19. Kunst des 19. Jahrhunderts 19th Century Art

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1 19. Kunst des 19. Jahrhunderts 19th Century Art Berlin, 3. Juni 2015

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5 Kunst des 19. Jahrhunderts 19th Century Art Auktion Nr. 237 Mittwoch, 3. Juni Uhr Auction No. 237 Wednesday, 3 June p.m.

6 Experten Specialists Vorbesichtigung Sale Preview Anfragen zu Versteigerungsobjekten/ Zustandsberichte Enquiries concerning this auction/ condition reports Florian Illies +49 (30) Dr. Anna Ahrens +49 (30) Schriftliche Gebote Absentee bidding Laura von Bismarck +49 (30) Friederike Valentien +49 (30) Telefonische Gebote Telephone bidding Micaela Kapitzky +49 (30) Rechnungslegung/Abrechnung Buyer s/seller s accounts Katalogbestellung/Abonnements Catalogue subscription Friederike Cless +49 (30) Versand/Versicherung Shipping/Insurance Norbert Stübner +49 (30) Ulf Zschommler +49 (30) Eine Auswahl zeigen wir in A selection of works will be shown in Düsseldorf 5. und 6. Mai 2015 von 10 bis 18 Uhr Villa Grisebach Auktionen Daniel von Schacky Bilker Straße 4-6 D Düsseldorf München Kunst des 19. Jahrhunderts 6. und 7. Mai 2015 von 10 bis 18 Uhr Moderne Kunst 21. Mai 2015 von 10 bis 18 Uhr 22. Mai 2015 von 10 bis 15 Uhr Villa Grisebach Auktionen Dorothée Gutzeit Türkenstraße 104 D München Dortmund 7. und 8. Mai 2015 von 10 bis 18 Uhr 9. Mai 2015 von 11 bis 16 Uhr Galerie Utermann Wilfried Utermann Silberstraße 22 D Dortmund Zürich 12. Mai 2015 von 10 bis 17 Uhr 13. Mai 2015 von 10 bis 15 Uhr Villa Grisebach Auktionen AG Verena Hartmann Bahnhofstrasse 14 CH-8001 Zürich Hamburg 19. Mai 2015 von 10 bis 17 Uhr Galerie Commeter Stefanie Busold Bergstraße 11 D Hamburg 4

7 Information für Bieter Information for Bidders Vorbesichtigung aller Werke in Berlin 29. Mai bis 2. Juni 2015 Viewing of all works in Berlin 29 May to 2 June 2015 Berlin Villa Grisebach Auktionen GmbH Fasanenstraße 25, 27 und 73 D Berlin Freitag bis Montag 10 bis 18 Uhr Dienstag 10 bis 17 Uhr Kataloge im Internet unter Die Verteilung der Bieternummern erfolgt eine Stunde vor Beginn der Auktion. Wir bitten um rechtzeitige Registrierung. Nur unter dieser Nummer abgegebene Gebote werden auf der Auktion berücksichtigt. Von Bietern, die der Villa Grisebach noch unbekannt sind, benötigt die Villa Grisebach spätestens 24 Stunden vor Beginn der Auktion eine schriftliche Anmeldung. Sie haben auch die Möglichkeit, schriftliche oder telefonische Gebote an den Versteigerer zu richten. Ein entsprechendes Auftragsformular liegt dem Katalog bei. Über können Sie live über das Internet die Auktionen verfolgen und sich zum online-live Bieten registrieren. Wir bitten Sie in allen Fällen, uns dies bis spätestens zum 2. Juni 2015, 14 Uhr mitzuteilen. Die Berechnung des Aufgeldes ist in den Versteigerungsbedingungen unter 4 geregelt; wir bitten um Beachtung. Die Versteigerungsbedingungen sind am Ende des Kataloges abgedruckt. Die englische Übersetzung des Kataloges finden Sie unter Villa Grisebach Auktionen ist Partner von Art Loss Register. Sämtliche Gegenstände in diesem Katalog, sofern sie eindeutig identifizierbar sind und einen Schätzwert von mindestens EUR 2.500, haben, wurden vor der Versteigerung mit dem Datenbankbestand des Registers individuell abgeglichen. Bidder numbers are available for collection one hour before the auction. Please register in advance. Only bids using this number will be included in the auction. Bidders previously unknown to Villa Grisebach must submit a written application no later than 24 hours before the auction. We are pleased to accept written absentee bids or telephone bids on the enclosed bidding form. At you can follow the auctions live and register for online live bidding. All registrations for bidding at the auctions should be received no later than 2 p.m. on 2 June Regarding the calculation of the buyer s premium, please see the Conditions of Sale, section 4. The Conditions of Sale are provided at the end of this catalogue. The English translation of this catalogue can be found at Villa Grisebach is a partner of the Art Loss Register. All objects in this catalogue which are uniquely identifiable and which have an estimate of at least 2,500 Euro have been individually checked against the register s database prior to the auction. 5

8 100 Deutsch, um 1820 Felsenschlucht. Bleistift auf Papier. 27 x 20,7 cm (10 ⅝ x 8 ⅛ in.). Leicht gebräunt. [3095] Provenienz: Ehemals Sammlung Eugen Roth, München $ 2,160 3,230 Wir danken Dr. Gode Krämer, Augsburg, Prof. Dr. Hans Joachim Neidhardt, Dresden, und Dr. Peter Prange, München, für freundliche Hinweise. Unsere qualitativ außergewöhnliche Zeichnung stammt aus der Sammlung von Eugen Roth ( ). Es blieb der Öffentlichkeit lange verborgen, daß der brillante Schriftsteller und Dichter der Ein Mensch -Verse ein besessener Sammler der Zeichnungen der deutschen Romantik gewesen ist. Zwar gab es im Jahre 1955 in der Staatlichen Graphischen Sammlung in München zum 60. Geburtstag von Roth eine beeindruckende Ausstellung mit 62 seiner Blätter aber das geriet leider ebenso in Vergessenheit wie das im selben Jahr veröffentlichte Bändchen Sammelsurium. Dies ist ein Anekdotenband mit dem Untertitel Freud und Leid eines Kunstsammlers, in dem Roth auf verklausulierte, aber mitreißende und humorvolle Weise von seinen Streifzügen durch die Kunsthandlungen Münchens berichtet und seinem Wettlauf mit dem legendären Begründer der Sammlung Winterstein um die besten Blätter. Nun hat in diesem Frühjahr das Münchner Antiquariat Robert Wölfle, bei dem Eugen Roth vor über 80 Jahren seine ersten Blätter erworben hat (in seinem Buch Sammelsurium Antiquar Füchsle genannt), erstmals, fast vierzig Jahre nach Roths Tod, mit einem beeindruckenden Katalog Schätze aus seiner Sammlung präsentiert. Wir freuen uns, daß die Villa Grisebach nach den beiden Blättern von Caspar David Friedrich aus der Auktion im Mai 2014 nun ein Jahr später erneut vier besondere Blätter aus der ehemaligen Sammlung von Eugen Roth präsentieren darf. Neben der Los Nr. 100 sind dies die Lose 105 und 106 sowie die kleine Baumstudie von Leopold Venus (Los 232). Unsere Zeichnung zieht einen sofort mit ihrem außergewöhnlichen Präzisionsgrad in ihren Bann. Es ist ein Blick auf die Natur, der das Werk eindeutig in die erste Generation der Romantiker und Nazarener in die Zeit um 1820 weist und Dresden und Wien sind die Orte, wo man den Künstler finden wird und vermutlich auch in der Nähe den dargestellten Ort. Aus einer Felsenschlucht, durch die ein kleiner Bach fließt, blickt der Zeichner nach oben: wie mit einem Teleobjektiv erfasst er mit dünnem, harten Bleistift das zersplitterte Gestein, die Verschattungen, den Bewuchs. Der Blick des Betrachters wird förmlich angezogen in die Bildmitte während an den Rändern passend dazu mit weicherem Bleistift nur in Konturen das Gestein, die Bäume und Pflanzen erfasst werden. Solch eine Form von erzählerischer Ausführlichkeit bei gleichzeitiger kühler Präzision lässt Experten wie etwa Peter Prange oder Hans Joachim Neidhardt durchaus an einen Künstler wie August Heinrich als möglichen Schöpfer dieser Zeichnung denken, die frühe Lichtgestalt der Dresdner Romantik, Caspar David Friedrichs vielbeweinten frühverstorbenen Lieblingsschüler. Gode Krämer, der das Werkverzeichis von Heinrich verfasst hat, sieht ebenfalls eine große Nähe zu Heinrich, glaubt aber eher an Ludwig Richter als Zeichner, da er genau wie in unserer Arbeit häufig nach dem Anlegen der Umrisse von der Mitte aus an die Detailzeichnung geht. Krämer verweist auch darauf, daß die Schraffierungen in den Schattenpartieen von Heinrich malerischer sind als bei unserem Blatt die in ihrer Parallelstruktur den Zeichnungen Richters ähneln. Das beste Beispiel hierfür dürfte Der Untersberg bei Salzburg, 1823 sein (Kupferstichkabinett Berlin, Inv. Nr. 246). Nur in Wien wurde in der frühen Zeichenkunst eine solche Meisterschaft erlangt wie in Dresden und nicht zufällig ist August Heinrich, der an beiden Orten studierte, das Verbindungsglied zwischen den beiden Kunstzentren. Darum könnte es über den topograpischen oder stilistischen Vergleich gelingen, unser Blatt auch dem Wiener Kreis um Ferdinand und Friedrich Olivier oder Heinrich Reinhold zuzuweisen. Daß das Blatt in der Sammlung von Eugen Roth auf der Rückseite mit einem Carl Blechen? geführt wurde, belegt, daß auch der Sammler noch unsicher war über die genaue Zuschreibung aber auch seinerseits an einen der ganz großen Namen dachte. Stilistisch am Charakteristischen sind die feinstmöglichen Parallelstriche, die der Künstler bei den Felsen setzt, um unterschiedliche Verschattungen darzustellen darüber müsste eine eindeutige Zuordnung gelingen. (FI) 6 Grisebach 06/2015

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10 101 N Adrian Zingg St. Gallen Leipzig Bei der Ermitage eine Stund von Dippoldiswalde Feder in Schwarz, laviert, auf Papier, auf Karton aufgezogen. 23,5 x 31,5 cm (33 x 40 cm) (9 ¼ x 12 ⅜ in. (13 x 15 ¾ in.)). Unten bezeichnet und datiert: Bei der Ermitage eine Stund von Dippoldiswalde gezeichnet den 19 Sept Leicht stockfleckig und gebräunt. [3196] Gerahmt $ 1,080 1,620 Wir danken Sabine Weisheit-Possél, Berlin, für die freundliche Bestätigung der Authentizität der Zeichnung. Der Name Adrian Zingg steht für eine Erneuerung des Landschaftsbildes im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts in Dresden. Gleich zu Beginn seiner Tätigkeit als Akademielehrer unternahm er mit seinen Schülern Zeichenexkursionen in die Umgebung von Dresden. Unser Blatt zeigt die Höhle am Einsiedlerstein in der Dippoldiswalder Heide. In einer Zeit, in der noch die nach festen Regeln komponierte Landschaftsvedute vorherrschte, erweist sich Zingg hier nicht zuletzt durch die Rigorosität des Bildausschnittes als durchaus modern. 102 Adrian Zingg St. Gallen Leipzig Flußlandschaft mit Viehherde Aquarell und Feder in Schwarz auf Papier, auf Karton aufgezogen. 18,6 x 23 cm (7 ⅜ x 9 in.). Unten rechts auf dem Unterlagekarton mit Feder in Schwarz alt beschriftet: Zingg inv Gebräunt, die Farben verblichen. Leicht fleckig. [3013] $ 1,940 2,590 Unsere Arbeit zeigt die Umgebung des Elbsandsteingebirges, vielleicht des Plauenschen Grundes bei Dresden, der zuerst von Adrian Zingg systematisch erwandert und bildwürdig gemacht wurde. Wir danken Sabine Weisheit-Possél, Berlin, für die freundliche Bestätigung der Authentizität der Zeichnungen Los 102 und Adrian Zingg St. Gallen Leipzig Flußlandschaft mit Felsblock und Wasserfall. Um 1772 Aquarell und Feder in Schwarz auf Papier, auf Karton aufgezogen. 18,6 x 23 cm (7 ⅜ x 9 in.). Unten rechts auf dem Unterlagekarton mit Feder in Schwarz alt beschriftet: Zingg. Gebräunt, die Farben etwas verblichen. Leicht fleckig. [3013] $ 1,940 2,590 8 Grisebach 06/2015 In den 1770er Jahren schuf Zingg kleinere Radierungen, die er auf der Leipziger Oster- und Michaelismesse und auch ins Ausland mit großem Erfolg verkaufte. Bei unserer Zeichnung handelt es sich um die Vorlage für die Titelradierung seiner 1770 dem Dresdner Bibliothekar Dassdorf gewidmeten Landschaftssuite, die in das 1805 bei Tauchnitz in Leipzig erschiene Kupferstichwerk Zinggs aufgenommen wurde. (SW)

11 104 Carl Ludwig Kaaz (Katz) Karlsruhe Dresden Ideallandschaft mit Hirtenpaar Gouache auf Papier, auf Hartfaser aufgezogen. 51,8 x 72 cm (20 ⅜ x 28 ⅜ in.). Unten links signiert, bezeichnet und datiert : C. Katz. pinx: Dresd: Kleine Farbverluste. [3013] Gerahmt $ 4,310 6,470 Der in Dresden tätige Carl Ludwig Kaaz hat unter Rückgriff auf klassisch-ideale Kompositionsprinzipien des 17. Jahrhunderts zur Konturierung der deutschen Landschaftsmalerei um 1800 beigetragen. Seinen stimmungsvollen Naturzugriff verwob Kaaz mit den Eindrücken, die er während seiner Italienreise (1801/ ) empfing. Dabei gelang es ihm, die beiden Pole von Ideal und Wirklichkeit, auf freien Erfindungen beruhende Kompositionen sowie topografisch codierte Landschaftsveduten, überzeugend miteinander zu verschmelzen. Untrennbar verbunden mit Kaaz Namen ist derjenige Goethes, welcher den Künstler tätig förderte und zugleich das Weimarer Herzogshaus als Unterstützer gewinnen konnte. Bei der vorliegenden, von Kaaz signierten und auf 1797 datierten Gouache handelt es sich um eine Kopie nach Claude Lorrains berühmtem Bild Landschaft mit der Flucht nach Ägypten (1647), das in der Dresdner Gemäldegalerie zu sehen war. Gemeinsam mit einem zweiten Gemälde des in Rom wirkenden Franzosen, der Küstenlandschaft mit Acis und Galatea (1657), das ebenfalls 1751 die Sammlung bereicherte, vermochte es den Dresdner Künstlern in den Jahren um 1800 diesen spezifischen Typus der klassischen Ideallandschaft, welche ihren besonderen Reiz aus einer ausgewogenen, harmonisch ausbalancierten Komposition sowie dem subtil eingesetzten Spiel des Lichts bezog, paradigmatisch zu vergegenwärtigen. Während Kaaz im Zuge seiner kopierenden Aneignung dem Landschaftsraum relativ getreu folgte, nahm er bei den Figuren kleinere, aber durchaus bezeichnende Veränderungen vor. So verzichtete er auf die Wiedergabe der antikisch-gewandeten, knienden Frauengestalt im Vordergrundbereich, die gerade ihr Wassergefäß an der Quelle auffüllt. Von größeren Konsequenzen für den Gesamtcharakter des Bildes ist schließlich Kaaz Entscheidung zu werten, die Gruppe der auf der Flucht befindlichen Heiligen Familie samt begleitendem Engel, welche gerade dabei ist, am linken Rand den Bildraum zu verlassen, auf eine männliche Figur mit Esel zu reduzieren. Einerseits bleibt dadurch die heilsgeschichtliche Allusion ausgespart, andererseits so ließe sich dieser Schritt ebenfalls lesen ist es nun die Landschaft, die aus sich heraus imstande ist, eine sakrale Aura zu stiften. Ob Kaaz damit den Wünschen des Auftraggebers nachkam oder aber die Modifikationen als eigene Setzung zu verstehen sind, lässt sich mangels Dokumenten nicht mehr klären. Die Beschäftigung mit Claude Lorrain war Kaaz ein lebenslanges Anliegen und hinter einer Vielzahl seiner Kompositionen leuchtet der Franzose als maßgeblicher Impulsgeber auf. Mehrfach hat sich der Künstler zudem kopierend mit dessen Werken auseinandergesetzt. Beispielsweise geht aus dem 1810 im Morgenblatt für gebildete Stände erschienenen, von Karl August Böttiger verfassten Nachruf auf den Künstler hervor, dass Kaaz um 1801 die Gelegenheit erhielt, die trefflichen Claude Lorrains und Ruysdaels auf der Dresdner Galerie für einige reiche kurländische Familien zu kopieren. Unsere 1797 entstandene Gouache markiert den Anfang von Kaaz Beschäftigung mit dem Künstler. Schließlich war er erst 1796/97 nach Dresden übergesiedelt und aus dieser frühen Schaffensphase ließen sich bislang nur wenige Werke dingfest machen. Markus Bertsch, Hamburg Grisebach 06/2015 9

12 105 Deutsch, um 1820 Felsen im Wasser. Pinsel in Grau auf Bütten. 17,8 x 24,9 cm (7 x 9 ¾ in.). Rückseitig alt mit Bleistift beschriftet, unten rechts: Caspar David Friedrich; in der Mitte: No 18. [3095] Gerahmt. Provenienz: Ehemals Sammlung Eugen Roth, München $ 2,160 3,230 In der Sammlung von Eugen Roth galten die Felsen im Wasser als ein Werk von Caspar David Friedrich. Diese Zuschreibung wird von der aktuellen Forschung nicht geteilt. Doch ist die Zuordnung an einen Dresdner Meister sehr plausibel. Eine bis ins Detail ähnliche Aquarelltechnik in der Stein- und Wassergestaltung verwandte Johan Christian Dahl auf seiner ersten Italienreise 1820/21. Da bis heute vor allem seine bahnbrechenden Ölstudien aus Italien im Fokus der Aufmerksamkeit stehen, wurde seine eigenständige zeichnerische Leistung auf diesen Reisen bislang wenig beachtet und erst 2004 umfassend publiziert: Im Katalog zur Ausstellung J.C.Dahl: Tegninger fra Italia-reisen des Nationalmuseums in Oslo, herausgegeben von Bodil Sorensen. Die publizierten Aquarelle weisen deutliche Parallelen zu unserer Arbeit auf. Charakteristisch sind zwei Dinge: das Interesse für Lichteffekte auf den Steinen am Meeresufer und die flächenhafte Gestaltung des Gesteins wie etwa in einer Zeichnung von der Küste bei Capri vom 11. Dezember 1820 (Nr.140, S.87). Die Felsformation unseres Blattes ist denen vor der Küste Capris und im Golf von Neapel eng verwandt. 10 Grisebach 06/2015

13 106 Deutsch, um 1810 Baumgruppe mit Obelisk. Feder in Schwarz, laviert, auf Bütten. 13,1 x 18,3 cm (5 ⅛ x 7 ¼ in.). Rückseitig unten rechts etwas unleserlich alt mit Bleistift beschriftet: C [S] W?. [3095] Provenienz: Ehemals Sammlung Eugen Roth, München $ 3,230 4,310 Das Blatt eines unbekannten Künstlers mit dem Blick auf eine von Bäumen bewachsene Wiese mit einem Obelisken ist nicht vollständig ausgearbeitet. Auf der Grundlage einer kompositorisch ausgewogenen, monochromen Pinselzeichnung arbeitet der Künstler in der Mitte nur die beiden Bäume und den Obelisken mit der Feder prägnant heraus, so daß auf dem Blatt Nähe und Ferne, vollendete und unvollendete Partien in einen wirkungsvollen Austausch miteinander treten, der für die deutsche Landschaftszeichnung um und nach 1800 charakteristisch ist. Gegenüber der gleichmäßigen, als Stimmungsträger fungierenden Pinselzeichnung werden Bäume und Obelisk im Wechsel von Licht und Schatten in einer Weise herausgearbeitet, die teilweise noch im ausgehenden 18. Jahrhundert verwurzelt ist. Wie allerdings Bäume und Obelisk bzw. Grabmonument auf dem Blatt sinnbildhaft miteinander in Beziehung gesetzt werden, erinnert bereits an den romantischen Symbolgehalt der Kunst Caspar David Friedrichs. Eine Entstehung des Blattes in Dresden in Friedrichs Umkreis nach 1800 ist deshalb wahrscheinlich; eine eindeutigere Zuordnung ist allerdings bisher nicht möglich. Aufgrund der graphischen Struktur der Federzeichnung wäre an einen mit dem Medium der Druckgraphik vertrauten Künstler wie z. B. Johann Philipp Veith ( ) zu denken. Peter Prange, München Grisebach 06/

14 107 N Carl Gustav Carus Leipzig Dresden Blick über den Waldrand. 1840er/50er Jahre Öl auf Leinwand. 16 x 33,5 cm (6 ¼ x 13 ¼ in.). Nicht bei Prause. Mit einer Bestätigung von Prof. Dr. Hans Joachim Neidhardt, Dresden, vom 20. März Retuschierte Knickfalte. [3143] Provenienz: Privatsammlung, Schweiz $ 19,400 25,900 Ein heißer Sommertag versinkt in fernem orangenen und lilafarbenem Leuchten, unten aus dem Wald meint man noch die letzten Vögel zwitschern zu hören, dann senkt sich die Dämmerung über das Dresdner Elbtal. Im Jahre 1832 hatte Carus in Pillnitz ein Sommerhaus bezogen, um als Leibarzt näher beim sächsischen König zu sein während des sommerlichen Aufenthaltes im dortigen Schloß. Von seinem Haus aus zog es ihn immer wieder auf ein kleines Plateau ein paar hundert Meter bergauf und an jenem Punkt entstanden in den folgenden Jahrzehnten immer wieder kleine Naturstudien, die zu den intimsten Werken gehören, die der Künstler geschaffen hat. Diese Werkgruppe, von Hans Joachim Neidhardt Hosterwitzer Studien getauft, verbindet der leicht erhöhte Standpunkt, wodurch von den Bäumen im abfallenden Gelände davor immer nur die Wipfel zu sehen sind und die ganze Aufmerksamkeit sich auf den Himmel richten kann und den Punkt, wo er die Natur berührt. Zu dieser Werkgruppe gehören etwa die Bäume im Frühling,Fassungen I und II, der Blick über Waldlandschaft und Blick über Baumwipfel (Werkverzeichnis Prause Nr ). Während bei den genannten Studien die meiste Aufmerksamkeit der minutiösen und doch raschen Erfassung der Baumstrukturen gewidmet wird, lebt unsere Studie vor allem von der duftigen Himmelsgestaltung. Mit weichem, schwingendem Pinsel schafft Carus hier ein besonders schönes Beispiel der Dresdner Landschaftskunst in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts: hier wird genau geschaut und gleichzeitig tief empfunden. Unsere kleine Studie ist der Inbegriff dessen, was als Dresdner Romantik die Kunst des deutschen neunzehnten Jahrhunderts bereichert hat. Und wie so häufig sind es ja nicht die Gipfelpunkte einer Entwicklung (also Caspar David Friedrich), sondern eher die kleineren Erhebungen daneben, in denen sich der Geist einer Kunstströmung am reinsten entfalten kann. Zumal, wenn es sich wie bei Carus um einen Theoretiker handelt, der sehr präzise Worte fand für das, was er künstlerisch schuf. Schaut man auf den Himmel unserer Studie, wie sich da im abendlichen Dunst die Farben in den Wolkenbahnen aufzulösen scheinen, wie sich ein merkwürdiger Frieden über die Landschaft legt wie ein weiches Laken, dann wird man unweigerlich erinnert an die Parallelen, die Carus zwischen Himmelsgestaltung und menschlicher Introspektion zieht: Alles, was in unserer Brust widerklingt, ein Erhellen und Verfinstern, ein Entwickeln und Auflösen, ein Bilden und Zerstören, alles schwebt in den Gebilden der Wolkenregionen vor unseren Sinnen. Blickt man auf unsere Studie, dann sieht man in ihr verwirklicht, was Carl Gustav Carus in seinen Neun Briefen über Landschaftsmalerei ( ) als kunstpolitisches Ideal der Romantik postuliert hatte: Die Hauptaufgabe der Landschaftskunst ist danach die Darstellung einer gewissen Stimmung des Gemüthslebens durch die Nachbildung einer entsprechenden Stimmung des Naturlebens. Damit wird also die Welt, die in der vorromantischen, klassizistischen Landschaftsmalerei noch ein objektives Für-Sich war, zu einem Ausstrahlungsfeld der subjektiven Gefühle des Menschen. Und der Betrachter, auch im Jahre 2015, kann selbst wieder ein Teil werden der subjektiven Gefühle eines Carl Gustav Carus, die ihn durchpulsten an diesem Sommerabend der 1840er, als er hinter den Baumgipfeln von Hosterwitz die Dämmerung in surrealen Farben ins Elbtal versinken sah. (FI) 12 Grisebach 06/2015

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16 108 Gustav Adolf Friedrich Blick aus dem Fenster. Öl auf Pappe. 13 x 12,8 cm (5 ⅛ x 5 in.). Winzige Fehlstelle an der rechten unteren Ecke. Das Blatt wurde von einer nur wenig größeren Pappe gelöst. Alte Beschriftung auf der Rückseite der Unterlage mit brauner Feder: Besitzerin Annaliese Friedrich Hannover-Kleefeld Senator Bauerstr. 29 Auf der Rückseite des Bildes stand die Bezeichnung C.D.Friedrich. [Name ist unterstrichen] Herr Ernst Bommer, der Schwager C.D.Friedrichs hatte seinerzeit laut Bestätigung die Bezeichnung selbst gemacht. [3245] Gerahmt. Provenienz: Nachlaß Caspar David Friedrich (seither in Familienbesitz) / Privatsammlung, Sachsen $ 4,310 6,470 Ein Punkt bei dieser energiegeladenen kleinen Ölstudie ist eindeutig geklärt: sie hat einmal Caspar David Friedrich gehört. Die rückseitige Beschriftung ist authentisch und die Familienerbfolge aus zahlreichen anderen Werken von der Hand und aus dem Besitz Friedrichs bekannt (siehe Abbildung unten rechts). Unsere Studie führt uns mitten hinein ins Zentrum der engen Freundschaft zwischen Friedrich und Johann Christian Dahl, die in den 1820er und 1830er Jahren gemeinsam im Haus An der Elbe 33 wohnten und arbeiteten (siehe Abbildung unten links). Die große Ausstellung Dahl und Friedrich in der Galerie Neue Meister in Dresden beleuchtet derzeit die Wechselwirkungen dieser intensiven Freundschaft und Arbeitsbeziehung. Während von Friedrich selbst sehr wenige Ölstudien bekannt geworden sind (die Ausstellung zeigt zwei Beispiele von gelb leuchtenden Himmeln aus der Kunsthalle Mannheim und aus Privatbesitz), hat Dahl gerade in diesem Medium seine größte Meisterschaft erreicht. Immer wieder malte er aus seinem Dachatelierfenster des Hauses An der Elbe, wie sich die Wolken türmten über dem Fluß, wie die Sonne den Himmel durchbricht und die Abenddämmerung ihre Farbpracht entfaltet. Die kleinen Studien waren schon zu Dahls Lebzeiten legendär, er zog einen sehr großen Kreis von Schülern an, denen er die spontane und doch sehr präzise Malerei mit Ölfarbe auf Papier oder Karton direkt vor der Natur lehrte. So deutet also einiges darauf hin, daß es sich bei unserer Studie um ein Werk von Dahl handeln könnte das er, der damaligen Praxis entsprechend, als unsignierte Freundschaftsgabe an Friedrich gab, in dessen Nachlaß es schließlich verblieb und von den Verwandten als eigenhändiges Werk des Besitzers mißver- 14 Grisebach 06/2015

17 (Abbildung in Originalgröße) standen wurde. Für Dahl spricht die charakteristische weiße Lichtsetzung in den schwarzen Wolkenbergen, auch die verschleifenden Pinselstriche, mit denen die Landschaft mit den weiten Wiesen und den schmalen Ackerrainen dazwischen erfasst wurde, sind von großer Souveränität. Vermutlich sehen wir bei unserer Studie den Blick aus dem Haus An der Elbe 33 aber nicht wie üblich nach vorne zum Fluß, sondern nach hinten, zu den südlichen Hängen hin, die Dresden hier begrenzen. Ganz genau läßt sich die Häuserreihe im Vordergrund der Studie aber heute, fast zweihundert Jahre danach, nicht im Stadtbild Dresdens verorten. Die Häuserreihe ist im Vergleich zu den mittleren und hinteren Partien des Bildes weniger ausgeführt, auch etwas weniger furios gemalt und damit kommt ein dritter Name ins Spiel. Es ist kein Zufall, daß der Herr im weißen Hemd, der unten auf dem Foto aus dem Dachgeschoß des Hauses An der Elbe 33 grüßt, Gustav Adolf Friedrich ( ) ist. Gustav Adolf war der Sohn Caspar David Friedrichs und schon als er siebzehn Jahre alt war zog es ihn immer wieder zum Malen zum Nachbarn obendrüber: zu Dahl. Auch wenn er in seinen späteren Jahren vor allem als akkurater Tiermaler bekannt wurde, gibt es offenbar einige sehr ausdrucksstarke und könnerhafte Ölstudien, die obwohl ganz in der Manier Dahls, Friedrichs Sohn zugeschrieben werden. So ist es eine mögliche Lösung, daß er der Schöpfer unserer Arbeit ist auch wenn man mindestens beim Mittelgrund und Himmel denkt, daß Dahl seine Finger mit im Spiel gehabt haben müsste. (FI) Grisebach 06/

18 109 Ernst Ferdinand Oehme 1797 Dresden 1855 Böhmische Landschaft mit Statue eines Heiligen Aquarell über Feder in Schwarz und Bleistift auf Papier. 24,5 x 37,1 cm (9 ⅝ x 14 ⅝ in.). Nicht bei Neidhardt. Mit einer Expertise von Prof. Dr. Hans Joachim Neidhardt, Dresden, vom 22. März [3200] $ 5,390 7,540 Wir danken Frank Richter, Dresden, für die topograpischen Hinweise. Von erhöhtem Standpunkt aus überblickt der Betrachter die einladend ausgebreitete Landschaft Nordböhmens; auf sandige Böschungen vorn und frische Vegetation dahinter folgt eine Ebene mit ausgebreiteten Feldern zu Füßen der markanten Gipfel am Horizont, über denen die Sonnenscheibe angedeutet ist. Bei der Baumkrone rechts und der Skulptur eines Heiligen, vermutlich Nepomuk, am Wegesrand kommt der schweifende Blick zur Ruhe. Ernst Ferdinand Oehme zeigt hier den Blick zum Kletschen links und dem Milleschauer rechts, wobei sein Standort entweder der Wacholderberg bei Teplitz oder etwas weiter östlich der Schloßberg bei Teplitz war. Ungefähr diesen Blick auf die beiden Bergspitzen hatte schon 1808 Oehmes Lehrer und Vorbild Caspar David Friedrich gemalt. 33 Jahre später wanderte der 44-jährige Oehme mit Carl Gottlieb Peschel und Ludwig Richter durch Nordböhmen. Die drei Künstler, die eine zwanzigjährige Freundschaft verband, waren bereits gemeinsam durch Italien und mehrfach durch das Erzgebirge gereist. Im Jahr 1841 machten sie sich nach Osten und erneut im Herbst zu Wanderungen durch Nordböhmen auf, wobei sie beide Male den Milleschauer berührten. Im Frühling führte ihre Tour sie über Aussig, Sebusein, Kamaik, Lobositz und den Milleschauer auch nach Töplitz, so daß diese Zeichnung wohl genau auf den April 1841 zu datieren ist. Unter Oehmes Werken, die unterwegs entstanden, besticht dieses Blatt durch seine zeichnerische Offenheit: Mit zarten, nur stellenweise unterbrochenen Federlinien umreißt der Künstler Erdformationen, Baumkronen und Vorgebirge sowie die in langen Zügen sanft und zugleich energisch schwingenden Horizontlinien. Anschließend verleiht er der Landschaft mit dem aquarellierenden Pinsel gleichsam ihre Materialität. Dabei beschränkt er sich auf helles Sandbraun und transparent ins Bläuliche übergehendes Grün sowie reichlich Papierton. Diese Reduktion trägt sehr zum Reiz des Blattes bei; die Baumgruppe rechts ist lediglich mit einer Umrißlinie angedeutet, um die zeitlose Stimmung der Fernlandschaft wirken zu lassen. Es ist denkbar, dass der Künstler bei dieser Zeichnung eine spätere Umsetzung in ein bildmäßig ausgeführtes Aquarell oder ein Gemälde im Sinn gehabt hat, wie es auch bei seinen böhmischen Landschaften gelegentlich vorkommt. Dennoch wirkt sie in ihrer unaufgeregten, meisterlichen Sicherheit und Ruhe völlig autonom und bezeugt damit einmal mehr die hohe Zeichenkultur der sächsischen Landschaftsmalerschule bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Anke Fröhlich-Schauseil, Dresden 16 Grisebach 06/2015

19 110 Carl Robert Kummer 1810 Dresden 1889 Das Kloster Metten bei untergehender Sonne Öl auf Papier, auf Pappe aufgezogen. 22 x 39,3 cm (8 ⅝ x 15 ½ in.). Nüdling 391 (dort mit irrtümlichen Titel). Mit einer Bestätigung von Dr. Elisabeth Nüdling, Fulda, vom 9. April Etwas wellig aufgezogen. Randmängel. [3013] Gerahmt $ 5,390 7,540 Ein spektakulärer Abendhimmel leuchtet in dieser kühnen Ölskizze über der barocken Klosteranlage im Bildzentrum. Es handelt sich um eine Ansicht der Benediktinerabtei Metten im Bayerischen Wald, die hier im Mittelpunkt des eindrucksvollen Naturschauspiels steht. Breite Pinselstriche und subtiles Farbspiel dokumentieren das große Spektrum technischer Möglichkeiten, das Kummer hier voll ausschöpfte. Wir danken Herrn Chris Mulzer, Berlin, für die Identifizierung der Landschaft. 111 Deutsch, um 1800 Ruine im Nebel. Pinsel in Schwarz und Grau auf Papier. 13 x 17,5 cm (5 ⅛ x 6 ⅞ in.). Unten links ein Sammlerstempel (nicht bei Lugt). Gebräunt, verblichen. [3275] Provenienz: Ehemals Johann Friedrich Lahmann, Dresden-Weißer Hirsch, und Edwin Redslob, Berlin $ 1,290 1,620 Diese faszinierende kleine Papierarbeit von hoher Qualität und bester Provenienz (Johann Friedrich Lahmann war der wichtigste Sammler der Dresdner Romantik) könnte, obwohl man zunächst an einen Dresdner Künstler der Frühromantik denkt, sogar noch eher entstanden sein. Die erst auf den zweiten Blick zu erkennende Figur vorne rechts, die andächtig auf die im Nebel versinkenden Ruinen blickt, ist als Überwältigungsinszenierung eine Haltung des achtzehnten Jahrhunderts. Die Faszination für die verfallenen Gebäude mit ungewöhnlicher Perspektive und sehr hoher künstlerischer Freiheit könnte auf Christian Benjamin Müller ( ) als Künstler hindeuten, allerdings knüpft vor allem Christoph Nathe ( ) in seinen späten Aquarellen genau an Müllers freien Umgang mit Pinsel und lavierten Partien an. Grisebach 06/

20 112 Carl Gustav Carus Leipzig Dresden Phantasie aus der Alpenwelt Öl auf Leinwand. Doubliert. 52 x 66,7 cm (20 ½ x 26 ¼ in.). Prause 132. [3032] Gerahmt. Provenienz: Ehemals Galerie Caspari, München (um 1925/27) / Privatsammlung, New York (bis 2002) Ausstellung: Verzeichniß der [...] ausgestellten Kunstwerke. Dresden, Königl. Sächs. Akademie der Künste, 1822, Kat.-Nr. 182 / Carl Gustav Carus. Natur und Idee. Dresden, Kupferstich- Kabinett und Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, in der Gemäldegalerie Alte Meister und im Residenzschloß Dresden, und Berlin, Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, 2009/2010, Kat.-Nr. 159, m. Farbabbildung Literatur und Abbildung: Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode, Jg. 7, 1822, Nr. 133, , S (Rezension der Dresdner Ausstellung) / Artistisches Notizenblatt, Jg. 19, 1822, S. 76 (Rezension der Dresdner Ausstellung) / Gerda Grashoff-Heins: Carus als Maler. Lippstadt 1926 (= Münster, Univ. Diss. 1926), S. 32 / 19th Century European Art. London, Christie s, , Kat.-Nr. 71, m. Farbabbildung $ 194, ,000 Zwei Adler. Vorzeichnung zum Gemälde. Bleistift 14,1 x 19,6 cm. Kupferstich-Kabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden. Inv. Nr. C (aus dem Nachlaß des Künstlers) Dieses faszinierende Bild führt mitten hinein in die Freundschaft zwischen Carl Gustav Carus und Caspar David Friedrich. Der Naturforscher, Maler und Universalgelehrte und der größte Künstler der deutschen Romantik hatten sich in Dresden kennengelernt. Zwischen 1818 und 1825 fällt ihre intensivste Phase, es gab fast täglichen Austausch, man malte gemeinsam in Dresden und Umgebung und die Werke von Carus beziehen sich mitunter direkt auf die seines Freundes und Vorbildes. Unser Bild entstand im Jahre 1822, als Carus künstlerischer Weg eine Wandlung durchlief und er, wie er immer wieder bekennt, besonders viel von Friedrich lernt. Es zeigt zwei Greifvögel (Bartgeier eher als Adler, auch wenn schon in den ersten Rezensionen von Adlern die Rede ist) auf einem braunen Felsvorsprung, dahinter, in der nächsten Zone, ziehen undurchsichtige Nebelschleier durchs Bild, aus denen sich schließlich zwei hochalpine und schneebedeckte Gipfel erheben. Das Bild beruht auf den Erfahrungen, die Carus auf seiner ersten Schweizreise 1821 machte. Außergewöhnlich ist aber, daß er anders als bei den anderen Bildern der Alpenreise, die ihre Topographie imtitel tragen, bewusst die Aufmerksamkeit der Betrachter auf die Symbolik des Werkes lenkte und ihm den Namen Phantasie aus der Alpenwelt verlieh. Auch daß er das Bild im Jahr 1822 zur Dresdner Akademieausstellung gab, demonstriert, welch besondere Bedeutung Carus dem Bild beimaß. Und manchmal sind auch kleine Details aufschlussreich: so wollte sich Carus, anders als von zahlreichen anderen Werken und Zeichnungen, zeitlebens nicht von dem kleinen Blatt trennen, auf dem er die beiden Adler im Gebirge nach den Radierungen gezeichnet hatte, die als Vorstudie für die Phantasie aus der Alpenwelt dienten (offenbar war es keine Zeichnung nach der Natur, sondern nach einer Radierung von Ridinger aus dem Jahre 1744). Umso eigentümlicher ist, daß das Bild bis heute in der Carus- Literatur nicht gedeutet wurde obwohl es mit seinem Titel ja bewusst die Phantasie anregen sollte. Könnte die besondere Aura, die von dem Bild ausgeht, nicht darin begründet liegen, daß wir es hier mit einem ganz besonderen Freundschaftsbild der Dresdner Romantik zu tun haben? Um 1820 malte Friedrich seine Zwei Männer in Betrachtung des Mondes. Unser Bild könnte ein Versuch von Carus sein, darauf zu reagieren und zugleich seinem Freund zu huldigen. Denn das Verhältnis der beiden Greifvögel entspricht exakt dem zwischen Carus und Caspar David Friedrich in der Zeit um 1821/22: Der untere Vogel, von dem man nur einen Flügel sehen kann, blickt anerkenend und ehrfurchtsvoll auf den oberen, helleren Vogel, der seine Flügel ausbreitet. Und darüber in den Bergen wird das Verhältnis noch einmal wiederholt: rechts der etwas niedrigere, links der hellere, unerreichbare Gipfelpunkt. Es passt zu den Briefen und Notizen von Carus aus dieser Zeit, daß er sich darum bemühte, von Friedrich zu lernen, wie man Bilder symbolisch auflädt. Und es passt zu Carus, der den großen Geistern seiner Zeit wie Friedrich und Goethe immer mit einer gewissen Ehrfurcht gegenüber trat, dieses Verhältnis auch bildnerisch darzustellen. Somit wird dieses Bild zu einem ganz besonderen Dokument der Kunst der Dresdner Romantik um (FI) 18 Grisebach 06/2015

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