Der Resilienzfaktor Erfolgreiche (Selbst-)Führung in Stress- und Belastungssituationen

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1 Der Resilienzfaktor Erfolgreiche (Selbst-)Führung in Stress- und Belastungssituationen AGV Personalleitertagungen Innendienst 2012 Dresden / Bad Wörishofen Susanne Ruoff, LifeProjects GmbH

2 Vertraulichkeit Das Geschäft unserer Kunden ist durch einen außerordentlich intensiven Wettbewerb gekennzeichnet. Die vertrauliche Behandlung von Unternehmensstrategien, -planungen und daten ist die Grundlage des Beratungsgeschäfts. Die LifeProjects GmbH stellt die vertrauliche Behandlung unserer Kunden-informationen sicher. Für Unternehmensberatungen ist der Markt gleichermaßen wettbewerbsintensiv. Unsere analytischen, methodischen und konzeptionellen Ansätze und Einsichten betrachten wir als unser geistiges Eigentum. Daher erwarten wir, dass unsere Kunden auch unser Interesse an Präsentationen, Methoden und Analyseansätzen wie auch an maßgeschneiderten Produktangeboten schützen. Auf keinen Fall sollten diese Unterlagen Dritten, insbesondere anderen Unternehmensberatungen, ohne die schriftliche Genehmigung der LifeProjects GmbH, zugänglich gemacht oder zur Verfügung gestellt werden. Die Vervielfältigung auch auszugsweise oder die anderweitige und gewerbliche Nutzung bedarf unserer schriftlichen Zustimmung. Copyright 2012 LifeProjects GmbH 2

3 Agenda Die Versicherungswelt morgen und heute: Change! Wie steht es um unsere Anpassungsfähigkeit? Stress als Aufruf zu neuem Bewusstsein Die Unterscheidung von Ursache und Wirkung Das Resilienz-Modell: Energize! Passionize! Transform! 3

4 Das Versicherungsumfeld heute Nach der Krise, in der Krise, vor der Krise? DIE STRATEGISCHE AGENDA 1 WACHSTUM IN STAGNIERENDEM MARKT 5 ZUKUNFT DER PKV 2 DER REGULATOR GREIFT EIN 6 GESCHÄFTSMODELL LEBEN 3 VERÄNDERUNG IM KUNDENVERHALTEN 7 KAPITALANLAGE IN TURBULENTEN ZEITEN 4 DIGITALISIERUNG 8 HERAUSFORDERUNG SOLVENCY II Quelle: Oliver Wyman CEO Agenda für Deutschland

5 Resilienz: Die Toleranz eines Systems gegenüber Störungen INDIVIDUELL Resilienz Die Fähigkeit zu innerer Stärke 2) Psychische Widerstandskraft von lateinisch resilire 1) : zurückspringen, abprallen Deutsch: Elastizität, Widerstandskraft UNTERNEHMENSBEZOGEN Die Fähigkeit, sich schnell und erfolgreich an sich ständig verändernde Anforderungen, intern wie extern, anzupassen 3) Quellen: 1) Wikipedia; 2) Duden; 3)S.K. Wellensiek: Handbuch Resilienztraining 5

6 Studie 1) : 55 % der deutschen Spitzenmanager sehen Anpassungsfähigkeit an zukünftige Herausforderungen als Schlüsselkompetenz ERGEBNISSE FÜR DEUTSCHLAND 1) Nur 1 von 8 Unternehmen diskutiert regelmäßig mögliche Szenarien und versucht, sie aktiv zu gestalten Nur jedes 10. Unternehmen hat ein gutes Wort für Improvisationsfähigkeit 52 % setzen auf solide Kundenbeziehungen WIR GEHEN UNELASTISCH IN DIE ZUKUNFT 41,6 % sehen ausgeprägte Unsicherheit und Angst bei Mitarbeitern VERUNSICHERT DURCH DIE KRISE 71 % sehen gute persönlichen Widerstandskraft bei den Führungskräften ABER MIT HOHER WIDERSTANDSKRAFT Quelle: Ergebnisse der Egon Zehnder Studie Resilience - (8. International Executive Panel, 2010) -Wie es um Führung, Flexibilität und strategische Weitsicht in Unternehmen bestellt ist 6

7 Die Zahlen sprechen eine andere Sprache Ver-14fachung der durch das Burn-out Syndrom hervorgerufenen Krankheitstage zwischen ). Nach einer Studie der TU Dresden ist massive Anstieg vor allem darauf zurückzuführen, dass Dunkelziffern ans Licht kommen. Auch die Versicherungsbranche verliert an Gesundheit mit einem Anstieg der AU-Tage um 5,3 Prozent im selben Zeitraum 2). Während die traditionellen Erkrankungen (Muskel/Skelett, Atmung, Verdauung, Verletzungen, Sonstige) allesamt abnehmen, steigen die psychischen Erkrankungen in der Kredit- und Versicherungsbranche um 28 % an 3). Bei den psychischen Erkrankungen liegt die Versicherungsbranche schon heute über dem Durchschnitt der Gesamtwirtschaft 4). Quellen: 1) BKK Gesundheitsreport 2011 AU Tage je Mitglieder ohne Rentner; Basis ICD 273 Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung oder ICD F.43.0 Akute Belastungsreaktion 2) BKK Gesundheitsreports , AU-Tage alle Krankheiten jeweils pro BKK-Pflichtversichertem; 3) BKK Gesundheitsreports , AU-Tage je 100 Pflichtversicherte 4) BKK Gesundheitsreports , AU-Tage psych. und Verhaltensstörungen mit verpflichtender Krankmeldung pro BKK-Pflichtversichertem; 7

8 Stress ist die Aufforderung zu einem neuen Bewusstsein Wir haben die Stressreaktion nicht, damit wir krank werden, sondern damit wir uns verändern können. Krank werden wir dann, wenn wir die Chancen, die sie uns bieten, nicht nutzen. Wenn wir uns weigern, diese Angst (vor Veränderung) zuzulassen und unsere Ohnmacht einzugestehen, ebenso, wie wenn wir unfähig sind, nach neuen Wegen zu suchen, um sie überwindbar zu machen. Gerald Hüther, Biologie der Angst,

9 Wie fähig sind wir, uns an Veränderungen anzupassen? Wir changen nur noch: Der klassische Change Prozess kennt kein Ende mehr. Wir werden ständig umorganisiert und Teams neu zusammengesetzt. Keine Teambildung mehr möglich. Immer weniger Mitarbeitern wird immer mehr aufgeladen. Führen mit MBOs schafft durch unrealistische Zielsetzungen Druck ohne Ende. Heute sprechen wir über Werte. Früher hatten wir welche. Die Sprachlosigkeit verhindert den mutigen Umgang mit Burn-out. Dynamik Flexibilität Produktivität Performancesteigerung Mitarbeiterorientierung Gesundes Unternehmen 9

10 Reagieren wir mit den richtigen Denkmustern auf neue Herausforderungen? COPING STRATEGIEN 1) 1 ÜBERANPASSUNG Kein Hinterfragen, Absicherung Reagieren Selbstausbeutung, Erschöpfung 2 AUSBLENDEN Verharren in alten Denkmustern Ignorieren von Veränderungen Operative Hektik, Blick für das Ganze verlieren 3 AGGRESSIVITÄT Druck ausüben, Gehorsam verlangen Zunahme von Kritik und Konflikten Abwehrhaltung Eigeninteressen durchsetzen 4 RÜCKZUG Kernindikator für Burnout Verlust an Identifikation und Engagement Verunsicherung, Stagnation Vorsicht, Distanz Rückgang der Kommunikation Vertrauensverlust Fluktuation, Gesundheitliche Beeinträchtigung Burnout u.a. bestätigt durch Ergebnisse der Coverdale Studie: Zukunft Führung

11 Verlangt werden neue (Selbst-)Führungskompetenzen IQ Intelligenz EQ Emotionale Intelligenz PQ Physische Intelligenz SQ Spirituelle Intelligenz Globales Matrix Management Beweglichkeit, Flexibilität Vernetztes Denken, schnelle Auffassungsgabe Innovationsfähigkeit, Kreativität Hohe soziale Kompetenz Mut zur Klarheit, gelungene Kommunikation, effiziente Interaktion Über sich selbst hinauswachsen, statt an seinen Mustern auszubrennen Differenzierte Wahrnehmung eigener und fremder Belastungsgrenzen, Körperwissen Balancierte Selbststeuerung eigener Wünsche, Ziele, Visionen, Ängste, Sehnsüchte Fähigkeit zur Selbstreflexion, innerer Stärke Mut zu Werten Corporate Social Responsibility Authentizität und Sinnbezug 11

12 Die Unterscheidung von Ursache und Wirkung Glaubenssätze steuern unser Verhalten nicht der Auslöser 12

13 Cogito ergo sum. Bzw. You are what you think. Unser Verhalten ist ein Ergebnis von unseren bewussten Entscheidungen. Wenn es eine Folge von Konditionierungen ist, haben wir uns bewusst entschieden, diesen Automatismen Vortritt zu lassen. Heute weiß man, dass das Gehirn zeitlebens zu adaptiven Modifikationen und Reorganisationen seiner einmal angelegten Verschaltung befähigt ist. Um derartige Programmierungen wieder aufzulösen, müssen sie als bereits erfolgte Installationen bewusst gemacht werden. Gerald Hüther, Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn (2009) 13

14 9 gängige Denkfallen, die unsere Resilienz schmälern Vorschnelle Schlüsse ziehen Tunnelblick Dramatisieren, Verniedlichen Personifizieren Im Außen suchen Verallgemeinern Gedanken lesen Emotionales Denken Katastrophen-Denken Quelle: u.a. Karen Reivich, Andrew Shatté: The Resilience Factor 2003 Brrrr. Rate ich oder weiß ich? Big Picture anschauen Übersehe ich etwas? Wie viel ich, wie viel andere? Die Umwelt ist mein Spiegel Was bringt mir mein Verhalten? Fragen stellen Fakten von Gefühlen trennen I ve had many catastrophes in my life, some of which actually happened. Mark Twain 14

15 Woher stammt der Begriff Resilienz? Bis Mitte 20. Jh. Psychologie Ausrichtung auf negative Faktoren und Einflüsse 1955 Emmy Werner Entwicklungspsychologin Längsschnittstudie über 40 Jahre mit 700 Kindern Erforschte biologische und psychosoziale Risiko- und Stress- und deckte Schutzfaktoren auf, die das Risiko von psychosozialen Störungen mildern bzw. einschränken konnten: Angeborene Eigenschaften Fähigkeiten, die das Individuum in der Interaktion mit der Umwelt entfaltete Umgebungsbezogene Faktoren 70er Jahre Aaron Antonovsky Soziologe Perspektivwechsel von Störungen und Defiziten zu Entstehung von Gesundheit Kohärenzgefühl Drei Gefühle mildern Stress ab: Verstehbarkeit Handhabbarkeit Sinnhaftigkeit des eigenen Lebens Neurobiologie Ein menschliches Gehirn zeichnet die zeitlebens vorhandene Fähigkeit aus, einmal entstandene Verschaltungen und damit die von ihnen bestimmten Denkund Verhaltensmuster, selbst scheinbar unverrückbare Grundüberzeugungen und Gefühlsstrukturen, wieder zu lockern, zu überformen und umzugestalten.2) Positive Psychology Nimmt die Ressourcen und Stärken von Menschen in den Blick 15

16 Resilienz vs. Erfolgreiche Selbstführung SIEBEN SÄULEN 3 Grundhaltungen Optimismus Akzeptanz Lösungsorientierung 4 Fähigkeiten Sich selbst regulieren Verantwortung übernehmen Beziehungen gestalten Zukunft gestalten SIEBEN SCHLÜSSEL Gedanken beobachten Denkfallen identifizieren Eisberg- Überzeugungen aufspüren Problemlösefähigkeit trainieren Katastrophen-Denken stoppen Beruhigen und Fokussieren Resilienz-Praktiken in Echtzeit anwenden ERFOLGREICHE SELBSTFÜHRUNG Energize Körper: Energiefresser/-quellen aufspüren Verstand: Eigene Gedankenstruktur, Glaubenssätze; Konflikte erkennen, loslassen Passionize Emotion: Motivation, innerer Antrieb Transform Seele: Werte, Selbstbestimmung, Authentizität Monika Gruhl: Die Strategie der Stehaufmenschen, 2010 Karen Reivich, Andrew Shatté: The Resilience Factor

17 Die Harmonie im Leben liegt zwischen allem was ist, allem was war und allem was sein wird! 1) DAS WAS WAR DAS WAS IST DAS WAS SEIN WIRD Die eigene Geschichte Die eigene (Leadership)rolle Authentische (Selbst)führung Energiefresser aufdecken! Potenziale heben! Transformation erzielen! 1) Die Legende vom Bagger Vance 17

18 Unsere 3 Stufen zur Resilienz: Energize Passionize Transform! INDIVIDUELLE RESILIENZ VERSÖHNUNG VERÄNDERUNG VERANKERUNG SELBSTREFLEXION Muster, Prägungen Blind Spots: Erfahrungen, Wunden, Schwächen Stärken, Quellen Knöpfe Netzwerk SELBSTFÜHRUNG Konzentration auf Handlungsspielräume Akkurat Denken Aktives Fühlen Potenziale heben, Grenzen anerkennen Motivation Konflikte klären SELBSTVERWIRKLICHUNG Gesunder Menschenverstand Herz, Empathie Mut Werte, Erfüllung Echte soziale Beziehungen IQ EQ SQ 18

19 Mit organisationaler Resilienz von der Restrukturierung zur Transformation ORGANISATIONALE RESILIENZ STANDORT- BESTIMMUNG CHANGE VERANKERUNG SELBSTREFLEXION FÜHRUNG TRANSFORMATION History, DNA Vision, Strategie Struktur Governance, Führungsverständnis Unternehmenskultur Veränderungsnotwendigkeit Ausrichtung/ Anpassung Verhaltenskontext (Org., HR, Mgt Levers) Cultural Re-alignment Organisation Neu, Strukturen, Prozesse Mitarbeiterverhalten Unternehmenskultur, -Werte IQ EQ SQ Identität Erwartungen Kommunikation, Mobilisierung IDENTIFIKATION VERTRAUEN 19

20 Resilienz erfordert Umdenken Die Welt ist nicht so, wie ich sie wahrnehme: Unsere Sicht der Welt ist völlig einzigartig. Niemand sieht sie so wie wir. 1) Umstände sind real. Probleme sind vom Verstand gemacht. Akkurates Denken ist die Herausforderung. Wahnsinnig ist, wer immer dasselbe tut und trotzdem andere Ergebnisse erwartet. 1) Verändere das, was Du verändern kannst und schließe Frieden mit dem, was sich nicht ändern lässt. 1) Dr. Frank Kinslow: Suche nichts und finde alles 20

21 LifeProjects Group Mit gesunder Beratung zu gesundem Erfolg

22 EIN KURZPORTRAIT Die LifeProjects Group Beratung unter Menschen In einer Symbiose aus ganzheitlich orientierter Top-Medizin, wissenschaftlicher Forschung und unternehmensindividueller Beratung entwickeln wir ganzheitlich orientierte Programme, um die Leistungsfähigkeit des Unternehmens, seiner Führungskräfte und Mitarbeiter zu erhalten und zu steigern. Wir brauchen kein Mission Statement unsere Aktivitäten sind eine Mission: Gesundheit als Erfolgsfaktor Veränderung durch Menschen Peak Performance durch gesunde Führung Damit sich jeder auch künftig auf der Druck- Leistungskurve erfolgreich bewegen kann. Die LifeProjects Group ist eine spezialisierte, ganzheitliche Beratung für unternehmensindividuelle Lösungen in den Bereichen CORPORATE COMMUNICATIONS CHANGE MANAGEMENT CORPORATE HEALTH - HEALTH EFFECTIVE LEADERSHIP. Unsere Beratung setzt an der Schnittstelle zwischen Mensch und Mensch an, dort wo sich der nachhaltige Erfolg des Unternehmens entscheidet. Im Fokus steht, SICH SELBST UND ANDERE GESUNDHEITS - WIE ERGEBNISORIENTIERT ZU FÜHREN und damit eine nachhaltige INDIVIDUELLE WIE UNTERNEHMENSSEITIGE PEAK PERFORMANCE ZU ERZIELEN. Die Werte, die uns in unserer Beratung leiten, und die Vorteile, die sich daraus für unsere Kunden ergeben, wollen wir Ihnen auf den nächsten Seiten vorstellen. 22

23 UNSERE GESCHICHTE Wir haben kein Mission Statement, wir leben unsere Mission AGENDA Ein Mensch - Eine Krankheit - Eine Veränderung - Eine Mission Die LifeProjects Group und die ExecutiveHealth Academy haben sehr persönliche Wurzeln. Als Führungskraft erkrankte ich vor vielen Jahren an einem Burnout; ich erlebte Menschen mit demselben Leiden, Power People, die plötzlich nicht mehr konnten, und es wurden immer mehr. Wie ein Virus schien sich das Burnout zu verbreiten. Und wir alle hatten eines gemeinsam: Mit hoher persönlicher Identifikation waren wir Teil unserer Aufgabe und nicht unsere Aufgabe Teil von uns. Die erlebte Tabuisierung des Burnouts beschäftigte uns alle mehr als unser Krankheitsbild wurde doch ein Burnout in den Unternehmen nicht nur als persönliche Schwäche, sondern auch als so etwas wie eine potenzielle Anklage gegen die Führungskräfte und deren Führungs-Kraft gesehen. Ich fing an, nicht nur mich selbst, sondern auch die Systeme zu hinterfragen und traf auf Menschen, die auf derselben Suche waren. Führungskräfte, Mediziner und Wissenschaftler - schnell wurde uns klar, dass die Veränderung der Arbeitswelt auch ihren Beitrag leistete. Burnout entstand nur dort, wo eine Systemschwäche vorherrschte - eine persönliche wie eine organisatorische. Zunehmende Ergebnisorientierung bei dynamischer Ergebniserwartung, permanente Restrukturierung, die die Resilienz der Teams behinderte und steigende Verantwortung und Verantwortlichkeit teils aus Not, teils aus Tugend übertrug das nicht die Überlastung der Organisationen auch auf das Individuum? Die Antwort war klar: Burnout Prävention ist eine ganzheitliche Aufgabenstellung, eine Herausforderung, die zu unserer Mission wurde, zu meinem ureigenen Sinn und zum Beginn meines Lebensprojekts der LifeProjects. Susanne Ruoff G E S U ND D U R C H I NNERE F Ü HRUNGS - KRAFT Führung fängt bei einem Selbst an, bei Selbst- Bestimmung, Selbst-Verständnis, Selbst- Bewusstsein und Selbst-Disziplin. V E R ÄNDERUNG V O M I C H Ü B E R D AS S E L B S T Z U M W I R Führung wechselt die Perspektive vom Ich über das Selbst zum Wir. Führung wechselt die Position vom Fahrer zum Beifahrer, erfordert die Kraft, auf seinem eigenen Weg zum Ziel loszulassen, anderen zu vertrauen, sie zu ihrem höchsten Potenzial zu entwickeln und sich selbst dabei nie aus den Augen zu verlieren. E R F O L G D U R C H G E S U NDE F Ü HRUNG S T ATT G E S U NDHEIT ALS PREIS D E S E R F O L G S Erfolgreiche Führung basiert auf Authentizität. Unsere Schwächen machen uns echt, unsere Stärken ziehen an, unsere Leidenschaft reißt mit, unsere Energie formt unsere Erfolge. Erfolg, Anerkennung und Begeisterung hält uns gesund. Das ist unser Ziel. 23

24 WARUM WIR ANDERS SIND Performance is in People entscheiden unsere Kunden. CORPORATE COMMUNICATIONS Mit Kommunikation erreichen wir Menschen CHANGE MANAGEMENT Mit Change Management bewegen wir Mitarbeiter CORPORATE HEALTH MANAGEMENT ENT Mit Health Risk Management erhalten wir Leistungspotenzial Nur mit der Kombination schaffen wir gesunde, erfolgreiche Unternehmen Unsere Vorteile: 25 Jahre Unternehmenserfahrung in Top Management Funktionen Umfangreiche Projekterfahrung: Corporate Restructuring, Cross-Border Mergers Einzigartiger integrierter Ansatz aus Beratung, Wissenschaft und Medizin 24

25 NEUE ANSÄTZE FÜR NEUE HERAUS- FORDERUNGEN Anders. Der Mitarbeiter als nächster Knappheitsfaktor im Wirtschaftssystem AGENDA ERFOLGREICHE UNTERNEHMEN brauchen gesunde und kreative, anpassungsbereite, leistungsfähige und engagierte Mitarbeiter. Denn der Wandel zur wissensintensiven Dienstleistungsgesellschaft ist unaufhaltsam: WETTBEWERBSFÄHIGKEIT hängt noch mehr als bisher von der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter ab, denn die UNTERNEHMENSZIELE bleiben hoch gesteckt. VERÄNDERTE RAHMENBEDINGUNGEN wie Strukturwandel in der betrieblichen Steuerung von Arbeit, demographischer Wandel, Mitarbeiterbindung im Zeitalter der Patchwork-Biographien, Motivation im Zeichen der Arbeitsintensivierung und Erhaltung der Arbeitsfähigkeit in der Zeit des Anstiegs psychischer Erkrankungen sind die großen Herausforderungen im strategischen Personalmanagement. Die Herausforderungen dieser Welt lassen sich nicht mit den gleichen Denkmustern lösen, die sie erzeugt haben. Sie verlangen neue Ansätze: Richtungswechsel/Transformation statt Re-strukturierung Stärkenmanagement statt Defizitansatz Potenzialdenken statt Ressourcenausnutzungskultur Mensch statt Personaleinheit. 25

26 UNSERE ZIELE Die Menschen sind der Motor des Unternehmenserfolgs, die Gesundheit ihre PS GESUNDHEIT ALS ERFOLGSFAKTOR Unser Ziel ist es, Gesundheit als Unternehmensressource und strategischer Erfolgsfaktor messbar zu machen und in die Steuerungssysteme unserer Kunden einzubetten. Gesundheit ist mehr als Schmerzfreiheit und Wohlgefühl. Gesundheit ist Quelle für Wachstum und Fortschritt, Produktions- und Wettbewerbsfaktor zugleich. Gesundheit ist ein Unternehmens-Asset, das bewertet und für nachhaltige Stabilität strategisch gemanaged werden muss. GESUNDE STRATEGIE Unternehmensziele Werte, Unternehmenskultur GESUNDE PROZESSE/ORGANISATION Optimierte Geschäftsprozesse Effiziente Organisation Gesundes Energiemanagement GESUNDE MITARBEITER Bessere Gesundheit Verbesserte Belastbarkeit Langfristiger Erhalt der Arbeits-/Leistungsfähigkeit Veränderung der Arbeitszufriedenheit und Motivation Resilienz - besserer Umgang mit Stress und Problemen GESUNDES UNTERNEHMEN Erhalt der Produktivität und Innovationsfähigkeit Erhöhte Mitarbeiterbindung und Loyalität (langfristige Sicherung des qualifizierten Personals) Verbesserung von Identifikation und Commitment (bessere Reputation/Unternehmensimage, höhere Kundenzufriedenheit) Verbessertes Engagement, Reduktion Präsentismus, besseres Betriebsklima FINANZIELLER ERFOLG Fehlzeiten (Absentismus) minus % Fehlzeitenkosten minus 34 % Fehlzeitenkosten-ROI 1:2,5-10,1-1 US Dollar spart 2,50 bis 10,10 US Dollar Krankheitskosten-ROI 1:2,3-5,9-1 US Dollar spart 2,30 bis 5,90 US Dollar Programmwirkzeit Effizienzen binnen 3-4 Jahren iga Reports 2003, 2008 Motivation Energie Engagement 26

27 UNSERE ZIELE Wenn wir wollen, dass alles so bleibt, wie es ist, müssen wir zulassen, dass sich alles verändert 1) VERÄNDERUNG DURCH MENSCHEN Nachhaltige Veränderung setzt einen ganzheitlichen Prozess voraus. Die (Arbeits-)Welt verändert und verdichtet sich. Konstante Neubewertung und strategische Neuausrichtung schaffen permanente Veränderung und zusätzliche Herausforderungen für Unternehmen wie Mitarbeiter. Der Veränderung proaktiv begegnen und sie mit gesunder Unternehmenskultur und Führung gestalten, das ist unser Ziel: denn Erfolg hört auf, wo Arbeit krank macht. ERFOLGREICHE UNTERNEHMEN SIND SOZIALE SYSTEME, die auf einem präzise synchronisierten Zusammenspiel von Strategie, Strukturen und Prozessen sowie der Leistungsfähigkeit aller beteiligten Menschen basieren. VERÄNDERUNG BEGINNT BEIM MENSCHEN. Wenn sich Marktbedingungen verändern und eine strategische Anpassung erfordern, heißt dies eine konsequente Neuausrichtung der gesamten Organisation und seiner Stakeholder an den neuen Gegebenheiten. WIR IMPLEMENTIEREN VERÄNDERUNGEN IN EINEM GANZHEITLICHEN, SYSTEMISCHEN ANSATZ: angepasste Führungsprofile und strukturen, um Unternehmensstrukturen und Prozesse, Unternehmenskultur und Fähigkeiten und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter mit der neuen Ausrichtung in Einklang zu bringen. Wir bauen RESILIENTE ORGANISATIONEN. Die Widerstandskraft und Anpassungsfähigkeit, sowohl der Führungskräfte als auch der Mitarbeiter, bestimmen über den nachhaltigen Erfolg eines Veränderungsprozesses. E I N D YNAMISCHES U NTERNE HM E N S U M F E L D E R F O R D E R T I M U NTERNEHME N U ND B E I D E N B E T E I L I G T E N M E NSCHE N 1. Guiseppe Tomaso di Lampedusa, ital. Schriftsteller 27

28 UNSERE ZIELE Gesunde Führung heißt: vom Ich über das Selbst zum Wir PEAK PERFORMANCE DURCH GESUNDE FÜHRUNG Gesunde Führung fängt bei einem selbst an Nur wer sich selbst führen kann, wird auch andere verantwortungsbewusst führen, denn Führungskräfte sind Teil des Systems, das sie selbst gestalten. Führung heißt, fremde Kräfte nutzen, um das eigene Ziel zu erreichen. Gesunde Führung heißt Selbst-Verständnis Selbst-Bewusstsein Authentizität. Wir setzen bei den Ressourcen und nicht bei den Symptomen an: Proaktives Energiemanagement statt reaktives Stressmanagement ist unsere Philosophie. DIE FÜHRUNGS-KRAFT liegt in der Stärke, andere zu inspirieren und zu motivieren, sie zu entwickeln und durch sie Veränderungen und Peak Performance herbeizuführen. Das Verhalten der Führungskräfte ist ein zentraler Faktor für den Grad der Mitarbeiterbindung. GESUNDE FÜHRUNG heißt V O M I C H - Überwindung der Work-Life, Führungs- und Business Dilemmata Ü B E R D AS S E L B S T - Harmonie in den Zielen zu finden, die man sich selbst gesetzt hat (Werte und Motivation, Bilanz ziehen, Hamsterrad anhalten, Energie managen) Z U M W I R - Sich in die Mitte zu stellen und andere erfolgreich zu machen. GESUNDE FÜHRUNG heißt eine ganzheitliche Sicht auf sich selbst und andere, sowohl aus der Unternehmens- wie auch aus der individuellen Perspektive. Wissenschaftler, Berater, Mediziner, Psychologen und Mentaltrainer arbeiten mit Ihnen gemeinsam an Ihrem Erfolg. Die volkswirtschaftlichen Kosten aufgrund von innerer Kündigung belaufen sich auf eine Summe zwischen 121,8 und 125,7 Mrd. Euro jährlich. Quelle: Gallup Engagement Index, 02/

29 VORSCHLAG DREI SCHRITTE ZUM ERFOLG Wie beraten wir zum Ziel? Als Netzwerk erstklassiger Experten arbeiten wir in kleinen Teams und suchen für Sie das beste Know how für state-ofthe-art Unternehmensindividuelle Lösungen. Wir schweben dabei nicht in höheren Sphären, sondern entwickeln pragmatisch mit strikter Orientierung an gesunder Wertschöpfung umsetzbare Lösungsansätze für Peak Performance durch Health Effective Leadership. Wir stehen für die Implementierung und den Erfolg ein. Zielmodell, KPI definieren Zentrale Herausforderungen (Innen-/Außensicht)ermitteln Bestandsaufnahme (zb Gesundheitsmanagement, Personal-/Führungsprozesse und Systeme, Kommunikationsprozesse, Performance- Hindernisse, Stressquellen - Ursache/Wirkungszusammenhänge) Bewertung Ist-Zustand und künftigen Bedarfs: Potenziale ermitteln Case for Change Health Effective Leadership POTENZIALE ENTDECKEN NEUE WEGE BESCHREITEN ERFOLGE SICHERN Steuerungsinformationen nutzen Neue Transparenz in Steuerungssysteme/- Prozesse integrieren Integriertes Maßnahmenkonzept für HR, Healthmanagement und Kommunikation (Methoden, Prozesse und Instrumente) entwickeln Umsetzung initiieren: One-off Maßnahmen, Maßnahmen-Serien, Intervention Veränderungen treiben Periodische Überprüfung der Umsetzung und der Zielerreichung mittels KPI Feinjustierung Follow-up Nachhaltige Peak Performance 29

30 UNSER LEISTUNGS- SPEKTRUM DIE REFERENTEN Gesunde Führung, nachhaltige Veränderung und Spass am Erfolg Health Effective Leadership CORPORATE COMMUNICATIONS CHANGE MANAGEMENT STRATEGISCHES CORPORATE HEALTH MANAGEMENT ANALYSIEREN VERANKERN VERÄNDERN IMPLEMENTIEREN HR-Due Diligence inkl. Führungs- und Organisationsstrukturen Kulturanalyse/Werteprofile der Corporate Energy (Health) Audits Strukturen und Ansiedlung Strategie/Controlling Leistungen Gefährdungsanalysen Treiber identifizieren Benchmarking Markt-/Wettbewerbsanalysen Gesundheitsdiagnostik Risikoprofile Burnout-/Stress-Diagnostik Psychische Gesundheit Strategieentwicklung HR-Prozesse Strategisches Gesundheitsmanagement Business Case Verankerung in der Unternehmensstrategie Integration d. Handlungsfelder in Unternehmenssteuerung /Führungs-/Zielvereinbarungssysteme Ausrichtung Maßnahmen Entwicklung Gesundheits- Steuerungssysteme KPI/Benchmarks Controllingansatz entwickeln/reporting Gesundheitsbilanz Maßnahmenkatalog Organisationsentwicklung /Reengineering Change Management Culture Change Prozesse People Engagement Work-Life Balance Konzepte Health Effective Leadership Programme/Seminare Resilienz Programme/ Systemische Intervention Gesundheitsprogramme Burnout Prävention/ Energiemanagement Life Balance Selbstführung/Führung Psychische Balance Mentales/bioenerget. Coaching Nachhaltige Peak Performance 30

31 UNSER NETZWERK Unser Wissenschaftlicher Beirat PROFESSOR DR. RAINER SIBBEL Professor für Betriebswirtschaft, insbesondere internationales Gesundheitsmanagement an der Frankfurt School of Finance and Management Akademischer Direktor des MBA International Hospital and Healthcare Management Leiter des Institute for International Health Management und hält den Lehrstuhl für Internationales Gesundheitsmanagement. Seine Forschungsgebiete umfassen Krankenhausmanagement, Gesundheitsmanagement sowie Corporate und Executive Health mit einem besonderen Fokus auf Health Effective Leadership. Er berät internationale Unternehmen in Fragen des strategischen Gesundheitsmanagements mit dem Schwerpunkt der Entwicklung von Steuerungssystemen für eine nachhaltige gesundheitsbezogene Unternehmenspolitik. PROFESSOR DR. ERICH BARTHEL Professor für Unternehmenskultur und Personalführung an der Frankfurt School of Finance and Management Veränderungsmanagement Leistungsorientierte Entlohnung Humankapital Lehre u.a. zu organisationalem Wandel, Lernende Organisation und Führung Seine Forschungsgebiete umfassen Humankapitalentwicklung in Unternehmen sowie die Förderung und Messung der organisationalen Kompetenz als Wettbewerbsvorteil. Zuvor war Professor Barthel tätig als Leiter Personalentwicklung, Projektleiter TQM und Leiter Personal bei der BfG Bank AG in Frankfurt und später als Mitglieder Geschäftsleitung der PA Consulting Group. In dieser Zeit war er u. a. Mitglied im Kuratorium der Bankakademie, ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Frankfurt am Main und Mitglied des Vorstands der Vereinigung für Bankberufsbildung. 31

32 ÜBER UNS UNSERE PARTNER Weitere Netzwerkkompetenzen und Partner GESUNDHEITSMANAGEMENT AUDITIERUNG, ZERTIFIZIERUNG BERATUNG; WISSENSCHAFTLICHE STUDIEN E-COACHING UND E-LEARNING TOOLS 32

33 KONTAKT LifeProjects SUSANNE RUOFF CEO und Inhaberin der LifeProjects GmbH Susanne Ruoff verfügt über eine mehr als 25jährige Erfahrung in Organisationsentwicklung/Business-Re-engineering, Change Management in Cross Border Integrationsprojekten, Unternehmenskommunikation und Executive Coaching, die sie bei der Dresdner Bank AG, Frankfurt und insbesondere während ihrer langjährigen Führungstätigkeit in Top Management Positionen bei der HypoVereinsbank AG/UniCredit Group sammelte. Als Spezialistin für Organisationsentwicklung, Culture Change und People Engagement liegt ihr Schwerpunkt auf der Wechselwirkung zwischen Führung, Unternehmenskultur, Performance und Gesundheit. Sie forschte auf dem Gebiet der Entstehung, Therapie und Prävention von Burnout bei Top Perfomern und berät seit 2009 als Gründerin der LifeProjects Group internationale Unternehmen in Corporate und Executive Health-, People Engagement und Strategiefragen. Zudem coacht sie Top Performer. Über Jahrzehnte hinweg baute sie sich ein internationales Expertennetzwerk aus Wissenschaft, Medizin und Forschung auf, das sich nun als ExecutiveHealth Academy der Erzielung von Peak Performance durch Health Effective Leadership widmet. Referenzen über unsere Beratungsprojekte nennen wir Ihnen gerne auf Anfrage. LifeProjects GmbH Kranzhornstrasse 6b D Bad Feilnbach Germany Fon: Fax:

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