Energetische Zusatzanforderungen bei der Förderung von Schulen/ Kitas

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1 Energetische Zusatzanforderungen bei der Förderung von Schulen/ Kitas Energiekonferenz Energetische Sanierung öffentlicher Gebäude, insbesondere Schulen am in Göda Referentin: Freia Frankenstein-Krug

2 Förderung von Schulen, Sportstätten und Kitas in Sachsen (1) Förderrichtlinie Schulinfra (SMK) Neubau, bauliche Erweiterung, Umbau sowie Sanierung von Schulen einschließlich Schulsporthallen, Schul- und Schulsport- Außenanlagen Richtlinie Integrierte Ländliche Entwicklung (SMUL) Neubau, bauliche Erweiterung, Umbau sowie Sanierung von Schulen einschließlich Schulsporthallen, Schul- und Schulsport-Außenanlagen, Kindertagesstätten Richtlinie Energie und Klimaschutz (SMUL/ SMWA) auslaufend, aber neu 2014 u.a. Erneuerung Anlagentechnik, Errichtung Gebäudeleittechnik, Errichtung Passivhaus, Sanierung mit Passivhauskomponenten, energetische Sanierung von Sportstätten Beratertelefon: Seite 2

3 Förderung von Schulen, Sportstätten und Kitas in Sachsen (2) Sportförderrichtlinie (SMK -> SMI) Betriebs- und Unterhaltungskosten u.v.m., Baumaßnahmen an Sportstätten VwV Kita Bau (SMK) Neubau, bauliche Erweiterung und Umbau und Sanierung von Schulen einschließlich Schulsporthallen, Schul- und Schulsport- Außenanlagen Beratertelefon: Seite 3

4 Energetische Anforderungen (1) bei der Förderung von Schulen, Sportstätten und Kitas in Sachsen Förderrichtlinie Schulinfra - Erhöhung 5% Fördersatz (40% 45 %) Richtlinie Integrierte Ländliche Entwicklung - Mindestanforderung VwV Kita Bau - Erhöhung um 5% des Fördersatzes Anforderungen für diese Richtlinien: Neubau: 55% von 100% der EnEV-Anforderung (Referenzgebäude) Sanierung 70% von 140% der EnEV-Anforderung (Referenzgebäude) Sportförderrichtlinie Mindestanforderung: Neubau EnEV -30%; Sanierung EnEV-Neubauanforderung, wenn mehr als Zuwendungen Beratertelefon: Seite 4

5 Energetische Anforderungen (2) bei der Förderung von Schulen, Sportstätten und Kitas in Sachsen Richtlinie Energie und Klimaschutz (SMUL/ SMWA) Anforderung je nach Merkblatt geregelt z.b. Neubauten, Passivhauskriterien nach PHPP: Jahresheizwärmebedarf Primärenergiebedarf 15 kwh/(m²a) 120 kwh/(m²a) Luftdichtheit: n50 < 0,6 h-1 (max. 0,6-facher Luftwechsel bei 50 Pa Druckdifferenz Nachweis mit Blower-Door-Test) Sanierungen mit Passivhauskomponenten abweichend: Jahresheizwärmebedarf bei Innendämmungen 30 kwh/(m²a), 40 kwh/(m²a) Beratertelefon: Seite 5

6 Wie sind solche Anforderungen erreichbar? kompakter Grundriss Außenverschattung Kühllast senken Dämmwerte über den Anforderungswerten Anlage 2 Tabelle 2 z.b. - 3-fach-verglaste Fenster - Wärmebrücken nahezu vermeiden --> Planung! - Dämmstärken bei Dach und Fassade verbessern Luftdichtigkeit testen Gewählte Anlagentechniken sind effizienter als das Referenzgebäude z.b. - Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung größer 60% - effizienteres Heizsystem als Öl-Brennwert (Niedertemperatur) - Niedertemperaturverteilsystem - Gebäudeleittechnik - tageslichtgesteuerte Beleuchtung/ Präsensmelder Beratertelefon: Seite 6

7 Anforderungen an neue Nichtwohngebäude EnEV Beratertelefon: Seite 7

8 Höchstwerte der U-Werte der wärmeübertragenden Umfassungsfläche von neuen Nichtwohngebäuden nach Anlage 2 Tabelle 2 EnEV Beratertelefon: Seite 8

9 Anforderungen an bestehende Nichtwohngebäude EnEV Beratertelefon: Seite 9

10 Höchstwerte der U-Werte der wärmeübertragenden Umfassungsfläche von neuen Nichtwohngebäuden nach Anlage 2 Tabelle 2 EnEV 2009 Zeile Bauteil 1 Opake Außenbauteile, soweit nicht in Bauteilen der Zeilen 3 und 4 enthalten 2 Transparente Außenbauteile, soweit nicht in Bauteilen der Zeilen 3 und 4 enthalten Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten, bezogen auf den Mittelwert der jeweiligen Bauteile Zonen mit Raum- Solltemperaturen im Heizfall 19 C min. Anforderung gem. RL (55 % v.h. ) geplantes Gebäude (Beispiel) Ū = 0,35 W/ (m² K) Ū = 0,192 W / (m² K) Ū = 0,18 W / (m² K) Ū = 1,90 W / (m² K) Ū = 1,045 W / (m² K) Ū = 1,0 W / (m² K) 3 Vorhangfassade Ū = 1,90 W / (m² K) Ū = 1,045 W / (m² K) Ū = 1,0 W / (m² K) 4 Glasdächer, Lichtbänder, Lichtkuppeln --> Förderkriterium U erfüllt Ū = 3,10 W / (m² K) Ū = 1,705 W / (m² K) Ū = 1,60 W / (m² K) Beratertelefon: Seite 10

11 Höchstwerte der U-Werte der wärmeübertragenden Umfassungsfläche von sanierten Nichtwohngebäuden nach Anlage 2 Tabelle 2 EnEV 2009 Zeile Bauteil 1 Opake Außenbauteile, soweit nicht in Bauteilen der Zeilen 3 und 4 enthalten 2 Transparente Außenbauteile, soweit nicht in Bauteilen der Zeilen 3 und 4 enthalten Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten, bezogen auf den Mittelwert der jeweiligen Bauteile Zonen mit Raum- Solltemperaturen im Heizfall 19 C Ū = 0,49 W / (m² K) (angepasst) Ū = 2,66 W / (m² K) (angepasst) 3 Vorhangfassade Ū = 2,66 W / (m² K) (angepasst) 4 Glasdächer, Lichtbänder, Lichtkuppeln --> Förderkriterium U erfüllt Ū = 4,34 W / (m² K) (angepasst) min. Anforderung gem. Richtlinie (70 % v.h. ) geplantes Gebäude (Beispiel) Ū = 0,343 W / (m² K) Ū = 0,25 W / (m² K) Ū = 1,862 W / (m² K) Ū = 1,6 W / (m² K) Ū = 1,862 W / (m² K) Ū = 1,60 W / (m² K) Ū = 3,038 W / (m² K) Ū = 3,00 W / (m² K) Beratertelefon: Seite 11

12 Höchstwerte der U-Werte nach Anlage 3 Tabelle 1 EnEV 2009/14 bei Einzelmaßnahmen Zeile Bauteil U-Wert ENEV in W/m²K U-Wert 70% 9 EnEV 1 Außenwand 0,24 0,168 2a Außen liegende Fenster; Fenstertüren 1,3 0,91 2b Dachflächenfenster 1,4 0,98 2c Verglasungen 1,1 0,77 2d Vorhangfassaden 1,5 1,05 3a Außen liegende Fenster; Fenstertüren mit Sonderverglasungen 2,0 1,4 3b Sonderverglasungen 1,6 1,12 3c Vorhangfassaden mit Sonderfassaden 2,3 1,61 Beratertelefon: Seite 12

13 Höchstwerte der U-Werte nach Anlage 3 Tabelle 1 EnEV 2009/14 bei Einzelmaßnahmen Zeile Bauteil U-Wert ENEV in W/m²K U-Wert 70% 9 EnEV 4a Decken, Dächer und Dachschrägen 0,24 0,168 4b Flachdächer 0,2 0,14 5a Decken oder Wände gegen unbeheizte Räume oder Erdreich 0,3 0,21 5b Fußbodenaufbauten 0,5 0,35 5c Decken nach unten gegen Außenluft 0,24 0,168 Beratertelefon: Seite 13

14 Neubau Carl-Friedrich-Gauß-Oberschule Pirna - Passivhaus - Stahlbetonaußenwände mit WDVS (WLS cm), U-Wert 0,15 W/m²K EPS-Dämmung im Dachbereich (WLS cm), U-Wert 0,14 W/m²K Bodenplatte EPS, gesamt 21 cm WLS 035 BHKW, Gas-WP, Brennwertkessel zur Spitzenlastabdeckung Lüftungsanlage mit WRG, 3fach-Fenster Betonkernaktivierung Heizwärmebedarf Primärenergiebedarf 9 kwh/m²a 42 kwh/m²a Luftdichtheit 0,12 h -1 Energiebezugsfläche m² Beratertelefon: Seite 14

15 Neubau Zwergenhaus am Kiessee Pirna - Birkwitz EnEV -45% Massivbau mit WDVS Lüftungsanlage mit WRG 3fach-verglaste Fenster Sole-Wasser WP, Passive Verschattung Beratertelefon: Seite 15

16 Neubau Kita Grumbach Massivbau mit WDVS 20 cm Fußbodenheizung Lüftungsanlage mit WRG 3fach-verglaste Fenster Luft WP + Brennwertkessel zur Spitzenlastabdeckung Fußbodenheizung Verschattungsanlage Kita-Grundfläche 752 m² Beratertelefon: Seite 16

17 Sanierung Grundschule Schwepnitz 113 wie EnEV Neubau Wärmedämmung Wände und Dach Böden mit Fußbodenheizung Lüftungsanlage mit WRG 3fach-verglaste Fenster Verschattungsanlage Luft WP Beratertelefon: Seite 17

18 Fassadensanierung Hort Rothenburg EnEV für Bestand -30% Fassadendämmung als Einzelmaßnahme maßgeblich Anl.3 Tab 1 vorh. Hochlochziegel mit 15 cm EPS 032 gedämmt, U-Wert neu: 0,16 W/m²K Beratertelefon: Seite 18

19 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Die Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH: Energieeffizienz - Unternehmen Energieeffizienz - Gebäude Energieeffizienz - Verkehr Energieeffizienz - Kommunen/Landkreise Zukunftsfähige Energieversorgung Projekte im schulischen Bereich Beratung Weiterbildung Öffentlichkeitsarbeit Tipp: Sprechen Sie uns an! Beratertelefon:

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