Organisatorisches. Modelle selbstgesteuerten Lernens. Aktualisierung der Teilnehmerliste Fotos Anwesenheit: max. 2 Fehltermine Themenauswahl

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1 Modelle selbstgesteuerten Lernens Seminar: Selbstgesteuertes Lernen Wintersemester 2012/ Prof. Dr. F. Lipowsky Organisatorisches Aktualisierung der Teilnehmerliste Fotos Anwesenheit: max. 2 Fehltermine Themenauswahl 1

2 Gliederung 1. Worüber sprechen wir überhaupt? - Arbeitsdefinitionen: Gemeinsamkeiten und Unterschiede 2. Lerntheorien im Überblick und ihre Relevanz für den schulischen Alltag Behavioristische Perspektive Kognitionspsychologische Perspektive Konstruktivistische Perspektive 3. Modelle selbstgesteuerten Lernens 4. Ein Fallbeispiel 5. Statt einer Zusammenfassung Worüber sprechen wir überhaupt? Arbeitsdefinitionen Definition 1: SgL beschreibt die eigenständige, bewusste Aneignung von Wissen durch Planung, Überwachung und Reflexion mit Hilfe für sich am sinnvollsten geeigneter Lernstrategien, die dazu beitragen, das Erlernte längerfristig zu behalten. Definition 2: Die SuS lernen eigenverantwortlich, zielorientiert, individuell, in eigenem Lerntempo und interessengeleitet. Der Lehrer stellt Arbeitsmaterialien zur Verfügung, gibt Impulse, beobachtet und fungiert im Hintergrund als Coach. 2

3 Worüber sprechen wir überhaupt? Arbeitsdefinitionen Definition 3: SgL ist eine offene Lernform, bei der thematisch und organisatorisch die Freiheit der Lernenden im Mittelpunkt steht. Die daraus resultierende intrinsische Motivation sollte durch kognitiv aktivierende Bedingungen, die durch externe Impulse ausgelöst werden, weiter gefördert werden. Dabei sollen kognitive, metakognitive und ressourcenbezogene Lernstrategien genutzt werden. Definition 4: SgL bedeutet, dass die Lernenden sich eigenständig oder in Gruppen- und Partnerarbeit strukturiert und selbstverstehend Wissen erarbeiten und aneignen. Definition 5: SgL bedeutet, sich intrinsisch motiviert, selbstorganisiert und eigenständig mit Hilfe von Lernstrategien zu behandelnden Lernstoff zu erarbeiten. Dabei kann der Lernstoff aus einem angebotenen Themenpool ausgewählt werden und nach eigener Schwerpunktsetzung, Reihenfolge und Zeiteinteilung erarbeitet werden. Worüber sprechen wir überhaupt? Arbeitsdefinitionen Gemeinsamkeiten und Unterschiede... 3

4 Gliederung 1. Worüber sprechen wir überhaupt? - Arbeitsdefinitionen: Gemeinsamkeiten und Unterschiede 2. Lerntheorien im Überblick und ihre Relevanz für den schulischen Alltag Behavioristische Perspektive Kognitionspsychologische Perspektive Konstruktivistische Perspektive 3. Modelle selbstgesteuerten Lernens 4. Ein Fallbeispiel 5. Statt einer Zusammenfassung Lerntheorien im Überblick und ihre Relevanz für den schulischen Alltag 4

5 Behavioristische Lerntheorien Für Behavioristen ist Lernen Verhaltensänderung, die sich als beobachtbare Reaktion auf auslösende Reize oder als Reaktion auf eine Verstärkung von Verhalten ergibt. Behavioristen blenden kognitive Prozesse aus. Spielt Lernen in Form von Reiz- Reaktionsprozessen oder in Form von Verstärkungsprozessen in der Schule überhaupt noch eine Rolle? Lernen als Verhaltensänderung 5

6 Lernen als Verhaltensänderung Gliederung 1. Worüber sprechen wir überhaupt? - Arbeitsdefinitionen: Gemeinsamkeiten und Unterschiede 2. Lerntheorien im Überblick und ihre Relevanz für den schulischen Alltag Behavioristische Perspektive Kognitionspsychologische Perspektive Konstruktivistische Perspektive 3. Modelle selbstgesteuerten Lernens 4. Ein Fallbeispiel 5. Statt einer Zusammenfassung 6

7 Lernen als Informationsverarbeitung eine kognitive Perspektive auf das Lernen Lernen als Informationsverarbeitung eine kognitive Perspektive auf das Lernen Sensorische Register (visuell, akustisch, haptisch, etc.): Reize werden nur kurzzeitig (ca. 0,5-2Sek..) )in den sr gehalten; wenn der Information keine Aufmerksamkeit geschenkt wird, geht sie verloren Kurzzeitgedächnis: wird den wahrgenommenen Reizen und Informationen Aufmerksamkeit geschenkt (bewusst wahrgenommen), werden die Informationen im Kg festgehalten (ca Sek.) Quelle: Kapazität: 7± 2 Einheiten ( chunks : Buchstaben, Wörter, Zahlen, bedeutungstragende Einheiten) Langzeitgedächtnis: wird unbegrenzt festgehalten 7

8 Lernen als Informationsverarbeitung eine kognitive Perspektive auf das Lernen Kleines Experiment: Prägen Sie sich die folgende Ziffernfolge ein und geben Sie sie wieder Lernen als Informationsverarbeitung eine kognitive Perspektive auf das Lernen Kleines Experiment: Prägen Sie sich die folgende Ziffernfolge ein und geben Sie sie wieder

9 Lernen als Informationsverarbeitung eine kognitive Perspektive auf das Lernen Sensorische Register (visuell, akustisch, haptisch, etc.): Reize werden nur kurzzeitig (ca. 0,5-2 Sek..) in den sr gehalten; wenn der Information keine Aufmerksamkeit k geschenkt wird, geht sie verloren Kurzzeitgedächnis: wird den wahrgenommenen Reizen und Informationen Aufmerksamkeit geschenkt (bewusst wahrgenommen), werden die Informationen im Kg festgehalten (ca Sek.) Kapazität: 7± 2 Einheiten ( chunks : Buchstaben, Wörter, Zahlen, bedeutungstragende Einheiten) durch chunking kann Gedächtnisspanne vergrößert werden; beim chunking werden mehrere Einheiten zu einer sinnvollen größeren Einheit zusammengefasst durch inneres Sprechen kann Haltezeit verlängert werden Langzeitgedächtnis: wird unbegrenzt festgehalten Arbeitsgedächtnis nach Baddeley Quelle: Woolfolk, 2008, S

10 Zentrale Exekutive Phonologische Schleife 10

11 Räumlicher Notizblock Langzeitgedächtnis Wissen Studienleistungen wird überdauernd (Modul 6) abgespeichert deklaratives Gedächtnis: wissen, dass semantisches Gedächtnis: Wissen von Fakten, Regeln, Prinzipien und Konzepten (Weltwissen) episodisches Gedächtnis: Erinnerungen an persönliche Erfahrungen und Erlebnisse prozedurales Gedächtnis: wissen, wie : Fertigkeiten; Handlungsprogramme, wie etwas gemacht wird (Fahrradfahren, Korbwurf beim Basketball, Division von Brüchen) konditionales Wissen: wissen wann und warum : Anwendung von deklarativem und prozeduralem Wissen 11

12 Gliederung 1. Worüber sprechen wir überhaupt? - Arbeitsdefinitionen: Gemeinsamkeiten und Unterschiede 2. Lerntheorien im Überblick und ihre Relevanz für den schulischen Alltag Behavioristische Perspektive Kognitionspsychologische Perspektive Konstruktivistische Perspektive 3. Modelle selbstgesteuerten Lernens 4. Ein Fallbeispiel 5. Statt einer Zusammenfassung Kognitiv-Konstruktivistische Perspektive auf Lernen Studienleistungen (Modul 6) Lernen = Informationsverarbeitung; es wird jedoch besonders der konstruktive Gestaltung und individuelle von Seminarsitzungen: Charakter Tipps des für Wissensaufbaus Referate I - Ziele des Referats betont: Wissen wird nicht vermittelt und aufgenommen, sondern vom Einzelnen aktiv konstruiert. Lernen wird als ein konstruktiver, kumulativer, selbstgesteuerter, situativer, individuell unterschiedlicher, gleichzeitig auf die Interaktion mit anderen angewiesener Prozess des Aufbaus von Wissen und der Konstruktion von Bedeutung verstanden (De Corte, 2000). Vertreter Hans Aebli: Es gibt kein Wissen..., das man den Schülern einfach geben könnte. Er muss es in jedem Fall selber aufbauen. Wir können ihm dazu nur Anstöße geben und es richtig anzuleiten versuchen, wo er aus eigener Kraft nicht dazu gelangt (Aebli 1993, zitiert nach Arnold & Pätzold, 2002, S. 40) Vorwissen spielt zentrale Rolle beim Aufbau neuen Wissens; erleichtert die Integration neuer Wissensbausteine in das vorhandene Netzwerk von Wissensbausteinen 12

13 Gliederung 1. Worüber sprechen wir überhaupt? - Arbeitsdefinitionen: Gemeinsamkeiten und Unterschiede 2. Lerntheorien im Überblick und ihre Relevanz für den schulischen Alltag Behavioristische Perspektive Kognitionspsychologische Perspektive Konstruktivistische Perspektive 3. Modelle selbstgesteuerten Lernens 4. Ein Fallbeispiel 5. Statt einer Zusammenfassung Modelle selbstgesteuerten Lernens Gestaltung von Seminarsitzungen: Tipps für Referate I - Ziele des Referats Studienleistungen (Modul 6) 13

14 Das zyklische Modell von Zimmerman Gestaltung von Seminarsitzungen: Tipps für Referate I - Ziele des Referats Studienleistungen (Modul 6) Modell von Zimmerman et al. (1996); Quelle: Hasselhorn & Gold, 2006 Das Modell von Schmitz & Wiese Gestaltung von Seminarsitzungen: Tipps für Referate I - Ziele des Referats 14

15 Das Modell von Stöger & Ziegler Gestaltung von Seminarsitzungen: Tipps für Referate I - Ziele des Referats Das Modell von Gestaltung von Seminarsitzungen: Tipps für Referate I - Ziele des Referats Woolfolk 15

16 Das Modell von Boekaerts Gestaltung von Seminarsitzungen: Tipps für Referate I - Ziele des Referats Gliederung 1. Worüber sprechen wir überhaupt? - Arbeitsdefinitionen: Gemeinsamkeiten und Unterschiede 2. Lerntheorien im Überblick und ihre Relevanz für den schulischen Alltag Behavioristische Perspektive Kognitionspsychologische Perspektive Konstruktivistische Perspektive 3. Modelle selbstgesteuerten Lernens 4. Ein Fallbeispiel 5. Statt einer Zusammenfassung 16

17 Ein Fallbeispiel Studienleistungen (Modul 6) Gestaltung von Seminarsitzungen: Tipps für Referate I - Ziele des Referats Gliederung 1. Worüber sprechen wir überhaupt? - Arbeitsdefinitionen: Gemeinsamkeiten und Unterschiede 2. Lerntheorien im Überblick und ihre Relevanz für den schulischen Alltag Behavioristische Perspektive Kognitionspsychologische Perspektive Konstruktivistische Perspektive 3. Modelle selbstgesteuerten Lernens 4. Ein Fallbeispiel 5. Statt einer Zusammenfassung 17

18 Statt einer Zusammenfassung... Gestaltung von Seminarsitzungen- Vorbereitung von Referaten II Gestaltung von Seminarsitzungen: Tipps für Referate I - Ziele des Referats Gestaltung von Seminarsitzungen- Vorbereitung von Referaten II Bitte bereiten Sie sich auf die Sitzung nächste Woche vor, indem Sie Argumente pro und contra selbstgesteuertes Lernen sammeln und schriftlich fixieren. 18

19 Literatur: Gestaltung von Seminarsitzungen- Vorbereitung von Referaten II Konrad, K. (2008). Erfolgreich selbstgesteuert lernen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. Gestaltung von Seminarsitzungen: Tipps für Referate I - Ziele des Referats Kiper, H. & Mischke, W. (2008). Selbstreguliertes Lernen Kooperation Soziale Kompetenz. Stuttgart: Kohlhammer. Landmann, M., Perels, F., Otto, B. & Schmitz, B. (2009). Selbstregulation. In E. Wild & J. Möller (Hrsg.), Pädagogische Psychologie (S ). Heidelberg: Springer. Bis nächste Woche 19

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