Jahresbericht 2004/2005

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1 Jahresbericht

2 Jahresbericht 2004/2005 Inhalt Vorwort 3 Geschäftsentwicklung der Mitgliedsbanken in Privatkundenbanken 7 Firmenkundenbanken 9 Autobanken 11 Risikogerechte Konditionen bei Konsumentenkrediten 13 Scoring 14 Schwerpunkt-Themen des Verbandes 17 EU-Verbraucherkreditrichtlinie Bevormundung des Verbrauchers 17 Basel II Bankengerechte Umsetzung gefordert 18 EU-Geldwäscherichtlinie Legitimationsprüfung durch Händler erschwert 20 Ratenkredite Finanzportale geben Orientierung für Marktzinsen 20 Antidiskriminierungsgesetz Kreditgeschäft nicht betroffen 22 Versicherungsvermittlung Wettbewerb bewahren 23 Fernabsatz von Finanzdienstleistungen Dient Informationsflut dem Verbraucherschutz? 25 Verbandsgremien 27 Mitgliederverzeichnis 33 Statistiken 45 Die Spezialbanken in Zahlen Finanzierung 2004 Beilage 1

3 Vorwort wir leben in einer»turbulenten«zeit, in der selbst der Wettbewerb um das Retailgeschäft für Schlagzeilen sorgt. So sagen die Sparkassen den Spezialbanken den Kampf an und sprechen von einem strategischen Angriff ausländischer Banken. Großbanken hingegen feiern die Renaissance des Privatkundengeschäfts und gehen sowohl im Vertrieb wie auch in der Abwicklung neue Wege. Und das alles, obwohl das Konsumklima im dritten Jahr in Folge hinter den Erwartungen zurückblieb und auch die inländische Automobilkonjunktur als Gradmesser der Konsumfreude wenig Positives vermeldet. Die Arbeitslosigkeit stieg weiter und mit ihr die Verunsicherung der Menschen in unserem Land. Von einem solchen Hintergrund hebt sich der Erfolg unserer Mitgliedsinstitute im Jahr 2004 in besonderer Weise ab. Die Spezialbanken schlossen über acht Millionen neue Kreditverträge. Ihr Neugeschäft steigerten sie um sechs Prozent auf 93 Milliarden Euro und erreichten einen Kreditbestand von 108 Milliarden Euro. Dieser Erfolg, der sich nun seit Jahren in steigenden Zahlen niederschlägt, ist offenbar Anlass für Wettbewerber, ihr Retailgeschäft zu überdenken. Man sagt in diesem Zusammenhang so leicht, dass im Finanzdienstleistungsbereich alles kopierbar sei. Hier allerdings sind Zweifel erlaubt, wenn man die Innovationsfreude unserer Mitgliedsinstitute bewertet und die seit Jahren anhaltenden Produktivitätssteigerungen analysiert. Auch wird niemand bezweifeln, dass die langjährige Erfahrung der über Mitarbeiter nicht kopierbar ist. Damit haben die im Bankenfachverband zusammengeschlossenen Institute guten Grund, auf weitere Expansion zu setzen. Die Tatsache, dass hinter der Hälfte unserer Mitglieder im Retailgeschäft heute sehr erfolgreiche ausländische Institute stehen, unterstreicht diese Erwartung und die Annahme, dass sich weitere Formen der Zusammenarbeit zwischen Banken, Nichtbanken und Spezialbanken entwickeln werden. Während Wettbewerb und Wachstum einander nicht ausschließen, haben aufsichtsrechtliche und rechtliche Rahmenbedingungen einen immer stärkeren Einfluss auf die Entwicklung des Geschäftes unserer Mitglieder. So geht, um ein Beispiel zu nennen, die Verbraucherkreditrichtlinie in Brüssel und Straßburg in die nächste Beratungsrunde. Würde die Richtlinie in ihrer jetzigen Entwurfsfassung Gesetz, müsste künftig die Bank nach eingehender Beratung über die für den Kunden geeignete Kredithöhe entscheiden und folglich auch über die Art der Anschaffung oder Ausgabe. Wie soll das funktionieren? Eine solche Bevormundung eines mündigen Bürgers kann nicht im Sinne eines in der Praxis umsetzbaren Verbraucherschutzes sein. Einmal mehr wird deutlich, dass die Kommission in Brüssel die im EU-Vertrag festgeschriebene uneingeschränkte Wahrung der wirtschaftlichen Interessen des Verbrauchers zu einem dynamischen, gesellschaftspolitischen Thema macht. Die Konzepte und verbraucherpolitischen Strategien liegen auf dem Tisch. Un- 3

4 sere Mitglieder sagen»ja«zum Verbraucherschutz, wenn hierunter nicht eine wachsende Regulierungsflut und informationsmäßige Überforderung des Verbrauchers verstanden wird. Vielmehr sollten Verbraucher in ihrer Eigenverantwortung als mündige Bürger unterstützt werden und Beratungspflichten einen praktikablen Rahmen bekommen. Der Bankenfachverband wird sich mit den Themen des Verbraucherschutzes und den daraus resultierenden Fragestellungen weiter intensiv befassen. Die»Musik«spielt dabei zunehmend in Brüssel. Insoweit ist es wichtig zu wissen, dass die Eurofinas, der europäische Verband, dem wir angehören, alle europäischen Banken in Fragen des Konsumentenkredits vor der Kommission vertritt. Das erfreuliche Gewicht, das der Bankenfachverband bei seiner Arbeit entwickelt, ist seiner durch die Ausschussarbeit geförderten Praxiskenntnis zuzuschreiben. Ein Aktivum, das ihn wirkungsvoll von anderen Verbänden unterscheidet. Der heute dabei zu bearbeitende Katalog der Themen reicht von der Versicherungsvermittlungsrichtlinie über den Fernabsatz von Finanzdienstleistungen bis hin zur Risikogerechten Konditionengestaltung. Auch wenn die Fülle der zu bearbeitenden Themen nicht abreißen wird, gaben die Vielzahl der Veränderungen in unserer Branche dem Vorstand des Bankenfachverbandes Veranlassung, Trends einzuschätzen und das künftige Profil des Verbandes hieran auszurichten. Schließlich gilt es, das Erfolgsrezept der Mitglieder zu beherzigen, indem man erkennbaren Entwicklungen nicht folgt, sondern sie gestaltet. Wolfgang F. Karsten Vorsitzender des Vorstandes 4

5 Geschäftsentwicklung der Mitgliedsbanken in 2004 Im Bankenfachverband sind 51 Spezialbanken organisiert. Davon haben 27 Institute ihre Finanzdienstleistungen auf Privatkunden ausgerichtet, während sich zwölf Banken auf das Firmenkundengeschäft spezialisiert haben. Darüber hinaus gehören zwölf Autobanken über den»arbeitskreis der Banken und Leasing-Gesellschaften der Automobilwirtschaft«dem Verband an. Ein Institut hat seinen Sitz im Ausland. Zu den assoziierten Mitgliedern des Verbandes zählen achtzehn Unternehmen aus banknahen Branchen. Zusammen erreichten die Mitgliedsinstitute eine Steigerung der Bilanzsummen um 8,3 Prozent auf 154,9 Milliarden Euro (ohne Berücksichtigung von Sondereffekten). Die Verteilung der Bilanzsumme auf die einzelnen Bankengruppen ist aus Grafik 1 ersichtlich. Grafik Mio. Bilanzsummen nach Bankengruppen (2004 im Vergleich zum Vorjahr) Mio. Während sich die Mitgliedsinstitute auf Finanzierungen für Privatpersonen oder Gewerbetreibende spezialisiert haben, wird das Leasinggeschäft zumeist von Tochter- oder Schwestergesellschaften durchgeführt. Die Spezialbanken repräsentieren 41 Prozent des deutschen Marktes für Konsumentenratenkredite und 14 Prozent des deutschen Marktes für mittelfristige Unternehmenskredite Mio. +4,2% +13,4% +5,3% Autobanken Firmenkundenbanken Privatkundenbanken Kennziffern Mitglieder gesamt 2004 (Mrd. Euro) Veränderung zu 2003 in % Bilanzsumme Kreditbestand Kreditneugeschäft 154,9 107,9 93,2 +8,3 +11,6 +5,7 Die Zahlen des Vorjahres wurden an den veränderten Mitgliederkreis angepasst. Die Angaben enthalten nicht die Zahlen der ausländischen Banken und der assoziierten Mitglieder. Das Kreditneugeschäft der Mitgliedsinstitute stieg um 5,7 Prozent auf 93,2 Milliarden Euro. Der Kreditbestand nahm um 11,6 Prozent zu und betrug zum Jahresende 107,9 Milliarden Euro (inklusive verkaufter Forderungen). Davon entfallen 68 Prozent auf Pri- 5

6 Mitgliedsbanken Mio. Grafik 2 Gesamtkreditvolumen nach Bankengruppen: Bestand zum Mio Mio. +18,8% Mio. +7,5% Mio Mio ,1% Firmenkundenbanken Privatkundenbanken Autobanken vatpersonen und 32 Prozent auf Unternehmen und Selbstständige. Die Aufteilung des Kreditbestandes auf die einzelnen Institutsgruppen geht aus Grafik 2 hervor. Spezialbanken mehr als Mitarbeiter, was einer Steigerung von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Rund 6,0 Prozent des gesamten Kreditbestandes haben die Spezialbanken zum Zweck der Liquiditätsbeschaffung und Eigenkapitaleinsparung verkauft oder in verbriefter Form (Asset Backed Securities Transaktionen) an andere Finanzinstitute abgetreten. Dabei übernehmen die Forderungsverkäufer weiterhin die Kundenbetreuung sowie die Forderungsverwaltung. Das Einlagengeschäft der Mitgliedsinstitute stieg um 21,3 Prozent und erreichte Ende 2004 einen Bestand von 98,1 Milliarden Euro. Das haftende Eigenkapital betrug zum Jahresende 11,9 Milliarden Euro und lag damit 19,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Ihr Geschäftsstellennetz haben die Mitgliedsbanken auf 876 Filialen (Vorjahr 854) ausgebaut. Ende 2004 beschäftigten die Kfz-Finanzierung der Spezialbanken Insgesamt finanzierten die Spezialbanken im Jahr 2004 den Absatz von rund 2,8 Millionen Kraftfahrzeugen (Vorjahr 2,7 Millionen), das sind 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Davon entfallen 2,4 Millionen auf Pkws und 0,4 Millionen auf sonstige Kraftfahrzeuge. Von den Pkws wurden 1,6 Millionen für Privatpersonen und 0,8 Millionen für gewerbliche Zwecke finanziert. Das gesamte Neugeschäft für alle Kfz beläuft sich auf 27,9 Milliarden Euro (plus 3,8 Prozent). Die Kfz-Finanzierung erfolgt bei den Spezialbanken zu 70 Prozent durch die herstellereigenen Autobanken und zu 29 Prozent durch herstellerübergreifende Privatkundenbanken. Die Firmenkundenbanken sind zu etwa einem Prozent beteiligt. 6

7 Privatkundenbanken Privatkundenbanken 2004 (Mrd. Euro) Veränderung zu 2003 in % Kreditbestand Kreditneugeschäft gesamt mit Privatkunden Ratenkredite Absatzfinanzierung Barkredite Nichtratenkredite Sonstige Kredite 46,4 24,5 20,2 12,9 6,8 6,1 2,1 5,2 +18,8 +9,8 +6,8 +12,0 +10,3 +14,0-1,8-1,0 Refinanzierung der Spezialbanken Die Mitgliedsinstitute des Bankenfachverbandes legen unterschiedliche Schwerpunkte bei ihrer Refinanzierung. Während die Privatkundenbanken ihr Kreditgeschäft überwiegend aus dem Einlagengeschäft refinanzieren, nehmen die Firmenkundenbanken fast ausschließlich Gelder von Kreditinstituten in Anspruch. Die Autobanken refinanzieren sich jeweils zur Hälfte über Kunden- und Bankengelder. Die Verbindlichkeiten aller Mitgliedsbanken gegenüber Kreditinstituten stiegen um 21,7 Prozent und erreichten 39,0 Milliarden Euro. Die Kundeneinlagen stiegen um 21,3 Prozent auf 98,1 Milliarden Euro. Das Interesse der Sparer galt vor allem den täglich fälligen Geldern auf so genannten Abrufkonten (plus 25,2 Prozent), auf die mehr als drei Viertel der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden entfielen. Die Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von 3 Monaten nahmen um 7,5 Prozent zu; ihr Anteil an den gesamten Kundeneinlagen betrug 10 Prozent. Die Nachfrage nach sonstigen Anlageprodukten wie Spareinlagen mit einer Kündigungsfrist von mehr als 3 Monaten, also Termingeldern und Sparbriefen, nahm wieder zu (plus 64 Prozent). Privatkundenbanken Zum Kerngeschäft der Privatkundenbanken gehören Kredite zur freien Verwendung sowie Absatzfinanzierungen am Point-ofsale, die in Kooperation mit Fachhändlern im Kraftfahrzeug- und sonstigen Warengeschäft angeboten werden. Ein Großteil der Banken bietet seinen Kunden auch Kredite über das Internet an. Als herstellerübergreifende Anbieter haben sich einige Institute überwiegend oder ausschließlich auf die Fahrzeugfinanzierung spezialisiert. Manche Institute bieten ihren Kunden als Universalbank die gesamte Palette der Finanzdienstleistungen für Verbraucher (z. B. Spar- und Wertpapieranlagen, Girokonten und Kreditkarten) an. Im Berichtsjahr 2004 erzielten die Privatkundenbanken ein Kreditneugeschäft von 24,5 7

8 Privatkundenbanken Möbel Küchen Haushaltsgeräte 15,9% Neuwagen 21,3% Grafik 3 Finanzierungsobjekte Absatzkredite der Privatkundenbanken Neugeschäft in 2004 (100% =6,8 Mrd. Euro) sonstige Kraftwagen Krafträder 7,7% Verwendungszweck unbekannt 4,7% Unterhaltungselektronik EDV 6,2% Gebrauchtwagen 44,2% Milliarden Euro. Damit übertrafen sie das Vorjahresergebnis um 9,8 Prozent. Das Neugeschäft verteilte sich auf 4,6 Millionen Kreditverträge, was einer Steigerung von 3,6 Prozent entspricht. Der Anteil der Ratenkredite am Neugeschäft mit Privatkunden betrug wie im Vorjahr rund 64 Prozent. Der Rest umfasste Nichtratenkredite (10 Prozent) wie Dispositionskredite, Abruf- / Rahmenkredite sowie sonstige Kredite (z. B. Wohnungsbaukredite, 26 Prozent). Von den Ratenkrediten entfielen 53 Prozent auf Absatzfinanzierungen und 47 Prozent auf Barkredite. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Absatzfinanzierungen um 10,3 Prozent und die Barkredite um 14,0 Prozent. Absatzfinanzierungen haben die Kunden der Spezialbanken vor allem zur Anschaffung von Personenkraftwagen (66 Prozent, inklusive Kombis), von Wohnmobilen und Krafträdern (8 Prozent), von Möbeln, Küchen und Haushaltsgeräten (16 Prozent) sowie von Unterhaltungselektronik und EDV (6 Prozent) in Anspruch genommen siehe Grafik 3. Dabei ist insbesondere der Anteil der Gebrauchtwagen gewachsen (von 40 auf 44 Prozent) und der Anteil sonstiger Kraftwagen gesunken (von 11 auf 8 Prozent). Insgesamt finanzierten die Privatkundenbanken rund Pkw, das sind 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Die durchschnittliche Kreditsumme im Ratenkredit-Neugeschäft lag bei den Privatkundenbanken bei rund Euro pro Vertrag (Vorjahr Euro); die Laufzeit betrug 56 Monate (Vorjahr 53 Monate). Der Kreditbestand der Privatkundenbanken (inklusive verkaufter Forderungen) erreichte zum Jahresende 46,4 Milliarden Euro und lag um 18,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Anzahl der Kreditverträge im Bestand stieg um 9,1 Prozent auf 8,9 Millionen. 8

9 Firmenkundenbanken Firmenkundenbanken 2004 (Mrd. Euro) Veränderung zu 2003 in % Kreditbestand Kreditneugeschäft gesamt mit Unternehmen Absatzfinanzierung Investitionsfinanzierung Ankauf von Leasingforderungen Einkaufsfinanzierung 9,9 6,6 6,5 3,3 1,8 0,6 0,9 +3,1 +2,6 +2,3 +22,8-14,5-3,3-8,6 Als Spezialbanken für gewerbliche Kunden haben sich die Firmenkundenbanken auf die Bedürfnisse der kleineren und mittelständischen Unternehmen spezialisiert. Ihr Leistungsangebot umfasst Investitionsfinanzierungen, Absatzfinanzierungen zur Verkaufsförderung des Handels und der Hersteller sowie die Lager- und Einkaufsfinanzierung. Kreditiert werden fast ausschließlich mobile Gebrauchs- und Investitionsgüter. Die Produktpalette beinhaltet die verschiedensten Kreditformen wie Ratenkredite, Darlehen mit individuellen Tilgungsvereinbarungen, Finanzkauf, Mietkauf sowie den Ankauf von Leasingforderungen (Forfaitierung) und das Factoringgeschäft. Ihr Kreditneugeschäft konnten die Firmenkundenbanken um 2,6 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro ausbauen. Die Absatzfinanzierungen stiegen um 22,8 Prozent. Rückläufig waren dagegen die Investitionskredite (minus 14,5 Prozent), die Einkaufsfinanzierungen (minus 8,6 Prozent), das Forfaitierungsgeschäft (minus 3,3 Prozent). Aus dem Factoring haben sich die Firmenkundenbanken weitgehend zurückgezogen. Während sich die Geschäftsanteile der Absatzfinanzierun- Land- und Forstwirtschaft 15,5 % Verarbeitendes Gewerbe 19,2 % Grafik 4 Finanzierte Branchen Investitions- und Absatzkredite der Firmenkundenbanken Neugeschäft in 2004 (100%= 5,1 Mrd. Euro) Handel Kfz-Reparatur 11,2 % Dienstleistungen freie Berufe 9,9 % Sonstige 3,3 % Verkehr Nachrichtenübermittlung 31,8 % Baugewerbe 9,1 % 9

10 Firmenkundenbanken gen erhöhten (von 43 auf 51 Prozent) und die der Forfaitierungen konstant blieben (9 Prozent), waren die Anteile der Investitionskredite (von 33 auf 27 Prozent) und der Einkaufsfinanzierungen (von 15 auf 13 Prozent) rückläufig. Die Firmenkundenbanken haben insgesamt neue Investitions- und Absatzfinanzierungsverträge abgeschlossen (minus 19,6 Prozent). Das Geschäft mit der traditionell stärksten Branche, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, war um 1,4 Prozent rückläufig, ebenso wie das Geschäft mit dem Dienstleistungsgewerbe (inklusive freier Berufe, minus 9,1 Prozent) und dem Baugewerbe (minus 9,5 Prozent). Positiv hat sich dagegen das Geschäft mit den Branchen Landund Forstwirtschaft (plus 152,2 Prozent), Verarbeitendes Gewerbe (plus 1,6 Prozent) und dem Handel (inklusive Kfz-Reparatur, plus 5,6 Prozent) entwickelt (zur Verteilung des Ge- schäfts auf die einzelnen Branchen siehe Grafik 4, Seite 9). Rund 68 Prozent der Investitions- und Absatzfinanzierungskredite dienten der Finanzierung von Maschinen, mit etwa 27 Prozent wurden Kraft- und Förderfahrzeuge finanziert und 5 Prozent entfielen auf Spezialtechnik siehe Grafik 5. Im gewichteten Durchschnitt der Firmenkundenbanken betrug die Laufzeit der Investitions- und Absatzfinanzierungen 45 Monate (Vorjahr 44). Der durchschnittliche Kreditbetrag lag mit Euro pro Vertrag deutlich höher als im Vorjahr ( Euro). Der Kreditbestand der Banken für gewerbliche Kunden (inklusive verkaufter Forderungen) wuchs um 3,1 Prozent auf 9,9 Milliarden Euro. Er umfasste rund Einzelverträge, das sind 8,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Grafik 5 Finanzierungsobjekte Investitions- und Absatzkredite der Firmenkundenbanken Neugeschäft in 2004 (100%= 5,1 Mrd. Euro) Kraft- und Förderfahrzeuge (26,8%): LKW Lieferwagen Anhänger 13,2 % Kraftwagen nicht aufteilbar 5,9% Omnibusse 3,0% Personenkraftwagen 2,5% Gabelstapler Kräne 2,2% Spezialtechnik 5,4% Maschinen (67,8%): Büromaschinen DV-Anlagen 42,4 % Land- und forstwirtschaftliche Maschinen 10,8% Bau- und Baustoffmaschinen 5,5% Produktions- und Verarbeitungsmaschinen 5,2% Maschinen nicht aufteilbar 3,9% 10

11 Autobanken Autobanken 2004 (Mrd. Euro) Veränderung zu 2003 in % Kreditbestand Kreditneugeschäft gesamt mit Unternehmen Einkaufsfinanzierung Investitions-/ Absatzfinanzierung mit Privatkunden 51,6 62,1 48,6 41,0 6,8 13,6 +7,5 +4,5 +7,3 +9,0 +1,7-4,3 Als Tochtergesellschaften der Hersteller und Importeure von Kraftfahrzeugen bieten die Autobanken Finanzdienstleistungen rund um das Automobil an. Sie finanzieren den Kauf neuer und gebrauchter Fahrzeuge für private und gewerbliche Kunden. Den Kraftfahrzeughandel unterstützen die Autobanken insbesondere durch die Finanzierung des Einkaufs von Lager- und Vorführwagen und durch die Finanzierung der Investitionen in Geschäfts- und Werkstatteinrichtungen. Einzelne Autobanken bieten auch Geldanlagemöglichkeiten sowie Wertpapierdienstleistungen, Kreditkarten und Girokonten an (siehe Übersicht der Geschäftssparten auf Seite 39). Die Anzahl der Verträge im Kreditneugeschäft der Autobanken stieg um 0,1 Prozent auf 3,3 Millionen Stück. Der Gegenwert dieser Kredite erhöhte sich um 4,5 Prozent auf 62,1 Milliarden Euro. Den Großteil der Kredite (78 Prozent) haben Unternehmen und Selbstständige in Anspruch genommen. Sie sind in erster Linie dem Handels- (77 Prozent) und dem Dienstleistungsgewerbe (19 Prozent) sowie anderen Branchen (4 Prozent) zuzurechnen. Gebrauchtwagen gewerblich 10,9% Neuwagen privat 23,7% Neuwagen gewerblich 28,3% Grafik 6 Finanzierungsobjekte Kfz-Absatzkredite der Autobanken Neuverträge in 2004 (100%= 1,9 Mio. Verträge) sonstige Kfz privat 4,3% sonstige Kfz gewerblich 3,0% Gebrauchtwagen privat 29,8% 11

12 Autobanken Bei dem Kreditneugeschäft mit Unternehmen handelt es sich zum überwiegenden Teil um Einkaufs- (84 Prozent) und Absatzfinanzierungen (14 Prozent), gefolgt von Factoring, Forfaitierungsgeschäften und Investitionskrediten (zusammen 2 Prozent). einem wertmäßigen Wachstum der Kreditbestände von Unternehmen und Selbstständigen um 2,6 Prozent haben diese einen Anteil von etwa 42 Prozent. Die Gesamtbestandszahl der Kreditverträge sank um 3,4 Prozent auf rund 4,4 Millionen Stück. Rund 58 Prozent der Kraftfahrzeuge wurden für Privatpersonen und 42 Prozent für Gewerbetreibende finanziert. Finanzierungsobjekte waren zum überwiegenden Teil private Gebrauchtwagen (30 Prozent) gefolgt von gewerblichen Neuwagen (28 Prozent) und von privaten Neuwagen (24 Prozent) zu den Anteilen der Finanzierungsobjekte siehe Grafik 6 (Seite 11). Betrachtet man die Finanzierung von Pkw separat, so wurden für private und gewerbliche Kunden 56 Prozent Neuwagen und 44 Prozent Gebrauchtwagen finanziert. Bei den Absatzkrediten für Private sank das Neugeschäft um 5,6 Prozent auf 12,8 Milliarden Euro, die Absatzfinanzierungen für Unternehmen und Selbstständige erhöhten sich dagegen um 1,7 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro. Insgesamt haben die Autobanken wie im Vorjahr 1,8 Millionen Pkw und sonstige Kraftfahrzeuge (Vorjahr ) kreditfinanziert. Im Privatkundengeschäft betrug die durchschnittliche Kredithöhe bei der Neuwagenfinanzierung unverändert Euro, bei der Gebrauchtwagenfinanzierung Euro. v Zum Jahresende erreichte der Kreditbestand der Autobanken (inklusive verkaufter Forderungen) 51,6 Milliarden Euro und lag 7,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Nach 12

13 Risikogerechte Konditionen bei Konsumentenkrediten Pauschalpreise rücken bei Ratenkrediten zunehmend in den Hintergrund. Eine wachsende Zahl von Banken richtet ihre Kreditkonditionen vielmehr an der individuellen Bonität des Kunden aus. Für Kunden mit guter Kreditwürdigkeit entstehen der Bank generell weniger Kosten. Diesen Preisvorteil kann die Bank jetzt an den Kunden weitergeben. Umgekehrt spiegelt sich auch eine geringere Kreditwürdigkeit in höheren Konditionen wider. Nachdem sich dieses neue Preismodell bei Firmenkrediten bereits seit längerem abzeichnet, wird es sich zunehmend auch im Privatkundengeschäft durchsetzen. Dahinter stehen sowohl die neuen Eigenkapitalvereinbarungen ( Basel I I) als auch die erhöhten Anforderungen der deutschen Bankenaufsicht, wonach die Banken den Kreditpreis am Risiko bzw. der Bonität des Kreditnehmers ausrichten sollen. Objektive Scoringsysteme Die Bonität oder Kreditwürdigkeit eines Kunden messen Banken schon seit langem mittels Scoring. Als Scoring bezeichnet man statistische Verfahren, mit denen Kreditinstitute die Wahrscheinlichkeit berechnen können, mit der ein Kunde einen Kredit zurückbezahlt. Dabei wertet die Bank alle Angaben aus, die der Kunden bei der Beantragung des Kredits macht, wie zum Beispiel über die Dauer der Beschäftigung bei seinem Arbeitgeber. In den Scoringsystemen eines jeden Kreditinstituts werden dessen jahrzehntelangen Erfahrungen mit der Rückzahlung von Krediten verdichtet. Die Bank verfügt somit über ein höchst objektives Instrument zur Einschätzung der Kreditwürdigkeit. Sie kann damit auch den risikogerechten Preis bestimmen. Kreditzins»Der Preis für einen Kredit muss eine auskömmliche Risikoprämie beinhalten.«jochen Sanio, Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Abbildung 1 Pauschale vs. risikogerechte Zinsen Risikogerechter Zins Pauschaler Zins Kunden mit niedriger Bonität Kunden mit höherer Bonität Kundenbonität 13

14 Scoring ein objektives Verfahren zur Bonitätsprüfung und Kreditentscheidung Kredit geben bedeutet, auf die Fähigkeit und Willigkeit des Kreditnehmers zur Rückzahlung des Kredites zu vertrauen. Eine Bank kann nie genau vorhersagen, ob ein bestimmter Kunde seine Verpflichtungen erfüllen wird oder nicht. Sie kann jedoch auf Erfahrungen zurückgreifen, die sie mit Kunden in vergleichbaren Lebenssituationen gemacht hat, und so die Risikowahrscheinlichkeit berechnen. Bei der traditionellen Kreditwürdigkeitsprüfung bewertet der Kreditsachbearbeiter die ihm zur Verfügung stehenden Kundeninformationen und berücksichtigt dabei die Kreditvergaberichtlinien seiner Bank. Auch wenn seine Entscheidung nicht unsystematisch erfolgt, so ist sie unvermeidbar geprägt von seiner subjektiven Einschätzung sowie seiner persönlichen Erfahrung und Risikobereitschaft. Im Konsumentenkreditgeschäft setzen Banken seit Jahren erfolgreich EDV-gestützte Scoringverfahren ein, um das Kreditausfallrisiko zuverlässig zu berechnen. Dabei handelt es sich um Wahrscheinlichkeitsindizes über die Rückzahlungs- oder Ausfallwahrscheinlichkeit. Sie basieren auf objektiven Erfahrungswerten der Vergangenheit. Die fürs Scoring verwendeten Kundendaten haben statistisch nachweisbar eine sehr hohe Prognosekraft. Die Merkmale werden dabei nicht einzeln bewertet, sondern gewichtet und zueinander in Beziehung gesetzt. Prognoseverfahren wie Scoring werden nicht nur in der Kreditwirtschaft, sondern auch in anderen Bereichen eingesetzt, so zum Beispiel in der Versicherungswirtschaft, in der Medizin zur Vorhersage der Wirksamkeit von Medikamenten, in der Markt- und Meinungsforschung sowie in der Automobil- und Flugzeugindustrie zur Berechnung möglicher Unfallmuster. Scoringverfahren sind die Summe aller Krediterfahrungen einer Bank. Da jedes Kreditinstitut unterschiedlichen Kundengruppen auf verschiedenen Vertriebswegen diverse Produkte anbietet, ist das gesammelte Know-how auch von Bank zu Bank unterschiedlich. Aus diesem Grund gibt es auch keine institutsübergreifenden Scoringverfahren. Scoringverfahren haben gegenüber der subjektiven Kreditentscheidung durch einen Kreditsachbearbeiter folgende Vorteile: Genauere Differenzierung Komplexe mathematisch-statistische Verfahren sorgen dafür, dass Kundenmerkmale für die Kreditentscheidung herangezogen werden, die mit einer hohen Genauigkeit zwischen niedrigen und hohen Risiken trennen. Im laufenden Einsatz der Scoringverfahren kann die Qualität der Risikovorhersage permanent überprüft werden. Objektivere Entscheidung Die Kreditentscheidung erfolgt auf der Basis objektiver Kriterien und messbarer tatsächlicher Erfahrungen aus der Vergangenheit. Subjektive Bewertungen und Vorurteile werden so ausgeschlossen. Schnellere Entscheidung Durch die Systematisierung des Prüfungsprozesses wird die Dauer der Kreditentscheidung verkürzt. Damit kann die Bank dem Wunsch des Kunden nach einer schnellen Entscheidung über seinen Kreditantrag, beispielsweise am Point-of-sale, entsprechen. Kostenersparnis Eine stringente und schnelle Bearbeitung verringert die Kosten. Diese Ersparnis kommt dem Kunden in Form reduzierter Kreditkonditionen zugute. 14

15 Kreditzins Abbildung 2 Preisbestandteile (schematische Darstellung) Risikogerechter Zins Risikokosten Pauschaler Zins Eigenkapitalkosten Standardstückkosten Refinanzierungskosten Kundenbonität Gerechte Preise Der Preis eines Kredits setzt sich aus vier Kostenblöcken zusammen: Refinanzierungskosten Eine Bank muss sich zunächst Geld besorgen, um es verleihen zu können. Das geschieht z. B. über Spareinlagen, für welche die Bank Zinsen zahlt. Standardstückkosten Hierunter fallen die Kosten für Mitarbeiter und Verwaltung, also z. B. für Gebäude etc. sowie der Gewinn. Eigenkapitalkosten Eine Bank muss jeden Kredit mit Eigenkapital unterlegen. Dafür werden Zinsen fällig. Risikokosten Nicht alle Kredite werden zurückbezahlt. Die entstehenden Verluste muss jede Bank bei ihrer Preiskalkulation berücksichtigen. Während die Refinanzierungskosten konstant sind, steigen die drei anderen Kostenblöcke mit zunehmendem Kundenrisiko bzw. mit sinkender Bonität an. Bei pauschalen Kreditpreisen können diese Kostenunterschiede nur dadurch ausgeglichen werden, dass die Kunden mit höherer Bonität die Kunden mit niedrigerer Bonität subventionieren. Dagegen erhält bei risikogerechten Konditionen jeder Kunde einen seiner individuellen Bonität entsprechenden Preis. Ähnliches gilt auch im Versicherungsbereich. So hat beispielsweise ein routinierter Autofahrer ein geringeres Unfallrisiko als ein Fahranfänger und muss dementsprechend eine geringere Prämie für seine Kfz-Haftpflichtversicherung bezahlen. 15

16 Mehr Zugang zu Kredit Durch risikogerechte Konditionen kann eine Bank ihre Kreditvergabe ausweiten. So können auch solche Kunden Zugang zu Kredit erhalten, die sonst aufgrund ihrer Bonität kein Darlehen bekommen würden. Bei pauschalen Konditionen muss eine Bank die erhöhten Risikokosten für Kunden mit niedrigerer Bonität auf alle Kundengruppen umlegen. Damit steigt der Preis auch für Kunden mit höherer Bonität, die dann ein günstigeres Angebot bevorzugen werden. Mit risikogerechten Preisen kann die Bank dagegen Kunden aller Bonitätsgruppen ein Angebot machen, da sie die tatsächlichen Kosten über den Preis abdecken kann. Die Höhe des Preises ist dabei ein Maßstab für die Kreditwürdigkeit des Kunden und sein individuelles Risiko. Sie unterstützt die Eigenverantwortung des Kunden für seine Kreditentscheidung und bietet ihm Orientierung. Verstärkter Wettbewerb Das neue Preismodell der risikogerechten Konditionen wird den Wettbewerb innerhalb der Banken noch verstärken. Im Markt für Konsumentenratenkredite konkurrieren über 2000 Banken um die Gunst des Kunden, und das nicht nur in den Bankfilialen. Gerade im Internet bieten sich vielfältige Möglichkeiten, in wenigen Minuten eine Kreditanfrage zu stellen. So werden die Banken ihre Scoringmodelle weiter verfeinern, um dem Kunden den besten Preis anbieten zu können und ihn letztlich für sich zu gewinnen. Alle Preise werden weiterhin als effektive Jahreszinsen ausgewiesen, die dem Kunden einen objektiven Vergleich ermöglichen. Abbildung 3 Ausweitung der Kreditvergabe Kreditzins Risikogerechter Zins mehr Kredite Pauschaler Zins Kundenbonität 16

17 Schwerpunkt-Themen des Verbandes EU-Verbraucherkreditrichtlinie Bevormundung des Verbrauchers Nach den Plänen der EU-Kommission sollen Banken in Zukunft den geeigneten Kredit für den Verbraucher auswählen. Die Kommission will damit ein höheres Schutzniveau gewährleisten. Der Bankenfachverband kritisiert diese Absicht als Bevormundung des mündigen Bürgers. Das Parlament der Europäischen Union hat der Kommission zwar nicht in diesem Punkt, dafür aber in anderen wesentlichen Punkten widersprochen, worauf die Kommission Ende 2004 einen geänderten Richtlinien-Vorschlag vorgelegt hat. Aufgrund der Differenzen zwischen Kommission und Parlament ist die Verabschiedung der neuen EU-Verbraucherkreditrichtlinie frühestens 2006 zu erwarten. Eine Umsetzung in deutsches Recht steht bis Ende 2008 an. Verantwortungsvolle Kreditvergabe Zu den wichtigsten Änderungen des neuen Richtlinienvorschlags zählt die Konkretisierung der»verantwortungsvollen Kreditvergabe«, für die sich der Bankenfachverband eingesetzt hatte. Eine Kreditvergabe ist demnach verantwortungsvoll, wenn die Bank dem Kunden vorvertragliche Informationen erteilt und dessen Kreditwürdigkeit geprüft hat. Durch diese Definition wurde eine Reihe unbestimmter Rechtsbegriffe ersetzt. Zeitplan EU-Verbraucherkreditrichtlinie EU-Kommission legt Richtlinienvorschlag vor. Erste Lesung im EU-Parlament 2004 EU-Kommission legt geänderten Richtlinienvorschlag vor 2005* Gemeinsamer Standpunkt des Rates und der Kommission 2006* 2006* Zweite Lesung im EU-Parlament Richtlinie. wird verabschiedet 2008* Richtlinie muss in deutsches Recht umgesetzt sein *voraussichtlich Die Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie in deutsches Recht wird sich wahrscheinlich noch bis ins Jahr 2008 hinziehen. 17

18 Beratungspflicht bevormundet Kunden Der Bankenfachverband hält weitere Änderungen des Richtlinienvorschlags für erforderlich. Er kritisiert vor allem die vorgesehene Beratungspflicht des Kreditgebers. Gegen Beratung ist nichts einzuwenden. Nach dem Richtlinienvorschlag bedeutet Beratung jedoch, dass die Bank in Anbetracht des Verwendungszwecks den geeigneten Kredittyp und Gesamtkreditbetrag für den Verbraucher aussuchen muss. Damit entpuppt sich die so genannte Beratungspflicht als Bevormundungspflicht. Die Verantwortung für die richtige Auswahl des Kreditprodukts und der Kredithöhe wird vom Verbraucher auf den Kreditgeber verlagert. Dies kann dazu führen, dass die Bank einem Kunden, der einen Kredit für ein neues Auto aufnehmen möchte, nur einen Gebrauchtwagen finanzieren darf. Mit dem Grundsatz der Privatautonomie und der Eigenverantwortlichkeit ist dies nicht mehr vereinbar. Daher fordert der Bankenfachverband, die Bevormundungspflicht zu streichen. Basel II bankengerechte Umsetzung gefordert Die neuen Eigenkapitalvorschriften für Banken treten zum 1. Januar 2007 in Kraft. Den Startschuss für die Übernahme der Regelungen in europäisches Recht hat der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht im Juni 2004 mit der Verabschiedung der entsprechenden Rahmenvereinbarung gegeben. Parallel zum Richtlinienverfahren der EU arbeiten die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und das Bundesministerium der Finanzen an der Umsetzung in deutsches Recht. Der Bankenfachverband strebt dabei Erleichterungen für Spezialbanken an. Nachteile für Investitionsfinanzierung und Leasing Grundsätzlich können Banken durch Basel II entlastet werden, da sie Kredite nicht mehr pauschal mit Eigenkapital unterlegen müssen. Entgegen der allgemeinen Überzeugung profitieren davon aber nicht zwangsläufig alle Institute, die in der Mittelstandsfinanzierung und im Privatkundengeschäft tätig sind. Kredite an mittelständische Unternehmen werden bei der Risikoberechnung zwar günstiger als herkömmliche Unternehmenskredite behandelt. Darüber hinaus können Kredite an kleine Unternehmen und Gewerbetreibende den Retailkrediten zugeordnet und mit weniger Eigenkapital unterlegt werden. Betrachtet man die Höhe der Eigenkapitalanforderungen nicht im Durchschnitt aller Kreditinstitute, sondern bei den Investitionsfinanzierern, ergibt sich allerdings ein anderes Bild. Diese Institute können die in ihrem Geschäft üblichen Objektsicherheiten wie Kraftfahrzeuge oder Produktionsmaschinen nämlich nur begrenzt zur Reduzierung der Eigenkapitalanforderung heranziehen. Dies betrifft in erster Linie den Standardansatz, in dem nur finanzielle Sicherheiten und Realsicherheiten berücksichtigt werden. Darüber hinaus wird Leasing im Standardansatz nicht als eigene Forderungsklasse angesehen, sondern als herkömmliches Firmenkreditgeschäft mit entsprechend hohen Kapitalanforderungen. Anerkennung von Objektsicherheiten Im IRB-Basis-Ansatz besteht die Möglichkeit, vorhandene Objektsicherheiten risikomindernd und damit eigenkapitalmindernd zu berücksichtigen. Der Bankenfachverband hat bei der BaFin wesentliche Verbesserungen erwirkt: So werden insbesondere Kraft- 18

19 Basel II Anerkennungsfähige Sicherheiten Standardansatz IRB-Basis-Ansatz Bareinlagen Schuldverschreibungen von staatlichen und sonstigen öffentlichen Stellen (mind. BB-gerated) Schuldverschreibungen von Banken/ Wertpapierfirmen, Unternehmen (mind. BBB-gerated) Kurzfristige Schuldverschreibungen Aktien eines Hauptindex Gold Ungeratete Bankschuldverschreibungen und Anteile an Investmentfonds, die in die oben genannten Vermögenswerte investieren Kurzfristige Anleihen (mind. A-3 gerated) Garantien und Kreditderivate zusätzlich zu den oben genannten Gewerbliche und Wohnimmobilien Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sonstige physische Sicherheiten fahrzeuge, Flugzeuge und Schiffe vergleichsweise unproblematisch als Sicherheiten anerkannt. Der IRB-Basis-Ansatz ist jedoch in zweierlei Hinsicht unzureichend. Zum einen ist die mögliche Kapitalersparnis äußerst gering. Zum anderen wurden von Seiten der Bankenaufsicht große Hürden in Form von Zulassungsvoraussetzungen und operationellen Anforderungen aufgestellt. Die Umsetzung in den Kreditinstituten wird dadurch erheblich komplexer und kostenträchtiger. Unter dem Strich werden die betroffenen Institute somit nicht wesentlich entlastet. Unterstützung beim fortgeschrittenen IRB- Ansatz Als Alternative zum Standardansatz können die betroffenen Banken den fortgeschrittenen IRB-Ansatz wählen. Dabei werden alle zur Berechnung der Risikogewichte und der Eigenkapitalanforderung notwendigen Para- meter vom Institut selbst bestimmt. Neben der Ausfallwahrscheinlichkeit (PD) und der zum Ausfallzeitpunkt ausstehenden Forderung (EAD) spielt die Verlustquote (LGD) dabei eine entscheidende Rolle. Zur Bestimmung der Verlustquote werden die Ausfälle der Vergangenheit herangezogen, in denen sich der erzielte Wert der vorhandenen Sicherheiten widerspiegelt. Je höher dieser Wert ist, desto geringer fällt die Verlustquote und damit die Eigenkapitalanforderung aus. Die Berechnung der Verlustquoten wird dann schwierig, wenn ein Institut nur geringe Ausfälle zu verzeichnen hat. Der Bankenfachverband hat die Institute, bei denen die LGD-Berechnung nicht möglich ist, bei einem Gemeinschaftsprojekt unterstützt. Zur Vorbereitung hatte der Verband zusammen mit dem Bundesverband Deutscher Leasingunternehmen die Universität Bochum beauftragt, die»lgd-berechnung für gewerbliche Investitionskredite / gewerbliches Leasing«in einer Machbarkeitsstudie zu untersuchen. 19

20 EU-Geldwäscherichtlinie Legitimationsprüfung durch Händler wird unnötig erschwert Mitte 2004 hat die EU-Kommission einen Vorschlag zur Neufassung der Geldwäscherichtlinie von 1991 vorgelegt. Ziel ist, die Geldwäschevorschriften der EU-Mitgliedstaaten nach dem Standard der OECD zu harmonisieren. Die Überprüfungen der Identität von Kreditkunden sollen nach den Plänen der Kommission verschärft werden, insbesondere wenn diese Legitimationsprüfung von»dritten«durchgeführt wird. Darunter fallen auch Händler, die im Zuge der Absatzfinanzierung Kredite vermitteln. die für die Bank am Point-of-sale die Legitimationsprüfung der Kunden vornehmen. Nach dem Entwurf müsste ein Händler hinsichtlich der Rechte und Pflichten der Richtlinie mit der Bank»gleichgestellt«werden, um weiterhin die Legitimationsprüfung ausführen zu können. Dies könnte zur Folge haben, dass Händler und ihre Mitarbeiter an speziellen Schulungsprogrammen über geldwäschegefährdete Transaktionen teilnehmen müssten. Der Bankenfachverband erachtet diese Schulungen als unverhältnismäßig, da der Händler lediglich feststellt, ob der Kunde mit der in seinem Ausweis bezeichneten Person übereinstimmt und dessen persönliche Daten erfasst. Geringes Risiko bei Kreditkonten Die EU-Kommission erkennt an, dass nicht jede Finanzdienstleistung für Geldwäschezwecke missbraucht werden kann. Dies ist z.b. bei bestimmten Lebensversicherungen der Fall. Hier kann auf eine Legitimationsprüfung verzichtet werden. Für Kreditkonten soll dies allerdings nicht gelten. Gleichwohl sieht der Bankenfachverband hier allerdings keine Missbrauchsrisiken und fordert daher, auf die Legitimation zu verzichten, wenn die Kreditraten von einem bereits legitimierten Konto des Kreditnehmers eingezogen werden. Da der Kunde in diesen Fällen bereits als Inhaber des Referenzkontos identifiziert wurde, besteht keine Gefahr, dass die Herkunft der Raten verschleiert werden könnte. Auf diese Weise würde der Aufwand für Kunden und Banken verringert. Legitimation durch Dritte Erstmals soll auf europäischer Ebene die Legitimation durch Dritte geregelt werden. Hiervon wären vor allem Händler betroffen, Ratenkredite Finanzportale geben Orientierung für Marktzinsen Im Markt für Konsumentenratenkredite gibt es zunehmend mehr Anbieter. Dem Verbraucher eröffnen sich fortlaufend neue Möglichkeiten, Kredit in der Form aufzunehmen, die seinen persönlichen Bedürfnissen entspricht. Gleichzeitig besteht auf allen Seiten der Wunsch nach Orientierung in Form von Durchschnittszinsen sowie Zinsspannen. Nach dem Wegfall einer entsprechenden Bundesbank-Statistik lässt sich ein Konditionsüberblick insbesondere in Finanzportalen im Internet finden. Wegfall des Schwerpunktzinses Bis Mitte des Jahres 2003 hat die Deutsche Bundesbank eine Orientierungsgröße veröffentlicht: Als so genannter Schwerpunktzinssatz für Ratenkredite wurde früher der monatlich erhobene Sollzins angesehen. Er galt als Durchschnittswert für Ratenkreditzinsen in Deutschland. Anfang 2003 wurde 20

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