Lehrplan-Synopse Klasse 8

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1 Lehrplan-Synopse Klasse 8 Impulse Physik Mittelstufe ISBN: Ust Inhalt Sach- und Methodenkompetenz Impulse Physik Mittelstufe 25% Themenfeld: Kraft Fachwissen Erkenntnisgewinnung, Kommunikation, Bewertung Kapitel: Kräfte, S Die Schülerinnen und Schüler Kraftmessung - geben Kräfte als Ursache für Geschwindigkeitsänderungen oder Verformungen von Körpern an, - entscheiden begründet, ob eine Verformung elastisch oder plastisch ist, S. 199 (Kraftwirkungen) - formulieren den Trägheitssatz: Wirkt auf einen Körper keine (resultierende) Kraft ein, so bleibt er entweder in Ruhe oder er bewegt sich mit konstanter Geschwindigkeit auf einer Geraden, - erklären Alltagsphänomene unter Verwendung des Trägheitssatzes, S. 248 bzw. 251 im Kapitel Bewegungen - bezeichnen die physikalische Größe Kraft mit dem Symbol F und geben ihre Einheit an: [F] = 1 N, S. 200 (Kraftmessung) - nennen Körper, für deren Verformung ein linearer Zusammenhang gilt, und Körper, für deren Verformung ein nichtlinearer Zusammenhang gilt, - planen Experimente zur Aufnahme von Dehnungsdiagrammen und führen sie durch (für einen linearen und einen nicht linearen Zusammenhang), S. 201/202 (Verformung durch Kräfte) S. 221 Heimversuch 3 - formulieren das Hooke'sche Gesetz für bestimmte elastische Festkörper: Die erzielte Längenänderung ist proportional zur wirkenden (Zug-)Kraft: s ~ F, - begründen an Beispielen, dass das Hooke sche Gesetz nur in bestimmten Grenzen Gültigkeit hat, Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart Alle Rechte vorbehalten. Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten. 1

2 25% Themenfeld: Kraft - definieren die physikalische Größe Federkonstante als Quotient aus (wirkender Zug-)Kraft und erzielter Längenänderung und geben ihre Einheit an: D = F/ s, [D] = 1 N/m - bauen einen einfachen Kraftmesser - lösen einfache Aufgaben mit Hilfe von Dehnungsdiagrammen und der Gesetzmäßigkeit F = D s. S. 222 (Aufgaben) Gewichtskraft - bezeichnen die physikalische Größe Gewichtskraft mit dem Formelzeichen F G, - geben an, dass (an einem festen Ort) die Gewichtskraft eines Körpers proportional zu seiner Masse ist, - erläutern die unterschiedliche Verwendung der Begriffe Masse und Gewicht(skraft) in Alltagsund Fachsprache, - führen Experimente zur Bestimmung der Gewichtskraft von Alltagsgegenständen durch, S. 206/207 (Gewichtskraft) - definieren die physikalische Größe Ortsfaktor als Quotient aus der Gewichtskraft eines Körpers und seiner Masse und geben ihre Einheit an: g = F G /m, [g] = 1 N/kg - geben den Wert des Ortsfaktors auf der geografischen Breite Deutschlands an: g = 9,81 N/kg - schätzen Gewichtskräfte mit dem Näherungswert 10 N/kg ab. - lösen einfache Aufgaben mit Hilfe der Gesetzmäßigkeit F G = m g. Kraft als Vektor - geben an, dass eine Kraft eindeutig durch die Bestimmungsstücke Betrag, Angriffspunkt und Richtung festgelegt ist, S. 199 (Wovon hängt die Kraftwirkung ab?, Deutung von Kraftpfeilen) - geben an, dass zwei Kräfte mit gleichem Angriffspunkt durch die resultierende Kraft ersetzt werden können, - ermitteln experimentell die resultierende Kraft bei zwei an einem Punkt angreifenden nicht parallelen Kräften, S. 208/209 (Mehrere Kräfte wirken) - definieren den Begriff Kräftegleichgewicht. - konstruieren in einfachen Fällen Kräfteparallelogramme, S. 214 (Kräftegleichgewicht) S. 222 (Aufgaben) Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart Alle Rechte vorbehalten. Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten. 2

3 25% Themenfeld: Kraft Kraftwandler - bezeichnen ein System, das wenigstens ein Bestimmungsstück einer Kraft verändert, als Kraftwandler, - nennen Beispiele für einfache Kraftwandler, - definieren den Begriff Hebel als starren, um eine feste Achse frei drehbaren Stab, S. 216/217 (Hebel) - unterscheiden einseitige und zweiseitige Hebel, - definieren die physikalische Größe Drehmoment als Produkt aus Kraftbetrag und Hebelarm und geben ihre Einheit an: M = F a, [M] = 1 Nm (mit F a), - formulieren das Hebelgesetz: An einem Hebel herrscht Gleichgewicht, wenn die Summe der linksdrehenden Drehmomente gleich der Summe der rechtsdrehenden Drehmomente ist, - lösen einfache Aufgaben unter Verwendung des Hebelgesetzes, - erklären den Aufbau und die Funktionsweise eines Flaschenzuges, - bestimmen bei einfachen Flaschenzügen die Anzahl der tragenden Seilstücke, - geben an, dass eine Kraftübersetzung stets die entsprechende Weguntersetzung nach sich zieht, - lösen einfache Aufgaben zu Flaschenzügen. - identifizieren einseitige und zweiseitige Hebel im Alltag, - realisieren mit Gewichtsstücken Gleichgewicht an einem zweiseitigen Hebel, - verallgemeinern ihre Beobachtungen zum Hebelgesetz, - stellen experimentell Gleichgewicht an freier, fester und loser Rolle sowie am Flaschenzug her, - erklären die Kräfteverhältnisse bei freier, fester und loser Rolle sowie am Flaschenzug im Gleichgewicht, - entscheiden sich bei vorgegebener Problemstellung begründet für einen geeigneten Kraftwandler. Der Begriff Drehmoment wird im Buch nicht eingeführt; das Buch formuliert das Hebelgesetz über die Produkte aus Kraft und Hebelarm, wie es im saarländischen Lehrplan für den sprachlichen Zweig vorgesehen ist. S. 218/219 (Flaschenzug) S. 222 (Aufgaben) Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart Alle Rechte vorbehalten. Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten. 3

4 25% Themenfeld: Kraft Reibungskraft - unterscheiden Haft-, Gleit- und Rollreibung, - begründen mit Hilfe des Trägheitssatzes an geeigneten Beispielen aus dem Alltag die Einsicht in das Wirken einer Reibungskraft, S. 215 (Reibungskraft) - führen Experimente zum Größenvergleich von (maximaler) Haftreibungskraft, Gleitreibungskraft und Rollreibungskraft durch, - erklären mit Hilfe eines Modells die Reibungsarten mikroskopisch und begründen damit die Größenverhältnisse der drei Reibungskräfte, - formulieren das Reibungsgesetz: Der Betrag der Reibungskraft ist (in guter Näherung) proportional zum Betrag der Anpresskraft, quantitativ werden die Reibungskräfte im Buch nicht behandelt - definieren die physikalische Größe Reibungskoeffizient als Quotient aus den Beträgen von Reibungskraft und Anpresskraft und geben ihre Einheit an: f R = F R /F H, [f R ] = 1, - recherchieren Reibungskoeffizienten für verschiedene Stoffkombinationen, - lösen einfache Aufgaben mit Hilfe der Gesetzmäßigkeit F R = f R F H. - diskutieren geeignete Maßnahmen zur Erhöhung bzw. zur Verminderung der Reibung. Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart Alle Rechte vorbehalten. Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten. 4

5 10% Themenfeld: Mechanische Energie Fachwissen Erkenntnisgewinnung, Kommunikation, Bewertung Kapitel: Arbeit und Energie, S Die Schülerinnen und Schüler Arbeit - untersuchen exemplarisch den Zusammenhang zwischen Kraftübersetzung und Weguntersetzung bei einem Kraftwandler, S. 262/263 (Mechanische Arbeit) - definieren die physikalische Größe Arbeit als Produkt aus Kraftbetrag und Weglänge (bei konstanter Kraft in Wegrichtung) und geben ihre Einheit an: W = F s, [W] = 1Nm = 1J, - unterscheiden zwischen verschiedenen Formen mechanischer Arbeit und geben die zugehörigen Formeln an: Hubarbeit W H = m g h, Reibungsarbeit W R = f R F H s, Verformungsarbeit W Sp = ½ D s², Beschleunigungsarbeit W B = ½ m v², - vergleichen den physikalischen und umgangssprachlichen Arbeitsbegriff, - leiten unter Verwendung der allgemeinen Definition die Formeln für Hubarbeit und Reibungsarbeit her, - formulieren die Goldene Regel der Mechanik. Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart Alle Rechte vorbehalten. Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten. 5

6 10% Themenfeld: Mechanische Energie Energie - definieren die Fähigkeit eines Systems, Arbeit zu verrichten, als Energie und geben ihre Einheit an: [E] = [W] = 1J, - erklären den Zusammenhang zwischen der an/von einem System verrichteten Arbeit und der Energie des Systems, S. 265/266 (Mechanische Energie) - unterscheiden zwischen verschiedenen Formen mechanischer Energie und geben die zugehörigen Formeln an: Lageenergie (potenzielle Energie): W pot = m g h, Spannenergie: W Sp = ½ D s², Bewegungsenergie (kinetische Energie): W kin = ½ m v², - erläutern an einem Beispiel, dass das Verrichten von Reibungsarbeit nicht zu einem Zuwachs von mechanischer Energie führt. - formulieren den Energieerhaltungssatz der Mechanik: Bei wechselseitiger, reibungsfreier Umwandlung mechanischer Energieformen bleibt die Gesamtenergie erhalten, S. 267 (Erhaltung der Energie) - lösen einfache Aufgaben unter Verwendung des Energieerhaltungssatzes. Leistung - definieren die physikalische Größe Leistung als Quotient aus der verrichteten Arbeit und der dazu benötigten Zeit und geben ihre Einheit an: P = W/t, [P] = 1 J/s = 1 W. - recherchieren Dauerleistungen im Alltag. S. 264 (Mechanische Leistung) Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart Alle Rechte vorbehalten. Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten. 6

7 15% Themenfeld: Druck Fachwissen Erkenntnisgewinnung, Kommunikation, Bewertung Kapitel: Druck und Auftrieb, S Die Schülerinnen und Schüler Druck als Zustand - geben an, dass eine eingeschlossene Flüssigkeit durch Kräfte, die auf Teile ihrer Begrenzungsfläche wirken, in einen Druckzustand versetzt werden kann (Stempeldruck), - geben an, dass der Druckzustand einer Flüssigkeit an Kräften erkennbar ist, die senkrecht auf Begrenzungsflächen wirken, - erklären den Druckzustand einer Flüssigkeit mit Hilfe eines einfachen Teilchenmodells, - planen ein einfaches Experiment zur Kraftübertragung mit Hilfe einer Flüssigkeit, - untersuchen für eine abgeschlossene Flüssigkeitsmenge den Zusammenhang zwischen Kraft und Begrenzungsfläche quantitativ, S. 274 (Der Auflagedruck) S. 275 (Druck in Flüssigkeiten) S. 279 (Druck und Teilchenmodell) - entwickeln an einem Beispiel (Hebebühne, Hydraulikanlage) den grundlegenden Zusammenhang für hydraulische Systeme: F 1 /A 1 = F 2 /A 2, S. 277 (Druckphänomene in Alltag und Technik) - definieren die physikalische Größe Druck als Quotient aus dem Betrag der Kraft und dem Flächeninhalt und geben ihre Einheit an: p = F/A, [p] = 1 N/m², - übertragen den Druckbegriff von Flüssigkeiten auf Gase, - lösen einfache Aufgaben mit Hilfe der Gesetzmäßigkeit F = p A (einschließlich einfacher Berechnungen an hydraulischen Systemen aus dem Alltag). - schätzen vorkommende Drücke bzw. Kräfte in Industrieanlagen ab. Schweredruck - nennen die Gewichtskraft einer Flüssigkeit oder eines Gases als Ursache für den Schweredruck, - leiten die Formel für den Schweredruck her, S. 276 (Der Schweredruck) - geben die Gesetzmäßigkeit für den Schweredruck p = ρ g h an, - erläutern das hydrostatische Paradoxon. - erklären an verschiedenen Alltagsbeispielen das Prinzip der verbundenen Gefäße. S. 277 (Druckphänomene in Alltag und Technik) Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart Alle Rechte vorbehalten. Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten. 7

8 15% Themenfeld: Druck Luftdruck - interpretieren den Luftdruck als Schweredruck der Lufthülle, - veranschaulichen die Existenz des Luftdrucks in einem einfachen Experiment, S. 278 (Druck in Gasen) - erklären Aufbau und Funktionsweise eines Dosenbarometers als Messinstrument für den Luftdruck, - geben den mittleren Luftdruck auf Meereshöhe an. - planen ein Experiment zur Bestimmung des Luftdrucks und führen es durch, - vergleichen den mittleren Luftdruck auf Meereshöhe mit dem Schweredruck in einer bestimmten Wassertiefe, - recherchieren nach historischen Experimenten zum Luftdruck und präsentieren ihre Ergebnisse, - erläutern mit Hilfe eines p(h)-diagramms die Abhängigkeit des Luftdrucks von der Höhe. Auftrieb - geben die Auftriebskraft als Ursache für den Auftrieb in einer Flüssigkeit an, - leiten den Ausdruck zur Bestimmung der Auftriebskraft F A = ρ Fl V verdrängt g her und formulieren das Gesetz des Archimedes: Die Auftriebskraft ist gleich der Gewichtskraft der vom Körper verdrängten Flüssigkeitsmenge. - bestimmen die Auftriebskraft eines Festkörpers im Experiment, - untersuchen experimentell den Einfluss der Dichte einer Flüssigkeit auf die Auftriebskraft auf den eingetauchten Körper, - entwickeln im Experiment Dichtekriterien für das Steigen, Schweben und Sinken eines Festkörpers in einer Flüssigkeit (induktiver o- der deduktiver Zugang), S. 286 (Werkstatt: Auftrieb in Flüssigkeiten und Gasen) S. 287 (Die Auftriebskraft, Das Archimedische Gesetz) S. 288 (Sinken, Schweben, Steigen, Schwimmen) - übertragen das Phänomen Auftrieb auf Gase, - legen das induktive und deduktive Verfahren zur Erkenntnisgewinnung an Beispielen dar. Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart Alle Rechte vorbehalten. Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten. 8

9 15% Themenfeld: Temperatur Fachwissen Erkenntnisgewinnung, Kommunikation, Bewertung Kapitel: Druck und Auftrieb, S Die Schülerinnen und Schüler Temperaturmessung - geben die thermische Dehnung als Grundlage für ein objektives Messverfahren an, - diskutieren die Unzulänglichkeiten des subjektiven Empfindens zur Temperaturmessung, S. 280 (Die Temperatur) - bezeichnen die physikalische Größe Celsius- Temperatur mit dem Symbol T C und geben ihre Einheit an: [T C ] = 1 C, - geben die Fixpunkte der Celsius-Skala an und legen die Celsius-Temperatur fest, - unterscheiden zwischen Temperaturpunkten und Temperaturunterschieden, - begründen, dass Schmelz- und Siedetemperatur des Wassers als mögliche Fixpunkte geeignet sind, - planen ein Experiment zur Kalibrierung eines elektrischen Thermometers, führen es durch und dokumentieren das Ergebnis in Form eines Temperatur-Stromstärke-Diagramms, - messen Temperaturen unter sachgerechter Verwendung unterschiedlicher Thermometer, - geben Auswirkungen des Dehnungsverhaltens verschiedener Materialien in Natur und Technik an, - beschreiben die Anomalie des Wassers. - erläutern exemplarisch positive und negative Auswirkungen der Dichteanomalie des Wassers auf Vorgänge in Natur und Umwelt. S. 189 (Exkurs: Regelwidriges Verhalten bei Wasser; Kapitel Innerer Aufbau von Materie) Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart Alle Rechte vorbehalten. Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten. 9

10 15% Themenfeld: Temperatur Zustandsgleichung - nennen die Größen Druck, Volumen und Temperatur als Zustandsgrößen einer abgeschlossenen Gasmenge, S. 282 (Zustandsgrößen) - geben an, dass alle Gase gleiches Ausdehnungsverhalten zeigen, - bezeichnen die physikalische Größe Kelvin- Temperatur mit T K und geben ihre Einheit an: [T K ] = 1K, - führen einfache Umrechnungen in die verschiedenen Temperatureinheiten aus, - formulieren das Gesetz von Gay-Lussac: Bei konstantem Druck ist das Volumen einer abgeschlossenen Gasmenge zu seiner Kelvin-Temperatur proportional: V/T K = konst. - formulieren das Gesetz von Boyle-Mariotte: Bei konstanter Temperatur ist das Volumen einer abgeschlossenen Gasmenge zum Druck umgekehrt proportional: p V = konst. - geben die allgemeine Zustandsgleichung für Gase an, - lösen einfache Aufgaben mit Hilfe der Gesetzmäßigkeit p 1 V 1 /T K1 = p 2 V 2 /T K2 - planen ein Experiment zur Bestimmung des Zusammenhangs zwischen Volumen und Temperatur einer abgeschlossenen Gasmenge bei konstantem Druck und dokumentieren das Ergebnis in Form eines V( T C )-Diagramms, - entwickeln aus dem V( T C )-Diagramm durch graphische Extrapolation die Kelvin-Skala, - planen ein Experiment zur Bestimmung des Zusammenhangs zwischen Druck und Volumen einer abgeschlossenen Gasmenge bei konstanter Temperatur und dokumentieren das Ergebnis in Form eines p-v-diagramms, - entwickeln aus den Gesetzen von Gay-Lussac und Boyle-Mariotte den Zusammenhang: p V/T K = konst. S. 283 (Wir planen Experimente) S. 285 (Exkurs: Der absolute Nullpunkt) S. 284 (Auswertung von Experimenten) S. 285 (Exkurs: Die allgemeine Gasgleichung) Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart Alle Rechte vorbehalten. Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten. 10

11 25% Themenfeld: Innere Energie Fachwissen Erkenntnisgewinnung, Kommunikation, Bewertung Kapitel: Energie und Wärme, S Die Schülerinnen und Schüler Spezifische Wärmekapazität - unterscheiden die Energieübertragung im mechanischen Fall (Arbeit) vom thermischen Fall (Wärme), S. 306/307 (Innere Energie) - geben die innere Energie eines Körpers als Summe aller kinetischen und potenziellen Energien der enthaltenen Teilchen an, - geben den Zusammenhang zwischen Temperatur und kinetischer Energie der Teilchen eines Körpers als je-desto- Formulierung an, S. 308 (Innere Energie und Teilchenmodell) - bezeichnen die Änderung der inneren Energie mit dem Symbol und geben ihre Einheit an: [ E i ] = 1 J, - geben die Änderung der inneren Energie mit E i = c m T an, - definieren die physikalische Größe spezifische Wärmekapazität und geben ihre Einheit an: c = E i /(m T), [c] = 1 J/(g K), - geben die spezifische Wärmekapazität von Wasser an, - planen ein Experiment zur Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der Temperaturerhöhung und der Änderung der inneren Energie und führen es durch, - legen an Beispielen dar, was man unter einer Stoffkonstanten versteht, - planen ein Experiment zur Bestimmung der spezifischen Wärmekapazität eines Stoffes und führen es durch, - diskutieren verschiedene Auswirkungen der hohen spezifischen Wärmekapazität von Wasser in Natur und Technik, - begründen mit Hilfe des Energieerhaltungssatz das Zustandekommen einer Mischungstemperatur, S. 309 (Berechnung der Wärme, Die spezifische Wärmekapazität von Wasser) S. 310 (Messen Rechnen Beurteilen) S. 310 (Spezifische Wärmekapazität von Eisen) S. 311 (Wasser und Strand Erscheinungen physikalisch erklären) S. 317/318 (Beispiele) Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart Alle Rechte vorbehalten. Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten. 11

12 25% Themenfeld: Innere Energie - lösen einfache Aufgaben zu Mischungsproblemen (insbesondere Energiebilanzgleichungen). - berechnen die Mischungstemperatur bei einfachen Mischungsproblemen und überprüfen das Ergebnis im Experiment. Aggregatzustände - geben die Aggregatzustände fest, flüssig gasförmig an, - unterscheiden mit Hilfe des Teilchenmodells die Aggregatzustände hinsichtlich der Atombzw. Molekülbewegung, S. 188 (Bratfett bei verschiedenen Temperaturen) - charakterisieren Phasenübergänge mit den Begriffen Schmelzen, Erstarren, Verdampfen, Kondensieren, Sublimieren und Resublimieren, - erklären die Änderung der Eigenschaften eines Stoffes bei einem Phasenübergang mit Hilfe des Teilchenmodells, S. 190 (Temperaturverlauf bei Aggregatzustandsänderungen) - stellen Energiebilanzgleichungen zu Phasenübergängen auf, - bezeichnen die Energie, die bei einem Phasenübergang zugeführt werden muss bzw. frei wird, mit dem Begriff Umwandlungsenergie, - definieren die physikalische Größe spezifische Umwandlungsenergie eines Stoffes als Quotient aus der Umwandlungsenergie und der Masse des Stoffes und geben ihre Einheit an: λ = E/m, [λ] = 1 J/kg, - lösen einfache Aufgaben mit Hilfe der Gesetzmäßigkeit E = λ m. - bestimmen exemplarisch für einen Phasenübergang die spezifische Umwandlungsenergie im Experiment, - erläutern exemplarisch positive und negative Auswirkungen von Phasenübergängen auf Vorgänge in Natur und Technik. Energiewandler - bezeichnen eine Vorrichtung, die die Energie zwischen zwei Systemen austauscht, als Energiewandler, - beschreiben die Energieumwandlungen exemplarisch an ausgewählten Energiewandlern. S. 74/75 (Energie ein Verwandlungskünstler) - nennen verschiedene Energiewandler, Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart Alle Rechte vorbehalten. Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten. 12

13 25% Themenfeld: Innere Energie - definieren den Wirkungsgrad als Quotient aus der von einem Energiewandler abgegebenen Energie (Nutzenergie) und der ihm zugeführten Energie: η = E ab /E zu, Der Begriff Wirkungsgrad wird exemplarisch anhand der Nutzenergie eines Elektromotors eingeführt; eine tiefere quantitative Behandlung findet im Buch nicht statt - lösen einfache Aufgaben mit der Gesetzmäßigkeit E ab = η E zu. Ausbreitung von Wärme - unterscheiden zwischen Wärmeleitung, Konvektion und Wärmestrahlung, - führen geeignete Experimente zur Ausbreitung von Wärme durch, - diskutieren mögliche Maßnahmen zur Reduzierung von Wärmeverlusten, S. 295 (Wärmeleitung) S. 297 (Konvektion) S. 299 (Energietransport ohne Materie) - geben an, dass der Energieeinfall von der Sonne nur in Form von (Wärme-)Strahlung möglich ist, - diskutieren Möglichkeiten zur Nutzung der Sonnenenergie, S. 302 (Solaranlagen Heizen mit der Sonne) - geben die Solarkonstante an. - führen mit Hilfe der Solarkonstante einfache Abschätzungen durch. Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart Alle Rechte vorbehalten. Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten. 13

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