Neue Wege der Raumklimatechnik in Bürogebäuden

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1 Neue Wege der Raumklimatechnik in Bürogebäuden Von Dr.-Ing. Hans-Werner Roth 1 Zusammenfassung Ein optimales Raumklima setzt klimagerechte Bauweise, emissionsarme Innenräume und eine gute Integration der natürlichen Lüftung voraus. Anspruchsvolle Fassaden mit geringem Wärmeverlust, gut abgestimmtem, verstellbarem Energiedurchlassgrad und kontrollierbaren Einrichtungen zur natürlichen Belüftung senken den Energiebedarf wie auch die mit den maximalen Heiz- und Kühllasten verbundenen Investitionen. Für den großen Anteil der Regel- oder Standardbüros stehen zur Raumtemperierung Flächenkühl- u. Heizsysteme ebenso zur Wahl wie konvektiv arbeitende Raumklimageräte. Alternativ zu einer zentralen mechanischen Lüftung können dezentral arbeitende Fassaden-Lüftungsgeräte eingesetzt werden. Bei einer Außenluftstromdichte von 6m³/(h m²) sind die Investitionen für Induktionsgeräte mit zentraler Lüftungsanlage am niedrigsten. Fassaden-Lüftungsgeräte erreichen das gleiche Investitionsniveau, wenn sich die Einsparungen an Bauraum innerhalb des Gebäudes als Baukosten und vermietbare Büro- oder Parkfläche anrechnen lassen. Raumklimageräte, die dezentral in den Büroräumen Außen- und Umluftströme fördern und aufbereiten, erfordern einen größeren Aufwand an Wartung und Instandhaltung als Flächenkühl- u. Heizsysteme mit zentraler mechanischer Lüftung. Fasst man die Investitons- und Betriebskosten zusammen, so liegen Kühldecken mit zentraler Lüftung am höchsten, Raumklimasysteme mit zentraler oder dezentraler Lüftung und Betonkerntemperierung um 10-25% niedriger. Dezentrale Fassaden-Lüftungssysteme sind jedoch flexibler einzusetzen als große Lüftungszentralen, da sich Kühlleistung und Luftströme mit geringeren Kosten an die Nutzung der Büroräume anpassen lassen. 2 Einleitung Die Diskussion um den Nutzen von Klimaanlagen in Bürogebäuden ist in unserer gemäßigten Klimazone so alt wie die Komfortklimaanlagen selbst, in Deutschland etwa Jahre. Die häufig kritische Distanz gegenüber Klimaanlagen steht im Widerspruch zu den Anforderungen an ein gutes Raumklima. Gute Raumluftqualität, ein angenehmes thermisches und akustisches Umfeld sind bei wachsendem Arbeitsdruck für die Gesundheit und die Arbeitsleistung der Mitarbeiter zu einer notwendigen Voraussetzung geworden. Eine nur 1%ige Verringerung der Wertschöpfung am Arbeitsplatz durch ein schlechteres Raumklima kostet mehr als die gesamten jährlichen Kapital- und Betriebskosten der im Gebäude eingebauten Klima- und Heizungsanlagen. Im Wettbewerb mit leerstehenden Bürogebäuden haben Gebäude, in denen sich die Mitarbeiter wohlfühlen, die besseren Vermietungschancen. Der Artikel zeigt bewährte und neue Wege zu einem guten Raumklima unter den Zwängen der Baukosten und Betriebskosten. Investitionen in ein Raumklimasystem beanspruchen 10 20% der Baukosten und sollten für einen Lebenszyklus von Jahren richtig und nachhaltig angelegt werden. 3 Neue Wege der Raumklimatechnik durch neue Bewertungsmaßstäbe und technische Fortschritte Zum besseren Verständnis der aktuellen Entwicklung von Raumklimasystemen muss man das Umfeld des Immobilienmarkts, die technischen Fortschritte und die Gesetzgebung im Bereich des Umweltschutzes berücksichtigen. Der Büromarkt ist noch schwieriger geworden. Man erwartet eine hohe Raumqualität bei niedrigsten Nebenkosten. Die große Unsicherheit über die Anforderungen neuer Mieter und die schnellen organisatorischen Veränderungen innerhalb der Unternehmen sind nur durch flexible Raumklimatechnik zu bewältigen. Die neue Energie-Einsparverordnung (EnEV 2001) begrenzt den Primärenergiebedarf und fordert einen Nachweis für die Baugenehmigung. Damit werden Technologien zur Nutzung der Umweltenergie aus der Solarstrahlung, dem Erdreich und der Außenluft bei Bürogebäuden stärker genutzt. Die freie Lüftung wird gleichrangig mit der mechanischen Lüftung behandelt und zur Hybridlüftung weiterentwickelt, deren Energiebedarf nicht höher sein sollte als beim rein natürlich belüfteten Bürogebäude. Intelligente Architektur 01-02/03 LTG Aktiengesellschaft Seite 1

2 In der Gebäudetechnik ist die Vernetzung der Steuerungen und Regelungen (MSR) Standard geworden. Die MSR-Funktionen im Raum, wie Lüftung, Jalousie, Licht und Raumtemperierung werden in der Raumautomation integriert, um die Bedienung zu erleichtern und Kosten einzusparen. Durch Verbesserungen von technischen Gläsern, von Blend-und Sonnenschutz und der Lüftungseinrichtungen für die natürliche Lüftung (auch von Hochhäusern) wird die Fassade zur wichtigsten Schnittstelle der Raumklimatechnik. Die größten Chancen für kostengünstiges Bauen und Betreiben stecken in der Planungsphase der Gebäude, im klimagerechten Bauen mit emissionsarmen Baustoffen, wo eine technische und energetische Minimierung frühzeitig durch eine rechnerische Gebäudesimulation entwickelt und abgesichert werden kann. Die Auswahl und Auslegung optimaler Raumklimasysteme ist komplexer, vernetzter geworden und erfordert eine rechtzeitige Einbindung von Experten und Herstellern. Zeitgemäße Raumklimasysteme zeichnen sich aus durch: - Trennung zwischen Belüftung und Temperierung, d.h.heizen oder Kühlen des Raums Luftstrom - Kühlen mit hohen (16-20 C) und Heizen mit niedrigen ( C) Wasservorlauftemperaturen Nur-Luft freie Lüftung - moderate Heiz- und Kühllastdichten (30 60 freie Kühlung W/m²) im Standardbüro - Flexibilität bzgl. Leistung und Klimafunktionen Luft- transport durch konsequente Modulbauweise - der Raumnutzung angepasste Lüftung mit reiner Außenluft Luft-Wasser Nur-Wasser - gute Einbindung der natürlichen Lüftung und Entrauchung - individuelles Raumklima mit übersichtlicher Wasserstrom Bedienung durch Raumnutzer mechanisch Energie- transport natürlich Abbildung 1 Aufteilung von Raumklimasystemen Einen Überblick über Raumklimasysteme für Bürogebäude und deren Bezeichnungen vermittelt Bild 1. 4 Zentrale oder dezentrale Raumlüftung? Die mechanische Raumlüftung wird in der Regel von einer Lüftungszentralen betrieben, die im Untergeschoss, auf dem Dach oder z.b. bei Hochhäusern in Technikgeschossen eingebaut werden und die Büroräume über Steigleitungen und horizontale Verteilleitungen versorgen. Bei komplexen Gebäudegrundrissen und schwieriger vertikaler und horizontaler Erschließung der einzelnen Räume verteilt man die mechanische Lüftung auf mehrere kleinere Einheiten. So werden z.b. vertikal übereinander liegende Besprechungsräume an eine getrennte Zentrale angeschlossen, die im Gegensatz zu den Regelbüros einen nutzungsangepassten Lüftungsbetrieb mit variablen Zuluftströmen ermöglicht. Ein weiteres Kriterium für Dezentralisierung ist die Versorgung von Nutzungs- bzw. Vermietungseinheiten mit einer eigenen Klimazentrale. Ist der Mieter noch nicht bekannt oder wird eine mechanische Lüftung nicht verlangt, so werden nur die Technikräume und Steigschächte vorgehalten und erst bei Bedarf ausgebaut. Fassadenorientierte Räume mit einer guten Außenluftqualität vor dem Fenster lassen sich auch auf dem direkten Weg über Lüftungsschlitze in der Fassade mechanisch belüften. Im Gegensatz zur freien Fensterlüftung kontrollieren dezentrale Fassaden-Lüftungsgeräte den Zuluftstrom filtern, heizen oder kühlen ihn, abhängig von den thermischen Lasten im Raum. Durch die gute Einfügungsdämpfung bleibt der Schallschutz der Fassade gegenüber Außengeräuschen erhalten. Setzt man kombinierte Zu- und Abluftgeräte mit integriertem Wärmerückgewinner ein, so entfallen sämtliche zentralen Lüftungseinrichtungen im Gebäude. Diese sehr kompakt gebauten Fassaden- Lüftungsgeräte können im Doppelboden, unterhalb des Fensters (vor der Brüstung oder in der Zarge) oder unterhalb der Decke eingebaut werden. Intelligente Architektur 01-02/03 LTG Aktiengesellschaft Seite 2

3 Über schlitzförmige Wetterschutzgitter in der Fassade auf Höhe der Geschoßdecke oder zwischen Brüstung und Fensterbrett wird der Außenluftstrom angesaugt, dahinter über Lüftungsklappe, Luftfilter, Ventilator, Schalldämpfer bis zum Wärmeaustauscher geleitet und durch ein Lüftungsgitter impulsarm in den Raum geblasen. Bild 2 zeigt schematisch, welche Gerätebauarten möglich und sinnvoll sind. Man erkennt, wie stark diese Fassaden-Lüftungsgeräte in das Gewerk Fassade eingreifen und damit eine frühe Abstimmung zwischen Architekt, Fassadenplaner, Bauphysiker, Geräte- und Fassadenhersteller erfordert. Im Beispiel von Bild 3 ist die Integration im Doppelboden dargestellt. Es handelt sich um ein reines Zuluftgerät mit einer Abluftführung über die Innenzonen des Gebäudes durch eine zentrale Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung über eine Wärmepumpe. Zu den Vorteilen zählen die sehr niedrige Bauhöhe und die geringe Empfindlichkeit gegenüber windinduzierten Druckdifferenzen an der Fassade und an den Flurtüren. Mit dieser Hybridtechnik wurden und werden einige Hochhäuser ausgestattet, wie z.b. der Posttower in Bonn und der Skyline- Tower in München. klassische Lochfassade Brüstungsgerät 1m Brandüberschlag Brüstungs- Element- Fassade Zargengerät Fassadensprinklerung Element-Fassade mit raumhoher Verglasung Bodengerät Fassadensprinklerung mm AU mm ZU 1m AU 200mm mm ZU mm mm ZU mm AU Abbildung 2 Integration von Fassadenlüftungsgeräten Fassaden-Lüftungsgeräte ergänzen und erweitern die natürliche Lüftung ideal. Für jeden Raum kann die Entscheidung für eine mechanische Lüftung getrennt gefällt werden. Sind Lüftungsschlitze vorgesehen und durch Ausbau von Isolationskernen aktivierbar, so steht die Entscheidung offen, ob und falls ja, wieviele Geräte pro Raum einzubauen sind. Standardbüros lassen sich mit wenigen Handgriffen in Besprechungsräume umrüsten. Der Raumnutzer steuert seine Außenluftströme durch einen Stufenschalter. Er verändert seine Raumtemperatur, indem er den Sollwert der Raumtemperatur verschiebt und damit Heiz- und Kühlprozesse seines Raumes aktiviert. Fassaden- Lüftungsgeräte verfügen jedoch im Gegensatz zur Heizung über eine zu geringe Kühlleistung, um allein mit dem gekühlten Außenluftstrom der aus energetischen und wirtschaftlichen Gründen zu begrenzen ist ein vollwertiges Raumkühlsystem ersetzen zu können. Wärmetauscher Schalldämpfer Ventilator Luftfilter Außenluftklappe mit Stellantrieb Abbildung 3a Geräteeinbau im Doppelboden Abbildung 3b Innenansicht eines Fassadenlüftungsgerätes für den Bodeneinbau, Typ VFD Intelligente Architektur 01-02/03 LTG Aktiengesellschaft Seite 3

4 Für die Raumtemperierung kommen grundsätzlich zwei Verfahren zur Anwendung: 1. Flächenkühl- und Heizsysteme Zu diesen Verfahren zählen abgehängten Kühldecken und Massivdecken, in die Rohrregister eingebaut sind. Etwa 50% des Wärmestroms wird durch Strahlung übertragen. Metallkühldecken erreichen eine Kühlleistungdichte bis zu 100 W/m², in Beton eingegossene Rohrregister (Betonkerntemperierung) im Mittel nur 30 W/m² 2. konvektive Systeme Diese Raumklimageräte temperieren die Räume dezentral durch Erwärmen oder Kühlen von Raumumluft. Beim Induktionsprinzip wird dieser Umluftstrom nicht wie bei Ventilatorkonvektoren mit einem Ventilator, sondern durch die Treibwirkung von Düsenstrahlen gefördert, die mit Außenluftstrom gespeist werden. Konvektive Systeme verfügen über größere Kühlleistungsreserven, wesentlich höhere Kühlleistungsdichten und reagieren schneller auf Laständerungen im Raum. Schnellere Regelkreise reduzieren prinzipiell den Energiebedarf. Träge Flächensysteme sind aufgrund der moderaten Wassertemperaturen für den Einsatz regenerativer Energiequellen gut geeignet. Der Primärenergieverbrauch kann somit verringert werden. Zur Kombination von Fassaden-Lüftungsgeräten mit Umluft-Kühlung und -Heizung bieten sich ebenfalls 2 Möglichkeiten an : 1. Umluftbetrieb innerhalb des Fassaden-Lüftungsgeräts 2. zusätzlicher Ventilatorkonvektor mit 4-Leiter-Anschluss zum Heizen und Kühlen Die Beimischung von Raumluft zum Außenluftstrom als Primärluftstrom vor Eintritt in den Wärmetauscher, wie in Bild 4 dargestellt, erhöht die im Raum verfügbare Heiz- und Kühlleistung des Geräts erheblich. Gleichzeitig erhöht sich für den größten Teil der Jahresbetriebsstunden, an denen die Außenlufttemperatur unterhalb der Raumtemperatur liegt, die Zulufttemperatur durch Mischung mit der wärmeren Raumlufttemperatur. Damit kann die freie Kühlung ohne Komforteinbußen besser und länger genutzt und Nachheizen vermieden werden. Eine Gerätekombination mit einem Ventilatorkonvektor ist in Bild 5 dargestellt. Wichtig sind die gleiche Optik vom Raum aus gesehen und die gleiche Einbausituation im Boden, um einen Geräteumbau oder eine Nachrüstung zu erleichtern. Dezentrale Fassaden-Lüftungsgeräte können eine interessante Alternative zu einer zentralen mechanischen Lüftungsanlage sein, wenn folgende Bedingungen gegeben sind und sich die genannten Vor- und Nachteile an Hand aktueller Bauprojekte (Neubau und Sanierung) quantifizieren lassen: - Lüftungsöffnungen in der Fassade erforderlich - gute Außenluftqualität vor der Lüftungsöffnung - keine Befeuchtung des Zuluftstroms, d.h. Begrenzung des Zuluftstroms bzw. Luftwechsels während der Heizperiode empfohlen - aus hygienischen Gründen keine Entfeuchtung empfohlen, d.h. Kontrolle der Kaltwasser- Vorlauftemperaturen erforderlich; Kondensatnetz aus Sicherheitsgründen empfohlen; nicht zu empfehlen für Klimazonen mit heißem, feuchtem Klima - Maßnahmen zur Regelung / Begrenzung des Zuluftstroms unter Windeinfluss beim Einsatz in Hochhäusern erforderlich ( Einhalten des Luftaustausches, Minderung von winddruckinduzierten Türkräften) Abbildung 4 Prinzip der Direktinduktion bei einem Fassadenlüftungsgerät, Typ FVD Abbildung 5 Ventilatorkonvektor für den Bodeneinbau, Typ VKB Intelligente Architektur 01-02/03 LTG Aktiengesellschaft Seite 4

5 Vor- und Nachteile der dezentralen mechanischen Lüftung: += Einsparungen an Bauraum für Steigschächte, Technikräume, abgehängte Decken += niedrigerer Energiebedarf für die Außenluftförderung ( z.b. < 1 kw el / (m³/s) ) += niedrigerer Energiebedarf für die Außenluft-Nachbehandlung durch einfach zu realisierende Bedarfslüftung ( z.b. durch 3 fest eingestellte Zuluftströme, über Schalter einstellbar) += variable Zuluftströme += einfache und schnelle Nachrüstung und Anpassung an geänderte Raumnutzung += hohe Akzeptanz durch Nutzer, da individuell bedienbar - spezifische Investition in /(m³/h) gleich bis leicht oberhalb der Investition für zentrale Lüftungsanlagen mit konstantem Volumenstrom - keine Befeuchtung - bei fehlender Außenluftentfeuchtung Raumkühlung durch Kondensatgrenze eingeschränkt - höhere Wartungskosten - Wartung innerhalb der Büroräume eingeschränkt durch Bürobetrieb - erhöhtes Betriebsgeräusch bei großen Zuluftströmen - erhöhter MSR-Aufwand für Winddruckkompensation, Begrenzung der Zulufttemperatur und Frostschutz 5 Kostenvergleiche zwischen zentralen und dezentralen Raumklimasystemen (Luft-Wasser-Systeme) Das wichtigste Kriterium für die Systemauswahl ist der auf die Grundfläche bezogene Außenluftbedarf in m³/(h m²) und die Kühllastdichte in Watt/m². In den folgenden Diagrammen werden 5 Raumklimasysteme in Abhängigkeit dieser Kriterien bezüglich ihrer Investitions- und Betriebskosten miteinander verglichen. Die Einsparungen an Bauraum gegenüber den zentral orientierten Systemen werden nicht berücksichtigt, da die Unterschiede in der Bewertung von Objekt zu Objekt sehr groß sind ( z.b. bei Sanierung nicht anrechenbar und in Innenzonen nicht voll nutzbar). Es bedeuten mit den Abkürzungen: Dezentrale Fassaden-Lüftungsgeräte mit Betonkerntemperierung Dezentrale Fassaden-Lüftungsgeräte im Wechsel mit Umluft- Ventilatorkonvektoren zum Heizen und Kühlen Zentrale Lüftungsanlage mit konstantem Zuluftstrom und Betonkerntemperierung Zentrale Lüftungsanlage (V=konst) mit Kühl- Heizdecken Induktionsanlage (V=konst.) mit Lüftungszentrale und dezentralen Induktionsgeräten in den Räumen Die Auslegungsbereiche unterschiedlicher Bürotypen sind in Bild 6 in Abhängigkeit von Kühllastdichte und Außenluftstromdichte eingezeichnet und den Kühlleistungsdichten der 5 genannten Raumklimasystemen gegenübergestellt. Alle Beispiele zählen zu den Luft-Wasser-Klimasystemen. Zum Vergleich ist das Kühlpotenzial der Außenluft mit eingezeichnet, um die Komfortgrenze für eine dauerhafte Fensterlüftung im Vergleich zu den mechanisch unterstützten Systemen darzustellen In Bild 6 zeichnen sich Kühldecken, kombiniert mit einer mechanischen Lüftungsanlage mit zentraler Kühlung und Entfeuchtung, durch die höchsten Kühllastdichten bei gutem themischem Komfort aus. Die Kühlleistung von Induktionsgeräten nimmt über der Außenluftstromdichte stärker zu, da die Raumkühlleistung (Sekundärkühlleistung) mit dem Zuluftstrom gekoppelt ist. Induktionsgeräte stoßen jedoch bei Kühllastdichten oberhalb von 80W/m² wegen der hohen Luftbewegung im Raum an Komfortgrenzen. Eine Alternative besteht darin, Induktionsgeräte und Ventilatorkonvektoren zu kombinieren, d.h. z.b. abwechselnd ein Induktionsgerät und ein Ventilatorkonvektor in benachbarte Fensterachsen einzubauen. Damit lassen sich Kühllasten von mehr als 100 W/m² abführen. Zentrale Lüftungsanlagen mit konstantem Zuluftstrom und Betonkerntemperierung liegen mit rund 50 W/m² unterhalb der Kühlleistungsdichte von Kühldecken, sind jedoch für Standardbüros gut einsetzbar. Die Zuluftdurchlässe können im Doppel- oder Hohlraumboden als Schlitzdurchlässe entlang der Fassade eingebaut werden. Damit lassen sich während der Heizperiode durch die träge Intelligente Architektur 01-02/03 LTG Aktiengesellschaft Seite 5

6 Betonkerntemperierung hervorgerufene Temperaturschwankungen ausgleichen und die kalte Fassade gut abschirmen. Bei dezentral angeordneten Raumklimageräten, wie Fassaden-Lüftungsgeräten, Induktionsgeräten und Ventilatorkonvektoren können Außenluftstromdichten und Kühlleistungsdichten über die Geräteauslegung und Geräteanzahl pro Raum flexibel angepasst werden. Beim Übergang auf unterschiedliche Raumgrößen entstehen Kostensprünge, die sich bei einer vorgegebenen Häufigkeitsverteilung der Raumgrößen vom 2- bis zum 5-Achser teilweise ausgleichen aber auch unterscheiden können. Aus der Darstellung der Kosten über Kühllast und Außenluftstrom kann man abhängig von der Nutzung der Räume wirtschaftliche Lösungen für alle Raumtypen ermitteln. Flexible Raumklimasysteme zeichnen sich dadurch aus, dass nur ein kleiner Anteil der Räume mit erhöhten Kühllastdichten oder Außenluftstromdichten technisch aufgerüstet werden. Somit sind Raumklimageräte grundsätzlich flexibler als Heiz- und Kühlflächen. Für den Einsatz im Standardbüro sind die Investitionskosten von Induktionsgeräten am niedrigsten. Darüber liegen die Systeme mit Betonkernaktivierung, alternativ mit zentraler und dezentraler mechanischer Lüftung. Bei allen Systemen werden die Investitionskosten im wesentlichen im Raum bestimmt. Somit ist auch der Architekt durch seinen Entwurf und Vorstellungen über das Innenraumdesign bei der Kostenentscheidung stark beteiligt. Vergleicht man die Aufteilung Betriebskosten in Bild 10, so erkennt man die Dominanz der Wartungskosten der Klimageräte im Raum. Kühldecken erfordern eine geringere Wartung, liegen in den Kältekosten aufgrund der höheren spezifischen Kühlleistung höher. Fasst man die Investitons- und Betriebskosten zusammen, so verringern sich die Kostenunterschiede der Systeme. Kühldecken mit zentraler Lüftung liegen weiterhin an der Spitze, Raumklimasysteme mit zentraler oder dezentraler Lüftung und Betonkerntemperierung um 10-25% niedriger. Dezentrale Lüftungssysteme sind flexibler, da sich die Luftströme mit geringeren Kosten an die Nutzung der Büroräume anpassen lassen. Stellt man die Vorund Nachteile einer Bauteiltemperierung mit zentraler Lüftung und konstantem Zuluftstrom einer dezentralen mechanischen Fassadenlüftung mit variablem Außenluftstrom gegenüber, so muss man bei den Fassaden-Lüftungsgeräten auf die Wartungsfreundlichkeit besonders achten, wird jedoch bei guter Außenluftqualität vor dem Fenster mit einer besseren Akzeptanz der dezentralen Technik rechnen können. Dezentrale und zentrale Lüftungsanlagen können sehr gut innerhalb desselben Gebäudes kombiniert werden, da häufig auch innenliegende Räume zu belüften sind und die Außenluft vor Büroräume im EG durch den Straßenverkehr belastet sein kann. Dr.-Ing. Hans Werner Roth, Leiter Innovationen, LTG Aktiengesellschaft, Stuttgart Veröffentlichung in Intelligente Architektur 01-02/2003 Kühllastdichte in Watt/m² max. Kühllastdichten unterschiedlicher Raumklimasysteme HB EB SB BR Außenluftstrom in m³/(hm²) freie Kühlung SB Standardbüro EB Eckbüro HB hoch belast. Büro BR Besprechungsraum Abbildung 6 Kühllastdichten unterschiedlicher Raumklimasysteme Intelligente Architektur 01-02/03 LTG Aktiengesellschaft Seite 6

7 Investitionskosten unterschiedlicher Raumklimasysteme / m² HNF 200% 150% 100% 50% 0% Außenluftstrom in m³/(hm²) Abbildung 7 Vergleich der Investitionskosten Betriebskosten unterschiedlicher Raumklimasysteme / m² HNF 250% 200% 150% 100% 50% 0% Außenluftstrom in m³/(hm²) Abbildung 8 Vergleich der Betriebskosten Jahreskosten unterschiedlicher Raumklimasysteme / m² HNF 200% 150% 100% 50% 0% Außenluftstrom in m³/(hm²) Abbildung 9 Vergleich der Jahreskosten Intelligente Architektur 01-02/03 LTG Aktiengesellschaft Seite 7

8 Aufteilung der Jahresbetriebskosten bei 6m³/ (h m²) / (m² a) 25,0 20,0 15,0 10,0 Anfahrt Wartung Wartung im Raum Wartung Zentrale + Verteilung Kälte Heizung Medientransport (Luft+Wasser) 5,0 0,0 ZL + Kühldecke ZL + Induktion Abbildung 10 Aufteilung der Betriebskosten Intelligente Architektur 01-02/03 LTG Aktiengesellschaft Seite 8

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