Workshop: Unternehmenskultur und Führung

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1 Prof. Dr. Wolfgang Jäger Workshop: Unternehmenskultur und Führung Hans-Böckler-Stiftung Bochum, 13. April

2 Erst die Kultur dann die Struktur und Technik 2

3 Quelle: Prof. Dr. Thorsten Petry, Wiesbaden Business School

4 Das Reifegradmodell nach Schönefeld Die Darstellung anhand des Reifegradmodells zeigt, wie groß die Akzeptanz im Unternehmen gegenüber Enterprise 2.0 ist und in welchem Umfang Social Software bereits genutzt wird. 5 unterschiedliche Reifegrade: Reifegrad 1: Das soziale Technologien nutzende Unternehmen Reifegrad 2: Das soziale Technologien integrierte Unternehmen Reifegrad 3: Das partizipative Unternehmen Reifegrad 4: Das sich öffnende Unternehmen Reifegrad 5: Das vernetzte Unternehmen in einer vernetzten Gesellschaft Quelle: Schönefeld, F. (2009): Praxisleitfaden Enterprise 2.0, S. 203 ff. 4

5 Reifegrade in verschiedenen Fachabteilungen bezüglich des Einsatzes sozialer Technologien hier an den Beispielen Personal und Führung und Kommunikation Personal Reifegrad 1, 2 Reifegrad 3 Reifegrad 4, 5 Das soziale Technologien einsetzende bzw. integrierende Unternehmen Das partizipative Unternehmen Welcome- und Einarbeitungs-Wikis Job Tweets Mediation zwischen Digital Natives und Nondigital Natives Quick Polls, Feedback-Management Team Development Wikis Führung und Kommunikation Das sich öffnende bzw. vernetzte Unternehmen in einer vernetzten Gesellschaft Alumni Networks Social Employer Branding Arbeitgeber-Bewertungsportale Digital Reputation Management (für Individuen und Unternehmen) Team Development Wikis (für Individuen und Unternehmen) Reifegrad 1, 2 Reifegrad 3 Reifegrad 4, 5 Das soziale Technologien einsetzende bzw. integrierende Unternehmen Executive Blog (nach innen) Agenda und Protokoll-Repositories Das partizipative Unternehmen Team- und hierarchieübergreifende Kommunikation Personal Blogs Digital Reputation Strategie-Wikis Change Management Wikis News Tweets Das sich öffnende bzw. vernetzte Unternehmen in einer vernetzten Gesellschaft Executive Blog (nach außen) Quelle: Schönefeld, F. (2009): Praxisleitfaden Enterprise 2.0, S. 223 f. 5

6 Das Reifegradmodell nach Schönefeld Hans-Böckler-Stiftung Personalarbeit und neue Medien Technologiemanagement sozialer SW Strategiegetriebener Einsatz + Integration + Use Cases Strategiegetriebener Einsatz + Integration Strategiegetriebener Einsatz Projektgetriebener Einsatz Einsatzradius sozialer Technologien Soziosphäre Kunden und Partner Teamübergreifend Unternehmensweit Im Team Abschottend Ad-hoc-Einsatz Zusätzlich zum AP Verwoben mit dem AP AP neu definiert Ganzheitlich für alle APs Emergente APs Einsatz im Arbeitsprozess Identitätsfördernd Partizipativ Transparent, authentisch Flow Culture Kultur- und Organisationsentwicklung Quelle: Schönefeld, F. (2009): Praxisleitfaden Enterprise 2.0, S

7 Enterprise 2.0 Herausforderungen nicht nur für die HR-Organisation, sondern für alle Mitarbeiter und Führungskräfte 7

8 Das Geschäftsmodell von Enterprise 2.0 Technische Plattformen Anwendungsfelder Mehrwert durch Nutzung z.b.: z.b.: z.b. durch: Unified Communications and Collaboration Video-Conferencing Web 2.0-Plattformen Daily Business Communication E-Leadership Knowledge Management Change Communication Wollen, Können, Dürfen bzw. Sollen Mitarbeiter, Führungskräfte, Management Im heutigen Unternehmen 1.0 sind die Wertschöpfungspotentiale noch lange nicht ausgeschöpft. Kommunikative Rationalisierung im Enterprise 2.0 wird ergänzt durch kommunikativen Mehrwert. 8

9 Nutzung der Enterprise 2.0-Tools Wie ist die Situation aktuell? Nutzer im Unternehmen Digital Natives Digital Immigrants Digital Ignorants können + und wollen können und/oder wollen nicht aber wer erklärt den Mitarbeitern und Führungskräften, ob sie nicht auch dürfen und/oder sollen?! 9

10 Das Geschäftsmodell Enterprise in der schönen neuen Arbeitswelt - muss noch einige Hürden bis zu seiner vollen Entfaltung nehmen nicht alle Mitarbeiter und Führungskräfte im Unternehmen sind Fans von Enterprise 2.0 und drücken den Button Gefällt mir! Gefällt mir! sagen die Digital Natives, eine Gruppe von Mitarbeitern und Führungskräften von schätzungsweise maximal 20 Prozent der heutigen Belegschaften Weiß nicht so richtig sagen die Digital Imigrants, die heutige undifferenzierte Mitte mit schätzungsweise 60 Prozent der heutigen Belegschaften Will ich nicht sagen die restlichen schätzungsweise 20 Prozent, auch Digital Ignorants genannt aber auch hier liegt die Lösung in der Kommunikation. 10

11 Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Kontakt Prof. Dr. Wolfgang Jäger Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personal- und Unternehmensführung, Media Management Hochschule RheinMain Fachbereich Design Informatik Medien Studiengang Media Management Unter den Eichen Wiesbaden Tel / -141 Sekret. Fax Gesellschafter DJM Consulting GmbH / Dr. Jäger Management-Beratung Limburger Str Königstein im Taunus Tel Copyright 2011 Das Urheberrecht liegt beim Autor. Dieser Vortrag ist für den persönlichen Gebrauch der Teilnehmer eines Seminars oder einer Präsentation des Autors bestimmt. Die Verbreitung des Handouts innerhalb ihrer eigenen Organisation ist bis auf weiteres erlaubt. Die Verbreitung oder Speicherung des Dokuments in einem digitalen Medium oder im Internet ist aus dem Grund nicht erlaubt, da Dritte Urheberrechte an den in der Präsentation enthaltenen Bildern besitzen. Jegliche Übernahme von z. B. hier aufgenommenen Argumentationen und gezeigtem Zahlenmaterial in eigene Präsentationen, benötigen die Zustimmung des Autors. Copyright 2011 by the author. This document is provided for the personal use of participants of the authors seminar or presentation. Spreading the handout within the own organisation is permitted until further notice. Spreading or storing the document in digital media or on the web is not allowed due to the fact that third parties hold copyrights for pictures included in this presentation. Any utilization, i. e. incorporating arguments and data presented here in own presentations, requires the approval of the author. 11

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