Das Autonome Büro. Ray Knecht / Ali Meraihia. "Autonomes Büro" / LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg / Ray Knecht

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1 Das Autonome Büro Ray Knecht / Ali Meraihia 2

2 Tätig seit 1983 Verein für Gassenarbeit Schwarzer Peter Laufende Entwicklung von spezifischen Hilfsangeboten (Gassenküche, Notschlafstelle, Frauenoase, K+A, MJA, Soup&Chill u.s.w. Laufende Veränderung der primären Zielgruppe Stetige Überprüfung des Konzeptes siehe; 3 Vereinsübersicht Schwarzer Peter Kanton Basel Stadt Stiftungen z.bcms / GGG Gemeinden Gewerbe Private Vereins Vorstand 1. Stimme GA-Team Sekretariat BuchhalterIn Fachgruppe, Supervision, FaGass Raum- Reinigung PC Suport Geschäftsstelle, GA-Team, (Leitungsteam) Projekt leitung Autonomes Büro Team Projektleitung, Soup & Chill Soup & Chill Assoziierte für Projekte "Autonomes Büro" / LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg 4 / Ray Knecht

3 Das Schwarzer-Peter-Team 2010 Julia Schuler seit Michel Steiner seit Yvonne Bürgin Flubacher seit Ray Knecht seit (2 J. Pause) 5 6

4 Auftrag 7 Aufsuchende Soziale Arbeit in Basel-Stadt Überlebenshilfe Hilfe zur Selbsthilfe Der Zugang zum sozialen Basel ermöglichen Sozialarbeiterisches Angebot (Einzellfall = Beratung, Begleitung, Triage) Krisenintervention Seismographische Arbeit Projektarbeit Öffentlichkeitsarbeit für das Klientel Haltungen 8

5 Angebote Aufsuchen im öffentlichen Raum, an den uns bekanten Orten, wo es aus fachlicher Sicht sinnvoll ist u.a. Bahnhof SBB, Rheinbord, Parks, flexibel den Szenen folgend. Aufsuchen im halböffentlichen Raum; SBB / Gassenküche / Wallstr. 16 / Soup + Chill während der Wintermonate / Spielsalon Hammerplätzli / Autonomes Büro Arbeit mit festen Gruppen im öffentlichen Raum Gruppenspezifische Aktionen und Angebote Seismographisch in der ganzen Stadt unterwegs, auch Nachtleben, Partys Autonomes Büro: KlientInnen öffnen unsere Büroräumlichkeiten für KlientInnen zur Nutzung der Infrastruktur / Hilfe zur Selbsthilfe Spezielle Angebote: Schwarzer Peter bietet u. a. die Einrichtung von Postadressen für KlientInnen ohne Wohnsitz an Projekte im Bildungs- und Gesundheitsbereich z.b. Compikurs, Bürokurs (wie erledige ich meine Post u.s.w.), Sportprojekt, Grillfeste, Flohmarkt, u.s.w Öffentlichkeitsarbeit zu gassenrelevanten Themen Sozialarbeit: Beratung auf der Gasse, im halböffentlichen Raum, 2 x pro Woche an Fixpunkten im öffentlichen Raum mit dem Mobilen Büro, Sprechstunden im Büro 3h pro Woche, Einzeltermine, Krisen-Intervention Vernetzung: fachlicher Austausch mit themennahen Institutionen, Zusammenarbeit bei Projekten, fachliche Beratung und Unterstützung von Fachleuten Stadtentwicklung; Beteiligung an Planungsprozessen und Einbringen der Sicht unserer KlientInnen. Deeskalation: Vermitteln zwischen verschiedenen NutzerInnenderselben Örtlichkeit Info / Empowerment: Erarbeiten und Verteilen von Flyernund Infobroschüren, zu für unser Klientel relevanten Themen Die momentan wichtigsten Themen unseres Klientel sind: Wohnen, Suche nach Arbeit, Umgang mit Behörden/ Recht, Probleme mit Geld; soziale Kontakte -Freizeit-Beschäftigung

6 Arbeitsaufwand nach Bereichen 11 Arbeitszeit ( Teamkuchen ) Budget 09 Saldo 09 1 Präsenz 30% 35% 2 Einzelfallhilfe 15% 14% 3 Projekte 15% 7% 4 Vernetzung 8% 9% 5 Verein / Vorstand 5% 5% 5 ÖA 6% 4% 7 Team 10% 11% 8 Admin 6% 9% Supervision / WB 5% 6% "Autonomes Büro" / LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden- Württemberg / Ray Knecht Das Autonome Büro 12 Team-Weihnachtsessen 2009

7 Idee Durch den abbau an Beratungsangebote bei vielen Kantonalen stellen und deren hochschwelligkeit ist die nachfrage an Unterstützung in unserem Betrieb erheblich gestiegen. Dies bindet Ressourcen welche für andere Tätigkeiten (aufsuchende Arbeit) fehlen. Unser Büro wird sehr häufig von unserem Klientel genutzt, ohne, das sie wirkliche Sozialarbeiterische Unterstützung brauchen. Sei dies zum schreiben von Briefen, suchen von Wohnungen/ Arbeit, Nutzen des Internetanschlusses oder sich einfach nur mit anderen Betroffenen über die eigene Situation austauschen. Diese rege Nutzung bringt jedoch viel Unruhe in das Büro, welches das konzentrierte Arbeiten mit KlientInnen erschwert und das Arbeiten an sonstigen Dingen beinahe verunmöglicht. Diese Form der Büronutzung zu bündeln und auszulagern würde unsere Arbeit erleichtern und Ressourcen freigeben. Im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe können so auch Ressourcen des Klientels genutzt werden. "Autonomes Büro" / LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden- Württemberg / Ray Knecht Geschichte Idee / Grobprojektplanung Erarbeiten der Grundlagen und Aufbau der MitarbeiterInnen-Gruppe / 1 x pro Woche 2h Autonome Büroöffnungszeiten Weiterentwicklung und Sponsorensuche 2008 CMS spricht CHF Öffnungszeiten pro Woche 2009 CMS spricht CHF für 2009 /2010/ Ideenentwicklung für einen Ausbau des Angebotes auf 5 x pro Woche 2011 Neue Organisationsstruktur / mehr Finanzen 14

8 Heute 5 6 Assozierte-Angestellte (Fluktuation 2-3 pro Jahr) 2 x 2h pro Woche Büroöffnungszeiten Zusätzliche Angebote (Grillparty, Neujahrsapero, Filmabend u.s.w.) 1 x pro Monat Teamsitzung mit der Projektleitung 1x Jährlich eine eintägige Retraite (Team mit Projektleitung) Regelmässige Weiterbildung des Teams (z.b. Computerkurs) Teambuilding / Betriebsausflüge 3x Jährlich Einzellgespräch der MitarbeiterInnen mit der Projektleitung Jahresbericht an Verein und Geldgeber 15 16

9 17 18

10 Struktur / Organisation Projektbeschrieb / Finanzierungsplan Aufgabendeklaration Projektleitung Rechtsgültige Anstellung der Mitarbeitenden Arbeitsvertrag Pflichtenheft / Schlüsselregelung Verpflichtungserklärung AHV-Deklaration 19 BesucherInnen-Zahlen2009 BesucherInnen-Erhebung Jahresübersicht 2009 Monat Mann Frau Tel./ Fax Compi WH Hilfe Gespräch SP-Team Sonst. Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Total BesucherInnen Total 1064

11 Autonomes Büro / Abrechnung 2009 Abrechnung Lohn Lohn Kasse Weiterbildung Veranstaltung Sonstiges Total Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Ausflug / Total Einnahmen CMS Lohn '000.- Kasse Ausgaben '770.- Veranstaltung Übertrag ins Weiterbildung Sonstiges Total Ausgaben "Autonomes Büro" / LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg / Ray Knecht Höhepunkte Über 1000 BesucherInnen 2009 Abgang von MitarbeiterInnen in die freie Marktwirtschaft Nachahmung des Projektes in anderen Institutionen Kostenübernahme für 3 Jahre durch CMS Anerkennung der Notwendigkeit des Projektes von Seiten des kantonalen Subventionsgeber 22 Entwicklung der MitarbeiterInnen "Autonomes Büro" / LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg / Ray Knecht

12 Zukunft Selbständiges Projekt mit eigenem Träger Langfristige Finanzierung durch Kanton und Stiftungen Tägliche Öffnungszeiten mit Zusatzangeboten Anerkantes Arbeits-Integrationsangebot Erhaltung der Niederschwelligkeit 23 Freie Ressourcen für den Verein für Gassenarbeit für weitere Projekte z.b. Schwarzer-Peter-Garten Danke für das Interesse 24 Fragen, Anregungen:

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