: Verfügbare Befehlszeilenoptionen für die Boot.ini-Dateien von Windows XP und Windows Server 2003

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1 Link zu MS-Support Sie können der Datei "Boot.ini" die folgenden Befehlszeilen hinzufügen. Hinweis: Diese Befehlszeilenoptionen treffen auf Microsoft Windows XP und Microsoft Windows Server 2003 zu, sofern nicht anderweitig angegeben. /basevideo Die Befehlszeilenoption /basevideo erzwingt den Standard-VGA-Modus mit 640x480 und 16 Farben, indem ein Videotreiber verwendet wird, der mit allen Grafikkarten kompatibel ist. Mithilfe dieser Befehlszeilenoption kann das System geladen werden, wenn Sie die falsche Videoauflösung oder Aktualisierungsrate ausgewählt haben. Wenden Sie diese Befehlszeilenoption in Verbindung mit der Befehlszeilenoption /sos an. Wenn Sie einen neuen Videotreiber installieren und dieser nicht ordnungsgemäß funktioniert, können Sie diesen Parameter verwenden, um das Betriebssystem zu starten. Anschließend können Sie den defekten Videotreiber entfernen, aktualisieren oder zurücksetzen. /baudrate=zahl Durch diese Befehlszeilenoption wird die Baudrate des Debugports festgelegt, der für das Kerneldebugging verwendet wird. Geben Sie beispielsweise /baudrate=9600 ein. Die Standardbaudrate beträgt 9600 Kilobit pro Sekunde (Kbps), wenn ein Modem angeschlossen ist. Die Standardbaudrate beträgt Kbps bei einem Nullmodemkabel ist die normale Rate beim Remotedebuggen über ein Modem. Wenn sich die Befehlszeilenoption in der Boot.ini-Datei befindet, wird die Befehlszeilenoption /debug automatisch aktiviert. Seite 1/12

2 Weitere Informationen zur Modemkonfiguration finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base: (http://support.microsoft.com/kb/148954/de/) Welche Verfahrensweise zu dem Einrichten einer Remote-de-Bugsitzung, die einen Modem verwendet Weitere Informationen zur Nullmodemkonfiguration finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base: (http://support.microsoft.com/kb/151981/de/) Eine Debug-Remotesitzung über ein Nullmodemkabel einrichten /crashdebug Durch diese Befehlszeilenoption wird der Kerneldebugger geladen, wenn Sie das Betriebssystem starten. Die Befehlszeilenoption bleibt inaktiv, bis eine Stop-Fehlermeldung angezeigt wird. /crashdebug ist hilfreich, wenn willkürliche Kernelfehler auftreten. Bei dieser Befehlszeilenoption können Sie den COM-Port für normale Operationen verwenden, während Windows ausgeführt wird. Wenn Windows abstürzt, wird der Port von der Befehlszeilenoption in einen Debugport umgewandelt. (Durch diesen Vorgang wird das Remotedebugging aktiviert) (http://support.microsoft.com/kb/151981/de/) Eine Debug-Remotesitzung über ein Nullmodemkabel einrichten /debug Durch diese Befehlszeilenoption wird der Kerneldebugger aktiviert, wenn Sie Windows starten. Die Befehlszeilenoption kann jederzeit von einem Hostdebugger aktiviert werden, der an den Computer angeschlossen ist, wenn Sie das Live-Remotedebugging eines Windows-Systems über die COM-Ports aktivieren möchten. Im Gegensatz zu der Befehlszeilenoption /crashdebug verwendet die Befehlszeilenoption /debug den COM-Port unabhängig davon, ob Sie ein Debuggen ausführen oder nicht. Verwenden Sie diese Befehlszeilenoption, wenn Sie Probleme debuggen, die immer wieder reproduziert werden können. Seite 2/12

3 Weitere Informationen zum Remotedebuggen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base: (http://support.microsoft.com/kb/121543/de/) Einrichten für das Debuggen in Remotetests /debugport=comzahl Durch diese Befehlszeilenoption wird der Kommunikationsport angegeben, der als Debugport verwendet werden soll, wobei Zahl für den Kommunikationsport steht, der verwendet werden soll, z. B. COM1. Standardmäßig verwendet /debugport COM2, falls dieser Port vorhanden ist. Andernfalls verwendet die Befehlszeilenoption COM1. Wenn Sie diese Befehlszeilenoption in die Boot.ini-Datei einschließen, wird die Befehlszeilenoption /debug aktiv (http://support.microsoft.com/kb/151981/de/) Eine Debug-Remotesitzung über ein Nullmodemkabel einrichten /maxmem=zahl Durch diese Befehlszeilenoption wird die maximale RAM-Menge angegeben, die Windows belegen kann. Wenn Sie beispielsweise möchten, dass Windows weniger als 64 MB Speicher belegt, verwenden Sie die Befehlszeilenoption /maxmem=64 Die Befehlszeilenoption /maxmem berücksichtigt jedoch keine Speicherlecks. Microsoft empfiehlt daher, stattdessen die Befehlszeilenoption /burnmemory zu verwenden. Die Befehlszeilenoption /burnmemory berücksichtigt Speicherlecks. Wenn Sie beispielsweise die Befehlszeilenoption /Maxmem=64 verwenden, und das System 64 MB Speicher zum Laden benötigt, sind aufgrund von Speicherlecks möglicherweise gar keine 64 MB für das System verfügbar. In diesem Fall, wird Windows nicht gestartet. Seite 3/12

4 (http://support.microsoft.com/kb/108393/de/) Der /maxmem-schalter in der Datei Windows Boot.ini /noguiboot Durch diese Befehlszeilenoption wird die Bitmap-Datei deaktiviert, die die Statusanzeige für den Start von Windows anzeigt. (Die Statusanzeige wird unmittelbar vor der Aufforderung zum Anmelden angezeigt). /nodebug Durch diese Befehlszeilenoption wird das Debuggen deaktiviert. Durch dieses Szenario kann ein Stop-Fehler verursacht werden, wenn ein Programm in der Software über einen hartcodierten Debughaltepunkt verfügt. /numproc=zahl Durch diese Befehlszeilenoption wird die Anzahl von Prozessoren festgelegt, die Windows beim Starten aktiviert. Mit dieser Befehlszeilenoption können Sie erzwingen, dass ein System mit mehreren Prozessoren nur die Anzahl von Prozessoren (Zahl) verwendet, die Sie festlegen. Mithilfe dieser Befehlszeilenoption können Leistungsprobleme und fehlerhafte CPUs behoben werden. /pcilock Bei Systemen auf der Grundlage von x86 wird durch diese Befehlszeilenoption verhindert, dass das Betriebssystem PCI-Geräten (Peripheral Connect Interface) dynamisch Hardwareeingaben, Hardwareausgaben und Unterbrechungsanforderungsressourcen zuweist. Bei dieser Befehlszeilenoption wird das Gerät durch das BIOS konfiguriert. Seite 4/12

5 /fastdetect:comnummer Durch diese Befehlszeilenoption wird die serielle Mauserkennung und die Bus-Mauserkennung in der Datei "Ntdetect.com" für den angegebenen Port deaktiviert. Verwenden Sie diese Befehlszeilenoption, wenn Sie während des Startvorgangs eine andere Komponente als eine Maus an einen seriellen Port angeschlossen haben. Geben Sie beispielsweise /fastdetect:comnummer ein, wobei Nummer die Nummer des seriellen Ports ist. Trennen Sie die Ports mit Kommas, wenn Sie mehrere Ports deaktivieren möchten. Wenn Sie /fastdetect verwenden und keinen Kommunikationsport angeben, wird die serielle Mauserkennung für alle Kommunikationsports deaktiviert. Hinweis In früheren Windows-Versionen, einschließlich Windows NT 4.0, trug diese Befehlszeilenoption den Namen /noserialmice (http://support.microsoft.com/kb/131976/de/) Deaktivieren von Erkennung von Geräten auf seriellem Anschluss /sos Durch die Befehlszeilenoption /sos werden die Gerätetreibernamen angezeigt, während diese geladen werden. Der Windows-Ladebildschirm gibt standardmäßig nur Statuspunkte wieder. Verwenden Sie diese Befehlszeilenoption mit der Befehlszeilenoption /basevideo, um den Treiber zu ermitteln, der einen Fehler auslöst (http://support.microsoft.com/kb/99743/de/) NT: Aufgaben der BOOT.INI-Datei in Windows 2000 oder Windows NT Seite 5/12

6 /PAE Verwenden Sie die Befehlszeilenoption /PAE mit dem entsprechenden Eintrag in der Datei "Boot.ini", damit ein Computer, der die physikalische Adresserweiterung (PAE) unterstützt, normal gestartet werden kann. Im abgesicherten Modus startet der Computer durch Verwendung normaler Kernels, selbst wenn die /PAE-Befehlszeilenoption angegeben wurde. /HAL=Dateiname Mit dieser Befehlszeilenoption können Sie die tatsächliche Hardwareabstraktionsschicht (Hardware Abstraction Layer, HAL) definieren, die beim Starten geladen wird. Geben Sie beispielsweise /HAL=halmps.dll ein, um die Datei "Halmps.dll" in den Ordner System32 zu laden. Diese Befehlszeilenoption ist hilfreich, um eine andere HAL zu testen, bevor Sie die Datei in "Hal.dll" umbenennen. Sie ist außerdem hilfreich, wenn Sie versuchen, zwischen dem Starten im Modus mit mehreren Prozessoren und dem Starten mit einem einzigen Prozessor zu wechseln. Verwenden Sie die Befehlszeilenoption hierzu mit der Befehlszeilenoption /kernel. /kernel=filename Mit dieser Befehlszeilenoption können Sie den tatsächlichen Kernel definieren, der beim Starten geladen wird. Geben Sie beispielsweise /kernel=ntkrnlmp.exe ein, um die Datei "Ntkrnlmp.exe" in den Ordner System32 zu laden. Mit dieser Befehlszeilenoption können Sie zwischen einem für das Debuggen aktivierten Kernel mit Debugcode und einem herkömmlichen Kernel wechseln. /bootlog Durch diese Befehlszeilenoption wird die Startprotokollierung in eine Datei mit dem Namen "systemroot\ntbtlog.txt" aktiviert. Weitere Informationen zur Startprotokollierung erhalten Sie in der Windows-Hilfe. /burnmemory=zahl Seite 6/12

7 Durch diese Befehlszeilenoption wird die Speichermenge angegeben, die von Windows nicht belegt werden kann. Verwenden Sie diesen Parameter, um ein Leistungsproblem oder andere Probleme im Zusammenhang mit der Erschöpfung des Arbeitsspeichers zu bestätigen. Geben Sie beispielsweise /burnmemory=128 ein, um den physischen Speicher, der Windows zur Verfügung steht, um 128 MB zu reduzieren. /3GB Durch diese Befehlszeilenoption wird erzwungen, dass auf x86 basierende Systeme den Programmen 3 GB virtuellen Adressraum und dem Kernel sowie Ausführungskomponenten 1 GB Adressraum zuweisen. Ein Programm muss so gestaltet sein, dass der zusätzliche Speicheradressraum genutzt werden kann. Mit dieser Befehlszeilenoption können Programme im Benutzermodus 3 GB Speicher anstelle der gewöhnlichen 2 GB belegen, die Windows Programmen im Benutzermodus zuweist. Durch die Befehlszeilenoption wird der Startpunkt des Kernelspeichers auf 3 GB verschoben. Für einige Konfigurationen von Microsoft Exchange Server 2003 und Microsoft Windows Server 2003 ist diese Befehlszeilenoption möglicherweise erforderlich (http://support.microsoft.com/kb/823440/de/) Sie müssen die Startoption "/3GB" verwenden, wenn Sie Exchange Server 2003 auf einem Windows Server 2003-System installieren (http://support.microsoft.com/kb/171793/de/) Informationen zu Verwendung von 4GT RAM Tuning /safeboot:parameter Durch diese Befehlszeilenoption wird ein Starten von Windows im abgesicherten Modus bewirkt. Diese Befehlszeilenoption verwendet folgende Parameter: minimal Seite 7/12

8 network safeboot:minimal(alternateshell) Sie können andere Boot.ini-Parameter mit /safeboot:parameter kombinieren. Anhand der folgenden Beispiele werden die Parameter dargestellt, die aktiv sind, wenn Sie eine Option für den abgesicherten Modus aus dem Menü zur Wiederherstellung beim Start auswählen. Abgesicherter Modus mit Netzwerktreibern /safeboot:minimal /sos /bootlog /noguiboot Abgesicherter Modus mit Netzwerktreibern /safeboot:network /sos /bootlog /noguiboot Abgesicherter Modus mit Eingabeaufforderung /safeboot:minimal /sos /bootlog /noguiboot Hinweis Die Befehlszeilenoptionen /sos, /bootlog und /noguiboot sind bei all diesen Einstellungen nicht erforderlich, können jedoch bei der Problembehandlung behilflich sein. Diese Befehlszeilenoptionen sind enthalten, wenn Sie [F8] drücken und einen der Modi auswählen. /userva Verwenden Sie diese Befehlszeilenoption, um die Speichermenge anzupassen, die Prozessen bei Verwendung der Befehlszeilenoption /3GB zugewiesen wird. Durch diese Befehlszeilenoption wird mehr Kernelspeicher für Seitentabelleneinträge (PTE) bereitgestellt, es werden jedoch weiterhin nahezu 3 GB Prozessspeicherplatz beibehalten. Hinweis: Die Microsoft Product Support Services empfehlen dringend, einen Speicherbereich zwischen 2900 und 3000 für die Befehlszeilenoption "/USERVA" zu verwenden. Dieser Bereich ist umfangreich genug, um einen ausreichenden Pool für Seitentabelleneinträge darzustellen, die sich auf aktuell festgestellte Probleme beziehen. In der Regel erreichen Sie mit der Einstellung "/userva=2900" eine Anzahl von Seitentabelleneinträgen, die nahezu dem möglichen Maximum entspricht. Weitere Informationen zur Verwendung der Befehlszeilenoption "/USERVA" finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base: Seite 8/12

9 (http://support.microsoft.com/kb/316739/de/) Wie Verwenden der /userva-option zusammen mit der Befehlszeile-Option zu dem Optimieren des Modus-Leerzeichens auf einem Wert zwischen 2 GB und 3 GB Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base: (http://support.microsoft.com/kb/810371/de/) Verwenden der /Userva-Option auf Windows Server 2003-Computern, auf denen Exchange Server ausgeführt wird (http://support.microsoft.com/kb/323427/de/) Wie manuell Bearbeiten der Datei Boot.ini in einer Windows Server 2003-Umgebung (http://support.microsoft.com/kb/317526/de/) Wie Bearbeiten der Datei Boot.ini in Windows Server (http://support.microsoft.com/kb/317521/de/) Beschreibung des BOOTCFG-Befehls und seiner Verwendungen (http://support.microsoft.com/kb/289022/de/) Bearbeiten der Datei Boot.ini in Windows XP (http://support.microsoft.com/kb/291980/de/) Beschreibung des Befehls Bootcfg und seiner Verwendung /redirect Verwenden Sie diese Befehlszeilenoption, um Notverwaltungsdienste (Emergency Management Services, EMS) auf einem Windows Server 2003 Enterprise Edition-Computer zu aktivieren. Um weitere Informationen zu EMS zu erhalten, suchen Sie unter Hilfe und Support in Windows nach "Notverwaltungsdienste". Um EMS durch Bearbeiten der Datei "Boot.ini" auf einem x86-computer zu aktivieren, bearbeiten Sie sowohl den Abschnitt [Bootloader] als auch den Abschnitt [Betriebssysteme] der Datei "Boot.ini". Konfigurieren Sie hierzu die folgenden Einträge: Fügen Sie unter [Bootloader] eine der folgenden erforderlichen Anweisungen hinzu: redirect=comx Seite 9/12

10 Ersetzen Sie in dieser Anweisung x durch eine der folgenden COM-Portnummern: redirect=usebiossettings Durch diese Anweisung kann das Computer-BIOS den für EMS zu verwendenden COM-Port ermitteln. Fügen Sie unter [Bootloader] die folgende Optionsanweisung hinzu: redirectbaudrate=baudrate Ersetzen Sie baudrate durch einen der folgenden Werte: Standardmäßig verwendet EMS die Einstellung von 9600 Kbps für die Baudrate. Fügen Sie unter [Betriebssysteme] die Befehlszeilenoption /redirect zu dem Betriebssystemeintrag hinzu, für den EMS konfiguriert werden soll. In folgendem Beispiel ist die Verwendung dieser Befehlszeilenoptionen dargestellt: [boot loader] timeout=30 default=multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\windows redirect=com1 redirectbaudrate=19200 [operating systems] Seite 10/12

11 multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\windows="windows Server 2003, Enterprise" /fastdetect multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\windows="windows Server 2003, EMS" /fastdetect /redirect /channel Verwenden Sie diese Befehlszeilenoption zusammen mit den Befehlszeilenoptionen /debug und /debugport, um Windows für das Senden von Debuginformationen über einen IEEE 1394-Port (Institute of Electrical and Electronics Engineers, Inc.) zu konfigurieren. Um ein Debuggen über einen 1394-Port zu unterstützen, muss auf beiden Computern Microsoft Windows XP oder höher ausgeführt werden. Der Port 1394 verfügt über eine maximale Anzahl von 63 unabhängigen Kommunikationskanälen, die von 0 bis 62 nummeriert sind. Unterschiedliche Hardwareimplementierungen unterstützen eine unterschiedliche Anzahl von Kanälen in einem Bus. In Windows XP gilt eine Beschränkung auf vier Zielcomputer. Diese Beschränkung ist jedoch in Windows Server 2003 nicht mehr vorhanden. Um das Debuggen durchzuführen, wählen Sie eine gemeinsame Kanalnummer aus, die sowohl auf dem Computer verwendet werden soll, auf dem der Debugger ausgeführt wird (auch als "Hostcomputer" bezeichnet), als auch auf dem Computer, für den das Debuggen ausgeführt werden soll (auch als "Zielcomputer" bezeichnet). Sie können eine beliebige Zahl von 1 bis 62 verwenden. So konfigurieren Sie den Zielcomputer 1. Bearbeiten Sie die Datei "Boot.ini", um die Option /CHANNEL=x zu dem Betriebssystemeintrag hinzuzufügen, den Sie für das Debuggen konfiguriert haben. Ersetzen Sie x durch die Kanalnummer, die Sie verwenden möchten. Konfigurieren Sie beispielsweise den Abschnitt [Betriebssysteme] der Datei "Boot.ini" so, dass dieser folgendermaßen aussieht: [boot loader] timeout=30 default=multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\windows [operating systems] multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\windows="windows Server 2003, Enterprise" /fastdetect /debug /debugport=1394 /CHANNEL=3 2. Stecken Sie das 1394-Kabel in einen der 1394-Ports. 3. Deaktivieren Sie den 1394-Hostcontroller auf dem Zielcomputer. Starten Sie hierfür den Seite 11/12

12 Geräte-Manager, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Gerät, und klicken Sie dann auf Deaktivieren. 4. Starten Sie den Computer neu. So konfigurieren Sie den Hostcomputer 1. Stecken Sie das 1394-Kabel in einen der 1394-Ports. 2. Installieren Sie die Binärdateien des Kerneldebuggers. 3. Öffnen Sie die Eingabeaufforderung. Drücken Sie nach Eingabe der folgenden Befehle die [EINGABETASTE]: set_nt_debug_bus=1394 set_nt_debug_1394_channel=x kd -k 4. Wechseln Sie zu dem Ordner, in dem Sie den Kerneldebugger installiert haben, und geben Sie den folgenden Befehl ein: kd.exe Wenn Sie den Debugger zum ersten Mal starten, wird ein virtueller 1394-Treiber installiert. Dieser Treiber ermöglicht, dass der Debugger mit dem Zielcomputer kommuniziert. Sie müssen als Administrator angemeldet sein, damit die Treiberinstallation erfolgreich abgeschlossen werden kann. Eindeutige ID: #1054 Autor: Jakob Ungemach Letzte Änderung des Artikels: :43 Seite 12/12

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