4 Das 19. Jahrhundert

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1 Blotevogel: Geschichte der Geographie Kap. 4 Das 19. Jahrhundert 1 4 Das 19. Jahrhundert Zusammenfassung An der Schwelle zur modernen wissenschaftlichen Geographie stehen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zwei herausragende Persönlichkeiten: Alexander VON HUM- BOLDT ( ) und Carl RITTER ( ). Der humanistisch gebildeter Naturforscher HUMBOLDT ist charakteristisch für die naturkundliche Epoche vor der Ausbildung der strengen, positivistischen Naturwissenschaften. Auf der Grundlage umfangreicher Forschungsreisen insb. nach Lateinamerika begründete er die moderne wissenschaftliche Länderkunde und eine neue Auffassung von Geographie, indem er durch präzise Beobachtung und reflexive Deutung zu einer ganzheitlichen Anschauung und Deutung der Natur zu gelangen versuchte. Humboldt wandte sich gegen despotischen Kolonialismus und setzte sich für Freiheit und Selbstbestimmung der Menschen ein. Seine Geographie war implizit antifeudalistisch, indem er nicht wie die meisten Geographen vor ihm von der gegebenen feudalen Staatsordnung ausging, sondern nach der natürlichen Geographie der landschaftlichen Ordnung suchte. In dieser Ordnung wirkten natürliche und menschliche Faktoren in Harmonie zusammen, doch werde die Harmonie durch dynastische Staaten und Fremdherrschaft beeinträchtigt. Die harmonische Ordnung der Natur könne aus den ihr innewohnenden Kräften erfasst werden; einer metaphysischen, insb. theologischen Begründung durch einen Schöpfergott bedurfte es nicht. Carl RITTER wurde 1825 Professor für Geographie an der Universität Berlin und gilt damit als weltweit erster Universitätsprofessor für Geographie und als Begründer der wissenschaftlichen Geographie als selbstständige Hochschuldisziplin im institutionellen Sinne. Sein Konzept von Geographie knüpfte weniger an Humboldt als vielmehr an Herder und die Kompendiengeographie und das physikotheologische Denken des 18. Jahrhunderts an. Ritter fragte weniger nach den Kausalitäten in der Natur, sondern nach den Wirkungen der Naturverhältnisse auf den Menschen. Geographie ist für ihn Beschreibung der Schöpfung Gottes. Die Gesetze, die in der Natur der Erde gelten, seien Ausdruck der Schöpfungsharmonie; der Mensch als Krone der Schöpfung habe bestimmte Gaben und Fähigkeiten, mit Hilfe derer er die Naturgegebenheiten der Erde nutze und diese zu seinem Wohnplatz einrichte. Zusammenfassend lassen sich für die Frühneuzeit vom 16. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts vier Interessenlagen benennen, die die Geographie jener Zeit mehr oder weniger erfolgreich erfüllte:

2 Blotevogel: Geschichte der Geographie Kap. 4 Das 19. Jahrhundert 2 - erstens das Kuriositäteninteresse am Einmaligen und Andersartigen fremder Länder und Völker, angefacht durch die Entdeckungen und Reisen. Die Geographie beteiligte sich aktiv an der Konstruktion von Bildern über das Selbst (der Deutschen, der Franzosen, der Europäer usw.) und das Andere (der Araber, der Afrikaner, der Chinesen usw.); - zweitens die philosophische Idee der Notwendigkeit, die göttliche Ordnung auf der Erde als der Wohnstätte des Menschen geistig nachzuvollziehen (Ursprung der geographischen Bildungsaufgabe aus der humanistischen Theologie); - drittens die praktischen Bedürfnissen nach zweckmäßiger geographischer Information für die merkantilistischen und militärischen Interessen des absolutistischen Staats; - viertens das Informationsbedürfnis über die Ressourcen anderer Länder für die frühen kolonialen Interessen der europäischen Mächte. Als eigenständige wissenschaftliche Disziplin wurde die Geographie ab ca durch Geographische Gesellschaften getragen und ca an den Universitäten etabliert. Für die Institutionalisierung als Universitätsdisziplin waren unterschiedliche Faktoren verantwortlich. Durch die Verselbstständigung der Geographie als Schulfach an den höheren Schulen mussten Lehrer ausgebildet werden. Nach der Reichsgründung 1871 wurde Deutschland zu einem Nationalstaat und zu einer (imperialistischen) Großmacht mit europäischen und globalen politischen, militärischen und wirtschaftlichen Interessen (z.b. Kolonien). Die vaterländische Erziehung bekam einen hohen Stellenwert in der Schulpolitik. Das zunehmende Ansehen der positivistischen Naturwissenschaften und der große Einfluss der DARWINschen Evolutionslehre förderten die Emanzipation der wissenschaftlichen Geographie sowohl von der Geschichtswissenschaft als auch von der faktenbeschreibenden Statistik und prägten zugleich ihr Selbstverständnis als positivistische, naturwissenschaftlich orientierte Disziplin. Ihr Ziel war, nicht nur die speziellen Verhältnisse der Erdoberfläche zu beschreiben, sondern allgemeine Gesetze über kausale Abhängigkeiten zu finden. Dabei galten die natürlichen Gegebenheiten der Erde in der Regel als verursachende Faktoren und das Menschenwerk als abhängige Folge (= Geodeterminismus ). Beispielsweise definierte Ferdinand VON RICHTHOFEN ( ) die Geographie als Wissenschaft von der Erdoberfläche und den mit ihr in ursächlichem Zusammenhang stehenden Dingen und Erscheinungen (1883). Zwei der einflussreichsten deutschen Geographen der Kaiserzeit waren Alfred KIRCH- HOFF ( ) und Friedrich RATZEL ( ). Beide waren in ihrem Denken einerseits stark von Darwin und dem naturwissenschaftlichen Positivismus, andererseits aber auch vom Nationalismus der Bismarck-Ära beeinflusst. Aus dieser Kombination

3 Blotevogel: Geschichte der Geographie Kap. 4 Das 19. Jahrhundert 3 entstand eine naturalistisch verkürzte, sozialdarwinistisch geprägte Auffassung von Geographie, die einen nationalpolitischen Auftrag im Sinne einer scheinbar naturwissenschaftlichen Legitimierung des zweiten deutschen Kaiserreichs mit seinem imperialistischen Anspruch, z.b. auf Kolonien, verfolgte. Mit diesem Sendungsbewusstsein propagierten vor allem KIRCHHOFF die Erdkunde mit beträchtlicher Wirkung als ein nationales Fach in der politischen Öffentlichkeit, an der Schule und an der Universität. RATZEL war hingegen der bedeutendere Wissenschaftler, der die Anthropogeographie und die sozialdarwinistische Politische Geographie begründete. Auch in anderen Ländern wie England, Frankreich, Russland usw. trug die neu institutionalisierte Hochschulgeographie zur Legitimierung der Nationalstaaten sowohl nach innen (Bildungsauftrag) als auch nach außen (imperialistische Ansprüche) bei. Daneben gab es andere Ansätze, die teils das Erbe des aufgeklärten Humanismus fortführten, teils neue Fragestellungen und Sichtweisen in die Geographie einbrachten. In Nordamerika hatte George P. MARSH bereits 1864 auf den Einfluss des Menschen auf die Natur hingewiesen und damit die geodeterministische Betrachtung auf den Kopf (oder vom Kopf auf die Füße) gestellt. In Frankreich begründete Eliseé RECLUS ( ) die Sozialgeographie unter dem Einfluss der Soziologie, indem nach den räumlichen Mustern des Sozialen fragte. Sein Landsmann Paul Marie VIDAL DE LA BLACHE ( ) führte den Ansatz fort und begründete die französische Schule der géographie humaine. Mit seinem Konzept des Possibilismus vertrat er eine vermittelnde Position: Der Mensch sei in seinen Handlungen innerhalb eines von der Natur gesetzten Rahmens prinzipiell frei. Die natürlichen Voraussetzungen seien für die menschliche Zivilisation nicht determinierend, sondern in regional unterschiedlicher Weise nur ermöglichend. Dadurch bildeten sich regional unterschiedliche Lebensformen ( genres de vie ) heraus. Die Gestaltung der menschlichen Lebensräume (Landschaften, frz. pays, engl. regions ) sei eine kulturelle Leistung der Menschen. Damit rückte der Einfluss des Menschen auf den Raum bzw. auf die Landschaft in Form einer aktiven Gestaltung des menschlichen Lebensraums in das Zentrum der Perspektive. Diese Sicht wurde in der Folgezeit vor allem von historisch und gesellschaftswissenschaftlich orientierten Geographen vertreten. Durch diese Umkehrung bzw. Erweiterung der Perspektive wurde die (naturwissenschaftlich geprägte) Anthropogeographie von der stärker gesellschafts- bzw. geisteswissenschaftlichen Humangeographie (engl.: human geography, franz. géographie humaine ) abgelöst. Da in Deutschland der Begriff der zivilisation seinerzeit weithin durch den vermeintlich typisch deutschen Begriff der Kultur ersetzt wurde, setzte sich in Deutschland statt dessen der Terminus Kulturgeographie durch.

4 Blotevogel: Geschichte der Geographie Kap. 4 Das 19. Jahrhundert Zwei herausragende Persönlichkeiten an der Schwelle zur modernen wissenschaftlichen Geographie: Humboldt und Ritter Alexander VON HUMBOLDT ( ) Humanistisch gebildeter Naturforscher; charakteristisch für die naturkundliche Epoche vor der Ausbildung der strengen, positivistischen Naturwissenschaften Forschungsreise nach Südamerika, Mexiko und Kuba (mit Abstecher nach Nordamerika) 1807 "Ideen zu einer Geographie der Pflanzen nebst einem Naturgemälde der Tropen" = Grundlegung einer (implizit ökologischen) Vegetations- und Klimageographie (tropische Landschaftszonierung und Höhenstufen der Anden, Entwurf von Isothermen) Zusammenfassung der Ergebnisse seiner Reisebeobachtungen und Aufzeichnungen in einem 34-bändigen Werk (zunächst französisch, später ins Deutsche übersetzt); Begründung der modernen wissenschaftlichen Länderkunde sowie der Allgemeinen Geographie und ihrer Teildisziplinen, vor allem auf dem Gebiet der Physischen Geographie 1827/28 öffentliche Vorlesungen über Physikalische Geographie in Berlin 1829 Reise zum Ural, Altaigebirge, Kaspisee Ziel: Durch präzise Beobachtung und reflexive Deutung zu einer ganzheitlichen Anschauung und Deutung der Natur zu gelangen (= quasi-hermeneutisches Naturkunde- Programm, ähnlich wie GOETHE, aber im Gegensatz zu den französisch-britischen Empiristen (wie z.b. D. HUME und I. NEWTON), aber auch im Gegensatz zum deutschen Idealismus; beispielsweise bekämpfte A. v. HUMBOLDTs die Naturphilosophie HEGELs). Bedeutsam bis heute: Reiseberichte und darauf basierende naturwissenschaftliche Betrachtungen über Lateinamerika; H. wandte sich zugleich gegen despotischen Kolonialismus und setzte sich für Freiheit und Selbstbestimmung der Menschen ein. H. verband aufklärerische und romantische Ideen in seiner Geographie. Seine Geographie war implizit antifeudalistisch, indem er nicht wie die meisten Geographen vor ihm von der gegebenen feudalen Staatsordnung ausging, sondern nach der natürlichen Geographie der landschaftlichen Ordnung suchte. In dieser Ordnung wirken natürliche und menschliche Faktoren in Harmonie zusammen, doch wird die Harmonie durch dynastische Staaten und Fremdherrschaft beeinträchtigt. Die harmonische Ordnung der Natur konnte aus den ihr innewohnenden Kräften erfasst werden; einer metaphysischen, insb. theologischen Begründung durch einen Schöpfergott bedurfte es nicht. Hauptwerk: Kosmos, Entwurf einer physischen Weltbeschreibung 5 Bde Neuausg. Darmstadt: Wiss. Buchges Teilbde. 754 S. Aus der Vorrede zum Kosmos (S. VI): Was mir den Hauptantrieb gewährte, war das Bestreben, die Erscheinungen der körperlichen Dinge in ihrem allgemeinen Zusammenhang, die Natur als ein durch innere Kräfte bewegtes und belebtes Ganzes aufzufassen.

5 Blotevogel: Geschichte der Geographie Kap. 4 Das 19. Jahrhundert 5... (S. 6) Die Natur ist für die denkende Betrachtung Einheit in der Vielfalt, Verbindung des Mannigfaltigen in Form und Mischung, Inbegriff der Naturdinge und Naturkräfte, als ein lebendiges Ganzes. Studienausgabe. Hg. v. Hanno BECK. Darmstadt: Wiss. Buchges. Bd. 1: Schriften zur Geographie der Pflanzen S. Bd. 2: Die Forschungsreise in den Tropen Amerikas. 3 Teilbände insg S. Bd. 3: Cuba-Werk S. Bd. 4: Mexico- Werk S. Bd. 5: Ansichten der Natur S. Bd. 6: Schriften zur Physikalischen Geographie S. Bd. 7: Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung. 2 Teilbände S. Studienausgabe Bd. VII, Teilbd. 1, S. 325: Indem wir die Einheit des Menschengeschlechts behaupten, widerstreben wir auch jeder unerfreulichen Annahme von höheren und niederen Menschenrassen. Es gibt bildsamere, höher gebildete, durch geistige Kultur veredelte, aber keine edleren Volksstämme. Alle sind gleichmäßig zur Freiheit bestimmt. FARINELLI 1999: HUMBOLDT war ein meisterhafter Wissenspolitiker. Sein Landschaftskonzept vibrierte auf zwei Wellenlängen zugleich, indem es die dunstige Klarheit der Ästhetik der Romantik und zugleich die analytische Klarheit der aufkommenden Naturwissenschaften vermittelte. Carl RITTER ( ) Zunächst (Haus-)Lehrer und Autor, dann 1820 apl. Prof., 1825 o.prof. für Geographie an der Universität Berlin; als weltweit erster Universitätsprofessor für Geographie gilt er als Begründer der wissenschaftlichen Geographie als selbständige Hochschuldisziplin (d.h. als Begründer im institutionellen Sinne). Ideengeschichtlich gehört RITTER eher noch zum 18. Jahrhundert: Ähnlich wie HERDER und deutlich beeinflusst vom physikotheologischen Denken fasste er die Erde als von Gott geschaffene Entwicklungsanstalt für das Menschengeschlecht auf Einige Bemerkungen über den methodischen Unterricht in der Erdkunde mit dem Entwurf einer Systematik: Erster Cursus: Natürliche Erdbeschreibung ( physische Geographie ), Zweiter Cursus: Politische Erdkunde ( Den zweyten Theil oder die Beschreibung der Culturverhältnisse der Erde könnte man die ökonomische Geographie nennen... ) Dritter Cursus: vergleichende Erdkunde. Hauptwerk: Die Erdkunde im Verhältnis zur Natur und Geschichte des Menschen (2 Bände, 1817/18) Abfassung der neuen und erweiterten Ausgabe in 19 Bänden; jeder Band umfasst ca Druckseiten! Mit insg. 21 Bänden und Druckseiten ein gewaltiges, jedoch unvollendet gebliebenes Werk. Einerseits steht dieses Werk noch in der Tradition der enzyklopädischen Kompendiengeographie, möglicherweise veranlasst durch die zahlreichen Grenzveränderungen durch die napoleonischen Kriege und den Wiener Kongress. Andererseits veranlassten ihn diese zahlreichen Grenzveränderungen möglicherweise, von der traditionellen Staatengeographie abzugehen und nach einer reinen Geographie zu fragen.

6 Blotevogel: Geschichte der Geographie Kap. 4 Das 19. Jahrhundert 6 Ritter fragte im Gegensatz zu Humboldt weniger nach den Kausalitäten in der Natur, sondern nach den Wirkungen der Naturverhältnisse auf den Menschen. Sein System umfasst drei Ebenen: Auf der ersten Ebene beschreibt er die empirisch ermittelten Fakten. Auf der zweiten Ebene deutet er diese Fakten kausal, insbesondere indem er die physiogeographischen Voraussetzungen (weniger das Klima, sondern vor allem das Relief) als Möglichkeit (d.h. nicht als zwingende Voraussetzung im geodeterministischen Sinne) für die Höherentwicklung von Kultur, Technik usw. versteht. Auf der dritten Ebene wird die Geographie theologisch-teleologisch gedeutet: Gott hat die Schöpfung so angelegt, dass sie durch das Relief die Kulturentwicklung der Menschen beeinflusst hat: Gott hat die einzelnen Kontinente und Länder mit einer unterschiedlichen Mitgift ausgestattet, die der dort wohnende Mensch nutzen kann. Allerdings nutzt der Mensch diese Gaben in unterschiedlicher Weise. Auf dem Weg von Ost nach West ist die Kultur gegenwärtig in Europa am weitesten entwickelt; künftig wird sie aber in Amerika ihren Höhepunkt erreichen, während Afrika aufgrund einer bescheidenen Mitgift auf lange Zeit zurückbleiben wird prägt er wohl als Erster den Begriff Kulturlandschaft (Akademie-Rede Über das historische Element in der geographischen Wissenschaft ) Zitat aus RITTER, C.: Einleitung zur allgemeinen vergleichenden Geographie und Abhandlungen zur Begründung einer mehr wissenschaftlichen Behandlung der Erdkunde. Berlin: Reimer 1852: S. 17: Erdkunde ist uns also die Lehre von unserm Planeten nach seinen Theilen, Eigenschaften und wesentlichen Verhältnissen, als einem selbständigen planetarischen Erdganzen, in seinen Beziehungen zur Natur und zu dem Menschen, und zu Gott seinem Schöpfer! D.h.: noch in physikotheologischer Tradition stehend: Geographie ist Beschreibung der Schöpfung Gottes; Aufdeckung der physikalischen Gesetze, die in der Natur der Erde gelten, sind Ausdruck der Schöpfungsharmonie; der Mensch als Krone der Schöpfung hat bestimmte Gaben und Fähigkeiten, mit Hilfe derer er die Naturgegebenheiten der Erde nutzt und diese zu seinem 'Wohnplatz' einrichtet. RITTER möchte die 'inneren Kausalzusammenhänge' erfassen und darstellen, wobei für ihn der Mensch im Mittelpunkt steht. S. 104: Erde als "Entwicklungsanstalt für das Menschengeschlecht" (nach HERDER). RITTER: "Unsere Erde ist nur ein Stern unter den Sternen und wir, auf ihm, sollten nicht auch durch ihn uns vorbereiten zur Anschauung der Welt und ihres Schöpfers und Meisters?" (Zitat in SCHMITTHENNER 1951, Titelblatt). Schöpfer Natur Mensch

7 Blotevogel: Geschichte der Geographie Kap. 4 Das 19. Jahrhundert 7 Motive einer Beschäftigung mit der Geographie im Jh.: Kuriositäteninteresse am Einmaligen und Besonderen (und Andersartigen) fremder Länder, stark angefacht durch Entdeckungen und Reisen: Konstruktion von Bildern über das Selbst und das Andere, Philosophische Idee der Notwendigkeit, die göttliche Ordnung auf der Erde als der Wohnstätte des Menschen geistig nachzuvollziehen (KECKERMANN, RITTER), Praktische Bedürfnisse nach zweckmäßiger Unterrichtung (Zeit des Kameralismus/- Merkantilismus); beginnender Kolonialismus/Imperialismus: Informationsbedürfnis über Ressourcen anderer Länder, abgedeckt durch die Kommerz- und Handelsgeographie. Aber: HUMBOLDT und RITTER waren Einzelpersönlichkeiten und Sonderfälle. Als eigenständige wissenschaftliche Disziplin war die Geographie bis ca noch nicht an den Universitäten etabliert. Geographie wurde einerseits unter dem Dach anderer Fächer als Hilfsdisziplin (insb. Geschichte, auch im Zusammenhang mit Statistik im Sinne der Kameralgeographie des 18. Jhs.), andererseits in allgemeinbildenden Vorlesungen außerhalb der regulären Studiengänge gelehrt. Insofern spielen für die Popularisierung der Geographie im 19. Jh. weniger die Universitäten, sondern stärker noch die Geographischen Gesellschaften eine bedeutende Rolle: 1821 Paris (Mitbegründer: A. v. Humboldt) 1828 Berlin Gesellschaft für Erdkunde 1836 Frankfurt a.m. Geographischer Verein, ab 1854 Verein für Geographie und Statistik 1861 Leipzig Verein für Freunde der Erdkunde 1863 Dresden Verein für Erdkunde 1867 Kiel Verein für Geographie und Naturwissenschaften 1869 München Geographische Gesellschaft 1873 Hamburg Geographische Gesellschaft Gründungswelle in den 1880er Jahren. Mitglieder der Gesellschaften: bürgerliche Honoratioren, Geschäftsleute, Verleger, Kartographen, Erdkundelehrer mit breiten Bildungsinteressen; dabei besonders wichtig: 1) Explorationsgeographie (insb. in den 1860er Jahren), 2) Interesse an außereuropäischen Ländern durch Welthandel und Kolonialerwerb (1880er Jahre), 3) Heimatbewegung (ab 1870er, verstärkt ab 1890er Jahre). Die Kolonialpropaganda wurde weniger von den Geographischen Gesellschaften, sondern von Kolonialgesellschaften (insb. Deutscher Kolonialverein 1882ff., auch unter Beteiligung von Geographen wie RATZEL und KIRCHHOFF) betrieben. Seit den 1880er Jahren werden die Erdkundelehrer immer bedeutender in den Gesellschaften; sie nutzen deren Fortbildungsangebot.

8 Blotevogel: Geschichte der Geographie Kap. 4 Das 19. Jahrhundert Die Etablierung der Geographie als Hochschuldisziplin Naturwissenschaftlich-kausale und geodeterministische Phase sowie Ausbildung des Dualismus zwischen Physio- und Anthropogeographie Das Wirken RITTERs führte noch nicht zu einer allgemeinen Etablierung der Geographie als Universitätsdisziplin; erst ab 1871 (Reichsgründung) beginnt eine neue Phase, in der nach und nach an nahezu allen Universitäten Lehrstühle für Geographie etabliert wurden und die Geographie damit endgültig zu einer Universitäts-Disziplin wurde. Ungefähr parallel erfolgte auch in den anderen europäischen Staaten die Institutionalisierung der Geographie als Universitätsdisziplin, teilweise gegen den Widerstand sowohl der Geschichte als auch der Naturwissenschaften. Anstöße für diese Entwicklung: Die Geographie wurde als Schulfach an höheren Schulen verselbstständigt; dafür mussten Lehrer ausgebildet werden. Ab1875 wurden vom preußischen Kultusministerium an allen preußischen Universitäten Ordinariate für Geographie eingerichtet. Hintergrund: Nach der Reichsgründung 1871 wurde Deutschland zu einem Nationalstaat und zu einer (imperialistischen) Großmacht mit europäischen und globalen politischen, militärischen und wirtschaftlichen Interessen (z.b. Kolonien). Die vaterländische Erziehung bekam einen hohen Stellenwert in der Schulpolitik. Zunehmendes Ansehen der positivistischen Naturwissenschaften und Krise der (normativen) Geisteswissenschaften. Vor diesem Hintergrund emanzipierte sich die neu entstehende Hochschulgeographie sowohl von der Geschichtswissenschaft als auch von der faktenbeschreibenden Statistik und orientierte sich stärker am Modell der positivistischen Naturwissenschaften (und übertrug diese Methodologie auch auf die Anthropogeographie). Großer Einfluss der evolutorischen Biologie, insb. von Charles DARWIN: 'Ursprung der Arten', 1859; Kernthese: Pflanzen- und Tierformen sind nicht konstant, sondern entwickeln sich in einem evolutorischen Prozess, wobei die Konkurrenz um lebensnotwendige Ressourcen und die Anpassungsfähigkeit an Umweltbedingungen entscheidend sind (Anpassung an Lebensraum als proto-ökologischer Grundgedanke). Errichtung geographischer Lehrstühle: 1871 Leipzig (O. PESCHEL), 1873 Halle, 1874ff. an nahezu allen preußischen Universitäten, vor Allem zur Ausbildung von Erdkundelehrern. Merkmale der positivistischen bzw. geodeterministischen Geographie: Unter dem Einfluss der aufblühenden Naturwissenschaften tritt das linear-kausale Denken in den Vordergrund. Ziel der Geographie ist es, nicht nur die speziellen Verhältnisse der Erdoberfläche zu beschreiben, sondern allgemeine Gesetze zu finden = nomologische Ausrichtung; Verknüpfungsprinzip von Ursachen und Wirkungen. Auch die ältere Geographie (VARENIUS, HUMBOLDT, RITTER) hatte die Geographie stets nicht nur als beschreibende Wissenschaft verstanden; aber ihre Deutungs- bzw. Erklärungsversuche waren idealistisch bzw. theologisch geprägt und folgten noch nicht dem

9 Blotevogel: Geschichte der Geographie Kap. 4 Das 19. Jahrhundert 9 (natur-)wissenschaftlichen Erklärungsmodell (engl. science ). Nach dieser Methodologie hat die Wissenschaft jegliche subjektiven und spekulativen Einflüsse auszuschalten und sich strikt an die Tatsachen (franz. le positif = das objektiv Gegebene) zu halten. Die empirisch erfassbaren Tatsachen sind zu beschreiben und als Wirkung von (Natur-)Gesetzen zu erklären. Eine leistungsfähige Wissenschaft zeichnet sich dadurch aus, dass sie viele erfolgreiche, d.h. empirisch bestätigte Gesetze gefunden hat, mit deren Hilfe sie die Realität erklären kann (Vorbild: Physik). Eine Gruppe von untereinander verbundenen Gesetzesaussagen bezeichnet man als Theorien; diese bilden den Kern jeder fortgeschrittenen Wissenschaft. Begründer der positivistischen Geographie sind meistens naturwissenschaftlich (z.b. geologisch) vorgebildete Geographen. Allerdings spielten bei der Berufungspolitik der einzelnen Staaten die Aspekte der fachlichwissenschaftlichen Qualifikation nur eine nachgeordnete Rolle. So wurden beispielsweise kaum aktive Forschungsreisende berufen. Entscheidender war die Qualifikation zur Ausbildung von Lehrern; deshalb wurden zahlreiche Lehrer auf die Professuren berufen. Aufgabenstellung der Geographie nach Ferdinand VON RICHTHOFEN in seiner Leipziger Antrittsrede 1883: "Wissenschaft von der Erdoberfläche und den mit ihr in ursächlichem Zusammenhang stehenden Dingen und Erscheinungen". (F. v. RICHTHOFEN: Aufgaben und Methoden der heutigen Geographie. Akad. Antrittsrede Leipzig S. Wichtigste Begründer sind Oskar PESCHEL, Ferdinand VON RICHTHOFEN und Friedrich RATZEL Oskar PESCHEL ( ) ursprünglich Jurist und Journalist, ord. Professor in Leipzig, berufen auf den ersten Lehrstuhl nach der Reichsgründung in Deutschland; autodidaktische Ansätze zur Begründung der Geographie als positivistische empirische Wissenschaft. Ferdinand VON RICHTHOFEN (1833-l905) ursprünglich Geologe, Bonn, Leipzig, Berlin; Forschungsreisen in China; auf dieser Grundlage: China. Ergebnisse eigener Reisen = klassische Länderkunde mit starker geomorphologischer Ausrichtung; Begründer der Geomorphologie als selbständiger Zweig der Physischen Geographie Alfred KIRCHHOFF ( ) ursprünglich Oberlehrer (Naturwissenschaften und Geschichte), ord. Prof. in Halle a.d.s.; einflussreich hinsichtlich der Begründung der Erdkunde als Schulfach an den höheren Schulen. KIRCHHOFF war von Haus aus Biologe (promovierter Botaniker) und in seinem Denken einerseits stark von Darwin und dem naturwissenschaftlichen Positivismus, andererseits aber auch vom Nationalismus der Bismarck-Ära beeinflusst. Aus dieser Kombination entstand eine naturalistisch verkürzte, sozialdarwinistisch geprägte Auffassung von Geographie, die einen klaren nationalpolitischen Auftrag im Sinne einer scheinbar naturwissenschaftlichen Legitimierung des zweiten deutschen Kaiserreichs erhielt. Mit diesem Sendungsbewusstsein propagierte Kirchhoff die Erdkunde mit beträchtlicher

10 Blotevogel: Geschichte der Geographie Kap. 4 Das 19. Jahrhundert 10 Wirkung als ein hochpolitisches nationales Fach in der politischen Öffentlichkeit, an der Schule und an der Universität. KIRCHHOFFsches Nationsverständnisses. Trotz seiner Popularität in der Ära des ersten deutschen Nationalstaats war der Begriff der Nation wissenschaftlich sehr umstritten. Interessanterweise lehnte KIRCHHOFF die vordergründig objektivistischen Nationskonzepte (Sprache, Religion, Abstammung usw.), die seinerzeit vielfach vertreten wurden, mit guten Gründen ab und folgte weitgehend dem voluntaristisch-konstruktivistischen Nationskonzept des Franzosen RENAN. Allerdings führt KIRCHHOFF dann doch wieder im naturalistischen Duktus die Geographie und die auf ihr vermeintlich zweckmäßig basierenden Staaten als objektive Basis des alltäglichen Plebiszits (RENAN) der Nationen ein. Friedrich RATZEL ( ) ursprünglich Apotheker und Journalist, Studium der Zoologie, Geologie und Anatomie, stark von Charles DARWIN beeinflusst, besonderes Interesse an biologischen, historischen und anthropologischen Fragen Hochschullehrer für Geographie TH München, ab 1886 Prof. in Leipzig. Politisch aktiv im Deutschen Kolonialverein (1882ff.), im Altdeutschen Verband (1891ff.) und im Deutschen Flottenverein (1898ff.), d.h. in politisch einflussreichen deutsch-nationalen Vereinigungen, die den Aufstieg Deutschlands zur imperialistischen Großmacht forderten und unterstützten. Wichtigste Werke: Anthropogeographie - Die geographische Verbreitung des Menschen (1882), Völkerkunde (1885), Politische Geographie oder die Geographie der Staaten, des Verkehrs und des Krieges (1897), = Begründer der Anthropogeographie und der Politischen Geographie (sowie der Völkerkunde). RATZEL übertrug den Gedanken der biologischen Evolution von Ch. DARWIN auf den Menschen. Die Entwicklung der Völker und Staaten werde geprägt durch die Konkurrenz der Menschen um den Lebensraum und die evolutorische Anpassung an die natürlich gegebenen Umweltbedingungen. Völker und Nationen werden als organische Ganzheiten aufgefasst, die sich an ihre natürlichen Lebensräume evolutorisch anpassen (und diese ggf. mit Gewalt erobern und verteidigen). Diese Lehre wird von RATZEL nicht nur beschreibend und erklärend, sondern auch normativ verwendet: Erfolgreiche und mächtige Völker und Staaten behaupten ihren Lebensraum und dehnen ihn unter Umständen, d.h. bei Raummangel, mit Gewalt aus. Damit kann die Lehre Ratzels zur Legitimation von Imperialismus und Expansionismus dienen. Inwieweit man diese geo-darwinistische Denkfigur als geodeterministisch zu deuten hat, ist umstritten. Geodeterminismus: methodische Auffassung, dass das Menschenwerk maßgeblich durch die Natur bestimmt sei. Aufgabe der geodeterministischen Anthropogeographie: das Erkennen der kausalen Abhängigkeit des Menschen von der Natur, der Einwirkungen der Natur auf den Menschen.

11 Blotevogel: Geschichte der Geographie Kap. 4 Das 19. Jahrhundert 11 RATZEL gilt einerseits (insb. U. EISEL) als Vertreter der kapitalistischen Moderne, der nicht-naturdeterministisch argumentiert, andererseits (im überwiegenden Teil der geographiegeschichtlichen Literatur) als rückwärtsgewandter Geodeterminist. Dementsprechend wird sein Geographiekonzept entweder als Bruch mit der auf HERDER zurückgehenden klassischen Geographie gesehen, oder sie wird mit ihr in eine Traditionslinie gestellt. HERDERs Konzept der idealtypischen Deckungsgleichheit von Raum/Land, Volk und Staat passte nicht mehr in die Epoche des Imperialismus. Diese Anpassung nahm RAT- ZEL vor. Er ersetzte die ursprüngliche Gleichrangigkeit von Land, Staat und Volk durch Hierarchie und Dynamisierung. Die Anthropogeographie müsse aus den immer gleich bleibenden Faktoren Raum, Lage und Gestalt der Länder Grundsätze für die Beurteilung auch des Lebens ihrer Völker gewinnen. Zugleich hob er die Gleichsetzung von Volk und Nation auf. Damit wurde der Weg frei für das Gesetz der wachsenden Räume, das RATZEL aus der Vorstellung des Kampfes der Völker um den knappen Raum der Erdoberfläche ableitete ( Geo-Darwinismus ). In beiden Konzepten spielen die natürlichen Räume der Erdoberfläche eine wesentliche Rolle, doch ist deren Funktion grundverschieden: Während sie in der klassischen Geographie den Rahmen für eine harmonische Weltordnung der Völker (Idee des ewigen Friedens bei HERDER und KANT) bilden, sind sie bei RATZEL die Bühne für Expansionskämpfe der Völker (Verdrängungs- und Vernichtungswettbewerb der Völker aus unaufhebbarer Raum-Not ; Theorie des ewigen Krieges als Schule des Raumes ). Kultureller Fortschritt der Völker und Staaten sei mit Wachstum und Expansion verknüpft ( Raumfortschritte ). Nur alternde Völker richten sich immer fester in ihren Grenzen ein; lebendige Staaten durchbrechen wie lebendige Organismen die unorganischen Schranken der politischen Grenzlinien. Interessantes Szenario bei RATZEL: Der Weltverkehr werde die ganze Erde in einen einzigen Wirtschaftsorganismus verwandeln, in dem die Länder und Völker nur noch mehr oder weniger untergeordnete Organe sind, d.h. die Erdumfassung der Menschheit als letztes Raumziel aller Geschichte, bei der die nationalen Eigenwelten und geographischen Sonderungen letztlich bedeutungslos werden. RATZELs Rassismus: Einerseits wandte er sich gegen den zeitgenössischen Rassen-Fanatismus, andererseits hielt er Rassenkämpfe für notwendig und übernahm die Vorstellung einer kulturellen und politischen Hierarchie der Rassen ( Herrenrasse ). Mit seinem Geo-Darwinismus wurde RATZELs Theorie anschlussfähig für die Geopolitik und die Lebensraumideologie des Dritten Reichs. Der Erste Weltkrieg konnte so als naturnotwendige Wachstumserscheinung gesunder Völker und Staaten erscheinen. In den 20er Jahren geriet diese geozentrische Perspektive in Konkurrenz zur ethnozentrischen Perspektive, die den Begriff des Volks- und Kulturbodens in den Mittelpunkt stellte und die Grenzen zwischen den Lebensräumen nicht mehr nach der Landesnatur, sondern nach dem Behauptungswillen der Völker bestimmte. In der NS-Ideologie rückte die Rasse als entscheidende Macht in den Mittelpunkt. Auch diese Zentrierung ist bei RATZEL angelegt, allerdings noch nicht in der Politischen Geographie, sondern erst in einem Aufsatz kurz vor seinem Tod, als er eine Logik der Raumkämpfe von den Stammes und Nationalitätenfragen zu den großen Rassenfragen postuliert. (nach H.- D. SCHULTZ, 1998: Herder und Ratzel: zwei Extreme, ein Paradigma? In: Erdkunde 52, S )

12 Blotevogel: Geschichte der Geographie Kap. 4 Das 19. Jahrhundert 12 Frühe Ansätze zur Neubestimmung des Verhältnisses Mensch-Natur: George P. MARSH (nordamerikanischer Geograph), einer der Begründer des ökologischen Denkens in der Geographie; sein Hauptwerk gehört zu den ökologischen Basistexten: MARSH, George P. (1864): Man and nature. Or, physical geography as modified by human action. New York: Scribner. Repr.: Cambridge, Mass.: Belknap Press of Harvard Univ. Press ca Begründung der Humangeographie ( possibilistische Abschwächung der geodeterministischen Geographie) Um 1890/1900 geraten der Umweltdeterminismus und die biologistischen Analogien der naturwissenschaftlich geprägten Anthropogeographie (insb. RATZEL) zunehmend in die Kritik. Der französische Geograph Paul Marie VIDAL DE LA BLACHE begründet mit dem possibilistischen Ansatz eine humanwissenschaftliche Gegenposition. Elisée RECLUS ( ) Sozialgeographie unter dem Einfluss der positivistischen Soziologie Frankreichs (COMTE, LE PLAY); Sozialgeographie als Wissenschaft von den räumlichen Mustern des Sozialen. Hintergrund: Im Zuge der gesellschaftlichen Modernisierung hatte sich der traditionale (religiös und kulturell interpretierte) Gesellschaft-Raum-Nexus aufgelöst zugunsten einer Rationalisierung und Funktionalisierung der sozialen Beziehungen, insb. in die Subsysteme Markt und staatliche Bürokratie. Hauptwerk: RECLUS, Elisée ( ): Nouvelle géographie universelle. La terre et les hommes. 19 Bde. Paris. VIDAL DE LA BLACHE, Paul Marie ( ) 1898 Professor für Geographie an der Sorbonne Begründer der französischen Schule der Géographie humaine' Hauptwerk: Tableau de la géographie de la France, Possibilismus: Der Mensch ist in seinen Handlungen innerhalb eines von der Natur gesetzten Rahmens prinzipiell frei. Die natürlichen Voraussetzungen sind für die menschliche Zivilisation nicht bestimmend ( determinierend ), sondern in regional unterschiedlicher Weise nur ermöglichend. Dadurch bilden sich regional unterschiedliche Lebensformen ( genres de vie ) heraus. Die Gestaltung der menschlichen Lebensräume (Landschaften, pays, regions ) ist eine kulturelle Leistung der Menschen vor dem Hintergrund der durch die Natur gegebenen unterschiedlichen Möglichkeiten. Dadurch wird die Perspektive umgekehrt: Während im Geodeterminismus die Kausalbeziehung Natur/Raum Kultur/Mensch hervorgehoben wurde, rückt jetzt der Einfluss des Menschen auf den Raum bzw. auf die Landschaft in Form einer aktiven Gestaltung

13 Blotevogel: Geschichte der Geographie Kap. 4 Das 19. Jahrhundert 13 des menschlichen Lebensraums in das Zentrum der Perspektive. Diese Perspektive wird vor allem von historisch und gesellschaftswissenschaftlich orientierten Geographen vertreten. Natürliche Bedingungen ermöglichend Zivilisation des Menschen gestaltend Land ( pays, region ), Kulturlandschaft Durch diese Erweiterung der Perspektive wird die (stark naturwissenschaftlich beeinflusste) Anthropogeographie von der stärker gesellschafts- bzw. geisteswissenschaftlichen Humangeographie (engl.: human geography, franz. géographie humaine ) abgelöst. Da in Deutschland seinerzeit der französische und englische Begriff zivilisation weithin als undeutsch abgelehnt und durch den vermeintlich typisch deutschen Begriff Kultur ersetzt wurde, setzte sich in Deutschland statt dessen der Terminus Kulturgeographie durch (siehe unten). Entwicklungsphasen der Geographie im 19. Jahrhundert Aufklärung, Geographie als Alex. v. Humboldt Idealismus, hermeneutische ( ) Romantik Welt- und Länder- Carl Ritter (1.H.d.19.Jh.) kunde ( ) Positivismus Erdkunde als Geographie als posi- Oskar Peschel Schulfach tive (empirische, ( ) Imperialismus geodeterministische) F. v. Richthofen Vorbild der Wissenschaft; ( ) Naturwiss. Betonung der Physi- Friedrich Ratzel Geogr. als Uni- schen Geogr. und ( ) versitätsfach der Allgem. Geogr.

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