Handlungsbedarf von Behörden, Hochschulen, Industrie und Privaten zur Erdbebensicherung der Bauwerke in der Schweiz

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1 SGEB Swiss Society for Earthquake Engineering and Structural Dynamics Schweizer Gesellschaft für Erdbeben - Ingenieurwesen und Baudynamik Société Suisse du Génie Parasismique et de la Dynamique des Structures Società Svizzera di Ingegneria Sismica e Dinamica Strutturale Handlungsbedarf von Behörden, Hochschulen, Industrie und Privaten zur Erdbebensicherung der Bauwerke in der Schweiz H. Bachmann G.R. Darbre N. Deichmann M.G. Koller J. Studer S. Tiniç P. Tissières Th. Wenk M. Wieland P. Zwicky Dokumentation erarbeitet vom erweiterten Vorstand der SGEB

2 Handlungsbedarf von Behšrden, Hochschulen, Industrie und Privaten zur Erdbebensicherung der Bauwerke in der Schweiz SGEB, ZŸrich, Mai 1998 Die Verfasser sind dankbar fÿr Bemerkungen und Anregungen zu diesem Dokument. Diese sind erbeten an: SGEB Dr. M.G. Koller, PrŠsident CP 1571 CH-1227 Carouge Fax: +41 / (0)22 /

3 Vorwort Zwischen zwei schweren Erdbeben kann in der Schweiz eine Zeit verstreichen, die lšnger dauert als ein Menschenleben. Dies verleitet dazu, die Mšglichkeit schwerer Erdbeben zu verdršngen oder hšchstens als rein theoretische Gefahr wahrzunehmen. Doch die Geschichte belehrt uns eines Anderen: Schwere Erdbeben sind auch in der Schweiz eine immer wiederkehrende RealitŠt; praktisch in jedem Jahrhundert ereigneten sich ein bis zwei Beben mit ernsthaften Folgen. Das letzte trat 1946 bei Siders auf und liegt damit schon Ÿber 50 Jahre zurÿck. Das Basler Beben von 1356 wÿrde heute bis zu mehreren tausend Toten fordern sowie materielle SchŠden, vor allem an Bauwerken und wirtschaftliche FolgeschŠden, in der Gršssenordnung von 100 Milliarden Franken bewirken. Andere historische Erdbeben hštten heute ebenfalls verheerende Folgen. Es ist deshalb nicht erstaunlich, dass die 1995 erschienene Studie ÒKATA- NOSÓ des Bundesamtes fÿr Zivilschutz das Erdbeben als bedeutendste Naturgefahr in der Schweiz ausgewiesen hat (BZS, 1995). Wie aber sieht es mit unserer Vorsorge aus? Sie ist, verglichen mit anderen Naturgefahren, verschwindend klein. Entsprechend besteht heute bei der Erdbebengefahr ein immenser Nachholbedarf. Das NaturphŠnomen Erdbeben als solches wšre nicht besonders gefšhrlich. Erst die einstÿrzenden Bauwerke sind es, welche die Menschen in unsšgliches Leid stÿrzen. Eine wirksame Vorsorge muss deshalb bei den Bauwerken ansetzen, bei den bestehenden wie bei den neuen; diese mÿssen erdbebensicherer gestaltet werden, eine Forderung, die sich heutzutage bei Neubauten praktisch ohne Mehrkosten verwirklichen liesse. Doch hierzu mÿssten sich Behšrden, Ingenieure und Architekten, aber auch die Bauherren, der ErdbebengefŠhrdung vermehrt bewusst sein und diese ernster nehmen. Die Schweizer Gesellschaft fÿr Erdbebeningenieurwesen und Baudynamik (SGEB) hat sich zum Ziel gesetzt, eine Wende herbeizufÿhren. Der erweiterte Vorstand der SGEB, bestehend aus zehn anerkannten Erdbebeningenieuren und Seismologen aus Lehre, Forschung und Praxis der Schweiz, hat deshalb als ersten Schritt hierzu das vorliegende Dokument ÒHandlungsbedarf von Behšrden, Hochschulen, Industrie und Privaten zur Erdbebensicherung der Bauwerke in der SchweizÓ ausgearbeitet. Aus einer systematischen Analyse der heutigen Schwachstellen, LŸcken und MŠngel wurden rund 60 Massnahmen zum Handlungsbedarf abgeleitet. Diese wurden bezÿglich ihrer allgemeinen Bedeutung, der Kosten, des Nutzen-Kosten-VerhŠltnisses und der zeitlichen Realisierung bewertet. Aber Achtung: Dieses Dokument allein vermindert das Erdbebenrisiko noch nicht. Massgebend ist, dass die erwšhnten Massnahmen in die Tat umgesetzt werden: Die eigentliche Arbeit beginnt somit erst. Die SGEB schlšgt vor, auf der Basis dieses Dokumentes ein Nationales Aktionsprogramm zur Reduktion des Erdbebenrisikos (NAPER) zu erarbeiten und die notwendigen Rechtsgrundlagen (Bundesgesetz) fÿr dessen Finanzierung und Umsetzung zu schaffen. Die EntscheidungstrŠger unseres Landes, vor allem Behšrdenvertreter, Parlamentarier und zahlreiche weitere Personen und Institutionen, sind aufgerufen, der Erkenntnis, dass das Erdbeben die bedeutendste Naturgefahr ist, konkrete Taten folgen zu lassen. Das vorliegende Dokument wšre nicht entstanden ohne den aussergewšhnlichen Einsatz der Verfasser. Seit Anfang letzten Jahres wurden im Milizsystem und unter der FederfŸhrung des Erstautors mehr als 200 Expertentage geleistet. FŸr diesen Einsatz bedankt sich der Unterzeichnende herzlich. Dank gebÿhrt auch der nationalen Plattform Naturgefahren, einer Expertenkommission des Bundes, welche diese Arbeit mit einem Kostenbeitrag unterstÿtzt hat. Mai 1998 Dr. Martin G. Koller, PrŠsident der SGEB - 3 -

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5 Inhaltsverzeichnis Seite Vorwort Zusammenfassung RŽsumŽ Motivation, Schutzziele und bersicht Handlungsbedarf Nationales Aktionsprogramm zur Reduktion des Erdbebenrisikos (NAPER) Erdbebengefahr Bisherige Massnahmen gegen Naturgefahren Bisherige Massnahmen gegen Erdbeben Ziele des Erdbebenschutzes Realisierung der Schutzziele bersicht Handlungsbedarf Angesprochene Bewertung und Beurteilung Einwirkung Seismische GefŠhrdung Seismotektonik Ausbreitungseffekte der seismischen ErschŸtterungen Einfluss des Standortes Dynamische Boden-Bauwerk-Interaktion Verhalten der Bauwerke und Anlagen Rechtsgrundlagen Normenwesen Erdbebensicherung neuer Bauwerke Erdbebensicherung bestehender GebŠude Erdbebensicherung bestehender BrŸcken Erdbebensicherung historischer Bauten Erdbebensicherung von nichttragenden Bauteilen Erdbebensicherung von Installationen und Einrichtungen Erdbebensicherung von chemischen Anlagen Erdbebensicherung von Lifelines Erdbebensicherung von Talsperren Erdbebensicherung von Nuklearanlagen Forschung zum Erdbebenverhalten der Bauwerke und Anlagen Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis Ausbildung und Fortbildung der Ingenieure und Architekten

6 4 KatastrophenbewŠltigung Rettungswesen Beurteilung der Sicherheit beschšdigter Bauten und Anlagen Erdbebenversicherung Bewertung und Beurteilung der erforderlichen Massnahmen I. Rechtsgrundlagen und Normenwesen II. Objektspezifische Massnahmen III. Ausbildung und Sensibilisierung IV. Forschung und Umsetzung Weiteres Vorgehen Literatur Glossar Sachwortverzeichnis AnhŠnge Motion Schmidhalter ÒGesetzgebung betreffend ErdbebensicherheitÓ Bildautoren Verfasser

7 Zusammenfassung RŽsumŽ en fran ais voir p. 13 Im vorliegenden Dokument ÒHandlungsbedarf von Behšrden, Hochschulen, Industrie und Privaten zur Erdbebensicherung der Bauwerke in der SchweizÓ werden die Grundlagen fÿr ein Nationales Aktionsprogramm zur Reduktion des Erdbebenrisikos (NAPER) dargestellt. Das Dokument wurde durch ein Expertenteam bestehend aus dem erweiterten Vorstand der Schweizer Gesellschaft fÿr Erdbebeningenieurwesen und Baudynamik (SGEB) unter der FederfŸhrung des Erstautors und unterstÿtzt durch einen Kostenbeitrag der nationalen Plattform Naturgefahren (PLANAT) in den Jahren 1997 und 1998 erarbeitet. Die Erdbebengefahr in der Schweiz ist erheblich, und aufgrund der zunehmenden Exposition von Menschen und Sachwerten darf sie nicht mehr lšnger vernachlšssigt oder gar ignoriert werden. Eine vergleichende Betrachtung der bisherigen Massnahmen gegen verschiedene Naturgefahren und der dafÿr eingesetzten Þnanziellen Mittel zeigt, dass bezÿglich der Naturgefahr Erdbeben ein krasses MissverhŠltnis besteht. Dies gilt auch fÿr den Grad der rechtlichen Regelung. Bei den Zielen des Erdbebenschutzes der Bauwerke mÿssen die GefŠhrdung von Menschenleben (Sicherheit) und die Gefahr materieller SchŠden (Gebrauchstauglichkeit) unterschieden werden. Die Realisierung der Ziele ist einerseits eine Aufgabe der Bau- und Erdbebeningenieure sowie der Architekten, anderseits stellt sie eine Herausforderung an die gesamte Gesellschaft mit zahlreichen Institutionen und Gliedern dar. Der erforderliche Handlungsbedarf kann in die Bereiche ÒEinwirkungÓ, ÒVerhalten der Bauwerke und AnlagenÓ sowie ÒKatastrophenbewŠltigungÓ mit insgesamt 23 Sachgebieten gegliedert werden (siehe bersicht Seite 11). Die gršssten DeÞzite bestehen beim ÒVerhalten der Bauwerke und AnlagenÓ, dem Kernbereich der Erdbebenvorsorge. Vor allem hier gibt es im Vergleich zu anderen Naturgefahren einen enormen Nachholbedarf und somit einen Šusserst dringlichen Handlungsbedarf. Als Problemstellung in den einzelnen Sachgebieten werden die Schwachstellen in der Vorsorge gegen Erdbeben systematisch analysiert und dargestellt. LŸcken und MŠngel werden aufgezeigt und begrÿndet. Als Handlungsbedarf werden Massnahmen zur wirksamen Reduktion des Erdbebenrisikos vorgeschlagen. Diese sind jeweils kurz und pršgnant formuliert. Als Angesprochene werden schliesslich die entsprechenden VerantwortungstrŠger genannt. Kriterien fÿr eine verbale Beurteilung der Massnahmen sind die allgemeine Bedeutung, die Kosten, das Nutzen- Kosten-VerhŠltnis und der Zeithorizont fÿr die Realisierung. Im folgenden werden die prioritšren Problemstellungen und der entsprechende, dringliche Handlungsbedarf als Massnahme sowie die zugehšrige verbale Beurteilung in Kurzform und gegliedert in vier Massnahmengruppen dargestellt. I. Rechtsgrundlagen und Normenwesen Rechtliche Grundlagen fÿr Konzeption, Koordination, PrioritŠtensetzung und Finanzierung behšrdlicher Massnahmen zur Vorbeugung gegen die Naturgefahr Erdbeben fehlen noch weitgehend. Dieses DeÞzit steht im krassen Gegensatz zu den Gegebenheiten bei anderen, weniger risikoreichen Naturgefahren. Somit besteht folgender dringlicher Handlungsbedarf: Schaffung der Rechtsgrundlagen (v.a. Bundesgesetz) fÿr ein ÒNationales Aktionsprogramm zur Reduktion des Erdbebenrisikos (NAPER)Ó und fÿr dessen Finanzierung und Umsetzung. Entscheidend fÿr wesentliche Fortschritte zur Reduktion des Erdbebenrisikos in der Schweiz. Geringe primšre Kosten, Folgekosten Šhnlich wie bisherige Aufwendungen der šffentlichen Hand fÿr die Vorsorge gegen einzelne, weniger bedeutende Naturgefahren. Sehr gutes Nutzen-Kosten-VerhŠltnis. UnverzŸglich zu realisieren. Dringlich. Die rechtliche Verbindlichkeit der Erdbebenbestimmungen der Norm 160 ist ungenÿgend. Es fehlt eine klare Vorschrift, welche die bestehenden Rechtsunsicherheiten beseitigt. Somit besteht folgender dringlicher Handlungsbedarf: Einhaltung der Erdbebenbestimmungen der SIA- Normen gesetzlich verbindlich regeln. Entscheidend fÿr die Verbesserung der Erdbebensicherheit von Neubauten. Geringe primšre Kosten und geringe Folgekosten. Sehr gutes Nutzen-Kosten-VerhŠltnis. UnverzŸglich zu realisieren. Dringlich

8 Die Normungsarbeiten des Schweizerischen Ingenieurund Architekten-Vereins (SIA), insbesondere die bevorstehende Ablšsung der nationalen Normen durch die Eurocodes, kšnnen wegen den stark gestiegenen Anforderungen nicht mehr wie bisher im Volontariat (unbezahlte Mitarbeit) durchgefÿhrt werden. Da es sich eindeutig um eine Aufgabe im šffentlichen Interesse handelt (Sicherheitsprobleme) muss der Staat die Normenarbeit Þnanzieren, wie das in den andern europšischen LŠndern bereits seit langem der Fall ist. Somit besteht folgender dringlicher Handlungsbedarf: Finanzierung der Erdbebennormung durch die šffentliche Hand (Begleitung und EinfŸhrung des Eurocode 8, Nationales Anwendungsdokument, neue Erdbeben-Zonenkarte der Schweiz, neue Bemessungsspektren, Anwendung von Mikrozonierungen, usw.). Entscheidend fÿr die Reduktion des Erdbebenrisikos bei neuen Bauwerken. Geringe Kosten, sehr gutes Nutzen-Kosten-VerhŠltnis. UnverzŸglich zu realisieren. Dringlich. Die BeschŠdigung chemischer Anlagen wie Produktions-Reaktoren und dazugehšrige Leitungssysteme, LagerbehŠlter, usw. bei einem Erdbeben kann Bevšlkerung und Umwelt in starkem Masse gefšhrden. Die bisherigen brancheninternen Richtlinien sowie die Stšrfallverordnung des Bundes berÿcksichtigen jedoch die speziþschen Einwirkungen aus Erdbeben ungenÿgend oder Ÿberhaupt nicht. Wesentliche DeÞzite bestehen auch bezÿglich Anlagen mit aussergewšhnlich hohem Schadenpotential. Somit besteht folgender dringlicher Handlungsbedarf: ErgŠnzung der unzureichenden brancheninternen Richtlinien sowie der Stšrfallverordnung mit gesetzlich verbindlichen Erdbebenbestimmungen. Schaffung von zusštzlichen Bestimmungen fÿr die Auslegung von Anlagen mit aussergewšhnlich hohem Schadenpotential. Entscheidend fÿr die Verbesserung der Erdbebensicherheit von chemischen Anlagen, auch und vor allem von solchen mit aussergewšhnlich hohem Schadenpotential. Geringe PrimŠrkosten, Folgekosten im Einzelfall abzuschštzen. Sehr gutes Nutzen-Kosten- VerhŠltnis. Kurzfristig zu realisieren. II. ObjektspeziÞsche Massnahmen In der Schweiz gab es bis 1970 Ÿberhaupt keine Normen und erst seit 1989 gibt es fortschrittliche Normen fÿr die Erdbebensicherung der Bauwerke. Daher wurden rund 95 % der bestehenden GebŠude nicht oder nur nach veralteten Regeln fÿr Erdbeben bemessen. Sie haben eine nicht nšher bekannte, oft aber ungenÿgende Erdbebensicherheit. Somit besteht folgender dringlicher Handlungsbedarf: IdentiÞzierung der bestehenden šffentlichen und privaten GebŠude der wichtigsten Bauwerksklasse III mit berprÿfung der Erdbebensicherheit und allenfalls Erdbebensanierung. Entscheidend fÿr eine erfolgreiche KatastrophenbewŠltigung. Erhebliche Kosten, jedoch sehr gutes Nutzen-Kosten-VerhŠltnis. Kurzfristig zu realisieren. Dringlich. Lifelines sind im Katastrophenfall ÒŸberlebenswichtigeÓ Bauwerke, Anlagen und Einrichtungen der Infrastruktur wie solche des SanitŠtsbereiches, der Feuerwehr und der Polizei, Verkehrswege von grosser Bedeutung, ausgewšhlte Bauwerke, Anlagen und Einrichtungen fÿr Versorgung und Entsorgung sowie Einrichtungen der Telekommunikation. Sie sind bisher in der Schweiz weder systematisch identiþziert noch bezÿglich Erdbebensicherheit ŸberprŸft und allenfalls saniert worden. Somit besteht folgender dringlicher Handlungsbedarf: IdentiÞzierung von Lifelines als im Katastrophenfall Ÿberlebenswichtige Bauwerke, Anlagen und Einrichtungen der Infrastruktur, mit Festlegung von Mindestfunktionen bei unterschiedlich starken Erdbeben. berprÿfung der Erdbebensicherheit und allenfalls Erdbebensanierung mit Setzung klarer PrioritŠten und Fristen. Entscheidend fÿr eine erfolgreiche KatastrophenbewŠltigung. Erhebliche Kosten, jedoch sehr gutes Nutzen-Kosten-VerhŠltnis. Kurzfristig zu realisieren. Dringlich. In der Schweiz gibt es 205 dem Bund unterstellte grosse Talsperren. Rund 95 % derselben sind nach Ÿberholten Methoden auf Erdbeben ausgelegt worden und weisen eine nicht nšher bekannte und eventuell ungenÿgende Erdbebensicherheit auf. Somit besteht folgender dringlicher Handlungsbedarf: berprÿfung der Erdbebensicherheit und allenfalls Erdbebensanierung der bestehenden grossen Talsperren inklusive SchŸtzen, GrundablŠsse, elektromechanische Komponenten, usw. und Beurteilung potentieller Bruchzonen im Fundationsbereich. Dazu sollen die Aufsichtsbehšrden die notwendigen Beurteilungsrichtlinien festlegen

9 Entscheidend fÿr die Reduktion eines allfšlligen enormen Risikos aus dem Bruch von Talsperren. MŠssige Kosten fÿr die berprÿfung, sehr gutes Nutzen-Kosten-VerhŠltnis. Kurzfristig zu realisieren. Dringlich. III. Ausbildung und Sensibilisierung Von vielen Architekten und Ingenieuren sowie von Behšrden und Verwaltungen wird die Massgeblichkeit der vorwiegend horizontalen Erdbebeneinwirkung immer noch stark unterschštzt, und die Prinzipien eines erdbebengerechten Entwurfs sind noch viel zu wenig bekannt. Somit besteht folgender dringlicher Handlungsbedarf: Finanzierung von MerkblŠttern und BroschŸren zur Bedeutung der Erdbebeneinwirkung und zum erdbebengerechten Entwurf von Hochbauten bzw. von BrŸcken, mit Verteilung an Architektur- und IngenieurbŸros sowie an Behšrden und Verwaltungen. Entscheidend fÿr eine vermehrte Eigeninitiative der Baufachleute bezÿglich Erdbebensicherung der Bauwerke. Geringe Kosten, sehr gutes Nutzen-Kosten- VerhŠltnis. UnverzŸglich zu realisieren. Dringlich. Die nichttragenden aber fest eingebauten Bauteile in GebŠuden enthalten ein grosses Schadenpotential und kšnnen die Sicherheit von Personen gefšhrden. Der gršsste Teil der GesamtschŠden stammt meist von SchŠden an ZwischenwŠnden und Fassadenbauteilen. Diese Tatsachen sowie entsprechende Massnahmen sind jedoch noch viel zu wenig bekannt. Somit besteht folgender dringlicher Handlungsbedarf: Finanzierung von MerkblŠttern und BroschŸren zur Bedeutung der Erdbebensicherung und zur erdbebengerechten Gestaltung der nichttragenden Bauteile von GebŠuden bezÿglich Schadenverminderung und Sicherheitsgewinn mit Verteilung an Bauherren, Architekten, Ingenieure und Versicherer. Sehr wichtig zur Verminderung potentieller ErdbebenschŠden bei neuen GebŠuden. Geringe Kosten, sehr gutes Nutzen-Kosten-VerhŠltnis. UnverzŸglich zu realisieren. Dringlich. FŸr die Durchsetzung von Massnahmen zur Erdbebensicherung von Bauwerken und insbesondere fÿr die Anwendung entsprechender Normen ist die Ausbildung der akademischen Bauingenieure in der Baudynamik und im Erdbebeningenieurwesen von entscheidender Bedeutung. Sowohl an der ETH ZŸrich als auch an der EPF Lausanne gibt es jedoch bis heute keine Professuren fÿr Baudynamik und Erdbebeningenieurwesen. Somit besteht folgender dringlicher Handlungsbedarf: Schaffung einer Professur fÿr Baudynamik und Erdbebeningenieurwesen sowohl an der ETH ZŸrich als auch an der EPF Lausanne zur fachspeziþschen vertieften Ausbildung der Bauingenieurstudierenden in theoretischer und praktisch-konstruktiver Hinsicht. Entscheidend fÿr den Stand der Kenntnisse und FŠhigkeiten der Bau- und Erdbebeningenieure in der Schweiz. MŠssige Kosten, sehr gutes Nutzen-Kosten- VerhŠltnis. UnverzŸglich zu realisieren. Dringlich. FŸr ein gÿnstiges Erdbebenverhalten von GebŠuden sind konzeptionelle und konstruktive Massnahmen, die vor allem durch Architekten bereits beim ersten Entwurf eingeplant werden mÿssen, von grosser Bedeutung. Sowohl an der ETH ZŸrich und an der EPF Lausanne werden jedoch bis heute den Architekturstudierenden keine entsprechenden Kenntnisse und FŠhigkeiten vermittelt. hnliches gilt fÿr die Architektur- und die Bauingenieurstudierenden an den Fachhochschulen. Somit besteht folgender dringlicher Handlungsbedarf: Ausbildung der Architekturstudierenden an der ETH ZŸrich und der EPF Lausanne sowie der Architekturund Bauingenieurstudierenden an den Fachhochschulen in den konzeptionellen und konstruktiven Massnahmen zur Erdbebensicherung der Bauwerke. Entscheidend fÿr die Sensibilisierung und den Stand der Kenntnisse der Architekten als wichtige ÒWeichenstellerÓ bei der Erdbebensicherung von GebŠuden. Geringe Kosten, sehr gutes Nutzen-Kosten-VerhŠltnis. UnverzŸglich zu realisieren. Dringlich. IV. Forschung und Umsetzung Die durch ein gegebenes Erdbeben an einem bestimmten Standort zu erwartenden SchŠden an Bauwerken und Anlagen sind in hohem Masse von der Beschaffenheit und MŠchtigkeit der lokalen Bodenschichten abhšngig. Bis heute fehlen jedoch Mikrozonierungen in wichtigen erdbebengefšhrdeten Regionen. Somit besteht folgender dringlicher Handlungsbedarf: Ausdehnung der erst in einzelnen Gebieten ausgefÿhrten Mikrozonierung auf alle erdbebengefšhrdeten Regionen der Schweiz, mit Messungen und Angaben Ÿber die zu erwartenden frequenzabhšngigen Bodenbeschleunigungen und Bodenverschiebungen (Antwortspektren) fÿr verschiedende Bodentypen. Entscheidend fÿr eine wesentlich verbesserte Bestimmung der ErdbebengefŠhrdung an einem Standort

10 MŠssige Kosten, sehr gutes Nutzen-Kosten-VerhŠltnis. Kurz- bis mittelfristig zu realisieren. Dringlich. Mit grossem Aufwand wurden hochwertige Computerprogramme zur Simulation des Erdbebenverhaltens von Staumauern mit Stausee und Untergrund entwickelt. Es fehlen jedoch die Mittel zur endgÿltigen Bereitstellung, Wartung und Betreuung dieser Programme. Somit besteht folgender dringlicher Handlungsbedarf: Umsetzung moderner Forschungsergebnisse in die Praxis durch Bereitstellung, Wartung und Betreuung bereits entwickelter Computerprogramme zur Simulation des Erdbebenverhaltens von Staumauern mit Stausee und Untergrund. Entscheidend fÿr den praktischen Nutzen der in den letzten 15 Jahren investierten betršchtlichen Forschungsmittel. MŠssige Kosten, Nutzen-Kosten-VerhŠltnis kann nicht direkt angegeben werden. UnverzŸglich zu realisieren. Dringlich. Weltweit erfolgen in der Forschung grosse Anstrengungen um das Erdbebenverhalten neuer und bestehender Bauwerke besser zu beherrschen. Auch in der Schweiz wurden im Erdbebeningenieurwesen in beschršnktem Rahmen hochwertige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchgefÿhrt, doch konnten zahlreiche dringende, speziþsch schweizerische Problemstellungen sowohl bei den Tragwerken als auch bei den nichttragenden Bauteilen, Installationen, chemischen Anlagen usw. bisher nicht angegangen werden. Somit besteht folgender dringlicher Handlungsbedarf: Erforschung des Erdbebenverhaltens und Entwicklung von Grundlagen fÿr die Erdbebensicherung von Tragwerken auf den Gebieten: Ð DuktilitŠt der BewehrungsstŠhle Ð Erdbebenverhalten von unbewehrtem und bewehrtem Mauerwerk Ð Erdbebensicherung von neuen und bestehenden GebŠuden Ð Erdbebensicherung von neuen und bestehenden BrŸcken Ð Erdbebensicherung von historischen Bauten Entscheidend fÿr weitere Fortschritte bei den Massnahmen zur Erdbebensicherung der Tragwerke. MŠssige bis erhebliche Kosten, jedoch sehr gutes Nutzen- Kosten-VerhŠltnis. Kurz- und mittelfristig zu realisieren. Dringlich. Erforschung des Erdbebenverhaltens und Entwicklung von Grundlagen fÿr die Erdbebensicherung von: Ð Nichttragenden Bauteilen in GebŠuden Ð Installationen und Einrichtungen Ð Chemischen Anlagen Ð Lifelines Ð Talsperren Ð Nuklearanlagen Entscheidend fÿr weitere Fortschritte bei den Massnahmen zur Erdbebensicherung von nichttragenden Bauteilen, Installationen, chemischen Anlagen, usw. MŠssige bis erhebliche Kosten, jedoch sehr gutes Nutzen-Kosten-VerhŠltnis. Kurz- und mittelfristig zu realisieren. Dringlich. Durch die VerfŸgbarmachung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse fÿr die Praxis kšnnte bei den meisten Bauwerken praktisch ohne Mehraufwand eine sehr gute Erdbebensicherung erreicht werden, und es ergšbe sich ein hoher volkswirtschaftlicher Nutzen. Somit besteht folgender dringlicher Handlungsbedarf: Fšrderung von Projekten zur Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis. Sehr wichtig fÿr eine wesentlich verbesserte praktische Nutzung der Forschungsergebnisse. Geringe bis mšssige Kosten, sehr gutes Nutzen-Kosten-VerhŠltnis. Kurz- bis mittelfristig zu realisieren. Dringlich. Im weiteren Vorgehen sollen die erforderlichen Massnahmen durch die Erarbeitung eines Nationalen Aktionsprogramms zur Reduktion des Erdbebenrisikos (NA- PER) konkretisiert und deren Realisierung vorbereitet werden. Grundlegender Teil des NAPER ist ein entsprechendes Bundesgesetz. Damit sollen die fehlenden Rechtsgrundlagen zur Vorsorge gegen die Naturgefahr Erdbeben geschaffen werden Šhnlich wie bestehende Rechtsgrundlagen fÿr die Vorsorge gegen einzelne, weniger bedeutende Naturgefahren. Neben der Erarbeitung eines Entwurfs fÿr das Bundesgesetz mÿssen im NAPER alle wesentlichen weiteren grundlegenden Massnahmen mit einem angemessenen Detaillierungsgrad und dem zeitlichen Ablauf festgelegt sein. Die Erarbeitung des NAPER erfolgt wohl am besten unter der FederfŸhrung durch die Bundesverwaltung bzw. die kÿrzlich vom Bundesrat gebildete nationale Plattform Naturgefahren (PLANAT) und unter Beizug aller massgeblich betroffenen und interessierten Kreise. Ab sofort sollen aber bereits auch einzelne wichtige Massnahmen realisiert bzw. in die Wege geleitet werden, die im vorliegenden Dokument begrÿndet sind und nicht oder nicht wesentlich vom NAPER bzw. vom zu schaffenden Bundesgesetz abhšngen. Schliesslich soll das NAPER in seiner Gesamtheit systematisch realisiert werden

11 Übersicht Handlungsbedarf Nationales Aktionsprogramm zur Reduktion des Erdbeben-Risikos (NAPER) Phänomene Bereiche Wissensgebiete Einwirkung Verhalten der Bauwerke und Anlagen Seismologie Bodendynamik Baudynamik Projektierung = Konzeptioneller Entwurf, Vorbemessung, Berechnung, Bemessung und konstruktive Durchbildung Katastrophenbewältigung Sachgebiete mit Handlungsbedarf Seismische Gefährdung Seismotektonik Ausbreitungseffekte Einfluss des Standorts Dynamische Boden - Bauwerk - Interaktion Rechtsgrundlagen Normenwesen Erdbebensicherung neuer Bauwerke Erdbebensicherung bestehender Gebäude Erdbebensicherung bestehender Brücken Erdbebensicherung historischer Bauten Erdbebensicherung von nichttragenden Bauteilen Erdbebensicherung von Installationen u. Einrichtungen Erdbebensicherung von chemischen Anlagen Erdbebensicherung von Lifelines Erdbebensicherung von Talsperren Erdbebensicherung von Nuklearanlagen Forschung zum Erdbebenverhalten der Bauwerke und Anlagen Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis Ausbildung und Fortbildung der Ingenieure und Architekten Rettungswesen Beurteilung der Sicherheit beschädigter Bauten und Anlagen Erdbebenversicherung Bisherige Anstrengungen der Behörden Gefährdungsermittlung.. Erdbebensicherung der Kernkraftwerke. Vereinzelte Überprüfung öffentl. Bauten.. Schweizerischer Erdbebendienst Nationale Messgerätenetze Vorbeugende = Primäre Massnahmen Dringlicher Handlungsbedarf!. Flankierende Massnahmen Zivilschutz Kantonale Katastrophenorganisationen Armee Erforderliche Anstrengungen

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13 Résumé Le pržsent document, intitulž ÒMesures ˆ prendre par les autoritžs, les Hautes Ecoles, lõindustrie et le public pour la sžcuritž parasismique des ouvrages en SuisseÓ, esquisse les bases dõun Programme National dõaction pour la RŽduction du Risque Sismique (NAPER). Il a ŽtŽ ŽlaborŽ par un groupe dõexperts composž du comitž Žlargi de la SociŽtŽ Suisse du GŽnie Parasismique et de la Dynamique des Structures (SGEB) et conduit par lõauteur principal. La Plate-forme nationale ÒDangers naturelsó (PLANAT) de la ConfŽdŽration a apportž en 1997 et 1998 une contribution Þnanci re ˆ son Žlaboration. Le danger sismique en Suisse est considžrable, et en raison du nombre toujours croissant de vies humaines et de biens exposžs, il ne peut plus tre nžgligž ou ignorž. En regard des mesures prises et des moyens investis jusquõˆ pržsent dans le domaine des dangers naturels, il appara t que le danger naturel sismique est nžgligž de fa on ßagrante. Cette lacune se vžriþe Žgalement au niveau lžgislatif. Parmi les buts de la protection parasismique des ouvrages, il faut diffžrencier la menace pour les vies humaines (sžcuritž) de la menace liže aux dommages matžriels (aptitude au service). Atteindre ces buts est dõune part le devoir des ingžnieurs en gžnie civil et des ingžnieurs en gžnie parasismique aussi bien que des architectes. Cela constitue dõautre part un džþ pour lõensemble de la socižtž ainsi que de ses nombreuses institutions et membres. Les mesures qui doivent tre prises peuvent tre divisžes en domaines comme les ÒActions sismiquesó, le ÒComportement des ouvrages et installationsó, et la ÒMa trise des catastrophesó, pour constituer en tout 23 secteurs particuliers (voir sommaire p. 17). Les plus grosses lacunes concernent le Comportement des ouvrages et installations, qui sont le Domaine central de la pržvention parasismique. Il existe lˆ et en premier lieu, comparativement aux autres dangers naturels, un džþcit Žnorme et il est en consžquence urgent de prendre des mesures approprižes. Les points faibles de la pržvention parasismique sont analysžs et džcrits dans la ProblŽmatique (Problemstellung) de chaque secteur. Les lacunes et carences sont mises en Žvidence et expliqužes. Sous la rubrique Mesures ˆ prendre (Handlungsbedarf), des dispositions visant ˆ ržduire efþcacement le risque sismique seront proposžes. Celles-ci sont chaque fois formulžes de mani re courte et concise. Les Milieux concernžs (Angesprochene) enþn, sont ŽnumŽrŽs. La signiþcation gžnžrale, les cožts, le rapport utilitžcožt ainsi que les džlais nžcessaires sont utilisžs comme crit res pour lõevaluation verbale des mesures ˆ prendre. Dans ce qui suit, les probl mes prioritaires et les mesures ˆ prendre correspondantes sont džcrits. Une Žvaluation verbale de ces mesures est donnže, divisže en 4 groupes. I. Bases lžgales et normalisation Les bases lžgales pour la conception, la coordination, la mise en place de prioritžs et le Þnancement public de mesures pour la pržvention du danger naturel sismique font encore largement džfaut. Cette lacune est en ßagrante contradiction avec les dispositions en vigueur pour dõautres dangers naturels de moindre importance. Il est donc urgent de prendre les mesures suivantes: Elaboration de bases lžgales (loi fždžrale) pour le Programme National dõaction pour la RŽduction du Risque Sismique (NAPER) ainsi que pour son Þnancement et son application. DŽcisif pour lõobtention de progr s substantiels, visant ˆ ržduire le risque sismique en Suisse. Cožts primaires ržduits, cožts consžcutifs comparables aux džpenses publiques consenties jusquõˆ pržsent pour la pržvention dõautres dangers naturels de moindre importance. Tr s haut rapport utilitž-cožt. A ržaliser sans tarder. Urgent. Les prescriptions parasismiques des normes SIA nõont pas un caract re lžgal sufþsamment contraignant. Il manque une lžgislation claire comblant les lacunes juridiques actuelles. Il est donc urgent de prendre les mesures suivantes: LŽgifŽrer aþn de rendre obligatoire le respect des prescriptions parasismiques des normes SIA. DŽcisif pour lõamžlioration de la sžcuritž parasismique des nouvelles constructions. Cožts primaires et consžcutifs ržduits. Tr s haut rapport utilitž-cožt. A ržaliser sans tarder. Urgent. Les travaux de normalisation de la SociŽtŽ Suisse des IngŽnieurs et Architectes (SIA), en particulier le remplacement des normes nationales par les Eurocodes, ne peuvent plus tre accomplis comme cõžtait le cas jusquõˆ pržsent par bžnžvolat (travail non ržmunžrž), du

14 fait de la forte džmultiplication de la t che. PuisquÕil sõagit de fa on Žvidente dõun travail dõutilitž publique (probl me de sžcuritž), lõetat se doit de Þnancer le travail de normalisation, comme cõest le cas depuis longtemps dans les autres pays europžens. Il est donc urgent de prendre les mesures suivantes: Financement public de la normalisation parasismique (patronage et introduction de lõeurocode 8, document dõapplication nationale, nouvelle carte des zones de risque sismique, nouveaux spectres de dimensionnement, utilisation de microzonage, etc.). DŽcisif pour la ržduction du risque sismique dans les nouveaux ouvrages. Cožts ržduits, tr s haut rapport utilitž-cožt. A ržaliser sans tarder. Urgent. En cas de sžisme, des dommages aux installations chimiques tels que ržacteurs et syst mes de conduites attenants, džp ts, etc. peuvent mettre la population et lõenvironnement en danger ˆ grande Žchelle. Les directives internes ainsi que les ordonnances fždžrales sur les accidents majeurs en vigueur jusquõˆ pržsent sous-estiment cependant les effets spžciþques des sžismes ou ne les prennent tout simplement pas en considžration. Des lacunes essentielles existent aussi par rapport aux installations au potentiel de dommages exceptionnellement ŽlevŽ. Il est donc urgent de prendre les mesures suivantes: ComplŽter les directives internes ainsi que lõordonnance sur les accidents majeurs par des prescriptions parasismiques lžgalement obligatoires. Elaboration de prescriptions supplžmentaires pour la conception des installations au potentiel de dommages exceptionnellement ŽlevŽ. DŽcisif pour lõamžlioration de la sžcuritž parasismique des installations chimiques, ainsi que de celles džmontrant un potentiel de dommages exceptionnellement ŽlevŽ. Cožts primaires ržduits, cožts consžcutifs ˆ estimer de cas en cas. Tr s haut rapport utilitžcožt. A ržaliser ˆ court terme. II. Mesures spžciþques aux ouvrages Il nõy avait en Suisse jusquõen 1970 absolument aucune norme et cõest seulement depuis 1989 quõil existe une norme moderne pour la sžcuritž parasismique des ouvrages. CÕest pourquoi environ 95 % des ouvrages existants ne sont pas dimensionnžs au sžisme, ou le sont seulement selon des r gles džsu tes. Leur sžcuritž parasismique est ˆ peu pr s inconnue, mais souvent insufþsante. Il est donc urgent de prendre les mesures suivantes: IdentiÞcation des b timents publics et privžs existants faisant partie de la classe dõouvrages essentiels en cas de sžisme, soit la III au sens de la norme SIA 160, avec vžriþcation de la sžcuritž parasismique et Žventuellement assainissement. DŽcisif pour une ma trise efþcace des catastrophes. Cožts considžrables, mais tr s haut rapport utilitžcožt. A ržaliser ˆ court terme. Urgent. Le ržseau vital (ÒlifelinesÓ) en cas de catastrophe comprend les ouvrages et installations ližs ˆ la santž, aux services du feu, ˆ la police, les principaux axes de communication, et les ouvrages et installations destinžs ˆ lõapprovisionnement, ˆ lõžvacuation, et aux tžlžcommunications. Ces ouvrages et installations nõont en Suisse et jusquõˆ pržsent ni ŽtŽ identiþžs systžmatiquement, ni vžriþžs par rapport ˆ la sžcuritž parasismique, ou assainis en cas de besoin. Il est donc urgent de prendre les mesures suivantes: IdentiÞcation du ržseau vital en cas de catastrophe, avec spžciþcation des fonctions minimales requises en cas de fort sžisme. VŽriÞcation de la sžcuritž parasismique et assainissement en cas de besoin avec Žtablissement clair de prioritžs et de džlais. DŽcisif pour une ma trise efþcace des catastrophes. Cožts considžrables, mais tr s haut rapport utilitžcožt. A ržaliser ˆ court terme. Urgent. Il y a en Suisse 205 barrages placžs sous la surveillance de la ConfŽdŽration. Pr s de 95 % dõentre eux ont ŽtŽ dimensionnžs au sžisme suivant des mžthodes džsu tes, et džmontrent une sžcuritž parasismique inconnue et Žventuellement insufþsante. Il est donc urgent de prendre les mesures suivantes: VŽriÞcation de la sžcuritž parasismique et Žventuellement assainissement des grands barrages incluant les vannes, vidanges de fonds, composants ŽlectromŽcaniques, etc., et Žvaluation des zones de rupture potentielles au niveau des fondations. Les autoritžs de surveillance doivent en outre Žlaborer les directives dõžvaluation nžcessaires. DŽcisif pour la ržduction du risque potentiellement Žnorme liž ˆ la rupture de barrage. Cožts modžržs pour la vžriþcation, rapport utilitž-cožt tr s ŽlevŽ. A ržaliser ˆ court terme. Urgent. III. Formation et sensibilisation LÕaction sismique est surtout horizontale et le caract re džterminant de cette composante est encore tr s sousestimž par beaucoup dõarchitectes et dõingžnieurs, aussi

15 bien que par les autoritžs et administrations. Les principes dõune conception parasismique correcte sont encore beaucoup trop mal connus. Il est donc urgent de prendre les mesures suivantes: Financement dõaide-mžmoires et de brochures džcrivant lõeffet des sžismes et la fa on dõeffectuer une conception parasismique correcte des structures et des ponts. Distribution aux architectes et ingžnieurs, ainsi quõaux autoritžs et administrations. DŽcisif pour favoriser une initiative personnelle accrue des spžcialistes de la construction vis-ˆ-vis de la sžcuritž parasismique des ouvrages. Cožts ržduits, tr s haut rapport utilitž-cožt. A ržaliser sans tarder. Urgent. Les ŽlŽments de construction non porteurs faisant partie du corps des b timents peuvent mettre en danger la sžcuritž des personnes. La plus grande partie des dommages tient aux džg ts inßigžs aux ŽlŽments de fa ade et aux cloisons. Ces faits, de m me que les mesures ˆ prendre dans ces cas sont encore trop souvent mžconnus. Il est donc urgent de prendre les mesures suivantes: Financement dõaide-mžmoires et de brochures džcrivant ce quõest la sžcuritž parasismique et comment effectuer une conception appropriže des ŽlŽments de construction non porteurs, ce dans le but de permettre une diminution des dommages et un gain de sžcuritž en cas de sžisme. Distribution aux ma tres dõouvrage, architectes, ingžnieurs et assureurs. Tr s important pour diminuer les dommages potentiels dus aux sžismes dans les nouveaux b timents. Cožts ržduits, tr s haut rapport utilitž-cožt. A ržaliser sans tarder. Urgent. La formation dõingžnieurs universitaires en dynamique des structures et en gžnie parasismique est dõun intžr t essentiel pour promouvoir une sžcuritž parasismique accrue, et en particulier pour que les normes en la mati re soient appliqužes. Il nõy a cependant aussi bien ˆ lõeth ZŸrich quõˆ lõepf Lausanne aucune chaire de dynamique des structures et de gžnie parasismique. Il est donc urgent de prendre les mesures suivantes: CrŽation dõune chaire de dynamique des structures et de gžnie parasismique aussi bien ˆ lõeth ZŸrich quõˆ lõepf Lausanne aþn de fournir aux Žtudiants en gžnie civil une formation approfondie du point de vue tant thžorique que pratique-constructif dans ce domaine. DŽcisif pour lõžtat des connaissances et les capacitžs des ingžnieurs en gžnie civil et des ingžnieurs en gžnie parasismique. Cožts modžržs, tr s haut rapport utilitž-cožt. A ržaliser sans tarder. Urgent. Pour que le comportement des b timents en cas de sžisme soit favorable, il est important que les architectes eux-m mes interviennent d s la conception. Aussi bien ˆ lõeth ZŸrich quõˆ lõepf Lausanne, aucune connaissance ni savoir-faire ne sont transmis actuellement dans ce domaine aux Žtudiants en architecture. Il en va de m me pour les Žtudiants en gžnie civil et architecture des Hautes Ecoles SpŽcialisŽes (HES). Il est donc urgent de prendre les mesures suivantes: Enseigner aux Žtudiants en architecture de lõeth ZŸrich et de lõepf Lausanne ainsi quõaux Žtudiants en architecture et gžnie civil des Hautes Ecoles SpŽcialisŽes (HES) les mesures de conception et constructives ˆ prendre vis-ˆ-vis de la sžcuritž parasismique des ouvrages. DŽcisif pour la sensibilisation et lõžtat des connaissances des architectes qui constituent le premier maillon de la construction dõun ouvrage et sont donc les premiers concernžs par la sžcuritž parasismique des b timents. Cožts ržduits, tr s haut rapport utilitž-cožt. A ržaliser sans tarder. Urgent. IV. Recherche et applications Les dommages induits aux ouvrages et installations en un endroit pržcis sous lõeffet dõun sžisme donnž sont fortement ližs ˆ la nature et lõžpaisseur locales des couches de sol. Cependant, il manque encore ˆ lõheure actuelle des microzonages dans des ržgions ˆ risque sismique ŽlevŽ. Il est donc urgent de prendre les mesures suivantes: Extension du microzonage effectuž jusquõˆ pržsent dans quelques ržgions ˆ toutes les ržgions de Suisse soumises au risque sismique. Mesures et donnžes des accžlžrations et džplacements du sol en fonction des fržquences et des diffžrents types de sol (spectres de ržponse). DŽcisif pour une džlimitation nettement meilleure du risque en un lieu donnž. Cožts modžržs, tr s haut rapport utilitž-cožt. A ržaliser de court ˆ moyen terme. Urgent. Des logiciels informatiques perfectionnžs de simulation du comportement sismique des barrages incluant la retenue et la fondation ont ŽtŽ džveloppžs ˆ lõaide de gros investissements. Les moyens permettant leur mise ˆ disposition džþnitive, leur maintenance ainsi que lõencadrement manquent encore. Il est donc urgent de prendre les mesures suivantes:

16 Fournir aux spžcialistes de la pratique les ržsultats ržcents de la recherche par la mise ˆ disposition, la maintenance, et lõencadrement des logiciels informatiques existants qui simulent le comportement sismique de barrages, en incluant la retenue et la fondation. DŽcisif pour une utilisation pratique des moyens investis dans la recherche au cours des 15 derni res annžes. Cožts modžržs, rapport utilitž-cožt difþcile ˆ estimer au premier abord. A ržaliser sans tarder. Urgent. Dans le monde, de gros efforts sont consentis dans la recherche aþn de mieux dominer le comportement sismique des nouvelles constructions et du b ti existant. Des travaux de recherche et de džveloppement poussžs ont ŽtŽ conduits dans le domaine du gžnie parasismique en Suisse Žgalement, mais ce dans un cadre restreint. CÕest pourquoi de nombreux probl mes, urgents et spžciþquement suisses, aussi bien dans les structures que dans les ŽlŽments de structure non porteurs, Žquipements, installations chimiques et autres, nõont pu tre traitžs ˆ ce jour. Il est donc urgent de prendre les mesures suivantes: Etude du comportement sismique et džveloppement de notions de base pour la sžcuritž parasismique des structures porteuses dans les domaines suivants: Ð DuctilitŽ des aciers dõarmature Ð Comportement sismique de la ma onnerie armže et non armže Ð SŽcuritŽ parasismique des nouvelles constructions et du b ti existant Ð SŽcuritŽ parasismique des ponts existants et des nouveaux ponts Ð SŽcuritŽ parasismique des monuments historiques DŽcisif pour que de nouveaux progr s soient accomplis en mati re de sžcuritž parasismique des structures. Cožts modžržs ˆ considžrables, mais tr s haut rapport utilitž-cožt. A ržaliser de court ˆ moyen terme. Urgent. Etude du comportement et džveloppement de bases pour la sžcuritž parasismique de: Ð ElŽments non porteurs dans les b timents Ð Installations et Žquipements Ð Installations chimiques Ð RŽseau vital Ð Barrages Ð Installations nuclžaires DŽcisif pour lõamžlioration des mesures de sžcuritž parasismique concernant les ŽlŽments non porteurs, les installations chimiques et autres, etc. Cožts modžržs ˆ considžrables, mais tr s haut rapport utilitžcožt. A ržaliser de court ˆ moyen terme. Urgent. La mise ˆ disposition dans la pratique des plus ržcentes connaissances scientiþques permettrait dõobtenir une tr s bonne sžcuritž parasismique, ce qui serait dõun grand intžr t pour lõžconomie nationale. Dans la plupart des cas, il nõy aurait pratiquement pas de džpenses supplžmentaires. Il est donc urgent de prendre les mesures suivantes: Encouragement de projets permettant la diffusion des ržsultats de recherche dans la pratique. Tr s important pour une vžritable exploitation des ržsultats de la recherche. Cožts ržduits ˆ modžržs, tr s bon rapport utilitž-cožt. A ržaliser de court ˆ moyen terme. Urgent. Les mesures nžcessaires doivent dõabord tre concržtisžes par lõžlaboration dõun Programme National dõaction pour la RŽduction du Risque Sismique (NAPER). Les mesures seront pržparžes dans ce cadre. La Òpierre dõangleó du NAPER est une loi fždžrale correspondante. Ainsi, les bases lžgales manquantes pour la pržvention du danger naturel sismique seront mises en place de fa on similaire aux bases lžgales existant džjˆ pour la pržvention dõautres dangers naturels de moindre importance. Parall lement ˆ la pržparation dõun concept pour un texte de loi fždžrale, toutes les mesures fondamentales et essentielles qui suivront, ainsi que leur planning, doivent tre džterminžs dans le NAPER avec un degrž de džtail appropriž. LÕŽlaboration du NAPER se fera dans les meilleures conditions sous la conduite de lõadministration fždžrale et de la Plate-forme nationale ÒDangers naturelsó (PLANAT), cržže ržcemment par le Conseil fždžral, ainsi que de toutes les autoritžs concernžes et des milieux intžressžs. Plusieurs mesures importantes doivent dõores et džjˆ tre menžes ˆ bien, ou mises en place. Ces mesures sont justiþžes dans le pržsent document mais ne džpendent pas, ou pas essentiellement du NAPER, et de la loi fždžrale ˆ Žlaborer. EnÞn, le NAPER devra tre ržalisž dans son intžgralitž, et de fa on systžmatique. Traduction: Alo s Sommer

17 Vue d'ensemble des mesures à prendre pour la maîtrise du risque sismique en Suisse Programme National d'action pour la Réduction du Risque Sismique (NAPER) Phénomènes Domaines Domaines de connaissances Actions sismiques Sismologie Dynamique du sol Comportement des ouvrages et des installations Dynamique des constructions Déroulement du project = conception, prédimensionnement, analyse, dimensionnement et détails constructifs Maîtrise des catastrophes Secteurs particuliers présentant des lacunes Aléa sismique Sismotechtonique Effets de propagation Effet de site Interaction dynamique solstructure Bases légales Normalisation Sécurité parasismique des nouvelles constructions Sécurité parasismique des bâtiments existants Sécurité parasismique des ponts existants Sécurité parasismique des monuments historiques Sécurité parasismique des éléments non porteurs Sécurité parasismique des installations et équipements Sécurité parasismique des installations chimiques Sécurité parasismique des lifelines Sécurité parasismique des barrages Sécurité parasismique des installations nucléaires Recherche sur le comportement parasismique des constructions Diffusion des résultats de recherche dans la pratique Formation et post-formation des ingénieurs et architectes Sauvetage Evaluation de la sécurité des constructions endommagées Assurance contre les séismes Efforts consentis jusqu à présent par les autorités Estimation de la menace Mesures préventives = primaires.. Sécurité parasismique des. Vérification sporadique des.. centrales nucléaires constructions publiques Service sismologique suisse Réseaux d'accélérographes nationaux Nécessité urgente de mesures!. Mesures de soutien Protection civile Organisations cantonales de catastrophe Armée Efforts nécessaires

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19 1 Motivation, Schutzziele und Übersicht Handlungsbedarf 1.1 Nationales Aktionsprogramm zur Reduktion des Erdbebenrisikos (NAPER) In der Schweiz kšnnen Erdbeben auftreten bis zur StŠrke des Erdbebens von Kobe in Japan vom 17. Januar 1995 mit einer Magnitude von ~ 7 (MŸller und Mayer- Rosa, 1980). Dieses Beben forderte rund 6Ô500 Tote, 40Õ000 Verletzte, 350Õ000 Obdachlose und mehr als 200 Milliarden Dollar SchŠden. In der Schweiz kšnnte schon ein deutlich weniger starkes Beben Auswirkungen Šhnlichen Ausmasses haben. Denn die Bauwerke in der Schweiz sind bei weitem nicht so auf Erdbeben vorbereitet wie dies in Japan der Fall ist. Dort haben jahrzehntelange BemŸhungen der Erdbebeningenieure und der Behšrden dazu gefÿhrt, dass in Kobe ein Grossteil der Bausubstanz das Erdbeben glimpßich Ÿberstanden hat. Dies wšre in der Schweiz nicht der Fall; EinstŸrze und schwere SchŠden wšren sehr viel hšuþger. Bei der Erdbebensicherung der Bauwerke in der Schweiz besteht daher ein grosser Nachholbedarf und somit ein Šusserst dringlicher Handlungsbedarf. Die Schweizer Gesellschaft fÿr Erdbebeningenieurwesen und Baudynamik (SGEB) bemÿht sich seit Jahren durch Tagungen, Publikationen, Pressemitteilungen, usw., Fachleute, Behšrden, Politiker, Bauherren und eine breitere ffentlichkeit auf die Folgen von mšglichen Erdbeben in der Schweiz und auf dringend notwendige Massnahmen aufmerksam zu machen. Dabei ist auf zahlreiche wichtige Aspekte hingewiesen worden. Nun hat es der erweiterte Vorstand der SGEB in einer Gemeinschaftsarbeit unternommen, im vorliegenden Dokument die Problemstellungen und den dringendsten Handlungsbedarf in den zahlreichen Sachgebieten umfassend darzustellen. Damit sollen insbesondere die Behšrden sowie weitere Angesprochene in konkreter Weise auf die vielen bedeutenden, zur baldigen Lšsung anstehenden Aufgaben und auf die diesbezÿgliche grosse Verantwortung hingewiesen werden. Die heutige Situation bei der Erdbebensicherung der Bauwerke in der Schweiz birgt die Gefahr, dass nicht nur bei schweren Erdbeben, sondern auch schon bei einem mšssig starken Erdbeben mit relativ grosser Auftretenswahrscheinlichkeit Tote und Verletzte und enorme SachschŠden entstehen. Nach einem solchen Ereignis wird die Suche nach Verantwortlichen nicht lange auf sich warten lassen, und es dÿrfte ihnen zumindest eine fahrlšssige Pßichtverletzung vorgeworfen werden, mit sšmtlichen rechtlichen Konsequenzen. Die SGEB schlšgt vor, ein Nationales Aktionsprogramm zur Reduktion des Erdbebenrisikos (NAPER) zu erarbeiten und die notwendigen Rechtsgrundlagen (Bundesgesetz) fÿr dessen Finanzierung und Umsetzung zu schaffen. Anschliessend ist das NAPER raschmšglichst zu realisieren. Im NAPER sollen auf konkrete und zugleich koordinierte und vernetzte Weise die notwendigen AktivitŠten - insbesondere auf dem Gebiete der Gesetzgebung und der behšrdlichen Massnahmen - festgehalten sein. Dabei sollen sšmtliche massgeblich betroffenen und interessierten Kreise einbezogen und mitbeteiligt werden. Die hauptsšchlichen zukÿnftigen Anstrengungen mÿssen vor allem bei der Erdbebensicherung bestehender und neuer Bauwerke erfolgen, da hier die gršssten DeÞzite bestehen. 1.2 Erdbebengefahr Die in den 70er Jahren erarbeiteten ErdbebengefŠhrdungskarten (SŠgesser und Mayer-Rosa, 1978) gelten immer noch als Grundlage fÿr die Beschreibung der Erdbebeneinwirkung an einem Standort in der Schweiz. Sie zeigen die regionalen Unterschiede auf, mit mšssiger GefŠhrdung in weiten Teilen des dichtbesiedelten Mittellandes und erhšhter GefŠhrdung im Wallis, in der Region Basel, in der Zentralschweiz, im Engadin und im St.Galler Rheintal. GemŠss diesen Karten, die auch den heute gÿltigen Baunormen (SIA 160, 1989) zugrunde liegen, variiert die IntensitŠt (Schadenmass) an einem beliebigen Standort in der Schweiz fÿr ein Erdbeben mit einer mittleren statistischen Wiederkehrperiode von 400 Jahren je nach Standort im Bereich zwischen VII und VIII (MSK-Skala). Diese IntensitŠten entsprechen in der Regel Magnituden (Richter-Skala) zwischen 5 und 6, was im weltweiten Vergleich als mittelstarke Erdbeben eingestuft wird. Starke Erdbeben, vergleichbar mit den kÿrzlich aufgetretenen grossen Schadenbeben von Kobe, Japan, 1995 und Northridge, Kalifornien, 1994, veranschaulichen fÿr schweizerische VerhŠltnisse etwa ein ÒMaximalbebenÓ. Sie weisen zwar eine relativ geringe jšhrliche

20 a) b) Trockenheit/ Hitze Waldbrand Kältewelle Meteorit Waldbrand Trockenheit/ Hitze Erdbeben Lawine Kältewelle Sturm Erdbeben Lawine Bodenbewegung Gewitter Hochwasser Bodenbewegung Bild 1: Anteile der verschiedenen Naturgefahren am gesamten gewichteten Risiko: a) gemšss (BZS, 1995) und b) analog ohne Risiko aus Ausmassklasse 5 Sturm Gewitter Hochwasser Wahrscheinlichkeit auf, sind aber nicht unmšglich: Das Erdbeben von Basel 1356 gehšrt in diese StŠrkeklasse. Die Frage nach dem Ausmass von mšglichen Erdbebenkatastrophen in der Schweiz wurde in den letzten Jahren aus der Sicht der Versicherer und der Katastrophenvorsorge intensiv untersucht. Die Versicherer schštzten in ÒWas-wŠre-wenn-StudienÓ die Folgen ab, wenn ausgewšhlte historische Erdbeben in der Schweiz heute wieder auftreten wÿrden, was jederzeit mšglich und zu erwarten ist (Schweizerischer Pool fÿr Erdbebendeckung, 1988; Ammann et al., 1995). So werden fÿr das Visper Beben von 1855 heute GebŠudeschŠden in der Gršssenordnung von bis zu 10 Milliarden CHF erwartet. Das Basler Beben von 1356 entspricht einem Erdbeben mit einer mittleren statistischen Wiederkehrperiode von etwa 500 bis 1000 Jahren und dÿrfte heute in der Gršssenordnung von bis zu 50 Milliarden CHF GebŠudeschŠden verursachen. Dabei wurden die Verluste an Menschenleben nicht explizit abgeschštzt. Es mÿsste aber mit bis zu einigen tausend Toten und bis zu zehn mal mehr Verletzten gerechnet werden. Um die SchŠden am Inhalt der GebŠude, an Infrastrukturbauten fÿr Verkehr, Kommunikation, Versorgung und Entsorgung, Kosten von ProduktionsausfŠllen, Folgekosten von Toten und Verletzten und UmweltschŠden zu berÿcksichtigen, mÿssen die GebŠudeschŠden erfahrungsgemšss mit einem Faktor von etwa 2 bis 3 multipliziert werden. Damit ergšben sich GesamtschŠden, die ein Mehrfaches der jšhrlichen Staatsrechnung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (1996: 44 Milliarden CHF) betragen kšnnen. hnlich schwerwiegende Folgerungen resultieren aus einer Studie des Bundesamtes fÿr Zivilschutz, das sich mit der Katastrophenvorsorge befasst (BZS, 1995). Bild 1a zeigt die Anteile der einzelnen Naturgefahren am gesamten gewichteten Risiko aus Naturgefahren in der Schweiz gemšss dieser Studie. Das gewichtete Risiko berÿcksichtigt eine stšrkere Gewichtung von Grossereignissen gegenÿber kleineren Ereignissen. Ein zeitlich und šrtlich konzentriertes Grossereignis bewirkt bezÿglich KatastrophenbewŠltigung sehr viel mehr Probleme als eine Summe von zeitlich und šrtlich verteilten kleineren Ereignissen mit insgesamt gleichen Folgen. Dabei fšllt ins Gewicht, dass die zwar seltenen starken Beben enorme SchŠden verursachen kšnnen, und dass die lokalen Katastrophenorganisationen im Ereignisfall schnell Ÿberfordert sind und auf kantonaler, nationaler, allenfalls sogar internationaler Ebene Hilfe anfordern mÿssen. Die vergleichende Betrachtung weist das Erdbeben aus der Sicht der Katastrophenvorsorge als gršsstes gewichtetes Risiko aus. Dieses ist etwa gleich gross wie fÿr alle andern Naturgefahren (Hochwasser, Gewitter, Sturm, Lawinen, KŠltewelle, Trockenheit usw.) zusammen. In der Darstellung von Bild 1a aus (BZS, 1995) ist auch das Risiko aus der sogenannten Ausmassklasse 5 enthalten. Es betrifft dies vor allem weitršumige VerstrahlungsschŠden infolge von Problemen bei Kernkraftwerken anlšsslich eines extremen Grossereignisses. Dazu kann argumentiert werden, dass ein solches Ereignis hšchst unwahrscheinlich ist, und dass seine Folgen mit den gewšhnlichen Mitteln der Erdbebensicherung kaum signiþkant verringert werden kšnnen. Wird das Risiko aus der Ausmassklasse 5 ausser Betracht gelassen, so resultiert das Bild 1b. Es zeigt, dass das Erdbebenrisiko immer noch gršsser ist als das Risiko aus anderen Naturgefahren

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