Griechenland und EU: Spiel mit dem Feuer

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Griechenland und EU: Spiel mit dem Feuer"

Transkript

1 Griechenland und EU: Spiel mit dem Feuer 1. Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen die derzeit von der Europäischen Zentralbank (EZB) geplanten Maßnahmen zur Stärkung der Konjunktur in den Mitgliedsstaaten herausarbeiten. 2. sich die aktuellen politischen Entwicklungen in Griechenland sowie ihre denkbaren Auswirkungen auf EU-Ebene erschließen. 3. exemplarisch die Interdependenz der Handlungen der Akteure im europäischen Wirtschaftsgeschehen analysieren. 2. Aufgaben 1. Ermitteln Sie die grundlegende Stellung sowie die Aufgaben der Europäischen Zentralbank (EZB). 2. Fassen Sie ihre aktuellen Pläne zur Ankurbelung der Konjunktur in den EU- Krisenstaaten zusammen. Geben Sie die wesentlichen Zielsetzungen wieder. 3. Beschreiben Sie, mithilfe der Grafiken und ggf. auf der Grundlage weiterführender Recherchen, die wirtschaftliche Entwicklung Griechenlands in den vergangenen Jahren. Erläutern Sie grob die in diesem Zusammenhang von der EU und anderen Institutionen bereitgestellten Hilfsleistungen sowie die an diese geknüpften Bedingungen. 4. Erschließen Sie sich die aktuellen politischen Entwicklungen in Griechenland. Überprüfen Sie, inwieweit es nach den nationalen Parlamentswahlen am zu Konflikten mit der EU und anderen Mitgliedsstaaten kommen könnte. 5. Arbeiten Sie die Auswirkungen der griechischen Prozesse auf die Entscheidungsmöglichkeiten der EZB heraus. Erörtern Sie hierzu die folgende Aussage: Es ist ein Zusammenprall zweier Ereignisse, die kein Politthriller dramatischer inszenieren könnte. 6. Erklären Sie anhand des vorliegenden Beispiels, was generell unter der Interdependenz der Handlungen der Akteure im (europäischen) Wirtschaftsgeschehen verstanden wird. 1

2 Griechenland und EU: Spiel mit dem Feuer Die EZB berät neue Hilfen für Schuldenländer, doch Athen droht mit Blockade. Verlässt Griechenland nun die Euro-Zone? Es ist ein Zusammenprall zweier Ereignisse, die kein Politthriller dramatischer inszenieren könnte: Am 22. Januar trifft sich der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB), um über den Starttermin für ein großes Anleihekaufprogramm zu entscheiden. Nur drei Tage später, am 25. Januar, wählen die Griechen ein neues Parlament. Beides passt zusammen wie Feuer und Wasser. EZB-Präsident Mario Draghi will mit der neuen Liquiditätsschwemme die Südländer der Euro-Zone beflügeln - wobei für ihn Strukturreformen die Voraussetzung dafür sind, dass die Geldpolitik überhaupt wirken kann. Griechenlands Oppositionsführer Alexis Tsipras aber will die Reformen zurückdrehen, die Sparpolitik beenden und nach 2012 einen weiteren Schuldenschnitt durchsetzen. Dabei geht es um Hilfskredite der Europäer und des IWF von 227 Milliarden Euro. Der deutsche Haftungsanteil allein bei den europäischen Hilfen beträgt 55 Milliarden Euro. Zeitweise war der Vorsprung von Tsipras' Linkspartei Syriza gegenüber der konservativen Regierungspartei Nea Dimokratia auf 2,5 Prozentpunkte geschmolzen. Nach einer Meinungsumfrage vom Samstag aber liegt Syriza jetzt satte zehn Punkte vor der zweitstärksten Partei. Kann die EZB vor diesem Hintergrund am 22. Januar das milliardenschwere Anleihekaufprogramm starten? Er erwarte, dass die EZB ihre Entscheidung noch einmal verschieben wird, sagt der Wirtschaftsweise Lars Feld dem Handelsblatt. Würde die EZB unmittelbar vor der Wahl in Griechenland umfassende Staatsanleihekäufe beschließen, wäre das sehr schädlich für ihre Reputation. Trifft Felds Prognose zu, stünde auch der mächtigste Akteur in der Euro-Schuldenkrise, die EZB, wie ein paralysierter Riese da. Steigt Tsipras nach der Wahl tatsächlich zum Regierungschef auf und lässt er seinen Ankündigungen Taten folgen, wären die Folgen unkalkulierbar. Niemand weiß, ob ein mögliches Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone, der viel befürchtete Grexit, die internationalen Finanzmärkte schockieren würde oder nicht. Klar ist nur, dass es sich um einen Präzedenzfall handelte: Für das Ausscheiden eines Staates aus der Währungsunion gibt es noch keinen Rechtsrahmen, weil ein solcher Fall in den europäischen Verträgen einfach nicht vorgesehen ist. Man könne einen solchen Rahmen aber sicherlich schaffen, heißt es in der EU-Kommission. Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble halten inzwischen zwar einen Grexit für beherrschbar. Diese Lageeinschätzung aber ist weniger eine Analyse und mehr eine Drohung Richtung Athen: Auch eine neue griechische Regierung, so die Botschaft, müsse sich an geltende Vereinbarungen mit den Europäern halten. Erpressen jedenfalls lasse man sich nicht. Ob die Griechen sich aber durch die deutsche Einmischung in ihren Wahlkampf beeindrucken lassen, wird sich erst am 25. Januar erweisen. Quelle: Brackmann, M./Hildebrand, J./Ludwig, T./Motte, L. de la/sigmund, T./Schrinner, A., Handelsblatt, Nr. 002, , 1 2

3 3

4 4

5 5

Die EU startet in eine neue Ära

Die EU startet in eine neue Ära Die EU startet in eine neue Ära 1. Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen... 1. die aktuellen Reformvorhaben innerhalb der Europäischen Union (EU) erfassen sowie deren wesentliche Zielsetzungen

Mehr

EZB-Maßnahmen: Karlsruhe scheut den Konflikt

EZB-Maßnahmen: Karlsruhe scheut den Konflikt EZB-Maßnahmen: Karlsruhe scheut den Konflikt 1. Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen... 1. die Stellung und Aufgaben der Europäischen Zentralbank (EZB) erfassen. 2. sich die von ihr im Rahmen

Mehr

Prof. Dr. Kim Otto & Andreas Köhler, M.A. Professur für Wirtschaftsjournalismus, Universität Würzburg

Prof. Dr. Kim Otto & Andreas Köhler, M.A. Professur für Wirtschaftsjournalismus, Universität Würzburg Die Berichterstattung deutscher Medien in der griechischen Staatsschuldenkrise Studie im Auftrag des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse Die

Mehr

Redebeitrag. Grenzenlos - Wege zum Nachbarn e.v. Sitzungssaal des Helmstedter Rathauses Datum: Veranstaltungsform: Vortrag

Redebeitrag. Grenzenlos - Wege zum Nachbarn e.v. Sitzungssaal des Helmstedter Rathauses Datum: Veranstaltungsform: Vortrag DR. GODELIEVE QUISTHOUDT-ROWOHL MITGLIED DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS Redebeitrag Brüssel, 06.06.2012 Veranstalter: Grenzenlos - Wege zum Nachbarn e.v. Ort: Sitzungssaal des Helmstedter Rathauses Datum:

Mehr

Grexit: Was nun, Herr Tsipras?

Grexit: Was nun, Herr Tsipras? Grexit: Was nun, Herr Tsipras? 1. Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen... 1. den aktuellen Stand der Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und den relevanten Institutionen bezüglich

Mehr

Griechenland: Nachdenken über Plan B

Griechenland: Nachdenken über Plan B Griechenland: Nachdenken über Plan B 1. Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen... 1. den aktuellen Status der Krise Griechenlands sowie den Umfang der bisherigen EU-Hilfsmaßnahmen erfassen. 2.

Mehr

Handel mit Staatsanleihen: Der Tabubruch

Handel mit Staatsanleihen: Der Tabubruch Handel mit Staatsanleihen: Der Tabubruch 1. Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen... 1. die derzeitigen Entwicklungen im Markt für Staatsanleihen, die hierfür verantwortlichen Ursachen sowie

Mehr

Der Rettungsschirm funktioniert

Der Rettungsschirm funktioniert Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Eurokrise 04.06.2015 Lesezeit 4 Min Der Rettungsschirm funktioniert Die Medizin hilft, aber der Patient muss sie auch schlucken, so lautet das

Mehr

POLITISCHER BERICHT AUS GRIECHENLAND. Polixeni Kapellou Leiterin der Verbindungsstelle Athen

POLITISCHER BERICHT AUS GRIECHENLAND. Polixeni Kapellou Leiterin der Verbindungsstelle Athen POLITISCHER BERICHT AUS GRIECHENLAND Polixeni Kapellou Leiterin der Verbindungsstelle Athen Nr. 10 / 2015 21. Mai 2015 IMPRESSUM Herausgeber Vorsitzende Hauptgeschäftsführer Copyright 2015, Hanns-Seidel-Stiftung

Mehr

10 Jahre Euro. Chancen und Risiken. Zitat

10 Jahre Euro. Chancen und Risiken. Zitat 10 Jahre Euro Chancen und Risiken Frank Ruffing Vorstandsvorsitzender Volksbank Kleverland eg Volksbank Kleverland eg Folie 1 Zitat Der Staat ist nicht Ihr Freund. Die gefährlichste Bedrohung des Eigentums

Mehr

Kompetenzorientiertes Curriculum Sek. II Sozialwissenschaft Q2

Kompetenzorientiertes Curriculum Sek. II Sozialwissenschaft Q2 Kompetenzorientiertes Curriculum Sek. II Sozialwissenschaft Q2 Im nachfolgenden Curriculum sind die Kompetenzerwartungen an die Schüler am Ende der Jahrgangsstufe Q2 in Bezug auf konkrete Inhaltsfelder

Mehr

Bargeld auf dem Rückzug

Bargeld auf dem Rückzug Bargeld auf dem Rückzug 1. Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen... 1. die Formen und Funktionen von Geld in unserer Volkswirtschaft ermitteln. 2. die aktuelle Diskussion um die Zukunft des Bargeldes

Mehr

HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER. Montag, 26. Januar 2015

HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER. Montag, 26. Januar 2015 http://www.faz.net/-gq5-7z00h FAZJOB.NET LEBENSWEGE SCHULE FAZ.NET F.A.Z.-E-PAPER F.A.S.-E-PAPER HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER Anmelden Abo Newsletter

Mehr

Berlin Aktuell Newsletter der Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas & Mahmut Özdemir Sonderausgabe Griechenland 20.7.2015

Berlin Aktuell Newsletter der Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas & Mahmut Özdemir Sonderausgabe Griechenland 20.7.2015 1 WEITERE HILFEN FÜR GRIECHENLAND Griechenland hat eine Bewährungsprobe bestanden An diesem Freitag hat der Bundestag in namentlicher Abstimmung einen Antrag der Bundesregierung beschlossen, Griechenland

Mehr

Demografischer Wandel: Vorsicht, Steuerfalle

Demografischer Wandel: Vorsicht, Steuerfalle Demografischer Wandel: Vorsicht, Steuerfalle 1. Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen... 1. sich Ursachen und Umfang des demografischen Wandels in Deutschland erschließen. 2. auf der Grundlage

Mehr

Bankentest: Countdown des großen Geldes

Bankentest: Countdown des großen Geldes Bankentest: Countdown des großen Geldes 1. Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen... 1. sich Form und Umfang des auf europäischer Ebene geplanten Bankentestsystems erschließen. 2. die mit der

Mehr

100 Tage umsonst verhandelt: Warum Varoufakis kein primitiver Feilscher ist

100 Tage umsonst verhandelt: Warum Varoufakis kein primitiver Feilscher ist Noch nie was vom "Harvard Konzept" gehört? 100 Tage umsonst verhandelt: Warum Varoufakis kein primitiver Feilscher ist Dienstag, 05.05.2015, 19:50 dpa/valda Kalnina Griechenlands Finanzminister Varoufakis

Mehr

Semester: Kürzel Titel CP SWS Form P/WP Turnus Sem. A Politikwissenschaft und Forschungsmethoden 4 2 S P WS 1.

Semester: Kürzel Titel CP SWS Form P/WP Turnus Sem. A Politikwissenschaft und Forschungsmethoden 4 2 S P WS 1. Politikwissenschaft, Staat und Forschungsmethoden BAS-1Pol-FW-1 CP: 10 Arbeitsaufwand: 300 Std. 1.-2. - kennen die Gliederung der Politikwissenschaft sowie ihre Erkenntnisinteressen und zentralen theoretischen

Mehr

ARD-DeutschlandTREND: August 2012 Untersuchungsanlage

ARD-DeutschlandTREND: August 2012 Untersuchungsanlage Untersuchungsanlage Grundgesamtheit: Stichprobe: Autor: Redaktion WDR: Wissenschaftliche Betreuung und Durchführung: Erhebungsverfahren: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren Repräsentative

Mehr

Interview mit Klaus Regling, Managing Director, ESM Veröffentlicht in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. Dezember 2015 Interview: Werner Mussler

Interview mit Klaus Regling, Managing Director, ESM Veröffentlicht in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. Dezember 2015 Interview: Werner Mussler Interview mit Klaus Regling, Managing Director, ESM Veröffentlicht in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. Dezember 2015 Interview: Werner Mussler FAZ: Herr Regling, nach der Einigung der Euro-Staaten

Mehr

II. Griechenlands Misere im Fokus der Medien

II. Griechenlands Misere im Fokus der Medien INHALT I. Einleitung Abriss der Euro-Rettungsdebatte und Ursachen Griechenlands Misere - Das Versagen der politischen Eliten: Nach außen hat Griechenland ein Glaubwürdigkeitsproblem und nach innen ein

Mehr

Krise der Währungsunion

Krise der Währungsunion Förderverein Europäische Kontakte 26.08.2015 Sinzing Krise der Währungsunion Bestandsaufnahme und Reformoptionen mit Schwerpunkt Spanien Wolfgang Wiegard Universität Regensburg Krise der Währungsunion:

Mehr

Beitrag: Krise in Griechenland Europa am Scheideweg

Beitrag: Krise in Griechenland Europa am Scheideweg Manuskript Beitrag: Krise in Griechenland Europa am Scheideweg Sendung vom 30. Juni 2015 von Joachim Bartz, Anke Becker-Wenzel, Anna Feist, Michael Haselrieder, Herbert Klar und Alexander Poel Anmoderation:

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Klausur: Grundwissen Europäische Union IV - Die Finanzkrise und die Zukunft der EU Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de

Mehr

Teil IV: Erweiterungen und Vertiefungen. 7. Chronologisches zur Griechenland- und Eurokrise

Teil IV: Erweiterungen und Vertiefungen. 7. Chronologisches zur Griechenland- und Eurokrise OBS-Arbeitsheft 67 Otto Brenner Stiftung Teil IV: Erweiterungen und Vertiefungen 7. Chronologisches zur Griechenland- und Eurokrise Hans-Jürgen Arlt, Wolfgang Storz Drucksache Bild Eine Marke und ihre

Mehr

POLITISCHER BERICHT AUS GRIECHENLAND. Polixeni Kapellou Leiterin der Verbindungsstelle Athen

POLITISCHER BERICHT AUS GRIECHENLAND. Polixeni Kapellou Leiterin der Verbindungsstelle Athen POLITISCHER BERICHT AUS GRIECHENLAND Polixeni Kapellou Leiterin der Verbindungsstelle Athen Nr. 16 / 2016 9. September 2016 IMPRESSUM Herausgeber Vorsitzende Hauptgeschäftsführer Copyright 2016, Hanns-Seidel-Stiftung

Mehr

Materialkarten. Didaktische Werkstatt POLIS 3/2015. Schuldenstreit EU-GIPFEL ZUR GRIECHENLANDKRISE ARBEITSAUFTRAG

Materialkarten. Didaktische Werkstatt POLIS 3/2015. Schuldenstreit EU-GIPFEL ZUR GRIECHENLANDKRISE ARBEITSAUFTRAG Materialkarten Schuldenstreit EU-GIPFEL ZUR GRIECHENLANDKRISE ARBEITSAUFTRAG Darum geht es beim EU-Gipfel: Die europäische Schuldenkrise hat dazu geführt, dass das hochverschuldete, fast zahlungsunfähige

Mehr

SORBAS SYNDROM WER MIT DEM EURO SIRTAKI TANZT! EU SOLIDARITÄT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG!

SORBAS SYNDROM WER MIT DEM EURO SIRTAKI TANZT! EU SOLIDARITÄT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG! SORBAS SYNDROM WER MIT DEM EURO SIRTAKI TANZT! EU SOLIDARITÄT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG! Gerade an der Wiege der europäischen Zivilisation prüft sich nun ob das Friedensprojekt EU den eigenen Prämissen

Mehr

Kompetenzorientiertes Kerncurriculum Politik/Wirtschaft

Kompetenzorientiertes Kerncurriculum Politik/Wirtschaft 1 Stufe 5, Arbeitsbuch Politik/Wirtschaft 5/6 Kompetenzorientiertes Kerncurriculum Politik/Wirtschaft U-Reihe 1 Nicht nur Unterricht! Leben und Lernen in der Schule 1. Was Schule für mich bedeutet (Schule

Mehr

HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER. Donnerstag, 05. Februar 2015

HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER. Donnerstag, 05. Februar 2015 http://www.faz.net/-hhl-7zfqj FAZJOB.NET LEBENSWEGE SCHULE FAZ.NET F.A.Z.-E-PAPER F.A.S.-E-PAPER HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER Anmelden Abo Newsletter

Mehr

Die Maßnahmen zur Stabilisierung des Euro. Zeittafel der Maßnahmen (mit Links zu weiterführender Information): Zusatzthema zu Modul 6 Währungsunion

Die Maßnahmen zur Stabilisierung des Euro. Zeittafel der Maßnahmen (mit Links zu weiterführender Information): Zusatzthema zu Modul 6 Währungsunion Zusatzthema zu Modul 6 Währungsunion Die Maßnahmen zur Stabilisierung des Euro Die Schuldenkrise Griechenlands und anderer Euro-Staaten seit 2010 hat zu Reformen geführt, die den Euro und die Wirtschafts-

Mehr

Rede Plenum. Platz der Republik 1 11011 Berlin (030) 227-75613 (030) 227-76570 eckhardt.rehberg@bundestag.de www.eckhardt-rehberg.

Rede Plenum. Platz der Republik 1 11011 Berlin (030) 227-75613 (030) 227-76570 eckhardt.rehberg@bundestag.de www.eckhardt-rehberg. Rede Plenum Eckhardt Rehberg Mitglied des Deutschen Bundestages Mitglied des Haushaltsausschusses Vorsitzender der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Platz der Republik

Mehr

Sozialwissenschaften / Wirtschaft

Sozialwissenschaften / Wirtschaft Schulinterner Lehrplan zum Kernlehrplan für die gymnasiale Oberstufe für die Qualifikationsphase im Fach SOZIALWISSENSCHAFTEN/ WIRTSCHAFT Schulinterner Lehrplan zum Kernlehrplan für die gymnasiale Oberstufe

Mehr

Griechenland aktuell (03.02.2015) Alternativen für Hellas?

Griechenland aktuell (03.02.2015) Alternativen für Hellas? Prof. em. Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de Griechenland aktuell (03.02.2015) Alternativen für Hellas? Agenda I. Bisherige Hilfsprogramme

Mehr

Brief aus Berlin. Michael Donth Mitglied des Bundestages. Nr Juli Liebe Leserin, lieber Leser,

Brief aus Berlin. Michael Donth Mitglied des Bundestages. Nr Juli Liebe Leserin, lieber Leser, Mitglied des Bundestages Brief aus Berlin Nr. 39-17. Juli 2015 Liebe Leserin, lieber Leser, heute war die Sondersitzung des Bundestages, in der unser Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble gebeten hat,

Mehr

Tsirpas der Rächer der Alternativlosigkeit

Tsirpas der Rächer der Alternativlosigkeit Online-Tagebuch der Mitglieder des publizistischen Netzwerks Die Achse des Guten Günter Ederer 07. 01. 2015 Tsirpas der Rächer der Alternativlosigkeit Die griechische Wahl Richtungsweisend für den Euro?

Mehr

Ungestrafte Defizitsünder

Ungestrafte Defizitsünder Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Euro-Krise 03.08.2016 Lesezeit 3 Min Ungestrafte Defizitsünder Theoretisch hat die EU den Euro-Stabilitätspakt als Lehre aus der Krise verschärft.

Mehr

EZB-Geldpolitik: Schädliche Medizin

EZB-Geldpolitik: Schädliche Medizin EZB-Geldpolitik: Schädliche Medizin 1. Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen... 1. die Stellung und Aufgaben der Europäischen Zentralbank (EZB) ermitteln. 2. sich Umfang und Zielsetzungen der

Mehr

Beitrag: Schuldenkrise Milliardenpoker um Griechenland

Beitrag: Schuldenkrise Milliardenpoker um Griechenland Manuskript Beitrag: Schuldenkrise Milliardenpoker um Griechenland Sendung vom 30. Juni 2015 von Eleni Klotsikas und Reinhard Laska Anmoderation: Auch bislang Gutmeinende sind nur noch genervt. Was wollt

Mehr

VI. Exkurs: Der Problemfall Griechenland

VI. Exkurs: Der Problemfall Griechenland VI. Exkurs: Der Problemfall Griechenland Die WWU - von der Inflations- über die Transfer- zur Haftungsgemeinschaft? Prof. Dr. Norbert Konegen SS 2010 Konegen IfP 1 Der Problemfall Griechenland Konegen

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Klausur: Grundwissen Europäische Union II - Binnenmarkt, politische Gemeinschaft und Währungsunion Das komplette Material finden Sie

Mehr

Rettungspaket für Griechenland - EFSF - ESM

Rettungspaket für Griechenland - EFSF - ESM Rettungspaket für Griechenland - EFSF - ESM Nach einer Rettungsaktion im Jahre 2010 wurde im Februar 2012 ein weiteres Griechenlandpaket beschlossen. Die Euro-Staaten erklärten sich bereit, Griechenland

Mehr

ARD-DeutschlandTREND: Mai 2010 Untersuchungsanlage

ARD-DeutschlandTREND: Mai 2010 Untersuchungsanlage Mai 2010 Untersuchungsanlage Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe Erhebungsverfahren: Computergestützte Telefoninterviews

Mehr

Treasury News 11. Mai 2011 15:35 Uhr

Treasury News 11. Mai 2011 15:35 Uhr Treasury News 11. Mai 2011 15:35 Uhr Autor: Jacqueline Pescoll - Raiffeisenlandesbank Vorarlberg Datenquellen: REUTERS; Bloomberg Die Inflation im April hat sich in Deutschland stärker beschleunigt als

Mehr

(Modulbild: 1972 LMZ-BW / Ebling, Ausschnitt aus LMZ603727)

(Modulbild: 1972 LMZ-BW / Ebling, Ausschnitt aus LMZ603727) Modulbeschreibung Schularten: Fächer: Zielgruppen: Autor: Zeitumfang: Werkrealschule/Hauptschule; Realschule; Gymnasium Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft (WRS/HS); Geschichte (RS); Geschichte (Gym);

Mehr

Die Schüler und Schülerinnen der Klassen

Die Schüler und Schülerinnen der Klassen Die Fragen Was schätzt die richtige Demokratie? Wie funktioniert die europäische Demokratie? Wie wird das Staatssystem aufgebaut, wo die Beamten für die Menschen arbeiten? Wie kann man die Balance zwischen

Mehr

Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln

Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Europäische Union 02.01.2014 Lesezeit 3 Min Quo vadis Europa? Welchen Ordnungsrahmen braucht Europa? Reicht die Währungsunion oder muss sich

Mehr

Hölderlin-Gymnasium Nürtingen

Hölderlin-Gymnasium Nürtingen Hölderlin-Gymnasium Nürtingen Kern- und Schulcurriculum Gemeinschaftskunde Kursstufe (4-stündig) Kern- und Schulcurriculum bilden im Fach Gemeinschaftskunde/Wirtschaft am Hölderlin-Gymnasium eine Einheit.

Mehr

Euro-Krise? Nein danke

Euro-Krise? Nein danke Euro-Krise? Nein danke Diese Aktien liefern immer Gewinne. Zuverlässig wie eine Schweizer Uhr. epaper Archiv Kaufhaus Abo Dienstag, 3.02.2015 Login Registrieren Suchbegriff, WKN, ISIN Deutschland International

Mehr

Eine Währung sucht ihren Weg

Eine Währung sucht ihren Weg Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Wechselkurse 05.02.2015 Lesezeit 4 Min Eine Währung sucht ihren Weg Der Euro fällt und fällt das macht kaum jemanden so nervös wie die jahrzehntelang

Mehr

Wirtschaft in Sorge vor Nationalisten Bekenntnis zur politischen Union EZB-Politik bringt aus Sicht der Manager wenig Europaweite Umfrage

Wirtschaft in Sorge vor Nationalisten Bekenntnis zur politischen Union EZB-Politik bringt aus Sicht der Manager wenig Europaweite Umfrage Wirtschaft in Sorge vor Nationalisten Bekenntnis zur politischen Union EZB-Politik bringt aus Sicht der Manager wenig Europaweite Umfrage Düsseldorf, 19. Mai 2016 Die deutsche Wirtschaft sieht im Aufkommen

Mehr

Tsipras muss Farbe bekennen

Tsipras muss Farbe bekennen Tsipras muss Farbe bekennen N 1 Januar 2015 Andrej Stuchlik Bertelsmann Stiftung, andrej.stuchlik@bertelsmann-stiftung.de Alexis Tsipras, Griechenlands neuer Premierminister, hat angekündigt die Sparpolitik

Mehr

ECM - RENTEN Oktober 2015

ECM - RENTEN Oktober 2015 ECM - RENTEN 2011: + 2,2 % 2012: + 11,1 % 2013: + 2,0 % 2014: + 9,2 % 2015: + 2,0 % Veränd. z. Vormonat: + 1,5 % Jährlicher Ertrag (seit 01/1996): + 4,7 % Die Anleihenmärkte konnten sich im Oktober über

Mehr

Lösungen zum Übungsblatt 1

Lösungen zum Übungsblatt 1 Lösungen zum Übungsblatt 1 Die Aufgabenlösungen wurden wie folgt bewertet: Aufgabe 1: Diese Aufgabe sollte schon (weitgehend) gelöst worden sein, um einen Punkt zu erzielen. Aufgabe 2: Die vorgeschlagene

Mehr

Dossier Politik und Wirtschaft Ausgabe 48, Juli 2015

Dossier Politik und Wirtschaft Ausgabe 48, Juli 2015 Dossier Politik und Wirtschaft Ausgabe 48, Juli 2015 1. Artikel: Euro-Krise infiziert den IWF (02.07.2015) Der Artikel beschreibt den aktuellen Konflikt Griechenlands mit dem Internationalen Währungsfonds

Mehr

Die Zukunft der Europäische Union

Die Zukunft der Europäische Union Eurobarometer-Umfrage, Angaben in Prozent der Bevölkerung, Europäische Union, Frühjahr 2011 Eurobarometer-Frage: Wie ist Ihre Meinung zu den folgenden Vorschlägen? Sind Sie dafür oder dagegen? gemeinsame

Mehr

Wie der Euro Europa spaltet

Wie der Euro Europa spaltet Wie der Euro Europa spaltet Prof. Dr. Klaus Armingeon Universität Bern Seniorenuniversität, 15. April 2016 Einleitung Die Krise, die 2007/2008 in den USA beginnt, wirkt sich rasch auf Europa aus. Eine

Mehr

Öffentliche Finanzen in Griechenland. Dafür was sich ein Land konsumtiven Ausgaben leisten kann, ist das BIP pro Kopf ein guter Maßstab.

Öffentliche Finanzen in Griechenland. Dafür was sich ein Land konsumtiven Ausgaben leisten kann, ist das BIP pro Kopf ein guter Maßstab. Öffentliche Finanzen in Griechenland Dafür was sich ein Land konsumtiven Ausgaben leisten kann, ist das BIP pro Kopf ein guter Maßstab. Das wären dann für Griechenland in etwa 52 % an konsumtiven Ausgaben

Mehr

Dossier Politik und Wirtschaft Ausgabe 7, Mai 2011

Dossier Politik und Wirtschaft Ausgabe 7, Mai 2011 Dossier Politik und Wirtschaft Ausgabe 7, Mai 2011 1. Artikel: Kein Geld für neue Straßen (04.05.2011) Der Artikel befasst sich mit den Ursachen der derzeit geplanten Einschränkungen im deutschen Straßenbau.

Mehr

Nicht ein Schuldenschnitt, ein Wachstumsprogramm wäre der richtige Weg

Nicht ein Schuldenschnitt, ein Wachstumsprogramm wäre der richtige Weg 1 Die Welt http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article136849514/hilfen-fuer-griechenland.html 28.01.2015 Hilfen für Griechenland Nicht ein Schuldenschnitt, ein Wachstumsprogramm wäre der richtige

Mehr

Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen. downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de

Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen. downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de Vorlesung WS 2012/13: Wachsende Funktionsschwächen: Finanzausgleich und Aufbau-Ost in Deutschland

Mehr

Dossier Politik und Wirtschaft Ausgabe 16, Mai 2012

Dossier Politik und Wirtschaft Ausgabe 16, Mai 2012 Dossier Politik und Wirtschaft Ausgabe 16, Mai 2012 1. Artikel/Grafik: Der Billionenkredit verfehlt sein Ziel (02.05.2012) Der Artikel untersucht die Wirkungen der letzten EZB-Kreditvergabe an die europäischen

Mehr

Griechenland: Langfristige und gerechte Lösung im Euro notwendig

Griechenland: Langfristige und gerechte Lösung im Euro notwendig Griechenland: Langfristige und gerechte Lösung im Euro notwendig Reisebericht von Sven-Christian Kindler MdB, haushaltspolitischer Sprecher BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestag, 26. Juni 2015 Vom 22. bis

Mehr

Die Europäische Union

Die Europäische Union Die Europäische Union Die Mitgliedsländer der Europäischen Union Im Jahr 1957 schlossen sich die sechs Länder Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und das Königreich der Niederlande unter

Mehr

Kompetenzerwartungen im Fach Politik-Wirtschaft. Klasse 5. Sachkompetenz. Handlungskompetenz. Urteilskompetenz. Methodenkompetenz

Kompetenzerwartungen im Fach Politik-Wirtschaft. Klasse 5. Sachkompetenz. Handlungskompetenz. Urteilskompetenz. Methodenkompetenz Kompetenzerwartungen im Fach PolitikWirtschaft Klasse 5 Die menschlichen Grundbedürfnisse und Güterarten beschreiben. Die Rolle des Geldes als Tauschmittel erläutern. Möglichkeiten der Mitgestaltung der

Mehr

Vorsichtige Zinswende möglich

Vorsichtige Zinswende möglich Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Niedrigzinspolitik 12.06.2014 Lesezeit 4 Min Vorsichtige Zinswende möglich In der Banken- und Schuldenkrise waren niedrige Leitzinsen ein probates

Mehr

1. Fassen Sie die volkswirtschaftliche Entwicklung Japans in den letzten 20 Jahren zusammen. Benennen Sie deren wesentliche Ursachen.

1. Fassen Sie die volkswirtschaftliche Entwicklung Japans in den letzten 20 Jahren zusammen. Benennen Sie deren wesentliche Ursachen. Japan im Rausch 1. Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen... 1. die volkswirtschaftliche Entwicklung Japans in den letzten 20 Jahren sowie den aktuellen Status analysieren. 2. die von der neuen

Mehr

Vorsorgen? Nein, danke!

Vorsorgen? Nein, danke! Vorsorgen? Nein, danke! 1. Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen... 1. sich mit der Notwendigkeit privater Altersvorsorge auseinandersetzen. 2. die Auswirkungen der Niedrigzinsen auf das Sparverhalten

Mehr

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Klausurentraining Weiterbildung - für Betriebswirte, Fachwirte, Fachkaufleute und Meister Grundlagen der Volkswirtschaftslehre 100 Klausurtypische Aufgaben und Lösungen. Bearbeitet von Uwe Maassen 1. Auflage

Mehr

Kapitel 3 Zentralbanken und Europäische Zentralbank. Schaubild 3.1: Begründungen für eine staatliche Zentralbank

Kapitel 3 Zentralbanken und Europäische Zentralbank. Schaubild 3.1: Begründungen für eine staatliche Zentralbank Kapitel 3 Zentralbanken und Europäische Zentralbank Schaubild 3.1: Begründungen für eine staatliche Zentralbank Tabelle 3.1: Mitglieder von Währungsunion und EU AUFGABE ORGAN EINHEIT Schaubild 3.2: Der

Mehr

Zu Beginn würden wir gerne Deine Meinung über Deutschlands Rolle in der Flüchtlingskrise hören.

Zu Beginn würden wir gerne Deine Meinung über Deutschlands Rolle in der Flüchtlingskrise hören. Seite 1 Zu Beginn würden wir gerne Deine Meinung über Deutschlands Rolle in der Flüchtlingskrise hören. 1. Bist Du mit der Entscheidung der Bundesregierung einverstanden, die Flüchtlinge aus Syrien aufzunehmen?

Mehr

Staatsverschuldung und Wirtschaftslage in Europa aus französischer und deutscher Sicht

Staatsverschuldung und Wirtschaftslage in Europa aus französischer und deutscher Sicht Staatsverschuldung und Wirtschaftslage in Europa aus französischer und deutscher Sicht 1 Vorbemerkung 1 Vorbemerkung Seit knapp zwei Jahren ist Europa im Griff der Schuldenkrise. Die der Sozialistischen

Mehr

KW 9: Griechenlandhilfe Maik Beermann

KW 9: Griechenlandhilfe Maik Beermann Maik Beermann Verlängerung des zweiten Hilfsprogramms 2 Hintergrundinformationen zur Stabilitätshilfe 4 ff. Schlusswort 9 Verlängerung des zweiten Hilfsprogramms für Griechenland Nach schwierigen Verhandlungen

Mehr

Anmerkungen zur Verwendung des Schullehrplans im Jahrgang 10

Anmerkungen zur Verwendung des Schullehrplans im Jahrgang 10 Anmerkungen zur Verwendung des Schullehrplans im Jahrgang 10 Die Aufgabe der Fachkonferenz ist es unter anderem, einen Schullehrplan zu erarbeiten, nach dem die Fachlehrrinnen und Fachlehrer sicherstellen

Mehr

Zinsmeinung der der Raiffeisenlandesbank Nö-Wien AG AG vom vom 31. 31. Jänner 2012

Zinsmeinung der der Raiffeisenlandesbank Nö-Wien AG AG vom vom 31. 31. Jänner 2012 Zinsmeinung der der Raiffeisenlandesbank Nö-Wien AG AG vom vom 31. 31. Jänner 2012 Beschlussgremium: Beschlussgremium: APK APK 1 RLB-Zinsmeinung: Hauptszenario (80%) Stand: 31.01.2012 1. Quartal 2012 2.

Mehr

POLITISCHER BERICHT AUS GRIECHENLAND. Polixeni Kapellou Leiterin der Verbindungsstelle Athen

POLITISCHER BERICHT AUS GRIECHENLAND. Polixeni Kapellou Leiterin der Verbindungsstelle Athen POLITISCHER BERICHT AUS GRIECHENLAND Polixeni Kapellou Leiterin der Verbindungsstelle Athen Nr. 9 / 2016 11. Mai 2016 IMPRESSUM Herausgeber Vorsitzende Hauptgeschäftsführer Copyright 2016, Hanns-Seidel-Stiftung

Mehr

Hochstraße in Halle Abriss oder Sanierung? 8 A 4

Hochstraße in Halle Abriss oder Sanierung? 8 A 4 Hochstraße in Halle Abriss oder Sanierung? 8 A 4 Aufgabenstellung und Material 1. Beschreibe den Konflikt und finde heraus, wer an ihm beteiligt ist. Fasse den Zeitungsartikel zusammen. Gib dabei insbesondere

Mehr

Die Europäer und die griechische Krise Die wichtigsten Ergebnisse einer Umfrage vom 25 März 2010

Die Europäer und die griechische Krise Die wichtigsten Ergebnisse einer Umfrage vom 25 März 2010 Die Europäer und die griechische Krise Die wichtigsten Ergebnisse einer Umfrage vom 25 März 2010 für Der fundamentale Grund für die griechische Krise Frage 1 : Sie wissen, dass Griechenland, das zur Euro-Zone

Mehr

Wahrnehmung und Bewertung der Ukraine-Krise und Meinungen zu Wirtschaftssanktionen gegen Russland

Wahrnehmung und Bewertung der Ukraine-Krise und Meinungen zu Wirtschaftssanktionen gegen Russland Wahrnehmung und Bewertung der Ukraine-Krise und Meinungen zu Wirtschaftssanktionen gegen Russland 11. August 2014 q4561/30373 Le, Gü Max-Beer-Str. 2/4 10119 Berlin Telefon: (0 30) 6 28 82-0 Inhaltsverzeichnis

Mehr

"Reine Geldpolitik ist wirkungslos"

Reine Geldpolitik ist wirkungslos "Reine Geldpolitik ist wirkungslos" Düsseldorf, 29. Juli 2016 Jan Mallien Adair Turner scheut keine Tabus. Er ist einer der prominentesten Befürworter von sogenanntem Helikoptergeld. Wenn es nach ihm geht,

Mehr

Volkswirtschaft Aktuell

Volkswirtschaft Aktuell BLICK AUF VOLKSWIRTSCHAFTLICHE EREIGNISSE WWW.OPPENHEIM.DE JUNI 2015 Griechenland: Die Luft wird dünn Die Zeit für Lösungen in der Griechenland-Krise läuft aus: Trotz des offensichtlichen Zeitdrucks sind

Mehr

PS Fachdidaktik: Schulbücher & Lehrpläne Maturafrage 2 MATURAFRAGE 2

PS Fachdidaktik: Schulbücher & Lehrpläne Maturafrage 2 MATURAFRAGE 2 MATURAFRAGE 2 THEMENBEREICH (lt. Lehrplan): Die Menschen und ihre wirtschaftlichen Bedürfnisse THEMA (RGW5, Kapitel 5.3: Die Tragfähigkeit der Erde, S.87 ff.) Die Frage der Energieversorgung und deren

Mehr

12 Aktien zum Vererben Die 12 Aktien-Lieblinge der Klugen: Diese Aktien freuen Opas und Enkel

12 Aktien zum Vererben Die 12 Aktien-Lieblinge der Klugen: Diese Aktien freuen Opas und Enkel 12 Aktien zum Vererben Die 12 Aktien-Lieblinge der Klugen: Diese Aktien freuen Opas und Enkel epaper Archiv Kaufhaus Abo Montag, 2.02.2015 Login Registrieren Suchbegriff, WKN, ISIN Deutschland International

Mehr

Wieder einmal wird in Athen um die Zukunft Europas gerungen. Was muss Ihrer Ansicht nach geschehen?

Wieder einmal wird in Athen um die Zukunft Europas gerungen. Was muss Ihrer Ansicht nach geschehen? Münchner Merkur Was wäre, wenn die D-Mark wiederkäme 27.01.12 München - Prof. Dr. Michael Heise ist seit 2002 Chefvolkswirt der Allianz Gruppe. Im Interview mit dem Münchner Merkur spricht er über Rettungsfonds,

Mehr

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 14.07.2015

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 14.07.2015 Diese Kopie wird nur zur rein persönlichen Information überlassen. Jede Form der Vervielfältigung oder Verwertung bedarf der ausdrücklichen vorherigen Genehmigung des Urhebers by the author S Ü D W E S

Mehr

Kommt jetzt die Euro-Dollar Parität?

Kommt jetzt die Euro-Dollar Parität? Kommt jetzt die Euro-Dollar Parität? www.lynxbroker.de Kommt jetzt die Euro-Dollar Parität? Der Countdown für den Euro läuft: Die Parität, bei der Anleger für einen Euro einen Dollar bekommen, ist nach

Mehr

THEMA FINANZEN STABILITAT DES EURO SICHERN LEHREN AUS DER KRISE ZIEHEN

THEMA FINANZEN STABILITAT DES EURO SICHERN LEHREN AUS DER KRISE ZIEHEN THEMA FINANZEN STABILITAT DES EURO SICHERN LEHREN AUS DER KRISE ZIEHEN Stabilität des Euro sichern - Lehren aus der Krise ziehen 1. Welche europäischen und internationalen Vereinbarungen wurden getroffen,

Mehr

Nationalrat, XXV. GP 9. Juli 2015 86. Sitzung / 1

Nationalrat, XXV. GP 9. Juli 2015 86. Sitzung / 1 Nationalrat, XXV. GP 9. Juli 2015 86. Sitzung / 1 11.04 Abgeordneter Dr. Reinhold Lopatka (ÖVP): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Herr Bundeskanzler! Hohes Haus! (Heiterkeit und Zwischenrufe. Der Redner

Mehr

1. Die 28 Mitgliedstaaten der EU:

1. Die 28 Mitgliedstaaten der EU: 1. Die 28 Mitgliedstaaten der EU: 2. Die Organe der EU: Die sechs wichtigsten Organe der EU stellen die Legislative, Exekutive und Judikative dar und sind somit unverzichtbar. a) Das Europäische Parlament:

Mehr

Hilfen für Griechenland. Hintergrundinformationen

Hilfen für Griechenland. Hintergrundinformationen Hilfen für Griechenland Hintergrundinformationen Hilfen für Griechenland Hintergrundinformationen Am 19. August 2015 hat der Deutsche Bundestag in einer Sondersitzung ein neues Hilfspaket für Griechenland

Mehr

Die Europäische Union Erfolgsmodell oder Krisenfall?

Die Europäische Union Erfolgsmodell oder Krisenfall? VI Internationale Beziehungen Beitrag 23 Die Europäische Union Erfolgsmodell oder Krisenfall? 1 von 28 Die Europäische Union Erfolgsmodell oder Krisenfall? Von Andreas Hammer, Hennef Foto: Colourbox.com

Mehr

Dr. Wolfgang Schäuble zu den Hilfen für Griechenland

Dr. Wolfgang Schäuble zu den Hilfen für Griechenland Reden, Interviews und Namensartikel Europa Dr. Wolfgang Schäuble zu den Hilfen für Griechenland Datum 23.07.2015 Der Bundesfinanzminister im Interview mit dem SPIEGEL vom 18. Juli 2015 Das Interview führten:

Mehr

Was will der Wirtschaftsgeografieunterricht?

Was will der Wirtschaftsgeografieunterricht? Fachcurriculum für Wirtschaftsgeografie im 2. Biennium der Fachoberschule für Wirtschaft und der Sportoberschule am Oberschulzentrum Claudia von Medici in Mals Was will der Wirtschaftsgeografieunterricht?

Mehr

Ökonomische Rahmenbedingungen 2. Quartal 2015

Ökonomische Rahmenbedingungen 2. Quartal 2015 Ökonomische Rahmenbedingungen 2. Quartal 2015 Die Zentralbanken bestimmen weiterhin das Geschehen an den Kapitalmärkten Die ersten Monate des Jahres waren so ereignisreich wie manche komplette Börsenjahre

Mehr

Krisenbewältiger oder Krisenbeschleuniger? Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und ihre Rolle in der Staatsschuldenkrise VORANSICHT

Krisenbewältiger oder Krisenbeschleuniger? Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und ihre Rolle in der Staatsschuldenkrise VORANSICHT Krisenbewältiger oder Krisenbeschleuniger? Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und ihre Rolle in der Staatsschuldenkrise Von Sascha Hergenhan, Hamburg Rauchschwaden über Frankfurt am Main

Mehr

POLITIK. EU nach Griechenland-Wahl: "Die Griechen haben Angela Merkel abgewählt" Fotostrecke. Griechenland. Fotostrecke. Mehr auf SPIEGEL ONLINE

POLITIK. EU nach Griechenland-Wahl: Die Griechen haben Angela Merkel abgewählt Fotostrecke. Griechenland. Fotostrecke. Mehr auf SPIEGEL ONLINE Home Video Themen Forum English DER SPIEGEL SPIEGEL TV Abo Shop Schlagzeilen Wetter TV-Programm mehr POLITIK Login Registrierung Politik Wirtschaft Panorama Sport Kultur Netzwelt Wissenschaft Gesundheit

Mehr

Begrüßungsrede. Akademiegespräch: Der Einfluss der EZB zur Lösung der Finanz- und Wirtschaftskrise. Seminar SO /

Begrüßungsrede. Akademiegespräch: Der Einfluss der EZB zur Lösung der Finanz- und Wirtschaftskrise. Seminar SO / Begrüßungsrede (-es gilt das gesprochene Wort-) Akademiegespräch: Der Einfluss der EZB zur Lösung der Finanz- und Wirtschaftskrise Seminar SO 100.01/14 30.01.2014 BPA Berlin Dr. Alexander Eisvogel Bundesakademie

Mehr

QUARTALSBERICHT (Q1-2015) 21. April Seite 1

QUARTALSBERICHT (Q1-2015) 21. April Seite 1 QUARTALSBERICHT (Q1-2015) 21. April 2015 - Seite 1 Rückblick Pressestimmen Enttäuschende Berichtssaison - Schwache Ergebnisse belasten Wall Street (Quelle: www.teleboerse.de 27.01.2015) Schwache Unternehmenszahlen

Mehr

Kahle: Wie ernst ist denn die Gefahr einer Zahlungsunfähigkeit? Wie sieht dass die Bundesregierung?

Kahle: Wie ernst ist denn die Gefahr einer Zahlungsunfähigkeit? Wie sieht dass die Bundesregierung? Bundeskanzlerin Angela Merkel hofft, dass eine Insolvenz Griechenlands vermieden werden kann. Das machte sie in diesem Vis-à-vis-Gespräch deutlich. Wenige Tage vor der Abgeordnetenhauswahl geht es darin

Mehr

Das politische System der Bundesrepublik Deutschland

Das politische System der Bundesrepublik Deutschland 1 Schwarz: UE Politisches System / Rikkyo University 2014 Das politische System der Bundesrepublik Deutschland Lesen Sie den Text auf der folgenden Seite und ergänzen Sie das Diagramm! 2 Schwarz: UE Politisches

Mehr