Folie 4) noch deutlicher: Es gibt zwar viele Einflussgrößen auf das Storno, dominierend aber ist die Abhängigkeit von der zurückgelegten Vertragsdauer. Hier ist eine starke Degression festzustellen. 2

3 1. Drittel der Laufzeit: 70 % der Storni 2. Drittel der Laufzeit: 20 % der Storni 3. Drittel der Laufzeit: 10 % der Storni (Dies ist sehr grob und entspricht einer früher mal festgestellten Verteilung; es ist nicht sicher, dass dies heute noch so zutrifft. Sicher stimmt aber noch die klare Dominanz im 1. Drittel.) Also Fazit: In der Branche haben wir es ganz überwiegend mit dem Phänomen des Frühstornos zu tun. 2. Weshalb werden Verträge storniert? (Folie 5) cash.life nennt selbst die Gründe und beruft sich dabei auf eine von ihr beauftragte Allensbach-Studie. Die genannten Gründe sind insofern überraschend, als sie meist plausibel erscheinen, wenn bereits nennenswerte Rückkaufswerte vorhanden sind. Dem widersprechen jedoch die tatsächlichen Stornostückzahlen, nach denen sich Storno ganz überwiegend in der Anfangszeit ereignet. Ich vermute deshalb, dass die Allensbach-Studie eher zur Erklärung der Spätstornofälle geeignet ist. Das niedrige Storno gegen Ende lässt sich psychologisch leicht erklären, weil diejenigen, die durchgehalten haben, jetzt keine Veranlassung sehen, kurz vor Zielerreichung aufzugeben. Die wirtschaftliche Betrachtung stärkt dieses Verhalten: Die Zuwächse im Vertragswert nehmen natürlich gegen Ende überproportional zu, so dass es wirtschaftlich töricht wäre, auf diese Zuwächse zu verzichten (siehe unten). Umgekehrt verhält es sich in der Anfangsphase: Die Gewöhnung an die lange Laufzeit ist noch nicht eingetreten, der Wert des Vertrages ist gering, das Ziel noch sehr, sehr weit. Die Abbruchquote ist in dieser Phase zwangsläufig höher. Dies wird verstärkt, wenn die Entscheidungsgründe bei Vertragsabschluss vielleicht nicht so ganz klar waren, die Konsequenzen des langjährigen Konsumverzichts nicht so deutlich, die Suggestion im Verkaufsgespräch vielleicht rosiger als die Realität. Hinzu kommen natürlich viele andere äußere Beweggründe (nicht absehbare Veränderungen im persönlichen Umfeld, gute Tipps von Freunden, Abwerbungen durch andere Produktanbieter/Vermittler). 3

4 Ich möchte dies nicht erschöpfend abhandeln kann es auch nicht sondern statt dessen einfach mal an Hand eines Vertragsverlaufes die wirtschaftlichen Folgen eines Stornos beleuchten. Die beiden Beispiele (Vertragslaufzeit 30 Jahre, Vertragslaufzeit 12 Jahre) sind so ausgewählt, dass sie im 1. Beispiel eine markttypische Konstellation zeigt und im 2. Beispiel eine für cash.life bedeutendere kurze Vertragslaufzeit. Die Beiträge sind auf 1000 Euro Jahresbeitrag bezogen (= Durchschnitts-Beitrag in der Branche). Es handelt sich um eine Vertragsgestaltung mit garantierten Rückkaufswerten (vorherrschende Form im Bestand). Das Überschusssystem ist mit sehr hoher Schlussgewinnbeteiligung ausgewählt (korrespondierend zu garantierten RKW). Die Beispielrechnungen sind zu Demonstrationszwecken an Hand eines Überschusssystems mit eher untypisch hohen Schlussgewinnanteilen ausgewählt. Der Kalkulationszins für die Beitragsberechnung ist mit 2,75 % angesetzt, entspricht also nicht den Bestandsgegebenheiten (Durchschnitts-Zins rund 3,5 %), wurde aber gewählt, weil auch der Einfluss niedrigerer Zinsen auf den garantierten Rückkaufswert dargestellt werden sollte. Beispiel 1: (Folien 6, 7) Im Beispiel: Ablaufrendite: 3,86 % (Reine Beitragsrendite) Im Verlauf ergibt sich eine permanent ansteigende Fortsetzungsrendite. Dies wegen: - Zillmerung der Abschlusskosten - Degressiven Stornoabzügen - Progressiver Zunahme der Schlussgewinnbeteiligung Der Rückgang der Fortsetzungsrendite 5 Jahre vor Ablauf erklärt sich daraus, dass es sich hier um eine Konstruktion mit flexiblem Ablauf handelt: ab Alter 60 wird der Rückkauf wie ein Vertragsablauf behandelt. Fazit: Sehr beachtliche Fortsetzungsrendite in den letzten Jahren. Daneben: Geringe Risiken, weil die Rückkaufswerte garantiert sind, wie dies immer noch ganz überwiegend der Fall ist. Beispiel 2: (Folien 8, 9) Zeigt einen noch progressiveren Verlauf der Fortsetzungsrendite bis zum Ablauf, weil der flexible Ablauf nicht greift. In dem gewählten Überschussmodell wird der wesentliche Teil des Schlussüberschussanteils tatsächlich erst bei Ablauf fällig. Kurze Laufzeiten wie in diesem Beispiel sind für cash.life von besonderer Bedeutung, weil innerhalb der 12-Jahresfrist für den Verkäufer der Police im Gegensatz zum Rückkauf keine Kapitalertragsteuer anfällt. 4

5 Es zeigt sich: Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten wird eine Stornierung eines Vertrages von Jahr zu Jahr unvorteilhafter. Dies ist den Kunden wohl in der Regel auch intuitiv klar, so dass das Storno gegen Ende mit 1 2 % sehr gering ist. 3. Zweitmarkt als Lösung des Stornoproblems? 3.1 Funktionsweise des Zweitmarktes (Folie 11) - Aufkauf und Weiterführung der Verträge bis zum Ablauf - Kaufpreis für Police ca. 7 % über RKW, bis zu 15 % bei zusätzlichen Steuereffekten (nach Angabe von cash.life) - Es werden nur Policen gekauft mit höchstens 15 Jahren Restlaufzeit (früher 10 Jahre) und hoher Fortsetzungsrendite; besonders interessant sind kurzlaufende Policen mit weniger als 12 Jahren Bestandsdauer (Kapitalertragsteuer) - Es werden nur Policen gekauft von bonitätsstarken Versicherungsunternehmen oder Unternehmen mit starker Akzentuierung der Schlussüberschussbeteiligung - Der Todesfallschutz bleibt teilweise erhalten. BU-Schutz?? Nicht klar ist, was unter der im Geschäftsbericht von cash.life erwähnten Optimierung des Vertrags nach Vertragsübernahme zu verstehen ist. - Policen werden häufig an Fonds weiterverkauft (z.b. cash.life, Administration bleibt bei cash.life gegen Gebühr) - Durch professionelle Selektion der Policen mit hoher Fortsetzungsrendite/hoher Bonität/vorteilhaftem Überschusssystem der Versicherungsunternehmen können hohe Renditen erzielt werden. Wegen der garantierten Leistungen bleibt das Anlagerisiko begrenzt. - Die Fortsetzungsrendite des Vertrages muss offenbar hoch sein, damit daraus finanziert werden kann: o Die Vertriebskosten des Käufers (Logistik, Werbung, Aufbau Verkäufernetzwerk, Provisionen für Vermittler, Verwaltung der Verträge) o Bei Weiterveräußerung an einen Fondsbetreiber die Kosten des Fondsmanagement und die Gewinnerwartungen der Fondsgesellschaft o Die Renditeerwartungen der Anleger nach Steuer (Wertzuwächse im Fonds sind vom Anleger zu versteuern) 5

6 3.2 Zweitmarkt aus Sicht des Versicherungsnehmers (Folie 12) - Die Kündigung eines Vertrages ist wirtschaftlich (immer) nachteilig für den Kunden. Außerdem bricht er den langfristigen Vorsorgeprozess zu Gunsten kurzfristigen Konsums bzw. kurzfristiger Alternativverwendung ab. - Storno kann deshalb nur die ultima ratio sein. Alternativen sind in der Regel aus Kundensicht attraktiver (Vertragsanpassungen, Beitragsstundung, Beleihung) - Für das typische Frühstorno (1. Drittel der Laufzeit) 70 % des Stornos wird vom Sekundärmarkt (bisher) keine Lösung angeboten (zu niedrige Rendite, zu hohes Risiko) - Im Betätigungsfeld des Sekundärmarktes, dem Spätstorno (3. Drittel der Laufzeit) ist das Storno aus Kundensicht besonders ineffizient, da es kaum attraktivere Alternativen für den Kunden geben kann (Rendite + Sicherheit + Steuervorteil) - Wenn man Kunde bei einer bonitätsschwachen Gesellschaft ist, gibt es kein Angebot - Für viele Vertragskonstellationen gibt es auch in der Spätphase kein Angebot - Für niedrige Versicherungssummen gibt es auch in der Spätphase kein Angebot - Der Kaufpreis ist für den Kunden völlig intransparent, da es keine Vergleichsangebote gibt; ob er über die Vorteile einer Vertragsfortführung und über Überbrückungshilfen informiert wird, ist höchst ungewiss (z.b. zinsgünstige Policendarlehen) - In den meisten Fällen des Sekundärmarktes würde eine kundenbezogene Beratung mit konventionellen Lösungsansätzen (Vertragsanpassung, Beitragsstundung oder Beleihung) zu besseren Alternativen für den Kunden führen - Selbst in den Fällen, in denen eine Lösung gefunden ist, wird der langfristige Ansparprozess für die Altersversorgung abgebrochen; der Versicherungsschutz geht teilweise verloren (BUZ?). Falls die freiwerdenden Mittel dann noch alternativ angelegt werden, entstehen nochmals Abschlusskosten zu Lasten des Kunden. Fazit: Der Sekundärmarkt löst also das Stornoproblem meist nicht (Frühstorno, Vertragsgestaltung, Höhe der Versicherungssumme, Bonität des Versicherers) 6

7 3.3 Zweitmarkt aus Sicht des Investors (Folie 13) - Bei professioneller Auswahl von geeigneten Policen und Versicherungsgesellschaften mit speziellem Überschusssystem können derzeit relativ hohe Renditen bei relativ hoher Sicherheit erzielt werden. In der Nachsteuerbetrachtung sieht das allerdings schlechter aus - Fungibilität der Beteiligung an einem Fonds ist vermutlich gering (Bindungsdauer Jahre) - Um die Vorteile (Rendite, Sicherheit) tatsächlich realisieren zu können, muss der Fondsinvestor (bzw. Policenkäufer) ein striktes Rosinenpicken betreiben das heißt umgekehrt, dass tendenziell die Unwissenheit oder Notlage von Kunden ausgenutzt wird, um dies zu erreichen - Die Renditeerwartungen der Anleger dürften in näherer Zukunft nur teilweise erfüllt werden. o Sinkende Überschussbeteiligung o Zunehmende Nachfrage erzwingt den Kauf weniger attraktiver Policen - Der Ertrag aus der Fondsanlage muss beim Anleger versteuert werden. 3.4 Zweitmarkt aus Sicht der Versicherungswirtschaft - Die Position der Unternehmen kann zusammengefasst beschrieben werden mit Reserviert bis ablehnend - Die Versicherungswirtschaft ist an dauerhaften Vertragsverhältnissen interessiert. - Vorzeitige Vertragsauflösungen stören ein optimales Asset-Liability- Management zur Erzielung der erforderlichen Sicherheit der Leistungen und der geforderten Rendite über lange Vertragslaufzeiten. Deshalb kann bei Storno zum Schutz des Versichertenkollektivs immer nur ein angemessener Zeitwert des Vertrages zur Verfügung gestellt werden (Abschlusskosten, Selektionswirkungen, Störung der Kapitalanlage). - Kunden und Vertriebe werden möglichst deutlich darauf hingewiesen, dass ein Storno immer nachteilig für den Kunden ist - Unmittelbare wirtschaftliche Nachteile für das Versicherungsunternehmen und seine Kunden sind mit einem Aufkauf von Policen nicht verbunden, eher sogar das Gegenteil: Die Weiterführung der Verträge stört das Leistungs- und Kapitalanlagegefüge nicht. - Der von cash.life behauptete besondere Vorteil (geringere Stornoquote, positive Auswirkungen auf Kosten) ist aber zumindest derzeit absolut marginal 7

8 - Der große Nachteil aus Sicht der Versicherungswirtschaft: Der Kunde und die aus der Kundenbeziehung weiter resultierenden Geschäftsmöglichkeiten gehen verloren (Ablaufbearbeitung) und die Gefahr des Missbrauchs, der systematischen, nicht am Kundeninteresse orientierten Abwerbung ist relativ hoch. Auch intakte Beziehungen (Kunde, Vermittler, Versicherungsunternehmen) können durch unangemessene Fremdvermittleraktivität zerstört werden. - Sozialpolitisch ist der Sekundärmarkt aus unserer Sicht höchst bedenklich, da systematisch langjährige Verträge vor Erreichen der Zielsetzung zusätzliches Einkommen im Alter aufgelöst und in den Konsum bzw. die kurzfristige Verwertbarkeit gelenkt werden. 4. Zusammenfassende Beurteilung des Zweitmarktes (Folie 14, 15) - Zweitmarkt löst heute die Stornoproblematik nicht; im Gegenteil: der Sekundärmarkt produziert faktisch zusätzliches Storno, weil Kunden animiert werden, ihre Vorsorge frühzeitig zu beenden. Für die eigentliche Stornophase (Frühstorno) kann der Zweitmarkt nach seinem Geschäftsmodell keine Lösung anbieten - Die Renditen für Anleger werden tendenziell niedriger und unsicherer, mit zunehmender Transparenz des Marktes die Kunden weniger bereit, ihre hochrentablen Verträge zu verhökern - In den nächsten Jahren ist allerdings mit weiteren Zuwächsen zu rechnen, da die Fortsetzungsrendite der Verträge zum aktuellen Zinsniveau relativ attraktiv bleibt und durch die hohen Garantieleistungen auch mit stabilen Ergebnissen zu rechnen ist. Die anfallende Kapitalertragsteuer bei zurückgelegten Laufzeiten unter 12 Jahren erhöht den Verkaufspreis zusätzlich gegenüber dem Rückkaufswert. Das Image des Zweitmarktes bleibt problematisch, da er letztlich häufig die Notlage von Kunden in Verbindung mit einer mangelnden Transparenz des Kaufangebots (bzw. der fehlenden Darstellung von Alternativen) nutzt. Der systematischen Fehlberatung aus Provisionsgründen und Geschäftsinteressen von Vermittlern wird Tür und Tor geöffnet. - Eine Pflicht zur Information über die Möglichkeiten des Zweitmarktes wäre verbraucherpolitisch höchst kontraproduktiv o In den meisten Fällen kann keine Lösung angeboten werden o Bei den neuen geförderten Formen der Altersversorgung ist eine Verwertung gar nicht möglich, ähnliches gilt für eine ganze Reihe spezieller Vertragsformen; das Problem von Zusatzversicherungen ist nicht gelöst o In den Fällen eines Angebotes ist die Gefahr der Fehlberatung immens; wirtschaftlich vernünftig wäre in diesen Fällen (fast) immer die Weiterführung des Vertrages 8

9 o Beim Zweitmarkt handelt es sich um ein typisches Arbitragegeschäft, das in der Regel keinen Nutzen stiftet. 5. Lösungsansätze der Versicherungswirtschaft - Zunächst nochmals die Problemsituation: Wir haben überwiegend ein Frühstorno -Problem - Im Spätstornofall ist die Fortsetzung des Vertrages die wirtschaftlich vernünftigste Lösung, weil die Fortsetzungsrendite sehr hoch ist und die Risiken sehr gering sind. Die klassischen Methoden der Stornoverhinderung sind vor allem beim Spätstorno passend und wirkungsvoll. - Eine drastische Verminderung des Frühstornos ist realistischer Weise nicht zu erreichen, da einfach nicht alle Menschen den Entschluss Konsumverzicht für notwendiges Einkommen im Alter durchhalten. Lösungsansätze für die Frühstornoproblematik - Strikt bedarfsgerechte Produkte; strikt bedarfsgerechte Beratung (u.a. Produkt, Lebenssituation, finanzielle Belastung), keine überzogenen Erwartungen wecken; Transparenz" Instrumente: Beratungs- und Dokumentationspflichten des Vermittlers (Vermittlerrichtlinie); bessere, verständlichere Verkaufsunterlagen; realistischere Beispielrechnungen (siehe Verbandsempfehlungen). - Ausbau der allgemeinen Information über Vorsorge, Vorsorgeprodukte und ihre Besonderheiten. Insbesondere: Verstehen der Wirkungsweise der Lebensversicherung. Instrumente: Allgemeine und gezielte Pressearbeit im Rahmen der Implementierung der Neuen Altersvorsorge. Intensive Bemühungen der Branche zur Verbreitung der neuen Formen der politisch erwünschten Altersvorsorge Riester-Rente, Betriebliche Altersvorsorge, Basisrente. Diese Produkte sehen keine vorzeitigen Verwertungsrechte vor. Diese Vorstellung wird sich auch auf die sonstigen Produkte übertragen. - Neben dem Trend zur politisch gewollten und steuerlich geförderten lebenslangen Rente: Angebot von Produkten mit überschaubarem Anlagehorizont. Lebensabschnittsdeckungen. Instrument: Seit größere Gestaltungsspielräume für Produktentwickler wegen geringerer steuerlicher Restriktionen. 9

10 - Neben dem absolut primären Ziel der Stornovermeidung wird derzeit im Rahmen der anstehenden VVG-Reform geprüft, inwieweit die Lasten des Stornos anders als bisher verteilt werden können, ohne dadurch das primäre Ziel der Stornovermeidung zu konterkarieren. Instrumente: Derzeit in Diskussion. Noch keine endgültigen Aussagen möglich. Lösungsansätze für Spätstorno - Bessere jährliche Information über den Versicherungsvertrag Instrumente: o Standmitteilungen mit Hochrechnung entsprechend aktueller Situation (Unternehmen, Markt - gemäß Vorgehensweise einiger Unternehmen und Empfehlung des GDV) o Eigenvorsorgereport analog BfA, mit der der bestehende Vorsorgegrad und ggf. die Lücken jährlich dargestellt werden: voraussichtlich ab 2006 Nicht übertragbare Regelungen - Übertragungsabkommen zur Direktversicherung. Ein Übertragungsabkommen setzt eine weitgehende Produktstandardisierung (u.a. bezüglich Laufzeit) und objektive Wechselereignisse voraus. - Übertragungswert wie bei Riester (geht nur bei Verträgen mit Verwertungsausschluss ) Kontraproduktive Vorschläge - Forderung nach garantierten Rückkaufswerten und Mindestrückkaufswerten o Besser: Strikte Orientierung am Zeitwert und erhöhte Transparenz führen zu besseren Ergebnissen; die heute noch auftretenden Diskontinuitäten im Vertragsverlauf sind überwiegend auf die garantierten Rückkaufswerte zurückzuführen. Zeitwerte führen vor allem in der 2. Vertragshälfte zu einer besseren Glättung der Rückkaufswerte o Mindestrückkaufswerte erhöhen tendenziell das Storno - Verteilung der Abschlusskosten über die gesamte Laufzeit Hinweise: - Direktvertrieb hat sich bei kapitalbildenden Versicherungen nicht durchgesetzt (Beratungsbedarf; Marktanteil weniger als 3 %), 10

11 - Riester-Verträge an völlig unzureichender Provision gescheitert; deshalb auch Gesetzesänderung in der 2. Version. Damit wäre eine Finanzierung des Vertriebes kaum noch möglich; sie würde die weitere Qualifizierung der Beratung wegen fehlender finanzieller Mittel verhindern. - Zweitmarkt propagieren und in Informationspflicht einbeziehen, weil dies eher das Storno fördern als einschränken würde. Unsere Lösungsvorschläge für das Früh- und Spätstorno erscheinen nicht sonderlich progressiv. Sie sind aber kurzfristig umsetzbar. Sie werden das Stornoproblem dennoch erst mittel-/langfristig mit dem Fortschreiten des allgemeinen Bewusstseins Lebensversicherung ist zweites Bein der künftigen Einkommenssicherung im Alter entschärfen. Langfristiger Konsumverzicht wird trotz aller Bemühungen nicht allen gelingen. 11

Rückkaufsproblematik in der Lebensversicherung Zweitmarkt als Ausweg?

Rückkaufsproblematik in der Lebensversicherung Zweitmarkt als Ausweg? Rückkaufsproblematik in der Lebensversicherung Zweitmarkt als Ausweg? Gerd A. Bühler Bundesverband Vermögensanlagen im Zweitmarkt Lebensversicherungen e.v. (BVZL) 21.06.2005 1 21.06.2005 Inhalt Der Zweitmarkt

Mehr

Experten Interview. E-Interview mit Simon Nörtersheuser, www.competence-site.de Seite 1

Experten Interview. E-Interview mit Simon Nörtersheuser, www.competence-site.de Seite 1 E-Interview mit Simon Nörtersheuser, Titel des E-Interviews: Name: Funktion/Bereich: Organisation: Liquidität und Flexibilität durch den Verkauf von Lebensversicherungen aktuelle Trends im Zweitmarkt für

Mehr

Informationspflichten

Informationspflichten Informationspflichten Informationspflichten Bisherige Informationspflichten: 10a und Anlage D VAG sowie 48b VVG und Anlage. (EU-Richtlinien 2002/62EG, 2002/83/EG und 2202/65/EG) Neue Informationspflichten:

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Versicherungsvertragsrechts. (BT-Drs. 16/3945)

Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Versicherungsvertragsrechts. (BT-Drs. 16/3945) Stellungnahme des Bundes der Versicherten e. V. zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Versicherungsvertragsrechts (BT-Drs. 16/3945) Gliederung Seite Vorwort 3 1. Beratung des Versicherungsnehmers (

Mehr

PRESSEMAPPE. LifeFinance KG. Inhalt. Die clevere Alternative zu teuren Bankkrediten und Dispozinsen, dem Policen-Verkauf und der Policen-Kündigung

PRESSEMAPPE. LifeFinance KG. Inhalt. Die clevere Alternative zu teuren Bankkrediten und Dispozinsen, dem Policen-Verkauf und der Policen-Kündigung PRESSEMAPPE LifeFinance KG Die clevere Alternative zu teuren Bankkrediten und Dispozinsen, dem Policen-Verkauf und der Policen-Kündigung Inhalt Über Life Finance Unternehmensportrait Daten und Fakten Geschäftsmodell

Mehr

Entwurf Lebensversicherungsreformgesetz: Gesetzgeber plant weitere Änderungen bei Lebensversicherungen

Entwurf Lebensversicherungsreformgesetz: Gesetzgeber plant weitere Änderungen bei Lebensversicherungen Entwurf Lebensversicherungsreformgesetz: Gesetzgeber plant weitere Änderungen bei Lebensversicherungen Die Bundesregierung wurde im Bereich der Kapitallebensversicherungen und Rentenversicherungen gesetzgeberisch

Mehr

AXA mit neuem Altersvorsorgeprodukt. am Markt. Pressemitteilung

AXA mit neuem Altersvorsorgeprodukt. am Markt. Pressemitteilung 1 AXA mit neuem Altersvorsorgeprodukt Relax Rente am Markt Garantie über AXA Sicherungsvermögen Sicherheit und Rendite vertragsindividuell ausbalanciert Köln, 9. Januar 2014. Ab sofort startet AXA mit

Mehr

Bis zu 7% Rendite p.a. Bis zu 4% Garantiezins p.a. Laufzeit ab 2 Jahren. Mit Sicherheit mehr Rendite: Investition in deutsche Kapitalversicherungen

Bis zu 7% Rendite p.a. Bis zu 4% Garantiezins p.a. Laufzeit ab 2 Jahren. Mit Sicherheit mehr Rendite: Investition in deutsche Kapitalversicherungen Bis zu 7% Rendite p.a. Bis zu 4% Garantiezins p.a. Laufzeit ab 2 Jahren Mit Sicherheit mehr Rendite: Investition in deutsche Kapitalversicherungen Investition in Zweitmarkt-Policen Mit policeninvest können

Mehr

Policenankauf mit Garantie. Genomat. Flexibel wie ein Dispo günstiger als ein Kredit

Policenankauf mit Garantie. Genomat. Flexibel wie ein Dispo günstiger als ein Kredit Genomat Flexibel wie ein Dispo günstiger als ein Kredit potentielle Kunden suchen Schutz vor Altersarmut und Finanzierungsgefahren sowie sichere Kapitalanlagen haben jedoch häufig nur limitierte Möglichkeiten

Mehr

Neu: Jetzt auch für fondsgebundene Policen! Lebensversicherung verkaufen statt kündigen. In Kooperation mit

Neu: Jetzt auch für fondsgebundene Policen! Lebensversicherung verkaufen statt kündigen. In Kooperation mit Neu: Jetzt auch für fondsgebundene Policen! Lebensversicherung verkaufen statt kündigen In Kooperation mit Mehr Geld für Ihre Lebensversicherung! In Deutschland existieren ca. 94 Millionen Kapitallebensoder

Mehr

Merkblatt Ausstieg aus Kapitallebensversicherungen

Merkblatt Ausstieg aus Kapitallebensversicherungen Merkblatt Ausstieg aus Kapitallebensversicherungen Sie haben falsche Lebensversicherungen, wenn Sie hohe Beiträge für eine langfristige Lebensversicherung zur zusätzlichen Altersversorgung aufwenden, aber

Mehr

UBS Life Funds Fondsgebundene Lebensversicherung

UBS Life Funds Fondsgebundene Lebensversicherung UBS Life Funds Fondsgebundene Lebensversicherung UBS Life Funds höhere Rendite nach Steuern, kombiniert mit Risikoschutz Sie profitieren gleichzeitig von den Vorteilen einer Fondsanlage und einer Lebensversicherung

Mehr

British Life: Traditionell. Ausgewogen. Sicher. MTV V British Life GmbH & Co. KG

British Life: Traditionell. Ausgewogen. Sicher. MTV V British Life GmbH & Co. KG British Life: Traditionell. Ausgewogen. Sicher. MTV V British Life GmbH & Co. KG MTV V British Life GmbH & Co. KG Seit Generationen erfolgreich Der britische Versicherungsmarkt ist einer der größten und

Mehr

Die Zukunft im Griff. RentAL, die flexible Rente der ALTE LEIPZIGER. Private Altersvorsorge FLEXIBLE RENTE. Viel Spielraum für mehr Rente.

Die Zukunft im Griff. RentAL, die flexible Rente der ALTE LEIPZIGER. Private Altersvorsorge FLEXIBLE RENTE. Viel Spielraum für mehr Rente. Private Altersvorsorge FLEXIBLE RENTE Optionale Sicherheitsbausteine: n Berufsunfähigkeitsschutz n Hinterbliebenenschutz Die Zukunft im Griff. RentAL, die flexible Rente der ALTE LEIPZIGER. Viel Spielraum

Mehr

Finanzielles Wissen und Versichertenverhalten

Finanzielles Wissen und Versichertenverhalten Seite 1 Finanzielles Wissen und Versichertenverhalten Johannes Leinert, basof Seite 2 Finanzielle Allgemeinbildung Subjektive Einschätzung und objektives Wissen* 80 Prozent der Befragten fühlen sich in

Mehr

Mehr Geld für Ihre Lebensversicherung

Mehr Geld für Ihre Lebensversicherung Mehr Geld für Ihre Lebensversicherung NEU - Jetzt auch für fondsgebundene Versicherungen Mehr Geld für Ihre Lebensversicherung! In Deutschland existieren ca. 90 Millionen Kapitallebensoder Rentenversicherungen.

Mehr

Detaillierte Informationen zum Ankauf von Lebensversicherungen

Detaillierte Informationen zum Ankauf von Lebensversicherungen Seite 1 Detaillierte Informationen zum Ankauf von Lebensversicherungen JES CapitalConcept und Cash.life - Informationen zur Gesellschaft JES CapitalConcept hat den renommiertesten Partner im Zweitmarkt

Mehr

LIFE SETTLEMENTS. Dr. Frank Schiller, Leiter CoC Direct Insurance

LIFE SETTLEMENTS. Dr. Frank Schiller, Leiter CoC Direct Insurance LIFE SETTLEMENTS Dr. Frank Schiller, Leiter CoC Direct Insurance Universität Duisburg, 05.01.2010 Agenda Was sind Life Settlements? Wo sind Life Settlements erfolgreich und warum? Was macht Life Settlements

Mehr

Die neuen Vorsorgestrategien

Die neuen Vorsorgestrategien Die neuen Vorsorgestrategien Unter den neuen steuerlichen Bedingungen, die seit dem 1. Januar 2005 gelten, muss die Altersvorsorge noch sorgfältiger geplant werden. Neben der privaten Basisrente ( Rürup

Mehr

Jetzt direkt mehr Fördervolumen mitnehmen. Direktversicherung Informationen für den Arbeitnehmer

Jetzt direkt mehr Fördervolumen mitnehmen. Direktversicherung Informationen für den Arbeitnehmer Jetzt direkt mehr Fördervolumen mitnehmen Direktversicherung Informationen für den Arbeitnehmer Bauen Sie bei Ihrer zusätzlichen Altersvorsorge auf die Direktversicherung Eigeninitiative ist unumgänglich

Mehr

Kapital bildende Lebensversicherung

Kapital bildende Lebensversicherung Kapital bildende Lebensversicherung 1. Was ist eine Kapital bildende Lebensversicherung? Die Kapital bildende Lebensversicherung verbindet die Vorteile der Risikolebensversicherung mit zusätzlicher Altersvorsorge.

Mehr

us-policen bac-policenfonds

us-policen bac-policenfonds us-policen bac-policenfonds us-policen US-POLICENFONDS: EINE ECHTE ALTERNATIVE Wachstumspotenzial und attraktive Investitionschancen genau das bieten die USA. Als eine der effizientesten Volkswirtschaften

Mehr

Private Rentenversicherung

Private Rentenversicherung Private Rentenversicherung 1. Was ist eine Private Rentenversicherung? Eine private Rentenversicherung wendet sich insbesondere an Alleinstehende (Singles), die etwas für die Aufrechterhaltung ihres Lebensstandards

Mehr

Als Ursache für die Stornierung einer Lebensversicherung ist der Anbieter, der Vermittler

Als Ursache für die Stornierung einer Lebensversicherung ist der Anbieter, der Vermittler Entwicklungen des Stornoverhaltens in der Lebensversicherungswirtschaft Robert Holz, http://www.rankingweb.de Als Ursache für die Stornierung einer Lebensversicherung ist der Anbieter, der Vermittler und

Mehr

Wenn dieser Newsletter nicht korrekt angezeigt wird, bitte hier klicken

Wenn dieser Newsletter nicht korrekt angezeigt wird, bitte hier klicken NEWSLETTER November 2009 Wenn dieser Newsletter nicht korrekt angezeigt wird, bitte hier klicken Bundesbürger verschenken mehr als zwei Milliarden Euro: Mehrzahl der Erwerbstätigen nutzt Riester-Rente

Mehr

Nachtrag zum Arbeitsvertrag

Nachtrag zum Arbeitsvertrag Nachtrag zum Arbeitsvertrag zahlt für die o. a. betriebliche Altersversorgung einen Beitrag Original für die Personalakte zahlt für die o. a. betriebliche Altersversorgung einen Beitrag Kopie für den Versicherer

Mehr

Startseite Versicherungen Meldungen. Kapital-Lebensversicherung. 13.04.2004 Kapital-Lebensversicherung: Sparen im Nebel

Startseite Versicherungen Meldungen. Kapital-Lebensversicherung. 13.04.2004 Kapital-Lebensversicherung: Sparen im Nebel 1 von 5 16.10.2015 21:48 Startseite Versicherungen Meldungen Kapital-Lebensversicherung 13.04.2004 Kapital-Lebensversicherung: Sparen im Nebel Kaum eine Sparte beherrscht die Verschleierungstaktik so gut

Mehr

Antworten der Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, FDP, Linkspartei.PDS

Antworten der Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, FDP, Linkspartei.PDS Antworten der Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, FDP, Linkspartei.PDS zu den Wahlprüfsteinen zur Bundestagswahl 2005 Gestärkte Verbraucher, starke Wirtschaft Bewegung für unser Land Plädoyer für

Mehr

2.6.2 Auswirkungen einer monatlichen Zahlungsweise auf die Rendite einer Lebensversicherung...42 2.7. Hinweise für Versicherer...44 2.7.

2.6.2 Auswirkungen einer monatlichen Zahlungsweise auf die Rendite einer Lebensversicherung...42 2.7. Hinweise für Versicherer...44 2.7. Inhalt Vorwort...5 Inhalt...8 1. Versicherungsoptimierung: Wie können Versicherungsnehmer die Rendite ihrer Kapitallebensversicherungen verbessern?...13 1.1. Die verwendeten Berechnungsgrundlagen...13

Mehr

Was die Continentale stark macht. Die Continentale Lebensversicherung in Zahlen Stand: Juli 2013. www.continentale.de

Was die Continentale stark macht. Die Continentale Lebensversicherung in Zahlen Stand: Juli 2013. www.continentale.de Was die stark macht Die Lebensversicherung in Zahlen Stand: Juli 2013 www.continentale.de Woran erkennt man eigentlich einen richtig guten Lebensversicherer? Natürlich müssen erst einmal die Zahlen stimmen.

Mehr

Die Relax Rente. Marktumfeld & Produktinformationen

Die Relax Rente. Marktumfeld & Produktinformationen Die Relax Rente Marktumfeld & Produktinformationen Die Relax Rente ordnet sich klar in unser Produktspektrum ein Sicherheit Rendite Klassik-Rente Relax Rente Classic Relax Rente Comfort Relax Rente Chance

Mehr

DER COST-AVERAGE-EFFEKT. Kursschwankungen als Chance.

DER COST-AVERAGE-EFFEKT. Kursschwankungen als Chance. DER COST-AVERAGE-EFFEKT Kursschwankungen als Chance. Wie profitieren Sie vom Cost-Average-Effekt? Wenn Sie regelmäßig gleiche Beträge in eine fondsgebundene Versicherung investieren, können Sie vom so

Mehr

Die betriebliche Altersversorgung (bav)

Die betriebliche Altersversorgung (bav) Pferdemarkt 4 45127 Essen T 0201 810 999-0 F 0201 810 999-90 email info@fairrat.de Die betriebliche Altersversorgung (bav) Jeder Arbeitnehmer hat nun einen Rechtsanspruch auf eine betriebliche Altersversorgung

Mehr

IndexSelect das innovative Produktkonzept der Allianz Leben. Dr. Andreas Wimmer, Allianz Leben, 26.11.2010

IndexSelect das innovative Produktkonzept der Allianz Leben. Dr. Andreas Wimmer, Allianz Leben, 26.11.2010 IndexSelect das innovative Produktkonzept der Allianz Leben Dr. Andreas Wimmer, Allianz Leben, 26.11.2010 Rund 8 Millionen Kunden vertrauen Allianz Leben nicht ohne Grund. Uns vertrauen 8 Millionen Kunden

Mehr

Die Motive sollten vor Vertragsabschluss sorgfältig durchdacht werden, um Fehler in der Vertragsgestaltung zu vermeiden.

Die Motive sollten vor Vertragsabschluss sorgfältig durchdacht werden, um Fehler in der Vertragsgestaltung zu vermeiden. Die Kapitallebensversicherung ist eine Versicherung auf den Todesfall einer ->versicherten Person wie bei der ->Risikolebensversicherung sowie den Erlebensfall in einem vertraglich festgelegten Zeitraum

Mehr

Einzelne Aspekte zum neuen Versicherungsvertragsrecht ab 01. Januar 2008

Einzelne Aspekte zum neuen Versicherungsvertragsrecht ab 01. Januar 2008 Einzelne Aspekte zum neuen Versicherungsvertragsrecht ab 01. Januar 2008 Das neue Versicherungsvertragsrechts wird am 1. Januar 2008 in Kraft treten. Erstmals erhält der einzelne Versicherungsnehmer bei

Mehr

Auswirkungen des Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG) auf die Versicherungsbranche

Auswirkungen des Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG) auf die Versicherungsbranche Auswirkungen des Lebensversicherungsreformgesetzes Gerald Archangeli BVK-Vizepräsident Verein zur Förderung der Versicherungswissenschaft 09.09.2014, Berlin Agenda I. 1994 BAV R 5/95 II. 2013 Der Sündenfall

Mehr

Private Rentenversicherung

Private Rentenversicherung Private Rentenversicherung 1. Was ist eine Private Rentenversicherung? Eine private Rentenversicherung wendet sich insbesondere an Alleinstehende (Singles), die etwas für die Aufrechterhaltung ihres Lebensstandards

Mehr

Riester-Rente, riestern, Altersvermögensgesetz, gesetzliche Zulagen, staatliche Förderung und viele mehr.

Riester-Rente, riestern, Altersvermögensgesetz, gesetzliche Zulagen, staatliche Förderung und viele mehr. 1. Was ist die Riester-Rente? Sie hören diese Schlagwörter: Riester-Rente, riestern, Altersvermögensgesetz, gesetzliche Zulagen, staatliche Förderung und viele mehr. Berater und die Presse verwenden diese

Mehr

Rechtliche und steuerliche Entwicklungen bei Lebensversicherungen. RA, StB, WP Arne Bruhns Rostock 22. Mai 2015

Rechtliche und steuerliche Entwicklungen bei Lebensversicherungen. RA, StB, WP Arne Bruhns Rostock 22. Mai 2015 Rechtliche und steuerliche Entwicklungen bei Lebensversicherungen RA, StB, WP Arne Bruhns Rostock 22. Mai 2015 Programm: I. Rechtliche Möglichkeiten zum Widerruf von Lebens- und Rentenversicherungen II.

Mehr

VHV Leben Der Bauspezialversicherer Steueroptimierte Altersvorsorgeplanung für Selbständige in der Bauwirtschaft. Weimar, 12.

VHV Leben Der Bauspezialversicherer Steueroptimierte Altersvorsorgeplanung für Selbständige in der Bauwirtschaft. Weimar, 12. VHV Leben Der Bauspezialversicherer Steueroptimierte Altersvorsorgeplanung für Selbständige in der Bauwirtschaft Weimar, 12. März 2015 Heute Zukunft Das Gesetz des Kapitalmarktes aktueller denn je... VHV

Mehr

Die Württembergische. Der Fels in der Brandung. Ihr sicherer und zuverlässiger Partner für die Altersvorsorge.

Die Württembergische. Der Fels in der Brandung. Ihr sicherer und zuverlässiger Partner für die Altersvorsorge. Die Württembergische. Der Fels in der Brandung. Ihr sicherer und zuverlässiger Partner für die Altersvorsorge. Die Württembergische Lebensversicherung: Ihr starker Partner für die Altersvorsorge. Für die

Mehr

Sicher in die Zukunft schauen

Sicher in die Zukunft schauen Sicher in die Zukunft schauen Sie möchten Ihre Altersvorsorge erweitern und einen größeren Geldbetrag langfristig anlegen? Mit der indexgebundenen Rentenversicherung Vorsorgegarantie Plus erhalten Sie

Mehr

CS Euroreal - FAQ. Der CS Euroreal ist Bestandteil der Gemanagten Portfolios E und W und des Skandia Portfolio-Navigators.

CS Euroreal - FAQ. Der CS Euroreal ist Bestandteil der Gemanagten Portfolios E und W und des Skandia Portfolio-Navigators. CS Euroreal - FAQ 13. Juni 2012 Vorbemerkungen Der CS Euroreal ist Bestandteil der Gemanagten Portfolios E und W und des Skandia Portfolio-Navigators. Seit 18. Mai 2012 befindet sich der CS Euroreal in

Mehr

Verordnete (In)Transparenz?

Verordnete (In)Transparenz? Verordnete (In)Transparenz? Transparenz Transparenz, von trans (hin)durch und parere sich zeigen, scheinen Transparenz heißt für den Verbraucher, dass er die Möglichkeit erhält, das Produkt leicht zu durchschauen

Mehr

Berufsunfähigkeitsabsicherung im Rahmen der bav: Pauschales Verurteilen fehl am Platz

Berufsunfähigkeitsabsicherung im Rahmen der bav: Pauschales Verurteilen fehl am Platz Zurich-ExpertenThema Zurich Gruppe Deutschland Unternehmenskommunikation Bernd O. Engelien Poppelsdorfer Allee 25-33 53115 Bonn Deutschland Telefon +49 (0) 228 268 2725 Telefax +49 (0) 228 268 2809 bernd.engelien@zurich.com

Mehr

Riesterrente und Riesterrente Fonds. Jeder zählt. Ein Unternehmen der Generali Deutschland

Riesterrente und Riesterrente Fonds. Jeder zählt. Ein Unternehmen der Generali Deutschland Riesterrente und Riesterrente Fonds Jeder zählt. Ein Unternehmen der Generali Deutschland Egal ob Single oder Familie. Jede Person aus Ihrer Familie ist wichtig. Jeder zählt. So ist das auch bei der Riesterrente.

Mehr

Lebensversicherungen sind und bleiben ein entscheidender Bestandteil der Altersvorsorge

Lebensversicherungen sind und bleiben ein entscheidender Bestandteil der Altersvorsorge Lebensversicherungen sind und bleiben ein entscheidender Bestandteil der Altersvorsorge Die geplante Senkung des Garantiezinses ändert dies nicht! Der jüngste Vorschlag der Deutschen Aktuarsvereinigung

Mehr

1 Informationspflichten bei allen Versicherungszweigen

1 Informationspflichten bei allen Versicherungszweigen Dr. Präve bezog sich insbesondere auf folgende Vorschriften der neuen InfoV: 1 Informationspflichten bei allen Versicherungszweigen (1) Der Versicherer hat dem Versicherungsnehmer gemäß 7 Abs. 1 Satz 1

Mehr

Private Krankenversicherung Quo vadis. Betrachtung der beschlossenen Änderungen für die PKV unter aktuariellen Gesichtspunkten

Private Krankenversicherung Quo vadis. Betrachtung der beschlossenen Änderungen für die PKV unter aktuariellen Gesichtspunkten Private Krankenversicherung Quo vadis Betrachtung der beschlossenen Änderungen für die PKV unter aktuariellen Gesichtspunkten Inhalt 1. GKV und PKV - Kalkulationsunterschiede 2. Die Reforminhalte für die

Mehr

Was können Sie sich später noch leisten?

Was können Sie sich später noch leisten? Konzept- Rentenversicherung NÜRNBERGER Rente im Fokus Was können Sie sich später noch leisten? Wer heute darauf vertraut, dass der Staat für die Altersvorsorge aufkommt, wird sich im Ruhestand einschränken

Mehr

FLEXIBEL IN JEDER LAGE

FLEXIBEL IN JEDER LAGE PRIVATE VORSORGE FLEXIBEL IN JEDER LAGE PAX FONDSANLAGE MIT INDIVIDUELLER GARANTIE FREIHEIT FÜR IHRE ZUKUNFT Die Versicherungsbedürfnisse in der Privaten Vorsorge sind vielfältig. Wenn Sie Sicherheit und

Mehr

Der Zweitmarkt für Lebensversicherungen für Versicherungsnehmer und Investoren

Der Zweitmarkt für Lebensversicherungen für Versicherungsnehmer und Investoren Der Zweitmarkt für Lebensversicherungen für Versicherungsnehmer und Investoren Inhaltsverzeichnis Willkommen bei der Policen Direkt Seite 03 Der Zweitmarkt für Lebensversicherungen Seite 04 Policen Direkt

Mehr

Private Vorsorge. neue leben. aktivplan 2. Die clevere Rentenversicherung, die sich jeder Lebenslage anpasst.

Private Vorsorge. neue leben. aktivplan 2. Die clevere Rentenversicherung, die sich jeder Lebenslage anpasst. Private Vorsorge neue leben aktivplan 2 Die clevere Rentenversicherung, die sich jeder Lebenslage anpasst. Unser Vorsorgekonzept ist auf ein ganz spezielles Leben zugeschnitten: Ihres. Das Leben hat viele

Mehr

Begeisterung? «Ich nutze Chancen und sichere mich gleichzeitig ab.» Helvetia Performanceplan. Chancen und Absicherung sinnvoll kombinieren.

Begeisterung? «Ich nutze Chancen und sichere mich gleichzeitig ab.» Helvetia Performanceplan. Chancen und Absicherung sinnvoll kombinieren. Begeisterung? «Ich nutze Chancen und sichere mich gleichzeitig ab.» Helvetia Performanceplan. Chancen und Absicherung sinnvoll kombinieren. Ihre Schweizer Versicherung. 1/6 Helvetia Performanceplan Produktblatt

Mehr

Handel mit amerikanischen Lebensversicherungen

Handel mit amerikanischen Lebensversicherungen Handel mit amerikanischen Lebensversicherungen Ein durchaus moralisches Angebot von Dr. Jochen Ruß*, Geschäftsführer Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften (ifa), Ulm 1. Einführung Hintergrund Geschlossene

Mehr

Altersvorsorge-Konzept

Altersvorsorge-Konzept Altersvorsorge-Konzept Beigesteuert von Monday, 14. April 2008 Letzte Aktualisierung Wednesday, 7. May 2008 Das WBA-AltersVorsorgeKonzept Jetzt säen, später die Früchte ernten Im Jahr 2030 werden nur noch

Mehr

Gezielt vorsorgen zahlt sich doppelt aus: VR-RürupRente. Steuern sparen und Ertragschancen nutzen.

Gezielt vorsorgen zahlt sich doppelt aus: VR-RürupRente. Steuern sparen und Ertragschancen nutzen. Gezielt vorsorgen zahlt sich doppelt aus: VR-RürupRente Steuern sparen und Ertragschancen nutzen. Das 3 Schichtenmodell Übersicht der Altersversorgung ab 2005 3. Schicht: Kapitalanlage z. B. Bundesschatzbriefe,

Mehr

Zeit für die wichtigen Dinge im Leben. Die Sparkassen-SofortRente.

Zeit für die wichtigen Dinge im Leben. Die Sparkassen-SofortRente. s- Sparkasse Zeit fr die wichtigen Dinge im Leben. Die Sparkassen-SofortRente. Sparkassen-Finanzgruppe Fr alle, die ihren Ruhestand genießen und dabei Steuern sparen wollen. Widmen Sie sich den schönen

Mehr

RENTE VARIORENTE-KLASSIK SIE MÖCHTEN VORSORGEN, WIR HABEN DIE PASSENDE STRATEGIE.

RENTE VARIORENTE-KLASSIK SIE MÖCHTEN VORSORGEN, WIR HABEN DIE PASSENDE STRATEGIE. RENTE VARIORENTE-KLASSIK SIE MÖCHTEN VORSORGEN, WIR HABEN DIE PASSENDE STRATEGIE. IHRE ALTERSVORSORGE NACH MASS. Private Vorsorge ist wichtig. Mit zusätzlichen finanziellen Rücklagen können Sie im Alter

Mehr

Leben & Rente Finanzierung Kapitalanlagen Bausparen

Leben & Rente Finanzierung Kapitalanlagen Bausparen Leben & Rente Finanzierung Kapitalanlagen Bausparen Damit Sie im Ruhestand wirklich Ihre Ruhe haben. Auch vor Geldsorgen. Die gesetzliche Rente wird kaum ausreichen, um damit den gewohnten Lebensstandard

Mehr

Sie haben sich bei Ihrer Versicherung für die Condor Lebensversicherung entschieden.

Sie haben sich bei Ihrer Versicherung für die Condor Lebensversicherung entschieden. 3. Analyse Ihrer Versicherungsgesellschaft 3.1 Allgemeine Informationen Sie haben sich bei Ihrer Versicherung für die Condor Lebensversicherung entschieden. Die CONDOR Lebensversicherung AG existiert seit

Mehr

Öffentliche Versicherungen Oldenburg in schwierigem Umfeld weiter gewachsen

Öffentliche Versicherungen Oldenburg in schwierigem Umfeld weiter gewachsen Öffentliche Versicherungen Oldenburg in schwierigem Umfeld weiter gewachsen Die beiden öffentlich-rechtlichen Regionalversicherer der Gruppe erzielten 2014 in fast allen Bereichen steigende Beitragseinnahmen.

Mehr

Footage. Riester-Rentenversicherungen im Test

Footage. Riester-Rentenversicherungen im Test Riester-Rentenversicherungen im Test 12/07 Footage Riester-Rentenversicherungen im Test 12/07 Kapitel Bilder Off-Text Timecode Kapitel 1: Die Riester-Rente Menschen auf der Straße Mit der privaten Altersvorsorge

Mehr

Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer/innen in 2007

Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer/innen in 2007 Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer/innen in 2007 Für die Zuteilungen zum Jahrestag der Versicherungen in 2007 werden die im folgenden bestimmten laufenden Überschussanteile und Schlussüberschussanteile

Mehr

LV-Umschichtung. Kurzgutachtliche Stellungnahme zu Ihrer Lebensversicherung (LV)

LV-Umschichtung. Kurzgutachtliche Stellungnahme zu Ihrer Lebensversicherung (LV) LV-Umschichtung Kurzgutachtliche Stellungnahme zu Ihrer Lebensversicherung (LV) 1 Inhalt Seite 1. Einleitung 3 2. Freizeichnung 5 3. Legende 6 4. Anmerkungen 7 15.02.2010 Hartmann + Hübner 2 1. Einleitung

Mehr

infobrief 5/08 Stichwörter Sachverhalt Stellungnahme Alte Rechtslage Montag, 4. Februar 2008 Lebensversicherungsverträge, Rückkaufswert, VVG-Novelle

infobrief 5/08 Stichwörter Sachverhalt Stellungnahme Alte Rechtslage Montag, 4. Februar 2008 Lebensversicherungsverträge, Rückkaufswert, VVG-Novelle infobrief 5/08 Montag, 4. Februar 2008 CR Stichwörter Lebensversicherungsverträge, Rückkaufswert, VVG-Novelle A Sachverhalt Die VVG-Reform hat zu erheblichen Änderungen in der Kapitallebensversicherung

Mehr

PENSIONSVORSORGE KAPITALANLAGE INVESTMENTFONDS DAS PENSIONS- WIEDER SCHLIESSEN KÖNNEN.

PENSIONSVORSORGE KAPITALANLAGE INVESTMENTFONDS DAS PENSIONS- WIEDER SCHLIESSEN KÖNNEN. PENSIONSVORSORGE KAPITALANLAGE INVESTMENTFONDS DAS PENSIONS- LOCHUND WIE SIE ES WIEDER SCHLIESSEN KÖNNEN. DAS PENSIONSLOCH WAS IST DAS PENSIONSLOCH? WIE ENTSTEHT DAS PENSIONSLOCH? AUF DAUER GEHT DAS NICHT

Mehr

Professionell investiert Volatilität und Trends immer im Blick. Neu und einzigartig! Private Altersvorsorge FONDSRENTE (FR10)

Professionell investiert Volatilität und Trends immer im Blick. Neu und einzigartig! Private Altersvorsorge FONDSRENTE (FR10) Neu und einzigartig! Private Altersvorsorge FONDSRENTE (FR10) n ALfonds IAS Professionell investiert Volatilität und Trends immer im Blick. ALfonds IAS : Die Fondsrente mit der intelligenten Anlagensteuerung.

Mehr

Mitgliederversammlungen am 22. Juni 2007

Mitgliederversammlungen am 22. Juni 2007 Herzlich Willkommen! Mitgliederversammlungen am 22. Juni 2007 TOP 7: Information über aktuelle Gesetzesänderungen Dr. Helmut Aden Mitglied des Vorstandes BVV Mitgliederversammlungen am 22. Juni 2007 -

Mehr

Augur German Life Arbitrage Sicherheit mit Dividende

Augur German Life Arbitrage Sicherheit mit Dividende Augur German Life Arbitrage Sicherheit mit Dividende Einführung Die Auswirkungen der Finanzkrise in Verbindung mit der augenblicklichen Situation an den Kapitalmärkten führt zu einem ungünstigen Szenario

Mehr

Verkaufen Sie Ihre Police zum Festpreis!

Verkaufen Sie Ihre Police zum Festpreis! Verkaufen Sie Ihre Police zum Festpreis! Ein Produkt der Deutschen PolicenAufwertung AG Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Information zur Werbung für ein Produkt der Deutschen Policenaufwertung

Mehr

Aktiv vorsorgen für eine sichere Rente

Aktiv vorsorgen für eine sichere Rente Aktiv vorsorgen für eine sichere Rente Klassische Rentenversicherung Flexible Renten-Police www.continentale.de Rechtzeitig vorsorgen - Entspannt in Rente gehen Unsere Lebenserwartung hat sich in den letzten

Mehr

Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer

Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer Die Sicherung der dauernden Erfüllbarkeit der Verträge mit garantierten Leistungen machen vorsichtige Annahmen bezüglich der versicherten Risiken und der Zinserwartung

Mehr

Bericht zur Prüfung im Oktober 2003 über Mathematik der Lebensversicherung (Grundwissen)

Bericht zur Prüfung im Oktober 2003 über Mathematik der Lebensversicherung (Grundwissen) Bericht zur Prüfung im Oktober 2003 über Mathematik der Lebensversicherung Grundwissen) Jürgen Strobel Köln) und Hans-Jochen Bartels Mannheim) Am 04.10.2003 wurde in Köln die zehnte Prüfung über Mathematik

Mehr

Abkommen zur Übertragung von Direktversicherungen oder Versicherungen in einer Pensionskasse bei Arbeitgeberwechsel 2

Abkommen zur Übertragung von Direktversicherungen oder Versicherungen in einer Pensionskasse bei Arbeitgeberwechsel 2 Inhalt Seite Abkommen zur Übertragung von Direktversicherungen oder Versicherungen in einer Pensionskasse bei Arbeitgeberwechsel 2 Antrag auf Übertragung einer Direktversicherung oder einer Versicherung

Mehr

Direktversicherung durch Entgeltumwandlung

Direktversicherung durch Entgeltumwandlung Direktversicherung durch Entgeltumwandlung Betriebliche Altersversorgung à la Basler: Mit wenig Einsatz später eine höhere Rente. Reichen Ihnen 50 % Ihres Nettogehalts für Ihren Lebensstandard? Die Prognosen

Mehr

Wegen der neuen Regelungen ist es sinnvoll, sich Gedanken zu machen. Und zwar in den nächsten Monaten um Altersversorgung und Krankenversicherungen.

Wegen der neuen Regelungen ist es sinnvoll, sich Gedanken zu machen. Und zwar in den nächsten Monaten um Altersversorgung und Krankenversicherungen. BFFM GmbH & Co KG Normannenweg 17-21 20537 Hamburg www.bffm.de August 2012, Nr. 3 Viele Versicherungen ändern sich Unisex - Tarife zum Jahresende. Was ist zu tun? Was bedeuten Unisex - Tarife? Wo wird

Mehr

Der deutsche Lebensversicherungszweitmarkt. Entwicklungen, Hintergründe und Perspektiven

Der deutsche Lebensversicherungszweitmarkt. Entwicklungen, Hintergründe und Perspektiven Der deutsche Lebensversicherungszweitmarkt Entwicklungen, Hintergründe und Perspektiven Der deutsche LebensversicherungsERSTmarkt nach der Krise Auswirkungen der Finanzkrise auf Versicherer Versicherer

Mehr

presseinfo presseinfo presseinfo

presseinfo presseinfo presseinfo Marktbeobachtungen zur Finanzberatung Finanzberatung ist nicht bedarfsgerecht Stuttgart, 16.05.2011 Untersuchungsergebnisse aus der Beratungspraxis der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg zeigen: Die

Mehr

Seit 10 Jahren verbraucherfreundliche Finanzlösungen

Seit 10 Jahren verbraucherfreundliche Finanzlösungen Seit 10 Jahren verbraucherfreundliche Finanzlösungen cash.life Innovator, Pionier und Marktführer Gründung der cash.life AG Beginn Ankauf von Policen auf eigene Rechnung Innovationspreis des Wirtschaftsmagazins

Mehr

Ganz entspannt zum Ziel: Mit regelmäßigem Sparen.

Ganz entspannt zum Ziel: Mit regelmäßigem Sparen. Ganz entspannt zum Ziel: Mit regelmäßigem Sparen. www.sparkasse-herford.de Es gibt vielfältige Strategien, ein Vermögen aufzubauen. Dabei spielen Ihre persönlichen Ziele und Wünsche, aber auch Ihr individuelles

Mehr

Stornovolumen in Mio.

Stornovolumen in Mio. PRESSEMITTEILUNG DerbesteSchutzvorPolicenaufkäufernistderrichtigeTarif WieMaklerRückkaufswerteinihreBeratungzurAltersvorsorgeeinbeziehenkönnen (Hannover, 15. März 2012) Als Entscheidungsgrundlage für eine

Mehr

Betriebliche Altersvorsorge (BAV) als Teil von Vergütungsmodellen. Referent: Martin Homolka

Betriebliche Altersvorsorge (BAV) als Teil von Vergütungsmodellen. Referent: Martin Homolka Betriebliche Altersvorsorge (BAV) als Teil von Vergütungsmodellen Referent: Martin Homolka Die Rente ist sicher!? System der Altersvorsorge Warum sollte man sich als Arbeitgeber mit BAV beschäftigen? personalpolitische

Mehr

mamax-basisrente Privatrente mit Steuerplus

mamax-basisrente Privatrente mit Steuerplus mamax-basisrente Privatrente mit Steuerplus Steckbrief Basisrente Private Vorsorge mit staatlicher Förderung Die Basisrente umgangssprachlich auch Rürup-Rente ist eine steuerlich geförderte, private und

Mehr

Bewertung der Optionen und Garantien von Lebensversicherungspolicen

Bewertung der Optionen und Garantien von Lebensversicherungspolicen Bewertung der Optionen und Garantien von Lebensversicherungspolicen Optionen und Garantien spielen auf dem deutschen Lebensversicherungsmarkt eine große Rolle. Sie steigern die Attraktivität der Policen

Mehr

Die Systematik der privaten, kapitalgedeckten Rentenversicherungen

Die Systematik der privaten, kapitalgedeckten Rentenversicherungen Die Systematik der privaten, kapitalgedeckten Rentenversicherungen Die Frage, wie diese Versicherungen funktionieren ist nicht einfach zu beantworten, weil es viele Unsicherheiten gibt und vieles undurchsichtig

Mehr

Überschussbeteiligung. Lebensversicherung. Die. in der. Marktstudie 2004. Womit Kunden in 2004 rechnen können

Überschussbeteiligung. Lebensversicherung. Die. in der. Marktstudie 2004. Womit Kunden in 2004 rechnen können Die Überschussbeteiligung in der Lebensversicherung Womit Kunden in 2004 rechnen können Marktstudie 2004 Eine Untersuchung der ASSEKURATA Assekuranz Rating-Agentur GmbH ASSEKURATA Assekuranz Rating-Agentur

Mehr

Ordnung für die Teilung von Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.12.

Ordnung für die Teilung von Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.12. Ordnung für die Teilung von Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.12.2012 1. Anwendungsbereich Diese Teilungsordnung gilt für

Mehr

FINANZIERUNG UND PRIVATE VORSORGE

FINANZIERUNG UND PRIVATE VORSORGE FINANZIERUNG UND PRIVATE VORSORGE Inkl. Todesfallschutz und Absicherung bei Arbeitslosigkeit Eine auf Ihre privaten Bedürfnisse zugeschnittene Immobilienfinanzierung R+V-Vorsorgedarlehen FIX & FLEX Eigene

Mehr

PKV-Info. Lohnt der Wechsel innerhalb der PKV?

PKV-Info. Lohnt der Wechsel innerhalb der PKV? PKV-Info Lohnt der Wechsel innerhalb der PKV? 2 Die Unternehmen der privaten Krankenversicherung (PKV) stehen miteinander im Wettbewerb. Das ist so gewollt, zum Nutzen der Versicherten. Denn jeder Wettbewerb

Mehr

Die 3. Säule und Lebensversicherungspolicen

Die 3. Säule und Lebensversicherungspolicen Die 3. Säule und Lebensversicherungspolicen 1.+2. Säule decken 60% des Einkommens Einkommen und Vermögen sichern - Einkommen und Lebensstandart trotz Erwerbsunfähigkeit, Invalidität oder Unfall erhalten

Mehr

Maklertrendstudie 2012/2013 Neue Herausforderungen meistern

Maklertrendstudie 2012/2013 Neue Herausforderungen meistern Maklertrendstudie 2012/2013 Neue Herausforderungen meistern Fondspolicen: Trends Absatzpotenziale - Beratung Garantien Transparenz durchgeführt von April bis Juni 2012 im Auftrag der maklermanagement.ag

Mehr

L e b e n s v e r s i c h e r u n g

L e b e n s v e r s i c h e r u n g L e b e n s v e r s i c h e r u n g Was ist eine Lebensversicherung? 1. Unter den Begriff Lebensversicherungen fallen unterschiedlichste Produkte. Manche dienen ausschließlich der Risikoabsicherung, andere

Mehr

Maximale Möglichkeiten für Ihr Vermögen.

Maximale Möglichkeiten für Ihr Vermögen. SAARLAND Tresor + GenerationenDepot Maximale Möglichkeiten für Ihr Vermögen. Sicher, renditestark und vererbbar. Zwei lukrative Kapitalanlagen der SAARLAND Wir sind für Sie nah. Die Zukunft Ihres Vermögens.

Mehr

Helmut Gründl. Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Absicherung stabiler und fairer Leistungen für Lebensversicherte. Policy Letter No.

Helmut Gründl. Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Absicherung stabiler und fairer Leistungen für Lebensversicherte. Policy Letter No. Helmut Gründl Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Absicherung stabiler und fairer Leistungen für Lebensversicherte Policy Letter No. 29 SAFE Policy papers represent the authors personal opinions

Mehr

Wir denken an Sie. Jahr für Jahr!

Wir denken an Sie. Jahr für Jahr! Private Altersvorsorge mit Riester-Förderung Wir denken an Sie. Jahr für Jahr! Damit Sie die maximale Riester-Förderung erhalten! Wer riestert, hat mehr im Alter Wenn Sie Ihren Lebensstandard im Alter

Mehr

PlenumLife. InRenCo VorsorgePlan. Produktinformationsblatt für die fondsgebundene Lebensversicherung mit Einmalprämie der Plenum Life AG

PlenumLife. InRenCo VorsorgePlan. Produktinformationsblatt für die fondsgebundene Lebensversicherung mit Einmalprämie der Plenum Life AG InRenCo VorsorgePlan Produktinformationsblatt für die fondsgebundene Lebensversicherung mit Einmalprämie der Plenum Life AG Version November 2010 PlenumLife Insurance & Capital Markets Mit den nachfolgenden

Mehr

Allianz Pensionskasse AG

Allianz Pensionskasse AG Ordnung für die Teilung von Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.12.2012 1. Anwendungsbereich Diese Teilungsordnung gilt für

Mehr