Herzlich Willkommen an Bord der Segelyacht Sternschnuppe

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1 Handbuch Sternschnuppe Herzlich Willkommen an Bord der Segelyacht Sternschnuppe SG Stern Gaggenau Rainer Großmann, Matthias Illy Stand : Vorlage und Erstellung mit freundlicher Unterstützung der SG Stern Stuttgart Sparte Segeln

2 Wichtiger Hinweis Liebe Charterkunden, Nach unserem großen Schaden im März 2013 beim Einwassern der Yacht sind unbedingt folgende Punkte zu beachten : 1. Die Deckswaschanlage incl. Seeventil wurde vorbeugend ausgebaut. Bitte die Außenreinigung der Yacht mit Ösfass, Decksbürste und Schwamm durchführen. 2. Motor wurde komplett Überholt (Zylinder gehont, neue Kolben, Lagerung, Dichtungsatz etc.) Bitte in 2013 schonend Einfahren, Reisegeschwindigkeit Umdrehungen!!! 3. Sämtliche Bilgen -> Motorbilge, 3x Salonboden sind täglich einmal zu kontrollieren!!! Bei Undichtigkeit oder Wassereintritt - kleine Mengen -> Fa. Schattmaier bei Check melden - größere Mengen -> Info sofort an Fa. Schattmaier 4. Die Tankkarte ist nicht mehr an Bord. Das Schiff wird einmal im Monat an den Serviceterminen vollgetankt. Die Tankmenge von 150 Liter Diesel ist für 4 Wochen mehr als ausreichend. Eine Segelyacht ist kein Motorboot!!! Denkt an unsere Umwelt und die ökologische Nutzung der Yacht.

3 Inhaltsverzeichnis Seite Einleitung II Kontaktinformationen III Technische Daten der Bavaria 32 Cr IV Allgemeines V VI Hinweise und Tipps zum Anlegen VII Hinweise zur Seemannschaft VIII Hinweise für das Auschecken IX MOTOR: Zugang Motor und Feuerlöschöffnung 1 Seewasserventil / Ölmessstab 2 Absperrhahn Dieselzufuhr 3 INNENRAUM: Hauptschalter Stromversorgung 4 Batterie Motor / Bordelektrik 5 Technik Panel - Übersicht 6 Technik Panel 301 Bedienung 7 Technik Panel 302 Bedienung 8 Bedienung Standheizung 9 Verriegelung Dachluken 10 Hinweise zur Gasanlage des Kochherdes 11 Feuerlöscher Innenraum 12 Kühlschrankregelung 13 Seite Hinweis zum Abwassersystem 14 Bedienung Toilette und Hinweise Seeventil unter dem Waschbecken Nasszelle 17 Rettungswesten, Lifebelts / Lifelines Kartentisch 20 Unterste Schublade Salontisch 21 Besteck & Geschirr 22 Staufach über Kartentisch 23 Sitzkasten Steuerbordsitzbank / Backbordsitzbank DECKBEREICH: Die verschiedenen Tanks, Backskiste Instrumente Motor/Cockpit Einstecken Landstromkabel 30 Bedienung der Fallen & Schoten im Cockpit 31 Setzen / Einholen des Großsegels / Genua Bedienung Bugstrahlruder 35 Bedienung Deckswaschanlage 36 Bedienung Heckklappe 37 Manuelle Lenzpumpe, Heckdusche 38 ALLGEMEINES: Bodenseewetter & Pegelstände 39 Hinweis zur Tankstelle in der Marina Utramarin 40 Impressum 41

4 Einleitung Dieses Handbuch soll Euch den Einstieg zu Eurem ganz persönlichen Segelerlebnis erleichtern. Hier findet Ihr wichtige Informationen rund um das Vereinsschiff Sternschnuppe der SG Stern Gaggenau. Angefangen von technischen Daten der Bavaria 32 Cr bis hin zu den allgemeinen Dingen, die für die Vorbereitung Eures Segeltörns wichtig sind, könnt Ihr hier noch einmal alles nachlesen. Sollten doch noch Fragen unbeantwortet bleiben, dann wendet Euch an Rainer Großmann oder Matthias Illy. Auch die Mitarbeiter der Fa. Schattmaier in der Marina Meichle & Mohr in Kressbronn- Gohren stehen Euch für Fragen zur Verfügung. II

5 Kontaktinformationen Telefonnummern der Ansprechpartner rund um die Segelyacht Sternschnupppe Ansprechpartner vor Ort Fa. Schattmaier, Tel.: 07543/ Ansprechpartner der SG Stern Gaggenau Rainer Großmann, Tel.: 0160/ Matthias Illy, Tel.: 0160/ Ansprechpartner Yachtverleih Beatrice Ohlott, Tel.: 07225/ III

6 Technische Daten der Bavaria 32Cr Informationen rund um die Segelyacht Sternschnuppe Seit April 2012 steht allen SG Stern Mitgliedern die Segelyacht Sternschnuppe für Ausflüge, Skippertraining oder für den Regattasport zum Ausleihen bereit. Technische Daten der Bavaria 32 Cr : Länge über Alles: 9,99 m Breite über Alles: 3,42 m Masthöhe über Wasserlinie: ca. 14,80 m Motor: 20,9 kw 28 PS Diesel Tankinhalt: ca. 150 l Wasser Tankinhalt: ca. 100 l Abwasser Tankinhalt ca. 100 l Fäkalien Tankinhalt: ca. 70 l Tiefgang Flachkiel: ca. 1,50 m IV

7 Allgemeines Informationen rund um die Segelyacht Sternschnuppe Die Yacht bietet Platz für Gruppen bis zu sechs Personen. Es sind zwei Kojen je im Vor- und Achterschiff und zwei Einzelkojen im Salon vorhanden. Das Schiff ist im Traditionellen Stil eingerichtet und die gemütliche Atmosphäre unter Deck lädt zum entspannten Ausklingen eines schönen Segeltages ein. Das Schiff ist leicht zu segeln, sehr wendig und mit der kräftigen Maschine sind Hafenmanöver leicht zu fahren. Als Mitglied einer kleinen Mannschaft erlebt Ihr das herrliche Bodenseerevier mit seinen vielen schmucken Hafenplätzen und Ankerbuchten. V

8 Allgemeines Hinweise in eigener Sache Das Segelboot Sternschnuppe ist Eigentum der SG Stern Gaggenau. Um möglichst vielen Mitgliedern einen schönen Aufenthalt an Bord zu ermöglichen, bitten wir Euch folgende Punkte zu beachten: An Bord müssen Sportschuhe/Bootsschuhe mit hellen Sohlen getragen werden. Mit dem Vereinsboot solltet Ihr so sorgfältig umgehen, als wäre es Euer Eigentum. Rauchen ist auf der gesamten Yacht (auch im Cockpit) nicht gestattet. Tiere jeglicher Art sind an Bord nicht erlaubt!!! Sollte während des Aufenthalts an Bord etwas beschädigt werden oder kaputt gehen, so bitten wir Euch um sofortige Mitteilung, damit für die Nachfolgecrews die Ausstattung ersetzt bzw. instandgesetzt werden kann. Für das Schiff besteht eine Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung mit einer Eigenbeteiligung von Euro!!! Falls während Eurer Reise ein Problem mit der Yacht auftritt, wendet Euch bitte direkt an die Fa. Schattmaier in der Marina Meichle & Mohr in Kressbronn-Gohren. VI

9 Hinweise und Tipps zum Anlegen Um Schäden an Nachbarschiffen zu vermeiden, solltet Ihr beim Anlegen und Ablegen immer ausreichend abfendern und Leinen benutzen. Bitte hier auch die Anleitung zum An- und Ablegen beachten. (Liegt auf dem Navi-Tisch) Beim Anlegen achtet bitte darauf, dass der Steg sehr rutschig sein kann. VII

10 Hinweise zur guten Seemannschaft Wenn Ihr in einem anderen Hafen an einem Liegeplatz festmacht, wo bereits stegfeste Festmacherleinen liegen, so sind diese für den Gastlieger generell tabu. Bitte verwendet hier stets Eure eigenen Leinen zum Festmachen des Schiffes. Wenn Ihr unseren Liegeplatz verlasst und Ihr bereits wisst, dass Ihr an dem Abend nicht wieder zurück in den Hafen kommt, dann stellt bitte das Liegeplatzschild auf frei und stellt Eure Rückkehrzeit ein. Ihr freut Euch doch auch, wenn Ihr in einem anderen Hafen einen freien Liegeplatz ansteuern könnt. VIII

11 Hinweise für das Auschecken Folgende Punkte müssen von Euch vor dem Auschecken unbedingt überprüft werden : 1. Ist das Seeventil im Bad geschlossen? 2. Sind alle Bilgen (Motor und 3x Salon) kontrolliert und trocken? 3. Achtung : Motorseeventil offen lassen!!! 4. Sind beide Gasabsperrhähne geschlossen? 5. Sind die Luken von innen verriegelt und an den Seitenfenster alle Riegel geschlossen? 6. Ist die Yacht innen besenrein und im WC der Boden unter dem Rost gereinigt? 7. Ist die Außenreinigung mit Decksbürste und Wasser durchgeführt? 8. Ist das Geschirr und der Kühlschrank gereinigt? 9. Ist die Kühlschrankklappe geöffnet? Trocknung & Lüftung! 10. Sind die Abfälle von Bord gebracht? 11. Ist der Stand der Tankanzeige mindestens 1/4 voll? 12. Ist der Frischwassertank vollständig gefüllt? 13. Ist der Fäkalientank/Abwassertank vollständig abgesaugt und mit Wasser gespült? 14. Ist das Logbuch ausgefüllt? 15. Sind alle 3 Hauptschalter ausgeschaltet (Motor, Verbraucher, Bugstrahlruder)? 16. Sind alle Kajütentüren offnen und eingerastet? Lüftung (Heckkajüte, Bugkajüte, Nasszelle)! 17. Sind die Matratzen und Sitzpolster aufgestellt? 18. Ist die Backskiste abgeschlossen und der Schlüssel im unteren Schubfach im Salontisch? 19. Ist die Nationalfahne abgenommen und im Salon verstaut? 20. Sind die Winschkurbeln in dem unteren Schubfach im Salontisch verstaut? 21. Sind alle Lebensmittel mit von Bord genommen? 22. Ist der Achterstag entspannt? IX

12 Zugang Motor und Feuerlöschöffnung Zum Öffnen des Motorraums den Treppenaufgang nach oben klappen. Ein zusätzlicher Zugang ist über die Achterkabine möglich. Feuerlöschöffnung!! 1

13 Seewasserventil / Ölmessstab Ölmessstab Das Seeventil des Motors muss bei Motorbetrieb unbedingt geöffnet sein (Stellung siehe Bild)! Nach Motorstart unbedingt prüfen, ob Wasser außerbords gepumpt wird. 2

14 Absperrhahn Dieselzufuhr Absperrventil (Kraftstoffzufuhr) unterhalb Koje in Achterkajüte ACHTUNG Ventil stets offen lassen (Stellung siehe Bild) -> nur im Notfall schließen! 3

15 Hauptschalter Stromversorgung Hauptschalter Verbraucher Hauptschalter Motor 1 Rechts unten neben dem Niedergang Rechts unter dem Kartentisch Hauptschalter Bugstrahlruder (Rechts unter Hauptschalter Verbraucher) Alle 3 Hauptschalter müssen vor dem Verlassen des Schiffes auf 0 stehen (AUS)! Sonst erlischt im Schadensfall der Versicherungsschutz! 4

16 Batterie Motor/Bordelektrik Batterie Motor (unter Abdeckung Boden/Backskiste) 12 V 88 Ah Batterie Bordelektrik (unter Backbordsitzbank) 12 V 135 Ah 5

17 Technik Panel - Übersicht 6

18 Technik Panel Bedienung 1 Beleuchtung Kompass 9 Standheizung 16 Hecklicht 2 Beleuchtung 10 Kühlschrank 17 Kabinenbeleuchtung 2 Cockpitinstrumente 18 Kabinenbeleuchtung 1 3 Radio F1 nicht belegt 19 Buglicht 4 Anker F2 Absaugpumpe für 20 Deckslicht 5 Bilgenpumpe Wasch- / Spülbecken und Dusche 21 Dampferlicht 6 Druckwasserpumpe F3 nicht belegt 22 Ankerlicht 7 Absaugpumpe Dusche F4 nicht belegt 8 Panelbeleuchtung F5 nicht belegt 7

19 Technik Panel Bedienung Landanschluss-Kontrollleuchte muss grün aufleuchten, sonst werden die Batterien nicht geladen! Hinweis: Sollte die Kontrollleuchte trotz Landanschluss nicht angehen, dann probiert eine andere Steckdose am Steg oder die Stegsicherung an der Säule. Landanschluss Kontroll-LED FI Schutzschalter 2 Landanschluss 3 Warmwasser Boiler 4 Steckdosen Alpine - Radio 8

20 Bedienung Standheizung Einschalten: 1. Schalter 9 am Bedienpanel einschalten 2. Gebläse bzw. Heizung einschalten (Drucktaste) 3. Temperatur wie gewünscht wählen (Drehregler rechts) 4. Modus einstellen (Drehregler links) Ausschalten: 1. Drucktaste betätigen (Beleuchtung Taste erlischt) 2. ca. 15 Minuten System nachlaufen lassen 3. Dann erst Schalter 9 ausschalten Achtung: Heizungsauslässe im Salon und den Kabinen nicht abdecken! Das Nachlaufen verringert das Verrußen der Dieselheizung und verlängert damit die Lebensdauer der Standheizung! 9

21 Verriegelung Dachluken Um Diebstahl vorzubeugen, unbedingt beim Verlassen des Schiffes die Dachluken und Seitenfenster verriegeln und das Boot abschließen!!! Bei nicht verriegelten Dachluken können diese von außen geöffnet werden! ZU 10

22 Hinweise zur Gasanlage des Kochherdes Es gibt zwei Gasabsperrhähne auf diesem Schiff. Den Hauptgashahn sowie die Gasflasche findet Ihr hinter der Klappe auf der Backbordseite des Heckeinstiegs direkt neben dem Steuerrad. Der zweite Absperrhahn befindet sich im Schrank über dem Kühlschrank. ZU Achtung: Propangas ist nahezu geruchlos und schwerer als Luft. Es kann bei evtl. Leckagen im Schiff ein brennbares Gemisch erzeugen. Deshalb zu Eurer Sicherheit bitte nach dem Kochen: 1. Gashahn an der Flasche schließen 2. Gasflamme erlöschen lassen 3. Gashahn im Schrank über dem Kühlschrank schließen 11

23 Feuerlöscher Innenraum Die Feuerlöscher im Salon findet Ihr unter dem Navigationstisch und unter der Spüle. 12

24 Kühlschrankregelung Thermostat im Kühlschrank 13

25 Hinweis zum Abwassersystem Die Bavaria 32 Cr verfügt über zwei Abwassersysteme. Das Abwasser aus den Spülbecken wird in einem Behälter mit ca. 100 l Fassungsvermögen gesammelt. Für das Abwasser der Toilette ist ein eigener Fäkalientank mit ca. 70 l Fassungsvermögen installiert (der Füllstand der Tanks kann am Panel/Zusatzinstrument separat abgelesen werden). Spätestens bei Rückgabe des Schiffes sind beide Tanks von der Crew zu entleeren. Zum Leeren des Waschbeckens im Bad bzw. des Spülbeckens in der Pantry zuerst Schalter F2 einschalten. Über die Druckknöpfe in der Nähe der Becken kann das Wasser abgepumpt werden (elektrisches Absaugsystem). Bitte keine Krümel, Kaffeesatz oder Abfälle in den Becken runterspülen! Verstopfungsgefahr! Küche Bad Betätigung Abpumpen 14

26 Bedienung Toilette Spülen Abpumpen Hinweis: Klo-Spülwasser ist Bodenseewasser. Daher vor Toilettenbenutzung unbedingt Seeventil öffnen und nach Toilettenbenutzung nicht vergessen wieder zu schließen. Toilettenbenutzung: Den kleinen Hebel nach links drücken und mit der Pumpe mehrfach kräftig auf- und abpumpen. Danach wird der kleine Hebel auf abpumpen (rechts) gestellt und wieder mehrfach gepumpt, bis alles weg ist. Der Gebrauch der Bürste erfolgt wie zuhause, mit allergrößter Gründlichkeit. 15

27 Hinweise zur Toilettenbenutzung Alle Plastikteile im Bad und rund um die Toilette sind empfindlich gegen Urin und Harnstein. Und die Nasen Eurer Mitsegler oder Nachfolgecrews möchten immer einen angenehmen Geruch im Bad vorfinden. Also setzt Euch hin! In die Toilette kommt nur, was vorher gegessen oder getrunken wurde. Also kein Klopapier!!! Bitte nutzt dafür eine Mülltüte, die unter dem Waschbecken gelagert werden kann und regelmäßig entsorgt werden sollte. Wer schon einmal eine verstopfte Pumpe auseinander genommen hat, weiß warum wir das so deutlich schreiben. Vor dem kleinen oder großen Geschäft wird zunächst etwas Spülwasser gepumpt. Wir empfehlen, wenn möglich, die sanitären Einrichtungen in den jeweiligen Hafenanlagen zu nutzen. 16

28 Seeventil unter dem Waschbecken Nasszelle Seeventil Ansaugung ZU Seewasser der Toilette sollte nach der Toilettenbenutzung immer geschlossen werden. Bitte vor jedem Auslaufen nochmals überprüfen, ob das Seeventil geschlossen ist. 17

29 Rettungswesten Die Rettungswesten befinden sich im Staufach unter der Liegefläche in der Bugkajüte. 4 x Rettungswesten Erwachsene kg 2 x Rettungswesten Erwachsene kg 2 x Rettungsweste Kinder kg Bitte nur trockene Rettungswesten ins Staufach packen. Nasse oder feuchte Rettungswesten zum Trocknen im Bad oder Salon aufhängen. 18

30 Lifebelts / Lifelines Die Lifebelts und Lifelines befinden sich in der unteren Schublade unter der Liegefläche in der Bugkajüte. 6 x Lifebelts Erwachsene 2 x Lifebelts Kinder 6 x Lifelines Bitte nur trockene Lifebelts / Lifelines in die Schublade packen. Nasse oder feuchte Gegenstände zum Trocknen im Bad oder Salon aufhängen. 19

31 Kartentisch Bodensee Navigationskarte (Obersee / Untersee) Logbuch Bitte jede Fahrt eintragen! Navigationsbesteck : -Kursdreieck -Anlegedreieck -Zirkel -Bleistift -Radiergummi Mappe mit Schiffspapieren : - Zulassung - Datenblatt Motorprüfung - Versicherungsbescheinigung - Gasbescheinigung 20

32 Unterste Schublade Salontisch Schlüssel für Wasser-, Diesel-, Abwasser-, Fäkalientank Schlüssel für Backskiste Winschkurbeln (1x kurz und 1x lang) Chipkarte Zutritt Sanitäranlagen (für die Marina Meichle & Mohr) Verbandskasten 21

33 Besteck & Geschirr Das Geschirr befindet sich an vier verschiedenen Stellen im Boot. Gläser, Becher: Linkes Staufach über Kühlschrank Teller, Tassen, Eierbecher, Schnapsgläser: Staufach über Kühlschrank Wasserkocher, Thermoskanne, Filter: Fach im Salontisch Pfanne und Schüsseln: Staufach unter Herd Töpfe und Schneidebrett: Staufach unter Sitzbank rechts vor Bugkajüte Küchenutensilien: Obere Schublade unter Salontisch Löffel, Gabel, Messer: im Kartentisch 22

34 Staufach über Kartentisch -Fernglas FUJINON -Löschdecke klein -Stirnlampe -Notlicht mit Akku -Mundsignalhorn -Notflagge Rot -Gastflaggen -NICO Notsignal 23

35 Sitzkasten Steuerbordsitzbank -Staubsauger -Ersatz Filtertüten -Werkzeugkoffer Nach dem Gebrauch gehören die Dinge wieder an den Platz, wo Ihr sie hergenommen habt! 24

36 Sitzkasten Backbordsitzbank -Batterien -Löschdecke groß - blaue Tasche mit Bedienungsanleitungen Nach dem Gebrauch gehören die Dinge wieder an den Platz, wo Ihr sie hergenommen habt! 25

37 Übersicht Bedienungsanleitungen lfd-nr. Firma Bezeichnung Anzahl lfd-nr. Firma Bezeichnung 1 Ferraz Shawmut Sicherung 63 A 1 16 Johnson Pump Submersible Bilge Pumps Cartride L-Series (L450,L550,L650,L750) 2 Ferraz Shawmut Sicherung 125 A 2 17 Franke Küchenkomponenten 3 Einfädelhilfe 1 18 Quick Bedienungs- und Wartungsanleitung für Miniküche 4 Lindemann Ringsplint 1,5mm x 19mm Edelstahl Quick Ladegerät SBC Advanced Plus, Medium Power, SBC 501 ADV Plus FR 5 Plastimo Compass Steuerstand 1 20 Quick Handfernbedienung Ankerwinde Pulsantiera Multiuso (HRC 1002, HRC 1004, HRC 1 6 Petzl Stirnlampe Tikka XP 1 21 Spleißanleitung 7 Alpine Radio Marine Digital Media Receiver ida-x100m 1 22 Jabsco Manual Toilets - Bedienunsanleitung Toilette 8 Raymarine Mappe rot Webasto Brauner Umschlag Luftheizgeräte 8.1 Raymarine SPX SmartPilot System Webasto Bedienungselement AirTop Evo 8.2 Raymarine ST70 Instrument Installation Guide Webasto Einbauanweisung, Air Top Evo 3900 / Raymarine SmartPilot Leitfaden zur Inbetriebnahme Webasto Wartungs- und Sicherheitshinweise 8.4 Raymarine ST70 Pilot Operation Guide 1 24 Waeco ColdMachine (Kühlaggregat) CS-NC15, 54,55,84,85,86,87,94,95,96, Raymarine ST70 Pilot Operation Guide 1 25 Selden Gebrauchsanweisung für Rollmast Typ RA 9 FAIRLine Wasserkocher WK Volvo Penta Motor Kundendienst- und Garantieheft 10 Pfeiffer Herstellerblatt Fujinon Fernglas 1 27 Volvo Penta Betriebsanleitung D1, D2 11 Fujinon Fernglas Mariner WP-XL / WPC-XL Bedienungsanleitung 1 28 Bavaria Handbuch für den Bootsführer 12 Fujinon Fernglas Mariner WP-XL / WPC-XL Operation Guide 1 13 AEG Staubsauger Vampyr CE 1 14 Trimm Tipps 1 15 Anleitung zum Aufriggen des Großsegels 1 25a

38 Die verschiedenen Tanks Fäkalientank Toilette, ca. 70 l WASTE Abwassertank Spülbecken, ca. 100 l WASTE Frischwassertank WATER Dieseltank DIESEL Achtung! Das Wasser an den Fäkalienabsaugstationen in der Marina Ultramarin ist Seewasser und nur zum Spülen des Fäkalientanks oder zum Putzen der Schiffe gedacht. Nicht in den Frischwassertank füllen! 26

39 Backskiste 1x 2x 1x 1x 1x 1x 4x 1x 1x 1x 1x Landanschlusskabel 20m Bootshaken Ersatz-Gasflasche Decksbürste Ösfass (schwarzer Eimer) Putzeimer incl. Schwamm Festmacherleinen Leine 15m (weiß/schwarz) Badeleiter Feuerlöscher Schwimmhilfe (gelb) 27

40 Instrumente Motor Anzeige Dieseltank Drehzahlmesser Betriebsstunden- und Motoralarmanzeige Zündung AN/AUS Motor an Multitaster -Bestätigung bei Motoralarm -EIN/AUS Hintergrundbeleuchtung Drehzahlmesser Motor aus 28

41 Instrumente Cockpit Bedienungseinheit Alpine Radio Autopilot Kombianzeige (Log, Lot und Speed Windanzeige) Die Echolot Anzeige zeigt die Tiefe unter dem Kiel (0 = Aufsitzen) Elektrische Ankerwinde Bugstrahlruder Kompass 29

42 Einstecken Landstromkabel (bootseitig) Um Beschädigungen an der Kupplung des Landkabels und der Steckdose zu vermeiden, bitte wie auf den Fotos gezeigt verfahren! Steckdose geschlossen Deckel durch Linksdrehung entriegeln und öffnen Kupplung einstecken NICHT DREHEN! Bitte nach dem Entfernen des Landkabels die Steckdosenkappe mit Rechtsdrehung verriegeln 30

43 Bedienung der Fallen und Schoten im Cockpit Spifall Dirk Baumniederholer Niedergang Genuafall Großfall Unterliekstrecker Gegenhalten Groß Großsegel einholen Backbord Steuerbord Die Schoten von Groß- und Vorsegel werden über die Seitenwinschen des Cockpits bedient 31

44 Setzen des Großsegels Achtung : Der Achterstag und Baumniederholer, müssen zum Setzen und Einholen des Großsegels entspannt sein!!! Achtung : Wahlhebel am Mast muss standardmäßig auf Ratchet stehen, damit ein Auswehen des Segels (ohne Benutzung) verhindert werden kann!!! Wahlhebel am Mast auf Free stellen!!! 2. Danach wird das Boot in den Wind gedreht. 3. Nun werden die Klampen 1-3 vollständig geöffnet. 4. Mit der Schot des Unterliekstreckers (3) wird von Hand (Winsch nur bei Starkwind benutzen) das Großsegel aus dem Mast gerollt. 5. Danach werden alle Klampen wieder geschlossen!!! 6. Wahlhebel am Mast wieder auf Ratchet stellen. Bei Schwergängigkeit bitte die Ursache suchen, nicht mit Gewalt oder Winsch arbeiten!!! 32

45 Setzen des Großsegels bei Starkwind -> z.b. nur 50% Segelfläche ausrollen (Reffen) Achtung : Der Achterstag und Baumniederholer, müssen zum Setzen und Einholen des Großsegels entspannt sein!!! Achtung : Wahlhebel am Mast muss standardmäßig auf Ratchet stehen, damit ein Auswehen des Segels (ohne Benutzung) verhindert werden kann!!! Wahlhebel am Mast auf Free stellen!!! 2. Danach wird das Boot in den Wind gedreht. 3. Nun werden die Klampen 1-3 vollständig geöffnet. 4. Mit der Schot des Unterliekstreckers (3) wird von Hand (Winsch nur bei Starkwind benutzen) das Großsegel aus dem Mast gerollt. 5. Mittels kurzer Kurbel muss an der Winsch am Mast gegen gehalten werden, um ein Ausblasen des Großsegels zu verhindern!!! 6. Sobald die gewünschte Position erreicht ist, Wahlhebel am Mast wieder auf Ratchet stellen und Klampen 1-3 schließen. Durch die Stellung Ratchet wird die Winsch in einer Richtung blockiert und somit ein weiteres Auswehen des Segels verhindert!!! 32a

46 Einholen / Reffen des Großsegels Das Großsegel darf nur über die Schot (1) eingerollt werden, sodass die Segellatten beim Einrollen Innen liegen. 1. Wahlhebel am Mast auf Ratchet stellen. Mit dieser Stellung kann das Segel nur noch eingeholt werden. Nur so kann ein ungewolltes Ausrollen des Segels im gerefftem Zustand verhindert werden!!! 2. Danach wird das Boot in den Wind gedreht. 3. Die Leine zum Einrollen des Großsegels (1) wird bei geöffneten Klampen 1 bis 3 mit der rechten Hand dichtgeholt, allenfalls ein- bis zweimal um die Winsch gelegt, um einen optimaleren Zugwinkel zu erlangen. 4. Dabei werden die Leinen (2) und (3) mit der linken Hand auf mäßigem Gegenzug gehalten. 5. Es empfiehlt sich bei stärkerem Wind die Reff- Winsch am Mast direkt mit der Winschkurbel zu bedienen (Drehrichtung beachten! ) und den Ausroller/Unterliekstrecker (3) über die Winsch im Cockpit entsprechend zu fieren. Beim Reffen via Winschkurbel am Mast werden die Leinen (1) und (2) im Cockpit nicht bedient, lediglich die Klemmen sollten geöffnet werden. 33

47 Bedienung der Schoten (Genua) Falsch Richtig Nur über die Winsch bedienen! 34

48 Bedienung Bugstrahlruder Kennzeichnung am Bug über Lage/Position des Bugstrahlruders 1. Hauptschalter Bugstrahlruder in der Kabine einschalten 2. Auf dem Paneel den Druckknopf drücken. Lampe leuchtet! 3. Hebel nach rechts drücken : Bugspitze geht nach Steuerboard Hebel nach links drücken : Bugspitze geht nach Backbord Das Bugstrahlruder (Hebel) darf max. 10 Sekunden am Stück betätigt werden!!! (Überhitzung, Batterie) 35

49 Sicherheitshinweis Bugstrahlruder Sollte sich eine Leine oder Fischernetz am Bugstrahlruder verfangen haben, kann das Schiff nur vorwärts frei gefahren werden!!! 35a

50 Deckswaschanlage Die Deckswaschanlage wurde nach dem Wasserschaden im März 2013 vorbeugend ausgebaut und steht somit nicht mehr zur Verfügung. Bitte die Außenreinigung der Yacht mit Ösfass, Decksbürste und Schwamm durchführen!!! 36

51 Bedienung Heckklappe 37

52 Manuelle Lenzpumpe, Heckdusche Manuelle Lenzpumpe Heckdusche mit Wasserhahn 38

53 Bodenseewetter und Pegelstände Pegelstand Konstanz: Tel: Bodensee Wetter: Tel: Baden Württemberg Wochenwetter: Tel: Radio Seefunk UKW 99,3 / 101,8 / 103,9 / 105,3 Mo.-Fr Uhr u Uhr, Sa. -So Uhr SWR4 Bodenseeradio UKW 89,0 / 91,2 Mo-Fr Uhr u Uhr, Sa Uhr Radio Vorarlberg UKW 98,2 / 94,5 tägl Uhr Starkwindwarnung Starkwindwarnungen weisen auf starke Windböen ab 6 Beaufort (zwischen 22 und <28 Knoten) hin. Sie werden mit 40 orangefarbenen Blitzen pro Minute an den Sturmwarnleuchten signalisiert. Sturmwarnung Sturmwarnungen kündigen das Auftreten von Sturmböen ab 8 Beaufort (> 34 Knoten) an. Sie werden mit 90 orangefarbenen Blitzen pro Minute an den Sturmwarnleuchten signalisiert. Die Warnungen werden ausgegeben, wenn mit großer Wahrscheinlichkeit Starkwind bzw. Sturm erwartet wird. Die Schiffsführer haben bei Sturmwarnung im Sinne der allgemeinen Sorgfaltspflicht für Mannschaft (Rettungsgeräte) und Schiff alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. 39

54 Hinweis zu der Tankstelle in der Marina Ultramarin Einzige Seetankstelle am deutschen Obersee Öffnungszeiten: Montag Freitag: Samstag: Sonntag*: Uhr und Uhr Uhr Uhr * Nur während der Saison vom bis Außerhalb der Öffnungszeiten könnt Ihr mit der M+M Kundenkarte oder einer deutschen EC-Karte jederzeit tanken. 40

55 Impressum SG Stern Gaggenau Geschäftsstelle HPC: 034/050 Hauptstraße Gaggenau Tel: 07225/ Internet: 41

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