Schöne neue Partizipation

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1 FRÜHBUCHER- RABATT BIS Quadriga Forum Berlin Schöne neue Partizipation Modul 1: Bezugsgruppen identifizieren Modul 2: Mobilisierung Modul 3: Mediation und Interaktion Im Programm: Best Cases, Hintergrundvorträge, Abschlussdiskussion, Workshops

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3 P O L I T I K K O N G R E S S B E R L I N Vorwort Den Trends nachspüren Der wachsende Wunsch der Bürger nach Teilhabe an politischen Entscheidungen ist eine Herausforderung nicht nur für die Politiker, sondern für alle, die politische Interessen vertreten. Zwecklos, es zu leugnen: Im Stuttgart-21-Zeitalter, in Zeiten von WikiLeaks und Open Government kommt gutes Public-Affairs-Management nicht mehr ohne Einbeziehung der Öffentlichkeit aus. Das gilt besonders für große Infrastrukturprojekte wie den Bau von Kraftwerken, Straßen oder Stromtrassen für die das Gesetz zwar schon heute eine Beteiligung der Bürger vorschreibt; doch müssen alte Verfahren offenbar neu mit Leben gefüllt werden, denn anders ist nicht zu erklären, dass Konflikte wie der in Stuttgart sich dermaßen zuspitzen. Wie aber antizipiert ein Public-Affairs-Manager potenzielle Konflikte? Wie bezieht er die Bürger von vornherein so ein, dass ein Konflikt gar nicht entsteht? Was tun, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist? Diesen Fragen geht der Politikkongress 2011 am 28. und 29. November nach, der unter dem Motto steht: Schöne neue Partizipation. Hier erfahren Sie alles über Allianzenbildung, über Frühwarnsysteme und Stakeholderanalyse, diskutieren Sie mit erfahrenen Praktikern und vielen klugen Köpfen. Ich freue mich über Ihr Kommen und bin sicher, dass der Kongress Ihnen Gewinn bringt! SEBASTIAN LANGE Chefredakteur, politik&kommunikation W W W. P O L I T I K K O N G R E S S. D E 3

4 P O L I T I K K O N G R E S S B E R L I N Deutschland partizipativ 82 Millionen Menschen in Deutschland das sind 82 Millionen Einzelinteressen, die sich ähneln oder ausschließen, kooperieren oder konfligieren. Die Deutschlandkarte zeigt nur einige Beispiele bürgerlicher Partizipation. Ob in der Provinz oder den Großstädten, ob demonstrierend auf den Straßen oder an den Wahlurnen eines Volksentscheids. JEERHOF Die Bevölkerung des kleinen Ortes Jeerhof in Niedersachsen versammelte sich im September 2011 vor dem Bohrloch von Exxon Mobil, um gegen Fracking in ihrer Gemeinde zu protestieren. WUPPERTAL Menschen protestierten im Jahr 2010 gegen die umstrittene Schließung des Wuppertaler Schauspielhauses. Empört euch! WIESBADEN Rund 70% der Wähler stimmten im März 2011 per Volksabstimmung für eine Schuldenbremse in der Landesverfassung. SAARBRÜCKEN Ende 2010 kam es im Saarbrücker Hauptbahnhof zu einer erheblichen Bürgerprotestversammlung gegen einen Castor-Transport von Frankreich nach Lubmin/Mecklenburg-Vorpommern. STUTTGART Atomkraftgegner bildeten im März 2011 eine 45 km lange Menschenkette, um für den Ausstieg aus der Atomenergie zu protestieren. 4 W W W. P O L I T I K K O N G R E S S. D E

5 P O L I T I K K O N G R E S S B E R L I N SYLT Bewohner der Insel Sylt haben sich mit ihrer Unterschrift gegen die Errichtung eines Offshore Windkraftparks vor ihrer Küste ausgesprochen. HAMBURG Hanseaten stimmten im Juli 2010 gegen die Schulreform des CDU-geführten Senats. Die Deutschen engagieren, mobilisieren und artikulieren sich wie lange nicht mehr. BERLIN Rund Berliner stimmten im November 2010 für die Offenlegung der Privatisierungsverträge der städtischen Wasserbetriebe. Damit war in der Hauptstadt erstmalig ein Volksbegehren erfolgreich. THÜRINGEN Rund 30 Gemeinden aus Südthüringen und Nordbayern protestieren gegen den geplanten Ausbau der Stromtrassen durch den Thüringer Wald. MÜNCHEN Ein Bürgerbündnis sammelte in Bayern mehr als Unterschriften gegen das geplante komplette Rauchverbot in der Gastronomie. W W W. P O L I T I K K O N G R E S S. D E 5

6 P O L I T I K K O N G R E S S B E R L I N Schöne neue Partizipation Politische Kommunikation in der vernetzten Gesellschaft Montag, Dienstag, BEGRÜSSUNG UND IMPULSVORTRAG Sebastian Lange, Chefredakteur, Magazin politik&kommunikation Moderation: Prof. Dr. Kristina Sinemus, Quadriga Hochschule Berlin BEGRÜSSUNG Moderation: Prof. Dr. Kristina Sinemus, Quadriga Hochschule Berlin WORKSHOPS Bleibt alles anders: Stakeholdermanagement und neue Partizipation Jan Böttger, Raphael Neuner, Ketchum Pleon Agenda Setting Max Höfer, Höfer Media Strategische Allianzen bilden Martin Dohmen, MSLGroup EINFÜHRUNG Neue Partizipation, neue Herausforderungen Prof. Dr. Ralf Lindner, Quadriga Hochschule Berlin MODUL 1: BEZUGSGRUPPEN IDENTIFIZIEREN BEST CASE Politische Frühwarnsysteme Dr. Hans Bellstedt, hbpa BEST CASE Agenda Setting Kajo Wasserhövel, elephantlogic BEST CASE Nord Stream Strategische Kommunikation von Großprojekten Ulrich Lissek, Nord Stream Udo Becker, Hill&Knowlton VORTRAG Deutschland das Neinsagerland? Ab Rainer Knauber, Autor Neinsagerland Prof. Dr. Ralf Lindner, Quadriga Hochschule Berlin GALA zur Verleihung des Politikaward 2011 im Tipi am Kanzleramt MODUL 2: MOBILISIERUNG BEST CASE Mobilisierung der Straße: online vs. offline Frank Stauss, BUTTER; Julius van de Laar, freier Kampagnenberater BEST CASE Grassroot Lobbying Volker Gaßner, Greenpeace WORKSHOPS Bleibt alles anders: Stakeholdermanagement und neue Partizipation Jan Böttger, Raphael Neuner, Ketchum Pleon Agenda Setting Max Höfer, Höfer Media Strategische Allianzen bilden Martin Dohmen, MSLGroup MODUL 3: MEDIATION UND INTERAKTION BEST CASE Im Dialog mit dem Bürger: Mediation und andere Praxisbeispiele Prof. Dr. Kristina Sinemus, Quadriga Hochschule Berlin BEST CASE Die Einbindung von Bürgern und NGOs bei Industrieprojekten Dr. Wolf Friedrich Spieth, Freshfields Bruckhaus Deringer ABSCHLUSSDISKUSSION Partizipation im Wandel Nikolaus Blome, BILD; Dr. Wolf Friedrich Spieth, Freshfields Bruckhaus Deringer; Holger Lösch, BDI; Sebastian Lange, politik&kommunikation 6 W W W. P O L I T I K K O N G R E S S. D E

7 P O L I T I K K O N G R E S S B E R L I N Montag Workshops BEGRÜSSUNG UND IMPULSVORTRAG 8,9 % aller gültigen Stimmen der Berlinwahl 2011 gingen an die Piratenpartei, die u. a. freies WLan stadtweit fordert. SEBASTIAN LANGE Chefredakteur, Magazin politik&kommunikation MODERATION: PROF. DR. KRISTINA SINEMUS Department Politics & Public Affairs, Quadriga Hochschule Berlin WORKSHOPS Bleibt alles anders: Stakeholdermanagement und neue Partizipation Führen Wutbürger und Piratenpartei im Zusammenspiel mit digitalen Medien wirklich zu neuen Spielregeln im Stakeholdermanagement? Im Workshop werden die Elemente des Stakeholdermanagements wie Frühwarnung, Monitoring, Stakeholdermapping und -dialog auf neue Partizipationsformen abgeklopft. Wie hoch ist deren Einfluss wirklich? Wie verhalten sich die neuen Akteure? Wie sind sie zu berücksichtigen? Im Mittelpunkt steht die praktische Arbeit an einem Fallbeispiel: Konkrete Problemlagen werden analysiert, über die richtigen Strategien und Instrumente diskutiert. JAN BÖTTGER Business Director, Ketchum Pleon GmbH, Berlin RAPHAEL NEUNER Senior Consultant, Ketchum Pleon GmbH, Berlin VOLKSBEGEHREN Im ersten Halbjahr 2011 gab es 23 Volksbegehren und -initiativen doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Mit 20% der Wahlberechtigten verlangen Hessen und das Saarland das höchste Unterschriftenquorum für Volksbegehren unter den Bundesländern. Agenda Setting Agenda Setting ist die Königsdisziplin der PR. Denn an den Medien führt keine politische Kampagne vorbei: Was wir über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wissen, erfahren wir aus den Medien. Und nur wer wahrgenommen wird, hat die Chance, sein Anliegen durchzusetzen. Kenntnisse der medialen Mechanismen sind dafür unersetzlich: Wie komme ich mit einem Thema auf die Agenda der Medien, um darüber die Bevölkerung zu erreichen? Im Workshop werden die Grundvo- raussetzungen erfolgreichen Agenda Settings besprochen und an Hand von Worst und Best Cases analysiert. MAX HÖFER Geschäftsführer, höfermedia Strategische Allianzen bilden Als Stratege, Taktiker und Themenmanager berät Martin Dohmen Unternehmen und Institutionen, deren Projekte im Blickfeld kritischer Öffentlichkeiten liegen. Aktuell ist er intensiv damit beschäftigt, wie Planung und Kommunikation im Wirkungskreis Verwaltung- Wirtschaft-(Wut-)Bürger-Medien-Politik effektiv gestaltet werden können. Vor diesem Hintergrund entwickelt und verbessert er mit MSL auch neue Formate und Plattformen für kollaborative Dialoge zwischen Unternehmen und ihren Anspruchsgruppen. Wie solche Dialoge erfolgreich gestaltet werden können, vermittelt er im Rahmen des Workshops. MARTIN DOHMEN Chief Strategy Officer, MSL Germany W W W. P O L I T I K K O N G R E S S. D E 7

8 76 % der Bürger wünschen sich bundesweite Volksentscheide. Montag Modul l Bezugsgruppen identifizieren EINFÜHRUNG P O L I T I K K O N G R E S S B E R L I N Neue Partizipation, neue Herausforderungen? Politische Kommunikations- und Interaktionsprozesse sind ein Schwerpunkt der Forschung und Lehre von Prof. Dr. Ralf Lindner. In seiner Einführung zur politischen Partizipation und aktuellen Entwicklungen reflektiert er über die Bedeutung des gesellschaftlichen und politischen Wandels für demokratische Beteiligung in der heutigen Zeit. Dabei werden auch die Dynamiken von Bürgerinitiativen gegen Großprojekte in den Blick genommen. Wo liegen deren Auslöser, wie setzen sich die Bürgergruppen zusammen und welche Rolle spielen die neuen Medien bei der Organisation von Bürgerprotesten? PROF. DR. RALF LINDNER Leiter Department Politics & Public Affairs, Quadriga Hochschule Berlin 74 % der Wahlberechtigten sind mit der Arbeit der Bundesregierung nicht zufrieden. WAHLBETEILIGUNG Nach einer Hochphase in der 70er und 80er Jahren ist die Wahlbeteiligung 2009 auf dem Tiefststand angekommen: Nur 70,8 % zog es bei der Bundestagswahl an die Urnen BEST CASE Politische Frühwarnsysteme Politische Entwicklungen und Entscheidungen reflektieren zunehmend und oftmals spontan gesellschaftliche Veränderungen und mediale Themenkonjunkturen. Für den Public Affairs-Berater bedeutet dies, neuartige Trends möglichst frühzeitig aufzuspüren, um branchenrelevante Szenarien daraus ableiten zu können. Eine systematische Beobachtung und Analyse des kundenspezifischen gesellschaftlichen Umfelds ist Grundvoraussetzung für die Entwicklung wirksamer Public Affairs-Strategien. Dabei wird der Kreis der einzubeziehenden Stakeholder und Foren (NGO, Social Media etc.) potentiell immer größer. Dr. Hans Bellstedt zeigt in seinem Workshop, wie Public Affairs-Berater im dynamischen Geflecht medialer, politischer und sozialer Strukturen den Überblick behalten BEST CASE Agenda Setting Internet, Social Media und mobile Kommunikation beschleunigen das Aufkommen und den Wechsel von politischen Themen in ungekanntem Ausmaß. Genaue Kenntnisse der alten und neuen Medien sind daher Grundvoraussetzung für jeden, der ein politisches Anliegen erfolgreich in der Öffentlichkeit kommunizieren will. Das Gespür für die richtigen Themen zu entwickeln, die geeigneten Kanäle zu nutzen und das entscheidende Netzwerk zu aktivieren erfordern langjährige Erfahrung in der politischen Kommunikation. In Kajo Wasserhövels Vortrag zeigt sich das Know-how eines Routiniers, der durch Jahre der Praxis in Partei, Parlament und Regierung genau weiß, wie Themen auf die Agenda zu setzen sind. DR. HANS BELLSTEDT Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter, Hans Bellstedt Public Affairs GmbH KAJO WASSERHÖVEL Geschäftsführender Gesellschafter, Elephantlogic Agentur für Strategieberatung 8 W W W. P O L I T I K K O N G R E S S. D E

9 P O L I T I K K O N G R E S S B E R L I N Montag Modul l Keynote BEST CASE Nord Stream Strategische Kommunikation von Großprojekten 60 Jahre ist das Durchschnittsalter bei der Partei Die Linke. Immer mehr Großprojekte geraten in Deutschland zu einem politischen und kommunikativen Desaster. Und nun die vielbeschworene Energiewende Kilometer Stromtrassen sollen zusätzlich gebaut werden. Mehr als 10 Gaskraftwerke müssen bis 2022 geplant und realisiert werden. Der Widerstand ist programmiert. Wie sich Zielkonflikte auflösen, soll am Beispiel der Nord Stream-Pipeline vorgestellt werden. ULRICH LISSEK Direktor für Kommunikation, Nordstream Im Jahr 2008 gehörten ca. 1,4 Mio Bundesbürger einer politischen Partei an, ca. 1 Mio. weniger als UDO BECKER Board Director, Hill&Knowlton WUTBÜRGER Aus Enttäuschung über bestimmte politische Entscheidungen sehr heftig öffentlich protestierende und demonstrierende Bürger VORTRAG Deutschland das Neinsagerland? Nein ist oft der erste Reflex von Betroffenen, wenn sich etwas etwas ändern soll. Es ist paradox: Einerseits wollen Bürger am liebsten ab übermorgen eine Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien, andererseits sprießen überall, wo Windräder oder Stromleitungen gebaut werden, Bürgerinitiativen wie die Pilze aus dem Boden. So auch in anderen Bereichen. Wirksame Medikamente: ja, pharmazeutische Forschung: nein. Billig Reisen: ja, neue Flughäfen: nein. Der Protest, von den Medien oft wohlwollend begleitet, wird durch Social Media wie nie zuvor vernetzt. Wir sind ein Neinsagerland geworden und leben munter von der Substanz. Deshalb kann es nicht mehr lange bleiben, wie es ist. Rainer Knauber diskutiert die Ursachen und zeigt auf, was in Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft zu tun ist, um wieder stabilere Fundamente für neuen Fortschritt zu legen. RAINER KNAUBER Autor Neinsagerland PROF. DR. RALF LINDNER Leiter Department Politics & Public Affairs, Quadriga Hochschule Berlin 12 % der Bürger geben an, schon einmal in einer Bürgerinitiative mitgearbeitet zu haben. E-GOVERNMENT- ANGEBOTE 40% der Bürger nutzen E-Governmentangebote Deutschland ist damit Schlusslicht hinter Großbritannien (48%), Österreich (68%) und Schweden (69%). W W W. P O L I T I K K O N G R E S S. D E 9

10 Referenten M O N T A G, 2 8. N O V E M B E R A B 2005: Ronald Pofalla, Aufsteiger des Jahres 2009: Walter Riester, Lebenswerk 2003: Elisabeth Noelle-Neumann, Lebenswerk

11 U H R T I P I A M K A N Z L E R A M T : Ursula von der Leyen, Politikerin des Jahres Politikaward 2011 Als Teilnehmer des Politikkongresses nehmen Sie an der exklusiven Gala Politikaward 2011 teil. 2008: Peer Steinbrück, Politiker des Jahres Der Politikaward 2011 Dieses Jahr bereits zum neunten Mal: Deutschlands renommierteste Auszeichnung für Arbeiten aus dem Bereich der politischen Kommunikation findet am 28. November 2011 statt. Zur Galaveranstaltung werden auch dieses Jahr wieder mehrere hundert Gäste ins TIPI am Kanzleramt kommen, wo Größen aus Politik, Kommunikation, Gesellschaft und Wirtschaft der Preisverleihung beiwohnen. 2005: Hans-Christian Ströbele, Mobilisierer des Jahres

12 Bis zu Bürgerinitiativen gibt es in Deutschland. Dienstag Modul ll Mobilisierung BEGRÜSSUNG MODERATION: PROF. DR. KRISTINA SINEMUS Department Politics & Public Affairs, Quadriga Hochschule P O L I T I K K O N G R E S S B E R L I N E-PARTIZIPATION E-Partizipation umfasst alle internetgestützten Verfahren, die eine Beteiligung von Bürgern am politischen Entscheidungsprozess ermöglichen. Es handelt sich um ein indirektdemokratisches Element der E-Democracy. 23 % der Deutschen waren schon einmal auf einer Demonstration BEST CASE Mobilisierung der Straße: online vs. offline Welche Vor- und Nachteile bieten On- und Offlinekampagnen? Wie sollten Zielgruppen voneinander abgegrenzt werde? Wie wird die Straße mobilisiert? In diesem Best Case wird die Relevanz von Offlinekampagnen zur Mobilisierung und langfristigen Bindung von Wählern der Geschwindigkeit der Onlinewelt gegenüber gestellt. Frank Stauss, mit zahlreichen realisierten Kampagnen Experte für die Mobilmachung der offline Community, unterstreicht die Wertigkeit all jener Kommunikation, die abseits des World Wide Webs nach wie vor große Beachtung findet. Mit ihm diskutiert Julius van de Laar, ein Wegbereiter der politischen Onlinekampagnen, über die Reichweite dieser und potentiell sich daraus ergebende Vorteile auf dem Gebiet der Mobilisierung der Wählerschaft. FRANK STAUSS Geschäftsführender Gesellschafter, BUTTER GmbH JULIUS VAN DE LAAR, Kampagnenberater, Julius van de Laar BÜRGERPROTEST Als Bürgerprotest bezeichnet man eine Unmutsäußerung eines Teils der Einwohnerschaft einer Gemeinde oder eines Stadtviertels gegen eine politische oder verwaltungstechnische Entscheidung ihrer gewählten Volksvertreter oder örtlichen Verwaltung BEST CASE Online-Campaigning von NGOs Immer stärker nutzen NGOs Social Media für die politische Interaktion im Netz. Greenpeace hat seine Social- Media-Aktivitäten in den letzten Jahren konsequent ausgebaut und damit vielfach großes Aufsehen und durchaus Handlungszwang erzeugt. Die Umweltorganisation verbindet heute Aktivitäten auf der Straße mit Aktivitäten im Netz und bewirkt so eine neue Form von Veränderungsdruck auf Politik und Industrie. Wie Greenpeace seine Kampagnen kommuniziert und welche Kommunikationsmittel Greenpeace dabei nutzt, zeigt Volker Gaßner. VOLKER GASSNER Teamleiter Presse, Recherche und Neue Medien, Greenpeace 12 W W W. P O L I T I K K O N G R E S S. D E

13 P O L I T I K K O N G R E S S B E R L I N Dienstag Workshops WORKSHOPS Bleibt alles anders: Stakeholdermanagement und neue Partizipation Führen Wutbürger und Piratenpartei im Zusammenspiel mit digitalen Medien wirklich zu neuen Spielregeln im Stakeholdermanagement? Im Workshop werden die Elemente des Stakeholdermanagements wie Frühwarnung, Monitoring, Stakeholdermapping und -dialog auf neue Partizipationsformen abgeklopft. Wie hoch ist deren Einfluss wirklich? Wie verhalten sich die neuen Akteure? Wie sind sie zu berücksichtigen? Im Mittelpunkt steht die praktische Arbeit an einem Fallbeispiel: Konkrete Problemlagen werden analysiert, über die richtigen Strategien und Instrumente diskutiert. JAN BÖTTGER Business Director, Ketchum Pleon GmbH, Berlin RAPHAEL NEUNER Senior Consultant, Ketchum Pleon GmbH, Berlin VIRAL Ein Viral ist die Kurzbezeichnung für ein Webvideo, das mittels viralem Marketing über das Internet verbreitet wird. Agenda Setting Agenda Setting ist die Königsdisziplin der PR. Denn an den Medien führt keine politische Kampagne vorbei: Was wir über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wissen, erfahren wir aus den Medien. Und nur wer wahrgenommen wird, hat die Chance, sein Anliegen durchzusetzen. Kenntnisse der medialen Mechanismen sind dafür unersetzlich: Wie komme ich mit einem Thema auf die Agenda der Medien, um darüber die Bevölkerung zu erreichen? Im Workshop werden Strategische Allianzen bilden Als Stratege, Taktiker und Themenmanager berät Martin Dohmen Unternehmen und Institutionen, deren Projekte im Blickfeld kritischer Öffentlichkeiten liegen. Aktuell ist er intensiv damit beschäftigt, wie Planung und Kommunikation im Wirkungskreis Verwaltung- Wirtschaft-(Wut-)Bürger-Medien-Politik effektiv gestaltet werden können. Vor diesem Hintergrund entwickelt und verbessert er mit MSL auch neue Formate und Plattformen für kollaborative Dialoge zwischen die Grundvoraussetzungen erfolgreichen Agendasettings besprochen und an Hand von Worst und Best Cases analysiert. MAX HÖFER Geschäftsführer, höfermedia Unternehmen und ihren Anspruchsgruppen. Wie solche Dialoge erfolgreich gestaltet werden können, vermittelt er im Rahmen des Workshops. MARTIN DOHMEN Chief Strategy Officer, MSL Germany 25 % der deutschen Bevölkerung nutzen das Internet nicht. 88 % aller Wähler von Bündnis90/Die Grünen informieren sich im Internet über neueste Nachrichten aus der Politik. W W W. P O L I T I K K O N G R E S S. D E 13

14 Dienstag Modul lll Mediation und Interaktion P O L I T I K K O N G R E S S B E R L I N BEST CASE Im Dialog mit dem Bürger: Mediation und andere Praxisbeispiele MEDIATION Mediation ist ein strukturiertes freiwilliges Verfahren zur konstruktiven Beilegung eines Konfliktes. Die Konfliktparteien wollen mit Unterstützung einer dritten allparteilichen Person (dem Mediator) zu einer gemeinsamen Vereinbarung gelangen, die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht. 12,1% der Journalisten verwenden zur Recherche politischer Aktualitäten eher Twitter anstelle von einer Suchmaschine. Der Konflikt ist da, die Positionen festgefahren Mediation insbesondere in der Kommunikation von Großprojekten wie Flughafen- oder Bahnhofsausbau, Off-Shore-Parks, Trinkwasserversorgung etc. ist eine Herausforderung sondergleichen, die nicht nur Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Konfliktparteien, sondern insbesondere auch die Kenntnis der teils sehr heterogenen Interessengruppen und Netzwerken erfordert. Was sind gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen? Wer kann oder kann nicht mit wem? Wer erfolgreich in der Mediation ist, kann beiden Seiten das Gefühl einer Win-Win-Situation vermitteln BEST CASE PROF. DR. KRISTINA SINEMUS Department Politics & Public Affairs, Quadriga Hochschule Bürgerbeteiligung und Einbeziehung von NGOs als Herausforderung für Industrieprojekte Einwendungen von Bürgern und NGOs spielen bei der Genehmigung von industriellen Großprojekten eine immer bedeutendere Rolle. Eine hohe Professionalisierung der Akteure und ein Wandel des Selbstverständnisses der Kritiker von industriellen Großprojekten führen oft zu erbitterten Auseinandersetzungen zwischen den Beteiligten und zu einer erschwerten Planbarkeit und Finanzierbarkeit der Projekte für Unternehmen. Darüber hinaus hat der EuGH die Rechte und Einwirkungsmöglichkeiten von NGOs wesentlich gestärkt und erweitert. Die Genehmigungsbehörden entwickeln sich dadurch von einer reinen Entscheidungsinstanz zu einem Moderator von komplexen Prof. Dr. Sinemus wird anhand ausgewählter Fälle die Prozesse und Strukturen offenlegen und dem Auditorium vermitteln. Genehmigungsprozessen. Der angemessene Umgang mit Bürgern und NGOs wird damit zum Schlüssel für das künftige Gelingen von gesamtgesellschaftlich bedeutsamen Großprojekten. DR. WOLF FRIEDRICH SPIETH Partner und Leiter des Hauptstadtbüros, Freshfields Bruckhaus Deringer 44 % der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren lesen noch täglich oder mehrmals pro Woche eine Tageszeitung, um sich politisch zu informieren. 14 W W W. P O L I T I K K O N G R E S S. D E

15 P O L I T I K K O N G R E S S B E R L I N Dienstag Diskussion ABSCHLUSSDISKUSSION Partizipation im Wandel NIKOLAUS BLOME Leiter Hauptstadtbüro, BILD Was trieb die Bürger 2011 auf die Straße und an die Wahlurnen? Die einen frohlocken, das politikverdrossene Stimmvieh sei erwacht und bringe die wohlig-elitäre Welt der Politikerkaste in Gefahr. Für die anderen sind es die ewig selben Gutsituierten, die sich massenmedial und facebookvernetzt gegen die Baustelle in ihren Vorgärten empören war das Jahr des Wutbürgers und kritischen Verbrauchers, der Großprojekte blockierte und das Parteiensystem pluralisierte. Anlass genug, um zum Abschluss des Politikkongresses die Gretchenfrage zu stellen: Was verbirgt sich hinter der schönen neuen Welt der Partizipation? Zum Abschluss des Politikkongresses debattieren vier Experten den gegenwärtigen Wandel der Partizipation. DR. WOLF FRIEDRICH SPIETH Partner und Leiter des Hauptstadtbüros, Freshfields Bruckhaus Deringer 55,7 % denken, dass die Piratenpartei 2013 den Einzug in den Deutschen Bundestag schafft. POLITIKVERDROSSEN- HEIT Politikverdrossenheit bezeichnet eine negative Einstellung der Bürger in Bezug auf politische Aktivitäten und Strukturen, die sich unter Umständen in Desinteresse an und Ablehnung von Politik, ihrer Institutionen und politischem Handeln äußert. Diese Haltung kann generell die ganze politische Ordnung betreffen oder sich nur auf Ergebnisse politischer Prozesse beziehen. HOLGER LÖSCH Leiter Kommunikation und Marketing, BDI SEBASTIAN LANGE, Chefredakteur, politik&kommunikation 63,64 Millionen Tablet-PCs werden laut Prognose im Jahr 2011 weltweit verkauft werden. W W W. P O L I T I K K O N G R E S S. D E 15

16 P O L I T I K K O N G R E S S B E R L I N Referenten UDO BECKER Board Director, Hill & Knowlton Communications GmbH Udo Becker ist als Board Director Mitglied der Geschäftsleitung von Hill & Knowlton in Frankfurt. Zu seinen Schwerpunkten zählen Corporate Reputation und Brand Management-Strategien, Change Management, CEO Coaching und Krisenkommunikation sowie interne Kommunikation und Medien-Trainings. DR. HANS BELLSTEDT Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter, Hans Bellstedt Public Affairs GmbH Hans Bellstedt (Dr. phil.) ist Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter der Hans Bellstedt Public Affairs GmbH. Bis Ende 2007 leitete er die 1999 von ihm gegründete Kommunikationsagentur Plato GmbH. Bellstedt war zuvor u.a. Mitarbeiter von Karl Lamers, MdB ( ), Büroleiter von DIHT-Präsident Hans- Peter Stihl ( ) sowie Referent für Vorstandspublikationen bei der ABB Asea Brown Boveri AG. Der 48jährige ist Lehrbeauftragter für Public Affairs an der TU Berlin, Herausgeber des 2010 erschienenen Sammelbands Public Affairs. Strategien und Instrumente der Interessenvertretung für Wissenschaft, Wirtschaft und Institutionen sowie politischer Kolumnist auf sowie atlantic-community.org. NIKOLAUS BLOME Leiter Hauptstadtbüro, BILD Blome arbeitete 1991 bis 1993 als Wirtschaftsredakteur beim Tagesspiegel und war Ressortleiter für Außenpolitik bei der Zeitung Die Welt und 1999 bis 2001 Büroleiter des Blattes in Brüssel. Er wurde im Mai 2001 stellvertretender Chefredakteur der Zeitung in Berlin. Seit August 2006 ist Blome Leiter des Hauptstadtbüros der BILD-Zeitung. JAN BÖTTGER Business Director, Ketchum Pleon GmbH, Berlin Jan Böttger ist Mitglied des Management Teams des Berliner Ketchum Pleon Büros. Er verantwortet dort als Business Director die Bereiche Food & Retail sowie Mobility. Als Corporate Affairs Experte ist er spezialisiert auf die strategische Konzeption ganzheitlicher Stakeholderansätze und verfügt über langjährige Erfahrungen in Campaigning, Reputation Management sowie Corporate Social Responsibility (CSR). Er ist Mitherausgeber des Sammelbandes Trends der politischen Kommunikation und war Initiator und Leiter des Fachkongresses Forum. Medien.Politik. Böttger studierte Medienwissenschaften, Politikwissenschaften und Psychologie an der Friedrich Schiller Universität Jena. MARTIN DOHMEN Chief Strategy Officer, MSL Germany Als Chief Strategy Officer bei MSL Germany seit 2007 hat Martin Dohmen über 15 Jahre Erfahrung in Reputation und Issues Management, Corporate + Public Relations, Krisen-PR, Public Affairs, integrierten und internationalen Kommunikationskampagnen. Er war im Management führender PR-Agenturen in Deutschland, Associate Partner/Director bei Publicis PR. Seine Branchenexpertise liegt insbesondere in den Bereichen Technologie, Infrastruktur, Luftfahrt, Energie, Professional Services, Konsumgüter, Handel, Bundes-, Landesund Kommunalverwaltungen. VOLKER GASSNER Teamleiter Presse, Recherche und Neue Medien, Greenpeace Volker Gassner, 43, leitet den Bereich Presse, Recherche und Neue Medien bei Greenpeace Deutschland. Der Diplombiologe und Bankkaufmann ist seit 2000 bei Greenpeace und war zuvor als Campaigner und Projektleiter tätig. Zu seinen Schwerpunkten zählen Issue Management, die Entwicklung von Kommunikationsstrategien, Online-Campaigning und Social Networks. MAX A. HÖFER Geschäftsführer, Höfer Media Max Höfer leitet seit 2010 die PR Agentur höfermedia. Davor war er seit 2006 Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Von 2003 bis 2005 leitete er das Deutsche Institut für Gesundheitsökonomie. Höfer war viele Jahre leitender Redakteur verschiedener Zeitschriften sowie Berliner Bürochef beim Wirtschaftsmagazin Capital. RAINER KNAUBER Generalbevollmächtigter, Vattenfall Europe AG Rainer Knauber, geboren 1968 in Saarbrücken, arbeitete nach seiner Ausbildung zum Tageszeitungsredakteur in den 90er Jahren als Sprecher in Regierungen auf Landes- und Bundesebene. Seit 2001 hatte er verschiedene Positionen in der Energiewirtschaft inne, seit 2010 ist er Generalbevollmächtigter der Vattenfall Europe AG. Er lebt und arbeitet in Berlin. Unter dem Titel Neinsagerland erscheint im Herbst 2011 ein Buch von Rainer Knauber, das die aktuelle Debatte zur Frage von Akzeptanz und Partizipation in den Blick nimmt. JULIUS VAN DE LAAR Kampagnenberater, Julius van de Laar Julius van de Laar ist als Kampagnenberater und New Media Strategist für Parteien, internationale Profit und Non-Profit Organisationen tätig. Nach dem Studium der Politik- und Kommunikationswissenschaften in den USA engagierte sich van de Laar zwei Jahre lang als hauptamtlicher Wahlkämpfer und Youth-Vote Director im historischen Präsidentschaftswahlkampf für Barack Obama. Seine Expertise liegt in der großflächigen Gewinnung, Mobilisierung und langfristigen Bindung von Wählern und Unterstützern mit Hilfe moderner Medien sowie in der strategischen Planung und Ausrichtung von Kampagnen. PROF. DR. RALF LINDNER Leiter des Departments Politics & Public Affairs, Quadriga Hochschule Berlin Ralf Lindner ist Leiter des Departments Politics & Public Affairs der Quadriga Hochschule Berlin. Er ist zudem Projektleiter am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI). Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen: Neue Medien, insbesondere internetbasierte Kommunikations- und Interaktionsprozesse, Policy- Analysen in der Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik sowie Theorie und Praxis von Politikberatungsprozessen. Er lehrte an der Universität 16 W W W. P O L I T I K K O N G R E S S. D E

17 P O L I T I K K O N G R E S S B E R L I N Augsburg und der Ruprecht- Karls-Universität Heidelberg. Dr. Ralf Lindner studierte Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und der University of British Columbia, Kanada, und promovierte an der Universität Augsburg. ULRICH LISSEK Communications Director, Nord Stream AG Ulrich Lissek ist ausgebildeter Journalist. Zwischen 1993 und 2006 arbeitete er in der Unternehmenskommunikation der Deutschen Telekom, die er ab 2003 leitete, und anschließend beim Lebensmittelhändler und Touristikkonzern Rewe Gruppe. Als Communications Director der Nord Stream AG verantwortet Lissek die externe und interne Kommunikation inklusive der Public Affairs, Veranstaltungen und Sponsoring. HOLGER LÖSCH Leiter Kommunikation und Marketing, BDI Holger Lösch ist seit Juli 2008 beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) verantwortlicher Leiter im Bereich Kommunikation und Marketing und seit Mai 2009 Mitglied der Geschäftsleitung. Während seines Studiums der Politikwissenschaft, Geschichte und Germanistik arbeitete er als freier Journalist beim Bayerischen Fernsehen. Nach Stationen als Reporter, Redakteur und Moderator beim BR, zuletzt als Leiter der Zentralen Programmplanung und -koordination, wechselte er 2001 als Leiter des Zentralbereichs Kommunikation & Marketing zur Schörghuber Unternehmensgruppe. Ab 2006 gehörte Holger Lösch deren Unternehmensleitung an wechselte er auf den Posten eines Geschäftsführers der Arabella International und verantwortete die Bereiche Unternehmensentwicklung, Kommunikation und Beziehungsmanagement. RAPHAEL NEUNER Senior Consultant, Ketchum Pleon GmbH, Berlin Raphael Neuner berät schwerpunktmäßig die Food- und Retail-Kunden bei Ketchum Pleon. Er verfügt über langjährige Expertise im Public Affairs- und CSR-Bereich: Vor seiner Zeit bei Ketchum Pleon arbeitete an der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der EU in Brüssel. Er war Referent für CSR im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und arbeitete als Persönlicher Referent des ehemaligen SPD-Parteivorsitzenden Franz Müntefering. Davor war Neuner im Bereich Politische Planung und Analysen in der SPD-Bundestagsfraktion und im damaligen Vizekanzleramt tätig. Außerdem tritt er als Dozent bei der FU Berlin, der Friedrich-Ebert- Stiftung und der Deutschen Presseakademie auf. PROF. DR. KRISTINA SINEMUS Department Politics & Public Affairs, Quadriga Hochschule Berlin Kristina Sinemus ist seit 2011Professorin für Public Affairs an der Quadriga Hochschule Berlin. Seit 1998 ist sie Geschäftsführerin und Mitgesellschafterin der Genius Biotechnologie GmbH. Sie studierte in Kassel und Münster und promovierte 1995 am Institut für Biochemie der Technischen Universität der TU Darmstadt. Seit 1993 arbeitet Frau Prof. Dr. Sinemus als freie Strategieberaterin für die Schnittstelle Kommunikation und Wissenschaft. Seit 2004 ist sie Mitglied der Vollversammlung der Industrie und Handelskammer Darmstadt und Vorsitzende des Ausschusses für Standortmarketing und seit 2009 Vizepräsidentin der IHK Darmstadt. DR. WOLF FRIEDRICH SPIETH Partner und Leiter des Hauptstadtbüros der internationalen Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer Wolf Spieth ist Partner und Leiter des Hauptstadtbüros der internationalen Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer. Zugleich führt er die Praxisgruppe Öffentliches Wirtschaftsrecht in Deutschland und Österreich und beschäftigt sich als Co-Head der sozietätsweiten Low Carbon Energy Group mit den wirtschaftsrelevanten Facetten der Energiewende und des Klimaschutzes. Er berät Unternehmen und Regierungen bei wirtschaftlichen und politischen Fragen des Umwelt- und Planungsrechts sowie der Regulierung. Kernbereiche seiner Tätigkeit sind Genehmigungsprojekte für Industrieanlagen (bspw. Kraftwerke, Raffinerien, Papierfabriken), Projekte des Bergbaus und große Infrastrukturvorhaben sowie umweltsensible Transaktionen (Chemieparks etc.). Wolf Spieth besitzt langjährige Erfahrung in der Betreuung bedeutender und potentiell umstrittener Projekte. FRANK STAUSS Geschäftsführender Gesellschafter, Butter GmbH Frank Stauss, 46, ist Geschäftsführender Gesellschafter und Kreativchef der Agentur BUTTER mit Sitz in Berlin und Düsseldorf. Im Laufe seiner Karriere betreute er zahlreiche Konzerne, Verbände, Markenartikel und Ministerien sowie über 20 Wahlkämpfe auf Bundes- und Landesebene unter anderem für Gerhard Schröder, Hannelore Kraft, Olaf Scholz und Klaus Wowereit war er Mitarbeiter der Clinton/Gore Kampagne. Stauss studierte in Heidelberg, Washington und Berlin, ist Lehrbeauftragter der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und dreifacher Preisträger des Politikawards. KAJO WASSERHÖVEL Geschäftsführender Gesellschafter, Elephantlogic Agentur für Strategieberatung Kajo Wasserhövel, Staatssekretär a.d., verfügt über umfangreiche Erfahrungen bei der Organisation von nationalen Kampagnen. Darunter aus den Bundestagswahlkämpfen 1998, 2002, 2005 und Für seine Arbeit als Wahlkampfmanager der SPD im Jahr 2005 wurde er mit dem Politikaward als bester Kampagnenmanager des Jahres ausgezeichnet. Er hat viele Jahre in verschiedenen Funktionen in Landes- und Bundesministerien gearbeitet und kennt als ehemaliger Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium ( ) und als Leiter der Planungsgruppe der SPD-Bundestagsfraktion die Mechanismen der öffentlichen Verwaltung und der Gesetzgebung. Zudem hat er in den vergangenen Jahren komplexe Reorganisationsprozesse initiiert und umgesetzt. W W W. P O L I T I K K O N G R E S S. D E 17

18 P O L I T I K K O N G R E S S B E R L I N anzeige_p&k_rz_ indd :28:30 Uhr Service VERANSTALTUNGSORTE Quadriga Forum Berlin Werderscher Markt Berlin Tel: +49 (0)30 / Fax: +49 (0)30 / Der 2011 errichtete und stilvoll eingerichtete Neubau sowie die zentrale Lage am Werderschen Markt machen jede Veranstaltung im Quadriga Forum zu einem besonderen Erlebnis. Die neue Businesslocation bietet ideale Rahmenbedingungen für Ihre Konferenzen, Seminare und Empfänge. VERANSTALTER Was Politiker von Machiavelli & Co lernen können Wie Helmut Metzner von den Medien zum Maulwurf gemacht wurde. Die Sozialen Medien spielen bei der arabischen Revolution eine wichtige Rolle. Die US-Kampagnentrends politik&kommunikation ist das einzige deutschsprachige Magazin für politische Kommunikation. p&k berichtet unabhängig und parteiübergreifend über Kampagnen und Köpfe, Ideen und Strategien, Techniken und Methoden der politischen Kommunikation. Es richtet sich an politische Entscheidungsträger, Fachjournalisten TIPI am Kanzleramt Große Querallee Berlin Tel: +49 (0)30 / Fax: +49 (0)30 / Gleich neben dem Kanzleramt, wo sich die Berliner schon um die Jahrhundertwende In den Zelten amüsierten, und nur wenige Minuten von Reichstag und Brandenburger Tor entfernt, ist mitten im Grün des Tiergartens einer der außergewöhnlichsten Veranstaltungsorte in Berlin zu finden: das TIPI AM KANZLERAMT. Die Bundeswehr wird zur Freiwilligenarmee künftig muss sie um Soldaten werben. Das Internetportal Greenleaks soll helfen, Umweltskandale aufzudecken. Zwischen Fraktionszwang und Gewissen Die Bürger erwarten mehr Transparenz doch die Parlamentarier tun sich schwer US-Botschafter Philip Murphy über den American Dream und über Wikileaks ÜBERNACHTUNG ARCOTEL John F Berlin Hotel John F GmbH Werderscher Markt Berlin Reservierung unter: +49 (0)30 / Herzliche Gastlichkeit und eine außergewöhnliche Ausstattung sowie die sehr zentrale Lage im Zentrum von Berlin, in unmittelbarer Nähe zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten und markanten Verkehrsknotenpunkten, sorgen für einen angenehmen Aufenthalt in Berlin. Den Teilnehmern steht ein Zimmerkontingent zur Verfügung ( 99,00 inkl. Frühstück im EZ ). Bitte geben Sie bei der Reservierung das Kennwort Politikkongress an. Die FDP verharrt im Umfragetief helfen soll die Neuorganisation der Parteizentrale In den Bundesministerien verliert das Ideal des preußischen Beamten an Bedeutung Die Lobby der Netzbürger formiert sich Welche Rolle das Design im modernen Wahlkampf spielt Was ein Fotograf bei Interviews mit Politikern erlebt und was er ihnen rät Ihre Strategien, ihre Ziele sowie an Interessenvertreter und Repräsentanten aus Wirtschaft und Gesellschaft. politik&kommunikation präsentiert acht Mal pro Jahr News, Hintergründe, Fallstudien und Personalia aus den Bereichen politische PR, Public Affairs und politische Kampagnen. Bildnachweise: Piratenpartei/ Ben d Bil; Moriz Vennemann(2); Privat (2); INSM/Kuzmanic; Privat; Privat (4); Dirk Bleicker; Marco Urban; Archiv: Moritz Vennemann; (2); Marco Urban (3); Albrecht Noack; Moritz Vennemann; Frank Ossenbrink; Moritz Vennemann; Privat (4); INSM/Kuzmanic; Privat (5); BDI; Moritz Vennemann; Archiv; Arcotel; wwww.flickr.com; Christian Stipkovits; (3); Bernd Sauer-Diete; 18 W W W. P O L I T I K K O N G R E S S. D E

19 P O L I T I K K O N G R E S S B E R L I N Anmeldung per Fax an +49 (0) 30 / Ich möchte am Politikkongress am 28. und teilnehmen und nutze den Frühbucherrabatt von 840 Euro* (bis einschließlich ). Ich möchte am Politikkongress am 28. und teilnehmen und melde mich zum Vollpreis von 980 Euro* an. Ich bin Jahresabonnent des Magazins politik&kommunikation oder möchte Neuabonnent (72 Euro Jahresabonnement**) werden und melde mich zum ermäßigten Preis von 790 Euro* für den Politikkongress 2011 an. Ich bin Mitglied von degepol, BdP, DPRG, DVPW, GPRA oder IPRA und melde mich zum ermäßigten Preis von 790 Euro* für den Politikkongress 2011 an. Den Nachweis meiner Mitgliedschaft füge ich dieser Anmeldung bei. Ich bin Mitarbeiter des Deutschen Bundestages und melde mich zum ermäßigten Preis von 190 Euro* an. Ich möchte ausschließlich am Politikaward am teilnehmen und melde mich zum Preis von 260 Euro* an. * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzl. Mehrwertsteuer. In der Teilnahmegebühr ist enthalten: Teilnahme am Kongressprogramm, Kongressunterlagen, Verpflegung während der Veranstaltung, Besuch der Gala zur Verleihung des Politikaward. ** 96 Euro/Jahr für ein Abonnement aus dem Ausland, 32 Euro/Jahr für Studenten Name * Vorname * Firma/Institution Straße/Postfach * Telefon * * Funktion PLZ, Ort* Telefax Geburtsdatum Datum, Unterschrift Wenn Sie weitere Kollegen oder Mitarbeiter zum ermäßigten Preis anmelden möchten, tragen Sie diese bitte hier ein. Person 1 (10 % Ermäßigung): Name * Vorname * Position * Person 2 (15 % Ermäßigung): Name * Vorname * Position * Abweichende Rechnungsadresse: ja nein Firma Straße/Postfach PLZ, Ort Datum, Unterschrift * Diese Felder sind Pflichtfelder und müssen ausgefüllt werden. Sie erhalten nach Ihrer Anmeldung eine Bestätigungs sowie eine Rechnung und die Eintrittskarte. Stornierungen haben schriftlich zu erfolgen. Für eine Stornierung der bestellten Eintrittskarten nach dem 27. Oktober wird eine Bearbeitungsgebühr von 100 Euro zzgl. MwSt. fällig. Ab dem 16. November muss leider die volle Teilnahmegebühr erhoben werden. Besitzer von Eintrittskarten, die die Veranstaltung nicht besuchen können, können schriftlich einen Ersatzteilnehmer stellen. Programmänderungen aus dringendem Anlass behält sich der Veranstalter vor. W W W. P O L I T I K K O N G R E S S. D E 19

20 Quadriga Forum Berlin Helios Media GmbH Werderscher Markt Berlin Tel. +49 (0)30/ Fax. +49 (0)30/

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