51.28 Protokoll und Skript vom

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1 51.28 Protokoll und Skript vom Qualifizierungsmaßnahme Das Würzburger Trainingsprogramm und seine Einsatzmöglichkeiten beim Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule Referentin: Frau Küspert, Uni Würzburg Anwesende: Erzieherinnen und Lehrerinnen (s. Anwesenheitsliste) Protokoll Materialverweis Skript zur Veranstaltung Kieler Lautgebärdensystem (Ausschnitt) Protokoll Längsschnittstudien mit standardisierten, normierten und wissenschaftlich geprüften Testverfahren* zeigen laut Frau Küspert, dass bereits ungefähr ein ¾ Jahr vor Schuleintritt eine LRS (Lese-Rechtschreib-Störung) erkannt werden kann. Dabei seien Intelligenz und Sprachentwicklung für eine LRS nicht relevant, sondern im Vordergrund stehe eine genetische Veranlagung - ähnliche Befunde ergäben sich auch für den mathematischen Bereich. Mit der LRS werden Sekundärsymptome auffällig: Störungen der visuellen, auditiven Verarbeitung sowie Umweltfaktoren. Vorläuferfertigkeiten für einen gelingenden Schriftspracherwerb sind also besonders im Kindergarten zu fördern. Damit wird deutlich, dass gutes Vorwissen über Sprache von großer Bedeutung für einen erfolgreichen Erwerb von Lese- und Schreibfertigkeiten ist. Systematisches und strukturiertes phonologisches Training verbessert die Lese- und Rechtschreibfertigkeiten insbesondere auch von Risikokindern**. Mit Hören, lauschen, lernen schulen wir Phonologische Bewusstheit (PB) Kurzzeitgedächtnis (KZG) Langzeitgedächtnis (LZG) * Testverfahren Vorschule: PB-LRS Barth& Gomm, 2004 Gruppentest zur Früherfassung der phonologische. Bewusstheit: Reimwörter erkennen, Silbensegmentierung, Wortlänge erkennen, Identifikation des Endlautes Schuleingangsphase: Münsteraner Screening (MÜSC, standarisiert und normiertes Verfahren) und Training 1. Phonologische Bewusstheit: Reime, Laute assoziieren, vom Laut zum Wort, Silben 2. Aufmerksamkeit und Gedächtnis: Reihenfolgen von Wörtern Wortvergleich, Farben ankreuzen und zuordnen **Risikokinder (nach Bielefelder Screening) unterstützt man am besten durch die Kombination von Hören, lauschen, lern 1 und 2

2 Phonologische Bewusstheit (PB) Im weiteren Sinne: reimen, syllabieren, Synchronisierung von Sprache und Bewegung. Im engeren Sinne: Umgang mit Lauten; Bsp.: H-U-N (Huhn) für die effektive Förderung von DAZ-Kindern ist zu berücksichtigen, dass mit bereits bekanntem Wortschatz geübt werden sollte. Frau Küspert weist darauf hin, dass Kinder im Alter von 4 bis 5 Jahren in der Lage sind, über Inhalte von Sprache nachzudenken. Beim Üben der phonologischen Bewusstheit ist darauf zu achten, Klang und Bedeutung nicht zu mischen, da dadurch Irritationen entstehen könnten; d.h. phonologische Bewusstheit contra Förderung anderer Dinge wie Wortschatz, Aussprache. häufige und kurze Lerngelegenheiten Prävention von Lernleistung Übungen zur phonologische Bewusstheit vom Groben zum Feinen basierend auf Modellen des Schriftspracherwerbs Training mit systematischem Aufbau = Gerechtigkeit für die Schwachen Schpisnüwzlsofkee (Schweinskopfsülze) Lesen nach der Ganz-Wort- Methode = Wortbild direkt abrufen und erkennen Lesenlernen mit analythisch-synthetischem Ansatz Indirekte Spur Zerlegung in Silben Zerlegung in Phone Phon-Buchstaben-Zuordnung Kurzzeitspeicher Schreibung Opa O - PA o-p-a Opa Materialverweis: Beispiele werden in Gruppen erarbeitet Verwendetes Material: Petra Küspert/ Wolfgang Schneider: Mit Verweis auf: Ellen Plume/ Wolfgang Schneider Hören, lauschen, lernen Sprachspiele für Kinder im Vorschulalter Würzburger Trainingsprogramm zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache Hören, lauschen, lernen 2 Spiele mit Buchstaben und Lauten für Kinder im Vorschulalter Würzburger Buchstaben-Laut-Training Kapitel: S Lauschspiele 2. Reime 3. Sätze und Wörter 4. Silben 5. Anlaute 6. Phone (Laute) Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht

3 Skript zur Veranstaltung

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10 Kieler Lautgebärdensystem (Ausschnitt)

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