Installation der syska EURO FIBU auf einem Terminalserver. Sachverhalt: Installation der syska EURO FIBU auf einem Terminalserver

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1 Page 1 of 6 Sachverhalt: Installation der syska EURO FIBU auf einem Terminalserver Dieses Beispiel bezieht sich auf einen Windows Server 2003 Terminalserver. ACHTUNG bei der Verwendung eines Windows 2000 Terminalserver: Seit Juni 2006 kann es vorkommen, dass die Umgebungsvariablen %HOMEDRIVE%, HOMEPATH und HOMESHARE nicht mehr wie gewünscht funktionieren. Es hängt mit einem Sicherheitsupdate von Microsoft zusammen, welches auch im Artikel der Knowledge Base beschrieben wird (http://support.microsoft.com/kb/841343). Eine Lösung dieses Problems entnehmen Sie bitte aus dem entsprechendem Knowledge Base Artikel oder aus dem Technet von Microsoft. Wir raten davon ab das entsprechende Sicherheitsupdate zu deinstallieren. Die Installation der syska EURO FIBU auf einem Terminalserver sollte generell nur von erfahrenen Administratoren vorgenommen werden! Beachten Sie bitte, dass je nach Beschaffenheit des Terminalservers leichte Modifikationen bzw. Abweichungen von diesem Sachverhalt vorgenommen werden müssen. Wir übernehmen keinerlei Verantwortung/Haftung für Ihre Systeme. Die Änderungen werden auf eigenes Risiko vorgenommen. Die späteren User in diesem Beispiel haben nur normale Benutzerrechte auf dem System. Vorgehensweise: Hinweis: Der Terminalserver sollte kein Domaincontroller sein da auf diesem die Datenbank der syska EURO FIBU nur startet, wenn der jeweilige Benutzer in der Gruppe der Server-Operatoren ist wodurch der Benutzer aber möglicherweise Rechte auf dem Server erhält die nicht erwünscht sind. 1. Installation: Melden Sie sich als Administrator auf Ihrem Terminalserver an und installieren Sie die syska EURO FIBU wie gewohnt z. B. in das Verzeichnis C:\EF72c\. Hinweis: Bei manchen Terminalservern müssen Sie diesen erst in den Installationsmodus versetzen bzw. die syska EURO FIBU über den Punkt Software in der Systemsteuerung einspielen. Die weitere Vorgehensweise entspricht der einer Standardinstallation auf jedem PC. 2. Ordnerzugriff gewährleisten: Erteilen Sie den Benutzern die mit der syska EURO FIBU arbeiten sollen, den Vollzugriff auf das Programmverzeichnis sowie allen Unterverzeichnissen. Dies können Sie bewerkstelligen indem Sie die Eigenschaften des Ordners aufrufen und im Register Sicherheit, die entsprechenden Rechte vergeben.

2 Page 2 of 6 Stellen Sie des weiteren sicher, dass unter dem Punkt "Erweitert" alle Rechte auf die Unterordner vererbt werden.

3 Page 3 of 6 Hinweis: Sollte bei Ihnen der Punkt Sicherheit nicht verfügbar sein, so kann es sein das Gruppenrichtlinien die Administrationsrechte überlagern. 3. Lizenz-Zugriff sicherstellen: Kopieren Sie die EFIBU.INI, die MKDEWE.TRN und die MKDEMSG.LOG aus dem Windows-Verzeichnis in das Windows-Profil-Verzeichnis der entsprechenden Anwender. Dies liegt standardmäßig unter C:\Dokumente und Einstellungen\BENUTZERNAME. Sollte hier kein Windows-Ordner vorhanden sein, so können Sie selbst einen erstellen und die Dateien dort hineinkopieren (bzw. manuell angelegen, falls diese nicht existieren). Hinweis: Dieser Schritt ist wichtig, weil sonst beim Start die syska EURO FIBU ohne Pfadangaben und Lizenzinformationen startet und dadurch eine Fehlermeldung Auftritt bzw. die syska EURO FIBU als Demoversion startet. 4. Datenbank starten: Starten sie nun die syska EURO FIBU (als Administrator) und beenden Sie diese in der Mandantenverwaltung gleich wieder. Dadurch wird der Registrierungszweig der Datenbank (Btrieve 6.15) aufgebaut. 5. Prozess beenden: Rufen Sie nun den Taskmanager auf und beenden Sie den Prozess w32mkde.exe. 6. Registrierung: Starten sie den Registrierungseditor (Start / Ausführen / regedit) und öffnen Sie den Zweig HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Btrieve Technologies\Microkernel Workstation Engine\Version 6.15 \Settings und stellen Sie sicher das der Eintrag File Sharing on local drives auf 1 gesetzt ist. Ersetzen Sie in den Einträgen Home Directory und Trace File den Pfadanteil des Inhaltes durch die Zeichenfolge %HOMEDRIVE%%HOMEPATH% (u. U. ist noch zusätzlich der Windowspfad anzugeben). Dadurch wird sichergestellt, dass jeder User auf das Windows-Verzeichnis seines Profils zugreift.

4 Page 4 of 6 Hinweis: Verfügen die User bei Ihnen über ein eigenes gemapptes Laufwerk, so können Sie die in Punkt 3 beschriebenen Dateien auch auf diesem auslagern und die Pfade entsprechend anpassen: z. B. als Laufwerk H:\ Home Directory = H:\ Trace File = H:\MKDEWE.TRN Des weiteren müssen Sie den Usern auf den kompletten Btrieve Technologies Schlüssel Vollzugriff gewähren.

5 Page 5 of 6

6 Page 6 of 6 7. Starten der syska EURO FIBU: Nun können Ihre Anwender unter Ihrem Benutzerprofil die syska EURO FIBU aufrufen. Dies ist entweder für jeden Anwender über das Startmenü zu bewerkstelligen oder Sie kopieren jedem Anwender eine Verknüpfung mit der EFIBU.EXE auf seinem Desktop, z. B. nach C:\Dokumente und Einstellungen\BENUTZER\Desktop. Zusätzliche Hinweise: Scheckdruck: Unter Umständen kann es dazu kommen das die erforderlichen Fonts für den Scheckdruck nicht in dem Ordner C:\Windows\fonts\ sondern in das Profil des Administrators kopiert werden (C:\Dokumente und Einstellungen\Administrator\Windows\fonts\). Kopieren Sie hierfür einfach alle OCR*:* Dateien in den richtigen Ordner. Performance: Ab Version 7.0 der syska EURO FIBU ist standardmäßig eine HTML-Hintergrundseite integriert. Um Performancenachteile beim Bildschirmaufbau zu vermeiden, empfehlen wir die HTML-Hintergrundseite über das Menü Fenster zu deaktivieren. Update-Installation: Installieren Sie auf dem Terminalserver ein Update auf eine neuere Version der syska EURO FIBU. So müssen Sie nach der Installation des Updates den Punkt 3 (nur für die EFIBU.INI) von diesem Sachverhalt wiederholen da Ihre User sonst nur die Demoversion zur Verfügung haben. Alternativ können Sie den Eintrag der Lizenznummer (z. B. Lizenznr72=...) auch manuell in die Konfigurationsdatei (EFIBU.INI) eintragen. Abbruch der Installation: Sollte der Installationsdialog der syska EURO FIBU frühzeitig abbrechen, so beachten Sie bitte folgendes: Die in der Installationsroutine integrierte Abfrage der Benutzergruppen führt bei Domain-Controllern, auf denen keine Benutzerprofile angelegt sind, zur frühzeitigen Beendigung des Installations-Assistenten. Dies betrifft in den meisten Fällen Server-Betriebssysteme, soweit nicht die Pervasive-SQL-Datenbank eingesetzt wird. Mit dem Kommandozeilen-Parameter d kann die Abfrage der Benutzergruppen optional deaktiviert und damit die Installation vollständig durchgeführt werden. Öffnen Sie über Start / Ausführen die Windows Kommandozeile. Wählen Sie über Durchsuchen die Datei Install.exe aus (z. B. vom CD-Laufwerk X:\) und erweitern Sie den Eintrag Install.exe um den Parameter d.

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